1882 / 175 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

WMaadebur Cigarvenmacber Hermaan

Antrage: 1) den Beklazten Krähe zu erklären, 2) dei erahten, dem Otto Krähe vom 1. Mörz 1882 ab posinumerando jährli in vierteljährlí@en Naten

E A En N % S Ser g e entr b Meta Az “Vis uts gs I f A f uptt, owny i e

ata ge gi eventuell aber no< darüber bíinaus, wenn Leterer durch körperliche oder geistige Mängel behindert fein sollte, si< seinen Unterhalt selb zu erwerben,

Naclaß des Beklagten vorzu Beschluß des Königlichen Amtsgerichts zu Fehrbellin

133%] Oeffentliche Zustellung,

Die Ehefrau Margarctha Sophie

mann, den Arbeiter r ais Ck,risti ri<h Otto, früher in Go Aufenthalts, wegen böslicher

die zweite Civilkamm

WuSzug der Klage bekaart gemadbt. Kiel, den 15. Juli 1882 °

(7cz.) Lange, GericßtEsthreiber des Königlichen Landgericts.

134033] Oeffextliche Zustellung.

Die verebelichte Weber Kretshmer, Auguste, ge- borene Krug, zu Lindow, vertreten dur den Rechts- anwalt von Uklanski zu Neu-Ruppin, klagt gegen ihren Shemann, den Weber Emil Krets{mer, unbe- kannten Aufenalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antzage, das zwischen ihnen bestehende Band der ‘Che zu trennen, den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären und demselben die Koîslten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet den Bellagten sur mündlichen Verhandlung des Rechts- \tveits vor die zweite Civilkammer des Königlichen

Landgerichts zu Neu-Ruppin auf

Den 21. ‘Nov 1882, F è 2 : n Eber LABE S RLnos a A tags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

mit der Aufforderung, cinen bei Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

„Zum Zwecke der dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

N Deter, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. {340832] Oeffentliche Zustellung.

Die ‘Chefrau des Steinmeß Seilberger, Regine Oeffentliche Zustellung mit Ladung.

tÜblenbe>, vertreten

Wilhelmine, geb. Behnke, zu durch den Justizrath Ludewig zu Stettin, klagt gegen ihren Chemann, den Steinmeß Heinrih Bernhard Seilberger, unkekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein \{ul- digen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin, Zimmer 27, auf

den 31. Oktober 1882, Mittags 121 Uhr, mit der Aufforderung, cinen beim gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stettin, den 22. Juli 1882,

Baar, Gerichts\<hreiber des Königlichen Landgerichts.

[24031] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermeister Johann Michael Nöthling zu Erfurt, vertreten dur< den Justiz-Rath Pin>kert zu Erfurt, klagt gegen den Kaufmann Julius Hammel, zuleßt in Erfurt, jeßt in unbekannter Abwesenheit, aus dem Hauskaufvertrage vom 25, März und Nach- trag dazu vom 30. April 1881, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Theilzahlung von 3000 M, bu<stäbli<: Dreitausend Mark nebft fünf Prozent Zinsen von Klagezustellung ab und vorläufige Vollstre>barkeitserklärung des zu er- Tafsenden Urtheils gegen Sicherheitsleistung, und [adet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsftreits vor die erfte Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Erfurt auf den 26. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rite zugelassenen Anwalt zu bestellen.

„Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

i Schulz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

840% Oeffentliche Zustellung.

Die Firma E. Nost zu Mükhlhausen i. Th., ver- treten durch den Ne{tsanwalt Wyneken in Stade, agt gegen den Kaufmann August Campen aus Ot- texndorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen ciner Restforderung von 529 # 80 nebst Zinsen für in der Zeit vem 13. April 1881 bis 24. April 1882 käuflich gelieferte Waaren, mit dem Antrage, den Beklagten foftenfällig zur Zahlung von 529 K 80 A nebst 69% jährlichen Zinsen auf

279 4 32 S seit 18, Dezember 1881, D C0 9, runs 1882, H E 11. Sanuar 1882, „00 k Far 1882, Si e 9. Nebruar 1882, v FO 6, Juli 1882, W607, „25, Juli 1882, zun werurtheilen, und ladet den Beklagten zur m“ind- Lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civil- famaner I, des Königlichen Landgeribts zu Stade auf deu 27. ‘November 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedahten Ge- ribte gens enen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stade, den 24. Juli 1882.

Hillebre<t, Justizanwärter, / in Vertzetung,

Geritsscreibex des Käniglichen Landgerichts.

Oeffentliche Zæustellung. Der Kaufmann und Fabrikbesißer Jacobi zu burg, Kaiserstraße Nr. 104, als Vormund des minderjährigeu Otto &Krähe daselbst, klagt gegen den n Bekex, dessen Aufent- baltéort . ur bekannt ifi, n für Alimente mit dem

ür den Vater des Otto eklagten für s{uldig zu

0 A Alimente zu zahlen und zwar bis zum 14, Lebensjahre des Otto Krähe,

‘ito, ge WGrewe, z. Zt. in Warleberg, vextreten dur dos. August

Rechtsanwalt Peters in Kiel, klagt geo en ihren Ehe- Se Jeßt unbekannten

öffentlichen Zustellung wird

Be>ker zu Tarmow von 7009 # ausge-

ehrbellin auf den 15. November 1882, Mittags 12 Uhr.

dieser Auszug der Klage bekannt gemat. Fehrbellin, der 21. Juli 1882. Königliches Amtsgericht. 2 Paeusetes Ausgefertigt Fehrbellin, den 21. Juli 1882. —_——_— _ Mothslto&: Gerichtsschreiber des Sen Amtsgerichts, i. V.

Oeffentliche Zustellung. Die

Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu er-

zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Gnesen auf den 4. November 1882, Vormit-

gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

uszug der Klage bekannt gemabt. Guesen, den 21. Juli 1882. Fontana, Gerichts\<hrciber des Königlichen Landgerichts.

