1904 / 25 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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und {ließt : Die Hamburger Polizei ist si im vollen Umfange der Arbeiter au Naturärzte wählen könnten, da wollten die Medizin- spru<. Es sind von einer Berliner und einer österreihishen Firma Der Herr Abg. Müller-Meiningen hat die Nerordnung über die

lange zugeseßl, bis sie es fertig bekommen. Die polnischen Arbeiter Mit Einzelheiten werde ih eventuell no< aufwarten. Im c j l i

werden von den Vorgeseßten in der \{<mähli<sten Weise beshimpft. | Oktober 1903 durfte der Verband fortschrittlicher Frauenvereine shweren BPerantwortung, die aus ihr ruht, bewußt, und sie wird nah ärzte e davon wissen. Der Kampf werde von den Aerzten in | allerdings die Kartellberihte in Buchform veröffentliht worden. Damit Beschäftigung von Steinhauerx berührt und namentli ein Erkenntnis

Die Aufsichtsbeamten bilden ih allmählich zu gar p Agenten | etne Verhandlung über die Reglementierung der drostitution nit | wie vor den Weg beschreiten, den sie einmal beschritten hat, und sich einer eise geführt, die nicht zulässig sei, indem sie glaubten, vas sie hängt die Verwaltung des Reichsanzeigers" nicht zusammen, und | angeführt wona es für zulässig erklärt worden fein soll, daß Steinhauer

aus. Sie haben veranlaßt, daß polnische Arbeiter entlassen wurden, | abhalten, und die Frauen mußten von Hamburg in das Land des | dur Ausführungen, wie wir sie hier gehört haben, niht um Haares- für eine verfehlte Geseßgebung, wie es die Krankenkassengeseßgebung 2 eber i no< diese Verwaltung kennen O rad ves: ilden be Gd ' ih dabier Arbeit bédidét b / t? ' | / weil sie si< angeblich geweigert haben, Deutsh zu sprechen, kflassishen Hammersteinschen Segments, na< Altona wandern, um | breite von ihm abbringen lassen. sei, shadlos gehalten werden müßten. Man sorge erst dafür, daß dur) e erpaenng ag, zwischen dem | nachdem sie i re neunstündige Arbeit beendel haven, noch mit anderen L E obwohl es Tatsache ist, daß die polnischen Kinder zum großen | überhaupt nur über diese Frage sprehen zu können. Es ist sehr Abg. Wurm (Soz.): Die, Stimmung des Hauses läßt keinen eine Zentralisalion der Kassen diese [eistungs\ähiger würden und höhere | Verleger und Dru>er über dies Buch geschlossen ' ist. F< kann also | Arbeiten bes<bäftigt werden. Ich halte diese Auslegung nicht für 1 LG in den Schulen E Deuts E Dn G TE [Gwer@ da N On ju S Der il S ae darliber, 2e E g E der Dun N A E aliorhabe 4 Neve ee De Ea M fein rer in dieser Beziehung keine Auskunft erteilen. ri<tig. Der Sinn solcher Arbeitershußbestimmungen is do der, daß t stehen hinter den Privatbetrieben in dieser Beziehung niht zurü. uriosa in diesem Jahre sind Legion. Zm uni war es re<ht heiß: | ist, daß der säch]1]<e Fel eist moralishe Eroberungen au< in oteler ( „zeige, welch tiefen Z uslein de Ai ; 7 : : ; aci E f 2 Ich nis s ja lange Zeit als Bergarbeiter dirbeitet und | standen irgendwo die Fenster bei einer Versammlung offen, so be- | Hamburg gemacht hat. Man t es in Knuen fertiggebraht, cine Freisinnigen erreicht habe. Wie könne ein Freisinniger sagen, daß die ge- Wenn getadelt wurde, daß ein ziemlich langer Zettraum! zwischen | man annimmt, daß cine gewisse Beschäftigung so gefährlih, so ä j

ortrages, in dessen Verlauf rühmte Selbstverwaltung der Krankenka] ine D : 7 ] j E : i die Polizei als nicht amten sei! Es sei eine Nerdächtigung, da die Kassen die gutbezahlten Be- | liege, so dürfen die Herren nit vergessen, daß wir für jede einzelne | eine solhe Arbeit nur eine bestimmte Zeit verrichten kann, und daß er

kann daher aus eigener Anschauung mitreden, wie es bei den Wahlen | kamen es die überwacbenden Behörden fertig, diese Versammlung als Versammlung zu verbieten wegen eines amten nur anstellten, weil sie Sozialdemokraten seien. Die Kassen be- | Verhandlung sehr umfangreiche statistische Vorarbeiten machen. und | in der Regel seine Kräfte dann so weit verbrauht hat, daß er ohne

fe nur eine Verwaltung der Be- den einzelnen Umfragen über die verschiedenen Industrien dazwischen | nervenangreifend, \o gesundheitshädli< ist, daß der Mann überhaupt zugeht. Dem Arbeiter wird einfa<h befohlen, wem er seine Stimme | eine solche unter freiem Himmel zu verbieten. Hat ein Staatsmann Aeußerungen hätten erfolgen können, welche

