1882 / 258 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

S

vember d. J., bis Mittags 12 Uhr, eineSubmission auf die Liefe- rung E Eichenholz; j 3) von der Direktion für maritime Bauten des zweiten Marine-Departements in Neapel für den 9. No- vember d. J., bis Mittags 12 Uhr, eine Submission auf die Liefe- rung von Holz zum Taxwerthe von 68 200 Lire; 4) von der Direktion der Militär-Kommission der Division in Florenz für den 14. November d. J., bis Nach- mittags 2 Uhr, eine Submission auf die Lieferung von Milit är- tuchen zum Taxrwerthe von 279 000 Lire;

5) von der Direktion für Ausrüstung des ersten Marine- Departements in Spezia für den 18 November d. F, bis Mittags 12 Uhr, eine Sub48ission auf die Lieferung von Stearinkerzen zum Tarwerthe von 42 056,20 Lire.

Ueber die speziellen Bedingungen ist das Nähere an Ort und Stelle einzusehen.

Bei Gelegenheit der vor Kurzem geschlossenen Provinzial- Ausstellung in Messina sind auc die Leistungen einiger Aus- steller deutscher Herkunft mit Auszeihnungen bedaht worden. Es erhielten: die goldene Medaille der deutshe Reichsangehörige Welbatus, aus Berlin gebürtig, für Buchbinderarbeiten, namentlich kaufmännische Geschäftsbücher, Negister 2c.; die silberneMedaille die Lithographen Bühring und Heufser, Beide in Messina, sowie der Maler Otto Geleng in Taormina. Die bronzene Medaille endlich wurde der Firma Wm. Jäger in Messina für die von ihr ausgestellten Schwefelprodukte verliehen.

_— Dem Geschäftsberiht der Direktion der Berliner Ma- s{hinenbau-Aktien-Gesellschaft (vormals L. S<warbkopff) für das lebte Geschäftsjahr sind folgende Mittheilungen entnommen: Es is gegen das Vorjahr wesentlicher Aufs{wung in sämmtlihen Gescläftsbranhen zu verzeichnen. Statt der im leßten Bericht aufgeführten nur 30 Lokomotiven, lieferte die Gesellschaft dies Jabr 65 Stü>k. Die Preise derselben sind zwar immer noch sehr gedrü>kt, doch sind dieselben jeßt wenigstens so. daß die Generalunkosten derselben gede>t wurden und der größte Theil der unvermeidlichen Geschäfi&unkosten auf den Lokomotivbau entfiel. Der Totalumsat hob si von 2614315 # auf 4218115 Æ, der dur<schnittli<e Persoralbestand von 730 auf 1250 Mann; allerdings sind es die neuen Spezialitäten und Torpedolieferungen, nebst dazu gehörigen Autrüstungen, wel<e diese Vermehrung hauptsächli<h be- dingten. Für das neue Geschäftsjahr 1882/83 liegen in Summa bereits über 6 Millionen fester Aufträge vor; darunter 74 Lokomo- tiven, welche allein inkl. Reservetheilen gegen 3 Millionen repräsentiren, während die übrigen 3 Millionen dem allgemeinen Maschinenbau und verscbiedentlihem Kriegêmaterial, besonders dem Torpedobau, zufallen. Die Garantie- und Schädenreserve des Jahres 1881/82 von 16 467 M. ist für Abschreibungen auf Verluste verwendet. Es wurden auch für dieses Jahr wiederum 20000 # in Garantie- und Schädenreserve gestellt. Die Abschreibungen stellen si< gegen das Vorjahr um 4T 241 Æ böber, d. h. 249 084 gegen 201 843. Zur Unfall-, wie Invaliden- und Krankenkasse für die Beamten und Arbeiter wurden 24976 M. gezahlt. Nach der Bilanz beträgt der Reingewinn des Geschäftsjahres inkl. des Vortrages von 9337 A 221 394 M, die Dividende wurde auf 3% festgeseßt.

Verkehrs-Anstalten.

Das jüngst von der Kaiserlich Königlichen Hof- und Staats- dru>erei in Wien ausgegebene Heft der „Nachrichten über Industrie, Handel und Verkehr aus dem fstatistishen Departement im K. K.

