1882 / 185 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „JZuvalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenustein | & Vogler; G. L. Daube & Co., E. Sthlotte, | Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren | Annonceu-Bureaux.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

é S5. Berlin, Mittwoch, den 9. August [w2.

Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Ceatral-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reihs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers :

Deffentlicher Anzeiger.

1, Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen, | 5. Indusirielle Etablissements, Fabriken 2. Su’-hastationen, Aufgebote, Vorladungen | und (Jrosshandel.

u. derg]. 6. Verschiedene Bekanntmachungen. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc.| 7. Literarische Anzeigen.

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Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 32. M.

4. Verioosung, Amortisation, Zinszahlung

u. s. w. von öffentlichen Papieren.

8, Theater-Anzeigen. } In der Börsen- | Familien-Nachrichten. beilage.

Subhastation n, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[35513] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau des Arbeiters Franz Eckert, Wil- helmine, geb. Heimke, zu Rehberg, vertreten durch den Justizrath Flies zu Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Franz Ekert, früher in Zebin bei Wollin bei dem Bauerhofsbesißer Gne- wu, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen unordent- lichen Lebenswandels und Ehebruchs mit dem An- trage:

die Che der Parteien zu trennen und den Ver- S für den allein {huldigen Theil zu er- achten, und ladet den Beklagten zur mndlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die T. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin auf

den 31. Oktober 1882, - Mittags 1 Uhr, im Zimmer 27 des Landgerichts, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stettin, den 31. Juli 1882,

__ Hoffmann, Gerichtsschreiber des Gen Landgerichts, : i, V.

[35514] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Arbeiter Catharina Kulla zu Pawelwit, vertreten durh den Rechtsanwalt Justiz- rath Wilde in Oels, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Lorenz Kulla, jeßiger Aufenthalt un- bekannt,

wegen Ehescheidung mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Che, Erklärung des Beklagten für den allein s{uldigen Theil und Verurtheilung zur Kostentragung,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Nechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Oels in Schlesien auf den 29. November 1882, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelasscnen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Oels, den 4. August 1882,

Prudlo,

Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts, Landgericht Hamburg.

[35512] __ Oeffentliche P NRRg:

Die Ehefrau Agathe Wilhelmine Dorothea Hof- mann, geb. Grüßmacher, zu Hamburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Wieland, klagt gegen den Ehemann, den Schlossergesellen Carl Wilhelm

ofmann, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe- eidung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe wegen böslicher Ver- lassung abseiten des Beklagten und Verurtheilung desselben in die Kosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II, Civilkammer des Landgerichts zu Hamburg auf den 2. Aehember 1882, Vormittags 93 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Fun Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, ten 7. August 1882,

Swhlieckau, Gerichts\{reiber des Landgerichts, Civilkammer I.

[35515] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung M. Barschall hierselb, vertreten durch den Recbtsanwalt Dr. Seelig hier, klagt gegen den früheren Postgehilfen P. Salewski, D unbe- kannten Aufenthalts, früher in Rothbfließ, wegen 61 M 50 S für crkaufte Bekleidungsstücke mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zah- lung von 61 M 50 - nebst 6% Zinsen seit dem Tage der Zustellung an Kläger, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königlihe Amtsgerichts XI. zu Königsberg i./Ostpr , Theater-Play 3 u. 4, Zim- mer 63, auf den 13. November 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rohde, Gerichtsschreiber des Belgien Amtsgerichts, XI., i. V.

[35517] Oeffentliche Zustellung.

Der Besißer Ferdinand Lubay zu Wiek, klagt gegen den Grafen v. Skorszewski, dessen Aufenthalte- ort unbekannt is, wegen Löschung von 20 Tbaler 23 Sgr. 5 Pf., mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Bewilligung der Löschung der für ihn im Grundbuche von Wiek Blatt 1 Abtheilung 11]. Nr. 1 eingetragenen 20 Thaler 23 Sgr. 5 Pf. \o- wie auf vorläufige Vollstreckbarkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Pr. Stargardt auf den 13. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, I11a: Topolewski, i. V.

(31310) Nothwendiger Verkauf.

Im Wege der nothwendigen Subhastation soll das dem Lobgerbermeister Christian Friedrich Schilling zu Schmiedeberg gehörige, im Grundbuche von SERELBEE Band 1. Blatt 26 ges{lossen cingetragene Grundstü :

I, 1) a. Wohnhaus mit Hofraum und Garten, 159 \ Nuztungswerth, b. Seitengebäude links, 42 4 Nutungswerth, C. Hintergebäude, 9 K Nutzungêwerth,

dl. Lobgerüste, 6 Æ Nußungswerth, €. Kuhsftall, ftcuerfrei! 2) Kartenblatt 3 Parzelle 501, 502, 503, Horst- anger Nr. 186, Acker urd Wiese mit 17 a 80 qm Größe und 1,63 Thlr. Reinertrag, B Antheil an ungetrennten Hofräumen am 26. September 1882, Vormittags .10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1, ver- steigert und am 29. September 1882, Vormittags 1053 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 3, das Ur- theil über den Zuschlag verkündet werden.

