1904 / 31 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

könnten, das Wichtigste (b daß zwishen Wien und St. Petersburg das vollste Vertrauen bestehe. Das Budget wurde hierauf mit dem Nertrauensantrag des Berichterstatters angenommen und in die Spezialdebatte ein R in der der Minister des Auswärtigen wiederholt Aufklärungen gab. In der Spezialdebatte wurde dann

den Entwurf von Abänderungen und Ergänzungen des ami- lichen Warenverzeichnisses zum Zolltarife, ferner den Aus- E Ur über die Vorlagen wegen Abänderung der Vor- riften für Auswandererschiffe, über die Vorlage wegen

Ausprägung von 60 Millionen Mark in Neichssilber- s x münzen, über den Entwurf eines Geseßes wegen das Budget unveränbe angenommen.

Großbritannien und JFrland,

Fn der gestrigen A des Unterhauses erklärte, wie .W. T. B.* berichtet, der nterstaats\elretär des Auswärtigen Earl Percy auf eine Anfrage, hinsichtlih des Standes der rus {fi} <- japanishen Verhandlungen könne er feine Mitteilung machen. Fn Beantwortung mehrerer anderer Anfragen führte Earl Percy aus, es seien von der britischen Regierung der Gen Regierung häufig Vorstellungen bezüglich des Aufschubes der Räumung der Mandschurei es gemaht worden. Die englishe Megierung habe erfahren, daß die Nussen eine Anzahl Seezollbeamte von der Verwaltung der <inesishen Zölle in Niutschwang abgeseßt und sie durch rus\ische Beamte erseßt hätten. Es seien desbalh der russischen Regierung

Abänderung der Neichsshuldenordnung vom 19. März 1900 und über die Denkschrift betreffend die Ausführung der An- leihegeseße und Beschluß des Reichstags hierzu. Außerdem wurde über verschiedene Eingaben Beschluß gefaßt.

Heute hielten der Ausshuß für E und Verkehr und die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr und für Zustizwesen S1ßungen.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrat, Herzogli sachsen-

altenburgishe Staateminister von Borries ist in Berlin an- | Borbaltungen gema<ht worden. Es seien ferner Mitteilungen gekommen. zwischen der russischen und enuglishen Regterung bezüglih der ausgetau\<t worden.

Expedition nah Tibet vor deren Abgange C Hierüber werde binnen kurzem ein Blaubuch veröffentlicht werden. Der Staatssekretär für Indien Brodrick erklärte in Beantwortung

Q l 4 wir i i L Zaut Meldung des „W. D. B.“ wird der Dampfer | ¿iner Anfrage, die si< auf denselben Gegenstand bezog, der ucie Woermann“, der am Sonnabend mit einen weiteren | Zwe> der Expedition sei nit, irgend einen Teil des tibetanischen

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Truppentransport für Deutsh-Südwestafrika, dem | Gebietes zu annektieren, sondern die Wiederkehr von Schwierigkeiten, Obersten Dürr und einem Stab von 9 Offizieren von Ham- | die sih aus der Halkung der tibetanishen Regierung bezüglich der burg in See geht, auch 16 für die Offiziere bestimmte Pferde | Konvention von 1890 ergeben hätten, zu verhindern. Mehrere edner be: mitnehmen, für die auf dem Achterde> des Schiffes starke | sprachen die Lage in Mazedonien. Der Unterstaatssekretär Garl Stallungen eingerichtet sind. Der Dampfer nimmt ferner zur Percy erwiderte, die Regierung werde e rier um bie Ergänzung der artilleristischen Ausrüstung mehrere Geschüße DurV führung deidung Winge, (0 babe 4 na Gn sowie zur Wiederherstellung bezw. Ergänzung der Eisenbahn | daß sie die Solidarität der eurnpálshen Mächte zu betonen wünsche in Südwestafrika vier Zwillingslokomotiven nebst Tendern | und abgeneigt sei, ein Scheitern des Reformyrogramms ¡zulassen. an Bord. Wenn leßteres mißlinge, 0 müsse dies ein unsagbares Leiden }ür die

S. M. S. „Condor“ ist am 3. Februar in Guam

ristlihe Bevölkerung Mazedponiens zur Folge haben. Die Regierung (Marianen) eingetroffen und geht am 7. d. M. von dort na< | wünsche der türkischen Regierung niht einen Vorwand zu liefern, um « Saipan (Marianen) weiter.

als Entschuldigung für ihr Widerstreben bei der Anwendung des

bis é R L Ses h eformprogramms vorbringen zu Fönnen, daß alle von ihr gemacten

S. M. S. „Busjard“ ist am 3. Februar von Singapore Zugeständnisse nur das Vorspiel weiterer Fordecungen sein würden.

nah Amoy in See gegangen. Sm weitèren Verlaufe der Adreßdebatte entspann sich eine

S. M. Flußkanonenboot „Shamien“ ist am 2. Februar lebhafte Diskussion über ein Amende ment R obson, das die Me-

i G Diens >= M Flußkanonenboot | gierung wegen der f<le<ten Leitung und Faßrlässigkeit im Burens-

in Hongkong außer ANENt und D. M. Fuß E friege tadelt. Wyndham, der im Fahre 1899 Unterfstaatssekretär „Tsingtau“ am 3. Februar daselbst in Dienst gestellt. P / ( 5

: L des Kricg8amts toar, verteidigte die Negierung und erklärte, obglet< Der Dampfer „Syria“ mit dem Transport der abge- | die Regierung Fehler gemacht, habe sie einen Gufolg erzielt, dessen er

Verzögerung in

lösten Besaßung von S. M. S. „Möwe“ ist am 1. Fe- | sich nicht shäme. Er rechtfertigte die N bruar in Rangoon (Hinterindien) eingetroffen. den Kiiegsvorbereitungen aus polilishen Grwägungen; bestrits, [ L È daß das Peer mangelhaft @ußgerüstet gewesen sei und

verspottete die Liberalen wegen ihres Vorgehens in früheren Stadiem der südafrikanisben Frage. Nach einer Rede C lpam berlains, dev i< in scharfer Weise gegen die absälbigen Aeußerungen der Dpposition wandte und erklärte, der Wunsch der Regierung, Frieden zu halten, habe fie gehindert, die erforderlichen Borbereitungon zu tresfon, wurde die weitere Beratung auf heute vertagt.