andels-Ministerium“ enthält cine Statistik des österreichi- <en Telegraphen im Jahre 1881 mit einer Uebersicht über den neuesten Stand der Telegrapbie in Europa. Wir entnehmen der sorgfältigen Arbeit folgende Angaben: Die Gesammtlänge der Staats-, Cisenbahn- und Privattelegraphenlinien des österreichischen Staatsgebiets mit Ende 1881 betrug 35 545,62, die der Drähte 92 764,14 km. Davon entfielen auf die Staatsverwaltung rot. 23 281 km Linien und 62807 km Drähte, gegen 1880 mehr 193 bez. 545 km, auf die Eisenbahngesellshaften 12013 bez. 29 414, gegen 1880 295 bez. 505 km mehr, auf die Privat-Telegravhen- ge\ellschaft 251 bez. 542, gegen 1880 0,23 bez. 1,29 mehr. Tele- graphenftationen waren im Jahre 1881 im Ganzen 2604 im Betriebe, und zwar 1177 Staats-, 1330 Eisenbahn- und 97 Privatstationen. Die Zahl der Beamten bei den Direktionen betrug 111 gegen 116 im Jahre 1880, An Apparaten standen im Fahre 1881 bei den Staatéttelegraphen-Stationen 1856 Morse-, 65 Hughes-, 5 Multi- plex-Apparate von Meyer und 2 d'’Arlincourtsce Translatoren im Betriebe; mithin zeigte s\{< gegen 1880 eine Vermehrung von 26 Morse - Apparaten und 1 Hughes - Apparat. Der MSeeupliwtige __ Telegraphenverkehr auf den Staatslinien ezifferte sih im Ganzen auf 5 340 528 Telegramme; hiervon waren aufgegebne : interne 3 489 675, internationale 888 658, angekommene internationale 9262195, Mit der internationalen Transit-Correspon- denz (444 144 Stü, darunter 4132 dringende) beträgt die Gesammt- summe der gebührenpflibtigen Telegramme 5 784 672 Stü>; hiervon zählt der inländishe Verkehr 3 489 675 und der Verkehr mit dem Auslande 2294997 Telegramme. Der Vergleich der aufgegebenen und angekommenen Telegramme gegen das Vorjahr (4917 991 Stück) zeigt eine Zunahme von 422 537 Stü> oder von 8,6 9%, Die auf- egebenen Telegramme haben um 308 466 Stü>, die angekommenen nternationalen Telegramme um 114071 zugenommen; der inter- nationale Transitverkehr hat si< um 65 820 Telegramme vermehrt. Die Gesammtzahl der verarbeiteten Telegramme, nämli der säâmmt- lien aufgegebenen, angekommenen und übertelegraphirten Staats-, Dienst- und Privat-Telegramme sowohl im internen als internatio- nalen Verkehr stellt si auf den österreihishen Telegrapbenstationen im Jahre 1881 auf 17989350 (im Vorjahre 1880 16 682 478) Tele- ues somit sind um 7,8°/o mehr verarbeitet worden als im Jahre 1880. on den aufgegebenen Telegrammen entfallen auf 100 Bewohner 198 gegen 184 im Jahre 1880, Die Gesammteinnahmen des Staats- elegrapben der im Reichérathe vertretenen Königreiche - und Länder beläust si< auf 4102359 gegen 3620411 im Vorjabre und hat

ein

dings vorgekommenen zahlreichen Seeunfälle von trans- atlantis<en Dainvicen auf der Tour zwis<hen New-York und dem Kanal und umgekehrt, die Gefahren dieser Linie, auf der be- kanntli in den leßten Jahren der Verkehr \ih enorm gesteigert hat, zu vermindern wären. Die Dampfer fahren jeßt meistens die 6g. Route des „größten Kreises“. Die Hintour wird dadur< zwar um etwa 150 Seemeilen kürzer, aber das Risiko, welbes dur< Nebel, Eisberge und wegen der Nähe der gefährlichen Küste von New- foundland entsteht, bleibt um so größer, während auf der Herfahrt wegen der entgegenlaufenden Strömung auf der nördlichen Route die Entfernung kaum kürzer isl, als wenn die heimkehrenden Schiffe nah dem Abgang aus Amerika zunächst auf Ostcours in den Golsstrom hinein und dann mit diesem entlang steuern würden. Man war im Prinzip dafür, daß den Dampfern für Hin- uud Rüktour bestimmte Routen vorgeschrieben würden, die weit genug von der Küste von Newfoundland entfernt liefen , andrer- seits aber au< genügendên Abstand von der entgegengeseßten Route zur Vermeidung von Kollisionen böten. Ferner hielt man es für wünschenswerth, daß die Deutsche Seewarte, der on ein bedeutendes eins{lägiges Material zur Verfügung stehe, feststellen möge, welches V “T dia und ficherste Route zwischen dem Kanal und New-

ork fei.

Southampton, 1. November. (W. T. B.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Oder“ ist hier eingetroffen.

G An N L Ae perp E A G Der Dampfer „Gnaland“ von |der alional-Dampy iffscompagnie (C. Messing’\che Linie) ift hier angekommen. ff 0p

ew-York, 1. November. (W. T. B.) Der Hamburger Postdampfer „,Vandalia“ ist hier eingetroffen.

Verlín, 2. November 1882.

Für die Herstellung von Stadtfernsprecheinric- tungen ist dem Minister der französishen Posten und Telegraphen dur< Geseg vom 28. Juli d. J. ein außer- ordentlicher Zuschuß zu den Ausgaben des laufenden Etats- jahres im Betrage von 250 000 Fr. bewilligt worden. Offen- bar liegt es in der Absicht der französishen Regierung, nicht nur die Anlage, fondern au< den Betrieb von Stadtfern- spredleitungen, welche seither auf Grund besonders er- theilter Konzessionen von Privatgesellshaften verwaltet wurden, künftighin selbst in die Hand zu nehmen.

__ Wie die im „Journal officiel“ veröffentlihten Be- rihte der mit der Prüfung des betreffenden Gesegentwurfs beauftragt gewesenen Budge:kommission hervorgeht, bestehen zur Zeit von Privatgesellshasten betriebene Stadtfernsprech- O An fine N N G M Bordeaux, Havre und Nantes. ¡Fn Lille und Nouen is die Herstellung der- artiger Anlagen im Werke. ad P

Das von den Privatgesellshaften erhobene Jahresabonne- ment beträgt in Paris 600 Fr. (= 480 (6), in den übrigen Orten 400 Fr. (= 320 M). Die Post- und Telegraphen- vèrwaltung will den Abonnementsbetrag zwar auf nur 250 Fr. (= 200 A6) festseßen, indessen sollen die Theilnehmer außerdem nicht nur die für sie erforderlichen Apparate füc eigene Rechnung beschaffen, sondern au<h die Kosten der ersten Einrichtung in etwa 4 Jahresraten der Verwaltung erstatten. :

Auch die englis <e Regierung is} neuerdings dazu über- gegangen, neben den bestehenden, von Privatgesellshaften be- triebenen Fernspreheinrihtungen, in einigen Orten des Ver- einigten Königreiches Stadtfernsprehanlagen für eigene Rech- nung herzustellen. Derartige Anlagen \ind bereits in Hull, Sunderland und Leicester dem Verkehr übergeben worden ; in einer Reihe von anderen Orten steht die Eröffnung staatlicher Fernsprecheinrihtungen nahe bevor. Daneben bestehen von der Regierung konzessionirte, für Rehnung von Privatgesell- schaften betriebene Fêrnsprechanlagen zur Zeit noch in folaen- den Städten: London, Liverpool, Manchester, Aberdeen, Bel- fast, Birmingham, Bradford, Dundee, Edinburg, Glasgow, S Leeds, Nottingham, Wolwerhampton, Bristol und vublin.

