1882 / 212 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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138773] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Joseph Strihbeg B Brunnen- ftraße 154, klagt gegen die unverebelihte Marie Goerling, früher hier, Gertrayktenflcaze 4, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten, darin zu willigen, daß die in der Arrest-Prozeßsache irschberg, wider Goer- ling 6G. 503. 1880, Abtheilung 44 45 TI. M. 1560. 1880 45II. J. 37. 1880 bei Amts-

eriht T. hierselb von dem Kläger bei der König- Uen vereinigten} Consistorial-, Militär- und Bau- Tasse hinterlegte Kaution von 300 4, nebst den auf- gelaufenen Zinsen an ihn, den Kläger, zurü>gezahlt werde, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht BerlinT., Abtheilung 10, Jüdenstraße 60 Portal ]I., Zimmer Nr. 84B. au den 5. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr,

um Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird er Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 2. September 1882.

Miquet, /

Gerichts\fchreiber des Königlichen Amtsgerichts I. 38755] Oeffentliche Zustellung. : E Auf Grund einer vollstre>bar ausgefertigten Obli- gation, errichtet vor dem k. Notär Kissel zu Speyer am 27. Juni 1868, hatte die Emeritenanstalt für die katholischen Geistlihen der Diözese Speyer an Johannes Kasper, Tagner, und dessen gewerblose dritte Ehefrau Katharina Hammer, beisammen in Medchtersheim wohnhaft, solidarische Schuldner, die Darlehenssumme von fünf hundert se<szig Gulden, verzinsli< zu fünf vom Hundert und rü>zahlbar nah dreimonatliher Aufkündigung zu A und wurden der Gläubigerin zur Sicherheit des Kapitals, der Zinsen und Kosten von den genannten Solidars{uldnern folgende Immobilien verpfändet:

n Von Plan Nr. 1408 a. und b. einem zu Mech- tersheim in der Holzgasse gelegenen Wohnhause mit Stall, Scheuer, e dadian Pflanz- und Baumgarten und sonstigen Zubehörungen, 29 Dezimalen Flächen- raum begreifend, folgende Theile, nämli<: etwa 167 Dezimalen Grundfläche mit dem darauf stehen- den hinteren halben Wohnhaus nebst Scheuer, ge- mein\chaftlichem Hofraum, der Hälfte des Gartens re<ts8 vom Eingange, Stall, sowie sonstigen Zu- behörden ;

2) Plan Nr. 1328 43 Dezimalen A>er links an der Hochstraße, Heiligensteiner Bannes;

3) Plan Nr. 1517 99 Dezimalen Aer in der Seebrüc>ke, Mechtersheimer Bannes. 2

Genannte Gläubigerin hat dur< Akt vom fünf- zehnten Juni 1881 den Solidarschuldnern, Eheleuten Johaanes Kasper, das noch geschuldete Restkapital von se{shundert siebenzehn Mark vierzehn Pfennig, nebst Zinsen vom sieben und zwanzigsten Juni acht- ehnhundert neun und siebenzig an, gekündet, mit der S iforberinua, dieses Kapital sammt Zinsen und Verzugszinsen binnen drei Monaten von Zustellung der Aufkündigung an, dem derzeitigen Rechner der Emeritenanstalt , Einnehmerei - Kandidaten Karl Stumm, in Speyer wohnhaft, nebst den Kosten bei Vermeidung der Zwangsvollstre>ung zurückzuzahlen.

Nachdem nun inzwischen am dreizehnten Mai 1882 der Ehemann Johannes Kasper verstorben ift, so wurde, wegen eingetretener Rehtsna<folge, der obi-

en Obligation dur< den k. Notär Eckhard in peyer unterm neunzehnten August laufenden Jahres die Vollstre>ungsklausel gegen die Kinder und Erben des gedachten Johannes Kasper und darunter auch gegen die drei ledigen volljährigen Töchter : a. Maria Kasper, b. Susanna Kasper und c. Christina Kasper, alle drei von Mechters- heim, dermalen aber ohne bekanntes Gewerbe und ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort ab- wesend, zu Gunsten der genannten Gläubigerin ertheilt.

Auf Ansuchen der Letzteren ist dur< Beschluß des tal, Amtsgerichts Speyer vom Heutigen die öffent- liche Zustellung der vorerwähnten Schriftstücke an die drei abwesenden Miterben Maria, Susanna und Christina Kasper behufs Einleitung des Subhasta- tions-Verfahrens bewilligt worden, und es wird demgemäß gegenwärtiger Auszug zum angegebenen Zwecke hiermit veröffentlicht.

Speyer, am fünften September 1882.

Der Gerichtsschreiber des k. Amtsgerichts, Raquet, fönigl. Sekretär. [38774] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Wilhelmine Boehnke, geb. Boy, hier, vertreten dur< den Justizrath Bülowius hier, flagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Ferdinand Boehnke, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe- \{heidung, mit dem Antrage: das zwischen den Par- teien bestehende Band der Ehe auf Grund der

. 677 ff. 11., 1. A. L. R. zu trennen und den Be-

gten für den \{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten pur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Königsberg i. Pr., Theater- plab Nr. 3/4, Zimmer Nr. 49, auf

22. lufforderun 1882, Vormittags 10 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den Le 1882,

ensel,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [38775] Oeffentliche Zustellung.

