1882 / 181 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

crleichte d wa lassen, Vortheil der nen Derkehe see er dern E wie p nid! ilibec wertßvollen t Berke

unseres gesammten nationalen rs!

Der „Bergmannsfreund“ macht folgende Mit- ungen über den Lohnverdienst der Arbeiter auf den R Steinkohlengruben bei Saarbrücken im Jahre 188 s Es betrug das durchschnittlihe Nettolohn für eine wirklich ver- fahrene Arbeits\chiht :

bei den Gedinglöhnern :

1869 M.

1874

1876 1877/78 1878/79 1879/80 1880/81 h ew 1861/52 Sl 2,80 ,

Somit sind die Löhne der Gedingearbeiter um 7 S, die der Schichtlohnsarbeiter um 3 S gegen das Vorjahr gestiegen.

Im Bereiche des gesammten Direktionsbezirkes gestaltete sid das Nettolohn pro Schicht bei den einzelnen Arbeiterkategorien folgender-

maßen: 1877/78 1878/79 1879/80 1880/81 1881/82 K Áh

M. M. d 1) Bei Auê- und Vor- richtuna, Abbau, För- D E A 2) Beim Grubenausbau in Nebenarbeit ¿ 3) Beim Kohlentrans- port, Verladen, Absatz 4) Beim Maschinen- und Kesselbetriebe . 5) Bei Reparaturwerk- stätten, Schmieden 6) Bei Materialienwirth- schaft und sonstigen Ar- beiten über Tage . . 7) Bei Kohlenwäsche und R, 2,14 2,78 3,07 Im Gesammtdurchschnitt 2,97 2,95 2,97 3,02 3,07 Hiernach ist also der Durcschnittslohn desselben abgelaufenen Jahres um 5 4 höher als im Vorjahre, ein recht günstiges Ergebniß, das im Wesentlichen auf die während des ganzen Jahres gleichmäßig gebliebene lebhafte Nachfrage na Kohlen und die dadurch hervor- E stärkere Förderung und größere Arbeiterleistung zurückzu- ühren ift.

beim Grubenausbau und Nebenarbeiten : 2,24 M 2,98 2,81 2,74 2,74 2,74 2,77

im Jahre

3,05 2,74 2,26 2,62 2,90

3,08 2,74 2,29 2,64 2,89

3,12 9,77 9,24

3,21 2,80 2,26 2,60 2,95

2,76 2,68 2,80

2,74

_Marineverordnungsblatt. Nr. 14, Inhalt: Dienst- pflicht. Schulverzeichnisse. Gebührnisse von Bestrasten. Zu- lage des ersten Offiziers. Soldatenbriefe. Aenderungen an Bestimmungen im 1. Halbjahre 1882, Personalveränderungen. Benachrichtigungen.

Amtsblatt des Reichs-Postamts. Nr. 49. Inhalt: Verfügungen: vom 22. Juli 1882. Die Einführung neuer Wechsel- stempel-Vordruckblätter betreffend. Anwendung des Eisenbahn-Post- gesetzes auf die Breslau-Schweidniß-Freiburger Eisenbahn.

_ Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 30, Inhalt: Nichtamtlices: Verordnung zur feuersicheren Herstellung von Theatern in Niederösterreih. Hamburger Skizzen. Selbstregistrirender Pegel in Dstende. Vermischtes: Die Villen Hardt, Reichenheim und Gussow in Berlin. Die Binnenschiffahrt Deutschlands. Kräftepläne kombinirter Fachwerksysteme. Konstruktion der Ufer- mauern. Vorrichtung zur Messung der Windgeschwindigkeit in der Forth-Mündung. Schelde-Maas-Kanal. Fairbanks Dampfer.

Eisenbahn-Verordnungs-Blatt. Nr. 13. Inhalt: Allerhöchste Konzessions-Urkunde, betreffend den Bau und Betrieb ciner Eisenbahn von Schleéwig nach Süder-Barup durch die Sleswig-Angler Eisenbahngesellschaft vom 17. April 1882, Erlasse des Ministers der öffentlichen Arbeiten: Vom 1. Juli 1882, betreffend Fahr- preisermäßigungen bei Badereisen mittelloser Kranken, Vom 6. Juli 1882, betreffend Unzulässigkeit der Anwendung von Desinfektions- pulver zur Desinfektion der Viehwagen. Vom 7. Juli 1882, be- treffend die Nachweisungen der Bewilligungen freier Fahrt und freien Cffektentransports bei der Verseßung von Beamten in Fällen des Verzichts auf baare Umzugskosten-Vergütung. Vom 8. Fuli 1882, betreffend Anwendung und Auslegung des Reichsstempelgeseßes vom 1. Juli 1881. Vom 14. Juli 1882, betreffend Anwendung des Pensionsgescßes vom 31. März 1882. Vom 15. Juli 1882, be- treffend Freifahrt für im eisenbahnfiskalishen Interesse unternommene Reisen der Zoll- und Steuerbeamten. Vom 16. Juli 1882, be- treffend Bekanntmachung der Tarife. Nachrichten,

Statistische Nachrichten.

Nah“ Mittheilung des Statistishen Amtes der Stadt Berlin sind bei den hiesigen Standesämtern in der Woche vom 23. Juli bis inkl. 29, Juli cr. zur Anmeldung gekommen:

171 Gbeschließungen, 835 Lebendgeborene, 34 Todtgeborene, 864 Sterbefälle.

Gewerbe und Handel.

Die Norddeutsche Bank in Hamburg hat in Verbindun mit der Deutschen Bank hierselbst eine Million Mark 41 9% Prioritäten der Deutschen Rhederei-Gesellschaft in Hamburg übernommen, s

___— Der Aufsihtérath der Zittauer Mascbinenfabrik und Eisengießerei, vormals Rößler, hat die Dividende für das Ge- schäftsjahr 1881/82 auf 12# 9%, also 14% höôber als im vergangenen Zahre festgeseßt. 3. August

ntwerpen, 3. August. (W. T. B) Wollaukti Ds 2752 Ballen, davon verkauft 1800 B, Preise E ändert.

