1883 / 136 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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sonst dürfte bald nicht mehr viel von der Partei übrig sein.

Der Abg. Frhr. zu Fran>en“tein ben:erkte, nachdem die Unfallgeseßkommission den Beschluß gefaßt gehabt habe, über die

Unfallversicherungsvorlage nicht in die zweit: Berathung einzu- treten, habe sie bekanntlih ferner eine Neihe von Sätzen fest- zustellen beshlossen, welhe die Grundlage des neuen Gesetzes, wenn es wieder vorgelegt werde, bilden sollten. Er könne versichern, daß in den von der Kommission vorgeschlagenen Resolutionen si<h kein Saß befinde. der nit in der Kom- mission dur<h Abstimmung festgestellt worden sei. Es sei auch auf auëdrüdlihen Wunsh von Mitgliedern der Linken bei jedem einzelnen Saß das Majoritätsverhältniß festgestellt wor- den. Eine Abstimmung über die zwölf Säße im Ganzen sei dann allerdings abgelehnt, weil dies nah den genauen Ab- stimmungen über die einzelnen Säße unnöthig erschienen sei. Er wiederhole aber, es sei ni<ht der kleinste Theil in dem Beschlusse der Kommission, dem nidit die Mehrheit der Kom- mission zugestimmt hätte.

Der Direktor im Reihs-Schaßamt Aschenborn bestritt, daß er, wie der Abg. Richter behauptet habe, gesagt habe, es wäre glei{gültig, ob man den Steuerzahlern zu viel Geld abnehme, wenn man es ihnen nur wiedergebe. Die Polemik des Abg. Richter sei mithin gänziih unbegründet.

Der Abg. Hasenclever konstatirte, er würde gestern dagegen protestirt haben, daß der Etat heute berothen werde, wenn er nicht geglaubt hätte, daß der Neichstag so coulant sein würde, den Antrag Kayser, betr, die Verhaftung sozialdemokratischer Abgeordneten, noch zu berathen.

Hierauf wurde die Generaldiskussion ges{lossen.

In der Spezialdiskussion gelangten die Etats des Bundesraths und des Reichstags ohne Debatte ZUr Annahme.

Beim Etat für den Reichskanzler und die Reichs- kanzlei beshwerte sih der Abg. Liebkneht darüber, daß man troß wiederho!ter entgegenstehender Beschlüsse des Reichstags noch immer die Abhaltung von Wahlver)awmlungen unter- sage, wenn bekannte Sozialdemokraten als Redner oder Ein- berufer angemeldet würden. Solches sei neuerdings wieder in Hamburg geschehen, wo im 1, Wahlkreis die Neuwahl bevorstehe. Das Verfahren des Hamburger Senats zeuge von besonderer Nichtahtung der Neichstagsbeschlüsse; es liege System in der Sache, man wolle den Reichstag auf diese Weise verächtli< machen . . (Unterbrehung; der Vräsident rief den Redner wegen dieses Ausdrucks zur Ordnung.) Das parlamentarishe Regiment sei allerdings begraben, seitdem von den beiden Hauptvertheidigern desselben der eine nah Amerika gegangen sei, der andere sein Mandat nieder- gelegt habe. i

Der Abg. Richter (Hagen) erklärte, er habe keine Ver- anlassung, die Homburger Behörde hier zu vertreten ; die zxortschriitspartei könne die Untersagung nicht billigen. Es {heine aber, als wenn in Hamburg eine große Manifestation der sozialdemokratishen Partei beabsichtigt gewesen sei. Auch habe die Sozialistenpartei in Hamburg die Freiheit der fort- Jchrittlicen Versammlungen, zu denen fie zugelassen # sei, nicht respektirt, sondern sie einfa gesprengt ! Man kenne doch die gewaltthätige Art der Sozioldemokraten, sie hätten stets die fortschrittlichen Versammlungen gesprengt ; die Sozial- demokraten ernteten mit dem Sozialistengesez nur die ¿rrucht der Saat, welcye sie selbs gesäet hätten. Wenn Bebel in Hamburg wirklih siegen sollte, dann werde der Reichstag ebenso zu prüfen haben, ob nit die Wahl wegen der Spren- gung fortschrittliher Versammlungen dur< Sozialdeinokraten kassirt werden müsse.

Der Abg. Dr. Dohrn hob hervor, daß die betreffende Resolution des Reichstags einmüthig beschlossen worden sei, und daß man wünschen müsse, daß ihr überall Nachachtung verschafft würde.

Der Abg. Liebknecht erklärte sih durch die Ausführungen des Abg. Richter sehr befriedigt, der Abg. Richter zeige sich heute als den, der derselbe stets gewesen, als den Feind jeder freien Bewegung! Gerade die Taktik der Fortschrittspartei habe in Hamburg die Sozialdemokraten mundtodt gemacht !

