1904 / 35 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Ste das Slraf stem gegen dén Kontraktbruch- vershärfei, desto mehr Anreiz geben Sie zu vielem, denn um fo größer wird der Gegrnlay in- den Verhältnissen der ländlihen und der städtisWen Arbeiter. Die Lage der gewerolihen Arbeiter hat \ich in den leßten Jahr- zehnten, foweit ibre soziale Stellung und ihre ganze Position

enüber den Arbeitgebern in Frage kommt, gewaltig ge- hoben. Gerade dies bestätigt die Berechtigung der gegen- wärtigen Wirtschaftsordnung im Gegensaß zu den Forderungen der Sozialdemokratie. Und der Fortschritt wird weitergehen, wenn erst dur die Meicbbgefengeoung die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine anerkannt sein wird. enn die Antragsteller bei diesem Antrage sagen: Recht bleibt Recht, so erwidere ih: Unret bleibt Unrecht.

…__ Alsdann nimmt der Minister für Landwirtschaft 2c. von Podbielski das Wort, worauf der Antrag Arendt mit

großer Mehrheit angenommen wird. : i Der Rest der dauernden Ausgaben wird ohne erhebliche Debatte bewilligt. (Schluß des Blattes.)

Statiftkk und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Die Berliner städtischen Parkarbeiter, Gärtner usw. hielten, der „ait Ztg.“ zufolge, am Montagabend eine zahlreich besuchte Versammlung ab, um zu dem ablehnenden Bescheid der Direktion und des Magistrats wegen Lohnerhöhung usw. Stellung zu nehmen. Es gelangte eine Erklärung zur Annahme, in der es heißt: Die Versammelten widersprehen der Ansicht der Direktion und des Magtstrats, daß die große Mehrzahl der Parkarbeiter von der Armenverwaltung überwiesen sei, sie erklären, daß die Mehrheit im Dienst alt ge- worden und noch immer als Vollarbeiter beschäftigt ift. ie wünschen, daß der Mindestlohn für Parkarbeiter auf 3 4 tägli erhöht wird, und nach und nah bis zu 450 .# steigt. Für Gärtner soll der Anfangslohn 3,50 4, der bis zu 5,50 steigen foll, für Parkarbeiterinnen der Anfangslohn 1,75 , nah zwet Jahren 2 „6 betragen. Ferner wünschen sie im Interesse des Familien- lebens um 6 Uhr Abends Feierabend. Dieser Beschluß soll der Park- deputation unterbreitet werden.

Kunst und Wissenschaft.

Die Münchener Sezession hat, wie ,W. T. B.“ meldet, den Deutschen Künstlerbund eingeladen, im Sommer 1904 seine erste Ausftellung im Ausstellungsgebäude der Sezesstion in München zu veranstalten.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche ist dem Kaiserlichen Gesundheitsamt gemeldet vom Schlachthofe zu Mainz am 8. Februar 1904.

Verdingungen im Auslande.

Oesterreih-Ungarn. 16. Februar 1904, 12 Uhr. Direktion der K. K. priv. Kaiser L wut igte in Wien: Lieferung von 700 Meterzentnern (übshmieröl. Näheres bei der genannten Direktion und beim „Neichs- anzeiger“.

Verkehrsanstalten.

Der Weg über Sibirien ist für Sendungen nah Japan, Kiautschou, Schanghai, den Yangtsehäfen und Ts\chifu bis auf weiteres gesperrt. Die Sendungen nah Japan außer Formosa werden fortan über Amerika, die Sendungen nah Kiautschou, Schanghai, den Yangtschäfen und Tschifu über Suez geleitet. Nach Peking, Tientsin, Tongku und Tshinwangtau werden die Sendungen nah wie vor über Sibirien befördert.

Wie der Berliner Handelskammer von der Königlichen Wasserbau- inspektion mitgeteilt wird, ift die Sperre der Stadtshleuse in Brandenburg aufgehoben. Die Schleuse wurde am 8. d. M. dem Verkehr übergeben.

