1882 / 228 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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41117] Oeffentlihe Zustellung. l Die Malerfrau Florentine Schiemann, geborene St@la>, zuy Garnseedorf, vertreten dur ‘zen Justiz- rath Gonmlidi zu Graudenz, klagt gege*; ihren Ehe- mann, den Maler Adolf Schiemar.n, zuleßt in Gacnsee wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthaltes, wegen böslicher Verlassung und Versagung des Unter- ves (S8. 677 folg. 711 folg. Theil 11. Titel 1 L. R.) mit dem Antrage, das unter den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Be- Elagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Graudenz, Verhand- lungszimmer Nr. 27, auf den 14. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. : i Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Graudenz, den 25. September 1882. Idáékowski, | Geri hts\c{reiber des Königlichen Landgerichts.

141139] Oeffentliche Zustellung. In dem Fallimente des früher zu Ahrweiler wohn- haft gewesenen Kaufmanns Hubert Mertens, dessen gegenwärtiger Wohn- und Aufenthaltsort unbekannt ist, ist an Stelle des dur< Beschluß vom 10. Juli 1882 auf den 4. September cr. angeseßt gewesenen Termines zum Zwecte der Verifikation und Affir- mation der Forderungen der bisher nicht erschienenen Gläubiger und zum Abs<luß eincs Konkordats, eventuell eines Vereinigungsvertrages und Entgegen- nahme der Vorschläge in Betreff der zu ernennenden definitiven Syndike ein anderweitiger Termin auf deu 9. November 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgerichte, Abtheilung 11, zu Coblenz, Zimmer Nr. 3, anberaumt, zu welchem Termine der oben besagte Hubert Mertens hiermit, in Gemäßheit des Beschlusses hiesigen Kgl. Amts- gerihts vom 24, September cr. vorgeladen wird. „Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Beschlusses bekannt gemacht.

Coblenz, den 25. September 1882.

| Matthiessen,

c. Gerihtss{reiber des Kgl. Amtsgerichts.

[41119] Oecffentliche Zustellung.

Die Stadtgemeinde zu Braunsberg, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Pap in Braunsberg, klagt gegen den Knecht Anton Paet|<, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, wegen 27 A Kurkosten mit dem An- trage, den Beklagten zu verurtheilen, daß er an Klägerin. 27 Æ zahlt, aub das Urtheil für vor- läufig vollstre>bar zu erklären und ladet den Be- Üagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Braunsberg auf den 24. November 1882, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die- fer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Braunsberg, den 2s. September 1882.

i : Albrecht,

Geridtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I. [41133] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Carl Stange, Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung zu Frankenberg, vertreten durch Rechtsanwalt Heller in Gotha, klagt gegen den August Oschatz, früher in Manebach, jetzt in Amerika unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forderung für Eäuflih bez. leihweise gelieferte Zeitschriften, Mu- fikalien und andere literarische Werke, \sowic wegen Portoverlägen auf diese Lieferungen mit dem An- trage, den Beklagten zur Zahlung von 61,13 A mit Zinsen zu 6% mindestens vom 14. Mai 1880, fowie in die Kosten zu verurtheilen, auch das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlicen Verhandlung des Rechts- Rie, w das Herzogliche Amtsgericht zu Lieben-

ein au

den 2. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Liebenstein, am 26. September 1882.

2 ; . Brückner,

Gerihts\{reiber des Herzoglichen Amtsgerichts, [40976] Oeffentliche Zusteäung.

Der Malermeister Fein zu Altdamm klagt gegen den Heizer Poley, früher zu Altdamm, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts wegen Wohnungsämietbe pro 1, Oktober 1881 bis dahin 1882 mit dem An- trage, den Beklagten zu verurtheilen,

1) zur Zablung von 81 M nebst 5 9% Zinsen seit

1, April 1882,

2) daß er darin willige, daß die bei der Königl. Regierungs-Hauptkasse zu Stettin hinterlegten 108 A und 81 A an den Kläger gezahlt

p y d hende Urthei au as ergehende Urtheil für vorläufi vollstre>bar zu erklären, f fo und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu

Altdamm auf den 12. Dezember 1882, Vormittags 10 de:

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Majorowitz,

Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts, [41137] Oeffentliche Zustellun

Nr. 5649, o mann Leopold S Sbmid in Rippoldéau und Bä>er und Wirth Kaspar Gebele von da, vertreten dur< Rechtsanwalt Muser, kla zen gegen den Bauunternehmer Josef Reicert von Rippoldsau, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Kauf vom Jahr 1882, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zablung von a. 541 M 22 A, b. 672 A 13 4, jeweils nebst 5 9%) Zins vom Klagzustellungstag an und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Civilkammer 11. des Großherzogl. Landgerichts zu Offenburg auf

Mittwo>, den 15, November 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, etuen bei dem gedachten Ge- rite zugelassenen Anwalt zu bestellen. un Zwe>e der öffent/ichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht,

Offenburg, den 25. September 1882,

Gerichtsschreiberei des Gr, Landgerichts. S<waab,

[41120] Oeffentliche Zustellung.

Der Königliche Cisenbahnfiskus, vertreten dur die Königliche Eisenbahn-Direktion zu Bromberg, und diese vertreten dur den Justizrath Mehring zu Posen, klagt gegen den Anton Sadek aus Golaszyn, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem Kaufvertrage vom 29. Dezember 1876 mit dem Antrage, den Be- klagten zu verurtheilen, als Erbe der verstorbenen Wirth Philipp und Sophie, geborene Rojna, Sadek- {ben Eheleute die auf dem Grundstü> Golaszyn Nr. 9 von dem Grundstü>ke Golaszyn Nr. 1 über- tragene Forderung von 900 4 nebft Zinsen auf dem erftgenannten Grundstü>e auf seine Kosten zur Lö- {ung zu bringen und das Urtheil gegen Sicher- heitsleistung für vorläufig vollstre>bar zu erklären,

lung des Rechisstreits vor die zweite Civilkammer des KönigliŸen Landgerichts zu Posen auf den 16. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Krieger, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[41144] Oeffentliche Zustellung.