Der Präsident rief den Vorredner noch nachträglih zur Ordnung wegen des von ihm in seiner ersten Nede gevrauchten Ausdru>s: „Als dem Reichstag die Pistole der Kaiserlichen Botschast auf die Brust geseßt sei.“ Der Präsident erklärte selbst, daß er vorher bei der im Saale herrschenden Unruhe die Aeußerung nicht verstanden habe.

Der Abg. Nichter (Hagen) bemerkte, diese ganze Debatte erkläre si< nur aus der am Freitag in Hamburg bevorstehen- den Wahl. Der Abg. Liebkneht suche die Aufmerksamkeit abzu- lenken auf allerlei andere Fälle. Er (Redner) habe speziell den Fall in Hamburg vor Augen. Der sozialistis<e Redner sei voll: ständig zum Wort getommen gewesen und habe zur Wahl von Bebel aufgefordert. Als nun seine (des Redners) Widerlegung be- gonnen habe, hätten die Sozialdemokraten dur< Tumult den Schluß durch die Polizei herbeigeführt. Jin Uebrigen könnten alle Parteien den Sozialisten gegenüber aus Erfahrung sprechen. Es habe Zeiten gegeben, wo die Sozialdemokraten that- sähli<h allein Versammlungsfreiheit gehabt hätten. Wäh- rend andere Parteien diese Freiheit respektirt hätten, | seien die Sozialisten systematis<h darauf ausgegangen , die

wolle im Geiste der bisherigen nationalliberalen Partei weiter wirken, so bitte er denselben, sih das wohl zu überlegen ;

46 491 478 s An Matrikularbeiträgen müssen 83 702 768 M von den Einzelstaaten erhoben werden.

ebenso in ¿wee der Verwaltung des Reichsheeres, der Marine und er Eisenbabnen zu einmaligen Ausgaben im Ganzen 18 192720 M6 flüssig gema<t werden sollen.

bereits diskutirten Resolutionen.

der Etat3aufstellung bezüglih der Besoldung der Post- und Telegraphensekretäre gewünscht. wollenden Erklärungen des Staatssekretärs Dr. Stephan in der zweiten Lesung, wonach die Angelegenheit thunlichste Be- rüdsihtigung finden und in Erwägung genommen werden solle, ziehe er diese Resolution zurück.

erwähnten Versammlungen in Hamburg habe nihts auf der Tagesordnung gestanden als ein Vortrag. Wenn ex mit dem Abg. Kayser oder Liebknecht diskutiren wolle, brauche er nit erst nah Hambucg zu reisen. Jn anderen fortschrittlihen Ver- sammlungen in Hamburg seien die Sozialisten von der Fort- \{rittspartei zum Worte gelassen worden. Gecate die Fort- s{rittêpartei habe zu bedauern, daß Bebel in Hamburg nicht auftreten könne, denn gerade, als derselbe in NYainz als Kan- didat in ciner Versammlung gesprochen habe, sci derselbe 1881 gegen die Fortschrittspartei durchgefallen. Der Glaube an Wunderdoktoren sei gerade zu jener Zeit besonders groß ge- wesen, als dieselben polizeilih verfolgt seien. Manche hätten sie wirklich im Besiß besonderer Geheimnisse gealaubt. Ebenso sei es mit den Sozialdemokraten. Sobald diese ihre Meinung gesagt bätten, erkenne eine große Anzahl der Wähler fofort, daß das, was die Sozialdemokratie ansirebe, nur dazu führe, die Lage der arbeitenden Klassen zu vershlehtern, aber nicht zu verbessern.

Der Etat des nehmigt.

Bei dem Etat des Reichsamts des Jnnern griff bei dem Kapitel „Kaiserlihes Gesundheitsamt“ der Abg. Dr. Westermayer das Jmpfgeseß an, und suchte die Unbrauy- barkeit der Jupfstatistik, welhe vom Kaiserlichen Gesundheits- amt aufgestellt sei, nahzuweisen.

Der Direktor des Kais. Gesundheitsamts Dr. Stru> erklärte, an passender Stelle, etwa in einer wissenschaftlihen Kommis- sion, Rechenschaft über die bereate Frage geben zu wollen. Auch er sei für den Grundsay: audiatur et altera pars!

Das Ordinarium der Ausgaben der Verwaltung des Neichs heeres gab dem Abg. Kayser Gelegenheit, sih über die Maßnahme der sähsishen Militärverwaltung zu beklagen, welhe ihren Musikcorps verboten hätte, bei so;ialdemno- kratishen Wahlversammlungen zu spielen.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Königlich säGsische Oberst Edler v. d. Planiy erwiderte, daß die Mi- litärverwaltung immer an solhen Orten das Verbot erlassen werde, wo Gefahr für die militärische Disziplin der Musiker vorhanden sei.

Bei dem Etat der Justizverwaltung richtete der Abg. Eberty an die Regierung eine Anfrage betreffs des Standes der Arbeiten zum bürgerlichen Geseßbuch.