Die Losfrau Louise Woyciehowski in Rummy bei Pafssenheim, vertreten dur< den Rechtsanwalt de Witt in Ortelsburg, klagt gegen ihren Ehemann den verschollenen Losmann ihael Woyciehowski, ei zu Gr. Rauschken wohnhaft, wegen Ehe-

dung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien trennen, den Beklagten für den allein {huldigen [ zu erahten und ihn in die geseßlihe Che- Edona e zu verurtheilen, und ladet den Be- ten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Civillammer des Königlichen Land-

geridhis zu Allenstein au

15. November 1882, Vormittags 11} Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten nwalt zu bestellen.

Gerichte zugelassenen um Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. n P epu! B September 1882, oesser Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

den. Kauslie

38792 tli Il [ ] Oeffentlithe Zuïs ung.

des Kaufmanns Lesser Bab zu Berlin, vertreten dur< den Justizrath He>er und den Rechtsanwalt Woelbling zu Berlin, gegen den Zimmermeister W. Gaebel zu Rirdorf, Berliner Straße 49, wegen 37 ÆA 50 S C. 246/82 des Königlichen Amts- geri<hts zu Rirdorf hat der Kläger den Beklagten zu dem zur Leistung des dem Ersteren durch das Urtheil vom 13. Mai 1882 auferlegten Eides ange- se ten Termine vor das Königliche Amtsgericht zu Rirdorf auf

Lan A1, November 1882, Vormittags 9} Uhr, eladen.

s Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Rixdorf, den 6. September 1882,

Haagen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

(387701 Verkaufsanzeige nebst Ediktalladung.

In Sachen des Kaufmanns F. Hausloh in Stade, des Fabrikanten W. Katt in Harsefeld und Konsorten als Gläubiger,

i gegen

den Gastwirth August Brauer in der Hohen-

thorsvorstadt Stade, Schuldner, sollen die dem Leßteren zugehörigen, am Wege nach Riensförde in der Hohenthorsvorstadt Stade be- legenen nachbezeichneten Häuser und Grundftü>e, als:

1) das massiv erbauete Wohnhaus, Haus Nr. 78B. mit Kegelhaus und Stall, au<h Garten- und Hofplaß lettere beiden na< Artikel 53, Kartenblatt 10, Parzelle 426/203 und 427/203, groß 12 ar 79 qm,

2) die unter Artikel 935, Kartenblatt 10, Parzelle 428/203 der Grundfteuer-Mutterrolle von Stade mit 55 qm beschriebene, im Miteigen- thum des Tischlers Rudolph Weber stehende Grundfläche, /

3) das in Fachwerk errichtete, mit Sttoh gede>kte Wohnhaus, Haus Nr. 77 mit Anbau- und Garten,

4) das im Jahre 1878 massiv erbauete einftö>ige Wohnhaus Nr. 77A. mit Hofftelle und Zu- behör, und

5) das im Jahre 1880 massiv erbauete einstö>ige Wohnhaus Nr. 77B., ebenfalls mit Hofftelle und Zubehör,

A 3, 4 und 5 Art. 120, Kartenbl. 10, arz. 526/391 Nie und 527/391 der Grundsteuer-M.- Rolle von Stade), zwangsweise in dem dazu auf

Mittwoh, den 13. Dezember 1882,

Morgens 10 Uhr,

allhier ee Termine öffentlich versteigert wer-

haber werden dazu mit dem Bemerkea geladen, h die Verkaufsbedingungen {hon 10 Tage vor dem Termine auf der Gerichts\chreiberei zur Einsicht ausliegen sollen.

Alle, welhe an die vorbezeichneten Grundstücke Eigenthums-, Näher-, lehnre<tliche, fideikommissa- rishe, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, ins- besondere Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, Telbige im esehen Termine anzumelden und- die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, untèr dem“ Ver- warnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstü>s verloren gehe.

Stade, den 1. September 1882

Königliches Amtsgericht, Abtheilung T.

v. Wangenheim.

Ausgefertigt :

Duensing, Sekr. Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts Stade. [38776] Aufgebot. j

Auf Antrag des Chorregenten Anton Mayer in Wolfrathshausen wird dessen seit dem Jahre 1845 vermißte Ehefrau Elise Mayer, geborne Mühlberger, von Bentling aufgefordert, spätestens am 23. Ok- tober 1882 persönlich oder schriftli bei dem unter- fertigten Gerichte si<h anzumelden, widrigenfalls die- selbe für todt erklärt würde.

Zugleih werden die Erbbetheiligten aufgefordert, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren und spätestens im Termine wahrzunehmen, und haben alle Die- jenigen, wel<he Über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei dem unterfertigten Gerichte zu machen.

Burghausen, am 4. September 1882.

Königliches Amtsgericht Burghausen.

L. S8, gez. Zöl <.

Zur Lea gung: Gerichts\chreiberei des K, Amtsgeri{ts Burghausen. Der Ae \ raumtlidatiad etnath.

[38788] Aufgebot.

Der Lehrer Johann Ernst Friedrih Schramm zu Wismar hat das Aufgebot des angeblich verlorenen Receptions\{eins Nr. 1137, ausgestellt für ihn am 1, April 1871 vom SEVERMETIIMETUNgÄverein für Me>klenburgische Lehrer zu Neukloster über Fünfzehn- hundert Mark beantragt. Der Jnhaber der.Urkunde wird ansgelordert, spätestens in dem auf

ittwo<h, den 7. März 1883, Vormittags 11} Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä- rung der Urkunde erfolgen wird. arin, den 22. Juni 1882, Großherzogl. Me>klenb.-Schwerinsches Amtsgericht. Zur p egaubigung : E. Guth, Gerichtsdiäâtar.

108780) Aufgebot.

Der Lehrer Johannes Reinke zu Wustrow hat das g des angebli verlorenen Receptions- {eins Nr. 98, ausgestellt für ihn am 1, Januar 1860 vom Lebensversicherungsverein für Me>len- burgishe- Lehrer zu Neukloster über Se<hshundert Mark, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Sonnabend, deu 16. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf-

ebotstermine seine Rechte anzumelden und ‘die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird. Warin, den 31. März 1882. ; Großherzogl. Me>klenburg-Schwerinsches Amtsgericht. Zur T RaRanag:

. Guth, Gerichtsdiätar.