[34028]

In der Immobiliar-Zwangsvollstre>ungs\ache des Joseph Woirgard, Krämer zu Havingen, vertreten P den Gerichtsvollzicher-Gehülfen Langers da- ier, gegen: 1) Johann Müller, Eigenthümer, früher zu Hayingen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, 2) Anton Antoine, Arbeiter, früher zu Hayingen, dann zu Montataire, Oise - Departement, Frankreich, jeßt ebenfalls ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, Letterer als ein- ziger Erbe und Rechtsnachfolger seiner zu Havingen verlebten Mutter Clisabetha Leroy, Wittwe erster Che von Nicolaus Antoine : und zweiter Che von Johann Müller, ist dur<h den Versteigerungsbeamten Kaiserlichen Notar Cugen Lorette zu Diedenhofen, zur Verhand- lung über die in Betracht kommenden Thatsachen, insbesondere die Besitz- und Eigenthumsverkältnisse bezüglich der Grundstü, sowie über die Angebote, die Versteigerungsbedingungen, die Zeit, den Ort und die Art der Versteigerung Termin auf Don- nerstag, den 7. September 1882, Vormittags 9 Uhr, in seiner Amtsftube bestimmt. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird, nachdem diefe auf ein Gesuch des genannten Versteigerungsbeamten vom Vollstre>ungsgerichte bewilligt ist, Gegenwärtiges von Amtswegen bekannt gemat. Diedenhofen, den 24. Juli 1882.

| Alff, Gerichts\<hreiber beim Kaiserlien Amtsgericht.

[32423] Aufgebot. Zufolge Antrags des Hausmeisters Joseph Kail- hofer zu Nücnberg ergeht hiermit an dèn derzeitigen Inhaber der dem genannten Joseph Kailhofer zu Verluft gegangenen zwei Aktien der Pfälzer Nord- bahnen Nr. 5323 u. 10611 à 500 Gulden, Nr. 5323 zur Emission vom 1. Januar 1870 und Nr. 10 611 zur Emission vom _3. April 1868 gehörig, nebst Zins- und Dividendenscheinen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine vom 11. Juli 1885, / Vormittags 9 Uhr, bei dem unterfertigten Gerichte seine Rechte anzus- melden und die bezeichneten Urkunden vorzulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt würden. Ludwigshafen am Nhein, den 10. Juli 1882, Königliches Amtsgericht. gez. Hannwat>er.

Für richtige Ausfertigung: Ludwigshafen am Rhein, den 15. Juli 1882. Der Gerichts\chreiber de Königlichen Amtsgerichts: Fyer,

Kal. Sekreiä,

[34047] Aufgebot.

Die von der Catharina Zimmermann I. zu Erd-

hausen am 7. August 1834 errichtete Hypothek-

urkunde wegen 250 Fl. zu Gunsten des Jacob He>

von Bottenhorn, \päter zu Erdhausen, binsibtlich

der Parzelle Flur VIII. Nr. 370. der Gemarkung

Erdhausfen wird für kraftlos erklärt.

Gladenbach, den 20. Juli 1882.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung II1.

Gelhard.

IPIOe E) f

ufgebot eiues Hypothekendokuments, Nachdem der Büdner Beinri Werner zu Wie> als eingetragener Eigenthümer der daselbst belegenen, im Grundbuche vom Kirchspiel Prerow Band XV. Bl. 1 verzeihneten Büdnerstelle Nr. 52 B. das Auf- gebot des Hypothekenbuchs. Auszugs über die auf der vorbezeichneten Büdnerftelle in Abthl. 111. Nr. 9 für den S&iffszimmermann Joacim Burmeister zu Born zufolge Verfügung vom 16. Mai 1870 ein- getragenen 425 Thlr. und 5 %% Zinsen zum Zwe> der Ung beantragt und der genannte Gläu- biger diesem Antrage zuzestimmt hat, werden alle Diejenigen, wele die vorgedachte Hypothekenurkunde innehaben oder Ansprüche auf dieselbe erheben, auf- gefordert, spätestens in dem ,

am 10. November 1882, Vorlnittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgoriht in dessen Ge- [&äftehause, Zimmer Nr. 6, a stehenden Termine

dem Otto Krähe das geseplihe Erbrecht in den chalten, 4) den durd |

hre Recbte anzumelden und die Urkunde vorzulegen,

widrigenfalls die Urkunde für kraftl.6 erklärt werden

Barth, den 10. Juli 1882, Königliches Amtsgericht, 11,

vom 22. Mai 1882 angeordneten uad dur Pfän- dung der Hypothekenforderung des Beklagten an

fübrten Arrest für gere<tfertigt zu erklären, 5) dem ri Beklagten die Kosten des Pr>zefses und des Arrest- „ristiau Fricd- verfahrens aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung es Recbtsstreits vor das

erlafsung mit dem | @zuialt ; Antrage auf Ehescheidung und ladet der, Beklagten | *éniglide Amtsgericht zu

zur mündlichen C IRNUARE des Rechtsstreits vor 1 er des Königlichen Landgerichts

zu Kiel auf den 20. Dezember 1882, Vormit- tags 10 Uhr, mit der Rufforderung, einen bei dem gedaSten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zam Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird

de verehelichte Eleonore Ziolkiewicz, geborene Szuszczynska, früher in Wreschen, jeßt in Gnesen wohnhaft, vertreten dur< den Justizrath Ellerbe> zu Gnesen, klagt gegen ihren Ehemann, den Bä>ker Johann Ziol- fiewicz, früher in Wreschen, jeßt unbekannten Auf- enthalts, auf Ehescheidung, wegen böswilliger Ver- lassung, mit dem Antrage: die Ehz zu trennen, den

klären demselben au<ß die Kosten des Prozeßver-

fahrens aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die

gun Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser | I

[33608] Aufgebot.

