1882 / 292 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E E E 4 fut O D i E 4 A

trcffcaden Negierur gesehen könnte, als wir den Etat für 1884/85 fesqmichen der sind, wenu Sie troß obwaltenden

üßigkeitösgründen auf dessen Berathung einzuge und deu-

Ihrerseits zu sanktioniren niht gewillt find. « - Der Abg. von Kardorff erklärte, er sci dem Abg. von Bennigsen dankbar, daß derselbe auf das Thema der Nübenzuer- steuer fo ausführlih eingegangen sei. Au nach seiner (des Red- ners) Meinung sei der Zeitpunkt jeßt eingetreten, wo die Rüben- zuckckersteuer ernstlich erwogen werden müsse. Früher habe man immer gesagt, daß die Maischraumspiritussteuer den Spiritusbrennern beim Export eine Exportprämie gewähre. Inzwischen sei dur die dankenswerthen Arbeiten tes Vereins der Spiritusfabrikanten festgestelt worden, daß bezüglich des Spiritus eine Exportprämie nicht bestehe, daß nicht einmal eine volle Rückvcrgütung der Steuer erfolge. Sehr viele Brennereien blieben absichtlich oder unabsi(htlih hinter dem Spiritussteueransaß zurück. Dieselben brennten Kartoffeln mit geringem Stärkegehalt, erzielten viel weniger Spiritus als bei der Maischraumsteuer und wollten nur möglichst groß: Quan- titäten Futter erzielen. Ein fernerer Beweis für das Nicht- bestehen einer Exportprämie liege in dem häufigen Vorkom- men der Kartoffelfäule, welhe die Ernte weniger erträglich mache. Außerdem kämen auh bei dem intelligentesten Be- triebe Störungen vor, welche die Produktion erheblih s{chmä- [erten. Dazu komme der ungeheure Verlust beim Transport. Er selbst wohne ziemlich dicht bei seinem Absatzort Breslau und könne ftonstatiren, daß bei Fässern von 500 Litecn immer eine Auffüllung von 7 Prozent ungefähr nöthig sei. Bei weiteren Transporten, . namentlich auf der Eisenbahn, entstehe durch Leclkwerden der Fässer ein noch viel größerer Verlust. Wenn man nun vergleiche zwischen gutem, s{chwe- rem Boden, welcher Rüben produzire, und dem leichten Boden, der Kartoffeln trage, und bedenke, daß die Nüben- industrie thatsählich eine Prämie bei der Ausfuhr have, so werde eder einsehen, daß man auf die Spiritusbrennereien Rüldssicht nehmen müsse. Ueberhaupt prosperire der Besitzer eines Gutes mit leichtem Boden nur dann, wenn er außerdem besondere Hülfsquellen habe. Der leihte Boden sei zurück- gegangen im Werth, der s{hwere Boden im Werth gestiegen. Nur die Brennereien erhielten überhaupt nech den Kartoffel- bau für die ösilihen Provinzen, für welche die Erhaltung desselben aber eine Lebensfrage sei. Diejenigen Distrikte, welche ihre Kartoffeln nicht an Brennereien liefern könnten, seien in außerordentlih trauriger Lage. Er wisse aus Erfah- rung, daß auf Baueraütern, wo vor zwanzig Jahren noch Besißer gesessen hätten, deren Vorfahren seit Jahrhunderten den Hof inne gehabt hätten, in den leßten zwanzig Jahren Besitwechsel eingetreten sei, ja daß viele Bauern den Hof hätten liegen lassen und ausgewandert seien. Hoffentiih werde die Regie- rung diesen Umständen ihre spezielle Aufmerksamkeit {enken und nicht einer Spiritusfsabrikatsteuer zustimmen, welhe nah dem Urtheil aller Sachverständigen der Ruin der Spiritus- fabrikation sein werde. Vielleiht wäre aber ein höherer Er- trag aus dem Spiritus zu erzielen, wenn man sich entschließen wollte, für den Spiritutexport eine wirklihe Prämie und gleichzeitig Erhöhung der Maischraumsteuer zu gewähren. Deutichland könne auf dem Weltmarkt mit seinem Spiritus

.niht dur billige Preise, sondern nur durch reinere Qualität

VPRRA T IENA A C R 1 L M U A I S L M E AEO L G C Md: PCRIIN P P L U N LUSUE O NRSIP T

: Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reihs-Anzeigers und Köuiglich Preußischen Staats-Anzeigers : Berlin S3W., Wilhelm-Straße Nr. 32.

