1882 / 281 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

F Oeffentl

vílichtigen

Jolle Alles gemacht werden, die sollten überall helfen, man werde in Preußen {ließli noch so viel Gensd’armen haben, wie andere Menschen. Wenn der Minister gesagt habe, auch unter Falk habe die christliche Grundlage der Schule nit gelitten, warum ee denn der Minister felbst und der jebige Butt ed- Mun des 0 Falkschen Geseßgebung geän-

o viel an der Es heiße immer, Falk sei gegangen ; aber derselbe Bezug auf die Be-

Faden werde fortgesponnen; ja, in ndlung der katholifchen Kirche glaube er das, aber in Bezug auf die Schule sei doch Manches anders geworden. Was nun die Vagabondage anlange, so sage er, so lange die jeßige Frei- Zügigkeit andauere, werde man der Vagabonden nicht Herr werden. Unter denselben litten hauptsäthlih die friedlichen Bewohner des flachen Landes, die einzelnen Bauernhöfe und Weiler. In Schaaren drängen die Vagabonden in die Häuser ein, be- drohten die allein im Hause anwesenden Frauen, und zwängen sie, ihnen Geld, Lebensmittel und Kleidungsstücke zu geben. Es möge ja für die Gesundheit der Vagabonden recht zuträg- lich sein, wenn sie bei ihrer Einbringung gereinigt, und ge- speist würden, besser wäre ihnen aber zunächst jedenfalls eine ordentlihe Tracht Prügel. Die falshe Humanität, an der man in Preußen kranke, fördere auch die Vagabondage. Der Gensd'arm sei dem Vagabonden gegenüber ja madhtlos, derselbe dürfe ihn gar nicht r.ah seiner Legitimation fragen, und ihm selbst habe vor Kurzem ein Wachtmeister erzählt, daß ihm ein Jehr verdächtiger Strolh, als der Wachtmeister den Strolch nach seiner Legitimation gefragt habe, geantwortet habe: er {der Wachtmeister) fenne ihn (den Strolch) doch \c{on so lange, und scheine die Gesege so wenig zu kennen, daß er eine Legitimation von ihm verlange. Das Vagabondéen- thum sei auch direkt organisirt; unter einem Haupît- mann wohnten die Vagabonden zu Dußenden zusammen Und dieser vertheile sie bei ihren Streifzügen, und sie hätten au eine genaue Liste der Häuser, wo etwas verabreicht werde. Zum Sdhluß sage er, es sei vor Allem nothwendig, daß mehr Religion, und eine bessere Erziehung ins Lando komme. Sonst würden auch tie Gensd’armen gegen die Vagabonden nichts nügen.

Der Abg. Hansen bemerkte,

die Ausführungen des Vor- redners über die Frage,

i ge, um die és sih handele, hätten seine volle Sympathie. Nit nur die annektirten Provinzen, son- dern auch alle anderen litten unter der Vagabondage. Jn Schleswig-Holstein habe man allerdings den Strom der Landstreicher ins Land bekommen, weil sih gleich nah der Annektirung das Gerücht verbreitet habe, daß Schleswig: Hol- stein das Land sei, wo Milch und Honig fließe. Er gebe zu,

daß die Uebervölkerung Ebeschließung als Grüne trachten sein mögen. Das

besser geführt haben. , voll, diese Ausführungen

in der Strafverhängung in den Korrigendenanstalten gut behandelt. Es mangele namentlich bek s{lechter Wit stalt gar nit steuern sei, sei sicher sehr \{ch sicher schon erfreulich, daß a

Der Abg. Vagabonden auf

einen Schaden an dem Leibe

tig sei. sih zum

den Geist, derx herrsche, erinnere sich an Minister des Jnnern früher bei einem solchen Lehrerperso hung begreiflih finden.

wolle. Eine Hauptquelle der Handhabung der freiheit. Betrachte man nur sih auf dem Pflaster

sie alle seien in das Vagabo leben gekommen. thum liege endlich in Jm Düsseldorfer Bezirk

mt demiriemen lei

, die izügigkeit und die erleichtert oe t dügigfeit 1 erie klinge

Es herrsche

ungern auf.

das Bestreben zu Tage getreten sei, an der Abänderung dieser traurigen Zustände mitzuwirken.

Strosser erklärte,

t auf 200 000, was einen Kostenaufwand von mehr als 100 Millionen Mark bedeute.

einer ernstlichen Erwägung von Seiten der Regierung bedürf-

Die Zuchtlosigkeit der heranwadhsenden Jugend erkläre ] Theil aus der Milde der wirkten noch andere Ursachen mit. die liberalen

