1883 / 107 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Am auffellendsten find mir die zuleßt gehörten Ausführungen des HerrnVorredners gewesen, die ungefähr die Thatsachen auf denKopf stellen, oder die aus den vorhandenen Thatsa&en S>&lüfse ins Gegentheil verkehren. Die Liebe, die Fürsorge für den deutschen Handwerkerstand ift ganz gewiß auf Seite der verbündeten Regierungen ebenso lcbhaft ver- treten, wie auf allen Seiten dieses Hauses, und ganz gewiß würden die verbündeten Regierungen keine Vorlage einkringen, die geeignet wäre, den deutscen Handwerkerstand zu \{<ädigen. Ich erinnere Sie aber gerade, daß die Klagen des teutschen Handwerkerstandes in den Bera- thungen des Jahres 1879 eine grofe und entscheidende Rolle mitgesvielt haben, daß gerade der Schuß der heimischen Arbeit, der heimischen Produktion für eine ganze Reibe des Zolltarifs damal3 maßgebend gewesen ift, gerade um dem Irlande den ArkeitEäverdienst zuzuwenden. Außerdem ift ne< zu konstatiren, daß die ebet gehörten Klagen gerade am lebhaftesten vor dem Jahre 1879 waren, während eine Besserung und ein Aufschroung seit dem Jahre 1889 zu konstatiren ist. Gerade aub z. B. die Klagen des Böttchergewerbes, sie stammen aus der Freibandelëperiode und von damals erinnere ih mich sehr wohl einer Reibe von Eingaben, die darauf hinwiesen, daß das deutsche Böttcher- gewerbe geschädigt werde durch den transatlantishen Großbetrieb in der Böttcherci, und wir haben zufolge dessen verschiedene Positionen eingeführt in unsere Tarife, die lediglih bestimmt gewesen sind, dieses Gewerbe zu \<üßzen.

In eirer Steigerung dcr Holzpreise licct no< nicht nothwendig eine Vertheuerung der fertigen Produkte der Holzindustrie, wenn die Fabrikanten von Holzwaaren in der Lage “nd, ihre Produkte im erhöhten Maße abzuscßken In der Beziehung möchte i< an die Thatsahe erinnern, die auch auf der Cô- burger Versammlung angeführt worden ist, daß österreichi- <is<e Msobelfabrikanten in Deutschland unmittelbar nah Ein- führung der Holzzölle in Deutschland umbergereist find, um Plätze für Anlagen von Werkstätten zu suchen, ic glaube auch, gegründet haben, um die Möbel, die früher in Böhmen fabrizirt worden sind, Holzmöbel gröberer Art, in Deutschland zu fabriziren. Also würde hier ganz augensheinli< und unmittelbar der Effekt erzielt worden sein, daß der heimisce Arbeitsverdienst und die Gelegenheit für den heimischen Handwerker, seine Arbeit ab¿zuseßen und Arbeitslöbne zu verdienen, gerade dadur gesteigert und gesichert wäre und nicht das Gegentheil

Außerdem hat der Herr Vorredner hingewiesen auf eine Steige- rung der Grundftü>ksubhastationen. Meine Herren! Jb bin auch Über diese Dinge einigermaßen informirt, weil tnir die Beobachtung ländlicher Subhastationen sowohl, wie die Bewegung des landwirth- schaftlichen Grundbesites nahe liegt und weil auch die ressortmäßige Kon- trole über die Hypothekenbanken die Pflicht und die Möglichkeit gewährt, die Bewegungen auf diesem Gebiete zu verfceigen, und bier konstatire ih gerade im Gegensatz zu dem Vorredner. daß die ¿zahlreihften Subhastatio- nen bis Ende der stiebziger Jahre und sodann eine Abnahme der Sub- bastationen sowohl im ländliben wie städtischen Grundbesiße in den leßten Jahren stattgefunden hat.

Es ist das eine fo befannte Thatsache, daß ih ganz erstaunt bin, daß nur das Gegentheil behauptet werden kann, denn dafür liegen die amtlichen und in diesem Falle gar nicht lestreitbaren Uebersichten vor, die von Seite des Justiz-Ministeriums seit 2 Jahren veröffent- licht werden über die stattgefundenen Subhastationen.

Cbenso ift es eine bekannte Thatsache, daß sowohl die Nente in den Städten aus der Vermiethung von Häusern gerade in den letzten zwei Jahren wieder gestiegen ist, daß cine große Zahl von Wohnungen, die vielleicht über das Bedürfniß hinaus in der Grünaderzeit in Ueber- \yekulation geschaffen worden sind, daß die gerade erst in den letzten Jahren ihre Bewohner und ihr: Verwerthung und damit auch ihre Nente gesunden haben. Es ist also der wirthschaftlihe Aufschwung gerade zurüchzudatiren ungefähr von dein Jahre 18380. Ich weise ferner in der Beziehung hin auf die cbenfalls unbestreitbare Thatsachen, daf; die Einnahmen fämtntlicher Betrieb8verwalturigen mit geringen Scbwan- Éungen in diesen Jahren sich auch in der aufsteigenden Linie befunden haben, sowohl in der Forstwirthschaft, in der Bergbauverwaltung und im Eisenbahnbetriebswesen, und ih meine, wenn diese Zahlen, die sich außerdem ausdrü>ten in unseren Etats, also in der positivsten Ferm, so kann man in der That bier sagen, daß ein wirths<haftlicher Auf- \<wung stattgefunden und zwar seit der Einführung der neuen Wirthschaftsvotitik. Das möchte ih au< dem Hern Abg. Oechel- häuser antworten, der cinem Herrn von der Rcten vor- geworfen hat, daß wir uns uiht in einem sozialistischen, fozialdemokrati]s<en Staate befinden. Ganz gewiß nit, aber darin licgt gerade der große Unterschied der Auffassung in der Wahrneh- mung berechtigter Interessen und der von unberechtigten Interessen. Ich glaube gerade, daß eine Politik, tie die heimischen Produktions- bedingungen berüctsihtigt, die den Beränderungen folgt, die der Auf- \<wvung des Verkehrswesens und die gesammte wirtb s{<aftlihe Ent- wickelung der leßten Jahre gebracht haber, dazu geführt hat und weiter führen wird, niht eine Trennung der Interessen der

