1882 / 220 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ru nehmer und Anna Margaretha Elisabeth, geb. Roth, Beide , vertreten

E M R ReStsanwalt “els

egen 1) die Eheleute Theodor Schumacher, Dach- iegler, und Catharina, geb. Rott, ohne Ge- {ba , Beide zu Siegburg, eklagte, vertreten dur Rechtsanwalt Klein, 2) Hermann Joseph Rott, Hufschmied, zuleßt zu liesheim wohnhaft, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltêort, Beklagten, hat der Kgl. Notar Eiler zu Bonn auf Grund Urtheils des Kgl. Landaerichts zu Bonn vom 11. Mai 1882 Termin zur Versteigerung der den Par- teien gemeinschaftli<h gehörigen, in der Gemeinde Cardorf-Hemmerich gelegenen Grundstücke auf Donnerstag, den 7. Dezember 1882, Vormittags 11 Uhr, in dem Lokale des Wirthes Adam Henseler zu Car- dorf anberaumt, zu wel<hem der vorgenannte Her- mann Joseph Rott hiermit eingeladen wird. Boun, den 14. September 1882. Klein, Rechtsanwalt. Donner,

Gerichtsschreiber.

der Ebert S Johann Robert infhölzer, Fuhrunter- Sieg Klàä

Veröffentlicht :

[39908] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Heimann Hollaender zu Samter, vertreten dur den Justiz-Rath Gerlach ebendaselbst, klagt gegen den Schuhmachermeister W. Pawlid>i, früher zu Samter, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, aus einem Waarenkaufgeshäft mit dem Antrage auf ues des Beklagten zur Zahlung von 94 A 27 H nebst 69/0 Zinsen seit Zustellung dieser Klage

und 1 # 20 $ Kostenauslagen für Erlaß eines : Zahlungsbefehls, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lihe Amtsgeriht Samter auf

den 14, November 1882, Vormittags 10 Uhr 30 Minuten. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Samter, den 12, September 1882.

Jeschner, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39851] Oeffentlithe Zustellung.

uszug zum K. Amtsgerichte Waldmohr. Klageschrift für Caroline Graß, gewerblose Ehefrau von Carl Jacob, Kgl. preuß. Grubepsteiger, in Altenwald wohnhaft, und dieser selbst der ehelichen Ermächti- gung und Gütergemeinschaft wegen, die Ehefrau Jacob handelnd als einzige Tochter und Erbin der zu Mittelberba< wohnhaft gewesenen und verlebten Eheleute Carl Graß junior, Lehrer, und Carolina Stephan, Kläger, vertreten dur ihren Prozeß- bevollmächtigten Philipp Fiß, Geschäftsmann in St. Ingbert, :

gegen Nicolaus Rischar, pensionirter Bergmann und Musikant, früher in Mittelbexba<h wohnhaft ge- wesen, dermalen ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort abwesend, handelnd in eigenem Namen als solidaris<her Mitschuldner und Theilhaber an der zwishen ihm und seiner verlebten gea Barbara Winter bestandenen Gütergemein\schaft, fowie als geseßliher Vormund seines mit der ge- nannt Verlebten erzeugten minderjährigen Kindes Ludwig Rischar, Beklagten, wegen Forderung von 196 4 43 4.

Die Beklagten werden in nachbezeichnete Sitzung des K. Amtsgerichts Waldmohr vorgeladen, um an- tragen zu hören: Es gefalle dem Gerichte die Be- klagten, Vater Rischar mit seinem genannten minder- jährigen Sohne Ludwig, diesen als einzigen Erben fue obgedaht verstorbenen Mutter, solidarish zu verurtheilen, an die Kläger für baares Darlehen und bere<hnete Zinsen zufolge Sculdscheins vom 11. Juli 1877 die Summe von 196 4 43 H$ mit weiteren Zinsen zu 69% vom 11. Juli 1881 an, Mandatars- gebühren und Vollmachtskosten, sowie die Prozeß- kosten zu bezahlen, au< das ergehende Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären. Beweis: obiger Scbuldschein.

St. Ingbert, den 4. August 1882.

Für die Kläger deren Prozeßbevollmächtigter, gezeihnet: Fit.

Zur öffentlihen mündlichen Verhandlung vor- stehender Klage wird Termin anberaumt auf Mitt- woh, den 25. Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Waldmohr,

Waldmohr, den 13. September 1882.

Der K. Oberamtsrichter, gezeihnet Spannagel,

Vorstehendes wird dem abwesenden Nicolaus Rischar, um hiervon in seinen angegebenen Eigen- hate Kenntniß zu nehmen, hiermit öffentlich zu- gestellt.

Waldmohr, den 14. September 1882.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts.

abfeld, e Sekeetär.

[39904 Oeffentliche Zustellung.

Carl Seutbe, Gerber zu Oelroth, welcher beim Kgl. Landgeridte in Bonn das Kollokationsver- fa ren gegen Johann, au< Johann Peter, Funken,

derer in Weeg, betreibt und wofür ih als Anwalt fungire, fordert

den Wilhelm Ge>s, Wirth und Kleinhändler,

früher zu Strunkhausen, jeßt ohne bekannten

Wohn- und Aufenthaltéort, auf, innerhalb SLLRE ris die Titel, zufolge deren er FNeivercmalänbiger es 2c. Funken ist, auf der Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts in Bonn dur einen bei dicsem Gerichte zugelassenen Rectsanwalt dem Gerichtsassessor Herrn Mosler zu pee und seine Forderung gleichzeitig anzu- melden. Boun, den 16. Seutewber 1882,

Der Rechtéanwalt :

Kr upp, Veröffentlicht : Donner, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

e Lans. ia Firma R v d Saar-

brü>en, vertreten dur< Kaufmann Kunz von Freiburg, klagt gegen Ziegler Johann Georg Braun von Niederemmendingen, & t. an unbe- kannten Orten abwesend, aus Kohlenkauf vom 8. Juli 18%2, mit ‘dem Antrage, dur< für vor- läufig vollstre>bar 0 erklärendes Urtheil aus- uspre<en, dec Beklagte sei sGuldig „an die ägerishe Firma 170 A nebst fünf Prozent insen vom 15. September 1882 an zu bezahlen. ur mündliden Verhandlung der Sache ladet der ägerishe Vertreter den Beklagten in die Situng Gr. Amtsgerichts Emmendingen zu dem von diesem auf Samstag, 28. Oktober 1882, Vor- mittags 9 Uhr, bestimmten Termine. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung an Beklagten wird dieser Auszug bekannt gemaht. Emmendingen, 11. Sep- tember 1882. Der Gerichtsschreiber Gr. Amts- gerihts. Jäger.

