1904 / 16 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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die Getreidemengen fast aus\chließlich durch die Bahn befördert. Grft in den leßten Tagen, beim Eintritt des Frostwetters, haben die Zufuhren etwas zugenommen. \

Der Narnaer Getreidemarkt zeigte im Dezember eine {chwankende Tendenz. Die Ereignisse in Ostasien haben auch auf den hiesigen as eingewirkt und verursachten ein merklihes Anziehen der Getreide- preise. M dem Steigen derselben trug auch die kalte Witterung bei. Gegen Ende Dezember stellten si{ch für den Doppelzentner fob:

in Varna bei Weizen auf 13} —14,50 Fr. Ca . 9,80— 9,90 ¿D s . ,10,30— 5, Gerste, Roggen, Bin und Bohnen wurden wenig gehandelt ; in Baltschik bei Hartweizen auf 14,25 Fr. Gerste O 2 Mais S Die Zufuhr in Hafer und Bohnen war belanglos; «„ Kavarna bei Da auf 14,40 Fr. Die Vorräte in den drei Hafenpläßen sind ziemlich bedeutend.

. .

(+4 49 932 000)| (4 51 439 000)| (+ 57 507 000)

Bestand an Reichs3-

Ausgeführt wurden im Monat Dezember aus Varna: nach Deutschland: Bohnen ... 9t Belgien: Weizen . aD L war L Gerste R Bohnen B Mais G0 « England: Weizen 42D. Hafer D Griechenland : Mais 129 | Bohnen 40 ,„ M De, O E OIAHeN: Yèais R OID 2 L BYIeIT: Mais 318 Kleie 292. der Türkei: Mehl . 104. Weizen . 269 Bohnen 00 5 Mais 4a Handel und Gewerbe. Nach der Wochenübersicht der Reihsbank vom 15. Januar 1904 betrugen (+ und 1m Vergleih zur Vorwoche): Aktiva: | 1904| 1903 1902 Metallbestand (der | t | M. Bestand an kurs- | fähigem deutschen | | | Gelde und anGold | | inBarren oder aus- | | | [ändishen Münzen, | das Kilogr. fein zu 2784 M berehnet) 884 375 000 | 874 757 000 960 474 000 | j kassenscheinen 22492000 24071 000 20 855 009 (4-2 8,7 000; | (+ 2 389 000)| (4- 1 986 000) Bestand an Noten | anderer Banken 17 641 000 13 528 00d 15 621 000

| (4+ 3 325 000,| (+ 4 047 000)| (+2 544 000) Bestand an Wechseln | 875 202000 | 793 283 000 | 798 874 000

(—121 685 000)/(—101 413 000)| (— 91 463 000) Bestand an Lombard- |

forderungen 69 864000 | 63 831 000 70 711 000 (— 56 053 000: | (— 55 501 000)| (— 22 531 000) Bestand an Effekten 74 979 000 | 168 231 000 103 601 000 (— 16 514 000;| (— 8 692 000)| (— 9 987 000) Bestand an fonstigen | G | iben 4. 107289000

94 634 000 (+ 3 605 000 |( 2 598 000)

l

88 897 000 | 6712 000})| (

Passiva: |

das Grundkapital .| 150 000 000 | | (unverändert) 47 587 000

| (unverändert) der Betrag der um- | | laufenden Noten . |

150 000 000 150 000 000 (unverändert) | (unverändert) 44 639 000 | 40 500 000

(unverändert) | (unverändert)

1 301 770 000 | 1269 339 000 | 1257 419 000 (—136 525 000) (—127 770 000) |(—103 549 000)

der Reservefonds

die sonstigen täglich | fälligen Verbind- | | lihkeiten | 528 703 000 | 576 187 000 (+ 12 706 000)| (+ 38 596 000)

512 533 000 (+4 1 405 000

die sonstigen Passiva 39 952 009 33917000| 40 664 000 | (4 547 000)| (+ 621 000)| (+ 411 000). Die Zunahme des Metallbestandes war nah dem leßten Ausweis

D

nit ganz so bedeutend wie im Vorjahr. Dagegen nahm der Wechsel- bestand noch um 20 Mill. Mark mehr ab als im Vorjahr; ebenso war die Abnahme des Notenumlaufs etwas stärker als im Vorjahr.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und JIndustrie“.) Aus\cchreibungen. j Der Plan für eine elektrishe Bahn von Schaff- hausen nach Schleitheim mit einem Kostenaufwande von 1 100 000 Fr. ist von der Stadtverwaltung von Schaffhausen ge- nehmigt worden. (Commercial intelligence.)

Die Konzession für den Bau und Betrieb einer eleftrischen Bahn auf Capri zwishen dem Meere und der Ortschaft is an die Ingenieure Aristide Caneva*) und Leopoldo Brancçaccio*) verliehen worden. Das Bauprojekt - is binnen 6 Monaten dem Ministero dei Lavori Pubblici in Nom vorzulegen.

(Gazzetta Ufficiale del Regno d’Italia.)

Die Konzession für die Wasserversorgung Valencias auf die Dauer von 95 Jahren soll am 14, April 1904, Mittags, in dex Casa Consistorial in Valencia und gleichzeitig in der Dirección general de Administración in Madrid zur Vergebung gestellt werden. Die Konzession {ließt in sich die Verwirklihung des auf Nerbesserung der bestehenden Leitung hinzielenden Projekts vom Jahre 1899; Anschlag: 4 665 000 Pesetas ; Kaution: 46 650 Pesetas. (Gaceta de Madrid.)

Der Bau einer Wasserleitung in Predealu (Nu- mänien), cinem von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung gewinnenden Kurort an der Eisenbahnlinie Ploesci— Kronstadt, wird geplant. Die Bauerlaubnis ist bereits erteilt ; die Ausschreibung der Anlage steht

binnen kurzem zu eiwarten. (Commercial Intelligence.)

