1904 / 22 p. 34 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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| Fällen möglich, und Exportbonifikation wird nur von Verband | Zurückgehen war, ist längst stehen geblieben, vielleicht blüht Vorsigender: Jh habe geglaubt, in Jhrem Sinne zu _ Geschäftsführer Emans-Düsseldorf: (zur Geschäftsordnung) Wi j zu Verband gegeben. Folglih is uns die Aussicht ge- | sie in den nächsten Jahren wieder auf. Es ist allerdings | handeln, wenn ih Herrn Geheimen Kommerzienrat Kirdorf Meine Herren! möchte mir gestatten zu beantragen ir gehen über zu Frage 14: die Ausficht besteht, einen ähnlichen Verband auf dem Gebi f | nommen, daß wir diese Exportbonifikation bekommen. Nun | uns nicht gelungen, in Hohenlimburg andere Fabrikate zu Gelegenheit gab, diese Ausführungen heute zu machen zu nachdem die einzelnen Punkte hier sowohl während der lers Hat das Kartell (Syndikat, die Konvention) der Roheisenindustrie zu bekommen. Wenn wir dies L E g gipfelten die ziffernmäßigen Darstellungen, die uns heute | syndizieren, aber dur das eine Syndikat is wenigstens das } einer Zeit, in der unsere Versammlung noh nicht zu sehr tägigen Debatten als au< in den Ausführungen des Herrn einen Einfluß ausgeübt auf die Qualität ersten Stufen erreicht haben, dann würden wir ros “vie L morgen gegeben worden sind, darin, daß für jede Tonne | Gute erreicht, daß die Fabrikanten, die früher sich nicht so | gelichtet ist. Ob es zwe>mäßig ist, jeyt noch diese allgemeinen Referenten so eingehend besprochen sind, von einer weiteren und die Herstellungskosten der syndizierten | kommen: ist ein Stahlwerksverband wie er fi Bar s : Gesichtspunkte, denen Sie, wie ih glaube, Jhrerseits haben Diskussion über die Punkte abzusehen und uns Gelegenheit Erzeugnisse? ausführbar? Jh habe eben mit meinem Brude Fühlung 4

freundlich gegenüberstanden, jeßt sehr oft zusammenkommen

Halbzeug, die im Jnlande verarbeitet wird, die produzierenden genommen, und dieser teilt meine Ansicht, daß die uns zur

Werke 4 # in die Kasse geben, um welche natürlich die | und ihre Angelegenheiten besprechen, auch haben wir gefunden, zustimmen wollen, noh im einzelnen zu erörtern, oder ob wir zu geben, die Vorschläge zu hören, die uns L i Der : i PM Anlandspreise erhöht werden, also die weiter verarbeitenden | daß die große Preisdrückerei aufgehört hat. das nit besser einer späteren Zeit überlassen, möchte ih Kommerzienrat Kirdorf Mia hat. E E L wen di E daß M E R Verfügung stehende Zeit nicht mehr zur Behandlung dieser V Jhnen anheimstellen. Jh möchte aber bitten, dabei zu be- V'orfitender: Meine Herren, von iner Exdriermig der ziehung nicht obwalten. Das scheint nicht der Fall zu Fragen ausreicht. Jch kann nur mein Bedauern darüber aus- j

drücken, daß wir nah meiner Meinung viel Zeit verloren haben, die wir nußbringender hätten anwenden können, und ih kann nur anheimgeben, daß wir eine künftige Gelegenheit benußen, um in eine eingehende Erörterung dieser Frage ein- zutreten. : |

Werke müssen zu Gunsten der Fabrikate, die in das Ausland ausgeführt werden, 4 M. zahlen, und das sind Fabrikate, welche die ausländischen Fertigfabrikanten beziehen. Also tat- sächlich liegt die Sache so, daß seitens der Fertigfabrikanten zu Gunsten ihrer ausländischen Konkurrenz 4 H. pro Tonne

abrifbesiger Wuppermann-Schlebusch: Meine Herren! Ae \ i E R

M O u 00 R O A e Sthe achten, daß, soviel ich unterrichtet bin, wir länger als bis

bringen. Sie haben gehört in den vorigen Tagen, daß bei 9 Uhr auf Ds Mitwirkung des Herrn Geheimen Kommerzien-

der Preisfeststellung für Halbzeug ein Schnittpunkt festgestellt M Kirborf Machen mit t ersaadiung verfehlt, wenn ' k , R , H S - /

wird, und daß verschiedene Scnittpunkte bestehen. Nun haben der Vertreter des Halbzeugverbandes nicht mehr bei den

sein. Jch stelle also fest, daß von seiten der H

S 7 Herren Ver- braucher anerkannt wird, daß ein ungünstiger Einfluß jeden- falls nicht hervorgetreten ist.