[38791] Aufgebot. : i

Auf Antrag des Handelsmanns Daniel Kay in Gurhagen werden alle Diejenigen, welche Ansprüche und Rechte an die im Besitze desselben befindlichen 2a 29 am des bisher nit fatastrirt gewesenen, jeßt Bl. 7 Rr. 28, Weg, 6 a 18 gm bezeichneten Grund- ssttü>s Ellenberger Gemarkung zu haben vermeinen, aufgefordert, dieselben spätestens am

25. Oktober 1882, 12 Uhr,

anzumelden, widrigenfalls nah Erlaß des Aus\chluß- urtheils der Antragsteller als Eigenthümer in dem Grundbuche eingetragen werden wird und wer die ihm obliegende Anmeldung unterläßt, sein Recht gegen einen Dritten, welcher im redlihen Glauben an die Richtigkeit des Grundbu<s das Grundstück erworben hat, niht mehr geltend machen kann, auch sein Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Rechte bis zum Erlaß des O angemeldet und demnächst auch eingetragen sind, verliert.

Melsungeu, 1. September 1882.

Königliches Arntsgericht. Bernhardî.

(N) Ausgebot.

Nachdem die nachbenannten Personen den Besiß und Verlust der mitverzeichneten Schuldverschrei- bungen der Nafs. Landesbank zu Wiesbaden, nämlich : 1) Gemeinde Wehen, vertreten dur< Bürger- meister Körner: Litt. C. a. Nr. 4055 über 150 Æ, Cb Nr. 0238 800 C. ec. Nr. 2968 „600 , C.c. Nr. 4623 600 , 2) Jacob Manderba<h Wittwe zu Langenaubach bei Haiger : Litt. C. a. Nr. 3708 über 150 , 3) Iohann Peter Vorländer, Gestütswärter zu

Dillenburg:

Litt. C. b. Nr. 854 über 300 M, «O N 29 300 O N 4 G00. 4) Gemeinde Stromberg, vertreten dur< den Ge- meindevorstand, Bürgermeister Gebhard 2c.: Litt. C. a. Nr. 3276 über 150 Æ, 5) Jakob Fein zu Niederlahnstein : Litt, C. a. Nr. 51 über 150 M, 6) Friedri<h Kuhmann zu Birlenbach, Amts Diez: Litt. C. b, Nr. 1257 über 300 Æ, C. c. Nr. 870 600, v O6 .Nt,-3306 600, Co M 00 „600; nachdem ferner 7) Gemeinde Wehen, vertreten dur< den Bürger- meister Körner, Besitz und Verlust der zu den

Schuldverschreibungen sub 1 gehörigen Talons

und E oen genügend bescheinigt, sowie

Einleitung des Aufgebotsverfahrens und Kraft-

Es der Urkunden beantragt haben,

o wir us s

a. der Nafsauischen Landesbank die Zahlungs- leistung an den etwaigen Ueberbringer dieser Schuldverschreibungen und Coupons, wel<e leßtere bis zum 1. Juli 1886 reichen, bis zum Austrag der Sache bei Vermeidung dop- pelter Zahlung untersagt,

. zuglei<h werden die etwaigen Inhaber dieser Schuldverschreibungen aufgefordert, solche binnen fünf Jahren vom Tage dieser Auffor- deruntg an gerechnet, spätestens aber in dem

auf: den 30. Mai 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf- soi Mternnns, bei Verlust ihres Rechtes aus den- elben, dem Gerichte vorzulegen, die etwaigen Jn- haber der Talons der sub 1 beschriebenen Schuld- scheine, deren Coupons bis zum 1, Juli 1886 reichen, werden aufgefordert, solhe spätestens am 28. September 1886 bei Verlust ihres Rechtes aus denselben, dem Gerichte vorzulegen.

Die etwaigen Inhaber jener Coupons aufge- rver dieselben binnen Verjährungsfrist, d. b. innen 4 Jahren, vom Ablauf des auf den resp. Verfalltag folgenden leßten Dezember an gerechnet, dem Gerichte vorzulegen.

Wiesbaden, den 20. Mai 1882.

Königliches SUNIIerins, VI, o.

Verkärfe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

Pferde - Verkauf. Am Sonuabend, den 16. September cr., Vormittags von 8 Uhr ab, sollen auf dem Paradeplaze in Schwedt a./O. circa 56 ausrangirte Königliche Dienstpferde öffent- li<h meistbietend gegen glei baare Bezahlung ver- kauft werden. 1, Brandenburgisches Dragoner- Regiment Nr. 2.

Am Sonnabend, den 16. September cr., von Vormittags 10} Uhr ab, sollen circa 16 für den Königlichen Militärdienst ni<t mehr geeignete Dienstpferde auf dem Plate vor der Reitbahn hierselbst dffentlib an den Meistbietenden gegen lei baare Bezahlung verkauft werden. Die Ver- aufsbedingungen werden vor dem Termin bekannt gemacht, Altdamm, den 26. August 1882. König- li<h Pommersches Train-Bataillon Nr. 2.

(358%] Domänen-Verpachtung.

Die im Kreise Arnswalde belegene Domäne Buthholz, wel<he an Fläche 529,983 Hektar, dar- unter 437,645 Hektar A>er und 45,777 Hektar Wiesen und Weiden enthält, sowie das dazu gehörige

O S ment zu Hassendorf, welbes eine

läcbe von 2,505 Hekt., darunter 1,627 Hekt. A>er und

,835 Hekt. Wiesen hat, nebst den zu Letzteren gehöri- en Seen und Gewässern, soll auf 18 Jahre von

ohannis 1883 bis dahin 1901 im Wege des öffent- liber Meistgebots anderweit verpachtet werden.

