1882 / 289 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

17451 Oeffentliche Zustellung. E Halbbauer Albert Haeger zu Bätin, ver- treten dur den Justiz-Rath Deey hier, klagt gegen den Eigenthümer Zickuhr, früher zu Burzlaff, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Zinsforderung von einer Hypothek von 1200 Æ auf die Zeit vom 4. November 1881 bis dahin 1882 im Betrage von 60 Æ, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Ver- Flagten zur Zahlung von 60 Æ „und vorläufige Vollftreckbarkeitserklärung des Urtheils. Er ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Retbtsftreits vor das Königliche Amtsgericht zu Belgard, Zimmer Nr. 1, auf

den 9. Februar 1883, Vormittags 10 Ur.

Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Belgard, den 1. Dezember 1882.

Wendt, Amtsgerichts-Sefkretär, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[51747] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Iohann Frederi% zu Lüneburg, ver- treten durch Rechtéanwalt Gravenhorst daselbs, lagt gegen den früheren Hotelbesitzer Fr. Sander zu Grabow, wegen käuflih gelieferter Getränke mit dem Antrage, den Beklagten mittelst sofort voll- ftreckbaren Urtheils zur Zahlung von 270 M 85 nebst 5 Prozent Verzugszinsen seit der Zustellung der Klage, sowie zur Kostenerstattung zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand- Tung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericbt zu Grabow i./M. auf

den 1. Februar 1883, Bormittags 11 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt aemacht.

Grabow i./M., den 4. Dezember 1882.

Allwardt, Gerichts\{reiber des Großherzogli Mecklenburg- Scch{hwerinschen Amtsgerichts. An den früheren Hotelbesißer Sander aus Grabow, jeßt unbekannten Aufenthalts.

51721 Oeffentlihe Zustellung. L Der Q. Advokat Moerschell dahier hat Namens des Mühlbesißers Franz Brenner von Zellingen gegen den Bâcker Georg Adam Martin von Hei- dingsfeld am 3. November d. J. bei dem K. Amts- gerihte Würzburg II. Klage auf Zahlung von 300 46 Hypothekkapital nebst 5 9/4 Zinsen hieraus vom 1. Juli 1882 an und der Prozeßkosten erhoben.

Zur Verhandlung dieser Klage hat das genannte K. Amtsgericht die Sißung vom

Diensiag, den 13. Februar 1883,

früh 9 Uhr, bestimmt.

Georg Adam Martin, dessen gegenwärtiger Auf- enthalt unbekannt ist, wird von diesem Termine im Wege éffentlicber Zustellung, welhe vom Prozeß- gerihte mit Bes{luß vom 28, November cr. be- willigt wurde, geladen.

Würzburg, den 1. Dezember 1882.

Die Gerichts\creiberei des K. Amtsgerichts. Il.

Der K. Sekretär: Andreae:

[51746] Oeffentliche Zustellung.

Der Handelsmann Gottfried Levy zu Howfelden Tsagt gegen die Eheleute Xaver Batt, Tagner, und Catharina Kremer, früher zu Haselburg, jeßt obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus Tuch- lieferung bis zum 1. Februar 1881, mit dem An- trage auf folidarishe Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung der Restsumme von 46,88 4 nebst Zinsen und Kosten und ladet die Beklaaten zur mündlihen Verbandlung des Rectsstreits vor das Kaiserlibe Amtsgericht zu Pfalzburg auf

den 7. März 1883, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemact.

Pfalzburg, den 5. Dezember 1882,

H. Krebs, Gerih!s\{hreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[51752] Oeffentliche Zustellung.

Der Werkführer August Coers{ulte in Hachen, vertreten durÞ den Rechttanwalt Schneider zu Arnéêberg, klagt gegen den minorennen Franz Iosef Fotthofï, vertreten durch den Vormund Schuten zu

merika, aus dem Schulds{ein vom 9. September 1872 wegen Darlehns mit dem Antrage auf Ver- urtheilung des Beklagten unter Kostenlast zur Zah- luna von 750 M nebst 64%, Zinsen seit dem 9. September 1872 und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Arnsberg auf

den 30. März 1883, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- ricte zugelassenen Anwalt zn bestellen.

Zum Zwecke der öffentliben Zustellung wird dieser Auêzug ter Klaae bekannt gemacht.

Arnsberg, den 1. Dezember 1882.

Canfstein, Sekretär,

Gerichtéschreiber des Königlichen Landgerichte.

[51750] Oeffentliche Zustellun

Des Julius Alexander Castendy? $ w. zu Bremen, vertreten durch ihre Prozeßbevollmächtigte, Rechts- anw. Drs, Michalkowsky und Wiegand in Bremen, kHagt acgen den Cigarrenmacher Carsten Friedr. Aug. Kos, biêber in Bremen wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer der Klägerin als Beisi Wittwe gegen den Beklagten zustehenden, am 9. Ok- tober d. F verfallenen Zinsenforderung von 46 A für cin dem Beklagten von dem verstorbenen Gbe- manne der Klägerin dargeliehenes, mit jährli E verzinsendes Kapital von 2300 M mit dem

das Amtsgericht wolle den Beklagten zur ablung von 46 M verurtheilen, auch das rtbeil für vorläufig vollstreckbar erklären, und ladet den Beklagten ¡ur mündlichen Verhandlung des Necbtsftreits vor das Mecagerudt zu Bremen (Stadthaus unten Zimmer Nr. 9) auf Di den 30. Pannar 1888, mittags 10 o um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird der Klage bekannt t. 4. Dezember 1882 chreiber des Amiégerichts : Floren t.

zu Dortmund, kla

Antrage au

zwischen den EGbebruchs der die Gütertrenn

zu verweisen, Kosten zur Last zu legen, Beklagte zur mündlichen Verband- Rechtsstreits vor die I. Civilkammer

des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg auf den 28, Februar 1883, mit der Aufforderung, richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen

Auszug der Kage bekannt gemacht, BEEPoUL, den 2. Dezember 1882, er Landgerichts-Sekretär :

und ladet die lung des Reh

die Gütertrennun \prochen,

Allonas

zes vom 8. mit bekannt gemacht.