Bau und Betrieb einer Kanalisfationsanlage in Belóm (Pará). Eine diesbezüglihe Konzession auf die Dauer von 50 Jghren hat die Stadtverwaltung an den Bivilingenieur Ioaquim Goncalves Lalôr *) erteilt. (Gazetta Commercial e Financeira, Rio de Janeiro.)

Der Bau eines Hafens in Parana (Argentinien), um den sih vier Unternehmer beworben hatten, ist von dem Ministorio de Obras Públicas der Firma Franciêco Lavalle y Cia*) für eine Summe von 1 076 310,42 Doll. übertragen worden.

Die Ausführung der Kanalisationsanlage für den 13. und 18. Distrikt der Stadt Buenos Aires is von der Dirección General de Obras de Salubridad an die Unternehmer

*) Wohnsiß niht genannt.

Nigolini, Cortese y Cia*) vergeben worden. Uebernahmepreis: 952 538,56 Doll. (Boletin Oficial de la República Argentina.)

Der Bedarf an kohlensäurehaltigem Mineralwasser in Ban Manáos und dem Innern Brasiliens ist nit unbedeutend. Die Nachfrage im Innern des Landes hat ihren Grund vornehmlich darin, daß das einheimishe Wasser oft ungesund ist. Eingeführtes Mineralwasser stellt fi im Preise höher als portu-

e Notwein. (Aus einem Bericht des britischen Konsuls in ará.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.

| An der Ruhr sind am 18. d. M. gestellt 19 296, nit recht- zeitig gestellt keine Wagen.

Die Verhandlungen über die Begründung eines deutschen Stahlwerksverbandes, die gestern in Cöln begannen, nehmen, wie die „Kölnische Zeitung“ meldet, den Verlauf, daß man nicht auf die Begründung eines allgemeinen Stahlwerksverbandes auf der ur- \prünglid geplanten weiteren Grundlage hinstrebt, sondern den Aus- bau der bestehenden Verbände, insbesondere des Träger- und Halb- zeugverbandes, in konzentrierter Form und unter Einbeziehung des Auslandsges{chäfts in Aussicht nimmt. Schienen und Schwellen bleiben anscheinend hiervon ausges{lossen.

Laut Meldung des „W. T. B." betrug der Ueberschuß der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktiengesellschaft im De- zember 1903: 1966617 Æ gegen 1105700 A im November 1903 und gegen 1890555 M im Dezember 1902. Das Mehrergebnis gegen den Vormonat erklärt fch wie im Vorjahr zum Teil aus be- sonderen Einnahmen, die im Dezember zur Verrehnung gelangten. Der Uebershuß der Bochumer Bergwerk8-Aktiengesellshaft betrug im Monat Dezember 1903 20956 # gegen 22182 4 im Normonat. Der Uebershuß der Gotthardbahn betrug im De- zember 1903 proviforisch 355 000 Fr. (435 000 Fr. prov. i. V.). Bei der ttalienischen Meridional-Eisenbahn betrug vom 1. bis 10. Januar 1904 im Hauptney die Einnahme: 3 018 035 Lire (+ 227 003 Lire). Im Ergänzungsneß betrug die Einnahme seit 1. Sanuar 1904: 232 474 Lire (+4 11 207 Lire). Die Einnahmen der Canadischen Pacificeisenbahn betrugen in der vergangenen Woche 772 000 Doll, (29 000 Doll. mehr als |. V.):

Wien, 18. Januar. (W. T. B.) Ausweis der Dester- reichisch-Üngarishen Bank vom 15. Januar (in Kronen). Ab- und Zunabme gegen den Stand vom 7. Januar: Notenumlauf 1 635 501 000 (Abn. 51 081. 000), Silberkurant 295 963 000 (Zun. 92 249 000), Goldbarren 1 115 488 000 (Zun. 3 737 000), in Gold zahlb. Wechsel 60 000 000 (unverändert), Portefeuille 235 399 000 (Abn. 69 085 000), Lombard 40 108 000 (Abn. 11/298 000), Hypotheken- darlehne 299 607 000 (Zun. 384 000), fandbriefe im Umlauf 291 817 000 (Zun. 636 000), steuerfrele Notenreserve 233 032 000 (Zun. 57 075 000).

Kursberichte von den Fondsmärkten. Hamburg, 18. Januar. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Narren: das Kilogramm 80,50 Br., 80,00 Gd.

Wien, 19. Januar, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 768,00, Oesterr. Kreditaktien 67625, Franzosen 669 50, Lombarden 83,50, Elbetalbahn —,—, Oesterreihishe Papierrente 100,65, 49/0 Ungarishe Goldrente 118,95, Oesterreichishe Kronen- anleihe 100,65, Ungarische Kronenanletihe 99,10, Marknoten 117,20 Bankverein 521,00, Länderbank 447,50, Buschtehrader Lit. B —,—, Türkische Lose 132,00, Brüxer —,—, Alpine Montan 428,00

London, 18. Januar. (W. T. B.) (Schluß.) 22% Eg. Konf. 871/16, Platdiskont 33/, Silber 2615/6. Bankeingang

55 006 Pfd. Sterl. (W. T. B) (Schluß.) 3% Franz.

Paris, 18. Januar. Nente 97,72, Suezkanalaktien 4059.

Madrid, 18. Januar. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 36,95.

Lissabon, 18. Januar. (W. T. B.) Goldagio 22

New York, 18. Januar. (Schluß.) (W. T. B.) Auf Grund der friedlicher lautenden Zeitungsmeldungen über die ostasiatishe Frage herrschte heute cine freundlihere Stimmung. Die kleinen Speku- lanten seßten die Vorzugsaktien der United States Steel Corporation in die Höhe mit Nücksiht auf dis morgen stattfindende Dividenden- trennung. Ebenso wurden die gewöhnlihen Aktien der genannten Gesellschaft gesteigert, indem man der Tendenz der Londoner Börse sih anschloß. Im übrigen beschränkte sich das Geschäft auf einige Spezialwerte. Recht fest lagen die Werte der Chicago RNRockck Island and Pacific Eisenbahn. Schluß stetig. Aktienumsaß 450000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchichnittszinsrate 2, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 1}, Wechsel auf London (60 Tage) 483,10, Cable Transfers 4.86,45, Silber, Commercial Bars 58/s

Tendenz für Geld: Leicht. | 18 Januar. (W. B.) Wechsel auf

Nio de Janeiro, T. (W. T. B.) Goldagio 127,27.

