1882 / 272 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Verkäufe, Verpachtungen, 4 Submtjsioucn 2c, 47783] Submission.

Bei dem unterzeichneten Artillerie-Depot soll die Aptirung ron 1790 Pataschen im Wege der öffent- lien Submission vergeben werden und ist bierzu ein Termin auf den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uh-, im Büreau des Artillerie-Depots, wo auch - die Bedingungen nebst Aptirungsanleitung und Zeich-

nung zur Einsicht ausgelegt sind, anberaumt. Offer- U Hn bis zu der vorbezeichneten Zeit hierher zu reiben. Cüstrin, den 9. November 1882, Artillerie-Depot.

Oftfriesisthe Küstenbahn. Die Ausführung der Tishler-, Schlosser-, Glaser- und Anstreicher- Arbeiten einschließlich Lieferung aller Materialien zu den Empfangs- und Nebengebäuden auf den Bahnhöfen zu Hage, Dornum, Esens, Burhafe und Wittmund sollen in öffentlicher Submission im

anzen oder in einzelnen Loosen vergeben werden, Offerten sind bis zu dem auf Freitag, den 24. No- vember d. J., Vormittags 11 Uhr, anberaumten Termine, in welchem die Eröffnung in Gegenwart der erscbienenen Submittenten erfolgen wird, porto» frei, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift dem Unterzeichneten einzurcichen. Die Bedingungen und 14 Blatt Zeichnungen liegen in dem Bureau des- selben zur Einsicht aus, auch können crstere gegen 1 M für einen Bahnhof und 20 4 für jeden wei- teren Bahnhof, sowie leßtere, soweit der Vorrath reiht, gegen 30 S pro Blatt an bez. Unternehmer von dort abgegeben werden. Sämmtliche Bahnhöfe werden \. Z. von Jever per Bahngeleis zu erreichen sein. Esens, den 9. November 1882, Der Ab- theilungs Baumeister: F. Herold.

{48225] Bekanutmachung.

Die Lieferung von 350 Cbm Clb- oder Gruben- sand soll im Wege des öffentlichen Submissions- verfahrens vergeben werden.

Submissionsgebote, versiegelt und mit der Auf-

\chrift:

„Submission auf Sandliefcrung“, werden bis zum 24. d, Mts., früh 11 Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Garni}jon- Verwaltung Peteréberg, Kaserne A. portofrei angenommen. Die Lieferungsbedingungen liegen hier und bei der Königlichen Garnison-Verwaltung in Torgau während der Amtsstunden zur Einsicht aus, Eönnen auch gegen Erstattung der Kopialien von hier

bezogen werden.

Erfurt, den 11. November 1882.

Königliche Garnison-Verwaltung.

Submission. Die für diesseitigen Direltions- bezirk pro Etatsjahr 1883/84 erforderlicen Loko- motiv- und Wagenradbandagen aus Flußstahl, sollen in öffentliher Submission beschaft werden. Die Lieferungsbedingungen und die Bedarfsnach- weisung liegen im Materialien-Büreau hier, Fürsten- wallstraße Nr. 10 zur Einsicht aus, können au von demselben gegen franko Einsendung von 1 A 50 p bezogen werden. Offerten sind verschloffen und mit der Aufschrift: Submission von Radbandagen bis zum Termin am 5. Dezember 1882, Vor- mittags 11 Uhr, an das unterzeichnete Bureau einzusenden. Magdeburg, den 11. November 1882. Königliche Eisenbahn-Direktion.

Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken.

Wochen-Ueberfsicht

der Neichs-BanEk vom 15, November 1882, Activa.

1) Metallbestand (der Bestand an k coursfähigem deutschen Gelde und an Gold in Barren oder aus- ländischen Münzen, das Pfund fein zu 1392 Mark berechnet) .

2) Bestand an eeihötafsensheinen Ï

3) - an Noten anderer Banken

4) an Weseln. Î a

o an Lombardforderungen .

6 an G

7) an sonstigen Activen .

Passiva. 9 Das Grundkapital .

[49024]

525,432,000 20,479/000 14,777,000

410,860/000 56,20 2000

9,198,000 31,431,000

120,000,000 17,724,000

772,896,000

144,528,000 332,000

9) Der Reservefonds . 10) Der Betrag der L 11) Die fon tigen tägli fälligen Ver- E r 12) Die sonstigen Passwa . . Berlin, den 18. November 1882, Reichsbauk-Direktorinm. v. Dechend. Boese. v. Rotth. Gallenkamp. Herrmann. Koch. v. Koenen.

Bremer Bank.

Uebersicht vom 15, November 1882,

149018]

Activa: O Æ Reichskafsenscheine. . . Noten anderer Banken . Gesammt-Kassenbestand, Mre-Sonto b, d. Neichshank

e

.

umlaufenden

1,686,969. 60 4 Z 360, G 32,800.