In Anwesenheit des Herzogs von Con naught lief gestern in Portsmouth das neue Schlachtschiff „New Zealand“, das bei 16 350 Tonnen Deplacament eine Ge- \hwindigkeit von 181/, Knoten entwi>eln soll, von Stapel.

Deutsche Kolonien.

Der Kommandant von S. M. S. „Habicht“ mekdet aus Swakopmund (Deutsh-Südwestafrika), daß am 3. d. M. die Kompagnie Franke auf Omaruru abmarschiert ist und seit gestern das „Habicht“-Korps zur Sicherung der Bahn- linie gegen Okahandja vorgeht. Der Transport Winkler ist nah Karibib unterwegs und wird später nah Gobabis gehen und die Grenze sperren. Bulgarien.

Die „Agence Télégraphique Bulgare“ exklärt die leßte Mitteilung der Pforte über die Beförderung von Munitior und Bomben nah Mazedonien und die Anfertigung: von Uni- formeùñ für die KomitaŸhig für unrichtig. Die Pforte nehmsa

Oesterreich-Ungarn.

Die österreihis<e Delegation nahm geftern, wie „W. T. B.“ meldet, den Okkupationskredit und biexauf den Vor- ans<lag des gemeinsamen Fin anzminiseriums, des Obersten Rechnungshofes und die E ae ub

Der ungarische Delegationsausf{Uß für äußere begann gestern die Beratung des Budgets des Ministeriums des Aeußern. Der Referent Falk bezeichnete als den erfreulihsten Teil des Frposés des Ministers des Aeußern die Mitteilungen über die Erneuerung des Dreibundes und wies darauf hin, daß das Exposé mit gleicher Wärme von den Beziehungen Ungarns zu Rußland sprehé, womit bewiesen sei, was der Minister übrigens wiederbolt versichert babe, daß der, Dreibund niht nur eine der Garantien des europäischen Friedens bilde, londern aud, der ungari; hen Monarchie vielfa Vorteil biete, obne ihre Aktionéfreiheit dort, wo spezielle nteressen in Frage kämen, irgendwie zu beschränken. Der Redner billigte sodann vollständig die 1m Vereine mit Rußland befolgte Oriertpolitik, bemerkte aber, day die Ausfükrung der verein- barten Reformen nur langsam vorschreite und die Möglichkeit vorliege, daß die revolutionären Elemente, ohne den Abs{luß diejer [ried- lichen Aktion abzuwarten, wieder zu den Waffen _griffen._ Der Redner fragte daher den Minister, ob au für einen solchen Fall ein festes Abkommen mit Rußland bestehe und ob sür alles nölige vor- gesorgt fei, damit Ungarn von den zur Zeit der Schnee! \melze etwa eintretenden Ereigniffen ni<t überras<t werde. (r verlange natür- lid feine bestimmte Antwort, sondern er werde vollkommen beruhigt fein, wenn der Minister in der Lage set, zu e:flären, daß für aue Möglichkeiten vorgesorgt und eîn Vorgehen Ungarns mit Rufß- sand sowie die Zustimmung Der Signatarmächte_- gesichert fel. MWas die Vetofrage betreffe, so habe die vngarishe Delegation

einen Aufschub in der Duréhfüh#ung; der'Refornten zu erlangen, die die! Mächte noh vor dem Frühjahr forderlzn.

Die Sobranje genehmigte cinen Kredit von: 300009 Fa für die mazedoni]chen Flüchtlin ge:

Angelegenheiten Amerika,

Aus Buenos Aires berichtet die „Agenee' Havas“ vom heutigen Tage, nah einer amtlihen Meldung aus Monts- video zôgen sich die Streitkräfte Saravias wegen des An- marsches der Truppen des Genexals Muniîz, eilig zurä>. Trot der errungenen Erfolge herrsche unter den Aufständischen Entmutigung; viele hegten das Vertrauen, daß; der Friedans- chluß demnächst erfolgen werde.

Asien.

Die „Nowoje Wremja“ meldet aus Wladiw ostok: auf Anordnung des japanischen Konju!s seien in der Nacht zu gesiern über tausend japanif<he Mädchen auf einen Dampfer gebracht worden. Drei Dampfer mit japanischen Familien seien nah Japan aogegangen. Aus N i?ol sf im Ussurigebiet sei am 3. d. M. eine große Zahl japanifcher Familien fortgezogen. :

Der „Russischen Teleagraphen-Agentur“ wird aus Port Arthur gemeldet, die Schiffe des Geschwaders im E, 42 De a R N Stillen Ozean, die sih in Reserve befunden hätten, seien in nah seiner Ansicht keinen Anlaß, 1 a2 cine Besprehunz upt | Dienst gestellt worden. Die Regimenter der s. ostsibirischen einzulafsen, da das Vetore<t ausschließlich dem Ka er 1" beschränken Schüßenbrigade begönnen, aus Port Arthur auszurü>en, gebühre. e Mga E N ang de die Papstwabl ir | um zeitweilig längs der Linie der chinesishen Bahn Aufstellung oe Besciediguug darer L e erieis die ( n Jn Port Arthur befänden sih die Regimenter

aa, erfolat sei, die einerseits die Gläubigen der | zu nehmen. / e ) fp Liner Soest irche vollkommen beruhigt habe , anderseits aber | der f Brigade. Es seien dort Rekruten eingetroffen, Fur begründete Hoffnung dafür biete, day dat zwischen Ungarn und dem | die eine verkürzte Frist zur Einübung betimmt sei, Kohlen päpstlichen Stuhle seit langer Zeit bestehende herzliche Verhältnis und Proviant wurden beschasst. Die erforderlichen au in Zukunft niht werde getrübt werden Der Redner beantragte Arbeiten würden enecraish bhetcieben. Armee und dann, daß dle Delegation der von Ungara befolgten äußeren Flotte seien in vortrefflichem Zustande; für etwaige Politik zustimme, ¡bre Anerkennung und ihr Bertrauen s E, | E ucliiäten sei alles bereit. Man erwarte jedoh mit Ge- - I

wärtigen Leiter dieser Politik zum Ausdru> bringe und „das als Grundlage der Spezialdebatte annehme. Der Minister des Aeußern, Gra! Goluhowski erwiderte, es sei rihtig, daß seit den Mürzsteger Beschlüssen bereits vier Monate verflofsen eien, und es | io he H môge dies immerhin als eine lange Spanne Zeit erscheinen und viel- } Ort, diejenigen, leit als eine verlorene Zeit. Wenn man aber bedenke, wie wer | Vertrauen. | überhaupt in der Türfei sei, etwas Neuet durchzuführen, mit wie vielen Aus Port Arthur vom heutigen Tage meldet Kas Schwierigkeiten man da zu fämpfen babe, 15 g rescheben O | Reutershe Bureau“, die russische Flotte, die am Mitl- daß die Zeit nicht verloren (ev ur manches geschehen sei n | woch abgesegelt sei, sei gestern dorthin zurügekehrt, aber nit einen prafktis<en Wert feve ¿Der Miniser P bezlgih der P Roten E