Die Auszüge aus der Gebäude- und Grundsteuer- Mutterrolle, fowie beglaubigte Abschrift des Grund- buchblattes können in unserer Gerichtsschreiberei ein- gesehen werden.

“Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufge- fordert, dieselben spätestens im Versteigerungstermine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten aus- ges{chlofsen werden.

Schmiedeberg, den 26. Juni 1882.

Königliches Amtsgericht.

[35417] Bekanntmachun ____ behufs öffentlicher Zu jen

Die Wittwe des Arbeiters Gneker, arie, geb. Münse, zu Loiß hat wider die Schneidermeister Leonhard Bomsin’\schen Erben, nämlich:

1) den Sattlermeister Max Bomsin aus Loiß,

jeßt in Amerika,

2) die Schneiderin Hedwig Bomsin zu Wands-

beck bei Hamburg,

3) den Lehrer Franz Bomsin zu Garz a. Rügen, wegen cines dem Erblasser Leonhard Bomsin kaut Schuldscheins, d, d. Loiß, den 2. Januar 1876, ge- währten Darlehns, welches darnach 300 A beträgt, von welchem vorläufig aber nur 241 4 66 , ge- fordert werden, Klage erhoben und die vorgedachten Bomsin’schen Erben vor das Königliche Amtsgericht zu Loiß geladen. Termin zur mündlihen Ver- handlung ist auf

Dienstag, den 19. September 1882, Vormittags 11:7 Uhr, anberaumt.

Loitz, den 1. zun 1882, Reichmann,

_ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts zu Loit.

(85503) Zwangsversteigerung.

Das in Gollub belegene, im Grundbuche von Gollub, Band 1II. Blatt 136 verzeichnete Grundstü, als dessen Eigenthümer eingetragen stehen: die Schänker Meyer Abraham und Reichel, geb. Juda- Neumannschen Eheleute \oll am 28. Dezember 1882, Vormittags 11 Uhxr, an hiesiger Gerichtsstelle auf den Antrag eines Be- nefizial-Erben versteigert und das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags Ï am 29. Dezember 1882, Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsftelle verkündet werden.

Es beträgt Mes, nach welchem das MOPRE zur ebäudesteuer veranlagt worden,

Der das Grundstücke betreffende Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuch- blatts und andere dasselbe angehende Nachweisungen können in der Gerichtsschreiberei eingesehen?werden.

Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nit eingetragene Realrechte geltend zu machen haben, werden hiermit aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Prä- klusion spätestens im Versteigerungstermine anzu- melden, namentlih die verehelihte Lene Salomon in Amerika, Baer Munter zu Rypin in Polen, die Kiewe Munter in Amerika, verehelichte Pauline Salomon in Amerika, die Malke Munter zu Dobrzyn in Polen und die Frimet Munter in Amerika.

Gollub, den 3. August 1882,

Königliches Amtsgericht.

[350041] Verkaufs-Anzeige nebst Ediktalladung.

In Sachen des Hauswirths Heinrih Wilhelm Friedrich Karstens Nr. 1 zu Tollendorf, Gläubigers, gegen den Altentheiler Johann Jürgen Wilhelm Karstens

zu Tollendorf, Schuldner, sollen die dem Schuldner gehörigen, in der Grund- steuer-Mutterrolle von Harlingen unter Artikel Nr. 14,

Kartenblatt 4, Parzellen Nr. 24 und Es auf-

geführten 2 ha 74 a 33 qm großen Grundstücke nebst Zubehör zwangsweise in dem dazu auf PEGRE Bag 19, Oktober 1882, 11 Uhr Morgens, tr anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Kauflicbhaber werden damit geladen.

Alle, welche daran Cigenthums-, Näher-, lehnrecht- liche, mm a rtse, Pfand- und sonstige ding- lide Rechte, insbesondere Servituten und Real- nen zu haben vermeinen, werden auf- gefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungs- falle das Recht im Verhältniß zum neuen Ér- werber des Erundstücks verloren gehe.

Danueeten, den 4. August 1882.

Königliches Amtsgericht, Abth. T], ez. Wilhelm. s immermann

Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.

[35507] Aufgebot; Zum Nachlaß der in Rostock am 7. Oktober 1875 verstorbenen Mariane Peters, Tochter des im Jahre 1819 zu Jördensdorf Friedrih Johann Peters, würden, neben den Kindern eines im Jahre 1862 verstorbenen Bruders, weiland Schusters Hartwig Johann Carl Peters zu Jördent- dorf, die. nachbenannten Geschwister 1) JIochim Jacob Peters, geb. 23. Mai 1800, 2) Samuel Andreas Peters, geb. 13. Februar 1807, 3) Catharina Sophie Dorothea Friedericke Peters, geb. 29, Oktober 1809,

4) Magdalena Marie Elisabeth Peters, geb. 25 November 1811,

eventuell die Kinder derselben concurriren.