M 1,720,119.

60 75 40 ,

100,997, 29,230,389. 7,229 407. 71

309,225.

Le a0 97,270, 98

Immobilien & Mobilien 300,000, Passîva :

Grundkapital é 16,607,000, A

Reservefonds K

o 805,370, 80 E ‘6 4,399 400, Sonstige, täglich fällige Ver- bindlichkeiten... , , 18,918, 90,

An A ndignngefrist gebun- dene Verbindlichkeiten . 15,615,341, G 348,737, Verbindlichkeiten aus weiter geotpenon, nach dem Ls, No vember gen Wecbseln Der Director: Ad. Renken.

Lom ardforderungen l ffecten . dp Debitoren

1,532,155.

Dreier, Proc.

Danziger

-Metallbestand . . Reichs-Kafsenscheine ften „Abertr Banken Loinbairdivebriangeir L Effecten-Bestand . Sonstige Activa

Grundkapital . Reservefonds. Umlaufende Noten

keiten Sonstige Passiva

Wecbseln . [49025]

der

Metallbestand . Reichskassenscheine , Noten anderer Banken . Wechsel Es Lombardforderungen . Effecten . S ¡ Sonstige Activa Grundecapital Reservefonds ,. , Umlaufende Noten

lichkeiten x An Kündigungsfrist Verbindlichkeiten . Sonstige Passiva .

baren Weehseln

[49019] Wochen-Ueb

Privat-Actien-Bank.

[49017] Status am 15. N 7] E, obeniber 1882,

Passiva. / Sonftige täglich fällige Verbindlich- Berzinsliche Depositen-Kapitalien

Eventuelle Verbindlichkeiten aus wet- ter begebenen, im Inlande fälligen

Vebersicht Hannoverschen Bank

vem 15. November 1882, Activa.

Passíva. Sonstige täglich fällige ‘Verbind- : gebundens Event. Verbindlichkeiten aus wei-

ter begebenen im Inlande zahl-

E L K Die Direction.

der Württembergishen Notenbank

vom 15, November 1882,

. & 856,817 15,050 427,800 8,003,798 1,051,200 442/200 1,250/760

3,000,000 « 750,000 » 2,464/600

» 945,525 - #6 3,859,420 . . s 1,152,847

M. 7,359

M 92,012,549 126,035. 355,400.

15,590,544. 727,099. 851,203.

7,340,380.

12,000,000. 1,019,699, 5,138,100, 5,949,209,

1,237,938. 1,658,194

32 R 8a

1,311,436.

ersitht

Activa. Metallbestand .

an Wechseln

an Effekten . i an sonstigen Aktiven

Passiva.

Das Grundkapital Der Reservefonds .

Noten .

bindlichkeiten. . z Die an eine Kündigungsfrist

Die sonstigen Passiven .

[49015]

Metallbestand Reichskassenscheine Noten anderer Banken Wechselbestand .

Lombard-Forderungen i Effecten .

8Sonstigs Acti va ,

Bestand an Reichskassenscheinen ; « an Noten anderer Banken

an Lombardforderungen :

Der Betrag der umlaufenden e

Die sonsti en täglich fälligen Ver-

bundenen Verbindlichkeiten .

Eventuelle Ver indlickeiten aus weiterbegebenen, im Inlande zahlbaren Webseln 4 1,653,631, 63.

Stand der Badischen Bank

am 15. November 1882, Activa.

M. | 9,517,024 25

27,565|— 2,447,000|— 18,829,925/58 684,100|— L 487,239 14 ¿S 456,135 42

. é | 9,000,000 438/739 55 21,903,700 236,170 87

32,500|— 837,878 97

A,

5 325 03916 6 765|—

196 900!—

19 592 816/14 839 765|— 40 126 51

1 536 622/05 77 538 033/66

M. y 0 ”» Mh

Grundcapital Reservefonds Umlaufende Noten

An Ktindi frist Verbindlichkeiten . Sonstige Passiva

deutschen Wechsel betragen

E etallbestand , , , Reichakassenscheine , , , Noten anderer Banken . L Eta s: e m «Forderungen Effecten-Bestand . , Sonstigs Activa

Grundkapital Reservefonda . ., ,, Umlanfende Noten , ,

An eine K bundens V Sonstige Pasaiva . . ,

ans weiter begeben lande zahlbaren W Braunsch

Bewig.

Täglich fällige Verbindlichkeiten gebundene |

4 127 538 033 66 Die zum Incas80 gegebenen,

Braunschweigische Bank.

Stand vom 15. November 1SSD, Activa.

Passiva.

Sonatigs ich fällige Ver- bindlichkeiten . P u A friat ge-

ten .

