1925 / 285 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E E E P

[95744] Bankhaus Lahr & Co., A.-G, Commandite der Creditbank Mitteirhein, K. a. A, . é zu Niederlahnustein.

Die Gesell1cbait ift dur Be'chluß vom 20 Jui 1929 in Liquidation getre!en Die GHiäubiger werden aufgetordeit. sich bet der Gesellscha!t zu melden. Die Uktio- vpâre der Getellschatt weiden auf Sonn- abend, den 19, Dezbr. 1925, Nachm. 3 Uhr, in den Büros der Tz1euhand- Ge'ell\chaft Coblenz G. m. b H u Koblenz Babnhottplag 5, zu einer Ge- neralversammlurig eingeladen mit fol- gender Tageeordnung: a) Bericht über den Stand der Bank. b) Neuwahlen von A utsichtörat mitgliedern.

Die Liquidatoren : Alfred Hintmann. Otto Franz.

194282) Bilauz per 31. Dezember 1924.

Aktiva, H É.D P Me: & 12 900 En 37 500¡—

0000

Kassakonto Konto derx Aktionâre « «-» -

Pasfiva, Aktienkapitalkonto « « « « « [90000

50 000 Gewinu- und Verlusikonto.

Berlin-Grunewald, den 23. 11. 1925. Nittereck Grundstücksaftiengesellschaft. Der Vorstand. Con)entius.

[95733] Jahresabschluß der Funken Aktien- geseischaft vom Zk März 1925. Vermögenswerte, A S Sieldbetiande . . «6 e 12 636/21 Ea ToTtente s o ps e 44 26/16

56 892/37 Verbindlichkeiten, |———-|—” S L e 12 500 Transitposten L 43 937/03 Sewinn- und Verlustkonto: Vortrag a. 1923/24 : + 202 49 Zugang 1924/25 1 057 83 85H}

96 892

Gewinn- und Verlustrechnung für 1924/1925.

Soll. / S Vortrag aus 1923/24 j 244 Noten Se 6 23/57 NMeingewinn . « « e o 99/34

Haben. Erirägnisse . ; 40

40

Funken Aktiengesellschaft in Franifurt a. M. Dr. Noth1hild Leichthammer.

[93885] Bilanz per 31. März 1925,

Fti 4 is Grunde... Üb)chueibung 2 % . 29 600|

B 701 30301177

Passiva, Aenabital. - ¿aa + »„ E30000= Sd o o 5a 401/77 30 301177 Gewinn- und Verlustrechnung

per 31. März 1925.

S 29/9 Ab)chreibung auf Gebäude (20 900) j

« 4 a s . # ®

E E O GOS

Hohbarr: Grundsiücks- NAktiengeseilfchaft. Der Vorftand. PPa t b.

198078) Königgrätzerstr, 104/105 Grundstüts:Akiiengeiellichaft. Bilanz am 31. Dezember 1924,

Nktiva. Jantarandine u. Umbau . | 412 069/54 autionen, Bankguthaben, i E 7370 Üetderangen e 1401 erluft e. 06€ 8 9677

429 408

E Paffiva. fiienfavital . . « 300 000 eservelond9 . « « x 99 8710 Den 08 L 29 537 429 408} Gewinn- und Verkustkouto per 31. Dezember 1924.

Debet, WBeneralunfosten « . 127 902/07 inen E : 437|—

bjchchreibungen « , « 8000) 36 439107

r

____ Kredit, Mieleinnahmen. . 27 771186 Verluft (E, 185967121 36 339107 Berlin, den 1. Dezember 1925.

1798992 [98554

e Aflionëre unserer Gesellsaîi ,

E Der fe o EEREE B E

tag, den 24. Dezember , Vor- .: O, amburg.

imi1tags 11 Uhr, in unteren Geibätts-| Die Attionáre unjerer E Ls räumen, Berlin O 27, Krautstraße 92. | [gden wir zu der am Mittwoch, den ita1!findenden außerordentlichen e- |30. 12, 1925, Nachmittags 2 Uhr,

E rbäteies ¡im Büro der Ge!elliwaft, Hamburg 13

1. Vorlage des iriftlichen Berichts von D Aber C Can SERRnE Vorftand und Au'!sichterat über die| Die tionäre, die an der Generalver- D und den Hergang dez |)ammiung teilnebmen wollen, baten 1bre

L z Î ‘Tz c

IL Bescblußtassung über die Herab!etung A NN A 7 t E E des Aftienkapitais von nom. 10 Mil- | genannten Büro der Gesellschaft gegen lionen um einen von der General- | Emprang der Eintritiéfaite, die allein zut vertammlung zu beschließenden Bee | Teilnabme an der Generalversammlung tiag aut Goldmark bereh1igt, zu binterlegen. :

TTI. Beichlußtassung über die durch die Tagesordnung: Ans bedingten Saßungéände- | 1, Boeiase des Geschäftsberichts und rungen t der Vermögenéan!stellung nebft Ge.

Berlin, den 4 Dezember 1925. winn- weben nai aba me für das

Slefazeck Werk Aktiengesellschaft. | Geschättsiahr 1424/25

Der Auffichtsrat. 2. Be\chlußiassung über die Genehmi- (93993,

gung, der Es nebft Die Aktionäre unserer Gelellschaft ewinn- und Berlustrechnung. werden bierdmd. zu iner am ¿Douners. 3. Ms des Autfichte1ats und tag, den 24. Dezember 1925, Vor- /

mittags 11 30 Uhr, iy unseren Räumen, | Beschlußtassung über Zusammen- Berlin O 27, Krautfir. 52, ftattfindenden

enan tes S im Ver-

ordentlichen Generalversammiung 5 Beibluktafon Kei *

n k a überKapitalterßöhun

eingeladen. oder Yiquidation. E Vihan

6. Wahlen zum Aufsichisrat.

7. Satzungéänderung.

8 Veischiedenes.

Hamburg, den 2 Dezember 1925. Der Vorstanv.

