1882 / 252 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Die „Polit. Cocr.“ {ließt eine statistis%e Zusammenstellung über den Handel und Biere Keonstantinopels im Jahre 1881 mit folgendem Ueberblick: „Der Fade Konstantinopels im abgelaufenen Jahre, namentlich was die fuhr und den Absatz von fremden Erzeugnifsen betrifft, dürfte nit binter der Bedeutung des vorhergehenden zurückgeblieben sein. Obgleich dieselben traurigen Verhältnisse, welche das Vorjahr fo ungünstig beeinflußten, wie Miß- ernten und die zunehmende Verarmung der Konsumenten, fich in noch höherem Maße geltend wacchten und die Geschäfte namentlich im ersten Quartale des Jahres unter dem Eindrucke der drohenden Gefahr cines Krieges mit Gricchenland vollständig gelähmt waren, so trat in den späteren Monaten sehr lebhafter und anhal- tender Bedarf für Ms in allen Sorten Waaren ein und wurden auch für Thessalien au biesigem Platze starke Posten Waaren einge- kauft, um soce noch zollfrei einzuführen, da der griechische Zolltarif

r die neu erworbenen Provinzen erst im Monate November in Wirksamkeit getreten ist. Die Geschäfte na Persien haben für den hiesigen Plaß überhaupt eine große Bedeutung, weil auch der größte Theil der für dort bestimmten Waaren aus den hiesigen Niederlagen gekauft wird, und es wird allgemein gehofft, daß der Ausbau der Cifenbahnlinie Poti-Tifli2-Baku, welche das Schwarze Meer mit dem Kaspischen verbinden soll, nit nur zur Belebung des Verkehrs mit dem persischen Reiche wesentlich beitragen wird, sondern auch berufen ist, regelmäßige Handelsbeziehungen zwischen Konstantinopel und den fernsten mittelasiatischen Ländern herzustellen.

i: Rotterdam, 25. Oktober. (W. T. B.) Die beute von der niederländischen Handelsgesellschaft abgehaltene Kaffee- auktion eröffnete für Nr. 1 zu 40 à 404, Nr: 2 4135 à 413, Nr. 3 384 à 382, Nr. 4 464 à 463, Nr. 7 391 à 397, Nr. 8 42 à 424, Nr. 10 477, Nr. 16 28 à 285 Cent. :

i Verkehrs-Anstalten. Triest, 26. Oktober. (W. T. B.) Der Lloyddampfer A 2 E ist heute Vormittag aus “Konstantinopel hier ein- getroffen. Southampton, 25. Oktober. (W. T. B.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Neckar“ ist hier eingetroffen.

Berlin, 26. Oktober 1882.

Morgen findet Königlihe Parforcejagd statt. Rendez-vous : Mittags 1 Uhr zu Jagdschloß Stern.

Nachdem die Untersuchung, betreffend die Ermittelung derjenigen Ursachen, welche das Herabfallen des eisernen Vorhanges im König- r ge oause herbeigeführt haben, beendigt ist, wird Folgendes veröffentlicht:

Bekanntlih war der Unternehmer nicht im Stande, die mit demselben kontraktlih vereinbarte Lieferungsfrist einzuhalten, und mußte demgemäß die Eröffnung der Vorstellungen im Königlichen T Vera zause länger, als früher beabsichtigt war, hinausgeschoben werden.

Die erste Vorstellung durfte am 30. August cr. unbedenklich stattfinden, denn der eiserne Vorhang war gangbar und funktionirte so sicher, daß beim regelmäßigen Gebrauch an ein Herabfallen des- selben nicht gedacht werden konnte,

Da indessen die mit der Abnahme des eisernen Vorhanges beauf- tragte Kommission noch die Beseitigung verschiedener Ausstellungen verlangte, so mußte die definitive Uebergabe desselben bis nah gäânz- liwer Erledigung der betreffenden Arbeiten vetkshoben werden. Es erschien durbaus angänglich, diese Arbeiten tagsüber zwischen den Proben und den Vorstellungen bewirken zu lassen.

Der Vorhang wurde bestimmungs8gemäß stets 14 Stunde vor Beginn. jeder Vorstellung in Gegenwart des Hauspolizei-Inspektors durch Angestellte des Hauses heruntergelassen und nah Verlauf einer viertel Stunde um die Gangbarkeit desselben zu konstatiren in

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Gegenwart eines Ober-Feuerwehrmannes, des Führers der bei jeder Vorstellung anwesenden Abtheilung der hiesigen Königlichen Feuer- wehr, wieder hogezogen.

Nachdem der Vorhang bereits 5 (fünf) Woen tägli im Ge- brau gewesen, waren am Donnerstag, den 5. Oktober d. F., Nach- mittags von 2 bis 5 Uhr, unter Leitung eines Fngenieurs der aus- führenden Firma, zwei Arbeiter derselben mit der Beseitigung noch vorhandener Mängel beschäftigt. Während dieser Zeit ist der Vor- hang einige Male herabgelafsen und wieder aufgezogen worden.

Gegen 5 Uhr verließ der beaufsihtigende Ingenieur das Haus, da die Arbeiter nur noch ganz Unwesentliches das Nacfeilen von Thürgriffen zu bewerkstelligen hatten.

Als nun um 5# Uhr vom Hauspolizei-Inspektor verlangt wurde, daß der Vorhang aufgezogen ihm übergeben werden solle und die Arbeiter mit der Ausführung des Auftrages beschäftigt waren, be- merkten dieselben, der Vorhang allmählich s{hwerer ging und in einer Höhe von etwa 4 m sih nicht weiter bewegen ließ. Da die Zeit drängte, sucbten die Arbeiter der ausführenden Firma hastig nah der Ursache des Widerstandes und fanden, es eine Seilführung sich gelöst, von den Seilen bis auf * die Seilsheiben mitgenommen war, und dann 3 Seile aus ihrer Lage herausgedrängt hatte.