Eventuells Verbindlichkeiten im In-

weig, 15, Xovember 1882

Die Direktion.

————

._ 4] 9 000 000|— » | 1421 922/97 » 115 488 200|— " 1 706 468/34 80 000|— 841 442/35

noch nicht fäll A 1957 571, 10

. 672,648. n 17,265, 175,000,

o 10,555,193. . 1,906,000,

5,817,872. . & 10,500,000. . -_ 351,805, * 2496'200. . 3,767,446, 50.

e 1,765,100, —, 146,842, 55,

« M 300.722, 20.

vie Vereinsbank in Berlin, (Aktien-Gesellschaft,)

Grundkapital: 30 Million. Mark, hiervon emittirt und vollbezahlt: 6 Million. Mark, übernimmt

die Besorgung des An- und Verkaufs börsengängiger Wert iere zum offiziell Tagescours der Berliner Börse, sowie die Ausführun Prstiger e ieEs B etAN licher Ordres, me auch E E ry Mere Seitge[hä Me E e von der Bank in Ansaß gebrachte Provi t bank- äft- liche amp ein Zehntel Procent. “0 C E a) Big ober Ar RsPHe i

e Controle der Verloosungen, - die Einholung neuer Couponsbogen, sowie die Eitn- ziehung von Zinscoupons, Dividendenscheinen und ausgeloosten Stücken, soweit leßtere hier oder an aren Bankpläßen zahlbar sind, wird e die Kunden der Bank Tostenfrei besorgt.

zerwerthung von in fremder Münze zahlbaren Coupons bei resp. einige Zeit vor Verfall ¿um jeweiligen Börsen-Course. ; Darlehne auf börsengängige Werthpapiere werden zu 6—8 9% per annum gewährt.

Die Verzinsung für Baareinla gen beträgt derzeit :

bei Rückzahlbarkeit ohne vorherige Kündigung 2 Procent ; nah 2 tägiger s E | Zins per na 14 j d E Jahr, frei von na wöchentlicher , G8 / allen S , nach 3monatliher , N 2 n und beginnt mit dem auf den Erhalt folgenden Werktage.

Die Wechselstube der Bank ift angewiesen, über Ausloosung von Effecten, sowie üb f ] Anlagen in börsengängigen Papieren eingehenden Bescheid zu ertheilen. Auf féantiete ditSbeüglihe N | Spelelbraeot Dad Informations-Bureau der Bank entsprechende \chriftliche Auskunft ohne weitere |

Berlin, November 1881. Die Direktion der WBereinsbank.

Ea T E R E Et 7D [7D IDSTPENE 1 LEMETTRIRE NPEN tPE P y g u n L jz T e a P A d 2 A Erie ite tik d E E R Ri E T I D T TER E T IBN

biermit den Inhabern zum 2. Januar 1883 - fündigt. n E „Ueber diesen Termin hinaus erfolgt eine Ver- zinsung derselben niht. Mit den zur Empfangnahme des Kapitals eingereihten Anleihescheinen sind auch die dazu gehörigen Zinsscheine und Zinserneuerungs- scheine der späteren Fälligkeitstermie zurüdckzuliefern und werden hierzu Formulare von der Kämmerei- kasse verabfolgt. Für die fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen. Oranienburg, den 23. März 1882. Der Magistrat. tan ge.

[48933] Bei der Ausloosung der nach dem Allerhöc{\ten Privilegium vom 16. Juni 1880 am 2. Januar 1883 einzulösenden Anleihescheine der Stadt Oranienburg de 1880 (I. Rusgabe) sind nach- bezeichnete Nummern gezogen worden : Buchstabe A. zu 500 # die Nr. 69 104, Budstabe B. zu 200 die Nr. 84 167 190 269 445 638. Budchstabe C. zu 100 4 die Nr. 39 111. Die vorstebend bezeihneten Anleihescheine werden am 2. Januar 1883 bei der Kämmereikasse hierselbst durch Baarzahlung zum Nennwerthe eingelöst und |

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gewandt wird, ist das Erscheinen oder die Wiederkehr des Schwammes völlig ausgeschlossen,

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Zum Probe-Abonnement geeignet. rf fefrteerffande (NULC1011en L 7A Rg Reil Dt1eC0er

aus seinen hinterlassenen Papieren bearbeitet,

Male dem größeren Publikum interessante Einblicke in die te der lehten Decennien gewährt werden, erscheinen gegenwärtig neben von Balduin Mocllhanson : Der Haushosmeister““ aus-

euilleton des Berliner Tageblatt. Theil des Feu g hinzutretenden Abonnenten wird der bis ¡um 1. Dezember abgcedrudte

Allen nen gegen Einsendung der Post-Quittung œratis und franco L: e sonstige Reichhaltigkeit und die t des Inhalts, denen dassclbe “ey r

Erfolge zu “geles sie und R W b reitet j eiciensie U G g "est, Prebe tem i Deutshlands

geworden i| sind allgemein bekannt. Fred, Man abonnirt auf bas „Berliner Tageblatt“ zit seinen 3 Beiblättera: r. belletr. Sonntogsblatt „Den d L und „Mitthel-

[48932]

diegen

uar. Toizalait til illuft ungen über Landwirthschaft. rtenbau und 8wirthschaft“ f ci allen Reiches Pa nirtd| zua

ür den Monat Dozxember

P Lein,

8StübeL

zum Deutschen Reich

M 272.