Edouard de Klyn.

_ Tagesordnung: I. Genehmigung des Geicäftsberihts. 11 Genebmigung der Bilanz per 31. 12, 24. Beriin, den 4. Dezember 1925

Slesazeck Werk Aktiengesellschaft. Der Aufsichtsrat.

[98531 Prospekt der

_ Hannovershen Bodenkredit-Bank in Hildesheim

über Goldmark 5 000 000,— 9% iger Goldhypothefenpfandbriefe Reihe 7 unkündbar bis 1. Oktober 1930. (1 Goldmark gleih 0,3959842 & Feingeld nah dem Reichêmünzgeseiz vom 1. Juni 1909) Buchstabe A Nr. 1— 600 über je 1075 27 Gramm Feingeld = 3000 Goldmark

Di O A ; O f C ¿T-1800 2 F921 L Z 500 G D. O M S ot O Die Hannversche L odeukredit-Bank ist als Aktiengesellshaft mit dem Sih in Hildeebein am 17. März 1896 errichtet und ist berechtigt, Zweiganslalten innerhalb des Deutichen Neickes zu errichten.

_ Gegenstand des Unternehmens is der Betrieb einer Hypothekenbank in Gemäßheit des Hypothefenbanfgeießes vom 13. Juli 1899 und des Geseßes über wertbefländige Hvpo!hefen vom 23 Juni 1923.

Durch Privileg vom 29. Apri1 1896 ist der Bank die Genehmigung zur Aug: gabe auf den Inhaber lautender Hypothetenp!andbriete und Kommunatkobligationen erteilt wonden Dieses Privileg i\t auf die Ausgabe wertbeständiger Schuld- ve1schreibungen erweitert worden.

Aut Grund des enweiterten Privilegs verausgabt die Bank in Gemäßheit des Aufsichtèratsbeshl uses vom 3 Värz 1925 eine Reihe 7? 99%/giger Go!dhypotheken- vfandbriefe im Werte von 1792,1 kg Feingold = 5 Millionen Goldmark. Die Goldbypothekenptandbriefe sind auf den Inhaber ausgestellt und lauten auf den Geldwert bestimmter Mengen Feingol!d. Sie sind in Stücke zu Buchstabe A Nr. 1 600 über je 1075,27 Gramm Feingold = 3000 Goldmark,

E E E I

C 1 1M s O

“D 1000S S O auêégefertigt und mit halbiährigen, am 1. April und 1, Oktober jeden Jahres, erst- mais am 1. Oktober 1925 fällig gewordenen Zinétscheinen towie Erneuerungsicheinen ver!ehen. Die Zine\cheine lauten auf den Geldwert von Feingold glei einem dem Neichsmünzgefeß ent!prehenden Goldmarfkbetrage.

Die Einlösung erfolgt zuin leßten gemäß der Verordnung zur Durhführung des Gesezes über wertbeständige Hypotheken vom 29. Juni 1923 (NGBI 1 S. 482) vor 1. Viärz bew L September befanntgegebenen Londoner Goldpreis. Der Gold: preis wind in Neichewährung nah dem Vêitteikurs der Berliner Börse für Auszahlung ‘ondon auf Érund der leßten amtlichen Notierung vor der Bekann1machung des Boldprei)es im Reichsanzeiger umgerechnet. Die Goldhypothekenpfandbriete find seitens der Inhaber unkündbar, seitens der Bank nah Auslosung oder Kündigung zmücckzahibar. Von dem Rechte der Kündigung oder Auslo}ung darf vor dem 1. Oftober 1930 kein Gebrauh gemacht werden Die gekündigten oder gaeloften Nummern. der Fälligkeitstermin und die Ein- lötungsstellen werden dreimal in angemessenen Zeiträumen bekanntgemacht, das erfie Mal mindestens drei Monate vor dem Fäâlligieitötermin. Die Einlöfung der Zins|cheine und der ausgelosten bezw. gekündigten Stüe aa e Nubreihung neuer Zins)(einbogen ge)chieht außer bei der Kasse de1 Gelel]cast in Berlin bei der Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Asltien, bei der Deutschen Bank,

