1904 / 9 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesellsh.

1. Untersuchungssachen. 8G ] 2. Aufgebote, Verlust: und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. @ @ 7. Grwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. 3, u und Invaliditäts- 2c. Ve rung. CN Î Cr N dl er 4 8. Niederlassung 2c. von Mol ena 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 9. Bankausweise. 5, Verlosung 2c. von Wertpapieren. 10. Verschiedene Bekanntmachungen. [77012] Verfügung. a. auf dem Anwesen des Bauern Georg Dechant | [76365] Aufgebot. i Die am 15. November 1902 gegen den Infanteristen | in Plattenhof, Hs. Nr. 1: Unterschlupfsreht bis zur | Die nachstehend genannten Urkunden sind angeblih l) Untersuchungssachen. Ludwig Braudmeier der 6. Kompa nie K. 2. In- | Standesveränderung, Aus- und Eingang im Hause | verloren gegangen und sollen für kraftlos erklärt [77009] Steckbriefserledigung. fanterieregiments erlassene und am 18. November 1902 | mit Benußung eines Bettes für die drei Brüder | werden: j - \ Der gegen den Produktenhändler Carl Robert | veröffentlihte Beshlagnahmeverfügung wird gemäß | Georg, Paul und Johann Münz, Bauerssöhne von | 1) der Grundschuldbrief vom 30. März 1876 über Semmig, geboren am. 10. September 1830 zu | § 362 M.-St -G.-O. aufgehoben. Plattenhof; die auf dem Grundstück Kahren Band VI Blatt 238

Nes bei Dresden, wegen gewohnheits- und ge- werbsmäßiger Hehlerei in den Akten J. TV C. 738. 83. unter dem 23. Juni 1884 erlassene und zuleßt am 3. Dezember 1898 erneuerte Steckbrief wird hiermit zurückgenommen.

Berlin, den 30. Dezember 1903. | Königliche Staatsanwaltschaft beim Landgericht 1.

[77003] Steckbriefserledigung.

Der gegen den Rekruten Shifibauarbeiter Wilhelm Otto Reinhold Jahuke vom Landwehr- bezirk Stettin wegen Fahnenfluht unter dem 17. De- zember 1903 erlassene Steckbrief ist erledigt.

Stettin, den 7. Januar 1904.

Gericht der 3. Division. Der Gerichtsherr: Frhr. v. Vietinghoff, Generalleutnant und Divisionskommandeur.

[77005] Fahnenfluchtserklärung. j

In der Untersuchungssache gegen den als dienst- unbrauchbar entlassenen Kanonier Bernhard Hoff- stätte a. d. L. - B. Coesfeld, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgeset- buchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichts- s der Beschuldigte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt.

Münster i. W., 9. Januar 1904.

Gericht der 13. Division.

[77004] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuhungsfache gegen den Rekruten Felix Nowak vom Landwehrbezirk Neutomischel, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der §8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der §8 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hier- durch für fahnenflüchtig erklärt.

Posen, den 9. Januar 1904.

Gericht der 10. Division.

[77002] Fahneufluchtserklärung. In der Untersuhungssahe gegen den Rekruten Arbeiter) Joseph Schmidt aus dem Landw.-Bez. chwerin, geb. 15. Oktober 1882 zu Hüttigweiler, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt. Schwerin, den 9. Januar 1904. Gericht des Großhl. Meckl. Kontingents. Der Gerichtsherr :

i Garthe Graf Kirch bach, he, Generalleutnant. ___Kriegsger icht8rat. [77010 Bekanntmachung.

Durch Beschluß der Strafkammer des hiesigen Land- erichts vom 4. Januar 1904 ist das im Deutschen

Reiche befindlide Vermögen nachstehend genannter, eines nah § 140 Nr. 1 St.-G.-B. strafbaren Ver-

ehens, der Verleßung der Wehrpflicht, angeklagten

rsonen zur Deckung der dieselben R aretle treffenden Geldstrafen und der Kosten des Verfahrens mit Beschlag belegt worden, was in Gemäßheit des 8 326 St.-P.-O. mit dem Beifügen bekannt of macht wird, 4 Verfügungen, walde einer der An- geklagten über sein mit Beschlag belegtes Vermögen nach dieser Veröffentlihung vornimmt, der Staats- kasse gegenüber nichtig find.

1) Boxenheimer, Friedrih Karl, geb. 23. De- zember 1879 in Straßburg,

É 2) Sieffert, Paul, geb. 16. April 1881 in Straß- Uxg;

3) Ruh, Karl, geb. 10. April 1881 in Straßburg, im Deutschen Reiche zuleßt wohnhaft: Nr. 1 in seinem Geburtsort, Nr. 2 in Freiburg, Nr. 3 in Oberbochem, z. Zt. angeblih \sich aufhaltend, Nr. 1 in der Frembdenleaion, Nr. 3 in New York, Nr. 2 ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort.

Straféburg i. Els.# 6. Januar 1904.

Der K. E E: eit.

[77008] VBeschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchungssache gegen den am 21. Sep- tember 1881 zu Leipzig-Plagwiß geborenen Rekruten Klempner Richard Albert Hertßsch, wegen Na, wird auf Grund der 88S 69 ff. des

ilitärstrafgeseßbuhs sowie der §8 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindlihes Vermögen mit Beschlag belegt.

Leipzig, den 4. Januar 1904.

Königliches Gericht der 2. Division Nr. 24.