Wir gehen dann über zu den Fragen 1—6. Referent Regierungsrat Dr. Voelc>ker: Die erste Frage

aufgestellten Tagesordnung abzusehen, kann ich nicht empfehlen. Wenn die Herren aber in der Diskussion fich einer so er- freulichen Kürze befleißigen, wie das in lezter Zeit geschehen ist, dann werden wir so wie so dazu Zeit gewinnen, die Vor- schläge des Herrn Geheimen Kommerzienrats Kirdorf zu er-

e Inlandsmaterial teurer pr fg werden muß. Da v es | die Werke um Cöln einen sehr ungünstigen Sthnittpuntt: | benden Verband! Venb - Fein nile, Ih nicht zu verwundern, daß wir bei einer derartigen Ent- | Während früher, als die Lothringer Werke noh nicht Ges R M e E : E L Tue 1 zrtern, falls das für erwünscht erachtet werden sollte. lautet: i Geheimer Kommerzienrat Kir dorf-Aachen: Jn Er- j H _ sic 9 ( Bezeichnung des @artells (Syndikats, der gänzung der Ausführungen meines Bruders möchte ih noch ( | - _DEL. «NON-

wickelung Bedenken äußern müssen und mit sehr traurigen Ge- fühlen in die Zukunft bli>en. Wenn an uns Operationen vorgenommen werden, die uns Schmerzen bereiten, dann werden Sie es nicht übel nehmen, daß wir {ließli einmal aufschreien. Die Kleineisenindustrie ist ein Faktor im deutschen Erwerbsleben, der durchaus nicht zu verachten ist; die

standen, die Fracht ab Ruhrort durchschnittlih 3 betrug, was naturgemäß getragen werden mußte, haben wir jeßt, nachdem die Lothringer Werke eingetreten find, eine günstigere Lage. Wir haben ab Diedenhofen ca. 7 H Fracht, während die Fracht nah Hagen (Westfalen) 9 M. beträgt. Nun sind die Werke bei der Fracht nach Hagen auf den Schnittpunkt

Kommerzienrat Kantorowicz-Posen: Es is .ja sehr shwer für mi, wo alles drängt und eilt zum Schluß zu fommen, irgend etwas zur. Sache zu sagen, aber ih meine,

ad Me un ae es ‘ist ein gewaltiger Unterschied, ob man mit Bewußtsein halten oder aber ob man sie

8 bis 10 verlassen und darangeht, diese Werke auszuf Jch möchte doch

Es liegt

j bemer i A in unsocen merken, daß ih heute morgen vor unserer Tagesordnung

die Gelegenheit gehabt habe, mit einigen der Herren Ver- braucher von Halbzeug und dem Herrn Referenten eine Be- sprechung zu halten, um in diesem engeren Kreise wenigstens die allgemeinen Grundzüge, auf denen der Verband, den wir bezwe>en, aufgebaut werden soll, darzulegen. Es is} nicht

zu beschränken, daß wir um 5 Uhr fertig werden. in unser aller Interesse, daß wir nicht mitten Verhandlungen abbrehen müssen.

Zu der Frage selbst hat sich gemeldet. Wir können daher Frage übergehen zu Frage 11:

vention), Sig. Zahl der Mitglieder und der Betriebe? Jch glaube meine Herren, ih habe zu dieser F i j d l D / j Frage in meinem Berichte bereits gesagt, was dazu zu sagen ist. : Frage 2 lautet:

nur durch die Gewalt der Tatsachen ausschaltet. Anzahl der in den syndizierten Betrieben beschäftigten

Statistik, die im Reichsamt im Jahre 1898 aufgenommen ist, | Ruhror i us Ae R A A

/ : O t 1, } Ruhrort gestellt, wo die Fracht ca. 1,50 M. beträgt; wir sind : f

‘aeben, daß in der Kleineisenindustrie 152 613 Arbeite ee ee E ror Aa i A 8 F davor warnen, den Weg zu gehen, ie ‘rifanisc My hot : R e U c ot ;

O a e R ANG 4 Löhne ¿ballen N G ebenfalls auf die Frachtbasis Ruhrort gestellt, die gegenwärtig Mit welchem Erfolge hat das Kartell (Syn- Trusts gegangen sind. N ia a O Arbeiter. Art der Arbeiter (männliche, weibliche mehr die Zeit, auf diese Erörterungen einzugehen, die ih g ,_DIEC M. LO9Y j E ca. 3 M. beträgt. Nun wäre es doh nur ein Gebot der dikai, die Konvention) eine Einwirkung horrenden Preisen, Un hatt Ba ntrantaftloneh zu E jugendliche)? - | außerdem nicht gern der Oeffentlichkeit in vollem Umfange

darlegen möchte, weil ja gar niht abzusehen ist, wie weit «

Es is mir nicht mögli b ievi ‘beite i ies si i Ful öglich, anzugeben, wieviel Arbeiter speziell | diese Absichten in Erfüllung gehen werden. Jch will nur das

auf die Preisgestaltung der zur Herstellung gerade in einem Stahlwerk, d. h. bei den Konvertern oder

meine, das sind doch Ziffern, mit denen zu rechnen ist. Wir der syndizierten Erzeugnisse benötigten Roh-

E 2 i 9 Billigkeit, daß dem Rechnung getragen würde, und wix hatten haben fein formelles Rechi, Forderungen zu stellen, aber ih möchte 3 / 4 ges 4

¿ L N O j unter dem Vorgeben, eine verbesserte Technik einzuführen. daß als Frachtbafis Cöln für die umliegenden L 2

warne dringend vor diesem Wege. Durch die Gewalt der

die Bitte an die Herren vom Halbzeugverband richten, daß sie ihren deutschen Abnehmern das Leben na<h Möglichkeit er- leichtern.