zu geben hat, und wehe dem der es nit tut! r ira Gemeinde! E Mut, p T A r Dein B N a ns B angeletes Lia O O s 4 N M g der guten nur a E e irn welcher Partei bie Beamten R: <öfenwahl wurde ein Ar eiter, der es gewagt hatte, gegen ie iedenen Einzelstaaten ein Ende zu machen : raf von Bülowo pra eit de usnahmegeseßes galt, heute aver 11 mehr durch ein j rum, welcher Parle j angehzrten; | paß wir in de A an ständi j C, ; R ; E S erttion zu wählen, troß seiner 21 Jahre Dienstzeit entlassen. | im Herrenhaus das gewihtige Wort: „Deutschland in der Welt | solhes gestüßt wird. Übrigens ist es interessant, daß der Herr sie stellten die‘ an, die leistungsfähig und yertrauenswürdig seien. s A Wér L L E A Ae R i e S nicht D in der Lage ist, andere Dem volnishen Arbeiter in Oberschlesien ist es ganz unmögli, sein | voran!“ Aber wie stimmt dieses Wort zu der auf diesem | Kommissar heute zugegeben hat, daß in Hamburg eîne Bordell- Sehr bedauerlich sei es, daß zwar der Reichstag Geseße mache, aber | 0 rie Vor ee L SOIE 0 n eje Urbel rbeiten zu verrih en. iese Fr 1, Dre in jener Verordnung Koalitionsreht auszuüben. Unsere höchsten Staatébehörden sehen Gebiete unentwegt weiterbestehenden Krähwinkelei? Graf von | wirtschaft besteht. Früher hieß es tmmer, es gebe in Hamburg im deren Ausführung niht überwachen dürfe, weil das andessache fei. ift, will ih Ihnen an einem Beispiel vorführen. Um festzustellen, | festgesegt ist, ist ganz unzweifelhaft eine solche, die es ausschließt, daß es lieber, daß der polnische bai id En a ern B wh bel R A D De En E gea polizei Mi tigeres e He di L R at e E R SliMfaaian auf Ld E aa e wie das Kartell in der Eisenindustrie wirkt, wie die einzelnen | der Mann dann no< mit anderen Arbeiten beschäftigt wird. Wo ein als daß er si< an hristlihen Vereinen eteiligt. r haben raf von Posadowsky hat bezüg er Ausbildung der Frauen |0 eute wo ihtigeres zu tun, als au je Ausführungen des- Yam- [ ; \ aaten hie n ri . *ereinigungen, di die einzelr 4 ans C c i A feine E A bei den leßten Reichstags8woahlen treffende Ausführungen getan, daß er sih der Notwendigkeit gründ- | burger Nertreters näher einzugehen. Die Flut der Resolutionen zeigten auch die Berichte der Gewerbeinspektoren, deren Zahl außerdem Eh e o A A 4A N E M a E E eng: E E E der Arbeiter darf abhalten dürfen. Das Nersammlungsre<ht muß von Reichs wegen | liher Reform auf diesem Gebiete nicht verschließen kann. Möge sie | und Anträge zeigt, daß unsere 3 Millionen auf Sie (rerhts) ge- viel zu gering sei Die Bestimmungen über die Sonntagsruhe fänden l j id Mi N n zus ge Ha et dann noh über diese Zeit mit andern Arbetten eschäftigt werden, \o geregelt werden. Die Arbeitszeit und die Behandlung des Arbeiters | bald kommen! Wir werden jedenfalls alle unsere Kräfte aufbieten, wirkt haben. Sie haben jeßt das allgemeine Wettrennen weranstaltet nicht genügende Beachtung. Der Zentralverband der Industriellen verschiedenen Betrieben angefragt, in welchen Bereinigungen und Ge- | ist das in den betreffenden Bundesratsverordnungen immer zum Aus- ist nirgends so unmens{li<, wie e E n Oberschlesien. L B N E a Ra M E M [Oen C S Le L gge E E E E L E S Pérünfliger \chäftösverbindungen sie mit anderen Zweigen der Eisenindustrie | dru> gekommen. F< erinnere nur an die Verordnung für die sollen die Deutschen und olen friedlih neben einander ar eiten izepräsiden r. Graf zu olberg-Wernigerode erqu unsere Anträge ausre und ziehen fie zurü>, wie es Herr a sekretär habe neult esagt, ern ( on Dara ted Si B ; . cis N Î Ae können? Man benußt Pt die Kirche zur Agitation gegen die die Redner, auf die Arbeiterkammern und Rechtsfähigkeit der Berufs- | Trimborn verlangte, son um zu zeigen, wie unsere Anträge {ih von ens< könne es den Arbeitern verdenken, daß sie sih wirtschaftlich iei vab Sie as v E E Ae H D auch bestimmte g A festgeseut find, Polen. „Die Religion soll dem Volke erhalten bleiben“; wie ist das vereine nit einzugehen, da sie als Gegenstand von Resolutionen be- | der Pflaumenbrühe unterscheiden, die Sie den Arbeitern vorseßen. Sie organisierten. Dies Geständnis sei ein Fortschritt. Um so befremdlicher g erden müssen, ündlichen Verhandlungen | în denen rbeiter m! en sogenannten ulkanisierung8arbeiten be- aber möglih, wenn die Religion in dieser Weise zum Büttel der | sonders zur Beratung kommen werden. wollen uns jeßt beweisen, daß Ste eigentli<h die Väter der Sozial, sei es, wenn Gewerbeaufsichtsbeamte mit den wirt schaftlich organisierten vorzubereiten. \{<äftigt werden dürfen. Da ift aber ausdrü>lih gesagt, daß nah Kirche gemaht wird? Der Reichskanzler hat gesagt, die führenden Kommissar des Bundesrats, Hanseatischer Syndikus Dr. Schaefer: | reform sind. Vergebene Mühe! Sogar die Kaiserlichen Erlasse von Arbeitern nicht verkehren wollten. In Crimmitschau glaube man, die Herr Abg. Korfanty ist dann auf die oberschlesis<e Frage ge- Ablauf dieser Frist der Arbeiter no< mit anderen Arbeiten beschäftigt deutschen Schichten sollten sich fester gegen die Polen zusammenschließen. Die Tatsache, daßdie Versammlung mit dem Thema „DieReglementierung 1890 sprechen davon, daß in die Sozialreform des Staates die- Arbeiter in der brutalsten Weile unterdrü>en zu dürfen durch das | kommen, und er hat, wenn ih ret gehört habe, sogar erklärt, es wäre werden kann. Das ist aber hier bei der Verordnung für den Stein- Die Folge wird nur fein, daß die polnischen Arbeiter no< mehr mit | der Prostitution”" in Hamburg verboten wurde und dann in Altona statt- jenigen Forderungen übergeführt werden sollten, über welche die Verbot, dem Textilarbeiterverbande beizutreten, oder ihm weiter anzu- ins S&ande;- daf y der Regterung eine solche Politik t ügt betri T t d ll | E Füßen getreten werden. Der Reichskanzler hat urs Polen ein großartiges gefunden hat, ist richtig. Hâtten die Damen den Beschwerdeweg be- Arbeiter unter id selbst |<on Verhandlungen gepflogen haben; also gehören. Darin werde man ih gewaltig täuschen. lnd da wundere s 16) 90 er Leg g eine 10 olitil unter| üt | hauerbetrte niht der Fall. : Material dur<h seine Nede von neulich geliefert, es wird weit ver- \chritten, so wäre die Sache durch die Instanzen gegangen. Aber fie haben au< hier wird den Arbeitern die Priorität zuge\prohen. Ich unter- man sich noch, ‘daß die Klagen und Gegensäße immex mehr hervor- | werde. Herr Abg. Korfanly, ih kenne Oberschlesien au, und i ent- Herr Abg. Dr. Müller-Meiningea hat dann no< befonders auf „f breitet werden und in jedes Haus, jede Hütte, jede Grube | si mit dem Bescheid der Polizeibehörde begnügt. Ich glaube aller- \chreibe nicht die kleinliche Auffassung des Fürsten Bismar>, daß die trâten : Die Klassenjustiz in der lächerlich niedrigen Bestrafung von | sinne mi noch der Zeit, wie man in Oberschlesien keine polnische | die Bearbeitung des sogenannten Keupers hingewiesen und auf die : dringen. Die Antipolenpolitik bringt uns eine Armee von |. dings, daß die Dame, die in dieser Versammlung sprechen wollte, auch in A nur ergangen seien, una der Sozialdemokratie den Wind aus Arbeitgebern, die- die Schutvorschriften unbeachtet gelassen hätten, Bewegung kannte, und wo ein Ober\chlesier, wenn man ihn einen | S{wierigkei f bén D lbst die feine A i modernen Hochstaplern, die das Volk wirtshaftli<h ausplündern. der Beschwerdeinstanz die Erlaubnis nicht erhalten hätte. Die Dame | den Segeln zu nehmen; es ist gar nicht nötig, diese Erlasse damit zu müsse ebenfalls erbitternd wirken. Polen ‘nannte d e nit Entschiedenheit ablehnte und rlärt <wierig eiten, auf em Dau se; st die feineren Facettierungen unter Ein ‘Beispiel für die Hochstapelei bei den teutshen Aerzten: ist den Hamburger Behörden seit Jahren bekannt, und ein ähnlicher erklären. Wir haben stets mit Stolz darauf hingewiesen, daß Deutsch: L - 2 A O, 7 Vas Hn In ) Ie O erLiarie, Cr Dach und Fach auszuführen. Die betreffende Petition des Innungé- Auf dem Aerztekammertage in Breslau wurde von einem Vorgang wie dieser hier hat fich vor einem Jahre R Auch | land eine bessere Arbeitershußgeseßgebung hak als andere Länder, Staatssekretär des JZnnern, Staatsminister Dr. Graf | sei ein Preuße, ein Schlesier. Oberschlesien ist seit über | verbandes aus Nürnberg und Fürth liegt dem Bundesrat bereits vor, deutsben Aerzte gesagt, es würden polnishe Aerzte als damals wollte dieselbe Dame über genau Las\elbe Thema sprechen. | Aber wir baben au mit ähnlihem Stolz immer hervorgehoben, daß von Posadowsky-Wehner. 600 Jahren von der ehemaligen polnischen Krone abgetrennt, ie Königlich bayerische Regi 1 n Bird Mon Emissäre mit Unterstühung des polnischen Nationalshaßes nach Auch S wurde diese Dele O S als aan an O die e S at ag as [eßteren Meine Herren! Es ist heute zunächst von den Vorgängen die Rede und die preußische Regierung fann es unter feinen Umständen dulden a E e O wird im Bundesrat Gelegen- ? e\chidt, (fe cin ut schen ‘genden | temselben Tage eine Versammlun mit dem Thema „Das Hamburger | erklärt id das erstere. Graf von Posadowsky hat eine Lobrede auf di N Mee Aud L R : i : S i S D i 1 : Oberschlesien geschi>, um ih in rein ke schen Gegender | g s g ) g sich stere. Graf E 12 meisten gerecht l gewesen, die bei der Krankenkasse sich in Cöln abgespielt haben; man | daß Oberschlesien auh zum Schauplaß einer großpolnishen Agitation | Au die Frauenfrage ist heute wieder berührt worden Ja,