Die Wittwe Vollmer, Dorothea, geb. Vollmer, zu Osterode hat das Aufgebot eciver Notariatsurkunde vom 12. Februar 1857 beantragt, in welcher sich die Wittwe Vollmer als Schuldnerin eines Kapitals von 450 Thlr. Courant bekannt hat, zu dessen Sicherstellung dieselbe ihr Wohnhaus am Rollberge Nr. 167, ihren Garten am Neustädterthore, 1} Mor- gen Land auf dem Uebrder Berge und Ackerland im Strange, begrenzt mit Plenge und dem Domänen- land zu Gunsten des Obergrubensteigers Weiland als Thieles{er Vormund zur Hypothek geseßt hat. Die Antragstellerin hat ferner in der gedaten Ur- kunde an ihrem gesammten Vermögen eine General- hypothek zu Gunsten des 2c. Weiland bestellt (ein- getragen am 26. Februar 1857 in das Inscriptions- register des Stadtbezirks Osterode Tom. I.).

Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pä- testens in dem auf

Dicustag, den 3. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr,

vor dem unterzeichneten Gerichte, Abtheilung IIT.,

anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu-

mclden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Osterode a. H., den 15. Juli 1882.

Königliches Amtsgericht. IIT. <wake.

[23791] , Vanquier Ludwig in München, Bevollmäh- tigter der Magdalena Oesterreicher daselbst, hat das Aufgebot des Talons zum 4% gen Prämienpfandbrief der On Hypothekenbank hier, Serie 3429

Nr. 17,

Wwe. L. A. Schulze in Würzburg des Talons zum Prämienpfandbrief der deutschen Hypotheken- bank hier, Serie 2750 Nr. 2,

R. Neuberger in Wiesbaden, vertreten durch Justizrath Helmershausen hier des Talons zum Prämienpfandbrief der deutshen Hypothekenbank hier, Serie 101 Nr. 2,

mit dem Bemerken beantragt, daß diese Papiere

aus Versehen mit anderen Papieren zusammen verbrannt worden seien. Die Inhaber dieser Papiere werden aufgefordert,

in dem

am 11. Dezember d. J., : rüh 11 Uhr, beim Herzoglichen Amtsgericht, Abtheilung II., anbe- raumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Papiere vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Meiningen, 2. Mai 1882.

Gerichts\chreiberei IT.

des Herzoglichen Amtsgerichts. Fr. Heublein.

[34041] , Bekanntmachung.

Emma Ortlieb, ohne Gewerbe, Ehefrau von Emil Graff, Handelsmann, Beide zu Colmar wohnend, vertreten dur< Rechtsanwalt Ronner, flagt gegen ihren genannten Chemann, mit dem Antrage auf Trennung „der zwischen den Parteien bestehenden Gütergemeinschaft.

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 11. Abtheilung der Civilkammer tes Kaiserl. Landgecichts zu Colmar ist Termin auf den 24. Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, be-

stimmt. Der Landgerichts-Obersekretär : Haas.

[34044] Bekanntmachung. Durch Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts sind folgende Sparkassenbücher der städtischen Spar- kasse zu Halle a. S. a. Nr. 1471 über 196,03 K auf den Namen der L sere et Marie Ras zu Cracau, - Mr, 5 über 20 M auf den Namen de

bard BUS Bes und | ° e, Nr. 2 üver 1209 M auf den Namen der ._ Wittwe Amalie Rasch ebenda, lautend für kraftlos erflärt. Halle a./S., den 26. Juli 1882.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung VII.

gez. Eichel.

[34043] Bekanntmachung.

, Dur Urtheil der 11. Civilklammer des König- lichen Landgerichts zu Elberfeld vom 30. Juni 1882 ist die zwishen den Ebeleuten Spezereiwaaren- händler Albert Heuser in Barmen und der Näherin Ida Giesen daselbft bisher bestandene eheliche Güter- gemeinschaft mit Wirkung seit dem Tage der Klage- zustellung, dem 22. April 1882 für aufgelöst erklärt

worden. Der Landgerichts-Sekretär : Jansen.

[34042] Bekanntmachung. Die dur< Rechtsanwalt Altenbeea vertretene ge- \{äftslose Martha, geb. Moreni, zu Barmen, Ehefrau des Riemendrehercibesitzers Carl Weide- mann daselbst, hat gegen Aejen beim Königlichen Landgerichte zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage: die zwiscen ihr und eem genannten Ehe- manne bestehende gesetzliche Gütergemeinschaft mit Wirkung vom Tage der Kla ezustellung für aufgelöst u erklären, Zur mündlichen Verhandlung ist ermin auf den 25. November cr., Vormittags

lhr, im Situngssaale der 11. Civilkammer E öniglihen Landgerichts zu Elberfeld anbe- aumt, Der Landgerits-Sekretär :

Jansen.

[34025 Bekanntmachung, In dem Aufgebotsverfahren d R t S gon Schübelhammer L hat "as T a den au

d. Is., angeseßten Termin P padtiaut n. N

Mittwoch, den 11, Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr,

verlegt.

Pes 6. Juli 1882,

erihtss<reiberei des Kgl. Amtsgeri ts,

Der Kal. Sefcetär: ies Braun.

S

[33436] Bekanutmachung.

Durch re@tékräftiges Urtheil des Königlichen Und gerihts hierselbst, IT. Civilkammer, vom 22. Juni 1882, ist die zwischen der Ehefrau des Aen Michael Brill-Wispelhe>, Katharina, geb. Be> : zu Alêweiler, und ihrem genannten Chemanne bo 4 standene Gütergemeinsbaft für aufgelöst erklärt deren Theilung in ter Weise verordnet, dg des Klägerin sowie dem Verklagten je die Hälfte jufalle and sind da Parteien hen e der Theilung inb

usetinanderseßzung- vor den Königlichen St. Wendel verwiesen. slihen Notar ¿u

Saarbrüd>en, den 22. Juli 1882.

Angrès, c. Gerits\<reiber des Königlichen Landgerichts.