Der Staatssekretär des Neichs-Justizamts Dr, von Stel- ling erwiderte, daß die Arbeiten seit 1881 aus dem Stadium der Vorberathungen herausgetreten, und lebhaft gefördert seien ; das zum 1. Oktober bevorstehende Ausscheiden des Prof. Windscheid aus der Kommission sei zwar für diese ein s{werer Verluft, die Befürhtungen aber, die man an manchen Stellen daran geknüpft habe, seien bei der vorgeschrittenen Entwi>lung der Sache unbegründet.

Beim Etat des Reichs - Juvalidenfonds bedauerte der Abg. Grad, daß die Regierung nicht die im Etat für 1883/84 aufgestellte Forderung zur Gewährung von Pensions- zushüssen an ehemalige französishe Militärs nah Maßgabe der jeßigen französishen Pensionsgeseze wieder einvgettellt A Die Behörden hätten dahingehende Versprehungen gemacht.

Der Geh. Ober-Reg.-Rath Schulz und Abg. von Benda er- tlärten, daß in der Budgetkommission diese Frage gründlic) geprüft, sei und daß man nah mehrfachen Anfragen aué Elsaß-Lothringen die Mittheilung erhalten habe, baß derartige Bersprehungen von den Behörden in keiner Weise gemacht seien, es liege also kein Anlaß vor, sol<e Pe ision8erhöhungen zu gewähren. :

Bei den außerordentlihen Ausgaben der Vofst- und | Telegraphenverwaltung beantragte der Abg. Frhr. von Beaulieu-Marconnay, die von der Regierung geforderten, in der zweiten Lesung gestrihenen 90 850 /6 für ein Nost- gebäude zu Leer wieder einzustellen: der Anirag wurde ah- gelehnt, troßdem au<h Staatssekretär Dr. Stephan dafür ein- getreten war.

Die einmaligen Ausgaben des Elats der Postverwaltung wurden nah den Beschlüssen zweiter Lesung bewilligt, ebensc der Nest des Extraordinariums des ganzen Etats, desgl. die ganze Einnahme.

Der Eíat für 1884/85 balancirt in Einnahme und Aus- gabe mit 590 819 344 6; das Ordinarium der Ausgabe! be- läuft si auf 544 327 866 M6, das Extraordinarium auf

Reichskanzler - Amts wurde hierauf ge-

Das Etatsgescÿ wurde ohne Diskussion definitiv genehmigt, dritter Lesung das Anleihegeseß, wona<h “ür

Es fo!gte die Abstimmung über die in der zweiten Lesung

Der Abg. Dr. Baumbach hatte mehrere Aenderunger in Mit Nücksiht auf die wohl-

Ferner lag die Resolution Lingens vor :

Versammlung gegnerisher Parteien zu sprengen. Jn derx

möcht.

ledigen.

habe ihn stübt.

sprechen. das Wort:

mitzutheilen.

anderes, wel

Den Herrn Freihekanzler zu er/uhen, darauf Bedacht zu

nehmen: A

zweiter Lesun

re<t mühseligen Zeit mitnehme, der sei, juvabit! für ihn nit fehle. große Bereitwilligkeit und Freundschaft, mit welcher seine Kollegen vom Vorstand, die Herren Vize-Präsidenten. Schrift- führer und Luästoren ihn überall unterstüßt hätten, bei- getragen. Er hoffe, der geschäftliche Verkehr, der das Bureau zusamniengeführt habe, habe Beziehungen zwischen die Mit- glieder desselben gegründet, die über die Dauer derx Session hinausgehen und für das Leben si erhalien würden. Er sei den werthen Kollegen sehr erkeuntlih, und glaube berechtigt zu sein, ihren au<h den Dank des ganzen Hauses auêzu-

. daß an Sonn- und Festtagen nur Briefe, Postkarten und mittelst Postdebit zu beziehende Zeitungen anzunehmen, zu be- fördern, auszugeben und zu bestellen, dagegen Waarenproben, Dru>- fachen, Pa>ete, Geld- und Werthsendungen irsofern solde nit als dur< Eilboten zu bestellende aufgegeben werden vom Dienste auszuscließen scien; B. daß an Sonn- und Festtagen Telegramme mit einem Aufschlaçe von 20 zu belegen seien.

Der Abg. Vüchtemann richtete an den Präsidenten die Frage, ob nit, da inzwischen mehrere Petitionen von Han- delskammern und Vertretern der Kaufmannschaft, z. B, aus Magdeburg, gegen den Antiag eingegangen seien, die in g geschlossene Diskusion wieder zu eröffnen sein

Der Präsident glaubte nicht, daß dies zulässig sei.

«In Folge dessen wurde sofort zur Abstimmung geritten und der erste- Theil der Resolution Lingens mit 127 gegen 82 Stimmen angenonwen; der zweite Theil wurde mit 111 gegen 101 Stimmen abgelehnt.

Der Präsident {lug vor, für die dritte Berathung des Geseßzentwurfs, betreffend die Konsulargerichtsbarkeit in Tunis, um 4/, Uhr eine besondere Sißung anzuberaumen.

