1882 / 227 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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C f G E ae

[40994] Oeffentliche Zustellung. Das Herzogliche natitiae Abtbeilung für Libhausfachen, zu Braunschweig, vertreten dur den Justizrath Kauliß daselbst, flagt gegen den Zimmermann Wilhelm châfer aus Sommerschenburg, dessen Aufenthalt unbekannt ift, aus der notariellen Urkunde vom 30. Suni 1873 und der geri{tlichen Obligation vom 2. Oktober 1873 über ein dem Beklagten aus Herzoglicer Leih- hausfasse hierselbst gegen Verpfändung seines, vor dem Hohenthore am Hohenstiege und an der Kuh- trift vor hiesiger Stadt belegenen, auf dem Situa- tionsplane mit A. B. C. D. E. F. A. bezeichneten, 3 a 8 gm und incl. des Weges C. 3 a 34 qm hal- tenden Theilgrundstücks sammt darauf befindlidem Wohnhause Nr. ass. 4000 und übrigem Zubehör gezahltes Darlehn von 6000 & nebst Zinsen mit dem Antrage, den Beklagten zur Zablung des annoch 9385 H. Brief betragenden Hvpothekkapitals ent- weder in Braunschweigischen Leihhaus-Landes\{uld- verschreibungen IL., 111. oder V, Serie zum Nenn- werthe oder in Baar zu 97 9%, nebst Zinsen zu 44/10 9/9 vom 1. Juli 1880 bis 1. Sebruar 1881 und 54/10 9/0 vom lettgedaten Tage bis zur Zahlung bei Vermeidung der Zwangsversteigerung des ver- pfändeten Grundstücks zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündliben Verhandlung des Rechts- streits vor die erste Civilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 20. November 1882, „Vormittags 16 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ricbte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung wird die- fer Auszug der Klage mit dem Bemerken bekannt gemat, daß die Einlassungsfrist auf zwei Wochen abgekürzt ift. Braunschweig, den 23. September 1882. A. Rautmann, | Gerichtsschreiber Herzoglichen Landgerichts.

[41001] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 14394. Der Bierbrauer Karl Franz dahier agt gegen den Wirthschaftspächter Hermann Springmann von hier, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Bierkauf vom Monat Juli 1882, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 300 4, sowie auf vorläufige Voll- \treckbarkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Rastatt auf

Montag, den 13. November 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rastatt, den 25. September 1882.

Schmidt,

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[40992] Oeffentliche Zustellung,

Der Aterwirth Wojciech Garczyúski aus Wypa- lanki, vertreten durch den Rechtsanwalt Lehr zu Posen, klagt gegen den Casper Garczyúski aus Wypalanki, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem Vertrage vom 21, Juli 1865, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten, in grundbuchmäßiger

orm auf Kosten des Klägers anzuerkennen, daß das

rundstück Wypalanki Nr. 2 dem Vertrage vom 21. Juli 1865 entsprechend von den Valentin und Sophie Garczyúskischen Eheleuten ihm Übergeben worden ift, und darin zu willigen, daß Kläger als Eigenthümer dieses Grundstücks im Grundbuche eingetragen werde, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Posen auf den 16. Dezember 1882, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge» richte zugelassenen Anwalt zu beslellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Posen, den 21. September 1882.

Krieger,

Gerichtëshreiber des Königlichen Landgerichts. [40996] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Gymnafiallehrer Theodor Quest, Lili, geborene Simroth, zu Dortmund, vertreten durch den Recbtsanwalt von Eicken daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, Gymnasiallehrer Theodor Quest, früher zu Dortmund, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, das Band der Che unter den Parteien zu trennen, den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären und ihm die Prozeßkosten zur Last zu legen und ladet den Beklagten zur mündliben Verhandlung des Rechtsftreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf den 14. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zu B Anwalt zu bestellen.

wee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht, annert, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[40977] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Friseur Clara Kühnast, geb. Land- graff, zu Danzig, Frauengasse 36, vertreten durch den Rechtsanwalt Ferber zu Danzig, klagt gegen ihren Ghemann, den Friseur Johann Otto nat, zuleßt in Danzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, das wischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu Frontien, den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu er- klären und zu erkennen, daß der Beklagte \{uldig, der Klägerin das von dieser in die Ehe eingebrachte Vermögen herauszugeben und ihr aus feinen Mitteln bis an ihren Tod \tandesmäßige Verpflegung mit monatlich 50 M in vierteljährlihen Raten vom 27. Juli 1875 ab, die rückftändigen sofort, die laufenden vierteljährlich pränumerando zahlbar, zu ewähren, und ladet den eaten zur mündlichen Verhand- Tung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Danzig auf den 29. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aussotderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Pwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Danzig, den 19, September 1882, Kretschmer,

[40978] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Wilhelmine Neubauer, geborene MWenkholz, zu Jarishau bei Scboeneck, vertreten durch den Rechtsanwalt Gall, klagt gegen ihren Ebemann, den früberen Gastwirth Rudolph Neu- bauer, unbekannten Aufenthalts, wegen Ghescheidung mit dem Antrage, die zwisen Parteien bestehende Che zu trennen und den Beklagten für den allein scbuldigen Theil zu erklären, aub dem Beklagten die Prozeßkosten aufzuerlegen und ladet den Beklagten zur mündliWen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Erfte Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Danzig auf deu 29. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum-Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Danzig, den 23. September 1882. Kretschmer, Geriehts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[40976] Oeffentliche Zustellung. Der Malermeister Nitsche zu Alidamm lagt gegen den Beyer Poley, früher zu Altdamm, ie unbekannten Aufenthaltsorts wegen Wohnungsmiethe pro 1. Oktober 1881 bis dahin 1882 mit dem An- trage, den Beklagten zu verurtheilen, 1) zur Zahlung von 81 M nebst 59% Zinsen seit 1. Âpril 1882, 2) daß er darin willige, daß die bei der Königl. Regierungs-Hauptkasse zu Stettin hinterlegten 108 Æ und 81 e an den Kläger igezahlt werden, auch das ergehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Altdamm auf den 12. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Majorowit, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts,

