1882 / 270 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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[48570] Oeffeutliche Zustellung. Der Eigenthümer Johann Friedriß Wilhelm ets{mer zu Racot, vertreten durch den Rechts-

anwalt Schultz zu Kosten, klagt gegen die Tischler

August und Florentine, geborene Kretschmer, Krüger-

\cen Ekeleute, früher zu Borek, jeßt unbekannten

Aufenthalts, auf Lösung einer angeblich bezahlten

Hypothek, mit dem Antrage, die Beklagten zu ver-

urtbeilen, über die auf Racot Nr. 15 Abtheilung Il.

Nr. 1 für die Anna Florentine Kretschmer einge-

tragenen 223 Tklr. 10 Sgr. nebst Zinsen als Erben

derielben löshungsfähig zu quittiren und ladet die

Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts-

treits vor die Ersie Civilklammer des Königlichen

Landgerichts zu Lissa i./P.

auf den 9. Febrnar 1883, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- ricbte zuaelasfsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Lissa, den 9. November 1882. Karpinski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[48572] Oeffentliche Zustellung.

Der Lackirermeister A. Kanebley in Berlin, Wrangelstraße 14, vertreten durch die Rechtsanwälte M. Levy & E. Heiniy zu Berlin, Mohrenstraße 53, Élagt gegen den Schmiedemeister Louis Stange, zu- [eßt in Berlin (Cottbuser Ufer 43), jeßt unbekann- ten Aufenthalts, wegen 166 46 nebst 6% Zinfen vom 1, Juli 1882 ab für vom 10. August 1881 bis 7. Juni 1882 im Auftrage des Beklagten zu verabredeten Preisen dem Leßteren geleistete Lackirer- arbeiten zum Betrage von 181 #6, worauf 15 abshläglich bezahlt wurden, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung obigen Betrages von 166 4 nebst 6% Zinsen vom 1. Juli 1882 und vorläufiae Vollstreckbarkeit des Urtheils und ladet den Beklagten zur mündlichen -Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgerichts T. zu Berli-, Jüdenstr. 58, Zimmer 3la., 2 Treppen, auf

den 4. Januar 1883, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwedke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kleinert, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I., Abtheilung 32.

[48567] Oeffentliche Zustellung.

Der Mathias Mömelsberger, Schreinermeister zu Wiesbaden, klagt gegen den Julius Matt, Post- bülfsbote von Wiesbaden, dermalen unbekannt wo abwesend, wegen Forderung aus Wohnungsmiethe mit dem Antrage auf Verurtbeilung des Beklagten zur Bezahlung von 57 #4 27 Z und der Prozeß- Tosten, und ladet den Beklagten zur mümdlicben Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 11. zu Wiesbaden auf

den 12. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr.

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wiesbvadcu, 9. November 1882,

Í Becher, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts T.

[48578] Oeffentliche Zustellung.

Die Frou Elise Neumann, geb. Koch, zu Gitter bei Salzgitter, vertreten durh den Rechtsanwalt Burckard bier, klagt gegen ihren Ehemann den Kaufmann August Neumann, früher in Tanger- münde, jeßt in unbekannter Abwesenheit, wegen einer Illatenforderuna von 6300 4 und Zinsen mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an Klägerin 6300 A nebst 5/9 Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage hberauszuzahlen und das Urtbeil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- streckdbar zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civillammer des Königlichen Landgerichts zu Stendal auf

den 18. Januar 1883, Bormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stendal, den 14, November 1882,

_ Shretckenberger, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[48579] Oecffeutliche Zustellung.

Die protestantische Pfarr-, Wittwen- und Waisen- kasse für die Pfalz zu Speyer, vertreten durch ihren Recner Otto Wagner, Kgl. Konsistorial-Sekretär, in Speyer wohnhaft, Gläubigerin, fordert auf Grund einer vor dem K. Notär Moré in Mutterstadt un- term 25. April 1853 durch den nun verlebten, in Schauernheim wohnhaft gewesenen Leinenweber Fried- rih Handrich 111. und dessen gewerblose Ebefrau und hinterbliebene, in Schauernheim wohnhafte Wittwe Margaretha p als Solidarsculdner, ausgestelltea Obligation mit Hypotheke cin Kapital von 300 Fl. oder 514 M 29 4 nebst Zinsen zu fünf Prozent von Martini 1881 an.

Laut Akt vom 4. November 1882 kündigt nun die Gläubigerin der genannten Wittwe Handrich, sowie den Intestaterben des gedact verlebten Fried- rich Handrich, namentlih: 1) Wilbelm Handrich, Aderer, 2) Georg Adam Handrih, Ackecrer, 3) Maria Katharina Handrich, Ebefrau von Johannes Fäth, Aderer, und 4) Anna Maria Handrib, Ebefrau von Adam Bernhard, Ackerer, Alle in Amerika, obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, das besagte Kapital mit der Aufforderung, dasselbe binnen drei Monaten von Zustellung der Auf- fündigung an sammt den Zinsen, wie angegeben, und Kosten dem obgenannten Rechner der Gläubi- gerin bei Vermeidung der Zwangsvollstreckung zu- rüdzuzablen.

Durch Beschluß des K. Amtsgerichts Speyer vom

eutigen wurde die öffentliche Zuftellung erwähnter uffündigung an die obgenannten ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesenden Erben des verlebten V Handrich 111, bewilligt, welche hiemit erfolgt , den 13, November 1882, chteshreiberei des K. Amtsgerichts, Raquet K. Sekretär.