{39901] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung L. Rosenthal's Erben zu Mehlsa>, vertreten dur< thren Generalbevollmächtigten Julius Rosenthal von ebenda, klagt gegen den Kommis Rudolph Bellgardt, früher hier, jeßt unbekannten Aufenthaltes, wegen des Restes einer Waaren- und Darlehnsforderung aus den Jahren 1878/81 mit dem Antrage,

den Leklagten unter Auferlegung der Kosten zur Zahlung von 48 M 62 9 nebst 6% Verzugs- zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu ver- urtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechts\treits vor das Königlihe Amts- geri<ht zu Mehlsa> auf den 22. November 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mehlsa>, den 14. September 1882.

Weiß, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39906] Oeffentliche Zustellung.

Der Gerbermeister Oscar Kerger aus Samter, vertreten dur< den Justizrath Gerla< ebendaselbst, D gegen den Schuhmachermeister W. Pawlicki, früher zu Samter, jeßt unbekannten Ausenthalts- orts, aus einem Waarenkaufgeschäft, mit dem An- trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 38 M. 17 $ nebst 69/6 Zinsen seit Zustellung dieser Klage und 70 H Kostenauslagen für Erlaß eines Zahlungsbefchls, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Samter auf den 14. November 1882, Vormittags 10 Uhr

20 Minuten.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Samter, den 12. September 1882.

Jeschner, : Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[39903] Oeffentliche Zusteilung.

Nr. 6456. Die Firma Gebrüder Haldy in Saar- brü>en, vertreten dur< Kaufmann Heinrih Kunz in Freiburg, klagt gegen Ziegler Johann Georg Braun von Niederemméndingen, z. 3. an unbekann- ten Orten abwesend, aus Kohlenkauf vom 26. Mai 1882 mit dem Antrage, durch für vorläufig vollstre>- bar zu erklären des Urtheil auszusprehen, der Be- klagte sei schuldig, an die klägerische Firma 174 M nebst 5%/o Zinsen feit 31. Juli 1882 zu bezahlen.

ur mündlihen Verhandlung der Sache ladet der lägerise Vertreter den Beklagten in die Sitzung Gr. Amtsgerihts Emmendingen zu dem von diesem auf Samstag, 28. Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termine. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung an Beklagten wird dieser Auszug bekannt gemaht. Emmendingen, 11. Sep- tember 1882. Der Gerichtsschreiber Gr, Amts- gerihts. Jäger.

[39885] Oeffentliche Ladung.

Sachen Herrmann Frank Söhne, Handlungs- haus in Nürnberg, Kläger, vertreten dur< Rechts- anwalt Biersa> von hier, gegen Michael Stein- meier, vorm. Wirth in Jesendorf, nunmehr unbe- kannten Aufenthalts, Beklagten,

wegen Forderung, wird Leßterer hiermit in die Sißung des K. Amts- geri<ts Vilsbiburg vom

Freitag, den 3. November 1882,

Vormittags 8 Uhr,

r Verhandlung über die Klage, in welcher seine

erurtheilung zur Leistung des restigen Betrages von 100,90 A für am 10. August 1880 und am 1, Dezember 1881 von der klägerishen Firma ge- liefert erhaltene Waaren nebst 6 % Verzugszinsen von der Klagszustellung an und zur Kostentragung beantragt ift, geladen.

Vilsbiburg, den 16. September 1882, Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Vilsbiburg. Der E Sekretär:

ri <,

[39850] t

Dur Bescbluß des Kgl. Amtsgerichts Grünstadt vom 16. September 1882 wurde zur Vertheilung des 200 M betragenden Erlöses aus den auf Be- treiben des Armenfonds Sausenheim, Gläubigers, gegen 1) Johann Doeppel, 2) die Kinder und Erben dessen verlebter Ehefrau Gertraude Schröer, erzeugt mit gedahtem Johann Doeppel, als a. Barbara Doeppel, Ehefrau von „Fosef Fuhr, und Letzteren elbst, der ehelihen Ermächtigung und Gütergemein- chaft wegen, b. Peter Doeppel, diese Alle in Carls- erg wohnhaft, c. Josef Doeppel, d. Johannes Doeppel, s. Elisabetha oeppel, Ehefrau von Mat- thäus Felsinger, und Leßteren selbst, der ehelichen Ermächtigung und Gütergemeinschaft wegen, die vier zuleßt Genannten unbekannten Aufenthalts, sämmt- liche Pandellents, Schuldner, dur< den Kgl. Notar He> in Grünstadt am 6. Mai 1882 wangsweise versteigerten Grundstü>ken Termin bestimitt auf Samstag, den 18. November 1882, Vormit- tags 9 Uhr, im Amtszimmer des Kgl, Amts- rihters zu Grünstadt, wozu die Schuldner geladen werden unter dem Rechtsnachtheile des Lutslunes mit ihren Einwendungen gegen den aufgestellten oder im Termine berichtigten Vertheilungsplan und die darin aufgenommenen Forderungen. Die er- fol en Anmeldungen, sowie der Gntwurf des Ver- beilungsplanes liegen während der letzten zwei

Wothen vor dem Vertheilungstermine auf der Ge-

ri<ts\{hreiberei des Kgl. Amtsgerichts zur Einsicht- nahme auf. :

Gegenwärtiges bezwe>t die gerichtliÞ angeordnete öffentliche Zustellung an obengenannte Josef Doeppel,

ohann Doeppel Sohn, Elisabetha Doeppel und Matthäus elsinger. Aktenzcihen 71 1881 U.

