1904 / 45 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Meine Herren, es kann also gar keinem Zweifel unterliegen, daß das ein Gebiet ist, auf dem wir uns betätigen müssen. Aber wir Eönnen nur von Staats wegen die Anregung zur Einrichtung von Syulen geben und die Heranbildung von Lehrerinnen übernehmen. Sm übrigen haben wir auf dem Gebiet, wie ih zu meiner Freude be- kennen muß, in vielen Orten bereits sehr gesunde und vortreffliche Ansäge. Wir haben eine große Zahl von Damen, die ein lebhaftes Interesse dieser Frage entgegenbringen, die fich lebhaft dafür interessieren, au mitzuarbeiten. Einer meiner Kommissare hat vor einiger Zeit in Aussicht gestellt, daß Beratungen mit Sachverständigen stattfinden sollten, und ih habe dana eine große Zahl von Briefen bekommen, in denen die Bereitwilligkeit zur Mitwirkung auszesprohen wurde. Fch habe aber leider der Frage noch niht näher treten können, da ih zu einem klaren Programm iber das, was auf diesem Gebiete ge- schehen muß, noch nicht habe kommen können. Meine alten praktischen Erfahrungen parlamentarischer Art und aus dem Vereinsleben gehen aber dahin, daß, wenn man derartige Versammlungen einberuft, ebe man ein klares Programm hat, nur in den Tag hineingeredet, aber nihts Positives geshaffffen wird. (Sehr rihtig!)) Sollten mir von Herren, die fich für die Sade interessieren, gute Ideen unterbreitet werden, so werde ih sie mit vielem Dank annehmen. (Beifall.)

Abg. von blendo rff-Kölpin (fonf.) führt darüber Klage, daß in sehr vielen Fällen die Staatsregierung selbst keine praktische Mittelstandepolitik treibe, da die staatlichen Lieferungen niht an die kleinen Leute im Orte selbst, sondern an große Firmen vergeben würden.

Minister für Handel und Gewerbe Möller:

Meine Herren! Der Titel, bei dem diese Klagen vorgebracht werden, gibt, glaube ih, an fich nit zu den Klagen des Herrn Vor- redners Anlaß, sondern ih glaube, daß der Herr Vorredner etwas weiter hat greifen wollen und hauptsählid über die Lieferung in anderen Ministerien geklagt hat; denn ih habe ihn fo verstanden, daß er mi als Minister des Handels als Vertreter des Handelsstandes und als Wächter dafür betrachtet, daß ih dafür forgen soll, daß dem Fleinen Handwerkerstande und dem Handels\tande in den mittleren und

Heinen Städten sein Recht geschieht. Ja, meine Herren, wollen Sie doch güticst berüdsihtigen, daß gerade in diefer Frage der Nevers der großen Tugenden unserer preußishen Beamten liegt, die rift darauf - halten und sich dafür verantwortlih fühlen, daß

zin Pfennig unrichtigerweise und unnüßerweise ausgegeben wird, und daß die Oberrehnungskammer dahinter steht, die in jedem einzelnen hat der Beamte bei seinen Bezügen auch voll darauf ge- paßt, daß er rihtig die Konkurrenz herangezogen und dadurch dem Fiskus günstige Preise zu erzielen ermöglicht hat. Meine Herren, das sind die altpreußishen Traditionen, unter denen Preußen groß ge- worden ist, und die wirken nah. In anderen Ländern, wo man larxer ist, kann man au nachgiebiger sein, was den Bezug der Bedürfnisse anlangt, die für die staatlichen Bureaus und Verwaltungen not- wendig sind.

Die Frage der Aenderung der Submissionsbedingungen darauf fommt es \ch{ließlich ja auch hinaus ist unausgeseßt verhandelt in den Ministerien; man ist sich wohl bewußt, daß schwere Uebelstände bestehen. An vielen Stellen ist es aber son erheblih besser ge- worden, an manchen noch nicht. Eine Haupts{wierigkeit liegt vor allem darin, daß diejenigen Beamten, die verantwortlih find für den Bezug, für die Abrehnung, nicht das sachliche Verständnis für die Waren besitzen, die sie zu beziehen haben, und sich dabei meist auf das Urteil anderer verlassen müssen. Dadurch werden die Beamten bei dem hohen Verantworkt- feitsgefühl, das sie haben, natürlich ängstlih und vorsichtig und wollen immer die Sicherheit haben, daß sie niht überteuert werden. Darin liegen zum großen Teil die Schäden, die hier beklagt werden. sind gänzlich nicht abzustellen; aber der Herr Vorredner kann davon überzeugt sein, daß ih, sowohl ehe ich Minister wurde, als seitdem ih Minifter bin, zu denjenigen gehört habe, die immer darauf dringen, daß die Uebelstände, die bei dem Lieferungsges{äft an den Staat be- stehen, nah Tunlichkeit beseitigt werden, und daß vor allen Dingen gute, sachverständige Beiräte für die Beschaffung ins Leben gerufen werden. l daß ih für meine

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Fch darf mich vielleiht darauf beziehen, Person, noch ehe ich Minister war, schon lebhaft daran mitgewirkt habe, daß den {weren Uebelständen, die bei vielen Militärlieferungen bestanden, Abhilfe geworden ist. Jch glaube, daß dur die Vor- hläge, tie ih be und die im Kriecs-

seinerzeit gemaht habe

ministerium afkzeptiert worden sind, schr große Summen er- spart worden sind durch die Organisierung der Ankäufe für

die Bekleidungsämter, durch die Schaffung von Beiräten für sachver- ständigen Einkauf, der früher wechselnden Offizieren oblag, die von der Sache nichts verstanden und nur eine nominelle Verantwortung dafür übernahmen. Ja, meine Herren, bei so großen Lieferungen läßt fich das maten. Wie es aber möglich sein foll, bei ten Bureaubedürfnifsen der einzelnen Bureaus auch noch Sachverständige zuzuziehen, die zu beurteilen vermögen, ob gelieferte Papier, und was dazu gehört, gut ist, das kann ih nicht einsehen. Ich halte es iicht für möglich, und deswegen wird bei großen Behörden es unausbleiblih sein, daß von zentraler Stelle aus eine folche Prüfung stattfindet. In bezug auf Papier finden solche Proben statt, \oviel ih weiß, durch die Material- prüfungsanstalt, die wir hier in Berlin haben, und in den meisten anderen Einzelstaaten hat man ähnlihe Prüfungs8anstalten.