anzusiedeln und im Sinne des Polentums zu wirken ; die deutschen Vereinsgeseß und die Frauen" angemeldet wurde, lag die Vermutung Monarchie gehalten, die den Ar eiste Aerzte könnten desbalb niht daran denken, die freie Arztwahl ein- sehr nahe, daß die Dame unter diesem unverfänglihen Thema die- | kann. Das stimmt do<h wohl nicht, wenn zugleich Herr von Hammer-

zuführen. i

hat die Erwartung ausgesprochen, daß ih mi< über diese Vorgänge werde. Ic kann dem Herrn Abg. Korfanty sehr ernstlih versichern, | meine Herren, ih bin durchaus dafür, daß man den Frauen hier äußern werde. I< muß demgegenüber darauf hinweisen, daß wir werden deshalb im Notfall alle Miltel der Gesetzgebung in Be- | möglih| viel Gelegenheit gibt, #fi< felbst im Leben ihr Artikel 7 der Reiisve:fassung dem Bundesrat zwar das Recht gibt, | wegung seyen, um zu verhindern, daß Oberschlesien sich zum Schau- | Brot zu erwerben und si< so selbständig zu machen, und über Mängel, welche bei der Ausführung der ReichögesePe oder der | play großpolnischer Agitation ausbildet. (Bravo! rets.) Das ist ein | ih bin au< der Ansicht, daß man den Frauen nit ers<weren soll, zugehörigen Ausführungsverordnungen hervortreten, zu beschließen, und Akt der Staatserhaltung, da werden wir uns sehr nahdrü>lih, schr | öffentlih ihre Rechte in bezug auf die Ausübung ihres Berufs zu

Alle folche Dinge werden uns die Kanonen sein, mit | selben Dinge besprechen würde, wie unter dem anderen. Und dies | stein im preußischen Abgeordnetenhause das Dreiklassenwahlsystem alß denen wir die deutschen Burgen beschießen wollen. Ein Arzt, der | wurde zur Gewißheit, als în Berlin eine andere Dame in óffent- | das idealste Wahlrecht hinstellt. Dem Staatssekretär kann ih darin so etwas sagt, ist ein verkommenes Individuum, ist ein | licher Versammlung sagte, daß, weil die Polizei in Hamburg jenen ni<ht beistimmen, daß au<h in der Republik die Geldaristokratie

Lügner. (Präsident Graf von Ballestrem: Ih muß den Vortrag verboten habe, ein Thema angemeldet sei, das nit | zur Herrschaft käme. Er meinte auch: „Besitz - berectige

Redner bitten, von Leuten, die sich bier nicht verteidigen können, nit “R N könnte, um die Fe dis D e s Bun R der Regierung M l it S werden si Swe ( dis.)

unter Benußung der Nedefreiheit solche Ausdrücke zu gebrauchen; im | können, was sie unter dem verbotenen Lhema vea sichtigte. Diese | die Ar eiter merken und zur richtigen eit darauf antworten, daß der Reichskanzler nah $ 7 der Reichsverfassung die Ausführung energis<h wehren. (Bravo! rets. vertreten. Der Herr preußische Minister des Innern hat ja bereits

Deutschen Neichstag ist das nit Sitte.) Es ist ferner gesagt worden, Absicht ist nicht geglü>t. Der überwachende Polizeibeamte wurde Die Herren vom Zentrum fkrebsen von neuem mit der Legende, Not ad / G i M R A e Ani : L s N Mnn Bee i az

die Aerzte brauchten nicht mit den Kranken Polnish sprehen zu mit ausdrü>lihen Anweisungen versehen, und die Versammlung | daß die Sozialreform vom Erzbis{of von Ketteler von Mainz auf- Vet MeIMsgNteHe des überwachen hat ; das heißt doch aber En daß der idi MNTT Abgeordnete hat auch getadelt, daß der Herr Reichs- | einen Gesegentwur| vorbereite!, F „dem dent Frauen js Ber ; s Reichskanzler dafür zu sorgen hat, daß die zur Ausführung der | kanzler ich glaube, es war im vreußishen Abgeordnetenhause tretung ihrer Interessen weiterêr Spielraum gewährt werden soll,