In ihrer Bestürzung und getrieben dur die unmittelbar bevor- stehende Eröffnungszeit des Hauses, wollten sie nun rasch das Fühs- rungsftück entfernen, um die Seile wieder in ihre richtige Lage bringen zu können, ohne dabei zu bedenken, daß nah dem Los\chrauben des Führungsftüdcks die Seile sofort bis auf die Are der Rollen berunter- fallen mußten, und daß dadurch der Vorhang nothwendiger Weise auf der einen Seite jeden Halt verlieren würde.

Zu allem Unglück veranlaßten die Arbeiter der ausführenden Firma außerdem noch, daß die Winde ausgelöst wurde, um das zweis theilige Führungs\tück leichter auseinandershrauben und \chneller ent- fernen zu können. Beim Lösen der leßten Schraube desselben ruts{bten nun selbstverständlich, wie oben angedeutet, die Seile plôß- lich bis auf die Axe der Rollen und der Vorhang fiel etwa einen Meter frei herunter.

Bei diesem plößlichen und ganz unberehenbaren Ruck rissen zwar keine der vorhandenen 8 Stahldrahtseile, dagegen waren die Seil- klemmen nicht fähig, hinreichend Widerstand zu leisten, die Seile \treiften sih in Folge dessen an je einem Ende heraus und der Vor- hang glitt bis auf das Bühnen-Podium herunter.

Wäre in diesem Moment, wie früher bemerkt, die Winde nicht ausgelöst gewesen, so hätte dieselbe das plößlihe Herabfallen verhin- dert und ein fanstes, ganz gefahrloses Herabgleiten bewirkt.

_ Andererseits wäre auch der oben erwähnte É A Ruck und das demnächstige Herabfallen des Vorhanges nicht erfolgt, wenn das Führungsftück niht ohne Weiteres entfernt, oder wenn der Vorhang selbst vorher zweckmäßig abgesteift worden wäre. :

Aus dem Gutachten des sofort nah dem Eintreten des geschilderten Vorgangs zugezogenen vereidigten Sachverständigen geht hervor, daß das verwendete Material ein Gutes war und daß mithin der Unfall nicht auf mangelhafte Qualität des Eisens 2c. zurücgeführt werden kann. Auch geben nach demselben Gutachten die Dimensionen der einzelnen Theile zu Bedenken keine Veranlassung, so daß die Ursache des Herabfallens ebenso wenig in etwa zu {wach gehaltenen Konstruktionsverhältnissen zu finden ist. Leßteres ges{chah vielmehr nur in Folge der Kopflosig- keit der von der ausführenden Firma gestellten Arbeitskräfte, die zwar im guten Glauben gehandelt haben, die aber die Folgen ihrer Un- befonnenheit zu' beurtheilen unmöglich im Stande waren.

Berlin, den 24. Oktober 1882. / :

General-Intendantur der Königlihen Schauspiele.

Die Preußische Haupt-Bibel-Gesellschaft hielt gestern Abend in der festlih erleuchteten Dreifaltigkeitskirche ihre 68. Jahres- feier ab. Nach der vom Pastor Schulß, dem Seelsorger der Drei- faltigkeitsgemeinde, abgehaltenen großen Liturgie, betrat Probst D, Brückner die Kanzel, um anlehnendan die Worte der heiligen Schrift, wie sie im Ev. Joh. 6, 66—69 verzeichnet stehen, die Festpredigt zu halten,

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in der er vor Allem aud mit Wehmuth der stetig fortschreitenden Entfremdung des evangelischen Volkes gegenüber der Bibel gedachte. 68 Jahre hat die 1814, unmittelbac nah der Befreiung des Vater- landes begründete Gesellsbaft gewirkt, wie der vom Prediger Zietbe alsdann speziell erstattete Bericht auswies, seit ihrer Stiftung 1 195 974 Bibeln und 203 327 Neue Testamente verbreitet. Im letzten Jahre wurden 60 350 Bibeln und 15 923 Testamente, 5674 Bibeln und 1855 Testamente mehr als im Vorjahre, ausgegeben, darunter die Scriften in einfachen Einbänden zu bedeutend ermäßigten Preisen. Tochter- esellshaften, deren z. Z. 166 der Hauptgesellschaft zur Seite stehen, Kirchen, Institute, Abgebrannte und einzelne Arme erhielten an Aus- stattung und Geschenken 261 Bibeln und 96 Testamente, die Betliner Stadtschulen für- die Erträge der Bibelpfennigbüchsen 262 Bibeln, die Militärshulen 400 Bibeln. Traubibeln mit illustrirter Familien: Chronik und Jubelbibeln mit illustrirtem Widmungsblatt für goldene und silberne Hochzeiten wurden endlich 11 357 verlangt. Den Ein- nahmen in Höhe von 168 710,25 A sftanden Ausgaben im Betrage von 162 635,50 M gegenüber, so daß 6074,75 M. Bestand verblieb. Schlußgebet und Segen des General-Superintendenten D. Büchsel {lossen die Feier.

Die Regulirungskommission der Hygiene-Aus stellung wird noch in dieser Woche ihre spezielle Thätigkeit beenden, so daß dann Zug um Zug die Brandschäden werden vergütigt werden. Die Kom- mission hatte eine sehr umfangreiche Aufgabe zu erledigen, womit fie in verhältnißmäßig kurzer Zeit fertig geworden ist. Mit der dann erfolgenden Auflösung der Komunission werden Bureauräume für die zur Bewältigung der neuen Ausstellungsarbeiten heranzu- ziehenden Kräfte disponibel, und zwar hat der geschäfts- führende Ausschuß beschlossen, den Winter über+ das Central- bureau unter den Stadtbahnbogen zu belassen. Wegen der gediege- nen Ausführung der Parkanlagen durch den sftädtishen Gartenbau- Direktor Mächtig is die glücklihste Fortentwicklung der Anpflan- zungen für den nächsten Frühling zu erwarten. Der Ausstellung ist, wie im vorigen Jahre, eine Beleuchtung dur elektrisches Licht und mit Regenerativbrennern zugesichert. Nachdem seit zehn Tagen der Anmeldungstermin offiziell geschlossen ist, hat sich ein erhebliches Plus von Anmeldungen herausgestellt.