Straßburg, 1. Dezember 1882, Der Landgerichts-Sekretär.

Heinrih Moch,

gegen deren Handelêmann

die Gütertrennung gesprochen, diesclbea zur Auscinanderse ung ibrer gegenseitigen Vermögeatansprüche vor den Notar Weber in Hagenau verwiesen zur Tragung der Kosten des heilt.

erli Lan

51753] Oeffentliche Zustcllung. C Der Landwirth Cari Bock zu Altenburg a. S., vertreten dur den Rechtsanwalt Baumgarten in Naumburg a. S, klagt gegen: a. die Hanne Rosine Bot IT., verebelichte Gold-

su(her Erdmann nebst Ehemann, b. die Hanne Rosine Bock 11, gleichfalls verehe-

lihte Erdmann, nebft Ehemann, deren Auf-

enthalt unbekannt ift —, t wegen Löschung einer Hypothek? von 300 M, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten be- ziebung8weise deren Ehemänner in die Löschung der auf dem Grundstücke des Klägers Band I. Blatt 25 des Grundbuchs vom Dorfe Altenburg a. S. bet Naumburg, Abtbeilung TI11. Nr. 1 und Band 1V. Blatt 152 des Flurgrundbuch{s von Altenburz a. S. Abtheilung TI1. Nr. 2 aus dem Erbvergleiche vom 14. Oftober 1852 eingetragenen Muttererbes von je 50 Thalern, zusammen 100 Thaler nebst Zinsen und in Kassation der darüber ausgefertigten Hypotheken- Urkunde zu willigen und die Prozeßkosten zu tragen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Nechtsstreits vor das Königlihe Amts- geriht zu Naumburg a. S. auf den 10. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

cherniß, Sekr.,

Z\ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

Die Wittwe Posthalter Wilhelm Herbrecht zu Camen, vertreten durch den Rechtsanwalt Derckmann gt gegen den Kalkbrennereibesitzer Emil Herbrecht zu Unna, zur Zeit unbekannten Auf- enthalts, wegen Zinsenforderung von 375 #4 mit dem

Dauetaha des Beklagten, an Klä- gerin 375 M zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I1. Civilkammer des Könt Dortmund auf

C1:

Kaiserliches Landgericht Straßburg.

Oeffeutliche Zustellung.

Der Johann Müller, Handlungsreisender, in Minwersheim wohnend, vertreten durÞd Netsanwalt Leiber, klagt gegen die Judith, Müller, pesse, seine Gkefrau, früher zu Straßburg, bekannten Wohn- und Au scheidung, mit dem Antrage:

Es gefalle deim Kaiserliten Landgerichte, die Parteien bestehende Che wegen Frau für aufgelöst zu erklären, ung auszusprechen und die Par-- teien zur Auseinanderseßzung ihrer Vermögens- ansprüche vor den Notar Matter in Hocfelden endlich der Beklagten sämmtliche

Leue.

[51715] Kaiserliches Landgeriht Straßburg.

Armensache. Auszug.

Sacen der ia Ient, Ebefrau Wirthes Carl Scheible, zu Straßburg wohnend, vertreten dur) Rechtsanwalt Riff,

gegen deren genannten Ebemann Carl Sweible, früher in Straßburg, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, nit vertreten,

hat das Kaiserlide Landgericht in Straßburg, I. Civilkammer, dur Urtheil vom 22. November

Leue.

[51716] Kaiserliches Landgericht Straßburg.

Auszug.

In Sathen der Valerie Wolf, Ebefrau von Handelsmann, in Hagenau wohnend, vertreten durch Rechistanwalt Blumsicin, genannten Ghemann Heinri Moch, in Hagenau, Beklagten, nicht vertre- ten, hat das Kaiserliche Landgeri I, Civilkammer, durch Urtheil vom 2.

Leue.

[51718] Kaiserliches Landgericht Straßburg,

rmensate.

Theofil Jacotin, Schreiner, in Straßburg woh- nend, zum Armenrechte zugelassen, verireten dur Rethtsantralt Stentler, gi gegen Anna Brunner, seine Ebesrav, früher in Straßburg wohnend, jcizt ohne bekannten und Aufenthaltsort, Ehest(ci mit dem Aatrage: cht wolle die Ehescheidung

prisden den Parteien ausîvreWen, dieselben zur

vor einen Notar verweisen und die Beklagte zur Tagung der Kosten des Rechtsstreits ver- Artbei

heilen, . und ladet die Beklagte zur mündliben Verhandlung des Res vor die I. Civilkammer hiesigen Landgerichts au vent 21. Februar 1883, Morgens 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. S Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht. Straßburg, den 1. Dezember 1882,

51756 Oeffentliche Ladung.

[ NaGdem der Jacob Kalbfleish und Ehefrau Anna Maria, geb. Muhl, zu Hilperhausen die Ein- tragung des auf den Namen der Gemeinde Hilper- haufen und der Gemeindenußungsberechtigten daselbst katastrirten, in der Gemarkung von Hilperhausen belegenen Grundeigenthums, als: :