L —— ——

[48565 ntliche flung. Die irm Sis e Enn Stuttgart, vertreten durch die Rechtsanwälte Sch@hall L und

[ gegen Gustav Agoston (Salon Agoston), früher hier, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, mit dem Antrage auf fkostenfällige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 103 #4 50 F nebst 69/9 Zinsen seit 17, Juni 1882 und 4 46 50 „5 Wecselunkosten an die Klägerin, und ladet den Beklagten zur münd- liden Verhandlung des Rechtéstreits vor das Königlie Amtsgericht zu Stuttgart, Stadt, zu dem auf Freitag, den 29. Dezember 1882,

: Vormittags 85 Uhr,

bestimmten Termine.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser

Aus3zug der Klage bekannt gemacht. Stuttgart, den 11. November 1882. _

Bub, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, Stadt.

[48577] Oeffentliche Zustellung.

Die Altsißerin Wittwe Anna Poell, geb. Lukaß, zu Roclaß, vertreten durch den Rechts- anwalt Guttfeld in Ortelsburg, klagt gegen die Grundbesißer Michael und Eva, geb. Blum- stein-Nowodworski'schen Eheleute, früher zu Roklaß, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Aus-

gedingerückstände aus dem Vertrage vom L Zuli

: : 7. Oktober 1871 mit dem Antrage: die Beklagten unter Kosten- last zu verurtheilen; bei Vermeidung. der Zwangs- vollstreckung in das Grundstück Rocklaß Nr. 71 als 3 jährige Ausgedingerückstände pro Michaeli 1879/82 nin zu liefern eventuell die Werthe zu zahlen:

jährlih zu Taschengeld 6 4 für E L r R A » 40 Pfd, chweineschrotflei\ à 590 $ Werth . E 4 Scheffel Salz à 4,50 6 . 13,50 4% Sweffel Roggen à 5 4 . 65,63 15 Scheffel Buchweizen à 34 46 19,69 14 Scheffel Gerste à 4 f . 15,00 3 Scheffel Erbsen à 8 A. . 15,00 s Sweffel Hirsengrüße A 126 4,50 183 Scheffel gute Cßkartoffeln 50 N 83,25

àò 1,50 M Leinausfaat à 3 M. 9,00

18,00 M, 60,00

Nußung von Land zu 1 Scheffel Nußung von 2 Beeten à 3 M V Du Kattoffeln Nußung von 2 Gemüsebeeten à 3 M, ;

2 Klafter Klobenholz bei freiem Anfuhr und Kleinmachen I S

18,00 18,00

60,00 , in Summa 399,57 M und ladet die Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Allenstein auf

den 9, Februar 1883, Vormittags 95 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte Ggealentn nwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. Allenstein i./Ostpr., den 9, November 1882.

i ; Ruback, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

A Aufgebot.

Der Kaufmann P. Rabinowicz in Kutno in Rußland, hat das Aufgebot der angebli abhanden gekommenen, von der Reichsbankhauptstelle zu Posen auf das Reichsbank-Direktoriuum zu Berlin an die Ordre des Antragstellers ausgestellten Bankanweisung Nr. 39 vom 19. August 1882 über 2000 4 be- antragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dem auf

den 6, April 1883, Vormittags 115 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Jüdenstraße 58, 1 Treppe, Zimmer 21, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Berlin, den 7. September 1882,

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 55.

[22412] Aufgebot, Auf Antrag der Ehefrau des Stations-Diätars Müller, Dorothee, geb. Graebke, zu Celle, wird der. etwaige Inhaber des für Dorothee Graebke zu Perver ausgestellten, von der Antragstellerin angeb- li verlorenen Abrechnungsbuhs der städtischen Sparkasse zu Salzwedel Nr. 17094 über 300 M4 nebst Zinsen aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. Zanuar 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgerichte anberaumten Termine seine Redbte anzumelden, widrigenfalls obiges Buch für kraftlos erklärt werden wird. Salzwedel, den 8. Mai 1882,

Königliches Amtsgericht.

[48557] Aufgebot behuf Kraftloserklärung : von Urkunden, Angezeigter Maßen \{huldet 1) die Hadelnshe Sparkasse

a, laut des auf den Namen der Marie Meyer in Osterbruch ausgestellten Sparkassenbuches Nr. 2968 an die Ebefrau des Ginwohners Johann Bihusen, Marie, geb. Meyer, zu Wester-Cadewisch, eine Darlehnseinlage von 290 M mit Zin8guthaben bis Ostern 1882 ad 30 A 1 S,

b, laut des auf den Namen des Peter Dohr- mann aus Oppeln ausgeslellten Sparkassen- buches Nr. 2092 an die durch Erbbescheini- gung des hiesigen Amtsgerichts vom 14. Juni 1882 legitimirten Erben des Dienstknechts Ter Damn aus O pan cine Darlehne einlage von 364 K mit Zinsguthaben b Ostern 1882 ad 23 M 42 2s M D

2) Rudolph Albers in Oster - Îblienworth laut einer unterm 30, September 1873 ausgestellten und an demselben Tage im Pfandbuche des

Kirchspielsgerihts Oster-Iblienworth Band 11,

Seite 542 bis 544 ingrossirten Obligation ein

Kapital von 29000 M sammt Zinsen 4 rozent an seine Mutter, die Wittwe des Cand-

chôpfen Johann Nicolaus Albers, Margaretha atharina, geb. Glawakt, zu er Ibllenworth, Die bezeichneten beiden rkassenb und die erwähnte Alberssche Obligation sollen abhanden ge-

Dr, Schall 11, daselbst, flagt im Wechselprozesse

Gläubiger die unbekannten Inhaber der beiden Sparkassenbücher und der Albersshen Obligation ry öffentlih aufgefordert, spätestens bis zu em au Aima den 25. Januar 1883, orgens 10 Uhr, hier anberaumten Termine ihre ihnen auf die be- zeichneten beiden Sparkassenbücher, sowie auf die Alb.rssche Obligation und die dafür bestellte Hypo- thek zustehenden Rechtsansprüche anzumelden und die verloren gegangenen Urkunden vorzulegen, widrigen- falls leßtere für ungültig und wirkungs- und fraft- Tos (mortificirt) erflärt werden follen. Ottendorf, den 9. November 1882. : Königliches Amtsgericht I. und I. Stegemann. Raven.