177006] Erledigung einer Fahunenfluchtserklärung. Die gegen den Musketier Wilhelm Karl Paul

Lehmaun der 12. Kompagnie 3. Thüringischen Jn-

fanterieregiments Nr. 71 wegen Fahnenfluht unter

dem 6. September 1903, veröffentliht in Nr. 213

des Deutschen Neichsanzeigers, erlassene Fahnenfluhts-

erklärung ist erledigt. Erfurt, den 9. Januar 1904. Königliches Gericht der 38. Division.

[77007]

Erledigung einer Fahnenufluchtserklärung.

Die gegen den Rekruten Karl Blum *aus dem Landwehrbezirk Höchst a. M. unter dem 16. No- vember 1903 erlassene Fahnenfluchtserklärung ist erledigt.

Erfurt, den 9. Januar 1904.

Königl. Gericht der 38. Division.

[77011] Kgl. Staatsanwaltschaft Hall. Aufhebung einer Vermögensbeschlagnahme.

Die von der Strafkammer des Kgl. Landgerichts Hall am 20. Februar 1896 über das Vermögen des abwesenden militärpflihtigen Johann Georg Klenk, Schreiners, geboren 2. Dezember 1873 in Hausen am Bach, O.-A. Gerabronn, zur Zeit in Nordamerika, wegen Verleßung der Wehrpflicht bis zum D von 680 A verhängte Vermögens- beshlagnahme is durch Beschluß desselben Gerichts vom 24. Dezember 1903 aufgehoben worden.

Den 7. Januar 1904.

Staatsanwalt Helber.

München, 9. Januar 1904. Gericht der 1. Division. Der Gerichtsherr : F, V.: (Unterschrift),

Könißt, 2s : Generalleutnant. Militärgerichtspraktikant.

9) Aufgebote, Verlust-u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[76892] Zwangsversteigerung. i

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Hübnerstr. 10 (früher 3) belegene, im Grundbuche des Königlichen Amtsgerichts T in Berlin von Lichtenberg Band 33 Bl. Nr. 1057 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Zimmermeister Emma Marbach, geb. Matthies, in Berlin eingetragene Grundstüd, als Kartenblatt 48 Flächenab|hnitt 669/70, 8 a 28 qm groß, aus Vorderwohngebäude mit rechtem Seitenflügel und 2 Höfen, Doppelquerwohngebäude mit kurzem Vorflügel rechts bestehend, am 5. März 1904, Vormittags 10 Uhr, dur das unter- zeihnete Geriht an der Gerichtsftelle Jüden- straße 60, Erdgeshoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundfstück ist in der Grundsteuer- mutterrolle unter Nr. 14719 und in der Gebäude- steuerrolle unter Nr. 38 127 eingetragen, und bei einem jährlichen Nußzungswert von 11600 A mit einem Da, ea rage von 456 #4 zur Gebäude- steuer veranlagt. er Versteigerungsvermerk ist am 2. Dezember 1903 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 28. Dezember 1903.

Königliches Amtsgericht T. Abteilung 86.

[76893]

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des dem Gärtner Wilhelm Nobiling in Nixdorf gehörigen Ackerstücks Nr. 295 an der Neustrelißger Chaussee hier, wird der auf Dienstag, den 26. Jauuar 1904, Vormittags 11A Uhr, angeseßte Ueber- botstermin mit dem Bemerken in Grinnerung ge- bracht, daß im heutigen ersten Verkaufstermin ein Gebot nicht abgegeben ist.

Neubraudenburg, den 5. Januar 1904.

Großherzogl. Amtsgericht. Abt. 1.

[76894]

Wegen der 40 Tlr. - Schuldscheine Nr. 5353, 24726, 31505, 38048, 38152, 38348, 42361, 42363, 65775, 70213, 73809, 76465, 84461, 102053 und 104828 der Eisenbahnprämienanleihe des Herzogtums E von 1871 ist ein Aufgebotsverfahren an-

ängig.

Das wegen Nr. 9076, 9078 und 28599 der vor- gedachten Schuldscheine anhängig gewesene Aufgebots- verfahren ist beendigt.

Oldenburg, den 6. Januar 1904. Großherzoglih Oldenburgishes Staatsministerium. Departement der Finanzen.

Im Auftrage: Meyer.

[76895] Aufgebot.

Der Versicherungs\chein Serie A Nr. 58 651, den wir unterm 15. November 1875 für Herrn Heinrich Klindworth, Lardmann in Altenwerder, ausge- fertigt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger An- sprüche bezüglich des bezeihneten Versicherungs\cheins auf mit der Ankündigung, daß, wenn innerhalb dreier Mouate, von heute ab gerechnet, ein Be- rechtigter fih nicht melden follte, der Versicherungs- schein für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird.

Leipzig, den 9. Januar 1904.

Allgemeine Renten- Capital- und Lebens-

verficherungs8bauk Teutonia. Dr. Biscwolf. Müllet.

[76013] Aufgebot.

Der Arbeiter Friy Morie in Holzminden hat das Aufgebot der auf seinen Namen ausgestellten, angeblich verloren gegangenen Sparkassenbücher Nr. 325 und Nr. 326 des Spar- und Vorschuß- vereins zu Eschershausen, eingetragener Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, über je 100 4 beantragt. Die Inhaber der bezeichneten Sparkassenbücher werden aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 14, Juli 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Syar- kassenbücher vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos- erflärung erfolgen wird.

Eschershausen, den 7. Januar 1904.

Herzogliches Amtsgericht. Kamm.

[76361] Aufgebot.

I. Die zu Wardt, Kreis Mörs, wohnende Dienst- magd Fend h Scholten hat das Aufgebot des Sparkassenbuchs Nr. 1913 der städtishen Sparkasse zu Xanten, lautend auf den Namen der Antrag- stellerin, beantragt.