Kommerzienrat Funke - Hagen: Meine Herren! Jch will Sie mit meinen Ausführungen, die ih beabsichtigt hatte, nicht länger aufhalten. Jch habe mich gestern nicht mit den Be- {werden der Vergangenheit beschäftigt, sondern nur einen Blick in die Zukunft unserer Industrie geworfen. Jch stehe mitten zwischen der Großindustrie und Kleinindustrie, teilweise in der Großindustrie und in der Kleinindustrie namentlich durch meinen Freund Herrn Gerstein bis in ihre fleinsten Verästelungen. Jch bin hier hergekommen mit großen Be- sorgnissen für die Zukunft unserer Industrie, und wenn ih auf die 4 Tage, die wir hier gesessen haben, zurü>blicke, dann

meine Besorgnisse sind in feiner

leider jagen,

muß ih mir

beantragt, Merke eingeführt würde, was aber abgelehnt worden E. Also z. B. es wird von den Lothringer Werken nach Cöln geliefert, da ist die Fracht 7 M, davon werden uns 3 H. ab Ruhrort in Anrechnung gebracht, und das Lothringer Werk hat nur 4 M. beizutragen. Nach Hagen beträgt die Fracht 9 M, und es werden nur 1,50 M. in Anrechnung gebracht, und das Lothringer Werk hat 7,50 #. zu tragen. Jch meine, es müßte diesen Verhältnissen Rechnung getragen werden und eine Frachtbasis hergestellt werden, die der Frachtlage entspricht. Es ist das auh in anderen Fällen geshehen. Die Sieger- länder hatten sih beschwert über den ungünstigen Schnittpuntk. Darauf hat man den Siegerländern die Frachtbasis Siegen gestellt, allerdings um dadur der Konkurrenz der Martin- werke in wirksamer Weise zu

begegnen. Also haben Die Siegerländer jeßt tatsächlih ca. 1 Fracht, während Ne

ein paar Bemerkungen zu machen. den Halbzeugverband mit dem Kokssyndikat verbunden haben, sind bei den Verhandlungen über das leytere zur Sprache ge- kommen. syndikat und fein engerer Zusammenhang bes Stahlwerke eigene Hochöfen haben.

zu Frage 11. gehen über zur Frage 12:

stoffe und Halbfabrikate angestrebt“

Referent Regierungsrat Dr. Voelcker: Jch habe nur Die Beziehungen, welche

J< weise darauf hin. Zwischen dem Roheisen- dem Halbzeugverband dürfte aus dem Grunde tanden haben, weil die meisten

Vorsizender: Das Mort wird nicht weiter gewünscht JI< schließe deshalb die Diskussign und wir Hat das Kartell (Syndikat, die Konvention) einen Einfluß ausgeübt:

Tatsachen und dur<h die Spannung von 8 #, werden die einzelnen Walzwerke nicht vershwinden, sie werden eine Ver- 201 Us einführen und si<h auf diese Weise am Leben erhalten.

; Direktor Mannstädt- Kalk: Jch möchte darauf erwidern, daß in dieser Beziehung wohl unserer aller Ansicht dahin geht daß keiner unter uns ist, der daran glaubt, daß die Stahl- werke die Absicht haben, uns auszuschalten. Das ist nur eine natürliche Folge. Wie ih schon gestern ausführte, sind die Stahlwerke uns in den meisten Sachen so wesentlich überlegen daß wir gar nicht daran denken können, ihnen Konkurrenz zu machen. Besonders bei allen Produkten, zu deren Herstellung die E zum Auswalzen und das Gas als Kraft- quelle gebrauht werden kann, find wir 3geschalte Das Uebel liegt ja nur E

g ; Stabeisen-

f d ESianto ì i aft bei den Siemens-Martin-Oefen beschäftigt werden.

meinen angeben. Frage 3 lautet:

Erzeugnisse erstre>en sih die Bestimmungen d Kartellvertrags ?

wortet. Frage 4:

Wert der Syndikats oder während der drei lezten Jahre?

j me : 1d Es läßt sich nur die Zahl der Arbeiter in den Betrieben im allge-

Auf welche in den syndizierten Betrieben hergestellten Diese Frage ist in meinem Bericht ausführlich beant-

Wie groß ist die jährliche Menge und der jährliche syndizierten Erzeugnisse seit Bestehen des

“— i Varsißender : data qus rainee N N aas ee mann B gender : Vie aus meiner Darstellung hervorgeht, findet eine Kon- | Das ist nicht der Fall.

eine betonen, daß bei den Grundlagen und Grundsäßen, die dafür aufgestellt sind, die Absicht vorgelegen hat, eine Organisation zu schaffen, die die Schäden, Nachteile und Un- vollkommenheiten beseitigt, die zweifellos den jeßigen Verbänden anhaften, dadurch, daß sie viel zu eng begrenzt sind in ihrer Tätigkeit und ihrem Umfang, und daß sie nicht au< gleich- eg | deitig die Verbandsbildung in den weiteren Fabrikaten er- möglichen. D) hoffe, daß die Bemühungen, die für die Schaffung dieses Verbandes aufgewendet werden, Erfolg haben Ob es gelingen wird, ih weiß es nicht. Jedenfalls wieder- hole ich, daß diese Bemühungen getragen werden von dem Gedanken und der Absicht, die Schwierigkeiten, die jet für die weiterverarbeitenden Industrien bestehen, wenn nicht zu beseitigen, doch erhebli<h zu mildern. \

Wird das Wort no<h verlangt?