Die von den Gesellschaften erhobenen Abonnements- gebühren betragen im Allgemeinen 20 Pfd. Sterl. für Lei- tungen bis zur Länge von 1 engl. Meile, d. i. für 2 km rund 500 # Jn den Orten mit staatlihem Fernspre<- betriebe ist die Jahresgebühr für Leitungen von 1 engl. Meile rge auf 18 Pfd. Sterl. festgeseßt, d. i. für 2 km rund

650

Jn Amerika, wo au jeßt noh der Betrieb von Stadt- fernsprehanlagen ih vollständig in den Händen von Privat- gesellshaften befindet, sind die Gebühren no< höher bemessen. Beispielsweije beträgt in New-York der für eine Leitung bis zur Länge von 1 englishe Meile zu entrichtende jährliche Abonnementspreis 200 Dollars, woraus \i< für eine Leitung von 2 km Länge der Sah von rund 1060 ergeben würde. Wie die angegebenen Zahlen erkennen lassen, sind die Bedingungen für den Anschluß an Stadtbahnfernsprech- Einrichtungen in Frankreih sowohl wie in England und in Amerika für das Publikum bei Weitem ungünstiger, als im Gebiete der Deutschen Neihs-Postverwaltung, welche

der vorigen Serie, so u. A. das reizende Kinderkövf, von Knaus, no< einige Tage den Besuchern sichtbar. F: 200 O

n den nä<ften Tagen wird ein Kommando des EisenbahHn- Regiments unter Führung eines Offiziers, zur Herstellung einer Ladebrüc>e zum Ueberladen von Kies und Sand von einem \{mal- spurigen Scienengeleise in Schiffe, nah Königs-Wusterhausen per eepoan ausrüd>en und auf ca. 14 Ta;e in Neu-Mühle Quartier

eziehen.

Die Hauptversammlung des Stolzes<hen Stenographen- Vereins findet am Freitag, den 3. November, Abends 8 Uhr, in der Alten Post, C., Burgstraße 7, L. statt. Die Tagesordnung lautet: 1) Vortrag des Hrn. Professor Dr. Michaelis über seine Be- arbeitung der englis<hen Stenographie. 2) Vereinsangelegenheiten. Jeden Freitag, Abends 8 Uhr, im Vereinslokale Leseabend. Circa 80 ftenographische Zeitungen verschiedener Sprachen und Systeme sowie die neuesten stenographischen Literaturerzeugnisse liegen zur freien Benußung für Stenographen aller Systeme aus.

Im Residenz-Theater eröffnete gestern ein neuer belieb- ter Gast, Dr. August Förster, einen Gastspielcyclus als Péponet in dem vieraktigen Lustspiel „Die Biedermänner“ von Th. Barrière und Capendu. Das Stü, das an derselben Bühne {hon früher zur Aufführung gekommen war und damals nur einen geringen Erfolg batte, erfreute sich in der neuen Beseßtung der freundlihsten Aufnahme. Allerdings entfaltete der Gost gleih am ersten Abend sein vielseitiges darftellerishes Talent; sein bewegtes Mienenspiel und seine <harakteristishen Gesten gestalteten die Rolle des derben und reihen Péponet zu der wirkungsvollsten ves Stüs. Der Mann, für den Geld mit Glü> gleihbedeutend ist, der fein Wort um des Vortheils willen zehnmal brit, wurde troß seiner absprechenden Charafterseiten mit soviel liebenswürdigem Humor dargestellt, ah die Heiterkeit des Publikums stetig angeregt blieb. Neben dem Gast leisteten die übrigen Mitglieder fast nicht weniger Aner- cennenswerthes. Hr. Ottbert (F. Thevenot) löste seine Aufgabe mit vielem Geschi>k; eine elegante Erscheinung und angenehme Manieren kom- men ibm dabei sehr zu „statten. Hr. Brüning (Delcroix) hat mit dem Mangel einer kräftigen, wohlklingenden Stimme zu kämpfen, der die Wirkung seiner Leistung etwas beeinträchtigt. Frl. Hocke (Eugenie) spielte die Rolle des jungen Mädchens mit Temperament und voller Natürlichkeit. Hr. Haa> zeichnete si in der Rolle des Rentier Bassecour aus und die Hrrn. Guthery, Bornemann, Liebhardt und Hänseler verdienen glei<falls anerkennende Erwähnung, da sie zum Erfolge (wesentlich beitrugen. Das Ensemblespiel“ erinnerte an die A S E y

Im National-Theater beginnt am Sonnabend, den 4. No- vember, das Gastspiel des Scauspiel-Ensembles „Die sieben A Aufführung gelangen : 1) Liliput, sceniser Prolog in 1 Akt von A. E., 2) Rezept gegen Swiegermütter, Lustspiel in 1 Akt nah dem Spanischen, 3) Ein bengalischer Tiger, Posse mit Gesang in 1 Aft na< dem Sranzösischen. Sämmtliche Dekorationen, Mböbel, Requisiten und Kostüme sind neu und den Größenverhältnissen der kleinen Künstler angepaßt. Der Vorverkauf der Billets- hat bereits an den bekannten Verkaufs\tellen begonnen. der Preise, wie Anfangs beabsichtigt, wurde von der Direktion Ab- stand genommen.

Unter Leitung des Direktors Emil Hahn, Meininger Hoftheaters, wird am 15. d. M. eröffnet werden. Anmeldungen werden täglich Bureau des Ostend-Theaters (Große genommen. Prospekte gralis.