1) Kartenblatt 4 Nr. 101/53, Weide 26 a 01 qm 2

d glaubhafter Nachweisung eines zehnjährigen ununterbrochenen Eigenthumsbesißes in das Grund- bu von Hilperhausen beantragt haben, so werden alle diejenigen Personen, welche Rechte an jenem Grund- vermögen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche bis zum

bei der unterzeichneten Behörde anzumelden, widrigen- falls nach Ablauf dieser Frist der bisherige Be- sißer als Eigenthümer in dem Grundbuch ein- getragen werden wird und der die ihm ob- liegende Anmeldung unterlassende Berechtigte nicht nur seine Anspriïthe gegen jeden Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das obenerwähnte Grundvermögen er- wirbt, nit mehr geltend machen kann, sondern auch ein Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Nechte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist er- folgten Anmeldung eingetragen sind, verliert. F. 19/82, Hersfeld, am 2. Dezember 1882.

glichen Landgerichts zu

ebruar 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zwedte der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dann Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[51733] Amt3gericht Hamburg. H Auf Antrag des Kupferschmiedemeisters Crust Petersen hierselb als Bevollmächtigter der Erben von Hinrih Sander, vertreten durch den Rechts- anwalt Dr. C. F. Michahelles, wird ein Aufgebot dahin erlassen : daß Alle, welhe an den Naclaß des am 23, Juli 1882 hierselbst verstorbenen Hinrich Sander Erb- oder fonstige Ansprüche zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen der von dem genannten Erblasser im August 1879 errichteten, am 24. August 1882 hierselbst publizirten letztwilligen väterlihen Verfügung, insbesondere den Befugnissen, welche darin dem Ioh. Theod. Fischer zu Bremerhaven hinsicht- lid der Regulirung und Vertretung des Nach- lasses értheilt sind, widersprehen wollen, hier-

fenthaltsort, wegen Ghe-

Vormittags 9 Uhr, sprüche spätestens in dem auf einen bei dem gedahten Ge-

Zustellung wird dieser

Hamburg, den 28. November 1882.

[51734] Amtsgeriht Hamburg. j Auf Antraa von J. H. Brey und Major a. D. W. Krahmer-Möllenberg als TestamentsvolUstrecker

g zwischen Parteien ausge- ein Aufgebot dahin erlassen:

dieselben zur Auseinandersetzung ihrer gegenseitigen Vetmögenstansprüche vor den Notar in Straßburg verwiesen und den Be-

klagten zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurtheilt. In Ecmäßheit des 8&8, 6 des Autführungs- Juli 1879 wird dieser Auszug bier-

cht in Straßburg,

zwisten Parteien Hamburg, den 28, November 1882,

und den Beklagten Verfahrens ver-

In Gemäßheit des &, 6 des Ausführun vom 8, Juli 1879 roird tief kannt gemacht,

Straßburg, den 1. Dezember 1882 Landgerits-Sefkretär :

er Auszug hiermit [51755] Ausfertigung.

Auf Antrag des S@tudbmachers Andreas Gabler von Um ertpengan vom 27. November l. Jo, werden

dessen firam Joseph Gabler, geb. 12. Juni 1822, und bert Gabler, geb, 3, April 1827, Schuhmaherösöhne von Unterthingau, i. J, 1846 na Amerika anfgawandert und seit mehr als 20 Jahren verschollen, h

1) spätestens am 4, Oktober 1883, Bor-

u8einandersezung ihrer Vermögensverbältnisse

Der Landgerichts-Sekretär: Leue.

4 „, 54, Wiese 15 40 ,

20. Februar 1883, Morgens 9 Uhr,

Königliches Amtsgericht. Abtheilung T. beobald.

mit aufgefordert werden, solche An- und Wider-

Dienstag, 30. Jauuar 1883, 10 Uhr B.-M., anberaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtëêgeriht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 1, anzumelden und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs- bevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses.

Das Amts3gericht Hamburg, Civil-Abtheilung V1. Zur Beglaubigung : Romberg, Dr., Gerichts-Sefkretär.

ees Wilhelm Carl Adler, vertreten dur echtéanwälte Dres. J. und A. Wolffson, wird

daß Alle, welhe an den Nachlaß des am 4. Mai 1881 bieselbs verstorbenen Friedri Wilhelm Carl Adler Erb- oder sonstige An- sprüche, namentlih auch aus den von dem obge- nannten Erblasser unter der Firma C. Adler als alleinigen Jnhaber derselben hieselbst be- triebenen Geschäften Forderungen zu haben ver- meinen, oder den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser in Gemeinschaft mit seiner Chefrau Elise Wilhelmine Adler, geb. Möllenberg, am 1. November 1876 errichteten, am 19, Mai 1881 hieselbst publizirten Testa- ments , insbesoadere den den Antragstellern als Testamentsvollstreckern ertheilten Befugnissen, widersprechen wollen, biemit aufgefordert wer- den, solhe An- und Widersprüche und Forde- rungen spätestens in dem auf Montag, 29. Jauuar 1888, 10 Uhr „M.,

anderaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amttgeriht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 23, anzumelden und zwar Autwärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs- bevollmächtigten bei Strafe des Ausschlusses,

Das Amtsgericht Hamburg, Civil-Abtheilung X. Zur Beglaubigung: Romberg, Dr, Gerichts-Sekcetär.

Aufgebot.

ermit aufgefordert,

mi 9 ih persönlich od til dei dem unterserigue Gerke Ta Miiuiid

2) ergeht an die Erbbetheiligten die Aufforderung, ihre Interessen im zunehmen und

3) werden alle Diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, aufge- fordert, Mittheilung bei Gericht zu machen.

