1904 / 33 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

i avités P E E D e S M e T N E r M t: E E 7 A . E d B

wäblen verstanden. Auf die volkswirtschaftlißen Verhältnisse über- chend, besprah Professor Philippson den wachsenden Handel

myrnas, u qa. die aussihtsvole Baumwollenkultur und das von den Eisenbahnen, sowohl der von Smyrna als auch der vom Bos- porus ausgebenden, mit Bestimmtheit zu erwartende Wiederaufblühen Kleinasiens, dem auch als Durchgangsgebiet für das kaum hoh qui u schäßende, großartige Werk der Bagdadbahn eine glückliche Zukunft E evorstèbe, Es darf uns Deutsche mit besonderer Genugtuung en: an einer so großartigen Kulturaufgabe an erster Stelle mitwirken zu

können. Bautwvesen.

Die Ausandlepuna des Rolandstandbildes in Bremen, das durch erge nase vielfah beschädigt ist, foll im Laufe dieses Jahres anläßlih seines fünfhundertjährigen Bestehens im Geiste seines Meisters farbig erfolgen. Wie die „Denkmal- pflege" mitteilt, ist ein eigener fkunstges{ichtlicher Ausschuß eingeseckht für die Wiederherstellung dieses Wahrzeichens Bremens, das mit der Geschichte der Stadt aufs engste verknüpft ift. der deutshen Rolandstandbilder Archivrat Dr. Sello in Oldenburg an. Der Ausschuß hat dem Senat und der Bürgerschaft Bremens ein eingehendes Gutachten erstattet, in dem er sich für die eee JInstandsezung ausspriht. Es handelt sih in erster Linie um die Erneuerung des Baldachins und der Bekrönung der Säule. Der Baldachin, der wahrscheinlih, wie das Standbild, aus dem Jahre 1404 stammt, ist im Laufe der Bee dermaßen zerstört, daß er der Figur den nötigen Schuß gegen Regen nicht mehr gewährt. Die die Säule krönenden drei Fialen, die aus einer erheblich späteren Zeit stammen als die Säule, sind ebenfalls stark beschädigt und zum Teil unschön in ihrer Formenentwickelung. Sie müssen, da ihre Ent- fernung für die Einseßung eines neuen Baldachins ohnedies notwendig ist, gleichzeitig erseßt werden. Der Baldachin soll genau in der Gestalt des gegenwärtigen erneuert twerden. as die farbige Behandlung des Rolands anbetrifft, fo erscheint es na dem Bericht des Ausschusses unzweifelhaft, daß der Meister des Standbildes sein Werk für bunte Bemalung geschaffen hat, die auch ältere Abbildungen O Außerdem beweisen urkundliche Ueberlieferungen, daß die Bemalung am Roland im Laufe der Æahrhunderte mehrfach erneuert worden ist. Wahrscheinlich hat sie bis gegen den Ausgang des 18. Jahrhunderts bestanden. Spuren alter Biirialidia find vor etwa 25 Jahren am Roland unter einem späteren grauen Anstrich zutage getreten. Baurat Weber hat ein farbiges Modell herstellen lassen, an dem seine auch von der Bremer Architektenschaft gebilligten Herstellungsvorschläge Berücksichtigung ge- funden haben. Weber tritt gleichzeitig aus praktischen Gründen für eine Wiederbemalung ein, weil dadurch dem Fortschreiten der Ver- witterung der Außenflähe des ehrwürdigen Denkmals besser Einhalt

geschieht. Theater und Musik.

Berliner Theater.