Der Abg. Pr. Windthorft \{<lug dagegen vor, wenn Nie-

mand im Hause widerspreche, diee Beratzung sofort zu er-

Da Niemand widerspra<, so erledigte das Haus dis be- zeihnete dritte Berathung ohne jegliche Debatte,

Damit war die Tagesordnung erledigt. gab dem Hause die üblihe Uebersicht über die während der Session erledigten Geschäfte, wobei er unter anderem hervor- hob, daß für die Uebershwemmten am Rhein dem Hause im Ganzen 1 692464 4 60 „5 zugegangen seien.

Zur Geschästsordnung bemerkte der Abg. von Bo>um- Dolffs, da der cigentliche Alters-Präsitent Graf Moltke nicht anwesend sei, habe er sih als zweitältestes Mitglied das Wort erbeten, um im Sinne der großen Mehrheit dem hochverehrten Präsidenten für seine stets umsichtige, unparteiische und gerechte ¿xührung der Verhandlungen den wärmsten und aufritigsten Dank auszuspreczen. von ihren Sigzen zu erheben.

Der Präsident von Leveßow erklärte, die herzlihen Worte des Herrn Vorredners und die freundiihe Aufnahme derselben im Hause seien für ihn ein neues Zeichen des großen Wohl- wollens und der großen Nausicht, ganzen Geschäftsführung das gesammte Haus, jeder Einzelne ohne Ausnahme, ihn überall begleitet habe. dessen bedürftig gewesen sei, das habe e: nur zu oft bemerken müssen. Er habe si< bemüht, alles re<t und schle<t zu machen, aber leid2r sei Manches unrichtig geshehen. Niemand hier im Hause habe jevo< jemals ihm das nachaetragen oder es ihn au<h nur fühlen lassen.

Der Präsident

Er fordere die Abgeordneten auf, si< (Geschicht.)

womit während seiner

Wie sehr er

«sm Gegentheil, das Haus

überal mit dem größten Wohlwöllen unter- Die Folge davon sei, daß der persönliche Ein- dru>, den er aus dieser für ihn sehr ehrenvollen, aber au<h

daß das meminisse Dazu habe wesentli<h auch die

Hierauf ergriff der Staats - Minister von Boetticher Ich habe die Ehre, ¿em hohen Hause eine Allerhöchste Botschaft

(Der Reichstag erhebt si.)

Die Botschaft lautet: | Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 2c. hun kund und fügen hiermit zu wissen, daß Wir Unseren Staats- sekretär des Innern, Staats-Minister von Boetticher haben, gemäß Art. 12 der Verfassung die gegenwärtigen Sigzungen des Neichótags Namen am 12. d. M. zu schließen. Urkuntlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedru>tem Kaiserlichen Insiegel. (Segeben Berlin, den 12. Juni 1883,

ermächtigt

in Unserem und der verbündeten Regierungen

Wilhelm. : von Bismar>.

Jch habe die Ehre, dem Herrn Präsidenten diese Allerhöchste Botschaft zu Überreichen, und auf Grund der mir darin ertheilten Ermächtigung erkläre ic die zweite Session der 5. Legislaturveriode des Keichstags für ge\<{lossen.

Der Präsident von Leveßow erklärte, nah den harten parlamentarischen Kämpfen, in welchen der Gegensaß der An- sichten oft so sharf zum Ausdru> gekommen sci, habe er nicht iur den Vorzug des leßten Wortes, sondern auch den Vorzug, ein Wort sagen zu können, welches versöhnend wirke wie kein ches Jedem zu Herzen gehe und welches, \o kurz es sei, einen reihen Jnhalt habe: „Macte scnex imperator!* Seine Majestät der Kaiser, Er lebe hoh, und abermals hoŸÿ, und immerdar hoch! Pläßen erhoben und dreinal begeistert in den Ruf eizgestinmt.) Schluß 4?/, Uhr.

(Die Mitglieder haben sih von ihren

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M M Inserate für den Deutschen Reihs- und Königl Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Haudels-

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. d, Industrielle Etablissem2nts, Fabriken

register nimmt an: die Königliche Expedition f | des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich 2. Subhastatienen, Aufgebote, Vorladungen und Grosshandel.

Preußischen Staats-Anzeigers: Berlin $W., Wilhelm-Straße Nr. 32. W K

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[26077] Oeffentliche Zustellung.

Die Louise Pauline Wilhelmine, Autenrieth, geb. Rachel, zu F vertreten dur<h Rechtsanwalt Neumaier in Heilbronn, agt gegen ihren Ehemann Iohann Friedri< Auten- rieth von Frauenzimmern, nunmehr mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesend, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung der Che dem Bande nah und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Köntglichen Landgerichts zu Heilbronn auf

[26206]

L.

u. dergi. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen. etc. 4. Verloosung, U. 8, w. von öffentlichen Papieren.

Diensiag, den 16. Oktober 1883, Vormittags 9 Uhr, : mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. : Zum Zwe>e dec öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. rauenzimmern, Oberamts Bra>enheim, Wesselberger, Gerichts\<rciber des Königlichen Landgerichts.