11. Der zu Winnenthal im Kreise Mörs wohnende Rittergutsbesißer L Schmiy hat das Auf- s des Sparkassenbuhs Nr. 2704 der städtischen

parkasse zu Xanten, lautend auf den Namen seines minderjährigen Sohnes Friedrih Schmit auf Große Spey bei Nheinberg, beantragt.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. Juli 1904, Vor- mittags L4U Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. VI[, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen - wird.

Xauteu, den 24. Dezember 1903.

Königliches Amtsgericht. [76877] Befkfaguntmachung. Aufgebot.

Auf den nachbezeichneten Anwesen sind für nach- genannte Gläubiger bezw. Berechtigte, von denen un- bekannt ist, ob sie noch am Leben sind, seit länger als dreißig Jahren folgende Hypotheken und bezw. Nechte eingetragen :

þ. auf dem Anwesen des Bauern Joseph Stein- bauer in Weiherhof, Hs. Nr. 1: für Barbara, Therese und Franziska Schmid je ein Ober- und Unterbett nebst Kopfkissen und Polster mit Ueber- zügen, 1 Lintuh und Strohsack, für Barbara noch esonders einen der vorhandenen mütterlichen Kleider- fästen, für Therese und Franziska je eine von der Mutter hinterlassene Kleidertruhe, weiters für die drei vorgenannten Schwestern während ihres ledigen Standes im Falle der Krankheit oder Dienstlosigkeit ein unentgeltlihes Untershlupfsrecht, dann Aus- und Eingang im elterlichen Hause auf drei Wochen und ersterenfalls auf ebenfolange Verabreihung der Krankenkost, ferner für die Witwe Ursula Pröfel ein jährlicher, lebenslängliher Beitrag zu ihrer Aus- aci: von 7 Kr. Fristengeld und 10 Pfd. Schweine-

eis;

c. auf dem Anwesen des Gütlers Michael Ferstl in Pilsheim, Hs. Nr. 11: für Ursula Proefl ein jährliher und lebenslängliher Ausnahmsbeitrag von 4 Kreuzer Geld, 14 Psd. Schmalz und 4 Meyen Erdäpfel ;

d. auf dem Anwesen der Bauerseheleute Joseph und Anna Hintermeier in Köblißhof, Hs. Nr. 1: Kaution für den lebenslänglihen Unterhalt und die lebenslängliche Verpflegung der Johann Hummel- {hen Familie in Köblißhof, welhe im Falle der Erwerbsunfähigkeit gelei|tet werden muß;

o. auf dem Grundbesiße des Bauern Johann Schuster in Reiteröd, Hs. Nr. 1: für die Hof- marksherrschaft Kirchenödenhart ein rückständiges Getreidegeld von 14 Fl. 30 Kr.;

f. auf dem Grundbesitze des Schuhmahers Anton Espah in Shmidmühlen, Hs. Nr. 27: für den da- mals \{chon landes8abwesenden Bruder Johann Prexler des Besißers Joseph Prexler ein Hypotheks- fapital von 52 Fl. 19 Kr.;

g. auf dem A des Gütlèrs Joseph Popp, Hs. Nr. 23 in Pilsheim: für den Johann Reindl bis zur Standesveränderung ein Unter- \{lupfsrecht ;

h. auf dem Grundbesite des Bauern Friedri Lautenschlager in Pettenhof: ein Erbteil von 13 Fl. 30 Kr. 3 D., welcher den hinterlassenen Kindern des Ioh. Gietl, des gewesenen Bruders der Erblasserinnen, namens Elisabeth u. Margareta, led. Standes, aus der Verlassenschaft der în Leonberg verstorbenen Katharina Gietl, verwitweten Gärtnerin zu Pirken- see, zugefallen ist, wofür der jeßige Besigcr u. Stiefs vater der beiden Erbinnen Hypothek bestellt u. si verbindlich gemacht hat, daß er diese Summe auf den Fall, wenn der rechtmäßige Erbe der genannten Giell, nämlich ihr Sohn, der Schneider Johann Adam Gietl, welher {on lange landesabwesend ist, oder dessen rechtmäßige Deszendenz in Vorschein fommen sollte, wieder zurückzustellen ist;

i. auf dem Grundbesiße des Oekonomen Georg Walter in Kallmünz: für den Soldaten Michael Schmidmaier im 4. Jägerbataillon in Straubing ein Zessionskapitalêrest von 40 Fl. ;

k. auf dem Grundbesiße des Bauern Georg Pilz in Richterskeller: für die Brunnerschen Kinder von Teubliy, namens Wolfgang, Therese und Anna Brunner, ein mit 4} 9/6 verzinslihes Darlehen von 83 Fl. 486/; Kr.

Die genannten Anwesenseigentümer haben Antrag auf Erlassung des Aufgebots nach § 82 Hyp.-Ges. gestellt. Es ergeht daher an die genannten Gläubiger

bezw. Berechtigten oder deren Erben, überhaupt an alle diejenigen Personen, welhe auf die Forderungen bezw. Rechte Anspruch zu haben glauben, die Auf- forderung, ihre Ansprüche und Nechte spätestens im Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die For- derungen bezw. Rechte für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelö{cht werden. Aufgebotstermin findet stati am Mittwoch, den 13. Juli 1904, ge 11 Uhr, im diesgerichtlihhen Sitzungs- aale. Burglengenfeld, den 5. Januar 1904. Kgl. Amtsgericht. (L. S.) Seßler.

[76875] Aufgebot.