_Ehrenmitglicds des eine Theaterschule von 1 bis 3 Uhr im Frankfurter Str. 130) an-

Wetterbericht vom 2. November 1882, 8 Uhr Morgens.

Barometer auf

0 Gr. n. d.Meeres- |

spiegel reduz. in | Millimeter, |

744 748 754 759 764 769

[Temperatur sin 9 Celsins [99 C,=40R. bedeckt |

2 |wolkenlos

[balb bed, |

[Regen |

[wolkenlos |

¡wolkenlos

—— m Ï

Stationen.

| Wind. Wetter.

Mullaghmore Aberdeen , . Christiansgund Kopenhagen, Stockholm. , Haparanda . Cork, Queens- 1 C N E Sylt Hamburg Swinemünde. Neufahrwass, A

e O Münster . . Karlsruhe , Wiesbaden , München , Leipzig .. Berlin ., T Breslau .

SW 5 WSW |8SW 880 ONO

= ho A Gs

gti WSW WSW WSW S88W S8SW 80

749 760 756 T54 758 760 763 WSW 763 ONO

765 SW 760 WSW 765 SW 763 8W 768 8W 762 88W 759 8

764 W | 762 80 bedeckt) | 2 766 W 4 [halb bed, | 13 7864 still \beiter | 12 765 8 1 |bedeckt | 12

[hodeckt 1) | \bedeckt?) | wolkig [bedeckt bedeckt 3) ‘bedeckt [bedeckt 'bedeckt#4) [wolkenlos 6 [wolkig

4 wolkig bedeckt bedeckt, wolkigs*) bedeckt heit:r

| h0 s S N I a D E

.

| J j | j | | | | | j |

S E,

[46593]

*Staat8anwalt.

Von einer Erhöhung -

Mi 258.

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Donnerstag,

E)

des Deutschen Reihs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staals-Anzeigers: Berlin 83W., Wilhelm-Straße Nr. 32.

B] Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl- Preuß. Staats-Anzeiger und das "Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen, 2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc. 4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung S Uu. s. w. von öffentlichen Papieren.

An:

den 2. November

1682.

Beffentlicher Anzeiger. 7

8

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des

5, Industriélle Etablissements, Fabriken und Grosshandel.

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Anzeigen.

8, Theater-Anzeigen. ] In der Börsen-

9. Familien-Nachrichten. beilage, 28

„Juvalidendank“, Nuvolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

E. S<hlotte,

Annoncen - Bureaur.

2

'Ste>briefe und Untersuchungs - Sachen.

Der gegen den Kaufmann Wilhelm Ninau aus Halle wegen mehrfachen Betrugs unterm 3U. Juni 1881 erlassene und unterm 28. August d. I. erneuerte Ste>brief ist erledigt. I. 183/831. Halle a. S., dea 28, Oktober 1882. Der Königl. Erste

[46575]

Oeffentliche Ladung. In der Strafsache gegen tea Commis August Otto Albert Engel, am “22, September 1861 zu Persanzig geboren, wegen Sachbeschädigung, wird der Angeklagte auf den 286 Dezember 1882, Vormittags ‘9 Uhr, vor die Strafkammer 5 des Königlichen “Landgerichts I. hierselbst, Alt-Moabit Nr. 11/12, Saal #59, zur® mündlihen Hauptverhandlung über die von demselben gegen das Urtheil des Königlichen Amtsgerichts L, Abtheilung 87, zu Berlin, vom 7. Juni 1882 eingelegte Berufung geladen. Nach «S. 370 der Straf-Prozeßordnung wird im Falle seines unentschuldigten Ausbleibens die von ihm eingelegte Berufung verworfen werden. Berlin, den 25. Dk- tober 1882. Körigliche Staatsanwaltschaft. I. Beglaubigt: Koehler.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[46572] Oeffentliche Zustellung.

Der Rentier August Mewes zu Berlin, Große Frankfurterstr. Nr. 123, vertreten dur den Steuer- erheber Gottlieb Ludwig Wilbelm Priebs zu Berlin, Forsterstr. 2, Letzterer vertreten dur<h den Justiz- Rath Haa>, Kläger, klagt gegen den K1ufmann Johannes Julius Alexander Bauer, zuleßt hier, Wasserthorstraße 37 a., jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen rüständiger Miethen für Februar und März 1882 mit 187,50 #4, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Ren die vorre{tlihe Befriedigung des Klägers in Höhe von 187,50 M nebst 59/o Zinsen von 93} A seit dem 1. Fe- bruar 1882 und von 934 6 seit dem 1. März 1882 aus dem in den Akten des Amtsgerichts I. hier 45 I. J. 4. 81 verwalteten Erlöse der in Sachen Bauer c/a. Bauer & Breyer vom Gerichts- vollzieher Bo I]. gepfändeten Sachen zu bewilligen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verband- lung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amts- gericht I. zu Berlin, Abth. 38, Jüdenstr. 58, 2 Tr., Zimmer 26, auf den 19. Dezember 1882, Bormittags 10 Uhr.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Beyer, Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts T., Abtheilung 38.

[46559] Oeffentliche Zustellung und Ladung. In der bei dem Kal. Landgerichte Frankenthal, Kammer für Civilsacben, anhängigen Gütertrennungts- klage der Franziska Siener, ohne Gewerbe, in Neu- stadt a. H. wohnhaft, Ebefrau des daselbst wohnhaft gewesenen, zur Zeit ohne bekannten Wohbn- und Aufenthaltsort abwesenden Goldarbeiters Wilbelm Kunt, Klägerin, durÞ< Rechtsanwalt Müller in Frankenthal als ihren Prozeßbevöllmächtigten ver- treten, gegen ihren genannten Ehemann Wilbelm Kuny, Goldarbeiter, früher in Neustadt a. H. wohn- baft, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufent- baltsort abwesend, und gegen Leopold Blum, Ge- \{hâftsagent in Neustadt a. H. wohnhaft, in seiner Eigenschaft als Konkursverwalter in dem Konkurse über genannten Wilhelm Kuntz, Beklagte, ift dur vorläufig vollstre@bar erklärtes Versäumnißurthbeil desselben Gerichts vom 11, Oktober abhin die Güter- trennung zwischen der Klägerin und dem Beklagten

anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeich- neten Amtsgerichte anzumelden.