Da die sub 1 bis 4 Genannten seit Jahren ver- {ollen und über Nachkommenschaft derselben nichts bekannt ift, ° sind die nicht erheblichen Erbtheile an eine hier bestellte Abwesenheitécuratel ausgekehrt, und ergeht nunmehr antragêmäßig an die genannten Verschollenen, eventuell an ctwaige Kinder derselben die Aufforderung, binnen 6 Wochen, und spätestens in einem auf

Donnerstag, 15. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr,

beraumten Termin sich zu melden und ihre Rechte in Betreff der gedahten Erbschaft geltend zu machen, widrigenfalls die sub 1 bis 4 genannten Geschwister Peters für todt erklärt und, bei Ausschließung etwaiger Descendenz, die Kinder des weiland Schusters Hartwig Johann Peters äls die alleinigen Erben angesehen und ihnen die hier verwalteten Erbtheile ausgekehrt werden \ollen.

Teterow, 2. August 1882.

Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinsches Amtsgericht. Zur Beglaubigung : Fr. Passow, A. G. Actuar. [35511] Aufgebot.

Nachdem der Bauer Konrad Dehnhardt I. zu Oberhaun, als Vormund der Elisabeth Gast, ge- boren am 5. Mai 1812 zu Oberhaun, glaubhaft ge- macht hat, daß dieselbe nah Amerika ausgewandert und ihr Aufenthaltsort unbekannt ist und beantragt hat, die 2c. Gast für todt zu erklären, wird dieselbe aufgefordert, im Termin

den L, Dezembeer 1882, Vormittags 9 Uhr, an Gerichtsstelle zu erscheinen, widrigenfalls sie für todt erklärt werden wird.

Hersfeld, am 7. August 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung T. Theobald.

[35508] Aufgebot.

Salzuflen. Infolge vorschriftsmäßigen Antrags wird der angeblich im Jahre 1854 oder 1855 nah Amerika ausgewanderte und seitdem verschollene Drechsler Anton Schierholz von hier hierdurch aufgefordert, so gewiß spätestens in dem auf

Donnerstag, den 22. Februar 1883,

__ Morgens 95 Uhr, am unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 2, be- stimmten Aufgebotstermine sich zu gestellen oder Nachricht von scinem Verbleiben zu geben, als im Unterlafsungsfalle auf Antrag er für todt erklärt 4 E Vermögen als Erbschaft betrachtet wer- en foll.

In jenem Termine sind zuglei spätestens etwaige nähere oder gleih nahe Erbrechte als die von den Kindern bezw. Schwiegerkindern des Verschollenen, Heizer Adolf Schierholz und Wittwe Henriette Holl- mann hierselbst, an dessen Nachlaß geltend gemachten unter dem Rechtsnachtheile anzumelden und zu be- gründen, daß andernfalls diese für die wahren Erben angenommen werden, der nah dem Aussc{lusse si Meldende und Legitimirende aber alle bis dahin über den Nachlaß getroffenen Verfügungen anzu- erkennen s{huldig, auch weder Nechnungëablage noch Ersaß der erhobenen Nutzungen zu fordern bereh- tigt, sondern seine Ansprüche auf das zu beschränken verpflichtet sein soll, was alsdann überhaupt von der Erbschaft noch vorbanden ist.

Salzuflen, den 4, August 1882.

Fürstlich Lippishes Amtsgericht. T, Beglaubigt : . Ortmann, Gerichtsschreiber, k. A.

12822 Edictalladung.

Auf Antrag des Justizrath Speck, als Vormundes des abwesenden Kaufmanns Heinrich Ferdinand Rummler in Landeshut resp. Ober-Hasel ba, welcher am 29. Juni 1840 geboren und seit dem 27. Sep- tember 1871 verschollen und seit dieser Zeit nicht mehr aufzufinden sein soll, wird der Leßtgenannte aufgefordert, si% in oder vor dem bei dem unterzeich- neten Gerichte am 10. März 1883, um 11 Uhr Vormittags, anstehenden Termine s\chriftlich oder persönli, zu melden und weitere Anweisung zu erwarten widrigenfalls derselbe für todt erklärt und sein Ver- mögen den sich meldenden und legitimirenden Erben ausgeantwortet werden wird. Dieselbe Aufforderung zur Meldung unter Androhung des nämlichen Nach- theils bezüglih des Nachlasses wird an die etwaigen unbekannten Erben und Erbnehmer gerichtet.

Landeshut, den 31. Mai 1882,

Königliches Amtsgericht. [35509] Berichtigung.

In dem Aufgebot von Todeserklärungen für

2, Ä or 1882 soll cs heißen: u Nr. 5:

Der am 29. März 1846 bezw. 15. Sep- tember 1848 zu Breslau geborenen und im Jahre 1849 von ihrem bisherigen Wohnorte Breslau nach Süd-Amerika ausgewanderten und seit dem Jahre 1866 bezw, 1859 verschollenen unehelihen Söhne der verwittwet gewesenen Landschaftssekretär Krause, Praxida, geb. Hiller, später an den Ingenieur

verstorbenen Tagelöhners

Albert Weiße wieder verheirathet, Namens Emil i

Fraustädter zu Breslau. Breslau, den 7. August 1882. Königliches Amtsgericht.