Die Näherin Johanne Sophie Hendrischke, gebo- rene Koethner, zu Pegau in Sachsen, vertreten dur den Rechtsanwalt Werner in Naumburg a./S., lagt gegen ihren Ehemann, den in unbekannter Ab- wesenheit lebenden Schneider Ernst Hendrischke, früher in Naumburg a./S., wegen Chetrennung mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu era<ten und ihm die Kosten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten mit Bezug auf die unterm 4. Mai 1882 erlassene öffentlihe Ladung zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des König- lichen Landgerichts zu Naumburg a /S. \ auf den 23. Januar 1883, Vorm. 9; Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Naumburg a.-/S., den 23. September 1882.

Rat\<, Sekretär,

Gerichtss{reiber des Königlichen Landgerichts.

[40993] Oeffentliche Zustellung. In Wecselklagsahen des Seifenfabrikanten Her- mann Trebig in Jena, Klägers, vertreten durch den Rechtsanwalt Hugo von Meßsh in Leipzig gegen den Kaufmann Karl Robert Ferdinand Nit- ter, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Aufcnthalts, Beklagten, eine Forderung von 228 M 45 S sammt Anhang aus dem Wesel vom 1. August 1881 be- treffend, ladet Kläger den Beklagten anderweit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig, Abth. I. Sekt. VIIL, auf deu 7. November 1882, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Leipzig, am 23. September 1882. Der Dia aatun a Königlichen Amtsgerichts. elgner. '

Verkaufs-Anzeige nebst Edictalladung.

In Sacen des Rechtsanwalts Ahues zu Bremen als Konkursverwalters der Firma Hauschildt in Bremen, Gläubigers,

[41128]

gegen den Gemüsehändler Johannes Kellner und dessen Ehefrau, Christine, geb. Weppner, zu Geestemünde, Schuldner, soll das den Scbuldnern gehörige, zu Geestemünde am Markt unter Nr. 83b. neben dem Bäter E. Wulff belegene Wohnhaus nebst Zubehör zwangs- weise in dem dazu auf Mittwoch, den 29. November 1882, : Mittags 12 Uhr, D anberaumten Termine öffentlich versteigert werden. Kaufliebhaber werden damit geladen. Alle, wel<e daran Eigenthums-, Näher-, lehn- re<tliwe, fideikommissarishe, Pfand- und son- stige dinglihe Rechte, insbesondere Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Ret im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundftü>s verloren gehe. Geestemünde, den 26. September 1882. Königliches Amtsgericht, Abtheilung I. Bacmeiîter.

[41081] Verkaufsanzeige

nebst Ediktalladung.

j In Sachen des Vorshuß- und Sparvereins zu Goslar, einge- tragene Genossenschaft, Gläubiger,

gegen den Sciefergrubenbesißzer Carl Hirs daselbft, pr - ( s bdri

ollen die dem Leßteren gehörigen, nacstehend

näher bezeichneten Immobilien]

1) das an der Bâäringerstraße dahier sub 11 zwischen Krause und Stork belegene, im Hypotbekenbuhe der Stadt Goslar vom Jacobistadtviertel sub Nr. 809 reaistrirte Wohnwesen, bestehend aus einem 7 Stuben, 9 Kammern, Keller, Küche und Bodenraum enthaltenden, mit Wasserleitung ver evonen Wohnhause, einem großen Pferdestall und Sc{hweinestall, sowie Niederlageraum ent- haltenden Nebengebäude und einem etwa

Sorgen haltenden Garten mit Garten- aus, die idelle Hälfte der Wiese im kleinen Scüfsselthale hiesiger Feldmark, worin der Königsbrunnen mit dem Füllhause befindlich, registrirt im Landbypothekenbuhe der Stadt Goslar Band VI, Theil 11, snb Nr. 980 und 980a, Seite 65,

¡wanaêweise in dem dazu auf

Dienstag, den 5, Dezember d, Z,.,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- |

alier anberaumten Termine öffcntlih versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welde daran Eigenthums-, Nôber-, lebn- re<tlie, fideikommifsarishe, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Real- bere<tigungen zu haben vermeinen, werden auf- gefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstü>s verloren gehe.

Goëlar, den 6. September 1882.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T. Buc{holz.

L61120) Aufgebot.

Der Privatier Wilhelm Gustav Jahn und dessen Shefrau Johanna Friederike, gebor. Koebber, aus Braunschweig, dermalen in Quedlinburg wohnhaft, haben das Aufgebot des ihnen angebli abhanden getommenen, vont „der Frankfurter Versicberungsgesell- schaft „Providentia“ am 6. August 1880 ertheilten Legescheins über die beiden zur Sicherheit für ein Darlehen von #. 1100-—. als Faustpfand hinge- gebenen Police Nr. 19,241 vom 16. August und Nr. 19,367 vom 24. September 1867 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \päte- stens in dem auf

Samstag, den 31. März 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Gr. Kornmarkt Nr. 12, Zimmer 16, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird. Frankfurt a. M., den 18. September 1882. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1V.

[41093] Aufgebot.