Brüssel, 3. August. (W. T. B.) Die Nationalb den Sr P auf C0 erhöht. q AON T POL E

„St. Petersburg, 3. August. (W. T. B.) Auf ein dies- bezüglihes Gesuch russischer Drahtfabriken bleibt für gewalztes Eisen und für Stangeneisen von { bis 4 Zoll Dicke der bis- herige Zollsat bis zum 1. November d. J. in Kraft.

Verkehrs-Anstalten.

Triest, 3. August, (W. T. B) Der Lloyddampfer „Vesta ist heute Nachmittag aus Konstantinopel hier dtartratk

Berlin, 4. August 1882.

Cöln, 4. August, 1 Uhr 12 Min. früh. (T) Die englische Post vom 3. August früh, planmäßig in Verviers um 8,12 ie Abends, is ausgeblieben. Grund: Zugverspä- tung in Belgien,

Die Kai serliheNormal-Aichungskommission berichtet in einer Denkschrift über ihre Thätigkeit während der“Zeit von ihrer Einseßung im re 1869 bis zum Frühjahre 1882. In der Maß- und Gewictsordnung für den Norddeutsben Bund vom 17. August 1868 war dur Artikel 18 die Bestellung einer Normal-Aicungskommission, deren Siß in Berlin sein sollte, angeordnet worden. Dieser Kommission war ihre Aufgabe folgendermaßen vorgezeihnet: die Normal-Aichungs- kommission hat darüber zu wachen, daß im ae Bundesgebiete das Aichungswesen nach übercinstimmenden Regeln und dem Inter- esse des Verkehrs entsprehend gehandhabt werde. Ihr liegt die An- fertigung und Verabfolgung der Normale, soweit nöthig auch der Aichungsnormale an die Aichungsstellen des Bundes ob. Sie hat die näheren Vorschriften über Material, Gestalt, Bezeichnung und sonstige Beschaffenheit der Maße und Gewichte, ferner über die von Seiten der Aichungsstellen inne- zuhaltenden Fehlergrenzen zu erlassen. Sie bestimmt, welche Arten von Waagen im öffentlichen Verkehr oder nur zu besonderen gewerblihen Zwecken angewendet werden dürfen und seßt die Bedin- gungen ihrer Stempel fähigkeit fest. Sie hat ferner das Erforderliche über die Einrichtung der sonst in der Maß- und Gewichtsordnung aufgestellten Meßwerkzeuge vorzuschreiben, sowie über die Zulassung anderweiter Geräthschaften zur Aichung und Stempelung zu entscheiden. Der Normal - Aichungskommission liegt es ferner ob, das bei der Aichung und Stempelung zu beobachtende Verfahren und die Taxen für die von den Aichungsstellen zu erhebenden Gebühren festzuseßen und überhaupt alle die tehnishe Seite des Aichungswesens betreffenden Gegenstände zu regeln. Nachdem zu Anfang 1869 der Direktor der Sternwarte und Professor an der Universität zu Berlin, Dr. Foerster, zum Direktor der Normal-Aichungskommission ernannt worden war, wurden auf seinen Vorschlag im Februar 1869 sieben Sachverständige nach Berlin berufen, um bei der Feststellung der technishen Vorschriften mitzuwirken und in Betreff der defini- tiven Organisation der Normal-Aichungskommission ihren Rath zu ertheilen. Nachdem die aus diesen Berathungen, an denen sich auch ein Beamter des Königlich preußischen Handels-Ministeriums betheiligte, hervorgegangene Aichordnung unter dem 16. Juli 1869 publizirt war, wurde durch die Geschäftsinstruktion vom 21. Juli 1869 die kollegiale Zusammenseßung und Organisation der Normal-Aichungskommission felbst festgestellt. Als Mitglieder des Plenums der Kommission (bei- geordnete Mitglieder) wurden zunähst für cine Amtsdauer von 9 Jahren sieben von den Theilnehmern der vorberathenden Versamm- lung berufen. In Gemäßheit der Instruktion ‘vom 21. Juli 1869 traten diese Mitglieder unter dem Vorsite des Direktors der Kom- mission am 26. August 1869 zur ersten Plenarversammlung zu- sammen, um zunähst die zur Ergänzung der Aichordnung erforderlihen Instruktionen und Gebübrenbeflthungen definitiv festzustellen. Die Organisation der Aichämter wurde im Wesentlihen dahin ausgeführt, daß die Aichämter, welche überwiegend Kommunalanstalten sind, in cine Reihe von Aufsichts- bezirken eingeordnet wurden, welche entweder mit den einzelnen Pro- vinzen der größeren Länder oder mit den einzelnen Ländern mittleren Umfanges zusammenfallen, bezw. Vereinigungen kleinerer Länder;um- fassen. An die Spiße dieser Aufsichtsbezirke wurden technishe Auf- sihtsbehörden gestellt , welche die Namen „Aichungs - Inspektion“, „Ober-Aichungsamt“, „Aichungs-Kommission“ u. #. w. führen. Bis zum 1, Januar 1870 gelang es, 387 Aichämter wenigstens mit den zum Beginn der Aichungen der neuen Maße und Gewichte dringlichst erforderlichen Normalen und Apparaten zu versehen. Seit der im Jahre 1869 erfolgten Konstituirung der Normal-Aichungs-Kommission bis zum Frühjahr 1882 haben 22 Plenarversammlungen derselben stattgefunden. Diese Plenarversammlungen sind in den ersten Jahren überwiegend mit der Durchführung und Vervollständigung der tech- nishen Bestimmungen beschäftigt gewesen. In den letzten Jahren hat sih das Plenum außer den laufenden Geschäften vorzugsweise einer neuen Bearbeitung der sämmtlichen technishen Vorschriften im Sinne einer \{ärferen Zusammenfassung und einer vollständigeren Anpassung derselben an die nah den Erfahrungen des ersten Jahr- zehnts ihrer Geltung zu bemessenden dauernden Bedürfnisse des Ver- kehrs und der Technik gewidmet. Zwei Abschnitte dieser neuen Re- daktion der technishen Vorschriften, nämlich der auf Aichung der Waagen und der auf die Aihung der Thermo-Alkoholometer bezüg- liche, find bereits gegen Ende des Jahres 1880 getrennt veröffentlicht worden, weil auf diesen beiden Gebieten die Bedürfnisse des Ver- kehrs und des Aichungswesens am dringlisten einer Vervollständigung und Zusammenfassung der bisherigen Vorschriften erforderten. Die Ver- öffentlichung der neuen Redaktion der übrigen Vorschriften hat einstweilen verschoben werden müssen, nachdem es ih herausgestellt hat, daß für eine gründliche Erneuerung dieser Vorschriften eine wenigstens theil- weise Abänderung der Maß- und Gewichts8ordnung unumgänglich sein werde. Die „Gesammtzahl aller bis eins{ließlich 1880 geaichten Gegenstände, nämlich mit Einscluß der Fässer, der Waagen, der Gasmesser und der Thermo-Alkoholometer, bei welchen Gegen- ständen durch die neue Maß- und Gewichtsordnung Neuanschaffungen entweder gar nicht oder nicht unbedingt erfordert worden sind, hat rund 35 Millionen, und die Summe der dafür erhobenen Aichgebühren rund 94 Millionen Mark betragenen.