fönnen, denn der Tierarzt spre<he mit dem kranken Vieh au< nicht | verfiel bald der Auflösung. Von allen Beshwerdeinstanzen auch gebraht worden sei. Da befinden sie sih auf dem Holzwege. Ketteler Polnisch. Das ist deutsche Kultur. Ein solches System ist eine Schande ! das Organ der Hamöourger Volksvertretung, das verfassungsmäßig | hat sich allerdings mit der Sozialreform beschäftigt, aber zeitlih Abg. Dr. M üller - Meiningen (fx. NVolksy.): Die Art und Weise, Verletzungen öfferitlih rehtliher Bestimmungen naczuprüfen hat, nah Lassalle und im Anschluß an Lassalle; er hat diesen \oga wie man mit Înitiativanträgen vorgeht, führt zu einer Verstopfung | ilt_ damit befaßt worden hat die Dame den Bescheid erhalten, briefli< um Rat gefragt, wie er auf dem Wege der Lösung sozialer der Geschäfte. Es werden Fnterpellationen und Resolutionen ein- | daß ihrer Beschwerde keine Folge gegeben werden fönne, weil die Probleme weitergehen Töônne, von denen er niht mehr verstehe gebracht über Fragen, die uns zum Teil seit 30 Jahren beschäftigen. Polizei sich in den Grenzen ihrer geseßlichen Befugnisse gehalten als man mit gesundem Menschenverstande davon begreifen könne Das Zentrum namentlich ist wit ciner Flut von Anträgen gekommen, habe. Die Angelegenheit gehört eigentlich niht in den Reichstag, Seit si das Zentrum mit Sozialreform beschäftigt, befindet es sid wie es früher ni<ht Sitte war. Bon Papier kann der deutsche | denn über das Vereins- und Versammlungsrecht hat noch die Landes- | im Schlepptau der Sozialdemokratie, und alle seine Anträge sind nuy Arbeiter niht leben. Die Segnungen, die damit den Arbeitern von | geseßgebung freie Hand. Es handelt ih ledigli<h darum, ob die | verdünnte Aufgüsse unserer Anregungen. Ketteler war ein Vertrete der Majorität zugeführt werden sollen, maten den Schaden nicht gut, | Polizei das Gesetz richtig angewendet hat ; ob es gut oder \{le<t ist, | kirchlicher Sozialpolitik. Schon 1848 haben die Arbeiter in de den der Zolltarif ihnen zufügen kann. Statt 25 Resolutionen zu | hat die Polizei nicht zu prüfen. Daß die in Hamburg verbotene Ver- ersten Berliner Arbeiterparlament den Zehnstundentag gefordert, un stellen, sollten die Mehrbeitsparteien lieber zwei bet den verbündeten | sammlung in Altona stattfand, ist auf den ersten Blid befremdend, | zwar vor Herrn von Ketteler, der erst im Oktober 1848 ö6ffentlidi Regierungen durhseten. Handeln Sie doch einmal, zwingen Sie die aber wenn die Altonaer Polizei dasselbe Material zur Verfügung ge- | auftrat. 1867 versuchten Fritsche und Hasenclever, Anträge einzu Regierung z. B. in der Frage des Zehnstundentag"s, zwingen Sie sie, habt hätte wie wir, würde sie jene Versammlung au< nicht zuge- | bringen, fanden aber nicht die Unterschriften der Linken, und die Antrâgs daß sie keine sikanöse Verwaltungöprarxis einführt. Diese Schikanen lassen haben. An sih wäre eine Versammlung mit dem Thema | konnten nicht einmal gedru>t werden. Das Zentrum kam, obwo führen Hunderttausende, ja Millionen der Soztaldemokratie zu. „Reglementierung der Prostitution* zugelassen worden, aber die | es hon mindestens seit 1873 dazu Gelegenheit hatte, erst 1877 mi Schaffen Sie liberale Fnstitutionen, schaffen Sie Koalitionsfreiheit, | Dante hat über diesen Gegenstand {on wiederholt in einer | jenem von itrm so gepriesenen Antrag Galen, ter aber au<h n ein freies Vereins- und Ñersammlungsrecht. Die vielen gestellten Anträge Weise gesprochen, die sih niht in den Grenzen sachlicher Erörterung | fam, damit es schiene, als ob etwas getan worden sei. Das Zentru find aber auch staatôrehtlih bedenkli. Man mutet uns zu, daß wir in bielt. Ihre guten Absichten will i< nit _ in Abrede stellen. Die | hat sich seitdem durchaus gleihmäßig verhalten ; es hat sih zögernd y einer Lesung Dinge durchbringen, die do<h in Form von Gesetzen Hamburger Behörden haben niht die Absicht, irgend etwas auf | einigen Konzessionen verstanden, mit Rücksicht auf die Wahlen brate e erledigt werden müßten. Technisch ist es rein unmöglich, sol< unrtife diesem Gebiete zu vertuschen. Die ‘Hamburger Polizeibehörde erfüllt furz vor Tores[<luß, am leßten Mai, noch den Antrag auf Einführung de Anträge in kurzer Zeit sahli< zu begründen und dur<zuführen. | ihre Pflicht in vollstem Umfange, und sie würde die shwersten sitt- allgemeinen Zehnstundenta es ein, von dem jetzt keine Nede mehr if Ueber die vorliegenden 49 Anträge könnten wir bis in den | lihèn Gefahren hervorrufen, wenn sie das jeßige System aufheben | Es ist dem Zentrum fiberbaupt mit diesen Dingen nicht Ernst; den

RNeichsgeseze notwendigen Anordnungen in den Einzelstaaten er- | von „Wasserpola>en“ gesprochen hat. Jeder Sghlesier wird mir be- | aber verzeihen Sie mir ih werde mir vielleiht die Feindschaft schr gehen, und daß der Bundesrat, wenn eine Landesregierung ein Reichs- | \tätigen, daß man das Polnisch, was in Oberschlesien gesprochen wird, vieler Frauenkreise dadur< zuziehen —, wenn ih sage, von der Politik geseß ungeseßlih ausführt, allerdings den Beschluß fassen kann, daß | allgemein „Wasserpolnis<h" nennt. (Sehr richtig!) Es ist ein ver- | sollten die Frauen ihre Hände fortla}ssen (sehr gut!), unb follten sh diesem Mangel abzuhelfen ist. Aber diese Bestimmungen der Neichs- | dorbenes Polnisch. F< weiß jeßt nicht mehr i< bin sehr lange | bei ihrer öffentlichen Tätigkeit tatsähli< nur auf das beschränkcn, verfassung können nicht fo ausgelegt werden, als ob der Reichs- | nicht mehr in Sglesien gewesen —, ob sich jetzt die Verhältnisse | was in ihrem Berufsinteresse liegt. Politis< agitatoris< tätig zu fanzler verantwortlih gemacht werden könnte für jeden einzelnen etwa geändert haben; aber aus der Zeit, wo ih in Schlesien gelebt | sein, das liegt meines Erachtens außerhalb des Berufs der Frauen Vorgang, der unter die Reichsgeseze fällt. Und so wenig, wie | habe, weiß ih, es war ein Polnisch, verqui>kt mit deutschen | (sehr richtig), und das zu unterstüßen, dazu werden die verbündeten wir über den Crimmitshauer Einzelfall in der Reichsinstanz ent- | Wörtern. Sehr häufig wurde ein Wort nur dadurch gebildet, daß | Regierungen ih nicht herbeilafsen.