Dritte Beilage

25 P userate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutshen Reihs-Anzeigers und Königlich

Preußischen Staals-Anzeigers:

Berlin 3W., Wilhelm-Straße Nr. 832. 5

1. Steckbriefe und Untersnchungs-Sachen.

2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3, Verkäufe, Verpachtungen, Submissiouen ete.

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung

28 u, 8. w. von öffentlichen Papieren.

P y ita de ® Defffentlich ér Anzeiger. S nehmen an: die Annoncen-Erxpeditionen des „Juvalidenoani“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte,

Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

den 18 November

s-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Sonnabend,

1882,

| 5. Indusetrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel. 6. Verachiedene Bekanntmachungen. 7. Literarische Anzeigen, 8. Theater-Ánzeigen. }

In der Börsen- 9. Familien-Nachrichten.

beilage, 2

K

Annoncen - Bureaux. 2]

Steekbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Stec{brief. Gegen den unten beschriebenen Sthauk- wirth “Bernhard August Rohr, am 4. Juni 1838 zu Cadlau, Reg. - Bez. Breslau geboren, welcher sich verborgen hält, ift die Untersuchungshaft wegen Betrug-s, in den Akten I. III. E. 144. 81 verhängt. Es wird ersucht, denselben zu ver- haften und in das Untersubungsgefängniß zu Berlin, Alt-Moabit 11/12, abzuliefern. Berlin, den 1. November 1882. Königliche Staatsanwaltschaft I. Beschreibung: Alter 44 Jahre, Statur klcin, Haare blond, Stirn flach, Bart Schnurr- und BVollbart, blond, Augenbrauen blond, Augen blau, Nase pit, Mund gewöhnli{ch, Kinn gewöhn- lich, t es \{chmal, Gesichtsfarbe blaß. Besondere Kennzeichen : kraufes Haar.

Ste{brief. Gegen die unten beschriebene unverehe- lihte Therese Schäßer, geboren am 5. November 1857 zu Berlin, welche flüchtig it, resp. sich verborgen hält, soll in den Akten J. 111 D. 60 81, eine durch vollstreckbares Urtheil des Königlichen Landgerichts I. Strafkammer 1V. zu Berlin vom 11. Februar 1882 erkannte Gefängnißstrafe von neun Monaten voll- streckt werden. Es wird ersucht, dieselbe zu ver- haften und in das Amt3gerichtsgefängniß des Er- greifungsortes abzuliefern. Berlin, den 13. Novem- bder 1882. Königliche Staatsanwaltschaft beim Landgericht T. Beschreibung: Alter 25 Jahre, Größe ca. 1 m 56 cm, Statur unterseßt, Haare dunkelblond, Stirn gewölbt, Augenbrauen dunkel- blond, Augen grau, Nase etwas auêgeworfen, Mund gewöhnli, Zähne defekt, Kinn rund, Gesicht oval, Gesi(tsfarbe blaß, Sprache deutsch.

Stecbriefs - Erneuerung. Der gegen den Reisenden Carl Fricdrih Hermann Harsdorf wegen Betruges und Unterschlagung unter dem 14. April 1882 in den Akten e/a Helgenberger & Gen. U R. 1. 418. 82 jett J. II. B. 283. 82 von dem Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Land- gerit I. Berlin erlassene Steckbrief wird hierdurch erneuert. Berlin, den 11. November 1882. Staats- anwaltschaft bei dem Königlichen Landgericht I.

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Messer- \chmiedegeseUcn Franz Branig aus Luckau, welcher flücbtig ist, ist die Unterjucbungshaft wegen Unter- s{lagung verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Landgeribts-Gefängniß zu Cassel abzuliefern, bei Nachricht hierher zu den Akten d T, 1260/82, Caffel, den 11. November 1882. König- lide Staatsanwaltschaft. Stinting. Beschrei- bung. Alter 28 Jahre, Größe mittelgroß, Statur \{mal, Bart kleiner dunkler Schnurrbart, G-sichts- farbe blaß, Besondere Kennzeichen: hat einen dicken Hals, sog. Kropf

148882] K. Amisgeriht Brackenheim. DALRERCERMEA wird der Steck-brief gegen Karl Haldenwaug von Daaersheim wegen Nothzucht. Bracktenhecim, den 15. November 1882, A.-R. Adam.