[48527] Aufgebot.

E83 sind folgende Urkunden und Werthpapiere: 1) ein auf den Namen Hedwig Vablteich in Alten- burg lautendes Sparkassenbuch Nr. 12,301 über 120 Æ, von der hiesigen Kreissparkasse aus- gefertigt ;

2) ein auf den Namen Therese Heine, geb. Schmidt, auf der Domäne Bründel lautendes Sparkafsen- buch Nr. 8871 über 221 4, von der hiesigen Kreissparkasse ausgefertigt; ein Hypothekenschein d. d, Bernburg, vom 17. Mai 1872 für die ledige Johanne Dorothee

Grnestine Kramer in Bernburg, früher in-

Plößkau über 1000 Thlr. Gold auf dem in der hiesigen Neustadt unter Nr. 27 belegenen Wohn- hause und Gehöfte des Bäckermeisters Louis Seidig hierselb\t eingetragen ;

29, Oktober 1869

ein Hypothekenschein vom 17. Sanuar 1870

über 150 6 Restkaufgelder für den Brauer Carl Domine in Bernburg auf dem dem Schiffer Christian Domine în Altenburg ge- hörigen Wohnhause P. 48 B, 51 K. 65 nebst Hauskabel Plan 1164 eingetragen ; ein Pen iwen aus dem Kaufvertrage . September j \ vom “9 Oktober 1879 über 900 M für den Gürtler Ernst Mohrhauer in Bernburg auf dem in hiesiger Stadt in der breiten Straße belegenen Wohnhause P. 13 B. 531. mit Haus- kabel Plan Nr. 868 der Karte der Altstadt Bernburg eingetragen ; die Nebenausfertigung eines Kaufvertrages d. d.

14, Januar i: Bernburg, den 09 Sebeute 1861 mit Cessio-

nen vom 8/19, August 1861, 9,/22. Juli 1863, Stückquittung vom 24./27. Februar 1865 und Cession vom gleichen Datum, resp. den Hypo- thekensheinen vom 2./5. Juli 1869 und 18. April 1867 über eine Forderung des Fräulein G ttile Lutze bierselbft, jeßt deren Erben, im etrage von 1209 Æ an die verehelichte Han- delsmann Selig, Karoline, geb. Herrmann ; eine Scbuld- und Pfandverschreibung vom 27./27. März 1847 in Verbindung mit der Abs{lagsquittung vom 24. August 1849 über ein Restkapital von 600 M an den Oekonomen Heinrih Koenig in Waldau, jeßt dessen Erben, auf ‘dem dem S{losser August Koch in Bern- burg gehörigen Wohnhause P. 4 B. 184 des Stadttheils Waldau haftend; ein Hypotbekenschein des Arbeiters Andreas Christoph Otte zu Hohen-Erxleben über 750 M4 nebst Aus8zugs8berehtigungen aus dem Ueber-

13, Mai 1852 eignungskontrakte vom 7 M T TEZR eingetra-

gen auf den dem Zimmermann Johann Christian Otte zu Hobenerxleben, jeyt dessen Erben gehö- rigen, in diesem Vertrage näher bezeichneten Grundstücken;

9) das Forderungsdokument für den \{wachGsinni- gen Christian Schmidt zu Oberpeißen ans den In-

rossationsurkunden v 12. Februar 1828

grossationsurkunden v. 77 Sanuar 1845, nebft

14, Oktober 1861

28 Mai 1864 Und Hy- 25. Juli

pothekbestellung vom 56 uin 1875 über ein

Wohnungs- und Auszugsrecht, sowie eine jähr-

lihe Rente von 90 Æ, baftend auf den im

Grundbuche von Oberpeißen Band I. Fol. 34

geführten Grundstücken ;

10) das Forderung8dokument des Plantagenaufsehers

Christoph Knauf zu Pobzig über eine Hypothek-

erterung von 2700 M an die ledige Friederike

orte hierselbst aus der Sculd- und Pfand-

L 29. Juli vers{hreibung vom "10. August 1861 in Ver-

bindung mil den N zverträgen vom 13./16.Januar 26. Ju ¿ 1865, 74. Sfktober 1867 und Cession vom

1, Oktober 1869, haftend auf dem in der Roschwi zer-Strafße hierselbst sub P. 32 B. 5101. K. 503 belegenen Wohnhause nebst Hautékabel Nr. 450;

eine Schuld-, Hypotbek- und Bürgschafts-Ver- q vom 23,/23, März 1829, über 300 M ür den Anspänner Emanuel Warnicke in Neun- dorf, jeßt dessen Erben, haftend auf dem den Hermann Scolz'sc{en Ekeleuten in Neundorf gebörigen, daselbst belegenen in den Grund- aften XXXR. 310 geführten Wohnhause nebst Zubehör P. 1409 B. 209 K. 83;

abhanden gekommen und haben die Forderungs- berechtigten und letzten Inhaber dieser Urkunden

und zwar: FricdriÞh WVakhlteih zu

ad 1) der Altenburg, ad 2) der Dienstknecht Carl Heine zu Bründel, ad 3) der Bâäckermeister Louis Seidig hierselbst, ad 4) der Brauer Carl Domine hierselbst, ad 5) der Gürtler Ernst Mohrhauer von hier, ad 6) der Kreis-Direktor a. D. Emil Bunge hierselbst, ad 7) die Wittroe Christiane Koenig hier, jetzt ad) der Arbeiter A er Arbeiter Andreas Christoph Otte Hohenerxleben, E

ad 9 die Erben des Christian Schmidt zu ad 10 der Plantagenaufseher Christoph Knauf

Kaufvertrag vom

Gantor

kommen sein und werden deshalb auf desfall Antrag der empfangéberc(htigten ect eaE

deren Kraftloserklärung beantragt.