Ein Glück sei es, daß diese Kate- gorte von Lehrern nit die Meh |

man sih endlih zu den obliga Polizeistunde

Nicht geringe Verlockung zum der Erträglichkeit dieser sei es vorgekommen,

bond sich 7 M pro Tag erbettelt habe. Wer könne verwundern, wenn so viele si dieser bequemen Art da Lebenserwerb zuwendeten. Wie sei nun diesen Uebeln abzu- helfen? Dur Zu@t in der Squle und in der Werkstatt Für die Erwachsenen dur Jnstitute, wie sie in der Kolonie Wilhelmsdorf geschaffen seien. Was hier bereits erreiht sej habe im Großen den Beifall aller Parteien gefunden. Durs solhe Schöpfungen würde man mehr erreichen, als durh Gensd’armen und Zee, Aber für das verwilderte Vaga- bondenthum, aus dem sich das Verbrecherthum rekrutire, be- dürfe es kräftigerer Maßregeln. Vor ein paar «Fahren no habe man von der Besserung der wirthschaftlichen Verhältnisse gehofft, dieselbe werde die Gefängnisse entleeren. Von diesen Hoffnungen sei man zurückgekommen; auch der Minister habe fonstatirt, daß die Zunahme des Verbrecherthums erschreckli sei. Eine Reihe von Mitteln hiergegen, die bereits vorges{la- gen, seien von allen Seiten ruhig hingenommen. Das be-. weise, wel ein Umschwung der Gesinnung bezüglich dieser Fragen eingetreten sei. Als er vor vier Jah ren für s{chwere Verbreher bei Disziplinarvergehen körperlihe Züchtigung beantragt habe, habe sih die ganze liberale Presse gegen ihn gewendet. Das sei alls mählih anders. geworden. Es empfehle sih in der That für Sittlichkeitsverbrechen, Lustmorde und dergleichen, körperliche Strafen wieder einzuführen. Die Zuchthäuser seien für Ver- brecher viel zu gut eingeriht:t. Er wolle keine Rückkehr zu: den alten barbarischen bm aber eine strengere Haltung der Gefangenen. Nur fo werde man der Zunahme des Ver- breherthums steuern können. Er bitte, jeden Versuch, der von der Negierung zur Abstellung der allseitig anerkannten Mißz stände „gemacht werde, nah Kräften zu unterstügen.

Ein Vertagungsantraa wurde angenommen. __ Auf eine Anfrage des Abg. Dr, Windthorst erklärte der Prâä- sident, er habe mit dem Präsidenten des Reichstages verah- redet, daß das Abgeordnetenhaus am 30. d. M. noch bis um 1/22 Uhr Sigung abhalten werde. Dann wünsche der Präsident des Reichstags für die erste Lesung des Etats 2 bis 3 Tage zur Verfügung zu haben. Anderweitig würde dies Haus zunächst durch die Sizßungen des Reichstages noch nicht be: einträhtigt werden : es werde auch sehr gut angehen, daß an den vom Reichstag beanspruchten Tagen die Kommissionen des Abgeordnetenhauses in Berathung treten würden.

Hierauf vertagte si das Haus um 31/, Uhr it: woh 11 Uhr. Ne /2 Uhr auf Mitt

anderen zu be- zwar nit liberal, aber es

75a

sei E aber gerade werth- aus dem Munde des Minîi- eine zu große

und Stktrafvollziehung, und würden die Landstreicher viel zu an der nöthigen Abschreckung, und terung suchten die Leute die An- Die Frage, wie dem Uebel zu zu beantworten. Es sei aber uf allen Seiten der Wunsch und

wer

man {äße die Zahl der

Diese Ziffern deuteten auf des preußischen Volkes hin, der

Kindererziehung. Aber es Man erinnere sich nur an Lehrerversammlungen be- Aeußerungen, wie sie der vorgelesen habe, und man werde nal die Früchte der Jugenderzie-

sittlihen Fäulniß bilde die laxe i und die Tingeltangel- die verkommenen Gestalten, die der Großstadt herumtrieben, ndenthum durch das Wirthshaus- Vagabonden- Beschäftigung. daß ein Vaga-

0 Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. | Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staals-Anzeigers: Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 832,

Deffentlicher '

. 1, Steckbriefe nund Untersuchungs-Sachen. 2. Subhastationen, A u, dergl. 3. Verkäufe, Ve 4. Verloosung,

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beilage, 2 P25)

5, Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel.

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Anzeigen,

8, Theater-Anzeigen.

9, Familien-Nachrichten. f

Ste&briefe und Untersuchungs - Sachen. [50563] Stecbrief. Gegen den unten beschriebenen früheren Hausdiener ar geboren 14, Mai 1862 zu Pr. Eylau, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Diebstahls in den Akten I. I. d. 706/82, verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß hier, Alt-Moabit 11 u. 12, abzuliefern. Berlin, den 22. November 1882, König- lie Staatsanwaltschaft. L, Beschreibung: Alter 20 Jahre, Größe 1,66 m, Statur \{lank, Haare blond, Stirn hoch, Bart keinen, Augenbrauen blond, Augen grau, Nase spiz, Mund gewöhnlich, Zähne vollftändig, Kinn oval, Gesiht längli, Gesichts- farbe blaß, Siprache deuts. [50564] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Gärtner Karl ck, am 31. Dezember 1861 in Königsberg i. Pr. geboren, evangelischer Religion, welcher sich verborgen bält, soll eine dur voll- \treckbares Urtheil des Königlichen Landgerichts 1L, Strafkammer 11, zu Berlin vom 19. Mai 1882 er- Tannte strafe von einem Jahre vollstreckt werden, ird ersucht, tenselben zu verhaften Und in das näcste taerbtögesängniß abzuliefern, welches um Strafvollstreckung anb achriht bierber ersucht wird. B den 20. November 1882. Königliche Staatsanwaltschaft beim Landgericht I], bung: Alter 20 Jahre, Größe 1,75 m, Statur orge N Hane blond, Augenbrauen blond, Augen grau, Nase gewöhnli, Mund gewöhnli.