Es haben das Aufgebot beantragt :

A. Zum Zwedcke der Kraftloserklärung von Hypo- thekenbriefen:

1) Der Landwirt Hugo Vogel in Pettstädt, ver- treten dur Justizrat Dr. Kaehne in Halle a. S, betreffs der im Grundbuche von Pettstädt Bl. 1 Art. 40 eingetragenen Schuld von 500 fünf- hundert LTalern nebft 5 9% Zinsen für den Rentier Christian Sauppe und dessen Ehefrau, Beate geb. Körner, in Weißenfels aus der Schuldverschreibung vom 7. Januar 1867.

2) Die Witwe Bertha Lauer verw. Beer, geb. Schmücking, in Laucha, vertreten durch Rechtsanwalt Schulße in Freyburg a. U., hinsichtlih des im Grundbuche von Laucha Bd. 4 Bl. 196 eingetragenen Teilbetrags einer Schuld von 3000 4 aus der Ur- funde vom 14. Juni 1887 in Höhe von 1000 eintausend Mark, abgetreten an den Möbelhändler Gustav Kühn in Naumburg a. S.

B. Zum Zwecke der Ausschließung der unbekannten Gläubiger folgender Hypothekenpost und der über sie gebildeten Urkunde:

Der Gastwirt Karl Wilhelm Steinbrück zu Balg- städt, vertreten durch Rechtsanwalt Schultze-Freyburg, betreffs der im Grundbuche von Balgstädt Bd. 1 Art. 36 laut Vertrags vom 13. November 1845/ 13. Juli 1847 für Louise Brehme eingetragenen zwanzig Taler väterliher Erbegelder.

Die Inhaber der Urkunden sowte die Hypotheken- gläubiger zu B werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. April 1904, Ens 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anbe- raumten Aufgebotstermin ihre Nehte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung . der Urkunden erfolgen wird und die MRULIgEr ¡u B mit ihren Nechten ausgeschlossen werden.

Freyburg a. U., den 23. Dezember 1903.

in Abteilung 1IIT unter Nr. 1 für die verehelichte Großbauer Hanne Homann, geb. Pieëker, zu Madlow eingetragene, zu 5 9% verzinslihe Post von 450 Æ, 2) der Hypothekenbrief vom 29. Oktober 1872 über die auf dem Grundstück Leuthen Band Il Blatt 54 in Abteilung 111 unter Nr. 6 für den Zimmermann Carl Krüger zu Leuthen eingetragene, zu 44 9/6 ver- zinslihe Darlehnspost von 125 LTalern,

3) das Hypothekendokument vom 20. März 1858 über die, auf dem Grundstück Dissenchen Blatt 15 in Abteilung I1T1 unter Nr. 7 für den Ausgedingersohn Martin Becker zu Saspow eingetragene Darlehns- post von 327 Talern,

4) der Hypothekenbrief vom 22. Junt 1892 über die auf dem Grundstück Klein-Gaglow Band 1Y Blatt 110 in Abteilung 111 unter Nr. 1 für den Maurermeister Friedrich Wilhelm Schneider zu Kottbus eingetragene, zu 43 9/9 verzinslihe Kaufgeld- hypothek von 21 000 4,

5) der Hypothekenbrief vom 11. Oktober 1899 über die auf dem Grundftück Spremberger Vorstadt Band I Blatt 87 in Abteilung Ill unter Nr. 32 für den Schankwirt Otto Natroth (Natteroth) zu Berlin eingetragene, zu 44 9/9 verzinsliche Darlehns- post von 6000 Æ,

6) das Hypothekendokument vom 9. Juni 1855 über die auf dem Grundstück Gulben Band [L Blatt 32 in Abteilung 111 unter Nr. 2 für die verehelihte Hüfner Anna Schulze, geb. Starick, zu Zahsow eingetragene, zu 49/9 verzinslihe Darlehns- post von 100 Talern,

7): der Grundschuldbrief vom 25. April 1896 über die auf dem Grundstück Madlow Band I Blatt 10 in Abteilung 111 unter Nr. 1 für die Frau Johanne Christiane Vogel, geb. Just, zu Madlow ein- getragene, zu 5 9/6 verzinslihe Post von 10 000 ,

8) das Hypothekendokument vom 1. August 1853 über die auf dem Grundstück Groß-Oßnig Band L Blatt 23 in Abteilung 11T unter Nr. 1 für den Mieter Christian Kortel zu Groß. Oßnig ein- getragene, zu 59/0 yerzinslißhe Darlehnspost von 49 Talern 29 Sgr.,

9) das Hypothekendokument vom 21. September 1858 über die auf dem Grundstück Groß-Oßnig Band 1 Blatt 23 in Abteilung II[ unter Nr. 2 für den Mieter Christian Kortel zu Groß-Oßnig eingetragene, zu 49/9 verzinslihe Darlehnspost von 49 Talern 29 Sgr.,

10) das Hypothekendokument vom 10. Dezember 1847 über die auf dem Grundstück Spremberger- Vorstadt Blatt 163 in Abteilung 111 unter Nr. 5 für den Tuchmachermeifter Hermann Allerdt zu Kottbus eingetragene Darlehnspost von 40 Talern,

11) das auf den Namen der Marianne Paschke zu Burg Dorf lautende Sparkassenbuch Nr. 35 464 der Sparkasse der Stadt Kottbus über 260 M

Die Inhaber vorstehend genannter Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem Aufgebots- termine am 29. April 1904, Mittags 12S Uhr, bei dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, ihre Ansprüche anzumelden und die Urkunden vor- zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Kottbus, den 29. Dezember 1903.

Königliches Amtsgericht.

[76010] Aufgebot.