Die am nächsten Sonnabend im Wallner-Theater in Scene gehende Novität ist cin Schwank in 4 Akten von H. Wilken und V. Justinns; „Gesellschaftliche Pflichten“, in welchem u. A. die Herren Gngels, Blencke und Meißner mitwirken werden.

Victoria- Theater. Um vielfahen Wünschen des Publikums nachzukommen, hat die Direktion des Richard-Wagner- Theaters beschlossen, eine einzelne Aufführung der „Walküre“ am Sonntag, den 29. d. Mts., zu geben. Der Billetverkauf findet wie bisher in der Hofmusikalienhandlung der Herren Bote u. Bock, Leipzigerstr. 37, und am Lage der Vorstellung an der Kasfe des Victoria-Theaters statt. i

Im Residenz-Theater findet das Gastspiel des Hrn. Ludwig Barnay mit Montag, dem 30, d. M., seinen definitiven Ab- \{luß. Hr. Barnay spielt also, nachdem er sich für morgen einen Ruhe- tag ausbedungen, nur noch an drei Abenden den „Kean“, welcher bei- nahe allabendlih vor ausverkauftem Hause gegeben wird.

Belle-Alliance-Theater. Die morgige Aufführung der Posse „Kläffer“ ist die leßte. G. v. Mosers Lustspiel „Ultimo“ mit Hrn. Direktor Lebrun als Kommerzien-Rath Schlegel geht nur

| einmal, und zwar am Sonnabend in Scene.

Die Sing-Akademie giebt am nähsten Sonnabend, den 28., Abends 6# Uhr, ihr erstes Abonnements-Concert. Zur Auf- führung kommt Martin Blumners Oratorium: „Der Fall Jeru- jalems“. Einlaßkarten zu 4, 3 und 2 &, Abonnements für 3 Concerte zu 9 und 5 M, sowie zu der morgen, Freitag, Nachmittags 4 Uhr, stattfindenden Generalprobe zu 1,50 M sind bei dem Haus- wart der Sing-Akademie zu haben.

Ptitevete für den Deutschen Reihs- und Königl. j Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register Rimmt an: die Königliche Expedition

des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Prenußishen Staats-Anzeigers: Berlin 8W,, Wilhelm-Straße Nr, 832,

_—————

Subhaßationen, AEARBERR, Wors ladungen u, L)

Zöllner, in Apolda, Clara Zöllner hier, Hedwig | 9ebens von Dienstgegenständen und eventuell der mili- Zöllner hier, Architekt August Zöllner in Müncen, | trischen Unterschlagung im Sinne der §8. 143, 177 Í

F dorti, Ci t O ‘dorf und | des Str.-G.-Bs., 137, 138 Abs. 1 des M.-St.-Gs. | dert spätestens im obigen Termine ihre Ansprüche Melly Scbniyer, geb. Christian, in Warnsdorf und f A L ““

B anzumelden und zu begründen, und zwar unter dem in dem heute versammelten | Re{tänactbeile. daß sonst die ersteren damit aus- ges{lossen, die letzteren ibres Rechts gegen den neuen des Aufgebotsverfahrens den Extrahenten zur Erwerber verlustig erklärt werden sollen.

Tare und Kaufbedingungen können 14 Tage vor

Kaufmann Adolf Christian bier ist von dem unter-

Zöllner, Sohnes des Musikdirektor Andreas Zöllner Kriegsrect. und seiner Ehefrau Emilie, geb. Oberländer, Bru- ders bez. Oheims der Antragsteller, geboren am 21,

ercist ift und seitdem keine Nachricht gegeben hat, eschlossen und unter Bezugnahme auf die Bekannt- macwung vom 21. Juni d. J. Aufgebotstermin auf

anberaumt, wozu Ferdinand Zöllner und seiner der Eriftenz nach unbekannten Erben geladen werden, um

um so sicberer anzumelden, als außerdem der Ab- (L. 8) wesende für todt erklärt, scin Vermögen als vererbt angesehen und behandelt, seine ihrer Existenz na undbekaunten Erben aber, welche ih nicht angemeldet haben, mit ihren Erbansprüchen werden autges{loîsen werden. :

Die Eröffaung eines Auss{lußurtheils erfolgt am | vig#burg

8, September 1883, ® Bormittags 11 Uhr,

Auêwärtige Betbeiligte haben zur Annahme künf- tiger gerichtlicher Ausfertigungen cinen Beoollmäch- tigten am Gerichtssitz zu bestellen.

Meiningen, 18. Oktober 1882,

Herzogl. Amtsgericht. Abtheilung 11, Bernhardi

[45409] Salzuflen,

[45420]

August 1859, cvangelish, Ochsezbauer, 6, November 1879 eingestellt,

Grund des Art. 79 der würtkemb, Militärstraf-

ordnung von 1843 mit Stimmeneinheit durch{ Urtheil zu Ret: s)

fluht §8, 69 u. 70 des Militärstrafgesebuhs

in contumaciam für s{uldig ccflärt und das ihm | 10) Garten auf der Breden, Rev, B, Nr. 2B zu fa

| 4 My. 3 Qu.-R., ögen, nubeschadet der Rechte Dritter, mit | Verkaufstermin auf

rtig zusichende oder künftig anfallende |

De

. Steckbriefe und, Untersnchnaugs-Sachen. . Subhastationen, Ansgebote, Vorladungen u, derg]. 3, Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc. . Verloosung, Amortisation , Zinszahlueg F M u, s. w, von öffentlichen Papieren, 9, Familien-Nachrichten.

Beschlag belegt sein, im Uebrigen aber wegen

ergl. seiner Bestrafung das Weitere bis na seiner Wieder-

beibringung ausgesetzt bleiben, wobei zu bemerken ist, | bestimmt.