Burn ist ein neuer Termin auf

onnabend, den 16. September cr., Vormittags 11 Uhr,

im Regierungs-Gebäude, Junkerstraße Nr. 11, hier- ln fee dem Regierungs-Affessor Ebmeier anbe- raumt.

Das Minimum des jährlichen Pachtzinses ist auf „18 000 X“ festgeseßt und zur Uebernahme der Pach- tung ein disponibles Vermögen von „130 000 A“ er- forderli<, über dessen Besiß sih die Pachtbewerber vor dem Termine auszuweisen haben.

Die Verpachtungs-Bedingungen, von denen wir auf Verlangen gegen Kopialien Abschrift ertheilen, können in unserer Domänen-Registratur und bei dan levigen Pächter Herrn Schröder zu Buchholz eîn- gesehen werden.

Die Besichtigung der Domäne nah vorheriger Meldung bei demselben ist gestattet.

Frankfurt a. O., den 10. August 1882.

Königliche Regierung, i Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten, Bünger.

[38148] Submission. Die Lieferung von 700 fiefernen Bettungsbohlen à 3 m lang, 30cm breit, 8 cm stark, 210 fiefernen Bettungsrippen à 4,5 m lang, 16 ecm im [] stark, O Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Der Termin, zu welchem schriftliche Offerten ein- zureichen find, findet am

Donnerstag, den 21. September 1882, Vormittags 10 Uhr, im diesseitigen Bureau, Zeughaus [., statt.

Die Bedingungen können ebendaselbst eingesehen, auch gegen Grstattung der Kopialien in Abschrift be- zogen werden.

Mez, im August 1882.

Artillerie-Depot.

[38654]

Auction. Donnerstag, den 14. September d. J., und an den darauf folgenden Tagen, Vor- mittags von 10 bis 1 Uhr, sollen im Dekorations- Magazin der Königlihen Theater, Französische Straße 30—31, verschiedene u die Verwaltung unbraucbare Gegenstände, bestehend in Hosen, Män- teln, seidenen Kleidern, Schuhzeug, alten Teppichen, e Eisen, Holz, alten Seilen, Hand- und Kübelspriten 2c. 2c, an den Meistbietenden gegen sofortige baare Bezahlung verkauft werden.

Berlin, den 7. September 1882,

General-Jutendantur der Königlichen Schauspiele.

Verschiedene Bekanntmachungen.

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flir B26“ und öffentliche Zwecke, Se Lanäwirthschaft, (i j Bauten nnd Industrio, g für Hand. u,Krafßtbetriev. L Vener- u, Gartenspritzen, E Abessinier- Brunnen. Uydranlisehe Widder,. Aeuaserst niedrige Preise

für Fabrikat erster Classe vermöge Fabryikaition im Grossen.

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zum Deutschen Reichs-

N 212.

Der Inhalt dicser Beilage, in welcher auch die im 8.6 des Gesetzes über den Mark 4 [owi i vom 11. November 1876, und die im Patentgeset, vom 25. sep edene E etner L, fori die (i haue Besep

Central-Handels-Re

Das Central - Handels - Re

Berlin au< dur< die Königliche Expedition des Deutschen Reichs- und Königlich

Anzeigers, SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

Ta

Dem Jahresberichte der Handels- und Gewerbekammer in Württemberg für das Jahr 1881 (veröffentlicht von der Königlichen Central- ttelle für Gewerbe und Handel) entnehmen wir über ‘die gewerbliche Produktion Folgendes: Die Bauthätigkeit lag an vielen Orten noch darnieder, dagegen haben si die gerichtlichen Liegenschaftäver- XYäufe in Cannstatt, Eßlingen, Ludwigsburg und Stutt- gart von 16 233 560 M in 1880 auf 13 801 560 M vermindert, ebenso die Unterpfandsbestellungen in Stuttgart von 15 000 000 4 auf 9 900 000 (4. Bei der Gemeindebehörde in Stuttgart waren 375 gewerbliche Streitigkeiten anhängig, gegen 433 in 1889, Für die Mühlenindustrie (Stuttgart, Ulm, Reutlingen, Rottweil, Heidenheim) war das Jahr ebenso ungünstig wie das Vorjahr, dagegen lohnte ‘das Gewerbe der Bä>ker und Mekger. Auf das Teigwaarengeshäft übte der Zoll günstigen Einfluß. Die Stärkefabrik in Hall nahm erfreulichen Auf- \{wung. Die Milchnußung is dur< Genofsen- {chaften in Aichstetten und Heldenfingen auf eine Höhere Stufe gebra<ht worden. Das Käsegeschäft hat \si< im August und September vorübergehend bedeutend gebessert. Die Zu>erfabriken in Stuttgart und Böblingen haben ihre tägliche Produktion um 320 bezw. 1100 Ctr. gesteigert; die Fabriken in Heilbronn und Altshaufen verarbeiteten 490 000 Ctr. bezw. 11654 928 ke Rüben. Die Lage der Chokolade- und Bonbonfabrikation hat sich mäßig gebessert. Die Tragantwaarenfabrikation sowie die Delikatessen- und Südfrüchtenbranche be- fanden sib in ungünstiger, Verhältnissen. Die in Stuttgart im Jahre 1850 begründete Fabrikation von Kaffeesurrogaten hat im Iahre 1867 die Her- \tellung von Würfelmelis zuerst eingeführt, jedoch Feine günstigen Grfolge damit erzielt. Die Cichorien- fabrik in Ludwigsburg hatte einen Rückgang zu verzeichnen. An Bierbrauereien waren 7623 im Be- triebe, gegen 7810 im Vorjahr; sie versteuerten 1 593 460 Ctr. Braumalz und 8876 Ctr. Surro- gate, gegen, 1 455 298 bzw. 8817 Ctr. im Vorjahr; für autgeführtes Bier wurden 107 800 46 Steuer