Obergünzburg, den 4. Dezember 1882. . Amtsgericht. L. 8. Remy, O.-A.-R. Zur Beglaubigung: Obergünz:burg, den 5. Dezember 1882. : Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Obergünzburg. ß, K. Sekretär.

Aufgebotstermine

Ausz Das Königliche Amtsgericht Il. zu Dramburg hat auf den Antrag des Bauern Gottsried Mielke zu Baumgarten am 12. Januar 1881 folgendes Ausf\chlußurtheil

Dic auf dem Bauerhofe Nr. 2 des Grundbuchs. von Baumgarten, Abtheilung III. Nr. 3, für den. Justizrath Dekel zu Baumgarten aus der Obligation vom 14. April 1834 eingetragene Forderung von 93 Thlrn. nebst 5 9/9 Zinsen wird unter Vorbehalt: der angemeldeten Rechte des Gutsbesißers Adolph

Graßmann zu Oliva und des Kellners Hermann

Maaß zu Berlin für erloschen erklärt.

Dramburg, den 4. Dezember 1882,

Der Gerichts]chreiber B O Amtsgerichts : uth.

Ausgebot.

Der Kausmann Iohann Samuel Louis Hamel und seine Ghefrau Christiane Amalie Elisabeth, geb. Falkenburg, zu Magdeburg, haben das Auf- gebot der ihnen angeblich gestohlenen Polizen der Lebens-Versicberungs-Aktien-Gesellschast „Germania® zu Stettin Nr. 22128 und 22148 vom 18. Junt 1862, inhalts welcher die gedachte Gesellschaft dem Kaufmann Johann Samuel Louis Hamel und dessen Ghefrau Chriftiane Amalie Elisabeth, geb. Falken- burg, in Magdeburg, je 1000 Thaler, zahlbar na dem Tode jedes Versicherten, versichert hat, bean-

Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den ¿8. April 1883, Bormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Terminszimmer Ne. 53, anberaumten Aufgebotätermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen

Stettin, den 30. September 1882. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot.

Der Landmann Michael Hinrich Kühl in Barlter- altendeich, als Vormund, hat das Aufgebot zweier Landschaft Süderdith-

vom 29. April 1876 über restlich 2000 (A für Hermann Ferdinand Kühl in Barlt, und vom 28. Juli 1877 über 240 Á. für Claus Hinrih Bresewitz in Barlteraltendecih beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird auf- gefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 11. Vormittags 1 vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine scine Rechte anzumelden und die Ur- vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlotzerfkläs rung der Urkunden erfolgen wird. Meldorf, den 2. Dezember 1882. Königliches Amtsgericht. k.

Schuldverschreibungen

uli 1883,

Urtheils-Auszug.

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Lands gerihts zu Saarbrüen , 6. November 1882 wurde die zwischen der Maria Neyert, Chefrau des Shuhmachers Wilbelm Walter, sie ohne Stand, Beide zu Fehingen wohnend, und diesem ihrem genannten Ehemanne bestandene che- lie Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt und zur Vermögens - Auseinandersetzung vor Notar J. B. Mayer zu St. Jobann verwiesen.

Saarbrücken, 5. Dezember 1882.

An der Mahr,

Gerichtsschrciber des Königlichen Landgerichts.

I. Civilfammer ,

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des dem Tabadspinner H. G. Adam hier gebörigen Wohnhauses Nr. 301 an der Güstrower Straße bieselbst hat das Großherzogliche Amtsgericht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, zur Er- flärung über den Theilungtplan, sowie zur Vor- ertheilung Termin auf

den 22. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, bestimmt. Der Theilungsplan und die Rechnung des Sequesters werden eine Woche vor dem Ters mine zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichts \chreiberci niedergelegt sein. Malchow in Meckl., den 6. Dezember 1882. F. Käblert, ia Vertcetung des Gerichtsschreibers des Großherzogl. Medlenburg-Schwerinschen Amtsgerichts.

Zm Namen des Königs! In Sachen betreffend das Aufgebot des über die im Grundbuche des Nr. 7a. Abtheilung 111. Nr, 4 eingetragene Post von 200 Tblru., . erkennt das Königliche Amtsgericht zu Dirschau durch den Amtsrichter Philippi für Nett: das über die im Grundbuche des Grundstücks Rokittken Nr. 7a, Abtheilung 111, Nr. 4 für S@liwa zu Neukir eingetragene orderung von 300 Thlrn. gebil- dete Hypothekendokument, bestehend aus dem re{tsfräftigen Eckenntnise des früheren lichen Kreisgerichts Pr. Stargard vom 1 toder 1852, dem demselben angehefteten H tbefenbuh3auszuge Kreisgerichtskommission zu Dirschau vom 29. Juni 1854 und dem Ei hien Tage, wird hiermit für kraftlos erkl hau, den 28, November

nahme der L

vpotbekendokuments rundstücks Rokittken

rechtskräftige

früheren Königli

widrigenfalls sie für todt ecklärt werden,

Königliches Amtsgericht.

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1876] Oeffentliche Zustellung. [oer Handelsmann, frühere Maurer, Friedri Gotthelf Richter hier, vertreten durch den Rechts- anwalt Freund hier, klagt gegen feine, dem Aufent- halt nach unbekannte, Ehefrau Friederike Sophie, geb. Keil, früher gleichfalls hier, wegen böslicher Verlaffung, mit dem Antrage auf Ehescheidung : das zwischen den Parteien bestehende Band der Ghe zu trennen und die Beklagte für den allein shuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand- lung des Recbtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts. T. zu Berlin auf den 29. März 1883, Vormittags 113 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. j Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 28, November 1882. Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Civilkammer 13.