Nach heute erlassenem, seinera ganzen Inhalte nah dur< Anschlag an die Gerichtstafel und durch Abdru> in den Me>lenburgishen Anzeigen bekannt gemachtem Proclam finden zur Zwangsversteigerung der auf den Kaufmann Paul Wulf verlassenciu

6 7. Literarische Anzeigen. 8, Theater-Anzeigen.

Amnortisation, j 9, Familien-Nachrichten. /

Zinszahlung

Termine

Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ucberbot am

Vormittags 11 Uhr, süd am

Vormittags 10 Uhr,

gebäudes ftatt.

. Verschiedene Bekanntraachungen.

Oeffentlicher Auzeiger.

Inserate nehmen an: die Annoncen-Erpevitionen des „JFnvalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Sthlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

] In der Börsen- beilage. f

Büdnerei Nr. 156 zu Lübtheen mit Zubehör 1) zum Verkaufe na< zuvoriger endlicher Re- gulirung der Verkaufsbedingungen am Sonnabend, den 29. September 1883, Sonnabend, den 20. Oktober 1883, 3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an das Grund- Sonnabend, den 29. September 1883, im Sc<öffengerihtssaale des hiesigen Amisgericht3-

Annoncen - Bureaux. )

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 15, Sep- tember 1883 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Herrn Amts- anwalt Rißmann hierselb, welcher Kaufliebhabern nah vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.

Lübtheen, den 9. Juni 1883.

Großherzogli Mecklenburg-S{hwerinsche3 Amtsgericht. Zur Beglaubigung: Der Gerichts\chreihßer : A. Laubinger, A.-G.-Actuar.

[26205]

Verkaufsanzeige nebst Ediktalladung.

In Sachen des Nentiers Cacl Müller in Verden, Gläubigers, egen

g

den Handelegärtrer Ernft Ricbe daselbst, Scbuldner,

soll das dem letzteren gehörige, in den „Sandbergen hieselbst belegene Immobile (Handel8gärtnerei), be- stehend aus dem Wohnhause Nr. 16 nebst Hofraum, Hausgarten unv 4 Gewächshäusern daselbst, sowie cinem Garten an der Bremer Chaussee nebst Hof- raum da]}eltst, Artikel Nr. 489 der Grundsteuer- mutterrolle von Verden, zwangswcise in dem dazu

aus L Freitag, den 3. August d. J., Vormittags 11 Uhr, allhier anberaumten Termine öoffentlih versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welhe daran Eigenihums-, Näher-, lehn- rectlie, fideifommissarise, Pfand- und sonstige dingliche Nechte, insbesondere Servituten und Real- bere<tigungen ¿zu haben vermeinen, werden aufge- fordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grunditü>ks verloren gehe.

Berden, den 31. Mai 1883.

Königliches Amtsgericht. Abtbeilung T. Hartmann.

Vertaufsanzeige nebst Edictalladung.

In Sacben des Mandatars Wesselhöft in Bremer- vörde, Gläubigers,

gegen die Wittwe Gesche Gerdts in Esel, SGuldnerin, soll die der Letzteren gehörige, unter der Haus- Nr. 18 in Effel belegene Anbauerstelle, bestehend aus einem Tandwirthschaftlißh eingerihteten, aus Fach- werk mit Strohdach erbauten, 13,14 m langen und 9,78 m breiten Wohnhause und den unter Artikel Nr, 27 der Grundsteuer-Mutterrolle des Gemeitde- bezirks Cfsel verzeichneten Grundgütern, Ktbl. 2 Porzellen 21 und 22, groß 11a 33 am, zwangsweise in dem dazu auf E Montag, den 20. August d. J., Na>&hmittags 37 Uhr, e an Drt und Stelle in Esel anberaumten Termine öffentli versteigert werden. Kaufliebhaber werden damit geladen. E Alle, welche an den vorbezeichneten Immobilien Figenthum8-, Näher-, lehenrechtlicbe, fideicommissa- rische, Pfand- und sonstige dingliche Rechte, ins- besondere Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige im otigen Termine anzumelden und die darüber lauten- den Urkunden vorzulegen unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber der Grundstücke verloren gehe. Stade, den 6. Iuni 1883, : Königliches Amtsgericht. Abtheilung I. (gez.) v. Zwehl. Ausgcfertigt zur Veröffentlichung: Abih, Justizanwärter, | als Gerichts\{reiber des Königlichen Amt3gerichts. [26196] Ae Die Geschwister Fräulein Clara Louise Gokel zu Dellwig bei Kirchderne, Ockonom Richard Heinrich Boel daselbst, Kaufmann Carl Ludwig Gokel zu Dberlahnstein, Oekonom Rudolph Gokel zu Dellwig, Fräulein Martha Caroline GoFel daselbst, Johanne (Flfriede Gockel im Beistande ihres Ghemannes Brauercibesitzers Fcrdinand Brefsser zu Duisburg, und Fräulein Elisabeth Go>el, leßzere vertreten dur thren Vater den Gutsbesiter Ludwig Heinrich Christian Gockel zu Dellwig und dieser selbft als Grbe seines Sohnes Julius Go>tel haben das Auf- gebot des wegen der früher im Grundbuche von Derne Bd. A. Bl. 32 Abth. 111. Nr. 15, jeßt im Grundbuche von Kirchderne Bd. T. Art. 21 Abth. T1, Nr. 1 a. auf die Grundstücke des Guts- befißers Ludwig Heinri Christian Gockel zu Dell- wig eingetragenen Post von 349 Thlr. 6 Sar. 8 Pf. Muttergut für jedes seiner 10 Kinder gebildeten, angeblih verloren gegangenen Hypothekendokuments, bestehend aus der Ausfertigung des gerichtlichen Auseinandersetzungs-Vertrages von 24. Mai 1865 und Auszuge aus vem Hypothekenbuche vom 9. Ja- nuar 1866, sowie dem Eintragungsvermerk voin 29, Januar 1866, zum Zwecke der Erlangung einer neuen Ausfertigung beantragt. : Der Inhaber der gedachten Urkunde wird hier- dur aufgefordert, spätestens in dem vor dem unterzeihneten Amtsgericht auf den 9, Oktober d. J.,, Vormittags 10 Uhr, Zimmer 26, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe wird für kraftlos erklärt werden. Dortmund, den 30. Mai 1883. Königliches Ami1sgericht.