Besondere Keauzeichen: Steifheit vas rechten Ellen- bogengelenls.

[46407]

Lavung. Der Drabtbinder Andreas etrov Comitat Trenéêzin E u gg Dg f u

ngarn, im Jahre 1855 geboren, dessen Aufenthalt unbekannt ist, und welbem

zur Last gelegt wird, am 14. SeptemHer d. F. in Groß Ehrenberg Vlehwaaren zum Kanf Und dadur cin der Steuer vom Gewe rbebetriebe im Umberzichen unterworfenes Geworbe betrieben zu aben, ohne daß er einen Gewerbes hein eingelöft tte, Ve den gegen 88. 18 und 29 des Ges vom 3. Juli 1876, wird auf Anordnung bes K e E. Amt Ss Gerselbf guf dun 15, Fe- , rmitta s x, vor das Königliche Schöffengericht S Berlin, gur Haupt- bergondlung en gun bet unentschuld, gtem Aus- zur PVaup ndiun en Sn a | chriti en werden.

den 30, Oktober 1 Verich schreiber des Königlichen Amtogeri&is,

R

boren am Baut eet Dan g

Id, C f ee p G ina et geit Weie ben Dienst des stehenden Heeres oder d ex

entziehen, ohne Erlau das Bot dl, oder nach miA E militär

ten Erklärung Beschluß der

t und Str.

lde 4 O. das

ermögen

öffentlich bekannt desselben über das

November 1882.

[50451] Der Handköther

vershreibung vom dem Handkotbhofe aub glaubba

r unbekannte welche auf die

thümer des Thedinghanseu

[50453]

geb, Emfk'

Der jeßige Zitnmermeister die Verpflichtung

,

gebois bea

mi Mi

dabier damit

ge E H

E fig auf ctes E I

belegt worden, was mit

über nichtig sind. Der in dieser Sache auf den

20. Dezember 1882 anberaumte Termiu ist aufgehoben. (M. 250/82),

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

Horstedt hat das Aufgebot der Sculd-

Gunsten der Kirspielsarmenkasse Thedi e ein Darlehn ju 100 Thlr. Gold pa hedingbausen

t gemacbt, daß das fraglihe dur die verloren gegangene Schuldverschreibung verbriefte Kapital bereits am 1. Quli 1842 zurüdckgezahlt sei.

maden, werd fgeserden ta pothek panspruch e werden aufgefordert, spätestens den 25, Januar 1883, V n dem auf

vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aut- gebotstermin ihre Recte anzumelden und event. die Urkunde vorzulegen,

Grundstücks gegenüb klärt. die Hypotbek aber gelöscht

, den 24, November 1882, Herzogliches Amtsgericht.

ufge

Auf Folio 417 des bie gen ch unter Ne. 3 eine Hvpotbe zu Gunsten der Ebefrau Gerd zu Lebe, eingetragen. Inhaber der Georg Friedrich He 3 für welche die ift, “Er erloschen und hat beim M

r Es chung derselben

nirag

Es werden demnach alle Diejenigen, gedahie Hypothek noch Anse cue na zu deren Anmeldun ttwoth, 17. Î

M s benden Termine

Lehe, 25, November 1882 Königliches Amtsgericht. 1,

50474 anzeig C R E E r t de Eruaefiga Srietuid Feuerfiake 'Erundstencanete

lichen Landrathsamt zu Recklinghausen über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen aus estell- Siurfgeilt E u id

ra\ftammer des Königlichen Land- geri s zu Dortmund vom 24. Oktob % L r des §8, 140 S

Zugleich ist durch er 1882 - auf

tr. G. B. und des 8. 326 im Deutschen Reiche befind- des Angeklagten mit Beschla dem Bemerken hierdur gemacht wird, daß Verfügungen Vermögen der Staatskasse gegen-

Dortmund, den 10.

Königliche Staatsanwaltschaft.

Aufgebot, Johann Heinrich Barmbruch zu und Pfand-

ufolge auf

orstedt zu

17, Oktober 1816, der sub Nr, ass. 10 zu

tet, beantragt,

Inhaber der Urkunde und Alle,

ormittags 10 Uhr,

widrigenfalls dieselbe dem Eigen-

er für kraftlos er- werden wird,

Rustenbach.

A bot. vpotbekenbuchs findet ad 420 Thlr. Gold Friedrich Chorengel,

Grundstü, og dabier, bält vpothek bestellt angel von Beweisen rlaß eines Auf-

verpfändeten

baben va: spätestens in dem am

E unter der N TWaTnUng erloschen "E Sue

Bauer,

und Aufgebot. de

rolle für Osterode, Artikel 26 Kartenblatt 2 Par- zelle 33, am Taschenberge, 10,05 Ar Aer mit G Thaler Reinertrag am 22. Januar 1883, S Morgens 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle öffentli meistbietend ver- steigert werden.

Alle, welche an dem bezeichneten Eigenthums-, Nâäher-, lehnrechtliche, Pfand-, fidei- kommissarishe und andere dingliche ? , ins- besondere auch Servituten und Realbere{tigungen

haben vermeinen, werden zur Anmeldung der- selben im osen Termine bei Vermeidung des Ver- lustes gegenüber dem neuen Erwerber des Grund- ück8s aufgefordert.