25 E : [B <6 arößiten Besorani 3 e Md ) s E A E Lay s I cia ln früher ca. 4 H. hatten. Jh möchte bringend bitten, daß a) auf die Konzentration der Betriebe : V 4 4 P Ar » * (3 e L 4 Pr - Y d ) - ¿ æ d . A S P f c L Gi: L a 9 Dio (s e s 5 » ? G . - - c e he ae für N v 4 oos Bee A A s R diesem Uebelstande abgeholfen wird und wir eine unserer Lage our< Ausschaltung minder leistungs- verband haben. Die Syndikate haben ja doch den Zweck, tingentierung nicht statt. Es werden eben je nah der Nach- i @ ae e aan L N U E r n entsprechende Frachtbasis erhalten. cübiget A il ebet t E zu erreichen, als in dem gewöhnlichen freien A verb N A Verhältnis der Beteiligungsziffern der einzelnen il M sind dann an das Ende unserer Besprechungen immer und immer bis ins Ungemessene ausdehnende Sroß- t O ; S A E | erzielt werde aa It R 0 Werke die Versandme E ola über den Halbzeugver e O ; Walzwerksbesiger Menne-Weidenau: Au} die Worte b) auf die Konzentration der Betriebe L rden fann. Das multipliziert sich natürlich von Ee Versandmengen auf den Markt gebracht. wird ibe N C A E N Syndikat zu Syndikat. Der Halbzeugverband erhöhte seine rage 9: jedem der Herren Redner in Kürze zugehen, mit der

industrie.

Vorsißzender: Meine Herren! Wir stehen in der Be- sprechung der Frage : welche Einwirkung die zu behandelnden Kartelle auf die Fertigwarenindustrie gehabt haben.

Kommerzienrat Funcke- Hagen: Jh hatte vorhin im all- gemeinen gesprochen, jet möchte ih aber einen Einzelfall aus der Vergangenheit erwähnen, um damit in Zukunft solche Dinge nicht wieder vorkommen. Es sind am Ende des Jahres 1902, gerade als die Preise in der Eisenwaren- fabrikation am allerschlechtesten waren, Verkäufe unter 100 #4. für Stabeisen an große Händler gemacht worden in über- großen Mengen. Die betreffenden Händler sind an die weiter verarbeitende Jndustrie herangetreten, sagend: unsere Werke sind ausverkauft, wir können Jhnen das Material nur liefern

des Herrn Vorredners möchte ich eins erwidern. Heute morgen hatte ih no< Gelegenheit, eine Rücksprache mit dem Vor- sizenden des Halbzeugverbandes zu führen, und habe die Ver- sicherung wiederholt bekommen, die ich schon früher bhefommen hatte, daß uns Siegerländern nicht diese Frachtbasis ein- geräumt ist, um den Martinwerken eine Schwierigkeit im Ab say zu bereiten, sondern nur zur Unterstüzung der notleidenden Siegener reinen Walzwerke.

Geheimer Kommerzienral FKirdorf-Gelsenkirchen: Meine Herren, ih nehme an, daß unser verehrter Herr Vorsizender mir Gelegenheit geben will zu« den Erörterungen, die ih gestern als förderlich hinstellte. Jch habe deshalb wiederholt gebeten, die Diskussion, die, wie gesagt, mir unfruchtbar erschien, doch auf den praktischen Boden zu lenken, weil ih

dur < Zusammenfassen der verschiedenen

Stadien des Produktionsprozesses die-

nenden Betriebe in einer Hand? - Ueber in Betracht kommen, hat der Herr Referent in seinem gedru>ten Referat Mitteilung gemacht.

Kommerzienrat Kantorowicz- Posen: Jst es denn über haupt beabsichtigt, minderleistungsfähige Betriebe auszuschalten? Das wäre doch eine Fage, die hier wohl erörtert werden müßte, denn sonst hätten wir es ja nicht mit Syndikaten sondern mit Trusts zu tun.

Reichstagsabgeordneter Molkenbuhr-Berlin: Jch glaube, das braucht gar nicht beabsichtigt zu werden. Sobald irgendwie

die tatsächlichen Verhältnisse, die hier

Lott s s p 2 C F

Preise, weil die Vorprodukte des Halbzeugs infolge der Syndizierungen erhöht waren. Wollen wir nun nicht unsere 4 d) , v toro 11s q j ç Ca Ey f Existenz verlieren, so müssen auch wir unsere Stabeisenprei]e entsprechend erhöhen. Zu diesem Zweck müssen wir einen O haben. Wenn der Stabeisenpreis heute auf 2( U stände, wäre das für den allgemeinen Verbrauch nicht zu hoc. Also nochmals, wir plädieren nur für die Errichtung eines Stabeisenvecbandes.