_ Eine neue Scchreib- und Lesestüße. (Monatsblatt für öffentlibe Gesundheitepflege, 1882, Nr. 4) Seit die Ophthalmolo- gen den Nachweis geliefert haben, daß von den Besuchern höherer Schulen (Primaner, Studenten) reihlich 75 pCt. ihre normale Sehkraft ein- gebüßt haben und in geringerem oder höherem Grade an Kurz- sichtigkeit leiden, andererseits aber aud den Beweis nicht \culdig geblieben sind, daß diese Kurzsichtigkeit als die Folge von Uceber- anstrengung der Augen angesehen werden muß, ist der Gegenstand niht wieder von der Tagesordnung verschwunden. Die nächste Ursache liegt anerkanntermaßen in der gewohnheitsmäßigen übergroßen An- näherung der Augen an das Lesebuch, resp. Schreibheft, welche, medizinisch gesprochen, zur Uebermüdung führt und später zum Krampf des Afkkomodationsapparates (in specie desjenigen Muskels im Auge, welchem die Aufgabe zukommt, den dioptrischen Apparat des Auges für das Sehen jedesmal „einzustellen“ resp. eingestellt zu er- halten), das heißt zu dem Anfange der Kurzsichtigkeit, der die weitere Ausbildung des Uebels so sicher zu folgen pflegt, wie der Herbst auf den Sommer. Damit steht man vor dem Ausgangspunkte der Kurzsichtigkeit, dem „Krummsißen“ und der „\{lechten“ Haltung der Schüler, wobei das Auge dem Buche so ungebührlih nahe ge- bracht wird. Wer ein Mittel zur Verhütung der {lechten Haltung wüßte, würde der Menschheit einen Dienst erweisen. Es sind in dieser Richtung hon manche Versuche gemaht worden mit den ver- schiedensten Apparaten, die entweder an zu großer Komplizirtheit leiden oder auch ihren Zweck wegen fehlerhaster Konstruktion nicht erfüllen. Das Neueste und wie es scheint Zweckmäßigste auf diesem Gebiet ist die von F. Soennecken (Bonn) konstruirte Strelb- und Lesestütze“, die niht nur außerordentlich einfa in ihrer Kon- struktion und durchaus handlich zum Gebrauch ift, sondern vor allen Dingen den einzig richtigen Angriffspunkt des Krummsitßers, das Kinn unterstüßt. Alle übrigen Stütz- punkte, z. B. Stirn, Brustbein, die beiden Schultern u. \. w, hatten ihre rohen Bedenken, da ihre Fixirung ohne Frage zu Ge- [NNPOEISelcyzD ungen anderer Art führen muß, das Kinn dagegen t wie geschaffen als GSLPA: in dieser Beziehung ie

oenneckensche Schreibstütze leistet das Möglihe und Erreicbbare mit den denkbar einfachsten Mitteln. Eins wird man \ih jedoch nicht verhehlen dürfen, daß derartige Apparate nur jener Kategorie von Krummsitern werden nutzbringend sein können, welche cine {lechteHaltung beim Lesen und Schreiben lediglich aus übler Gewöhnung annehmen. Eine zweite niht minder zahlreiche Klasse e aus denjenigen, welche in Folge ihres von Haus aus s{chwach ausgestatteten Körpers nicht e- rade sitzen können. iese sind gezwungen, ihrem Körper durch d, - lehnen, Krummsiten u. dergl. eine Stellung zu geben, in der derselbe gleihsam im labilen Gleichgewicht befindlih einer Valreterhalfmng durch Mußékelkraft gar niht oder nur wenig bedarf. Jhnen wird kein

Geradhalter nüßen, er mag fonftruirt sein wie er will; hier kann nur eins helfen: körperliche Kr tigung von innen heraus dur eine forg- fältig geleitete körperlihe Ausbildung, namentlich auch dur fvste- aale gymnasftishe Uebungen, fleißizes Turnen und die Schulspiele.

SPA FIYUE L, 3, Jug, (W. T. B.) Universitäts- Ju biläum. Der vom Centralcomité ehemaliger Studirender und der Vürgerschaft unter Theilnahme der Universität veranstaltete historische Festzug nahm bei s{önstem Wetter einen glänzenden Verlauf. Die Betheiligung war eine sehr zahlreiche; alle durch welche der Zug führte, waren von Uuschauern dicht besetzt.

Literarische Neuigkeiten und periodisheScriften.

für die deutsche Armee und Marine. Inhalt: Der Feldzug der-

Jahrbücher

Zen s “E E De E: ehntausend. on eling, Oberst z. D. (Schluß.)

Uebergang der Russen über die Mrd D e Eine kriegsgeschichtliche Studie von Thilo von Trotha, Haupt- mann und Compagnie-Chef im 8. Westfälishen Infanterie-Regi- ment Nr. 57. Die anglo-indischen Streitkräfte in ihrer historischen Entwickelung und jeßigen Organisation. (Fortseßung.) Entwickelung der heutigen Kriegführung. Vier Briefe des öster- reichischen Lieutenants von Mayr an einen kurkölnishen Hauptmann.