Der Kotsaß und Altvater Christian Pröfsel aus Bettmar hat das Aufgebot der Obligation vom 2. März 1849 resp. Zession vom 16. März 1849, nah welcher auf dem im Grundbuche von Liedingen Band 1 Blatt 50 verzeihneten Plan Nr. 100 zu 26 ar 06 qm zu Gunsten des Herzoglihen Leih- hauses BraunschweigFein Zehntablösungskapital zu 112 A 2 A nebst 49/9 Zinsen eingetragen ftebt, unter Glaubhaftmachung des Verlustes dieser Urkunde beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in [dem auf den 4. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Vechelde, den 4. Januar 1904.

Herzogliches Amtsgericht. Nose.

[76879] Aufgebot.

Die Witwe Nofalie Jankowska, verw. gewesene Paprzycka, geb. Durzewska, zu Jarotschin, vertreten durch den Justizrat Leporowski daselbst, hat das Aufgebot des Grundstücks Jarotschin 124, bestehend aus Bl. 6 Abschnitt 16 und 17, Wohnhaus mit Hofraum, Hausgarten, 0,09,10 ha, Nugzungéwert 90 M sowie Bl. 7 Abschnitt 3, Acker, 0,06,50 ha, Reinertrag 0,86 Tlr., auf welhem zufolge Verfügung vom 27. November 1861 Anton Siemieniewski als Eigentümer eingetragen ist, beantragt. Der Grund- stückseigentümer wird aufgefordert, spätestens in dem auf den D. März 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem S AGIAA des Gericht anberaumten Auf-

ebotstermine seine Rehte anzumelden und die Ur- Enke vorzulegen, widrigenfalls seine Ausschließung erfolgen wird.

Jarotschiu, den 7. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht.

[76884] Aufgebot.

Die Witwe Karl Wackers, Auguste geborene Kaldenbach, in Crefeld, St. Antonstraße 193, hat beantragt, den vershollenen Dekorationsmaler Karl guge Kaldenbach, geboren den 4. Mai 1843 zu ‘refeld, zuleßt roohnhaft in Hagen i. W., für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird auf- gefordert, sich spätestens in dem auf den 25. Ofk- tober 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer 21, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben -oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotêtermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Hagen, den 5. Januar 1904.

@ Königliches Amtsgericht.

Königliches Amtsgericht.

M 9.

_Zweite zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Beilage

Berlin, Dienstag, den 12. Januar

1904,

1. Untersuhungsfachen.

2. A Berlust- und Fundsachen “lies mild u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

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Öffentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs8- und Wi gesells 8. Niederlassun

9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

egenen enschaften.

A. von ts8anwälten.

9) Ausgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[76873] l Aufgebot.

Die Karoline Schuster, Ehefrau von Gottfried E Aderer in Oberhcfen, hat beantragt, ihren Bruder, den verschollenen gewerblosen Daniel Schuster, geboren am -13. Dezember 1856 in Ober- hofen, welher im Jahre 1889 nah Amerika aus- wanderte und seit dieser Zeit verschollen ist, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufge- fordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 14. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Bischweiler, den 29. Dezember 19083.

Kaiserliches Amtsgericht.

[76883] Aufgebot. :

Der Eigentümer Josef Weckwerth in Potulin, vertreten durh den Rechtsanwalt Justizrat Loeroy in Exin, hat beantragt, die seit 1868 verschollene Altsißerwitwe Agnes Tetlaff, geb. Jendrzejewska, welche im Jahre 1868 nah Amerika ausgewandert ist, zuleßt wohnhaft in Potulin bei Exin (Provinz Posen), für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver- \hollene wird aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 19, September 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht anberaumten Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotêtermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Exin, den 7. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht.

[76876]

Das K. Amtsgericht Hengersberg hat am 31. De- zember 1903 folgendes Aufgebot erlassen: Die Ab- wesenheitspfleger :

1) Johann Weber, Bauer in Neuhofen,

2) Paul Loibl, Bauer in Zilling,

3) Franz Morfak, Polizeidiener in Hengersberg,

4) Josef Mader, Hausbesitzer in Hengersberg, haben beantragt, die nachgenannten Personen für tot zu erklären:

1) den Gütlerssohn Georg Geminger von Neu- hofen, zuleßt wohnhaft dortselbst, seit 50 Jahren verschollen,

2) den Bauernsohn Anton Loibl von Zilling, zuleßt wohnhaft dortselbst, seit 30 Jahren verschollen,

3) den Buchbindersohn Anton Hörhagerx von Hengeréberg, zuleßt wohnhaft dortselbst, seit 20 Jahren verschollen,

4) den Wirtssohn Anton Mader von Siederting, zuleßt wohnhaft dortselbst, seit 20 Jahren ver- \hollen. j

Aufgebotstermin wurde anberaumt auf Donners- tag, 14. Juli 1904, Vorm. 10 Uhr, im diesgerichtlihen Sitzungssaal. Die vorbezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, 14. Juli 1904, Vorm. 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Heugersberg, 8. Januar 1904.

Gerichtsschreiberei. Kraemmer, K Sekretär.

76871] Aufgebot.

Der Schieferbruchbesißzer Peter Kau in Bruschied hat beantragt, die vershollene Katharina Eugbarth, zuleßt wohnhaft in Bruschied, für tot zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 18. August 1904, Vormittags Ukl Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kirchberg, den 29. Dezember 1903.

Königliches Amtsgericht. Dr. Bartman.

[76880] Aufgebot.

Der Bäckermeister Franz Behr als Pfleger der abwesenden, nunmehrigen Häusler und Velschläger- witwe Josefa Machikl, geb. Kasparek, aus Bladen, hat mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts beantragt, diese vershollene Josefa Machill, geb. Kasparek, zuleßt wohnhaft gewesen in Bladen, für tot zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 19, September 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, im Zimmer 16, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver- ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht

nzeige zu machen.