N Fi ho Pr: s io afi n 1 5 r Ï {j Vorsitzender: Die Diskussion ist geschlossen, da sh niemand mehr zum Worte gemeldet hat. Wir gehen über zu Frage 13: C H nr Au hit ; c Hat das Kartell (Syndikat, Konvention) aus

&

Sto Arbeiter + G Q . d: 2 d

die Arbeiter und Lohnverhältnisse der J

Aus welchen Gründen, in welchem Jahre und fi

welche Zeitdauer ist das Kartell errichtet worden? Frage 6:

Zweck des Kartells (Syndikats, der Konvention)? Frage 7:

vention)?

nichts hinzuzufügen. Nt vrith0 S, a0 . c 2 6 2 Ce

___ Vorsigender: Es fragt sih, ob zu den Ziffern 1— 3 >Y . E) M; of » Ho É Q i r einer der Herren noch eine Bemerkung zu machen wünscht. Das scheint nicht der Fall zu sein.

nehmen, daß gegen die Tatsachen, die der Herr Referent i

Organisation des Kartells (Syndikats, der Kon

find ebenfalls in meinem Berichte behandelt und ih habe dem

Jch darf also wohl an-

Bitte, es zu prüfen, eventuell zu berichtigen und insbesondere auch die Stellen zu bezeichnen, die etwa wegen ihres internen geschäftlichen Charakters nicht geeignet sind, ‘dem zu veröffent- lichenden Protokoll einverleibt zu werden. Jch “adt aber dringend bitten, in dieser Beziehung nicht zu ängstlih zu sein, damit wir nicht der Oeffentlichkeit gerade das Material vorenthalten, das zu ihrer Aufklärung ‘erwünscht ist.

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i ._ J möchte, ehe wir ganz auseinander gehen, den Herrn Referenten bitten, Mitteilung zu machen über die weiteren Pläne, die in bezug auf die Kartelle der Eisenindustrie 6 bestehen.

ren Referent Regierungsrat Dr. Voel>er: Es besteht die Absicht, Ende Januar oder Anfang Februar eine Sißung zu n | halten, welche sich mit den Verbänden der Walzwerksindustrie

zu 105 bis 110 M, und Sie müssen 4 bis 9 Monate nach 1 I / Ee S J f D E Y O e der Spezifikation auf die Lieferung warten. Gleichzeitig wurde | S Fur außerordentlich vorteilhaft hielt, da}z die hervorragende fartellierte Werke wie YIEr . Ler Halbzeugverband Sen yndizierten Betriebe Einfluß gehabt? seinem Bericht in dieser Beziel führt l finsprü ini ] äd i in den Zeitungen nah der Richtung hin Stimmung gemacht. Gesellschaft, die sich zur Beurteilung der Kartelle zujammen- | oder ähnliche Produkte in den Handel bringen zu einem Preije, A Rur S E L A und Bedenken auch von de s e O T A E Kurz, es sind eine ganze Reihe von Leuten gezwungen worden, gefunden hat, gerade zu den Punkten Stellung nimm fi Die daß die Spannung 10 flein wird, daß Die reinen Werke nicht B «SU) Dar! _die Yerren daran erinnern, daß wir dieser nicht erhoben Du on den Herren Vertretern des Syndikats E Hem. Trägerverband und mit den Verbänden in ihr Material über 105 und 110 M zu kaufen, und dabei in heute für die Kartellfrage im Mittelpunkt der Diskussion ¡teht. mehr CLIFLCTEN tonnen, dann werden sle von selb}t R A6 N vejlimmlen Sinn untergelegt haven, nämli den, M ofard V a A i n besassen wird. Es wird Jhnen auch höheren Mengen, weil sie fürchten mußten, in 4 bis 5 Mo- | Es 11 wiederholt hervorgehoben worden, daß wir als voll- schaltet. Einmal fann das daher fommen, daß der Preis des M. das Kartell als solches auf die Arbeiter- und Lohn- E Referent Regierungsrat Dr. Vater: Meine Herren! | vorher wieder ain Bericht zugehen, mit dessen Ausarbeitung naten kein Material zu bekommen. Höchstens einen Monat | kommenstes unker den Rohstoffkartellen wohl das Kohlenkartell | Halvzeugs }0 hoh gehalten wird, daß dabei die reinen Walz- rge einén Einfluß angestrebt hat, und ferner, ob sich Ly Me Or Bericht noch etwas berichtigen. Jnfolge E augenblicélih befaßt bin, und es werden bet dieser darauf kamen andere Merke, die nicht diese Abschlüsse gemacht zu betrachten haben, und meine Meinung war, ob es nicht | werke nicht exieren fonnen, anderseils, daß die Preise für durch die Wirksamkeit des Kartells tatsächlich ein ungünstiger “eud Drucisehlers ist die Spannung zwischen Stabeisen und Selegenhei! E vielleicht diejenigen Fragen, die Herr gelingen möchte, für die anderen Industrien auch vollendetere Fertigfabrikate möglichst niedrig gestellt werden. Nun werden Einfluß auf die Lohnverhältnisse hat nachweisen lassen. Halbzeug aus 20 M. angegeben; he beträgt 30 M In einem | Seheimrat Kirdor| heute angeregt hat, mit zur S rache ( : | ¡weiten Fall sind dur ein Versehen des Druers bei der tfommen ftönnen. E : n

hatten, mit ihren Angeboten “heraus, und in ganz turzer Zeit sahen sich die Händler, die zuerst ihre Kundschaft zum Kaufe veranlaßt hatten, gezwungen, wunmehr weitere große Mengen abzustoßen zu ganz billigen Preisen. Den Verlust, der dadurch entstand, trägt natürlich die weiter verarbeitende In- dustrie und die Walzwerke, die das ganze Fahr 1903 hindurch mit diesen Verkäufen zu rechnen hatten. Derartige Abschlüsse