Den gestellten Anträgen ift stattgegeben und werden daher die etwaigen Inhaber dieser Urkunden und Werthpapiere, sowie alle Diejenigen, welche aus irgend welchem Rectsgrunde Ansprüche hieran zu haben vermeinen, hierdurch öffentliÞh aufgerufen, spätestens in dem auf

Dounerstag, den 31. Mai 1883,

Vormittags 11 Uhr,

vor dem Herzoglichen Amtsgerichte zu Bernberg an- beraumten Termine zu erscheinen und ihre etwaigen Rechte und Ansprüche anzumelden, auch die Urkunden und Werthpapiere vorzulegen, widrigenfalls sie dur das na Schluß des Aufgebotstermins auf Antrag zu erlassende Urtheil mit ihren Anträgen ausge- {lossen und die betreffenden Urkunden und Werth=- papier für kraftlos werden erachtet werden.

Bernburg, den 9. November 1882.

Herzoglich Anhalt. Amtsgericht. Haenisch.

[48556] Aufgebot.

Am 9. August d. J. ift hierselbst die Wittwe des Recnungsraths Neukirh, Elisabeth, aeb Hink, verstorben. Da Erben derselben nicht bekannt sind, und der zum Nachlaßpfleger bestellte Rebtsanwalt Spangenberg hierselbst den Antrag gestellt hat, L Ermittelung etwaiger Erben ein Aufgebot zu erlassen, :

so werden bierdurch alle Diejenigen, welche Grb- ansprüche bezüglih des Neukirch’ schen Nacblasses zu haben vermeinen, aufgefordert, solche Ansprüche bis

zum 11. Januar 1883,

__ Morgens 10 Uhr, an unterzeihneter Gerichtsstelle (neues Justizgebäude, Zimmer 26 part,) anzumelden, und zwar bef Meidung des Nechtsnactheils, daß der Nawlaß, falls sih kein Erbe melden und legitimiren sollte, für erbloses Gut erklärt, bei erfolgender Meldung aber dem si legitimirenden Erben ausgeantwortet werden soll. Ferner soll der nah dem Aus\{lu}se si etwa meldende Grbberetigte gehalten sein, alle bis dahin über die Erbschaft erlassenen Verfügungen anzuerkennen und soll weder Rechnungsablage noch Ersaß der erhobenen Nußungen zu fordern berechtigt sein, vielmehr foll sich sein Anspruch auf das beschränken, „was alsdann von der Erbschaft noch vorhanden sein wird,

Hannover, den 8, November 1882. Königliches Amtsgericht, Abtheilung 7.

[48554] Aufgebot.

Auf den Antrag des Maurers Friedriß Meyer und dessen Chefrau Friederike, geb. Heinemann, hieselbst als Eigenthümer des sub Nr. ass. 3 auf hiesiger Klosterfreiheit belegenen Wohnhauses, welche glaubhaft gemacht Haben, daß eine für die frühere Schöninger Scneidergilden-Kasse in der Obligation vom 21. Oktober bezw. 8. November 1835 verbriefte, auf das genannte Wohnhaus eingetragene Hypothek» forderung zu 150 4 nebst Zinsen zu 49/9 vor dem 1, Oktober 1878 getilgt sei, werden, bei dem Um- stande, daß die Inhaber der qu. Schuldurkunde un- bekannt sind, diese unbekannten Jnhaber sowie Alle, welche auf die Hypothek Anspruch machen, damit zu

dem áuf den 6. Januar 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumten Termine unter der Aufforderung geladen, ihre An- sprüche und Rechte spätestens im Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die Hypothekenurkunde dem Eigenthümer gegenüber für fraftlos erklärt, die Hypotbek aber gelöscht werden wird. Schöningen, den 9. November 1882. Herzogliches Amtsgericht. A. Heise.

[48521] In der Kerber'shen Aufgebots\ade F, 1/82 hat das Königlide Amtsgeriht zu Marklissa, am 26. Oktober 1882, durch den Amtsrichter Klose erkannt: 1) die Hypothekenurkunde über die im Grundbucbe von Scadewalde Blatt Nr. 77 Abtheilung Til Nr. 4 für die Frau Maurer Kerber, Christiane, geborene Kerber, zu Neu-Gebhardsdorf einge- tragenen 20 Thlr. Darlehn, gebildet aus der Ausfertigung der Schuldurkunde vom 14. März 1861, des Eintragung8vermerks und Hoyotbeken- buêaus¡uges vom 19, März 1861, die Hypothekenurkunde über die im Grundbucbe von Schadewalde Blatt Nr. 77 Abtheilung 11. Nr. 5 für die verehelihte Maurer Christiane Kerber, geborene Kerber, zu Neu-Gebhbardödorf eingetragenen 40 Thlr. Darlehn, gebildet aus der Ausfertigung der Schuldurkunde vom 5. Ok- tober 1868 und des Eintragungêvermerks und lea were „r e von e Oktober 1868, werden zum Zwecke neuer Ausfertigungen für kraftlos erklärt, A 1 die Koften des Aufoebötsverfahrens werden der Antragstellerin Christiane Kerber zu Neu-Geb- hardédorf auferlegt. Von Rechts Wegen. Königliches Amttgericht.