A4 J ABN Lmden 125/59 L L Buenos Aires, 18. Januar.

Kursberichte von den Wacenmärkten.

Essener Börse vom 18. Januar. (Amtlicher Kursbericht.)' Koblen, Koks und Briketts. (Preisnoticrungen der Syndikate im Oberbergamtsbezirk Dortmund für die Tonne ab Werk.) 1. Gas- und Flammfkohle: a. Gasförderkohle 11,00—12,50 M, b. Gas- fammförderfohle 9,75—10,75 Æ, c. Flammförderkohle 9,00 bis 9,75 M, d. Stüdfoble 12,50-—14,00 M, e. Halbgeficbte 12,00 bis 13,00 &, f. Nußkoble gew. Korn 1 und Il 12,90—13,29 A, do. do. III 11,00—11,75 H, do. do. IV 9,75—10,75 MÆ, g. Nußs arusfohle 0—20/30 mm 6,50—8,00 M, do. 0—50/60 mm 8,00 bis 9,00 #, h. Gruskohle 4,00—6,75 #4; I1. Fettfohle: a. Förderkoble 9,00—9,75 4, b. Bestmelierte Kohle 10,50—11,00 Æ, c. Stüdfoble 12,50—13,50 4, d. Nußkohle gew. Korn I und I1 12,50—13,50 Æ, do. do. ITI 11,00—12,00 M, do. do. IV 9.75 bis 10,75 M, e. Roksfoble 9,50—10,00 &; 1II. Magere Kohle: a. Förderkoble 7,75—8,75 M, b. do. melierte 9,90—10,00 K, c. do. aufgebefserte, je nah dem Stüdgebalt 11,00—12,50 M; d. Stüd- foble 12,50—14,00 #4, 6. Anthrazit Nuß Korn I 17,50—19,00 M, do. do. IT 19,50—23,00 4, f. Fördergrus 6,90—7,50 #4, g. Grus- foble unter 10 mm 4,00—5,50 M; IV. Koks: a. Howhofenkoks 15,00 M, b. Giefereikofs 16,00—17,00 A, c. Brechkoïs I und II 17,00—18,00 A; V. Brifetts: Briketts je nah Yualität 10,50 bis 13,50 A Kohlenmarkt ruhig und unverändert fest. * Die nächste Börsenversammlunç findet am Montag, den 25. Januar 1904, Nachmittags 4 Uhr, im „Berliner Hof“, Hotel Hartmann, statt.

Produkteumarkt. Berlin, den 19. Januar. Die amtlich ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, märkischer 161,50—163,50 ab Bahn, Normalzewiht 755 & 169,00 bis 168,75 Abnahme im Mai, do. 171—170,75 Abnahme im Juli mit 2 4 Mehr- oder Minderwert. Bekbauptet.

Roggen, märkischer 128,00—129,00 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 136 50—136,25—136,50 Abnahme im Maï, do. 138,75 bis 138,25—138,50 Abnahme im Juli mit 1,50 4 Mehr- oder Minder-

wert. Etroas matter. Hafer, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, pommerscher, märkischer, mecklen-

peleuet, ilelber feiner 138—1%54 1 urger, preußischer, posener, \{lesiser mittel 130—137 Dein erwer, sischer geringer

märfisher, mecklenburger, preußischer, posener, {le *) Wohnsiy nicht genannt.

125—129, Normalgewicht 450 128,50 Abnahme im Mai mit

2 M. ehr- oder Minderwert. Matter. ais, La Plata 110,00—112,00 fret Wagen, amerikan. Mixed 117,00—118,00 frei Wagen, ohne Angabe der Provenienz 110,50

bis 110,25 Abnahme im Mai. Matter. Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 20,25—22,50. Ruhig. Roggenmehl (per 100 kg) Nr. 0 u. 1 16,30—17,80. Still. Rüböl (p. 100 kg) mit Faß 46,60—46,50 Abnahme im laufenden Monat, do. 46,80—46,60 Abnahme im Februar, do. 46,70 Geld Abnahme im Mai, do. 47,20 Geld Abnahme im Oktober. Etwas fester.

Berlin, 18. Januar. Marktpreise nach Ermittelungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sortef) 16,35 A; 16,30 # Weizen, Mittelsorte{) 16,25 4; 16,20 4 Weizen, geringe Sorte) 16,15 M; 16,10 A Roggen, gute Sortef) 12,90 A; 12,88 4

Roggen, Mittelsortef) 12,86 4; 12,84 (4 Roggen, geringe

Sortet) 12,82 M; 12,80 A Futtergerste, gute Sorte*) 14,00 4; 12,90 M Pulergerite Meittelsorte*) 12,80 4; 11,80 A

uttergerste, geringe Sorte*) 11,70 4; 10,70 f Hafer, gute

orte*) 15,50 M; 14,60 M Hafer, Mittelsorte*) 14,50 4, 13,60 & Hafer, geringe Sorte*) 13,50 4; 12,60 Nicht- troh —,— M; —,— M Heu —,— M; —— M Erbsen, gelbe, zum Kochen 40,00 4; 28,00 (4 Speisebohnen, weiße 50,00 4; 26,00 A Linsen 60,00 4; 20,00 4 Kartoffeln 7,00 M; 5,00 Nindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 Æ; 1,20 M dito Baulhfleish 1 kg 1,40 4; 1,10 4 Schweinesleish 1, k 1,60 X; 1,00 6 Ralbfleish 1 kg 1,80 4; 1,20 4 Hammel-

fleish 1 kg 1,80 Æ; 1,10 # Butter 1 kg 2,60 M4; 2,00 M Eier 60 Stück 5,00 4; 3,00 A Karpfen 1 kg 2,40 M; 1,20 4 Male 1 kg 2,80 M; 1,40 A ter 1 kg 3,00 A; 1,20 A Hechte 1 kg 2,40 M; 1,20 M Barsche 1 kg 1,80 M; 0,80 4 Sleie 1 kg 3,00 M; 1,40 M Bleie 1 kg 1,40 A; 0,80 4 Krebse 60 Stück 15,00 4; 3,00

+4) Ab Bahn. *) Frei Wagen und ab Bahn.