[46590]

Neukirchen, am 30. Oktober 1882, Königliches Amtsgericht. Kellner.

Wird veröffentlicht : Lucas, Gerichtsschreiber.

Oeffentliche Zustellung. / Die Wittwe des Knochenhauermeisters Heinrich Friedrih Grotehenn, geb. Flagge, zu Braunschweig, vertreien dur< den Rechtsanwalt Gerhard daselbst, klagt gegen den Knochenhauer Ernst Grotehenn aus Braunschweig, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus der gerichtlihen Schuldurkunde vom 18. März 1875 wegen rüdständiger Hypothekenkapitalszinsen pro III. Quartal 1882 mit dem Antrage auf Berurthei- [lung des Beklagten zur Zahlung von 150 4 und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Braunschweig auf den 4. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 23. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Braunschweig, den 27. Oktober 1882.

C. Ehlers, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

[46577] Verkaufs-Anzeige

nebst Ediktalladung.

_In Sawen des Landwirths Eilert Jabben Becker in Groß-Charlottengrode, Gläubigers, gegen den Zimmermann Habkbe Janssen Habben in Caro- linensiel, Schuldner, soll das Letterem gehörige, im Grundbucße von Bun unter Nr. 504 verzcihnete Grundstück, be- tehend aus 100 Qu.-Ruthen Erbpachtlandes, nämlich : 1) einem Strich Grundes zu 30 Qu.-Nuthen an- geschlagen, grenzend : im Süden an Gerd Jochen Garmers, Westen an Edo Tjardes, « Norden an Edo Hayungçs, « Osten an die Mense, worauf ein Haus erbaut ist, 2) einem Strih Grundes von 79 Qu.-Nuthen, grenzend : im Süden an Hinri<h Onnen, Osten an Adde Nöben, Norden an Hillert Hinrichs, - Westen an die Mense. Sodann folgende Grundheuern: = 2 Thlr. Cour. an Gerd Joachim Garmer snb Nr. 399 hierselbst registrirten Warfstätte, = 2 Thlr. Cour. von des Claes Gerdes sub Nr. 402 hierselb registrirten Warfstelle, und die Wegegerecbtigkeit auf der daran liegenden Mense, in soweit sie niht {on den Untererbpächtern mit angerechnet ist, (vorhin zu dem Immobile sub Nr. 263 hierselbst gehörig), zwangsweise in dem dazu auf den 20, Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, allhier anberaumten Termine öffentli) versteigert werden. Kaufliebhaber werden damit geladen. Alle, welche daran Eigenthums-, Näher-, lehnre<ht- liche, fideilommissarische, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Realberechti- ungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die dar- über lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Ver- warnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Ret im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe. Wittmund, den 27. Oktober 1882. Abth. 11.

[46569]

IL. der Pfarre zu Zorge, welche glaubhaft gemacht

erworben zu haben, werden alle Diejenigen, welche Rechte an diesen Grundstü>ken zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem auf

dem vor unterzeichneten Gerichte angeseßten Aufgebots- termine anzumelden, unter der Androhung des Rethts- nahtheils, daß nah

lide Kammer, Direktion der Forsten zu Braun- \{<weig, bezw. die Pfarre in Zorge als Eigenthümer in dem Grundbuche eingetragen werden sollen, und daß Derjenige, welher die ihm obliegende Anmel- dung unterläßt, sein Recht gegen einen Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das Grundftück erworben hat, niht mehr geltend maten kann.

[46597]

Protokoll, betreffend die Errichtung eines Hypotheken- buches Über das dem Stellmacher Karl Kloth ge- Hörige, zu Vießen sub Nr. 6 belegene Wohnhaus

Aufgebot. [4

Auf Antrag: I. der Ma ben Kammer, Direktion der Forsten zu Brauns<weig, welche glaubhaft gemacht hat, das Eigenthum an na<folgenden Grundstücken : 1) der zwischen den Forstorten Feuerftein und beraue, Reviers Walkenried belegenen 0,6605 ha großen Wiese, 2) der im Forstorte vordere Taubenthal Nr. 1 Reviers Zorge belegenen 2,2118 ha großen \. g. Steierwiese, erworben zu haben,

fie das Eigenthum an nachfolgenden Grund-

üen:

1) der am Forstorte Breitenberg Nr. 3, Reviers Zorge belegenen 1,4009 ha großen Wiese,

2) der im Forstorte MoUlenberg Nr. 3, Reviers Zorge belegenen 0,6990 ha großen Wiese,

Montag, den 18. Dezember d. Js3,, Morgens 10 Uhr,

Ablauf der Frist die Herzog-

Walkenried, den 18, Oktober 1882. Herzogliches Amtsgericht. Hartwieg.

Auf das am 26. d, Mts3. abgehaltene Liquidations-

c. P., ist, nahdem die geseßlichen Edictalien zu den Akten bescheinigt worden, auf Antrag des Provocan- ten sofort der Aus\{lußbesheid erlassen und publi- zirt worden, welches hierdur< notifizirt wird. Miroty, den 31. Oktober 1882. Großberzolihes Amtsgericht. C. Schumann.