P farmattion besonderen Wert auf die Neorgantiatton Der ZFIE L e l gegangen, E : i D ‘ver Bevölkerung eine gewisse Beruhigung eingeflößt Nach eldungen Londoner Diülier aus Sóul sind, wie e j ,W,. T, B.“ meidet, etwa 6000 Mann russisher Truppen

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erde im Vertrauen darauf, daß die Mächte si< wirklih mit ihrem | , : E : V LRE) wee M vor den Gewalttätigfeiten der | in Port Arthur nah Korea cingeshifffft worden. Die Zrans-

duld die Ergebnisse der Verhandlungen. Die russishe Be- völkerung sei ruhig; nur einzelne Personen reisten ab; viele | japanishe Händler verkauften ihre Waren und verließen den

die zurücblieben, zetgten der Verwaltung

Scidsal befaßten, und daß sie Del S0Lr j A „Mor . türkischen Behörden ges<üßt würden. Die Reorganifierung der | portschiffe wurden von russischen Kricgs\chissen geleitet. Man Gendarmerie habe mancherlei Borarbeiten „notwendig gemadt. | erwarte, daß die Truppen in Tschemulpo landen und sih Man behaupte, daß die Reformen nit irr Agg Ov a6 T: | auf dem Landwege nah Söul begeben würden.

Dies erzeuge Beunruhigung, und man befürchte Dem „Reutershen Bureau“ wird aus Tokio gemeldet,

diese V Komplikationen führen Were endet (der Minisier) Ge in Anwesenheit des Kaisers habe gestern eine Beratung der E s pralisie Leken eingetührt sein werde, werde va | Alten S1aatsmänner stattgefunden, unD man glaube, daß in die erwartete Beruhigung eintreten. Cs sei rit ausges<lossen, daß | dieser Beratung eine Entscheidung von größter Wichtigkeit ge- der vom Berichterstatter angenommen Fall eintreten werde. In | troffen worben sei, diesem Falle sei es ficher, daß Oesterreich-Ungarn mit dem russischen Kabinett in dem Entschluß übereinstimme, n allen Fragen |

derartige Berichte stets dereitwillig entgegen, um zu versuchen,, | : Jahrgang X, Werke zur Ges

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j ster Fühli 1 bleibe ide Regi en seien ents<loen in engster Fühlung zu bleiben, Beide Regierungen [e , as in Hand vorzugehen. Bie die Dinge si auch gestalten

nußungen 1187 Benußungen, Ort und Stelle erfolgt sind, und 2131, welhe dur die Archivbeamten auf schriftlihem Wege durch Uebersendung von N Be)cheiden und Berichten 1hre Erledigung gefunden haben.

amtliche,

Posen.“

Westfalen.“

gegeben : Walde. An wissenschaftlichen Privatarbeiten von

Nundschau.

Quellen Weimar.

( A,

1888—1901.“

Die Tätigkeit der prenszíschen Staatsarchive

Während des Jahres 1903 haben Staatsarchiven 1457 amtilihe und 8318 stattgefunden.

Jm BANO

Bon den im

im Jahre 19083,

in den preußischert außeramtliche Be- Letztere sehen sih zusammen aus welche dur<h die Benußzer persönlich an

benußten die Archive 2810 Privatpersonen,

die Gesamtzahl der Arbeitstage aller persönlihhen Benugzer betrug 13 6583, Die entsprechenden 2993 außeramtliche, 1922 \hriftliche Berichte und Bescheide, 2542 Privatpersonen, 13 951 Arbeitstage.

Zahlen des Vorjahres waren 1229 1071 persönliche Benußzungen,

Verlage von S. Hirzel erscheinenden „Mit-

teilungen der Königlich Preußischen Archivverwaltung“ ist er- schienen Heft 6. | Königlichen Staatsarchivs zu Coblenz.“

Änsfeld: „Uebersicht über die Bestände des

Non dem Werke „Pommersches Urkundenbuch“ ist er-

\chienen Band 4 Abteilung 2, Band 5 Abteilung 1, bearbeitet von Heinemann.

bearbeitet von Winter, und

Von der dur das Königlich PLUIAe Jnstitut in Nom

herausgegebenen Zeitschrift „Quellen Archiven Leæscher u. Comp. in Nom) find in diesem Jahre Heft 2 des 5. und Heft 1 des 6. Bandes erschienen.

alicnisherm

und Forschungen aus

und Bibliotheken“ (Verlag: von E.

Von dex Sammlung „Nuntiaturberichte aus Deutschland « /

Mit eröffentlicht:

nebst ergänzenden Aktenstücken“ ist erschienen Band 4 der RKhteilung, bearbeitet süddeutshe Nuntiatur des Grafen Bartholomäus von zweites Jahr 1574/75. Unterstüyung

von Schellhaß und enthaltend „die Portia,

dev Stagatsarchivverwaltung wurden

„Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachfens“

and 9 bis 14

für Nizdersachsen : E : teitshrift des Historishen Vereins für Niedersachsen“ Heft 1 bis 4

c 1A

Jahrgang 1903,

„Zoitschrift

„Historische

i Dahrgang, Hefte 1 bis 12. ( haft für die Provinz Pojen.

ischen Gese „Die evange

formatiow bis zur Gegenwart.“ Stettin.

Bearbei JInventarè

A

„Justi :: Hessi

18. Jahrgang, 1.

Band 2, Heft 1. u rishen Kommijsion der Provinz Westfalen.

von der

Herausgegeben von dem Historishen Verein

er Historischew Gesellschaft füx die Provinz und 2 Halbband.