1759. Die Entwickelung und Bedeutung des Kriegskorrespondenten- -

Wesens vom militärishen Standpunkte betrachtet. (Schluß.) Umschau in der Militär-Literatur. Verzeichniß der Az Aufsäße aus anderen militärischen Zeitschriften (15. Juni bis 15. Juli 1882). Verzeichniß der bei der Redaktion eingegangenen neu er- schienenen Bücher 2c. (15. Juni bis 15. Juli 1889).

, Politische Gesellschaftsblätter. 33. Heft. Inhalt; a E Li lestiftete Bauerngut: Die ie: 19. Vie Jute-Jndustrie,. Im europäischen Morgenlande. (Fortsezung.) Vermischtes. Correspondenz. O

Politishe Wochenschrift. Nr. 20. Inhalt: Blau- und Gelbbücher. Prof. Brunner (Berlin): Staatspapiere kuf Namen- und Bucschulden des Staates. 11. Delbrück: „Von Gottes Gnaden.“ II.

tommensverhältnisse des preußischen Volkes,“

_Forstwissenschaftliches Centralblatt. Heft 8. In- halt : Original-Artikel. Die Berücksichtigung des Vlters bei M Aufstellung von Baummassentafeln. Von C. Braza, Assistent an der forstliben Versuchsanstalt München. Mittheilungen. Bericht über die IX. Versammlung des pfälzischen Forstvereins zu Kandel am 3. und 4. September 1881. Vom Kgl. Oberförster Eßlinger in

Schaidt. Sammlung biologisher Objekte in Bezug auf \{àädliche-

Forstinsekten, ausgestellt vom Kgl. Kreisforstmeister Georg Lang in Bayreuth auf der bayerischen Landes-Jndustrie-Gewerbe- und Kunst- Ausstellung zu Nürnberg 1882. Vom Kgl. bayer. Oberförster Dolles in Wondreb. Der Heilbronner Rindenmarkt von 1882, Von Hrn. Forstrath Fishbach in Stuttgart. Der Rindenmarkt in Hirschhorn Und die Crlöse aus Eichenrinden im Heidelberger Markt- gebiete im Jahre 1882, Mitgetheilt von Oberförster Biehler in Heidelberg. Die Rindenversteigerung zu Erbach i. O. am 16. März 1882, vom Gräflichen Forstmeister Ihrig in Erbah. Der Loh- rindenmarkt zu Kaisers autern im Jahre 1882. Die Eichenleh- rinden-Versteigerung zu Alzey in Rheinhessen. Die Eichenlohtinden- Versteigerung zu Bingen am Rhein. Die Eichenlohrinden-Ver-

steigerung zu Kreuzna, Regierungsbezirk Coblenz. Literarische“

Berichte. Notizen.

Neue Deutsche Jagd-Zeitung. Jagen 45, Inhalt Das Weidwerk und der Schuß im Naturhaushalte (Fortfebüee) Reisen und Jagden in West-Afrika. Ueber die Abnahme des Hoch- wildes in unseren Gebirgsforsten und die Mittel, den gänzlihen Ver- fall der Wildbahn abzuwenden. Schuß den Staren (Fortsetzung). Frühe Rehbrunst. Vertilgung der Kaninchen. Zur deutschen Weidmannssprache (Fortsepung). Bandwurm beim Federwild. Der Jagdhund. Gleiches Recht für Alle, also aub für unsere deut- {en Hunde. Proposition

n der internationok i i Preisfuchen im hessischen Ried, E N ETZeU ian

N Propositionen für die Il. Preis- suhe des Vereines für Hundezubt und Dressur im Köniareidte Böhmen. Jaagdtasche. Eröffnung der Hühnerjagd. Ein Forstbeamter. Hundemarkt. Briefkasten. Anzeigen.

Mittheilungen für die öffentlichen Feuerver- siherungs-Anstalten. Nr. 12. Inhalt: Vorträge zu Nr. 3 und 11 der Tagesordnung der 14. Hauptversammlung der Vereini- gung, betr. Wiedereinführung des direkten bezw. indirekten Gebäude- Ver eg cie T Madnd der Erplosionsgefahr. EGrgebni})e der Gentralkasse zur Förderung des Feuerlöshwesens im Königreich Württemberg pro 1881. - N

_Das Schiff. Wochenschrift für die gesammten Interessen der Vinnenscbiffahrt. Nr. 122. Inhalt: Ueber die A etliche Regelung der Rechtsverhältnisse der deutschen Binnenscbiffalrt, _ Franz I. (Illustration). Bei Havarie. Zusammenstoß zweier Dampfschiffe auf dem Ohio. Die Eisenbahnen und die Rhein- \{ifahrt. Ueber die Eröffnung der Schiffahrt nach Straßburg. Die \{weizerishe Dampfbootgesellsaft für den Untersee und Rhein. Der Verband oberelbscher Schiffer. Die Drehbrücken der Berlin-Potsdamer Eisenbahn, Schiffer und Makler. Die mittlere Donau Il. Die Stromschiffahrt Danzigs 1881. Die Oder. Ueber die Flößerei in Königsberg. Wasserbau, Schiff- bau. Scbiffahrtsbetrieb. Flößerei. Unfälle. Polizei und Gericht. Personalien. Frahtenmarkt. Briefkasten. Course. Geringste Fahrtiefen. Wasserstand. Inserate.

Glüdctauf. Nr. 609 und 61, Inhalt: Central - Aktiengesell- {aft für Tauerei und Schleppschiffahrt. Unser Sine Der direkte Güterverkehr auf der Gotthardbahn. Statistik der Eisen- und Stahlindustrie. Bericht der Bergwerksingenieure Belgiens über den Betrieb im Jahre 1881, Korrespondenzen. Kohlen-, Eisen- und Metallmarkt. Inserate. Patentanmel- dungen. Zum Rhein-Weser-Elbe-Kanalprojekt. Der See-Export- tarif für obers{lesishe Steinkohlen. Die Lage der Steinkoblen- Industrie des Aachener Bezirks im Jahre 1881. Arbeiterverhält- nisse auf den Königlichen Steinkohlengruben bei Saarbrücken im Jabre 1881/82, Erlaß: des Ministers der öffentlichen Arbeiten vom 4. November 1881, betreffend die Festlegung, rißlibe Auftragung und markscheiderishe Kontrole von Nivellementélinien Seitens der Berg- werksbesizer. Polizeiverordnungen, die Arbeiten an Sonn- und Festtagen auf Bergwerken betreffend. Die Eisenbahnen Deutsc- lands. Rundschau auf dem Kohlenmarkte. Die Einfuhr west- fälisher Steinkohlen und Koke in Hamburg. Kohlen-, Eisen- und Metallmarkt. Inserate.