Grünstadt, den 16. September 1882.

Der Amtsgerichts\chreiber :

Fiß, Kgl. Sektetär.

Verkaufs-Anzeige nebst Ediktalladung.

In Sachen der Spar-, Leih- und Vorschußkasse zu Scheessel, Gläubigerin,

gegen den Mühlenbesißer Claus Kir<hof zu Fintel, Schuldner, ¿

soll das dem Leßteren gehörige, unter Art. Nr. 19, Kartenblatt 1, Parzelle 171/25 der Grundsteuermutter- rolle, Gemeindebezirks Dstervesede, mit 8 ha a 4 qm Fläheninhalt belegene Stü>k Weideland „der Glumm“ zwangsweise in dem dazu auf

Montag, den 13. November d. J., Morgens 10- Uhr, altes anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welche daran Eigenthums-, Näher-, lehnreht- liche, fideikommissarishe, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Realbere>ti- gunzen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die dar- über lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Ver- warnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe.

Rotenburg i. Haun., den 15. September 1882.

Königliches Amtsgericht, Abth. I. Rudorff.

[39894]

[39875] Das Königliche Amtsgeriht München L. Abtheilung B. für Civilsachen, N mit Beschluß vom 11. September 1882 fol- gendes Aufgebot erlassen : Auf Antrag des gerihtli< bestellten Kurators

Karl Weiß Schmiedmeisters dahier, den seit dem Jahre 1819 verschollenen Herbergsbesiters\ohn Anton

Vogt von der Vorstadt Au für todt zu erklären, .

ergeht hiermit die Aufforderung :

1) an Anton Vogt, spätestens im Aufgebots- termine, persönlih oder s<hriftli<, ih beim unterfertigten Gerichte anzumelden, widrigenfalls er für todt erklärt würde,

2) an die Erbbetkheiligten, ihre Interessen im Auf- gebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Anton Vogt Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.

Der Aufgebotstermin wurde festgesetzt auf

Dienstag, den 21. August 1883,

/ Nachmittags 4 Uhr,

‘im: Fienaaunines Nr. 19 (Mariahilfplaß Nr. 17, IT.) ín der Vorstadt Au.

Mündthen, am 14. September 1882.

Der K. Gerichtsschreiber : Maggauer, Sekr.

[39911] Oeffentliches Aufgebot.

In der Le nah der am 25. Juli 1881 in Gilgenburg verstorbenen Steuereinnehmer-Wittwe Anna Sprung, geb. Fri>, werden die Kinder bezw. Kindeskinder des im Kreise Oletzko verstorbenen Schuhmachermeisters Johann Fri> spätestens im Termin

den 29, Dezember cr., Vorm. 10 Uhr, aufgefordert, ihre Erbansprühe na der genannten Erblasserin anzumelden, widrigenfalls das Erbes- legitimations-Attest ohne sie zu berücksichtigen aus- gestellt werden wird.

Gilgenburg, den 14. September 1882,

Königliches Amtsgerichr.

Ausfertigung.

Aufgebot.

Auf dem Anwesen des Üntergrainergütlers Johann Müller, Hs, Nr. 91 zu Kleinkarolinenfeld, Amts- gerihts Aibling, ist für Lorenz Gerold und Katha- rina Seybold, unehel. Kinder der vormaligen An- wesensbesißerin M. Anna Killer, geb. Mangold von Kleinkarolinenfeld, der Anspruch auf ein angerichtetes Bett mit Setsiait u, zweimaligem Ueberzuge ohne Anschlag hypotbekarisch versichert.

Johann Müller hat unterm 3. August [. 7 An- eg auf Amortisirung dieser Forderungen gestellt.

as K. Amtsgericht Aibling erläßt daher nah saliher Vorprüfung das Aufgebot, seßt als Auf- gebotstermin Dienstag, den 3. April 1883, Vormittags 10 Uhr, fest und fordert GLE, welcher auf die bezeih- neten Forderungen ein Recht zu haben glaubt, zur Anmeldung innerhalb 6 Monaten unter dem Rechts- nachtheile auf, daß im Falle der Unterlassung der Anmeldung die Forderungen für crloshen erklärt und im Hypothekenbuche gelösht würden. Aibling, den 12. September 1882. Königliches Amtsgericht. Geiger. Für die Richtigkeit der Ausfertigung : K. Gerichts\chreiberei : luke, K. Sekretär.

(39891)

39889

[ Auf Antrag der Administration der Kropper Spar- und Leihkasse, vertreten dur den Rechtsanwalt Wille in Rendöburg, und auf Grund eines vollstre>baren Zablungöbefe [s des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 17, Juni d. J, wird der Zwangsoerkauf der dem Käthner Detlef Staa> in Norby gehörigen, in dem Gemeindebezirk Norby-Boklund unter Artikel Nr. 23 und 148 belegenen Kathenstelle c, p. zum Zwe>e der Befriedigung der gedachten Antra sstellerin wegen ihrer Zinsforderung von 432 „K nebst Kosten an ne Verkauf lbe B

n zum auf, welcher nur dur< Berih- tigung der bezeineten Zinsen nebst Kosten abge-

wendet werden kann, steht an auf

Beusag, den 21. November d. J., ormittags 10 Uhr.

Die Verkaufsbedingungen liegen spätestens drei Wochen vor dem Termine zur Einsicht auf hiesiger Gerichtsschreiberei aus.

uglei< werden mit Ausnahme der protokollirten Gläubiger- Alle, welche hypothekarisce oder sonstige dingliche Ansprüche an dem zu verkaufenden Grund- besiß zu haben glauben, bei Meidung des Aus- \{lusses aufgefordert, solde Ansprüche beim unter- zeichneten Gerichte unter Vorlegung der bezüglichen rkunden in Ur- und Abschrift spätestens in dem auf Dienstag, den 14. November d. J., Vormittags 10 Uhr,

anstehenden Termine anzumelden.