Z3lfeld, den 17, November 1882,

Königliches Amtsgericht. Neuhaus.

tragen auf dem Grundstücke Nr. 41 Boberwitz

Abtheilung 111. Nr. 1 für die Kämmereikasse zu Sprottau,

. das Hypothekeninstrument vom —2L- Juni

L Ua 5, und 11. Juli

1859, über ursprüngliß 240 Thlr., jeßt noch

56 hlr. 15 Sgr. nebst 5 9% Zinsen, eingetra-

gen auf dem Grundstücke Nr. 9 (früher Nr. 19)

Sprottau Abtheilung 111. Nr. 18 für den

ollhändler Siegesmund Abraham in Grün- erg,

. das Hvpothekeninstrument vom 24,/28, Ok- tober 1849 über 300 Thlr. zu 5 % verzinsliches Darlehn , eingetragen für den Holzhändler Gottlieb Wiedermann in Gremsdorf auf den Grundstücken Nr. 35 und 128 Primkenau Ab-

_ theilung 111. Nr. 1 beziehungsweise 1, für kraftlos erklärt worden.

Sprottau, 24. November 1882,

Königliches Amtsgericht, I.

Grundstücke

Richter. [50462] Bekanntmachung.

Dur Aus\c{lußurtbeil d its v 21. November 1882 fa E Bere Serihis vom

I. die Inhaber der nachstehend bezcineten Hvpo-

thekenposten : a. von 50 Tblr. net 5 9% Zinsen, eingetragen Adolf Sbütze'schen Bauergute Nr. 10

[50472] Gütertrennungsklage.

Maria Gürtler, Ehefrau des Ackerers Anton Klein, ohne besonderes Gewerbe ¿zu Burgfelden wohnend, hat durch Herrn Nechtsanwalt Bertele am Kaiser- liden Landgeriht Mülhausen i, E, eine Güter- trennungsklage gegen ihren Ehemann, den genannten Anton Klein, Aerer, früher zu Bloyheim, jett zu Burgfelden eingereiht,

Termin zur mündlicen Verhandlung is auf Dienstag, deu 30, Zauuar 1883, Vormit- tags 9 Uhr, im Civilsitzungssaale des genannten Gerichts anberaumt.

Mülhausen i, Sue en oe November 1882, Sia 0 Landgerichts-Sekretär.

[50471] Oeffentliche Bekanntmachung.

Die Elisabeth, geb. Stumm, ohne Gewerbe zu Boppard, Ehefrau des daselbst wohnenden Bauschrei- ners und Glasermeisters Carl Arlt, vertreten durch Rechtsanwalt Maur, klagt gegen 1) ihren genannten Chemann, 2) den Theodor Castor, Kaufmann zu Boppard, als Konkursverwalter des Letzteren, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen ihr und ibrem genannten Ebemanne bestehenden ehelichen Gütergemeinschaft, und ist zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor der 1. Civillammer des Königlichen Landgerichts zu Coblenz Termin auf den

Februar 1883, rmittags 9 Uhr, be-

auf dem Nieder-Ebersdorf Abtbeilung 111. Nr. 1 für den Bauer Christian Wagner zu Rückersdorf aus dem Sculdinstrument vom 18. November 1753 zufolge Verfügung vom 14. Juni 1789 uud Übertragen auf die Grundbucblätter Nr. 44, 61 und 71 Nieder-Ebersdorkf,

- von 8 Thlr. rückständiges Kaufgeld auf dem den Johann Gottlieb chmidt'schen Ecben aus Dittersdorf nämlih der Wittroe Johanne sedristiane Schmidt, geb. Forgber, und den 4 Geschwistern Hermann, August, ilhelm und Adolf Schmidt erörigen Grundstückte Nr. 22 Dittersdorf Abtbei ung 1IT. Nr. 1 für Hans

eorge Woithe aus dem Kauflontrakte vom . Januar 1783,

« von 32 Thlr. 25 Sgr. 7 Pf, mütterlihes Ver- mögen, eingetragen auf dem Eduard Strauß- {hen Grundstückte Nr. 3 Sprottauish Küpper Abtheilung 111, für die 3 Kinder des Gottfried Baudac in Gemäßheit des Waiser- amtéprotokolls vom 17, Oktober (Jahreszahl

fehlt) und übertragen auf die Grundst h 7 und 78 Sprottauisch L, E B

d. von 125 Thlr. Kaution für diejenigen 125 Thlr., welche der Tabagist Wilhelm Erdmann Noad 19 au ohanni| E zur biareger sen Konfurs- stimm

rau cinzuzablen hatte, etr j auf den der Wittwe Matbilde Noa t p d Ben Coblenz, den 27, N 1882, §1 a . E gen Grundstücken Nr. 312, 314 und 21a E Gerihtoschreiber des Königlichen Andgerihes, tau Abtheilung 111, Ne. bez. 10, bez. 9 und S

auf dem ann Jander'sen Grund- [50569 ck Nr. 577 Sprotiau Abtheilung 111, Dur Ausschlußurtheil vom 23, November 1882

r, 5 auf Grund der sind die Hypothekenurkunden ü scaftöbestellung des Nadl. 10 Abth. Til, 1h und é, Kocniaslerebe 79 (Eis

