1882 / 247 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

44484] Oeffentlithe Zustellung, l Der Georg Höhnen, S e ißer zu Ssberr heim, vertreten dur Rechtsanwalt Justiz- rath Fischel, klagt gegen den Immanuel Sölkopf, Glaser, früher zu Sobernheim, jetzt ohne bekannten Wobhn- und Aufenthaltsort, wegen Nichtzahlung eines Immobiliar-Restkaufpreises von 1837,50 4 mit dem Antrage auf koftenfällige Auflösung des zwischen dem Iohann Baptist Guido und dem Ver- _ÜUagten Schölkopf am 24. Januar 1879 vor Notar Gemünd in Sobernheim abgeschlossenen Kaufver- trages über ein zu Sobernheim in der Oberviertler- großgafse gelegenes Haus, bezeichnet mit der Nr. 46, neben Valentin Fus und Johann Schatto, und sadet den Beklagten zur mündii&en Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Coblenz auf deu 14. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. j Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Coblenz, den 17. Oktober 1882. Stroh, i Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[44573] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 8006. Die Gebrüder Namn zu Segeten, vertreten dur Th. Rohlund dahier, klagen gegen den Hauvtlehrer Wilbelm Läufer von Kleinherrishwand, zur Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Kauf mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Bezablung von 46 4 52 -Z und 59% Zins vom Klagezustellungstage an, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Säckingen auf

Dienstag, den 5. Dezember 1882, Bormittags 84 Uhr. / \

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Säclingeu, den S Oktober 1882.

äßler, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[44577] Bekanntmachung.

Das Hypothekendokument über die Bd. V. Bl. 14 Nr. 6 Grundbubs von Neu-Ruppin Abth. 11. Nr. 31 aus dem Vertrage vom 30. Juni 1865 für den inzwischen verstorbenen Stadtältesten Friedrich Dec zu Neu-Ruppin eingetragenen 4000 Thlr. Restkaufgeld ist zum Zwecke der Erlangung einer neuen Ausfertigung durch Aus\{lußurtheil vom 13. Oftober 1882 für kraftlos erflärt worden, was gemäß $. 848 Abs. 2 der Deutschen Civilprozeß- Ordnung bekannt gemacht wird.

Neu-Ruppin, den 13, Oktober 1882.

Königliches Amtsgericht.

[44569] Amtsgericht Hamburg. Auf Antrag des Peefigen Rechtsanwalts Dr. J. H. Burchard als Testament8vollstrecker von Frau Hen- riette Louise Dorothea, geb. Kupprash, des Hugo Theodor Kartsher Wwe., wird cin Aufgebot dahin erlassen: daß Alle, welche an den Nachlaß der am 15, Sep- tember 1882 zu Altona verstorbenen Frau

enriette Louise Dorothea, geb. Kupprasch, des R Theodor Kartscher Wittwe, Erb- oder 0

nstige Ansprüche und Forderuagen zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen des von der genannten Erblasserin am 14. Januar 1880 errichteten, am 21. Septemer 1882 hier- selbs publizirten Testaments, insbesondere den dem Testamentsvollstrecker ertheilten Befugnissen widersprechen wollen, hiermit aufgefordert werden, solche An- und Widersprüche und For- derungen spätestens in dem auf REO 18. Dezember 1882, 0 Uhr V.-M,, anberaumten Aufgebotstermin im unterzei{- neten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Zim- mer Nr. 24, anzumelden und zwar Aus- wärtige unter Bestellung eines hiesigen Zu- \stellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus- \chlufses. Hamburg, den 14, Oktober 1882. Das Amtsgeriht Hamburg, Civil-Abtheilung AV. Zur Beglaubigung : Romberg, Dr., Gerihts-Sekretär. [44570] Amtsgeriht Hamburg. Auf Antrag von H. A. Holle als Liquidator und L: J. Merck & Co. und Joh. Ces. Godeffroy & ohn, als Direktoren der Affssecuranz-Compagnie von 1840 in Liquidation, vertreten durch die Nechts- anwälte Dres. Stammann, Nolte und Schroeder, wird ein Aufgebot dahin erlassen: daß Alle, welche an die in Liquidation getretene Aktiengesells haft „Affsecuranz-Compagnie von 1840° oder an die Antragsteller, als deren Liquidator, bezichentlich Direktoren, Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen oder der Vertheilung der noch vorhandenen Activa an die Aktionäre, sowie der Auflösung der Gesellscbaft und dem Abs{luß der Liquidation unter Ent- freiung des Liquidators und der Direktoren von aller Haftung widersprechen wollen, biermit auf- gefordert werden, solhe An- und Widersprüche und Forderungen spätestens in dem auf E 20, Dezember 1882, 19 Uhr B.-M., anberaumten Aufgebotstermine im unterzeicneten Amtüsgeriht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 23, anzumelden und zwar Autwärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs- bevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses Hamburg, den 17. Oktober 1882, Das Amtsgericht Hamburg, Civil- Mertung 7, Zur Beglaubiaung : Romberg. Dr, Gerichts-Sefkretär.