rü>vergütet; an Uebergangssteuer wurden 61 926 M

erhoben; der Zoll für eingeführtes Bier betrug

9434 ( Der Bierkonsum hat si< in Folge der günstigen Wein- und Obsternte vermindert. Die Malzfabrikation litt unter äußerst billigen Preisen

bei starkem Angebot und beschränkter Nacfrage. In der Malzertraktfabrikation begannen die höheren Zoll-

säße für auéländiscbe medizinische Spezialitäten und Geheimmittel in angenehmer Weise fih fühlbar zu Die Lage der Fabrikation moussirender

machen. 1 Weine hat sih ein wenig gebessert. Auch die Lage der Essigfabrikation hat sich in Folge der nun auch in Württemberg eingeführten Denaturirung des Branntweins zu gewerbliben Zwecken gehoben, Gbenso hatten die Senffabriken besseren Umsatz. Die Branntweinfabrikation hatte für die Rohb- materialien in Folge der bedeutenden Ausfuhr derselben höhere Preise zu bezahlen. Die Oelfabriken hatten dur<h die Zollerhöhung für Speiseöle erweiterten Absatz gewonnen. empfanden jedo< die Konkurrenz der französischen Oele no< immer, Delkuchen fanden guten Absatz. Für Maschinenöle war die Geschäftslage nit un- günstiger geworden. In der Fabrikation künstlicher Mineralwasser hat si< im Allgemeinen nits ge- ändert. Die Nauchtaba>kfabriken hatten mit s{wie- rigeren Ferie zu kämpfen. Für die Cigarrenfabriken war das Jahr ein ungünstiges, und viele Fabrikanten arbeiteten ohne allen Nutzen. Auch der Handel mit Tabak war das ganze Jahr über ge- drü>tund unlohnend. Von Calw wird die Ausbeute der Steinbrüche bei dem fortdauernden Mangel an Bau- thätigkeit als eine äußerst geringe geschildert. Die Sand- und Tuffsteinbrücbe in der Gegend von Sulz hatten guten Absatz, die Selbstkosten beiragen aber 80—90 9% der Verkaufspreise. Von Hall hat der Export feinerer Bausteine na< Bayern, Stutt- gart 2c. stark nacgelassen. Dagegen wird von Heil- bronn berichtet, daß die dortigen Sandsteinbrüche wieder eine belangreihe Ausnüßung, sowohl für Bauten am Platz als zum Versandt , hauptsächlich na< Stuttgart, Göppingen, Bibera<h, München, Mainz, Karlsruhe, Darmstadt, Eberba<h, Groß- Umstadt, Bensheim, Großgerau, Ludwigshafen ge- funden haben. In der Marmorindustrie war das Geschäft nicht weniger lebhaft als im Vorjahre. Ebenso war das Gypsgeschäft lohnend. Die Anwendung von Asphalt und Dacbpappe bat bedeutend zugenommen. Die Ziegelcien hatten im Allgemcinen einen weiteren Rückgang der Preise zu beklagen; in Falzziegeln und Drainaaeröhren hat der Verbrau etwas zugenom- men. Für die Cementfabriken hat si<h die Ge- \chäftslage im Ganzen günstiger gestaltet. Die Töpfereien hatten in gewöhnlichen wie in feineren Thonwaaren guten Absay. Die Majolikenfabrikation in Schramberg erfreute sich fortschreitender Besserung. Die Hohlglasfabrikation in Buhlbach befand sich ebenfalls în günstigerer Lage, die Tafelglasfabrika- tion in Scönmünza in mittelguter. Von den Bauhandwerken sind nur aus einzelnen Orten be- friedigende Bericbte eingegangen. Die Königliche Saline Friedri<shall produzirte 16 685 t Kowsalz und 67492 t Steinsalz; die neuen Zollverhältnisse hatten eine entschieden günstige Einwirkung geäußert. Die Königlide Saline Wilhbelmshall produzirte 85 000 Ctr. Kod- und Viebsalz, diejenige zu Sulz 21 300 Ctr. Salz und 51 820 Ctr. Hallerde. Die Stadtgemeinde Heilbronn hat in der Heilbronner Gegend Berawerkéeigenthum auf 2090(00 qm (Salz) erworben. Die <emischen Fabriken prosperirten im Allgemeinen \{le<t, nur in Bleiweiß war das Ge- <âft im Ganzeu- no<h befriedigend, Die Badische