_ L J s S ls x c erselbe weiter verdähti Hot orf Ì

Auf Antrag des pens, Amtseinnabmeschreiber Adolf | dh derselbe weiter verdächtig erscheint der versuchten S bier, Frau Lina, verwittwete Wenk, geb. | * r / E j

B, R. W., zeibneten Amtsgericht das Aufgebot des Ferdinand So gesprochen

Garnison Ludwigsburg, 7. Oktober 1882. Der Vorstand.

April 1839 hierselbst, welher 1858 nach Amerika | (93-) Be Ee Ae) TED s b L L ' Major u. etatsmäßiger Stabsoffizier. (L. 8.)

1, mber I883, Vor L E, September 1883, Vormittags 11 Uhr, Vorstehendes Urtbeil wird hiermit bestätigt. Stuttgart, im Königlichen Militär-Revisionsgericht, ihre Ansprüche an dem Vermögen des Abwesenden | den 10. Vfktober 1882. y (gez.) v. Link, General-Major. (gez.) Widenmann, H General-Auditeur. Veröffentlicht auf Ersuchen des Kommandos des 4. Württ. Infanterie-Regiments Nr. 122 in Lud-

Besigheim, den 24. Oktober 1882.

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts,

Im Wege der Zwangsvollstreckun ist zur Versteigerung der Grundgüter des Kauf- manns Ferd, Kunze bierselbst, bestebend in: 1) Garten binter dem Kirchhofe, Rev. A. Nr. 55e. ju 4 M4, _ Urtheil, 2) Garten binter der Linde, Rev. A. Nr. 93a. In der Untersucbungssacbe gegen den Musketier zu 4 Mk. der 8. Compagnie Adam Friedrih Hertner aus 3) Garten daselbst, Rev. 4, Nr. 93b. zu 4 Mt, Bönnigheim, D.-A. Besigheim, geboren den 27. 4) Garten daselbst, Rev. A. Nr. 93m. zu 4 My.

0,73 Qu.-R.,

und Grosshandel,

. Literarische Anzeigen.

(gez.) Robert Stark, | werden. Auditeur.

Beglaubigt : F. Ortmann,

aez. Stöôdcker,

Vosteler,

nebst 59/4 Zinsen und Kosten ;

zu | Paderborn Band 1V. Bl. 121 resp. 6 für Johann Heinrich

3) des Kauffkontrakts vom 1.

. Tnânustrielle Etablissements, Fabriken . Verschiedene Bekanntmachungen.

Theater-Anzeigen. | In der Börsen- i beilage, C4 b

Dienstag, den 28. November Le oe Morgens 10 Uhr,

Alle Diejenigen, welde Anspru auf Befriedi- gung aus den Kaufgeldern machen, sowie Eigen- thum oder dinglihe Rechte an den zu verkaufenden Grundgütern zu haben vermeinen, werden aufgefor-

Salzuflen, den 16, Oktober 1882. Fürstlich Lippisches Amtsgericht. I.

Gerichtsschreiber k. A. [45435] Verkündet den 11. Oktober 1882.

Gerichtsscþreiber. _ Im Namen des Königs! zum 14. November cr., Abends, uns einzureichen.

In Sachen, betreffend das Aufgebot :

1) a. der aus der Obligation vom 29, Dezember 1816, 31, Oktober 1828 und Testament vom 4, De- | November cr.,, Vormittags 10 Uhr, Trankgasse 13 zember 1827 im Grundbuch von Neubaus Bd. 123 bierselbst statt Bl. 68 Abth. 111. Nr. 2 für Friedri und Josef Materialien-Bureau. Lengeling zu Oberntudorf ex deer. de 15, Mai 1841 eingetragenen und auf Bd. 3 Bl. 41 desselben Grund- bus Abth. 111. Nr. 2 übertragenen Post von 200 von Eisecukonstruktionen. Die Licferung von

Thaler, zur Hälfte Konv.-Münze und wr Hälfte | 295 000 kg Walz-, Guß- und Schmiedeeisen zu den Courant, nebst 5% Zinsen und Kosten;

b, der aus der Obligation rom 6. Mai 1835 in demselben Bande und Blatte des Grundbuchs von Dfferten sind bis zum 16, November ds. Jahres,

Neuhaus Abth. 111, Nr 5 für Franz Antpöler zu Vormittags 11 Uhr, im Abtheilungs - Bürcau Paderborn ex deer, de 15. Mai 1841 Gugetra enen

und auf Band 111 Blatt 41 desselben Abth. 111, Nr. 4 übertragenen Post von 100 Thlr, öffnung der Offerten geschicht. Dasclbst werden die

2) der Urkunde vom 4. Februar 1820 nebst Hy- | lung von 6 M abgegeben, auch weitere Auskunft ] : 5) Garten daselbst, Rev. A. Nr. 930. zu 4 My., | pothekenschein, aus welcber im Grundbuche von é y e erkennt das heute n Oergelezîe Kriegörecht auf 6) Land am Hellwege, Rev. 11, Nr. 123

t j 3 Schffl\. 1 My. 1 Qu.-R., gesee von 1818 und Art. 174 der Strafprozchß- 7) Wiese in der Mas, Rev, Il, Nr. 289 zw 1 Schffl\, 7 Qu.-R.,

j f Garten daselbst, Nev A. Nr. 93s, zu 4 M4... es solle der Angeschuldigte 2c. Hertner der Fahnen- 9) Land unter Einen Büchen, Rev. 1. Nr. 5le,

zu 2 Schffl\, 4 My. 3,38 Qu.-R

feutlicher Anzeiger.