“ns - ———-—-

konkurriren. Gegen die Lizenzsteuer, die dem Abgeordnetenhaus vorliege, müsse er sih aussprechen, weil sie niht annähernd aus- reichende De R geben würde und das Jnteresse der Brenner chädige. Der Abg. Richter stelle den 124Millionen neuer Steuern immer nur 20 Millionen Entlastung entgegen ; derselbe ver- gesse aber ganz, daß inzwishen auch die Defizits der Einzel- jtaaten beseitigt worden seien, sonst hätte man zu einer Ver- doppelung dexr direkten Steuern schreiten müssen. Diesen Ge- genstand follte der Abg. Richter nicht immer verschweigen. Die Ausgaben, welche geleistet worden seien, seien doch nur mit Zustimmung der gewählten Vertretungen des Reiches und der Einzelstaaten geleistet worden. Seine politishen Freunde ständen mit ihm auf dem Standpunkte, daß die Einführung zweijähriger Etatsperioden nur im Wege der Verfassungs: änderung geschehen könne. “Aber seine Partei sehe den Versuh der Regierung niht, wie dec Abg. von Bennigsen, als eine Umgehung der Verfassung an, son- dern nur als eine Probe; der Reichstag solle prüfen, ob alle die tehnischen Bedenken, welhe man gegen zweijährige Etats hervorgehoben habe, wicklih vorhanden seien. Dashalb beantrage er, dem Antrage des Abg. Rickert wegen Ueber- weisung einzelner Spezialetats für 1883—84 an die Budget- fommission folgenden Zusaß zu machen: „Il. Den Etat für 1884—85 der Budgetkommission zur Berichterstattung dar- über zu überweisen, ob die gegen Aufstellung zweijähriger Etats erhobenen technischen Bedenken auch nach Ver- anschlagung dieses Etats in Einnahme und Ausgabe si als begründet herausstellen.“ Er vermöge dem Vorgehen der Regierung keine so hohe politishe Be- deutung beizulegen, wie der Abg. von Bennigsen, Auch Graf Bethusy-Huc, auf welchen dieser sih berufen habe, habe nah seinen eigenen Worten der Sache keine entscheidende Bedeu- tung beigelegt. Wenn der Abg. von Bennigsen hervorgehoben abe, daß kein einziges großes Reich zweijährige Etats habe, o vergesse derselbe dabei, daß kein Reih zwei so große Körperschaften neben einander habe, wie Deutshland im Reichstage und ‘im preußischen Landtage. Ec wolle nicht darauf eingehen, ob der Dr, Friedenthal als Minister si anders geäußert habe, wie als Abgeordneter; der Dr. ezriedenthal habe sich sorgfältig davor gehütet, über Vorgänge im Staats-Ministerium zu \prechen, und derselbe gehe auch_ jeßt noch von der Ansicht aus, daß er sich an öffentlichen Diskussionen über Vorgänge nicht betheiligen könne, welche in die Zeit fielen, wo er Mitglied des Staats- Ministeriums gewesen sei. Der Dr. Friedenthal habe ihn ausdrüdlih autorisirt, dies zu erklären. (Redner berief sich dann auf Aussprüche der Abgg. von Treitschke, Völk und Windthorst zu Gunsten zweijähriger Etatsperioden.) Die Art und Weise, wie jeßt namentlich im preußishen Abgeordneten- hause das Budget behandelt würde, könne auf die Dauer nicht ertragen werden. Wenn jeder Abgeordnete das Recht habe, bei edem Titel eine Frage an die Minister zu richten, wenn fich daran eine Diskussion über Prinzipien- fragen knüpfen dürfe, wenn alle Wahlkreis\hmerzen und Wahlkreiswünshe zum Ausdruck gebracht werden könnten, so entstehe daraus eine Zeitverschwendung, deren Be- seitigung außerordentlih nüßlih wäre. Anfragen, die eine große Bedeutung hätten, könnte man ja als formelle Anträge

Beffeutlicher Anzeiger. 7

1. Steckbriefe und Untersnchungs-Sachen.

2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

und Grosshandel.

9, Familien-Nachrichten.

5, Indnustrielle Etablissements, Fabriken

: 6. Verschiedene Bekanntmachungen, 3, Verkäafe, Verpaechtnngen, Submissionen ete. | 7. Literarische Anzeigen,

L 4. Verloosung , Amortisation , Zinszahlung

8, Theater-Anzeigen. In der Börsen- u. s. w. von öffentlichen Papieren.

beilage, P) M

und Juterpellationen zur Sprache bringen. Der Abg. Richter meine freilih, daß die ganze Bedrängniß nur daraus ent- stehe, daß der Reichkanzler immer wieder mit neuen Geseßen komme. Er(Redner)glaube, daß Deuts{hland nur dur die Energie, mit welcher der Reichskanzler auf seinen Plänen beharre, vor den poltitishen und wirthschaftlihen Gefahren bewahrt werden könne, denen Deutschland entgegensteuere. Er bitte, seinen Antrag mit Wohlwollen zu betrachten.

Damit {loß die Diskussion.

Der E Geiser konstatirte zur Geschäftsordnung, daß er- troß rechtzeitiger Meldung niht zum. Wort gekommen sei. (Abg. von Vollmar: Das sei ein Skandal !)

Der Präsident von Leveßow rief den Abg. von Vollmar wegen des ungehörigen Zwischenrufs zur Ordnung.

Jn namentliher Abstimmung wurde darauf der Antrag des Abg. von Minnigerode (wegen Ueberweisung der Spezial= etats auch von 1884/85 .an die Budgetkommission) mit 224. gegen 48 Stimmen abgelehnt. Der Antrag von Kardorff: wurde ebenfalls abgelehnt und der Antrag Rickert fast ein-. stimmig angenommen.

Der Präsident {lug die nächste Sißzung sür Mittwoch 11 Uhr vor.