Monatsblätter für die Provinz Pojen.“ Herausgegeben von der Histo-

sischen Geistlichen Pommerns von der Re- j. Teil: der Régierungsbezirk tzt von dem Eand. theol. Modarow.

der nicht staatlihen Archive der Provinz Herausgegeben won der Histo-

3, Lieferung. Heraus-

ches Trachtenbuch.“ 4 E Lo für Hessen und

Historishen Kommission

Tochivbeamten

iegen aus dem Jahre 1903 vor :. E : Bailleu: „Lajalle's Kampf um Berlin“ in: der Deutschen

Jun Bär: n den Mitteilu

Brennece:

Provinz Wesifale

und „Ueber zwsi chichte Westpreußens.“

iheft.

„Ueber: eine Privilegienfälshung in: Westpreußen“

des Westpreußischen Geschichtsvereins, in Vorbereitung befindliche Ebenda Jahrgang 3. „Jnventare der nichtstaatlichen Archive der n. Band 2, Heft 1: Kreis Te>lenburg.“

ngen

Doebner: „Annalen und Akten der Brüber des gemein-

amen Lebens in

Fink: „Urk

Band 2. (Band 10 der Quellen schichte Niedersachsens.) Frigedensburg: in den dreizehn Berlin, Verlag der Königlichen Akademie der Wissenschaften. Jn Kommission bei G. Reuner.

Fnstitut

„Die Herzö

ländische Konföderation vou 1616“ in den büchern.

Artikel in den

Archiven und Bibliotheken. familiae Papst Leos X.“

Granier:

den deutschen Stimmen.

und: Darstellungen zur

Hahnsche Buchhandlung. Hannover und Leipztg. von E as rus: „Die Verlegung der Pfarrei Feldbach nach Dillenburg

Band 4. Vincenzo Laurefici Neise durch Deutschland, England 1612, von Kulturgeschichte. der eit des Pontifikats Jnnocenz X.

(Band 9 der

1 Lüchtenhofe zu Hildesheim.“ d 9 Niedersachsens)

(Geschichte

umd die Einweihung der dortigen Stadtkirche“ in den Annalen des Vereins- für Nassauische: Altertumskunde und Geschichtsfor}chung.

Band Is. Heft 1 L undenbuch des. Stifts und der Stadt Hameln.“ und Darstellungen zur Ge-

„Das Königlih Preußische Historische ersten Jahren seines Bestehens.

und die Hansisch-Nieder- Fommerschen Jahr=- „Des italienischen Priesters und Theologe Niederlande und ihm selbst beshrieben“ im Archiv. für 1, „Regesten zur deutschen Geschichte aus C, 1644—1655.“ Vierter

ge von Pommern

Quellen und Forshungen aus italienischen Band 6. Heft 1. „Ein rotulus Ebenda.

„Neue Bücher zur preußischen Geschichte“ in Maiheft. „Ein preußischer Brief

des Dichters Gleim“ in den Forschungen zur Brandenburgi-

schen und Preußischen Geschichte.

Gundla<

BYand 16. : „Neues zur Lebensgeschichte Wigand Lauzes““

in der Zeitschrift des Vereins für hessishe Geschichte und

Landeskunde.

Heinemann:

Barnims XI. v Gemahlin Herz

Kabinetsordre König Friedrih Wilhelm 1. an die

pommersche Negi

civitatis Treptoae.“

blättern.

N. F. Band 27.

„Die Geburtstage der Töchter Herzog on Pommern“, „Kenna von Littauen, die erste oq Kasimirs V. von Polen“, „Eigenhändige Hinter- erung 1714“, „Samuel Gadebusch's Misceilanea Alles in den Pommerschen Monats-

Dora il „Urkundenbuh des Hochstifts Hildesheim

und seiner Bischöfe. und Darstellungen

Quellen

1260— 1310.“ (Band 11 der

Band 8, i ] zur Geschichte Niedersachsens),

„Dex Heiratsplan des Herzogs Johann Friedrih von Braun- \{<weig-Lüneburg“ in der Zeitschrift des Historischen Vereins

für Niedersachse Jlgen: y

{rift des Bergischen (Geschichtsvereins. } e Ardifel „Rußland, Junere und äußere Politik“

Karge: für die neueste nisationsgeshi Ankern“ in den

Kaufmann:

n, Die ältesten Grafen von Berg“ in der Zeitz Band 36.

Auflage des Brockhaus-Lexikons, „Zur Kolo- te des Oberlandes, Das Feld, Dorf und (But Oberländischen Geschichtsblättern. Heft 5.

„Die Stellung der Kirche zu den Herxen-

prozessen im 17, Jahrhundert“ in den Mitteilungen des West:

preußishen Ges

<i<tsvereins Jahrgang #4.

Keller: „Der Große Kurfürst in na Stellung zu

* Fn A den t ehmgenossen“ fowie „Johann Gottfried Herder und die Qultgesellc<haften des e in den Monatsheften der“ Commenius-Gesellshaft. Band 12. „Die Anfänge der Renaissance und die Kultgesellshaften des Humanismus im 13. und 14. Jahrhundert“ sowie „Gottfried | ift.

Religion und Kirche“ im Hohénzollern-Jahrbuch.

Geheimbund der Vehme und der

Bilhelm Leibni hunderts“ in menius-Gesellshoft. Jahrgang 11.

und die deutschen Sozietäten des 17. Jah

/ Knets<: „Die Künstlerfamilie von dem Block in Danzig“ in den Mitteilungen des Westpreußishen Geschichtsvexeins. 9. : Pte D Hessischen Berg- und Hütteninspektors und Amtmanns zu Nentershausen“

„Selbstbiographie des Johann Sigmund Arend,

in der Zeitschrift Hessenland. Band 17.

Knipping: „Zur Reformationsgeschihte von Crefeld“ | tie

Band 36. | um Krk Ein Beitrag zur Passauer Bisthumsge\chichte“ und „die Gesta Hrodberti“ | nur darun „teuen Ard) ! en y Band 28. „Die älteste vita Richarii“ und „die neueste Kritik der älteste

s due A À e K p , in der Zeitschrift des bergishen Geschichtsvereins. Krusch: „Der h. Florian und sein Stift.

im Neuen Archiv für ältere deutsche G-schichtskunde.

Corbieer Klosierurkunde.“ Ebenda Band 29. Martinus. Kotbus, der Chronist von Bolkenhain“ in der Zei

schrift des Vereins für Geshichte und Altertum Schlesiens.

Band 37. h: zu Marburg“ in der Zeitschrift des Vereins für hessishe G \hihte und Landeskunde. N. F. Band 26. A EICDe, „Wer Magdeburg“ in der Festschrift Geschichtsvereins. „Der Leipzig. Diederichs.

| t zur Tagung des hansische Jude in der deutschen Vergangenheit.

vereine. „Vermögensstand und Städten des Mittelalters“ in Waffenkunde.