bei der Firma A. E. Wassermann, Burgstraße 23, in Hildesheim bei der Hildesheimer Bank und bei ten jeweilig bekanntzumachenden Stellen. Ebenda können auch etwaige Konvertie1ungen der Pfandbriefe kostenlos vorgenommen werden. Ulle auf die Goldbvpothekenpfandbriete bezüglichen Bekanntmachungen erfolgen außer im Deutschen NReicheanzeiger in zwei weiteren in Berlin eribeinenden Tages- zeitungen. Außerdem verpflicbtet fich die Getiell1chaft, dreimonatlihe Aufstellungen ihres Pfandbrief- und Obligationenumlau!s bei dem Börsenvorstand zwecks Ver- öffentlibuna im amtlichen Kuréblatt einzureichen Die als Sicherheit tür die Goldhypothekenpfandbriefe dienenden Gold- byvotheken werden in ein besonderes Goldbypothefenregifter eingetragen, auf welches die Beslimmungen des § 9 Nr. 4 und 9 des Gesetzes über wertbeftändige Hypotheken vom 23. Juni 1923 Anwendung finden. | s Der Trevbänder hat auf jedem Goldbypothekenpfandbrief zu bescheinigen, daß für denselben vori{chriltemäßine Deckung vorhanden ift. Zum Treuhänder ist der Oberregierungsrat von Ellerts, zum Stellver treter des Treubänders der Justizrat Ham!en, beide in Hildesheim, bestellt. Ver Anfïichtörat der Geselshatt besteht zurzeit aus den Herren: Geh. Kommerzienrat M. Leeier in Hildeëheim, Voisigender; Fr Schlesinger in Berlin, Direktor ter Industrie- und Puivat-Bä@n?, Berlin, stellvertretender Vorsigender; Spa fkassendirefior A Borgsted1 in Hannover; Oberbürgermeister Dr. E CEhiiicher in Hildesheim; Wirkl. Geh. Oberregiecungasrat Regaterungépräsidenta D P. Fromme in Hildesheun; Dr med. Fr. von Liebermann in Berlin; Jakob Michael in Berlin, Inhaber der Fiuma J. Michael & Co, Berlin, Oberstleutnant a D v. Papen, Haus Mez1teld b Dülmen in Wetttalen; Kommerzienrat Vax v. Wassermann in Berlin, Mitinhaber der Fima A E. Wasse1mann, Berlin. Die Mitglieder des Aufsichtérats erhalten jür ihre Tätigkeit außer Er!ay der baren Auslagen zuiammen einen Anteil von 8 v H von dem Reingewinn, welher nach Vornabme sämtlicher Abschreibungen Rüdcklagen 1owie na Abzug eines für die Aktionäre bestimmten Betrages von 4 v H des eingezahlten Grunzdfavitals verbleibt. Ueber die Verteilung des Anteils am Reingewinu unter teine Mitglieder beiließt der Au'sichterat Die Vergütung beträgt tür jedes Mitglied mindeftens jährlich den Gegenwert vov 71 a Gengols agr: Goldma1ft). M

er Vorland desteht zunzeit aus den Herren Dr. jur. Hermann Meyer und Karl Blo in Hildesheim T 0 Ie e s In det Generalversammlung gewähren je 60 NM einer Aktie eine Stimme. Nach dem Be\hluß der Generalversammlung vom 3. Vèärz 1925 beträgt das voll eingezablte Kapital 1,8 Millionen NM und ist in 12000 aut den Jubaber lautende Aktien zu je 60 NRM und 180 auf den Iuhaber lautende Atien zu je 6000 NM zerlegt Das Geztchäftsjahr if das Kalenderjahr. Für die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung find neben den ge!eglihen Vorschuijten jolgende jazungtmößigen Bestimmungen maß-

gebend. Nach Genehmigung der Bilanz dur die Generalversammlung wird der nach

- Zunächst iff der 20. Teil in den zur Deckung ein-8 ank der Bilanz fi eigebeuten Veriuttes zu bildenden Bîeteive'onds tolange einzus fiellen als der Nefeiveionds den 10. Teil des Gruntfapitals nit Überireitet; G

. aledaun werden 4 v. Hundert des ein ten Grundfapital Gewinnanteile an die Aflionâre L D a0

I, von dem verbleibenden Uebers{uß werden 15 v. Hundert zur Bildung eines Extraretervetonds. welcher ausschließlich zur Sicherung der Pzand- brie!gläubiger bestimmt ist, veiwendet, bis derjelbe 40 y. Hundert des eingezahlten Grundfapitals beträat; von dem alètann noch verbleibenden Betrage des Reingewinns werden a)8v. Huntert als Anteil am Reingewinn gemäß § ck95 Abs. 2 dieter

Satzung tür die Yitglieder des Aufsichierats verwendet, b) die den Vorstandèmitgliedern und anderen Beamten vertragêmäßig zugebilligten Anteile am Reingewinn berichtigt ; - 5, über die Verwendung des Restes beichließt die Generalversammluna.

Nawbsiebende Bilanz und Gewinn- nud Verluftrechuung vom 31. De- zember 1924 ist in der Generalver]ammlung vom 10. September 1925 genehmigt

worden : RM

1 800 000 250 000

Aktiva. Kassenbestand u. Reichébank-

j Aftienkapitaltonto . . quthaben .

¿ eseglicher Retervefondsfto Guthaben bei Banken und { Provisionsvortrag . 350 000 f Kreditoren

Bankiers 1 505 538 32 R S is 452 82: | Im voraus bezahlte Hypo-

Sonstige De- 159 334,82 i thefenzinien l“ 720

bitoren Effeftenfonto: i Goldbypotbhefenpfandbrief-

Neichs- 1. Staatsanleihen j fonto: 1.— | 8 9% Goldbypotheken- Sonstige |

y | ptandbriefe L

Effekten 83421295} 83421395 R 1. Brinas 1925 Hvvpotbeken alter Wahrung | 1 040 6276} alige Ziwen gu} Bankgebäudekonto . . 90 000 Goldpfandbriese Goldhypothekenkonto , « . 125 412 000

25 412 000

429 650 383 187

29 078 380 Getwvinn 2200 791

832 801 166 78d

Gewinn S Y E 0+ @ » D D

Verluft.

Hyvotbefenzinsen

Hvypothefen- provisionen . «

Sonstige Zinsen . .

Ptandbriefzinsen . . . [2055 13908 Kosten des Ptandbriefgeschäfts . 31 126 Steuein und Kosten der Staats-

aufsicht . E 3 0324! Handlungêunkostenkonto . s « - 77 896) Kapitaïentwertun,.öfonto:

Abichreibung s R 300 000 Provisionsvortrag » « - « s « .| 390000 Gem eas sl 0 I 3 200 381 3200 381/73 An Dividenden sind verteilt: 1920 auf ein Papiermarkkapital von 63000000 8 9%/

s E L 22 O a

S s "3000000 09/0,

I L »_ » 4000000 0%,

i wäßrend 1924 auf ein Kapital von. „. NM 1800000 12 9% verteilt wurden.