Leobschütz, den 8. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht.

[76011] Aufgebot.

Auf Antrag ihrer geritlih bestellten Pfleger:

1) des Webermeisters Johann Tank in Ehlersdorf, 2) des Hufenpächters Carl Bornholdt in Bovenau, 3) des Kaufmanns Otto Schreiber in Rendsburg,

4) des Landmanns Hinrich Norden in Jevenstedt, werden folgende Personen :

a. die am 21. Dezember 1837 zu Neu-Nordsee ge- borene Ehefrau des Arbeiters Detlef Henningseu, Sophie Margaretha geb. Rath, zuleßt wohnhaft in Kluvensieck, '

b. der am 22. April 1839 zu Bovenau geborene Arbeiter Detlef Friedrih Holstein, zuleßt wohnhaft in Bovenau,

c. der am 19. November 1834 zu Rendsburg ge- borene Hutmacher Christian Jacob Ludwig Pfeiffer, zuleßt wohnhaft in Rendsburg,

d. der am 24. Mai 1855 zu Jevenstedt geborene Landmann Jürgen Hinrich Tauk, zulegt wohnhaft in Ievenstedt,

o. der am 13. Juli 1858 zu Jevenstedt geborene Landmann Nikolaus Friedrich Ludwig Tank, zuleßt wohnhaft in Jevenstedt,

__ welche verschollen sind, aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 14. Juli 1904, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeiGneten Gericht, Zimmer Nr. 9, an- beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen -wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Rendsburg, den 6. Januar 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 3.

[76874] Aufgebot.

Der Bauer Eduard Vogel in Uigendorf, O.-A Riedlingen, hat beantragt, den vershollenen Johann Georg Vogel, geboren daselbst am 6. April 1830 als Sohn des Iosef Vogel, Schreiners und dessen f} Chefrau Crescentia geb. Buck von da, zuleßt wohnhaft in Uigendorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, \ih spätestens in dem auf den 4. November 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- riht Anzeige zu machen.

Riedlingen, den 8. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht. (gez.) Rauch, A.-N. Veröffentlicht durch Amtsgerichts\ekretär Ba yler. [75796]

Nr. 32675. Das Gr. Amtsgericht Schwetzingen hat am 28. Dezember 1903 folgendes Aufgebot er- lassen: Der Karl Burger, Kaufmann in Karlsruhe, als Generalbevollmächtigter der Nannette Hoyt, geb. Straßburger, z. Zt. in New York Amerika hat beantragt, den verschollenen Jakob Straß- burger von Neilingen, zuleßt wohnhaft in Amerika, für tot zu erflären. Der bezeichnete Verscholléne wird aufgefordert, sch spätestens in dem auf Mon- tag, den 1. August 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem Gr. Amtsgeriht Schwetzingen anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die e h erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde- rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Schwetzingen, den 31. Dezember 1903.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Freihö fer. [76878] Aufgebot.

1) Der Kaufmann Carl Lücke als Abwesenheits3- pfleger, 2) Frau Clara Esser, geb. Wentzel, beide in Stargard i. Pomm., haben beantragt, den ver- {ollenen Landwirt Bernhard Wentzel, geboren am 11. Oftober 1862 in Neuendorf (Kreis Regenwalde), zuleßt wohnhaft in Nepplin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, #sich spätestens in dem auf den 6. Oktober 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf- Ns dem Gericht Anzeige zu machen. 3, B E —,

Stargard i. Pomm., den 7. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht. Abt. 3. [76882] l Aufgebot.

Der Stadtkassenrendant Albert A, in Bergen a. Nügen hat beantragt, den vershollenen Bäcker- esellen Friy Glißky, zuleßt wohnhaft in Hetdorf, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Oktober 1904, Vormittags A0 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Strasburg U.-M., den 7. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht. [76426] K. Amtsgericht Welzheim.

Gegen Nachgenannte is Aufgebotsantrag zwecks ihrer Todeserklärung gestellt und dieser Antrag zu- gelassen worden : :

1) Jordan, Johann Michael, geboren zu Weitmars, Gde. Waldhausen, am 19. Februar 1846. (Eltern: + Georg Jakob Jordan, Schreiner, und + Anna Marie geb. König.) Im Jahre 1872 von Weitmars aus, seinem leßtbekannten inländishen Wohnsiß, nah Amerika ausgewandert und seit mehr als 10 Jahren verschollen (angebli gestorben).

2) Schurr, ifhelin Friedrih, geboren zu lüderhausen am 20. Juni 1836. (Eltern: f Georg akob Schurr, Sternwirt, und f Regine Friederike geh: Greiner). Von Plüderhausen, seinem lettbekannten nländishen Wohnsiß, aus im Jahre 1854 nah

Amerika ausgewandert und seither verschollen (an- geblih während der Ueberfahrt beim Untergang des Schiffs ums Leben gekommen).

3) Siudlinger, Ernst Julius, geboren zu Plüder- hausen am_ 18. August 1832. (Eltern: + Philipp Friedrih Sindlinger, Revierförster, und f Emilie geb. Stierlen.) Vor mehr als 46 Jahren von Plüderhaufen, seinem leßtbekannten inländischen Wohnsiß, aus angeblih nah Mexiko ausgewandert und seither verschollen.