151779] Oeffentliche Zustellung.

Der Kötter Ioseph Grotefels im Kirchspiel Süd- kirhen, Kläger, vertreten durch den Rechtsanwalt Rensch in Lüdinghausen, klagt gegen den Holzhändler H. Rottmann, gnt. Simons, früher in Capelle, jeßt ohne bekannten Aufenthaltsort, Beklagten, wegen eines Darlehns ad 600 # mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 600 M nebst 423 9% Zinsen seit dem 8. November 1877 und in die Kosten und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer des Königlichen Landgerichts ¿u Münster auf

den 7, April 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

ammerle, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[51793] Bekanntmachun behufs öffentlicher Busiellung.

Auf den Antrag der Wittwe des Gastwirths Werner, Fricderike, geb. Tessendorf, zu Loitz ist wegen der derselben gegen die Erben des am 12. No- vember 1872 zu Loiß verstorbenen Zimmermanns Joachim Schröder, nämlich:

1) dessen Wittwe Ernestine, geb. Bart,

2) die in der Che mit derselben erzeugten Kinder a. Josephine, verwittwete Schiffer Buchholz, b, Kaufmann Johann Schröder, c. Schuhmacher Friß Schröder, d, Kaufmann Wilhelm Schröder,

sämmtich früher zu Loitz, jeßt unbekannten Auf-

enthalts, aus dem für vorläufig vollstreckbar erklärten Urtheile des Königlichen Amtsgerichts zu Loitz vom 19. Sep- tember 1882 zustehenden Forderung von 90 M die Zwangsversteigerung der den genannten Schröder- {en Erben gehörigen, Neustadt Nr. 241 zu Loitz belegenen und Band Y. Blatt 245 des Grundbuchs von Loi verzeichneten Besitung eingeleitet.

Zum öffentlichen Verkauf der' bezeichneten Be- sißung ist ein Aufgebotstermin auf

den 12. Januar 1883, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsftelle anberaumt, zu welchem die vorgenannten Schröder’s{hen Erben unter der Ver- warnung geladen werden, daß bei ihrem Ausbleiben angenommen werden wird, sie wollen bezüglich der Zuschlagsertheilung den von der Erxtrahentin abge- gebenen Erklärungen beitreten.

Loitz, den 24, November 1882,

__ Reichmann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[51789] Oeffentliche Zustenung, Zufolge Theilungs-Wersteigerung vor Notär Eck- hard in Speyer, vom 18. Dezember 1876, hat Jo- Zeunos Gutting LI1L., früher Krämer, in erghausen wohnhaft, jeyt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abweseud, von den Kindecn und Erben der zu Berghausen verlebten Ehbe- und Aersleute Friedrih Annicker und Anna Maria Lehmann Pl.-Nr. 128 133/10 Dez. Fläche mit Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hofraum, #\o- dann Pl.-Nr. 129 385/10 Dez, Pflanze und Baum- arten, das Ganze beisammen gelegen zu Berg- ausen, an der Hauptstraße, um 2400 M, zahl- bar in 4 Terminen, Wei naten 1877, 1878, 1879 und 1880 mit Zinsen zu 5 %/6 vom Besitantrittstage 18, Dez. 1876 an und mit Verzugszinsen im Säumungdfalle, ersteiger. Am 2. Oktober 1882 wurde den Gläubigern, nämlih: I. dem Philipp Annicker von Berghausen, ohne bekanntes Gewerbe und ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort ab- wesend, vertreten dur seinen laut Urtbeil des K. Bezirksgerihts Frankenthal vom 13. Zuli 1877 er- nannten Pfleger Jacob Annicker, Ackterer in Berg- gausen, für den diesem zugewiesenen Hausfsteigpreis- theil von 240 M, und 11. den Kindern und Erben der gedachtverlebten Cheleute Friedrih Annicker zw. deren Erbvertreter, und zwar: 1) genanntem Philipp Annicker, 2) den Erben und Erbfolgern des verstorbenen Sohnes Jacob Annicker, gewesener derer in Berghausen, nämlich s. dessen mit Mar- garetha Haaf, ledig, ohne Gewerbe allda wohnhaft, außerehelih erzeugten, durch ihn anerkannten Kindes Catharina Annicker, minderjährig, bei ihrer besagten Muttec und geseplichen Vormünderin wohnhaft ; b, dessen beiden Brüdern, obgenanntem Philipp An- nider und nahbemerktem Jacob Friedrih Annicker; I) dem Jacob Friedri Annicker, großjährig, Küfer, Berghausen wohnhaft, dermalen in Kaiserslautern ndend, für den R von 330 M 69 dur den K. Notär Eckhard in Speyer neue Voll-

ngöclausel ertheilt. genannten Gläubiger fordern laut Akt vom L. November 1882 den abwesenden Schuldner Zo- banneg Gutting 111. zur Zahlung der obenan- gegebenen fälligen Beträge mit zusammen 570 M 69 4, nebst Zinsen vom 1d, Dezember 1876 und Verzugszinsen von den BVerfalltagen an sammt Kosten, innerhalb 15 Tagen von Zustellung des Gegenwärti an, auf, mit der Aadrohung, daß, trenn innerkalb dieser Frit blung nicht erfolgt, jur a der obenbeschriebenen Liegenschaft nah Vorschrift des Art. des Autf.-Ges. zur C, Lt geschritten werden wird.