Der Abg. Frhr. von Schorlemer-Al|t erklärte, ex wolle: keinen Widerspruch dagegen erheben, daß der Reichstag am Mittwoch eine Sizung halte, aber auf die Dauer sei das. Nebeneinandertagen des Reichstags und des Abgeordneten- hauses etwas durchaus Unerträglihes. Ein fortwährender- Wechsel der Sihungen - mit Pausen von 1 bis 2 Tagen \{hä-: dige die Förderung der Geschäste. Lieber solle man den Reichstag mit dem heutigen Tage s{ließen, und dem Abge-: ordnetenhause den Nest der Zeit bis Weihnachten lassen, und. dann am 9. G mit dem Reichstag beginnen.

Der Präsident erklärte, daß es in der Absicht liege, auh. noch am Donnerstag eine Sizung des Reichstags zu halten, E Ea Rest der Zeit vor dem Feste dem Abgeordnetenhause: zu lassen.

Der Abg. Sonnemann sprach seine Befriedigung darüber aus, daß, was er vor wenigen Tagen ausgeführt habe, jeßt bei allen Parteien durhdringe. Er freue sich, daß der Reichs- tag sein Recht behaupte und, wie sich gebühre, nach Neujahr: zuerst voc dem preußishen Abgeordnetenhause zusammen-- treten solle.

Der Abg. Richter bemerkte dagegen, daß nah dem 9. Ja- nuar dieselbe Störung der- Geschäste eintreten werde, sogar: noch in höherem Maße wie jetzt.

Der Abg. Frhr. von Minnigerode gab zu bedenken, ob niht noch vor dem Feste der Antrag Wedel1-Malchow in erster: Lesung erledigt werden könnte.

Die Abgg. Sonnemann und Richter erklärten ihr volles. Einverständniß mit diesem Vorschlage. '

Der Präsident hob jedoch hervor, daß nach der Ge- s{häftsordnung die Anträge in der Reihenfolge ihrer Einbringung auf die Tagesordnung gestellt werden müßten. Er sei niht befugt, zu Ungunsten der übrigen Antragsteller diesen Antrag vorweg zu nehmen.

Damit {loß die Geschäftsordnungsdebatte, worauf si: um 41/2 Uhr das Haus auf Mittwoch 11 Uhr vertagte.

TL. MAD P P E VP C I I L C T AORA L: P A E T D S I E

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& Vogler, G. L. Daube & Co., E. Slotte,

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R L EEEZR

Verloosung, Amortisation, Zin®szahlung u. \. w. von öffentlichen Papieren.

[52428] Amortisation von 4} °/% igen und von früher 5 % igen in 47% ige umgewandelten Priori- täts-Obligationen der Rheinischen Eiseubahn-

Gesellschaft.

Nach den planmäßig pro 1882 am 28, Novem- ber cr. in Gegenwoart eines Notars erfolgten Aus- Toosungen find von den nachbezeichneten ga Obligationen der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft folgende Nummern gezogen worden:

a. von den 4}%igen Prioritäts-Obligationen UxXL. Emission ex priv. de 83, Oktober 1865. Nr. 74687 bis incl. 74700 = 14 Stüd,

Oi T0600 an 100 N Se ¡usammen 133 Stüd à 200 Tblr. = 600 M; H. von deu ab 1. Jannar 1880 in 43% ige umgewandelten früheren 5°/zigeu Prioritäts- bligationen L. Emission ex priv. de 14, Oktober 1869, Nr. 94617 bis inel. 94700 = 8 Stüsck, a B R So zusammen 110 Stüd à 200 Thlr. = 600 M;

e. von deu ab 1. Januar 1880 in 4}% ige umgewandelten früheren 5 feigen Prioritäts- Obligationen Al, 1a Gui E Sin ex priv, de t GUR L E á. Novóbr. 1872.

Nr. 109501 bis incl. 109700 = 200 Stüûück, 157201 , 157300 =e 100 159201 159300 = 100 162851 162900 = 50

164853 = 53

à 200 Thlr. 4 Die Auszahlung des Nominalwerthes dieser Ob-

Don deren Verzinsung mit dem 31, März 1 aufhört, erfolgt im Monat April 1883:

in Cöln: bei unserer Hauptkasse und den

anionnser : A. Swhaaffhausen’sber Bank-

Sie J D. Hei Denen L ul n, k a L

A i Tr D- per | mann e. un

en m, der Aachener Disconto-Gesell-

in Bonn: bei dem Bankhause Jonas Cahn; in : bei dem Bankhause von Becerath-

in Elberfeld bei dem Ba \ der Heydt E nkhause von der Heydt,

in Frankfurt a./M.: bei der Filiale der Bank

für Handel und Industrie;

in Berlin: bei der Königlichen Eisenbahn-

Hauptkasse (Leipziger fas Ne 1) Dee R Haupt-Secehandlungs-Kasse, der Bank für Handel und Industrie und dem Bankhause S. Bleichroeder;

in Hamburg: bei der Norddeutschen Bank; gegen Auslieferung der Obligationen nebst den dazu gehörigen nicht sälligen Sinscoupons und Talons. Der Betrag der etwa fehlenden Coupons pro 1. Oktober 1883 u. ff. wird am Kapitalbetrage der Obligationen gekürzt. Nach dem 30. April 1883 erfolgt die Einlösung nur noch bei unserer Haupt- kasse, der Königlicben Eisenbahn- auptfkasse und der Königlichen Haupt-Secehandlungskasse in Berlin.

