1904 / 96 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

9 0 Ein- und Ausfuhr des deutschen Zollgebiets an Stei, D r 1 t t E B E î Î a Q E

, kohlen, Koks, Briketts und Torf in d, E M EA Saur bis März 1903 und 1904. J ——

ä i i ä i i t ishofs Ulrich von Gewähr der Gegenseitigkeit, zu verpflichten. Dgs, findet das 0E O L Bel U E D o E

è der Minderjährige Angehöriger l 3 L

p org“ aher Reni: de Ba es “nd nicht n die E O prote A (uer C ailkitoen vel E arzt z Vas N s i i ut\ch- A

der Artikel 7, 8 handelt, tritt als weiteres Erfordernis hinzu, orddeutschland war der Palmesel nur vereinzelt nach- März März E TEN

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger. daß der Mündel au seinen gewöhnlihen Aufenthalt in einem Ver- | und Reformation verschwindet der Palmesel 1904 1903 1904 190

, chen Aufe ¿ 96. Berlin, Sonnabend, den 23. April trags\taate hat. Befindet si{ch der Mündel in einem Lande, in welhem | weisbar. Seit der N : M , Sonna / d 1904. Die Vormundschaft sich a dem Gesetze des Wohnsißes regelt, so | auch in katholischen ers E E bis N Ê b O F - s m : emrn bis 170,50 Abnahme im Mai, do. 170,25—170,50 Abnahme im

Ü äglih- ten könnte die Durführung des Abkommens zu erheblihen Unzuträglih- | an wenigen p E e Ba e Daalcnüiac, keiten führen. Artikel 10 bis 13. prozesfion r bildlichen Darstellungen des Sue Christi in E On: Handel und Gewerbe. Tägli he Wag engestellung tür Rohlen a | |

E Ens die do Teilen LMs 25, des Atoigens netaidetana dein ber e Mh N nbeluaen tes Davon aus: : 904 (Schluß aus der Zweiten Beilage.) An der Ruhr L d. M n 16 192 nicht recht- Der Méblberdcie Ra Me 0 O S L E A T A le ruengelte und besdtiebén Die seitige Belgien i E 44 063 36 528 124 582 164 Lachsfang an der Küste British-Columbiens. ¡eitig gestellt feine Wagen. E j | Roggen, märkischer 129,50—130,50 ab Bahn, Normalgewicht andenen Palmesel find zusammengestellt und 6 fili Luk Großbritannien... | 377601| 379 379| 899 727| 95231 Während des Jahres 1903 fiel der Lahsfang in den Gewässern | In Dberslesien sind am 21. d. M. gestellt 5683, nit recht- 712 g 13650—136,25—137,25 Abnahme im Mai, do. 138,50—139 Arbeit Wiepens wird bei Forshern und Kunstfreunden beifällige Au 16339) 17089) 45852 4M British-Columbiens, wie überhaupt an der ganzen pazifishen Küste | itis gestellt keine Wagen. nahme im Juli, do. 138,50—138,75 Abnahme im September mit

51032) 52863| 155 690| 1594 weit geringer aus als man erwartet hatte. Jm verflossenen Jahre U j : | : 1,50 „J Mehr- oder Minderwert. Gut behauptet. j

wurden geringere Lahsmengen verarbeitet, als in irgend einem Fahre | Ueber die Geschäfts- „und Finanzlage in Bombay Hafer, pommerscher, märtisGeë, mecklenburger, preußischer, seit 1892, und zwar nur 473547 Kisten gegen 625 982 Kisten im (Indien) und die Aussichten für deutshe Kapitalanlagen im

; Niederlande. . g A von Elsa Jutta von Bonin. (Verlag von | Oesterreih-Ungarn L 1 274 452 2 455 : ! ger, 1486 951| 1363 320| 4423 776 ) i ' posener, \lesisher feiner 134—149, pommerscher, märkischer, mecklen- Jahre 1902. Von der Lahsart „Sockeyes“ wurden nur 363 709 chilenishen Goldbergbau sind der ammer vertrauliche | burger, preußischer, posener, s{chlesisher mittel 125—133, pommerscher, Kisten verpackt, von den „roten und weißen Springs“ wurden Mitteilungen zugegangen. Näheres ist im Berkehrsbureau, Prinz Louis

ichard Sattler in Braunschweig und Leipzig.) Das kleine Büch- | Uebrige Länder . lein t die iren liheiten, die Erstlingswerke zu kennzeihnen Ausfuhr 65 018 56 072| 186 545 Ct märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, {lesisher geringer l 95 533 Kisten, von den „Humpback8“ 25 735 Kisten und von den Yerdinand.Sr. 1, zu erfahren. Daselbst kann auch über den Absatz von 121——124, Normalgewiht 450 g 124,25—123,75 Abnahme im Mat, 26 116 24 383 81 588 „Cohoes“ 53 570 Kisten verarbeitet. Von den „Humpbacks* und Seidenstoff nah China Auskunft erteilt werden. Ebenso sind über

490 737| 487 292| 1229 210| 1 279 39

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Literatur.