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des | „Jnvalidendank“, Rudolf Mosse, Haascusteiu & Bggler, G. L, Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigez größeren Aunonucen-Bureaux,

nuar 1854 eingetragen f\tehen, erkennt das König- liche Amtsgeribht zu Paderborn durch den Amts- gerihts-Rath Naendrup für Recht: daß Alle diejenigen, welhe an die vorstehend sub 1 a, und b. näher bezeihneten Posten An- sprüche zu haben glauben, mit denselben auszu- \cbließen und die Posten im Grundbuche zu löschen, und daß die snb 2 und 3 erwähnten Urkunden für kraftlos zu erklären und die Kosten

Last zu legen. Â i Paderborn, den 17. Oktober 1882,

dem Termine in der Gerichtsschreiberei I. eingesehen | Gerichtsschreiberei 11. des Königlichen Amtsgerichts.

Königliche Eisenbahn-Direktion (rechtsrhei- nische). Submission. Die in den Werkstätten vorrâthigen abgängigen Materialien sollen verkauft werden. Bedingungen und Submissions-Verzeichniß können von unterzeihneter Dienststelle (Trankgasse 13 hierselbst) gegen Frankoeinsendung von 0,50 H be- zogen werden. Die Offerten sind frankirt, verschlossen und mit der Aufichrift: „Offerte auf Aukanf ab- gängiger Werkstatts-Materialien“ versehen, bis

Die Eröffnung der eingegangenen Offerten findet in Gegenwart etwa erschienener Submittenten am 15.

Cöln, den 21. Oktober 1882. Centralbahnhof Frankfurt a. M.. Licferung

eisernen Ueberbauten von vier Wege-Unterführungen soll in öffentliher Submission vergeben werden.

Mainzer Landstraße 96, abzugeben, zu welcher Zeit rundbuhs | im Beisein etwa erschienener Submittenten die Er- Submissionsformulare, Zeichnungen 2c. gegen Zah-

über die Baupläte 2c. ertheilt. Frankfurt a. M.,

Abth. 111. Nr. 2 | den 25. Oktober 1882, Der Abtheilungs - Bau-

r E: osef und Johann | meister. E. W. Wolff. Fricdrih Freitag zu Wewer 30 Thlr. Abfindungen

ex deer. de 11, August 1841 eingetragen steben;

X pes E Dezember ae Sinai

nevii Pypotdhelenscbein, aus welhem im Grundbuch de j

R. von Neubaus Band 111 Blatt 11 Abth. 111. Nr. 2 | Berlin: Verlag der Expedition (Kessel.) r den Bâäcker und! Bierbrauer P urlage zu

euhaus 300 Thie. rücktständige Kau

5% Zinsen seit 1, April 1853 ex deer, de 9, Ja- |

Redacteur: Riedel.

Drudck: W. Elsner. Drei Beilagen (einsließlich Börsen-Beilage).

gelder nebst |

zum Deutschen Reich

M 252.

R

Er fte Beilage

Berlin, Donnerstag, den 26. Oktober

E LCTIINSAR f Iv

5% p 4 Inserate für den Deutschen Reic8- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das CGentral-Handels- register nimmt an: die Königliche Exvevitiou

des Dentschen Reihsz-Anzeigers und SAöniglich

Preußischen Staatx-Anzeigecs:

Berlin 3, Wilhelm-Straße Nx. 82, K

L, Steckbriefs und Unterzzchungs-Sachen.

2. Subkactationen, Anfgebote, Vorladungen

n. dergl.

3. Verkänfe, Verpachtungen, Submissionen etc.

4. Verieczung, Amortisation, Zinezahiung u. s. w. von öffentlichen Papierevu.

effentlicher Anzeiger.

s-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

1882.

6, Tndustrielle Etablizsements, Fabriken nand Grosshandel,

6, Verzchiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Anzeigen.

8, Theater-Anzeigen. | In der Börzen-

9, Vamilien-Nachrichten. beilage. M

Interaie nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „Juvalivendanuk“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E, Schlotte Büttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren

Annouceu-Bur«e nx. Ne

Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Oeffentlihe Ladung. Nachbenannte Per- fFonen: 1) Georg Rohe, geboren den 2. Mai 1859 zu Bensingsen, ‘Kreis Soest, Sohn des Schneiders Wilhelm Rohe und Gertrud, geb. Schmidt, 2) Peter Anton Lüße, geboren 27. Sep- tember 1899 zu Lohe, Kreis Soest, Sohn des Schäfers Peter Lüße und Elisabeth, geb. Stein- mann, 3) Arnold Befße, geboren 5, April 1859 zu Soest, Sohn des Christian Beße, 4) Heinrich

Dröge, geboren 30. April 1859 zu Soest, Sohn |

des Schreiners Wilhelm Dröge und Lisette, geb. Griese, 5) Ernst Schultdrees, geboren 283. ebruar 1859 zu Soest, Sohn des Tislermeisters

einri Schultdrees und Lisette, geb. Helle, 6) Wil- helm Thiemann, geboren 1. August 1859 zu Soest, Sohn des Maurers Wilhelm Thiemann und Margaretha, geb. Högger, 7) Heinrich David Vornei, geboren den 17, Mai 1859 zu Soest, Sohn der Maria Vorneci, 8) Heinrich Vich- maun, geboren den 12, August 1859 zu Soest, Sohn des Christian Viehmann, 9) Franz Hermann Brandeuburg, geboren am 29. Januar 1859 zu Werl, Kreis Soest, Sohn des Gastwirths Franz Wilhelm Brandenburg und Eli- \abeth, geborenen Bremecke, 10) Carl Georg Ewald Die, geboren am 4. Februar 1859 zu Werl, Kreis