Vertraugott Noack vom 28, d ng vom 2. Februa Ne. dl, Rhein 27 Abthl. 111. Ne. 13 eingetragenen

olge Verfügu mit s Ausprüchen auf hein, den 25 Sva ik

Königliches Amtsgericht.

eingetragen

vom 4./9, Dezember 1825 E «+ verzinslih ¡zu 5 °/%7 und cinge-

[50459]

Oeffentliche Zustellung. [

Der Creditverein zu Hameln, eingetragene Ge- nossenschaft, vertreten durch seinen Vorstand H. F. Meyer, E. Budde, Friedri Hake, sämmtlih zu Hameln, vertreten durch den Rebtsanwalt Schor@t in Hameln, klagt gegen den Lohbgerber Heinrich Tebbe, früher zu Coppenbrügge, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem von diesem ausgestellten cigenen Wechsel de dato Hameln, den 9. April 1882, lautend über 600 MÆ, zablbar am 9. Juli 1882 an die Klägerin oder deren Ordre, mit dem Antrage, den Beklagten im Wege des Weselprozesses durch vorläufig vollstreckbares Urtheil zur Zahlung von 609 Æ sammt Zinsen zu 6/9 seit dem 9. Oftober d. IÏ. kostenpflichtig zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Kammer für Handelssachen des Kö- niglihen Landgerichts zu Hannover auf

Dienstag, den 23. Januar 1883, Vormittags 19 Uhr, /

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. A

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ge E N es

unover, den 23. V ovember p

s Mandel,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. :

50448 Oeffentliche Zustellung. [ Die Sophie bristine Ülrich, ohne Stand, Ehe- frau von Johann Carl Höôfner, Metßgermeister, Beide zu St. Johann wohnend, Klägerin, vertreten durch Recbts8anwalt Leibl, klagt gegen den genannten Jo- hann Carl Höfner, Meßgermeister, zu St. Johann wohnend, Beklagten, wegen Gütertrennug, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende ehe- lihe Gütergemeinschaft für aufgelöst zu erklären, und der Klägerin zu beurkunden, daß sie auf die Gütergemeinschaft verzichtet, die Parteien zur Aus- cinandersezung und Liquidation vor Notar zu ver- weisen und diesen zu ernennen, und ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts» streits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken auf

den 12. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen, G

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarhrücken, 25. November 1882.

An der Mahr, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

50429 Offentliche Zustellnng.

l Der Besiber E Kaczynski zu Abbau Gr. Schliewißz, vertreten durch den Justiz-Rath Fle, ierselbst,

d R die Wittwe und die Erben des zu Gr. Schliewiy verstorbenen Freishulzen Vincent Wil- kowski: : 1) die Wittwe Julianna Wilkowska zu Gr. S{lie-

witz, : :

2) e verehelichte Lehrer Catharina Spors im Beistande ihres Ehemannes, des Lehrers Spors ebenda,

3) den Einlieger Ignatz Wilkowski ebenda,

1 den Einlieger Anton Wilkowski ebenda,

5) die verehelihte Lehrer Anastasia Ciesielska zu Welka Laka bei Punit, Kreis Kroeben, im Beistande ihres Chemannes, des Lehrers Ciesielski,

6) die minderjährigen Geschwister Mathilde und Leokadia Wilkowski, vertreten durch ihren Vormund Johann Müller zu Gr. Sliewiß,

7) die unverehelihte Susanna Wilkowska aus dem Wesel d. d, Gr. Schliewitz, den 13. Ja- nuar 1880,

mit dem Antrage, die Beklagten unter Kostenlast zu

verurtheilen und zwar die Beklagte zu 1 nah

Kräften ihrer gütergemeinschaftlichen Hâlfte an dem

Vincent Wilkowski'schen Naclasse und die Beklagten

zu 2 bis inkl. 7 nach Kräften des Vincent Wil-

Towsfi’s{hen Nachlasses 309 Mark nebst 6% Zinsen

seit dem 9. Februar 1882 an den Kläger zu zahlen

und ladet die Beklagte, unverebelichte Susanna Will- kowsfa, unbekannten Aufenthalts in Amerika, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die

II, Givilfammer des Königlichen Landgerichts zu

Konitz

auf Lea 17. März 1883, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderuna, cinen bei dem gedachten

Geridbte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Ä

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht.

Konitz, den 25. November 1882, Scoenborn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

50426 Oeffentliche Zustellung. i l Die a großjährige Näherin Caroline Volkmer zu Kosel bei Patschkau, vertreten dur den Rechtsanwalt Kühne zu Glatz, flagt gegen den Par- tifulier (Müllersohn) Herrmann Kintscer, zuleßt in Gla, Quergasse, wohnhaft, aus dem Wesel d. d. Glay, den 1, November 1881, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten ur Zablung von 50 M, in Worten: Einhundert fünfzig Mark, nebst 6% Zinsen davon \cit 1. Februar 1882 und vor- läufige Vollftreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 111. zu Glaß auf den Februar 1883, Vormittags 10 e Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gn de