[44567] Amtsgeriht Hamburg. Aufgebot.

Der Professor Dr, Woldemar Frege ia Abtnaun- dorf, als Verwalter der Ortsarmenkasse für Abt- naundorf, vertreten durÞch Rechtsaawalt F. von Zahn in Leipzig, hat das Aufgebot beantragt zur Kraft- Ioserklärung der 49%, Prioritäts-Obligation der Berlin - Hamburger Cisenbahngesellshaft 1. Em. Ser. 1V, Nr. 27693 über Thir. 50 nebst Talon und Coupons, deren lejte Ausgabe für die Zeit vom

1. Juli 1877 bis 1. Januar 1883 erfolgt is. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem auf Mittwoch, den 16. April 1884, Vormittag£ 105 Uhr, von dem unterzeichneten Gerichte, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 25, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Hamburg, den 14. August 1882. Das Amútsgreiht Hamburg, Civil-Abtheilung Uk. Zur Bealaubigung: Romberg, Dr., Werichts-Sekretär.

[44568] Amtsgeriht Hamburg.

Auf Antrag des hiesigen Notars Dr. Heinrich Asher als Testamentsvollstrecker der Cheleute Jens Andreas Simonsen und Anna Magdalena Simo:sen, geb. ps eut (Matthias), wird ein Aufgebot dahin erlassen:

daß Alle, welhe an den Nachlaß der Che- leute Jens Andreas Simonsen (verstorben hie- selbst der 10, September 1881) und Anna Magdalena, geb. Matthiessen (Matthias) (ver- ftorben hieselbst ven 15. Septernber 1882) An- sprüche und Forderungen, insbesondere aus dem von den genannten Eheleuten am 15. Mai 1876 errichteten, am 27. Oktober 1881 hieselbst publizirten Testament, Erbansprüche zu haben vermeinen, oder den dem Antragsteller als Testamentsvollstrecker ertheilten Befugnissen, in8besondere der Umschreibungsbefugniß desselben widersprechen wollen, biemit aufgefordert werden, orde An- und Widersprüche und Forderungen pätestens in dem auf Dienstag, 19. Dezember 1882,

10 Uhr V.-M., v anberaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtêgericht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 1, anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs- bevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses.

Hamburg, den 14. Oktober 1882.

Das Amtsgericht Hamburg, Civil-Abtheilung VA. Zur Beglaubigung : Romberg, Dr., Gerichts-Sekretär.

[44579] - Jin, Namen des Königs!

Auf Antrag der unverehelichten Magd Petronella Gogot zu Luszkowo, vertreten durch den Justizrath Brachvogel zu Kosten, erkennt das Königliche Amts- gericht zu GGSON n E Studemund

ür Recht:

Der über die auf Gierlahowo Nr. 18 in Ab- theilung 1II. Nr. 3 für die unverehelihte Pe- tronella Gogot auf Grund des Erbrezesses de conf. den 10. Januar 1862 eingetragene, mit 5 Prozent verzinélihe Erbgelderforderung von 489 Thlr. 23 Sgr. 4 Pf. gebildete Hypotheken- brief vom 25. April 1873, bestehend aus der Abschrift des Grundbuchblattes“ mit angehäng- tem Erbrezeß vom 8. November 1881 wird für kraftlos erklärt.

Kosten, den 4. Oktober 1882.

Königliches Amtsgericht.

Verkänfe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

[44457] Bekanntmachung.

Die zur Regulirung des Bürgersteiges vor den Grundstücken Ziegelstr. Nr. 4 und 32 erforderlichen Ste eher, und Steinmetarbeiten sollen im Wege der Submission verdungen werden.

Die Bedingungen sind in unserm Bureaulokale, Michaelkirch-Play Nr. 17, einzusehen und versiegelte Offerten bis zum 283, dies. Mts., Vormittags 11 Uhr, daselbst franco einzureichen.

Berlin, den 17. Oktober 1882,

Königliche Garnison-Verwaltung.

[44421] Submission

auf Lieferung von 1000 cbm Deefsteinen (robe nene) zur Befestigung des Dammes der Ver- bindungsbahn Sagehorn-Kir{bweyhe.

Termin am 26. Oktober cr., Vormittags 11 Uhr, im Bureau der Königlichen Eisenbahn- Bau-JInrs\pektion bierselbst, woselbst die Submissions- bedingungen einzusehen, au abschriftlih gegen Ein- sendung von 1 M zu baben sind,

Harburg, den 16. Oktober 1882.

Königliche Eiscnbahn-Bau-Juspektion.