Wien, 9. Februar. (W. T. B.) Der Gesamtbetrag der Auf- wendungen, die von der Eisenbahnverwaltung im Lufe des Jahres 1903 für Jnvestitionszwecke gemaht wurden, be- ziffert sich auf 93 579 300 Kronen, wobei die Gebahrungtergebnisse für Dezember provisorisch ermittelt find. Insgesamt wurden 1903 für Fahrparkbeschaffung für Haupt- und Kleinbahnen verausgabt 20 595 200 Kronen.

St. Petersburg, 9. Februar. (W. T. B.) Der Verkehrs- winister Fürst Chilkow, der auf der Fahrt nah dem Baikalsee gestern Irkut aer: Fp hat angeordnet, den Verkehr eines Paares der Schnellzüge mit Speisewagen zwishen Irkutsk und der Mandschurei bis auf weiteres inte, und zwar wird die [Fahrt aus der Mandschurei am 17. und aus Jrkutsk am 21. Februar

eingestellt.

Theater und Musik.

S@Whillertheater O. (Wallnertheater).

Die gestrige erste v: von Shakespeares „König Lear“ im Schillertheater darf bei dec Schwierigkeit der zu Iösenden Aufgabe als gelungen bezeihnet werden. Die Inszenierung und die schau- spielerishe Gesamtleistung wurden der Stimmung und wuchtigen andlung des Trauerspiels gerecht. Die kluge Berechnung, mit der Herr Pategg seinen Lear anlegte, indem er ihn von vornherein pathologisch auffaßte, ließ die N eRgen der Handlung natürli). und das Geschick des unglücktlichen Königs um so ergreifender erscheinen, pumal da der Künstler immer noch den Ausdruck zu steigern vermochte und seine Darstellung besonders in den Wahnsinns- szenen dèr Größe nicht entbehrte. Eine ausgezeihnete Leistung war ebenfalls der Narr des Herrn Grich Ziegel, der für die E Ironie, die treue Anhänglichkeit und den tiefen Schmerz dieser Gestalt den ents» sprechenden treffenden Ausdruck fand. Sehr anerkennenswert war ferner auch Herr Rolan in der wichtigen Nolle des Kent. Die übrigen Mit- wirkenden, unter denen noch Frau Arnold (Goneril) und Herr Paeschke (Edmund) lobend genannt seien, ergänzten das Zusammenspiel in an- gemessener Weise. Vielleicht hätte für die Cordelia eine Darftellerin efunden werden Tönnen, die nit so zaghaft und jugendlih gewirkt ätte, wie Fräulein Gußmann, sondern etwas mehr Kraft und Würde mit der kindlihen Aufrichtigkeit zu verbinden gewußt hätte.

Im Neuen Königlichen Operntheater wird morgen, Donnerstag, „Tannhäuser“ von Nichard Wagner in nachfolgender Besfegzung gegeben: Tannhäuser: Herr Grüning; Elisabeth: Fräulein Destinn; Wolfram: Herr Berger; Venus: Frau Plaichinger; Landgraf: Herr Knüpfer; Walther: Herr Jörn; Hirtenknabe: G Dietrich; drei Grazien: die Damen Urbanska, Kierschner, ucia. Kapellmeister von Strauß dirigiert. Am Sonntag wird „Manon® gegeben.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Shake- speares „König Heinrih V.“ aufgeführt. Die Beseßung lautet:

Heinrih V. : Herr Christians; Katharina: Fräulein von Mayburg; Königin: Fräulein von Arnauld; Alice: Fräulein Arnstädt; Pio Schramm; Bursch: Fräulein Hausner; Karl V1. :

rau Hurtig: err Ludwig ; istol: Herr Vollmer; Fluellen: Herr Pohl; Dauphin: Herr Boettcher; Burgund: Herr Nesper; Orleans: Herr Staegemann; Connetable: Herr Molenar; Erzbischof: Herr Oberländer; Exeter: Herr Kraußneck; Westmoreland: Herr Zeisler; Macmorris: Herr Müller ; Bardolph : Herr Hartmann; Montjoye: Herr Arndt. 4 Morgen, Donnerstag, Abends 7F Uhr, veranstaltet der Organist Bernhard Irrgang in der Heiligkreuzkirhe das nähste Konzert. Mitwirkende sind Frau Erna von Storch (Sopran), Fräulein Ilse Böttcher (Alt), Herr Opernfänger Ludwig Wolff (Baß) und Herr Walter Kraß (Violine). Der Eintritt ist frei.

Mauuigfaltiges. Berlin, den 10. Februar 1904.

In der am Montag unter dem Vorsiß des Vizeoberzeremonien- meisters, Kammerherrn B. von dem Knesebeck abgehaltenen Sihung des Zentralkomitees vom Noten Kreuz wurde nah Erledigung geshäftliher Mitteilungen über die zu Gunsten des Expeditions- korps für Südwestafrika erfolgten Maßnahmen Bericht erstattet und eine Aufforderung an die Landesvereine zur Erritung von Sammelstellen beschlossen. In betreff der eventuellen Beteilung des deutschen Noten Kreuzes an dem Kriegssanitätsdienst in Ostasien wurde beschlossen, bei tatsächlichem Ausbruch des Krieges cin Anerbieten sowohl an das Russische wie an das Japanische Rote Kreuz zu rihten. Vorbereitungen in Hinblick auf Ge- stellung von Personal und Material find eingeleitet. Ueber die in

amburg seitens des dortigen Landesvereins vom Noten Kreuz für die Notlage in Aalesund getroffenen Veranstaltungen sowie über die im Anschluß hieran seitens des Zentrallomitees sowie des Berliner Vereins vom Noten Kreuz eingeleiteten Sammlungen machte der Vorsitzende sowie der Vorsitzende des Berliner Vereins ent- sprechende Mitteilung. Ein Telegramm aus Aalesund wurde verlesen, das dem Personal des Roten Kreuzes uneingeshränktes Lob erteilt. Sodann wurde über die Umwandlung der Deutschen Heilstätte in Loshwiß bei Dresden in ein Sanatorium fowie über die Errichtung eines Vereinslazareits in Verbindung mit dem

städtishen Krankenhaufe in Offenba verhandelt, während andere Gegenstände der Tagesordnung an Abteilungen D wurden. In der darauf folgenden Sißung des Preußischen Landes, DESEI E vom Roten Kreuz wurden Gesuche von Sanitätskolonnen erledigt. :

Breslau, 9. Februar. (W. T. B.) Heute vormittag über- brachte eine Abordnung des Magistrats dem Professor Felix Dahn die Glückwünsche der Stadt zu“ seinem 70. Geburtstage (vgl. Nr. 33 d. Bl.). Im Kolleg wurde dem Jubilar von seinen Hörern eine Ovation bereitet, für die er mit einer kurzen Ansprache dankte. Heute abend findet im e eine Aufführung von Dahns Drama „Deutsche Treue* statt.

Flensburg, 9. Februar. (W. T. B.) Der Flensburger Dampfer „Harald ", Kapitän Petersen, ist 30 Meilen nördli von Kap Vincent gestrandet. Von der 10 Mann betragenden Be- faßung wurden 8 Mann gerettet. Man vermutet, daß das Schiff vollständig verloren ist.

München, 10. Februar. (W. T. B.) Hier hat sich gestern in einer von dem Ersten Bürgermeister von Borscht einberufenen Ver- sammlung ein Hilfskomitee für Aalesund gebildet. Seine Königliche Hoheit der Prinzregent hat die Hoftheaterintendanz b:auftragt, ein Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten der Not- leidenden in Aalesund zu veranstalten.