Die Verhandlungen der fünften ordentlihen General- synode der evangelishen Landeskirhe Preußens, die am

umfaßt zwei Bände; | i aae bi Verzeichnisse der P und der Redner sowte ein alphabetishes Sachregister ‘zu beiden Bänden, der zweite (426 S.) die Drucksachen zu den Sißungsprotokollen, die Eröffnungspredigt des Generalsuperintendenten D. Nebe und die Gedächtnisrede des Ober- hofpredigers D. Dryander für den verstorbenen Präsidenten des Gyan- gelishen Oberkirhenrats D. Dr. Barkhausen. A

Palmsonntagsprozession und Palmesel. Von Pro- fessor Dr. E. Wiepen. Bonn, P. Hansteins Verlag. In der kunsthistorish so bedeutungsvollen Düsseldorfer Ausstellung von 1902 erregte ein ehedem der Columbakirhe zu Côln gehöriger hölzerner Palmesel aus der Sammlung des Domkapitulars, Professors Schmitgen besondere Aufmerksamkeit. Es is eine Eselin mit zu Boden ge- senktem Kopf, die den Heiland trägt. Der Esel steht auf einem auf

Cinfuhr von Seidengeweben nach Aegypten. Die Einfuhr von Seidengeweben nah Aegypten gestaltete sich in "W den lezten Jahren folgendermaßen : ; eLoYZ 1902 1901 1900 1899 1898 1897 44 Herkunftsländer Wert der Einfuhr in LE. 20 England... 2781 1583 3094 284 3319 1672 Deutschland 41110 738 3417 998 3 044 2 605 Oesterreich- Ungarn ... 4691 8 291 13 414

China und 16015 15495

Berlin, 22 April. Marktpreise nach Ermittelungen des Königlichen vit eir aqa (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sortef) 17,50 M; 17,48 M Weizen, Mittelsortef) 17,46 A; 17,44 M Weizen, geringe Sortef) 17,42 A; 17,40 A Roggen, gute Sorte) 13,00 A; 12,99 A Roggen, Mittelsorte}) 12,98 4; 12,97 4 Nogg?n, geringe Sortef{) 12,96 4; 12,95 (A Futtergerste, gute Sorte*) 14,20 4; 13,10 A Futtergerste, Mittelsorte*) 13,00 M; 11,99 A Futtergerste, geringe Sorte*) 11,80 4: 10,80 A Hafer, gute

6 285 9334 6656

15. Oktober 1903 eröffnet und am 4. November geschlossen wurden, | pflegen: Es ift ein noh eng begrenzter Gefühls- und Gedankenkreis, Davon nah: Seid, 1 / : iso sin do. 130 Abnahme im September mit 2 (A Mehr- oder Minderwert. ch, wie er der Jugend eigen zu sein pflegt, die dem | Belgien 186 567| 206 475| 589 139 „Gohoes* sind übrigens folch bedeutende Mengen bis jeßt noch niht | Gus/thten für deutshe Kapitalanlagen im chilenischen au, wie a Oa, ' 5 i itte : O : 109,75—110 Abnahme im Mai, do. 109—108,75—109 Abnahme im Dichterwald gefunden haben. Ein bemerkenswertes Formtalent \priht | Italien 3 556 3693) 12022 ¡u rechnen ist. (Nah einem Bericht des amerikanischen Konsuls in | ration der Kaufmannschaft von Berlin zu erfahren. Zuli. ichterwald gefur en. f F \hweren öl (p. 100 kg) mit Faß 43,90 Brief Abnahme im J z I of i ( iner Kriegsfkfarte von Deutsh-Südwestafrika 1: 800000: | Rumänien . . 260 321 2 955 briken seie Le Een Waggon, Lokomotiv- und E des Blattes Windhuk der Kriegskarte im Maßstabe von 1 : 800 000 | Schweiz . 100 4565| 97867| 288 597| eb ebentspe hn gcoöhten Notierungen hereinholen, ohne daß der : i j H ab Werk Grundpréis. Der Abruf in Trägern ist recht flott, man prehenden Arbeit des Professors Wiepen gegeben. Der Verfasser | gänzungen brachten und die bei der Wichtigkeit der militärishen Vor- | Uebrige Länder. 1592 791 7 980) 12 941 : s

sind jeßt im Druck erschienen (Verlag von Wiegandt u. Grieben, | dem diese Gedichte künstlerishen Ausdruck zu geben versuchen ; dieser Sre alen Hambur L Matter. Leben mit warmem Herzen noh passiv gegenübersteht. Das sind aber | Dänemark 3719 9250| 11830 verpackt worden. Die Aussichten stehen für die Lachspactereien | Soldbergbau und über Absatz von Seidenstoff in China amerik. Mirxed eben mit w / j l N 4 Behauptet. zudem aus der Mehrzahl dieser Gedichte, die als der Ausdruck eines Niederlande . 500 776| 438 441| 1 340 974 Viktoria.) Vom obershlesischen Eisenmarkt berichtet die Ér O Sei | [laufenden Monat, do. 43,90—43,70 Abnahme im Mai, do. 45,10 Blatt Windhuk. Dritte, auf Grund neu eingegangener Materialien | Rußland . 57 890 50 362| 165 869; fabriken sowie den Kleineisenzeugfabriken hat sich bereits eine be- i i 2 8 | 395 außerdeutsche Wettbewerb den Werken hierin in empfindlicher Weise Rädern laufenden Brett; an diesem sind noch die Löcher für die Strike | ging bei der Kolonialabteilung des Au3wärtigen Amts eine Reihe von | Spanien 2 885 680 5 695| i erzielt 108 bis 110 A für die Tonne“Frachtgrundlage Diedenhofen. hat zunächst die literarishen Nachweise über das Vorkommen der | gänge gerade in diesem Gebiet die Neuherausgabe des Blattes Braunkohlen.