[44553] Oberschlesishe Eisenbahn. s

Sutmission auf Lieferung der für die Werkstätten Breslau, Posen und Ratibor pro 1883 erforderlichen Nuthölzer. Offerten sind mit entsprewender Auf- {rift versehen, bis zum Submissionstermine Donnerstag, den 16. November d. J., Vor- mittags 10 Uhx, versiegelt und portofrei an das unterzeichnete Bureau einzureichen. Die Lieferungs- bedingungen liegen daselbft zur Einsicht aus, können auch von dort auf portofreie Gesuche zum Preise von 1 Mark pro Exemplar unfrankirt bezogen werden.

Breslau, den 17. Oktober 1882. Materialien-Bureau der Königlichen Direktion.

[44456] Bekfauntmachung. :

Der Bedarf an Fourage und zum Theil auch an Brot für die mit Königlihen Magazinen resp. Bäckereien nit versehenen Garnisonorte im Bereiche der Intendantur 9. Armee-Corps für die Zeit vom 1. Januar bis ultimo Dezember 1883 soll im Wege der öôffentlihen Submission verdungen werden, zu welbem Zwecke folgende Termine anberaumt wor- den sind: am

Monutag, den 6. November æ2. er, Bormittags 11 Uhe, im Bureau der unterzeichneten Intendantur Brot und Fourage für Sonderburg, Fourage für Apen- rade, Harburg, Kiel mit Friedrichsort (Land-Armee). Brot für Itehoe und die im Lockstedter Lager kan- tonnirenden Truppen, mit Ausnahme der während der Artillerie-Schieß- und während der Herbstübungen daselbst untergebracbten und auf das Lager-Magazin angewiesenen Truppen, Mittwoch, den 8. November a. er., Bormittags 9 Uhr, im Geschäftezimmer des Großherzoglichen Garnison- n, in Neustrelis Brot und Fourage für Neu- reliß, onnerstag, den 9. November a. er.» Bormittags 9 Uhr,

im Geschäftszimmer des Großherzoglichen Garnison- Lazareths in Noftock Brot und Fourage für NRostock, Freitag, den 10. November a. er,

Vormittags 9 Uhr, : im Geschäftszimmer des Großherzoglichen Garnison- Lazareths in Wismar Brot und Fourage für Wis- mar und Brot für Doemiktz, Sonnabend, den 11. November a. er., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der Königlichen Garnifon- Verwoaltung in Lübeck Fourage für Lübeck und Mölln, sowie Brot und Fourage für Nagteburg, Montag, ven 13, November a. €Lr., Vormittags 10 Uhr, im Bureau der Königlichen Garnison-Verwaltung in Bremen Brot und Fourage für Bremen, Bremer- haven mit Geestemünde, sowie für Lehe.

Die Offerten sind verschlossen, portofrei und mit der Aufschrift :

„Submissions-Offerte auf Brot resp. Fourage-

Lieferung für Garnisonen des 9. Armee-Corps“ versehen, bis zum Tevmine an diejenigen Behörden einzusenden, bei welchen die Termine abgehalten werden.

Lieferungsbedingungen und Bedarfsnachweisungen liegen bei den vorgenannten Behörden, sowie- bei den Ortsbehörden derjenigen Bedarfsorte aus, an welchen keine Termine abgehalten werden.

Altona, den 13. Oktober 1882,

Königliche Juntendantur 9. Armee-Corps,

[43256] Bekanutmathung.

Die zum Neubau eines Pferdestalles für 112 Pferde erforderlichen Tischler- (573 M 85 1), An- streicher- (757 4. 31 S), Glaser- (359 4 28 d), Pflaster-Arbeiten (1143 A 31 4) und Lieferung von Eisengußtheilen (4342 M 69 4) sollen im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Termin zur Eröffnung der Offerten is auf Don- nerstag, den 26. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr, im Geschäftslokale der unterzeichneten Garnison-Verwaltung Sloßstraße 27 an- beraumt.

Bis zum Termin werden postmäßig ges{lo}sene und portofreie Offerten mit der äußeren Aufschrift «Submission auf Tiscbler-, Anstreicber-, Glaser-, Pflasterarbeiten resp. Lieferung von Eisengußtheilea“ entgegengenommen.

Kostenanschläge, Zeichnungen und Bedingungen liegen an genannter Dienststelle zur Einsiht aus und müssen vor Einsendung der Offerten unter- \{riftlih anerkannt werden,

Ludwigslust, den 9, Oktober 1882,

Großherzogliche Garnison-Verwaltung.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. w. von offentlichen Papieren.

[44566]

Prämien-Anleihen des Kantons Freiburg.