[48553] Zur Publikation und Vollziehung des von der Königliden General-Kommission genehmigten, die Stelle des Planes mitvertretenden Recesses, über die Abstellung von Weideberechtigungen auf den fiska- lishen Grundstücken „Krusenbüh und Masch“ bei, Wienhausen, ist Termin auf Freitag, den 24. d, M., y i : erorgens 11 Uhr, im Heinemannschen Wirthshause in Wienhausen an- geseßt, in welhem zu erscheinen, die unbekannten Theilnehmer, die Grundherren, sowie die unbekannten Pfandgläubiger, und alle Diejenigen, welchen als Guts-, Ecbenzins- und Lehnêherren, als Lehns- und em Rotger, oder aus sonstigem Grunde eine inwirkung îin Beziehung auf die Ausführung dieser Theilung zusteht, hierdurch öffentli und zwar bei Strafe des Ausschlusses mit ihren etwaigen Einwen- dungen gegen die planmäßige Ausführung au unter dem Verroarnen geladen werden, da , welcher cine Rechte niht anmeldet, es si selbst beizumessen t, wenn deren Sicherstellung unterbleibt, Celle und en, den 10. November 1882. Die lungs-Kommission,

zu i alt e En August Trolldenier zu

Stölting. G. Frandcke.

[48551] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau des Scuhmachers August Hein- ris, Louise, geb. Ernst, zu Sommersdorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Lochte hier, lagt gegen Ihren in unbekannter Abwesenheit lebenden Ehemann, den Schuhmacher August Heinrichs, wegen böslichen Verlassens, mit dem Antrage, die Che zu trennen und den Beklagten für den {huldigen Theil zu er- Ylären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil- fFammer des Königl. Landgerichts zu Magdeburg auf

den 5, Februar 1883, Vormittags 104 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ritte zugela}senen Anwalt zu bestellen. ;

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die- ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg, den 6. November 1882.

Die Gerichts\chreiberei L: der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts. Nuthmann, Landgerichts-Sekretär.

[48546] Oeffentliche Zustellung. ;

Die zum Armenrechte zugelassene Anna Louise Herrmann, geb. Scholle, in Halle a./S., vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Sill in Leipzig, Ylagt gegen ibren Ehemann , den Lohnkellner Jo- hann Friedri Wilhelm Herrmann aus Eisleben, zuleßt in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bösgliher Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ghe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf deu 27. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

r Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, den 11. E 1882.

ölling, : Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts:

48547] Oeffentliche Zustellung. : C Die zum Armenrechte zugelassene Christiane Wil- helmine Stockmar, geb. Kreßschmar, zu Leipzig, ver- treten durch den Rechtsanwalt Dr. Schill daselbst, Tlagt gegen ihren Ehemann, den Handarbeiter Fer- dinand Julius Stockmar, zuleßt in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 27. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rite zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, den 11. November 1882.

Dölling, j Gerihts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[48548] Oeffentliche ZU elung, :

Die zum Armenrechte zugelassene Amalie Therese Böhme, geb. Ulbrig, zu Bischofswerda, vertreten durch den Rectsanwalt Dr. Sill zu Leipzig, klagt gegen ihren Ehemann, den Musikus Ludwig Eduard Böhme aus Potschappel, zuleyt in Neustadt bei Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böôs- licher Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der zwishen den Parteien bestehenden Ehe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilflammer des Königlichen Landgerichts zu Leizig, auf

den 27. annar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung , einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. E

Zum Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, den 11. November 1882.

Dölling, :

Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts,

[48549] Oeffentliche Ua BnRs e Die zum Armenrechte zugelassenen Chefrauen: 1) Amalie Therese Uhlig, geb. Reißmann, in Frohnau, : : : 2) Auguste Wilhelmine Hubrih, geb. Kirsch, in Chemnitz, i zu 1 vertreten durh Rechtsanwalt Dr. Enz- mann in Chemniß, zu 2 vertreten durh Rechtsanwalt Theod. g crenda, klagen gegen ihre Ehemänner : S h x m 1 den Handarbeiter Gustav Adolf Ublig, früher in Frohnau, jeßt unbekannten Aus- enthalts, L , zu 2 den Handarbeiter FriedriG Wilhelm Hubrich aus Lößniß, BCegt in Chemnitz, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Verurtbeilung zur Herstellung des ebelihen Lebens, eventuell Trennung der Ehe vom Bande, und laden die Beklagten zur mündlichen E des Rechtöstreits vor die 111. Civilklammer des König- lichen Landgerichts zu Chemniß auf den 30, Januar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. : Zum Zwecke der dem Gericht bewilligten öffent- lien Zustellung wird dieser Auszug der Klagen bekannt gemacht. Chemniy, den L, E 1882,

ischer Gerichtss{reiber des K. Landgerichts, Civilkammer T1

48550 Oeffentliche Zustellung. t Die pbesres beg Scmiedemeisters Bibel, Jda ranzióka Bertholde, geborene Kriewald, zu Gra- ów a./O., Langestraße 25b., vertreten durch den ustizrath Ludewig zu Stettin, klagt gegen ihren bemann, den miedemeister Carl Friedrich oachim Bibel, früher zu Stettin, jeyt unbekannten ufenthalts, wegen böslicher Verlafsung mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen, die Be- klagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und ibn in die Kosten des Rechtéstreits zu ver- urtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I, Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stettin, den 6. November 1882.