Otto Julius Bierbaums Schauspiel in drei Akten „Stella und Antonie“, das {hon anderwärts seine Bühnenwirksamkeit er- robt hat, ging am Sonnabend im Berliner Theater zum ersten Male n Szene. Das Stück fand eine freundliche Aufnahme, ohne doch einen tieferen Eindruck zu hinterlassen. Das s{icksalsreiche Leben des {lesi{hen Dichters Johann Christian Günther s{chwebte Bierbaum vor, als er sein Schauspiel schrieb, aber er deutete die Wirklichkeit nur an, ohne ihr Einzelheiten zu entnehmen. Er wollte nur einen romantischen Kopf, ein in Phantastereien si ergehendes dichterishes Genie \ciltern, cinen Menschen, der in einer Traumwelt befangen, nicht in die Welt paßt und ein Opfer der Launen zweier Frauen wird, die ihm den Weg kreuzen. Um Stellas, der Komödiantin willen, verließ einst Bierbaums Fohann Christian Vaterhaus und Studien und {loß sich ciner wandernden Schauspielertruppe an. Nur zu bald aber mußte er erfahren, daß er in Stella nur ein im eigenen Herzen aufgerichtetes Gößzenbild angebetet, während er die niedrige Gesinnung des Weibes, an das er sich kettete, übersäah. Stella geht ihm mit dem ersten besten

Ihm gehören u. a. auch der hervorragende Kenner -

nimmt ihn, troß aller Proteste ihrer hohgeborenen Umgebung, die nun einmal gewöhnt ist, sich s{ließlich ihren Launen zu fügen als Lakai in thre Dienste. Er läßt es gesehen und führt au jeßt ein Leben voller Qual, da er im ungewissen darüber bleibt, ob Antonie, die er nunmehr vergöttert, ihn liebt oder nur ihr Spiel mit ihm treibt. C macht ihr Vergnügen, in ihm, wenn sie allein sind, Hoffnungen auf ihre höchste Gunst zu erwecken und ihn anderseits vor den anderen zu demütigen. Gerade in einem folchen Augenblick tiefster Mtebriguns kommt Stella aufs Schloß, fie kommt, von Sehnsucht getrieben, ihn zu suhen, und Johann Christian WA die Livree von fich und folgt ihr zum zweiten Male. A183 fie ihn aber auch diesmal wieder betrügt, Antonie aber, die der Zufall ihm nochmals in den Weg führt, ihn nit mehr kennen will, macht er seinem verfehlten Leben durch einen Dolchstih ein Ende. Das ist der Schluß in der Fassung, die Bierbaum seinem Schauspiel neuerdings gegeben hat, während nah der früheren Faffung Antonie, die nun ihrerseits den von ihr geliebten Johann Christian der Nebenbuhlerin entreißen wollte, dur Stellas Hand ebenfalls stirbt. Der Vorgangan sich ist niht unintèrefsant, und auch in der Art seiner Liddteriiben Aus- gesialtung ist unzweifelhaft vieles fesselnd. Bierbaum hat uns etwas zu sagen, aber die Form, in der er es sagt, ist im ganzen nicht die des Dramas. Im erften Akt nehmen die Selbstgespräche des \{wärmenden Poeten einen allzu breiten Raum ein, sodaß sie zuleßt ermüden. Der zweite, am besten gelungene Aufzug weist zwar feine psychologishe Züge auf, enthält aber besonders in dem entscheidenden Gespräch Antoniens mit Johann Christian gar zu viel Lehrhaftes. Im dritten wird die an si theatralish wirksame Episode der Miederkehr Stellas dur die epishe Breite der Behandlung stark abgeschwächt, und der Schlußakt ist sowohl in der ersten wie in der zweiten Fassung vollends verfeblt: in der ersten weil er nah der Charakteranlage Antoniens nicht folgerihtig ist, in der zweiten weil die Wiederbegegnung der beiden nur ein verstimmend wirkender, ziemlich belangloser Zufall ist. Eine weitere Hauptshwäche des Stüdkes ist die nur shemenhaft gezeichnete Gestalt Stellas, deren Anziehungskraft auf den E man gar nit begreift. Geist, Stimmung und Aus- drucksweise der Zopfzeit sind im übrigen im Stil gut getroffen und wurden auch in der offenbar mit großer Sorgfalt von Alfred Halm in Szene geseßten Aufführung vortrefflih festgehalten. In der Rolle der preziösenhaften Gräfin Antonie war Fräulein Roland zum ersten Male eine ihrer Eigenart völlig ent- \prehende Aufgabe zugefallen. Ihre E ung zeihnete fich durch vornehme Anmut und geistige UÜeberlegenheit aus. Den Fohann Christian spielte Herr Mischke, soweit es das Pathetische der Nolle zuließ, mit natürliem Ton, vermochte aber der verzehrenden Leidenschaft dieses Schwärmers nicht den höchsten Au&druck verleihen. Die Stella fand in Fräulein Bardy eine recht gute, wenn auh nicht ideale Vertreterin, und die anderen Rollen wurden von Fräulein Noberts, den Herren Kuhnert, Connard, Wierth, Schindler, Starn- burg u. a. angemessen verkörpert. Lebhafter Beifall rief den Dichter besonders nah dem zweiten Akt hervor, während zum Schluß der Er- folg kein unbestrittener war.