[41005] Oeffentliche Zustellung,

Der Privatier J. K. Marzon zu Constadt Tlagt gegen den Wirthschaftsbeamten von Samogy-Erdedy, früher zu Jeroltschüt, aus nacstehenden ihm cedirten Gorderungen mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung: .

1) von 43 A nebst 5 Prozent Zinsen seit 1. April 1881 für einen von dem Schneidermeister G. Piterek zu Constadt gelieferten Anzug,

2) von 18 f. nebst 5 Prozent Zinsen seit 1. Ok- tober 1880 für von dem Tischlermeister Shwinge zu Constadt gelieferte Arbeiten,

3) von 24 Æ. nebst 5 Prozent Zinsen seit 1. Sep- tember 1881 für einen von dem Kaufmann S. Marcusg zu Constadt gelieferten Kaiser- mantel,

4) von 7 M 25 A nebst 5 Prozent Zinsen seit 1. Juli 1881 für von dem Kaufmann Th. Orzechowsky zu Constadt gelieferte Waaren,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- riht zu Constadt auf

den 23. November 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht, ; Constadt, den 22. September 1882,

Langen,

Geritsschreiber des Königlichen Amtltsgerichts.

[40995] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des abwesenden Agenten Ludwig

Holzmann zu Oldenburg, Dora, geb. Schierbaum,

daselbst vertreten dur den Herrn Rechtsanwalt

Becker in Oldenburg klagt beim hiesigen Groß-

herzoglichen Landgerichte gegen ihren genannten Ehe-

mann, den Agenten Ludwig Holzmann von hier, dessen jetziger Aufenthalt unbekannt ist, auf Ehe-

[Verdung wegen böslihen Verlafsens mit dem An-

rage:

eGroßherzoglihes Landgericht wolle den Be-

klagten auffordern, späteftens innerhalb 3 Mo-

naten zu der Klägerin zur Sortseung des ehe- lichen Lebens zurückzukehren, im Falle des Un- gehorsams des Beklagten aber, auf desfälligen ferneren Antrag der Klägerin, denselben der böslichen Verlassung \schuldig erkennen und auf

Grund derselben die zwischen den Parteien be-

stehende Ehe für geschieden und den Beklagten

für den \{uldigen Theil zu erklären, auch den- lelben in die Kosten dieses Verfahrens zu ver- urtheilen.“

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver-

bandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche

Landgericht Oldenburg zu dem von dem Herrn Prâ-

eni desselben anzuseßenden Termine mit der

ufforderung, cinen bei diesem Gerichte zugelassenen

Anwalt zu bestellen und wird in diesem Termine

den oben formulirten Antrag stellen lassen,

Da, wie angeführt, der Aufenthalt des Beklagten

unbekannt is, so wird ihm dieser Auszug aus der

Klage mit dem Bzmerken hiermittelst öffentlich zu-

gestellt, daß Verhandlungstermin auf

Donnerstag, den 30. November d. i

; Bormittags 11 Uhr,

a ijengem Großherzoglichen Landgerichte ange-

eßt ist.

Oldenburg, 1882, September 22. Der Gerichts\chreiber des Großherzoglidben Landgerichis, Bohlje.

[40991] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Isidor Salomon zu Berlin, Kur- straße Nr. 11, vertreten durch den Recbtsanwalt Neumann, klagt gegen den Kaufmann Waldemar Wittkower, früher Köpenikerstraße Nr. 62, wegen Anerkennung eines Vorrechts des Klägers in der Strumpf'shen Vertheilungssahe 47 11. 5, 18. 81. und Willigung darin, daß von dem hinterlegten und nach dem Vertheilungsplane für den Beklagten be- stimmten Erlôs 269 M sowie die aufgelaufenen Hinterlegungszinsen an Kläger aus ezablt werden und. das Urtbeil für vorläufig vollstreckbar zu er- flären, und ladet den Beklagten zur mündliden Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 8. Civilkammer des Königlicben Landgerichts 1, zu Berlin, Jüden- straße Nr. 58, Zimmer 17, auf

den 18. Dezember 1882, Vormittags 10 U r,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

mit der Aufforderung, cinen bei dern gedachten Ge-

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Aften- zeichen 0. 214 1882 C. K. 8. . _ Mühlbach, Gerihts\ch{reiber des Königlichen Landgerichts I.

[41003] q rege wird auf Antrag des Peter Rettig zu Groß-Bie- berau und der Georg Trumpfheller's Kinder zu Offenbach als der nästen bekannten Verwandten (Stiefgesbwister und Stiefgeshwisterkinder) und eventuell berufenen gefeßlihen Erben zum Natlaß der 23. August 1882 verstorbenen Samenhändlerin Sophie Elisabethe Rettig dahier andurch erlassen mit der Aufforderung: 1) an den etwa noch lebens den, seit 1850 unbekannt wo abwesenden Vater der Erblasserin Balthafar Rettig aus Groß-Bieberau, eventuell an etwaige Kinder des vorgenannten

a Balar Nettig aus etwaiger dritter oder weiterer

gad

spätestens in dem auf

Freitag, den 22. Dezember 1882,

j . Vormittags 11 Uhr, bierher (Hügelstr. 31/33, Z. Nr. 16) anberaumten Aufgebotstermin Antretung der Erbschaft der Erb- lafserin zu erklärèn und die Erbrechte anzumelden bei Meidung anzunehmender- Aus\c{lagung.