der erste (1055 S.) enthält die Sißzungs- dem Ganzen liegt etwas eintönig ein elegish - sentimentaler Geestemünde . Meitteil y 114,50—115,00 frei Wagen, ohne Angabe der Provenienz; 110,95 big ; Lt ; C : e! ( NZ ; n Dichter trugen, die später eine eigenartige Stellung im deutshen | Großbritannien 10 886 18360 19402 gemeinen nur in jedem vierten Jahre auf einen ergiebigen Lachsfang itteilungen zugegangen. Näheres im Verkehrsbureau der Kor- \ch Profil. und S M EALEUNENZ (per 100 kg) Nr. 0 u. 1 16,40—17,70. Nuhig. | é i 2 667 weren Profil. und Stahei S u Rd ñ genehm berühren. Oesterreih-Ungarn 429 4295| 38377 630) 1 462 667 i abeisenforten wie in Feineisen und Bandeisen ¿ 204 3 916 [and8geshäft bleibt andauernd gut, und weitere Verkäufe lassen Dietrih Reimer, Berlin.) Nach der Drucklegung der 2. Ausgabe chweden 1192 2042 3916 (c g f f il des K i R EA 2 999) Auslandserlöse bewegen si zwishen 105 und 115 A für die Tonne ezogen wurde. Dieser Cölner Palmesel hat den Anlaß zu der an- | die namentlich für den mittleren Teil des Kartenblattes wertvolle Er- | Kiautshou . . | 95 und 1025 M für die Tonne ab Werk. In Universaleisen, Rohr-

780 564| 1 853 876, Ostasien 10264 11883 16693

Zerlin). Die vom Vorstand der Generalsynode veranstaltete Ausgabe | Ausdruck läßt oft noch ein eigenartiges Gepräge vermissen, und über reihafen Bremer Aen den Aelteft Mais, runder 111,00—116,00 frei Wagen, jeni i i - : itish-C | ür die i ai 5 en &ellesten der Kaufmannschaft von Berlin vertrauliche alles Züge, die fast ausnahmslos die Erstlingsgaben auch derjenigen | Frankreich 94063) 91805 234 849 British-Columbiens für die nächsten Jahre nicht gut, da im all 4 ch Sghlesische Zeit Weizenmehl (p. 100 ks) Nr. 00 21,50——23,50. Ruhig. . . . Or 4 pr 0E i en e Zei ung“ 3 1 ! w werke c y warmen, nah Vertiefung und Verinnerlichung strebenden Gefühls an- | Norwegen . n 252 144 TU3 ‘M U g" u. a,: Die Eisenwalzwerke sind fowohl in trähtlide Arb bis 44,90 Abnahme im Oktober. Schwach. i U rächtliche rbeitsmehrun; : M18 T ergänzte Ausgabe April 1904. Pr. in Umschlag 1 4 (Verlag von an - E S 489 510 1 655 jrunz bemerkbar gemacht. Au das Aus cisi i ) 385) hinderlih wäre, da auch dort auf festere Preise gehalten wird. Die sichtbar, an welchen der Esel eint in der Prozession am Palmsfonntag Berichten und Skizzen von Beamten, Offizieren und Missionaren ein, | Aegypten 1 850 1018 4 385 i Auch das Ausfuhrgeshäft is lebhafter geworden zu Preisen zwischen Palmesel sorgfältig zusammengestellt. Der älteste Nahweis findet Windhuk notwendig machten. Einfuhr

Handel und Gewerbe. (Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie “.) Kohlenproduktion im Deutshen Reich in den Monaten Januar bis März 1904.

Braun- kohlen |

A Stein- | kohlen

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März |

Januar bis März

Briketts U | und Koks | Naßpreß- | |

Briketts d Eg un Koks Naßpreß- steine | t b t | t t

Brauns kohlen | |

Stein-

fohlen |

steine Ù

irk B C PSOION A2 E E 473| 2 835 429 Slausthal 75 269) 63548) Dortmund O Bonn . 1 203 024 617 446) E 9953 9992| 3 614 1759| Preußen Im Vorjahre 8804 9981.2 978 797 Zergi i irk München L 57 133] D D E Sva R 1768) 1934 Zweibrücken 60 824 | 119 (15 2 099 111 881 1 600 204 476 160 965 45 947 39 9546| 2 20 157 266 153 208 39 014 123 004

Bayern E, Im Vorjahre . Berginspektionsbezirk Zwickau T und I1 L elsniß i. E. v Dresden Leipzig . Sachsen . E E 410 988 Ma Im Vorjahre 390 490 Hessen e Braunschweig S Sachsen - Meiningen, Sachsen - Coburg- i ' Gotha und Schwarzburg-Nudolstadt . 1 584 3401 Saite enua a ls L201 E 4 TNR | 115628 Elsaß-Lothringen 154 524

Deutsches Neich

‘Im Vorjahre . 9 489 749| 3 581 413

Die Produktion in den übrigen deutshen Staaten ist wegen ihrer Geringfügigkeit unberückfihtigt gelassen.

{luß für das ganze Jahr ermittelt und veröffentliht werden.

Canada.