Soest, Sohn des Kaufinanns Friedrich Wilhelm

Dicke und Henriette, geb. Neufeld, 11) Bernhard Friedrich Wilhelm Ravenuschlag, geboren am 4. August 1859 zu Werl, Kreis Soest, Sohn des. Eisenbahn - Billeteurs Carl Heinrich Fried- rich Ravenschlag und Friederike, geb. Dicker- mann, werden beschuldigt: als Wehrpflichtige in der Absicht, sih dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nach erreichtem militärpflihtigen Alter sih außer- halb des Bundesgebiets aufgehalten zu haben, Vergehen gegen §8. 140 Abj. 1 Nr. 1 Str.-G.-B. Dieselben werden auf den 20. Dezember 1882, Vor- mittags 11 Uhr, vor die Stratlmuter des König- lihen Landgerihts zu Dortmund zur Haupt- verhandlung geladen. Bei unents{huldigtem Aus- Bleiben werden dieselben auf Grund der nah S. 472 der Strafprozeßordnung von dem König- liden Landrathsamt zu Soest über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. Zugleih ist durch Beschluß der Strafkammer des KöniglichenLandgerichts zu Dortmund vom 13. Oktober cr. auf Grund des 8, 140 Str.-P.-O. das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen der Angeklagten mit Beschlag be- legt worden, was mit dem Bemerken hierdurch offentlich bekannt gemacht wird, daß Verfügungen der- selben über das Vermögen der Staatskasse gegenüber nichtig sind. (M, 246 82.) Dortmund, d:n 18, Oftober 1882, Königliche Staatsanwaltschaft.

Subhaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Stellmathers August Keutel, Auguste, geborne Koennemann, zu Schneidlingen, ver- treten durch den Rechtsanwalt Ruhnke hier, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Boernee, jeßt in unbekannter Abwesenheit, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Ebe, und ladet den Beklagten zur mündliben Verhand- lung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halberstadt auf

den 26. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffordexung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

„Fun Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halberstadt, den 19, Oktober 1882,

Ri es chel, Assistent,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[45433]

Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der ledigen Korbflehterstohter Johanna Amrhbein und ibres uneheliden Kindes Kaspar, geb, 25, Nov.

1881, Beide von Waldfenster,

geaen den ledigen Bauernsohn Valentin Kober aus Wald- fenster, zuleßt Reisekutscher in Karlshafen a. d. Weser, jeßt wahrscbeinlich nav Amerika ausgewandert, lassen Kläger den Beklagten Kober zur mündlichen Verhandlung vor das Amtsgerit Kissingen auf

Dienstag, 19, Dezember 1882, früh 9 Uhr,

laden und werden beantragen, den Beklagten Kober

1) zur Anerkennung der Vaterschaft zu obigem

nde,

2) zur Leistung von wöchentlich 3,4 Alimente von der Geburt des Kindes bis zu dessen zurück- géleatem 14. Lebensjahre, 30 K Tauf- und

indbettkosten und 100 M Ehbrenentshädigun

ju verurtheilen und das Urtheil für vorläufig voll-

reckbar zu erklären.

Kissingen, den 23, Oktober 1882.

chtsschreiberei des Amtsgerichts: ahreis, Sekretär.

[45443] Oeffentliche Zustell

Der k. Advokat Heizer in Passau klagt gegen die k. k. priv. Kaiserin-Elisabethbabn, Aktiengesellscbaft in Wien, auf Zahlung von 150 &K für am 1. Mai, 1. Au und 1, Oktober 1882 verfallener Zins- coupons nebst 5%, Verzugszinsen ous 60 M vom L, Mai 1882, aus 30 M vom 1. August 1882 und

[45444]

aus weiteren 60 vom 1. Oktober 1882, ladet die beklagt’\che Gesellschaft zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das k. Amtsgerit Passau, in dessen Civilsizungssaal Nr. 18/1. auf Freitag, den 1. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gegeben.

Passau, den 23. Oktober 1882.

Gerichtsschreiberei des k. Awmtsgerißts Passau:

Gründl, k. Sekretär.

[454344 Oeffentliche Zustellung.

Die Wirthsfrau Katharina Kolesch von Mem- mingen, geborne Niederlechner, hat dur den Rechts- anwalt Dr. Rütsh gegen ihren Ehemann Jakob Kolesch, zuleßt Bräugehilfe in Westheim bei Heiden - heim a./H., zur Zeit unbekannten Aufenthalts, eine Klage auf Ehescheidung eingereiht und dieselbe auf Chebruch, Mißhandlung und lebensgefährliche Dro- hung gestützt.

Die Klägerin stellt den Antrag:

die zwischen den Streitstheilen bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen, den Beklagten für den alleinschuldigen Theil zu erklären und denselben in die geseßliche Scheidungs\trafe, sowie zur Tragung der Kosten des Streites zu verurtheilen.

Termin zur mündlichen Verhandlung der Sache wurde auf

Montag, den 15. Januar 1883, Vormittags ¿9 Uhr, im Sitzungssaale der Civilkammer des kgl. Land- gerichts Ansbach angesetzt, wozu die Klägerin den Beklagten mit der Aufforderung ladet, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der dur landgerichtlihen Beschluß vom 18. d. Mts. bewilligten öffentlichen Zustellung T E Auszug der Klage hiermit bekannt ge- macht.

Ausbach, am 20, Oktober 1882.

Gerichts\{reiberei des k. Landgerichts: Deisenhofer, Obersekretär.

[45415] Oeffentliche Zustellung.

Die Wilhelmine Barthelmes, Ehefrau des Zimmermeisters Wilhelm Deutsch, sie Hebamme, zu Sulzba wohnend, Klägerin im Arménrechte, “ver- treten dur Rechtsanwalt Doermer, klagt gegen den gedachten Wilhelm Deutsch, Simmertmeiller, ohne befannten Wohn- und Aufenthaltsort in Amerika, Beklagten, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: die zwischen Parteien bestehende Ehe für aufgelöst zu erklären, die aus dieser Ehe hervorgegangenen Kinder der Klägerin zu überweisen und dem Beklagten die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken auf

den 29. Januar 1883, Vormittags. 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rite zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwedte der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrüden, den 23, Oktober 1882.

An der Mahr,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[45432] Oeffentliche Zustellung.