[29207]

26212] Aufgebot. |

Der Magistrat der Stadt Burg als Patron des itädtishen Gymnasiums daselbst hat wegen des an- geblih über den Cinlage-Betrag von 205 M 3 für das Victoria-Gymnasium lautenden Abrechnungs- buches der Sparkasse zu Burg Nr. 11,173 das Auf- gebotsverfahren mit dem Behaupten beantragt, daß das Buch verloren gegangen sei.

Demgemäß ergeht an einen Jeden, welcher an dem bezeichneten Sparkassenbube Rechte zu haben ver- meint, die Aufforderung, solche spätestens in dem auf

den 29. Dezember d, Js., Vorm. 10 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine anzumelden und zu be- gründen, widrigens das Buch für kraftlos erklärt A ein neues an dcssen Stelle ausgefertigt werden

Tr ; Barg, den 6. Juni 1883. Königliches Amtsgericht,

A Ausgebot.

In der nothwendigen Subhastation des der nvalidenfrau Eißing, dem Maler Ludwig Preuß und der Hauslehrerin Caroline Preuß gehörigen Srundftü>s Lietemühl Bude Eylingsdorf Nr. 13 K. 28/82 sind bei Vertheilung der Kaufgelder im Termine am 2, April cr. die in Abth. 11. Nr. 2

| für einen gewissen Friedri Kloß im Jahre 1875 eingetragenen 43 Thaler 30 Groschen Restkaufgeld mit 129,90 Æ zur Hebung gelangt und da si kein berc<tigter Empfänger meldete, als eine Friedri Kloßshe Spezialmasse binterleat worden.

Es werden deshalb auf den Antrag des den un- bekannten Betheiligten zum Kurator bestellten Rechtêanwalts Battré zu Osterode alle Diejenigen, welche an die vorbezeibnete Spezialmasse Ansprüche geltend machen wollen, aufgefordert, dieselben [pätestens im Aufgebotstermin

den 29. Oftober 1883, Vormittags 9 Uhr. bei dem unterzeibneten Gericht zur Vermeidung der Aus\cließung anzumelden.

Osterode, den 9. Juni 1883,

Königliches Amtsgericht.

[26199] Bekanntmachung.

In Sacben, betreffend die Aufaebote zum Zwe>e der Todeserklärung des Soldaten Martin Böhm von Bergen und 6 Genoffen wird unter Bezugr ahme auf die Aufgebotebekanntma@ung vom 10. Januar lfd. Irs. bekannt gegeben, daß der auf Montag, den 26. November 1883, Vormittags 9 Ukr, anberaumte Aufgçebotstermin auf

Donnerstag. den 29, Mai 1884, Vormittags 9 Uhr, verlect wurde. Neuburg, den 29. Mai 1883. Gerichtsschreiberei des Könialichen Amtsgerichts. Löhr, K. Sekretär.

O16 (2551 Bekanntmachung.