Bewaffnung in

Loewe: „Büche:kunde der deutshen Geschichte.“ Berlin.

Joh, Rande. Lüdid>e:

den Beiträgen zur Geschichte Dsrimunds. Band 12. Meinardus: „Der Kazenelnbogishe Erbfolgestreit un

)

1902,

Geschichte. Band 16. von Petersdorf: „Königin Leipzig, Velhagen und Klasing.

Luise“. Bielefeld Mar L li ne ton! 1 T, v egmanns Stein L

t M 5110 G v y Gia S Ic S6 9 F 2 4 ; Y ; r den Neuen Zahrbüchern für das klassische Altertum, Geschichte v vorgesehen find, die f< ein ni<t mohlbabender Staat, und das

Band 11. Boôi Band 47.

und deutsche Literatur und für Pädagogik. trag zur Allgemeinen deutshen Biographie. von Pflugk-Harttung: bei Belle-Alliance. Wellington“. Schröder. „Das I. Korps Zieten Verrat im Kriege 1815“ Armee und Marine,

bei Belle-Alliance.“

en Vorträgen und Aufjäßen aus der Com-

„Krämer

„Die Landgrafendenkmäler in der Elisabethkirhe | und den Straßenshuyz des Mittelalters im Erzstift

eipzig. hs „Ueber die Herausgabe von Kirchen- visitationsprotokollen“ im Korrespondenzblatt der Geschichts: ] ewaffnung in deutschen der Zeitschrift für historische

„Statuten der Wollenweber zu Dortmund“ in

: er Kaße DOC d ! haben wir das vernommen.

seine Bedeutung für die deutsche Geschichte“ in dem Jahres- j

bericht der schlesischen Gesellshaft für vaterländische Kultur. | ni<t aufzutreiben gewesen fein ?

1902 „Neue Beiträge zur Gcschichte des Großen Kurfürsten, 1“

in den Forshungen zur brandenburgishen und preußischen |

und

„Vorgeschichte der Schlacht Berlin, Verlag von Nichard „Der in den Jahrbüchern für deutsche | Arme _ „Die preußische Berichterstattung an | Wellington vor der Schlacht bei Ligny“ und „die militärische |

Da bewegen wir un3 do< in einem cireulus vitiosus, auf d 1 7 e T n , en man einmal binweisen muß. Eine solhe Nücksicht muß doh gegenseitig

sein. Sobald Preußen in seinem Besoldungswesen Aenterungen vor- nimmt, sind wir ohne weiteres zur Nachfolge verpflichtet ; ubert wir aber im Neiche begründete Wünsche auf Aenderung der Bejoldungsver- bâltnisse einzelner Kategorien, fei es au< im engsten Kreife, dann beißt es: wir können das ni<t tun, ché Deeirión vorangegangen t. Aus diesem ceirculus Yvitiosus müssen wir herauskommen ; r- dieser Zustand - wird im MNeich vnertrë Tih, wenn es in Preußen nur heißt „der Bien muß“. Die allgemeine Debatte hat eine Menge von sozialpolitischen Wünschen zutag gefördert, gus M E EN ist einer sehr unfreundlihen Kritik begegnet. Aud) er Staat2fefretär hat fich über die Fülle der Neuforderungen nicht eben freudig bewegt geäußert. Betrachtet man aber die in den Anträgen bezeichneten neuen Aufgaben etwas näher, so könnte au der Staatssekretär in der Lage sein, diesen Wünschen etwas freudiger näher zu treten. "Es handelt si<h do< im wesentlichen um Wünsche nicht von heute- auf morgea erfüllt roerden follen, sondern um Anregungen, um zu veranstaltende Erhebungen, die zum Rel fon von dem Staatssekcetär eingeleitet worden“ find und n ar ni<t vom Fle> kommen, rwoeil hie und da no<h ein paar hunderttausend ‘Mark fehlen, um Material, das berge- Lo dattegt, zu bearbeiten, vielleicht auch weil es nur an dem Entschluß feblt, die Bearbeitung in Angriff zu nehmen, fo z. B. bezüglich der . Privatbeamten. Wir wünschen, daß dieses Material bearbeitet wird t- daß die Enqueten vorgenommen und ergänzt werden, daß hinein eartffen wird mit der Fürsorge des Reichs auf Gebiete, wo wir ebenfalls eine erhebliche wirtfchaftlide Shwädhe beobachten, auf das Handioe

n

nd kleinen Gewerbestand. Unmäßig find alle diese -- | nit, zum Teil sogar ledigli& Wiederholung von L e U L R L EUED „1 î A Y E der Berabschiedung des Bürgerlichen Gefeßbuhs geäußert roorden sind. Von ger Linken hat man unserer Partei, die au< mit A zahlreichen Anirägen aufgetreten ist, ebenfalls harte Kritik an- N H He ta Ea nt oi C L las ad H 2 En lassen; die Freisinnige Partei, die früher no< viel ru<tbarer in solhen Anträgen war, hat s\si< an dieser Kritik

beteiligt; am s<le<testen aber sind wir bei den Sozialdemokraten weggekommen, die uns als Hechstapler der fozialpolitishen Arbeit brandmarfen, die es mit ihren Anträgen ni<t einmal ehrli< meinten. Die Sozialdemokratie hat zu dieser Kritik kein Re<ht. In bezug auf die Förderung des- Handwerks hat fie von jeher die Hände in den Schoß gelegt; fie hält _das Handwerk für verloren, dessen Hebung für vergeblihe Mühe. Hier gerade seßen unfere Anträge ein. Die airoto bop Mio M A 1. E s al G

Enquete über die Verhältnisse im Handwerk rear völlig vorbereitet, nuc mit Rücksicht auf den Schaßtsekretär hat Graf von Posadowsky 1 Ì Alo 111 / I Tragokano - ny f 6 x y z S die Aussendung der Fragebogen unterlassen. Mit größtem Bedauern vernommen. Sollten denn wirfkli<h die paar hundert- tausend Mark für eine so wichtige Ermittelung zu Gunsten des Handwerks <t aufzu sein? Es sollen ja no< sehr viele ebenso wichtige Forderungen zurü>gestellt worden sein. Cs wäre doch sehr zu wünschen, daß niht das Reichsschaßamt, sondern der Bundeêrat darüber entshiede, was das wichtigere und das weniger wichtige ist.