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wiesen hat, daß die Steigerung aus den L aus dem Waldbesiß wahrscheinli<h oder möglicherweise bezahlt werden müßte aus den Einnahmen dec Eisenbahnen und der Berg- werksbetriebe, so würde i{ darin durchaus feinen Einwurf sehen gegen unsere Wirthschaftevolitik. Es ift do< ganz gewiß ri<h- tiger, daß die beimishen Eisenbahnverwaltungen und Bergwerks- verwaltungen ihr Holz von den deutschen Forsten, den deutschen Waldbesitzern entnehmen, anstatt es aus dem Auslande zu bezieben, und gerade au< wieder aus dem Gesibtépunkte, daß dur den Absatz und die höhere Verwerthung des heimischen Holzes weite Schichten von Erwerbsthätigen in Nahrung nnd Arbeitsverdienst geseßt werden, und zwar folhe Schichten, die auf gar keinen anderen Erwerb, we- nigstens zeitweise, renen können als auf den Erwerb aus der Wald- wirthschaft.

Der Hr. Abg. Dirichlet bat in seinen Ausführungen darauf hin- gewiesen, daß möglicherweise jeßt das deutsche Waldarcal größer sei, wie vor dem 30jährigen Kriege. Dem zu widersprechen bin ih und wahrscheinli Feder außer Stande, da wir eine zuverlässige Statistik aus jener Zeit wobl no< weniger haben, wie aus der gegenwärtigen. Dagegen möchte ih ihm die Thatsache entgegen halten, daß wir no< zur Stunde in Preußen allein 2 500 000 ha, also rund 10 Millionen Morgen Boden haben, der mit weniger als 30 Pfennige Grund- steuerertrag cingeshäßt ist. Daß dieses ganze Areal der Aufforstung würdig und bedürftig ist, wird mir der Herr Abgeordnete nicht be- streiten. Jch glaube allerdings, diese Nücksicht, das Interesse, welches der Aufforstung selher Flächen seit einigen Jahren fowohl von Seiten der Regierungen zugewendet ist und auch die Zustimmung der Landesvertretungen gefunden hat, führt do< nothwcndig auf den Gesichtspunkt hin, alles das zu thun, was möglich ist, ura diese nüßlichen Landeskulturarbeiten zu begünstigen und zu befördern, Ih fürhte doch, daß die Bereitwilligfeit der gesetzgebenden Körperschaften, Mittel für Aufforstung zu verwenden, abnehmen würde, wenn die Ertragélosigkeit des Waldes sib von Jahr zu Jahr stei- gerte und daß umgekehrt mit der Wahrscheinlichkeit der Erhöhung des Ertrages sih auch das reelle Interesse an der Waldwirtbschaft nur steigern und erhöhen wird.

Auf die statistischen, sich gegenüberstehenden Anführungen von Seiten der Freunde ver Vorlage und von Seiten der Herren Gegner derselben no@mals einzugehen, liegt für mich keine Veranlassung vor. Die Herren Abgeordneten felbst Haben ausgeführt und be-

tont, daß es sid hier um Behauptungen gegen Behaup- tungen, um die Stellung von Beobachtungen gegen Beob-

achtungen handelt Daß ih auf der Seite der Fachleute stehe, auf der Seite der amtlichen Statistik, bedarf keiner Motivirung und ih halte diese eben für die richtigere und ih finde in ihr die Be- gründung für die Vorlage der verbündeten Regierungen.

Meine Herren! Was die von der Kommission bescolossenen Ab- änderungen zum S. 1 betrifft, so bin ih ni<ht in der: Lage, eine Erklärung Namens der verbündeten Regierungen abgeben zu tönnen, da es nit üblich ist, auf Grund von Kommissionsbeschlüfsen in eine Berathung oder Beschlußfaffung des Bundesraths einzutreten. Da- gegen kann ih als meine persönliche Auffassung, die von forsttech- nischen Kreisen getheilt wird, das aussprechen, daß ih in den Abände- rungen, die die Kommission beschlossen hat, “eine wesentlide Schädi- gung der von der Vorlage verfolgten Zwecke sche, so daß i also meinerseits keine Veranlassung haben würde, die von der Kommission besblofssenen Besiimmungen zu bekämpfen. Ich würde also auch meinerseits anheim geben, die Beschlüsse der Kommission Seitens des Plenums dieses hohen Hauses zu billigen und Jhrerseits zu bestätigen.

Der Abg. Dr. Frege erklärte, daß die große Mehrheit seiner Fraktion für die Kommissionsvorlage stimmen werde. Nach seinen Erfahrungen werde das Böttchergewerbe unter 8. 1 niht leiden, vielmehr werde das Gegentheil eintreten. Wenn hier gesagt sei, der Holzzoll werde nur dem Fisïus dienen, so erinnere er an die Worte des Abg. Bamberger, der Fiskus seien eigentlich die Steuerzahler also müßten die Gegner selbst zugeben, daß der Zoll den Steuerzahlern zu Gute kommen werde, Das Haus müsse folidaris< für den Schub des deutshen Waldes eintreten. Der Nbg. Oechel- häuser habe von einem parlamentarischen Patronat ges vrochen, aegen welhen Ausdru> si< die Mehrheit verwahrt habe. Die Gegner hätten mit der Kommission mitarbeiten und in das Detail der Vorschläge eingehen sollen, statt si ganz einfa< auf den Boden der Negation zu stellen. Dann habe der Abg. ODechelhäuser die Berehnungen des Ober: Forst- meisters Dan>kelmann ongegriffen. Unbegreiflich sei, wie einer der tütigsten freihändlerischen Nationalökonomen nicht zugeben könne, daß der deutsche Wald in fortwährendein Nückzang be- ariffen sei. Der Schwerpunkt liege seiner Meinung nah im 8. 2, und er hätte gewünscht, daß die Regierung nicht gleich