Meine Herren, es wird, so alt wir werden und je klüger wir werden mögen, je älter wir werden, diefe Doktorfrage niemals von uns vollständig gelöst werden. Aber das darf ih, wie gesagt, noc- mals dem Herrn Vorredner wiederholen: ich gehöre zu denjenigen, die immer auf Reformierung gedrungen haben, und ih bleibe auch im Amte einer von denen, die eifrig dahin wirken, die Uebelstände, soweit dies möglich ist, zu beshneiden

Bei den Zuschüssen zur Einrichtung und Unterhaltung von Fortbildungsschulen bittet

Abg. Schaffner (nl.) um besondere Berücksichtigung von Hessen- Naffau.

Minister für Handel und Gewerbe Möller:

Meine Herren! Ich glaube, die Herren, die sih für die Fort- bildungé\{ule interessieren, fönnen damit zufrieden sein, daß es mir gelungen ist, in diesem Jahre einen Mehrbetrag von 400000 H in diese Position einzustellen. (Bravo!) Es ist nit leiht gewesen, den Herrn Finanzminister zu überzeugen, daß es notwendig sei, eine so große Mehrausgabe zu machen, noch dazu in einem Momente, wo der Etat aufgestellt wurde und wo noch sehr viel ungünstiger autsah, als es gegenwärtg der Fall ift.

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Meine Herren, ih bin vollständig der Meinung derjenigen, die im vorigen Jahre hier ausgesprochen haben, daß der Fortschrit auf dem Ge- biete der obligatorischen Fortbildungss{hulen immer weiter getrieben werden muß. Wir haben auf diesem Gebiete glü@tlicherweise in den legten Jahren au niht unerhebliche Fortschritte gemaht. Während im Jahre 1903 von 1169 gewerblihen Fortbildungss{ulen nur 997 obligatorische waren, sind infolge der vermehrten Unterstützungen, die wir haben geben können, in diesem Jahre 1077 obligatoris@he Fortbildungss{ulen vorhanden (hört, höôrt!), also eine Zunahme um 80 Schulen. Das ist doch keine Kleinigkeit. Ebenso ist auf dem Gebiete der kaufe männishen Fortbildungss{ulen dieselbe Bewegung zu verzeichnen. Von den 253 kaufmännischen Fortbildungss{Gulen, die im Jahre 1903 bestanden, waren 157 obligatorische; diefe Zahl ist auf insgesamt 272 wovon 182 obligatorische sind, gestiegen, au bier, meine Herren, cine ganz ansehnlihe Zunahme von 25 Schulen. Also, meine Herren, untätig sind wir auf diesem Gebicte nicht gewesen, und ih kann zu meiner Freude hier aussprechen, daß ich bei der unen ein er- heblihes Verständnis nah derselben Richtung hin efunden

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daß wir, troßdem wir in diesem Jahre 400 000 „f mehr eingeseßt haben, doch beute {on sagen können: eigentlich reihen die 400 000 f niht aus, wir hätten noch mehr haben müsen.

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Nichtsdestoweniger glaube ich dem Herrn Vorredner zusagen zu können, daß aus den 400000 #4, die uns mehr bewilligt find, au sein Bezirk, der Bezirk Wiesbaden, einen entsprechenden Teil erbalten

wird. (Bravo!) Ich habe im vorigen Jahre {hon bier ausgesprochen und tue es gern in diesem Jahre wieder, daß allerdings der Bezirk Wiesbaden

den Rubm hat, der erste gewesen zu sein, in dem in großem Umfange Fortbildungs\{ulen eingerihtet sind, und ih ho

keit der Herren, die si so lange für die Sache interesfieren, der zirk Wiesbaden auch noch lange die Ebre sih wird erhalten Ennen, an der Tete zu marschieren.

Meine Herren, es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die obli- gatorishe Fortbildungsshule noch erheblih weiter ausgebildet werde: muß, und ih zweifle niht, daß, wenn die Finanzen des Staats sich wieder einigermaßen gut gestalten, der Herr Finanzminister au in späteren Jahren gewillt sein wird, uns weitere Erhöhungen zu er- möglichen.

Wenn ein im vorigen Jahre eingebrahter Antrag, sofort mit der Durchführung der obligatorischen Fortbildungss{ulen inm ganzen Lande vorzugehen, dieses Jahr niht wiederholt worden ist, so freut mih das. Meine Herren, jede derartige Entwickelung kann nit ex abrapto gemackcht werden, sondern muß organisch sih weiter bilden. Die Hofs nung aber habe i, daß es gelingen wird, in jedem Jahre eine größere Zahl von Städten und vor allen Dingen auch von größeren S dazu zu bringen, daß sie die obligatorischen Fortbildungs\Gulen durc- führen. Gerade viele der größeren Städte und die größte Stadt sind im Rückstande damit; ih habe die Hoffnung, daß gerade diese großen Städte es einsehen werden, wie dringend notwendig es ist, daß die jugendlichen Arbeiter, und besonders die in den Großstädten, F bildungs\chulen zugeführt werden. (Sehr rihtig !)