Baar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[48562] Oeffentliche Zustellung. * An den Schuhmacher Wilhelm Stiel, früher zu

geht in dem Vertheilungsverfahren, welches gegen ihn auf Betreiben des Kaufmanns Wilhelm Stein zu Düsseldorf bezüglich des Erlöses aus der am 16. September 1881 gegen ihn vor dem Königl. Amts- gerichte zu Opladen stattgehabten Subhastation bei dem Königl. Landgeriwt zu Düsseldorf anhängig ist die Anzeige, daß der vorläufige Vertheilungsplan auf der Gerichtsschreiberei des genannten Landgerichts binterlegt ist, und zugleich die Aufforderung, binnen einem Monate nach Ablauf der im $. 189 der Civil- Prozeß-Ordnung bestimmten Frist seine etwaigen Einreden gegen den Plan zu Protokoll zu erklären. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Vor- stehendes bekannt gemacht, Düsseldorf, den E 1882, ol,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [48563] Oeffentliche Zustellung. Die Rosine Lonsdorfer, ohne Stand, Chefrau des ranz Schwarz, früher Bierbrauer, jeßt Wirth zu Lisdorf, Klägerin im Armenrechte, vertreten durch Recht8anwalt Dr. Strauß, klagt gegen den genannten Franz Schwarz, früher Bierbrauer,- jeßt Wirth, zu d wohnend, wegen Gütertrennug, mit dem An- rage; die zwischen Parteien bestehende Gütergemein- {haft für aufgelöst zu erklären, die Parteien vor Notar Eich in Saarlouis zu verweisen und die Kosten dem Beklagten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtéstreits vor die II. Civillammer des Königlichen Landgericbts zu Saarbrückten auf den 17. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrücken, 13. November 1882.

Kump, Assistent, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[48512] Oeffentliche Ladung.

Namens der Firma Adlon & Todt dahier hat der Rechtsanwalt Josef Kloy daselbst beim Kgl. Land- gerichte Nürnberg unterm 2. vor. Mts. eine Klage de eodem gegen den Scenkwirth J. C. Dehmer, früber dahier, nun unbekannten Aufenthalts, ein- gereiht und in derselben beantragt:

1) den Beklagten für s{uldig zu erkennen, an Klägerin 933 Æ 60 F Hauptsache nebst 6% Zinsen hieraus vom Klagszustellung8tage an

zu zahlen und die Streitskosten zu tragen,

2) das Urtheil gegen Sicherbeitsleistung für vor-

läufig vollstreckbar zu erklären.

Zur Verhandlung dieser Klage hat das Kgl. Landgericht Nürnberg, Kammer für Handels8- sachen auf

Freitag, den 29. Dezember 1882, Nathmittags 3 Uhr, Sihungssaal Nr. 44, i

Termin bestimmt, in welchem der unbekannt wo? si aufhaltende Beklagte durch einen beim Prozeß- gericht zugelassenen Rechtsanwalt zu erscheinen an- dur geladen wird.

Nürnberg, den 13, November 1882,

Gerichts\{reiberei des Kgl. Landgerichts. Der Kgl. Obersekretär :

48529) Verkaufsanzeige nebs Ediktalladung.

In Sachen des Tischlers Schuly in Bremer-

vörde, Gläubigers, gegen den Zimmermann H. Martens zu Bremervörde, Scbuldner, soll die dem Letzteren gebörige sub H.-Nr. 408 zu Bremervörde auf dem Glinderberge belegene An- baustelle nebst den unter Artikel Nr. 679 der Grundsteuermutterrolle von Bremervörde aufgeführten Parzellen 48, 100 und 101 des 11 ten und Parzelle 126/3 des 11] ten Kartenblatt der Flurkarte von Bremervörde, zwangsweise in dem dazu auf Sounabend, den 6, Januar 18883, Morgens 10 Uhr, :

allbier anberaumten Termine öffentli versteigert werden.

Alle, welbe daran Eigenthums-, Näher-, lehn- rehtlihe, fideikommissarishe, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Real- berechtigungen zu haben vermeinen, werden auf- gefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungs- falle das Ret im Verbältniß ‘ip neuen Er- werber des Grundstücks verloren gehe.

Bremervörde, den 29. Oktober 1882,

Königliches Amtsgericht. 11 v. Côlln. 148519]

In der Hartmann'shen Aufgebotssache F. 3/81 hat das Königliche Amihgeriht zu as am D Oktober 1882 durch den Amtsrichter Klose er- annt:

1) das Zweig, benehungöweile Cessions-Instrument

24, Augu vom 75. September 1836 und 23. November

1848 über die im Grundbuche von Hartmanns- dorf Bl, Nr. 193 Abtheilung 117, Nr. 1 für den minorennen Heinrich August Feige zu Schade- walde eingetragene Antheilôpost von 100 Tha- lern Kaufgelder wird für kraftlos erklärt, die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Eigenthümer Ernst Hartmann zu Hartmanns- dor auferlegt.

i E D T Februar 1883, Vormittags 94 Uhr,

[ Todeserklärung des Johann Balles von Milten-

Reusrath, jeßt ohne bekannten Aufenthaltsort, er- }.