vori demselben Geschäft, und könne dana<h fkonstaliren, daß die Preise von Nundstämmen um 14 bis 15 Proz., Pfosten um 15 bis 16 Proz., und bei dem geringwerthigsten Holze, den Latten, der Preis um 33 Proz. gesunken sei. - Die Schwindelperiode habe also keinen Einfluß gehabt. Bretter seien um 12 Proz. billiger geworden. Wenn s\i< das heraus- gestellt habe, dann müsse man do<h au fragen, ob es nit gut sei, für den Schuß des deutshes Waldes einzutreten. Er erinnere an die Forstwirthschaft und die vielen Existenzen, die sie bedinge und bitte in deren Jnteresse, die Vorlage, wie sie aus der Kommission hervorgegangen, anzunehmen.

Der Abg. Hasenclever erklärte, au<h hier solle es ih wieder nur um den armen Mann handeln, weil der erhöhte Nutzen aus dem Waldbesiß den Waldarbeitern höheren Lohn verschaffen werde. Er glaube das nit, sondern dieser höhere Lohn werde ebensowenig eintreten, wie der vom Abg. von Schorlemer bei den Zolltarifberathungen geweissagte höhere Lohn für die industrieller Arbeiten; die Waldbesißer sähen ebenso sehr auf ihren Profit, wie die Großindustriellen. Man sage, das größere Walderträgniß werde auch das Fnteresse am Walde erhöhen; in der Broschüre des Ober-Forstmeisters Dand>elmann stehe das Umgekehrte, in Westpreußen und Posen habe danach die höhere Verwerthung des Waldes zum Raub- bau geführt; aus Westfalen könne er aus eigener Erfahrung Gleiches bestääigen. Um in dieser Hinsicht zum richtigen Urtheil zu komnien, hätte man erst die Debatte über den An- trag Thilenius, betr. die Rheinkorrektion, abwarten follen. Die Vectheuerung des Holzes komnie den reichen Waldbesißern zu Gute auf Kosten der armen Bevölkerung das gehe doch no< über den h. Crispin, der die Reichen zu Gunsten der Armen bestohlen habe. Hr. Dan>elmann sage, wenn nicht die Holzzölle erhöht werden könnten, müsse man den Wald verstaatlichen ; das sei au der Wunsch der Sozialdemokraten, übrigens finde sih dieser Gedanke shou im Jahre 1877 der „Kölnischen Zetiung“ ; cine sol<he Fntervention des Staates tonnte den Sozialdemokraten gefallen, niht aber die hier vor- geschlagene.

Die Diskussion wurde geschlossen.

Dec Abg. Magdzinski bemerkte zur Geschäftsordnung : Nachdem ihm, troßdem er sih rechtzeitig zum Wort gemeldet habe, dasselbe dur< ven Schluß der Debatte abgeschnitten sei, könne ex hier nur erklären, daß seine Fraktion gegen die Holzzölle stimmen werde.

Jy namentlicher Abstimmung wurde darauf 8. 1 ohne Anmerkung mit 177 gegen 150 Stimmen abgelehnt.

Der Präsident stellte nun die Anmerkung zu $. 1 zur Berathung, da diese seiner Meinung nach durch die Verwerfung des 8. 1 nit erlediat sei.

Nachdem der Neferent Abg. Frhr. Göler von Ravensburg die Komnmissionsvoriage befürwortet hatte, machte der Abg. Frhr. von Minnigerode darauf aufmerksam, daß diese An- mertung einen ganz felbständigen Werth besie, sie enthalte eine Erleichterung des gegenwärtigen Zolltarifs, und gerade im Interesse der Freihändler müsse es liegen, dieselbe anzu- nehmen.

Der Präsident von Leveßow erklärte, es sei der Schluß beantragt vom Abg. Richter (Hagen).

Dex Abg. Richter (zur Geschäftsordnung) bemerkte, er ziehe den Schlußantrag zurü>k und melde sich felbst zum Wort.

Dex Präsident ertheilte demselben das Wort.

Der Abg. Richter erklärte, darauf werde do< Niemand hineinfallen, die Anmerkung anzunehmen, und damit das Gesct in die dritte Lesung zu bringen. So kíug wie der Abg. von Minnigerode sei er doch; der Abg. von Minnigerode hätte einen sol<hen Versu sich ersparen können.

Der Abg. Frhr. von Minnigerode konstatirte, daß die Freihändler si<h geweigeri hätten, cine Erleichterung des Zoll- tarifs durchzusetzen.

Hierauf wurde die Anmerkung abgelehnt.

Der Präsident erklärte den Rest der Vorlage sowie Ueber- {rist und Einleitung durch die bisherige Abstimmung für tinfallig.

Eine Anzahl von Petitionen wurde durch die gefaßten

V f » S200 A of or T Nor 2705 io t 5 . 0 . B é e ÁÑ 9 wr 2 . Lr - verschiedenen Erwerbêzweige zu befördern, fondern gerade die Solidariät | mit " ciner Verdreifahung des Zolles herangetreten wäre. | Beschlüsse für erledigt exklärt. Die Petition ver Kaufmann- der Interessen. An und für sich ist es etwas ganz ungesunde3s und , h “ce 1 c: 4 : Fol : :yc; 4 f op Rogiopung 2110 9 anomales, die wirths<aftliden Interessen desselben Landes oder | Die Kommission habe si< aber von der Nothwendigkeit | schaft von Tilsit dagegen vom Hause der Regierung zur Be- Reiches in einzelne Theile zu trennen und sogar in Gegensäßlichkeit | Überzeugt, denn seine Partei stehe voll und ganz auf | rü>sihtüigung überwiesen, i zu tellen. : dem Standpunkt von 1879, die nationale Arbeit zv Hieraus vertagte sih das Haus um 4!/2 Uhr auf Miltwoh

Wenn der Hr. Abg. Dirichlet oder Oechelhäuser darauf hinge- | shüßen. Er beziehe seit 12 Jahren feinen Holzbedarf | 11 Uhr.