Also die Wünsche, die ih persönlich habe, begegnen si vollständig mit denen des Herrn Vorredners und derjenigen Herren, die, wie ih sehe, hier Interesse an der Sache haben. (Bravo!)

Abg. Dr. Lotichius (nl.) \priht den Wunsch aus, daß der Minister im nächsten Jahre einen noch höheren Zuschuß in den Etat einstellen môge. In Oesterreich geschehe viel mehr für das Handwerk und das Gewerbe als bei uns; dort gebe der Staat mehr Mittel

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dafür aus. Die dortige Organisation habe sih bewährt. Jun England. tue zwar der Staat nicht \o viel, desto mehr aber die Gemeinden. In Süddeutschland und besonders in Baden habe man die Fortbildungs\s{hulen auf Grund eines Staatsgesezes eingeführt. Es müßten bei uns vorwiegend obli- gatorishe Schulen dur Ortsftatut eingerihtet werden, aber

mit der Zeit werde auch Preußen zu einer geseßlihen Ordnung des Fortbildungs\hulwesens kommen müssen. Erfreulih set, daß der Minister auch Hessen-Nassau mit einem Zuschusse für die Fort- bildungssculen bedenken wolle. Der Befähigungsnachweis habe in Oesterreich zu lebhaften Streitigkeiten zwischen den Handwerkern über die Abgrenzung der einzelnen Handwerke geführt. Deshalb müsse das Handwerk lieber durch. bessere Ausbildung der Handwerker mit Hilfe der Fortbildungéshulen gefördert werden. Der Staat müsse vor allem für die Ausbildung der Lehrer sorgen.

Minister für Handel und Gewerbe Möller:

Dem Herrn Vorredner will ich nur auf einen Punkt antworten, nämlih in auf die Ausbildungsgelegenheiten für die Fort- bildungsschullehrer. Wir haben bereits regelmäßig in Berlin Kurse zur Ausbildung von Lehrern abgehalten, die sh dem Unterricht an faufmännishen Fortbildungs\{hulen gewidmet haben wollen, und haben damit nicht nur große Erfolge ge haben regelmäßig auch einen sehr großen Andrang von Lehrern, die ih an den Kursen beteiligen möchten. Wir haben fernerhin im An- {luß an bestehende Schulen Kurse für den Zeichenunterricht an Fort- bildungsschulen eingerichtet, und zwar in Hannover, Charlottenburg, Elbing, Posen, Breslau, Erfurt, Wiesbaden und Elberfeld. Damit haben wir dem bisherigen Bedürfnis der Zeichenlehrer an den Fort- bildungéshulen au in der Hauptsache entsprochen.

Fch verkenne nun nicht, daß noch eine Lücke besteht. Sie besteht darin, daf es bisher niht môglich war, auch den Lehrern für die all- gemeinen Wissensfächer in den gewerblichen Fortbildungéëschulen eine

für diesen Unterricht zu geben hon damit beschäftigt, auch Versuche mit derartigen Kursen zu machen. Ich{ kann dem Herrn Vorredner nicht sagen, daß die Vor- bereitungen hierfür schon vollständig abgeschlossen sind; ih hoffe in- V

dessen, daß i ein Jahr später d 1

bezua Vezug

oder widmen

habt, fondern wir

gewisse Vorbereitung ]

Wir find aber

wir im nädhsten Jahre oder dazu kommen werden, unter unserer - Aufsicht hier in Berlin versuhsweise derartige Kurse einzurihten. Eine besondere Schwierigkeit bei der Veranstaltung folcher Kurse liegt in der Auswahl Lehrern, die geeignet sind, Lehrer zu unterrichten, denn diefe find ihrerseits als Schüler natürlich erheblih anspruchsvoller als andere Schüler. Es it uns aber gelungen, insbesondere für die kaufmännischen Fortbildungskurse hier in Berlin sehr tüchtige Kräfte zu finden: einen Beamten der Reichsbank, einen vereideten Bücherrevisor und zwei hervorragend tüchtige Rechtsanwälte, die den Lehrern eine Einführung in das Handels- und Wechselreht geben. JIch habe den Eindruck, daß die Versuche, welche wir nah dieser Richtung hin gemacht haben, bisher sehr gut gelungen sind.

In bezug auf den Zeichenunterricht liegt die Sache noch erheblich \{wieriger, weil die Erwägungen darüber noch nit vollständig ab- geschlossen sind, nah welchem System der Zeichenunterriht an den Fortbildungs\culen zu geben ist. Es sind da verschiedene Strömungen

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au unter den Fachleuten, und wir sind bisher no nicht zu einem ganz einheitlichen System gekommen. Ih hoffe, daß wir auch darin vorwärts kommen werden; aber ich bin au auf diesem Gebiete kein Freund der Schematisierung. Ih erkenne an, daß cs notwendig ist, in den verschiedenen Orten, je nah dem dort bestehenden speziellen Bedürfnisse gewerbliwer Art, au den Unterricht verschiedenartig zu geben. Wenn es sich darum handelt, ein Arbeitermaterial zu bilden, welches si vorwiegend mit der kleinen Kunst beschäftigt, so muß der Zeicbenunterriht anders angefaßt werden, als wenn er für S@üler bestimmt ist, die nit für einen kunstgewerblien Beruf gebildet werden sollen. Die Herren, die mir zur Seite stehen, flud eifrig an der Arbeit, au nah dieser Richtung hin etwas Neues zu schaffen, und ih hoffe, daß es {Gon im nächsten Jahre möglich sein wird, Ihnen über unser Vorgehen genauere und positivere Mitteilungen zu machen als id beute dazu in der Lage bin. (Bravö!)