Flassig, i. A, Gerichts\chreiber.

S chen, betreff

n Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung: des dem Kaufmann Carl Jacobs hier atbbriger Wohnhauses Nr. 112 an der Langen Straße hier- selbst, hat das Großherzogliche Amtsgericht zur Ab- nahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung der vorhandenen Mittel, Termin auf

den 27. September 1882, Vormittags 10 Uhr,

bestimmt. Der Theilungsplan und die Recnung

des Sequesters sind zur Einsiht der Betheiligten.

auf der Gerichts\chreiberei niedergelegt. Malchow, den 2. August 1882, : Staecker, Aktuar, Gerichtsschreiber des a, Dremanbuen Schwerinschen Amtsgerichts.

[35418] Oeffentliche Bekanntmachun 7 Die Anna Elisabeth, geb. Bohr, Ebefrau des

Kaufmanns Franz Jakob Schlemmer zu Loeßbeuren,.

vertreten durch Rechtsanwalt Graeff, hat 1) gegen ihren genannten Ehemann, 2) den H. F. Sthetter, Winzer zu Enkirch, in seiner Eigenschaft als Ver- walter des Konkurses über das Vermögen des p. Schlemmer, die Gütertrennungsklage erhoben und ist zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II. Civilkammer des Königlichen Land- gerichts zu Coblenz Termin auf den 16. Novem- ber 1882, Vormittags 9 Uhr, anberaumt.

Coblenz, den 29. Juli 1882.

: Stroh, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

(85501) Bekanntmachung.

Der geprüfte Rechtspraktikant Josef Schleifer von Augsburg ist zur Rechtsanwaltschaft bei dem Königlichen Amtsgerichte Dillingen zugelassen und in die Rechtsanwaltsliste eingetragen worden, nach- dem er hier scinen Wohnsiß genommen.

Königliches Amtsgericht Dillingen.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

Auktion. Am Freitag, den 18. August cr., Vormittags 10 Uhr, sollen im unterzeichneten Train- Depot Köpnickerstraße 179 verschiedene alte Holz- und Eisentheile von Fahrzeugen, Räder, sowie 25 eiserne Zeltgerippe öffentlich meistbietend gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden. Die Ver- kaufs-Bedingungen sind vorher im Dienstbureau ein- zusehen. Train-Depot 3. Armee-Corps.

[35434] Bekanntmachung.

Der Bedarf an Butter für die beiden Militair- Waisenhäuser zu Potédam und Preksch für die Zeit vom 1. Oktober d. J. bis Ende März 1883, be-

stehend in ungefähr a. für Potédam. . . 2909 Pfund Kochbutter, D Dri «+800 Vero ad 100 Tischbutter, soll im Wege der Submission beschafft werden. Offerten hierauf werden bis zum 25. August d. J., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftézimmer der Anstalt entgegengenommen und in Gegenwart der etwa erschienenen Submitten- ten geöffnet. Die dasclbst ausgelegten Bedingungen sind von den Submittenten zu unterschreiben, cder in den Offerten als maßgebend anzuerkennen. Auéwärtige, hinsichtlich ihrer Mng t und ihrer Vermögensverhältnisse hier unbekannte Unternehmer haben durch eine beizubringende amt- liche Bescheinigung ihre Qualifikation zur Lieferung nacbzuweisen. Potsdam, den 5. August 1882. Königliches großes Militair-Waisenhaus.

Submission. Für die Werft sollen circa 11000 Stü eiserne verzinkte Schrauben mit Muttern nnd Unter- legescheiben beschafft werden. Geschlossene Offerten mit der Aufschrift: „Submission auf eiserne ver- 14 Schrauben“ sind zu dem am 20, August

882, E 12 Uhr, im diesseitigen Bureau anstehenden ermine einzureiben. Bedingungen liegen in der Registratur der Verwaltungs-Abthei- lung aus und sind für K 9,50 zu beziehen. Kiel, den 3. August 1882, Kaiserliche Werft. Ver- waltungs-Abtheilung.

Snami sion. Für die Werft follen 3000 kg Theerfirniß beschafft werden. Gesclossene Offerten mit der Aufschrift: „Submission auf Theer- firniß“ find zu dem am 25, August 1882, Mit- tags 12 Uhr, im diesseitigen Bureau anstehenden Termine einzureichen. Bedingungen liegen in der Registratur der Verwaltungs-Abtheilung aus und find für X 0,50 zu beziehen, auch bei dem allge- meinen Sub ne Lontangagee in Stuttgart einzusehen. Kiel, den 8, August 1882, Kaiserliche erft. Verwaltungs-Abtheilung.

Redacteur: J. V.: Siemenroth.

Berlin: Verlag der Expedition (Kessel. Dru: W. Elsner. MeA

Drei Beilagen (einscließlich Börsen-Beilage).

Georg Hugo Hiller resp. Wei e Georg Constantin Leander Hiller resp. Bend j deren Abwesenheits - Vormund, Rechtsanwalt

ck* S Znserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Ervedition

des Deutshen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers: Berlin SW., Wilhelm-Straße Nr. 32,

1, Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

2. Snbhastationen, Aufægebota, Vorladauugen

u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissiecnen ete.