scheiden konnten, so wenig können wir au entscheiden über «te Vor- | man das deutsche Wort mit ciner polnis<hen Endung versah. Daß Fh möchte hier an eine allgemeine Bemerkung kurz an-

gänge in Cöln. Das ist zunächst eine Landessache, deswegen | man denjenigen Teil der Bevölkerung „Wasserpola>en“ nennt, welcher | knüpfen. Ih höre so oft aus dem Reichstage, die verbündeten haben fih die Beschwerdeführer an die Landesregieruug zu | das MWafserpolnish spricht, ist eine Wendung, die in Schlesien gang | Regierungen sind rü>sihtslos gegen das - hohe Haus. Jeves Jahr wenden. In dem Falle, um dem es fich in Cöln handelt, | und gäbe ift. Wenn der Herr Reichskanzler diesen Ausdru> benußt | würden dieselben Anträge gestellt, und die verbündeten Regierungen ist übrigens die Entscheidung des Regierungspräsidenten gemäß | hat, so glaube ic, hat es ihm vollständig fern gelegen, damit irgend | gäben ihnen nit statt. Ja, meine Herren, Sie stellen do< aber dem preußischen Zuständigkeitsgesep eine endgültige, und der |- einen ehrenrührigen Begriff zu verbinden und diejenigen deutschen | sehr viele Anträge, von denen Sie mit ziemliher Bestimmtheit preußishe Handelsminister fönnte nur dann einschreiten, wenn Formas Untertanen, die das „Wasserpola>ish" sprechen, zu verlezen. Er hat | wissen, daß sie auf Zustimmung der verbündeten Regierungen nicht | |

litäten verlegt find. Würde allerdings seitens einer Landes- den Ausdru> nur gewählt, um ihr polnishes Idiom zu bezeihnen. zu re<nen haben. Nun stehen do<h Reichstag und Bundesrat un- regierung ein Reichsgeseß in grunbsäßlichen Fragen fals<h auêge- Was die Frage der Anerkennung der Berufévereine betrifft eine | zweifelhaft vollkommen aleihberc<tigt da (sehr wahr! re<ts), und legt, dann ¡würde freilich der Neichskanzler und der Bundesrat in | Frage, die heute an mich gerichtet ist —, fo fann ih sie jezt nicht beant- | wir legen in der Regel feine Gesetze vor, von denen wir nit einige

der Lage sein, einzuschreiten und Abhilfe zu verlangen. Aber wenn worten. Ich ergreife aber die Gelegenheit, hiermit dem Herrn Präs | begründete Aussicht haben, daß sie die Zustimmung des hoben

Juni hinein beraten, und unser ganzer Nerwaltungêapparat würde wollte. Der Vortrag wurde nicht gestattet, weil die Versammlungen | wollte es ernsthaft eine oder die andere der Forderungen dieser 49 An Reichstags, wenn au vielleicht in veränderter Form, finden. Wenn

nicht ausreichen, um das durhzuführen, was uns da unverdaut vorgeseßt dieser Dame besuht wurden von Personen beiderlei Geschlechts, | träge durchsetzen, so wäre für das Zentrum nichts leichter. Aber di

eine einzelne lokale Behörde in einem Einzelfalle ein Neichsgesetz | sidenten zu erklären, daß ih nunmehr jederzeit bereit bin, auf diefe

| wird. Am Schluß der Session wären dann 30 Resolutionen im die zum großen Teil sich in einem Alter befanden, in dem man | Negterung weiß, daß hinter dem Blendfeuerwerk, welches das Zentru i l SEES E ; | Ei) : ( Á Anders ! Ramsch angenomrnen, ohne daß man wüßte, was eigentlih darin steht. | Dinge, wie sie în jener PVersammlung ohne Scheu besprochen wurden, | macht, kein Ernst \te>t. Wenn Sie (zum Zentrum) Ihre Anträge nu irrtümlih auslegt, so liegt deshalb für den Reichskanzler no feine | Interpellation Rede und Antwort zu stehen. wir nun ebenso vorgehen würden und fortgeseßt Gesetze vorlegten, von R N auer B - L L A, O, ; i : La E, b p s j Lnge L ! / 7 | G Ae N s D g Dieses ganze . Vergehen, die?e Dutendarbeit, diese Fabrikarbeit | im allgemeinen no< nicht zu erfahren pflegt. Würden diese Dinge als Scherz auffassen und damit nur nah außen wirken wollen, |o muse Reranla\sung vor, einzuschreiten, und ebensowenig für den Bundesrat ; Es ist auch die Frage des Automobilverkehrs berührt worden. | denen wir wissen, daß sie die Zustimmung des boben Hauses nit

da tritt eben die Souveränität der Landeëregierung cin. Wenn wir | I<h glaube, wir alle haben empfunden, daß, so nüßli<h au<h das | finden werden, dann würden wir ganz dasselbe Recht zu der Be- den umgekehrten Weg gingen, würde \<ließli< jede Landesverwaltung Automobil ist, und so sehr die ausgezeichnete deutsche Automobilindustrie | schwerde haben, der Reichstag sei rü>sihtslos gegen die verbündeten unter die Kontrolle des Neichs fallen, denn jeßt sind fast alle wichtigen | es verdient, unterstützt zu werden, so muß doch dieses Verkehrsmittel | Regierungen, wir legten jedes Jahr dieselben Gesetze vor, die der Geseße Reichs geseße, und das ist politis und sahli< vollkommen | allen denen, die sich desselben bedienen, au< Rücksichten auferlegen j Reichétag jedes Jahr ablehne. Ih möchte also bitten, die Frage unmöglich. gegen ihre Nebenmens<hen. (Sehr wahr !) Jh habe hier in Berlin | einmal von diesem Gesichtswinkel aus zu betraten. Ich kann

Was no< besonders den Cölner Fall betrifft, so hat au< der | Automobile mit einem Leichtsinn, kann ih sagen, mit einer Schnellig- | Ihnen au zugestehen, in einem Staate der Freizügigkeit wie im preußische Herr Handelsminister no< feinen Bericht über den Sach- | keit um E>en jagen sehen, daß es ein reiner Zufall war, wenn nichi | Deutschen Reich wäre es sehr wünschenswert, daß roir ein Reichs- verhalt, und man kann denselben überhaupt erst beurteilen, wenn der | cin Unfall passierte (sehr wahr!), und ih glaube deshalb au, daß | vereins8gesez hätten. Warum legen wir ein fol<hes dem boben Hause Bericht des zuständigen Beamten, d. h. des Negierungspräsidenten, | gegen \olhen Mißbrauch etwas geschehen muß. (Sehr richtig!) Ich niht vor? Weil wir glauben, daß dieses Gesetz eine Gestalt be- vorliegt. fenne Gegenden in Deutschland, wo es jeßt geradezu gefährlich ift, } kommen würde, die die Zustimmung der verbündeten Regierungen