Abg. Funck (fr. Volksp.) weist darauf hin die Stodt Frank- furt a. M. allen Ansprüchen des Staats entgegengekommen fet und ie Fortbildungss{ulen sowohl für die Männer wie für die Mädchen obligatorisch gemacht babe, aber nun auch eine hôhere finanzielle Unter« stützung des Staats haben möchte. Mini

daß

ster für Handel und Gewerbe Mölle1

l Jch darf dem Herrn Vorredner kurz erwidern, das, wenn

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L t Herren die 400 000 „& meiner Verwaltung bewilligen, ih in der Lage sein werde, das zu erfüllen, was bei dex Eröffnurg dex Forte

bildungss{ule der Stadt Frankfurt versprochen ist,

Abg. Metger (nl ) spricht die Heffuung aus }

daß mit Hilfe vermebrten Staatszus{üsse die Besoldungen der Lebier der Fort- bildungss{ulen erhöht werden könnten; es Fälle, in denen dic Stunde mit 1,25 4 honoriert werde. In Bochum gebe der Staat einen so niedrigen Zushuß, daß ein hohes Schulgeld erhoben werden müsse, das man besonders von den Mädchen nicht verlangen könne Als Lebrer der Fortbildungsschulen müßten Praktiker berufen werder Der Redner wünscht . dann die Errichtung einer Fortbildungs- \{ule in Flensburg.

Geheimer Regierungsrat Dr. von Seefeldt: Der Regierungs präßident ist angewiesen, über die Errichtung einer obligatorischen Fortbildungs\{hule in Flensburg in Unterhandlung zu treten. I@& freue mi über den Wunsch, daß Männer der Praxis in den klau männisGen Fortbildungs\Gulen tätig sein sollen. Wir haben cinc Statistik aufgemacht, die Ergebnisse liegen noch niht vor, sie werde aber den Beweis liefern, daß wir bereits eine Anzahl Praktiker den Fortbildungs\chulen haben.

Abg. Ernst (fr. Vgg.): Der Staat sollte den Städten, dic obligatorische Fortbildungsshulen errihten wollen, eine Unterstüßgu in bestimmter Höbe zusihern und den bedürftigsten Gemeinden größere Beibilfen gewähren. Dabei sollte aber der Minister fich nicht fo viel Nechte vorbebalten, sondern den Kommunen viel mebr Freiheit ge währen. Was die Lehrer an Fortbildungsschulen betrifft, so bin & ter Ansicht, daß man für die Ausbildung dieser Lehrer befondere Anstalten erridten müßte. Namentlih die Ostprovinzen jollte ma bei der Erri&tung von Fortbildungösschulen unterstüien, dort könnte au die Polen ihre deutschen Sprachkenntnisse erweitern. Or. Glattfelter (Zentr.) bittet, daß für die

tädte cine bestimmte Summe als Zusbuß für die

festgeseßt werde, damit sie ein» für

könnten. Zur Ausbildung der Lehrer an den Fortbildungöschulen müßten besondere Anstalten errihtet werden. Der Lehrer an der Fort bildungss(ule werde immer der Volkss{ullehrer sein, und daher werde es an den Praktikern fehlen. In Verbindung mit den gewerbliche: Fortbildunes\hulen könnten LÆbrlingsheime fehr segensreih wirke: Unsere Handwerker müßten eine so vorzügliche Ausbildung erhalten daß es auch in dieser Beziehung heiße: Deutschland in der Welt voran

Abg. Dr. Zwick (freis. Volkêp ): Wenn der Minister gemeint bat, daß die größte Stadt noch in bezug auf die Fortbildungsschulen zurüdstebe, so kann das nur für die obligatorische Fortbildungss{ule gelten. Obligatorisch ist die Fortbildungs|chule in Berlin allerdina® noc nit, und das liegt an den besonderen Verhältnissen der großen Stadt. Wir können nicht mit einem Male sagen, ‘jeßt muß die Schule obligatorisch sein. baben ein fo blübendes fakultativet Fortbildungs\{ulwesen in Berlin, daß wir bei jeder Aenderung vor- sichtig fragen müssen, ob wir diefe blübenden Sch(ulen nit etwa \tôren. Mit den Fortbildungts{ulen für Mädchen steht Preußen noÏ binter Baden, Württemberg und Bavern zurück, und das erklärt fi daraus, daß für diesen sr r 88000 M im Etat aus geworfen sind. Wir sind eser Hinsicht gerade erst über den fang hinweg. Der Staat soll niht nur anregen, fondern felbît seinen Mitteln helfen. De unkt der Frauenfrage ist die Fra: bildungsfrage, die wir auf 13 e Grundlage stellen müfien Darum ift zur Zeit dte k des Fortbildungës@& wesens die Gestaltung de

Abg. Kindler (fr. mit besonderen Schwierigke Verhältnisse können nu ie Die Fachbildung darf in der Fortbil werden. Mit der Stadt Posen s{chwe

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enn wegen der |prawiicke en LÆhrkräfte gebrauche: s\hule nit naläifgt n bereits f handlungen über den Aut zu einer kunstgewerblihen

aber zum Stillstand gekommen gewerbes{hule in Bromberg d Der Nedner wünscht ferner eine Befserftellung bildungês\chulen.

Minister für Meine Herren! BYorredner erwidern, Zeit die Verhandlungen . mi wünschte Umwantlung der jeßt k Handwerker- und Kunstgewerbefî

handelt es sich in der Provinz Pofen C

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Schule, und dicse Schule halten wir rdings für ribtig, z Bromberg zu errichte Es ersi nicht angängig bei d Z Etatsverbältnissen, in derselben Provinz zwei Schulen auf einr Leben zu rufen.