Zweiundsünszigste Ziehung der Obligationen von 15 Franken, statigehabt am 16. Oktober 1882. Serien :

232 58S G01

4605 4617 4620 4631 46911

7656 78358,

757 896 1261 1471 1688 2026 2058 2461 2496 2652 2785 2836 2205 2441 3571 3725 83767 3920 5196 5351 6120 62038 6295 6499 6578 6704 6829 6994 7041

2978 3984 45223 46092 5353 5444 5579 5677 5906 71274 7232 7409

Die Ziehung der Prämien-Nummern dieser Serien wird am Mittwoch, 15, November nächsthin, um 10 Ubr, im Bureau des Finanz-Departements No. 13, Gebäude der Staatskanzlei, stattfinden. Die Liste der obgenannten Prämien, welche an diesem Tage publicirt wird, wird ausser- dem alle bis zn diesem Tage ausgeloosten Serien aufführen.

Die Ziebungslisten sind dem Publiknm bei dem Finanz-Departement in Freiburg und bei nachstehenden Bankhänusern zur Verfügung gestellt: Herren Techann-Zeerleder & Cie, in Bern. Les hoirs S8. Marcel in Lausanne. Handelsbank in Basel. Pury & Cie, in Nenenburg. Mazzola & Sohn in Luzern, von Erlanger & Sohn und der Filials der Mitteldentschen Credit- bank in Frankfart a/M. Victor von Erlanger in Wien. Le Comptoir d'escompte in Paris, Schlesinger-Trier & Cie, in Berlin. Merck, Finck & Cie. in München und bei den General-Con- suln und Consuln der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Mailand, Genua, Triest, Venedig,

Madrid, St. Petersburg, London und Moskan,

Das Resultat jeder Ziebnng wird ausserdem im

Bund in Bern, der Frankfurter Zeitung in Frankfort a./AL, dem Staats-Anzeiger in Berlin und der

Augsburger Abendzeitnng publicirt. Freiburg, am 16, Oktober 1882,

Die Finanz-Direktion des Kantons Freiburg.

[35381] Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft. Zur weiteren Ausführung des è 9 des Vertrags vom 29. Vstober 1881, betreffend den Uebergang des Thürin- gischen isenbahn - Unter- nebmens auf den p Staat (G. S, de 1882 S. 36), fordern wir im Auftrage der Herren Minister der öffentlichen Ar-

beiten und der Finanzen die Inhaber der Stamm- aktien Ltt. 1. Serie A. der üringischen Eisenbahn - Gesellschaft (Gotha - Leinefelde) auf, diese Aktien vom 1. Oktober d. J. e H en Spa Umateo der Vor Dag Ns igen bin: dun unserer Hauptkasse hierselbst oder bei lichen Eisenbahn-Hauptkasse zu Berlin (Leipzigerplay Nr. 17) einzureichen, Es wird für je eine Aktie Litt. B. Serie A, ù

300 Æ eine Staats\{uldverscreibung der vier- prozentigen konsolidirten Anleihe zum Nominal- betrage von 300 4 unter gleiczeitiger baarer Zu- zahlung von 2 4 50 «-Z pro Aktie gewährt. Zu diesem Behufe sind Stücke von 5000, 2000, 1000, 500, 300 und 200 Æ ausgefertigt worden. Wünsche auf Gewährung von Äpoints bestimmter Höhe wer- den, soweit mögli, berücksichtigt werden.

Die Staats\chuldverschreibungen ind mit laufen- den, im Januar und Juli fälligen Zinscoupons für den Zeitraum vom 1. Januar 1882 ab versehen. Beim Umtausch sind daher die Dividendenscheine für das Jahr 1882 und die folgenden Jahre Nr. 16 —20 nebst Talons . mit einzuliefern. Für die feh- lenden Dividendenscheine werden die Coupons der Staats\chuldvershreibungen für die entsprechende Zeit zurückbehalten. :

Die Frist, innerhalb wel{er die Aktien einzurei-s cen sind, wird in Gemäßheit der Bestimmung im Absaß 5 des &$. 9 des Vertrags vom 29, Oktober 1881 auf ein Jahr, also bis zum 1. Oktober 1883 mit der Maßgabe festgeseßt, daß die Inhaber der bis zu diesem Zeitpunkte niht präsentirten Aktien. den Anspruch auf Gewährung von Staats\chuld- versGreibungen verlieren.

Bei der Königlichen Eisenbahn-Hauptkasse in Berlin können die den Aktien ent\prehenden Staats- sculdvershreibungen nicht Qua um Zua, sondern erst einige Tage nach der Einreichung der Aktien gegen Wiederablieferung der zu ertheilenden Interims- quittung ausgehändigt werden.

Zur raschen und ordnungs8mäßigen Abwickelung dieses Geschäfts empfehlen wir dringend die Beach- tung folgender Bestimmungen:

1) die Aktien nebst dazu gehörigen Dividenden- {einen Nr. 16—20 und Talons, ebenso alle darauf bezüglice Korrespondenz, sind direkt an unsere Hauptkasse hier oder an die König- liche Eisenbahn - Hauptkasse in Berlin nicht aber unter der Adresse der unterzeichneten Direktion einzusenden.