_ Braunschweig, 10. Februar. (W. T. B.) Aus Torfhaus wird der „Braunschweig. Landeszeitung“ gemeldet: Seit gestern wütet ein heftiger Schneesturm aus Südwest bei 1 Grad Kälte. Die Poststraße Braunlage— Harzburg ift stellenweise völlig ver- weht. Zahlreihe Telegraphendrähte sind abgebrochen. In den Wäldern ift viel Schaden angerichtet.

Triest, 9. Februar. (W. T. B.) Heute früh herrshte hier ein heftiger Südweststurm, der haushohe Wellen über das Ufer am Hafen trieb und dort allen Verkehr hemmte. Der Sturm, dur den auch zahlreihe Schiffe beshädigt wurden, hörte na

Mittag auf. E

Brüssel, 10. Februar. (W. T. B.) Mämwner, die gestern abend mit dem nah Parts bestimmten Zuge um 7 Uhr 23 Minuten von hier In waren, drangen auf der Strecke ¡wischen Tubize und Braine-le-Comte mit dem NRevolver in der Faust in den Abteil, in dem ih die Wertbriefe befanden, fesselten den wachthabenden Beamten und raubten alle Wertbriefe. Die Räuber sprangen dann während der Fahrt aus dem uge. Heute früh wurde ein Mann s{chwer verleßt auf dem Gleis Uegend aufgefunden, der sich weigerte, irgend welhe Auskunft zu geben.

A tee tte, 10. Februar. (W. T. B.) Gestern abend wurde eine Kohlengrube vollständig durh Feuer zerstört; der Schaden wird auf mehrere Millionen ges{häßt.

Toronto, 9. Februar. (W. T. B.) Zwei Passagierzüge der Canadian Pacific Bahn stießen heute morgen îin der Nähe von Nenfrew zusammen. Es heißt, daß neun Personen getötet und viele verleßt sind.

Sechs n gekleidete

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

London, 10. Februar. (W. T. B.) Der gestrige Zu- sammenstoß bei Tshemulpo war nah neueren Meldungen eine förmliche Seeshlaht. Dem „Reutershen Bureau“ wird darüber aus Tokio unter dem heutigen Datum telegraphiert : Der Kampf dauerte von 11 Uhr Vormittags bis 3 Ühr Nach- mittags. Die Japaner besiegten zwei russishe Kriegsschiffe, wie man glaubt das Hochsee-Kanonenboot „Korejeß“ und den Kreuzer erter Klasse „Warjag“. Das Kanonenboot wurde zum Sinken gebracht, der „Warjag“ in Brand geschossen und kampfunfähig gemaht. Ein Teil der Mannschaft, der landete, wurde gefangen genommen. Die japanishen Schiffe sind leicht beschädigt.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

fl Lf U N E E i; É T T nas D Is E I m F m p zs E U E G G EELO At S T E Ph S BANE A R A A T CREACE N E SE L I La EE E E o A C E E I S S E E E i MELZSA

Theater.

Königliche Schauspiele. Donnerstag: Neues Operntheater. Vorstellung im Abonnement (Billett- reservesaß Nr. 28). Tannhäuser uud der Sänger- krieg auf Wartburg. NRomantise Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Anfang 7} Uhr. puase der Pläße: Fremdenloge 12 #, Mittel- alkon und Loge 8 4, Mittelparkett 1. bis 16. Reihe 8 #4, Mittelparkett 17. bis 22. Reihe 6 4, Seiten- parkett 4 46, Seitenbalkon 4 4, Tribüne 2 46 50 , Stehplayß 1 M 50 4.

Schauspielhaus. 42. Vorstellung. König Heiuarich der Fünfte. Schauspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Mit Benußung der Ueber- seßung von August Wilhelm von Schlegel für die deutshe Bühne eingerichtet von Wilhelm Oechel- häuser. In Szene geseßt vom Oberregisseur Max Grube. Dekorative Einrihtung vom Oberinspektor Brandt. Anfang 74 Uhr.

reitag: Neues Operntheater. Keine Vorstellung. hauspielhaus. 43. Vorstellung. Sonderabonne- ment B 7. Vorstellung. Die Journalisten. Lusispiel in 4 Aufzügen von Gustav Freytag. Anfang 7 Uhr.