Was nun seine Wünsche hinsihtlih der Besserstel der betrifft, so bin ih in der Lage, versihern zu können, daß et

mögli sein wird, die Remunerationen der älteren Lehrer der Fort! bildungss{Mulen in Westpreußen und Posen zu steigern. Die Beträgt die wir in Aussicht genommen h etwa 27 000 Æ ausmachen und bis zum auf 33000 steigen. Ich hoffe, daß der zufrieden sein wird und daß auch seine Hintermänner in der zufrieden sein werden. Auf die einzelnen Fälle, die er eben angefüßrt hat, speziell einzugehen, bin ih außer stande. : Was 4dann die Bemerkungen des Herrn Abg. Zwick betrifft, 1 habe i, da ich über die Fortbildungsshulen spra, geglaubt, d! Tatsache nicht verschweigen zu dürfen, daß Berlin im Rückstande sel Einen Vorwurf habe ih damit der

aben, werden für das Jahr t Fahre 1906 programmaß!8

Herr Vorredner dami!

Stadt Berlin nicht maden wollen; aber die Tatsache besteht, baß hier bie obligatorische For bildungs\Gule noch nicht zur Einführung gelangt ist. I0 muß aber zugeben, daß ich dle großen Schwierigkeiten, DIe speziell für Berlin vorliegen, nit verkenne, daß ih aber die Hoffnuns

habe, daß es gelingen wird, die Schwierigkeiten liber kurz oder lang ju siherwinden. Der Herr Abg. Zwick wird mit mix darin lber- einstimmen, daß es dringend erwünscht i}, daß auch für Berlin die obligatorishe Forthildungsshule in nit zu langer Zeit einge- fuhrt wird.

Abg. Cassel (fr. Volksp.): Wir befinden uns bezüglich der Er- citund obligatorischer Fortbildungsshulen in Berlin in einer bes sonders schwierigen Lage, und unser hochverbdtenter S Bertram atte sehr berechtigte Bevenfen gegen sie, Wir müssen so viel wie méglih bie fafultative Fortbildungsschule erhalten. Aber troy aller Schwierigkeiten wird noch in diesem Jahre ein entsprehender ŒEnt- wurf an dite Berliner Stabtyerordnetenversammlung gelangen, und die Berliner Bürger werden zeigen, daß sle für Bildungszwecke keine Opfer heiten. | i

Aba. Meyer - Bielefeld (kons): Jh danke dem Herrn Minister für vie Förderung der gewerblichen Fortbildungsshulen, Die Veister- furse werben uns später noch beshäftigen. Beides sind Instkitute, zu eren Förderung hie Handwerkskammern mit ECcfolg tätig sind, und (h danke dem Minister für seine Anerkennung dieser Tätigkeit der Gandwerföfammern. Als ein Vindeglieb zwischen Fortbilhungsschulen und Meisterfursen sind die Kurse in der Buchsührung anzusehen, Doch gerabe hier fehlt es an geeigneten Lehrfräften. Orte wie Biele- (sp haben deshalb Speztalfurse für solche Lehrer eingerihtet und (Grfolge pamtt erztelt, Möge der Herr Minister biese Bestrebungen untersten, denn die erforderlichen Mittel find gering,

Abg. Gahensly (Zentr) verwendet sich zu Gunsien des Nassautschen Gewerbevereins Abg. Fishbeck (fr. Volksp): Es ist ein Zeichen der Zeit, daß m Negierungsbezirf Liegnkh eine Bewegung gegen die Handwoerfs- fmmern gerichtét is; wir nehmen hies als Beweis dafür, daß es in zahlreihen Hanbwerkerkreisen bämmert: so kann es nicht weiter

Jir werden diese Bewegung

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wie man es uns da vormacht unterstüyen.

Bei den Zuschüssen zu den Veranstaltungen der Handels- fammern zwecks Hebung 145) Kleingewerbes wünscht

bg. Wolga|t (fr. Volksp.) vie Förderung der Meisterkurse, die wohl in den Städten gut befuht würden, aber niht auf dem Lande, Die kleinen Meisterkurse in der Provinz mlißten möglichst einfach ge- Faltet werben, Die Kurse dienten zugleih als Borbereitung auf die Meisterprlifung; aber da sie auch von Meistern besucht wlirden, dürften e nicht leviglih auf dite Prüfung zugeschnitten werden. Auf die Prüfung fomme es wentger an als darauf, daß einer ein Meister werde. Die Lehrlingsheime selen gut, aber sie dürften in den jungen outen nicht den Eindruck erwecken, als ob die Sonntag8nachmittags- mterbaltungen eine Fortsetzung der Fortbtilvungsschule seien. Deshalb

( gehen,

sei er auc) gegen 1CDe reltatöse (Linn irfung auf die Lehrlincsheime. Fn Kiel bestehe ein Baumuseum, bas sür das Kleingewerbe von großer

Bedeutung set, es fämpfe aber mit vem PVeéangel an Mitteln.

Minister für Handel und Gewerbe Möller:

Der Herr Vorredner hat beanstandet, daß ich in diesem Jahre ven Titel 15 des Kapitels 69 nicht habe erhöhen lassen. eine Herten, dieser Titel ist im vorigen Jahre erst neu eingestellt geroesen, und bei den Anforderungen, die an den Titel gemacht sind, ift dieser titel in diesem Jahre noch nicht voll erschöpft gewesen; ih war daher t in der Lage, bet dem Herrn Finanzminister eine Erhöhung dieses 1s zu beantragen. Ich bin aber fest überzeugt, daß der Herr Finanzminister leinen Anstand nehmen würde, eine mäßige Erhöhung für die Zukunft eintreten zu lassen, wenn das Bedürfnis nahgewiefen wird. (Sehr gut! links.) Nun zweifle ich* nicht daran, daß allerdings än Bedürfnis in nicht ferner Zeit fich einstellen wird.