Zollermäßigung. Laut Verordnung des Generalgouverneurs im Rate vom 9. März d. I. ist der Zoll für \{chmiedeeiserne Treibketten (sprocket oder link belting chain), welche von Herstellern landwirtschaftliher Geräte oder Maschinen zum Gebrauch bei der Herstellung folcher Geräte oder Maschinen (außer Garbenbindern) in ihren eigenen Fabriken nach Canada eingeführt werden, von 30 auf 20 v. H. vom Wert herabgeseßt worden. Auf diesen ermäßigten Zollfas soll der durch den britischen Borzugétarif vorgesehene Zollnahlaß gleihmäßige Anwendung finden. (The Canada Gazette.)

Die Industrie in British-Indien.

Das statistishe Amt Britisch-Indiens gibt von dem Stande der indischen Industrien mit Ausnahme der Baumwoll-, Jute- und Wollindustrie im Jahre 1902 die folgende Darstellung, worin alle Unternehmungen aufgezählt sind, die im Tagesdurhschnitt mindestens 25 Arbeiter (in Bombay 50 Arbeiter) beschäftigen : / / ;

In Indien besteht nur eine Aluminiumwarenfabrik mit 150 Arbeitern. Diese Industrie befindet sich in ihren ersten Anfängen und ist noh beträchtlicher Fortschritte fähig. E,

Die Zahl der Zementfabriken beträgt 2, die eine (in Ben- galen) hat 212 Arbeiter, die andere (in Madras) 353 Arbeiter.

Die chemische Industrie zählt 4 Fabriken mit insgesamt 371 Arbeitern. Zwei dieser Fabriken liegen in Bengalen, eine in Bombay und die vierte in den Vereinigten Provinzen (Agra und Oudh).

An größeren B een find 4 vorhanden; fie besinden si sämtli in der Präsidentshaft Bombay. Kleinere“ Färbereien sind über ganz Indien in großer Anzahl verstreut. In Bombay und Madras werden neue, ganz modern eingerichtete Färbereien im An- {luß an Baumwollspinnereien und -webereien errichtet.

Noch immer bedeutend ist die Jndigoindustrie, der 514 Fabriken und 81 237 Arbeiter angehören. t / :

In Indien gibt es 62 Lackfabriken größeren Umfangs mit 5811 Arbeitern; dazu treten noch zahlreihe kleinere Betriebe. Die meisten Lackfabriken hat Mirzapur (in den Vereinigten Provinzen) aufzuweisen. S “A

Mit der Seifenfabrikation beschäftigen sich 3 ges ere Be- triebe (mit 221 Arbeitern), von denen 2 einer Aktiengesellschaft ge- hôren und recht brauhbare Toiletteseifen herstellen. Daneben gibt es zahlreiche O s kleineren Umfangs, die nur ein minderwertiges Produkt liefern. i

Die Wonbere iindustrie zählt 46 Betriebe (davon 40 in Madras) und 8626 Arbeiter. Die bedeutendsten Gerbereien, welche sich gleih-

1 028 349|

10 639 803| 4 263 5095|

59 961

l 513 475 V 474 106 461 807 2 926 921 2 203 811

66612| 9211791 7680893) 283521| 191601) : 520 761 1652| 81630382 | 6 477 218516| 181886 20827 169 0201 16 964 638| O R 156282 3417271| 1803 201| 148433 S7 710 28282970 10431 640 2 962 572) 695 379] 26 367 999| 9 314 790| 2 665 997| -— 177 988| 4700 | A 5 003| Bl | 1 168 402) N E 351 393| 5 806 342 927| 48468 612 287| —- 4 592 1433 4177 47 268 7 170 53 603 10 486 85 206

929 909

punk M =J en I

1 408 450 476 446| S

1 082 145 045| 103 017 14 850 S] 369 195 17 790 1233 778 472 212 18 820 1195 731| 458 846 3 627 96 742 26.512 33 383 367

is 4814| 9 405 38 372 S 610588 s 12 531 338 501

do | O con +ck

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j V b=# A |

109 785 _— 38 680

454 846 s

30 327 834

28 300 205

12 348 211| 2 979 583| 2828 148 11 140 143| 2 688 336! 2 475 839. Sie wird am Jahres-

972 991 787 966

1034 130 935 021!

zeitig auch mit der Herstellung von Lederwaren (Schuhwaren und Be- darfsgegenstände für das Heer) befassen, find in Cawnpu. Neben zahlreichen kleineren Anlagen zur Erzeugung von Töpfer - waren, die, über ganz Indien zerstreut, eine wachsende Tätigkeit entfalten, gibt es drei große Tonwarenfabriken mit insgesamt 1593 Arbeitern. E : Glas wird in zwei in Madras gelegenen Fabriken gewonnen, in denen 86 Arbeiter beshäftigt werden. j Î Die Reisschäl industrie mit 101 Fabriken und etwas über 13 000 Arbeitern beschränkt sich fast ganz ‘auf Birma (89 Schäl- mühbhlen mit 12275 Arbeitern). Die birmanishe NReisschälindustrie itet mit großen Kapitalien. : jtt ues pre 31 große Getreidemühlen, die 2199 Perfonen Beschäftigung geben. i \ e rößere Brennereien, und zwar 5 in Madras und je eine in Bombay, Bengalen, Hyderabad, in Punjab und in den Vereinigten Provinzen, beschäftigen sich mit der Herstellung von Branntwein und haben 393 Arbeiter. i L E / Neben zahlreihen kleineren Salpeterraffinerien der Ein- geborenen in Madras und Bihar gibt es in Indien noh 12 größere Reinigungsanstalten dieser Art, und zwar 7 in Punjab, je 2 in Bihar und den Vereinigten Provinzen und eine in Madras. _ e S Die Zahl der Knochenmühlen größeren Umfangs beträgt 8, diejenige ihrer Arbeiter 892; voa ihrer Produktion gelangen jährlich etwa 98 000 t zur Ausfuhr. E E i Die indishe Seidenspinnerei zählt 62 Unternehmungen, die ih alle in Bengalen befinden und im Jahre 1902 über 19 650 Per- d beschäftigten. Dieser Industriezweig is in den leßten Jahren ngen. : L REDIA Sedllercn Seidenwebereien (mit insgesamt 19 652 Ar- beitern) befinden sich 2 in Bombay, 1 in Kalkutta und mehrere in Bengalen außerhalb Kalkuttas, wel leßtere insgesamt 3040 Arbeiter unterhalten. Die bengalishen Webereien sind. im Besitze von Ein- geborenen und arbeiten noch mit unmodernen Maschinen und Betriebs- mitteln. Die in Bombay und Kalkutta erzeugten Gewebe werden haupt- \ächlich in Birma abgeseßt. (Nach The Board of Trade Journal.)