Darmstadt, 20. September 1882. Großherzoglich Hessishes Amtsgericht Darmstadt I.

Bekannt. gemaht: Bartha, Gerichts\chreiber.

[41004] Aufgebot,

Das Königliche Amtsgericht Kißingen hat auf An- irag des Taglöhner3 Seorg Weisenberger von Rep- A ned unterm Heutigen öffentliche Aufforderung erlassen:

1) an Johann Weisenberger, geboren den 27. De- zember 1829, Sohn des Steinhauers Simon Weisenberger und sciner Ehefrau Maria Anna, geb. Sautel, spätestens im Aufgebotstermine d. i

Mittwoch, ven 4. Juli 1883,

a früh 9 Uhr, persönlich oder s{riftlich bei dem K. Amtsgericht Kibingen sih anzumelden, widrigenfalls er für todt erflärt wird,

) an die bei der Erbschaft des Genannten Be- theiligten, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen,

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Geriht zu machen.

Kitzingen, 23. September 1882,

Gerichtsschreiberei des K, Amtsgerichts. Der K. Sekretär: Unger.

[41090] __Auzzug.

Die ohne BUNst zu Velen wohnende Hen-

riette, geborene Scirp, Ehefrau des daselbst woh-

nenden Kleinhändlers Eduard Sommer hat unter

Bestellung des zu Cöln wohnenden Nechtsanwalts Sieger zu ihrem Anwalte gegen : ) ihren genannten Ehemann,

2) den RNechtskonsulenten Carl Krumme in seiner Eigenschaft als Verwalter des Konkurses des vorgenannten Eduard Sommer,

Klage zum Königlichen Landgerichte Cöln erhoben

und beantragt : Königliches Landgericht wolle die ¿zwischen ihr und iÿrem Ehemann bestehende gesetzliche Güter- gemeinschaft für aufgelöst erklären, an deren Stelle völlige Gütertrennung mit allen gefetz- lichea Folgen auêsprechen, ‘die Parteien zum Zwecke der Liquidation und Auseinandersetzung vor den Königlichen Notar Dr. Kir in Gum- mersbach verweisen und die Kosten der Konkurs- masse event. der Gütergemeinschaftsmasse zur

Last legen.

Zur mündlichen Verhandlung über die Klage ift Termin bestimmt auf den 28. Dezember 1882, Morgeus 9 Uhr, vor der 111, Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Cöln,

Für die Nichtigkeit des Auszuges : leger, Rechtsanwalt. Vorstehender Auszug wird hiermit veröffentlicht :

ngert, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts,

L40986] Aufgebot.

Der Rentner Udo Rusche zn Sondershausen hat das Aufgebot der Interiméquittung Nr. 14 264 über ein Stück der auf Grund der Beschlüsse der General- versammlungen vom 28. Mai und 28. Dezember 1872, 29, Mai 1873 und 10. Juni 1874, der Kon- zessionsurkunde vom 9. Juni 1873 und des Statuten- nachtrags vom 7. August 1873 fkreirten 58 (00 Stü Stammaktien der Rheinischen Eisenbahn, emittirt im Jahre 1879, beantragt. Die Einleitung des Aufgebotsverfahrens wurde durch Beschluß des Königlichen Land erihts in Cöln, II]. Civilfammer, vom 11, Juni 1 82, angeordnet. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pä- testens in dem auf Dienstag, den 1. Mai 1883,

Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, an gewöhnli{er Geritsftelle anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloterklärung der Urkunde er- folgen wird. Cöln, den 19. September 1882.

Königliches u «T Abtheilung 111.

e E

ez. Herbert,

eriht8-Affsessor.

Beglaubigt:

Der Gerichts\chreiber Weidenkaff, Kanzleirath. [40972] Aufgebot.

Auf den Antrag der verebelichten Böttchermeister Amalie Kusse, verwittwet gewesenen Süßke, und des Fuhrherrn Ecnst Thunack hierselbst wird

der Matrose Adolph Berthold Gustav Süßke, geboren zu Cüstrin am 24, Au ust 1851, welcher sich vor mehr als 10 Jahren von S. M. Schiff „Nymphe“ entfernt hat, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 10. Juli 1883, Vormittags 10 Uhr, dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen

wird. Cüstrin, den 21. September 1882,

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

100984] Proclama.

In dem am 4. August 1861 publizicten Testa- mente Nr 64066 des Theater-Agenten Nico- laus Martia is der Wilhclm Josef Martin zum Miterben ernannt, was zur Kenntnißnahme für denselben hierdurchb öffentli bekannt gemacht wird.

Berlin, den 16. September 1882.

Königliches Amtsgeriht T. Abtheilung 61.

0%] TProclama.

In dem am 12. April 1880 publizirten Testa- meute des Fräuleins Marie Caroline Anna Emilie Stegemann genannt Felicita von Vestvali Nr. 57566 ift der Frau Charlotte Wilczek, geb. von Carnecvalli, ein Legat von 3000 Æ ausgesett, was zur Kenntnißnahme für die- selbe hierdurch öfentlich bekannt gemacht wird.

Berlin, den 18. September 1882.