4) Schöllhammer, Gottfried, geboren zu Strauben, Gde. Lorh, am 19. November 1832. (Eltern: 4 Johann Georg Scböllhamwmer und f Rosine geb. eins). 1864 von Strauben, seinem lettbekannten in- ländi]chen Wohnsitz, aus nah Amerika ausgewandert und dort zuleßt an)ässig in Johntown, Staat Pennsyl- vanien. , Seit 1868 verschollen.

Antragsteller sind zu Ziffer:

1) Der Abwesenheitspfleger Johannes Müller, Bauer in Höfen, O.-A. Waiblingen.

2) Die Schwester Rosine Karoline Endriß, Weiß- gerbersehefrau in Göppingen.

3) Der Abwesenheitspfleger Wilhelm Müller, Bauer in Plüderhausen.

4) Der Abwesenheitspfleger Friedrih Hinderer, Bauer in Strauben.

Aufgebotstermin ist anberaumt worden vor dem K. Amtsgeriht Welzheim auf Dounerstag, den 14. Juli 1904, Nahmittags 4 Uhr. Es ergeht daher die Aufforderung: T. an jeden der Verschollenen, \sih spätestens in diesem Termine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen würde, II. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 29. Dezember 1903.

Amtsgerichts\ekretär Eberle.

[76881] Bekanntmachung.

Am 15. Juli 1902 i} in Breslau der Amts- anwalt a. D. Anton vou Rheinbaben gestorben. Er war geboren im Jahre 1845 in Mittel. Lazisk, Kreis Pleß, O.-S., als Sohn des in Georgflur, Kreis Pleß, O.-S., verstorbenen Rittmeisters a. D. Emil von Rheinbaben. Da die zunächst als Erben in Betracht kommenden Personen die Erbschaft aus- geschlagen haben, ein anderer Erbe aber bisher nicht zu ermitteln gewesen ift, werden diejenigen, die ein Erbrecht an den Nachlaß des Anton von Rheinbaben zu haben glauben, aufgefordert, es bis zum 15. März 1904 bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der Preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Aktenzeichen: 29. VII. 46/02.

Breslau, den 6. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht.

[76890]

Durch Aus\{lußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 7. Januar 1904 ist der am 22. Juli 1824 in Runowo- Hauland geborene Schmiedemeister Gottlieb Klatt für tot erklärt. Als Todestag ift der 31. De- zember 1894 festgestellt.

Margonin, den 7. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht. [76887] __ Vekannutmachung.

Durch Aus\{lußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 5. Januar 1904 ist der am 1. Dezember 1841 geborene Müller Karl Friedrih Wilhelm Stein für tot erklärt. Als Todestag is der 31. Dezember 1899 festgestellt.

Peitz, den 5. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht.

[76885] K. Württ. Amtsgericht Waiblingen.

Durch Aus\{lußurteil vom 8. d. Mts. wurde für tot erklärt Friedrih Imanuel Sutorius, geboren den 31. Juli 1859 in Großheppach, auf den s1. De- zember 1892.

Den 9. Januar 1904

Amtsgerichts\ekretär Sch lenke.

[76886] K. Württ. Amtsgericht Waiblingen.

Durch Aus\{lußurteil vom 8. d. Mts. wurde für tot erklärt: Johann Gottlieb Pfleiderer, geb. den 18. Mai 1834 in Hertmannsweiler, auf 31. De- zember 1898.

Den 9. Januar 1904.

Amtsgerichtssekretär Schlenker.

[76510] Bekanntmachung.

Nr. 96. Das Gr. Amtsgericht 1V in Karlsruhe hat durch Aus\{lußurteil vom 29. Dezember 1903 nachverzeihnete Urkunden für kraftlos erflärt :

1) Rentenschein der Allgemeinen Versorgungsanstalt Nr. 251, Jahresgesell schaft 1870/72 Klaffe ITa vom 31. Dezember 1879 über 342 M 86 S, lautend auf den Namen Eva Cäcilie Emma Bernhard, jeßt geehelihte Hilsdorf, von Frankfurt a. M.

2) Rentenschein der Allgemeinen Versorgungsanstalt Nr. 7718, Jahresgesellshaft 1835 Klasse 1b vom 23. Juli 1883 über 342 M 86 4, lautend auf den Namen Sophie Amalie Schott, jeßt geehelichte Wanner, von Lahr.

3) Lebensversicherungsurkunde der Allgemeinen Ver- forgungs8anstalt Nr. 11856 vom 11. Februar 1874

«über 1000 Gulden, lautend auf den Namen Mathäus

August Schmitt, Schmiedmeister zu Kissingen. __4) Hinterlegungsshein vom 12. September 1901 über die E eriagEacinden der Allgemeinen Versorgungbanstalt r. 20 389 und Nr. 20 390 vom 28. Februar 1877, lautend auf den Namen Klein «& Heimaun in Liquidation in Frankfurt a. M. 5) Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Ver- sorgungs8anstalt Nr 23 569 vom 11. Dezember 1877 über 3000 e, lautend auf den Namen Ludwig Katz, Megzgermeister in Eutingen. 6) E Merunysurtande der Allgemeinen Ver- sorgungs8anstalt Nr. 33 391 vom 30. Dezember 1880

über 1500 Æ, lautend auf den Namen Adolf Kuhl- maun, Bahnmeister zu Ohligswald

7) Hinterlegungsshein vom 4. September 1901 über die Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Versorgungsanstalt Nr. 33 870 vom 30. Dezember 1880, lautend U den Namen Conrad Schiffmanu, Buchhalter in Plauen i. V.

8) Lebensversiherungsurkunden der Allgemeinen Ver- sforgung8anstalt Nr. 84 435 vom 30. Dezember 1880 und Nr. 53712 vom 11. Juni 1885 über 1500 und bezw. 1000 M, lautend auf den Namen Ernst Anton Bratky, Lehrer zu Leuna.

9) Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Vers forgungsanstalt Nr. 45 970 vom 30 November 1883 über 2000 44, lautend auf den Namen Christian Friedrih Schmid, Uhrmacher zu St. Georgen.

10) Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Versorgungsanstalt Nr. 52 009 vom 30. Dezember 1884 über 1000 4, lautend auf den Namen Gottlob Schür, Weingärtner und Taglöhner in Cannstatt.

11) Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Versorgungsanstalt Nr. 106 087 vom 21. Juli 1894 über 2000 Æ, lautend auf den Namen Wilhelm Winter, Fleishermeister in Breslau.

12) Lebensversicherungsurkunde der Allgemeinen Verforgungsanstalt Nr. 106 627 vom 21. August 1894 über 2000 4, lautend auf den Namen Karl Bruno Laux, Kaufmann in Schöneck.

13) Lebensversicherungs8urkunde der Allgemeinen Verforgungsanstalt Nr. 124 851 vom 21, Mai 1897 über 5000 Æ, lautend auf den Namen Walther Georg Bernhard Stadie, Brauer in Berlin.

14) Lebensversicherungsurkunde der Allgemeinen Verforgungsanstalt Nr. 124 981 vom 15. Mai 1897 über 10 000 Æ, lautend auf den Namen Alban Heinrich Paul Ballauf, Kaufmann in Hannover.

15) Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Versorgungsanstalt Nr. 125 205 vom 11. Funi 1897 über 2000 4, lautend auf den Namen Karl Friedrich August Peters, Molkereiverwalter in Wiendorf. _16) Hinterlegungsshein vom 23. November 1900 über die Lebetiöversicberunadunenoe der Allgemeinen Verforgungsanstalt Nr. 128 598 vom 21. Dezember 1897, lautend auf den Namen Klara Not, Er- zieherin in Odessa.

17) Hinterlegungsschein vom 30. August 1902 über die Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Ver- forgungsanstalt Nr. 132252 vom 30. Juni 1898, lautend auf den Namen Johann Friedrih Wilhelm Buley, Geschäftsführer in Berlin.

18) Lebensversicherungsurkunde der Allgemeinen Verforgungsanstalt Nr. 146 476 vom 11. August 1900 über 5000 M, lautend auf den Namen des Karl Eduard Heinrih Julius Wilhelm Hartmaun, Kaufs mann tin Hannover.

19) Lebensversiherungsurkunde der Allgemeinen Verforgungsanstalt Nr. 162 742 vom 8. Dezember 1902 über 3000 Æ, lautend auf den Namen Sally Abraham, Kaufmann in Berlin.

Karlsruhe, den 8. Januar 1904.

Die Gerichtsschreiberei Großberzoglihen Amtsgerichts. | Bopprs, Sekretär. | [76889] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 15. Dezember 1903 ist der Wechsel über 1500 A aus dem Jahre 1898, von dem Mühlenbesißer Genée aus Guhsen auf den Gutsbesißer Gottlieb Dom- browsfi aus Bittkowen gezogen und von diesem akzeptiert, für kraftlos erklärt.

Marggrabowa, den 18. Dezember 1903.

[76888] _ Bekanntmachung.

Durch Aus\{chlußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 4. Januar 1904 sind:

1) der Hypothekenbrief vom 14. Januar 1867 über die auf dem Grundstück Drachhausen Blatt Nr. 360 Abteilung ITIT1 Nr. 1 für den Halbkossäten Martin Schularick zu Striesow eingetragene Kaufgeld- forderung von 350 Taler = 1150 4 nebst 8 Taler 5 Sgr. = 24,50 M eingetragene Kosten,

2) der Grundshuldbrief vom 7. Mai 1874 über die auf dem Grundstück Ottendorf Blatt Nr. 15 in Abteilung TI[1 unter Nr. 4 für die verehelichte Schänker Reicka, Anna geborene Buder, zu Willmers- dorf eingetragene Grundshuld von 300 Taler = 900 M

für kraftlos erklärt worden.

Peitz, den 5. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht. l Durs Bekanntmachung.

Durch Aus\clußurteil -des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 30. Dezember 1903 sind andere Gläubiger als der Abbauer Kaspar (v.) Echte zu Hänigsen mit ihrem Nehte auf die im Grunbkud von Hänigsen Band 11 Blatt 59, jeßt aub Band VII Blatt 260 in Abteilung 111 unter Nr. 1 auf Grund der Schuldurkunde vom 18. Vezember 1841 für die minderjährigen Kinder erster und zweiter Che des weiland Hans Heinrich Echte zu Hänigsen ein- getragenen, zu 3F 9% verzinslihen Darlehnshypothek von Einhundert Taler Kurant ausgeschlossen.

Burgdorf, den 2. Januar 1904.

Königliches Amtsgericht. I.

[76947] Oeffentliche Zustellung. :

Der Schuhmacher Georg Knöbig zu Berlin hat gegen seine Ehefrau Hillma E L geb. Wellmann, ur Zeit unbekannten Aufenthalts, Klage wegen Ehe- iruds erhoben mit dem Antrage: die Ehe zu trennen und die Beklagte für den allein huldigen Teil zu er- klären. Gegen das hierauf ergangene, am 18. Oktober 1902 verkündete Urteil der 20, Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T1 in Berlin, durch welches die Klage kostenpflichtig zurückgewiesen ist, hat der Kläger, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Neu- mann hier, die Berufung eingelegt und beantragt: unter Abänderung des I. Urteils nah dem Klage-

antrage zu erkennen. Kläger ladet die Beklagte zur