Mozambique. Eingangsanmeldungen in Lourenço Marques. Laut einer Deriäaung der Zollbehörde in Lourenço Marques müssen die Eingangsanmeldungen über Einfuhrwaren sowohl das Ursprungsland als auch den Namen des Verschiffungshafens enthalten. Eingangs-

, die diese Angaben nicht enthalten, werden zurückgewiesen. E | E (The Board ‘of Trade Journal.)

Davon aus: Oesterreich-Ungarn Uebrige Länder. E Y Vavon na(}): | | A Ieberlane 150 69) 340) Oesterreih-Ungarn L 1 957 4 800) Uebrige ie 68| 325 234 Koks. : | Einfuhr 133 086) e mi ies Freihafen Hamburg . : A ; f Ah rankreich E 792 Ge britannien rae 402 2 419) LE O Ion 3 N i 8 N Ie CAndet, 6 247| ¿ 38 Vek 222 664 3 68 639 950) Davon nach: | Belgien : Dänemark Frankreich FStalien Niederlande . MEOTIVEGE «» Oesterreih-Ungarn Nußland . Schweden Schweiz . Spanien . Chile . V Vereinigte Staaten von Amerika : Uebrige Lander . , Preß- und Torf- fohlen, Feueranzünder. Cinfuhr Davon aus: Belgien Niederlande. . . Oesterreih-Ungarn Uebrige Länder . AULTUbL 5 Davon nach: Freihafen Hamburg . Belgien i Frankreich Niederlande. . Oesterreich-Ungarn Schweiz . Algerien . . Uebrige Länder Torf. | Gin 6 419 Davon aus : i Bere. s + þ 294| Oesterreih-Ungarn . 64| Lebride Yander «6. » 61) A 616 Davon nach : N Niederlande. « + + 78| O e 6 4954| i A 84|

780 564| 1 853 866 10 5 374|

779 261 9

1989) 2361|

47 879|

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2 672]

Columbien. i Einfuhrzoll auf Salz. In Gemäßheit der Artikel 22 us des Geseees Nr. 63 vom Jahre 1993 ist durh Dekret Nr. 12 4. Februar 1904 der Einfuhrzoll für Salz, das über die O von Buenaventura, Tumaco und Ipiales_ eingeführt was 0,10 Peso Gold und für das über die Zollämter von 18 Cucuta und Orocué eingeführte auf 0,30 Peso Gold für je 18 tgeseßzt worden. , S fel T den übrigen Häfen der Republik follen die in dem Nr. 63 vom Jahre 1903 festgeseßten Zölle erhoben werden. Ja Auf diese Zollsäge finden die durch Dekret Nr. 99 vom 2 nuar d. J. festgeseßten Ermäßigungen keine Anwendung. j Für „Bayetas“ und „Lienzos“, die über das Grenzzollae íIpiales eingeführt eat m die N Geseh at d 1903 festgeseßten ZoUllsäße um ¿ Q, E : E tengeley (Diario oficial vom 10. Februar 1 (

*) Lt. Artikel 22 = 60 Centavos für je 124 kg.

(S{luß in der Dritten Beilage.)

M tennen zu lernen, welchen sie bei der Lieferung möglichst gereht zu

M de Chine, Faille, Merveilleux fowie Schneiderartikel, worin sie kon-

j für Möbel in Breiten von 110 bis 130 cm und in sehr verschiedenen

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Frankreich s E D240 Set t 40.088 32 040 O 10450 2 121 De s 14014 11928 Zus. (einschl.

and. Länder) 147 234 126 902 149168 ‘112 910 123 041 172 976.

Vorstehende Zusammenstellung läßt eine nit unwesentlihe Ver- shiebung der Lieferungsverhältnisse erkennen. Die außerordentlichen Erfolge der italienischen Judustrie geshahen in der Hauptsache auf Kosten der französishen, österreichish-ungarishen und deutschen Ein- fuhr. Während im Jahre 1897 die italienischen Lieferungen erst 94226 m im Werte von 9205 Pfd. Sterl. E. betrugen, beliefen sie sh fünf Jahre später auf 317800 m im Werte von 47 688 Pfd. Sterl. E. ; allem Anschein nah dücften sie die französische Einfuhr, welhe in dieser Branche stets an der Spitze stand und beute noch ein Drittel des ganzen Bedarfs liefert, in absebbarer Zeit überflügeln.