Am 30. September 1925 befanden s|ch Goldhypothekenvfandbriefe im Ge- tamtbetrage von G 25 689 000 im Umiaut, für die Goldhypothefen im Ge}tamte betrage von GM 25 689 000 im Hypothekenregifter einget1agen waren, Hildesheim, im November 192d

Hannoversche Bodenkredit-Bank,

Auf Grund des vorstebenden Prospekts find Goldmark! 50000090 2 %iger Goldhypothekenpfandbriefe Reihe 7 der Hannoverschen Bodentredit-Bank in Hildesheim zum Handel und zur Notiz an der Berliner Börje zugelassen worden, Berlin, im November 1925. A. E. Wassermann.

[98522] Prospekt über 3 090 0600 Neihsmark Vorzugsakiien dex

Bergwerks - Gesellschaft Dahlbusch in Gelsenktirchen- Rotthausen

30000 Stüd zu je NM 100 Nr. 1—30 000. Die Bergwerks8gesellschaft Dahlibusch ift eine im Jahre 1873 unter der Firma „Bergwerts-Gesellichatt Dablbu1h“ errichtete Aftiengesellsha|t mit dem Sih in Gebenfirhen-Notthaufen. Sie “ist aus der im Jah1ie 1851 unter dem Namen: „Belgiih-Rheiniche Getellihaft der Kohlenbergwerke an der Nuhr“ (Société anso- nyme Belge-Rhénan des Charbonnages de la Rubr) in Düffeldoif mit einem Kapital von 2000000 Franfen gegründeten Aktienge)ell)chaft hervorgegangen. Gegenstand des Unternehmens ist : a) der Bergbau und die Gewinnung von Kohlen und nußbaren Minerakien auf allen Gruben, welche die Gesellfhait als Eigentum, in Pacht oder sonsiwie ganz oder teilweise besfigt oder erwirbt, h) die Veiweitung der selbst gewonnenen oterx anderweitig erworbenen Mineralien und Enzeugnisse, ihre Verarbeitung für den Handel und Verbrauch sowie ihre Veräußerung, e) der Erwerb und die Errichtung von Anlagen, die für obige Zwede er- torderlih oder dienlih fino, fowie die Beteiligung bei Unternehmungen und Geihä!ten gleiher und anderer Art Das Grundkapital der Gesell)chaît betrug ursprünglich Tklr. 4 000 000 = 12 000 000 und wurde durch Be'\chluß der außerordentlichen Generalver)ammlung vom 12. Juni 1920 au? 4 36 000 000 erhöht. Die außerordentliche Generalversammlung vom 9. August 1924 hat sodann bes{lossen, das Afktienfapital von nom. 4 36 000 000 im Verbältnis von 3: 1 auf Goldmark 12 000 (‘00 umzustellen, und zwar wurde jede Aktie zu # 300 auf GM 100 und jede Aftie zu 4 1200 auf GM 400 abgestemyvelt. In diefer Generalversammlung wurde ferner beichlofsen, ‘das Grundkapital auf GM 15 000000 zu erböben durch Ausgabe von GM 3000000 neuen, auf den Inbaber lautenden Vorzugtaftien im Nennbetrage von je GM 100 mit Dividendene berechtigung vom 1. Juli 1924 ab. Diete Kapitalerhöhung diente in erfter Linie zur Beschaffung von Mitteln für Erweiterungs- und Verbesserungebauten Die Vorzuggaktien haben fünffaches Stimmreht und erhalten eine Vorzugs- dividende von 9 9%. Für Jahre, in denen ein ausgreichender Reingewinn nit verteilt wird, muß die Vorzugsdividende in den folgenden Jahren vorab gewährt werden. Bon dem nach Verteilung von je d 9/9 Dividende an die Vo1zugeaktien und Stamm- aftien fowie der sayzungegemäßen Tantieme verbleibenden Nest des Reingewinns, foweit er an die Aktionäre zur Verteilung gelanat, erhalten die Vorzugeaktionäre ein Drittel, die Stammaktionäre zwei Drittel als Superdividende. Bei Au'lötung der Gesellschaft werden zunächst die Vorzugsaktien, alédann die Stammaktien zum Nennwert zmückzezahlt. Der verbleibende Teil des LWer- mögens wird auf alle Aktien ohne Nücktticht auf die Gattung entsprehend threm Nennwert verteilt. Die Vorznggaktien wurden zum Nennbetrag ausgegeben und einem unter Führung der Aktiengetellihaft Mutuelle Mobilière et Immobilière in Brüssel stehenden Konfortium überlassen mit der Verpflichtung, einen Teilbetrag von GM 1000000 den alten Stammaftionären zum Nennbetrag in der Weise zum Bezug anzubieten, daß auf je GM 1200 Stammaktien eine Vorzugsaktie zu GM 100 bezogen werden fonnte, wobei der Schlußnotenitempel und ein evtl. in Frage fommender aucländitder Stemvel zu Lasten des Attionärs ging, während die Kosten der Neuauegabe der Vorzugsaktien und den deutshen Stempel die Getellichatt tiug, Die Einzahlungen auf die Vorzugsaktien waten derait zu leisten, paß unter Zu- aruntelegung des Wertes eines ameritanishen Dollars = GM 4,20, je !/4 bei der Zeicbnung, am 25. November 1924, am 29. Februar 1925 und am 29. April 1929 zu entrihten war 4 Das Grundkapital beträgt nunmehr N!M 15 000 000 und ift eingeteilt in Stü 4000 Stammaktien zu je RM 100 Nr. 1— 40 000,

20000 J e, 400 Nr 40 001 60 000,

30000 Vorzugsaktien , 100 Nr 1— 30 000. : Die Stammaktien Nr 1—40000 tragen die faküimilierten Unterschriflen des Vorsitzenden und eines Mitglieds des Aussichterats. Die Stammaktien Nr. 40 001 bis 60 000 find mit der tafsimllerten Unterschrirt des Vorsitzenden und eines zweiten Mitgliedo des Russichio1ats sowie des Vorstands ver)ehen.