Auf Gesu der Gläubiger wurde unterm u figen dur das K. Amtsgericht Speyer die öffeat-

nur durch Anschlag an die Gerichtstafe rückung in den „Deutschen Reichs-Anzeiger“ verkündet

liche Zustellung der obenbezeineten Stbriftstücke an den ohne bekannten Wobhn- und Aufenthaltsort ab- wesenden Schuldner Johannes Gutting 11. be- willigt, welche auch hiemit erfolgt.

Speyer, den 4. Dezember 1882. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Raquet,

K. Sekretär. [51877] Oeffentliche Zustellung.

Der Mascinenbauer Georg Ferdinand Beer hier, vertreten durch den Necbtsanwalt Cassel hier, flagt gegen seine, dem Aufenthalte nah unbekannte, Ehe- frau Severina Beer, geb. Kalinska, früber in Zyhlin, Gouvernement Warschau, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage auf Ehescheidung :

das zwischen den Parteien bestehende Band der Gbe zu trennen die Beklagte auch für den allein \{uldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 29, März 1883, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 28. November 1882,

Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. (Fivilkammer 13.

[51784]

Ausgebot und Verkaufsanzeige. In Sachen der Firma Ludwig v. Kapfff & Co. in Hannover,

Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Kirhhoff

in Celle, i wider den Gutsbesißer F. Lühring in Gudenhausen, Be-

flagten, wegen Wechselforderung, ist im Wege der Zwangsvollstrekung und nach am 14. d. M. vorausgegangener Pfändung die Sub- hastation der Immobilien des Beklagten, bestehend in dem Halbhofe Nr. 1 zu Gudenhausen mit A E namentlich mit den Grundgütern, ver- zeichnet : 1) in der Gemarkung Meißendorf unter art. 34 mit 348 h uñd 78 qm, 2) in der Gemarkung Walle unter art. 18 mit 9 a 17 qm und | 3) in der Gemarkung Winsen a./A. untec art. 265 mit 68 a 7 qm erkannt und Verkaujstermin auf Mittwoch, den 24. Januar 1883, Mittags 12 Uhr, ; / angescßt worden, in welchem Kauflustige sch{ch ein- finden wollen. ;

Die Verkaufsbedingungen, ingleichen die Extracte aus der Grundfteuer-Mutterrole sammt Karte, c vorher auf der Gerichtsschreiberei eingesehen werden.

Zugleih werden Alle, welhe am Verkaufsobjecte Eigenthums-, Näher-, lehnrehtlice, fideikommissa- rische, Pfand- und andere dingli%he Rechte, insbe- sondere auch Servituten und Realberechtigungen zu haben’ vermeinen, aufgefordert, solce im angeseßten Termine anzumelden und unter Vorlegung der be- treffenden Urkunden klar zu machen, unter der Ver- warnung. daß für den sich nicht Meldenden im E zum neuen Erwerber das Recht verloren geht. Der Auss\{lußbes{eid wird nur dur Anschlag an der Gerichtsstelle und in der hiesigen Zeitung veröffentliht werden,

Celle, den 30. November 1889.

Königliches Amtsgeriht, Abth. 111. iemens.

[51743] Zwangs-Verkaufs-Anzeige und Aufgebot.

In Sade des Fabrikanten Wilhelm Tilly zu Wolfshagen, Gläubigers, gegen den Bergmann Heinrißh Mügge zu Lau-

tenthal, Schuldner, wegen Forderung,

soll auf Antrag des Gläubigers der dem Sculd- ner gehörige, zu Lautenthal belegene Grundbesitz, nämli der Kartenblatt 12, Parzelle 115/34 der Ge- markung Lautenthal - Stadt verzeichnete Hof- raum, 1 a 48 qm groß, nebst dem darauf be- findlihen Wohnhause Nr. 292, ¡wangsweise am Donnerstag, den 1, März 1883, Vormittags 11 Uhr, im Gerichtsgebäude zu Zellerfeld öffentlich versteigert werden. Zablungétfähige Kaufliebhaber werden dazu ge»

laden mit tem Bemerken, daß die Kaufbedingungen

auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht ausliegen. Zugleih werden Alle, welche an dem bezeichneten

Grundbesite Eigenthums-, Näber-, lehnrechtlice, fidei-

kommissarische, Pfand- und sonstige dingliche Rechte,

inöbesondere Servituten und Realberechtigungen zu baben glauben, aufgefoddert, solche Necte unter Vorlegung der sie beweisenden Urkunden spätestens

im oben genannten Termine anzumelden, widrigen-

falle diese Rechte für, als dem neuen Erwerber gegenüber erloschen erkannt werden sollen.

Das demnächst zu erlassende arg urtheil sol und Gin-

llerfeld, den 25. November 1882. Ye Königliches Amtsgericht. 111

(gez.) Evl. Ausgefertigt uad veröffentlicht.

Sdôble, (L. 8.) Gerichtsschreiber des Königlichen Amttgerichts.