Redacteur: J. V.: Siemenroth. Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W, Elsner, Vier Beilagen (eins{ließlich Börsen-Beilage).

Berlin:

Straßen,.

im Sommer 1877.

Ueber die-

„Die Rothschildgruppe.“ „Die Eins-

M 81.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischer Slaals-Anzeiger.

Berlin, Freitag, den 4. August

Fnserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- die Königliche Expedition

register nimmt an: des Deutschen Reihs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers : Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 32. zu :

. Steckbriefe und Untersnchungs-Sachen.

. Suihastationen, Aufgebete, Vorladungen u, dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc.

. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. 8. w. von öffentlichen Papieren,

Deffentlicher Anzeiger.

5. Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel.

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Anzeigen,

8, Theater-Anzeigen. | In der Börsen-

1882.

Inserate n. ehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „Juvaliden ‘dank“, Rudolf Mosse, Haascnstein & Vogler, 3. L. Daube & Co., E, Schlotte, Büttner & Wi. uter, sowie alle übrigen größeren

Az, tnoncen-Bureaux. j m

Familien-Nachrichten. beilage,

Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen. |

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Arbeiter Wilhelm Schroeder, geboren 11. Dezem- ber 1854 zu Zoßen bei Fehrbellin, welcher si ver- borgen hält, ist die Untersuchungshaft wegen Ver- brechen gegen die Sittlichkeit verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das hiesige Gerichtsgefängniß abzuliefern. Oranienburg, den 31. Juli 1882, Königliches Amts8geriht. Beschrei- bung: Größe 5 Fuß 2 Zoll, Statur unterseßt, Haare blond, Stirn breit, Bart keinen, Augenbrauen

lond, Augen hellgrau, Nase und Mund gewöhnlich, Zähne gut, Kinn rund, Gesicht etwas breit, Gesichts- farbe gesund, Sprache deuts. Besoudere Kenn- zeihen: im ganzen Gesicht starke Pockennarben.

[34929]

[ Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Ar- beiter Gustav Klauck, geboren am 8. Juni 1858 zu Züßen, Kreis Luckau, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Diektstahls vertängt. Es wird crsucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß zu Berlin, Alt-Moabit Nr. 11/12, abzuliefern. Berlin, den 1. August 1882. Der Untersucbungsrichter bei dem Königlichen Land» gerichte T1. Beschreibung : Alter 24 Jahre, Statur mittel, {wächlid, Haare blond, Bart, shwacher blonder Schnurrbart, Augen blau, Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlih. Besondere Kennzeichen : keine.

Ueber die nachstehend genannten Militärpflichtigen : 1) Friedrih Hermann Donner, geboren am 17. Fe- bruar 1860 zu Giebelroth, Sohn der Dienstmagd Wilhelmine Donner, 2) R E Albert Nau- mann, geboren am 29. Juni 1860 zu Goebit, Sohn des Handarbeiters Johann Adolph Naumann und der Henriette, geborenen Weber, 3) Schuh- macher Alwin Brauer, genannt Fischer, geboren am 20. Oktober 1860 zu Minkwit, Sohn der Auguste eee Brauer, später verehelichten Mühlbursche

riedrich Wilhelm Fischer, 4) Hermann Freier, geboren am 22. März 1860 zu Spora, Sohn der Christine Freier, 5) Emil Oscar Baum, geboren am 27. Mai 1860 zu Zeiß, Sohn des Feuermanns

riedrih Ernst Vaum in Crimmitschau und der

milie, geborenen Moßer, 6) Friedrich Woldemar Oscar Franke, geboren am 11. Januar 1860 zu Zeiß, Sohn des Schuhmachermeisters Carl Friedrich Franke und der Johanne Ernestine Friederike, ge- borenen Rosenberg, - 7) Carl Friedrich Oeêcar Se: geboren am 24. August 1863 zu Zeit, Sohn des Schuhmacbermeisters Gustav Adolph Koehler und der Rosine Henriette, geborenen Steh- fest, 8) Kaufmann Friedrich Hermann Paul Poch- lig, geboren am 30. Oktober 1860" zu Zeitz, Sohn des Beutlermeisters Friedrib August Franz Poehlitz und der Pauline, geborenen Doechnert, und 9) Eisen- bahn-Diätar Cleméns Reinhold Richter, geboren am 12. Januar 1860 zu Zeiß, Sohn des verstorbenen Aktuars Bruno Paul Richter und der gegenwärtig in Erfurt wohnhaften De eborenen Weine, hat bislang cine definitive Ektschcidun bezüglich ihrer Militärverbältnisse nit herbeigeführt werden können, da theils“derca VerbleiF troß aller Ne- cherden überhaupt nit zu ermitteln gewesen, theils anzunehmen ist, daß dieselben ohne Konsens nach Amerika ausgewandert sind und fih gegenwärtig noch dort aufhalten. Alle Polizei- und Ortsbehörden ersuhe ih ergebenst, nad dem Verbleib des 2c. Donner und Genossen gefälligst zu recherchiren und, falls sih hierbei etwas Bestimmtes ergeben oder deren gegenwärtiger Aufenthaltsort feststellen lassen sollte, mir dies mittheilen zu wollen. Im Falle der Betretung bitte ih, dieselben anzuhalten und, falls sie sich über Erlangung ciner definitiven Ent- scheidung niht auszuweisen vermögen, verhaften und an das nächste Landwehr-Bezirks-Kommando ab- liefern Ie zu wollen, welches ich ersuche, wegen außerterminliher Musterung und sofortiger Einstel- lung der Genannten in die Armee das Nöthige ver- anlassen und mir darüber Nachricht gefälligst zu- gehen lassen zu wollen. Zeit, den 1. August 1882. Der Königliche Landrath. v. Arnstedt.

Subhaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[34920] Aufgcbot. s Die Wittwe Sophie Adorno, geb. Bär in Tett- nang, hat das Aufgebot des in dem Jahre 1850 oder 1851 ihrer seither verstorbenen Schwester Pauline Bär von der Bra a Tettnang, über eine Kapitaleinlage von 268 M 29 -Z ausge- elten Sparkassensheins Nr. 22428 beantragt. Der nhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sreitag den 16. Februar 1883, ormittags 9; Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten S ebotstermine seine Rechte anzumelden und die rkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde exfolien wird, Tettnang, den 29. Juli 1882. Königlibes Amtsgericht.

H. R. Mayer. Z. B.: Gerichtsshreiber Sh mitt.

i . avi Agsgagos

fadenhauer, Karl, tee am- 18, September 1810, Sohn der Gastwirthseheleute Karl und

fi im Jahre 1847 in Slavonien aufgehalten und

h im Jahre 1848 in Ungarn das Leben verloren

aben.

Auf Antrag seines Bruders Benedikt Pfaden-

hauer, Händlers von Ebensfeld, wird Aufgebots-

termin auf

Donnerstag, den 26. Mai 1883,

Vormittags 9 Uhr,

dahier anberaumt, mit der Aufforderung!

1) an den genannten Karl Pfadenhauer spätestens im Aufgebotstermiue persönli oder \chriftlich bei Gericht sih anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt wird, : :

2) an die Erbbetheiliaten, ihre Interessen im Auf- gebot8verfahren wahrzunehmen,

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.

Das kuratelamtlih verwaltete Vermögen des Ab-

wesenden beträgt 147 4 25 S.

Staffelstein, ani 2. August 1882.

Königliches Amtsgericht. Der Kgl. Oberamtsrichter : (L. 8.) gez. Kraus. ;

Den Gleiclaut der Ausfertigung mit der Ur-

\chrift bestätigt : i

Staffelstein, am 2. August 1882.

Kgl. Gerichtsschreiberei : Bauer, K. Sekretär.

[34792] Bekanntmachung. ;

Dur Aus\ch{luß- Urtheil des unterzeiwbneten Ge-

rihts vom 27. Juni d. J. sind folgende Dokumente

für fraftlos erklärt:

a. Erbreceß vom 29. August und 1. September

1832 über die auf dem Grundstückdke Band I. Bl.

Nr. 49 Ströbitz Abtheilung I1l. Nr. 3 für den

minorennen Martin Drogaß oder Konzack eingetra-

genen 25 Thlr., 3

b. über die auf dem Grundstückte Stadtfeld Cott-

bus Nr. 115

1) in Abtheilung 11. Nr. 3 aus dem Kaufvertrage vom 12. September 1867 ursprünglih für den Tuchappreteur Otto Liersh in Cottbus einge- tragenen und zufolge Verfügung vom 14. Juli 1870 auf den Tuchmacbermeister Emil Merkel zu Cottbus umgeschriebenen 1009 Thlr. Rest- kaufgelder nebst 59/6 Zinsen, ê in Abtheilung 111. Nr. 4 aus der Urkunde vom 4. Juli 1870 zufolge Verfügung vom 7. Juli 1870 für den Tuchmahermeister Emil Merkel B: E etngetragenen 2000 Thlr. nebst 5%

insen,

c. über die bei Nr. 2 Limberg aus dem Recesse vom 26. Iuni und 22. Juli 1851 als Entschädigung für die Ablösung Abtheilung 11. Nr. 2 gelöschte Ver- pflichtung zufolge Verfügung vom 2s. September 1851 eingetragenen 250 Tblr. nebst 49/9 Zinsen,

d. über die auf dem Grundftücke Nr. 7 Ruben Abtheilung II1. Nr. 2 aus der Obligation vom 22. Juni ‘1848 für den 4 Hüfner Martin Bramke eingetragenen und dann für den Dienstknecht Christian Bramke zu Werben umgeschriebenen 49 Thlr. 25 Sgr. nebst 49/6 Zinsen,

e, über die auf dem Rittergute Neuhausen und Bräsinchen Abthcilung 1II]1., i

Nr. 9 aus der Obligation vom 1. Juni 1800 zu- leßt für die verw. Stadträthin Clara Klauer, geb.

ennecke zu Mühlhausen in Thüringen cingetragenen

000 Thlr. (ursprünglih 2500 Thlr.), i

Nr. 17 aus der Urkunde vom 2. April 1845 für den Rathsberrn und Kaufmann Samuel Ferdinand Liersh zu Cottbus eingetragenen 1000 Thlr. nebst 59/0 Zinsen, l

f. über die auf Nr. 135 Cottbus Stadt Abthei- lung 11]. Nr. 3 aus der Urkunde vom 5. Oktober 1802 für den Bauer Hans Lade zu Heinersbrück ein- getragenen und für die verehelihte Schmied Hünchen, Marie, geb. Mattuschka, umgeschriebenen 200 Thlr. nebst 49/9 Zinsen, 5

g. über die auf dem Grundstücke Nr. 42 Roggosen aus dem Kaufvertrage vom 3. März 1851 in Ab- theilung 111. Nr. 1 für die Bauern- und Kossäthen- gemeinde zu Roggosen eingetragenen 50 Thlr. nebst 4/6 Zinsen, i

in Abtheilung 11. Nr. 1 eingetragenen an die Eigenthümer der Bauern- und Kossäthenhöfe zu Pen zu erlegenden jährlichen Grundzins von 15 r.

Cottbus, ten 29. Juni 1882.

Königliches Amtsgericht.