48881

l Offene Strafvollstreckungs- Requisition. Die nacbbezeibneten Personen: 1) der Cigarrenmacher Franz Albert Robel, geboren zu Crossen a. O. am 16. Oftober 1829, zuleßt daselbst aufbaltsam, 2) der Arbeiter Paul Gustav Savade, geboren am 18 Juli 1859 zu Doutsh-Nettkow, Kreis Crossen, zuleßt daselbst aufhaltsam, 3) Carl Albert Hermann Grubert, geboren in Sommerfeld, Kreis Crossen a. O,, am 10, März 1859, zuleßt daselbst authaltsam, 4) der Gärtner Emil Clemens Joseph Kraemer, geboren am 23, November 1860 zu Crossen a. D., zuleßt daselbst aufbaltsam, 5) Johanu Friedrich Dulling, geboren in Dobersaul, Kreis Crossen a. O,, am 15. Dezember 1860, zuleßt daselbst aufhaltsam, 6) der Cigarrenmacher Ernst Gustav Paul Müller, geboren am 12, März 1860 in Sommerseld, Kreis Crossen a. O,., zuletzt daselbst aufbaltsam, 7) Julius Bod, geboren in Kurtshow, Kreis Crossen a. O., am 8. April 1861, zuleßt daselbst aufbaltsam, 8) der Schneider Carl Guîtav Hermann Groß, geboren in Leitersdorf, Kreis Crossen a. O, am 19, Oktober 1861, zuleyt daselbst aufhaltsam, 9) der Tagearbeiter Johann Friedciþ Hermann Kakoschke, ge- boren am 19. Juni 1861 în Rädnitk, Krcis Crossen a. O., zuleßt daselbst aufbaltsam, 10) der Bauersohn Johann Carl Avgust Domm, geboren aw 25. August 1861 îin Seedorf, Kreis Crossen a. O., zulett daselbst aufbaltsam, 11) der Kaufmann Martin Gottlob Hermann Hahn, ge- boren am 23, Juni 1861 in Sommerfeld, Kreis Crossen a. O., zulett daselbst aufhaltsam, 12) dec Matrose Chriftian Ferdinand Oëkar Reith, acboren am 24, März 1861 in Sommerfeld, Kreis Crossen a. O., zulett daselbst aufhaltiam, 13) der Buchhalter Heinri Samuel Wilhelm Stcinmcy, geboren am 27. Januar 1861 in London, in Sommerfeld, Kreis Crossen a. O., ortsangebörig, 14) der Schuhmacher Carl Wilhelm Robert Wurst, geboren am 4, Ja- nuar 1861 îin Sommerfeld, Kreis Crossen a. V., zuletzt daselbft aufbaltsam, 15) Paul August Weine, geboren am 2. März 1862 in Bobersberg, Kreis Crossen a. O., zuletit daselbst aufbaltsam, 16) Carl Friedrih Guftav Schmidt, geboren am 23, Sep- tember 1862 in Deicdow, Kreis Crossen a. O., zu- letzt daselbst aufhaltsam, 17) Paul Gustav Ottomar Hoppe, geboren am 9, Januar 1862 in Sommer- feld, Kreis Crossen a. O, zulett daselbst aufhalt-

sam, 18) Paul Friedrih Hermann Lesehke, geboren am 23. Februar 1862 in Sommerfeld, Kreis Crossen a. O., zuleßt daselbst aufhaltsam, 19) Otto Gustav Robert Paulusch, geboren am 7. Oktober 1862 zu Sommerfeld, Kreis Crossen a. O., zuletzt E aushaltsam, 20) Robert Hermann Gustav rnst Reinecke, geboren am 9, September 1862 in Sommerfeld, Kreis Crossen a. O., zuleßt daselbst aufhaltsam, sind durch das vollstreckbare rtheil der Strafkammer des Königlichen Landgerichts hier vom 3. Oktober 1882 wegen Vergehens gegen 8. 140 Absaß 1 Nr. 1 St. G. B. ein Jeder zu einer Gelh- strafe von 160 Mark, im Unvermögensfalle zu einem Monat Gefängniß verurtheilt worden. Es wird um Vollstreckung der Strafen und Nachricht hierher zu den Aktea 1 53. 82 ersucht. Guben, den 10. No- vember 1882. Königliche Staatsanwaltschaft.

[48884] Bekanntmachung.