Der derzeitige Inhaber der Büdnerei Nr. 1 zu Niehagen, Schiffer Peter Ihns daselbst, hat das Aufgebot des bezeicbneten Grundstücks zur Berichti- gung seines Besißtitels beantragt. Alle Diejenigen, welche an dem Grundstü>e dingliche, der Verlassung auf den Antragsteller zu einem für dasselbe zu er- öffnenden Grund- und Hypothekenbuche entgegen- stehende Rechte in Anspru< nehmen und deshalb solher Verlassung widersprehen zu können glauben, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. November 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine diese ihre Redbte anzumelden, widri- genfalls jedes sol<hes Recht für erlos<en und der Besißtitel des Antragstellers für berichtigt erklärt werden wird.

Ribnitz, den 20. September 1889,

Großherzogli<h Me>lenburg-Schwerins<hes

Amtsgericht, Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber : A. Beister, Act.-Geh.

[41138] Bekanutmachung.

Das k. Landgericht München I. hat mit Beschluß

vom 21. ds. Mts. die öffentlihe Zustellung der

Klage der bayerischen Hypotheken- und Wecbselbank

„Hier, vertreten vom k. Advokaten und Nectéanwalt

L. Neuner, gegen den Kaufmann Sigmund Mayer,

früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, wegen

Gntschädigung zu 4710 A bewilligt, und wurde zur

Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung

der 1. Civilkammer vom

Montag, den 18. Dezembcr [. Js, Vorm. 9 Uhr,

bestimmt.

Hiezu wird der Beklagte mit dcr Aufforderung geladen, zu seiner Vertretung re<tzeitig einen bei Lene Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu estellen.

Klägerin verlangt, vorbehaltlich weiteren Anspru<{{s, vom Beklagten Bezahlung von 4700 A Ent- schädigung für Nichterfüllung der durch Ansteigerung des Anwesens Nr. 21 in Alling cingegangenen Ver- bindlichkeiten.

München, den 23. September 1882, Der Königliche Obersekretär : Nodler.

[41085] Verkündet am 20. September 1882. / Referendar Bö>kenförde, als Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Dortmunder Bankvereins, vertreten durh Rechtsanwalt Middendorf in Oelde, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Oelde dur< den Amtsrichter Ruba<h, da der Antragsteller den Verlust der na<stehend bezeichneten Urkunde und die Berechtigung zum Aufgebotsantrage glaubhaft ge- macht hat, da das Aufgebot nach 8, 20 des Aus- führungsgeseßes zur C.-P.,-O, vom 24, Mai 1879 und F. 103 der Grundbuhs-Ordnung zulässig ist ; da das Aufgebot dur Anhbeftung an die Gerichts- tafel, sowie dur< Einrü>ung in das Amtsblatt des Regierungsbezirks Münster vom 29. April 1882 bes kannt gemadt ist, da weder in dem Auf ebots- termine vom 20. September 1882, no< seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde angemeldet sind, und der Antragsteller Erlaß des Aus\c{lußurtheils beantragt hat;

für Recht:

Die Urkunde über die im Grundbuce von Osten- felde Band VI. Blatt 2 in Abtbeilung 111, unter Nr. 1b, eingetragene Post: Scichtungstheil von 1266 Thaler 7 Sgr. 8 l Jür Gustav Heinemann eingetragen aus dem Rezesse vom 25. November 1854, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Antragsteller zur Last gelegt. gez. Ruba <.

[41163] Oeffentliche Bekanntmachung. ie Barbara, geborene Jüsgen, Chefrau des frü- heren Schmiedes, jetzigen Fuhrmanns, Johann Hö- nerba<, zu Birresdorf wohnend , vertreten dur< Rechtsanwalt Justiz-Rath Seli mann, hat gegen ihren genannten Ehemann die ütertrennungsflage erhoben und is zur mündlicen Verhandlung des Rechtsstreits vor der 11. Civilkammer des Köni lien n mg A gu A: Ses gf ee L De- m , Vorm , anberaumt. Coblenz, den 23. Septanber 1a,

Mittags 12 Uhr,

[41164] Oeffentlithe Bekanntmachung.

Die Anna aeborene Nipp, ohne Gewerbe, Ebefray des Töpfers Caspar Scheben, zu Gelsdorf wohnend vertreten dur< Rechtsanwalt Henri, hat gegey ihren genannten Ehemann die ütertrennungsfklage erhoben und ist zur mündlichen Verhandlung des Recbtsftreits vor der I1. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Coblenz Términ auf zember 1882, Vormittags 9 Uhr, anberaumt,

Coblenz, den 25. September 1882.

_ Stroh, Gerichts\hreiver des Königlichen Landgerichts.

[41126]

Behuf Todeserklärung des verschollenen Johann Wilhelm Gustav Linkelmann, geboren 1, Januar 1835, Sohn des weiland Ciorienfabrikanten Fe hann Nikolaus Georg Linkelmann, und seiner wei land Ehefrau Sophie Dorothea, geborene Langhagen, zu Nienburg und zur Anmeldung von Ecbansprücben an dem Nawlaß des Verschollenen steht unter Ay- drohung der geseßlißen Nachtheile Termin vor dem unterzeidbneten Amtsgerichte an auf

Mittwoch, den 3. Oktober 1883, : Morgens 11 Uhr. Nienburg, den 7. September 1882. Königliches Amtsgericht, v. Hinüber.