34921] y Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung. Heinri Hehemann, am 19. Dezember 1836 zu Aschendorf, Amt Jburg, geboren, Sohn des weiland Schmiedemeisters Caspar Heinri Hehemann zu Aschendorf und dessen Ehefrau Maria Elisabeth, geb. Holkenbrink, ist vor längeren Jahren na Louis- ville in Nordamerika ausgewandert und hat sich dort mit der Wittwe Anna Paul, geb. Kleinjohann, aus Glardorf verheirathet, Am 16. Juli 1871 hat er ih von Louisville entfernt und ist seit dieser Zeit purlos vers{hwunten. Auf Antrag der Ehefrau des Verschollenen wird derselbe hierdurch aufgefordert, sich unverzüglich bei dem unterzeichneten Gerichte, spätestens aber in

dem am 7. November 1883, Mittags 12 Uhr, an hiesiger Gerichtéstelle anberaumten Termine zu

für todt erklärt und sein hier befindliches Vermögen seinen nächsten bekannten Erben oder Nachfolgern überwiesen werden wird. Alle Personen, welche über das Fortleben des Verschollenen Kunde geben kön- nen, werden um deren Mittheilung ersucht. Zugleich werden für den Fall der demnächstigen Todeserklä- rung etwaige Erb- und Nachfolge-Berechtigte zur baldigen Anmeldung ihrer Ansprüche unter der Ver- warnung aufgefordert, daß bei Ueberweisung des Vermögens des Verschollenen auf Diejenigen, welche sich nicht gemeldet haben, keine Rücksicht genommen werden soll. Jburg, den 21. Juli 1882. Königliches Amtsgericht. öbner.

[34939] Ä Auszug. : Die geschäftslose, zu Deuß wohnende Caroline, geb. Bier, Ehefrau des Commis Joseph Koppel, hat dur den unterzeichneten Rehtsanwalt Dr. Eugen Bo gegen ihren genannten Ehemann die Güter- trennungsklage zum hiesigen Königlichen Landgerichte mit dem Antrage erhoben: die zwischen ihr und ihrem beklagten Ehemanne bestehende Gütergemeinschaft für aufgelöst erklären, die völlige Güte:trennung auszusprechen und die Pauteien zum Zwece der Liquidation E den Kgl. Notar Cramer zu Cö!n zu ver- weisen. Zur mündlichen Verhandlung der Sache ist Ter- mini auf den 2. Dezember 1882, Morgens 9 Uhr, vor der 111, Civilkammer des hiesigen Kgl. Land- gerichts bestimmt. Cöln, den 25. Juli 1882. Dr. Eugen Bodck, Rechtsanwalt. : Vorstehender Auszug wird hiermit veröffentlicht:

Unger, c. Gerihts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[34941] Aufgebot. __Es ist die Eröffnung des Aufgebotsverfahrens be- {lossen worden:

I. zur Ermittelung des Lebens und Todes der nagenannten abwesenden Personen, die seit länger als 10 Jahren keine Nachricht von sich gegeben haben: E R 1) des Johann Ernst Thicle aus Geisenhain,

geboŒn am 26. August 1827 und zuleßt in Nordamerika (Vermögen ca. 1400 4),

2) des Leinwebers Gottfried Peterlein aus St. Ganagloff, zuleßt daselbst (Verm. ca. 1090 46),

3) des Schneidergesellen Friedrih Julius Preller aus MRuttersdorf, geboren im Jahre 1834 (Verm. ca. 83 6.), i

4) des Zimmermeisters Johann Gottlieb Gott- fried Steiniger aus Lotschen, zuleßt in Nord- amerika (Verm. ca. 88 N),

5) des Johann Friedrih Wilbelm Erdmann Jähnert aus St. Gangloff (Verm. ca. 790 A),

6) des Friedrich Julius Ortlepp aus Rausdorf, geboren am 15. Januar: 1849 und zuleßt in Nordamerika (Verm.- ca. 96 46), Dani

7) des Kellners Ferdinand Stephan aus Roda, eboren am 31. Januar 1846 und zuleßt in Nordamerika (Verm. ca. 215 Æ#),

auf Antrag erbberechtigter Verwandter ;

IL, bebuss Löschung nachverzeichneter veralteter Hy- potheken :

1) 36 Thlr. Convent. Geld = 37 Thlr. L. W, unbezahlte Kaufgelder des Chirurgen Friedrich August Scieck in Unterrenthendorf, eingetra- gen auf Fol. 4 Rubr. IlI. Nr. 3/I. des Grund- und Hypothekenbuchs für Unter- renthendorf (derzeitiger Besiyer Johann Gott- lob Blumentritt daselbi) lt. Kauf- und Lehnbriefs der vormal. herrl. Wacbterschen Gerichte zu NRenthendorf vom 17. Dezember 1821 und Kaufbestätiguagsurkunde vom 15. Januar 1852,

2) 12 Alte Shock fr. Curr. Geld = 9 Thlr. 4 Gr. 1 Df: als unbèezahlte Kaufgelder über- nommene Darlehnss{uld an Marie Elisabeth Müller von Erdmannédorf, eingetragen auf Fol. 7 Rabr. 111, Nr. 1/1. des Grund- und Hypothekenbubs für Erdmannsdorf (derzeiti- ger Besißer Friedrich Eduard Franke daf.)

D aer vom 19, Juni 1815,

3) 29 Meißnishe Gülden fr. Curr. Geld = 15 Thlr. 29 Sgr. 6 Pf. L. W. unbezahlte Kaufgelder für Johann Christian Grosser aus Roda, eingetragen auf Fol. 1567 Rabr. 111. Nr. 1/1. des Grund- und Hypotheken- buchs für Roda (derzeitige Besizerin Johanne

riederike, verw. Pröhl, geb. Berthold, da-

elbst) lt. Kaufurkunde vom 2. Juni 1804, 4 Meißnishe Gülden 4 Gr. 74 Pf. = 19 Thlr. 27 Sgr. 4 Pf. L. W. unbezahlte Kaufgelder für Heinrih Franz aus Hellborn, eingetragen auf Fol. 29 Rubr. 11I. Nr. 1/1. des Grund- und Hypothekenbuchs für Hell- born Quas er Besizer Gottwerth Julius Schmeißer daselbst) lt. Kaufbriefs und Lehn- scheins vom 12. November 1814, 12 Alte Schock fr. Curr. Geld = 9 Thlr. 4 Gr. 4 Pf. L. W. überwiesene Kaufgelder an den Hutmann Schmidt in Ratielsdorf, cingetragen auf Fol. 34 Rubr, 111. Nr. 1/1. des Grund- und Hypothekenbuchs r Lippers- dorf (derzeitiger Yee hann Karl Fried» rich Fuchs daselbst) Ît. Kaufbriefs vom 20.