Magdeburg, 19. Januar. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn- zuder 88 °/9 ohne Sack 8,00—8,15, Nachprodukte 75 9/9 ohne Sa 5,95 bis 6,10. Stimmung: Ruhiger. Brotraffinade 1 ohne Faß 17,873—18.00. Kristallzucker l mit Sack 17,824—17,95. Gemahlene Raffinade mit Sack 17,82’—17,95. Gemahlene Melis mit Sack 17,323—17,45. Ruhig. Rohbzucker i. Produkt Tronsito f. a. B. Hamburg Januar 15,90 Gd., 16,10 Br! —,— bez, Februar ‘16,00 Od/ 16,10 Br, bez, Mai 16,60 Gd., 16.65 Br., 16,60 bez., August 17,00 Gd., 17,10 Br., R bez, Oktober-Dezember 17,25 Gd., 17,35 Br, —,— bez,

att.

GöôlTn, 18. Januar. (W. L. B.) Nüböl loko 51,50, Mai 50,00,

Bremen, 18. Januar. (W. T. B.) (Schlußbericht.) Schmal). Nuhig. Loko, Tubs und Firkins 36}, Doppeleimer 37, \{chwimmend Aprillieferung Tubs und Firkins —, Doppeleimer —. Spe.

loko —, Short clear —-,_Januarabladung —, Kaffee. Fest. Baumwolle. Stetig. Upland middl.

Januar. (W. T. B.) Petroleum. Behauptet.

Stetig. Short

extra lang —.

lofo CLE H: Hamburg, 18.

Standard white loko 7,90.

Hamburg, 19. Januar. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags- beridt.) Good average Santos März 374 Gd, Mai 38 Gd, SFuli 384 Gd., September 394 Gd. Stetig. Zuckermarkt.

(Anfangsbericht.) MRübenrolßzucker 1. Produkt Basis 88 9/6 Nende-

ment neue Usance srei an Bord Hamburg Januar 16,05, März

l Mai 16,60, Augufl 17,05, Oktober 17,39, Dezember 17,3%. tuhig.

iz BUZap ele 18. Januar. (2. T. B.)- Raps August 11,60 Gd, 70 L,

London, 18. Januar. (W. T. B.) 96% Javazucker loko ruhig. 9 sh. 14 d. Verkäufer. Rübenrohzucker loko matt, 8 h, 1} d. Wert:

London, 18. Januar. (W. T. B.) (S@luß.) Chile-Kupfer 574 für 3 Monat 574. Nuhig

Liverpool, 18. Januar. (W. T. B.) Baumwolle. Umsay: 5000 B., davon für Spekulation und Export 500 B. Tendenz: Nuhig. Amerikanische good ordinary Lieferungen : Stetig. Januar 7,39, Fanuar- Februar 7,33—7,34, Februar-März 7,32—7,33, März-April 7,32, April-Mai 7,30—7,31, Mai-Juni 7,29—7,30, Juni-Juli 7,27, Fuli-August 7,24, August-September 7,04 d.

Glasgow, 18. Januar. (W. T. B.) (S@(luß.) Roheisen Träâge. Mixed numbers warrants 49 \h. 9 d. Middlesborougb 42 sh. 21 d. Amsterdam, 18. Januar (W. T. B.) Java-Kaffee good ordinary 307. Bancazinn 783.

Antwerpen, 18. Januar. (W. L. B.) Petroleum. Naffi-

| niertes Type weiß loko 22 bez. Br., do. Januar 22 Br., do. Februar 224 Br., do. März 224 Br. Ruhig. S ckmalz,

Januar 86,75.

New Vork, 18. Januar. (W. T. B.) (S@lufi.) Baum- wolleyreis {n New Vork 14,10, do. für Lieferung Mai 14,17, do. für Lieferung Juli 1426, Baumwollepreis in New Orleans

131/56, Petroleum Standard white in New York 9,10, do. do. in Phi- ladelphia 9,05, do. Refined (in Cases) 11,80, do. Credit Balances at Oil City 1,85, Schmalz Western steam 7,20, do, Rohe u. Brothers 7,20, Getreidefracht nah Liverpool 1!/s, Kaffee fair Rio Nr. 7 7/1 do. Rio Nr. 7 Februar 7,25, do. do. April 7,50, Zucker 2'/s, Zinn 28,60—28,95, Kupfer 12,75—13,00. Die Visible Supplies in der vergangenen Woche betrugen an Weizen 40 376 000 Bushels, an Mais 6 264 000’ Bushels.

: Verdingungen im Auslande.

Spanien.

15. März 1904, 12 Uhr. Generaldirektion der öffentli§ßen Ar- beiten (Direción General de Obras Públicas) in Madrid: An- lage und Betrieb einer Dampfstraßenbahn von der Ciudad Lineal (Gemeinde Madrid) nah Baragas. Konzessionédauer höchstens 60 Jahre. Nach deren Ablauf Uebergang der ganzen Anlage nebst rollendem Material auf den Staat. Sicherheitsleistung vorläufig 2701,20 Pesetas, endgültig 13 501 Pesetas. Angebote auf spanischem Stempelpapier von 1 Peseta. Die Compañia Madrileña de Urbanización bat Ansyruch auf Vergütung der Kosten des Projekts von 5900 Pesetas und einigen Nebenkosten. Näheres in spanischer Sprache beim „Reichsanzeiger“ und an Ort und Stelle.

Belgien.

93. SFanuar 1904, Mittags. Hôtel de ville in Lüttich: Lieferung von Pflastersteinen 2e. 1. Los 10 000 Pflaster- und 200 Ein- fassungésteine, 2. Los 10000 Pflaster- und 415 Einfassungésteine, 3. Los 10 000 Pflaster- und 360 Cinfassungésteine, Lastenheft 50 Cts.