48558] Ausgebot.

berg betr. Kaufmann Adolf Sebald von Miltenberg, Vor- mund des seit länger denn 10 Jahren, unbekannt wo, abwesenden Johann Balles von da, hat die Todet- ertlärung des Letzteren beantragt. Es ergeht demnach Aufforderung : 1) an gen. Johann Balles von Miltenberg \päte- stens im Aufgebotstermine : Diecnstag,- 4: Bedtembee 1883,

r, bei dem unterfertigten Gerichte fich zu melden, 2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen an diesem Termine zu wahren, und 3) an Alle, die über das Leben des Johann Balles von hier Kunde geben können, Mittheilung hierüber anber zu machen. Miltenberg, 6. November 1882. Königliches Amtsgericht. Simon, K. O. A. R. Zur Beglaubigung der Abschrift: Miltenberg, 14. November 1882. Der Kgl. Sekretär : Lang.

[48559] Aufgebot. Die verehelihte Maurer Wittig, Johanne Dorothee Marie, geb. Pattenge aus Schallenburg, der Oekonom Wilhelm Heinrich Theodor Pattenge aus Haßleben, der Böttcher August Pattenge aus Schallenburg, der Landwirth Carl Pattenge und der Landwirth- Christian Pattenge ebendaher, haben das Aufgebot des am 1. Mai 1836 geborenen Johann Friedri Christian Pattenge aus Schallenburg, welcher im Jahre 1854 na Amerika ausgewandert ist, behufs Todeserklärung desselben beantragt. Der Verschollene fowie die von ihm etwa zurügelassenen unbekannten Crben und Erbnehmer werden hierdurch aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 3. Oktober 1883, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte, Zimmer Nr. 1, anberaumten Termine \chriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls der Verschollene für todt er- klärt werden wird. Sömmerda, den 4. November 1882.

Königliches Amtsgericht. [48540] Aufgebot. i Auf Antrag des gerichtlich bestellten Vormundes wird der Tischlergesele Johann Friedrih Wilhelm Wittwer aus Sagan, welcher im Jahre 1848 nah Amerika ausgewandert ist, aufgefordert, \sih späte- stens im Aufgebotstermin den 17. September 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Terminszimmer IV., zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung er- folgen wird. Sagan, den 7. November 1882.

Königliches Amtsgericht.

[48539] Bekanntmachung.

Auf den Antrag des Häuslers Christian Schade zu Guhlau werden alle Diejenigen, welche Eigen- thumsansprüche an die zu Guhlau belegene, im Grundbuch von diesem Ort unter Nr. 51 eingetra- gene, aus einem Wohnhaus mit Garten, Hof und Nebengebäuden bestehende, 6 Ar und 90 Qu.-Meter große, zur Grundsteuer nit, zur Gebäudesteuer aber mit 50 6 Nußungswerth veranlagte Häuslerstelle, als deren Eigenthümer die Erben des am 4. Mai 1834 verstorbenen Freihäuslers Christian Brett- {neider im Grundbuche eingetragen sind, geltend machen wollen, aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf dieses Grundstück spätestens in dem

auf den 17. Januar 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht in unserem Amts8- lokal am Markte anberaumten Termin anzumelden.

Im Falle nicht erfolgender Anmeldung und Be- einigung des Widersprubsrechtes wird der Aus- Buk aller sonstigen Eigenthumsprätendenten an dem gedachten Grundstück ausgesproben werden und die Berichtigung des Besißtitels für den Antrag- steller stattfinden.

Glogau, den 6. November 1882. _

Königliches Amtsgericht. 117.

48522 [ In \ er Posselt’shen Aufgebotssache F. 3/82 hat das Königliche Amtogericht zu Marklissa am 26. Of tober 1882 durch den Amtsrichter Klose erkannt: 1) die etwaigen Berechtigten der Hypothekenpost von 20 Thalern, eingetragen für die Erben des Vorbesißers Gottfried Krause, die drei Ge- \{wister Krause, Namens Anna Rosina, Jo- hanne und Maria Rosine in Abtheilung 111. Nr. 1 des dem Gärtner Joseph Posselt gehöri- en Grundstücks Nr. 32, Ober-Steinkir, auf Grund des Zuschlagserkenntnisses dèr den Jo- hann Ehbrenfriceh Schmidt vom 9. August 1838 und der Kaufgelderbelegungsverhandlung vom 9./10. Oktober ejusd. werden mit ihren An- sprüchen auf die Post ausgeschlossen, die Hypothekenurkunde über vorstehende Post, gebildet aus der Ausfertigung des Zuschlags- urtels vom 9. August 1838, der Kausgelder- belegungsverhandlung vom 9./10. Oktober 1838, der Eintragungsverfügung und des Hypotheken- buchautzuges vom 25. Oktober 1838 wird für fraftlos erklärt, die Kosten des Aufgebotéverfahrens werden dem Gärtner Joseph Posselt zu Ober-Steinkirh auf-

erlegt. Von Rechts Wegen. Königliches Amtsgericht,

[48518] .

In der Schacfer'shen Aufgebottsache F. 1/81 hat das Königliche Amtsgericht zu Marklifsa am 26, Oktober 1882 durch den Amtsrichter Klose erkannt:

1) die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche

von Prtmanntaor Bl. Nr. 95 Abtheilung 111, Nr. ür die Schule in Volkersdorf eingetra- enen W Thaler Darlehn, gebildet aus der Aus- (Er bereitcia bene "u Eintagunet:

h »vpotheken e un n vermerke vom 25. November 1842 wird für frafilos erklärt;

2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem M 4 er Ernst Schäfer zu Hartmannëödorf

Von Nechts Wegen.