T. Durch Aus\{lußurtheil vom 21. März cr. sind A. folgende Urkunden für kraftlos erklärt worden :

1) über die im Grundbuche Palinkuhren Nr. 3 resp. 7 Abth; 111, Ne. 832 ad 1 esp. Ne. 35 ad 1 für die Johann Daniel Stender'sche Nachlaßmasse einaetragenen 68 Thlr. 27 Sgr. 1 Pf. resp. 22 Thlr. 29 Sgr. rü>ständiger $.aufgelder, :

2) Uber die im Grundbucbe Kaukweth-Kludszen Ne. 5 Ab. V, Nr. 13 sle Erbmánn Wind8zus eingetragenen mütterlichen Erb- déelber von 72 Thile, 16 Sar. nebst 5% Zinsen, l l :

3) über die im Grundbuche Klein Heinrihsdorf Nr. 23 Abth. TII1. Nr. 15 für die Geschwister David und Georg Skrandies eingetragenen Erbgelder von zusammen 33 Thlr. 10 Sgr.,

4) über das auf Klein Brettshneidern Nr. 10 Akëth. I1IT. Nr. 14 füc den Gutsbesitzer Hein- rich Redetky eingetragene Darlehn von 33 Thlr. 10 Sgr. nebst 69/9 Zinsen.

B. die unbekannten Inhaber mit ihren Ansprüchen auf folaende Posten ausgeschlossen worden :

1) den Antheil der Frau Ennuße Tautkus, geb. Lorenz in Sußemilkena, der Frau Anna Szalies, geb. Lorenz in Gerlauken und des Lo8mann Erdmann Lorenz in Bobiller an der auf Gaidwethen Nr. 28 und 53 Abth. Ill. îr. 6 resp. 5 für die Erben der Erdmutkbe Nakies, geb. Lorenz cingetragenen Caution,

2) 20 Thlr. 22 Sgr. 2 Pf. mütterlihes Erbs theil der Marike Kleipocd8zus eingetragen im Grundbuche Klein Dummen Nr. 5 Abth. 11. Nr. 4,

und sind den im Urtheile benannten Ver- sonen ihre angemeldeten Ansprüche vorbehalter worden. : : Ferner ist dur< Aus\{lußurtheil vom 12, Mai cr. die Urkunde über die im Grundbucbe Péetersiwalde Nr. 52 Abth. TIL. Nr. 5 für Michael Buttkus ein- getragenen mütterlichen Erbgelder von 25 Thlr. | 20 Sax, nebst 5% Zinsen für kräftles erklärt worden. : Heinrichswalde, den 5. Juni 1883, Königliches Amtsgericht.

e Aufruf.

Der seit länger als 10 Jahren unkbekannt ab-

wesende Carl Friedri< Albert Haziemann aus Dornburg wird hierdurch aufgefordert, bis za Freitag, den 27. Zuli 1883, Vormittags 11 Uhr,

sich persönli oder durch cinen gerichili< legitimir- ten Bevollmächtigten, oder auf sonstige unzweifelhafte Art hier schriftli< zu melden, um über sein Ver- mögen selbst zu verfügen, unter der Androhung des RNechtsnachtheil8, d«ß er aydernfalls für todt erklärt, und daß, nachdem das zu :rtheilende Urtheil Rechts- kraft besritten, sein Nachlaß ohne Kaution an seine Vertrag?2-, Tesiamerts- oder Intestaterben, oder an anderweitige, berechtigte Personen werde ausge- antwortet werden. i :

Zugleich werden alle Erbprätendenten geladen, si gehörig in dem Anmeldungstermine zu legitimiren und ihre Erbansprüche an dem Vermögen des Hane- mann anzugeben, unter der Androhung des Rechts- nachtheils, daß na< Eintritt der Rechtskraft des zu erlassenden Urtheils der Nachlaß des 2c. Hanemann demselben gemäß denjenigen ausgehändigt werden wird, welche ein Erbrecht oder sonsi einen re<tli< begründeten Anspru< an denselben angemeldet und bescheinigt haben.

Jena, den 2. Juni 1883, Großherzoglih Sächs. Amtsgericht.

Fißler.

Abtheilung Il.

¡26073]

5 Auf Anirag Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten in Braunscóweig, welche glaubhaft gemacht hat, daß sie das Eigenthum an folgenden Anger-

ftücken, als: 47 Q.-Rth. = 0,098 ha,

Ma 00. S 004 45 0,094

oberhalb des Bades JIuliushall hieselbst an beiden Seiten der Harzburg-Nordhäufser Heerstraße belegen, im Often von dem \. g. Salzgraben, im Süden vom Dres der Harzburger Actiengesellschaft und im Westen und Norden von der Herzog Wilhelmstraße, Wille und Pfeiffers begrenzt, erworben habe, werden gemäß $8. 23 der Grund- buchordnung $8. 823 ff. der C. P. O. alle Die- jenißen, welche Rechte an den bezeichneten Anger- flähen zu haben vermeinen, aufgefordert, folche

ätestens am E 31. Juli c.,

Vormittags 97 Uhr,

hier anzumelden und zwar unter dem Ne<btsnaG- theile, daß na Ablauf der Frist Herzoglihe Kammer als Eigenthümerin in das Grundbu für Neustadt eingetragen werden wird und daß, wer die ihm ob- liegende Anmeldung unterläßt, sein Net gegzn einen Dritten, welcher im redliben Glauben an die Richtigkeit des Grundbu<s das Grundstü> erworben hat, nit mekbr geltend macen fann. Harzburg, den 8. Juni 1883. Herzoglicbes Amtsgericht. Thielemann.