[46598] i j Die in Sachen, betreffend die Beschlagnahme der dem Erbpächter F. Stübe gehörenden Erbpachthufe Nr. VIII. zu Paectow mittelst Proklams vom 17. dieses Monats angeseßten Verkaufs- resp. Liqui- dationstermine vom 5. und 26. Januar 1883 werden nit ftattfinden. Hagenow, den 30. Oktober 1882. Großherzogliches Amtsgericht. Zur Beglaubigung: W. Tw eft, A.-G.-Diâätar.

Dur< Urtheil Königlihen Amtsgerichts dahier vom Heutigen {ind die unbekannten Gläubiger des früheren Gerichtsvollziehers Doets<W von hier auf die von diesem bestellte Dienstkaution von 600 4 mit ibren etwaigen Ansprüchen an dieselbe aus- ges{lossen worden. Shwarzenufels, am 30, Oltober 1882. Königliches Amtsgeriht Hofmann, Wird veröffentliht: Dreist, Gerichtsschreiber.

[46605] In der Zwangsvollstre>ungësae des Schneider- meisters Carl Ludewig bier, Klägers, gegen den Schuhmacher Wilhelm Häbe>ter bier,

falls der Verscho

gemeldet, mit i {losen werden. Z Zur Eröffnung eines Aus\{lußurtbeils ist auf den 26. Juni 1883, Termin angelept

etheiligte haben am Siß des Ge- ri<ts Bevollmächtigte zur Annahme gerichtlicher Verfügungen zu bestellen. Meiniugen, 25. Oktober 1882. Herzogliches Amtsgericht.

Ferne, als: P

6573]

Auswärtige 2

Ber

[46578] In Sachen, betreffend Zwangëverkauf der Grund- stüde der Ehefrau des Louis Rauch, Theresia, geb. Scheidler, aus Liebhards, dermalen in unbekannter l, Nr. 63a., 63b., 67, 69, 150, 152, 215, 435, 467, 501, 70, Gemarkung Liebbhards, steht erster Verkaufstermin, 3. Januar k. r 1. Februar ê. Js., dritter 1. März k. Js., jedeêës mal Vormittags 11 Uhr, an Gerichtsstelle an. Be- flagte wird biermit öffentli<h geladen.

Hilders, den 23. Oktober 1882.

Ma>

[46581]

in Neisse erkennt das Neisse dur< den Amtsri

Kunze Abtheilung

[46309

Barbara Kahn, ohne

nung der zwischen den gemeinschaft.

Auf Antrag von Susanne S@&lotthauer, Marie Ziegler, Margarethe Reulohn, Georg Ernst Reu- lohn, Auguste Ziegler, Lebrebt Reulohn, Catharine Fidei aus Sülzfeld und Mathilde Thomas aus SUMAE wird der am 15. Januar 1839 in Sülzfeld als Sohn des Johann Georg Reukohn und seiner Ghefrau Dorothea Barbara, - geborene Stöhrer, geborene Bruder, der Antragsteller Johann Ghristlieb Reulohn, welher im Fahre 1859 nah Amerika ausgewandert ist und seit 1860 keine Nach- ri<t von sich gegeben hat, sowie seine der Existenz nach unbekannten Erben geladen, ihre Rechte an dem in 2850 4. bestehenden Vermögen des Ver- {ollenen längstens in dem auf den 13. Juni 1883, Vormittags 11 Uhr, | anberaumten geor anzumelden, widrigen- ene für todt erklärt, sein Verms- gen als vererbt angesehen und behandelt werden wird, scine unbekannten Erben aber, welcbe sih nicht hren Erbansprüchen werden ausge-

Vormittags 11 Uhr,

Abtheilung Tk. nhardt.

Js., zweiter

enr oth,

Gerichtsschreiber Königlichen Amt3gerichts.

T : Auf den Antrag des Häuslers Joseph Seifert zu Oppersdorf, vertreten dur< den Justizrath Seger

Könialibe Amtsgericht zu <ter Gent für Recht:

Das Hypothbeken-Instrument über die für den minorennen Franz Kunze auf dem Grundstück Nr. 7e. Oppersdorf Abtheilung 111. Nr. 1 ein- getragenen, seit dem 27. März 1846 verzins- liben Erbegelder von 26 Thlr. 11 Sar., sowie über das ebendaselbst Abtheilung 11. Nr. 3 für die Geschwister Iohann und Franz Kunze cin- getragene Wohnungs- und ‘Pflegerc{bt, wel{es Instrument na< der am 19. September 1878 erfolgten Löschung des Wohnungs- und Pflege- re<ts des Johann Kunze no über die für Franz

II. Nr. 3 haftende Berech-

tigung und die für denselben Abtheilung IIT. Nr. 1 eingetragenen Erbegelder von 26 Thlr. 11 Sgr. validirt, wird für kraftlos erklärt. Neisse, den 26, Oktober 1882. Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Gewerbe, CGhefrau des Eisen-

und Koblenböndlers Julius Elias in Scherweiler, vertreten dur< Rechtsanwalt Port, klagt gegen ihren genannten Ebemann, mit dem Antrage auf Tren-

Parteien bestehenden Güter-

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

von den Theilnehmern bei einer Länge der Ans{lußleitun bis zu 2 km bekanntlih nur eine jährliche Gebühr ror ae beansprucht.

„__yn den größeren Verkehrspläßen Deutschlands is der Fernsprecher bereits ein unentbehrliches Verkehrsmittel ge- worden. Zur Zeit sind in 19 Städten Fernsprechanlagen im Betriebe, nämlich in Altona, Barmen, Berlin, Bremen, Breslau, Cöln, Crefeld, Deuß, Dresden, Elberfeld, Franksurt am Main, Hamburg, Hannover, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Mülhausen im Elsaß, Stettin und Straßburg im Elsaß. n einer weiteren Anzahl von Städten, wie in Braun- shweig, Chemniy, Gebweiler, Kiel u. a. m. sind die Herstellungsarbeiten bereits im Gange bez. in der Vor- bereitung.