Jeder einzelnen Sendung ist das vorgeschriebene Nummeruverzeichnisß; im äup]1o beizufügen, zu welchem o naae sowohl von den König- lichen Eisenbahn-Hauptkafsen in Berlin und Grfurt, wie auch von den Billetexrpeditionen unserer größeren Stationen unentgeltlich verab- folgt werden. :

Nummernverzeichnisse in anderer Form können nicht angenommen twerden.

3) In einem der beiden Nummernverzeichnisse ift die vorgedruckte Empfang8quittung ordnungs- mäßig zu vollziehen und die Werthsdeklaration für die Rücksendung genau anzugeben.

4) Für größere Posten von Aktien, welbe der Be- sitzer derselben zum Umtausche persönlih in Erfurt zu präsentiren beabsichtigt, is zuvor der Tag und die Stunde mit der Hauptkasse daselbst zu vereinbaren.

Erfurt, den 4. August 1882.

Königliche Eisenbahn-Direktion.

IBochen-Ausweise der deutschen Zettelban?ken.

Wothen-Uecbersicht

: der Bayerischen Notenbank ita vom 14, Oktober 1882,

[44565]

Activa. M.

32,200,000 54,000 4,006,000 38,955,000 1,551,000 185,000 1,273,000

R Q Bestand an Reichskassenscheinen Ï Noten anderer Banken . « Wecbseln L e Lombard-Forderungen » E e sonstigen Aktiven . Passiva.

Das Grundkapital Der Reservefonds . L Der Betrag der umlaufenden Noten Die sonstigen, täglih fälligen Ver- D S E 3 Die an eine Kündigungsfrist gebun- denen Verbindlichkeiten s Die sonstigen Passiva A Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen im Inlande zahlbaren Wechseln . . , , K 1,928,541. 22. Münthen, den 17. Oktober 1882, Bayerische Notenbank. Die Direktiou.

7,500,000 643,000 66,413,000

944,000

85,000 2,639,000

[44581] Uebersicht

der

Säaechsisehen Bank

zu Dresden am 15, Oktober 1882, Activa. Conrsfähiges deutsches Geld . Reichskaasenscheine. . , , Noten anderer denutscher E Sonstige Kassonbestände . Wechselbestände , Lombardbeständse , Effectenbestände . L d 24 Debitoren und sonstigs Activa Passiíva. Eingezahltes Actiencapital M L Banknoten im Umlauf . . , Täglich fällige Verbindlich- E, AnKündigungsfrist gebnndene Verbindlichkeiten . . » 9,203446., —., E S o s ad 245,318, —. Von im Inlande zahlbaren noch nicht fälligen Wechseln wind weiter begeben worden: A 2,390,813, 35, Die Dircction.

é 18,124,203, 491,415,

6,831,200, 232559. 50,098,557, 2,690,220, 3.038.394, 5,097,742. 30,000,000, 3,694,606, 41,662,800,

» 1,798,120, —,

Die mit einem jährlichen Gehalte von 900 M verbundene vakante Nt Berarueels des Kreises Tongrowid, mit dem Wohn in der Gym- nasialstadt Wongrowiy, soll sogleich besetzt werden. Geeignete Bewerber fordern wir auf, \ich unter Einreichung ihrer Atteste und des Lebenslaufes binnen 6 Wochen bei uns zu melden, Brom- berg, den 14, Oktober 1882, Königliche Regic- rung, Abtheilung des Junern.

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Deutscher Reichs-Anzeiger

Königlich Preußischer S

und

/ Das Abonnement beträgt 4 A 50 4 für das Vierteljahr.

28

M 247

Se, Majestät der König haben Allergnädigst geruht : dem General-Lieutenant z. D. von Cranach, bisher Gouverneur von Köln, den Rothen Adler-Orden erster Klasse mit Eichenlaub; den Postdirektoren Bahl zu Stavenhagen in Mecklenburg-Shwerin und von Seydewitß zu Malchin, gleichfalls in Mecklenburg-Schwerin, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; dem Postdirektor a. D. Schlau zu Thorn den Königlichen Kronen-Orden dritter Klasse; dem evangelischen Lehrer und Küster Grabe zu Woxholländer im Kreise Lands- berg a. W., und dem katholischen Divisionsküster Ko striewa bei der 10. Division den Adler der Jnhaber des Königlichen Haus-Ordens von Hohenzollern; dem Küster Mahlow an der St. Marienkirche zu Königsberg N./M., dem Schuldiener gen am Gymnasium zu Buchsweiler im Kreise Zabern, dem ost:Packetträger Wam bs zu Niederbronn im Kreise Hagenau und dem Gemeinde- und Polizeidiener N ik olai zu Erbach im Rheingaukreise das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen.

Deutsches Neich.