ÿ hier ein sehr

Wir unsererfeits müssen mit gutem Recht erklären, da notwendiger Posten gestrihen worden ist; um fo t | Lei der Etatsberatung darauf gesehen werden, ob nit

s D anderêwo Aus- ind wir leider, nicht leisten darf, wenn er andererseits f Erfordernisse aus Mangel an Mitteln nicht befriedigen k hoffe troß alledem, daß die obligatoris<e Alters- und / versi <herung des Handwerks zustande kommen wird.

Bei Schluß des Blattes spricht der Redner fort.

: Das l Abgeordneten heutigen (11.) Sizung, w lher der Minister "t 5

M î itorai ov ott A Sis B c S c Ü E Z s Ar urt de Befreiungsfkriege, insbesondere des | schaft 2c. von Podbielski beiwohnte, die z E. O LOL O Dijtorl}czen Jahrbuch. „Aus dem | des Staatshaushaltsetats für das Etat Kabi1fette Friedrichs des Großen“ im Archio für Kultur und | 1m Etat der landwirtsc<haftlihen Verwa Geschichte. 1. „Deutsche Kaisergräber .in Ztalien“ in Wester- l itel „Gehalt des Ministers“ und i AUMTOZE Deutschen Monatsheften. ie Besprechung der im Schlußbericht ü __ Philippi: „Bemerkungen zu den unehten Urkunden ; mitgeteilten Anträge der Abgg Karls des Großen für Osnabrück“ in den Mitteilungen des ) P bvetond his Altena h D A i Y b R \ Den eiiteitungen Des | z P etreffend die Abänderuna des historishen Vereins für Osnabrück. Band 27. gesetzes, fert. : Sa us: „Ueber Handschriften zur nassauischen Geschichte ; Abg. Wolff - Biebrich (nl.) lenkt die Aufmerksamkeit des in der Stadtbibliothek zu Trier“ in den Mitteilungen des | W! tie Notlage der Winzer, befürwortet unter großer } s » C cer 4 Í ( (ex: e S s T Gauso8 ctr S 5 nan M Gro s “e “ce: T dl P Vereins für Nassauische Altertumskunde und GBeschichtsforshung Pau]es eine Reihe von Maßregeln, deren Einzelheiten 1903/04. i 0 | unverständlich bleiben, en ferner den Konsum beimisde: S 1 : N c Í z i Und ladet unter arofer L e s. L ana ae

beri I MU E, Das Kapitel „Posen“ in den Jahres- | des Hauses zu einer Wei eit und groyem De

P 3 4 L S A4 T IE t d eb Cv é 2 VED Ii zu eine SeTT et die anfanas E. E 4E berichten der Geshichtswissenshaft. Zahrgang 1901. „Ueber- | Aba Graf Moltke (freifons.): Wen amd sicht der Erscheinungen auf dem Gebiete der Posener Pro- | Beruf, habe ih Led Laas untée S T

, s c. c z : Í i rf aa | Ie E 00d) ange r Landr en ( vinzialgeschihte für 1902“ und „Die neue deutsche Literatur | Verbältnisse der Landwirte zi zenau. Würde:

über den Posener Aufstand, blättern für die Provinz Posen. Band 4.

e Schwarzer: „Karte des Besißes des Geschlehts von Schweinichen in Schlesien und seinen Nachbargebieten“ in „Das Geschleht derer von Schweinichen 1“, herausgegeben von Konstantin von Schweinichen. Breslau, 1904

__ Wagner: „Eine Geschichte des Nheingaus“ in den Mit- teilungen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforshung. 1903/04.

M ç Rd itr ho Nottot - R; 5 Warschauer: „Historische Beiträge zur Wiederherstelungs- |

frage des Poscner Nathauset“ in den Historishen Monats- lättern für die Provinz Posen. Band 4. Wutke (im Verein mit Grünhagen):

N m Negesten zur 1<lesishen Geschichte. 1327—1333, codex “dip e

diplomaticus

irg ls aa r a i . O SIleslae 22“ Breslau, (im Vercin mit Schwarzer) „Negesten | und Urkunden zur ältesten Geschichte des Gesch!ehts derer |

von Schweinichen bis 1500“ Schweinichen I.“

7 Außerdem haben Archivbeamte ebenso wie in früheren Jahren fleinere Mitteilungen und Nezensionen in verschiedenen Historischen Zeitschriften veröffentliht, auch selbsiändig odcr in

in „Das Geschleht derer von

Gemeinschaft mit anderen die Nedafktion historischer Zeitschriften |

geführt.

Parlamentarische Nachrichten.

Die Schlußberichte über die gestrigen Sißungen des Nei <s-

tags und des Hauses der Abgeordneten befinden sich in

dor (Gy Ç, « i LÆr Ersten und Zweiten Beilage.

ber u In der heutigen (25.) Sißung des Neichstags, welcher

Ae Staatssekretär des Znnern, Staatsminister Dr. Graf

Be Posadowsky-Wehner beiwohnte, wurde die zweite

Es des Reichshaushaltsetats für 1904 bei bem »@ Ms a Ch . ;

tat des RNeichsamts des Jnnern, und zwar in der an den

Tite Ma Zuf uva e aa E E e : itel 1 der Ausgaben („Gehalt des Staatssekretärs“) geknüpften |

pa ligen Debatte fortgesetzt. _ Abg Paßzig (nl.): Jn dieser Debatte spiegelt si< die gc Mannigfaltigkeit der Zuständigkeit des G elgg l Veit bitt r inneren Verwaltung wider. Die ' E : die ganze vorige Woche in Anspruch dieies, Gn, eine Bernerkung über das Besoldungswesen innerhalb in Le Wlins{e auf bessere Stellung einiger Beamtenkategorien feitigt R essort sind an uns gelangt, gewisse Anomalien müssen be- sei gi en. Der Staatssekretär hat darauf geantwortet, das Reich seiti in der Lage, solde Schwierigkeiten und Härten zu be- gen, und zwar mit Rücksicht auf den Präsidialstaat Preußen.

genommen.