R aegen, Königlibes Amtsgeri t,

48524] Geschehen Königliches Amtsgericht Uclzen, Abtheiluna [1., - am 10. November 1882. Gegenwärtig : Amtsgerichtsrath v. d. Bel, Referendar v. Mandelsloh. In Sacben, betreffend Todeserklärung des Carl Georg Hartwig Staats aus Uelzen, erschienen zum heutigen, dur das Aufgebot vom 26. Oktober 1881 angeseßten Meldetermine :

Ie, 2A. A. e Verschollene hatte sich - bis heute nicht ge- meldet. _ Die Anwesenden versicherten übereinstimmend, daß ihren von dem Fortleben des Hartwig Staats glaubwürdige Nachrichten nicht zugegangen seien, und beantragten die Erlassung des Erkenntnisses auf Todeserkiarung. - Vorgelesen, genehmigt.

Gerichtsfeitig ist folgendes Ausschlußurtheil, bzw. Erkenntniß auf Todeserklärung erlassen und verkündet:

Jm Namen des Königs!

Nacden Carl Georg Hartwig Staats, geb. zu Velzen am 11. November 1844, Sohn des Heinrich Staats und dessen Ehefrau Jeanette, geb. Schulz, bis 1870 Pächter des Guts Bemerode bei Hanno- ver, dann bei dem Königlichen statistishen Bureau in Berlin beschäftigt, im Sommer 1871 nah Ame- rika gereist und seit der Feuersbrunst in Chicago vom 8./9, Oktober 1871 verschollen ift, i nachdem Seitens seiner nächsten Angehörigen, Frau Elise Pralle in Northeim und en Auguste Koch in Breitenbach, am 22./25. Oktober 1881 bei dem zuständigen Amtsgericht Uelzen der Antrag auf Todeserklärung gesteUt ift, : nachdem Seitens des unterzeichneten Amtsgerichts das Aufgebot behuf Todeserklärung am 26. Oktober 1881 in gesetzlicher Form erlassen und gehörig pu- blizirt ift, nacdem vor und in dem heutigen Anmeldetermine eine Meldung über das Fortleben des VerschoUenen weder von ihm selbst, noch von anderer Seite dem Gerichte zugegangen ift, wird auf Grund des $. 22 des Ausführungs- gesetzes zur deutschen Civilprozeßordnung, der $8. 823. der Civilprozeßordnung und des 8. 9 des hannover- chen Geseßes über die Todeserklärung verschollener ersonen vom 23. Mai 1848 erkannt: '

Carl Georg Hartwig Staats aus Uelzen wird

hiermit für todt crklärt und die Ueberweisung

seines Vermögens an die nächsten Verwandten

und Erben verfügt.

Zur Beglaubigung: (gez.) v. d. Beck. v. Mandelsloh. Beglaubigt :

e MUUPPeL, Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgericht3.

[48520]

In der Queisser’shen Aufgebotssache F. 2/82 bat das Königliche Amtsgericht zu Marklifssa am 26. Ok- tober 1882 durch den Amtsrichter Klose erkannt:

1) die etwaigen Berechtigten der Hypothekenpost von 7 Thlr. rükständiges Kaufgeld, eingetragen für den Vorbesißzer Johann Gotthelf Hartmann zu Hartmannsdorf in Abtheilung 111. Nr. 1 des dem Gärtner Gottlieb Queisser zu Schadewalde gehörigen Grundstücks Nr. 57 Hartmannsdorf zufolge Verfügung vom 30. Juli 1827, werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausge- {lossen ; die Oupo Berenur tande über vorstehende Post

), Juli 18: R EO L vom 13 März 1836 wird für kraftlos erklärt ; 3

“die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Gärtner Gotilieb Queisser zu Schadewalde auf-

erlegt. Von Rechts Wegen. Königliches Amtsgericht.

[48564] Bekanntmachung.

Durch Urtbeil der Abtblg. I. der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar vom 11. No- vember 1882 wurde die Gütertrennuna zwischen Emma Banholtzer, Ehefrau des Müllers Carl Fried- rid Geitner, und ihrem Ehemanne, Beide zu Sulz- mait wohnend, ausgesprochen, dem Ehemann Geitner wurden die Kosten des Rechtsstreites zur Last gelegt.

Der Landgerichts-Sekretär : Jansen. [48561]

Dur Urtheil dec 2, Civilkammer des K. Land- gerits zu Düsseldorf vom 20. Oktober 1882 ift zwischen den Eheleuten Josef Winter, Kaufmann, und Sarah, geb. Rosenbaum, ohne Geschäft, früher zu M.-Gladbach, jeyt zu Côln wohnhaft, die Güter- trennung mit Wirkung vom 18. September 1882 an ausgesprochen und der mitbeklagten Konkurämasse die Kosten zur Last geleat worden.

Düsseldorf, den 14, November 1882,

Holz, : Gerichtss{hrciber des K. Landgerichts.

[48526] Jm Namen des Königs!

Sn der Jürimar, [M Aufgebotssache F. 16/82 hat das Königliche Amtsgericht, Abth. IV., zu Posen ero den Amtsrichter Dr. Wiener für Recht er- annt:

R ee am Interessenten werden mit ihren nsprüchen:

w die Spezialmasse Marianna Kocik und An- dreas Stelmaszyk aus der Jarmark"shen Sub- hastation im Betrage von 128 M 90 A

11. auf die Spezialmasse unbekannte igte vcc zuf Goluski Nr. 3 in Abth. 111. Nr. 7 früber cingetragenen Post aus der Jarmark'shen Subhastation im Betrage von k und den im Grundbuche des Grundstüds Ne. 3 in Abth. 111. Nr. 24 für die oden ge- Finn Ila I

aufzc nd von $9, Zinsen jcit dem 20. März 1882 autgesGlo en; der Marianna, Kocik, geb. Stelmatzvk, zu Arkciter Andreas Stelmas

Königliches Amtsgericht.

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