Im Neuen Königlihen Operntheater wird morgen, Dienstag, „Don Juan“, Oper in zwei Akten von W. A. Mozart, mit Herrn Berger in der Titelrolle gegeben. Im übrigen lautet die Be- seßung: Donna Anna: Frau Herzog; Donna Elvira: Fräulein Rot- hauser; Zerline: Fräulein Dietrih; Don Octavio : Herr Sommer ; Leporello: Herr Nebe; Komtur: Herr Wittekopf; Masetto: Herr Krasa. Kapellmeister Dr. Strauß dirigiert.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Shake- \peares Lustspiel „Viel Lärm um nichts“ mit Herrn Matkowsky als Benedikt, Herrn Vollmer als Holzapfel und Fräulein Poppe als Beatrice aufgeführt. Der Spielplan des Schauspielhauses erfährt eingetretener Hindernisse Be am Mittwoch und Sonnabend eine Aenderung, und zwar wird Mittwoch anstatt „Soldfishe“ „Im stillen Gäßchen“ gegeben; am Sonnabend gelangen die beiden Lustspiele „Lästige Schönheit“ und „Die Romantischen“ zur Aufführung.

Mannigfaltiges. Berlin, den 8. Februar 1904.

Vortragsakenden felbst von 6 Uhr ab im Infkitut und von 9 bis 4 Ukr im Deutschen Flottenverein, Bernburgerstraße 35 1, zu haben.

In den Monaten Oktober, November und Dezember 1903 wurden die Hil fsstellen des Verbandes für erste Hilfe, zu dem die Berliner Unfallstationen vom Roten Kreuz und die Berliner Rettungsgesellschaft zusammengetreten sind, in 16 138 Fällen in Anspru genommen. Innerhalb der einzelnen Hilfsg- stellen wurde 15 104, außerhalb 1034 Personen erste Hilfe geleistet. Krankentran8porte fanden 675 statt.

_ Wiesbaden, 7. Februar. Da die bereits vorgerückte Jahres- zeit die Niederlegung des alten Kurhauses ohne erhebliche Störungen der bevorstehenden Hauptsaison niht mehr gestattet, so ist vom Magistrat beschlossen worden, an den bestehenden Verhältnissen nichts zu ändern und mit dem Abbruch des alten Kurhauses bis zum 1. Oktober dieses Jahres zu warten. Es finden somit alle Ver- R der Kurverwaltung noch während der ganzen diesjährigen Sommersaison im alten Kurhause und dem zugehörigen Kurgarten in der herkömmlichen Weise statt.

Darmstadt, 6. Februar. (W. T. B.) Die „Darmstädter Zeitung" bringt einen längeren vorläufigen Bericht von Professor Ga f fky- Gießen über die Vergiftungssache in der Alice-Kochshule (vgl. Nr. 27 d. Bl.). Danach scheint es sih bei den Vergiftungen um \fogenanntes Balkterxientoxin gehandelt zu haben, und ein sogenannter anacrober (bei Auss{luß der Luft wachsender) Keim als Krankheits- erreger in Betracht 4 kommen. Es i anzunehmen, daß die Keime in Sporen oder in Dauerform den Bohnen anhafteten, das Kochen der Büchsen überstarden, im Inhalt sich vermehrten und Gift erzeugten. Die Untersuchung wird fortgeseßt.

Bremen, 8. Februar. (W..T. B.) Der Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd „Kaiserin Maria Theresia" traf am Sonnabend -fahrplanmäßig in Tanger ein. Die Passagiere Men die Stadt und unternahmen Ausflüge nah verschiedenen Richtungen. Seine Hoheit der Erbprinz von Sachsen- Meiningen stattete O dem deutshen Gesandten in Tanger einen Besuh ab. Der Dampfer seyte seine Reise von hier nah Gibraltar fort.