Der 17 Jahre alte Gärtnergehülfe Emil La- dage aus Lübbecke ist im Anfange des Oktober, nachdem er ohne Vorwissen ie Vaters, des Schneidermeisters Ladage zu Lübbecke, zur katholi- hen Konfession übergetreten sein soll, von dem Gute Hüffe im Kreise Lübbecke, wo er in Arbeit stand, verschwunden. Jn einem mit dem Poststem- pel Hamburg versehenen Briese hat er seinem Vater mitgetheilt, daß er sich auf der Reise ins Ausland befinde. Vermuthet wird, daß er den Eltern dur List entzogen worden sei. Wer über seinen Aufent- halt oder die Veranlassung seiner Entfernung irgend welche Auskunft geben kann, wird dringend ersucht, davon hierhin oder dem Königlichen Landrathsamte zu Lübbecke Mittheilung zu machen.

Bielefeld, den 14. November 1882.

Königliche Staatsanwaltschaft.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[48922] Oeffentliche Zustellnug. L

Die Chefrau Donath, Friederike Dorothee Elisa- beth, geborene Trittel, zu Arneburg, vertreten dur den Rechtsanwalt Burchard, hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Sicdemeister, auch Klempner, Paul Rudolf Christian Donath, zuleßt in Tangermünde, jeßt unbekannten Aufenthalts auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestebènde Ghe zu trennen und ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stendal auf

den 15. März 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwedlcke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klaae bekannt aemacht.

Stendal, den 14. November 1882,

SchredLenberger, Sekretär, Gerichtéschreiber des Königlichen Landgerichts,

[48924] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Zeugarbeitecr Lösch, Louise, gebo- rene Hoffmann, zu Erfurt, vertreten durch den Justiz- Rath Küster, klagt gegen den Zeugarbeiter Wilbelm Lösch in Erfurt, jeßt in unbekannter Abwesenheit lebend, wegen Ebetrennung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ebe dem Bande nach zu trennen und Beklagten für den allein \{ul- digen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Erfurt, Zimmec Nr. 41, auf den 14, Februar 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Erfurt, den 13, November 1882,

Bendleb, Gerichlsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[48912] Oeffentliche Zustellung.

Die Elisabetha Schäfer, ohne- Stand, und deren Ehemann Georg Kirchberg, Gastwirth, _Beide zu Herrensohr wohnend, und Genossen, Kläger, ver- treten dur Rechtéanwalt Dörmer, klagen gegen : 1) Peter Schäfer, Taglöhner, früher in Eidenborn wohnend, jet obne bekannten Wohnort in Amerika, 2) Peter Schäfer, Bergmann, früher in Perrensohr wohnend, jetzt ebenfalls ohne bekannten Wohnort in Amerika, und Gen., Beklagte,

wegen Theilung : mit dem Antrage, die Theilung folgender Vermö- genêmassen: 1) der zwischen dem verlebten Mathias Schäfer und seiner verlebten ersten Ebefrau Mar- garetha Weyrich bestandenen ehelichen Gütergemein- schaft, 2) des Nacblasses der Margaretha Weyrich, 3) des Nacblasses des Nicolaus Schâfer, 4) der zwi- {en Mathias Schäfer und ciner 11, Ebefrau Gertrude Hoffmann bestandenen ehelichen Güter- gemeinscast, 5) des Nacblasses des Mathias Scâfer, 6) des Nachlasses des Franz Schäfer und 7) des Nachlasses der Gertrude Hoffmann in der in der Klagescbrift näber bezeichneten Art zu verordnen, die Parteien zur Massebildung und Auseinandersetzung vor Notar zu verweisen, diesen und Experten zu ec- nennen und die Kosten der Masse zur Last zu legen, und laden die Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor dic 1. Civillammer des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken auf

den 19, Februar 1883, Vormittags 9 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ec- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrücken, 15. November 1882. An dec Mahr, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[48893] Oeffentliches Aufgebot. Die Residenzstadt Cassel hat das Aufgebot des in ihrer Gemarkung gelegenen Grundeigenthums J. I. 155 87 qm Wiese vor dem Königsthor, J. I. 156 4 a 61 qm Bach, der Druselgraben, 10 E 1 a 91 qm Wicse vor dem Königs- or, J, T, 165 8 a 80 qm thor, G. G. 85 7 a 72 am Wiese am Druselgraben, B G. 86 5 a 89 qm Bach, der Druselgraben, K

Wies2 vor dem Königs-

. G. 87 2 a 52 qm Wiese am Druselgraben, K. K. 141/27 9 a 19 qm Bach, der Orusel- graben, . K. 142/27 3 a 31 qm Bach, daselbst,

K. K. 173/46 1 a 35 qm Ba, daselbst, beantragt unter Nachweisung eines stattgehabten zehnjährinen Besißes. Alle Diejenigen, welche ein Recht an diesem Grundeigenthum zu haben ver- meinen, werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 2, Februar 1883, Vormittags 11 Uhr, vor das unterzeichnete Gericht, Zimmer Nr. 19, anbe- raumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Stadt Cassel ermächtigt werden wird, sih als Eigenthümerin in das Grundbuch ein- tragen zu lassen und “die etwaigen Berechtigten ihr Recht gegen cinen Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs die Grundstücke erworben hat, nicht mehr geltend machen können, auch ihr Vorzugsreht gegenüber Denjenigen, deren Rechte bis zum Aufgebotstermin angemeldet und demnächst auch eingetragen sind, verlieren.