[33486]

Die Magdalena Nöder, ohne Gewerbe zu Aldens- hoven, vertreten dur< Rechtsanwalt Radermacher Tlagt gegen ihren Ehemann Joseph Dürbaum, Han: delsmann daselbst, mit dem Antrage:

„Königliches Landgericht wolle die zwischen Parteien bestehende eheliche Gütergemeinschaft sür aufgelöst erklären , Gütertrennung auge ep, Parteien zur Aukseinanderfeßung vor

otar Holter in Aldenhoven verweisen und dem 2c. Dürbaum die Kosten zur Last legen,“

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer

des Königlichen Landgerichts zu Aachen auf den 10. November 1882, Vormittags 9 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Aathen, den 19. Juli 1882, : Bewer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[33762] Bekanntmachung. In Sachen

des J. F. Scola in Ladenburg, Klägers,

gegen Adam NReinig Il, Wirth von Birkenau, dermalen unbekannt wo ? abwesend, “Wesent G eselforderung betr. Dem unbekannt wo abwesenden y L: Adam Reinig I. aus Birkenau wird zur Wahrung seiner Recbtszu- ständigkeiten hiermit Nacbriht von der heute erlassenen na<stchenden Verfügung gegeben: An Großherzogliches Ortsgericht Birkenau.

Unter Anschluß , von Grundbuchsauszug beauf- tragen wir Sie, die darin bezeihneten Immobilien behufs De>ung einer klägerischen Forderung im Betrage von 603 4 und 6% Zinsen vom 10. Oktober 1880 an und Kosten circa 130 4 öffentlich zu ver- steigern. Sämmtlicte Kaufschillings- und Hypo- thekargläubiger, sowie die Leibgeding®- und Auszugs- gläubiger haben Sie re<tzeitig vorher von der Ver- steigerung zu benachrihtigen, und daß dieses ge- schehen, zu berichten.

Falls sämmtliche vorgehende dinglich Berechtigte aus dem Steigerlös befriedigt werden können, wird die Genehmigung ertheilt, falls re<tli<he Gründe entgegenstehen. Als Bekanntmachungstermine schreiben wir Ihnen vor:

Samstag, den 5. und 19. August und

2. September 1882, Als Versteigerungstermin \<reiben wir Ihnen vor: Montag, den 4, September 1882. Zugleich geben wir Ihnen auf, binnen 14 Tagen die Vorarbeiten behufs Infkciption des geseßlichen Hyvothektitels einzusenden. Fürth i./O., am 24. Juli 1882, Großherzoglicbes Amtsgericht Fürth.

Krauß. Linden struth.

[33899]

Die gewerblose Maria Louise Mengelbier zu Eupen, vertreten durÞh Rechtsanwalt Justizrath Veling, klagt gegen ihren Ehemann August Wirz, Kaufmann zu Eupen, mit dem Antrage:

Königl. Landgericht wolle zwischen Parteien und zu Gunsten der Klägerin die Aufhebung der be- stehenden Gütergemeinschaft verordnen, die Gütertrennung aussprechen und Parteien zur Feststellung ihrer Ansprüche vor den Notar ver- weisen,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen auf

den 10, November 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Aachen, den 21. Juli 1882.

: Bewer,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, In der Strafsacbe gegen den Musketier Johann Hubert Reuff, des Rheiniscben Susanterie-NOR Nr. 25, geboren am 21. Februar 1861 zu Verviers wegen Fahnenflu<ht, wird, da der Angesculdigte Reuff des Vergehens gegen $8, 140 Absay 1 Nr. 1 des Strafgeseßbuchs bes{uldigt ift, auf Grund der 88. 480, 325, 326 der Straf- prozeßordnuna, zur De>ung der dem Angeschul- digten möglicherweise treffenden böbsten Geld- strafe und der Kosten des Verfahrens bis zum Belaufe von Dreitausend Dreißig Mark das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Anges uldigten mit Beschlag belegt. Aachen, den 20. Juli 1882, Königliches Landgericht, Straf- kammer. gez. Emundts, A. Schmidt. Breidt- hard.

In der Strafsache gegen den Kürassier Jacob Mauriyÿ des Nheinischen Kürassier - Regiments Nr. 8, geboren am 13. Mai 1851 zu Rhein- berg, wegen Fabnenflucht, wird, da der An- aeschuldigte auriß des Vergehens gegen S. 140 Absaß 1 Nr. 1 des Strafgeseßbubs be- \chuldigt ist, auf Grund der . 480, 325, 326 der Strafprozeßzordnung zur De>ung der dem Ange- \{huldigten möglicherweise treffenden böcsten Geld- frase und der Kosten des Verfahrens bis zum Belaufe von Drei Tausend dreißig Mark das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des An- geshuldigten mit zeshlag belegt. Aachen, den 20, Juli 1882, Königliches Landgerit, Straf-

See: gez. Emundts. A. Smidt, Breidt-

S

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niht sonstige:

Oeffentliche Zustellung

mit Ladung.

Klageschrift ; zum Kgl. bayerishen Amtsgecidte Bergzabern in der. Pfalz, in Sachen Wendel Hoffmann, Meßger n Klingenmünster, gegen Theodor Siegel, früher Megger in Ingenheim, jeßt unbekannt wo abwesend, Forderung betreffend, mit dem Schlußantrage :

„Es gefalle dem K. Amtsgerichte, den Beklagten

zu verurtheilen, an Kläger für in den Jahren

1878, 1879 und 1880 zum Geschäftsbetriebe

erhaltenes Fleis< und berechnete Zinsen den

Gesammtbetrag von 264 4 97 S nebst Zinsen

vom 10. Juni 1882 an und die Kosten des

Verfahrens zu bezahlen, auch das zu erlassende

Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären“ wird mit dem Bemerken, daß zur mündlichen Ver- handlung dieser Sache Termin auf Freitag, den 28. September 1882, Morgens 9 Uhr, im Sißungssaale des obigen Amtsgerichts anberaumt ist, dem obgenannten Theodor Siegel, dessen Auf- enthaltsort unbekannt ist auf Grund Beschlusses des vorgenannten Gerichts vom heutigen Tage hiermit öffentlich zugestellt. /

Bergzabern, den 27. Juli 1882, Die Kgl. Amtsgerichts\chreiberci, <aub, Kgl. Sekretär.