4. Verloosung, Ámortisation, Zinszahlnag

T. &. Ww. von öffentlichen Papieren.

Deffentlicher Anzeiger. 7

Interate nehmen anz die Annoncen-Expeditionen des „Juvalidendank“, Rudolf Mosse, Haaseustela & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Sthlotte

Büttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren]

d. Industrielle Etablizzementz, Fabriken und Grosshandel.

$6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Ánzeigen.

3. Theater-Anzeigen, In der Börsen-

9, Familien-Nachrichten. beilage. Æ

Anuonecen-Bur, car. x i

Steckbriefe nund Untersuchungs - Sachen.

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Neopresbyter Albert (Adalbert) Günther, heimathslos zuleßt in Neu-Grabia geboren am 21. September 1842 in Blaesen, Kreis Birn- baum, Regierungsbezirk Posen, welcher flüchtig ist, foll eine durch Urtheil des Königlichen Schöffen- gerihts zu Thorn vom 28. März 1882 erkannte Geldstrafe von Dreihundert Mark, im Unvermögens- falle dreißig Tagen Gefängniß vollstreckt werden. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächbste Gerichtsgefängniß abzuliefern. IIT. D. 143/82, Thorn, den 5. August 1882, Königliches Amtsgericht. Beschreibung: Alter 39 Jahre, Größe 1 m 40 ecm, Statur mittel,

aare \hwarz, Stirn frei, Augenbrauen \{chwarz, Ñoaen blau, Nose gewöhnlich, Mund gewöhnlich, ähne unvollständig, Kinn rund, Gesicht oval, Ge- fchtsfarbe gesund, Sprache deutsch und polnisch.

Steckbrief. Gegen“ den unten beschriebenen Cigarrenmacher Johannes Albrecht aus Wollin in Pommern, welcher flüchtig ist, ist die Untersuhungs- haft wegen Hausfriedensbruchs, Beleidigung und Diebstahls verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Amtsgericht8gefängniß zu Leer abzuliefern. Leer, den 31. Juli 1882. König- lihes Amtsgericht. I. Beschreibung. Alter 98 Jahre. Statur gros und sch{lank. Haare dun- kel. Bart dunkel (Schnurr- und Backenbart). Aagenbrauen dunkel. Augen dunkel. Gesicht läng- lih. Gesichtsfarbe gesund. Kleidung : dunkle Tuch- hose, brauner Buckskinrock, \{chwarzer Hut, weißes Norhemd, \chwarzer Shlips, Stiefeletten.

35502]

: Strafvollstreckungsersuchen. Der Dienstknecht August Perleberg, früher zu Lohmühle bei Ber- linchen, ist durch vollstreckbaren Strafbefehl des Königl. Amtsgerichts hierselbst vom 7. Juli 1881 wegen Chausseepolizeikontravention zu einer Geld- strafe von drei Mark verurtheilt, für welche im Unvermögensfalle eine eintägige Haftstrafe tritt. Es wird um Strafvollstreckung und Benachrichtigung zu den Akten C. 44. 81 ersuht. Berlinchen, den 4. August 1882. Königliches Amtsgericht.

Subbaftationen, Aufgeboie, Vor- ladungen u. deral.

(353901) Oeffentlihe Zustellung.

Die verchelihte Bauunternehmer Dorothee Wil- helmine Karoline Marunge, geb. Falkenthal, zu Charlottenburg, Kanalstr. 11, vertreten durch den Rechtsanwalt Üle zu Berlin, klagt gegen den Tischler- meister Otto Albert Pahl, früher zu Charlotten- burg, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen 1856,86 \ und Zinsen mit dem Antrage:

I. den Beklagten zur Zahlung von 1856,86 nebst 50/6 Zinsen von 1660,76 4 seit 11. April 1882 an Klägerin zu verurtheilen, :

II, das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor-

läufig vollstreckbar zu erklären, y

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 1V. Civilkammer des Königlichen Landgerichts 11. zu Berlin, Dorotheen- straße 7, auf

den 17. November 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. a

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schübler, :

Gerichtsschreiber des De Landgerichts II,

[35392] Oeffentliche Zustellung.

Der Handelsmann Friedrich August Wagener zu Oldenburg vertreten durch den Rechtsanwalt Krahnstöver daselbs klagt gegen seine abwesende Chefrau Wilhelmine, geb. Wittke, deren gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt is, auf Ehescheidung wegen böëlichen Verlassens und wegen Ehebruchs sfeitens der Letzteren, mit dem Antrage, die zwischen den F arielen bestehende Ehe zu trennen und die Be- lagte für den allein \{uldigen Theil zu erklären und sie in die Prozeßkosten zu verurtheilen.

Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer I. des Großherzoglichen Landgerichts zu Oldenburg zu

dem auf den 6. November 1882, Vormittags 11 Uhr,

angeseßten Termine mit der Aufforderung, einen bei gem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be-

ellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

OVenburg, 1882, August 3,

Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Londgerichts. Bohlje.