[41122]

Nacbdem die Erben des am 15. Juli d. F. ver- storbenen Aderbürger-Interimswirths Christoph Heine hieselbst, als seine Wittwe Elisabeth, geb. Munnee, und der Tischler Friedri Cordes hieselbst als Vor: mund des von ihm hinterlassenen minderjährigen Kindes die Erbschaft mit der Rechtswohlthat des Inventars angetreten haben, so werden auf deren Antrag alle Diejenigen, wel<e Anspru< auf Be- friedigung an die Verlassenschaft des 2c. Christoph

eine zu haben vermeinen, bierdur aufgefordert, olche in dem auf :

den 17. November 1882, i Morgens 10 Uhr, vor hiesigem Herzoglichen Amtsgerichte anberaumten Termine anzumelden, unter dem Nechtsnachtheile, daß nicht angemeldete Ansprüche auf den Tbeil der Masse sih beschränken, welcher nach Berichtigung der angee meldeten Forderungen auf die Erben übergeht.

Vorsfelde, den 23. September 1882.

Herzoglicbes Amtsgericht. O. Schroeder.

[41148]

Durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zut Mülheim ist das CEintragungs-Dokument über die für F. W. Mühlemeier dafclbft Band VITI. Blatt 49 Abth. 111. Nr. 7 des Grundbuchs von Mülheim a. d. Ruhr eingetragene Forderung von 1500 für kraftlos erklärt.

Mülheim a. d. Nuhr, den 19. September 1889,

Königliches Amtsgericht. [41130] Im Namen des Königs !

Auf Antrag des Sekretärs Sauer, als bestellten Pflegers, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Haspe durch den Amtsrichter zur Nedden für Necht :

Alle unbekannten Interessenten, welche an fol- genden Bd. I, Blatt 217 Gem. Westerbauer verzeichneten Posten, als : 1) Abth. 111, Nr. 3 Restkapital von 58 Thaler 12 Sgr. 8 Pf., welches der Johann Caspar Kronenberg aus der gerichtlichen Verhandluvg vom 9. April 1825 und Sicbtungöverhand- 20, Dftober lung vom 20, August und 6, Dezember der Leopoldine Caroline Kronenberg \{uldet, Abth. 1I=[. Nr. 8 50 Thaler Abfindung, welche die Chcleute Carl Kronenberg ihrer Tochter Leopoldine Caroline z. Z. der Großjährigkeit oder Verheirathung auf Grund des Vertrages vom 27, Oktober 1845 s<ulden, Abth. 11I. Nr. 7 200 Tklr. Restkapital, \o- wie eine näher bestimmte Aussteuer, welche die Gbeleute Carl Kronenberg der Caroline Kronenberg auf Grund des Vertrages vom 27. Oktober 1845 \{ulden, Abth. 111. Nr. 9 20 Thaler 5 Sgr. 7 Pf. Kaufpreis, welche die zu 2 gedachten Eheleute ihrer daselbst gedachten Tochter auf Grund des Vertrages vom 18, Februar 1846 „\culden, Ansprüche erheben wollen, werden mit denselben ausgesclofsen, dem Leibzücbter Carl Kronenberg sen. in Westerbauer und dessen Kindern Friederike Kronenberg, Fricdrih Kronenberg, Helene Kronen- berg, Carl Kronenberg jun, und Gustav Kronen- berg werden ihre Nechte vorbehalten. Die Spezialmassen tragen die Kosten. zur Nedden.

[41131] Gesehen Amtsgeridt Bo>tenem Lu am 16. September 1882, in öffentliher Sitzung, Gegenwärtig : Amtsgerichtsrath Pfingsthorn, Amtsgerichts-Sekretär Sander. n Sachen, betreffend das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklä- rung des Franz Heinrih Breubhahn vulgo Breibahn aus Wallmerhole erschien 2c. i Vorgelesen, genehmigt ist nachstehendes Erkenntniß erlassen und verkündet: Todeserklärung...

Nacdem der dur< Aufgebot vom 29, Juli 1881 zur Meldung aufgeforderte daselbst benannte

Franz Heinri< Breuhahn vulgo Breihahn

, aus Wallmerhole, ih bislang nit gemeldet hat, aub von scinem R S glaubwürdize Kunde nit eingegan- gen ist : so wird derselbe nunmehr für todt erklärt.

Zuglei werden etwa no< nit angemeldete Erb- oder Nahfolgeberechtigte zur Meldung unter der Verwarnung aufgefordert, daß sonst auf sie bei Ueberweisung des Nacblafses an die angemeldeten Erben na< der na< 90 zan eintretenden Rechts- kraft dieses Urtheils keine Rücksicht genommen wer-

den soll, Gesehen wie oben, Beglaubigt : gez. P singftdorn. Sander. usgefertigt :

Stro b, Gerichtss<hreiber des Königlichen Landgerichts,

ejemann, Justizanwärter.

den 1, De,

41111 Oeffentliche Zustcllung.

[ N tcdee Teicbgraeber in Leobs{ütßz, ver- treten dur< den Rechtsanwalt Kurek daselbst, klagt gegen die verebelihte Tischlermeister und Handels- frau Marie Niklash im Beistande ihres Ehemannes, des Tischlermeisters J. Niflash, früher hierselbst, jeßt angebli in Lodz in Russis-Polen wohnhaft, wegen Mieths8- und Darlehnsforderung, mit dem Antrage, die Beklagte zur Zahlung von 37 M 80 „F nebft fünf Prozent Zinscn vom Tage der Klage- zustellung. an ihn zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu ecklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Aimtegericht zu Leobschüß

au A 22. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Die Einlassungsfrist ist auf 2 Wowen festgeseßt. Leobschüß, den 20. September 1882,

Haa, L Gerichts\<reiber des Königlicben Amtsgerichts.