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| Inserate für den Deutschen Reich3- und Königl. i Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- vegister nimmt an: die Königliche Expedition

des Deutshea Reihs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staaîs-Anzeigers:

l Berlin SW., Wilhelm-Straße Lr. 32.

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| und Grosshandal,

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. Literarische Anzeiyzen. . Theater-Anzeigen. . Pamilien-Nachrichten, s

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icher Auzeiger.

1, Steckbriefe nnd Untersuchungs-Sachen, | 9, Indastrielle Etablissements, Fabriken

2, Subhastationsn, Aufgebote, Vorlacungen u. dergl.

3, Verküufe, Verpachinungen, Submissionen ete.

4. Verloosung, Amortiaation, Zinszahlung Ti. 8. W, Von öffentlichen Papieren. |

. Verschiedene Bekauntmact.ungen,

} Iu der Börsen- heilagae,

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Inserate nehmen an: die Annoncen-Grpyeditionen des

„Jttvalidendauk“, Rudolf Mosse, Haasenstein |

| & Vogler, G. L. Daube & Co,, E, Schlotte,

Bütinex & Wiiiter, sowte alle übrigen größeren Annuoucen - Bureaux.

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Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Steckbriefs-Erledigung. Der gegen den Agenten

taaten als Soldat geblielen it, avf Antrag

Thalern versicert ist, beantragt. Der Inhaber der

Stedbrief. Geg2n den unten beschriebenen Laufburschen Carl Friedrih Wilhelm Wachholz, geboren am 2. Juli 1867 zu Berlin, welcher flüchtig ift, ist die Untersuhungshaft wegen Unterscblagung in den Akten 84 G. 1076, 83, J, IV, d, 392, 83, ver- hängt. Es wird ersuct, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß zu Alt-Moabit Nr. 11/12 abzuliefern. Berlin, den 4, Mai 1883. Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 84. Be- s<hreibung: Alter 15 Jahre, Haare blond, Stirn hoh, Augenbrauen blond, Nase stumpf, Zähne vollftändig, Kinn rund, Gesichtsfarbe ges::nd, Sprache deuts<h. Kleidung: graues helles Faquet, dunkle Hofe, dunkle Müßze mit breiter Goldborde.

Ste>brief. Gegen den unten beschriebenen frü- heren Generalpächter des hiesigen National-Theaters Paul Otto Kistel, welcher flüchtig ist, ist die Unter- juhungshaft wegen betrüglihen Bankerutts in den Akten V. R. 1. 136, 83, verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungs- gefängniß zu Alt-Moabit 11/12 abzuliefern. Berlin, Alt-Moabit 11/12 (NW.), den 4. Mai 1883. Der Untersuchungsrihter bei dem Königlichen Land- gerichte L Johl. Beschreibung: Alter 31 Jahre, geb, 8./10, 51. zu Berlin, Größe 1,64 m, Statur unterseßt, Haare dunkelbraun, Augenbrauen ftark, Augen blaugrau, Nase gewöhnli<, Mund gewöhn- li, Kinn rund, Gesicht rund, Gesichtsfarbe gesund, Sprache deuts. Besondere Kennzeichen: blinzelt mitt den Zugen.

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Albert Paul wegen roiederholter Unterschlagung in den Akten U, R. 11, 93, 83. unter dem 29, Januar 1883 erlassene Stectbrief wird zurückgenommen. Berlin, Altmoabit Ne. 11/12 (NW.), den 5. Mai 1883. Königliches Landgericht T. Der Untercsuchung8- Richter. Johl.

Subhastationen, Aufgebote, Bor: iadungen u. dergl.

[20515]J Aufgebot.

Das unterzeichnete Königliche Ami8gerichts hat beschlosien, behufs Herbeiführung der Todeserklärung folgender Personen, als :

des am 28. Februar 1810 in Rothenkirben gee borenen Fleischercgesellen Christian Gottlieb Männel, welcher vor eirer Reihe von Jahren na< Amerika ausgewandert ist, nah seinem lezten Schreiben «ns dem Jahre 1861 sich da- mals in Hunlington - Indiana, Vereinigte Staaten von Nordamerika, aufgehalten hat, seitdem aber verschollen ift, auf Antrag des Gutskesitßzecs Albin Männel in Rothenkirchen, eines Neffen des Pee

des am 28, Juni 1835 in Rotlenkirchen ge- borenen Johann Gottlob Georgi, welcber îm Jahre 1858 in die Vereinigten Staaten von Nord- amerifa ausgewandert i\t, das lette Mal im Jahre 1859 an die Seinigen in Rothenkirchen geschrieben bat, seitdem aber vers{hollen und muthmaßlih in dem Kriege zwischen den Nord- und Süd-

seines Abwesenheitévormundes, des Bäckermeisters Christian Gottlieb O in Rothenkircher, IL des im Jahre 1862 in einem Alter von 46 Jahren na< Amerika, Brasilien, ausge- wanderten und seitdein verschollenen Expedienten Friedri Wilhelm Hauëmann von Auerbach, auf Antraxz von dessen Tochter, Anna Bertha, ledige Hausmann hier, _ das Aufgebotsverfahren zu eröffnen. .

Gs werden daher die vorgenaunten 3 verschollenen

Personen hiermit geladen, svätestens in dem auf

Montag, den 4. Februar 1884, | Vormittags 11 Uhr,

angesetzten Aufgebotstermine persönlih odec durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte vor unterzeichne- tem Amtégerickte zu erscheinen und sh anzumelden, widrigenfalls dieselben auf weiteren Antrag für todt ecklärt werden.