__ Prag, 7. Februar. (W. T. B.) Heute nachmittag kam es während des Studentenbummels auf dem Graben zwischen deuts ch- nationalen und liberalen Verbindungsstudenten zu einem Zusammenstoß, bei dem die Studenten mit Stöcken aufeinander- hieben. Ein Student erhielt einen Stockhiebh über die Schläfe und sank blutüberstrômt zusammen. Die Polizei machte dem Austritt ein Ende.

Budapest, 6. Februar. (W. T. B.) In Kezdi-Vasarheli, im Haromszeker Komitat, wurden heute früh gegen 4 Uhr dret starke Erdstöße verspürt, denen alsbald vier schwächere folgten. Die Bevölkerung sprang, in Schrecken gefeßt, aus den Betten; es wurde nur unbedeutender Schaden angerichtet. Auch in Kronstadt wurde heute früh eine Erdershütterung wahrgenommen.

St. Petersburg, 7. Februar. (W. T. B.) Wie aus Eriwap gemeldet wird, ist am 5. d. M. auf den Kreischef von Etshmiadsin, Kapitän Schmerling, ein Nevolverattentat verübt worden. Der Kreishef blieb unverletzt, der Angreifer entkam. In Mglin, Gou- vernement Tschernigow, haben die Insassen tes Ortsgefäng- nisses in der Nacht zum 4. d. M. die Türen, Defen und Pritschen zertrümmert. Gegen Morgen wurde die Ruhe wiederherge|tellt. In Tultschin in Podolien ist am d. d. M, Morgens 9 Uhr, ein fekundenlanges Erdbeben verspürt worden.

Baltimore, S rug. (W. T. B.) In dem Stadkteile, in dem die großen anufakturwarenlagerhäuser sind, ist estern eine Feuersbrunst ausgebrochen, die heute in früher Morgenstunde immer noch wütete. Zwanzig Häuserblocks des Ge- \chäftsviertels find zerstört, darunter mehrere öffentlihe Gebäude.

davon. Da begegnet ihm Antonie. Auf sonderbare Weise lernt er sie den Verlust Stellas soll er in einem Festspiel bei der Verlobung eines gräfliches Paares Während er den Prolog |pricht, fällt er aus der Nolle, glaubt in der Gräfin Stella zu erblicken und stürzt ih in einer Aufwallung wilden Zorns auf sie, um sie zu töten. Er foll für seinen Frevel ausgepeitscht werden; aber Antonie, die der leidenschaftlihe Bursche interessiert, bittet ihn frei, ja noch mehr, fie

kennen. Tiefsinnig fast vor Schmerz über

mitwirken. Die Braut ist Antonie.

Sa D E L E R i I

offentlihe, Herren und

amerika.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Neues Operntheater. Vorstellung im Abonnement (Billett- tenrvctas Nr. 4 Don Juan. Oper in 2 Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Tert von Lorenzo da Ponte. Nach dem Original der ersten Aufführung B fes! überseßt von Hermann Levi. Anfang

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Schauspielhaus. 40. Vorstellung, Viel Lärm um Nichts. Lustspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare, überseßt von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck. Anfang 74 Uhr.

Mittwoh: Neues Operntheater. Vorstellung im Abonnement (Billettreservesay Nr. 27). Romeo und Julia. Große Oper in 5 Akten von X, Barbier und V. Carró. Musik von Ch. Gounod, Hnfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 41. Vorstellung, Goldfische. Lustspiel in 4 Aufzügen von Franz von Schönthan und Gustay Kadelburg Anfang 74 Uhr.

Deutsches Theater. d’Uudrea. Anfang 74 Uhr,

Mittwrcch: Nose Bernd,

Donnerbtag: Novella d’Andrea.

Berliner Theater. Dienstag: MariaTherefia, Mittwoch: Stella und Antonie, Donnerétag: Maria Theresia.

Schillertheater. O. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: König Leax. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare.

Mittwoch, Abents 8 Uhr: Der Kompagnon.