Was die Kleinmeisterkurse betrifft, von denen der Herr Vor- redner gesprochen hat, so habe ih denselben meine Aufmerksam- feit au in erheblihem Maße zugewandt. Wir unterstützen eine nit unerhebliße Anzahl von ihnen, allerdings niht s{chematisch, fon dern je nah dem örtlihen Bedücfnis. Solange die Selbsthilfe aus- reiht, unterstüßen wir niht. Reicht die Selbsthilfe effektiv nicht aus, dann sind wir da. Ich meine, das ist das rihtige Syfte Diese Meisterkurse haben erfreuliczerweise nah ei j die ih vor wenigen Wochen habe aufnehmen lassen, einen Umfa

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angenommen, ter sehr erfreulich ist. Es sind im legten Jahr derartige Kurse an 301 verschiedenen Orten abgehalten worden (Bravo!) g

ganz erheblichen

d daran baben die Handwerkskammern einen An- teil (Bravo!), die Innungen, einzelne Gewerbevereine und4 son- stige Veranstaltungen. Gerade weil auch andere Vereinigungen als

die Handwerklskammern sih an dieser Angelegenkeit beteiligt haben habe ih die von dem Herrn Vorretner erwähnte Aenderung in dem Titel vornehmen lassen, daß ih nicht nur Handwerfskammern, au andere Körperschaften unterstützen konnte.

Wenn der Herr Vorredner Klagen hier vorgebraht hat ü iht rihtige Handhabung der Unterstützung inzelnen Orten, wie Neumünster und Kiel

ablehnen, da meinerseits gleich einzugreifen. Sesbstverwaltungéverantwortlihkeit \{wädhen, sondern zu stärken, und die Handwerkskamme darüber bestimmen ; derartige Lokalschmerzen müssen zunä verden in den Handwerkskamnmern felbst.

fondern

Ich

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der Handwerks

(Sehr richtig !)

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Bei dem neu eingefügten Titel „30 000 # zur Förde- rung der niht gewerbsmäßigen Arbeitsvermittelung und Rechtsberatung für die minder bemittelten Bevölkerungsfreije“ \pricht

Abg. Dr. Arendt (fr. kons.) seine Freude aus, daß der Staat diese neue Aufgabe übernehmen woll dieser Weis die Arbeitsvermittelung und Raterteilung ördert werde, dann werde ich die Sozialdemokratie nit mehr als die einzige Helferin des Volks hinstellen können.

Bei dem Kapitel „Königliche Porzellanma:

Abg. Goldschmidt (fr. Volksp.) für eine Grhö für eine Versorgung der Reliften der Arbeiter des J:

egelung des Urlaubs ein.

Ein Negierungskommissar erwider tegelung der N iktenversorgung der Eingang technischer Gut t werd Die Löhne habe der Abg. Hirs im vorigen [8 stig de zeichnet mit Ausnahme des niedrigsten Saßyes. Lobdr werd jeßt aber nur noch ausnahmsweise gezahlt Url etl

n der Weise fortgefahren we } i ) Jah

zugesagt worden fet

Bei dem Kapitel „Justitut für Glasmalerer“ erörtt

Abg. Dr. Dittrich (zzeutr.) di Institut noch eizubehalten sei. Die Mitglieder irden ih d Arbeiten des Instituts in den dei Wenn das Institut wirklich überflüssig fel e recht halten werden

Minister für Handel und Gewerde Möller

Meine Herren! Das Jnustitut für Glasmalerei in Charlottenburg defindet sich augenblicklich in einem Uebergangszu}tand: der lang{adtge Leiter ist im vorigen Zahre gestorben, und wix der Frage soll das Fustitut weiter beleben odex lou es eug Diese Frage ist bisher uno) nit entschieden Derren, die in dea nächsten Tagen die Anstalt besuchen und die Avr-

Gs wind das Unteil der

heiten betraten werden, für unsere Entscheidung zweifellos sehr wert- voll fein.

Was übrigens die Herren dort sehen werden, find keine Neu- arbeiten, sondern Nestaurierungsarbeiten, speziell von Kirchen- fenstern aus der Elisabethkirhe in Marburg. Es wird vyom Kultusministertum. ein erheblicher Wert darauf gelegt, daß für die MNestaurierung alter Kirchenfenster eine staatlihe Anstalt besteht, der sie mit vollem Zuverctrauen die Arbeit überlassen können, und wo sie au in bezug auf die aufgewendeten Kosten lästiger Kontrolle über- hoben find.

" Veber die Berechtigung der Anstalt an sich läßt fich ja streiten. Zur Zeit, als die Anstalt eingerichtet wurde, war fle ein dringendes Bedürfnis; das wirb au der Herr Vorredner anerkennen. Zu jener Zeit roar die Kunst der Glasmalerei nahezu vollständig erstorben, und das Institut hat jedenfalls das große Verdienst, das Iiederaufleben der Kunst der Glamalerei erheblih gefördert zu haben. Inzwischen i Herr Borrebner rihtig hervorgehoben

Ind, wie der

hát, eine aroße Anzahl

Priyatinstituten entstanden, Privatinstitute, teils folche, die von Fvnitlern ersten Ranges geleitet werden und sehr gutes u vortrefflihes leisten. Also der Staat hat heute h etr die Nerantroortung dafür, daß überhaupt Glasmaleceien in Deutsch- land und {n- Preußen gemaht werden können, sondern dafür

die Priyatindustrie; aber auf die NRestaurierungsarbeiten legen, wie gesagt, die Herren, die die Verwaltung der alten Kirchen * abon, einen erheblichen Wert, und ich hoffe, daß es bo gelingen wird, das