Den Bestimmungen der vorallegirten Privilegien gemäß gelten :

ad a, die Nummern 83320 bis inkl, 83400

a L Z E o 99100

ad c. , « 16484 , ¿ 164900 für die nächstfolgende Amortisation bereits für ge- zogen.

Gleichzeitig bringen wir in Ecinnerung, daß von den bereits früher ausgeloosten Obligationen folgende pen noch nicht ¡ur Einlösung präsentirt wor-

en sind: ad a. 4j ‘lige Prioritäts-Obligationen I. Emission. Aus der Loosung pro 1. April 1881:

Nr. 81728 81729 81730.

Aus der Loosuna pro 1. April 1882;

Nr. 74621 74622 74623 81762 81764 81777 81778 81779 81784 81786 81789 81790 81793 81794 81795 81796 81797 81798 81799 81800. ad b. 5°/Îge, ab 1. Januar 1880 in 44°%ige

umgewandelte Prioritäts-Obligationen I. Emission. Aus der Loosung pro 1. April 1881 : ael 93407 93408 93409 93410 94936 94940 Aus der Loosung pro 1. April 1882:

Nr. 93411 93412 93454 93455 93456 93457 93458 93459 93460 93461 93462 93463 93464 93465 93466 93467 93468 93469 93470 93471 93478 93482 93483 93487 93488 93489 92490 93491 93492 93493 93494 93495 93496 93497 93498 93499 93500 94601 94602 94610 94611. ad e. 56°/Áge, ab 1. uar 1880 in 44 °/Îge

umgewandelte Prioritäts-Obligatiouen IL, und 113. Emission. Aus dec Loosung pro 1. April 1881 : Ne. 1308083 1: 130810 130816 130838 130839 130840 130841 130842 130843 130844 130845 130846 130847 130868 130874 130882 130895 130896 130897 130898 130899 130900 138543 138563 138572 138573 138574 138575

138576 138577 138578 138579 138585 138586 | 158326 158327 158344 158345 158346 158347 138590 138591 138592 ‘138593 138594 138599 | 158348. 158349 158353 158354 158355 158356 171102 171105 171106 171107 171108 171109 | 158357 158358 158359 158360 158361 158362 171110 171127 171128 171137 171163 171191 | 158363 158364 158376 158377 158378 158380 171192 172825 172826 172827 172828 172829 | 158381 158386 158389 158390 158399 158400 172830 1 72831 172832 172833 172834 172835 | 162301 162302 162303 162304 162305 162306 172836 172837. 162307 162308 162309 162320 -162321 162322 Aus der Loosung pro 1, April 1882: 162323 162324 162325 162329 162330 162331 Nr. 128316 128317 128318 128319 128320 | 162332 162333 162334 162335 162339 162340 128327 128328 128329 128330 128331 128332 | 162350 162353 162355 162356 162397 162398 128333 128334 128335 128336 128337 128338 | 162399 162400 162801 162802 162803 162820 128339 128340 128341 128343 128344 128349 | 162821 162822 162823 162831 162838 162841 128350 128351 128352 128353 128361 128362 | 162842 162843 162844 162845 162846 162847 128366 128367 128368 128371 128372 128373 | 162848 162849 162850. 128379 128381 128385 128386 128389 128390 | Die Inhabec dieser Obligationen werden biermit 128394 128395 128396 128397 128398 150276 | wiederholt zu deren Einlieferung nebst den dazu ge* 150277 150278 150279 150280 150281 150282 | hörigen Zinécoupons bei unserer Hauptkasse aufge- 150283 150284 150285 150286 150288 150289 fordert. 150290 150291 150292 150295 150296 150297 Cöln, den 7. Dezember 1882, 150299 150300 158302 158303 158304 158305 Königliche Eiseubahn- Direktion 158306 158307 158308 158309 158310 158311 (linksrheinisdhe), 158312 158313 158318 158319 158320 158325

[52306]

E R L

Bekanntmachung.

In der Reichsschulden-Tilgnngs-Commission hat den 19, November 1882 die erate Ziehung der 4°/9 Tambow-Saratowschen Eisenbabn-Obligationen, welche die Russische Regierung emittirt hat, stattgefanden. Es wurden folgende Obligations-Nummern gezogen:

à 125 Raub. No. 128 No. 5,046 No. 10,075 No, 20,371 184 5,681 10.299 90,625 1,010 6,465 10,735 21.081 1,615 6,519 12.555 2.988 2.086 7,761 12.567 23,006 2.309 8,307 15.666 23.789 2.407 8,941 15,952 23.808 2.780 9.091 17.340 24,396 2.939 9,456 17.582 24.542 3,155 9,841 17,856 24.932 4.581 9.874 18,122 25,057 4.756 9,988 18,400 4.770 10,026 18,734 5,010 »_ 10,054 19 773 à G25 Ruh, (sünfsach). No. 29.677 à No, 29.681 inclusive, No. 35.862 à No. 35.866 inclasive, » GLIVS » g OLSOO D » 000 . 39.066 d e 0/07 » s 24,741 D o N » 81 ® o N » 6 S D » 44832 , 44.836 o à 1.250 Kub. (zehnsfach). No. 50037 à No, 50.046 inclusive, No, 53.117 à No. 63,126 inclusive, e L. a--DLUOS D «- N » g 00,106 a