Auerbach, den 2. Mai 1883.

Das Königliche Amtsgericht : Hager. [6087] Aufgebot. .

Der Wirth Bernard Hoff im Dorfe Wüllen, Kreises Ahaus in Westfalen, hat das Aufgebot der angebli<h in Verlust gerathenen beiden, von der Frankfurter Lebensversicherungs - Gesellschaft dahier am 2. Dezember 1861 ausgestellten Policen Nr. 296, F, Nr. 5698 und Nr. 297, F. Nr. 5699, dur welche auf das Leben de: Töchter des Antragstellers Anra Margaretha Hoff und Josephine Margaretha Hof die Summe von je zweihundertundfünfzig

Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, deu 12. Oktober 1883, Bormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Gr. Kornmarkt 12, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlo8erklärung der Urkunden erfolcen wird. Frankfurt a. M., den 30, Januar 1883.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV.

[20711] Oeffentliche Zustellung.

Nuf Gesuch des Rechtsanwalts Hecht in Franken- thal, als Prozeßbevollmächtigten von Anna Maria Theilmann, ohne Gewerbe ia Mechtersheim wohn- haft, Ehefrau von Simon Numetsch, Makler, früher daselbst wohnhaft, jetzt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abweserd, hat das k. Amtsgericht Speyer mit Beschluß vom Heutigen die öffentliche Zustellung der dur den k. Notär Eckhard in Speyer am 4. d8, Mis. in Folge (Gütertrennungs8- urtheils des k. Landgerichts Frankenthal vom 19. April 1883 zur Liquidation anberaumten Tagfahrt auf Montag, den 11. Juni 1883, Morgens 9 Uhr, auf seiner Amts\tube zu Speyec an den abwesenden Simon Rumetsch bewilligt.

Zu diesem Zwe>e ecfolgt hiermit gegenwärtige Bekanntmachung.

Speyer, den 7, Mai 1883.

Kgl. Amts3gerichts\chreiberei : Raquet, f. Sekretär.

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31 m Namen des Königs! S das Antrag des Fuhrmanns Johann Goraczniak zu Murowana Gosliín, als Vormund der minderjährigen Geschwister Therese, Josepha und Marianna Tomaszewski, erkennt das Königl. Amts- zeribt, Abth. 1V., zu Posen dur den Amtsrichter Dr, Wiener für Ret: n Das von der städtischen Sparkasse zu Posen am 13, Dezember 1881 den Geschwistern Therese, Fosepha und Marianna Tomatzewski ausgestellte Svarkassenbuh Nr. 62445 über 99 f 99 wird für fraftlos erklärt. Posen, den 4. Mai 1883. Dr. Wiener.

Verkäufe, Verpachtunge1, Submissionen 2c.

[20541] Bekauntmahung. Für die Königlichen Strafanstalten in Warten- burg (Ostpr.), Insterburg, Naugard, Halle à. Saale, Rendsburg, Celle und Sonnenburg sollen nach- stehend bezeichnete Garne nah den im Bureau der unterzeichneten Königlichen Strafanstalts-Direktion zur Ansicht niedergelegten Normalproben im Wege der Submission beschafft werden und zwar : 1) 6511 kg gebleihtes Maschinen-Flachsgarn Nr. 18 (2 Bleicbe),

2) 6269 gebleichtes Maschinen-WerggaruNr. 18 (2 Bleiche),

3) 24529 rohes Wergzarn Nr. 14,

4) 1432 „, blaugefärbtes Maschinen - Flahsgarn

Nr; 25,

5) 749 gebleihtes Maschinen - Flachsgarn Nr. 25 (F Bleiche),

6) 2586 gebleihtes Werggarn Nr. 14

Bleiche),

rohes baumwollenes Water,

rohes baumwollencs Water,

Garn Nr. 12,

Garn Nr. 10, rohes baumwollenes Gara Nr. 8, Mule,

braun gefärbtes baumwollenes Garn Nr. 6, Water (4 drähtig),

D IBNT 5 8) 17238 y 9 3487 10) 13566 ,

11) 1478 {warz gefärbtes baumwollenes Garn Nr. 6, Water (4 drähtig), 12) 78 blau gefärbtes baumwollenes Garn

Nr. 6, Water (4 drähtig),

13) 2482 rohes baumagollenes Ga:n Nr. b Mater (4 drähtig),

14) 673 , braun gefärbtes baumwollenes Garn Nic. 6, Mule,

blau gefärbtes baumwollenes Gary

Nr. 10, Water,

rohes baumwollenes Garn Nr. 4,

Mule.

Unternehmer, welche die Leferung eine3 oder mehrerer Gegenstände überneh:nen wollen, haben ihre Gebote versiegelt unter der Bezeichnung:

„Submission auf Garn“, und zwar unter Beifügung von Proben im Betrage von mindestens einem Kilo für jede, an die unter- zeidbnete Direktion (Adresse: Berlin NW,, Lehrter- strafe Nr. 3) bis zum 12, Juni cr., Vormittags 10 Uhr, portofrei einzurceiwen, zu welcher Zeit die Eröffnung der eingegangenen Offerten erfolgt.

Die Submissions- und Lieferungsbedingungen liegen vom Tage der Bekanntmachung ab im Bureau der Anstalt zur Einsicht auf und werden auf porto- freies Ersuchen, gegen Einsendung der Kosten in Briefmarken mit 25 «-Z an Personen, die sih an der Lieferung betheiligen wollen, übersandt.

Berlin, den ò. Mai 1883.

Direktion der Königlichen Strafanstalt Moabit.

16) 7308 , W W.

#20307! : Behufs Ausführung des Erweiterungsbaues der Militair-Turn-Anstalt Scharnhorftslraße Nr. 1 ift ic Lieferung von

circa 180 ebm Kalkbausteine, 446 Mille Hintermauerungsfteine,

s 83 « MRathenowersteiue,

O20 Verblendsteine,

5 I Rae 9232,00 cbm gelös<ter Kalk und

690/00 Male sand ; im Wege der üffentlihen Submission einzeln zu vergeben.