Italien hat seine Erfolge vor allem seinen niedrigen Preisen zu verdanfen, mit welchen es das französishe Angebot bei gleicher Qualität und Ausführung unterbietet. Abgesehen hiervon verstehen es die italienishen Fabrikanten, die ägyptiihen Märkte in acschickter Weise bereisen zu lassen; sie kommen durch diese direkte Verbindung in die Lage, den Geshmack und sonstige Ansprüche der Kundschaft

werden fuchen. Sie liefern heute s{chon fast alle Artikel, in den bis vor kurzem noch Frankreich die Alleinherrschaft führte, und ¡eihnen fich vornehmlih in folgenden Waren aus: Damasft, Satin furrenzlos sind. Außerdem liefern Mailand und Monza Seidenstoffe

Qualitäten zu Preisen zwischen 3 und 25 Fr.

__ Fran kreich sendet folgende Artikel: Durchwirkte Damaststoffe farbig, in Breiten von 50 bis 58 ecm zu Preisen von 3 bis 12 Fr. für das Meter, {chwarzen Taft (Habara) in der Breite von 108 cm zum Preise von 5 bis 6 Fr., eingeshlagene Brokatelle, farbig, in Breiten bon 46 bis 52 cm für 1,05 bis 1,50 Fr., Surah, farbig, für Kleider- besaß, Breite 46 bis 60 ecm, zu Preisen von 0,90 bis 2,50 éFr. und in ge- ringerer Qualität für die arabische Kundschaft, 42 cm breit, zu Preisen von 0,50 bis 0,65 Fr., Atlas für Möbel, 90 ecm breit, zu Preisen von 2,65 bis 3,25 Fr, Samte, 42 bis 48 cm breit, in ver- schiedener Qualität zu Preisen von 1,55 bis 5,50 Fr. für das Meter. Frankreich liefert außertem nochSeidenmusselin, chwarzen PDamast, ferner Krepp in Breiten von 90 bis 109 cm zu Preisen, welhe je nah Qualität zwischen 1,45 und 2,80 Fr. \{wanken, {ließli seidene Taschentücher. Auf alle diese Preise wird ein Rabatt von 15—20 0 0 und außerdem noch ein Skonto von d 9/9 gewährt.

Aus Oesterreih-Ungarn, dessen Import nicht groß ift, tommen haupt\ählich Brokatstoffe in Breiten von 52 bis 56 cm zu Preisen von 4 50 bis 7 Fr. für das Meter, außerdem gedruckte Satins, welhe von der arabischen Bevölkerung sowohl für Frauenkleider als uh für Decken und Gilets verwendet werden; dieselben werden in Breiten von 46 bis 48 cm zu 1,05 bis 1,75 Fr. für das Meter verkauft. Die Einfuhr der Türkei nah Aegypten besteht aus den ver- hiedenen \yrishen Spezialitäten, von welchen folgende die wichtigsten snd: 1) „Chahi“, das sind ganzseidene gestreifte und gemusterte Ge- webe zur Verfertigung von arabischen Kleidern, deren Preise je nach zualität zwischen 60 und 200 Tarifpiaster für das Stück von 54 m bariteren; 2) „Koufieh", bestehend aus ganzseidenen und mit Nohseide durhwirkten Geweten, mit denen die arabischen Frauen das Gesicht teilweise verdecken und welhe in verschiedenen Abmessungen und Mustern nach Gewicht verkauft werden; 3) „Malas“, eine Art Ehleiertuch, welches je nah Qualität für 35 bis 150 Tarifpiaster für das Stück yon 11—12 m verkauft wird.

Die Lieferungen aus China, Indien und Japan belaufen ih uf ungefähr 340 000 m jährli. Sie bestehen aus folgenden Artikeln. l) Gewebe aus Rohseide, sogenannte „Pongs6es“, deren Absay nah egypten bedeutend zunimmt; sie werden für die Herstellung arabischer

ommerkleider verwendet; 2) farbige Foulards, welde von den in

égypten etablierten indischen Händlern vornehmlich an Europäerinnen

erkauft werden; 3) seidene Taschentücher, weiß oder mehrfaärbig ; die- elben werden aus Schanghai in Paketen von je 4 Dßd. bezogen und ium Preise von 60—65 Tarifpiaster verkauft. Ihr bfa hat in den leßten Jahren bedeutend zugenommen.

England liefert, abgesehen von einigen Phantasieartikeln, nur Eamtstofe für Möbel in Breiten von 65—90 em zu Preisen zwischen und 6,50 Fr. für das Meter. Außerdem gelangen noch französische und \{chweizerishe Erzeugnisse durch Vermittelung englisher Zwischen- hîndler zur Einfuhr. i , Aus Deutschland werden Satins und eingeshlagene Brokatelle eingeführt. Außerdem liefert Crefeld Samte und Plüscke in ver- iedenen Qualitäten, deren Absaß nit unbedeutend ift ; sie werden in den Breiten von 46 bis 90 cm zu 1,15 bis 5 Fr. für das Meter erkauft, Gestreift oder punktiert in den Breiten von 48 bis 52 cm besten sie 3 bis 8 Fr.