{41134] Oeffentliche Zustellung. e:

Der Pianofortefabrikant Ed. Seiler zu Liegniß, vertreten dur den Justiz-Rath Bernau zu Ruhrort, Élagt gegen den Instrumentenhändler Hermann Teelen, früher in Duisburg, jeßt unbekannten Aufent- haltsorts, mit dem Antrage, für Necht zu erkennen, daß der in dem Prozesse des Wilhelm Paeß c/a. Teelen, am 2. Mai d. Is. vor dem Königlichen Amtsgericht hier, zwiscben Paeß & Teelen geschlossenen Vergleich dem Kläger Seiler gegenüber für ungültig zu erklären und daher der Beklagte Paey nicht für befugt zu erahten, auf den in Sachen Paeß ef/a. Teelen, bei der Königliden Regierungs-Hauptkasse zu Düsseldorf hinterlegten Auktionserlss von 311,89 6 irgend einen Anspru<h zu erheben, ins- besondere au< den Anspruh auf Zahlung von 237,30 # zurüdchzuweisen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgerichts zu Duiéburg auf den 11. November 1882, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwe>ke der öffenllihen Zustellung wird dieser Auszug der U E gemacht.

tittus, Gerichi8schreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[41128] Ausgebot.

Der Meygergeselle Friedrih Wilhelm Binz aus Riegel hat das Aufgebot des ihm angeblich abhanden gekommenen von der Direktion der hiesigen Spar- kasse über cin Guthaben von #6 2000 unter Nr. 84,588 ertheilten Einlegebüchleins beantragt. Der Inhabex des Sparkassenbuhs wird aufgefordert, spätestens in dem auf 2

Samstag, den 31, März 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Gr. Kornmarkt Nr. 12, Zimmer 16, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloscrklärung der Urkunde er- folgen wird. Frankfurt a./M., den 18. September 1882. Königliches Amtsgericht, Abthl. 19.

[41121] Aufgebot. L

Der Büdner F. Timm aus Beckerwitz hat das Aufgebot des -ihm abbanden-gekommenen Hypothekeu- \cheins über die Fol. 7 des Grund- und Hypotheken- buchs des Erbpachtgehöftes Nr. 1 zu Einhusen a. P. für ihn eingetragene Forderung von 1500 4 mit Zinsen zu 4# %% beantragt. Der Inhaber der Ur- funde mird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 30. März 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte im Fürstenhof, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebotstermine feine Rechte anzumelden und die Urkunde vor- zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Wismar, den 23. September 1882. j Großherzogl. Me>lenburg-S<hwerinsches Amtsgeric&ts.

(zez.) H. Raspe. Zur Beglaubigung : Kruse, A.-G.-Aktuar.

weite Verkaufs-Anzcige und Ausshlußbescheid.

In Sachen, betreffend die Zwangsversicigerung eines zur Konkursmasse des Schneidermeisters Wil- helin Böde>ker jun. zu Lehrte gebörigen vor Lehrte belegenen Aerstü>s, soll dieses Grundflü>k Art. 62 der Grundfteuermutterrolle von Lehrte, Kartenbl. 4, Parz, 146 zu 52 a 42 qm Größe beschrieben, zwangs- weise in dem dazu anderweit auf

Donnerstag, den 26. Oktober d. J., Morgeus 10 Uhr,

allhier anberaumten geseßlih lezten Termine öffent-

li versteigert werden.

Die Verkaufsbedingungen liegen in hiesiger Ge- rihts\<{reiberei zur Einsicht bereit,

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle zufolge Ediktalladung vom 12. Juni 1882 im beutigen Termine niht angemeldeten Ansprüche werden im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstü>s für verloren erklärt.

Burgdorf, den 21. September 1882,

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T. Culemann.

Ns Aufgebot.

Auf den Antrag des Lieutenants zur See Ernst v. Franbtzius zu Kiel, vertreten durd den Rechts- anwalt Dr. Krause von hier, werden die Inbaber der angebli< verloren gegangenen 4} prozentigen Osft- preuß. Pfandbriefe

Litt, E. Nr. 5232 über 100 Thaler, Litt. F, Nr. 3771 über 50 Thaler, Litt. G, Nr. 3480 über 25 Thaler aufgefordert, ihre Rechte auf die Pfandbriefe \päs testens im Aufgebotêtermine bei dem ters Gerichte (Zimmer 19) anzu- melden und die Pfandbriefe vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Königsberg i. Pr., den 19, September 1882,

au e In Sachen des Ubrmacers F. Koebis{G in Pots- dam, Waisenstraße 57, gegen die dem Aufenthalte nah unbekannten Scläcter Naumann'schen Ehbe- leute, zuleßt in Werder, Mühlerstraße 151, wohn- haft, wegen 39,75 Restkaufgeld für eine gelieferte goldene Damenuhr nebst Kette C. 123/82 hat der Kläger die Beklagten zur mündlichen Verband- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geribt zu Werder zu dem von diesem auf den 15. November 1882, Vormittags 11 Uhr, an- geseßten Termin geladen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung an die Be- BOS wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Werder, den 22. September 1882, Schoenberg, Gerichts\<reiber tes Königlichen Amtsgerichts.

[41115]

Die Hypothekenurkunde über die auf dem Grund- stüd>e der Wittwe Rade, Alwine, geborenen Piater zu Groß Bud>tow, Groß Bu>kow Bd. II. Blatt 150 Nr. 44 in Abtheilung 111. unter Nr. 1 aus der Obligation vom 29, Mai 1838 für den Fabrik- besißer Christoph Adam Geißel zu Byhblow einge- tragenen 100 Thlr., gebildet aus dem Hypotheken- scheine vom 19. Juli 1842 und der Urkunde vom 29, Mai 1838, ift dur< das am 21. September 1882 verkündete Urtheil für kraftlos erklärt. Spremberg, 25. September 1882.