[34055]

[34040] Oeffentliche Zustellung. :

Nr. 9084. Die Wittwe des Friedrich Schneider, Louise, geb. Hof, zu Karlsruhe, vertreten dur Rechts- anwalt Dr. Wörter daselbst, klagt gegen den Maurer Gottfried Ulrich von Langen, als zur Zeit an unbe- fannten Orten abwesend, und dessen sammtverbind- liche Ehefrau Christine Barbara, geb. Water, zu Langen, als aus Darlehen des Friedrich Schneider, +7 Chemannes der Klägerin, vom 3. August 1878 an die beiden beklagten Eheleute im Betrag von 600 M, verzinslich zu 5 °/6 und heimzahlbar auf 3monatliche Kündigung, wofür die beklagte Ebefrau mit ehe- männlicher Ermächtigung die Sammtverbindlichkeit übernommen und wovon die Zinsen na getroffenem Nebereinkommen halbjährlich je auf 1. Februar und 1. August zu zahlen waren, das Kapital von der Klägerin als Erbnehmerin ihres am 12. August 1881 xerstorbenen Ehemannes unterm 28. März d. Is. auf 1. Juli 1882 gekündigt worden sei; mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten als sammt- verbindlich haftbar zur Zahlung von 600 K nebst 59/0 Zinsen vom 1. August 1881, sowie „auf vor- läufige Vollstre>barerklärung des Urtheils gegen Sicherheitsleistung und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkfammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf

Montag, den 27. November 1882, Vormittags 87 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. A

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Karlsruhe, den 24. Juli 1882.

Amann, i

Gerichts\{hreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[34054] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Philipp Placzek zu Schwersenz, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Lehr zu Posen, klagt gegen die frühere M A Ludowika Richter, geb. Zaborowska, aus Garby, zur Zeit un- bekannten Aufenthalts, wegen 240 Mark nebst 6 9/0 Zinsen seit dem 1. Oktober 1880 Restkaufgeld für im September 1880 gekaufte 40 Centner Saatroggen, mit dem Antrage:

die Beklagte unter Auferlegung der Kosten zur Zablung von 240 Mark nebst 69/9 Zinsen seit dem 1. Oktober 1880 zu verurtheilen, das Ur- theil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Posen, Wilbelméstr. 32, Zimmer 35, auf den 30. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszua der Klage bekannt gemacht.

Posen, den 24. Juli 1882.

Hubert, :

Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts.

[34037]

Zwangsvollsire>ungs-Proklam.

Nachdem auf Antrag des Landes-Direktorats der Provinz S{leswig- Holstein, wegen des rückständigen Beitrags zur Brandkasse pro 1881 wegen 5 M 12 „4 und 1 4 Kosten, auf Grund Pfändungsbefehls vom 1. September 1881 na< sfru<tlos vollstre>ter Pfändung, die Zwangéversteigerung des verhafteten Hauses Nr. 158 der Gebäudesteuerrolle und Nr. 281 des Brandkatasters, belegen auf Vorsbüll-Nord- \strand und den Arbeiter Broder Deusen daselbst gehörig, verfügt worden ist, werden alle Diejenigen, welche nicht protokollirte dingliche oder solche gleih- berechtigte Ansprüche an das geda<te Haus oder den demnäcwstigen Kaufgelderlös zu haben vermeinen, bierdur< aufgefordert, solche bei Vermeidung des Auvs\{lusses und des ansprucsfreien Verkaufs des Grundstü>s innerhalb 6 Wochen und spätestens in dem auf

Dienstag, den 29. August 1882, Vormittags 10 Uhr,

angeseßten Ausshlußtermine hierselbst re<tgehörig

anzumelden.

Zum öffentlichen Verkauf des gedabten Hauses, unter den zu verlesenden Bedingungen, wird Ter- min auf

Mens den 12. September 1882, ormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle anberaumt. Nords\trand, den 22. Zuli 1882, Königlicbes Amtsgericht. Hansen.

Verkaufsanzeige nebst Ediktalladung.

6 In Sachen des Banquiers Julius Edel in Hildes- eim, Gläubigers, geg E.

en den Maurermeister Fr. F. Temme in Hildesheim, Schuldner, /veden Forderung ad 9000 M

[34050]

weise in dem dazu auf Dienstag, den 24, Oktober 1882, Mergeus 10 Uhr, allhier anberaumten Termine êffentli< versteigert werden. Kauflicbhaber werden damit geladen. Alle, wel<e daran Eigenthums-, Näher-, lehn- re<tlide, fideilommissarische, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Real- bere<tigungen zu haben vermeinen, werden aufgefor- dert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht - im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstü>s verloren gehe. Hilde3hcim, den 18. Juni 1882. öniglies Amtsgericht, Abth. T. Benina. Beschrcibung dcr zu verstcigernden Licgen- schaften : A. Lagerplaß an der Gartenstraße, Art. 2448, Kartenblatt 19, a. Parzelle 152/42 86 ar, b, Parzelle 161/42 1,60 ar, c. Parzelle 180/42 74 qm. B, 3 Häuser an der Goslarshen Straße Nr. 21 und 22 und 23, Art. 2052, Kartenblatt 15: a. Parzelle 87/51 6,05 ar, b. Parzelle 88/51 4,27 ar. C. Haus an der Steingrube Nr. 25, Art. 2204, Kartenblatt 17, Parzelle 91/41 6,37 ar.

[34056] Aufgebot.

Im Grundbuche Rosenthal Band 11. Blatt 59 stehen Abtheilung-T11. Nr. 6 für Marianna Ja- worsfa 8 Thaler 16 Sgr. 3 Pf. Vater- und Ge- \{<wifstererbtheil nebs Zinsen cingetragen aus dem Erbvergleich vom 18. September 1833, für welche eine von Rosenthal 58 abgeschriebene und zu Rosen- thal 59 zugeschriebene Parzelle haftet.