Eckernförde, den 14. September 1882. Königliches Amtsgericht. I. Veröffentlicht :

Schröder, Gerichts\chreiber.

In der Brennholz-Ablösungssache von Haste-Sach- senhagen, Kreises Rinteln, Regierungsbezirkes Ca}el, wird der Gymnastiker Braun in Vertretung seiner Ehefrau Amanda, geb. Schmidt, als Besiterin des Hauses Nr. 88 zu Sabsenhagen zur Vollziehung des abschriftli< auf dem Magistratsbüreau zu Sacsen- hagen niedergelegten Rezesses auf

Dienstag, den 31. Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, in das Geschäftslokal der Königlichen General-Kom- mission zu Cassel, Fünffensterstraße Nr. 1 bis 5 da- selbst, mit dem Bemerken vorgeladen, daß die Kosten des etwa erforderlih werdenden Versäumnißurtheiles nah Maßgabe des Kostengeseßes vom 24. Juni 1875 dem Ausbleibenden werden zur Last gelegt werden.

Caffel, den 13. September 1882.

Königliche General-Kommission. Pomme.

[39887] Oeffentliche blosungs sache von P

[39892]

Nr. 7452, Uhrmacher Jakob Walter von Adels- beim ist im Jahre 1849 nah Amerika ausgewandert und hat seit 1865 keine Nacbricht mehr von sich ge- geben. Derselbe, sowie dessen angeblide Tochter, Katharina Walter und deren etwaige Geschwister, werden aufgefordert, binnen Jahresfrist ihren dermaligen Aufenthaltsort anher zur Kenntniß zu bringen, indem sie sonst für versholUen erklärt und ihr Vermögen den muthmaßlihen nächsten Erben in fürsorglihen Besiß gegeben würde.

Adelsheim, den 13. September 1882.

Großherzogliches Amtsgericht. Der Gerichts\chreiber : Wirth. [59909]

Nacbdem die Erben des Bäckermeisters Johannes Pfaff hier, als:

a. Valentin Pfaff, b. Elisa Pfaff, die Eintragung des auf den Namen des Johannes Pfaff katastrirtea, in der Gemarkung von Hersfeld belegenen Grundeigenthums. als:

A. 692 a. 38 qm, Hausgarten, unter glaubhafter Nachweisung eines zehnjährigen ununterbrochenen Eigenthumsbesites in das Grund- bu< von Hersfeld beantragt haben, so werden alle diejenigen Personen, welhe Rechte an jenem B zu haben vermeinen, aufgefordert, olche bis zum 8. Dezember 1882, Morgens 9 Uhr, bei der unterzeibneten Behörde anzumelden, widri- enfalls na Ablauf dieser Frist der bisherige Be- figer als Eigenthümer in dem Grundbuch einge- tragen werden wird, und der die ihm obliegende Anmeldung unterlassende Berechtigte nit nur seine Ansprüche gegen jeden Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundvermögen erwirbt, ni<t mehr geltend machen kann, sondern au< ein Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Rechte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist erfolgten Anmel- dung eingetragen sind, verliert.

Hersfeld, den 14. September 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung I. Theobald. [39848] K. Württ. Amtsgericht Weinsberg. Vermögensbeshlagnahme. e N E T DE Contumacialurtheil d. d.

. Augu Z ; e)

7 Sévibe, 1882 ist das dem Grenadier (Disposi-

tionsurlauber) des 1. Württ. Grenadier-Regiments «Königin Olga“ Nr. 119 Philipp Christian Schilpp , led. Kutscer von Löwenstein, O.-A. Weinsberg, geb. den 4. März 1859, gegenwärtig oder künftig zustehende Vermögen mit Beschlag belegt worden. acbdem nun das K. W. Amtsgericht hier beute bes{<lossen hat, diese Vermögensbesclagnahme zu R ENYER, wird Solches hiemit öffentlich bekannt ge- macbt. Den 16. September 1882, Gerichtsschreiber : öffler. Beta E, Auf Antrag der Königlien Staats- antvaltshaft wird gegen den Johann Knüh- mann geboren am 30. November 1860 zu Pfalz- dorf, S neidergeselle, ohne bekannten Wohn- oder Aufenthaltsort, welcher hinreichend verdächtig er- \{eint, na< erreichtem Erpsldtigen Alter in der Absicht, sih dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen, und < außerhal Dieben ausge alten zu haben, Vergehen gegen $. 1401 St. G. B., das Hauptverfahren vor der Strafkammer des S Landgerichts hierselbst eröffnet. Ueberdies wird auf Grund des L 140 am Sc{lusse St. G. B. È: 326 St. Pr. rd, das im Deutschen Reiche befindlihe Ver- mögen des Angeschuldigten mit Beschlag belegt. Cleve, den 7. September 1882, Königliches Land- g Strafkammer. A v. Ryvenbeim. A n- aeufer. ischer. ie Richtigkeit der Ab- {rift beglaubigt: Keippers, Assistent, als Ge- rihts\{hreiber des Königlichen Landgerichts, Vor- stehender Bes{hluß wird in Gemäßheit des &, 326 der St. P. O. zur öffentlihen Kenntniß gebracht. Cleve, den 13. September 1882, Der Erste Staats- anwalt, Baumgard.

zum Deutschen Rei

M 220.

Dritte Beilage

D

Central-

————

ai 1877, vorgeschriebenen Bekanntma

Das Central - Handels - Register für das Derise Reih kann dur alle $ oft - Anstalten, für

Berlin au< dur die Königliche Expedition des Deu

Anzeigers, SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

Der Jahresberi<t der Handelskammer für den Kreis Essen über das Jahr 1881 sagt in feinem allgemeinen Theile, daß, wenn au< im ver- gangenen Jahre die Kohlenindustrie in vermehrterem Umfange bes<äftigt gewesen, als im vorhergehenden, im Allgemeinen do< noch nicht von einer befriedi- genden Lage derselben berihtet werden könne, indem namentli die niedrigen Preise der Kohlen es seien, welche diesem Zweige der Montanindustrie no< immer die Prosperität nicht gestatteten, welche sei- ner Energie des Schaffens entspräche. Dagegen sei in der Eisenindustrie das Verhältniß im Allgemei- nen günstiger gewesen, Die Werke sfeien beschäftigt, obschon der Verdiènst mit Ausnahme einiger Spezialitäten nur gering gewesen. In dem vorhergehenden Jahre fei dur< das Ein- greifen der Spekulation eine über dos be- rechtigte Maß hinausgehende Stêigerung der Preise, namentlih für Rohmaterialien eingetreten, welcher im abgelaufenen Jahre eine Reaktion gefolgt sei.