Haus<hulz,

Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts. [41159]

Die von dem Kloster St. Jürgen vor Rambin für die Wittwe des Pastors Luhde, Elise, geb. Piper zu Deyelsdorf über ein von Leßterer gewährtes Darlehn von 3000 #4 ausgestellte Schuldverschrei- bung, d. d. Stralsund, den 22. Februar 1872, ist dur Urtheil des unterzeichneten Gerichts vom heu- tigen Tage für kraftlos erklärt worden. Stralsund, den 23. September 1882. Königliches Amtsgericht. I.

Bekanntmachung. Das Sparkassenbuch der Kreissparkasse zu Gnesen Nr. 2664 über 204,29 M, ausgefertigt für die Anton Tucboki’ se Pupillenmafsse, i dur< Erkenntniß des Königlichen Amtsgerichts zu Gnesen vom 16. Sep- tember 1882 für kraftlos erklärt worden. Gnesen, den 22, September 1882. Königliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Das Hypothekendokument über die 6090 Thlr. = 18 000 6, welche auf Band 11I1. Blatt 177 Nr. 26 Grundbuchs St1öffin in Abtheilung 111. unter Nr. 1 für die fünf minorennen Geschwister Schwartßkopf zu Neu-Ruppin eingetragen find, wird behufs Neu- bildung desselben dur< Aus\{lußurtel vom 22. Sep- tember 1882 für kraftlos erklärt. Neu-Nuppin, den 22. September 1882. Königliches Amtsgericht.

(4129) Bekanntmachung.

Auf den Antrag des Kaufmanns Hugo Lippe in Chemnitz, das Aufgebot des abhanden gekommenen, von der Firma F. Merkel in Niederrabenstein unterm 3, Januar 1882 auf si selber gezogenen, mit þ. y. &. Merkel A. Merkel acceptirten, Ende April 1882 an die Ordre Moritz Melzers in Oberrabenstein bei Kunath & Nieriß in Chemnitz zahlbaren, mit dem Giro genannten Melzers versehenen, an Hugo Lippe in Zahlung gegebenen Primawecsels über 500 A S betreffend, hat das unterzeichnete Amtsgericht unterm heutigen Tage erkannt :

der bezeichnete Wechsel wird für kraftlos er- flärt und sind die Kosten dem Antragsteller zur Last zu legen.

Chemni, den 13. September 1882, Königliches Amtsgericht das elbst. Abtheilung B.

Nohr. [47084] Bekanntmachung. e

Mathäus Bogenshüß, Maurer aus Si>ingen, Königl. Preußischen Oberamts Heingen, chelicher Sohn der verftorbenen Eheleute Joseph Bogensc{hütz und Therese, geb. Geiger, von da, geboren am 27. Oktober 1811, ist seit mehr als fe<s Jahren ver- {ollen und sind Nachrichten von ihm nicht cein- gegangen. »

Nachdem nunmehr auf Todeserklärung des Ge- nannten angetragen ist, werden er und seine etwai- gen unbekannten Erben aufgefordert, sih binnen neun Monaten von heute ab, spätestens im Ter- mine den 28. Oktober 1882, Vorm. 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 11, \{riftlich oder persönli zu melden, widrigenfalls Mathäus Bogenschütz für todt erklärt und sein Nachlaß den bekannten Erben ausgeantwortet wird.

Hechingen, 12. Dezember 1881.

Königliches Amtsgericht.

[41158] m Namen des Königs!

Auf den Antrag des Rittergutsbesiters Newold zu Wolklwig, als Besißer des Bauerhofes Nr. 3/4 zu Neu-Wolkwitz, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Demmin am 20. September 1882 dur den Königlichen Amtsgerihts-Rath Goer>e für Ret :

Der Carl Rutscher, in Amerika mit unbekann- tem Aufenthaltêorte, ein Sohn des verslorbenen Erbpächters Johann Joachim Rutscher zu Neu- Sommerkédorf aus dessen erster Ehe, sowie seine etwaigen Rechtsnacbfolger, werden mit ihren Ansprüchen an die auf dem Bauerhofe Nr. 3/4 zu Neu-Sommersdorf, Abtheilung 111, Nr. 6, eingetragene Forderung von 194 Tblr. 29 Sgr.

f. und die ebenda Abtbeilung 111. Nr. 7 Edgetragens Forderung von 65 Thlr. 25 Sgr. autges<lossen und die Hypothekendokumente Bee F Forderungen werden für kraftlos erklärt.

Demmin, den 21. September 1882,

Königliches Amtsgericht, 11, Abtheilung.

[41116] m Namen des Königs !

Auf den Antrag:

1) des Kaufmanns Eduard S{ulte in Görlitz und der verehel. Dominialbesitzer Platzmann, Clara Caroline Florentine, geb. Lehmann zu Ober-Ludwigsdorf, vertreten dur< den Justiz-

Königliches Amtsgericht. VII,

2) der verebel. Gärtner Lange, Auguste, geb. Neu- mann in Nieder-Ludwigsdorf, vertreten dur den Justizrath Rötger hier, E erkennt das Königliche Amtsgericht zu Görliß dur den Amtsgerihtsrath Schmidt

für Recht:

z 4. Oktober 1) das Hypothekeninstrument vom S MloiedEre 1864 über die auf dem Grundstü>k Nr. 4, Groß- Biesnit, Abth. 111. Nr. 4 für den Neatier Carl Gottlieb Bürger zu Görlitz eingetragene Kaufgelderforderung von no& 6000 4 nebst 5% Zinsen, 5 : 30. Juni das Hypothekeninstrument vom ———7—1846

1, Juli über die auf dem Grundstü>e Nr. 4, Nieder- Ludwigsdorf Abth. Il. Nr. 3 für den Gärtner Gottlieb Kliemt daselbst eingetragene Kauf- gelderforderung von no<þ 300 Thalern nebst 49/0 Zinsen, werden für kraftlos erklärt.