[51732] Amtsgericht Hamburg,

Auf Antrag von George Knauer und Hermann riedri Direng als Testamentövollstrecker von

Johann Christian Philipp Behrensen, vertreten durh die Rechtsanwälte Dres, Stammann, Nolte und Scröder, wird cin Aufgebot dabin erlassen:

daß Alle, welche an den Nachlaß des am 14. No-

Grube, geb. Grube, in Noëdorf ausg

als berecktigt sehen werden soll, die oben ange- gebenen befe

vember 1882 Hierselbst verstorbenen Jobann . Christian Philipp Behrensen Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, oder den Be- stimmungen des von dem genannten Erblasser am 18. März 1569 errichteten, am 23. No- vember 1882 hierselb publizirten Testaments, insbesondere der Bestellung der Antragsteller zu Testamentsvollstreckern und den denselben als folcen ertheilten Befugnissen widersprecen wollen, hiermit aufgefordert werden, solhe An- . und Widersprüche spätestens in dem auf Freitag, 2. Februar 1883, 10 Uhr B.-M., anberaumten Aufgebotstermin im unterzeih- neten Amtsgeriht, Dammthorstraße 10, E mer Nr. 23, anzumelden und zwar Aus- wärtige unter Bestellung eines hiesigen Zu- [oregaobevollmächligten bei Strafe des Aus- usses. Hamburg, den 5. Dezember 1882. Das Amtsgericht Hamburg, Civil: Abtheilung A. Zur Beglaubigung: Romberg, Dr.., Gerichts-Sekretär.

[51731] Amtsgericht Hamburg:

Auf Antrag_von Isaac Levysohn und Louis Fries, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Daniel und Ed. Herß wird ein Aufgebot dahin erlassen:

L. daß der am 11. September 1827 hierselbst ge- borene Levy, genannt Louts Levysohn, welcher vor etwa 12 Jahren in Céarleston unter der Firma L, Lorenzt ein Tabalsgeschäft betrieben hat, und feit April 1872, in welchem Monat derselbe sich in New-York aufgehalten hat, ver- {ollen is hiermit aufgefordert wird, fih spätestens in dem auf

Montag, 2. Juli 1883, 10 Uhr Vm., anberaumten Aufgebotstermine im unterzeichne- ten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Zimmer Nr. 24, zu melden, unter dem Rechtsnachtheil, daß er für todt werde erklärt werden,

. daß Alle unbekannten Erben und Gläubiger des genannten Verschollenen hiermit aufgefordert werden, ihre Ansprüche spätestens in dem ob- bezeichneten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtsgeriht anzumelden und zwar Auswär- tige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungs- bevollmächtigten unter dem Rebtsnachtheil des Aus\ch{lu}ses und ewigen Stillschweigens.

Hamburg, den 29. November 1882.

Das Amts3gericht Hamburg. Civil- Abtheilung V. Zur Beglaubigung: Nomberg, Dr., Gerichts - Sekretär.

[51897] Amts3geriht Hamburg.

Auf - Antrag von Rudolph Petersen, Wilhelm Steinfeld, J. J. Frensdorff, F. J. W. Lappenberg und Martin Hahn, als Liquidatoren des Bankvereins in Hamburg in Liquidation , vertreten dur die Rechtsanwälte Dres. J. und A. Wolffson, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

daß Alle, welcbe als Gläubiger oder als Af- tionäre an die in Liquidation getretene Akticn- gesellshaft „Bankverein in Hamburg“ oder an die Antragsteller als deren Liquidatoren An- sprüche und Forderungen zu “haben vermeinen, oder der Auslösung der Gesellschaft und dem Absc{luß der Liquidation unter Entfreiung der Liquidatoren von aller Haftung widersprechen wollen, hiemit aufgefordert werden, solche An- und Widersprühe und Forderungen spätestens in dem Fi itag, 2. Feb 1888

&reitag, 2. Februar Ó

0 Uhr V.-M,.,

anberaumten Aufgebotstermin im unterzei{- neten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, Pim, mer Nr. 23, anzumelden und zwar Aus- wärtige unter Bestellung eines hiesigen Zu- stellungébevollmähtigten bei Strafe des Aus\c{lusses.

Hamburg, den 5, Dezember 1882,

Das Amtsgericht Hamburg, Civil-Abthcilung L. Zur Beglaubigung : Romberg, Dr. Gerichts - Sekretär.

[51785]

Auf den Namen des Andreas Friedri Weite-

meyer und dessen Ebefrau Marie Hedwig, geb. Wiegmann, zu A finden sich laut Hypotheken- {eins nachbezeihnete Hypotheken cingetragen :

a, 200 Tblr. Gold zu Gunsten des Feldgeschwo- renen Fuiedrih Adolf Rittmeyer zu Göttingen, eingetragen am 4. April 1813,

b. 70 Tblr. Gold zu Gunsten desselben eingetragen am 18, Juli 1813.

Nach der eidlihen Versicherung der Wittwe Frie-

derike Grube, geb. Grube, aus NRosdorf sind diese bvypothekarischen fe

40 Jahren ihrer Mutter der verstorbenen Wittwe Grube, geb, Alrut, cedirt, un® ist diese Cession durch produzirte Urkunde höchst wahrscheinli ge- worden, Da indeß ein formell gültiges Cessions- dokument niccht vorliegt, so hat der im Subhasta- tionêverfahren an dem Verkaufe der verpfändeten Grundstüde erzielte Erlös im Betrage von

rderungen vor länger als

972 M 75 A

gerihtéseitig deponirt werten müssen.

Von Seiten der Wittwe Grube ist nun aber cin

Aufgebotsverfahren in Betreff dieses zu erledigenden Depositums und in Betreff der demnäcstigen Löschung der ihr zustehenden Hypotheken beantragt, und werden nunmehr, nahdem gerichtsscitig diesem Antrage Statt gegeben ist, Alle, welhe Ansprüche binsihtliÞ der bezicneten bypo

derungen und des angegebenez itums geltend zu machen baben, aufgefordert, diese Rechte am

tbekarishen For-

stag, 6. Februar 1883, Morgens 10 U ,

auf hiesigem Amtsgerichte anzumelden, als widrigen- falls das vorbezeichnete Depositam der Wittwe

blt und sie

Q en Hypotheken löschen zu lassen. Göttingen, den 3, Dezember 1882. Königlicdes Amtsgericht. 11.