‘Jedoch seten die Preise no< etwas höher als im

Jahre 1879/80, und das Geschäft habe sich in ruhigen Bahnen bewegt. Die Nachfrage sei stetig gewachsen und der steigende Verbrauh an Eisen und Stahl

bilde die Grundlage einer weiteren gedeihli<hen Ent-

wi>elung. Troß des thatsählih bis jeßt nur ge- ringen Erfolges sei die Kammer doch der festen Ueberzeugung, daß eine weitere Besserung bei der vollständigen Durchführung der vom Reichskanzler in- augurirten Wirthschaftspolitik eintreten werde. Na- mentli<h {ienen der Kammer u. A. die jüngsten Maßnahmen, welche auf Einführung und Ver- besserung von Wasserstraßen, die billigere Tarifirung ‘der Güter auf den Eisenbahnen 2c. hinzielten, ge- eignet, auf den Wohlstand Jener Gegend und des Vaterlandes günstig einzuwirken. Von welch großer Bedeutung die Entwi>kelung der Montanindustrie im Bezirke der Handelskammer sei, erhelle daraus, daß das Verhältniß des Land- und Stadtkreises ‘Cssen zum Ober-Bergamtsbezirke Dortmund in Be- treff der Zahl der im Betrieb

befindlichen Werke 23 9/6 : 100

geförderten Quantums 25,56 9% : 100

des Geldwerthes . . 23,489, : 100 betrage. Der Ober-Bergamtsbezirk Dortmund för-

‘derte im Jahre 1881 aber wiederum von der Ge-

sammtförderung Preußens mit 43780545 t: 23 644755 t oder 54,2 9% und im Verhältniß zum gesammten Deutschen Reiche mit 48697784 t

48,5 9/0. Der Werth der in Gesammt-Deutschland

geförderten Steinkohlen ist pro 1881 auf 252 412 324 M4.

veranschlagt. Davon fallen 216 973961 F auf

Preußen oder 98,1 0/0. Von diesen letzteren fallen 108 243 307 A6. auf den Ober-Bergamtsbezirk Dort- mund oder 49,6 % und 42,4 9/9 im Verhältniß zum Reiche. In dem Abschnitte „Steuern, in- direkte Abgaben und Zölle“ bemerkt der Bericht: „Der Steuererlaß bis zur 5. Stufe der Einkommensteuer cin- \{ließli< hat in unserem Gebiete, dessen Bewohner in Essen zu etwa 75 9/6 in diesen Steuerstufen censirt sind, welche bisher 7/12 der gesammten Klassen- und Einkommensteuer aufzubringen hatten, eine kleine Erleichterung gebraht. Bei der in Aussicht ge- nommenen Entlastung von Grund- und Gebäude- steuern und von Zuschlägen für Kommunal-, Schul- und andere Zwe>e würde ein erträgliherer Zustand eintreten, Es ist deshalb hier und in einem weiten Umkreise der lebhafte Wunsch allgemein verbreitet, daß das neue Steuer- und Wirthschasts\system bal- digst voll und ganz zur Geltung gebracht würde." In dem Abschnitte „Arbeiterverhältnisse* finden wir in dem Berichte folgende Aeußerung: „Zu unserer Genugthuung können wir berihten, daß, mit Aus- nahme einiger fast eler Versucbe, unsere Ar- beiter in das politishe und soziale Parteigetriebe hineinzuziehen, Unruhen - oder unftiedlice Auftritte in unserem Bezirke nit vorgekommen sind; wir er- wähnen vielmehr anerkennend, daß unsere Arbeiter in der hoffentli< nun bald überwundenen Krisis be- strebt gewesen, dur erhöhte Leistungen mit Fleiß und Ausdauer zu a was die traurige Geschäfts- lage der Industrie ihnen nit bieten konnte. Da sie bisher die Lage dur{s{cuittli< richtig erkannt haben, steht zu erwarten, daß sie auch in Zukunft den Hetereien und Agitationen widerstehen werden. Im Vergleich zu der nur sebr geringen Steigerung der Kohlenpreise sind die Löhne verhältnißmäßig gewiß ni<ht zurü@geblieben. Die Werkbesitzer haben ihrerseits lange Jahre hindurÞ< Opfer zu Gunsten der Arbeiter gebraht und bei den Ver- lusten, wele sie getragen, und den fortwährend un- günstigen Monatsabschlüssen der Bergwerke kann thnen eine- Neigung zur Sire unverhältnißmäßig hoher Arbeitslöhne niht zugemuthet werden. Das Verständniß hierfür seitens der Arbeiter ist ein gutes Zeichen für die ruhige Weiterentwi>kelung der Jn- dustrie, da es das Wohlwollen der Arbeitgeber be- fördert und gegen Sto>kungen des Betriebes das ficherste Mittel bildet. * Ueber das Hauptergebniß des Steinkohlenbergbaues im Distrikte des König- lichen Ober-Bergamts zu Dortmund macht der Bericht folgende Angaben: Im Ober-Bergamts- Bezirke Dortmund wurden auf 198 (196 in 1880) gewerks{aftlihen und Privat - Steinkohlengruben, welde im Jahre 1881 im Betriebe waren, 23479728 t Steinkohlen im Werthe von 107 013526 M am Ursprungsorte dur< cine Beleg- \<haft von 82 205 Arbeitern gewonnen und B Tage gefördert, so daß also der Dur(schnittspreis