Görliy, den 23. September 1882. Königliches Amtsgericht.

[41112] Verkündet am 16. September 1882. gez. Nizinski, Gerichtsschreiber. Jm Namen des Königs!

In der Aas loben Uufgebotsfache

. F, 13/82 erkennt das Königlihe Amtsgericht zu Jarotschin dur< den Amtsrichter Jsaacsohn

; für Recht: Die unbekannten Interessenten an der Matthias Kwiatkowski'shen Spezialmasse aus der Marschel'schen Subhastation von Langenfeld Nr. 17, werden mit ihren Ansprüchen auf die gedabte Spezialmasse aus- gesblossen und die Kosten des Verfahrens sind aus der Masse zu entnehmen. \ gez. Jsaacsohn.

[40093] Ediktalladung. Beim unterzeichneten Amtsgerichte is vorgestellt : 1) Harm Hinrichs, ein Sohn des Fuhrmanns Edo Heins Hinrichs zu Mariensiel und dessen Ehefrau, alle Maria, geb. Oldewä>, geboren am 13. Sep- tember 1828 zu Mariensiel, sei vor länger als 20 Jahren als Schiffer abgereist und solle zum letzten Male im Jahre 1862 oder 1863 aus cinem ameri- kanischen Hafenorte geschrieben haben, daß er sich in das Innere des Landes begeben werde, 2) Hermann Hinrichs, ein Sohn der ebengenannten Chcleute Hinrichs, geboren am 16. September 1836 zu Mariensiel, habe vor dem Jahre 1865 als Schiffer eine Reise na<h Australien angetreten und seitdem nichts wieder von si hören lassen, 3) Anton Hinrichs, ebenfalls ein Sohn der eben- genannten Eheleute Hinrichs, sei im Jahre 1867 als Schiffer zur See gegangen und seitdem vers{hollen ; 4) Gerhard Mehnen Baak, ein Sohn des Schmiede- meisters Johann Hinrich Baak zu Mariensiel und dessen Chefrau, Anna Helene, geb. Buscher, verw. Rahmann, geboren am 6. November 1837 zu Mariensiel, fei etwa im Jahre 1853 auf einer italienishen Bark in See gegangen, das Schiff solle seinen Bestimmungsort nicht erreicht haben, 5) Fretih Behrends Frerihs, ein Sohn des Hâus- lings Edo Janssen Frerichs zu Nüstersiel und dessen Chefrau, Sophie Magdalene, geb. Boiken, geboren ami 20. Oktober 1811 zu Nüstersiekl, babe am 13, Dftober 1829 mit dem Emder Schiffe ,Ems- strom“, Kapitän L. B. RNeuel, eine Reise von Eng- land nah der Heimath angetreten, das Schiff solle scinen Bestimmungsort nit erreicht haben, 6) Edo Lübben, ein Sohn des Schiffers Behrend Lübben zu Kniphausersiel und dessen Ehefrau Anke Margarethe, geb. Lottzuanns oder Lois8mann, geboren am 7. Februar 1817 zu Kniphausersiel, sei im Jahre 1852 als Matrose na England in See gegangen und scitdem verschollen, 7 7) Johann Lottmann Lübben, cin Sohn der unter Nr. 6 genannten Eheleute Lübben, geboren am 1. August 1819 in der Gemeinde Neuende, ci im Jahre 1839 von Rüstersiel aus mit einem Schiffe als Matrose in See gegangen und seitdem ver- \{ollen. : ; 8) Hinrih Grahlmann, ein Sohn des Scneiders Helmeri< Grahlmann zu Bant und dessen Ebefrau, Gesche Margarethe, geb. Hinrichs, geboren am 30, Mai 1829 zu Bant, sei als Sc{iffer zur Sce gegangen und habe zum teien Male im Jahre 1868 aus Boston, Nordameri a, an seine Cltern geschrieben, seitdem sei keine Nachricht von ibm ein-

9) Oelri< Bernhard Janssen, ein _Sohn des Swneiders Gerd Behrens Janssen zu Rüstersiel und dessen Ehefrau, Gesche Margarethe, geb. „Hinrichs, geboren am 6. März 1839 zu Rüstersiel, sei als Schiffer zur See gegangen und habe zuleßt im Jahre 1859 aus Mobile im Staat Alabama Nagricht gegeben, dabei au< mitgetheilt, daß er den Namen William Petersen angenommen haben,

19) Iohann Andreas Janssen, ein Sohn - des Gastwirths Johann Gerdes Janssen zu Jever und dessen Chefrau, Helene, geb. Eden, sei Registra ur- gehülfe beim Landgeri&t zu Jever gewesen und vor etwa 20 Jahren heimlich entwichen, seitdem sei feine Kunde vorhanden,

11) Tyedmer Friedrich Edzard Tyedmers , ein Sohn des Malers und Glasers Christopher Tyed- mers zu Neugarmsiel und dessen Ehefrau, Trienke Maria, geb. Hinrichs, geboren am 14. Mai 1844 zu Neugarmsiel, sei am 24. Mai 1864 als Matrose mit dem Swiffe „Lina,“ Kapitän |Joh. Steengrafe. von Punta Arenas na< Bremen abgefahren, das Schiff habe seinen Bestimmungêort nit erreicht und sei wahrscheinli< mit Mann und Maus unter- gegangen.