Der Vorftand, F Goldmann,

Buchung der Abschreibungen verbleibende Yeiugewinn wie folgt verteilt:

(Fortsetzung auf der folgenden Seite.)

Die Vortmasaktien traaen die faklimllierten Unters{risten des Vorstßenden nnd eines Mutgliets des Aufsichte1ats iowie des Vortands und find ferner mit der eigen- hândigen Ünterichritt eines Kontrollbeamten versehen.

Der Auffichtsrat der Gesellschaft besieht aus d bis 9 Mitgliedern, zurzeit

au den Herren:

Jules Vuvlsteke, Ingenieur, Brüssel, Vorsitzender,

Fdouard Wiener, Bankier, Boite'ort (Belgien), 1. flellvertretender Vo1- fiyender,

Maurice Hulin Ingenieur, Brüssel, 2. ftellvertretender Vorsitzender,

Albert de Naux, Gutsbesitzer, Brüssel,

Comte Albert du Chastel de la Howarderie. Brüssel,

Antoine Vanderborght, Nechteanwalt, Brüssel,

Rlexandre Galopin (Direktor bei der Bank Société Générale de Belgique, Brüssel). Brüssel, ; s

Fernand Jacquet-Berger, Ingenieur, Brüffel,

Edouard Stern, Bankier, Brüfsei. j

Fedes Mitglied des Auisichtsrats hat bei feinem Amtsantriit Aktien der Ge- fellsaf! im Nennbetrage von 20 000 RM zu binterlegen. s

Der Autsichtérat erhäit außer dem Er!aÿ seiner Auslagen eine fefle Ver-

útung, deren Betrag von der Generalveriammlung bestimmt und auf die allgemeinen

Üntoften verrechnet wird. sowie einen Auteil von 99/6 dés Jabrgewinnes, nah Vor: nabme sämtlicher Abschreibungen und Rücklagen sowie nah Abzug der Tantieme für den Vorstand und eines tür die Aktionäre bestimmten Betrages von fün! vom Hundert des eingezablten Grundkapitals. Die auf Vergütung und Tantieme ent- fallenden Steuern und Abgaben werden von der Getelliba!t getragen. :

Alleiniger Vorstand ist Herr Generaldirektor Bergassessor Wilhelm Keften, Gelfenkirczen-Notthauten. : :

Die ordentliche Generalversammlung. findet innerbalb der erften ses Monate eines jeden Jabres ttatt. Zeit und Ort der Generairersammlung werden durch den Vorsißzenden des Aufsichtêrats testgesegt. In der Regel findet die General- verfammlung in Aachen statt. Die Einberufung muß mindesiens drei Wochen vor dem Versammiungstage bekanntgemacht werden. :

In der Generalversammlung hat jede über 100 RM lautende Stammaktie eine Stimme jede über 400 RM lautende Stammaktie vier Stimmen und jede über 1009 RM lautende Vorzugtaktie fünf Stimmen Den 120 000 Stimmen der Stammaktien steben biernah 150 000 Stimmen der Vorzugsaktien gegenüber.

Die Bekanntmachungen der Gefellicha!t erfolgen nah den Sazungen im Deutschen Reich8anzeiger, ferner in der Regel im „Moniteur Belge“. ‘Die Geteil- schaft wird sie außerdem in mindesteus einer Kölner Zeitung veröffentlichen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

N18 dem sich nah der Bilanz ergebenden Reingewinn werden zunäît 5 9/9 dein gesetzlihen Reservefonds zugeiüh1t, folange dieter nit 10 9% des eingezablten Aktienkapitals beträgt Sodann werden etwaige besondere Nüdcklagen genäß Beschluß des Awsichtérats vorcenvmmen. Von dem verbleibenden Ueber'chuß erbalten zunächst die Vorzugsaktionäre 9 9%, altdann die Stammasftionâre 9 °% des Nennwertes als Geroinnanteil. Von tem alódann verbleibenden Rest wird ein Betrag von 9 %% als Tantieme für den Aufsichtérat verwandt Der Rest wird, wenn dite Generalver- sammlung nicht eine andere Verwendnng bestimmt, ais Gewinnanteil an die Aktionäre in der Weise verteilt, daß die Vorzugsaktionäre ein Drittel und die Stammakticnäre zwei Drittel erbalten. A

Die Gesellschaft verpflidtet fich. in Köln und Brüssel je eine Stelle zu unter- halten und jeweilig bekanntzugeben, bei der die Auszahlung der Gewinnanteile. die Ausgabe neuer Gervinnanteil!cheinbogen, die Ausübung von Bezugsrechten, die Hinter- legung von Aktien zwecks Teilnahme an den Generalversammlungen sowie alle sonstigen von der Generalversammlung beichlofsenen, die Aftienurkunden betreffenden Maßnahmen kostenfrei bewirkt werden tönnen.

Der Anspruch aus fälligen Gewinaanteiisheinen erlischt zugunsien der Gesell- sckchaît mit dem Ablau}? des vierten Jahres ab 31. Dezember des Jahres, in dem sie fällig geworden sind.

Die Gewinnanteile der leßten fünf Jabre baben betragen :

1920: 18% au? nom. .4 12 000 009,— alte Stammaktien, I 9/0 e „s 24 000 000,— junge i 1921: 25 9% * 36 000 000, L 1922: 0% , 36 000 000, L 1923: 00°%/ * 36 000 000,— : 1924: 6% Ï NRM 12 000 000,— Stammaktien, 79/0 (für !/2 Iabr) 3 000 000,— Vorzugtaktien.