Kartelle nah diesem Muster zu \chaffen, natürlich den be- sonderen Verhältnissen angepaßt, mit Rücksicht auf die viel schwierigeren Verhältnisse, die immer \hwieriger werden, je verschiedenartigere Fabrikate hergestellt werden. Mein Wunsch war, daß namentlich, was ja auch der Vertreter des Halb- zeugverbandes geradezu angeboten hatte, einmal die Pläne, die Grundlagen des beabsichtigten Stahlwerksverbandes dar-

E E A E

ja die Preise für Fertigprodukte niedrig werden in dem Augen- bli>, wo die Werke, welche auch die Halbzeuge herstellen, größere Mengen auf den Markt bringen. Denn schließlich wird der Preis der Fertigfabrikate abhängig sein von dem Angebote, welches vorhanden ist. Werden nun die großen Walzwerke dazu übergehen, Fertigprodukte herzustellen, so werden die minder leistungsfähigen Betriebe zu allererst aus-

Geheimer Kommerzienrat Kirdorf- Aachen: Jch möchte nur darauf aufmerksam machen, daß es sih empfiehlt, die drage so u behandeln, wie sie gestellt ist, und Abschweifungen auf andere Gebiete zu unterla}}en, die zu endlosen Debatten ühren würden.

Teil der

Vorsitzender: Jch erste

wiederhole, der Frage lautet: hat das Kartell auf die Arbeiterverhältnisse der

lothringishes Material als rheinish-westfälishes und umge kehrt angeführt worden. - : Vorsizender:

die Löhne in der Walzwerksberufsgenossenschaft dieses Schriftstück in Zirkulation seßen.

Umstellung des Saßes die Preise, die ih angegeben habe für

E Es ist mir hier eine Zusammenstellung überreiht worden von Herrn Kommerzienrat Wiethaus über Jch werde

n Vorsißender: Meine Herren! Die Gegensäße, die in diesen beiden leßten Tagen in die Erscheinung getreten find sind entschieden noch schärfer gewesen als die, die wir in den beiden ersten Tagen sich haben vor uns entwi>eln sehen, und anscheinend find das ist wenigstens der Eindru>, den ich aus den hier gehörten Reden gewinnen mußte die Parteien sih weniger näher gekommen, als das in den beiden ersten

tätigen konnten nur Merke, die Halbzeug selbst herstellen, denn Bott V ' ( A i i A / 2 l unter 100 M. kann natürlich“ fein Merk Stabeisen walzen, | Fet&gt würden, um zu 4 ob sich nir die Bedenken, geschaltet werden. M haben A e G syndizierten Betriebe Einfluß gehabt? Diese Frage werde! n : wn c at T ies (>4 y A S é » » l V 6 B ca Ner No h » 4 c Nor >20 20 10 d 9 D R h èÎ + e ) \ Verde ( V0 A C : . C » N - T , q Í welches fein Halbzeug fabriziert. Selbstverständlich fann man welche Nee gegen die Bildung des Verbandes erhoben A, A A dis O eat A die Herren wohl ohne weiteres mit nein Gaarden u, L AAE as Wort zu Frage 1——6 wird niht mehr gewünscht. Tagen der Fall gewesen ist, vielleicht deshalb ih bitte das den Halbzeugverband nicht dafür verantwortlich machen; es waren, hejeiligen Lepen. Jh verde gie) N fommen, Preisen Gn U eia s v Lhoma® NUPDE 1m1 A stimmung.) Der zweite Teil der Frage ist: hat das Rartell Jh schließe deshalb die Diskusion und kann Jhnen nunmehr nicht falsch aufzufassen weil mit einer gewissen Hart i a î » O +rati 2 io ti » A, Y J f y ) ï cht 5 ifd i Ö chie enen ) arte 1 et j Le Us G U . D p \ Cs Er j 1 (-- A / s E s - ov e hei s (0 V Y C4 , , N S: S (fi É f 1 C4 j 4+ C : : 5 : a E ist nur eine Jllustration dazu, wie nog €s ist, daß der ob sich nun nicht zwichen diesen verschiedenen A tellen mehr | kleiner wurde jetl ) Während D on) N ou auf die Lohnverhältnisse der syndizierten Betriebe Einfluß anheimstellen, ob Sie die Absicht haben, no<h in eine Er- näckigkeit bestimmte Dinge und Erklärungen und An- MWechselwirkungen schaffen lassen, damit dadurch alle die ver- } hatten von über 20 S. mit der einen Ausnahme von 1894, gehabt? “Wir haben uns bliebe d M y d G : besd k A f örterung allgemeiner Art einzutreten, wie sie Herr Geheimer shauungen immer von neuem zur Sprahe gebracht End R 3 bisher immer darauf beshräntt, zu þ R & e i euen Jul Pra gebvracht hnnd,