30. Januar 1904, Mittags. Hôtel de ville in Lütti: Lieferung von Plastersteinen 2c. 1. Los 10 060 Pflaster- und 5C0 Ein- fassungs\teine, 2. Los 10 000 Pflaster- und 500 Einfassungésteine.

97. Januar 1904, 1 Uhr. Börse in Brüssel: Verkauf alter Lokomotiven, Tender und Möbeltransportwagen. Cahior des charge® spécial N. 1018. L

30. Januar 1904, Mittags. FHôtel de ville in Lüttich: Lieferung von 500 Laternen für Gasbeleuhtung. Lastenheft 1 Fr.

Rumänien. ; 17. Februar 1904, 3 Uhr. Stadtverwaltung in Turn-Sever11:

Herstellung einer Markthalle auf dem Badu-Negruplay. Sicherheits- leistung 49/9 des Angebots.

zum Deutschen Reichsanze

M: 16.

V

Dritte Beilage

vor und dann fünf Lieder des Herrn Professors Max Stange, der

¿ Untersuchungssachen.

. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

L 2 L Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 9. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

N U iee Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

dem erfolgreichen Wirken Professor El8manns bezeichnet.

Öffentlicher Anzeiger.

1) Untersuchungssachen.

[77966] Beschluf.

Die Nachgenannten:

1) Rekrut Max Siebert, geboren am 6. Mai 1882 zu Dornburg, Kreis Apolda,

2) Rekrut Heinrih Steffen, geboren am 30. VDk- tober 1883 zu Oberstein, Fürstentum Birkenfeld,

: 3) Rekrut Johann Baptist de Haer, geboren am 9% Junt 1881 zu Nippes,

4) Nekrut Gustav Hain, geboren am 14. Oktober 1881 zu Nister-Westerwald,

sämtlich aus dem Landwehrbezirk Cöln,

9) der Musketier Emil Roeder der 9. Kompagnie, geboren am 8. August 1867 zu Hämmern, Kreis Sonneberg,

6) der Musketier Willy Sager der 4. Kompagnie, geboren am 11. Mai 1881 zu Zehlendorf,

7) der Einj.-Freiwillige Ludwig Mcyer der 10. Kompagnie, geboren am 11. März 1880 zu Cöln,

zu 9—7 vom Infanterieregiment 65, werden hier- mit für fahnenflüchtig erklärt.

Cölu, 31. Dezember 1903

Gericht 15. Division. [79120]

R Veschlaguahmeverfügung. Johannes Emil Dietrich

der Unter Bir K gegen den Unteroffiz. 9. Komp. Infant.-Negts. 17, geb. am 4. Juli 1880

erdinand Piunotwv der zu Berlin, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der

&8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuh3, sowie der SS 356, 360 der Militärstrafgeriht8ordnung der Beschuldigte hierdurch für fabnenflüchtig erflärt und fein im Ses Reiche befindlihes Vermögen mit Beschlag eleat.

Mez, den 6. Januar 1904.

Königliches Gericht der 33. Division. [79119] Verfügung.

Die unter dem 19. April 1902 wider den z. Dispof. der Ers.-Behörden entlaf}. Heizer Hugo Paul Hähnel, geb. 13. Januar 1878 in Kopiyt, Kr. Bana: erlassene Beschlagnahmeverfügung wird nach : üdfehr dieses Beschuldigten «(gemäß § 362 M -St.-G -O. hiecmit aufgehoben.

Schwerin, 16. Januar 1904.

A Gericht der 17. Division. S) g 6 Der Gerichtsherr : S Valtes,

Graf Kirchba ch, E S Generalleutnant. Kriegs8gerichtsrat.

[79118] Beschluß. Die Beschlagnahme über das Vermögen des Matrosen Stanislaus Kasimir VBarausky der

3. Kompagnie T1. Matrosendivision, geboren am 9. Juni 1883 zu Berlin, wird gemäß § 362 M.- St.-G.-O. hiermit aufgehoben, da die dem Beschlag- nahmebes{luß vom 26. August 1903 zu Grunde liegenden Vorausfeßungen weggefallen sind. Wilhelmshaven, d»n 14. Januar 1904. Kaiserliches Gericht der 11. Mariueinspektion.

iger und Königlich Preußishen Staatsanzeiger.

Berlin, Dienstag, den 19. Januar

1904.