Deutsches Theater. Donnerstag: Novella d’Andrea. Anfang 7# Uhr.

Freitag: Nose Berud.

Sonnabend: Zum ersten Male: Der einsame Weg. Schauspiel in 5 Akten von Arthur Schnitler.

Donnerstag: Maria

Berliner Theater. Theresia.

Freitag: Maria Therefia.

Sonnabend: Zum ersten Malc: Waterkaut.

Schillertheater. O. (Walluertheater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: König Lear. Trauer- spiel in 5 Aufzügen von Williatn Shakespeare.

Freitag, Abends 8 Uhr: König Lear.

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Hedda Gabler.

N. (FriedrichWilhelmstädtishesTheater.) Donnerstag, Abends s Uhr: Die Kinder der ‘Exzellenz. Lustspiel in 4 Aufzügen von E. von Wolzogen und W., Schumann.

Freitag, Abends 8 Uhr: Die Kinder der Exzellenz.

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Uriel Acosta.

Theater des Westens. Kantstr. 12. Bahnhof Sor ogisiher Garten. (Direktion: A. Pras, Grofß- erzoglticher S enans a. D.) Donnerstag S Borstelung im Abonnement): Die \chöne

elena.

Freitag (17. Vorstellung im Abonffement): Die \{chöne Helena.

Sonnabend (17. Vorstellung im Abonnement): T ersten Male: Colombine. Hierauf: Die

aute \chläft.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen : Der Trompeter von Säckingen. Abends 75 Uhr: Die schöne Helena.

Montag (außer Abonnement): Die \{chöne Helena.

Ueues Theater. Donnerstag: Minna von Varunhelm. Borher: Der

Freitag: Schwester Beatrix. Schlachteulenker. onnabend: Miuna vou Barnhelm. Refidenztheater. (Direktion: S. Lautenburg.) Donnerstag: Der keushe Cafimir. (Maîtro Nitouche.) Schwank in 3 Akten von Desvalliòres

und Mars. Deutsch von Max Schönau. Vorher : Die Empfehlung. Anfang 7{ Uhr.

Thaliatheater. Direktion Jean Kren und Alfred S@hönfeld. Donnerstag: Gastspiel Jsadora Duncau, Anfang 8 Uhr.

Freitag und folgende Tage: Guido Thielscher als Hochtourift. Anfang 73 Uhr.

Sonntag, Nachmittags 34 Uhr: Charleys Tante.

Pentraltheater. Donnerstag : Das Schwalben- nest. Operette in 3 Akten von Maurice Ordonneau, deutsch von M. Rappaport. Musik von Henry Herblay. Anfang 74 Uhr.

Ereig und folgende Tage, Abends 74 Uhr: Das Schwalbennest.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Zu halben Een (jeder Erwachsene ein Kind mit Exrtraplaßz rei): Der geftiefelte Kater. Märchenspiel in 4 Bildern mit Gesang und Tanz.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen (îin erster Beseßung): Der Bettelstudeut., Abends 7# Uhr: Das Schwalbenunest.

Trianontheater. (Georgeustraße, zwischen Friedri. und Universitätsstraße.) Donnerstag: Ma- dame X. Anfang 8 Uhr.

Freitag und Sonnabend: Madame X.

Bellealliancetheater. (Unter der Direktion von Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Donnerstag: Guido Thielscher als Hochtourist. Anfang 7# Uhr.

Freitag und folgende Tage: Götterweiber. Aus- stattungsburleske in 3 Aufzügen mit Gesang und Tanz von Curt Kraaß und Wilh. Jacoby, bearbeitet yon Kren und Schönfeld. Musik von Einödshofer. Dirigent: M. Schmidt. (Gerda Walde und Fritz Helmerding in den Hauptrollen.) Anfang 7# Uhr.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die bezähmte Widerspenstige.