er Tonne 455 K, die Jahresleistung eines

rbeiters 285,6 t und die Leistung desselben pro Sicht bei Annahme von 288 Arbeitsscihten im Jahre 0,99 t betragen hat. Gegen das Vorjahr hat somit die Förderung (23 479 728 22 339 831 t) um 1139897 t, der Werth (107 013526 #4

hen Reichs- und Königlich

101 719 001 «) um 5 294 525 A zugenommcn. Die Zahl der Arbeiter stieg (82205 79 152) um 3053 Mann, dagegen verminderte si die Zahl der er- nährten Personen (230 514 242 289) um 11 775, die Jahresleistung (0,99 0,90 t) stieg um 0,09 t und der Werth blieb dem des Vorjahres mit 4,55 4. gleih. Die Gesammtheit der dur den Bergbau im Dber-Bergamtsbezirk Dortmund ernährten Personen

betrug:

: 1881 1880 1879 Arbeiter . 82/205 79 152 76 079 Familienglieder 148 309 163 137 134 644

Summa 230 514 242 289 210 723

Was den Sergeant betrifft, so war die Förde- rung im ODber-Bergamtsbezirke Dortniund nah dem Berichte folgende: Auf 15 Gruben wurden durch eine Belegschaft von 1909 Arbeitern 479 557 t im Werthe von 2 197 607 4 gewonnen, wona< sich der Durchschnittspreis auf 4,58 4 pro Tonne berechnet gegen 4,66 Æ in 1880,

Gegen das Jahr 1880 hat die Förderung um 14 704 t abgenommen und die Zahl der Arbeiter \ich um 301 Mann vermehrt. Der Werth fiel gegen 1880 um 0,08 Æ pro Tonne.

Die Jahresleistung betrug 251,2 t pro Mann gegen 307 « in 1880, mithin 55,8 t weniger als im Vorjahre. Ueber die Eisen- und Stahl-Industrie MOA wir in dem Berichte u. A. folgende Daten:

uf der Gußstahlfabrifk der Firma Fried. Krupp sind im Jahre 1881 bei einer durh\<nittlichen Ar- beiterzahl von 10500 produzirt worden: Stahl 228000 t, Schmiedeeisen 20000 t, Gußeisen I. Schmelzung 12000 t. Die Geschäftslage für die Eisenindustrie im Jahre 1881 sei insofern eine günstige gewesen, als das Arbeitsquan- tum bis zum Herbst des Jahres in stetiger Zunahme begriffen gewesen, die Zunahme der Nachfrage hätte aber wegen der damit Schritt hal- tenden und \{licßliÞ no< darüber hinausgehenden großen Steigerung der Produktion nicht auch eine ent- \prechende Preiserhöhung der Fabrikate zur Folge ge- habt. Bis Mitte des Jahres 1882 sei die Eisenindustrie gut beschäftigt gewesen und hätten Betriebseinschrän- Tungen bezw. Arbeiterentlassungen nicht stattgefunden. Das Puddlings- und Walzwerk von Schulz Knaudt & Co. in Essen hat au< im verflossenen Jabre wieder eine Vergrößerung und eine Vermeh- rung der Produïtion sowie der Arbeiterzahl erfahren. Leßtere stieg auf dur{s<nittli< 547 Mann, die Pioduktion auf 9470000 kg Kesselblehe. Ein großer Theil dieser Blehe wurde auf dem Werke weiter verarbeitet. Die Produktion der Hohöfen zu Berge-Borbe> an weißem und hochstrahligem Puddelroheisen hat betragen im Hohofen in Summa 38 808 000 kg oder 106 323 kg in 24 Stunden. Hierzu sind verbrau<ht worden: 1) 83 825 000 kg Eisenstein, welche ein Durhschnitts-Ausbringen von 46,3 9/0 ergeben haben, 2) 34 778 000 kg Kalkstein, 3) 49 082 000 kg Coafs und 4) 550 000 kg Kohlen für die Heizung, Die Anzahl der beschäftigten Arbeiter betrug im Dur{schnitt 207 und der durch- \cnittlide Arbeitslohn pr. Schicht 2,66 46 Von den auf der Hütte zu Kupferdreh vorhandenen 2 Hoh- öfen war während des ganzen Jahres 1 Hohofen im Betriebe, welher in Summa 22 825 514 kg Roheisen = 62536 kg in 24 Stunden produzirte. Die Anzahl der beschäftigten Arbeiter betrug im Durchschnitt 168 und dec durhschnittlihe Lohn per Sicht 2,65 A Die Zinkhütte zu Berge-Borbe> besißt 40 Zink- öfen \<lesishen Systems, Für die im Jahre 1881 erzielte Produktion von 7 708009 kg Rolzink wur- den verbraucht 17 668 100 kg Erz, 91 500 kg Zink- fräße, 32440000 kg Kohlen und 1841000 kg rheinische und belgische Thonerde.