nilin- und Sodafabrik hatte alle Ursache, mit den

Dritte Beilage

Berlin, Sonnabend, den 9. September

ost - Anstalten, für reußis<hen Staats-

Resultaten des Jahres zufrieden zu sein. In Stein- und Buchdru>kfarben war der Geschäftsgang günstig. Der CEingangszoll auf Lake ist nah Aeußerung der Kammer zu Ravensburg zu niedrig, um die englische Konkurrenz fernzuhalten. Das Geschäft in Dinte hat sih etwas gebessert, das in Wichse leidet unter dem Drucke der französischen Konkurrenz. Die Fa- brikation von Chinin und dessen Präparaten litt unter der immensen Preissteigerung des Nohstoffs, die von Spekulanten in Szene geseßt worden war. Chemifalien zu gewerblihen Zwe>en erfuhren im Preise Anfangs des Herbstes eine erheblihe Stei- gerung. Die Ceresinfabrikanten hatten für ihre Pro- dukte Absaß, da viele Wachsfabrikanten statt des Bienenwach\ses Ceresin verwenden. Die Fabrikanten von Stearinkerzen leiden durch die \charfe Konkurrenz, besonders der sogenannten Kompositionskerzen. Olein und Glycerin fanden genügenden Absaß. Auch für Seifen waren die Absaßverhältnisse günstig, do die Preise \ble<t. Ebenso fand Leim guten Absaß. Die Zündholzfabrik in Scwenningen war flott beschäftigt. Die große Schießpulverfabrik in Rottweil ist dur<h den Umbau ihrer Fabrik bei Hamburg nicht in der Lage gewesen, ihre Geschäftsverbindungen mit England voll auszunüßen, hofft aber nun au in den englischen Minendistrikten in Sprengpulver die Konkurrenz mit England auf- nehmen zu Tönnen;z die Fabrik ist au< mit den Vor- arbeiten für eine größere Pulverfabrik in Rußland beschäftigt, die im Jahre 1882 fertig gestellt werden soll. Das chemis<he Laboratorium des Dr. C. Wader in Ulm führte 23 Weinproben aus, wodurch 2 als vollkommene Kunstweine, 2 als mit Fuchsin gefärbt, 4 als mit unreinem Traubenzu>ter versett, 7 als zu \tark gegypft 2c. befunden wurden. Bei den Bierproben konnten keine gesundheits\{hädlichen Zusägte erkannt werden.

Im Königlichen Hüttenwerk Wasseralfingen hat sich die Nachfrage nah Gußèifen und \<miedecisernen Radsternen etwas gehoben. In geschmiedetem Holz- kohleneisen ließ die Nachfrage bei dem Königlichen Hüttenwerk Abtsgmünd nur vorübergehend nach. Ein Etablissement für Stahlfacon- und s<miedbaren Eisenauß 2c. kiagt über das Sinken der Verkaufspreise für Schlittschuhe, dagegen hat si< das Bronce- waarenges<äft derselben Firma erheblih ent- widelt. Die Maschinenfabrik Eßlingen lieferte an Eisenbal#nwagen, Lokomotiven und Brü>ken für 2x Millionen Mark ab, erzielte abcr nur wenige Tausend Mark Reingewinn, die Arbeiterzahl we<selte zwischen 1000 und 400. Auf ‘der Schiffswerfte‘zu Neckarsulm wurden 1 Rheinschiff zu 12 400 Etr., 1 Ne>arschiff zu 4000 und ein Ne>ar-Nheinsciff zu 5000 Ctr. Tragfähigkeit erbaut. Die Maschinen- fabrik in Ravensburg hat ihre Eisengießerei beträcht- lich vergrößert. Die Höhe der Arbeitslöhne hat eher zu- als abgenommen. In den beiden Etablissements des Kammerbezirks Stuttgart für Wassermotoren und Müllereimaschinen hat \si< der Gesammtumsaßz gegen das Vorjahr um 10% gebessert; ebenso be- fanden sih die Fabriken für Brauerei- und Mälzereicinribtungen in günstigerer Lage als im Jahre 1880. Das Gleiche gilt von den Fabriken für Liniirmaschinen, Kunstwollmaschinen und land- wirthschaftlichen Maschinen. Einrichtungen zur Deo ert tgton, für Gasfabrikfen, Rundweb- tüble, Nadelfabrifen, Fabriken für hauswirthschaft- lide Maschinen hatten eine Besserung der Verhält- nisse nicht zu konstatiren. Der Geschäftsgang in Werkzeugmaschinen befriedigte. Eisenmöbel fanden größeren Umsatz, doch besserten sih die Preise nicht. Die Fabrikation feuerfcster Kassenschränke nahm vom zweiten Drittheil des Jahres an einen erfreulicen Aufschwung. Die Lage der Fabriken für Sensen, Sicheln u. dergl., von Draht, Springfedern, Schuh- macherartifeln und Ketten ließ immer no< zu wün- schen. Das Geschäft in geschmiedeten Nägeln hat n< etwas gehoben. A LgYon e ile für Spinne- reien wurden in erhebli< größeren Mengen ver- langt. Die Nacbfrage nah Dampfkoctöpfen nahm in der zweiten Hälfte des Jahres zu. In der Klein- eisenwaaren-, Beschläge- und Bügelcisenfabrikation war der Geschäftssta«d theilweis ein besserer. Die Fabrikation <irurgis<her Instrumente und die von Messern in Tuttlingen nahm einen erfreulichen Auf- \{wung; au<h die Waffenfabrik Oberndorf war reiblih beschäftigt ; die Lage der Feilenfabrikation war imGanzen unverändert. DieKupfer-undMessingbranche besserte fich entshieden. Die Blechwaarenfabrikation verlief normal. Die Neusilberwaarenfabrikation in Eßlingen nahm in Folge der Zölle einen bedeuten- den Aufschwung; auch die daselbst bestehende Fabrik für plattirte Metallwaaren hatte einen befriedigen- den Geschäftsgang. Die württembergische Metall- waarenfabrik Geislingen erfreute si< einer nam- haften Steigerung des Umsatzes. Der Bedarf an Präzisionsinstrumenten und physikalishen Instrumen- ten war wie im Vorjahr. Die Uhrenindustrie in Ulm, Schramberg und S<{<wenningen nahm cinen Aufschwung, an wel<hem auch die Hülfsgewerbe der Uhrmachereîi Theil hatten. Dagegen \<ritt die Thurm- uhrenfabrikation in Ulm zurü>. Nach Metalltuch herrs{bte stärkere Nacbfrage, Silberwaaren wurden von Gmünd in größerem Umfange exportirt; in Goldwaaren is der Umsatz daselbst in Folge der Mode zurüd>gegangen, Gold- und Silberkräße wurde niht mehr gesu<t. Jn Stuttgart hat si die Lage der Gold- und Silderwaarensabrikation etwas ge- bessert. Auch in Heilbronn hat sich die Anfertigung von massiven Silberwaaren, Tafelgeräthen und Be- ste>en etwas vermehrt.