Im Ganzen im Betrage von 16.625 Rab, Metal, i

Die Auszahlung des Capitals der gezogenen Obligationen wird vom 2/14, Jannar io 8t. Petersburg in der Reichsbank in Amsterdam durch Herren Hope & ©Co., in London

T O. O.o E O D... G.-D V m Ronen

n E D 0.0006 G

durch Gebrüder Baring & ©Co., in Paris durch Herten Mettinguer & Co., und in Berlia durch Herzen Mendelssohkhn & Co. stattflinden.

Me 292.

Zweite Beilage zum Deutichen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 12. Dezember

182.

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Annoncen - Bureaux. / M z

Steck&ckbriefe und Untersuchungs - Sachen. |

[52325] Steckbrief. -

Gegen den unten beschriebenen Gürtler Friedrich August Gottlieb Fiedler, am 9. Dezember 1840 zu Lichtenberg, Kreis Teltow, geboren, welcher si verborgen hält, ift die Untersuchungshaft wegen Diebstahls in den Akten I. I. d, 7/80. 90 D. 114/80 verhängt. Es wird ersubt, denselben zu verhasten und in das Untersuchungsgefängniß zu Berlin, Alt- Moabit Nr. 11 u. 12, abzuliefern. Berlin, den 99. November 1882. Königliche Staatsanwaltschaft I. Beschreibung: Alter 41 Jahre, Größe 1,68 m, Statur unterseßt, Haare {chwarz, Stirn niedrig, Bart Schnurrbart (dunkel), Augenbrauen dunkel, Augen graublau, Nase gewöhnli, Mund gewöhn- lih, Zähne vollständig, Kinn spiz, Gesicht rund, gedunsen, Gesichtsfarbe brünett, Sprache deutsch. [525241 Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Schlossergesellen Ludwig Ferdinand Christian Schubode. geboren den 23. Oktober 1857 zu Stralsund, evangelisch, zuleßt Se 52 bei Sommer, welcher sich verborgen hält, ist die Untersuhungshaft wegen vorsäßlicher körperlicher Mißhandlung mittels eines efährlihen Instruments in Sachen T. 1V. B. 449

2 91 D. 797 82 verhängt. Es wird ersucht, | d

denselben zu verhaften und in das Untersuchungs- gefängniß zu Alt-Moabit 11/12 abzuliefern. Ber- lin, den 27. November 1882, Königliche Staats- anwaltshaft am Landgericht T. Beschreibung: Alter 25 Jahre, Größe 1,74 m, Statur \ch{lank, Haare dunkel, Bart, shwarzer Schnurrbart, Augen- braunen dunkel, Augen grau, Nase groß, Mund ge- wöhnlich, Kinn länglib, Gesicht länglih, Gesicbts- farbe brünett, Sprache deuts, Kleidung dunkler Rock, Hose und Weste, Kalabreserhut.

[52329]

Stecckbriefs-Erledigung. Der gegen den Kell- uner Carl Sprenger wegen Unterschlanung unter dem 23. Oktober 1882 erlassene Steckbrief wird zurückgenommen. Berlin, den 5. Dezember 1882. Staatsanwaltschaft bei dem Königlichen Landericht II.

Steckbriefs-Erledigung. Der geaen die unver- echelihte Sara Sternlicht wegen Diebstahls vom vormaligen hiesigen Königlichen Stadtgerichte in den Akten 8. 342 de 1876 Com. 2 jeßt 8. 810 de 1876 rep. unter dem 7, März 1876 erlassene Steckbrief wird zurückgenommen. Berlin, den 27. November 1882. Staatsanwaltschaft bei dem Königlichen Landgerichte I.

Steckbricefs-Erledigung. Der gegen den Diener resp. Kassirer August Theodor Seidler, am 23. März 1845 zu Hohenfriedberg geboren, wegen Unter- \{lagung vom vormaligen hiesigen Königlichen Stadtgerichte in den Akten 8, 367 de 1876 Com. 2 E 8, 1566 de 1876 rep. unter dem 13, März 1876 erlassene und unter dem 16. August 1877 er- neuerte Steckbrief wird zurückgenommen. Berlin, den 30, November 1882. Staatsanwaltschaft bei dem Königlichen Landgerichte 1.

Steckbriefs-Erledigung. Der gegen den Kauf- mann Saaling Jacoby wegen wiederholter Unter- {lagung von Geldern und Wechseln und wegen chwerer Urkundenfälshung in den Akten U. R, 1, No. 270 de 1882 unter dem 6. März 1882 erlassene Steckbrief wird zurückgenommen, da Jacoby fest- genommen ist. Berlin, den 6. Dezember 1882, Königliches Landgericht L Der Untersuchungsrichter.