Cassel, den 10, November 1882, i Königliches Amtsgericht, Abtheilung 1. gez. Schoedde.

[48890] Aufgebot : z wird auf Antrag des Obersteuerrevisors Joseph Jäger zu Darmstadt erlassen, bezügli des Gut- {eins Nr. 61 der Bank für Handel und Industrie daselbst vom 28. Mai 1881 über die zu konverti- rende Obligation der Stadt Darmstadt Litt. R. Nr. 445 über 500 #, mit der Aufforderung an den Inhaber der Urkunde, bis zum Aufgebotstermin,

13. Juli 1883, Vormittags 11 Uhr, scine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, bei Meidung der Kraftloserklärung derselben.

Gr. He}. Amtsgericht Darmstadt. I.

[48921] Aufgebot.

Die Sophie Sartorius, Privatin in Mainz, hat das Aufgebot der Prioritäts-Obligationen der Hess. Ludwigs-Eisenbahn-Gesellshaft vom 1. Juli 1868, früher zu 5%, im Jahre 1879 zu 44 convertirt, Nr. 7376 u. 7377, jede zu 600 #4, beantragt. Der Inbaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 4. Februar 1884, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeibneten Gerichte, Zimmer 22, im Justizpalaste zu Mainz, anberaumten Aufgebots- termine scine Rechbte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Mainz, den 3. November 1882,

Das Großberzogliche Amtsgericht. (gez.) Dr. Hohbfeld. Zur Beglaubigung: Jung, Hülfägerichts}creiber.

[48897] Aufgebot, i :

Zweds Besißtitelberihtigung haben die Wittwe

Catharine Elisabeth Giese, geborene Luedee, 5

Hueselit und der Häuéler Gottfried Günther daselbst,

vertreten durch den Recbtsanwalt von Gersdorff zu

Stendal, das Aufgebot des im Grundbuche von

Hueselit, Kreis Stendal, Band 1, Blatt 13 verzeich-

neten Restkossathenhofes Nr. 13, bestebend aus:

1) dem Abschnitte 79/28 Blatt 1 der Karte von ueseliß, Hofraum mit Gebäuden von 23 a läche,

2) dem Abschnitte 77/28 Blatt 1 derselben Karte, Hofraum mit Gebäuden von 10,20 a Fläche, beantragt, als dessen Eigenthümer der Kossath Jo- hann Friedrih Helmke und dessen Ebefrau Anna Magdalene Dorothee Behrens im Grundbuche ein-

getragen find. L

Alle Diejenigen, welche Eigenthumtansprüche auf

diese Grundstückde haben, namentlih auch folgende,

in unbekannter Abwesenheit lebende Personen:

1) Agnes Helmke, Tocter des verstorbenen Haus-

fnebts Wilhelm Helmke aus Magdeburg,

2) der Fleischer Julius Schroeder aus Osterburg,

werdea aufgefordert, ihre Ansprüche und Rebte

spätestens in dem ver dem unterzeichneten Gericht zu Stendal, Domstraße 12, im Zimmer Nr. 2, auf den 26. Zuni 1883, Bormittags 10 Uhr, anberuumten Aufgebotêtermine anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls sie mit denselben werden ausgesblossen werden und die Eintragung der

Antragsleller und zwar der Wittwe Giese bezüglich

des Abschnitts 79/28 und des Häuslers Gottfried

Günther bezuglich des Abschnitts 77/28 im Grund-

dudte U wird.

Stendal, den 4. November 1882.

Königliches Amtsgericht.

Nachdem die Königliche General-Kommission für Hannover mittelst Reskripts vom 20. November 1878 die beantragte Spezialtheilung der gemein-

| scaftliben Schaaf- und Schweineweide vor Naulitz,

Amts Lüchow, für s\tattnehmig erkannt, und die Unterzeichneten mit der Ausführung dieser Spezial- theilungssacbe beauftragt hat, so wird zur Ermittelung der Beteiligten und ihrer Rechte Termin auf Gre, en 5. Januar 1883, orgens 10 Uhr, im Hause des Gemeindevorstehers Schulz zu Nauliÿ hiermit angeseßt, in welchem zu erscheinen außer den bekannten Interessenten alle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche an die obigen Spezialtheilungs-Gegenstände, namentlich auch an das Grundeigenthum zu machen haben, zur An- meldung und Klarmachung ihrer An- oder Wider- sprüche unter der Verwarnung vorgeladen werden, „daß im Falle des Ausbleibens thre Berech- tigungen nur nah Angabe der übrigen Bethei- ligten berücksichtigt und sie in sonstigen Bezie- hungen als zustimmend angesehen werden sollen“.