1848“ in den Historishen Monats- |

sozialyolitishe Erörterung |

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männer find, fo würde die

erreichen. Was der La rt-

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schaft nur diejenigen reden, die bald den Gipfel der Langweili schaft fehlt, ist eine Zentralstelle für die Faktoren, die die Preise der e L Î S L LIE FULIOTEN, DIE DIE LUTel!e der Produkte bestimmen. Der Redner führt dies im einzelnen aus; d er aber fortgesezt der Tribüne den Nü>en kehrt, führungen auf diefer nit zu verstehen. Wie es scheint, erw von einer Zentralstelle eine stärkere Kontrolle

Gns Totno

r a untaitto r >F orm UnNtaultttT DOrTense-

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j manipulatîionen.

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| Abg. von Oldenburg (konf.): Wenn

| find, einer generellen Regelung der JIagdp sind wir dc< bereit, auf Grund des Antr

| wägung der Materie einzutreten, bitten

sichtigung des Antrags Dippe treffend abzusehen. Wir werden

Recht dahin zu erweitern, daf jenige Arbeitgeber, welher kontra ferner derjenige, der sol<he Kontraktbrüche vermittelt, derjenige, der zu sol<hen Kontraktbrüchen auffordert. * landwirtschaftlihen Etat gar nit e:ôrtern, ohne Gegenstände z rühren, die zur Kompetenz des Reichs gehören. Die Se

und de Wir können den

hilfe nüßt uns nihts, weil die Grundbedingungen für fie k | uns nit vorhanden sind. Graf Moltke hat darin ret, daß | die Debatte sehr ôde sein würde, wenn nur Fachmänner

hier sprächen. In dieser Beziehung bin ih Hercn Hirsch sehr d

l

rad) ' L anf- | bar. Seine Nede war eine folie Fundgrube landwirtschaft icher | Irrtümer, daß sie einer allcin gar nicht aus|<öpfen kann. Den Zoll | E weder das Inland no< das Auëland allein, fondern selbst- ver tändlih beide. Wir behandeln keineswegs die Industrie als quantité

| négligeable; aber feien Sie gerecht: wer hat die deutsche Landwirt- | \haft als eine solhe quantité négligeable bebandelt, daß man die | Handelsverträge der 1890er Jabre nicht einmal einer Kommission | überweisen wollte? Die gesamte Linke mit den verbündeten Regizrungen So find wir in die Aera Caprivi geraten, in der wir uns immer | noh befinden und die der Landwirtschaft so {were Wunden geschlagen hat. ert Gamp hat gemcint, die Herren auf der Linken könnten | niht Roggen und Weizen unterscheiden. Das glaube ih auch, aber das fönnten sie no< lernen; was sie jedo nicht lernen können, ift | die landwirtsaftlien Verbältniffe zu“ verstehen, denn dazu gebört ein | in Arbeit und Pflichttreue auf dem Lande zugebrahtes Leben. Was hier von dem Koalitionsredt der ländlihen Arbeiter gesprochen wurde, kann do< bei dem Kundigen nur erheiternd wirken. Sie würden „den ländlihen Arbeitern die Segnungen des Koalitionsre<ts

| vergebens klarzumachen sucen. In welhem Maße die Erkenntnis auf | diesem Gebiete Wellen {&lägt, ist geradezu großartig. Ich habe mit einem | Rechtsanwalt in einer kleinen Stadt über die Arbeiterfrage gesprot#en ; dieser gade mi<: wie können Sie als humaner Mann dem kleinen

| Mann as Brot verteuern? Ih erwiderte ihm: um den ländlihen | Arbeiter handelt es sich gar nicht ; dieser bekommt bei uns den zebnten | Teil der ganzen Ernte, und es is niht gleichgültig, zu welchem reise er das ni<t Verbrauchte verkaufen kann; er ist also im

| höchsten Maße an ‘dem Woblstande seines Arbeitgebers und an der Prosperität des landwirtschaftlichen Gewerbes überhaupt interessiett. Schon Katharina 11. von Rußland hat gesagt: wir schreiben unsere

| Minister

Gesetze auf die mens{li<e Haut, und die ist kigli Das ift ein große Wahrheit; man muß die Wirkung der My amg An Leibe erfahren haben, um ihren Segen oder Unsegen beurteilen zu fönnen. Ich bitteden Minifter, beiden Handelévertragsverhandlungen mit Rußland inebesondere die Frage der Ausnahmetarife auf unseren Eisenbahnen für russishes Getreive in cinem Sinne zu erledigen, der den dur die jegige Bestimmung verurfa<ten Preisdru> wieder aufhebt; die be- stehende vertragli e Bestimmung hat unsere ganze Müblenindustrie vernichtet. In Westpreußen befinden wir uns seit drei Jahren in einer sehr ernsten Lage. Wir “hatten “ein Notstandsjahr zu überwinden, das bur Dürre hervorgerufen wurde; diesem Not-

standsjahr der Dürre folgten zwei Jahr ¿ff i : “L OROILES ien e Der. Ie, Ie no< viel verbängnisvoller gewirkt haben. Denn in dem Dérrjahr

hatten wir wenigstens Sommergetreide, in den nafsen n (

dieses niht, und die Landwirtschaft hat ihre L, Vi Ss gebrau<t. Das leßte Jahr war das bei weitem \{lc{<teste und erreichte ni<t 50 % einer Mittelernte. Der Minister follte si< mit dem Finanzminister in Verbindung seten und den Ankauf von Domänen mindestens verdreifachen. Ich weiß nit, “wie weit die zur Verfügung flehenden Fonds dazu reichen, aber die Lage ist zu ernst Die gegenwärtigen Besitzer

sind ohne alles Versulden dur< unseren dreijähri j

nd ohne Be h: i tjährigen Mißz- ns in threr Existenz aufs ärgste bedroht. Mit T shulen den Bauern und der Landwirtschaft helfen zu wollen,

ist ja sebr s{öôn, aber die Besißer danken Goit, wenn sie, nahdem Sg é Arbeiter fortgelaufen sind, ihre Kinder behalten dürfen, ‘um den Betrieb s<le><t und re<t weiter zu führen. Helfen sie uns lieber auf dem Boden der Handeléëvertragspolitik und unseres Tarifwesens. Abg. Dr. B e>er (Zentr.), der bei dec im Hause berrs<enden Inruße nur sehr {wer zu verstehen ist, scheint auszuführen, daß

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| die Lage der [ländlichen Gemeinden des Westens ebenso traurig | ei und ebenso fehr das tatkräftige Eingreifen des Neichs, des Staats und der landwirtschastlihen Verwaltung verlange wie die Landwirtschaft in Ostelbien. In manchen Gemeinden des Westens würden 300 9% Kommunalsteuer erhoben. Wie solle der arme Bauer da bestehen können? Hunderte von