Die Gesammtzahl der angeshlossenen Stellen beläuft si< gegenwärtig auf mehr als 3000, von denen fast der dritte Theil allein auf die Reichshauptstadt entfällt. In lehter Zeit sind von den Vermittelungsämtern im Durchschnitt monatlich rund 350 000 Verbindungen ausgeführt worden, eine Zahl, die zur Genlige beweist, in wie großem Maße in Deutschland

das neue Verkehrsmittel dem allgemei z dienstbar ist. gemeinen Gebrauch bereits

In der Ausstellung des Vereins Berliner Künstler

daber 1881 gegen 1880 um 481 948 Fl. oder um 13,3%, zuge- nommen. Von den Einnahmen entfallen 3 907 164 Fl. oder 95,2 9/ auf die Staats- und Privat-Correspondenz und 195 195 Fl, oder 4,8 %/9 auf die übrigen Einnahmen. Von den Tarifgebühren der rivat- und Staatt-Correspondenz kommen auf 1 Linien-Kilometer 168 Fl. gegen 148 #1. im Jahre 1880, auf 1 Station 3320 gegen 2978 „Bl, auf 1000 Einwohner 176 gegen 154 Fl. Die Betriebseinnahmen (Gebührenantheile) des Cisen- bahn-Telcgraphen betrugen im Jahre 1881 105575 Kl. und Faben gegen 1880 um 3186 Fl. zugenommen. Die Gesammt- ausgaben des Staats-Telegraphen betrugen 3 449 414 Fl, darunter 214 164 Fl. außerordentlice, gegen 3434 117 bez, 143 736 in 1880, Die Ausgaben hatten daher 1881 gegen 1880 um 106 297 Kl. oder um 3,15% zugenommen. Von den Gesammtautgaben entfielen 2 245 131 Fl. oder 65,099/9 auf die persönlichen und 1204 283 Fl. oder 34,91 9% auf die sählihen Ausgaben. Für 100 bezablte Tele- ramme stellte sih die Einnahme auf 70,9 Fl, die Ausgabe auf

2 j egen 683 bez. 619 Fl. im Jahre 1880, Die Betr eböergebnisse der Staats - Telcgrapbhenämter in Wien ergaben: aufgegebene Telegramme 1341096 gegen 1141 571, angekommene 1 333 422 gegen 1 191 833, übertelegraybirte 1 889 083 gegen 1567 569, Gesammtzahl der behandelten Telegramme 4 563 601 gegen 3900973; die erhobenen Tarifgebühren betrugen 1 660 366 Fl. gegen 1 269 310 Fl. Die Zahl der aufgegebenen pneu- matischen Briefe betrug im Jahre 1881 im Ganzen 22487 und die der pneumatischen Karten 167 862 Stü> Die Zahl der Telegramme,

Briefe und Karten, welde im Zahre 1881 mittelft paeumatisher | wird mit der Placir j n 18 der i S i t zwischen der Central-Telegraphenstation und den einzelnen Filial- | Werke rüstig | weni Mh s ledi vat E E Steclidien

Königliches Amtsgericht. I Beklagten, d: wegen Hypotbekkavitals und Zinsen, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter An- gabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten und Nebenforderungen binnen zwei Wochen bei Ver- meidung des Aus\{lusses bier anzumelden. Holzmiuden, den 26. Oktober 1882, Herzoglicbes Amtsgericht. E T M

C pes 465 82 So due ase l In L. Aufgebotéêverfahren, betreffend die Mil-

fuês'she und Glania'sche Kaufgelderspezialmasse, aus der Zwangsversteigerung 147 Wieschowa, sind die unbekannten Betheiligten mit ihren Ansprüchen aus- ges{lossen worden. Die Kosten des Aufgebotsver- fabrens tragen die Spezialmassen verbältnißmäßig. Tarnowit O. S., den 25. Oktober 1882, Königliches Amtsgericht. V.

1) Grobe See, Nebel,

vor der 1. Abtheilung der Civilkammer des Kaiser- lien Landgerichts zur Colmar is Termin auf den 9. Dezember 1882, Bormittags 9 Uhr,

bestimmt. 4 s Der Landgerichts-Sekretär : Jansen.