onpanaeS a Theater und Musik. sie felbst begleitete. Dem großen künstlerishen Erfolg des Konzerts Wetterbericht vom 19. Januar 19094, 8 Uhr Vormittags. dürfte au der materielle entsprohen haben. Üeber Pablo de i Konzerte. Sarasate, der sh an demselben Donnerstag in der Philhar- E | Das vierte Konzert ‘des „Waldemar Meyer-Quartetts* monie nah längerer Abwesenheit hier wieder hören ließ, ist ebenso- BEZ | Mind- | Zs am Dienstag v. W. in der Singakademie brachte als Neuheit | wenig Neues zu sagen wie von seiner ständigen Begleiterin am Klavier, Name der Beobachtungs- | 22 2 | stärke S ein Klavierquintett in Des-Dur von Wolf-Ferrari. Man kann nicht | Berthe MRrE G old\chmidt. Das Publikum ließ sih von dem station E Æ | Wind- Wetter EE sagen, daß die Künstler mit der Wahl dieser Jugendarbeit des sonjt berüenden Wohllaut dec Geige und der spielenden Leichtigkeit der S= 2 | rihtung R ge hâgten Komponisten einen guten Griff getan hätten. Vor | Tcchnik wicder völlig gefangen nehmen, selbst da, wo der musifalische N E | ad allen Dingen läßt die Komposition die Einheitlichkeit ver- | Inhalt des vorgetragenen Werks, wie, bei der „Kreugzer- i missen. Vergebens hofft man auf einen Gedanken, der sonate", mit der Art feiner Wiedergabe fast in Widerspru stand. : | A dem Ganzen ein bestimmtes Gepräge geben Tönnte. Der | Wenn man gerade diesem Künstler Versündigungen wider den Geist M a E 771,3 \[WNW 2hhalb bedeckt 44 ¡weite Saß (Canzone) ist thematisch etwas fkorrekter be- Beethovens eher zu vergeben geneigt ‘ist als einem anderen, so wünschte Stornoway A 770,8 (W _ 2\wolkig 3,3 handelt, nur stört hier wieder das Gesuchte in der Rhythmik. Der | man doch, er würde es bei der Auswahl von Vortragsstücken bewenden | Bladsod ...... (74,8 [WSW 3/Nebel L O0 dritte Saß verrät Eigenart, ist aber nicht tonschôn, und der Finalefay | lassen, die sefner Eigenart entsprechen. A Balentia Me e o 776,9 [Windstille Nebel | 8,3 macht einen durchweg zerrissenen Eindruck. Auch die Instrumention Der erste der angekündigten drei Klavierabende von Artur Roche Point 776,5 [WNW 1/Dunst | S9 [äßt zu wünschen, da außer dem Klavier eigentlih keine Stimme | Schnabel fand am Freitag im Saal Bechstein statt. Des Bolvbeak Dil, ee 772,3 NW 4\wolfig 8,9 u der ihr gebührenden Geltung kommt. Da waren die Pianisten große und temperamentvolle Vortr agskunst ist ihrer Wert- Holyhead E S 774,3 NW _ dô\bedeckt 8,3 beiden folgenden Programmnummern, Streichquartett Cis-Moll \{chätzung \tets sicher. Außerdem éntwickelt aber der Künstler in der GONIELOS C e | 771,8 Windstille |bedeckt N von Beethoven und Schuberts Forellenquintett, eine wahre | Zusammensezung seines Programms einen feinen Sinn. Wie es an Scilly «-.+++-- 774,2 NNO 4bedeckt B Erholung und ein reiner, ungetrübter Kunstgenuß. Die Ausführung | den Lrioabenden, an denen er beteiligt ist, Sitte ist, so beliebt er es Fole D | 769,2 ¡NNW A Regen l. BO war durchweg vortrefflich. Der Klavierpart der ersten Kom- | auch für sih, jedesmal eine seltene Nummer zu bieten, die neben Per s e e 772,2 ¡NW 4 bedeckt | 9,2 position und des Forellenquintetts lag in den Händen des Hofkapell- dem künstlerischen au ein musikgeshihtliches Interesse beanspruht. So Paris e s 4s | 769,8 |[NNO 2|bedeckt | 2,8 meisters Bernhard Stav enhagen, der ihn meisterlih burchsührte begann er mit der Wiedecgabe von J. N. Hummels Phantasie in Es-Dur, S | TT2,2 |D z|halb bedeckt | 9054 und besonders in leßterem dur feinsinniges und eigenartig durh- | an der besonders die reiche formale Auëshückung auffiel. Inhaltlich E s C O E L l. 00 Ï dahtes Spiel die zahlreihzn Hörer entzüdte. | erwies sih das Werk nicht als vollwertig und sprah trotz des vor- Gnu | 765,5 |SW 8|wolfig | 5,5 Am Mittwoch veranstaltete Herr Richard Tömlich mit | züglihen Vortrags nit recht an. Außerdem kamen noch Brahms | Bodœ ......... | 753,7 |SW 6jheiter l 20 seiner Gattin Frau Lucie Tômlich-Behn in demselben Saale | und Schubert zu Gehör. Im Beethovenfaal ließ fih an dem- STUDEBNGS . . | 771,8 |SSO 4\bedeckt E A8 einen Lieder- und Duettabend. Der Sänger verfügt über keinen | selben Abend der {on bekannte Geiger Albert Zimmer mit dem T s | 772,6 |[WSW 2bedeckt | 1,3 Î großen, aber s{hönen, besonders in der Tiefe flangbollen Bariton, der Philharmonischen Orchester bôren. Seine vortrefflihe, ge- | Kopenhagen... . 773,4 [NNO LUsbededt | 1,3 vorzüglih geshult ift. Auch Frau Tömlich zeichnete fich dur | diegene Art des Spiels kam wieder in Konzerten von Bach, Mozart R e | 771,3 [WNW 4bbedeckt | 2,6 eine schóône Sopranstimme und natürliches Vortragstalent aus, | und Beethoven zur Geltung und fand freundlihen Beifall. Sam 771,2 |[SW 1\bedeckt | 4,0 wenn auch die Schulung ihrer Stimme der ihres Gatten | Der gleichzeitig in der Singakademie veranstaltete Liederabend von i) 772,8 [Windstille [heiter 1,4 nahsteht. Von den Liedern, die der Sänger zum Vortrag brachte, |-Clara Rahn hatte den Saal reichlich gefüllt. Die Dame besitzt Haparanda 752,6 |W 2'bedeckt 9,2 gefielen drei solhe von Schubert ret gut, besonders innig und tief | ein volles, ausgiebiges Organ, das sih aber noch etwas {wer im Ton | Borkum ........| 773,3 [O T woltig Ot empfunden sang er aber Beethovens “¿An die ferne Geliebte". | gibt. Es machte sich überhaupt in der Leut ében[so wie in der Arb] Sm] 773,1 |O 1 'bededt T1 Weniger Anklang fanden die (Lophtishen Lieder von Hugo Wolf. | des Vortrags noch eine gewisse Unfreiheit bemerkbar. Unbefangener gab | Hamburg... ...….. 772,2 |ONO 2lbedeckt 04 Die Sängerin sang ebenfalls fünf Lieder von Hugo Wolf und später | si die Kunst der Sängerin in solchen Liedern, in denen leite Anmut | Swinemünde . | 772,5 |OSO 2lbedeckt 01 Weder von Cornelius, Loewengard, Edm. von Strauß und Leßmann | und eine freundliche, lyrishe Stimmung vorherrschen, wie z. B. in |} Rügenwaldermünde | 773,1 |DOSO 2\wolkenlos —6Î und erntete mit diesen mit Recht großen Beifall, au | Beethovens „Kuß“ und Shumanns „Du bist wie eine Blume“. Neufahrwasser . . . . …. | 773,7 \Winditille |wolkenlos 48 wurden „Abreise“ von Loewengard und „Kinderlied“ von Edm. In der S ingakademie trat am Sonnabend eine junge | Memell .…...….. 