Königliches Amtsgericht I., Abtheilung 61.

Bekanntmachug.

Auf Grund des $. 24 der Rechteanwalts-Ordnung wird hierdurch bekannt gemat, daß der Rechts- anwalt Justiz-Rath Johannseu hierselbst am 24. September d. J. verstorben und deshalb in der Liste der bei dem Reichsgericht zugela}senen Rechtsanwalte gelö\cht worden ift

Leipzig, den 25. September 1882.

Der Präsident des Reich8gerichts. Simson.

(4097) Bekanntmahung.

Dur Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 20. September d. J. ist die Sculd- und Pfandverschreibung des Anspänners Johann Christian Bröômme und dessen Ehefrau Marie Dorothee, geborene Preißen, zu Schieyzig vom 28, Junt 1828 mit Hypothekenschein vom 21. April 1829 über die für Christiane Amalie Boltze zu Halle a. S. im Grundbuche von Sciepzig Vand I. Blatt 5 Ab- theilung IIT. Nr. 2 zufolge Verfügung vom 21. April 1829 eingetragene Darlehnsforderung von 1500 Thlr. für kraftlos erklärt.

Halle a. S., den 21. September 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung PIT.

[40981] Nachstehendes Aus\chluß-Urtheil Jm Namen des Königs!

Auf den Antrag der Fabrikbesizer Eduard und Antonie Pfannenschmidt'\Gen Eheleute, vertreten durh die Nechtsanwälte Wannowski und Gall, er- kennt das Königlibe Amtsgericht. X], zu Danzig durch den Amtsgerihts-Rath Aßmann,

für Recht: der Hypothekenbrief über 15000 4 Wechsel- kfaution, eingetragen auf dem dem Kaufmann Pfannenshmidt und defsen Ehefrau gehörigen Grundstück, Stadt Danzig Brabank, Blatt 8 Ubtheilung 111. Nr. 23, aus der Urkunde vom 3. Februar 1876, für den Kommerzien-Rath R. Damme in Danzig, umgeschrieben auf Grund der Urkunde vom 27. August 1878 für die Firma Meyer u. Gelhorn in Danzig

wird für kraftlos erklärt. Aßmann. Verkündet am 22. September 1882. Referendar Wetzel,

/ als Gerihtss{reiber. wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht.

Danzig, den 22. Septembe 1882.

Î Grzegorzewsfki, Gericts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts. XL [40982] Verkündet am 21. September 1882,

gez. Neßtel, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des gerichtli bestellten Pflegers für den Nachlaß des am 20. Mai 1880 zu Hannover verstorbenen, in Büren (Westfalen) am 4. Mai 1826 geborenen Bucbdruereibesißers Bernhard Bruns, Rechtsanwalt Dr. Noschec zu Hannover, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Hannover, Abtheilung 14, durch den Amtsgerichts-Rath Ccufen

2. ¿C

für Recht:

Die dem genannten Bruns, früher Buch- druckerei-Faktor in Hanover, von der Central- Direktion der K. K, priv. Allgemeinen Affseku- ranz (Assicuiszioni Generali) in Triest zuge-

G D fertigten Lebensversicherungs-Police Nr. ras D., LF T7 Ö d, d, Triest, den 26. August 1865, über eine beim Ableben des Bruns zu Hannover an den Inhaber der Police zahlbare Versicherungssumme von 500 Thir. Preuß. Cour.,, worauf indessen dem Versicherten laut einer auf der Police be- findliben Notiz vom 3. September 1878 ein Vorschuß von 300 Æ gewährt ist, wird für kraftlos erklärt. gez. Crusen. Ausgefertigt : 5 Thiele, Gerichts\hreiber Königlichen Amtsgerichts Hannover.

[40269] In dem Verfahren, betreffend die Vertheilung des Erlöses der am 9, Januar 1882 auf Ansteben der Kirchengemeinde von Balschweiler als Gläubigerin gegen den Ackerer und Bannwart Josef Muller zu Niederspechbach und dessen Sohn, Ackerer Johann Georg Muller, früher zu Niederspech{bach, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, Schuld- ner, durch den Versteigerungsbeamten, Notar Matter zu Altkirch vorgenommenen Zwargöversteigerung, ist der Thetlungzplan auf der Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen mtsgerihts dahier offen gelegt und Termin zur Erklärung über denselben au Montag, den 9, Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, im Geschäftslokale des Amts- gerihts hierselbst bestimmt. Obgenannter Johann Georg Muller wird auf- gefordert, von dem Tkeilungsplan Einsicht zu nehmen, demnächst in dem Termine behufs Erklärung über den Theilungsplan zu erscheinen und spätestens in diesem Termine bei Vermeidung des Aus\c{lusses etwaige Widersprüche gegen den Plan zu erheben. Altkirh, den 6. September 1882,

Kaiserliches Amtsgericht.

Königliches Amtsgericht.

Beglaubigt: Lang, Gerichtsschreiber.

[41098] Oeffentliche Zusiellung.

Die Handlung Ignatz Nosenthals Wwe. & Co. hier, Mohrenstr. 36, vertreten durch den Rechts- anwalt Gustav Kauffmann bier, klagt im ordent- lien Verfahren gegen die Handlung S. A. Bloch & Co. zu Moskau, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem Primawechsel vom 2. Dezember 1881 über 2000 Rubel, zahlbar am 22, März 1882, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 730 4 nebst 6°/ Zinsen seit dem

age der Klagezustellung, sowie zur Tragung der Kosten des Arrestverfahrens und vorläufige Voll- \treckbarkeits8erklärung des Erkenntnisses, und ladet

‘die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des

Recbtsftreits vor die 7. Kammer für Handels\fachen

‘des Königlichen Landgerichts T, zu Berlin, Füden-

{traße 59, IT. Tr., Zimmer 75, auf

‘den 1. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge-

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwede der öffentliben Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 23. September 1882. Kluts\ch, / Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. Handelskammer 7.