Auf Antrag des eingetragenen Eigenthümers, des Einsassen Johann Lugiewicz in Rosenthal werden Alle, wel<he Ansprüche an diese, bescheinigtermaßen bereits bezahlte Post haben, aufgefordert, selbige spätestens im Aufgebotstermine

den 3. November cr., Vormittags 11 Uhr, in unserm Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 15, anzu- melden, widrigenfalls auf ferneren Antrag alle An- sprüche ausgesc{lossen werden und die Lösung der Post erfolgen wird.

Locbau W./Pr., den 21, Juli 1882,

Königliches Amtsgericht. gez. Lem e.

[34059] Proclam.

Der am 7. April 1812 geborene Jacob Plaut von Weiterode ist über 50 Jahre lang von hier abwesend, ohne daß über seinen Aufenthalt oder sein Fortleben irgend etwas bekannt geworden ist.

Auf Antrag des Vormunds desselben wird ge- nannter Jacob Plaut daher aufgefordert, spätestens in dem auf

den 7. September 1882, Morgens 11 Uhr, bestimmten Termin si selbst oder dur cinen Be- vollmächtigten zu melden, falls er für todt erklärt werden wird.

Rotenburg an der Fulda, den 18. Inli 1882,

Königliches Amtsgericht, Abth. T1. Wird hiermit veröffentlicht : Dilschnetider, Gerichts\chreiber.

[34063] Bekanntmachung.

Die dur< Rechtsanwalt Dr. Schweitzer vertretene, zum Armenrechte zugelassene geschäftslose Anna Maria Scherer zu Elberfeld, Ehefrau des Bautechnikers Wilhelm Wieschmann daselbs\t, Fat gegen diesen beim Königlichen Landgerichte zu Elberfeld Klage erhoben, mit dem Antrage: die zwischen ihr und ihrem ge- nannten Ehemanne bestehende ehelihe Gütergemein- {aft mit Wirkung vom Tage der Zustellung der Klage für aufgelöst zu erklären. Zur mündlichen Ver- handlung ist Termin auf den 20. November er., Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Civil- kammer des Königlicben Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

Der Landgericbts-Sckretär : Jansen.

[34049] Beschluß,

Auf den Antrag der Königlichen Staatsanwalt- {aft vom 25. d. Mts, hat die unterzeichnete Strafkammer nachstehenden Beschluß gefaßt :

In Erwägung, daß die unverebelichte Anna Amalie Kocb aus Drocbtersen, welche ausweislih der Mit- tbeilung der Polizeibchörde zu Hamburg vom 17. v. Mts, si< bereits am 16, Mai cr. per Dampf- {if na< Rotterdam begeben hat, um si<h von da nah New-York cinzusciffen, als abwesend im Sinne des $8, 332 Str. Pr. O. anzusehen ist;

in Erwägung ferner, daß autweislih des gegen die 2c. Koch erlassenen Haftbefehls vom 25. Mai cr. Gründe vorliegen, welde den Erlaß des Haftbefebls rechtfertigten, diese Gründe, nämli< Verdacbt des Vergehens gegen $ 246 Str. G. Bs,, und dringen- der Fluchtverdacht, auch zur Zeit no< besteben ;

in Erwägung sodann, daß die Erhebung der öf- fentlihen Klage dur< den Seitens der Königlichen Staatsanwaltschaft gestellten Antrag auf geri{tliche Voruntersuchung erfolgt ist (cf. $. 168 Str. Pr. O.);

in Erwägung, daß danach der Antrag der König- lien Staatsanwaltschaft auf Beschlagnahme des im Deutschen Reiche befindliben Vermögens der 2c. Koch als gere<tfertigt si darstellt, und es \i< empfiehlt, in Gemäßheit des $8. 333 Str. Pr. O. den Beschluß über die Besblagnahme au dur das Stader Tageblatt zu veröffentlichen,

wird verfügt: das im Dentschen Reiche besindlidhe Vermögeu der unverehelihten Anna Amalie Koch aus Drohtersen, geboren zu Flensee, Amts Osten, wird damit mit Beschlag elegt,

Dieser Beschluß ist außer dur den Deutscben Reichs-Anzeiger au< dur< das Stader Tageblatt bekannt zu macen.

Stade, den 26. Juli 1882,

Die Strafkammer des Königlichen Landgerichts

(Ferienkammer): (gez.) Waterloo. v. Zwehl. Steyerthal.

sollen die dem Schuldnex gebörigen Liegenschaften,

wie sol<e na&stehead näher beschrieben sind, zwangs- f-[34034]

Beschluß. Auf den Antrag der Kaiserlichen „Staatêsanwalt- saft wird das Vermögen des flüchtigen Füsi- liers Basilius Oberle des 2. Nieder!{lefisen Infanterie-Regiments Nr. 47 aus Engenthal, Kreis Molsheim, bis auf die Höbe von Dreitausend Mark für den Fiéfus mit Beschlag belegt.

Zaberu, den 18. Jali 1882.

Kaiserliches Landgericht, Strafkammer.

gez. Cremer. Emminghaus. Naumann.

Verkäufe, VerpaStungen, Submisfionen 2c.

(8162) Bekanntmachung.