Halbzeugverband auf die geschäftlichen Maßnahmen seiner Miitglieder energischer Einfluß auszuüben suchen muß, wenn er volfswirtschaftlih nügen will. Fabrikbesißer Ernst Boe>er- Hohenlimburg: Meine Herren! Es is nun {hon seit 4 Tagen über Halhbzeug ge- sprochen worden, es ist auch gesagt worden besonders von dem Herrn Handelskammersekretär Gerstein, es ließe sich nicht alles syndizieren. Jch bin anderer Meinung. Jh stehe einem Syndikat vor, welches mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, um es ordentlich zu fügen, und ih habe gefunden, daß die größten Preisverderber die weit größten Gegner des Syndikats waren und sich heute freuen, daß wir fie nachträglih aufgenommen haben. Wir haben auch mit vielen Sorten und Qualitäten zu kämpfen und tonnten deshalb anfangs nur einen gewissen Sto> syndizieren. Jch möchte fahren auch den Herren von der Kleineisen-

dasselbe Ver] industrie raten. Das deutsche Federstahlsyndikat hat es sogar

fertig gebracht, mit seinen Abnehmern im Auslande wieder | Ausfuhr, die wir haben müssen, möglichst auf die Fertig- | ist für Halbzeug; wäre dieser Schuß nicht da, Frage 1 ine i is I P ein Syndikat abzuschließen, und zwar mit heißblütigen Leuten fabrikate und die vollkommensten Fabrikate scließli<h zu wir in diesem Augenbli sehr billiges Halbzeug vom Auslande j s L 0, Aue Mata informatorische Veveutung [9E Geheimer $ 21 i sonfi Stufe gestellt werden kann. Es ist das au< von den Ver- wie Spaniern, Italienern und anderen, mit denen nicht leicht | konzentrieren. Das geht aber nur, wenn wir auf solchen | kaufen können. Nun hat Ihnen eben Herr Funcle erzählt, H wollen nur wissen, welche Kartelle die Absicht hatten, | &erren! "R Uengienra: Kirdorf- Gelsenkirchen: Meine | tretern des Syndikats anerkannt worden. Ob pf T du werth ift. Augenbli>lich find wir im Begriff, mit Meg kommen. Leider ist meiner Ansicht nah die Zeit viel | daß die Werke Ihres Verbandes zu ganz außerordentli A Arbeiterverhältnisse einzugreifen. rals L a6 möchte meine bisherigen Bemerkungen dahin | in früheren Fällen -— eine unmittelbar praktische Wirk e unsern Konkurrenten im Westen einen Verband zu <ließen | zu vorgerüct, um diese Sache zu erörtern, und ih spreche | billigen Preisen das Stabeisen verkauft haben, zu so billigen A E Schmieding-Barop: Jh bedaure, daß ih | wird 4 ie as bie eit dase Mes ga, 5s | eine Verständigung zwischen den Interessentengruppen entstehen und zwar in der Art, daß wir unsern bisherigen Besipstand mein Bedauern aus, daß meiner wiederholten Bitte in der | Preisen, daß wir dafür das Stabeisen bei heutigen HalbzeuP as niht gewußt habe, denn sonst würde ih gerade bei | weit die war O a r O s Mellen sein, Wie 1 e me Lo zweifelhaft. Immerhin besteht eine leise | M O Ad qiarbe, 5 witd ruh gelingen. Aber seien Sie Richtung nicht gefolgt ist. J< meine aber, wir sollten bei preisen entfernt nicht herstellen fönnen. Es tut mir furchtbat Frage 10 darüber gesprochen haben. cnbuifteti: A igten der in Frage kommenden Jndustrien und | Hoffnung in dieser Beziehung doch. Denn es is > : E f stets vorsichtig mit der Behandlung der. Kundschaft; nicht | den nächsten Verhandlungen die Gelegenheit wahrnehmen, um leid, Jhnen sagen zu müssen: den Schuß“ der nationalen Vorsigzender: Das tut mir herzlich leid, aber ih kann Veebänber V Kiken: für möglich halten, derartige geschlossene teristis<h und die Herren werden mir das alle zu Mets j _ _\croff auftreten, nicht bureaufratish, möglichst die Wünsche | diese wirklih zu einem für unsere gesamte Industrie und | Arbeit, den Sie für si< in Anspruch nehmen und den wil unmöglih voraussehen, daß hier eine Frage mißverstanden wie ja N cin a 46 ta dag rauf hingewiesen, daß daß eigentlih der Gedanke der Kartellierung an Ks von Jhnen auch gerne gegönnt haben, den haben Sie uns, Jhren wird. Wir haben diese Frage bisher immer so behandelt. | in erster Linie GuE L e Masi Roblentondität, unb feiner Seite, soweit es sih um die Praktiker handelt, bean- ] è L d e tai, Ung N

der Kundschaft zu erfüllen suchen, und Sie werden sehen, daß Unsere Jndustrie, die im

die Syndikate leicht zu bilden sind.

schiedenen Gegensäße geflärt werden, daß die großen Gefahren, wie sie vom doktrinären Standpunkt von dem Herrn (Geheimrat Wagner befürchtet werden, tatsählih auf den richtigen Weg geleitet und namentlich die Gefahr als gar nicht bestehend nachgewiesen wird. Jch meine, es müßte unser aller Bestreben sein, daß all das Material, was heute zu billigen Preisen als Salbzeug oder Rohmaterial in das Ausland geht, dem Fnlandsverbrauch zugeführt wird. (Sehr richtig!) Wenn - das richtig ist, dann hätten Sie auf meinen Wunsch eingehen sollen und darüber in die Erörterung eintreten. Das wäre fruchtbar gewesen.