Konzerte.

Singakademie. Donnerstag, Abends 74 Uhr: Konzert von Cornelia Schmitt-Csányi (Gesang).

Philharmonie. Donnerstag, Abends 8 Uhr :

Konzert von W, Mart. Procopþp (Orgel). Mit- wirkung: Janka Major (Gesang), Alfred Witteu-

berg (Violinè). Oberlichtsaal. Donnerstag, Abends 8 Uhr:

Kouzert von Hedwig MaræÆ (Gesang) | und Rudolph Vauerkeller (Violine). |

Saal Bechstein. Donnerstag, Abends 8 Uhr: TUL. Klavierabend von Artur Schuabel. Beethovensaal. Doanerstag, Abends 74 Uhr:

Konzert von Elsa Ruegger (Violoncelló) mit gs R E (O. Meien:

Pirkus Schumann. Donnerstag, Abends 74Uhr:

Nur kurzes Gastspiel. Einzig und allein- dasteheudes größtes Nalur- wunder der Jettzeit: Konsul, der menschliche Chimpanse. Die größte Sehenswürdigkeit. 25 Löwen, dressiert v. Herrn Jul.Seeth. Das Riesenprogramm. Babel. Größte Ausstattungs- pantomime, eine Wanderung durch acht Jahrtausende.

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Frida von Bonin mit Hrn. Leutnant L von Mecklenburg (Berlin).

Verehelicht: Hr. Rittergutsbesißer Curt von Auenmüller mit Frl. Johanna Forker-Schubauer (Thierbach—Zwickau).

Geboren: Cin Sohn: Hrn. Hauptmann Brauns (Ste aud: Hrn. Oberleutnant WMeaterne Schweidniß). Eine Tochter: Hrn. Pastor Hamann (Panthenau, Bez. D.

Gestorben: Hr. E eiber darl von Scheffer (Schonklitten bei -Glommen, Ostpr.). Hr. Bürgermeister a. D. Gustav Wackwit (Primkenau). Hr. Geheimer Baurat Carl Büttner (Berlin). ‘Fr. Major Margarethe" Maske, geb. Tause- wald Au), Verw. Fr. Rittmeister Mathilde von Burski, geb. Frétin von Nottenberg Breslau). Fr. Mathilde von Rehfues, verw.

erlhöôfter, geb. Flatau (Breslau). Fr. Kammer- direktor Marie hüden, geb. Freiin von der Reck (Goesfelb).

Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckèrei und Verlags- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (cinschließliÞ Börsen-Beilage).

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Berlin, Mittwoch, den 10. Februar

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12,80

11,50 13/20 |

12,80 13,00 11,80 15,70 11,80 11,80 11,40 12,00 11,40 14,00 12,60 14,00 12,00 12,20 13,60 12,60

12,80

12,00 13/50

Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen).

13 97 99

700

571 1140

938 660 10 800

3 500 1530

2021 163 1219 726

8 990

16,39 16,00

16,31 16,00

14,90

16,99 15,90 17,38 17,10

17,19

16,45 16,80 17,00 16,52 16,09 16,29

12,81 11,80

12,35 12,50

13,60

13,33 12,70 14,00 14,15

13,94

12,36 12,60

12,40 12,40

12,46 12,70

12,68 11/40

11,90 11;00 12,00 11,67 11,77

12,40 12,94 12,57 13,20

12,84

D C M E e N, O DODOHODO T9

11,90 11,00 12,00 11,67 11,71 12,20 12,60

12,59 13,05

12,95

Do Do

do

Do D DO I Ho DO

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do

entner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Dur(\chnittspreis wird aus den t edeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift, ein Punkt (.) in R sechs Spalten, daß ut R

ablen ber net. eriht fehlt.

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