Es ift ferner die Frage ber Kartelle berührt; man haï verlangt, | zu reiten oder zu fahren, weil man nit sicher ist, daß jeden Augen- | nit finden könnte. Würde ih das hohe Haus in seinen Forde- daß man die Kartellenquete so führen soll, daß zwangsweise die Vor- | bli> ein Automobil angerast kommt, geführt mit der vollen Rü>ksichts- | rungen gegenüber den verbündeten Regierungen bisweilen mebr be- steher der Großindustrien verhört und zeugeneidlih vernommen werden | losigkeit mancher Liebhaber, und Menschen und Gefährt in die größte | \{ränken, dann könnten wir beiderseits bessere Geschäfte maten und

muß alle wichtigen Dinge ersti>en. Darin liegl eine Gefahr für die | hier im Reidstag öffentlich erörtert, so würde dies sehr bald eîne | wir mit Ihnen Fraktur reden. Unter dem Eindru> des Crimmitschau Behantlung der Wünsche des MNeichstags seitens der Regierung. | Leerung der Tribünen zur Folge haben. 31s der Dame Schwierig- Ausstands und der \ozialdemokratischen Erfolge bei den Wahlen habe Mir bitten alle Teile, den Seniorenkonvent wie den Präsidenten hier keiten gemaht wurden, über die Neglementierung der Prostitution | Sie sih veranlaßt gesehen, jeßt einige Anträge mehr zu stelle Abbilfe zu hafen. Wir machen sonst mit der ganzen Etats- | öffentlich zu spreen, hat je das Thema gewählt: „Unsere Vater- Herr Erzberger meint, wir wären unter uns selbs uneinig un beratung Fiasko. Wir baben unserseits nur zwei \ozialpolitishe Anträge stadt". Uns ist eine Eingabe zugegangen von einem Herrn, der in | wüßten ni<t, was wir wollten, denn Herr Schippel sei z, eingebracht. Soll in. der nächsten Zeit von der Regierung das Geschenk | Begleitung "eines Schwiegersohnes, eines jungen Theologen, diese Ver- | für Agrarzölle eingetreten. Herr Erzberger wird in dieser seins der Anerkennung der juristischen Personen der Berufsvereine gemacht | sammlung besucht hat. Er berichtet, daß in ihr junge Mädchen an- | Ansicht allerdings unterstüßt dur< den Bericht des „Vorwärts werden, und wie steht es mit der Ausdehnung der Koalitionsfreiheit | wesend waren, die Dinge zu hôren bekamen, die fie sonst in ihrem über die Versammlungsrede des Kollegen Schippel am Dienêtag, | auf die Vertretung der Standesinteressen der Arbeiter ? Die blutigen | Leben wahrscheinlih nie gehört hätten. Der Herr hat bemerkt, wie | der dieser sich allerdings in Widerspruch mit seinem Protest gege Wunden des Crimmitschauer Streiks sollten dur< die vereinigten | diesen jugendli<h-n Mädchen die wachsende sinnlihe Erregung all- | die Wucherpolitik und mit seinen Abstimmungen gegen die Agrarzel| Anstrengungen der Arbeitgeber und der Arbeiter geschlossen werden. mähli< vom Gesicht abzulesen war. Es liegt der Wortlaut ausgesprochen hat. Meine Freunde können nicht verstehen, wie dd Wie steht es ferner mit dem Erlaß eines Automobilgesetes, mit dem \sih folher Vorträge vor, und i< muß sagen, daß die Art und Weise, | Abg. Schippel zu solchen Anschauungen fommt, vorausgeseßt, daß dd {hon das Herrenhaus beschäftigt hat? Auch über den Schug des | wie die Prostitution behandelt worden ist, eine sittlihe Gefährdung Bericht des „Vorwärts zuverlässig ist. Unsere Partei \teht aber n photographischen Ürheberre<ts möchten wir Auskunft haben. Cs be- weiter Bevölkerungskreise notwendig zur Folge haben muß. Solche | wie vor auf demselben Boden. Herr Gamp meinte, es sei richtiger, di steht eine Bundesratsverordnung zum Schutz der Arbeiter in Stein- | Damen, die in dieser Weise derartige Fragen besprechen, bilden troß | Protokolle des Dresdener Parteitags zu verbreiten, als die Reden dd

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brüchhen und Steinhauereten. Diese gutgemeinte Verordnung ift auf | ihrer wohlmeinendea Absichten für die öffentliche Sittlichkeit eine weit | Reichskanzlers gegen dle Sozialdemokratie. Damit können wir einbe

den roten Sandstein nicht anwendbar. Sie geht zu weit, was < | größere Gefahr als diejenigen Einrichtungen, die sie fritisieren. Mir | standen sein, wir würden sogar gern einen Zushuß aus der Par! | : : : , -.- cu. . "e en c - . 91; os eit , ., 1 " -- e I . E é , L t C » Ayr >r 0 oran Ttitnagg f M oh j t j r Ao j of 7 i 1 : F «pllp

namentli bei dem roten Sandstein in Nürnberg fühlbar macht. Ih | gefällt ja die Hamburger Prostitution au< ni<t. Und ih würde den | kasse leisten, um diese Verbreitung möglihs| umfangreih zu mat könnten. Die Frage, ob der Kartelluntersu<ung ein Verwaltungsmaß- Gefahr bringt. (Sehr richtig) : i | würden viellei<t auf man<hen Gebieten sehr viel \<neller

bitte den Staatssekretär um elne Erklärung darüber, ob die | Herren dankbar sein, die uns einen anderen, besseren Weg vorschlagen | Wenn unjere Vertrauensleute in Dresden über den Weg gestril! regel zu Grunde zu legen oder ob diese ganze Umfrage auf eine geseßliche I ‘glaube, diese Frage wird schr eingehend verfolgt werden. | vorwärts kommen.

Verordnung auf diesen Sandstein Anwendung finden soll. | fönnten. So leit wird das nicht möglich sein, denn solange es eine haben, welher der re<te ist, so wissen die Arbeiter, die wir V Grundlage zu stellen sei, ist in den Norverhandlungen eingehend be- | In England ist sie bereits verhandelt, und soviel id weiß, ist das | Gegenüber meinen Ausführungen vom leßten Montag über die

\prohen worden; man hat sich aber für den ersteren Weg entschieden. betreffende englishe Geseß {hon erlassen. Zunächst beabsichtigen wir, | Sozialpolitik, namentli in den monarchischen Staaten, hat der Herr

Der Zwe> der Kartelluntersu<hung ist ja hauptsählih der, eine Aus- | folgendermaßen vorzugehen. Ich habe über den Automobilverkehr be- j Abg. Wurm erklärt, die Allerhöchste Botschaft von 1891 nehme ja

sprache herbeizuführen zwischen beiden Teilen, zwishen den Kartellen | reits Grundlagen im Reichsamt des Innern ausarbeiten lafsen, und | ausdrü>li< Bezug auf Forderungen, die die internationalen Arbeiter-

als Verkäufern und ihren Abnehmern, und es hat si< bei dem | diese Grundlagen sollen dur übereinstimmenden Bundesratsbe\{luß vereine bereits verhandelt hätten. Fch habe allerdings erklärt, daß die

bisherigen Verfahren gezeigt, daß diese Umfrage und mündliche | die Grundlage bilden für übereinstimmende Landespolizeiverordnungen. | Allerhöchste Botschaft die Grundlage der Sozialpolitik in Deutschland