J< will nur no< kurz anführen: mein Wunsch und mein Ideal wäre, wenn durch solche Verbindung der einzelnen zu bildenden Kartelle wir dazu kämen, daß für Rohstoffe, für Halbzeug, möglichst jeder Verkauf nah dem Auslande zu Notpreisen ausgeschlossen wäre, daß wir dazu kämen, die

damit unser gesamtes Naterland praktischen Erfolge zu führen. (Bravo!)

ja sie stiegen sogar auf 40 bis 60 M, bei denen natürlich die reinen Waizwerke sehr gut bestehen konnten, haben wir jeyt eine Spannung von 8 M, bei der die reinen Walzwerke nicht mehr eristenzfähig sind. So wird diese Ausschaltung- ohne daß eine direkte Absicht vorliegt, erreicht. J< glaube daher diese Frage ist bis zu einem gewissen Grade zu be- jahen. Es ist ja auch in den leyten Tagen von den Walz- werksbesizern in re<t ausgiebiger Weise ausgeführt worden, daß sie zuschießen müssen, während die syndizierten gemischten Merke in der Lage sind, bei solchen Preisen noch bestehen ¡"l können. \

Fabrikbesißer Springmann-Hagen: Meine Herren, au dem Banner, das wir reinen Walzwerke tragen, steht: Schub der nationalen Arbeit! J<h nehme genau dasselbe an von den Werken des Halbzeugverbandes. Den Schuy der nationalen Arbeit finden Sie in dem Zollshuß, der Jhnen gewährleisle dann würden

treuen Abnehmern, mit diesen Unterbietungen genommen!

fragen, ob das Kartell einen ungünstigen Einfluß gehabt habe, und es hat si<h immer herausgestellt, daß die Frage verneint worden ist. ; Ingenieur Shmieding-Barop: Wenn si diese Frage nur auf die Betriebe des Halbzeugverbandes beziehen soll und nicht auf die sonstigen syndizierten Betriebe, dann habe ih persöônlih nichts dazu zu sagen. Wenn dagegen eine Er- örterung auh bezügli<h der anderen syndizierten Betriebe stattfinden fönnte, so würde ih meinen, daß bezüglich Der Betriebe des Feinble<syndikats eine Erörterung wohl am Playe wäre. Wenn das aber nicht beabsichtigt ist, dann habe ih nichts dazu zu sagen. j | __ Vorsigender: Das war nicht beabsichtigt. Es ist aus- drücklich von dem Einfluß auf die Arbeiter der syndizierten Vetriebe die Rede. Von dem Einfluß auf die Arbeiter der nichtsyndizierten Betriebe wird gehandelt bei Frage 10. Die

Das Wort wird nicht weiter gewünscht.

örterung, die si< \{le<t in unseren Fragebogen direkt ein- spannen läßt.

Herr Geheimer Kommerzienrat Kirdorf hat darauf auf- merksam gemacht, daß es nötig sei, eine gewisse Wechsel- wirkung zwischen den Kartellen der verschiedenen Gruppen der droduktion herbeizuführen, diese Kartelle selbst möglichst vollkommen zu organisieren und dann als gemeinsames Ziel hinzustellen, daß wir unseren Export möglichst in Gestalt ‘von Fertigfabrikaten anstatt in Form von Rohstoffen und Halbzeug bewirken, daß also Rohstoffe und Halbzeug möglichst auf dem inländischen Markt durch ein Zusammenarbeiten dieser Ver- bände untergebracht werden.

; Jch stelle anheim, meine Herren, wenn Sie über diesen Gedanken sich noch aussprechen wollen, das jeßt zu tun. Für uns wird es jedenfalls interessant sein, Jhre ‘Ansicht darüber

daß nach den Ausführungen des Herrn Kommerzienrats Weylandt

Kommerzienrat Kirdorf-Gelsenkirchen angeregt hat, eine Er-

obwohl sie von verschiedenen Seiten und wiederholt als unzu- treffend bezeihnet worden sind. Diese Eigentümlichkeit hat sich durh die ganzen Verhandlungen der beiden leßten Tage hingezogen, und darin liegt auch die Erklärung dafür daß eine Verständigung niht hat zu Tage treten können. Troß dem sind diese Verhandlungen für den Hauptzwe, uns darüber zu orientieren, wie die Kartelle gearbeitet haben, wie sie ein- gewirkt haben auf die verschiedenen Jnteressentenkreise, und welche Auffassungen sie dort hervorgerufen haben, von außer- ordentlichem Wert gewesen. Jch glaube, daß sie nah vielen Richtungen hin neues Licht verbreiten über die Kartellverhält- nisse, und daß sie uns auch deshalb wertvoll sein müssen, weil sie uns die Verhältnisse eines Kartells gezeigt haben, das in der Geschlofssenheit der Organisation U vielleicht darf man es auch sagen in der Großzügigkeit der Politik mit dem Kartell, mit dem wir uns zuerst beschäftigt haben, mit dem Rheinish-Westfälischen Kohlensyndikat nicht vollkommen auf eine

standet worden ist; im Gegenteil, ih habe eigentli stand ) L ( p ( aus den Reden der Herren, die sih durch die Politik bis Galtae