(Schluß folgt.)

Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

1882,

betreffend das Urheberre<t an odelle ai 1877, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werden, erscheint au< in einem Lde Blatt S E 0 B

gister für das Deutsche Reich. (:. 212,

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Das S PUE Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel tägli<h. Das

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„Patentblatt. Nr. 34—36. Inhalt: Gericht- lihe Entscheidung. Patentliste: Anmeldungen; Ertheilungen ; Erlöscbungen; Versagungen; Ueber- tragungen; Berichtigung; Patentschriften. An- zeigen-Beilagge.

Centralblatt für die deutsche Metall- Industrie. Nr. 29, Inhalt: Zur Reform des Submissionswesens. .— „Amzündlaterne“ von Adolf Wagner in Chemniß. Neue Erfindungen und Verbesserungen. (Neuerungen an Vorrictungen zum Locen [Perforiren] von Blechen für Centrifugen- wände.) Verschiedene Patentsachen. (Patent- Anmeldungen. Patent-Ertheilungen. Ueber- tragung von Patenten. Versagung von Patenten. G Grlösung von Patenten. Patent-Anmeldungen in Großbritannien. Patent-Ertheilungen in Großbritannien.) Rundschau. Marktberichte. Submissions-Kalender. Musterregister Inserate.

Der Metallarbeiter. Nr. 36. Inhalt: Artikel: Industrielle Rundschau. Brenner füc Koch-, Brat- „und andere Zwe>ke. Bayerische Landes-Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung in Nürnberg. ODeutsblands Metallindustrie vom Sahre 1881. Italienische Metall-Industrie. Apparat zur Destillation unter Luftleere. Technische Mittheilungen : Aus dem deutschen Patentblatte. Zum Centriren kleiner Wellen. Gasmotorbetrieb mit Gasen von verscbiedener Leucbtkraft. Unter- suhung der Innenflädben von Nohrleitungen auf Verunreinigung. Hölzerne Pfosten. Cupolöfen mit Gasfeuerung. Die Wassermesser der Stadt Magdeburg. Neue Schutbrillen. Technische Anfragen. Technische Beantwortungen. Ver- shiedenes, Ausstellungs - Zeitung Einge- sendet. Patent- und Markenregister. Einge- tragene Zeichen. Briefkasten. Inserate.

Industrie-Blätter. Nr. 36. —' Inkhalt: Dampfmotor sür Kleingewerbe mit incxplosiblem Generator. Patent-Reform-Kosmos-Rundbrenner. Fischbein und sein Ersaß. Ueber Briquettes- fabrikation. Elektrishes Glühlicht. Bildung von Legirungen dur< Druck, Ueber Cuivre poli. Graue Emaille. Rekonstruktion von Mauer- werk. Zur Verhütung des Abspringens der Treib- riemen, Geheim-Telephonie. Präparirtes Papier für autographishe Zwe>ke. Imprägnation bes Grubenholzes. Deutsche Reichs-Patente. Farbigé Bücherschnitte, Kosten der Asphaltirung von Straßen - Fahrdämmen. Dr. Hebentanz Traubenkur. Kanoldts Tamarinden-Konserve. Mittel gegen Diphtheritis; Hagers antidiphtheriti- \{<es Olfaktorium. :

Glasers Annalen für Gewerbe und Bau- wesen. Band RI. Heft 5, Inhalt: Wasserrohr- Dampfkessel von H. Heine, Ingenieur in Berlin. Ania Kompouna-Maschine von 400 Pferde- täârfen. Gebaut von der „Wilhelmshütte“ bei Sprottau, Aktiengesells<haft für Maschinenbau und Eisengießerei. Mit 4 Abbild. Ueber ODraht- oder Luftseilbahnen von Franz Büttgenba<h, Bergwerks- und Hütten-Direktor in Lintorf. Mit 24 Abbild. Deutscher Marktberiht von O. Philipp, Ingenieur, Berlin; Roheisen, Walzeisen, Eisenbahnbedarf, Kessel- und Schiffbau, Zink, Kohlen. Englischer Wochenbericht des tecbnishen Bureaus von H. Simon, Ingenieur in Manchester. Französischer Marktberi<ht. Baurit und dessen erprobte Anwenduna in feuerfester Hinsicht. Prämii- rung des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen. Heberlein-Bremse. Patente in Deutschland. Die Eisenbahnen in den Vereinigten Staaten. Bohrmaschine von Beaumont. Eisenbahnwagen- räder aus Papier. Die Bleiproduktion der Welt. Spaniens Ecrzprodukte .und Erport. Die Brücke über die Themse bei Hammersmith. Per- fonalnachrichten, Literaturblatt. Patentamt.

Allgemeine Brauer- und Hopfen-Zei- tung. Nr. 72, Inhalt: Fünfter Bericht des Deutschen Hopfenbau- Vereins, Erntestatistik des Deutschen Reiches für das Erntejahr 1881/82, Beobachtungen über die Kultur des Hopfens im Jahre 1881. Berichte über Hopfen. Literatur. Kleinere Mittheilungen: Eisenbahntarife und Getreideerport. Maish- und Aufho>maswGine von J. Ph. Lipps in Dresden. Die Augsburger praktis<e Brauerschule von E. Leyser. Belgiens Einfuhr. Errichtung einer Hopfenbörse in Main- burg. Die physikalishen Wirkungen der künstlichen Düngamittel. Schraubenstöpsel für Flaschen. Kon- kurseröffnungen. S<bweflige Säure nachzuweisen. Einnahme von Zöllen und Gebrauchsfteuern. Branntweinbrennerei in Nordhausen. Konzessio- nirung von Schankwirthschaften. Um reines Brunnenwasser zu gewinnen. Briefkasten. Anzeigen.