Es wird hiermit Termin auf

Sounabend, den 19. Mai cer., Vormittags 10 Uhr, i

im Büreau der genannten Anftalt anberaumt. Die Offerten sind portofrei, versiegelt und mit der Auf- schrift „Offerte auf Lieferung von Maurer-Mate- rialien* versehen, bis zu dem obigen Termine dort- hin einzureichen. : :

Kosten-Anschiag nebst Bedingungen sind voc bem Termin im Vürzau der Militair-Turn-Anstalt zur Einsicht ausgelegt, resp. gegen Erstattung der Co- pialien zu beziehen.

Berlin. : Königliche Direktion derMilitair-Turn-Anftalt.

20542] Bekanntmachuug. Die Lieferung von ungefähr 1900 Tonnen westfälish gewc.\{ener Nußkohle, 700 Tonnen oberschlesisder Würfelkohle, 90 Tonnen böhmischer Braunkohle, 120 Raummeter kiefernen Klobenholzes, und 1150 Tonnen westsälisher Gaskohle für das Strafgefänguiß zu Plößensee und das Hilfsgefängniß ia Rummelsburg soll im Sub- missionswege vergeben werden. E : Die Lieferungsbedingungen liegen im hiesigen Ver- waltungs8geläude beim Portier zur Einsicht aus. Angebote werden his zu dem, auf den 22, Mai cr., Vormittags 114 Uhr, angeseßten Termine entgegengenommen. Plöhcusee, 2. Mai 1883. Die Gcfängniß- Direktion,

[02] Bekanntmachung. Der der unterzeichneten Anstalt gehörige, vor dem Brandenburger Thore an der Aufschwemme hier- selbst belegene Holzhof mit den zugehörigen Gebäuden foll am 1. Juli v. J. bis Ende Juri 1886 an den Meistbietenden verpachtet werden. Versiegelte Anerbietungen werden bis zum

und im Termin in Gegenwart der etwa ers{<ienenen

Reflektanten geöffnet. Es können jedo< nur die- jenigen Personen berü>si<tigt werden, wel<he die ausgelegten Bedingungen unterschreiben oder in ihren Offerten als maßgebend anerkennen. Auswärtige, binsibtlih ihrer Pactung®ëfähigkeit und Vermögens8- verhältnisse hier unbe*annie Unternehmer haben dur eine beizufügende amtlide Bescheinigung ihre Qua- lififation zur Pachturg naczuwcisen.

Potsdam, den 5. Mai 18833.

Königliches großes Militair-Waisenhaas.

9 (19062) Bekauntmahung. Die Königliche Domäne Kühndorf im Kreise Schleusingen, von der Stadt Subl 21 Kilometer und von der Stadt Meiningen 8 Kilometer ent- fernt. mit einem Areal von 235,253 ha, worunter: 143,195 ha Aer, 43,039 ha Wiesen, 43,155 ha Hütung, 4,745 ha Gärten und 1,119 ha Hof- und Baustelle, soll auf die 18 Jahre von Johannis 1884 bis dahin 1902 meistbietend verpachtet werden Î Das Pachtgelder-Minimum ist auf 4500 Æ, die Pachtkaution auf 1509 #4 und der Werth des Vieh- und Wirthschafts-Znventars, mit welchem die Pacht- stücke beseßt zu halten sind, auf 30 000 M4 festgesetzt. Wer si beim Bieten betheiligen will, hat si möglichst vor dem Termine bei dem Lizitations- Kommissarius über den eigenthümlichen Besiß eines disponiblen Vermögens von 50 0€0 4, sowie über seine landwirthschaftliche und sonstige Qualifikation auszuweisen. Zu dem auf Donnerstag, den 28. Zuni d. Js, Vormittags 11 Uhr, in unserem Sitzungszimmer bierselbst anberaumten Bietungstermine laden wir Pachtbewerber mit dem Bemerken ein, daß der Ent- wurf zum Pacbtvertrage und die Lizitationsregeln, sowobl in unserer Domänen-Kontrole, als beim Amtsrath Heinrihshofen in Kühndorf, welcer die Besichtigung der Domäne nach zuvoriger Meldung bei ibm gestatten wird, eingesehen werden können. Erfurt, den 26. April 1883. Königliche Regiexung, Abtheilrug für direkte Stcuern, und Forficu. Henxuig.

[18055] Bekanntmachung. : Fs foll die kontraftlihe Lieferung der pro .883/84 erforderlicben . 3000 m Packleinewand, 250) kg Werg 5 i im Wege der öffentlichen Submission an den Min- destfordernden vergeben werden, und ist zu diesem Behufe ein Termin auf Donnerstag, den 10. Mai cr., Vormittags 11} Uhr,

im Bureau der unterzeichaeten Direktion anberaumt worden. i: Lieferungslustige werden ersut, ihre bezw. Ofs ferten portofrei und mit der Aufschrift: „SUub- mission auf die Lieferung von Pactleinewand resp. Werg“ verseben bis zum Beginn des Termins an die unterzeichnete Direktion einzureicen. : Lieferungsbedingungen und Muster-Dfferte liegen im diesseitigen Bureau zur Einsicht aus, können auch gegen Entrichtung der Kopialien abschriftlich bezogen werden. Erfurt, den 20. Ayril 1883.

Königliche Dircition ver Gewehrfabrik,

Domänen

IVochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken.

Standder Frankfurter Ban?