An Rohzink wurden versandt 6 400 000 kg nah dem Walzwerk der Gesellshaft in Oberhausen und 1 386 900 kg an diverse deutsche Firmen. Von den bezogenen resp. verhütteten Grzen Galmei und Blende waren 10 631 800 kg ausländischen und 7 036,300 kg inländishen Ursprungs. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter betrug 280 mit 679 An- gehörigen; der tägli<he Durcschnittslohn war für 1, Schmelzer 3,82 #4, für 2, Schmelzer 3,37 M, für sonstige Arbeiter 2,76 K, für alle Arbeiter 2,94 «4 An Löhnen wurden 274 263,80 K veraus- gabt. Die „Maschinenbau - Aktien - Gesellschaft eUnion“ zu Essen“ berichtet, daß der in vorigjähri- gem Bericht erwähnte Aufs<wung in der Industrie auch in dem Geschäftsjahre 1880/81 angehalten habe, so daß die Zahl der Arbeiter, welhe am 1. Juli 1880 235 betrug, am 30. Juni 1881 die Höhe von 280 erreihte. In Folge dieser regeren Lhätigkeit überstieg au< die Produktion die des Vorjahrs um volle 30 9%. Zur Verbesserun der bestehen- den Anlagen und zur Neubcshaffung von di- versen Arbeitsmashinen wurden namhafte Be- träge aufgewandt, um den sich fortwährend steigern- den Anforderungen gere<t werden zu können. Aufträge lägen no< reihli< vor. Die Preise seien indeß, namentli bei größeren Aufträgen, immer noch gedrü>t und ließen einen erhebliden Gewinn nicht zu. Auf der Eisengießerei und Maschinen- fabrik von R. W. Dinnendahl in Eutitop bei Steele war im Jahre 1881 im Allgemeinen ziemli gute Beschäftigung für die vorhandene Arbeiterzahl, die zwar niht vermehrt wurde, aber au nicht ver- mindert qu werden brauchte. Arbeitseins{ränkungen waren ni<t nöthig. Die Preise der Produkte der Eisengießerei und des Maschinenbaues werden indeß no< immer als u niedrig gegenüber den Rob- materialien und rbeitslöhnen bezeichnet, was wesentli auf Scleuderei niht re<nender Kon- kurrenz zurü>geführt wird, Jn der Dampfkessel-

reußischen Staats-

Das Central -

<s-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger. Berlin, Dienstag, den 19. September

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im 8.6 des G 8 üb 30. ber 1 i i vom 11. November 1876, und die im Bat te 25. I8TT, eee D Bn De fai werte R a En e

1882.

t seg, betreffend das Urheberre<t an Mustern uud Modellen ngen veröffentlicht werden, erf<eint au in einem besonderen Blatt unter dem Titel 8:

andels-Register für das Deuts<he Reich. (x. 220

andels - Register für das Deuts%e Reich erscheint in der Regel täglih. Das

Abonnement beträgt L A 50 S für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 20 S. Insertionspreis für den Raum einer Dru>zeile 30 S.

fabrik von Caspar Berninghaus Sohn in Effffen wurden im Jahre 1881 ca. 400000 ke Dampf- kessel und Kesseltheile angefertigt. Im Allgemeinen wird die Lage des Geschäfts ziemlih günstig be- zeichnet. Erportirt hat die Fabrik in derselben Zeit ca. 35 000 kg Dampfkessel. Die Tuchfabriken des Bezirks waren während des verflossenen Jahres im Allgemeinen ziemlich gut beschäftigt. Der Vieh- handel hat im vergangenen Jahre einen bedeutenden Umfang gewonnen. Es wurden auf den Markt in Essen an Großvieh 15 215 Stü aufgetrieben. Der Umschlag bei der Reichsbankstelle in Cfsen betrug in Summa 402 167 200 4 Ueber die Lohnverhält- nisse der Bergbau-Gesells<aft Neu-Essen zu Essen bemerkt der Bericht: „Die Belegschaft war im Durchschnitt 903 Mann stark oder 64 Mann gerin- ger als im Jahre vorher, die Leistung pro Mann und Schicht 25,13 Ctr. gegen 24,89 Ctr. Der Durchschnittslohn pro Kopf der ee len incl. Beamte und abzüglih der Beiträge für Knapp- shafts-Gezähe-Verlust u. \. w., belief ih auf 2,94 46 pro achtstündige Schicht oder der dur&\<nittliche Jahresverdienst, eins{ließli<h aller Hülfs- und jugendlichen Arbeiter bis zum Alter von 14 Jahren, auf 786,27 /\( Im Vergleih zu den allgemeinen Lohnverhältnissen beim Kohlenbergbau der hiesigen Gegend, wie auch bei den anderen Industriezweigen sind die von uns gezahlten Löhne reihli< bemessen und haben uns deshalb auch cine gute, treue Be- legschaft zugeführt, deren Erhaltung und Zufrieden- stellung unsere Fürsorge gewidmet bleibt.“

Deutsche Töpfer- und Ziegler-Zeitun g. Nr. 37. Inhalt: Die Rolle des Sandes in der Thonindustrie. Die bayerische Landes-Industrie-, Gewerbe- und Kunst-Ausstellung in Nürnberg. Eine Schattenseite der Gypsform. Ueber das Kalklöscben. Patentbericht. Vermischtes. Notiz. Anzeigen.

Sprecsaal, Organ der Porzellan-, Glas- und Thonwaaren-Jndustrie, Jahrgang XV. Nr. 37, Inhalt : Triest und Oesterreihs Thonwaaren-In- dustrie. Ein leiter Nebengewinn. Aus der Reise eines Glasfabriksbeamten in Persien. (Schluß) Keramische Fahschule in Hoehr. Personal- U. Redaktions-Briefkasten. Jn- erate.

Paul Loeffs Wochen\<{rift der Ziegel -, Thonwaaren-, Kalk-, Cement- und Gyps- Industrie. Nr. 37. Inhalt: Die Fabrikation gleichmäßig gefärbter Ziegelwaaren. Wasserdru>k- maschinen als Motoren im Kleingewerbe. Sub- missions-Ergebnisse. Bezugs8quellen. Patent- liste, Entscheidung über Geben und Nehinen eines Wechsels, Die Dachziegelmaschine von Windish & Kunze in Meißen. Verfahren zur Herstellung von Cement dur< Brennen von Baurxit mit fkieselsäurehaltigen Materialien und Kalk. Vermischtes: Die G, von Kanälen unter der Ofensohle. Der beste Kitt für Leder. Aus dem Handelskammerberiht zu Sorau, desgl. _zu Halle a. S., desgl. zu Württemberg. Die Errich- tung einer Ausstellung deutser Industrieprodukte in New-York. Das neueste Mittel gegen Kesselstein. Submissionen.

Handels-Register.

Die pabllteailrrenifeäte aus dem Königreich

Sachsen, dem Königreich Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags,

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig, resp. Stuttgart und Darmstadt

veröffentliht, die beiden ersteren wöchentlich, die leßteren monatlich.