Die Königliche Domaine Karschau im Kreise Nimptsch, bestehend aus den Vorrrerken :

Karschau mit . 342,246 ha Sîtalit mit . . 304,199 ha

mit einem Gesammtflächeninhalt von 646,445 ha soll auf 18 Jahre, von Johannis 1883 bis dahin 1901 im Wege der öffentlichen Lizitation verpachtet werden, Zu diesem Zwe>k ist ein Termin auf Sonnabend, den 5. August d. Js., Vormittags 11 Uhr, / im Filialgebäude der Königlichen Regierung hier- selbst, Albrectéstraße Nr. 31 1, vor dem MRegie- rungs-Rath Franß anberaumt, zu welchem Pacht- lustige hierdurb eingeladen werden. | ' Das Vorwerk Karschau liegt an der Kreitchaufssce Strehlen-Prauß-Nimptsh und ift von Strehlen Station der Oberschlesischen Eisenbahn Breslqau- Mittelwalde 7 km entfernt. Das Vorwerk Skaliß liegt von Karschau 4,5 km entfernt. Das Pacbtgelder-Minimum i} für die ganze Pacbtung auf 46 000 6 und das zur Uebernahme der Pacht erforderliche Vermögen auf 180 000 M4 festgeseßt. U Pachtbewerber haben sib vor dem Termin über ihre Qualifikation als Landwirth, sowie dur< ein Attest des Kreislandraths, in welchem zugleich die Höhe der von ihnen zu zahlenden Einkommensteuer angegeben sein muß, oder in sonst glaubhafter Weise über den eigenthümlichen Besiß des zur Uebernahme der Pacht erforderlichen Vermögens auszuweisen. Die Pachtbedingungen nebft Vermessungs-Registern und Karten können während der Dienststunden in unserer Domainen-Negistratur sowie auf der Do- maine Karschau eingesehen werden.

Die Besichtigung der Pathtgegenstände ist nach vorberiger Meldung bei dem Königl. Oberam tmann Schmidt zu Karschau gestattet.

Breslau, den 6. Juli 1882.

Königliche Negierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domainen und Forsten. Delrichs.

[3161] Bekanntmachung.

Die Königliche Domaine Poscriß im Kreise Nimpts<h, mit einem Flächeninhalt von 306,272

ektar, worunter 257,258 Hektar Aker und 38,541 Deliar Wiese, von Strehlen (Station der Ober- \<{lesishen Eisenbahn Breslau-Mittelwalde) 14 Kilo- meter entfernt, soll auf 18 Jahre, von Johannis 1883 bis dahin 1901, im Wege der öffentlichen Licitation verpachtet werden. ;

Zu diesem Zwecke is ein Termin auf

Mittwoch, den 9. August d. J., Vormittags 11 Uhr, |

im Filialgebäude der Königlichen Regierung hier- selbst, Albrechtsstraße Nr. 31 L, vor dem Regierungs- Rath Frantz anberaumt, zu welhem Pachtlustige hierdurh eingeladen werden. S

Das Pachtgelderminimum i} für die ganze Pactt- tung auf 19 000 6 und das zur Uebernahme der Pacht erforderliche Vermögen auf 85000 A festgeseßt.

Pachtbewerber haben sih vor dem Termine über ibre Qualifikation als Landwirth, sowie durch ein Attest des Kreis-Landraths, in welhem zugleich die Höhe der von ihnen zu zahlenden Einkommensteuer angegeben sein muß, oder in fonst glaubhafter Weise über den eigenthümlichen Besitz des zur Uebernahme der Pacht erforderlichen Vermögens aus- zuweisen. 2 -

Die Pachtbedingungen nebs Vermefsungsregistern und Karten können während der Dienststunden in unserer Domainen-Negistcatur sowie auf der Domäne Poserit cingesehen werden. a L

Die Besichtigung der Pachtzegenstände ist na vorheriger Meldung bei dem jetzigen Pächter, Ober- Amtmann von Wagenboff in Dankwit, gestattet.

Breslau, den 7. Juli 1882,

Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domainen uud Forsten.

ODelrichs.

(83143 Bekanntmathung.

Das Königliche Domainenvorwerk Bro>guth, mit einem Flächeninhalte von 219,112 ha, worunter 161,361 ha A>er und 47,097 ha Wiese, soll auf 18 Jakbre, von Johannis 1883 bis dahin 1901 im Wege der öffentlichen Licitation verpachtet werden.

Zu diesem Zwe> ist ein Termin auf

Freitag, den 4, August d. Js,, ormittags 11 Uhr, : im Filialgebäude der Königlichen Regierung hier- selbst, Albrechtsstraße Nr. 311, vor dem Regierungé- Rath Frany anberaumt, zu wel<hem Pachtlustige hierdur cingeladen werden.

Das Vorwerk liegt 1 km von der von Strehlen na< Nimpts{ führenden Chaussee und 8 km von Strehlen (Station der Oberschlesischen Eisenbahn Breslau-Mittelwalde) entfernt, Z

Das Pacbtgelder-Minimum ist auf 11000 (K und das zur Uebernahme der Pacht erforderliche Vermögen auf 60 000 M festgesetzt. L

Pacbtbewerber haben \i<{< vor dem Termin über ihre Qualifikation als Landwirth, sowie dur< cin Attest des Kreiélandraths, in welhem zuglei die Höhe der von ihnen zu zahlenden Einkommensteuer angegeben sein muß, oder in sonst glaubhaftec Weise über den eigenthümlichen Besitz des zur Uebernahme der Pacbt erforderlichen Vermögens auszuweisen.

Die Pachtbedingungen nebst Vermessungs- Registern und Karten können während der Dienststunden in unserer Domainen-Registratur sowie auf der Domaine Bro>guth cingeschen werden.

Die Besichtigung der Pachtgegenstände ist nach

vorheriger Meldung bei dem jetzigen Pächter, Amts- ratb Rohde in Noths{loß, gestattet. Breslau, der 6. Juli 1882. Königliche Negierung, Abtheilung für direkte Steucrn Domainen und Forsten. Oelrichs.

029 BSBefanntmaghung.

Die im Kreise Graudenz 11 Kilometer von der Stadt Graudenz und 3 Kilometer von der Bahn- station Nitwalde belegene Domaine Engelsburg mit einem Gesammtareale von 655,161 Hektar, darunter 51,213 Hektar Wiesen, soll am

Mittwoch, den 16. Augvst diese2 Jahres, Vormittags 10 Uhr, in unserm Situngezimmer auf 18 Jahre, von Johannis 1883 bis dahin 1901, öffentlih und meistbietend vor dem Königlihen Ne- gierungërath Bauckhage verpachtet werden.