Steckbriefs-Erledigung. Der gegen den Stadt- reisenden Bruno Schwarz, am 15. April 1853 zu Wollstein geboren, wegen wiederholter Unterschlagung vom vormaligen biesigen Königlichen Stadtgericht ia den Akten 8. 1322 des 1876 jeßt 8, 1501 des 1876 rep. unter dem 23. November 1876 erlassene und unter dem 12, April 1877 erneuerte Steckbrief wird zurückgenommen. Berlin, den 30. November 1882, Staatsanwaltshaft bei dem Königlichen Landgericht 1.

Steckbriesserneuerung. Der hinter den Kellner Eduard Julins Hennig von hier unterm 27, Mai 1882 erlassene SteckLbrief wird erneuert. 11. [1 52/80. Danzig, den 4, Dezember 1882, Königliche Staattanwalts{aft.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

52333 Oeffentli ustellun

n Ne 1130. M cr Adol Michel von Sanfon t eiger dermann von Stau-

i aus Kauf und Duren vom Jahre 1882 mit

dem Antrage auf Veru lung zur Zablung von

122 M 50 A und ladet denselben wur mündlichen

Verhandlung des Rechtéstreits vor Großh. Amtsge-

A Sensen , den 14, Yeiguasr 1883,

s o Da der Aufenthalt E unbekannt ist, wird dieser Auszug zum Zwecke der öffentlichen Zu- a ay R Großherzogliches

chtéeshreiber : Dufner.

[52334] Oeffentliche Zustellung.

Der Theodor Schiefer, Rentner zu Siegburg, vertreten durch den Rechtskonsulenten Schreiner zu Hennef, klagt gegen den Peter Naas, Bäcker, früher zu Uckerath wohnhaft, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort in Amerika, wegen eines am 15, Oktober 1881 gegebenen baaren Darlehns von 75 M, mit dem Antrage auf Verurtheilung des 2c. Naas zur Zahlung von 75 4 nebst den ver- sprochenen Zinjen zu 7 “/9 seit dem 15. Oktober 1881, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht zu Hennef auf

Mittwoch, den 7. März 1883, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lene, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[52331] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen des Juweliers Johaun Martin Schmid Ehefrau, Johanne Caroline Wilhelmine, geb. Pordo, in Bremen wohnhaft, Klägerin, wider thren Ehemann, unbekannt wo, Beklagten, wegen Chescheidung, wird Beklagter hierdurch geladen, zu

em auf Freitag, den 2. März 1883, Vormittags 10 Uhr, vor dem Landgerichte Civilkammer I1. zu Bremen anberaumten Termine, vertreten durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt, zu erscheinen, zur Verhandlung über den Klagantrag: den Beklagten, welher Ende August 1882 die Klägerin böslih verlassen habe, zu verurtheilen, binnen 3 Monaten zu ihr zurückzukehren und das eheliche Leben mit ihr fortzuseßen, bei Ver- meidung der Scheidung. Die öffentliche Zustellung ist bewilligt. Bremen, Gerichtsschreiberei des Landgerichts. Lampe, Dr.

[52353] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann H. Blau zu Rummelsburg, klagt egen den Schmiedemeister Herrmann Schroeder zu Me iteiabtca, jeßt unbekannten Aufenthalts, “aus Waarenkäufen, mit dem Antrage auf Zahlung von 69 A 18 4 nebst 6 °/6 Zinsen seit 1. Dezember 1881 und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht zu Rummelsburg auf den 28. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage R Frmas.

icol, Gerichts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[52356] Oeffentliche Zustellung.

Der Bauer Carl Kubiya zu Lassowitz, Kreis Ro- senberg in O./Sch{[l., vertreten durch den Rechts- anwalt Sciffmann zu Oppeln, klagt gegen den Bauersohn Friedri Kubitza aus Marienfeld, Kreis Rosenberg O./Schc{l., z. Z. unbekannten Aufenthalts, wegen 128,90 4, welchen Betrag der Kläger in der Zwangsversteigerungssawe Blatt 18 Krlein- Lassowiß Behufs Abwendung der Zwangsversteige- rung für den Beklagten bezahlt hat, und nunmehr von Letterem erstattet verlangt, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 128,90 ÆA nebst 5 °/o Zinsen seit der Klagezustellung und auf vorläufige Vollstreckbar- keitserklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Rosenberg O./Sch{[. auf

den 27. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rosenberg O./Sehl., den 4. Dezember 1882,

Kühnemann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[52335] Oeffentliche Buben Der Kaufmann Gustav Kückenthal hieselbst, als Generalmandatar des Dr. phil. August Seyferth von hier, vertreten durch den Rechts- anwalt Wolff bieselbst, klagt gegen den Maurer riÿ Kassel von hier, jehiger Aufenthalt un- annt, aus dem notariellen Kontrakt vom 8. Mai 1878, Inhalts dessen der Beklagte von dem vorge- nannten Dr. phil. Seyferth eine Grundstücksparzelle, eins{ließlid eines mit in Berehnung kommenden Terrainstreifens 2 Morgen 60? Ruthen haltend, für 15 000 A pro Morgen gekauft habe, mithin ein Kaufgeld von 37 525 M \{uldig geworden und diese Summe von ihm vom 8. Mai 1878 an mit 5% pro anno in halbjährlichen Raten zu verzinsen sei, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Bezahlung der für die Zeit vom 8, Mai 1878 bis 8, November 1882 mit 8443 M 12 A digen Zinsen, und ladet den Beklagten zur mündlichen dlung des Rechtsstreits vor die erste Civillammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 19, Februar 1883, Vormittags 10 , mit der derung, einen bei dem gedachten Anwalt zu bestellen. der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt Brann den 6, 1882, Rautmann,

Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[52371] Bekauntmachung. :

Dur Beschluß der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts dahier vom 1. Dezember 1882 wurde das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des eines nach §. 143 St.-G.-B. strafbaren Ver- gehens beschuldigten Michael Jaudel, geboren zu Benfeld am 26. April 1860, Sohn von Emanuel Jaudel, Mezger, mit Beschlag belegt, was in Gemäßheit des §. 334 der Strafprozeßordnung mit dem Beifügen bekannt gemacbt wird, daß der An- ges{buldigte mit dieser Veröffentlihung das Recht verliert über sein in Beschlag genommenes Ver- mögen unter Lebenden zu verfügen.

Straßburg, den 8. Dezember 1882.

Der e Staatsanwalt : o PpP.

[52307]

Auf das Colonat Dierks: Nr. 21 in Augustdorf find am 3. März 1849 für die minderjährigen Tegelerschen Kinder von Nr. 92 ds}. 246 M einge- tragen, deren Rückzahlung glaubhaft gemacht ift, aber durch ordnungsmäßige Quittungen nicht nach- gewiesen werden kann.

Auf Antrag des Colon Dierks in Augustdorf werden daher Alle, welche Ansprüche auf obiges Kapital zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche spätestens in dem auf

Donnerstag, den 14. Juni 1883, Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Gerichtszimmer anberaumten Termine so gewiß anzumelden und zu begründen, als sonst die Eintragung für erloschen erklärt und die Löschung im Hypothekenbuche vollzogen werden wird. Detmold, den 5. Dezember 1882. Fürstlihes Amtsgericht, Abth. I. (gez.) W. Piderit. Beglaubigt :

Pott, Gerichtsschreiber. [52368] In der Strafsache

egen Jose h Jacquot, 27 Fahre alt, Dienstknecht von anhoué, wegen Verleßung der Wehrpflicht, wird

da der Angeschuldigte des Vergehens gegen 7 140 Mas 1 Nr. 1 des Strafgeseßbuchs be- huldigt ist, auf Grund der 88. 480, 325, 326 der Strafprozeßordnung,

zur Déckung der gegen den Angeschuldigten aus-

gesprohenen Geldstrafe und der Kosten des

Verfahrens das im Deutschen Reiche befindliche

Vermögen des Angeshuldigten mit Beschlag

eee: eh, den 25. November 1882, Kaiserliches Landgericht, Strafkammer. gez. Lellbach. Dr. Goering. Oberle. Zur Beglaubigung: Der Landgerichts-Sekretär : Kaiser.

[52341] Verkündet am 14. November 1882, (gez.) Kalweit, Gerichtsschreiber. Zm Namen des Königs!

Auf den Antrag der Eizenthümer der verpfändeten Grundstücke erkennt das Königlidbe Amtsgericht zu Darkehmen dur den Amtsrichter Quast unterm 14. November 1882 für Recht:

x. Die Hypotheken-Urkunden :

A. über die im Grundbuche von Mallenuppen Blatt Nr. 4 Abtheilung 111. Nr. 9 für den Kreis- Kommunalkassenrendanten Julius Eitersberger von hier eingetragenen 100 Thlr. Darlehn, ge- bildet aus der Ausfertigung der Verhandlung vom 21. Juni, dem Hypothekenbuchsauszuge vom 29, Juni und dem Eintragungsvermerke vom 8, Juli 1858;

B, über die im Grundbu®te von Dumbeln Blatt Nr. 6 (früher Nr. 9) Abtheilung 111. Nr. § für den Rechtsanwalt Stein aus Gumbinnen ein- getragene, auf dem ehemals dem Michael Dudszus gebörigen Gutsantheile haftende rechts- kräftige Forderung von 41 Thlr. 9 Sgr. 1 Pf. nebst 1 Tblr. 6 Sgr. 7 Pf. außergerichtlicben Kosten, gebildet aus der Erkenntniß - Ausfer- tigung vom 19. Juli, dem Hvpothekenbuchs- auszuge vom 9. Oktober und dem Eintragungs- vermerke vom 16, November 1858;

C. über die im Grundbuche von Audinis{ken Blatt Nr. 10 Abtheilung 111. Nr. 2 für die Louise Laskus eingetragene Erbtheilsforderung von 23 Tblr. 10 Sgr., gebildet avs der Ausfertigung der Erbtheilsverhandlungen vom 26. Februar, 13, März 1835 und 30. September 1837, und dec Bestätigungsklausel vom 5. Oktober 1837, sowie aus dem Hypothekenscheine und dem Ein- tragungsvermerke vom 20. September 1845;

. über die im Grundbucbe von Darkehmen Blatt Nr. 107 Abtheilung 111, Nr. 7 für die ver- wittwete Frau Rendant Gronwald aus Dar- kehmen eingetragenen 49 Thlr. 29 Sgr. 11 Pf. Darlehn, gebildet aus der Ausfertigung der Obligation vom 21. April, (ane gur DeS ET

seine und Eintr

über die im Grundbucbe von Darkehmen Blatt n Ann adife a en an die Frau Rendant ederifke Emilie Gron- , geb, Kobl, daselbst cedirte von 49 Thir. 29 Sgr. 11 ur ge- der Verhandlung

wald vom 21, November, dem Hypot zuge , ber

vermerke vom 20. Dezember 1853, sowie aus dem Hypothekenbuchsauszuge vom 15. Mai und dem Cessionsvermerke vom 26. Mai 1855, werden behufs Löschung der betreffenden Hypotheken- posten für kraftlos erklärt.