Verhandlung ganz außerordentli lehrreihe, nüßliche Resultate | Denselben Weg babe id bezüglich des Verkehrs der Zweiräder ge- ist, und hierzu hat zu meiner Freude der Herr Abg. MWurm heute er-

geliefert hat. (Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.) Außerdem | wählt. Auch der Zweiradverkehr \oll „einheitliß für Deutschland ge- | flärt, „daß wir allerdings in Deutschland fozialpolitis< j dürfen die Herren, die diese Forderung des Zwangsverhörs stellen, regelt werden im Wege übereinstimmender Landes8polizeiverordnungen. weiter sind wie irgend ein anderer Staat“, was KETAS nit vergessen, daß {on nach der Prozeßordnung niemand gezwungen | Dieser Entwurf liegt bereits dem Bundesrat vor. Ich glaube also, | Sie bisber immer bestritten haben. (Widerspruch links.) Heute y werden kann, Auskünfte zu erteilen, die ihm zum Schaden gereichen | daß in diesen beiden Beziehungen hiermit der erste Schritt getan ist. | haben wir das vollgültige Zeugnis dafür erhalten, und man muß fo

Gyentuell müßte tie Verordnung geändert werden. Auch die | Erde gegeben hat, hat es auch eine Prostitution gegeben. Die Ham- | treten, fehr gut, daß es sih dabei nur um die Löfung der 31 neunstündige Arbeitszeit, die in dieser Verordnung vorgeschrieben | burger Polizei hat si verpflichtet gefühlt, seit Fahren die Prostitution handelt, wie den Arbeitern am erfolgreichsten zu helfen sei, Ha ist, läßt si< nur aufre<t erhalten, wenn fie für alle Bauarbeiter | zu überwachen und sie auf das möglichst geringste Maß zurü>zuführen. | wir etwa bei den Nahwahlen Mandate verloren? (Zuruf rets: Ab eingeführt wird. Die sozialpolitische MWohltat der Verordnung wird Sie befolgt, ih spreche das ganz ofen aus, das System der Kaser- | Stimmen!) Na, Sie (re<hts) haben dabei mehr verloren, ! übrigens dur< ein oberfränfishes gerihtlihes Erkenntnis dadur | nierung und Lofalisierung. Mögen Sie das Bordell nennen, auf den wir. Unsere Partei verfolgt na< wie vor das Ziel der Beseitigl illuforis< gemacht, daß die]es Erkenntnis die Weiterbeschäftigung der Ausdru> kommt für mi gar nichts an, sondern auf das Wesen, das | der kapitalistis<en Produktionsweise. In diesem Ziel ist sie n! Steinarbeiter nah ihrer neunsiündigen Arbeitszeit mit leichteren Prinzip. Die Prostituierten sind auf bestimmte Straßen angewiesen, im geringsten <wankend geworden. Verbreiten Sie also immt! Arbeiten für zulässig erklärt hat. ir müssen neben der Rects- | und es is natürli, daß die anständîge Bevölkerung aus diesen | das Dresdener Protokoll; wir sind es sehr zufrieden. Die Zab! fähigkeit der Berufsvereine aud ein völlig freies Koalitionsre<t Straßen mehr und mehr vershwindet. Das ist es eben, was mit | die Herr Gamp von der Höhe der Dividende der König haben; no< beute na< 33 Jahren sind wir nicht weiter als 1871. | jenem System erreicht werden soll: eine Scheidung zwishen Pro- | und Lqurahütte und den Aufwendungen für Wohlfahrtseinrihty" Es ist Gefahr im Berzuge. Man spricht von einer preußischen Ver- | stitution und dem anständigen Teil der Bevölkerung. In keiner | angab, treffen für 1902 absolut nicht zu. (Zuruf des Abg. Gam einsgesetznovelle; es sollen *adur<h auch einige Nückständigkeiten neu | anderen Stadt können anständige Damen nicht allein bei Tage, sondern 1901!) Jene Aufwendungen erreichen au<h nit entfernt die Höhe

eingeführt werden. Kommt eine solche Novelle zustande, fo können au in ben Abendstunden so unbehelligt über die Straße gehen wie | Dividende. Herr von Heyl hat über die Tätigkeit des früheren ® h Y E rwe une N i E é e > f A L S R T absehbare Zeit im Reiche aus das Zustandekommen einer | fn Hamburg. Dafür müssen Sie (links) doh au eine Empfindung | Ulrich und seine M ne, im helfe Landtage Behaunt® würden, oder über Geschäfts- und Fabrikgeheimnisse. Jedenfalls Auf einem ganz anderen Gebiete liegt es aber, ob man besondere | etwas festlegen. (Sehr gut! rehts.) Ih habe aber bei meinen Aus- j O e Bersammlung8gesebgeb unl V ebiete in P e ist la ao E T E Damen baß N ie Vg so and ae a wer belers issen au gelten wae e Dr hätte also, wenn man die Umfrage über die Kartelle auf einen | privatre<tli<e Bestimmungen erläßt, betreffend die Haftpflicht der führungen nit an die Allerböhste Botschaft von 1890, fondern an _ i< erfreulih, daß die Frauen au tee ete in Preußen end! ritt eine Jo |<arse ndung ein, daß den De!a igern die Lust zur | unterjagï dem edner diesen gegen die Drdnung de Hau? À ; ieser Schuß Zivil- | Inhc d ührer von Y ilen. ig! oürd ie v 88 i an a, die Unfallversiche- ] dem Manne aleihgestellt werden sollen; aber warum soll das ni<ht | Wiederholung vergeht. (Zuruf links.) Es wird eben behauptet, daß | stoßenden Ausdru>.) Die Steuerskala, die Ulrich beantragt geseglichen Boden stellte, den Unternehmern dieser Schuy det Zw Inhaber oder Führer pon Automobilen. (Sehr rihtig !) Das würde | E L wn cBaiona E ae bem

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prozeßordnung niht genommen werden können. Den Zwe> also, | eine Frage sein, die meines Erachtens beim Etat des Reichsjustizamts

unter allen Umständen alles zu erfahren, jede geschäftliche Maßregel | zu beantworten sein würde. Aber bis diese Fragen geordnet sind, | steht no< nichts von den Verhandlungen internationaler Arbeiter" / cines Kartells, hätte man au mit einem Geseß faum erreichen können- | möchte ih au<h an dieser Stelle den dringenden Wunsch an die Auto- | verbände darin. Diese Botschaft is allerdings die Grundlage der J Cs Im übrigen haben wir vielfah au< Bücher und Verträge einge)ehen. | mobilbesißer oder Fahrer rihten, im eigenen Interesse ihres Svport- | Sozialpolitik, von der heute anerkannt ist, daß sie an der Spiße der j Jh glaube, daß das, was bisher geliefert ist, do eine ausgezeihnete | oder Geschäftsverkehrs die Aufmerksamkeit und Rü>ksicht bei ibrem | Sozialpolitik der ganzen Welt marschiert.

au in den anderen deutshen Ländern geschehen ° Wo bleibt da unser | die Hamburger fittenpolizeilichen Einrichtungen der Hamburger Polizei | von dem Regierungsvertreter mißverständlich aufgefaßt worden, Reichskanzler ? Die <ristlihenArbeiterverbände haben ebenso wie die sozial- viel Geld bringen. Ich bin neugierig, wie man das de 6d will ; | ist längst klargestellt. Daß wir die Stimmen aller deutschen Arbe demokratischen an die Spiteihrer Forderungen ein freies Vereins- und Ver- vorläufig erkläre ih nur, daß es ni<t wahr ist. Eine sehr ernste besißen, haben wir nie erklärt, wohl aber, daß wir die Interessen 0 sammlungsre<t gestellt. Wie selbst in der Republik Hamburg | Frage is die des Zuhältertums, die gefährlihste Begleit- | Arbeiter vertreten. Nun hält uns Herr von Heyl die „nation? g dieses Recht heute no< gehandhabt wird, ersheint fast unglaublich. | erscheinung der Prostitution. Wir sind in Hamburg stolz darauf, daß | Arbeiter von Neuseeland, Amerika und England als Muster vor,

i ständig zu unter- herrschenden Klassen sind in Amerika, England, Frankreich eben!