7741 1D 1|Dunst 4H von Strauß da capo verlangt. IÎm Zwiegesang klangen die Stimmen | Pianistin, Gertrude NRuscheweyh, auf. Sie spielte in Gemein- L, | 773,9 [Windstille |bedeckt 02 trefflich zusammen, wenn auch seitens des Soprans die Cinsäye niht | ¿haft mit dem Philharmoni| chen Orester ein Klavierkonzert | St. Petersburg . . . | 7706 |[W 1|bedeckt 16 immer korrekt waren. Herr Professor James Kwast, der den | von Mendelssohn und ein Konzertstück von Weber; außerdem trug sie Münster Westf) 7730 N TZaE T6 Klavierpart übernommen hatte, führte ihn- in fkünstlerisher Weise, | vier kleinere Solonummern vor. Veberall bestätigte eine sichere tech- Hannover : U 771/99 [NNW 3 bededt da E allerdings zu Anfang etwas zu kraftvoll, durch. nische Geläufigkeit die gute Shulung der jungen Dame. Weniger C | 7722 |NO 9 bededt LeE i Das Böhmische Streichquartett hatte auf das Programm günstig stand es um das Erfassen des seelishen Gehalts Chemuiß a E | 7715 |[ONO i lbededt H N seines dritten Abonnementsabends, der am Donnerstag im | der Kompositionen; für zarte Empfindungen uno erle G 7707 S 1 beit A4 Beethovensaal stattfand, aus\hließlich Brahms\he Wake geseßt. | fälle weiß se wohl eine entsprehend zarte Schattierung | =——_ aat auern ba L Es wurden das Streichquartett_in B-Dur (Op. 67), das bekanate | zu finden; aber darüber hinaus geht ihr Können noch kaum; wenigstens E a | 69,0 NND 3 wolkenlos 0,6 Klavierquintett in F-Moll (Op. 34) und das Streichsextett in | befindet es sich noch im Stadium der Entwickelung. Das beim Frankfurt a. M... | 769,9 N_ 2/Schnee —LO B.Dur (Ov. 18) gespielt. Das zahlreiche Publikum folgte der | Konzert mitwirkende Fräulein Alide Küttner sang eine Arie von Karlsruhe +4 767,9 NO 3/bedeckt E techni\ch erakten und fünstlerish wohldurchdachten Wiedergabe dieser Mozart mit obligater Violine, die Herr Konzertmeister Gester- München . . . | 766,2 W 3 /bededckt 48 N musifalisch {weren Werke mit gesvannter Aufmerksamkeit und lohnte | kamp spielte, mit dramatisher Kraft im Vortrag und kflangshön Win ....…. | 767,5 NNW 3bedeckt 69 sie mit verdientem lebhaften Beifall. Das Klavierkoniert im | im Don. Später trug sie mit Orgcesterbegleitung einige Prag . | 769,5 N 1/bedeckt —LS Klavierquintett hatte Eugen d'’Albert übernommen. Es brauht | Lieder von R. Wagner vor, die von Felir Mottl Krakau. . . . .. . | 770,9 ONOD 1/S@nee O faum bervorgehoben zu werden, daß seine Künstlerschaft sich, was Krast instrumentiert waren; auch hier zeigte sh die Dame Lemberg . | 768,4 [ONO 3/Schnee E und Klarheit anlangt, wie meist, treflich bewährte. Der Anschlag | als vortreffliße und temperamentvolle Gesangsfünstlerin. | Lermanstadt _._._.__— |_ 765,1 |W 1 Nebel 1,2 klang aber, namentli im ersten Saße, hart und hölzern, was wohl Ebenfalls am Sonnabend licß sich im Saal Bechstein die Klavier- | Triest . . . ._.] 762,2 |[DNOD öibedect I auss{ließlich dem benußten Steinwayflügel {huld zu geben ist. spielerin Fräulein Constance Erbiceano zum ersten Male in E s t 761,1 N 3/wolkig 0 Po Fanny Lea lebt hatte mit einem an demselben Tage | Berlin hören und zeigte vortreflich geshulte Technik und a ais . 1- 757,9 N 3\bedeckt 3,6 n E Sts tein gegebenen O mea Glüdck. Sie S Mul S R s un ei E ie a a e 2 «iel E IONE Ziwollenios 5,0 errscht niht nur die tehnishe Seite ihrer Kunst ungenügend, | Vortrag des ndantino der G-Moll-Sonate zum Ausdru c L i s S Ü sondern verrät au im Vortrag nur geringen musikalishen Gefhmack. | brachte. Ihr Spiel bedarf aber noch des Ausgleihs und der Aus- E Sre it me r Mitre, uon e E Gleichzeitig gab Else Gipser in der Singakademie ein Klavier- | feilung dur einen tüchtigen Lehrmeister, um zu einer vollen Kunst- Depressionen unter 760 mm liegen über dem Mittel Le E Le ' fonzert unter Mitwirkung des Philharmonischen Orchesters. | leistung zu werden. Rhythmus und Takt behandelt sie vielfah will- | f hen Norden. In Deutschland L das Letter ras falte Ea [fach Es standen Schumann und Beethoven auf dem Programm. Die | kürlih, ebenso waren die dynamishen Gegensäße oft unangebraht sind Niedersbläae fen S roftwetter ob » bie Nt G Dame vermag recht geläufig, wenn auch niht immer mit leihtem | {roff. In ibrer ersten Programmnummer, dem C-Möoll- | gla d abet E O "Ds ti EEEREE t E Anschlag, zu spielen. Weniger gut stand es um die Belebung des Trio von Mendelssohn, wurde sie von den Herren Dfsip |- Ge i En C E un) von einer klaren EcEtn e E s R O Su leliy [A Eu N (Cello) A tüchtiger es Tons trat wenig in die Erscheinung. Vorläufig sheinen die Auf- Zeise unterstützt, cber das Trio war wohl zu wenig geübt worden, 5M 34 ; i L H E gaben, die sih die Pianistin gestellt hatte, noh zu schwer für ibr Können. | denn das Zusawmenspiel ließ zu wünschen übrig. Den Schluß bildete Mitteilungen des VAAnan i Gan bservatoriums Gleichfalls am Donnerstag fand im Konzertsaal der Königlichen | Beethovens „Kreußersonate“, bei der wiederum Herr Schnirlin den des Königlichen Meteorologishen Instituts, Penn für Musik ein Konzert zum Besten des j Violinpart vortrefflid dur{führte. ; H veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. erliner Vereins für Volkserziehung (Pestalozzi - Fröbel» / Das von Professor Ernst Elsmann geleitete Konserva- Drathenballonaufftieg vom 19. Januar 1904 haus) statt. Frau FJeanetie Grumbaher de Jong torium trat am Sonntag zur Feier seines 25jährigen Be- 11 bis 12 Ühr V dts tg i und die Herren Professor Halir, Professor Georg Schu- | stehens mit einem Konzert in der Singakademie an die Oeffent- L Sv “DUTNLISIUAS mann und Hjalmar Arlberg hatten sich in den Dienst | lichkeit. Zur Aufführung waren die besten Schüler und Schülerinnen ¡Station | S s E der Wohliätigkeit gestellt. Einen großen, ungetrübten Kunstgenuß bot | herangezogen, die sich alle mit Fleiß nnd Eifer ihren Auf- Sechöhe . . . -- | 40 m | 209 m | 590 m |1050 m das Zufammenspiel der Herren Professoren Halir und Schumann, | gaben gewidmet hatten. Neben Solovorträgen auf dem | Femperatur (C9) | 3,3 | 2,7 | 3,2 | 6,0 welche die D-Moll-Sonate von Brahms, Variationen aus der A-Dur- | Klavier, der Violine und dem Gello li sh au Rel. Fctak. (0/ ; L | G S 73 Sonate (Kreuzer gewidmet) von Beethoven und das Rondo in H-Moll | die Gesangsklasse höôren. Alle legten ebenso trefflihe Proben ibrer | Wind-Rü R i O G O von Schubert in vollendeter Weise spielten. Frau Grumbacher erfreute die Leistungsfähigkeit ab, wie der Elsmannsche Chor und die Orchester- Geschw A | “ftille L a 43 5 R zahlreihen Hörer dur den Vortrag von Liedern von Beethoven, Brahms, | klasse; besonders das Streichorchester hielt \sch in Volkmanns s I PS | S E S Wolf und Schubert, die sie von Professor Shumann begleitet, entzückend | „Serenade“ recht tapfer. Lehrer und Schüler konnten ihre Freude Nebel bis 250 m Höhe, darüber Temperaturzunahme von 3,6 sang. Herr Hjalmar Arlberg trug zuerst drei Lieder von Scßubert | haben an dem gelungenen Abend, der einen bedeutsamen Abschnitt in M 2,40: bei 650 m neue Temperaturzunahme von 4,8 bis 3,4 9.