Die Ghefrau des Scblossergesellen Carl Voß, Louise, geb. Grohs, zu Meiderich, vertreten dur den Justizrath Bernau zu Ruhrort, klagt gegen ihren Ehemann, zur Zeit ohne bestimmten Aufenthalt, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: das unter den Parteien bestehende Band der Ebe zu trennen und den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11]. Civil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Duis- burg auf E

den 28. März 1883, Vormittags 10 Uhr, mit der Aussorderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelaffenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Duisburg, 20. Oktober 1882,

_Lechuer, Rechnungsrath,

Gerichlsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[45413] Oeffentliche Ladung.

Nachdem der Landwirth Johann Heinrich Stein- brecher und dessen Ehefrau Anna Gertrude, geb. Eyvl, von Rükershausen die Eintragung des auf ibrem Namen und auf den Namen der Gemeinde Rüdckers- hausen katastrirten, in der Gemarkung von Rückcrs- hausen belegenen Grundeigenthums, als:

Bl. 9 Nr. 36 Im Herzleid Acker 17 Ar

61 Qu.-Mtr.,

Alte Bezeichnung D. 40 § Acker 2 Rth.,

Ohne Nr. 14 Nth. unter glaubhafter Nachweisung eines zehnjährigen ununterbrochenen Eigenthumsbesitees in das Grund- buch von Rüershausen beantragt baben, so werden alle eann r ggs 4 welche Rechte an jenem Grundverm zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem auf den

20. Dezember 1882, Tormitiags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin bei der unterzeich- neten Behörde anzumelden, widrigenfalls nach

Ablauf dieser Fee die bisberigen Besitzer als

Eigenthümer in Grundbuch Cngebnagen werden werden und der die de Anmel- dung unterlassende

e Ansprüche gegen jeden Dritten, wel

Glauben an die Richtigkeit des dbuchs das

oben erwähnte Grundvermögen erwirbt, niht mehr geltend machen Tann, sondern au ein Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Rechte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist erfolgten Änmel- duna eingetragen sind, verliert. Neukirchen, am 19. Oktober 1882. Königlicbes Amtsgericht. Kellner. Wird veröffentlicht : Lucas, Gerichtsschreiber.

[45429]

Ladung an Gemeinschuldner zum Vertheilungstermin. In der Zwangsvollstreckungssache in das unbeweg- lie Vermögen von Friedrih Busch, Tagner, und dessen Ehefrau Eva Ernst von Merzalben, der Ehemann nunmehr ohne bekannten Wohnort und Aufenthalt abwesend, insbesondere in dem dur Beschluß des Königl. Amtsgerihts Waldfisch- bah (Pfalz) vom 10. Oktober 1882 eröffneten Rang- ordnun gsverfahren behufs Vertheilung und An- weisung der Erlöse bei einer gegen besagte Ge- meinschuldner zu Merzalben am 28. Juli 1882 vor dem Königl. Notär Cuny von Waldfishbach, stattgehabten Immobiliarzwangsversteigerungz ergeht hiermit gemäß Art. 102 der Subhastationsordnung an E nachgenanten Gemeinschuldner und Ansteige- rer die Ladung,

Montag, den 4. Dezember 1882, Vormittags 9 Uhr, vor dem Kgl. Amtsgericht Waldfishbach in dessen Sizungssaale allda zu erscheinen, um den Verhandlungen im Vertheilungstermine des obigen Rangordnungsverfahrens beizuwohnen, wobei den Gemeinscbhuldern resp. dem abwesenden Ebemann Busch zugleich eröffnet wird, daß sie im Falle ihres Nichterscheinens mit ihren etwaigen Einwendungen gegen den aufgestellten oder im Termin berichtigten Vertheilungsplan und die darin aufgenommenen Forderungea ausgesch{lo}en sind.

F Ausführung der angeordneten öffentlihen Zu- stellung an den abwesenden Gemeinschuldner Fried- rich Busch wurde ein gleihes Schriftstück an der Gerichtstafel des Kgl. Amtsgerichts Waldfishbach heute angeheftet und wird Gegenwärtiges weiter ver- öffentlicht.

Waldfishbach, den 20, Oktober 1882. Der T R Kal. Amtsgerichts. . Ball, Kgl. Sekretär.

[41271] Aufgebot.

Auf den Antrag des Lieutenants zur See Ernst v. Franßius zu Kiel, vertreten durch den Rechts- anwalt Dr. Krause von hier, werden die Inhaber der angebli verloren gegangenen 48 prozentigen Ost- preuß, Pfandbriefe

Litt. E. Nr. 5232 über 100 Thaler,

Litt. F. Nr. 3771 über 50 Thaler,

Litt. G. Nr. 3480 über 25 Thaler aufgefordert, ihre Rechte auf die Pfandbriefe \päs testens im Aufgebotstermine

den 15. Zuni 1883, V.-M. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer 19) anzu- melden und die Pfandbriefe vorzulcgen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Königsberg i. Pr., den 19. September 1882,

Königliches Amtsgericht. VIL

[33472] Anfgebot.

Das Sparkassenbuch der hiesigen Städtischen Sparkasse Nr. 1681, auf den Namen Joseph Jockis, Bauergutsbesiter zu Polnish Wette, lautend über 300 M, ift angeblih verloren gegangen und wird hiermit auf Antrag des Bauergutsbesitzer Joseph Jockisch aus Poln. Wette öffentlih- aufge- boten.

Der unbekannte Inhaber des vorgedabten Spar- kassenbues wird aufgefordert, scine Rechte auf dasselbe spätestens in dem vor dem unterzeichneten Amtsgerichte auf den 24, Februar 1883, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine unter Vorlegung des Buches anzumelden, widrigenfalls das Spar- kassenbuh für kraftlos erkläct werden wird.

Neisse, den 14. Juli 1882.

Königliches Anmtegericht.

[37137] Aufgebot.

Der Kaufmann Philipp Bernbard Lang aus Coblenz, hier wohnhaft, hat das Aufgebot des ibm angebli abhanden gekommenen Einlagebüchlcins der biesigen Sparkasse Nr. 78 113 über cine Ein- lage von 823 M 93 «A beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Montag, deu 17. März 1883, Vormittags 11 Uhr,

vor dem unterzeichneten ite, Or. Kornmarkt 12,

immer 16, anberaumten Aufgebotstermine seine

echte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, dERIgenen s die Kraftloëerkläung der Urkunde er- folaen wird.

rankfurt a. M., den 12. August 1882. Königliches Amtsgericht, 1IV,

[45408] Aufgebot.