Die dortige Polizei hat einen wahren Sport getrieben mit | es uns gelungen ist, dies 2uvhältertum nahezu vo U, ; : 4 ; L / x h

r ed Serb Ÿ 8 erne nue an p de A pre e e eue ZUPale f ergan b so A ut 1 a ufrieden mit den rbeitervereinigungen als Sie mit den A Grundlage für eine gere<hte und leidenshaftslose Beurteilung der | Sport oder bei ihren Fahrten auszuüben, die fie meines Erachtens Menn dann der Herr Abg. Wurm meine Aeußerungen über das raße und ihrer Bordellwirtshaft in Zusammhang sehenden Are, estraft, daß sie nah ihrer Entlassung Hamburg Len * üen fehren. | Auch dort werden Polizei, Gendarmen und Truppen gegen 1 Kartell üb t bietet ibren Nebenmenschen s{huldig sind. (Sehr wahr! Sehr richtig!) aristokratishe Regiment kommentiert hat, fo hat er das Sa- ; vat bd Par ; ; e z E E I t artellfrage überhaupt bietet. i : en} <e 4: y ) U \toirall] Aeg 1 , C as Sa Die Frauen, die für die Gleihbere<tigung ihres Geschlechts Auch zur Bekämpfung der Geschlehtskrankheiten haben die Hamburger | gemacht, wenn ihre Bestrebungen lästig werden. Redner wen Mas die Gewährung von Tagegeldern und Reisekosten an die Was das Photographiegeseß betrifft, so kann ih darauf erklären, verbältnis, wie ih es dargestellt habe, etwas vershoben. Ich babe

kämpfen, haben dort die olizei sehr unangenehm mit der Enthüllun Einrichtungen das e beigetragen. Wir haben sie eingedämmt und | d Beri ifi i ingehend A Î Reh ; ¿A s L L ¿ «Ee t ms L berührt, daß fie dort T Mädchen von 13 Jahren ee ibrén nach Möglichkeit f bien Arsprünglichen Gerd beschränkt, Was das S Beriten De ted De e e Sachverständigen betrifft und an diejentgen Unternehmer, welche im | daß der Entwurf desselben im wesentlichen festgestellt ist. Ebenso ist | erklärt, day au in einem monarhishen Staat Auswücse der Pluto-

der Frage der freien Arztwab , i : i L: i Willen unter polizeilihe Kontrolle gesteut habe. Auf Grund eines | besagen will, werden Sie begreifen, wenn Sie ih die Gefahren der | Meinungen darüber seien in gr artei A cten; er per Reichsamt des Innern gehört werden, so sind wir davon ausgegangen, der Entwurf eines Kunstshußzgeseßes so weit gefördert, daß demnächst | kratie vorkommen können. Daß schnell wasender Reihtum für einen : ; T a e ia Sn Ralifinben aud die | Famien d id bemerkbar mache Ga pi he Uns Len X Proftitution | politis M E e viae An sich hier nit g A 20 & bej dée Untersudjung, nit so sebr um tin Wt 1ER ines Di e finden können. Inzwisghen ist aber | Staat große fittlihe Gefahren mit id fühet, Ben e zadvornilets _W nversammlungen, die In riva nden ; verbiete le sich aufdrin emerkfbar machen. Die Einshränkung der Pro|tturion olitishe Frage, sondern um eine Frage der pra “i ; ) ili K isjusti il zbische ¿nas ir Deuts mi _W man, in solchen Versammluagen über Themata z2 sprechen, die in jeder hat zur Folge, daß die Prostituierten bei uns nicht auf die Straße zu gehen Wenbid eit. Nur konservative und niedalliberale Aerzte, Interesse handelt, wie um ein Interesse der jd R n E im Reichsjustizam! Me S rf über das photographishe und en längst, und au für Deutschland find gewiß mit dem walhfenden Di Männerversammlung zu erörtern gestattet ist. Was fürchtet denn die | brauchen. Bei uns ist es nicht mögli, daß gewisse Damen in das diejenigen ihrer Kollegen in Verruf zu bringen, die nid! f: Gewerbetreibenden. Wenn aber eine solche Forderung gestellt ist, | künstlerische Verlagsre<t aufgestellt worden, der demnähst mit den | Reichtum ethische Gefahren verbunden. Ich habe aber ferner behauptet, burger Polizei? Hôöchstwahrscheinlih hat sie kein sehr gutes Cafó gehen. Den Bescheid der Hamburger S"aatsanwaltschaft, be- | ihnen gehen. Diejenigen Aerzte, die ih heute zusammen dann wurde sie auch stets erfüllt. beiden oben erwähnten Schußge}eßen gemeinschaftlih behandelt werden Auswüthsen der Plutokratie entgegenzutreten, ist eher mögli< und ewissen. Man hat ja gehört, daß die Bordellwirtshaft gewisser- | züglich der Vermietung von Wohnungen an Prostituierte, halte i< für | und ihre Arbeit niht unter einem bestimmten Preise V Die Berichte über die Verhandlungen werden ja bekanntlich im soll. Alle diese Gesege hängen so eng miteinander zusammen, daß, | geschieht viel mehr in der Monar@ie als in der republikanischen „Reichsanzeiger“ veröffentlicht. Der „Reichsanzeiger“ aber nimmt für | wie i< glaube, man gut tun wird, fie auh gleichzeitig dem Reichstage Staatsform, und ih habe ferner erklärt, daß jede Regierungsform in

perglei diese Veröffentlichung keineswegs irgend cin Autorre<t für si in An- | zur Beratung vorzulegen. der ganzen Welt, wo es zivilisierte Staaten gibt, aristokratischen

? maßen zu einer Staatseinrihtung geworden ift; ist to< von den | rihtig, Redner bemüht sich sodann unter wacsender Unruhe des wollten, seien nicht mit Arbeitergewerkschaften Aerzte eige Behörden erklärt worden, man fônne geseylih gegen die | Hauses die Stellungnahme des Staatsanwalts au< gegen Reichs- | sondern mit Milchringen usw. Was verständen die Aerzte elg Prostitution und die Bordellwirtshaft in Hamburg nichts machen, | gerihtsentsheidungen in bezug auf den Kuppeleiparagraphen darzutun, ! unter freier Arztwahl ? Als man darunter verstehen wollte,