Zugleich wird den aus irgend einem Grunde be- theiligten dritten Personen, insbesondere den Zehnt- herren, Gutsherren, Pfandgläubigern, Hütungs-, Fischerei-, Wege- oder sonstigen Servitutberechtigten nachgelassen, ihr etwaiges Interesse bei dem Geschäfte, foweit sie es für nöthig halten, zu beahten,

„widrigenfalls sie es sich selbst beizuméssen haben, wenn deren Sicherstellung unterbleibt.

Daneben wird, da die Königliche General- Kommission für Hannover und Scleswig-Holstein den entworfenen und vorläufig eröffneten Planrezeß genehmigt hat, dieser Termin auch zur förmlichen Eröffnung, und wenn keine Einreden erfolgen, auch zur Vollziehung desselben hiemit anberaumt, wozu die sämmtlichen bis dahin bekannt gewordenen Theilnehmer, namentlich auch die Grundherren, bei Strafe des Aus\{chlu}ses mit ihren etwaigen Ein- wendungen gegen die planmäßige Ausführung zu er- scheinen hiemit vorgeladen werden.

Imgleicben werden auch bei Strafe des Aus- \{lusses die unbekannten Pfandgläubiger und die- jenigen dritten Personen in diesem Termine zu er- seinen aufgefordert, welchen als Guts-, Dienst-, Erbenzins- und Lehnsherren, als Lehns- und E LLoMRI [BETO oder aus sorstigem Grunde eine

‘inwirkung in Beziehung auf die Ausführung dieser Theilungsf\acbe zusteht.

Auch ergeht an dritte Personen zur Angabe ihrer Rechte no inébesondere die Verwarnung,

„daß ein Jeder, welcher seine Rechte nicht an- meldet, es si selbst beizumessen hat, wenn deren Sicherstellung unterbleibt.“

Für den Fall der Vollziehung des Rezesses werden die Theilnehmer noch unter der Androhung vorgeladen,

„daß für die Ausbleibenden die Urkunde als vollzogen angenommen werden wird *

Eine vorgängige Einsicht der Abschrift des Plan- Rezesscs bleibt freigestellt und ist die Abschrift dur den unterzeihneten Oekonomie-Kommissair gegen Vergütung der Kopialien zu erbalten.

Lüchow und Dannenberg, den 23. Oktober 1882,

Die Theilungs-Kommission. Rotermund. Grütter.

[48909]

Auf zulässigen Antrag des Lehrers Ludwig Künne zu Rostock für sich und seine Miterben zum Na- laß des am 27. Februar 1882 verstorbenen Pastors G. Künne zu Friedrichshagen, vertreten durch den Rechtsanwalt Ihlefeld zu Grevesmühblen, wird bier- dur ein Aufgebotstermin an hiesiger Gerichtéstelle angeseßt auf den

dreizehnten Januar 1883,

Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung an die Gläubiger des geuannten Erblassers, ihre Forderun- gen spätestens in dem Aufgebotstermine anzumelden unter dem, wenn die Anmeldung unterbleibt, durch Aut schlußurtheil erfolgenden Rebtsnachtheil der Ab- weisung von der Ecbschaftämasse. Nicht berührt von der Aufforderung werden die im Antrage dbe- zeichneten Forderungen, welche bereits bei dem ge- nannten Rechtsanwalt angemeldet sind.

Grevesmühlen, am 9, November 1882.

Großherzogliches Amtsgericht. Zur glaubigung: Sandberg, Amtsger. - Actuar.

[48927] Bekanntmachung.

Durch Auss{lußurtel des unterzeichneten Gerichts vom 13. November 1882 is das Hypotheken-In- strument vom 9. September 1848 über die auf der Häutlerstelle Nr. 45 Lübben Abth. TIL, Nr. 1 für die minderjährigen Geschwister Burkert eingetragenen 24 Thlr. Darlehn für kraftlos erklärt worden.

Guhrau, den 13, November 1882. Königliches Amtsgericht.

48919 | In Sachen, betr. die Zwangèversteigerung der dem EErferarnveobelider Carl Hirs zu Goslar bôrigen Grundstücke wird der auf den 5. d. J. anberaumte Subhastations- und An termin damit aufgehoben. Goslar, den 14 November 1882 Kêniglicdes Amtsgericht. 1. Buch holz