{35395] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufinann n, Austern zu Harburg vertreten durch den Rechtsanwalt Schöning zu Har- Burg flagt gegen den früheren Stationsvorsteher Hausdörfer, vEner in R, jeßziger Auf- enthaltsort unbekannt, wegen einer ering

67 Æ 50 4, mit dem Antrage auf kostenfällige

streckbarkeitserklärung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht IIT. zu Harburg auf Aeunag, den 26. September 1882, Vormittags 10 Uhr. x Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Harburg, den 5. August 1882.

Fiéne, c. Gerichtsschreiber des Königlichen Amt3gerichts IIT.

[35404] Oeffentliche Zustellunmn$,

Das K. Amtsgericht Blieskastel hat die Einlei- tung des Vertheilungsverfahrens bezüglich des Er- lôses aus den auf Betreiben der katholischen Kirchen- kaste Habkirhen gegen Johann Pauli, Weber und Maurer, früher in Ehlingen wohnhaft, jeßt abwesend obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, dur den K. Notär Schmolge zu Blieskastel unterm 23. Ja- nuar 1882 zwangsweise versteigerten Immobilien beschlossen und den Termin zur Erklärung über den aufgestellten Vertheilungsplan auf Freitag, den 6. Oktober 1882, früh 8 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts dahier festgeseßt. :

Zu diesem Vertheilungstermine wird der gedachte Johann Pauli vorgeladen unter dem Rechtsnach- theile des Ausschlusses mit seinen Einwendungen gegen den aufgestellten oder im Termine berichtigten Vertheilungsplan und die darin aufgenommenen For- derungen. /

Der Vertheilungsplan wird während der leßten zwei Wochen vor dem Vertheilungstermin auf der n Amtsgerichts\chreiberei dahier zur Einsicht offen iegen.

Bliesfkastel, ven 7. August 1892.

Der K. Amtsgerichts\chreiber : Mayer.

[35398] Aufgebot.

Nachstehendes Urtheil : 4 Jm Namen des Königs ! j Auf Antrag hat das Königliche Amtsgericht zu Arnsberg durch den Amtsrichter Roloff am 29, Juli 1882 für Recht erkannt und verkündet : „daß das gerichtlihe Kautionsdokument vom 14. Oktober 1831 nebst Hypothekenschein vom 21, Mai 1839 über eine Kaution des Lehrers Anton Hümmeler zu Sundern ad 159 Thlr. zu Gunsten des Kirchen- und Armenfonds zu Sun- dern cingetragen auf der Parzelle Flur I. Nr. 58 der Steuergemeinde Sundern im Grund- buche dieser Gemeinde Band VI. Blatt 8 zum Nachtheil des Kaufmanns Theodor Schütte zu Sundern für kraftlos zu erklären." Ausgefertigt : Risse, i Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. wird hiermit in Gemäßheit des $. 848 Abs. 2 C. P, O. bekannt gemacht. Arnsberg, den 1. August 1882. Königliches Amtsgericht. Roloff.

(35402) Verkaufsanzeige

nebst

Edictalladung.

Aktenzeichen K. 12/82.

In Sachen des Oekonomen Wilh. Lücke in Coppen- brügge, Gläubigers, gegen den Köthner Wilhelm Krückeberg zu Gr. Hilligsfeld, für sich und in väterliher Gewalt seiner Kinder erster Che, Schuld- ner, soll die den Schuldnern gehörige, unter Haus- Nr. 32 zu Gr. Hilligsfeld belegene Köthnerstelle, HeTTO aus den unter Nr. 32 der Gebäudesteuer- rolle eingetragenen Gebäuden (Wohnhaus mit Anbau) und den in der Grundsteuermutterrolle des Ge- meindebezirks Gr. Hilligsfeld unter Artikel-Nr. 31 eingetragenen Grundgütern von 5 Hekt. 88 Ar 44 [Meter = 22 Morgen 54 (]Ruthen Flächeninhalt, sammt Rechten und Gerechtigkeiten zwangsweise in dem dazu auf

Sounabend, den 7. Oktober d. J., Morgens 10 Uhr, E, allhier, Zimmer Nr. 17, anberaumten Termine öffent- lih versteigert werden. /

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welche an obigen Immobilien Eigenthums-, Näher-, lehnre{tlihe, fideikommissarishe, Pfand- und sonstige dinglide Rechte, insbesondere Servi- tuten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige im obigen Termine an- zumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzu- legen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmel- dungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe.

Hameln, den 4. August 1882.

Königliches MESEN, Abtheilung I. ern.

[35393]

Verkaufsanzeige und Aufgebot.