__ qn Wustrow i. M. wird am 2. November d. J. mit einer Seesteuermannsp rüfun g begonnen werden.

Königreich Preußen. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

den Landrath des Kreises Löwenberg, von Haugwiß

zum Regierungs-Rath zu ernennen ; sowie dem prafktishen Arzt 2c. Pr. Friedrih August Arnoldi in Remscheid den Charakter als Sanitäts-Rath, und dem Kaufmann Ferdinand‘Schumacher, Jnhaber der Firma „Ferd. Shumacher & Comp.“ zu Potsdam, das Prädikat eines Königlichen Hof-Lieferanten zu verleihen.

Ministerium der geistlihen, Unterricts- und Medizinal-Angelegenheiten,

Dem Ersten Adjunkten an der Landesshule Pforta, Dr, Gustav Kettner ist das Prädikat Oberlehrer und

dem Oberlehrer am Gymnasium zu Duisburg, Heinrich Averdunk das Prädikat Professor beigelegt worden.

Den Oberlehrern Prorektor Schwarze und Dr. du Mesnil am Gymnasium zu Frankfurt a. Oder ist das Prä- dikat Professor beigelegt worden.

Beim Realgymnasium zu Münster ist der ordentliche Lehrer Dr, Hovestadt zum Oberlehrer besördert worden.

Der ordentliche Lehrer Ortlieb vom Schullehrer-Seminar zu Osnabrüdck ist als Erster Lehrer an das Schullehrer-Seminar zu Wunstorf und der Hülfélehrer Schlee vom Schullehrer- Seminar zu Verden als ordentlicher Lehrer an das Schul- lehrer-Seminar zu Osnabrüdck verseßt.

Am Schullehrer-Seminar zu Verden ist der Lebrer Kl ein- hanns zu Edezudorf, Landdrosteibezirk Lüneburg, als Hülfs- lehrer angestellt.

Bekanntmachung.

__ Die Kasse der Rentenbank für die Provinz Brandenburg ist vom B, bis zum 31. Oktober d. Js. geschlossen und befindet sich von da ad Klosterstraße 76 1.

Berlin, den 16, Oktober 1882, Königliche Direktion der Rentenbank für die Provinz Brandenburg.

[E

Jn der heutigen R e wird Nr. 42 der Zeihenregister- Bekanntmachungen veröffentlicht.

Sm

Nichtamtliches.

Deutsches Neich,

Preußen. Berlin, 20, Oktober. Jhre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin empfingen am 18. in Baden-Baden den Besuch Sr. Königlichen Hoheit des Groß- herzogs von Baden, welcher, nach kurzem Aufenthalt, nah arlsruhe zurückfehrte.

Ein Familiendiner konnte in diesem Zahre am Geburts- sest Sr. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit des Kron- Plinzen bei den Majestäten nit stattfinden, Allerhöchstwelche l die Beglückwünschung Seitens des Hofes entgegen

men,

Gestern Vormittag nahmen Se. Majestät der Kaiser Und König, wie „W. T. B.“ aus Baden-Baden meldet, mehrere Vorträge entgegen und haben später bei dem s{hönen

ler wieder eine Ausfahrt gemacht.

Berlin, Freitag,

puxaZ D IRE R T T e nrn R Am R r

taats-Nnzeiger.

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L

DEARE Rer E

_ Auch Zhre Majestät die Kaiserin und Königin unternahm eine Ausfahrt. Zum Diner waren keine Einladungen er- gangen.

Baden. Karlsruhe, 18. Oktober. Das heute aus- gegebene Geseßes- und Verordnungsblatt enthält eine an den Erbgroßherzog gerichtete Entschlie des Großherzogs, die nachstehenden Wortlaut hat :

Friedrich von Gottes Gnaven u. st, w. Nachdem ih durch Gottes Gnade von der {weren Krankhät genesen bin, die mi nöthigte, Ew. Königliche Hoheit und Kebden für eine \o lange Dauer mit meiner Vertretung in der Regierung zu beauftragen, will ih die- selbe mit dem heutigen Tage wieder sel î Übernehmen.

Gegeben zu Karlsruhe, 18. Oktober 1882.

i Friedri.