Wilhelm Kuny ausgesprochen worden und hat darauf V.: Heyse. hin der mit Liguidation und Belieferung des Ver- Laim mögens der Klägerin beauftragte Kgl. Notär Neu- [46587] Aufgebot. mayer in Neustadt a. H. dem desfallsigen Antrage | Die Aktiengesellshaft für Anilin-Fabrikation zu der Klägerin entsprewend zur Vornahme fraglichen | Berlin, vertreten dur< den Justiz-Rath Leonhard Liquidations- und Belieferungsgeschäftes Termin be- | hierselbst, hat das Aufgebot folgender, angeblih ab- stimmt auf Freitag, den zweiundzwanzigsten | handen gekommener Urkunden : Dezember nähsthin, Nachmittags zwei Uhr, | 1) des von E. Rojahn in Berlin am 10. August auf seiner Amtsstube zu Neustadt a. H. 1882 auf W. Stahnke in Berlin gezogenen, er abwesende Beklagte Wilhelin Kuny wird mit den Blanko-Giros von E. Roîa n und VUebersicht der Wi daher hiermit aufgefordert, in vorbezeihnetem Ter- von A. S{lôsser u. Sohn in Elberfeld und | [46580] Jm Namen des Königs! Eine ziemlich tiefe D E n N LETAS 5 i mine zu erscheinen, um den Ligquidations- und Be- dem Giro der Antragstellerin vom 7. Oktober | Auf den Antrag des Theilminimum nach das U batliche Tei bei den Hebriden, ein VeserungverzanLänngen beizuwohnen. 1882 an Karl Keferstein versehenen, am 15 1) Kolonisten Friedri Kutsba aus Carlowit, an der ae Be is ew ichen Nordsee entsendend, welches Behufs Ausführung der bewilligten öffentlichen Oktober 1882 zahlbaren Prima-Wechsels über 3 Schuhmachers Paul Winkler aus Gobsle, ads Doe milaala AY stüirmische datliche, fiber der Hel- Zustellung an den abwesenden Beklagten Wilhelm 155 M, erkennt das Königlide Amtögeriht zu Lands- aa während da “Tae a ees, südwestliche Winde FOLUE. uny wird Vorstehendes bekannt gegeben. 2) der von Ledeboer u. Co. zu Almelo am 2. Ok- | berg O.-S. dur den Amtéerichter Nishkowétky für Basen uach Pitad p E aximum sich vom Bottnischen Fraukcuthal, den 31. Oktober 1882, tober 1882 an die Ordre der Herren Gebrüder Ret: ame arc V arr gg mende Maa teng Sa hat. Bei von Weat nach Ost al. Landgerichts\chreiberei. Paethe ausgestellten, mit dem Blanko-Giro der Das über das auf dem Grundbublatt Nr. 1 südöstlicher bis ottdweas tlivh Sn E CETROE, veovtagent Denig, Kgl. Obersekretär. Letzteren und dem Giro der Antragstellerin an Garlowit in Abthl, 11L unter Nr. 3 zufolge europa das Wetter ais “dis teile, rUatRS ist fiber Central- A Karl Keferstein vom 7. Oktober 1882 versehenen, Verfügung vom 8, Oktober 1844 eingetragene, schlägen geneigt. In Deutschl d M j zu leichten Nieder- [46596] Oeffentlithe Ladung. an die Dresdener Bank in Berlin adressirten auf das GrundbuSblatt Nr. 11 Carlowiy in liegt die Temperatur überall Wis Q E F Tueecreten Osten, Auf Antrag der Herren Vorstandsbeamten des und am 16. Oktober 1882 zahlbaren Anweisung Abth, 111, unter Nr. 1 übertragene Darlehn R ü Königlicden Oberlandesgerichts zu Cassel ist das | über 225 4, von 120 Thalern, i. W. Cinhundert und LORS GEBTREED Aufgebotsverfahren bezüglich der von dem verstor- U. Die Inhaber der Urkunden werten Zwanzig Thaler, nebst Zinsen seit Michaelis benen Gerichtsvollzieher Schneider in seiner Eigen- | aufgefordert, spätestens in dem auf 1844 gebildete Hypotdekeninstrument vom <aft als Gerichtsvollzieher am Amtsögericht zu | den 26. Juni 1883, Vormittags 114 Uhr 18, Oktober 1844 wird für kraftlos erklärt und eukfirhen bestellten Dienstkaution, Zwe>s deren | vor dem unterzeichneten Gerichte, Jüdenstraße 58 bier- es werden die Kosten des Verfahrens den Pro« Rückgabe an die empfangsberehtigten Erben, einge- | selbst, im Saal 21, anberaumten Aufgebotstermine vokanten auferleat. leitet worden. hre Rechte anzumelden und die Urkunden t 4 Verkündet am 25. Oktober 1882. Es werden deshalb alle Gläubiger des Kautions- | legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur- dit Nis<kowsky. bestellers, welhe Ansprüche an die gedadte Kaution | kunden erfolgen wird. ür richtigen Auszug: iy Lava glauben, aufgefordert, dieje Ansprüche bei | Berlin, den 18, Oktober 1882, Scekira, cidung des Aut\Hblussca in dem auf dén Königliches Amtsgericht 1, Abtheilung 54. Gerichtsschreiber. 30, Dezember 1882, Bormittags 11 Uhr, E ———

?) Seegang hoch, 5) Lun Regen. $) Neblig. „Anmerkung: Die Stationen sind in 4 Grnppen geordnet : 1) Nordeuropa, 2) Kiistenzone von Irland bis Ootaorunaen. 3) Mitts]- europa sfidlich dieser Zone, 4) Sidenropa. Innerhalb jeder Gruppe ist die Richtung von West nach Ost eingehalten. Skala für die Windstärke: 1 = leiser Zug, 2 == leicht, 3 = E E Mea frisch, 6 = stark, 7 == gateif, = stürmisch, 9 = Sturm, = starker Sturm, 11 = Sturm, 12 = Orkan, E

3) Regen. 4) Nachts

[46576]

b über Verm s lagna egen 1) Boe, Johann Bapt 9 DesGragnatms 60 ja Gundolebeim, 2) Ritter, Garl Gangolf, geb. am 5/3, 00 w Plafenbeimn, 4) franz

, Anz Xaver, geb. am 15/12, 60 zu Rufoah, 5)

von Gon „am 13./1. 57 Golma Besdlu der Straffammer des biesigen Lan vom d Bs e die am 20. i 1 1882 des nämlichen am 11. e t E ter Der Kaiserliche Erste Staat,

Redacteur: Riedel. Verlag der Expedition (Kessel). Dru>: W. Elsner. Vier Beilagen (eins{ließli< Börsen-Beilage).

tionen der Haupt- und Residenzstadt Wien befördert wurden, belief | ein neues Gesicht, und die vorzügli A 1 045 497 Telegramme, 167 862 pncumatische Karten und | prächtig ènigogenlendten, Seis Ie A redtsciigue an R Beier M a SBO Telegramme, 67 $46 Karten und A Tenn deE Leginnenden Monats die des ver angenen n N) reffen wird. di i ; E nautische Verein „in Hamburg besprach in seiner | unterbrechen, nur 4 und midt Sit deen ehten Siyuñg vom 30. Oktober die Frage, wie, angesichts der neuer- ! Male fertiggesflellt werden kann, so bleiben die vorzüglichsten Bilder

Berlin: