1882 / 285 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

zweite Berathun Etat des Ministe batte wegen der von Puttkamer in der werden mußte. p. beantragte der Abg. Dirichlet, an di zuverweisen, weil die Frage der gens'darmerie, die zu weitgehenden De einer sehr ernsten Prüfung bedürfe. ie Ursachen der Vagabondage, der zunehmenden Arbeitslosigkei regime habe daran ebenso wenig Schuld i Herrschaft des Ministe pider Weise zugeno ystem zur Last legen. Es sei dies keine soziale Frage, sich gern Rauchhaupt begrüßte diesen egative Fortschrittspartei zu Allerdings sei die Vaga- esen, aber erst seit 1870 stalt angenommen. ng, welche der Jn- Ordnung einen zu Es müsse den Exrekutiv- werden, die Vagabonden unterscheiden durch Ein- bücher und Vermehrung der Gensd'armerie. welche die Vagabondage herstellung obli- , eine Reform der Armenverbände und in den Gefangenen- daß die Gefangenen strenger be- arbeiten in den Provinzen heran- dem Uebel wirksam begegnen. der Kulturkampf n habe, {hob aber welche den Kampf in einer auf- se geführt hätten. all Rheinbrohl hin und r Centrumspartei und ihres ie Maigeseßgebung eine „saubere“ das Nechtsgesühl im Volke unter- den Landestheilen, wo der Kul- Vagabondage vorhanden ? Die hielt Redner für unzulässig r mit einer Vergrößerung der uptinitiative müsse en werden. die event. Vermehrung , hondern den Kreisen es nahm der Abg. Dr.

des Etats wur riums des Jn Reise des vorigen Woche unter- 94 (dauernde Ausgaben) e Budgetkommission zurück- Vermehrung der Land- batten Anlaß gegeben habe, Redner verbreitete si über welche er im Wesentlichen in

Das neue Schul- wie die Freizügig- rs von Mühler habe Er wolle

de fortgeseßt und den

hs befolgten

England und Frankrei terielle Wohlfahrt beide der Freundschaft enger

binden. Die Th Jrlands im nächsten Wint mit Abscheu der j die Behörden wendung bringen,

Uebrigens sei eine m hältnissen Jrlands ei

eseßgebenden e N Politik

ch stattgefunden, welcher r Länder fördert und die Bande knüpft, die sie glüdlicherweise ver- glaubt, daß sich in einigen Theilen er Mangel einstellen werde, erwähnt üngsten Mordanfälle in Dublin und sagt: ihre Vollmachten mit Festigkeit zur An- um das Verbrehen zu unterdrücken. erklihe Besserung in den sozialen Ver- getreten.

ent ist bis zum 15. Februar nächsten

(W. T. B.) Lord Granville den madagassishen Ge- seine Beglaubigungsschreiben

rpershaften Frank-

dem Mini im Allge- | i

sterium des Jnnern zugetheilt worden. ouverneur von Kaluga, Gouverneur von Livlan Ministerium des Jnnern zember fand in dem L vember eine Versamml Sywpathie sür die au St. Petersburg Ausd eines Exzesses s{huldig erw auf Verfügung der Admini geshickt worden. Universität und dem Veteri Exzesse zu befürchten zu sci Seitens des Gouverneurs, behörden ener Universität z wieder hergestellt.

4. Dezember. trafen der Kaiser un Graf Woronzoff, den dem Hofmarschall Fürst Kotschubey und dem Hoffr mittelst Extrazuges von Gatschin nah dem Anitschkoff-Palais. K nach der Michaelmanège, wo das Jahrestag seines Besteh s Regiments hatte der v troffene kommandirende General fürst Wladimir, Au armte und küßte dense wurde der Kaiser mit der Parade fand in dem Anit an welchem alle Stabs- theilnahmen und wobei de menoff’ sche Garde-Regiment

merika.

An seiner Stelle Kammerherr Schewit \ch, d ernannt. Nah den

zugegangenen Berichten vom 1. De- yceum zu Jaroslaw am 27. No- ung von Studenten fwieglerishen Studenten zu geben. El

statt, um ihrer in Kasan und f der Herbeiführung iesene Studenten sind relegirt und strativbehörde zu ihren Eltern heim- rkow dauert die Gährung auf der när-Jnstitut noch fort und scheinen n, obgleih zur Verhütung derselben der Universität und der Militär- ln ergriffen worden sind. An der ist die Ordnung allem Anschei

(W. T. B.) d die Kaise

t erblicke.

. Schon unter der die Vagabondag dies aber niht dem S

Parteifrage Jahres vertagt.

2. Dezember. heute im Namen sandten nebst Überreichte.

Bei der Parlament servative Egeston mit 2867 Gegenkandidat Wren erhielt

3. Dezember. Canterbury ist heut 4. Dezember. D, B. r heute stattfindenden Erö palastes den Lordkanzler Selborn hoben. Das Besinden des Gene zwar noch nicht gebessert,

4. Dezember. Auslieferung kubanisch nische Regierung hat, Staatssekretär der Kolonien fältiger Erwägung des v erstatteten Beri den Direktor d

es eine rein Bes Me Fortschrittspartei Der Abg. von eichen, daß die übergeben wolle ge schon früher vorhanden gew die jeßige bedrohlihe Ge ge daran die Geseßgebu Kosten der gesammten egeben habe. chfeit gegeben Arbeitern zu

der Königin

betheiligen werde. Gefolge, welcher

Gedanken als ein Z

Gestern Vormittag 11 Uhr positiven Schritten

rin, vom Haus-Minister utanten Richter und Tsche- Golizyn, der Staatsdame äulein von Oseroff begleitet, a hier ein und begaben sih urz darauf fuhr der Kaiser Semenoffshe Garde-Regiment Nuf dem reten orgestern hier wieder einge- des Garde:Corps, Guroß- Der Kaiser um- von dem Regiment Hurrahrufen begrüßz. s{koff: Palais ein Déjeune und Oberoffiziere des Re r Kaiser einen Toast auf das Se- ausbrachte.

New-York, Aus Panama wird gemeldet, d einigten Staaten von Columbia gelegt habe.

Auf dem Michigansee „Peters“ durch eine haben dabei 13 Person

Egypten. K Telegramm des „Reuterschen für morgen früh Prozeß gegen A Verhandlungen rei demselben Tage be Prozeßverfahrens Bey soll sich zurü Kriegsgericht beei 3. Dezember. Arabi trat schon heute Der Präsident verlas daß Arabi, weil er \i ¿um Tode verurtheilt Khedive aber in lebenslängliche worden sei, welche Dekrete des Khedive, strafe in lebenslängli wird gleichzeitig au

3wahl in Wigan ist der Kon- Stimmen gewählt worden. Sein 2243 Stimmen.

(W. T. B.) Der Er e früh 71/4 Uhr gestorb

geringe S dividualität auf weiten Spielrau beamten die Mögli von den ehrlichen

führung der Arbeits Das Vereinswesen nur organisire, helf gatorischer J Armenpflege dur eine Aenderu anstalten na handelt und

zbishof von

Die Königin hat an- ffnung des neuen Justiz- e in den Grafenstand er- ral-Posimeisters Fawcett derselbe bleibt jedo bei

läßlih de ens feierte. Flügel de gegen Bettelei, e nichts. Nur d gen mit ihren Herbergen ch Schaffung größerer ng der Strafvollstreckung ch der Richtung, mehr zu Kultur zogen würden, könne man er Abg. von Eynern erka zur Vermehrung der Va die Schuld den Katholi regenden, die Vagabondage bef Redner wies auf den bekannt meinte, daß die Art de ührers Windthorst, eseßgebung genannt hab graben müsse. turkampf nicht gewüthet, keine der Prügelstrase g, erflärte sih abe einverstanden. freiwilligen Thätigkeit überla n Minister, die Kosten für arwen nit der

fstellung ger lben wiederholt ; ürmischen

ie Wieder

. B.) Jn der Angelegenheit der ge an die spa- Mittheilung, der rley, nach sorg- uchungskommission : ialsekretär und Gibraltar ihrer Aemter zu del des von dem Magistrat und uUszusprechen.

B.) Die Regierung hat rte Meeting der natio-

er Flüchtlin laut awtlicher , Lord Kimbe der Unters chts beschlossen, den Kolon er Polizei in entheben und einen ernsten Ta der Polizei beobachteten Verhal Dublin, 2, Dezember. (W. T.

Limerick projekti

nnte an, daß

3. Dezember. abondage beigetrage

der Präsident der Ver- , Nuñez, sein Amt niedev-

(W. T. B.)

ördernden Wei

das für morgen in

Dampfschaluppe nalen Liga untersa

s Vorgehens de Untergang ; es

Feuersbrunst i en das Leben eingebüßt

airo, 2. Dezember. (W. T. B.) «In Bezug auf das gericht für den rfährt man, daß die n würden weil der Gang des 8 feststehe. weil er behauptet, daß das

Davitt empfing gestern

Abend eine Vorladung, er er auf Dienstag, den

5, c. vor Gericht citirt wi

Frankreich. in der „Revue po reproduzirt die unterm 1. „Nineteenth Century“ äußerten Ansichten und Egypten sih aneigne, und die Orientjrage in viel leben lassen werde. «ahre 1877 die Pol wundernswürdiger Weise verworfen Interesse Englands nicht einen We sichten werde verwirkli ernster S

nah welch Sei denn in i Bureaus“: einberufene Kriegs rabi und Genossen e n formeller Natur sei endet werden dürften, und das Urtheil bereit ckgezogen haben, nflußt werde. (W. T. B.) Nachmittag 3 das Erkenntniß, ch der Anklage #\ werden

Anwendung

Und üÜberflüssi Armenverbände jedoh der

Jhließlih de der Gensd' überweisen. ndthorst das Wort.

Nach der Notiz in Nr. 203 des m 30. August d. J.) waren diz adir und Assaca für einen m europäischen Handel geöffnet w

Einer neueren Mittheilun swärtigen Angelegenhe zufolge bleibt der Hafen von et, dagegen ist der Hafe ossen, weil daselbst die e einrihtungen noch fehlen.

Bevollmächtigte rial-:Nath

Paris, 2, Dezember. (W.

T. B.) Ein litique“

RNeinachs dem Journal gypten ge- daß England, wenn es eich vollständig entfremden fange wieder auf- daß Gladstone, der im m jeßt anrathe, in be- habe, im wohlverstandenen sel seiner politischen An- der für England die Quelle n Orient die sichere Ursache

allgemeinen Konflagration

Die englischen Dele- nd gestern vom Präsi- e empfangen worden. hnen von allen Klassen herzlihen Empfang. ten für ihren Besuch der Bau des Kanal- ngland sei es, wo ob England sei England wort, die er e Vormittag

veröffentlichter Artikel August 1877 in von Gladstone über E konstatirt,

Staatskasse sih Frankr

Bei Schluß des Blatt größerem Um

Es sei zu hoffen,

Das Kriegsgericht gegen itik, die man ih

Uhr wieder zusammen. in welhem es heißt, huldig bekannt, habe ssen, daß die Todesstrafe vom Verbvavynung umgewandelt esprohen werde. welches die gegen Arabi erkannte Tode3- g aus Egypten umwandelt, daß die Todesstrafe ohne Erlaubniß Mit Ausnahme der ellion sind alle übrigen Ankla

„Reichs-Anzeigers“ marokkanishen Häfen von

Zeitraum von 90 Tagen chen wollen,

chwierigkeiten Und für de ehr odex wsniger-«

(W. T. B.) Trade'’s Unions si lik im Elysé en rühmte den i ewordenen

y dankte den Delegir in Frankreih erfahre 1 geringsten Widerspru; E en thätig sein müsse. r vortheilhafter zu halten habe, Richter, daß sei die einzige Ant Die Delegirten sind heut

g des marokkanischen Ministers iten an die fremden Vertreter Agadir bis zum 12. März 1883 n von Asffsaca einstweilen wieder rforderlihen Gebäude und Zoll -

hiermit ausg sein würde.

3, Dezember. girten der denten der Repub Sprecher der Delegirt der Bevölkerung zu Der Präsident Grév und erwiderte : tunnels nicht der man für densfelb die Fsolirung selber der beste ihnen geben fön nach England zurüdckg

Die die Beziehungcn Englands Stelle der englischen Thron tungen günstig kommentirt. Der der Königin über Paris und London e solchen leiten

che Verbannun sgesprochen,

Egypten zurückehren sollte. wegen bewaffneter Reb fallen gelassen worden.

zum Bundesrath, Königlich baye- st hier angekommen, und undesrath, Herzoglich sasen- &Freiherr von Giseke is von

rische Ministe der Bevollmächtigte meiningische? Staats-Viinister, Berlin wieder abgereist,

Der Kai eneral-Lieutenant ines Urlaubes nah St. die Geschäfte der dortigen

Der Kaiserlihe Gesandte am , Graf zu Solms-Sonnewald zurückgekehrt und hat die Gesch wieder übernommen.

Der General-Lieutenant von mandeur der 14. Ka Versetzung zu den Of ist aus diesem Unlaß zu gestern hier cingetroffen.

Mainz, 3. Dezember.

f heute von Darmstadt sser hier angerichtcten Von hier aus hat nd Bodenheim beg wieder frei

Darüber, serlihe Botschafter am Kai von Schweinig ist Petersburg zurücgekehr Botschaft wieder übern

Zeitungs8fstinrmen.

Die „Weser-Zeitung“ jüngsten Uebers{chwemmunge jolher Katastrophen

mit Ablauf erörtert im Hinblick auf die t und hat ; Rhein die Mittel, einer Wiederkehr Dabei sagt ne U, M.

Da Unternehmungen, Flüsse, auch ein cinbeitlices liegt auf der Hand, daß unterziehen können

zu Fran krei c betreffende rede wird von den Zei- „Temps“ sagt: das Meinungsverschiedenheiten, die ntstehen könnten, beweise, Wolken keine Bedeutung b wäre, die Freundschaft der beiden Lände

zu begegnen, Königlich spanischen wie die großartigen Korrektionen ganzer Regiment über dieselben nur große Staaten \ich Deutschland war ja dur Verwahrlosung dieser Aufgab leistete in i Wir im westliden Deutscl Errichtung des $ ja stärker und ramentlich in Flußkorrektionen das den neuen Impuls am verständnifivo reußishe Minister der öffentlic zwei Jahren eine eingehende Sch unternehmenden mitgetheilt ; Kanals in einem Gesetzentwurfe seinen Auspizien wird eine Kanalis der preußische Minister sür L Korrektionsarbeiten aroßen Flüssen geordneten

Schweigen nach Modrid

Dri äste der dortigen Gesandtschast

vorautseten, so diesen Aufgaben die unselige Zerrissen- en geradezu verurtheilt ; fast nur Provinzen Etwas, and spüren die Schäden nocb Reiches hat si das

daß die Königin eilege, die geeignet r zu alteriren.

Konstantinopel, 3, Dezember. Premier-Minister Said zum Premier-Minister ernannt worden Pascha erlassene Hat des Sultans mein lebhaster Wunsch ist, und das Wohl aller Klassen meiner ch ferner überzeugt bin, von Loyalität eine sihere Gewähr dafür sind, dieses Wunsches erre Funktionen des

Rau, bisher Com- welcher kürzlih unter e befördert worden, önliher Meldungen

vallerie-Brigade, ren von der Arme W. T. B. r Abstattung pers ( )

Der frühere Pascha ist von Neuem

U allgemein den leßten Jahren in steigen-

zugewandt , Der an Said

sagt: Da es Landes zu Unterthanen

(W. T. B.) hier ein und nahm Verwüstungen per- sich der Großherzog Die hiesige

ist cs Preußen, herzog tra

die vom Hohwa fönlih in Augens auch nach Laubenheim u Stadt ist jeßt nahezu

Jnundationsgebiet im Gar Die Baÿnstrecke Wiesbaden— eröffnet worden.

Sachsen-Meinin 4. Dezember. Vater des re 1800, ist gest

as Gehei ben Arbeiten hat vor das Gedeihen des rift über die unternommenen Und zu an den großen Strömen dem Beginn des Rhein-Weser-Elbe- dem Landtage unterbreitet: unter ation der Fulda geplant.

andwirtbhs{haft mit einer Denkschrift über

Korrektionsarb

sihern und da i er hat den

und Jhre getragenen daß ih die ichen werde, so übertrage Präsidenten des Ministerrathes Zum Minister des Aus- | nz-Minister Edil Effendi, Pascha, zum Marine: Staateêraths 1d auf ihren

Bemühungen mir Verwirklichung ih Jhnen die 7 mit dem Titel als G wärtigen ist Aarifi zum Kriegs-Miniß

vom Wasser, tenfeld bildet eine Eis- Frankfurt ist heute wieder

das Interesse der Schiffahrt an cinem alci4mäßig Wec{selfällen des Wasserandranges usammen mit dem Bedürfnisse der An- igem Adflusse der Hochwasser und na An der großen Zahl der kleineren vor Allem die Landwirthschaft inter- wohlthätiges frubtbares Wasser Strecken zu be- zu denen die moderne Hvdrotechnik die weise au die großen der Landwirtb- ÿbar machen kann, als es bia jetzt

Ben r Kreise gekommen ist. {rift des Ministers L

Pascha, zum Fina er Ghazi Oêëman Hassan Paschas zum Präsi : Die übrigen Minister \ir

urghausen. Meinin gen,

gen-Hildb « B.) Der Herzog Bernhard,

gepaßten Weite der Ufer

wohner nah mögli gün Sicherheit gegen Deicbbrü Flüsse is außer den Anwohnern Wasser abzuwehren, i zu entwässern und dürre das find Zwette,

kleinen Flüsse und stellen schaft in weit höherem Maß so ret zum Bewußtsein weitere daß die Den flärend wirken wird. „Hamburgische Corresponden.1“

unlängst erschienenen Beri in den Fabriken im Jahre 1881 knüpft an den Bericht aus Baden

Retht heißt cs in dem genannten B. richt, der E f diesem Gebiet gemacten mehr das nabe Zustände bezüglih der Entsch unbalibar sind keine klar erkennbare Grenze ¡wischen giebt, und weil sie g chGäâdigung auf Grund der Haftpfl Rechtsstreit zu führen. dem besten Streben, ibre Verhalten und der Praxis der

dente \ gierenden Herzogs, nien des

ern Nachmittag gestor

ette

zember. (W. T. B.) Ee ooda der et die auswärtiger und hebt den Erfolg der rationen in Egypten hervor. So Ereignisse in Egypten haben Bezug auf die Angelegenheiten die werde versuchen, daß i aufrehterhalte und die na ien erhalte und befestige, sowie das Volkes und die w ördere und

sowohl die Ziele, aebnisse meiner Erwägungen die B ihren respekti

geboren am 17. Dezember Pascha ernannt.

Posten belassen worden. „Agence Havas“ meldet: sterveränderung ist als die igung der Verfassung vom ustände anzuschen und

Titel „Seraskier“ bei Einführung der Verfassung aufgehoben.

Bukarest, 2. Dezember. er votirte die nothwendigen Kredite in der lehten Session angenommenen en in vier gtoße Militärkommando's Jahren begonnene Reorganisation

heute stattgehabte dkehr zu dem vor Jahre 1876 besiandenen Saiò Pasch Kriegs-Minister mi ütere Titel wurde

hereinzulassen, und Jrland.,

London, Das Parlament

ist heute mit einer in vertagt worden. Dieselbe be- ziehungen Englands als herzliche en und militärishen Ope- dann heißit es: Die neuesten pflihtungen vermehrt.

Verbindlichkeiten ch erworbenen Privi: Wohlergehen des g seiner Justitut der geeignet wäre, die ege das Vertrauen, daß ge habe, als au die Er- illigung der Mächte, meiner ven Beziehungen gegenüber

Led sind demzufolge hazi Osman zum Si ir hoffen,

ernann: worden. ucius in dieser Beziehung auf- Rumänien. Die Deputirte

zur Aufführung des

(W. T. B.) veröffent-

meine Ver ten der

lit Auszüge ses Landes

Fabrikinspektoren vorgekommenen Unfälle, und

internationalen folgende Beme: kungen :

vor zwei G und na

für die Armee ist damit be

Nußland und Polen. (W. T. D.) gestern mit sein

ug Gatschina bnhose und begrüßte den Der Gouverneur von Livland, Baron Ur ist auf sein Ansuchen fkranfheitshalber unt r Würde als Kammerherr seines Amtes

aus den gesammten au rungen gewinne, bestätige immer „daß die jetzigen

Petersh Der Großfürst W Familie hier wieder eingetro erschien die Kaiserin auf dem Großslirsien und sei

uUrg, 3. De-

eije Entwickelun ladimir is

jeden Schritt vermeide, zu fsiören. wcldx ih im Au

zu allgemeine Urtheil, ädigung verunglüter Arbeiter siad sie es, weil es Haftpfliht und Nichthaftpflicht enötbigt sind, wegen ibrer Ent- edem einzelnen Falle einen eiden darunter, weil sie bei lückten Arbeiter sicher zu stellen, dem

herungêgesellschaften preisgegeben

ne Gemahlin. der Unternehmer

ll-Gyllen- er Belassung enthoben und

Die Arbeitergeber

wel&e sich ihrerseits wieder durch die „Konkurrenz Zwangélage verseßt sehen“, Die Allgemeinheit abzr erleidet în Folge von Alledem zunächst einen moralischen, dann aber auch einen materiellen Schaden, weil die Versiche- rungêgefellschaften, wie sie als Erwerbsunternehmungen ja nit an- ders können, die Entschädigungelast mögli von sich abzuwälzen suhen, wodurch sie den Armenverbänden u. \. w. aufgebürdet wird. Und was die Gesellschafien hierbei ersparen, ftellt sich keineswegs als positiver Gewinn dar, sondern geht zum großen Theil volkswirth- shaftlih verloren, indem es für Prozesse, Agentur- und fonstige Ver- waltungskostea verzettelt werden muß. Kurz, die Unfallversiche- rung gehört nun einmal der Natur der Sache nach zu den sozialpolitishen Aufgaben, die also, das liegt hon im Wort, mit niten durch die „Selbsthülfe“, durch das Walten der privaten und freiwilligen Kräfte allein, sondern nur unter Mitwirkung des Staates gelöst werden können. Die berühmte „freie Konkurrenz bewirkt hier nur, daß die Privatgesellschaften wetteifernd ihre Prämien herunter- seßen, um sih \{ließlich an den verunglückten Arbeitern \{chadlos zu halten. Boner kommt in der jeßigen Session ‘des Reichstags endlich eine Vereinbarung zwischen ihm und der Regierung zu Stande, wenngleih die Annahme des zur Zeit vorliegenden Geseßentwurfs nur geringe Aussichten hat. i | s Jn der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung lesen wir : R : : Die schwere Schädigung der inländischen Forftkultur durch die Vebers{chwemmung des deutschen Holzmarktes mit importirten Hölzern ist etne nit blos auf Preußen beschränkte wirthschaftlicbe Kalamität, die dringend Abhülfe fordert, sondern auch in anderen deutschen &taaten, namentlich in Sachsen, mehren sich die Klagen über diese Untergrabung eines für das voltswirthschaftlie Gedeihen überaus wichtigen Produktionszwetges. Die in vortrefflicstec Weise gepflegten und bestandenen Forsten in Sachsen finden, insbefondere, wenn fie in der Nähe der böhmischen Grenze belegen sind, keinen ausreichenden Absatz ihrer Produkte, weil die Einfuhr der böhmischen Hölzer ihnen eine, Dank dem dortigen unbemessenen Abholzen, erdrückende Kon- kurrenz bereitet. Es ift offenbar, das, wenn auf der einen Seite eine für die dauernde Erhaltung und Aufbesserung des Waldbestandes be- mühte Forstkultur getrieben wird, die, eben deshalb, weil sie nit von der bloßen Spekulation auf {nellen Gewinnst, sondern von der Rü- sit auf eine volkswirth\chaftlihe Lebensfrage {ih leiten läßt, einen verhältnißmäßig kostspieligen Betrieb erfordert von der anderen Seite der Grenze aber, vielleiht nur wenige Schritte von ihr ents fernt, die Wälder von gewinnsühtigen Holzspekulanten, die sich über die Vorschristen eines rationellen Betriebes . hinwegseßen, möglihst rasch in baares Geld fkonver- tirt werden daß dann die Konkurrenz dieser beiden Systeme als unfair ersheinen und zum Unterliegen desjenigen Theiles führen muß, der durh die Nücksihtnahme auf die „dauernden Interessen seiner heimishen Volkswirthschaft an der gewissenlosen Auébeutung seines Waldbesibßes gehindert wird. Wenn die in Böhmen an der sächsischen Grenze belegenen großen Forstherrschaften aus den Händen ihrer alten angestammten Besitzer durch Verkauf in die Hände von Holzhändlern übergehen und diese bei der Abholzung der Wälder keine andere Schranke, als? die Erwägung, ob der Absatz des Holzes noch mit Gewinnst gesehen könne, kennen, so ist es fein Wunder, daß die zunächst belegenen säch- sishen Waldbesißer mit den Preisen dieses Angebots nicht kon- furriren körnen und von Jahr zu Jahr den Absatz ihrer Forstprodukte si verringern sehen. Würden die Bestrebungen der bômischen Holz- produzenten, eine nähere Bahnverbindung aus ihrem Produfktions- gebiete nah Sachsen herzustellen, von Erfolg gekrönt werden, so würde damit felbstverständlih die Schädigung der sächsichen Forstkultur noch weiter getrieben werden. Ohnehin haben diese Konkurrenzverhältni}se bereits ganz unnatürlihe Erscheinungen hervorgerufen. Bau- meister, die auf säbsishen Gütern Bauten auszuführen batten, haben wegen der niedrigen _Preise es vorgezogen, böhmische Bauhösölzer auf dem nächsten sächsischen Markte zu kaufen, als die an Ort und Stelle gewachsenen Hölzer felbst zum Tarxpreise zu verwen- den. Dabei is der Umstand wohl in Erwägung zu ziehen, daß die Forsten des Königreicbbes Sachsen kaum die Hälfte des Holzbedarfs im eigenen Lande erzeugen, daß aber troßdem bei den in den \ächsi- {en Staatsforsten stattfindenden Auktionen kein vollständiger Absatz der Bestände erzielt zu werden pflegt. Da die Holzpreise in den an Sawsen grenzenden deutschen Bundet staaten mit den säcbsischen ziem- lih übercinstimmen, so dient die oben angeführte Thatsacbe als Beweis, daß der Holzbedarf in Sachsen zum Schaden der eigenen Produktion größerentheils durch imvortirte ausländisce Hölzer ge- deckt wird. : E : Hat ein jedes Land das größte volkswirthscaftlibe Lebensinter- esse an der Erhaltung und rationellen Pflege seiner Wälder und die traurigen Vorgänge der jüngsten Wochen bei uns und in Oester- rei lassen über die Realität dieses Interesses keinen weifel so muß auch den berufenen Hütern und Pflegern der Wald estände, eben

sind, , in cine

den Besitzern der Forsten, Seitens des Staates die materielle Möge |

lihfeit gewährt werden, ihrer gemeinnützigen volkswirthscaftlien Aufgabe gerecht zu werden und ihren Wäldern zum Besten des Gan- zen cine rationelle Kultur zu widmen. Deshalb ist die Volkäwirth- {aft als solbe vervflichtet, ibre Holzproduzenten vor der Ausbeutung durch eine jenscits ihrer staatlichen Grenzen liegende Konkurrenz zu {üten.

Marineverordnungsblatt. ampf fanonenboot „Fus“. Seedienstzcit im Jahre 1882. Straf- registerbehörden. Broterbackung. Instruktion für Marineärzte. Freistellen in Franzenébad. Personalveränderungen. Benach- ribtigungen.

Nr. 22. Inhalt : Dampf-

Neichstags - Angelegenheiten.

Dem Reichstag ist folgender Entwurf cines Gesetzes, betreffend dice Abänderung des Militärpensionsgesetes vom 27, Juni 1871, vorgeleat worden: i

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscber Kaiser, König

von Preußen 2c. , : verordnen im Namen des Reichs, na erfolgter Zustimmung des Bundesraths und des Reichstags, was folgt: Artikel 1.

An Stelle des $. 9 und des ersten Absatzes des $. 21 des Mili- tärpensionêgesetzes voin 27. Juni 1871 (Reichs-Geseyblatt Seite 275) treten folgende Vorschriften : as

Die Pension beträgt, wenn die Verabschiedung na vollendetem ¿hnten, jedoch vor vollendetem elften Dienstjahre eintritt, /@ und steigt von da ab mit jedem weiter zurüdgelegten Dienstjahre um /es des pensionéfäbigen Diensteinkommens

Ueber den Betrag von ®/e» dieses Einkommens binaus findet tine Steigerung der Pension nicht statt.

In dem im $. 2 Absatz 2 erwähnten Falle beträgt die Pension 5/6, in dem Falle des &$. 5 bôchstens /e6 des pensionsfähbigen Diensteinkommens. a ai

Die Zeit, während welcher cin mit Pensionsansprüchen aus dem aftiven Dienst geshiedener Offizier oder im Offizierrange stehender Militärarzt zu demselben wieder heran czogen worden ist und in einer etatêmäßigen Stellung Verwendung findet, begründet bei einer Ge- sammtdienstzeit von mindestens 10 Jahren mit jeèem weiter erfüllten

enstjahre den Anspru auf Echödung der bisher bezogenen meg und zwar für die bis zum 1. Januar 1883 erfüllten Dienstjahre um je 1s, für die nach diesem Tage erfüllten Dienstjahre um je !/es des derselben zum Grunde liegenden pensionsfäbigea Diensteinkommens bis zur Erreichung des im, 0 Absay 2 bestimmten Höcbsitbetrages. reife 0 Dieses Gesey-tritt mit dem Tage sciner Verkündung in Kraft,

| in geringster Zabl vertreten sind.

Landtags- Angelegenheiten. i Die Ergänzungswahl eines Abgeordneten im vierten Ber- liner Landtagswahlbezirk, die befanntlih nothwendig gewor- den war, da der am 26. Oftober gewählte Abg. Eugen Richter die Wakll in Hagen angenommen hat, wurde beute, Montag, unter Lei- tung des Stadtraths Friedel im großen Saale des Schütenhauses (Linienstraße 5), vollzogen. Von 883 zu diesem Wahlbezirk gehören- den Wahlmännern waren 790 erschienen. Es erhielten Rechtsanwalt Munckel 637, Regierungs-Baurath Steinbrück (konservativ) 152,

Prediger Neßler (Fortschritt) 1 Stimme. Rechtsanwalt Munckel ist mithin gewählt.

Statistiscbe achrichten.

Das soeben ausgegebene Oktoberheft der Reichsftatistik enthält außer den Handelsnachweisen und Preistabellen des betreffen- den Monats folgende Statistiken: 1) die Produktion der Bergwerke, Salinen und Hütten im Deutschen Neiche und in Luxemburg für das Jahr 1881; 2) die während des Jahres 1881 im Reiche vorgekom- menen Dampfkessel-Explosionen; 3) die Branntwein-Brennerei, 4) die Bierbrauerei des Zollgebiets im Etatsjahre 1881/82; 5) vorläufige Nacóweisungen über die Tabackpflanzungen im Zollgebiet für das

Erntejahr 1882/83. Gewerbe und Handel.

Vom Berliner Pfandbrief-Institut find bis Ende November 1882 14262900 M 4 eige , 44 323 800 M. 41/2 °/gige

und 9181 500 M. 5%ige, zusammen 67 768 200 M. Pfandbriefe aus-

gegeben, wovon noch 14076 600 M. 4°/ige, 37 093 800 M. 41/2%/oige und 7 115 700 M. 5%%ige, zusammen 58 286 100 M Pfandbriefe ver- zinslih find. Es sind zugesichert, aber noch nicht abgehoben 1825200 Æ, im Laufe des Monats November 1882 angeineldet 7 Grundstücke mit einem Feuerversiherungswerth von 615 825 M

Die Generalversammlung des Westfälischen Draht-In- dustrievereins hat den Ankauf eines Hütten- und Walzwerks in Rußland, ebenso die Erhöhung! des Aktienkapitals durch Ausgabe von 3333 Stück neuer Aktien a 600 6 zum Course von hundertzehn ge- nehmigt, die Dividende von 109% beflätigt und die aus scheidenden Mitglieder des Aufsichtsraths einstimmig wiedergewählt. E

Die „New-Yorker Hdls.-Z tg.“ äußert sih in ihrem vom 17. d. Mts, datirten Wochenbe ri cht folgendermaßen: Befreit von den Störungen, welche die mit den Wahlen verknüpfte Auf- regung und die Geldklemme verursacht hatten, macht die {on Ende voriger Woche eingetretene Besserung der Geschäftslage zwar weitere, aber doch sehr langsame Fortschritte, die hauptsächlich den wachsenden Dimensionen des Erports von Baumwolle und einigen anderen Pro- dukten zu danken sind, zu denen Brodstoffe noch immer nicht gehören. Wie sich der Export von Brodstoffen fernerhin gestalten wird, läßt si{ch noch nicht absehen, aber so viel steht fest, daß wir \{lißlich selbst die niedrigsten Offerten des Auslandes werden acceptiren oder den überwiegenden Theil unseres großen Ueber- flusses fürs nächste Jahr aufspeihern müssen, und von diefer Alter- native werden unsere Produzenten jedenfalls das (Frstere wählen. Im Monat Oktober c. sind für 15 205 103 Doll. Brodstoffe exportirt worden, cine Kleinigkeit mehr als im Oktober vorigen Jahres. Daran partizipirt Weizen mit 10 044 000 Bushel, gegen 7 340 700 Bushe! im Parallelmonat 1881, Mais dagegen nur mit 1005 800 Bushel, gegen 4974661 im Oktober 1881, Was Baumwolle be!rifft, so ift der (Finfluß der reichen Ernte dieses Stapelartifkels auf unsere Handelsbilanz faum zu übershäßen. Daß der diesjährige Ertrag 7 Millionen Ballen erreichen wird, is nunmehr unbestritten, es werden demnach, abzüglich des auf 2 Millionen Ballen veranschlagten einheimischen Konsums, zur Ausfuhr 5 Millionen Ballen verbleiben, deren Werth nah der niedrigsten Schätzung sich auf 250 Millionen Dollars beläuft, wäh- rend der leßtztjährige Baumwoll-Erport nur 198 Millionen Dollars erbracht hat. Allerdings wird diese Zunahme theilweise durch die Minderausfuhr von Provisionen paralysirt werden, die schon in den ersten vier Monaten des laufenden Fiskaljahres mit nur 27 Millionea Dol- lars, um 132 Millionen Dollars gegen die Parallelperiode 1881 —82 zurückgeblieben ist. Das Geschäft am Waaren- und Pro- duktenmarkt, wenn auch in einzelnen Branchen etwas lebhafter, läßt im Ganzen genommen doch noch zu wünschen übrig. Von Brodstoffen hatte Weizen mehr Erxportfrage, die aber bis jeßt wegen Mangel an passenden Fahrzeugen zu keiner wesentlichen Belebung des Geschäfts nach diejer Richtung geführt hat. Dec Frachten- marft war fester. Baumwolle in disponibler Waare, ebenso wie in Terminen, hatte verhältnißmäßig ruhizes Geschäft, {ließt aber eine Kleinigkeit höher, als vor ciner Woche. Rohzuker anhaltend ftill und im Preise nominell. Ja der Lage des Kaffeemarktes is fkeine merkbare Besserung eingetreten. Terpentinöl und Harz waren flau und für Ervort wenig beachtet. Raffinirtes Petroleum niedriger und {chw1ch. Swhmalz hatte in effefktiver Waare ebenso wie auf spätere Lieferung ruhiges Geschäft ; Schweinefleisch war vernawlässigt. Fremde und einheimische Manufakturwaaren anhaltend ftill, Verkäufe sind nur dur Zwangsrealisationen zu vermitteln. Der Import fremder Webstoffe beträgt für die heute beendete Woche 1 880 701 Doll. gegen 1 872 709 in der Parallelwoche des Vorjahres. : h:

Danzig, 3. Dezember. (W. T. B.) Laut offizieller Depesche aus St. Petersburg ist der Sackzoll für 759% des ausgeführten Quantums bis zum 13. August 1883 nunmehr definitiv aufgehoben.

Nürnberg, 2. Dezember. (Allg. Br - u. Hopf Ztg.) Hopfen- markt. Der gestrige Geschäftsverkehr zeichnete si dur regen Einkauf aus, der bei unverändert fester Stimmuna bethätigt wurde und si auf 400 Ballen erstreckte. Von den Abs{lüssen der leßten Tage sind Markthopfen zu 370—390 #, Gebirgsbovpfen zu 375—400 h, Hallertauer Prima zu 420—435 M, desgleichen qgutmittel zu 390 bis 410 „4, 30 Ballen Posener zu 435 « und 30 Ballen Elsäfser zut 400 „M zu erwähnen. So schr auch der dieswöchentliche Abzug die neuen Zufuhren überraate, so werden doch die Bestände der Markt- lager immer noch auf 3000 Ballen geschätt, unter denen hierländiscbe und Hallertauer Hopfen am zablreichstea, in geringerem Maße Württemberger und Spaltcr Landbopfen, Elsässer und Posener aber i Heute war der Einkauf rubig, aber fest; die Abschlüsse beschränkten si bis Mittags auf 290 Ballen. Die im Laufe der Woche hervorgetretene Preiébefserung beträgt für gute Sorten 8-—10 M i 5

Die heutigen Notirungen lauten: 1882r Markthopfen Prima 385— 395 #, do. deêgl.Secunda 375—389 4, do. desgl. Tertia 340—365 M, do. Spalt. Land, Neberlagen 400—430 M, do. do. do. leite Lagen 380— 400 M, do. Wolnzach-Auer Slegelgut Prima 435—450 K, do. desgl. Secunda 410—430 4, do. Hallertauer Prima 415—425 M. do. desgl. Secunda 405—410 4, do. desgl. Tertia 385—395 4, do. Ge- birgshopfen Prima 405—410 M, do. desgl. Secunda 390—-395 4, do. Aischgründer 340—385 M, do. Württemberger Prima 400—415 M, do. deôgl. Secunda 380-—-390 M, do. desgl. Tertia 355—375 M, do. Badi feblen, do. Elsässer Prima 395—400 M, do. desgl. Secunda 360— 390 M, do. desgl. Tertia 350 360 M, do. Posener Prima 425—440 #4, 188ler Hopfen 200—290 M, 1880er Hopfen 180—200 Æ, 1879er Hopfen 150—175 M, ältere Jahrgänge 90 —160 M t

London, 2 ete der. (W. T. h L. der Wollauktion waren Preise unverändert. on fest.

Liverpool, 4. Dezember. (W. T. B) Biddulph Wood and Jerons, Eisenbändler, haben ihre Zahlungen eingestellt : die Passiva werden auf 350000 £ gesäut

Glasgow, 2. Dezember. (W. T. B.) Die Vorräthe von Roheisen in den Stores belaufen sich auf 612 000 Tons segen 620 900 Tons im vorigen Jahre. Zabl der im Betriebe befindli Hochöfen 114 gegen 105 im vorigen Jahre.

Verkehrs-Anstalten, i

Frankfurt a. M., 3. Dezember. (W, T. B.) Die Spezial- direktion der Hessischen Ludwigsbahn mat bekapynt. dak von morgen ab der fabrplanmäßige Verkehr auf den Strecken von Frank- furt und Aschaffenburg—Darmstadt nah Maiaz und in der Nitdtung

gestrigen

ber Bingen wieder eröffnet wird.

„Holland® von [-D (C. Messingsche Linie) ift bier eingetroffen.

New-York, 1. Dezember. (W. T. B.) Der Dampfer

der National-Dampfschiffs-Compagnie

orten und ersten Versandtpläßgen dingen die inländischen Zölle (Lekin)*), Transport- und andere Spesen, eine solhe Vertheuerung, daß sich der Einstandspreis guter Waare schon in Shanghai auf etwa 43 Taels per Pikul

oder 3,80 M per Kilogramm stellt, wie folgende Kalkulation ergiebt :

Werth der Schale und

Coursdifferenz

billiger, desgl. high dricd Shensi, l l gegen würde Prima Shensi sun dried, der schon seit mehreren Jahren gar nicht an den Markt gekommen is, mit 60 bis 70 Taels per Pikul bezahlt werden. j ) soll in den leßten 2 Jahren den damit befaßten chinesischen Kaufleuten keinen Gewinn gebracht haben. Ee einer der bedeutendsten Hongs diesen Geschäftszweig ganz auf- gegeben hät.