A Die Ms und Gewinn- und Verlustrechnung füx das Geschäftsjahr 1924 autet wie folgt:

Bilanz zum S1. Dezember 1924. RM

500 000 100 (0

Aktiva. Noch nicht eingezabltes Aktienkapital G o S #9 Abschreibung « . - » o Schachtanlage 1: Schacht- und Grubenbaue Abdichreibung » » . 5 Betrieb8gebäude Abschreibung « L Abschreibung « s »- Sifenbahn “#6 Abichreibung « - e Schaßhtanlage LI: Schat- und Grubenbaue Abschreibung . « « + Betriebägebäude Abschreibung « Machinen Abschreibung Eÿienbahn , Abschreibung Schacwtanlage I1l: Schacht- und Grubenbaue Abichreidung « « « « Betriebägebäude Aoschreibung Maschinen . Abichreibung Ÿ Abschreibung - - S6 Kokerei und Nebenproduktenanlag Abschreibung - « - E Wohngebäude

Mobiliar

300 000 * O 000 129 A! 12 000 I 0) M OOO Zt 1 999

S s es o os

850 000 683 000 T2T 2042:

£94) 204/23}. 1600 282/58: 160) 282/87 8 (hx! 7999 1

782 000 677 000

1 440 000!

700 000 70 000 219 395 22 348 114 22 172 722 9 000

4 999 1

1190 000 930 000

920 000 2511 950

2 379 000

2527 6779: 148 6779? 135 v0) 134 999 1 553 628 15 888 810

Abschreibung E Abschreibung A ° Hi Moagazinbestände und Vorräte ........, Außenstände ein1chl Bankguthaben und Darkehen .

Bürg1chaften RY 17 400 teiligungen j 1

81 172 121 186

16 322 19 613 075

Staatévapiere. Industrieobligationen und verschiedene E «ae 660 Ó Wechsel E 6-0 S 0.6 E R Fremte Geldsorten «

: ez, Pasfiva. Aktien- / 40 000 Aktien ju je RM 0 | is LA

664 482 385 025 2 646 661

apital 20 000 Aktien : zu je NM 400 | 30 000 Vorzugsaktien / zu je RM 100 Abgaben und Sleuern. . .«.-. « ä Löbne Mo Dejemider . «o eso Ï Gläubiger Ges « Büraschaften NM 17 400

Wi nb Beriilonio . co eo

. [2211 184 Abschreibungen . A S0 S h 2

1 294 281

G16 9026: | 119 613 v7o

!) Servon NM 3 651 122,23 Bankguihaben.

Gewinn- und Verluftrechnung zum 3k. Dezember 1924.

Soll, RMN F RNM 1 294 281

Abschreibungen z Meingewinn RM 916 902,62 Hiervon enttallen auf:

s M S M D

a) den Reservefonds 9 9% ü 45 845/13 h) 952% Dividende au} das Vorzugsaklienkapital ab

1. Juli 1924 ; E L 75 000 c) 5 2/9 Divitende auf das Stammkapital 600 000 d) 29 Svyherdividende auf das Vorzugsaftienkapyital

ab 1. Iuli 1924 E Le 30 000 e) 1 9% Superdividende auf das Stammkapital . . 120 000

f) Vortrag auf neue Nehnung « . 46 097

916 902/62 2211 184/04

s. * 9 9 - r ®

: Haben, i Per Betriebsgewinn aus 1924 nach Abzug der Ver- E

.

2211 184/04 | [2211 184]04

Das im Gebiet ter Stadtgemeinde Gelsenkiren belegene Grubeufeld der Gesellshait besint eine Größe von rd. 4 000000 qm. Es marficeidet 11n Norden mii den Zehen Consolièation und Hibernia im Osten mit der Zeche Ver. Nheinelbe und Alma, im Süden mit dem Felde von Ver. Bonifacius und im Westen mit ZolU- verein. Der Koblenreihtum beträgt bis zu einer Teufe von 1900 m nach mark: scheiderishen Ermittlumen 1d. 80000000 t

Auf L DHauptschachtaulagen werden vornebwmtih die Flöze der oberen und mittleren Fetifoblenpa1tie. z. T. aub nech Gaësfkoblenflöze, gebaut:

Die Schachtanlage IUF/FV/VE besigt 2 Fördenshächte (Schacht 3 und 6), einen Welter!haht Schacht 4), 4 Förderma!cinen, eine Damvffkesselanlage von zu- fammen 3919 qm Heizfläbe, eine Koblenwäihe von 80 t flündlicher Leistuna, ein Zentralmashinenkaus mit einem Turbogenerator von 2000 kw, einem Turbo- fompresscr von 24 009 chm Saualeistung in der Stunde und einem Kolben- fomviessor von 1200 ebm Saugleistung in der Stunde, ferner einen Ventilator von 8000 cbmj/min. Seiflung und einen Neserveventilator. Die Hauptförderfohlen sind bei 409 m Teufe in der Gastfoklenpartie und bei 621 m bzw. 732 m Teufe in der Feitkehlenvartie angeseßt. ; 7 j

Aut der Schachtanlage I11/1V/VI befindet ch ferner eine Kokerei von 60 Abhigzesfen mit Nebenvroduktengewinnung Die Kokeöten find im Jahre 1922 erneuert worden und die Nebenproduftengewinnungéanlagen find ebentalls in diesem Jabre vollkommen modernisiert worden. Gegenwärtig wird die vorbandene Keterei- anlage um 45 MNegenerativéfen mit einem tägliden Koblendurchsag von 600 t nassen Koktfoblen erweitert und die Nebenprodufktenanlage ent!prehend vergrößert. Gieih- zeitia wird ein Kofsfoblenturm für ein Fassungtvermögen von 2400 t gebaut, welcher dund eine neu zu errihtende Drabtieilbahn mit der im Bau befindliben neuen Wäsche der Schachtanlage 11/V/VI!1 verbunden wird. Alle dieje Neuanlagen jollen bis zum 15. Februar 1926 betriebé!ertig fein. i