Chemifker-Zeitung. Nr. 51. Inhalt: Die 23, Hauptversammlung des Vereins deutscher Jn- genieure in Magdeburg. Nochmals das Schaffner- Helbigsche Verfabren na< Ansicht von L, Mond 2c. Wird dur Verbrennung von Kohle bei hoher Temperatur Koblensäure- oder Kohlenorydgasbildung befördert? Verbesserungen an Apparaten für Reinigung von Kohlenwasserstoffgasen, D. R. P. Cp bbildung). Neuerungen in der Darstellung ti>stoffarmer Heizgase, D. R. P. Darstellung von Kaliumcarbonat aus Kalium{lorid, D. R. P. Gewinnung der Chloride der Erdalkalimetalle aus den betreffenden Sulfaten, D. R. P. Neuerungen in der Fabrikation von Gelatine und Leim, D. R.

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Das Deutsche Wollen-Gewerbe. Nr. 72. Inhalt: Heizerkurse und Wettheizen. Flor- theilapparat (3 Zeichn.) Deutsche Patente. Farbrezepte. Schuß der Hölzer für den Fabrik- bedarf dur< Imprägniren. Kleine Notizen : Strumpfstri>kerei bei den alten Egyptern. Meri- kos Handel mit dem Ausland. Waarenverkehr des deutschen Zollgebiets 1881. Einnahmen an Zöllen im deutschen Zollgebiet 1881, Englands Export von Wollengarnen. Englands Import von Bauymwollenfabrikaten. Literatur. Ueber die Reinheit des Köpers in feinen Cachemires. Walke<ht Schwarz auf Leinengarn. Blibschlag in Dampfschornsteine. Einrichtung eines kleinen Tro>enraumes für Stüke Continue für ftarke Garne. Einfetten der Wolle. Zur Fuchsin- färberei. Frage Nr. 128. Situations- und Marktberichte. Inserate.

Handels- und Gewerbe-Zeitung Nr. 37. Inhalt: Internationale Ausstellung in Amster- dam. Amtliche Bekanntmachungen (Gefirnißte Baumwolle. Eintreibung der Gerichtskoften.) Reichsgerihts - Entscheidungen (Vorauscession von Miethzinsen. Scbeingeschäft. Natur des Kom- missions-Verhältnisses). Entscheidungen anderer Gerichtshöfe (Sammelgut. Ausgestrichene Unter- \{rift. Verloren gegangene Waaren auf russischen Cisenbahnen.), Aus dem Geschäftsleben: Egyptische Außenstände. Selbfts{uß gegen die Zollgrenz- sperre. Gaëfeuerung an Stelle der Kohlenfeue- rung. Englische Arbeitszeit in Berlin. Fach- und Fortbildungs\hulen. Manufakturwaaren. Eingeschriebene Briefe. Aus einem Konkurse. Einiges über T:legramme. Briefkasten. Neu eingetragene Firmen mit Angabe der Geschäftê« brancbe. Konkurseröffnungen. Patentanmel- dungen. Submissionen. Anzeigen.

Sprechsaal, Organ der Porzellan-, Glas8- und Thonwaaren-Industrie, Jahrgang XV. Nr. 36. Inhalt: Generalversammlung dcs Verbandes der Glasintuscriellen Deutschlands. Die keramische Abtheilung auf der bayerischen Landes-Jndustrie-, Gewerbe- und Kunstausftellunz in Nürnberg 1882. IV. Steinzeug, Steingut, Porzellan. Prämiirungen auf der bayerischen Landesausftellung in Nürnberg. Aus der Reise eines Glaéfabrik-Beamten in Persien. (Fort\.) Central-Kranken- und Sterbe- kasse der Glasarbeiter Deutschlands. Die Tafel- glasproduktion der Vereinigten Staaten Nord- amerikas. Verband keramis{her Gewerke in Deutschland. Beschreibung deutscher Neichspatente (mit JU.). Entscheidungen deutscer Gerichtshöfe. E Nrageraen. Redaktions-Briefkasten. Ju- erate.

Handels-Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich Sachsen, dem Königrei<h Württemberg und dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags, bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Nubrik Leivzig, resp. Stuttgart und Darmstadt veröffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die letzteren monatli. Altena i. Westf. Königliches [38875] Amtsgerichts zu Altena iu Westfalen. Unter Nr. 19 Col, 4 des Gesellschaftsregisters ist bei der Firma Rump & Cronl, offene Handels- gesellschaft zu Altena, am 1. September 1882 ver- merkt worden: b. f „Die Gesellschaft ist aufgelöt und erloschen.“

[38702] Barmen. Sn das biesige Handelsregister ift heute eingetragen worden : :

a, unter Nr. 143 des alten Firmenregisters zu der Firma: „Fried. Wilh. Lappe“ in Wermels- kirchen folgender Vermerk:

Der Sohn des 2c Friedri Wilhelm Lappe, der in Wermelskirhen wohnende Kaufmann Friedri Wilhelm Lappe junior if am 5, September 1882 in das Handelsges{äft des Ersteren als Handelsgesellshäfter eingetreten und ift die hierdur< entstandene, die bisherige “vir beibehaltende t red ide a unter Nr. 1154 des Gesellschaftsregisters eingetragen. Demnach

b, unter Nr. 1154 des Gesellschaftsregisters: die am 5. September 1882 errichtete Handelsgesell- \{aft unter der Firma: „Fried. Wilh. Lappe“ mit dem Siye in Wermelskirchen und als deren