[20673 am 7. Mai 1883, Activa. Cassa-Bestand :

Mal. & 3218400. Meichs - Kassen- a 124,500.-—. Noten anderer D 2g S ————- A 5,742,800

Guthaben bei der Reichsbank . « 2,040,200 Wechsel-Bestand .. « «+ e 20,854,300 Borschüsse gegen Unterpfänder . « 3,899,500 Eigene Effecten . . N «208/000 Gffecten des Reserve-Fonds . - 3,833,700 SUTe Activa L i O 369,700 Jarlehen an den Staat (Art, 76 der Statuten) . E eo P aRasSiYAa, io Gingezahltes Actien-Capital . . . #. 1,142,900 Rev eS e 2,833,700 Bank scheine im Umlauf... « 9,065,700 Täglich fällige Verbindlichkeiten . . 4,251,900 An eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlichkeiten 6 2,492,400 Sonstige Ps. e 1164100 No nicht zur Sli gelangte . Guldennoten (Schuldscheine) . . e 139,900

Die no< nicht fälligen, weiter begebenen in- ländischen Wechsel betragen 46 1,765,347. 86. Die Direction der ¿zraukfacter Bank. (gez.) O. Ziegler. H. Andreae.

Leipziger Kassenverein.

Geschäfis-Ucbersicht vom 7. Mai 1883. 20670] Activa. P Metalibestand . i: 46. 1,031,050.

Go h)

Bestand an Reichskassenscheinen H 14,695, « Noten anderer Banken 942,100.

24613. 95 3,495,778. 45 1/675,083, 35

942,426, 25

M 3,000,000. ‘195,497, 45

" 9,791,500.

, 1,679,999. 50

Sonstige E ° Bestand an Wechseln S f Lombardforderungen . j G „_ sonstigen Activen . _____ Passiva, Das Grundkapitaï . . é Der Reservefonds. . . Der Betrag der umlaufenden Noten Die sonstigen täglich fälligen Ver- bindlichkeiten (Giro-Creditoren) Die an eine E ges : bundenen Verbindlichkeiten. . 879,046, Die sonstigen Hane E j 79,704. 40 Weiter begebene im Inlande zahlbare Wechsel: 6. 9,890, 65.

20669] [ Ueversicht der Provinziat-Aectizu-Bau? des Großherzogthums Bosen am 7. Mai 1883

Activa: Metallbestand X 661,060, Reibs8- assensheine M 950. Noten anderer anken M 73,200. Wesel A 4,688,485, Lombardferde-

rungen Á 1,021,700. Sonstige Activa #6 556,345, Passiva: Grundfapital A 3,900,000, Referve- fonds Æ 750,000. Utnlaufende Noten A 1,723,300, Sonstige tägli fällige Verbindlichkeiten 4 114,825. An eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlich- feiten Æ 1,281,620. Sonstige Passiva A 34,989

Weiter begebene im Inlande zahlbare Weebjel

#6. 157,650, Die Dircctiou.

[20074] Kölnishe Privatbank. Uebersicht vom 7. Mai 1883, Activa.

R. . Sonstige Activa

A #4 100

Reich38-Cafsenscheine . S 20,000

Noten anderer Banken . L 471,00

And c e TAOGEOD

Lombard-Forderungen Ï 438,7€0 A

264,30]

F aysiva. At a e M BO0OO0O E 750,00 Ce Note BOOOTOO Täglich fällige Verbindlichkeiten. . ,y 316,500

Un eine Kündigungsfrist gebundene : S 2B Ga. g 13, Eventuelle Verbindlichkeiten aus weiter begebenen im Inlande zahlbaren Wechseln #6 457,(C0, —.

[20672]

Bank für Süddeutschland. Stand am 7. Mai 1888 ACtiva. At. A I.} Cass8e : E 1) Métallbestand ¿2 5,293,098/38 2) Reiechscassenscheine .. .| _33,725— 3) Noten anderer Banken . . (38.700

Gesammter Cassenbestand | 6,070.523/55

II.f Bestand an Wechseln ..,.. 19,748,354/03 IIL.| Lombardforderungen . ..... 1,003,940 I Diens Peeten eri 4,088,924/35 T ce 433.159,79 V Sg A aae 2 401,310/05

33,748 211/60 Passiva. 15.672.300

I} Actiencapital , i ILI Reservefonds 1,694,048/16 TiI.| Tanobilien-Amortisationefouds 97,696|72 1V.| Mark-Noten in Umlauf . . (15,724,000 V} Nicht präseutirte Noten in alter

E 6 $0

96,938|57

V 20, IIO

VI,f Täglich fällige Guthaben ... (4,452/93 V Dee Pa c d 386.,7705/62 133,746 21160

Erventnelle Verbindlichkeiten ans zum Tucass0

L V gegebenen, im Jluleand zahlbaren Weeckselu

e Loe 182 78 Commerz-Bank in LüBeck. Status am 7. Mai 1583,

[20671] Activa,

Metalibestand . i C 435 002 T4 Reichskaszenscheine g 5745, —- Noten anderer Banken . - 1600400 Sonstige Kassenbeständse . 5 9,164, 83 Wechselbestand . » 49689,128, 69 Lombardfordoruigen . « 042.890, 65 Efecten . j L OOT228, 42

70,700, 458/143, 64 533,705. 67

Effecten des Reserryefonds Täglich fällize Gutbaben . Sonstige Activa

S B

Passiva.

Grundecapital . 6 2,400,000, RESSFVEIOS TOLIBOL O0 Be Ua S Sonstige täglich fällize Verbind-

U a M2ONO28, 20

An eine Kündigungsfrist gebun- dene Verbindlichkeiten. . , 5

SoRStide Fa» 0)

Q ELO O6 J

3,003,802, 66

I I) Á 8,320, X

Weiter begebene im Inlande o zakibare Wechsal. E TOgS0

D

Verschiedene Bekanntntachungeu.

Bekanntmachung. i

Die Kreiswundarztstelle des Kreises Bomsi mit einem jährlichen Gehalte von 600 46 ist erledigt. Qualificirte Bewerber wollen fh uater Einreichung ibrer Zeugnisse und ihres Lebenslaufs ianerhalb 6 Wochen bei uns melder.

Posen, den 4. Mai 1883. Königliche Regierung, Abtheilung des Juneru.

Liman,.