[50433 Oeffentliche Zustellun Dee Ste A Augost m M zu Lüine- burg, vertreten durch Rechtsanwalt Gerding daselbst, klagt den Postpraktikanten Wagener, früher in Lüneburg, lepigec Aufenthalt unbekannt, aus Waarenfo der Klage mit dem Antrage ige ttheilung des Beklagten que blung und ladet denselben zur mündlichen , ndlung des Rechtsstreits vor das Könialiche Amts- t zu A lung L, au 4, 883, Vormittags 11 Uhr entlichen /

fer Mage befannt

E Aztjug

Glogau, vertreten turch den Rechtsanwalt Cohn da- selbst, klagt gegen den Bauunternehmer Herrmann Baumgart aus Rauschwitz, Aufenthalt zur Zeit un- bekannt, wegen 2357 M 61 4 für Ausführung der Bauarbeiten auf der dem Beklagten gehörigen, im neuen Stadttheile zu Glogau belegenen und von der Glogauer Stadtgemeinde erkauften Parzelle mit dem Antrage :

und ladet den Beklagten zur mündliben Verhand- lung des NRectsftreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Glogau auf

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ritte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Auszug der Klage bekannt gemacht.

[50428]

Glogau, klagt gegen den Bauunternehmer Herrmann Baumgart aus Rauschwißz, gegenwärtiger Aufenthalt

ng von 43,75 M nebst 5°% | Ebe

llung wird dieser | Ebef ennung e | Mags

50427] Oeffentliche Zustellun

Der Maurer- und Zimmermeister G. Gieberi zu

den Beklagten kostenpflibtig zur Zablung von 2357 M. 61 S zu verurtheilen,

den 17. Februar 1883. Vormittags 10 Uhr,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Glogau, 22. November 1882. Barts\ckch, i. V,, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung. Der Freiherr Waldemar von Koeller auf S{loß Koeben, vertreten durch den Rechtsanwalt Cohn zu

unbekannt, wegen 646 f 75 H Restkaufgeld für 39 900 Stück Mauerziegeln, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 646 4 75 H nebst 9 9% Zinsen seit dem Tage der Klageerhebung und zur Kostentragung einscließlich der des Arrestverfah- rens, zu verurtheilen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die N V anier des Königlichen Landgerichts zu Glogau au

den 17. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Glogau, den 22. November 1882,

Bart, i. V., i: Gerichtsschreiber des Königlichen Landgericbts. 50454] Ocffentliche Zustellung.

[ Die Ghefrau des Arbeiters Wilhelm Schreiber, Johanna Auguste, "geborene Eert zu Bündheim, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. jur. Aronheim hieselbst, klagt gegen ihren genannten Ehemann, un- bekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung mit dem Antrage auf Auflösung des ges{lossenen Chebandes und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Recbtéstreits vor die zweite Civil- kammer des Herzoglichen Landgerihts zu Braun- chweig auf a 22. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderuna, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. ; Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. P n Ger 1882, . Nühland, : Gerich1s\chreiber des Herzoglichen Landgerichts. 50456 Oeffentliche Zustellung. S [ Die] vercbeliie Tischler Döbliy, Auguste, geb. Köllner, zu Rheinsberg, vertreten durÞ den Rechts- anwalt Lämmel zu Neu-Ruppin, klagt gegen ihren Ehemann den Tisler Wilhelm Döblißz, unbekannten Aufenthalts, aus böslicher Verlassung, mit dem An- trage auf Ebescheidung, das zwischen ibnen beste- hende Band der Che zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären und dem- selben die Prozeßkosten aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die E des Königlichen Landgerichts zu Neu-Ruppin au ven 6, März 1883, Vormittags 9} Uhr, mit der AU or ern, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. i Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht. Krämer, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 50455 Oeffentliche Ladung. [ Die L redete Emilie Hoffmann, aeb, Hoppen- beit, zu Dgbrowo, vertreten durch den Rectsanwalt Salomon in Posen, klagt gegen ihren Ehemann, den Tagearbeiter Samuel Hoffmann aus Posen, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ebebruch auf Chescbeidung mit dem Antrage: das zwischen den arteien T Senf Band der Ebe zu trennen, Be- flagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären, demselben au die Kosten des Rechtsstreits aufzu- erlegen und ladet den Beklagten zur weiteren münd- lihen Verhandlung des Rechtéöstreits sowie zur Beweis-Aufnahme vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Posen, Wilhelmsstraße Nr. 32, Zimmer Ne. 49, auf den 30, Januar 1883, Vormittags 9} Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelasscnen Anwalt zu bestellen. S Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auzzug der Klage bekannt gemacht. Posen, den 27. November 1882, Pruecfer,

Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

50458 Laudgeriht Hamburg. : ) Oofontltee Zustellung,

Die Ebefrau tharina Henriette Kolber , geb.

ros, zu Hamburg, vertreten dur die Redts- anwälte Dres, Wachsmuth und Burchard, klagt gegen den Ehemann, den Chemiker Egidius Ferdi- nand Joseph Kolberg, früher zu Hamburg, jetzt unbe- fannten Aufenthalts, wegen chcidung, mit dem Antrage , den Beklagten kostenpflichtig zu verurthei- len, hierher zurückwufehren, um mit der Klägerin die ortzuseten, oder Falls detselbe an einem ande- ren Orte sein Domicil nehmen will, der Klägerin das erforderliche Reisegeld zu senden; in beiden âllen aber eine a cssene zu be- hafen, unter dem Redtsnachtheile, daß andernfalls die Ehe der Parteien vom Bande getrennt und Bes klagter für einen böslichen Verlasser dec klägerischen rau werden soll, und ladet den Be- ea zur mündlichen dl des Nechts- reits vor die 11. Civilkammer des ju

Lasfau, Assislent, als Gerihteschreibes des ‘Königlichen Amtsgerichts. L,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rite zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Auszug der Klage bekannt gemacht.