1410 Oeffentlihe Zustellung.

Die Wittwe Catharina Harder, geb. Rathmann, zu Büsum, vertreten durch den Rechtsanwalt Justiz- rath Claussen in Heide, klagt gegen die Wittwe des SwPhuhmachers Carl Johann Andreas Hellner, Anna,

eb. Spies, früher zu Wittenwurth, jetzt unbekannten

‘Aufenthalts, wegen einer Forderung aus einer Ppro-

tokollirten Obligation, mit dem Antrage, Beklagte zu verurtheilen, die Summe von 840 4 nebst 429/ Zinsen vom 1. Mai 1881 an gerechnet, der Klägerin zu zahlen und Mangels Zahlung das für diese Schuld verpfändete, unter Wittenwurth sub Nr. 34 belegene Wohnhaus nebs Garten zur gerichtlichen Befriedigung der Klägerin herauszugeben, und ladet

‘die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des

Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Kiel auf

den 4, Jauuar 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser ‘Auszug der Klage bekannt gemacbt.

Kiel, den 19. September 1882,

Quitzow,

als Gerihtss{reiber des Königlichen Landgerichts.

[41062] Oeffentliche Zustellung. L Die Ursula Haller, ledig, und ihr Vater Johann

‘Andreas Haller, Gärtner, in Hausen o./V, O./A.

Tuttlingen, vertreten durch Rechtsanwalt Saurer in Spaichingen, klagen gegen den Elias Held, ledigen Bierbrauer von Hausen o./V., jeßt in Buffalo, ‘Nordamerika, wegen Ansprüchen aus unehelicher Vaterschaft, mit dem Antrage auf Bezahlung von: a, Tauf- und Kindbettkosten 30 M, b, jährlihen Alimenten für das Kind, infolange fich dasselbe nit selbst zu ernähren vermag, jedenfalls aber bis zu dessen zurückgelegtem 14, Lebensjahr, à 90 M, halbjährlih vorauszahlbar, : und laden den Beklagten zur mündlicen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche ‘Amis8geriht zu Tuttlingen auf Samstag, den 16. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr. E Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Klingenftein, j Gerichtsschreiber des Königlichen Autsgerich1s. 141097] Oeffentliche Zustellung. L Nr. 5974, Die Chefrau des Wirths Johann Banholzer, Rosalie, geb. Sandmann, zu Niederhof, vertreten durch Recbteanwalt Hauger dahier , klagt gegen ihren genannten Ehemann, zur Zeit an unbe- kannten Orten abwesend, wegen zerrütteter Ver- mögenslage in Folge Brandunglücks, sowie {lechter Wirthschaftsführung und Trunksucht des Beklagten, mit dem Antrage auf Absonderung ihres Vermögens von demjenigen ihres Ehemanns und ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des Großherzoglichen Land- Amtsgerichts zu Waldshut auf Samstag, den 9. Dezember 1882, Vormittags 85 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Waldshut, den 25. September 1882. Seélserl, ‘Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

(00% Zwangsverkaufsanzeige und Aufgebot,

. Auf Antrag der Firma J. C. Walbohm Söhne in Stleswig, Gläubigerin, ift auf Grund eines volla streckbaren Urtheils vom 10. v. Mts. wegen einer rüständigen Zinsforderung von 100 M auf 3 pro- tokollirte Forderungen von resp. 4250, 500 und 1355,55 G in die in dem Gemeindebezirk Holling- stedt belegene, verpfändete Schmiede- und Irsten- stelle des Schuldners, des Sbmieds Claus Jochims, a dl vom unterzeilhneten Gericht die Zwangs- vollstreckung angeordnet und Termin zum öffentlichen Verkauf auf j

den 21. November 1882,

Vormittags 10 Uhr,

im Kruge des Gastwirths Nissen in Hollingstedt an- eraumt.

Das Verkaufsobjekt besteht aus Wohnhaus mit Scbmiede, Stall, Hofraum und Hautégarten mit einem jährlihen Nußungswerthe von 45 A und einem Landareal von 2 ha 36 a 25 qm mit einem jäbrlihen Reinertrage von 35,31 A d

Mit Ausnahme der protokollirten Gläubiger werden alle Diejenigen, welche dingliche AUPpraDe insbesondere aud nah dem Geseß vom 27. Mai 1873 als privilegirt anerkannte Forderungen an die qu. Stelle zu haben vermeinen, aufgefordert, solche unter Vorlegung der die Rechte begründenden Ur- kunden bis spätestens in dem angeseßten Verkaufs- termin bei Vermeidung des Rechtsnachtheils an- fumelden, daß im Nichtanmeldungsfalle der Aus- chluß dur Urtheil erfolgen und das Verkaufsobjekt

dem Käufer anspru{sfrei zuges{lagen werden wird,

Die Verkaufsbedingungen liegen 14 Tage vor dem

Termin auf der hiesigen Gerichtsschreiberei zur Ein-

sit aus.

Schleswig, den 22. September 1882. Königlicbes Amtsgericht, Abtheilung II.

R Zwangsverkaufsanzeige und Aufgebot.