Auf desfälligen Antrag wird nun hiermit Termin

angeseßt auf den

26. Juni 1883, zu welchem sich zu melden bezw. ihre Rechte anzu- acben und im E der Abwe!enheit einen im Herzogthum Oldenburg wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen haben: 1) die s8ub Nr. 1 bis 11 incl, genannten Ver- \{ollenen, unter der Verwarnung, daß sie für todt erklärt werden und ihr Vermögen ten in Folge ihres “s dazu zunächst Berechtigten verabfolgt werden ou, 2) die Erben der genannten 11 Verscollenen und alle zur Nachfolge in das Vermögen derselben etwa sonst Berufenen, unter der Verwarnung, daß, soweit niht ein von den Verschollenen hinterlafsener leßter Wille ein Anderes verfügt :

a. wenn fih Niemand meldet und als berechtigt legitimirt, das Vermögen der Verschollenen für erbloses Gut erklärt, im entgegengeseßten Falle aber den si als berehtigt Legitimirenden aus- gehändigt werden foll und

. der na< dem Aus\clufsse sih meldende und

legitimirende Berechtigte alle nah dem Aus- \{hlufse bis zur Anmeldung in Betreff des Ver- mögens getroffenen Verfügungen anerkennen muß und keine Rechnungsablage fordern kann, sondern sein Anspruch si auf die Bercicherung Derjenigen, welchen das Vermögen eingehändigt ist, unter Aus\{luß der erhobenen Nutzungen beîs<ränken soll ;

3) Diejenigen, welche Forderungen an die Ver- {ollenen zu haben glauben, unter der Verwarnung, daß die Forderung des na< dem Aus\<lusse sh Meldenden Denjenigen gegenüber, welchen das Ver- inögen eingehändigt ift, \i< auf deren Bereicherung unfer Aus\<luß der erhobenen Nutzungen beschränken oll. Zugleich werden Alle, wel<e von dem Leben oder Tode der Verscbollenen Nachrichten besißen , zur Mittheilung derselben an das unterzeichnete Amts- gericht aufgefordert.

Die Angaben können mündli< zum Protokoll des Gerichts\chreibers oder \<riftli< gemacht werden,

Der Aus\{lußbescheid und das Erkenntniß wegen der Todeserklärung werden am

29. Juni 1883 abgegeben und nur einmal in den „Oldenburgischen Anzeigen“ bekannt gemacht werden. Jever, 1882, September 9, Großherzoglih Oldenburgisches Amtsgericht. Abtheilung 11. Graepel. Meyerholz.

[41132] Bekanntmachung.

Dic Rechtsänwälte Dr. jur. Martin Heinrich Wil>ens und Dr. jur. Leopold Mann \ind ge- storben und ist die Eintragung derselben in der bies sigen Rechtsanwaltsliste gelöscht.

Bremen, 25. September 1882.

Der Amtsrichter : Stadtländer.

[41127]

In die Anwaltsliste des unterzeichneten Amts- gerichts ist beute der bei demselben zur Rehtsan- walts<aft zugelassene Gerichté-Assessor Eduard Wilhelm Moriß Greiff hierselbst eingetragen.

Halle in Westf., 23. September 1882,

gegangen,

Königliches Amtsgericht.

[41018]

Bekanntmachung. J Zur Verdingung der Brod- bezw. Fourage-Lieferung für die Truppen der nacbstehend aufge führten Garnisonorte im Jahre 1883 wird ein diess-e*tiner Deputirter folgende Termine abhalten:

Datum Termin

S Tg.!| Monat [Iahr] Stunde | Ort.

g Es kemmt zur Verdingung

.|21.| Oktober [1884 11 Ubr Anc |___iVormittag.

auf dem Rathhause

lam Z Brod und Fouraae für Arclam.

124) desgl. | do. | |

desgl. | Swinemünde er Dienstlokal der Garnison-Vertvaltung| Fourage für Swinemünde.

desgl. | do. | desgl. 7 | auf dem

desgl. | do. | desgl

Gollnow

Cöslin auf dem Ratbbause

Brod und Fourage fûz Gollnow.

Rathhause Brod und Fourage für Naugard.

Brod und Fourage für Cöslin.

auf dem

Schlawe

Rathhause Fourage für Sclawe._

desgl. M desgl.

Bromberg Dienstlokal des Proviant-Amtes

———

Fourage für Gnesen.

Î : |

| desgl. | do. bezgl. | j

i

.| November| do. | desgl. St E ® | Dienstlo?al des

oder portofrei dahin Snssandt scin müssen. An die Submis

ettin Proviant-Amtes | Fourage für Stargard i. Pom.

Die Lieferungs-Bedingungen liegen in ten Bureaux der Magistrate zu Anclam resp. Gollnow, Cöëlin, Schlawe und Naugard sowie der Garnison-Verwaltungen zu Swinemünde, gard i. Pom. und der Proviant-Aemter in Bromberg und Stettin zur Einsicht bereit. Unternehmer werden mit dem Bemerken eingeladen, daß die Lieferungs-Offerten den ausdrü>- lihen Vermerk bezügli der Kenntnißnahme von den gehörig o? aeg und mit der Aufschrift „Licferungs-Offerte“ versehen, im Termintlokal abgegeben

Guesen und Star-

edingungen enthalten und bis zur Terminsstunde,

jon {ließt si< event. na Ermessen des Deputirten cine Lizitation an. Königliche Jutendantur 2. Armec-Corps,

Submission von Siderohren. Die für die Werkstätten des diesseitigen Direktionsbezirkes im

rath Nôötger hier,

laufenden Etats-Jabre no< erforderlichen ca. 4500 Stü Sicderohre sollen im Wege öffentlicher Sub-

mission beshafft werden. Die Sieferungsbediagun- en 2c. [iegen im diesseitizen Materialien-Büreanu, ürftenwallstraße Nr. 10, bierselbst, zur en aus, können au< von demselben gegen Franco-