Tonnerótag, Abends s Uhr: Köuig Lear.

N. (ArievrichWilhelmstävtishesTheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Kinder der C xzellenz, Lustspiel in 4 Aufzligen yon (, von Wolzogen uny W. Schumann,

Mittwoch, Abenvs 8 Uhr : Kollege Crampton,.

Donnerdtaa, Abends # Uhr: Die Finder der Exzellenz.

Theater des Westens, Kantstr, 12, Bahnhof fen her Garten. (Direktion : A, Prash, Groß. j

roglider Dostheaterintenvant 0, D.) endtag 6, Vorstellung im Abonnement): Wind or,

Dienstag: Novella

Die lustigen Lüeiber von \ Mittwoch (außer Abonnement): Undiue,

Donnerstag (17. Vorstellung im Abonnement): Die schöne Helena.

Freitag (17. Vorstellung im Abonnement): Die schöne Helena.

Sonnabend (17. Vorstellung im Abonnement): Zum ersten Male: Die Colombiue. Hierauf: Die Tante schläft.

Neues Theater. Dienstag: Der Strom.

Mittwoch: Zum ersten Male: Schwester Beatrix. Vorher: Der Schlachtenlenker.

Donnerstag Minna von Barnhelm.

Freitag: Schwester Beatrix. Vorher: Der Schlachtenlenker.

Sonnabend: Minna von Barnhelm.

Residenztheater. (Direktion: S. Lautenburg.) Dienstag: Der keushe Cafimir. (Maître Nitouche.) Sdwank in 3 Akten von Desvalliòres und Mars. Deutsch von Max Schönau. Vorher : Die Empfehluug. Anfang 7# Uhr.

Thaliatheater. Direktion Jean Krea und Alfred Schönfeld. Dienstag und Donnerstag: Gastspiel Jsadora Duncaun. Anfang 8 Uhr.

Mittrooh, Freitag und folgende Tage: Guido Thielscher als Hochtourist. Anfang 74 Uhr.

Sonntag, Nachmittags Uhr: Charleys Taute.

Peutraltheater. Dienstag: Das Schwalben- nest, Operette in 3 Akten von Maurice Ordonneau, deutsch von M. NRappaport. Musik von Henry Herblay. Anfang 74 Uhr

Mitnooch und folgende Tage, Abends 74 Uhr: Das Scchwalbeunest.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Zu halben Preisen (jeder Erwachsene ein Kind mit Erxtraplaß rel): Der geftiefelte Kater. Müärchenspiel in n 4 Bildern mit Gesang und Tanz.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen in erster Beseßung): Der Bettelstudent,

benbs 74 Uhr: Das Schwalbenuest,

Trianontheater. (Georgenstraße, zwischen cledrlb- und Universitätsstraße.) Dienstag! Ma-

ame X. Anfang 8 Uhr. Mittrooch bis Sonnabend : Madame X.

Pellealliancetheatér. (Unter der Direktton von Fean Kren und Alfred Schönfeld vom Thallatheater.)

Das Königliche Institut für Meereskunde, Georgen- straße 34/36, veranstaltet eie Woche Abends 8 Uhr folgende amen 10. d. M. spricht Geheimer Rat Bubendey - Hamburg technishe Entwickelung des Hafens von Hamburg (mit Lichtbildern), am 13. Professor Eckert - Cöln über deutshe Seefahrten nah Süd- Einlaßkarten sind von 12 bis 2 Uhr Mittags und an den

Vorträge: Am

zugängliche über die

geschäßt.

Dienstag und Donnerstag: Guido Thielscher als Hochtourist. Anfang 7# Uhr.

Mittwoch, Freitag und folgende Tage: Götter- weiber. LAutstattungsburleske in 3 Aufzügen mit Gesang und Tanz von Curt Kraa und Wilh. Jacoby, bearbeitet von Kren und Schönfeld. Musik von Einödshofer. Dirigent : M. Schmidt. (Gerda Walde I Ie Helmerding in den Hauptrollen.) Anfang

r.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die bezähmte

Widerspenstige.

Konzerte.