Der Hüttenarbeiter Arnold Plencker zu Sterkrade bat die Kraftloserklärung der angeblih im Dezember 1878 verbrannten Sergil Märkischen Prioritäts- 200 Thaler, VIL, Serie Nr. 40686 und 4218 à

e haler, Nr. 17891 und 24456 à 200 Thaler un

Obligationex aufgefordert, bei dem unterzeiczecten Die, und zwar späteftens in dexs vor dem- elben au

Mittwoch, den 2. Mai 1883, Mittags 12 Uhr, im Sißzßungssaale anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Obkigationen

vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlo2erklärwng der: leßteren erfolgen wird.

Elberfeld, den 20. Oktober 2382. Königliches Amtsgericht. btheilung. I[x. gez. Kunkel k. Für die Richtigkeit: Der Gerichts\chreibxx : Dehne. [45436] Ausfchklußurtheil. Auf Antrag der Ehefrau des Leinwebers Friedri Wilhelm Burhenne, Margarethe Elisabeth, geb. Knobel, in Roßbach, hat das Aratsgericht durch Aus\c{lußurtheil vom 2. Oktober 1882 erkannt: Die ODriginalschukldurkunde vom 29. September 1865 über ein von dem Zimmermann Peter - Knobel in Roßbach erborgtes und auf . den Namen der obigen Antragstellexrin Bd. [T. Art. 15 a. Grundbuch von Noßbach zu Gunsten der Ghefrau des Forftläufers Johannes Spieß, . geb. Liese, zu Großalmerode, eingetragenes Dar- lehen von 400 Thlr. wird für kraftlos erklärt. Königliches Amtsgericht Witenhanfen.

[45437] In der Bahnarbeiter Friedrih Hermann Lentsh- {hen Aufgebotssache von Wehlitß F. 2/82 hat das Königliche Amtsgericht zu Schkeuditz am 7. Oktober 1882 für Recht erkannt: Die Hypothekenurkunde. über die im Grund- buche von Wehliß Band 11]. Blatt Nr. 2 in der Abtheilung 11]. Nr. 3 für den Schullehrer Friedri August Haase in Wahren eingetragene .- Post von ursprünglich 550 Thaler Darlehn, jeßt noch gültig über 300 A, aus der Oblis gation vom 25. September 1844 wird für kraftlos erklärt. Schkeuditz, den 7. Oktober 1882. - Königliches Amtsgericht.

[45440] Bekanutmathung.

Dur Aus\{lußurtheil vom 21. September 1882 ist die über die get Abtheilung 111. Nr. 4 Neu=- Hartmannsdorf Band I. Nr. 11 von 74 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf. aus einer Ausfertigung des Erbrezesses vom 13./18, Oktober 1849 und einem Hypotheken- hein des genannten Grundstücks gebildete Hypo- thekenurkunde für kraftlos erklärt.

Storkow, den 13. Oktober 1882.

Königliches Amtsgericht.

Bekauntmathung.

E 0. Septbr. 1837 30. Septbr.

Das Hypothekeninstrument vom L —Win “1842 über ein früher Vol. III, Fol. 100 Grundbu von Ende rabr. 111, Nr. 3 auf den Immobilien des Steinbrechers FriedriÞd Weber zu Schnee bei Ende für Wirth Friedrichß Bratzel zu Ende eingetragenes Kapital ad 182 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf. nebft Zinsen ist aufgeboten und für kraftlos erklärt.

Hagen, den 13. Oktober 1882.

Königlides Amtsgericht.

[454171] Jm Namen des Königs!

In Sacen, betreffend das Aufgebot der Hypos

thekendokumente über:

a. die auf dem Wohnhause Nr. 14 zu Obersdorf Band 1 Blatt 337 des Grundbuchs von Obers- dorf, Abtbeilung 3 Nr. I und auf Aeckern Band 1 Blatt 6 des Grundbuchs über die Flur Obertdorf, Abtheilung 3 Nr. 1, zufolge Ver- fügung vom 1, Dezember 1839 eingetragenen 200 Thaler Erbegelder für die Geswister : Rosine Friederike, Johann Christian, Wilbelm und Johanne Friederike Stiealit aus ciner Aut fertigung der gerihtliden Verhandlung vom 10, Mai 1838 ne5ft Hhypothekenscheinen vom 17. Februar 1841 und 27. Môrz 1840,

b. die auf der Häutlerstelle Nr. 35 zu Gonna Band 2 Blatt 73 des Grundbuchs von Gonna, Abtbeilung 3 Nr. 4 eingetragenen 32 Thaler 17 Silbergroschen 9 Pfennige zufolge Ver- fügung vom 7. November 1863 für den Kauf= mann H. Schander zu Sangerhausen aus einer Ausfertigung des gerichtlichen Mandats voun 4. Juli 1863, Attest der Rechtskraft vom 27. Oktober 1863, Meguisition des Pr riters vem 27. Oktober 1863 und Hypot buchsauszug vom 7. November 1863,

erkennt das Königliche Amtôgericht in Sangerhausem durch den Amtögerichtörath Cappell für Recht: daß die vorbezeichneten den Hypeotheken- dokumente, wie hiermit gesdicht, süx kraftlos u erklären und die Kosten des Verfahrens den

traafîtell und zwar die baaren den Geben - bes Bergmanns n Adolf SE li zu einer R ai" un zur anderen le, Kosten nach Verhältniß des he erlcgea. WVoa Rechts (oes) Gavppell.

det din 30, September Sangerhauien, ea E

. 101355 à 100 Thal E wird hierdurch der walte Jubaber dieser

als Gerichtss{hreiß, x des kévialiten Umtagerichts.