Die Schachtanlage Ux/V/VILE besitzt 2 Fördershähte (Schacht 5 und 8 und einen Wetterichaht (Schacht 21, 4 Fördermashinen und 2 Ventilatoren. Die Tageéanlagen des Schadtes 8 sind erft in der Nachkriegszeit entstanden. Unter dieten Neuanlagen befinden fi u a. 2 moderne Fördermaschinen bis zu einer Teu?e von 1200 m, ein reilid bemessenes Schachtgerüst mit mechanijhem Wagenumlauf aut der Hängebank, ein großes Kauen-, Magazin- und Betriebägebäude für 3000 Mann Beleaschaft und ein modernes Wanderrost-Wasserröhren-Kesselbaus von 1800 qm Heizflähe. Gegenwärtig befindet sh im Bau eine neue Kohlenwä!che von 150 t Stundenleistung nebst Siederei und Verladung für eine ftündliche Leistung von 200 b, welhe mit allen Errungenschatten der modernen Au?bereitungstehnik ausgestattet werden und im November 1925 in Betrieb fommen foll.

Das Zentralma'chinenhaus enthält eine Abdamptturbine von 1240 kw Leistung und einen Kolbenfombrefsor für 12090 cbm/slündl.-Saugleistung fowie 3 Hochdrud- fompressoren für die Grubenlofomotiv!ö1derung mit zusammen 32 ebm/min Leistung. Die Ventilatoranlage des Schachtes 1T hat eine LÆislung von 1200 ebm in der Minute Die Hauptfördersohlenteute beträgt 592 m biw 718 m

Zwischen den beiden Haupt\chachtanlagen 111/1V/VI und I1/V/VIII liegt in der Mitte des Grubenfeldes die Nebenschachtanlage X/Berger. Diese besitzt einen einziehenden Wetter|haht (Schacht 1) und emen modernen ausziehenden Wetterschaht Schacht Berger). welcher einen Durchmesser von 6 m aufweist und mit 2 eleftisch angetriebenen Ventilatoren von je 10000 ebm/min. Leistung und einer eleftri\hen Fördermascine autgerüstet ist. Auf der Schachtanlage I/Berger befindet sich terner eine Tonschieterziegelei mit einer Herstellungëmöglichkeit von rund 5,5 Millionen Ziegelsteinen im: Jahr.

Sämtliche Schachtanlagen sind völlig ausgebaut und nach Fertigstellung der genannten, im Vau befindlihen Erneuerungs- und Erweiterungsbauten vollkommen modernisiert

Die Gesellshafk erzeugt außer Kohlen und Koks an Nebenprodukten Ammoniak, Teer und NRohbenzo!.

Die Erzeugung seit dem Jahre 1913 stellt {h auf:

Steinkohle Koks Schw. Ammoniak Teer

t b t t ;

1913: 1205 984 152 165 268 7321 1068 1914: 1 038 333 95 384 1727 5001 792 J915: 959 467 78 870 659 3819 924 1916: 1 034 542 159 133 508 7295 1102 1917: 1 108 850 165 969 108 6852 979 1918: 1 069 242 160 086 160 6469 951 1919: 736 961 75 613 952 2899 423 1920: 850 815 86 020 1018 3145 389 1921 : 898 404 89 314 1159 3484 507 1922: 926 986 20 479 241 614 68 1923 : 296 566 31 642 349 1180 149 1924: 916 142 §6 642 1343 4050 497

Die Belegschaft betrug im Durchschnitt des Jahres 1924: 4437 Mann.

Der gesamte Grundbesiy Ende 1924: 207 ha 65 ar 69 qm.

Die Zahl der Arbeiterwohnungen belie] sich Ende 1924 auf 1525 und die derx Beamtenwohnungen auf 142.

Die Gezellschaft gehört folgenden Verbänden an:

dem Rheinisch - Westfälischen Kohlen - Syndikat (Vertrag bis zum 31. März 1930) mit einer vorläufigen Koblenverkau1sbeteiligung von 1 530 230 b und einer Kofksbeteiltigung von 183 000 6 (die Kokobeteili- gung erhöht fi bei Inbetriebnahme der im Bau befindlichen neuen Batterie um 100000 t);

dem Benzolverband (Vetrag bis zum 31. Dezember 1929);

der Deutschen Ammoniak - Verkanfsvereinigung (Vertrag bis zum 31. Dezemberx 1929).

Sie ist beteiligt u. a. an der Gesellschaft füx Teerverwertung in Duisburg - Meiderich, welche die entfallenden Rohteer- und NRobbenzolmengen weiterverarbeitet, ferner an den Kohlenhandelsgetellshaiten Sanjen, Neuerburg & Co., Fravfkfurt, und Wulff & Co., Düsseldorf, sowie an der Rheinisch- een Grubenholz. Einkaufs-Gesellschaft m. b, H, Verlin-Char- lottenburg.

Die Gefellschaft besitzt sämtliche Geschästäanteile der Rolthaufener Dautpf- ziegelei G, m. b. H., Gelsenkirchen-Rotthausen, welche aus Tonschieter jährlich 6 Millionen Ziegel"1eine hei stellen kann.

Ferner veitügt sle über 1ämtlide Altien der Gelsenkirhener Zement- warenfabrik Ostermann & Co., NA.-G., in Gelsenkirchen - Rotthausen, welche die verschiedenartigîten Zementwaren, wie Zementröhren, Betonweikfleine, Bürgersteigplatten u dergl mehr heistellt.