Eine zweite Entschließung beauftragt den Präsidenten des Staats - Ministeriums, das ersterwähnte Aktenstück öffentlich bekannt zu machen. ;

_ Hessen. Darmstadt, 17. Oktober. (Köln. Ztg.) Mit dem heute eröffneten Wintersemester werden bei der hiesigen Technischen 49 IUN mehrere Einrichtungen ins Leben treten, welhe für unser Land von nicht zu unter- schäßender Bedeutung zu werden versprehen und auch über die Grenzen Hessens hinaus Jnteresse in Anspruch nehmen. Zunächst ist nämlih ein Kursus für Konsolidationsgeometer und Kulturtechniker hergestellt worden, welcher eine Vervollständigung der Ausbildung geeigneter Männer, namentlich der Geometer, Wi x Förderung des Melio- rationswesens bezweckt, und im, V7xbitdung hiermit hat man auch béhus® Ausbildung voa Kulturingenizuren einen Studienplan aufgestellt, der ein bretjähriges Studium voraus: seßt. Weiter wird aber in allernächster Zeit noch ein Lehr- stuhl für Elektrotechnik errihtet und damit jungen Männern, welche dieses aussihtsreihe Feld pflegen wollen, Gelegenheit geboten werden, hier ihre volle Ausbildung zu erlangen. Dem Entgegenkommen der städtishen Verwaltung ist es mit zu danken, daß die für dieses Fah unbedingt erforderlichen Ap- parate in ausgiebigstem Maße vorhanden sein werden.

Oesterreich-Ungarn. Brünn, 20. Oktober. (W. T. B.) Der Statthalter hat neuerdings an die Bezirkshauptmann- schaften einen Erlaß gerichtet, in welhem denselben eine scharfe Ueberwachung jedweder antisemitishen Be- wegung zur Pflicht gemacht wird. Ein weiterer Erlaß des Statthalters lenkt die Aufmerksamkeit auf die Umtriebe der Sozialisten, welche die antisemitishe Bewegung in Ungarn betreiben follen, um für die sozialistishen Bestrebungen unter den Arbeitern Propaganda zu machen.

Großbritannien und Jrland. London, 18. Okto- ber. (Allg. Corr.) Der Premier:Mi nister hat folgendes Rundschreiben an die liberalen Mitglieder des Unter- hauses gerihtet: „Downing Street, 14, Oktober. Da \ih die Vertagung des Hauses über einen ungewöhnlich langen Zeitraum erstreckt hat, nehme ih mir die Freiheit, Sie daran zu erinnern, daß, wenn dasselbe am 24. d, wieder zusammen- tritt, die Aufmerksamkeit desselben sofort auf die Berathung der Frage der Geschäfteordnung gelenkt werden wird, welche jeßt eine alles Andere überwiegende Wichtigkeit in ihren Be- ziehungen zu dem öffentlichen Jnteresse und in Betreff der Wirkungsthätigkeit des Parlaments erlangt hat. Jch hoffe, es wird mit Jhren Dispositionen übereinstimmen, an dem angegebenen Tage auf Jhrem Plate zu sein.“

Ein Tagesbefehl des Lertoge von Cambridge bringt zur Kenntniß, daß allen Mannschaften des egyptischen Expeditionscorps eine Medaille verliehen werden soll, mit einer besonderen Schnalle (clasp) für diejenigen Truppen, die an der Erstürmung von Telelkebir Theil nahmen. Die Schnalle wird die Jnschrist „Telelkebir“ trazen

Sir Garnet olseley wird nah seiner Rückehr von Egzpten wiederum seinen alten Posten als General-Adjutant der Armee antreten. General-Major Taylor, welcher diesen Posten während der Abwesenheit Wolseley's bekleidete, wird zum Gouverneur der Kriegsakademie in Sandhurst ernannt werden.

General-Lieutenant Sir John Ad ye hat den ihm ange- tragenen Gouverneursposten von Gibraltar ange- nommen und wird Lord Napier von Magdala im Januar nächsten Jahres ablösen.

Die aus Wien stammende Meldung, daß die enge No Massauah am Rothen Meere zu annektiren beabsichtige, bezeichnet die „Pall Mall Gazette“ als un- begründet. Wir brauchen nit Massauah, s{hreibt das Blatt, und würden es mcht als ein Geschenk annehmen. Aber es ist niht unmöglich, daß die egyptishe Regierung, wenn sie Zeit

t, solhen Dingen ihre Aufmerksamkeit zu schenken geneigt ein dürfte, einen modus vivendi mit Abyssinien dur die Ad- tretung von Massauah an die Abyssinier zu arrangiren. Massauah ist ohne Nußen für Egypten, es der

W den 20. Oftober, Abends.

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dition: SW. Wilhelmstraße Nr. 32. J %

1882.

natürliche Seehafen Abyssiniens ist, Da es unter dem neuen Regime keine abyssinishen Kriege mehr geben wird, kann kein weiterer Einwand gegen eine Abtretung vorhanden sein, welche zu dem Mittel gemaht werden dürfte, Egypten von

einer der verdrießlihsten und kostspieligsten seiner äußeren Verlegenheiten zu befreien.

Frankreih. Paris, 17. Oktober. (Fr. Corr.) Dem Vernehmen nah wird am Tage der Wiederaufnahme der Kammersißungen, also am nächsten 6. November, das Ministe- rium vor den beiden Häusern des Parlaments eine Er- klärung verlesen, in welcher dasselbe sein politishes Programm darzulegen beabsichtigt. Das Kabinet Duclerc hat solches den Kammern bisher niht kundthun können, da am Tage der Konstituirung die E U Ae Session geschlossen wurde.