In Sachen des Hufners Matthias Stind in Galle-

huus, 7 l E Klägers, wider den Gastwirth Erich Nissen in Tondern,

Beklagten, wegen Forderung, L ist auf Antrag des Klägers, welber ein vollstreck- bares Erkenntniß des Königlichen Landgerichts Flens- burg vom 27. Juni cr. vorgelegt hat, die Zwangs- vollstrekung in das unbewegliche Vermögen des Schuldners verfügt und foll ¿ur Befriedigung des Gläubigers das zu Tondern in der E sub Nr. 142 belegene Wohnhaus nebst Zubehör (in der Gebäudesteuerrrolle von Tondern sub Nr. 195 ein- getragen) gerihtlich verkauft werden.

Alle Diejenigen, welche Ansprüche dinglicher Art, die nihcht protofollirt sind, an dem obigen Objekt zu haben glauben, werden hiermit aufgefordert, solche innerbalb 6 Wochen, späteftens in dem auf

Donnerstag, den 16. November 1882, Morgens 1v Uhr, dahier anberaumten Termin, bei Vermeidung des Verlustes ihrer Rechte bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden.

Termin zum öffentlichß meistbietenden Verkauf des bezeihneten Wohnhauses nebst Zubehör wird auf Dounerstag, den 16. November cr., Vormittags 11 Uhr,

auf biesigem Amtsgericht anberaumt.

Die Bedingungen an 14 Tage vor dem Ver- kaufstermin auf der Gerichtsschreiberei einzusehen.

Tondern, den 20. September 1882,

Königliches Amtsgericht. v. Hagen.

[41091] Zwangsverkaufsanzeige und Aufgebot.

Auf Antrag der Administration der Spar- und Leihkasse des Kirchspiels Treia, Gläubigerin, ist auf Grund eines vollstreckbaren ZahlungEbefehls vom 10. November 1881 wegen einer protokollirten For- derung von 1800 M nebst Zinsen und Kosten, in die in dem Gemeindebezirk Bollingstedt belegene ver- pfändete Parzellenstelle des Schuldners, des Par- zellisten Friedrich Christian Ziectan daselbst, vom unterzeichneten Gericht die Zwangsvollstreckung an- geordnet und Termin zum öffentlichen Verkauf auf

den 14. November 1882, Vormittags 11 Uhr, J im Kruge des Gastwirths Johannsen in Bolling- stedt anberaumt. ;

Das Verkauf8objekt besteht aus Wohnhaus mit Stall, Hofraum und Hausgarten, mit einem jährlihen Nußungswerthe von 36 M und einem Landareal von 6 Hekt. 9 Ar 5 Qu.-M. mit einem jährlihen Reinertrage von 22,44 M

Mit Aus8nahme der protokollirten Gläubiger -

werden alle Diejenigen, welche dingliche Ansprüche, insbesondere auch nah dem Gefe vom 27. Mai 1873 als privilegirt anerkannte Forderungen an die qu. Stelle zu haben vermeinen, aufge- fordert, solche unter Vorlegung der die Rechte be- gründenden Urkunden bis spätestens in dem angesetzten Verkaufstermin bei Vermeidung des Rechtsnachtheils anzumelden, daß im Nichtanmeldungsfalle der Aus- {luß durch Urtheil erfolgen und das Verkaufs- objekt dem Käufer anspruchsfrei zuges{lagen werden wird.

Die Verkaufsbedingungen liegen 14 Tage vor dem Termin auf der hiesigen Gerichts\{Greiberei zur Ein- ficht aus.

Schleswig, den 22, September 1882, Königliches Amtsgericht, Abtheilung I. [41094] Aufgebot. y *

Die derzcilige Inhaberin der Büdnerei Nr. 174 zu Wustrow, Steuermannsfrau Helene Möller, geb. Langhinrichs, daselbst, hat das Aufgebot des bezeich- neten Grundftücks zur Berichtigung ihres Besißz- titels beantragt. Alle Diejenigen, welhe an dem Grundstücke dingliche, der Verlassung auf die An- tragstellerin zu einem für dasselbe zu eröffnenden Grund- und Hypothekenbuche entgegenstehende Rechte in Anspruch nchmen und deshalb solcher Verlassung widersprehen zu können glauben, werden aufgefor- dert, svätestens in dem auf den 25. November 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Zu gebotstermine diese ihre Re{te anzumelden, widri- genfalls jedes solbes Recht für erloshen und der Besitzttitel der Antragstellerin für berichtigt erklärt werden wird.

Ribniz, den 20. September 1882,

Großherzogl. Mecklenburg-Sc&werinsches Amtsgericht. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber : A. Beister, Akt.-Geh. [41044] Aufgebot. :

Der derzeitige Inhaber der Büdnerei Nr. 44 zu Dierhagen, Schiffer August Bruß daselbst, hat das Aufgebot des bezeichneten Grundstücks zur Berich- tigung seines Dot beantxagt. Alle Diejenigen, welche an dem Grundstücke dingliche, der Verlassung auf den Antragsteller zu einem für N zu er- öffnenden Grund- und Hypothekenbuche entgegen- stehende Recbte in pa pruH nehmen und deshalb soler Verlassung widerspreben zu können glauben, werden aufgefordert, späteftens in dem auf den 25. November 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine diese ihre Rechte anzumelden, widri- genfalls jedes solhes Ret für erloshen und der Besißtitel des Antragstellers für berichtigt erklärt werden wird.