Sachen, betreffend wangsversteigerung der dem Maler und Anbauer Heinrich König in Altenhagen gehörigen rbe

Immobilien, wird, nahdem auf Antrag der

ad | des weil. Müllers Friedrich Pape auf der Ohrberger äubige

Mühle bei Münder als Gl

r die [@ulbneriide Anbauerstelle Nr. 102 zu Altenhagen I.

epfändet erkaufe

Verurtheilung des Beklagten zur N lung der ge- sorderten 67 M. 50 nebst 6% inen seit Zu- tellung der Klaganträge und auf vorläufige Voll-

worden is, zum öffentlich meistbietenden der vorgedachten Stelle Termin auf

Mittwoch , den 1. November d. Js.,

: Morgens 11 Uhr, auf hiesiger Gerichts\tube angeseßt, wozu Kauflustige eingeladen werden.

Die fr. Stelle besteht aus

1) einem 2stöckigen Wohnhause aus Fahwerk er- baut, nebs Stallung und Hofraum,

2) folgenden unter Artikelnummer 82 der Grund- A errolie von Altenhagen beschriebenen Grund-

üen :

a. Kartenblatt 3, Parz. Nr. 391, Hofraum im

Dorfe, 1 ar 31 qm groß, b. Kartenblatt 3, Parz. 65, Garten im obern Felde, 7 ar 76 qm groß,

c. Kartenblatt 5, Parz. Nr. 149, Aker im Jäger-

siek, 2 ar 70 qm groß.

Gleichzeitig werden Alle, welche an den vorbe- zeichneten Immobilien Eigenthums-, Näher-, lehn- rechtliche, R 4 , Pfand- und andere dinglihe Rechte, insbesondere auch Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, zur An- meldung solcher Rechte im obigen Termine unter Vorlegung der darüber lautenden Urkunden unter dem Verwarnen aufgefordert, daß für den sich nicht Meldenden im Verhältnisse zum neuen Erwerber der fr. Immobilien das Recht verloren geht.

Springe, 8. Juli 1882,

Königliches Amtsgericht. Engelhardt.

[35380] Aufgebot. Zum Zwecke der Todeserklärung werden auf Antrag der unten genannten Antragsteller folgende verschollene Personen t 1) der Landwirth, früher Domänenpächter von Schönborn, Karl Gustav Ludwig Scholz aus Schönborn, Kreis L Sohn des König- lihen Ober-Amtmanns Samuel Scholz und seiner Ehefrau Auguste Ernestine Scholz, geb. Matterne, zu Ober-Langenwaldau, geboren am 2. Oktober 1823, welcher im Jahre 1857 nah Porte-Adelaide ausgewandert ift : auf Antrag des Königlichen Majors a. D. Alexander Scholz zu Rothkirch, der Landwirth Johann Gottlieb Hettner aus Panten, geboren am 3. November 1810, welcher vor: circa 36 Jahren nach Süd-Australien aus- gewandert ift, E der Steinlieferant Karl Friedri Hettner aus Panten, geboren am 19. Februar 1815, der si im Jahre 1846 aus Panten entfernt und dessen leßter bekannter Aufenthaltsort im Jahre 1854 in Wurchow bei Bubliß war, zu 2 und 3 Söhne des Gâärtners Georg Friedrich Hettner und seiner Ehefrau Johanne Eleonore Hettner, geb. Bräuer, zu Panten, i auf Antrag des Stellmachermeisters Johann Christian Hettner zu Panten, : aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 21. Mai 1883, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht shriftliÞ oder münd- lih zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung er- folgen wird. Liegnitz, den 12. Juli 1882, Königliches Amtsgericht.

[20821] Aufgebot.

Der Kreisgerihtsbotenmeister z. D. August Fechner, früher in Cosel, jeßt in Pawlowißke wohnhaft, hat das Aufgebot des ihm angebli verloren gam enen Legescheins, der ihm für die als Faustpfand Katie Lebensversicherungs-Police Nr. 11 197 von der Providentia, Frankfurter Versicherungs- Gesellschaft zu Frankfurt a. M., unter dem 14. Ok- tober 1871 ausgeftellt war, beantragt. Der In- haber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem auf

Mittwoch, den 10. Januar 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Großer Korn- markt Nr. 12, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte MmeTden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird, :

Frankfurt a. M., den 24. April 1882.

öniglihes Amtsgericht. Abth. TV.

[602] MIgeve, 5

Die unbekannten Erben der zu Ellrich verstor- benen Ehefrau des Maurers Heinrich Jacobi, Louise, ge. Reumund, zu Ellrich, für welche bei der König- ichen Regierungs-Hauptkasse zu Erfurt ein Kauf- pra eil von 1966 M 60 «4 hinterlegt worden st, werden auf Antrag des Justiz-Raths Kosegarten in Nordhausen als Nacblaßpflegers hierdurch auf den 19, Oktober 1882, Bormittags 11 Uhr,

im Gerichtszimmer Nr. 11,

mit der Aufforderung géaten, ihre Rechte und An- sprüche spätestens im Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls der Nacblaß den sich meldenden und legitimirenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fiskus verabfolgt und der 1 später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschaftsbesitzers an-

erkennen gibuldig, weder Rechnungslegung, noch rsat der Nußungen, sondern nur Herausgabe des orhandenen würde fordern dürfen. ri, den 30. Dezember 1881.

Königlicbes Amtsgericht. Sch{ulz.