Das Pachtgelder-Minimum ist auf 19200 festgeseßt.

Die Pachtlustigen haben si voc dem Verpachtungs8- termine über ihre. landwirthsc<aftli6e Befähigung und über den Besitz eines eigenthümlichen und un- bes<werten Vermögens von 125 009 s zur Ueber- nahme der Pachtung glaubhaft auszuweisen, au ihre Veranlagung zur Einkommensteuer vorzulegen.

Die Besichtigung der Domaine wird den Pacht- lustigen na< vorangegangener Meldung bei dem gegenwärtigen Pächter Herrn Oberamtmann Nerger gestattet

Bei diesem liegen die Pachtbedingungen zur Ein- sit aus, welche au< von uns gegen Erstattung der Kopialien in Abschrift mitgetheilt werden.

Marieuwerdex, den 18. Juli 1882.

Königliche Regierung, Advtheilung für direkte Steuern, Domaineu und Forsten, Bauchage.

[33905] Bekanntmachung. Lieferung von Telegramm-Aukunsfts- formularen.

Die Lieferung von jährlich ungefähr 10 Millionen Telegramm-Ankunftsformularen, in Heften von je 100 Stü, soll im Wege des sffentlichen, \{riftlichen Angebots vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochen- tagen in der Geheimen Registratur 11. des Riichs- Postamts, Französische Straße 33e. hierselbst, zweite Etage, in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 3 Uhr Nachmittags, sowie in den Bureaus der Kaiserlichen Ober-Postdirektionen in Breslau, Cöln (Rhein), Dresden, Frankfurt (Main), Hannover, Karlsruhe (Baden), Königsberg (Preußen) und Straßburg (Elsaß) in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 1 Uhr Mittags und von 4 bis 7 Uhr Nacbmittags zur Einsicht aus. Auß werden Kb- \<riften gegen Erstattung der Schreibgebühren auf Wunsch mitgetheilt.

Die Lieferungsangebote sind versiegelt und frankirt unter der Aufschrift „Angebot auf Licferung von Telegramm - Aukunftsformularen“ bis zum 1. September, Vormittags 10 Uhr, an das «Ab- theilungs - Bureau 11. des Reichs - Postamts in Berlin W., Französische Straße 33e. “, einzusenden.

Die Auswahl unter den Änbietern bleibt vor- behalten. h :

Verspätete, sowie den Lieferungsbedingungen nicht entspredende Angebote und Nachgebote werden nicht berüctsichtigt. Die Anbieter bleiben bis zum 21. Sep- tember an ihre Angebote gebunden.

Von dem erfolgten Zuschlage wird dem betreffen- den Anbieter s{riftli< Mittheilung gemacht werden.

Berlin, 23. Juli 1882. T

Der Staatssekretär des Reichs-Postamts. In Vertretung: Mießner.

[33906] Bekanutmachung. E

Seit dem 2. Mai 1877 lagert in dec diesseitigen Packhofs-Niederlage für H Lemmé ein Faß im Ueberfaß „Wein“ (mit Ucberfaß 145,50 kg, ohne UVeberfaÿ 127,50 kg), Korkstöpsel Netto 0,29 kg, und bedru>tes Papier zu Etiketten Netto 0,10 kg, gez. H. L. 1460. :

Wir fordern deshalb den bisher nit ermittelten Eigenthümer hierdur< auf, diese Waaren inner- halb 14 Tagen unter Vorlegung des betreffenden Unicat-Niederlages{beines und gegen Entrichtung der Zollgefälle nebst dem Lagergelde abzunehmen, widri- genfalls wir zur öffentlichen Versteigerung derselben schreiten und mit dem Erlöse nah $. 101 des Ver- einszollgesetzes vom 1. Juli 1869 verfahren müßten.

Berlin, den 24. Juli 1882. G L Königliches Haupt - Steuer - Amt für auslän-

dische Gegenstände.

[35988] Grundstü>sverkauf.

Folgende, dem Königlichen Friedrib2-Gymrnasium in Frankfurt a. O. gehörige, daselbst 1) in der Oder- straße Nr. 1, Grundbu< Band 9, Nr. 405, 2) in der Jacobistraße Nr. 1 und 2, Grundbu Band 9 Nr. 404, 3) in der Oderstraße Nr. 5 und 6, Grund- bu<h Band 14 Nr. 69d, 4! in der Breitestraße Nr. 3, Grundbu< Band 9 Nr. 417, gelegenen Hausgrundstü>e, deren Räumung zu Micaeli d. J. bevorsteht, sollen mit dea darauf stehenden Gebäu- den, aber ohne die dazu gehörigen Wiesenvläne frei- bhändig entweder zusammen oder einzela verkauft werden. Nähere Auskunft ertheilen auf mündliche oder brieflide Anfiage der Königlibe Regicrungs- Rath Techow in Berlin 8W., Schügenstraße Nr. 2611. und der Köniaglihe Rechnungs-Rath Râttig in Frankfurt a. O. Wegen Besichtigung der Grundstü>e belicbe man si< an lehteren zu wenden, bei dem au< Situationspläne und Abschriften der Grundbucbblätter auëéliegen. Anträge auf Einlei« tung von Verkauftunterhandlungen sind an Ersteren, der sich indessen nur mit Reflektanten felbst, nicht mit gewerbsmäßigen Vermittlern einläßt und zwar spätestens bis zum 1, Scptember d. J. zu richten. Berlin, den 24. Juli 1882, Königliches Pro: vinzial-Schul- Kollegium,

Bekanntmahung. Am Mittwo<h, den 2. August er., Barbitia s 10 Uhr, follen auf unserem Packhofe circa alte Plomben zum Einshmelzen, sowie 2762,50 kg Makulatur und 29 kg dergl. zum Einstampfen gegen glei baare Zablung öffentli meistbietend verkauft werden. erlin, den 19. Juli 1882. Königliches Haupt- Steuer-Amt für ausländische Gegenstände,