Wagemann.

e

U

[B17837 Bekanntmachuug. In Sacben des Restaurateurs Gustav Lude in Quedlinburg, Klägers, wider den Weinhändler M. Ioern in Nordhausen, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Be- \{lagnabme des ideellen Antheils des Beklagten zu einem Secbstheile von 1) dem Wohnhause No. ass. 101 nebst Zubehör in Wieda, 2) dem 4 Waldmorgea großen Ackerlande am Käse- berge, Wiedaer Flur, : 3) der daselbs belegenen 17 Tagewerken großen

iese, 4) dem ebendaselbst neben Joern belegenen 56 Qu.- NRutben 8 Qu.-Fuß großen Ackerstücke zum Zioede der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 20. November 1882 verfügt, -«auch die Ein- tragung dieses Beschlusses im Grundbuche an dem- selben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsverstei- gerung auf Sonnabend, den 17. März 1883, __ Nachmittags 3 Uhr,

vor Herzoglidbem Amtsgerichte Walkenried in der Eggersschen Gastwirthschaft zu Wieda angesetzt, in welcbem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.

Walkenricd, den 1. Dezember 1882.

Herzoglicbes Amtsgericht. In Vertretung: Becker.

[51901

In Sachen der unverehelihten Bertha Winkler bei dem Kaufmaun Wolff in Potsdam, Neue König- straße Nr. 61, gegen die dem Aufenthalte na un- bekannten Shlächtermeister Albert Naumann'’schen Gheleute, zuleßt in Werder, Mühlenstraße Nr. 171 wohnhaft, wegen 22,50 4 rüdckständigen Lohns seit dem 1. Juli 1882 M. 38/82 hat die Klägerin die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Werder zu dem von diesem auf den 10. Januar 1883, Vormittags 11 Uhr, angeseßten Termin geladen.

Zum Zwelke der öffentlißen Zustellung an die Beklagten wird dieser Auszug bekannt gemacht.

Werder, den 23. November 1882,

__ Sqönberg, Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts.

[51761] Verkündet am 28. November 1882. ge¿. Sulz, Gerichtsschreiber. Jm Namen des Königs!

Auf den Antrag des Kaufmanns Meyer Katen- ellenbogen hierselbst, als Testaments-Vollstrecker der Wittwe Marjem Elias, und des Bäermeisters Valentin Chopcia hier,

erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Krotoschin durch den Gerichts-Affsessor Zehe

für Ret:

das Hypothekendokument über die auf dem Grundstück Kroteshin, Koschminer Vorstadt Nr. 68 Abtbeilung 111. Nr. 2 für den Unter- offizier Wilhelm Scharfenberg hierselbst aus der Urkunde vom 11. April 1845 eingetragen gewesenen und nab Schließung dieses Blattes auf das Grundftück Krotoschin, Koschminer Vorstadt Nr. 67 Abtheilung 111. Nr. 4x. über- tragenen Darlehnsforderung von 60 Thalern nebst Zinsen wird für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Ausgebotverfahrens trägt der An-

tragsteller Kaufmann Meyer Katenellenbogen. Von Rechts Wegen. gez. Zehe.

[51762] Jm Namen des Königs !

In der Gustav Erdmannschen Aufgebotssache F. 30/82 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wongrowiß durch den Amtsrichter Baumm

i für Recht:

1) Die Hypothekenurkunde über 21 Thlr. 18 Sgr. glei 64,80 M rechtskräftige Forderung, eingetragen aus dem rechtskräftigen Mandate des Königlichen Kreisgeribts zu Wongrowiß vom 20. März 1866 auf Grund der Requisition des Prozeßridbters vom 9. Juni 1866 zufolge Verfügung vom 19. Juni 1866 für den Kaufmann Josef Heymann in Rogasen in Abtheilung 111. Nr. 4 des dem Eigenthümer Gustav Grdmann gehörigen Grundstücks Runowo Hauland Blatt 8, gebildet aus dem Hvpothekenschein vom 19, Juni 1866 und dem rechtskräftigen Mandat vom 20, März 1866, wird für kraftlos erklärt.

2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Eigenthümer Gustav Erdmann auferlegt.

Wongrowitz, den 2 Dezember 1882.

Königliches Amtsgericht.

[51760] Verkündet am 28. November 1882. (gez.) Sul, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!

Auf den Antrag der Hausbesitzer Andreas Popiol- kiewicz und Johann Gruébala in Borek, vertreten durch den Rechtsanroalt Poetsch bierselbst,

erkennt das ragte Amtsgericht zu Krotoschin dur den Gerichts-Assessor Zehe für Recht :

das Hvpotbekendokument über die im Grund- buche von Borek Acker Nr. 84 Abtheilung 111, Nr. 2b. aus dem Marianna Dabrowskaschen

Erbrezesse vom Su 1850 für die Catha-

rina Dabrowska eingetragene Erbtheiltfordes rung von 26 Thalern 6 Df wird für kraftlos erklärt. Die KokLen des Aufgebotsverfahrens tragen die Antragsteller. Von Rechts Wegen. gez. Zehe.

Verkündet am 24, November 1882, gez. S&blechter Gerichtsscreibergebülfe, k. Im Namen des ! In Satben, betreffend das Aufgebot der Spezial» masse, welche ia der nothwendigen EabdatiaLon der Flu 18

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dbucbs Lippspringe Ab 111, Nr. 2 laut Eintragungs- Serben 5 da Sai 10 ie

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