China seit alten Zeiten bekannt. Du Hal mitgetheilten Rezepte wird die bereits gedörrte und in Schnitte zerlegte Wurzel 4 Zeit heißen Wasserdämpfen ausgesett, abermals getrocknet und \chließlih als Pulver zerrieben bei verschiedenen Unterleibs- beshwerden P die Tanguten Weihrauch aus Rhabarber erzeugen, ihn auch als Pferdefutter und Fzeuerungsmaterial benußen, was

Berlin, 4. Dezember 1882. Konsulatsberichte.

Bericht des Kaiserlichen General-Konsulats in Shanghai,

betreffend die wichtigeren Export- Droguen Chinas. (Fortseßung.) Preise. Obgleich der Werth des Rhabarber an den Ursprungs- ein sehr geringer ist, so be-

Der Preis in Sining, wo Käufer nur mit derx Land-

bevölkerung zu thun haben, is ohne große Variationen Teals 12—18 per Pikul von 100 Kätties. j ; ( yuenfu, wo der Handel erst in kaufmännischer Weise betrieben wird und Preise großen Schwankungen unterliegen. ben variiren dort von 18 bis 28 Taels per Pikul von 115 Kätties für ungeschältz2 Wurzeln. Verlust durch Schálen und Herrichten , 40 P: 03., bringt den Preis auf

Arbeitslohn N Packen, Kisten, Strie 2c. E Fracht und Lekin

Anders is es in Sen- Diéesel-

Sagen wir 24 Taels ; dei guter Waare

Taels 40 per 115 Kätties Taels 1

bis Hankow A 5 = T

Taels 47

A Taels 44. 2 per 115 Kätties 7

Abschnttzel .

oder 100 Kätties . . 88 Grportzoll, $ Küstenzoll, Fracht von Hankow nah

Can 3.

Taels 41. 70 Hankoto- Shanghai 39% (97 O N P. p. 43, Sun dried Spehuen Waare stellt sih allerdings erheblich von 32 Taels abwärts, da-

Der Rhabarberhandel

Thatsache ist, daß

Kennzeichen der Echtheit. . Die Kennzeichen des guten, echten Shensi-Rhabarbers sind:

röthlih gelbe oder grau melirte Farbe des Einschnitts, mar- morirte Streifen, Kalkgehalt der Gewässer l | il Kalkkrystallen zugeschrieben wird (fehlt daher bei europäishem Rhabarber), Schwere, Trockenheit, feste Struktur, bitterer ad- stringirender Geshmack. Die ordinären Szechuen Sorten sind hart, porös, leihter im Gewicht, dunkler von Farbe und haben kein Aroma im Geshmack. Auch kommen Verfälschungen vor mit der Wurzel eines Unkrauts, die äußerlih der Rhabarber- wurzel gleiht, aber keinerlei heilkcäftige Eigenschaft besißt.

Knirschen beim Kauen, was dezn dur den des Kokonor in der Wurzel gebildeten

Medizinishe Verwendung in China. : Die medizinishen Qualitäten des Rhabarber sind in Nach einem von Du Halde

unächst in Reiswein aufgeweicht, dann längere

eingegeben. Aeltere Reisende behaupten, daß

aber

bei der gesteigerten kommerziellen Nachfrage jeßt kaum mehr vor- kommen dürfte. Verpadckung und Fracht. i Die Verpackung besteht bei Rhabarber in dünnen, mit Zink ausgeschlagenen Holzkisten von in Shanghai 2. 1 Pikul-, in Kanton 1/2 Pikul Gehalt ; die Sortimente unterscheiden sih, je nahdem flache oder runde Stüde ausgesucht worden sind. Eine Pikulkiste mißt durhschnittlih 7 Kubikfuß, daher die Fraht nah London bei einer Rate von 2,10 Pfd. Sterl. per Tonne à 40 Kubikfuß und bei einem Wechselcours von 5 Schilling 2 Pence = 1 Tael fast genau 5 Proz. des Werthes (43 Taels) ausmaht. Dazu 10 Proz. Kommission und andere Spesen, ferner 2/, Proz. Gewichtsverlust dur Austrocknen während der Reise, ergiebt einen Einstandepreis von 1 Schilling 111/, Pence per Pfund englisch in London, während dortige Notirungen im Laufe des Jahres 1881 unverändert von 3 Schillinge 6 Pence per Pfund abwärts lauteten. Als Schiffahrtsgelegenheit werden Postdampfer be- vorzugt, weil auf sorgfältige handlung der durch Ein- wirkung von Feuchtigkeit rashem Verderben ausgesehten

Waare viel ankömmt.

*) Anmerkung. “id Nach einer dem Kaiserl. Königl. öfterreichishen Konsulate bier- selbst aus guter Quelle kürlib zur Verfügung gestellten Mittheilung wird an Lekinabgaben ver Pikul erboben : bei Sining-fu Taels 0,50, « Lampow-fu 0,50, R LE : 0,50, Pingliang-fu 0,50, Singan-fu 0,36, Lungkusai . 0,18, Kintsekuaa . 0,18, Siang-vangefu . 0,18, Sha vang . 0,18, Tsaitien . 0,18, Hankow . 0,18,

¡usammen 11 Stationen Tacls 3.47.

Aus dieser Zusammenstellung der Lekinstationen läßt sich au die Handelsroute erkennen, die der Rhabarber von seinem Ursprungt- orte bis Hankow nimmt.

Dieselbe berührt erst bei Kirthekuan eine Wa , in dem Flufse Han, der bei Hankow in den Jantse mündet. die Es taxen nit durch Transitpässe, deren Gebühr nur 0, 6. 2 5. beträgt, umgangen werden, zeigt, wie schwer sich folthe China Bahn brechen.

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