“i

191619) Aufgebot.

Die Obligation der Immediatstadt Halle a. S. Litt. C. Nr. 4889 über 50 Thaler ift angeblich ver- loren gegangen.

Auf Antrag des Pfarrers Otto Jordan zu Halle a. S. wird der unbekannte Inhaber obiger Obliga- tion aufgefordert, spätestens in dem auf

den 14, Februar 1883, Vorm. 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsftelle, Zimmer Nr. 31, anberaum- ten Termine seine Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und die Obligation vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Halle a. S, den 30. Juni 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung VII.

[35399]

a, In der Leesemann’scen Aufgebotssache hat das Königliche Amtsgericht zu Lübbecke am 23. Juni 1882 durch den Amtsrichter Dücker erkannt :

Die Hypothekenurkunde über 75 Thaler Dar- lehn nebst Zinsen, eingetragen auf Grund der Schuldurkunde vom 8. Oktober 1851 für den Kauf- mann Daniel Weinberg zu Lübbecke auf der Stätte des Kolonen Christian Friedrich Leesemann Nr. 39 zu Nettelstedt in Band I. Blatt 207 Abtheilung 1IT. Nr. 17 des Grundbuchs von Nettelstedt, wird für kraftlos erklärt.

b. In der Bökenkroeger's{hen Aufgebots\ache hat das Königliche Amtsgericht zu Lübbecke am 23. Juni durch den Amtsrichter Düker erkannt :

Die Hypothekenurkunde über 380 Thaler von den ur\prünglichen 900 Thalern Kaufgelderrest, eingetragen auf Gruad des Vertrages vom 10. Mârz 1843 und des Protokolls vom 30, März 1843 für die Wittwe Anne Marie Elisabeth Westerhold, geborene Schmidt, Nr. 87 Blasheim in Band I. Blatt 106 Abtheilung Il. Nr. 3 des Grundbuchs von Blasheim, bestehend aus dem Vertrage vom 10. März 1843, dem Protokolle vom 30. März 1843 und dem Hypo- thekensheine vom 3. April 1843, wird für kraftlos erklärt.

c. In der Köhne’shen Aufgebotssache hat das Königliche Amtsgericht zu Lübbecke durch den Amts- richter Dücker erkannt:

Die Hypothekenurkunde über 150 Thaler Dar- lehn nebst 59/9 Zinsen, eingetragen auf Grund der Urkunde vom 12. September 1826 für den Schullehrer Breuer zu Sundern in Band I. Blatt 37 Abtheilung 111. Nr. 4 des Grund- buchs von Sundern, wird für kraftlos erklärt.

Lübbecke, den 27. Juli 1882.

Königliches Amtsgericht.

[35397] Bekanntmachung. : Auf den Antrag des Bankhauses unter der Firma J. H. Brink & Cie. in-Elberfeld hat das Königl. Amtsgericht zu Remscheid am 4, Juli 1882 für Recht erkannt : Der Wechsel lautend Remscheid, den 13. Juni 1881. Für Mark 1900.—. Am 15. Sept. a. c. zahlen wir gegen diesen Wechsel an die Ordre Herrn Heinr. Remy die Summe von Tausend Mark Werth in Rec- nung und stellen es auf Rechnung laut Bericht. Zahlbar bei der Volksbank e. 6. Gebr. Hessenbruch. in Remschieid. Rüefseite. DeuiiGe. tempelm.

A.

Für mich an die Ordre der Herren J. H. Brink & Co,., Werth in Rechnung.

Hagen, den 14. Suni 1881.

gez. Heinr. Remy.

wird für kraftlos erklärt.

Remscheid, den 4. Juli 1882.

Königliches Amtsgericht. gez. Meulenbergh.

[35394]

Die Königliche Regierung dahier hat Namens des Preußischen Staates das Aufgebot bezügli der in A tadt Caffel belegenen Grundftückde Königs-

raße Nr. 32 und 34. D. 95. 20 a 44 qm Hauptgebäude

und Hofraum, D. 89, 2, 56 Hinterhaus, beantragt und durch eine Bescheinigung des Ober- bürgermeiflers der Residenz Cassel nahgewiesen, daß der Preußische Staat diese Grundstücke seit länger als 10 Pren im Besitze gehabt hat.

Alle Diejenigen, welche ein Reht an diesen Grundstücken zu haben vermeinen, werden aufgefor- dert, spätestens in dem auf

den 8. Dezember 1882,

Vormittags 114 Y vor das unterzeihnete Geriht, Zimmer Nr. 19 anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte aner den, widri ens 8 der Preußische Staat ermädtigt werden wird, fi als Eigenthümer in das Grundbu eintragen zu lassen, die etwaigen Berechtigten ihr Recht gegen einen Dritten, welher im redl Glauben an die E des Grundbuchs, Grundstücke erworben hat, niht mehr geltend machen fönnen, und ihr Vorugsreit gegenüber Denjen deren Rechte bis zum Aufgebotstermine angem und demnächst aub Gaeta find, verlieren.

Cassel, am 4. August 1882.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1. (gez.) Schoedde.

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