Anstitut zu erhalten. . Wenn es geshehen soll, dann müßten allerdings

L E L dl, L E, LAS V G, Mi A A É Calif s vf wahrscheinlich noch erheblih höhere Kosten aufgewendet werden, als i T4 A L E L GEE cs é dite L d es gegenwärtig geschieht; dean wollen wir 2ieses f ip Neu- { G f ( wi tut Gd ; e É arbeiten erhalten, dann müsen wir es ais ein ‘nftitut ecften anges erhalten. Ih erkenne vollständig an, daß in. den leßter Fahren mancherlei Arbeiten geliefert find, d chi l auf b ils Ao An Nov non C1 Glo At oAa Al 4 D LC4 (d Höhe gestanden haben. Wir haben wiederholt mit Kräften ersten T A nor Ano (/ I A 7} Nanges verhandelt, haben Dann sehr hoch sein würden. 3 abres ei estimmung darüber getroffen it woeite: tit f bia al 4 - t bestehen soll over nit t natürli f f j F 071 j a Li 44 darin, day, wenn wir das j Reif nt alten Angestellten und 4anderaw H g vi E L unterzutommen, ner Anßcbt in «nt Ï . o A es etroas zu Torgen Zrün aridweren, t s { 4 %4 0 - V Was die Lehrz or fragt hat, so ist mic nich de is Lr Mt li C nah bieler Nicht in in D ai ist auch nit nôtig, weil uw dit 2 ! A C T4 L s Ms 4A als dies Institut errichtet u Anfang i f j] der 40 er Jahre Lag 8 Cy 44 - d 55 V C ZSntut auch diese Pflicht n ros @e (C n rtoal M is Ld Nachdem dieses Kapitel sowie der Rest Jen P 4 _ + - y s h Í s Veil der einmaligen Ausgaben bewilligt hläat Abg err Von 54€ 3 und cu n 9 qung ) vem ZultanDe des B ] h C tw olt ail Mali or Pari t k L tus O D vetreftenD DIeE DCEIeriur} 10 s : de ntiiprehenven Weise e ; c E [+5145 1 08 L e N14 1% E ole C1 De UAbhaltu a einer 40e MNBuna cad É 5 F 4 Ht ARAt - 37 59 av a b * e mte CUR qul n furzer Geschäfts8ordnungsdebatte zieht e: h seit Norichlaa 4 - „L Á L. E L “e R É e M s . S E s i 51 erui Je Sinciatunag 1D Linte t N s 7 4+ 2 3 7 n A ust s { ton E pn I C 1 1 1SHIeCituU t g u 6 * J - aewe 3 » n en are M 15d - 1 s L t! (2 00 aus3a ten 2 r Ld Z ¿ A j 2 f Fo t ? Led i E n G d Ú M „die K Jl de et 7 1 L Meisterfu nzurichte [u verwendb Maschine f raníst P 3 y I 7 l H k i s j Í s K G L 4A S E n M ae Tay: A 1 Nuino8st s R p =tuDi l l m Lu F p 2 l inaewer 2 etro J nah + - Abg. K 2 Ml Metfterfurfî eritet bt rt ° N Ny y oi Aa 44 2 + n À p‘ Cl e % tr denn r derjentge I | » m 24 s A « B 2 ry ap e Q tige ted) ? caufm [d as ) IT ou CetItert 20) pf r 147 vit y N art nad L + 4 i é d not - N ails D f i 5 d m an M4 A h 21 S al Fch {E R I É, t ? wtr E I T Our L n vor! L + M L A x 4 Ry N F L s, e L \ 72 F "t N ) D ryr trr N s L L Uo Ÿ N o ) « Mroyt ck - L DefTPrer ad » E oy N dto Voy T L Ie i ad G j d Þ k nog N j T; D ( N "d X, L S Ç t Zt Un 2 L D) » » A D Jz * Wi F L Lf G. Dr R d t da y s ka kon dis Cos Ln S » Wok a “ae w V S é y B S z Y 7 1 N F en L T d jem ch Dach 7 t ) N 5 t or ns Du & dieseur J d i Sueider und Schuhuahe n h S i; c T i 0d ade di d 5 L d Ï 3 ei t att 1 g N \ i N A 4 S A vis » Ä N, d Y Y d. P » Fs UBLtcO, dat die Me ait Iuek x enden X G ih » ou Men F è Fo y , - è e K u Lei » ¡el Inde Cen Pr v S Dari u eine ttatittitme X Ung mae eur d S der DIVDC en WMeitterTurte Or Qadent è AXtODEL Tee d. 1d V, t L V A H DIEUNItTerTur)e Unt durMgedends DIN A J/ AMET OCLELCD 4

dings haben wir in den bisher veranstalteten 24 Kursen nur eine Teil- nehmerzahl von 190. In der Provinz Posen, wo die Kurse ebenfalls seit drei Jahren in Betrieb sind, haben wir für einen Teil auch acht- wöchige Kurse, zum Teil aber folche von kürzerer Dauer nur für einzelne spezielle Techniken, und so ist dort bei 25 Kursen die Zahl der Teilnehmer 342, also erheblich größer als in Hannover. In Göóln hat man ein etwas anderes Experiment gemacht; man hat nit ganz die lange Dauer genommen, sondern hat sehs- wöchige Kurse eingerichtet, und man hat dort {on in den ¡wei Fahren des Bestehens bei 18 Kursen eine Teilnehmerzahl von 117 gehabt.