Der Import aus der Schweiz an hauptsählich folgende Artikel: Satin de Chine, Brofkat- und Dama tstoffe, Faille und Seiden- kinder, (Nach einem Bericht der österreichish-ungarishen Handels- lammer in Alexandria.)

strips, Wellen und Schienen sind die Verladungen flott. Der Absatz in Konstruktionseisen ist gleichfalls lebhafter geworden bei günstigeren Preiserlösen. _Auf dem Eisenblehmarkte maht {ih der günstige Einfluß der Stahlwerksverbandsgründung ebenfalls bemerkbar; die Grobblehwerke verfügen wieder über ausreihende Arbeitsbeseßung, und die Feinblehwerke können den Wünschen der Kundschaft nah s{leuniger Lieferung meist nicht nahkommen. Der Draht- und Drahtstiftmarkt ist außerordentlih lebhaft geworden. Auch, in ge- zogenen Drähten hat \ih die Nachfrage gehoben, nachdem der amerikta- nische Wettbewerb weniger zu merken ist. günstig. Die Erzeugung deckt nicht die abgerufenen Mengen, deshalb stehen neue Zustellungen von Hochöfen bevor.

Nach einer durch „W. T. B.“ übermittelten Mitteilung der „Korrespondenz Hoffmann" ist die bayerische Staatsregierung in Verhandlungen über den freihändigen Ankauf der Bahnen in der Weise eingetreten, daß sie die Geneigtheit ausgesprochen hat, das Gesamtbesißtum der Pfalzbahnen zum 1. Januar 1905 um einen Preis zu erwerben, der dem nah dem Stande von Mitte März 1904 fih berehnenden Kurswerte des gesamten Aktienkapitals entspricht. Ein dahingehender Vorschlag wird voraussichtlich demnächst die zur eun der Pfalzbahnaktiengesellshaften berufenen Organe be-

äftigen.

Na einer durch „W. T. B." übermittelten Meldung der «Neu?rn Hamburgischen Börsenhalle“ ist das Zustandekommen einer internationalen Segelschiffsreederunion nunmebr gesichert, da etwa 80 9/9 der in Frage kommenden englischen Segel schiffs8tonnage beigetreten find.

Laut Meldung des „W. T. B.* betrugen die Einnahmen der Luxemburgischen Prince Henri-Eisenbabn in der 2. Aprils- dekade 1904: 162820 Fr., gegen das Vorjahr mehr 44330 Fr.

Rostock, 22. April. (W. T. B.) Gestern tagte hier eine Versammlung von Getreideerporteuren aus Pommern, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, Ostpreußen und den angrenzenden Gebieten, welcke si zu einem „Verbande baltischer Getreideexporteure“ zusammenschlossen. Der Verband bezweckt die Wahrung der gemein- samen Interessen der baltishen Getreideexporteure. Insbesondere foll für den Fall einer etwaigen Aenderung der Ciffontrakte der Organi- sation an den Handelspläßen des Auslandes ein Gegengewicht ge- schaffen und die Beseitigung veralteter und unmodern gewordener Be- stimmungen aus den bisherigen Ciffontrakten erstrebt werden. Betont wurde, daß dieses Ziel in freundschaftliher Verständigung mit den überseeishen Geschäftéfreunden erreiht werdea foll.

Tien 25 L (I S M) er Neingewinn der Kaifer-Ferdinand-Nordbahn für 1903 nah dem Nechnungs- abshluß, aus\chließlich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahre mit 979 458 Kronen und nah Abzug des Gewinnanteils des Staates mit 1 282 748 Kr. beträgt 20 845 082 Kr. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vorschlagen, eine Gesamtdividende von 2623 Kr. für die ganze Aktie festzusetzen, sodaß der Julicoupon mit 210 Kr. honoriert wird und der Gewinnvortrag 2 265 337 Kr. betragen würde.

Kursberichte von den Fondsmärkten. Hamburg, 22. April. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren : das Kilogramm 74,00 Br., 73,50 Gd.

W ien, 23. April, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 758,00, Oesterr. Kreditaktien 641,50, Franzosen 641,25, Lombarden 80,00, Elbethalbahn 425,00, Oesterreihische Papierrente 99,85, 4% Ungarische Goldrente 118,40, Oesterreihishe Kronen- anleihe 99,55, Ungarische Kronenanleihe 97,90, Marknoten 117,25, Bankverein 514,00, Linderbank 424,50, Buschtehrader Lit. B —,—, Türkische Lose 132,75, Brüxer —,—, Alpine Montan 411,50. London, 22. April. (W. T. B.) (S{hluß.) 23 9% Eg. Kons. 88}, Platdiskont 2}, Silber 25!/s. Paris, 22. April. (W. T. B.) (Shluß.) 309% Franz. Rente 97,70, Suezkanalaktien 4110. i Madrid, 22. April. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 38,80. Lissabon, 22. April. (W. T. B.) Goldagio 241. New York, 22. April. (Schluß.) (W. T. B.) Der Verkehr an der heutigen Börse war träge und blieb zum größten Teil auf Umsäße von lokalen Spezialwerten, wie United States Rubber Com- pany und Virginia-Carolina Chemical Company beschränkt. Der Grundton blieb jedoch infolge des billigen Geldstandes und in der Erwartung eines günstigen Bankausweifes am Sonnabend behauptet. Abgabedruck machte fi daher nicht bemerkbar; die Haussespekulation ver- hielt fich aber reserviert, da sie den Ausgang des Harrimanprozesses ab- wartet. Schluß shwerfällig und gedrückt. An Aktienumsay'250000 Stü. Geld auf 24 Stunden Durchschnittszinsrate 1, do. Zinsrate für Es Darlehen tes Tages 1}, Wechsel auf London (60 Tage) 4,85,30, Cable Transfers 4,87,60, Silber, Commercial Bars 544. Tendenz für Geld: Leicht.