[50457]

Pamburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Türk- eim, Carl Hater, unbekannten Aufenthalts, auf Trennung der Che der Parteien vom Bande und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- O e E E des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus

auf den 27, Februar 1883, Vormittags 9} Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Auszug der Klage bekannt gemacht.

Inhaber der Firma J. Vollmer-Westhofen daselbst,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Hamburg, den 27. November 1882. Scchblieckau, : Gerichtsschreiber des Landgerichts, Civilkammer IL. Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. | Die Ebefrau Maria Hacker, geb. Konderlac, zu

flagt gegen den Arbeiter Johann Ludwig

Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird diefer

Hamburg, den 27. November 1882. chliedckau, i Gerichts\{réiber des Landgerichts, Civilkammer II. 50461 Oe entlihe Zustellung. [ Der R Joseph Vollmer zu Efsen, als

vertreten durch Rechtsanwalt Dahmen hier, klagt gegen den Agenten Gustav Schöpp, ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, früher zu Elberfeld, wegen übernommener Bürgschaft für die Händlerin Laura Höhfeld zu Elberfeld, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 277 46. 68 „F nebst 5 9% Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des e E vor das Königliche Amtsgericht zu Elberfeld au den 22. Januar 1883, Nahmittags 4 Uhr, Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Elberfeld, 27. November 1882. Brenner, f Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts. 50460 Oeffentliche Zustellung. ( Der - Mebrer und Gastwirth Peter Bauer zu Trier, vertreten durch den Rechtsanwalt Cremer in Gelsenkirchen, klagt geaen die Anna Marimini und deren Ehemann Wirth Jacob Kraemer, früher zu Gelsenkirchen, jeßt unbekannt, wegen Erstattung der von ihm gezahlten Pflege- und Alimentationsgelder für das von der beklagten Ghefrau unehelich ge- borene Kind, Namens Peter Maximini, für die Zeit vom 15. Dezember 1880 bis 9, Mai 1882, fowie ferner gezahlten Auslagen, im Ganzen zu 515,85 H, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung der Beklagten zur Scbsung von 515 M 85 S nebst 59% Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, und ladet die Beklagten zur mündlihen Verhandlung _ des Nechts\treits vor die L Civilkammer des König- liden Landgericts zu Essen auf den 23. Februar 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. x um Zweckte der öffentlihen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 23, MELNE 1882,

‘ruter, L Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(50423) Oeffentlihe Vorladung.

Auf Antrag der verehelichten Tapezierer Maria Jokis, geb. Renner, im Beistande ihres Ehe- mannes Joseph Joctisch zu Lauban, als Schwester des in unbekannter Abwesenheit befindlichen, zuleyt im Jahre 1860 zu Köpenick in einer Handlung thätig gewesenen Commis Joseph Franz August Renner aus Naumburg a./Queis wird derselbe auf den 26, September 1883, Vormittags 9 Uhr, vor das Amtsgeriht zu Naumburg a./Queis hier- dur vorgeladen, j L

Derselbe hat \ich vor oder in dem Termine bei dem genannten Gericht \s{riftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen den \ich legitimirenden Erben überlassen werden wird, : 4 E

Zu dem Termine werden zur Vermeidung der Aussc{ließung auch alle die vorgeladen, welche Erb- ansprüche an den NaGlas des demnächst für todt

rklärtea zu haben glauben. “Ranis a./Queis, den 30. September 1882.

Königlicbes Amtsgericht. Zur Beglaukigung: Grundke, i Gerichttschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

(20999) Oeffentliche Ladung. Nacbdem der Kaufmana Christlieb Nückert da- bier die Eintragung des auf den Namen von Jean Grisar fkatastricten, in der Gemarkung voa Rau- schenberg belegenen Sandeguoums, als: Il. 35 Parz. 123 2 a qm R 35 E 6 M W | Wiese in der Niederau 2 : : unter glaubhafter Nachweisung cines zehnjährigen ununterbrochenen Eigenthumöbesities in das Grund- buch von Rauschenberg beantragt hat, so werden alle diejenigen Personen, welche Rechte an jenem Grund- Permdgen zu gaben A, aufgefordert, solthe bis spätestens im Aufgebotstermin den 21, Februar 1883, Bormittags 10 Uhr, bei der untericihneten Behörde anzumelden, widrigen- alls nah Ablauf dieser Frist der bisherige 5 als Eigenthümer inf dem Grundbu ein- werden und der die ihm Anmeldung unterlaässende welder im reblihen Si we m au! Gruadbuchs8 obenctw

cin recht gegenäber in ola: Anmeldung

a A

dambara Nab) B n tas di Uhr,

50452 Aufgebot. : [ T ebedertekciuis der Charitas Kunkelmann, ledig, von Eichenbühl, betr. :

Auf Antrag des Hyronimus Winkler von Eichen- büHl, Vormundes der abwesenden Charitas Kunkel- mann von Eicenbühl, ergeht Aufforderung: a. an diese, spatestens am Aufgebotstermine :

Dienstag, 4. September 1883,

früh 9 U

hr,

bei dem unterzeiHnecten Gerichte sib zu melden; : b. an die A D Interessen an die- em Termine zu ¡oatren, un | l c. an Alle, welche über das Leben der Charitas Kankelmann Kunde geben können, Mittheilung anher zu machen. Miltenberg, 16. September 1882.