II. Die etwaigen Berechtigten folgender Hypotheken-

post:

409 Thaler zu 5% verzinsliche Kaufgelder der Wittwe Catharina Girod, geb. Bouvain, in Insterburg, auf Grund der Schuldverschreibung vom 12. März gemäß Verfügung vom 26. Sep- tember 1825 eingetragen mit Hypothekenurkunde vom 26. September 1825 im Grundbuche von Rosenberg Nr. 4/3 Abtheilung 111. Nr. 2 und bei Zuschreibung dieses Grundstücks zu Rosen- berg Blatt Nr. 3 in das Grundbuch des leßteren unter Abtheilung II1. Nr. 11 am 14. Oktober 1875 übertragen werden mit ihren Ansprüchen auf die Post ausge- \{lofsen, jedoch wird III. dem Grundbesißer Vouillieme aus Insterburg M Recht an der Post ad II. vorbe-

alten;

IV. die Kosten werden unter gleicher Vertheilung der Insertionskosten den Antragstellern auferlegt. Quast. [52349] Verkündet am 28. November 1882. Nizinski, Gerichtsschreiber. m Namen des Königs!

Auf den Antrag des U nes v. Voß zu Witaszyce, des Wirths Adalbert Nowaczyk zu Boguschin-Dorf, und der Wirth Simon und Ma- rianna Drzewiecki’schen Gheleute zu Kadziak, sämmt- lich vertreten durch den Rechtsanwalt Leporowski zu Jarots\chin,

erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Ja-

rotschin durch den Amtsrichter Jsaacsohn für Recht :

1) die Hypothekenurkunde über 209 Thlr. Dar- [ehnsforderung nebst 6/9 Zinsen, eingetragen für den Wirth Johann Grajek zu Witaszyce in Abtheilung 111. unter Nr. 4 des Grund- sücks Witaszyce Nr. 24, gebildet aus dem Hypothekenbuchauszuge vom 27. Juli 1861 und i EANeTigng der Verhandlung vom 15.

u

die Ovpothekenurkunde über 116 Thlr. 27

9 Pf. Vatererbtbeil des Anton Sobkowiak,

getreten an den Heilgehülfen Roman Wysocki

zu Pleschen eispetxagen auf Boguschin - D

Nr. 9 in Abth lung III. sub Nr. ae þ

aus dem Erbrezeß vom 19. August 1851

3) die Hypothekenurkunde über 300 Thaler Dar- lehnsforderung nebs 5 9% insen, fingeltagen für den Wirth Stefan Skibinski in Abthei- lung 1II. snb Nr. 11 des Grundftücks Kadziak Nr. 4, gebildet aus der Ausfertigung der ge- ribtliwen Schuldurkunde vom 26, Januar 1859 und dem Auszug aus dem Hypothekenbuh von Kadziak Nr. 4, h

werden für kraftlos erklärt und fallen den Antrag- steüern die Kosten des Verfahrens zur Last. gez. Isaacsohn.

[52338] Jm Namen des Königs!

Auf Antrag der geisteskranken, von ihrem Vor- munde, dem Kaufmann Ludwig Wilhelm Hahn in Stendal, vertretenen Anna Elisabeth Schulz in Stendal,

erkennt das Königlibe Amtsgeriht zu Coedslin durch den Amtsrichter Brose

für Recht : :

1) der Hypothekenbrief der Pommerschen Hypo- the?en-Actienbank in Coeslin Ltt. D. Nr. 2316 über 100 Thlr., ausgefertigt am 1, Oktober 1869, wird für kraftlos erklärt,

2) die Kosten des Verfahrens werden der An- tragstellerin zur Fast g

rose.

[52342] Verkündet am 21. November 1882. Falkenberg, erichtêscreiber Jm Namen des Königs!

In Sachen, betreffend die Todeserklärung Fleisbers Theophil Kalczynski aus Loebau, hat das Königliche Amtsgericht in Loebau durch den Amts- rihter Lemb, M E Gs vom 21. November 1882 für Me annt :

daß der Fleischermeister Theophil Kalczvnski in r todt zu erklären und dessen hier ver-

Wegen. gez. Lem cke.

52351 Namen des ! l Auf Ven ntrag des Carl Stoyfke in he Am

L erkennt das De R be Len für Recbt :

Die Doperbelenuelande ar Bas

von Gr. owenz fr. 4 S L für die m Catharina

lichte Andreas Stanowicka

von 66 Thaler 7 Sgr. % Pf.

los erklärt. Die Kosten fallen dem Rntragficier zur D : erie Sepialdes Amitgeci

dem Hypothekenschein vom 19, November 1851, fa L