ps

10.

9) Aufgebote, Verlust: u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

{78875] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangs8vollstreckung foll das in Berlin, Thorner Straße, Ecke Cotheniusstraße, be- legene, im Grundbuche von den Umgebungen Band 213

Bl. 861%, zur Zeit der Eintragung des Versteige- |

rungsvermerks auf den Namen des Bankbeamten

|

| | |

j

August Nüchel in Charlottenburg eingetragene Grund» | stück am 11. März 1904, Vormittags 10 Uhr, |

durch das unterzeichnete Geriht, Jüdenstraße 60, Erd- |} “5

geschoß, Jir Nr. 8, versteigert werden. Das (Grundstü,

der Grundsteuermutterrole Kartenklatt Parzelle Nr. 245/10 mit 7,20 & Reinertrag 70 4 Jahre3betrag zur Grundsteuer veranlagt. Versteigerung8vermerk ist am 9. November 1903 in das Grundbuch eingetragen. 85 K 102. 03. Verlin, den 16. Dezember 1903. Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 85

1nd nd

| Q ] [78877] | Der Stadtrech Zur Zwangsversteigerung der dem Akerömann | als Vormund der Heinrih Beier in Röbel gehörigen Aecker Nrn. 703 | Weis, Dorothea und 808 bobentorscher Feldmark in Röbel findet der | aedot der fol Ueberbotstermin am 183. Februar 1904, Vor- | Nassauischen La

Ï

( 10 a 23 qm groß, ist zur Gebäude» | ck steuer noch niht, dagegen unter Artikel Nr. 21 775 |

Nr. 34 | W - “Ls C

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| mittags 10 Uhr, ftatt. Im erften Verk § Ja E

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termin ift ein Röbel, den 1

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too F+ » f on 1M § e ott 6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesellf. Erwerbs- und Wirtichaftsgenofsenschaften

M T ZE C TAR . Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. Bankausweife. Ur AtoNon o Verschiedene

R Err ter 3441171 x La A R L

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Großberzo [78876]

In dem Verfahren Iurg des durch ZwangsvolUfstrecku: Ebefrau Otto von Steinkeller in Côln binterleaten Betrages von 1585 „& 02 den vem Gericht ange ( an sowie zur Ausführung der Verteilung Termin auf den 6. April 1904, Vormittags 97 Uhr, vor demn Königlichen Amtsgeriht in Cöln, Streitzeug-

jeßt ohne bekann

r dorr D c 7 orden. Ver Teiungas- 4 E d E T

reiberei V 6 zur Gin-

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Königlichen Amts-

3 Königlichen Amtsgerichts. Veyers, früher in Göln, « und Aufenthaltsort. 10. F. 3/083. 11.

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