Ribnigz, den 20. September 1882,

Großherzogl. Mecklenburg-Schwerins{hes Amtsgericht.

ur Beglaubigung: Dr Gerichtsschreiber :

A. Beister, Act.-Geh.

[41045] Aufgebot. ; Die derzeitigen Inhaber der Büdnerei Nr. 139 zu Wufirow, nämli die Scbifferwittwe Regina Niemann, geb. Dade, die Schifferfrau Marie Nie- mann, geb. Niemann, und der Scbiffer H. F. Nie- mann, als Vormund der minderjährigen Scbifer- tochter Anna Niemann, sämmtlich in Wustrow, baben das Aufgebot des bezeichneten Grundstücks zur Berichtigung ihres Besitztitels beantragt. Alle Tiejenigen, welche an dem Grundstücke dingliche, der Verlassung auf die Antragsteller zu einem für dasselbe zu eröffnenden Grund- und Hypotbeken- buche entgegenstehende Rechte in Anspruch nehmen vnd deshalb folher Verlassung widerspreden zu En S, werden aufgefordert, spätestens in em au den 21. November 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine diese ihre Rechte anzumelden, widrigen- falls jedes solches Recht für ersoshen und der Besißtitel der Antragsteller für berichtigt erklärt werden wird. Ribnitz, den 20. September 1882, Großherzogl. Mecklenburg-Schwerinsch{es Amts3gericht. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber : A. Beister, Act.-Geh.

(418 Bekanntmagung. Durch Aus\lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts vom 18, September 1882 ist das nadh- bezeibnete Hypotheken-Dokument über Fünfzig Thaler Convent. 20 Kreuzer a 5 agr. 4 Pf., welche die Besitzer David Grube und , dessen Chesrau Christiane, geb. Knaut, gegen fünf Prozent Zinsen in jährlichen Theilen und vierteljährigen Kündigung unter Bestellung der Hvpothek wegen Kapitals, Zinsen und Kosten inkl. der Intabulations- und Kündigungskoften laut solidarischer Schuld- und Pfandverschrei- bung d. d. 26./31. Sarnuar 1832 aus dem Fond der Clke’'schen Stiftung zu Heldrungen erborgt haben und auf Grund des gedachten Dokuments ex decreto vom 10. August 1832 eingetragen worden, für kraftlos erklärt. Heldrungen, den 18. September 1882. Königliches Amtsgeriht. gez. Bodenstein.

[41082] Bekanutmachung.

Die Hypotheken-Zweigurkunde vom 27. Juni 1864, [lautend über folgende dem Kaufmann B. H. Guh- rauer zu Ratibor vonkdem auf Blatt 24 Blazeowitz Abtheilung 111. Nr. 16 eingetragenen und von da auf das Trennstück Blatt 92 Blazeowißz libertragenen Kaufgelderrückstände überwiesenen Antheile : l

ad 4 von 68 Thlr. 28 Sgr. 74 Pf, ad 7 von 367 hlr. 23 Sgr. 6 e ad 9 von 320 Thlr. 7 Sgr. 8 Pf, zusammen über 756 Thlr. 29 Sgr. 97 P ist durch das heut verkündete Urtheil des unterzeich- neten Gerichts für kraftlos erklärt worden.

Cosel, den 22. September 1882. :

Königliches A Abthcilung V. ay.

[41083] Bekanntmahung.

Das Hypotheken- Instrument über die auf Blatt Nr. 29 Rogan Abtheilung 111. Nr. 2 für das Ge- neral-Pupillar-Depositum des Königlichen Land- und Stadtgerichts zu Cosel eingetragene und von da auf das Trennftück Blatt 180 Nogan übertragene Dar- lehnspost von 30 Thalern, bestehend aus einer Aus- fertigung der gerichtlichen Schuldverschreibung vom 28. Dezember 1844, versehen mit der Eintragungs- Registratur vom 6, Januar 1845 und dem Hypo- thekenshein vom 28, Dezember 1844 ift dur das heut verkündete Urtheil des unterzeichneten Gerichts für kraftlos erklärt worden.

Cosel, den 22. September 1882. :

Königliches Mager, Abtheilung V. ay.

[4105] Proclama.

In den am 8. November 1875 publizirten leßt- willigen Verordnungen des Möbelhändlers Carl Fricdrih Schulz und seiner Ehefrau Friederike Caroline Wilhelmine, geb. Reccius, ist die Sängerin Marie Würst, genaunt Müller, zar substituirten Miterbin ernannt, was zur Kenntniß- nahme für dieselbe öffentliß bekannt gemact wird.

Berlin, den 18. September 1882, Königliches An1ts gericht I. Abtheilung 61.

[41686] Verkündet am 19. September 1882.

Referendar Bökenförde, als Geritsscreiber.

s m Namen des Köuigs!

Auf den Antrag des Umlauf, genannt Edelkötter, zu Oelde, vertreten durch Rechtsanwalt Middendorf daselbst, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Oelde dur den Amtsrichter Ruba, - da der Antragsteller den Verlust der nachstehend bezeihneten Urkunde und die BereHtigung zum Auf- gebotsantrage glaubhaft gemacht hat, da das Auf- g2bot nah S, des Ausführungsgeseßes zur C. P. O. vom 24. Mai 1879 und S. 103 der Grundbuch{s-Ordnung zulässig ist; da das Aufgebot durch Ankbefturg an die Gerichtstafel sowie durch Einrückung in das Amtsblatt des Regierungsbezirks Münster vom 29. April 1882 bekannt gemacht ift, da weder in dem Aufgebotstermine vom 20. Seps- tember 1882, nod seitdem Rechte Dritter auf die Urfunde angemeldet sind, und der Antragsteller Grlaß des Aus\{lußurt1heils beantragt hat,

für Recht:

Die Hypotheken-Urkunde über die im Grundbuche von Delde Band IV. Blatt 22 in Abtheilung Ul. unter Nr. 3 eingetragene Post von 15 Reichsthalern für den Handelsmann Nathan Samuel Cohn zu Velde, eingetragen aus der notariellen Schuldverx- {reibung vom 16. April 1821, wird für fraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Antragsteller zur Last gelegt. gez. Nubach.