18. Oftober. (Köln. Ztg.) Das von Tirard auf- gestellte neue Budget ist fertig; der S wird in der nächsten Woche die Prüfung desselben in Angriff

nehmen. 19. Oktober. (W. T. B.) Unter dem Vorsiß Ryans, des Korrespondenten des „New: York- Herald“, fand heute im Stanleyklub ein Banket zu Ehren des Afrika- reisenden Stanley statt. Ryan brachte ein Hoch auf Stanley aus und rühmte seinen Charakter und seine orschungsarbeiten, erklärte aber gleichzeitig, daß die merikaner troy aller Sympathie, die sie für Stanley hegten, in dem zwishen ihm und Brazza entstandenen Streite neutral zu bleiben wünschten. Hierauf hielt Stanley eine Rede, in welcher er Brazza hbestig angriff und auf die nbedeutendheit der von demselben erzielten ForsGungsresu ate hinwies, indem Brazza nur etwa 160 Meilen ; in noch nicht_ Vandestheile è zur s kam auch auf den von Brazza mit abgeschlossenen Vertrag, den er ins : | : daß Makoko gar nicht verstanden habe, was er thue und daß derselbe niht im Entferntestcen an eine Geb etsabtretung gedacht habe, sondern lediglih zur Erbauung von Häusern für den Handelsbetrieb habe ermächtigen wollen. Ebenso wurde Brazza von Stanley der Vorwurf gemacht, daß er mit den von der internationalen Assoziation erhaltenen Fonds französische Stationen habe gründen wollen. Zum Sélus gab Stanley eine Uebersicht über die von ihm selbst am

Congoflusse im Jnteresse der Civilisation und der Humanität vorgenommenen Arbeiten.

Spanien. Madrid, 19. Oktober. (W. T. B.) Die amtlihe „Gaceta“ publizirt einen königlihen Erlaß, durh welchen das Ministerium ermächtigt wird, die im Okto- ber v. J. gekündigten, aber noch in Wirksamkeit bestehenden R GABELTTRY mit denjenigen Mächten, welche die von

panien vorgeshlagenen Grundlagen für die neuen Hafdels-

verträge angenommen haben , bis zum 15. Dezember d. J. zu verlängern.

Nußland und Polen. St. Petersburg, 19. Oktober. (W. T. B.) Die Räuber, welche zu Ende vorigen Mo- nats zwishen Melitopol und Berdiansk (Südrußs land) den Postwagen überfielen, den Postillon tödteten und aus dem Postwagen eine von der Reichsbank in Moskau nah Berdiansk gesendete Summe von 500 000 Rubel raubten, sind ermittelt und verhaftet worden ; dieselben sind Kasansche Tataren. Die Untersuhung is im Gange.

20. Oktober. (W. T. B.) „Regierungs- anzeiger“ zufolge sind von der zu Ende des Monats tember bei der Beraubung des Postwagens bei Melitopol ge- stohlenen Summe von 501 941 Rbl, nachdem die verhafteten Räuber die Versteckssieüen des Geldes angggeon haben, bereits 326 920 Rbl. wieder beigebracht worden. Nach den bisherigen Ergebnissen der Untersuchung stellt sich das Verbrechen als ein gemeiner Raub ohne jede andere Nebenbedeutung dar.

Dem „Herold“ wird von zuverlässiger Seite mitgetheilt, daß in der verflossenen Reichsrathssession auh die Fragen bezüglich der konfiszirten Güter in den westlichen Gouvernements geprüft und erledigt worden seien, und daß ein großer Theil dieser konfiszirten Güter wieder den Besitzern oder deren Erben zurückgegeben werden solle.

Dänemark. Kopenhagen, 17. Oktober. VRan, 2A Der erste Alt des Dramas der diesjährigen Rei 6- tagssession ist gestern mit dem Abschluß der ersten Fi- nan Ea im Sor zet eas beendigt worden. Vorher kam es noch zu einem ziemlich heftigen Zusammenstoß zwischen dem Conseils:-Präsidenten Estrup und dem Abg. Berg, welcher Letztere seiner Ungeduld und seinem Unmuth darüber, daß das Ministerium nO erschüttern lassen will, in pa- thetisher Weise Lust machte. Ohne Abstimmung genehmigte das Thing sodann den Uebergang des Finan zur zweiten Berathung und wählte den Finanzausshu

Amerika. (Allg. Corr.) Der Direktor der ameri- kanishen Münze hat seinen Bericht über das am 30. Juni beendete Fiskal jahr erstattet.

Der Bericht giebt dea Betrag der in den pwölf M gee prägten Goldmünzen auf 89 413 447 Dollars, und den der dollars auf 27 772075 an. Die Produktion des Jahres an