D nen ov Tara 4 E L ) Millionen verlange man vem Landtage für Kanalbauten, aber der

s Sai Cal At (as Ney 5 f ; e auer sei vielfa vom Bexrkehr gänzlih abgeschnitten. Welche eruhle müßten thn bewegen, wenn er aus den Zeitungen

K a weis O Bal F ersel €, was man für Kanalbauten ¡u opfern beabsichtige während an ihn und sein s{<wieciges* Los niemand denke! *Xéder reis tnüfe cine lándlidie ForthilbunasfAule erhaltet Son 0E úFeder Kreis müsse eine ländliche Fortbildungs\ule erhalten, denn es

sei nicht zu verlangen, daß die Schüler 15 km und mehr bis zur nä<hsten Fortbildungss{hule zurü>legen müffen Œs fei hier vieles na<zuholen, was in früberen Jahren ver- säumt wordgn sei. Man dürfe \in dieser oinsiht feine

Kosten (euen.

geradezu

¿n. Was das Jagdrecht betreffe, so fei der jeßige Zustand unhaltbar, davon zeugten Hunderte von Petitionen, die

ele Be und auch „dem Minifter zugegangen feten. Wieder- A abe si< die Agrarkommission damit beschäftigt; der ntrag Herold verlange die Vorlegung eines Gesetzentwurfs

noh in dieser Session, dur den die $8 9 ff. des Jagdpolizeigesetzes von 1850 dahin abgeändert werden, daß die Besitzer der einen genten [halten Zagbrenr, bildenden Grundstücke in allen Jagdangelegen- heiten. pez ell bezügli der Jagdverpahtungen, dur einen Fagdvorstand vertreten werden, der von ben Grundbesitzern na Verhältnis der Grund- fläGe ihres Besites ge wird. Er lege diesen Antrag dem tx dringend ans Herz und bitte, daß das ganze Haus ihm ein- mütig zustimme. Ferner spr seine Freude darüber aus daß dieser Etat _die Erböbung des ertraordinären Fonds zur Förderung des tbaues Á#Æ, auf 70 000 , vorsieht.

zêèllen, babe die große Mehr- unsere Landwirt-

Gontolänortr 75 ISDECTITALZEC : Es c7

N fentli<hungen des Kaiserlichen Zesu i vom 3. Februar, hat folgenden Inhalt: Peri o 2c Sesundheitsfliand und Gang der Volks Person undl Sang der Volks- Fee ot s May onp v6onon S C, g E lige Maßnegeln gegen Pest. Desgl. gegen holer G n Polen. Gesetzgebung usw. (Deutsches Reich y nd Hühnerpest. (Preußen.) Rotes Kreuz. ; e. g Apothekenkonzessionen. Kranken- ürsorge._ iche, Sbrengerihte. (Neu - Süd - Wales.) Oeffentliches Sesu dheitéwesen A. Gang der Tierseuchen Ê en 4 tor to j} _ Ba j D in Italien, 3. Vierteljahr 1908. » Desgl. in Dänemark. Desgl. in der Türkei, 1903. Rinderpest in Aegypten, 1903. - Zeitweilige Maßre geln gegen Tierseuhen. (Schwedben.)— Vermischtes. Italien.) „Aushebung der 1881 Geborenen. (Aegypten.) Cholera, 2. Bereinigte Staaten von Amerika. Pennsylvanien.) Bes

völferungêvorgî nee, 1900. Geschenkliste. Wochentabelle über die

e deuis<hen Orten mit 40000 und mehr Einwohnern.

jen in größeren Städten des Auslandes. Erkrankungen

jausern deutsher Großstädte. Desgleichen in deutschen » Landbezirken. Witterung.

Bauwesen.

i Die Entschließungen zu Gunsten der Denkmalpflege in Bayern sind im „Amtsblatt des Königlich bayerischen Staats- minifleriums des Innern“ vom 5. Januar 1904 veröffentliht worden. Wir geben nahstehend die in diesen Ministerialentschließungen ge- gebenen „NRichtpunkte“ für Erlassung ortspolizeiliher Vorschriften nah Art. 101 Abs. 3 des bayerischen Polizeistrafgeseßbuhs:

1) Die alten Befestigungêwerke mit ihren Gräben, Stadtmauern, oren, Türmen und fonstigen Zubehörungen find tunlihst zu erhalten; für jede ane Aenderung an denselben ift baupolizeilihe Genehmi gung zu fordern.

2 Baulize Veränderungen im Innern oder am Aeußern sonstiger

Gebäude von geschichtliher oder künstlerisher Bedeutung find der polizeilihen Genehmigung zu unterstellen. Hierbei wäre zu bedingen, daß bei dem Umbau oder bei der Veränderung solcher Bauwerke dem Stile und Charakter derselben Nehnung zu tragen ist. __ 3) Bei allen Neubauten oder lmbauten in der Nähe der Be- festigungêwerke oder in der Umgebung von Gebäuden der in Ziff. 2 bezeichneten Art soll gleihfalls dem Charakter dicser Bauwerke tunlist Rechnung getragen werden. Dabei wäre besonders darauf zu alten, daß der Neubau in den Makßverhältnissen sich passend in das Gesamk- bild einfüge und au< im Aufwand der Einzelmotive und S{mu>- formen die alte Umgebung nicht beeinträchtige. Zur Vermeidung von Störungen im Stadtbilde foll ferner die Form und das Einde>ungs8- material der Dâcher beachtet werden. :

4) Die Erhaltung {öner Ortsstraßen und Platbilder is zunähst bei der Ziehung der Baulinien im Auge zu behalten, wobei natürli auf die Herrschaft des Lineals verzichtet werden muß. Im übrigen soll bei Neubauten, speziell in den älteren Teilen der Ortschaften, die tunlichste NRüksichtnahme auf ‘die heimishe Bauweise, wobei wieder die Form und die Einde>ung der Dächer in Betracht kämen, zur Pflicht gemacht werden. N

5) Für sonstige Neubauten, namentli} in neuen Bauanlagen, würde es genügen, wenn im allgemeinen auf die Fordcrungen der Aesthetik verwiesen wird; auch können Vorschriften über den Verpußz des ordinären Rohmauerwerks und über die zulässige Steilheit der Mansarddächer nur begrüßt werden. Hervorgehoben seien ferner no< die Bestimmungen der Mini- sterialentshließungen, na< denen von den Distriktsverwaltungs-

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