Rio de Janeiro, 22. April. (W. T. B.) Wechsel auf London 122/16. Buenos Aires, 22. April. (W. T. B.) Goldagio 127,27.

Kursberichte von den Warenmärkten. Produkteumarkt. Berlin, den 23... April. Die amtlih

Der Roheisenmarkt liegt.

Sorte*) 15,00 M; 14,10 A Hafer, Mittelsorte*) 14,00 4; 13,10 M Hafer, geringe Sorte*) 13,00 4; 12,10 A Riht- stroh 4,32 A; 3,82 M Heu 7,60 M4; 9,20 Æ „Erbsen, gelbe, zum Kochen 40,00 #4; 28,00 A Speisebohnen, weiße 50,00 M; 26,00 A Linsen 60,00 A; 25,00 A Kartoffeln 8,00 4; 6,00 A Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 M; 1,20 A dito Bau@fleisÞ 1 ko 140 %: 110 # Schweinefleish 1 kg 1,60 6; 1,00 A Ralbfleish 1 kg 1,80 4; 1,20 A Hammel- fleish l kg 1,80 A 1,20 A Butter 1 kg 2,60 M; 2,00 A Eier 60 Stück 3,60 4; 2,80 4 Karpfen 1 kg 2,00 M; 1,20 A Yale 1 kg 3,00 A: 140 A Zander 1 kg 3,00 X; 1 Hechte 1 kg 2,20 M; 1,20 A Barsche 1 kg 2,00 M; 0 Stleie 1 kg 3,00 M; 1,40 A Bleie 1 kg 1,40 A; 0 Krebse 60 Stück 15,00 M; 3,09 M

+) Ab Bahn.

*) Frei Wagen und ab Bahn.

Marktbericht vom Magerviehhof in NRinder- und Schafmarkt am Freitag, den

Auftrieb: 732. Ueberstand : MUPlübe . 442 Stüdck Stüdck Bug a O —— s Bullen, Jungvieh und Fresser 235 , é L s j

_ Verlauf des Marktes: Weidevieh sehr begehrt, frischmil{ende

Kühe vernathlässigt, für hochtragende regeres Geschäft. Jm ganzen

langsamer Handel. Stiere zur Weide, 7—9 Zentner, 230—290 M

Güste Kühe 210—270 4

Es wurden gezahlt : A. Milchkühe und hohtragende Kühe :

a. 4—6 Jahre alt: 18 s s c L E E R ces a C l e

b. ältere Kühe:

Is «o ea B

c. bohtragende Färsen E i

B. Zugowhsen :

I. Dualität 11. Qualität 111. Qualität

über 12 Ztr. 10—12 Ztr. 9—10 Ztr.

\chwer {wer \{hwer a. Norddeutshes Vieh (Ost-

u. Westpreußen, Pommern,

R b. Süddeutshes Vieh:

a. Gelbes Frankenvich,

Sceinfelder . 910—575 , 400—465 , 360—400 , b. Pinzgauer. . . . . 515—560, , 435—475 L c. SüddeutshesScheckvieh,

Simmenthaler, Bay-

reuther . .. . 000—545 , 345—385 , 260—310 ,

C. Jungpieh : Niederungsvieh öhenvieh zur Zucht zur Maft zur Zucht zur Mast a. F2—1} Sabre alt:

Ia... . .210—260 A &210—2804X A

A. «140170: 120170 - 270—300 ,

b. 1F—2} Jahre alt: a. Bullen und Stiere: Ia. . . 425—650 A 225—310 A 400—625 A 270—340 A IIa.. . , 270—340 , 180—240 , 370—390 , -— b. Färsen: i Lde v 00-20. ——- á s

e. «O0 D. Schafe :

Is Daumd ur Mat «e LEA DOIMAe . «e v4 a ¿

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Amtlicher Friedrichsfelde. 22, April 1904.

Magdeburg, 23. April. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn- ¡ucker 88 9/0 ohne Sack 8,30—8,50. Nachprodukte 75% ohne Sack 6,79—6,95. Stimmung: Stetig. Brotraffinade 1 ohne Faß 18,25. Kristallzucker I mit Sack 18,07}—18,20. Gem. Raffinade mit Sack 18,073. Gem. Melis mit Sack 17,574. Stimmung: Ruhig. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg ril 17,00 Gd., 17,20 Br., —,— bez, Mai 17,20 Gd., 17,30 Br., 17,30 bez., August 17,65 Gd., 17,70 Br., —,— bez., Oktober-Dezember 17,90 Gd., Gee ie 17,95 bez., Januar-Márz 18,20 Gd., 18,25 Br., —,— bez. wäqzer. Cöln, 22. April. (W. T. B.) Rüböl loko 49,50, Mai 48,00. Bremen, 22. April. (W. T. B.) Nee) ivat- notierungen. Schmalz. est. Loko, Tubs und Firkins 354, eimer 36. Speck. Stetig. Kaffee. Rubig. Offizielle los TeL0 der Baumwollbörse. Baumwolle. Nuhig. Upland middl. oko 744 „K.

ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, märkischer 174,00—174,50 ab Bahn, Normalgewiht 755 g 170,00

Hamburg, 22. Avril. (W. T. B.) Petroleum. Behauptet. Standard white loko 6,95.

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