Tingakademie. Dienstag, Abends 8 Uhr: V. Populäres Konzert des Waldemar Meyer- Quartetts. Mitwirkung: Attilio Brugnoli (Klavier). C E E

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 74 Uhus: Konzert von Helene Wiesaud (Gesang). Mit- wirkung: Ella Jonas (Klavier).

BPecthovensaal. Dienstag. Abends 8 Uhr: Klavierabend von Sophia vou Ssaddwska.

Birkus Schumann. Dienstag, Abends 7} Uhr :

Nur kurzes Gastspiel. Einzig und allein- dastehendes gröfß:tes Natur- wunder der Jettzeit: Konsul, der menschliche Chimpanse. Die größte Sehenswürdigkeit. 25 Löwen, dresfiert v. Herrn Jul.Seeth. Das RNiesecnprogramm. Vabel. Größte Ausstattungs- pantomime, eine Wanderung durch aht Jahrtausende.

Famil ¡jennachrichten. N

Verlobt: Frl. Martba Schede mit Hrn. Klostere gutopächter Oscar Cleve (Berlin—Grauhof bei Godlar). Frl. Marie Rimpau mit Hrn. Ritter- autóbesiger Hugo Witte von pt (Schlanstedt Lustebuhr in Pomm.). Frl. Ella Lippert mit ori Leutnant Nitka (Magdeburz). Ellen

relln von Hollen mit Hrn. Korvettenkapitän

Menschen sind nicht verunglückt. Katastrophen, die das Land heimgesucht haben. angerihtete Schaden wird auf mehr

Der Brand ist eine der größten Der bis Mitternacht als 40 Millionen Dollars

Siegfried von Jachmann (Kiel). Frl. Elisabeth Nötel mit Hrn. Gerichtsafsessor Oskar Tittel (Posen). i

Verehelicht: Hr. Oberleutnant Allolio mit Frl. Margarethe Jeschke (Caffel).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Professor Dr. FrickLe (Berlin). Hrn. Konsul Gustav Schürhoff (Birmingham). Hrn. Adolf von Schmieden (Möglin). Eine Tochter: Hrn. Chales de Beaulieu (Scharnhorst, W -Pr.). Hrn. Hans von der Marwitz (Berlin).

Gestorben: Hr. Rittergutsbesißer und Nittmeister a. 2D. Wilbelm Kieckebusch) (Woltersdorf bei Freienwalde). Hr. Justizrat Franz Kaehrn (Salzwedel). Verw. Fr. Vizeadmiral Nelly Kinderling (Beberbeck). Fr. Ida von Beschwit, eb. d’Houdan de Villeneuve (Görliß). Fr. Major Emma Clarisse von Normann, geb. Jken (Berlin). Fr. Marie von Amsberg, geb. von Pafsow (Schwerin) Frk. Louise von Rhaden (Berlin).

[84864] ;

Heute früh starb nah langen, {weren Leiden der Königliche Oberstleutuant z. D., Vorstand der Druckvorschrifteu-Vertvaltung, Ritter des Eiseruen Kreuzes 2e

Herr Tassilo Steiner.

Wir betrauern in ibm. einen in Krieg und Frieden bewährten, tüchtigen Offizier und lieben Kameraden, der dem Kriegsministerium mit kurzer Unterbrehung fast 20 Jahre lang in verschiedenen Stellungen an gehört hat. Mit peinlichster Gewissenhaftigkeit hat er in treuester Pflichterfüllung bei nie erxlahmendem Eifer seines Amtes gewaltet und sh durch sein s{lichtes, treues Wesen unser Aller Achtung und Verehrung in hohem Maße erworben.

Das Andenken dieses braven Mannes wird stets in Ghren gehalten werden.

Berlin, den 6. Februar 1904

Der Kriegsminister: v. Gineum.

Vexantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) în Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt, Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. 32. Zehn Beilagen (eins{ließliÞ Börsen-Beilage).

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Erste Beilage

Berlin, Montag, den §. Februar

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

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Am vorigen Markttage

zum Deutschen Reihsanzeiger und Königlih Preußishen Staatsanzeiger.

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Außerdem wurden am Markttage

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Keruen (enthülfter Spelz, Diukel, Fesen).

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