[20662]

Ostpreußische Vich - Versiherungs- Gesellschaft.

Königsberg i./Pr. E Die Herren Versicherten der Ostpreußischen Vieh- Versicherungs-Gesellshaft zu Königsberg i./Pr. wer- den hiermit auf Grund der $8. 6 und 7 des Statuts zu der am 26. Mai cer, Nachmittags 5 Uhr, im Geschäftslokale Klapperwiese 1a., abzuhaltenden Ersten ordentlichen Gencralversamnlung ergebenst eindeladen. Auf der Tagesoronung stehn 1) Bericht der Direktion über die Geschäfts lage der Gesellshaft, Vorlage der Jahre?s rehnung pro 1882 und Antrag auf Decharge, 2) Statutenäiuderungen. 3) Wahl resp. Bestätignng der Verwaltungs raths8-Mitglieder. : S Königsberg i./Pr., den 28. April 1883. Der Verwaltungsrath: E. Leitner, Schülzen A,,

[20681]

Deutsche Lebens-, Pensions- und Nenten - Versicherungs - Gesellschaft auf Gegenseitigkeit in Potsdam.

Zu der dictjährigea ordentlihen General-

ver]ammlung

am Sonnabe-cnd, den 9. Juni diescs Jahres,

Nachmittags 3 Uhr, im Bahnhofsgebäude zu Potsdam, werden alle stimmbere{tigten Mitgkieder hierdur< eingeladen. Tagesorduaung :

1) Vorlage der von der Direktion gelegten, von dem Kuratorium und der Nevisionsfommission geprüften Jahresrewnung und Antrag auf Eat- lastung der Verwaltung. ($. 38 a. des revidirs ten Statuts.)

2) Vertheilung des Uebers&ufse Dividende für 1883 (S. Statuts )

3) Ergänzungéwahl für das Kuraiorium auf die Zeit vom 1. Juli 1883 bis 30. Juni 1889. (8. 38 e. des revidirten Statuts.) s

4) Wahl zweier Mitglieder der Revisionskommission auf 3 Jahre. ($. 39 des revidirten Statuts.)

5) Genehmigung der Uebernahme zweier Webfels verpflihtungen zum Begründungêkapital dur Andere, als die bisher Verpflichteten. ($. 51 Absatz 3 des revidirten Statuts.)

6) Geschäftliche Mittheilungen.

Die Stimmberechtigung der Mitglieder regelt fich

na<{ den Vorschriften im $. 26 des Staturs vor

1868 und 8. 32 des revidirten Statuts von 1377,

je nahdcm auf die betreffende Versicherung des

\timmbere<tigten Mitgliedes das frühere oder das

jetzige Statut Anwendung findet.

aus 1880 als des revidirten

a 9 - (

‘Die Prüfung der Legiti:nation wird im Geschäfts- lokale der Besellschafi, Breitestraße Nr. 34, stati-

finden.

Die Liste der Anmeldungen wird ges{losfen für diejenigen Mitglieder, bei deren Verficherung das Statut von 1868 in Geltung ift, am Tage vorher, Nachmittaas 6 Uhr, und für diejenigen Mitglieder, auf deren Versicherung das revidirte Statut von 1877 Anwendung findet, eine Stunde vor Beginn der Generalversammlung, also am 9. Juni dieses úüFahres, Nachmitiags 2 Uhr. / Der Ges\chäftsberiht kann vom 25. Mai diefes úFahres ab bei der Direktion oder bei den Ver-

tretern der Gesellschaft in Empfang genommen verden. e Potsdam, den 26. April 1883,

Das Kuratorium.

| 4 iz T C i, è i Monats-Uebersicht [20668] der Commrununalständischen Fan für die Preussische Ohberlausiiz ultimo April 1883,

Activa. : Kasse _325,8(4.— A Wechsel. 12,057,635.— “ü Effecten . 182,379, ,y

Contocorrent - Forderungen gegeu SICHOEE

E S OOO Grundstück- u. diverse ausstehende

Forderungen i 296,545.— ,y Passiva, Stammcapital (S. 4 des Statuts) 4,500,000.— , Reserve od E BOCO00 S Depositen-, Giro- und Obligations- Conto . L OgO9OI A Guthaben von Privatpersonen . 7,349,974.— ,

Görlitz, den 30. April 1882. Communalständisohe Bank für die Preussisohs Oberlausitz,.

Geshzüfts-Uebersicht

20544 l Ö der Geraer Bauk.

Activa. E S S 2,207,663 Lombards und Reports Ï 1,467,757 C s S « 740,188 Debitoreu und fonstige Aktiva . « 9,108,663

P assiva,

Ca E E C00 COD Depositen . « 2,456,107 Accepte v 1,894,502 Kreditoren i v 2,947,295 Nee on E 79,400 Dae 95,000 Reserve fü: rückständige Banknoten . (099

era, 30. April 1883. 4 Die Direktion.

: S 0 Geschäfts - Uebersicht

der Allgemeinen Deutschen Credit- Ansialt zu Leipzig.

am 31. März 1883.

[20675

Activa. “k |S Baare Casse. « 1416 000 C R 21 217 090 Waaren-Pfand-Wechjel 84 000 Pfänder E 3 340 000 (Fffekten N J 203 C00 Laufende Rechnungen . 24: 325 000|— Diverse U E COEOOO E Pfandbriefvarlehe. Tor Filialen und Commanditen . . } 2 100 000|— íImmobiliar . i E 1496 000/— Mobiliar . i 70 000|— PasSsiVa. | Nétien-Capital . .«««« « 180000000/# Reservefonds . S SIO O Sa E N 1 723 000/— A m E i 10 556 000 Einlagen auf Darlehnsbüche 12 808 000 Emittirte Pfandbriefe incl. Zinsen 17 040 000|— D N 1035 000— Beamten-Pensfionasfonds . 642 000

29, Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der Anftalt entgegengenommen

Die Direction des Leivziger Kassenvercins.

Vorsitzender.