Altona. Bekanntmachung. [39933]

Bei der unter Nr. 747 des Gesellschaftsregisters unter der Firma Lühmann & Budhthal zu Ottensen, mit Zweigniederlassung zu Altona, eingetragenen Handelsgesellshaft der Fabrikanten Carl Peter Gustav Lühmann zu Altona und Salo- mon Buchthal zu Hamburg is heute Folgendes notirt worden :

Col. 3,: Die Zweigniederlassung zu Altona ist aufgehoben. :

Col. 4,: Die Gesellschaft ift mit dem 15. Sep- tember 1882 gufgelöft und in Liquidation getreten, der Fabrikant Salomon Buchthal zu Hamburg ist zum Liquidator bestellt.

Altona, den 16, September 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung Ila.

pra Angermünde. In unfer Firmenregitter i heute unter Nr. 183 zufolge Verfügung vom 12, d. M. eingetragen : irmeninhaber: Max Wölfert. Ort der Nieder- assung: Angermünde. Bezeichnung der Firma: Max Wölfert. Angermünde, 12, September 1882. Königliches Amtsgericht.

39789

Angermünde. E unserm Firmenregi el R

bei Nr. 125 das lösen der vom Kaufmayn

Zacobi Gppenstein hier geführten Firma „M. Lößer“ heute vermerkt.

Nugermmnds 12, September 1882.

igliches Amtsgericht,

Berlin. Handel3register [39995] des Königlichen Amtsgerihts L. zu Berlin. Zufolge Verfügung vom 18, September 1882

find am selben Tage folgende Eintragungen erfolgt -

In unfer Gesellschaftsregister, woselbft unter Nr.

8353 die hiesige Handelsgesellschaft in Firma:

Lisie>ki & Buttermilch

vermerkt steht, ist eingetragen: /

Der Theilhaber Lisie>i kann für sich allein, der

Theilhaber Buttermilb aber nur in Gemein-

schaft mit dem Theilhaber Lisie>ki die Gesell-

schaft vertreten.

In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 7861 die hiesige Handelsgesellschaft in Firma: H. von der Ahé & Gottschling vermerkt steht, ist eingetragen: Die Gesellschaft ist dur< Uebereinkunft der Betheiligten aufgelöst. Der Kaufmann Carl Hugo Osfar Herrmann von der Ahé zu Berlin seßt das Handelsgeschäft unter der Firma: Hugo von der Ahé fori Vergleiche Nr. 13,880 des Firmen- regisiers8. Demnächst ist in unser Firmenregister unter Nr. 13,880 die Firma: Hugo von der Ahé mit dem Sitze zu Berlin, und als deren Inhaber der Kaufmann Carl Hugo Oskar Herrmann von der Ahé hier eingetragen worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 12,368

die hiesige Handlung in Firma:

A, Sala

vermerkt steht, ist eingetragen: Die Firma ist dur< Vertrag auf den Kauf- mann Fortunato Sala zu Berlin über- gegangen. Vergleiche Nr. 13,877 des Firmen- registers. i

Demnächst ist in unser Firmenregister unter Nr.

13,877 die Firmä:

A. Sala mit dem Sitze zu Berlin, und als deren Inhaber der „Fan Fortunato Sala hier eingetragen worden. Die dem Fortunato Sala für erstgenannte Firma ertheilte Prokura ift erloschen und deren Löschung unter Nr. 4704 unseres Prokurenregisters erfolgt.

In unser Firmenregister sind je mit dem Sitze zu Berlin: unter Nr. 13,878 die Firma: Neue Welt, Zeitungs-Verlag und Drud>erei (Martin Böhm) (Geschäftslokal : Mauerstraße 43) und als deren Inhaber der Schriftsteller Martin Böhm hier ; unter Nr. 13,879 die Firma:

W. Sondermaun's Ww. (Geschäftéloïal: Wassergasse 18 a.) und als deren Inhaberin die Wirtwe Marie Dorothea Auguste Sondermann, geb. Schadow, hier,

eingetragen worden.

Die Gesellschafter der hierfelbf unter der Firma: Cohn & Meudels sohn

am 1. September 1882 begründeten offenen Han- delsgesellshaft (Geschäftslokal: Jerusalemerstr. 30) sind die Kaufleute Max Cohn und Bartholdi Mendelssohn, Beide zu Berlin. Dies “ist unter Den D unseres Gesellschaftsregisters eingetragen worden.

Dic Gesellschafter dar hierselbst unter der Firma: Ges<w. Hager am 1. Januar 1882 begründeten offenen Handels- gesellihaft (Geschäftslokal: Jerusalemerstr. 26) find Os Magdalene Hager und rau Wilhelmine argel, geb. Hagen, Beide zu zlin. Dies ift unter Nr, 8355 unseres Gesellschaftsregisters einge- tragen worden.

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: Mareuse & Megzer. am 16. September 1882 begründeten offenen Handels» esellshaft (Geschäftslokal: Kommandantenstr. 89) ind die Kaufleute ann Marcuse und Guftav Gabriel Meyer, Beide zu Berlin. Dies ift unter Nr. 8356 unseres Gesellschaftsregisters. eingetragen worden.

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: Adolph Veitel & Ey> am 1. September 1882 begründeten offenen Handelss esellshaft (Geschäftslokal: Oranienburgerftraße 59) ind die Kaufleute Adolph Veitel zu Leipzig und oseph Ey>k zu Berlin. Dies if unter Nr. 8357 unseres Gesellschaftsregisters eingetragen worden. Berlin, den 18. September 1882. Königliches Amitgeint La Abtheilung 56 I. a.

——————

In unser

derung der

t o 39985 Firmenregister bei Nr. 5893 L Aen

Firma:

Eduard Stephanis Nathf.

bier in: Ed. Stephan's Nachf.

ter Nr. 5987 die Firma : nid unter Ne E Le

hler und als deren Ls ber der Kaufmann David hierselbst eute eingetragen worden.

reslau, de». 15, ber 1882, e Fönigliches Amtögericht,

E R T i V R T E A lt E i i l Gi di Ln iti C Zix wig zS

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