Größere Betriebsöstörungen irgendwelcher Art sind in den leßten Jahren nicht vorgetommen. i

Die Aut\chließungs- und Ausrihtungsarbeiten unter Tage sind planmäßig M worden und haben mit dem fort|hreitenden Abbau gleihen Schritt gehalten Wir haben. ebenso wie die übrigen Unternehmungen des Rubrbergbaus, zurzeit unter starfem Absapmangel und ungünstigen Preien, insbetondere für Auds- landélieterungen, zu leiden. Wir glauben aber, iür das laufende Geschäftsjahr mit einem den derzeitigen wirt1haftlihen Verhältnissen ent}prehendem G1gebnis rechnen zu können.

Gelsenkirchen-Rotthausen, im Oktober 1925

Bergwerks. Gesellschaft Dahlbusch.

Auf Grund vorstehenden Prospet1s sind 3 000 000 Reichêmark Vorzugsaktien der Bergwerks - Gesellschafi Dahibuih in Geljenkircheu - Rotthausen, 30 000 Stúüd ¡u je NM 100 Nr. 1i—30 000, ¿um Handel und zur Nouz an der

Benzol b

=| Kölner Bönje zugelafsen worden.

Köln, im De¿ember 1925

A, Schaaffhausen'icher Bankverein A,„G, Delbrück von der Heyvi& Co,

| 198110)

[98104]

In der ortenili&en Generalversamms tuna vom 28. November 1925 wurden die tmnuemäßig aus dem Au!sicbtka1at unterer Gejelltwait ausge\chiedenen Perren :

Bürgermeister K. Hühnerbein; Artern,

Mauremeister P Krause, Artern, einstimmig wiedergewählt.

Für das Ge|ichäftsjahr 1924/1925 ges langt eine Dividende von at Piczent abzüalich 10 9/9 Kapitalertragsfteuer zur Aueibüttung welche ab 15. Dezemver beim Bankverein Artern, Sp1öngerts, Büchner & Co. erhoben werden fann

Arterner Elektrizitätëwerke,

Aktien-Gesellschaft. Der Vorstand. A Böôrner.

[98105 Ge T6) E Arterner Elekirizitätswerke Aft.-Ges.

Jahresrechnung für 1924/25, Bilanz am 30. Funi 1925.

An M Grundst - u Wassezkrajtkto. 99 00) (Sebäudekonto 37 720 Maschinen- und Werkkonto 91 980 Freileitungskonio . . 99 250 Straßenbeleuchtungékonto . 2 990 iu E 2 760 Schalttafelkonto. . . 1 260 Affumulatorenkonto . 1710 Damp? beizungsanlagekonto 850 Inventar- u. Werkzeugkonto 2 580 E R Sr 25 009 Sale 4 @ : 949 Post!checkkonto . . . 62 Sparfassengirokontke . « « 521 PBanffonto L 7930 Kentoforrentdebitorenfonî 11 969/26 Stromdebitorenfonto . 2751/29 170 850/44

|

Î-

Î

mol Eri

Per

Attienkavitalkonto . Hypothekenfonto . » Prioritätenfonto Neservefondskonto « - «. . | Kontokorrentfreditorenkonto 11 338/15 Reingewinn aus 1924/25 , 11 36993

Sa 170 880144

Gewinu- und Verlustrechnung am 30. Juni 1925.

E

100 000|— 25 000) 2 025|— 21 14738

“Un M Betriebéunfkoftenkonto 45 963 Handlungsunfkosténkonto . « 36 029 Prioritätenzinsenkonto . » 3 Abichreibungen « « - - - 10 992 Meingewinn « « « - + - 11 369 Sa. 104 358

Per A Stromfkonto L Installationskonto . » Zin)enkonto. « . » »

Sa 104 358 Arteru, den 26. September 1929. Arterner Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft. Der Vorstand. Börner. Die vorflehende Bilanz nebst Gewinns und BVerluftrehnung ist von uns zeprüft und für richtig befunden worden, Artern, den 26 September 192d. Arterner Elektrizität8werke Utktien-Gesellschaft. __ Der Auffichtörat. Hühnerbein. Büchner. Denze, Krause Wirges,

Bilanz am 34. März 1925.

Vermögenswerte, RM

Grundttüde . ¿ 92 h00 Gebäude . « « 129 400 Ma\chinen . s T1 30 Fuhrpark . . 700 Fabrifkinventar 1 Büroutensilien 1 Kassenbestand 718 Forderungen s 60 645 Val ¿66 108 507

400 073

d 8: E

Hail ild

s §0 9E ..0 E N e h A E E

0-0 S Si

f. _—

Verpflichiungen, A eo Hypotheken . E EU Kontokorrentverpflihkungen NRüdstellungen tür Löhne, Gehälter, Steuern 2c. Reingewinn per 31, 3. 1925

995 000 20 000! 148 E

5 352137 988/97

400 074143

Gewinun- und Verlustrechnung am 31. März 1925. e

l

Ausgaben, RM 143 Betriebéausgaben . » e 283 766/18 Verwaltungokosten , « « « 59 924/34 a a S Cs H 61778 U L «a6 11 5589 Ab)chreidungen . . . , 8 058/91 Reingewinn per 31. 3. 192d a8X}97

37h 811107

Einnahmen, L Bruttogewinn « - + » 375 811/07 ITO 811 T

Vorstehende Bilanz und Gewinn- und Verluitrehnung wmde in der Generale verfammlung am 26. September 1925 genebungi

Ferner wurde in der Generalversamms- lung an Stelle des audgeschiedenen uts sichisiatsmitgliedes, Hern WBaukdirektox Max Johannes, Hir!chberg, Herr Banks direftor Curt Nosemann, Hichbergi Sk, in den Au)sichtorat gewählt Lomnit i. Rigb., den 26. Septembex

1925 Lomnitzer Holzindustrie und Büfieufabrik Carl Freudiger,

e Ia, Lomnitz i, Rig» Der Vorstaud, Paul Freudiger