(41088 Bekanntmachung.

In die Liste der bei dem hiesigen Landgerichte zu=- gelafsenen Nehtsanwalte ift beute der Rechtsanwalt Gebauer von hier einaetragen. Konitz, den 25. September 1882. Königliches Landgericht.

[41087] T A Der MNRechtsanwalt Justizrath Schulze zu Scchblochau ift in der Liste der beim biefigen Land- geriht zugelassenen Rechtsanwalte gelöst. Konitz, den 25. September 1882, Königliches Landgericht.

Ver?káufe, Verpachtungen, Submissionen 2e.

[41106) Oberschlesische Eiseubahn.

Die Lieferung der für die diesseitigen Fettgas- anstalten für das Jahr 1883 erforderlichen 100 009 kg Braunkoblentheeröl \oll im Wege der öffentlichen Submission verdungen werden. Offerten sind bis zu dem auf Montag, den 23. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine porto- frei, verfiegelt und mit entsprechender Aufschrift ver- sehen, an das diesseitige Materialien-Büreau einzu- senden. Die Lieferungsbedingungen liegen an der Börse zu Halle a. S. und in vorgenanntem Büreau. zur Einsicht aus, können auch von letzterem gegen Einsendung der Kopialien von 30 4 unfraukirt bezogen werden.

Breslau, den 22, September 1882.

Königliche Direktion.

[41002] Bekanntmachung.

Die Ausführuna der durch den Neubau etncs Festungs-Gefängnisses im alten Fort 111. zu Cöln erforderlichen Erd-, Mauer- und Aspbaltirungs- arbeiten, sowie Lieferung der Mauer-Materialen zum:

_(verans{lagt zu):

Neubau der Latrine im Arbeitshofe 890,46 A

Bau des Arbeitésaales 4026,08

Bau des Scul- und Betsaales 3 578,72

Umbau des Hanguard zur Kantine 348,68

Neubau des Jsolirgebäudes 50 931,31

Neubau des Direktionsgebäudes 22 590,85

Umbau der Capitale zum Thorwatht-

gebäude 4 534,09

Anhang zur Latrine T. 374,16

Anhang zur Latrine Il. 374,16 ,

Srrauung eines Tróckenschuppens 4 060,72 sollen im Wege der öffentliwen Submission ver- geben werden und wird Termin zur Eröffnung der Offerten auf

Mittwoch, den 11. Oktober cr., Vormittags 10 Uhr, L im Bureau des Königlichen Festungs-Gesängnisses (Bayventhurm) anberaumt, woselb Kostenansläge, Bedingungen und Zeichnungen in den Dienstslunden eingeschen werden können. Cöln, den 23. September 1882,

Königliches Festungs-Gefänguiß.

[41018]

Datum

Terming-

S[Tg.| Monat [Jabr| Stunde | Ort.

arauf maqnns,

Zur Verdingung der Brod- bezw. Fourage-Lieferung für die Truppen der nachstebend aufgc- führten Garnisonorte im Jahre 1883 wird cin diefseitiger Deputirter folgende Termine abhalten : Pm s ——

Es kommt zur Verdingung

1. 21, Oktober [188 11 Ubr |

L erimitiagi (24. desgl. | do. | desgl.

Anclam __auf dem Rathhause Wegs Swinemünde B 9 Dienstlokal der Garnison-Verwaltung] Fourage für Swinemünde,

Brod und Fourage für Anclam.

51% Wia. [v

.127.| de8gl. | do. -VO

.[28,| desgl. | do.| d

Gollnow auf dem Rathhause _ L “E Göôsfin | E auf dem Rathhause

Schlawe auf dem Rathhause

Brod und Fourage für Gollnow. Brod und Fourage für Naugard.

Brod und Fourage für Cöslin.

Fourage für Schlawe.

î

| | desgl. | do. 6 |

Ï

¡ ieacas do. | desgl.

Bromberg Dienstlokal des Proviant-Amtes

Stettin Dienstlokal des Proviant-Amtes

Fourage für Gnesen.

Fourage für Stargard i. Pom.

Die Lieferungs-Bedingungen liegen in den Bureaur der Magistrate zu Anclam resp. Gollnow,

Cöslin, Schlawe und

gard i, Pom. und der Proviant-Aemter in Brom

oder portofrei dahin eingesandt jen müfßfen.

n die Submission

ison-Verwaltungen zu Swinemünde, Gnesen und Star- O ie e Be a und Stettin zur Einsicht bercit. Unternehmer werden mit O eladen, daß die Lieferungs-Offerten den ausdrück- li Vermerk bezüglih der Kenntnißnahme von gebórig verschlossen und mit dee AU@At ¿Lieserangs-Ofecte“ vecsehen, im Kent unde,

dingungen enthalten und bis zur Terminésstunde,

ließt sh event. nah Ermessen des Depulirten cine Lizitation an. Königliche Jutendantur 2. Armee-Corps.

S S a s ch4 I I A H A Ai a S bt Ä FIKM enRAELAZL A6 lia Hd Ia: I Ma MR E Di! Di Sora gte WI arine ti ot: E Ea S E E S e

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