n Dortmund find zunächst seit

wöchige Kurse begonnen; es

acht-

ähnliher Weise gearbeitet

Anfang

soll dort in

dieses Jahres 2

D Wir \teben

ch (* - e t s

werden roîe Hannover. aber im Begriff, bei den p ; e :

Dortmund ein neues Experiment zu machen,

ins Leben zu rufen, die auch einem Teil des Antrags

wir roollen eine

indler entspricht,

s Wi L á e Lte é Mas rleingemwer ¡é mit den Ne f+ rf iren

5 rol vor 4 n M « AÉ4 5 8 gelingen wird, an den grogen rie ie f. F » 1 nr J V 24) 1 +7 F i 3 its g ( Y M genie itoslen nto is 1 Hin - or Gron - 4 5 s werte Rat und Tat zur Seit hen, ibnen au nt tin j wp f ave y technisch jen Auskünfte erteilen. So denke ih, daß m f... n (A4 1fo t op orf rt + on m 16 t l A «4 Crb J 5 1 6 2 Vio 2711 riahßrtaet x 123 f 5 H nrr ly 4444 Val ¿i O j lteiter { tr - T; ax s tei t My 4o1it [of] mnn ck ole + f l 14 A 2 A j) giau m î V5) Ori La L T a 10 y p 7e L s tro h T ( Ç 4 - Ï 4A C F C e T ï A d 6 1 C E, c 1e C “3 L. v 1A pri + abe bsichtigt ist und sicher in der nächsten Z führt werden wird e u ¿ i L f a 6t Ca 1081 ! Be 31 bg. Et reif T f befindet fich : n mut fo ck o Tar V Ver P 2 C v Sas n eren 1 2 9 5 ags Vor 4 r ck o - A + + C {f —— 7 ner Pt 44 ck 2 Hho7T O] 1D r ck E id ç Í Ä e “A R A E id i i À ( n n 4 bt “r p +3 T ortt orff A T ne Ar f G+ l. ov T » s 52 1 tori 44 ie HNrotiterfurtie wette torhert pr Ben bit rf h Ter [nt T b t 1m tt [: 5 rledî T b 11tr E DET { P PTTT' w Gia f v B rauf wi Debatte geschlofsen. Der Antrag Kindler t 6 L Pai t e o z Damm - 4 + í g { 4 - r m S e + Ie n ¡T “L My T 1 J J f F v - _ t em Titel O M “Dor - O J u g a ui o s videlung )eS Tieinaemwmerbilmen (WBenonenMmattSMmeens vemertt M C4 4 Lt 4 Aa T c Le D Vi e 8 l el DreMun 5 TTS ns E Tier 1D r # nur 170 VTYT 7 I0rTe 4 1MaTten 4: ris ) t ap L memt Vor ilatt, VWras L F  4s L i  4 d _ 24 ck 3 C4 La m T dp H ps LAIS c L g zol a 4 Lo or8 Sor FArtor „M + E t eo Mrt dis x g + ; E Lei reie la G Nov c 4 Y _ »+. f Aa b 7 p , 7 _ a s rit chen 4+ u R z + A s P o R N 154 P. n r 1e SelD d s n R mer Jermaltuz; ta «r ¿ wo a L arf » 4. » V, Barlsamentarische Itachrichten. 7A A T _ ( 5 u a + Y . B ° s VEUTUTEEN (U N T x y t pit Fs De »p j 7 o7? m T - A S ry B Un L 0 I ¿d T HT wet hrt Drr 4 F- rat r Üs F wh 4 Lis Le 44 4s S p ; “ran i M L ¿e l Ti fas E D - At R u L C O 0 4 - x è - For y n À r 2 D 1; Y dji J ute: Z is M 5 T 1 Dfoilgaer binn r ' C ir On b ne l, p 1 u d 7 T 7 ry M 1 Ï G Ln 0d) L ch ——, N d. Gn C! X 1 e z l; y 34 x 4 ( - 4 Ï n * “S T s E 4 S, L L ] iyt ( L In t ck44 Sr ÿ -) is 5 Ï N N N 2 F t N Í R G a y S ri «h Z R TT] U x ent. G d t PETATTTLENn M Ly T7 i, L ) Len D j Ï L C D 2 3 D î ILONRSDt x ( Hm Ï ck19 d (Li en J n ba 4 y D N I L 0 L 2 4 LUYa S 4 r - t N 1 : E i » Ny u 9 » 7S d P ri 2 t Q \ L E Ie: 2/01 Ld U, Ny Id n nao h Q x P. Fp ft NOT S. De Ï iy U Li U L Lie U Hs dd Wp, 4 aMuRE Der Le DOrgeprurie Inmmeidung DErBUHnDenen S) deute Patentge!eßes, Velten Mi ¡Ci CBs Fit No ck F F G de des Schußremts ¿ x Ug a Ne vi A T T ck e k M 7 a t i Ï v ck L Ne I De edo nuit dem Wten Unerer HLieBe d h d Ld vis » N , txit Ï 4 G der Y 1 Mechts)hug, die Sintritt des SQuizes ») Ft» R } # J K » Tg P P 4 Y Wit formale Akte (Beichluß ¿ex Dehôrde oder Stniragung Rio Wals) Maeunton y - Cn r ck{ x1 + Il e e QUe) TNUP?en Mt Meretbar 2h qud t cur Ode d „A7 á ck á f d f Î 7 erni P Unn G M è ps Bed Î nad 2nden Deum ttguny 204 4 uszteilers 4 ne h. Pi Di v4} D Jy f ite aci t O in IE VNLLIEYENQEI NVECL JENLUYEN: H á x N Nit D D D A D d: D d venn dafür Sorge getragen wird, das der Austeler gegen: die: L des