Königliches Amtsgericht.

Simon, K. O.-A.--R., :

Zur Beglaubigung der Abschrift : Miltenberg, 25. November 1882. Der Kal. Sekretär: Lang.

(3016 Bekanntmachung. Durch Urtheil des unterzeichneten Gerichts

1) vom 13. Oktober d. J. : :

a, ist das Hypothekendokument über die auf dem Grundstück Band I. Nr. 9 des Grundbuchs von Zaako Abtheilung 111. Nr. 15 einge- tragenen 123 Thlr. 28 Sgr. 6 Pf. für kraftlos erklärt worden,

. sind die Gebrüder Johann Traugott und Pepe Wilhelm Renbsh, sowie deren un- ekannte Rechtsnachfolger mit ibren Ansprü- chen auf die auf dem Grundstücke Band T. Nr. 16 des Grundbuchs der Zaako'er Landun- gen Abtheilung 111. Nr. 1 eingetragenen 49 Thlr. ausgeschlossen,

2) vom 13. November d. J. ist das Hauptdokument über noch 257 Thlr. 4 Sgr. 33/7 Pf., einge- tragen auf den Grundftückten Golßen Band Ik. Nr. 80, Golßen’er Landungen Band I. Nr. 11 und Züßen'er Landungen Band T. Nr. 4 des Grundbuchs Abtheilung III. Nr. 2 resp. Nr. 2 und Nr. 1 sowie das Zweigdokument über den Antheil des Moritz Albert Toepfer von 42 Thlr. 25 Sgr. 84/7 Pf. an der auf den gedachten Grundstücken zu den angegebenen Stellen einge- tragene Hypothek von im Ganzen 300 Thlr.

für kraftlos erklärt worden.

Ludckau, den 14. November 1882. i Königliches Amtsgericht. Abtheilung T.

[50400] Vorladung. In der Servituten-Ablöïungssahe von Groß- Tabor, Kreis Polnis-Wartenberg, „haben wir. zur Vollziehung des Rezesses einen Termin auf Freitag, den 12, Jannar 1883, Vormittags 11 Uhr, i in unserem Geschäftslokal, Berliner Platz 1a., hier- selbs vor dem Königlichen Regierungs-Rath Herrn Frank anberaumt, zu welchem i: s 1) Johann Blasius, eingetragener Eigenthümer der Koloniestelle Nr. 19 Groß-Tabor, j 2) der Einlieger Eron für eine Chefrau Karoline geborene Mundil als Miteigenthümerin der Koloniestelle Nr. 69 Groß- Tabor, hierdurch zur Vermeidung der geseßlihen Folgen der Versäumniß vorgeladen werden. Breslau, den 18. November 1882. _ Königliche S E für Stlesien. v. Z\ho d.

50398 t: l In Sacben, betreffend die wangsversteigerung der Weber August Ahrendtsben Schnakenwinkelwiese Nr. 176 auf Neustädter Stadtfeldmark hat das Großherzogliche Amtsgericht zur Abnahme der Rech- nung des Sequesters, zur Erklärung über den Thei- Pa mes zur Vornahme der Vertheilung Termin au Mittwoch, den 24. Januar 1883, Ver:=aittags 10 Uhr, bestimmt. Der Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters werden vom 16. Januar 1883 an zur Einsicht der E auf der Gerichtsschreiberei niedergelegt sein. Neustadt, den 25. November 1882, H. Wendt, Aktuar, Gerichtsschreiber des Großherzogl. Mecklenburg- Sch{hwerinschen Amttgerichts.

wen i 5 ¿e Es ift von der verehbelibten Au8zügler Lehmann, Johanne Christiane, geb. Kühn, aus Prentdorf bei Dahme das Aufgebot des auf thren Namen ausge- fertigten Sparkassenbuhs Nr. 7821 der ständischen Nebenspyarkasse R E r pt des n rlustes über 1 é lautend, beantragt. “Be Se des vorbezeicbneten Sparkassenbuchs wird aufgefordert, scine Recbte und Ansprüche bei dem unterzcichneten Gericht spätestens in dem am s Ea S E ge Uhr, S biesiger téstelle Zimmer an» ane iDeT ers anzumelden und das Sparkassen- bub eg widrigenfalls dasselbe für kraftlos ärt werden wird. z den 14, November 1882,

i ies Amtegcriét, Abiheilung 1.

5041683] Verkündet am 25. November 1882. [ Pa erson, C Teer, amen Auf den Antrag des Kavfmanns Joseph Pajiderski aus Mrotschen erkennt das Königliche Amtsgeridt zu Nakel durh den Amtêrichter idt für Recdt : Die Hvypothekeaurkunde über 400 Thlr. rück ständiges Kaufaeld, ein

Amelung.