Barbara Datenbane von E enefet hat ich un- gefähr im

ahre 18 30 von Ebenefeld entfernt, soll

melden, widrigenfalls er auf Antrag seinex, Ehefrau

tember 1851 und Kaufbestätigungsurkunde vom 22, Mäu 1854, : 25 Thlr. Kauk. on zur Siterstellung einer lt, Konsensurkunde.vom 2. Juni 1796 der Eva Dorothee Schramm, geb. Dietsch, in Oelknits zustehenden Fordertng ¿von 20 Meißnischen Gülden mit Zinsen zu 4%/o, eingetragen auf Fol. 392 Ru'r. IIL Nr. 6/IV. des Grund- und Hypothekenbuchs für" Roda (derzeitiger Besißer Christian Gottlieb Adolf Graf da- selbst) lt. Verhandlungen vom 15. Januar und 10. Oktober 1850 gu as der bezüglichen verpflichteten Grundstücks- esiter. Die Verbindung aller dieser Aufgebote ift ange- ordnet und gemeinschaftlicher Aufgebotstermin auf den 18. Mai 1883, Vormittags 10 Uhr, anberaumt worden. Es werden daher die sub I. 1 bis 7 genannten Abwesenden oder , dafern dieselben bereits verstorben scin sollten, deren Erben und alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an deren Vermögen zu haben glauben, sowie auch Alle, welche etwaige Ansprüche auf die sub 11. näher bezeichneten veralteten Hypothekforderungen geltend zu machen haben, hiermit aufgefordert, im anberaumten Ter- mine an hiesiger Amtsgerichtsftelle legal zu er- scheinen, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in demselben anzumelden und vorzubringen, widrigen- falls auf Antrag ein Ausschlußurtheil dahin zu er- lassen ist, ad I. daß die sub I. 1 bis 7 genannten Abwesenden für vershollen und todt, die übrigen nicht er- schienenen Interessenten aber ihres Erbrechts und ihrer fonstigen Ansprüche und der ihnen etwa zustehenden Rechtswohlthat der Wieder- einseßung in den vorigen Stand für verlustig crflärt, auch die Vermögensbestände der Ab- wesenden an die Berechtigten ohne Kaution aus- geantwortet werden, ad 1I. daß die sub II. 1 bis 6 bezeichneten Hypothek- forderungen für erloschen zu erachten find. Roda, den 26. Juli 1882. Herzogliches Amtsgericht. Knauth.

[34784] Proclama. Am 3. Dezember 1881 starb zu Neumarkt testa- mentlos die unverehelihke Anna Breitner. Erben nach ihr sind nicht ermittelt. z

Auf Antrag des bestellten Des T Rechts- anwalt Krug zu Breslau werden hierdurch die un- bekannten Erben der unverehelihten Anna Breitner aufgefordert, in dem Termine am 5. Juni 1883, Vote 11 Uhr, bezw. bis zum Erlaß des Aus\lußurtels bei dem Königlichen Amts8geriht zu Neumarkt i /Schl., im Terminszimmer Il, ihre Rechte an dem Nachlaß s{riftlich oder mündli geltend zu machen, widri- genfalls der Nachlaß den sich meldenden und legiti- mirenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus wird verabfolgt werden und der si später meldende Erbe alle Verfügungen ‘des Erbschafts- besißers ‘anzuerkennen \{uldig, auch weder Rech- nungslegung noch Ersaß der Nußungen, sondern nur Herausgabe des noch Vorhandenen fordern darf. Neumarkt, den 29. Juli 1882.

Königlicbes Amtsgericht. Büchner.

Verkündet am 26. Juli 1882. Refr. Kröhnke, Gerichtsschreiber.

gm Namen des Königs! : Auf den Antrag des Wirths Jurgis Endrejat zu Gr. Bersteningken und der Eigenkäthner Nickel und Mare Gedrat’schen Eheleute zu Trakeningken er-

[34927]

kennt das Königliche Amtsgericht zu Tilsit dur den

Amtsgerichtsrath Tiburtius für Recht:

1) die Hypothekenurkunde über das in dem Grund- buch des dem Jurgis Endrejat gehörigen Grund- tücks Gr. Bersteningken Nr. 35 Abth. II[. Nr. 6 aus dem unterm 10. Mai 1859 bestäs tigten Erbrezesse vom 15. April 1859 für die Caroline Uszpelkat ursprünglih mit 125 Thlr. 14 Sgr. 6 Pf. zu 6% Zinsen eingetragene väterlibe Erbtheil und denmächst auf Grund des Attestes vom 16. September 1862 dem. Heinrih Fürstenberg aus Paszizen mit 5 Thlr. 14 Sgr. 1 Pf. und der Emilie Fürstenberg von daselbst mit 110 Thlr. 6 Sgr. 2 Ps. übex= eignet; A die Hypothekenurkunden über je 85 Thlr. wüt- t ide Erbgeiver der Geschwister Michael, und Fons Kurras aus dem Erbtheily.ngsvextrage vom 23. August 1828 gemäß Vey fügung vom 98. Oktober 1828 auf Lumpöney Nr. 34 _ ein-

etragen und gemäß Verfügung vom 19. Okto- ba 1840 at d den R as Fre ae drat'’sben Eheleuten gehörige Grumadstü Ae 47 (a. Nr. 41) in theilung T1, r. 1 und 2 übertragen,

werden für kraftlos erklärt. :

3) Die Kosten: des Aufgebotsver (ahrens werden den Agtragstellern- auferlegt.

ez. Tibur,tius, Urkundlich =gdgefertigt : Tilsit, den 29. Juli 4882.

Í amland, Gerichtsschrciber (8 Königlien Amtsgerichts, 11,

Januar 1783, Kaufurkunde vom 10, Sep-