[2665] In Sacen des Hauswirths August Plcsse in Mellendorf, Klägers, geaen den Gaslwirth Adolf Meyer ia Hellendorf, Be- flagten, wegen Subkastation wird der auf den 19. Juni cr., morgens angesezte Termin aufgehoben und auf: Mittwoch, den 25. Juli d. J,, morgens 11 Uhr,

19 Ubr,

verlegt. Burgwede!l, 11. Juni 1883. Königliches Amtsgericht. DTÉ d: [26201]

Bekanntmachung. A. Die nachfolgend bezeich- neten Auseinanderseßzungen: T. im RNegierungs- bezirk Gumbinnen: im Kreise Darkehmen : a. Ablösung der auf den Grundftü>en zu Labowiscken a'ias Labgawischken für die geistlicen Inftitute in Ballethen baftenden Reallasten, b. Ablösung der auf den Grundstücken zu Scherrewisbken für die geist- lien Institute in Ballethen haftenden Reallasten, c. Ablösung der auf den Gcundstücen zu Scbillehlen für die geistlihen Inftitute in Ballethen haftenden Reallasten, im Kreise Goldap: Ablösung der auf den Grundstücken zu Wil“atscben für die geistliden Institute in Goldap haftenden Reallasten, im Kreise Löten: a. Reallasten-Ablösung von Livowen, h, Reallasten-Ablösung von Masuchowfken, c. Real- laften-Ablöfung von Sucbolaëken, im Freise Oletko: a. Ablösung der auf den Grundstücken zu Czufkften für die geistliden Inftitute in Czychen haf- tenden Reallasten, b, Ablösung der auf den Grund- stücken zu Ilgenthal für die geistliben Institute in Czrchen haftenden Reallasten, e. Ablösung der auf den Grundstücken zu Sawadden für die geistlichen Institute in Cychen haftenden Reallasten, d. Abls- sung der auf den Grundstüken zu Gonéken für die geistlichen Institute daselbft haftenden Neallasten, im Kreise Sensburg: Ablösung der Weideberechti- aung der Besitzer von Guttenwalde, Kleinort und Alt-Yroberg in der Königlichen Pfeiläwalder Forst, E. im Regierungsbezirk Königsberg: im Kreise Braunsberg: a. Ablösung des auf dem Grundftü> Braunsberg-Neustädtisher Plan Nr. 85 für die Kämtmereikasse zu Braunsberg baftenden Kanons, þ. Ablösuna des von den Landbesizern zu Braunsberg an die Erzpriesterei daselbst zu entric- tenden Dezems, im Kreise Neidenbuúg: a. Ab- lösung der auf den Grundstücken zu Heinrichédorf haftenden Reallasten, b, Ablösung der auf den Grundftüten zu Tylitz für die geistlichen Institute in Borchertsdorf haftenden Reallasten. im Kreise Ortelsburg: a. Separation von Nutkowen, b. Scparation von Schwentainen, AAT. im Negie- rungsbezirf Danzig : im Kreise Carthauvs: a. Separation von Boruczyn, b, Ablösung der Fi- scereibereWtigung auf dem Stendsitz'er See, im Kreise Dauzig : Dorfanger-Separation ron Broescn, im Kreise Elbing: a. Ablösung der von den Besizern der Grundstü>e Elbing XV. Nr. 7 und XVI, Nr. 1 an den Eigentbümer des Grundstücks Elbing Tï, Nr. 177 zu entri{tenden baaren Ab- gaben, b Ablöfung des von mchreren Grundstü>en zu Moeëkenberg und von dem Grundstück Neuhof Litt. C. Nr. XVIII. 6 an die beilige Leibnamsékircdbe in Elbing zu entrichtenden Zinses, c. Ablösung des von dem Besitzer des Grundstücks Ellerwald C. V. Nr. 38 an den jedesmaligen Besiter des Grund- ssttüds C. V. Nr. 372 daselbst zu entrichtenden Kag- nons, d, Ablösung der von mehreren Grund- besigern zu Leerchwalde an die Kämmerei- kasse resp, heil. Geist-Hospitalskasse zu Elbing zu entrihtenden Renten, im Kreise Marien- burg: a, Ablösung der der cevangeliscen Pfarre und Organistei zu Neuteich von Grund- fftü>cn des Kirchspiels Neuteih zustehenden Reagl- lasten, b. Ablösung der auf Grundstücken zu Neu- teicherwalde für die katholische Pfarre in Neuteich haftenden Reallasten, c) Ablösung der cuf Grund- stü>ken zu Sbloß Caldowo für bie evangelischen geistlihen Institute in Marienburg haftenden MRea!- lasten, AV. im Regierungsbezirk Marienwerder: im Kreise Löbau: Ablösung der auf den Brund- stücken zu Czycben, Kucharnia, Robottno, Parter czyn, Ladnowken und Przybiszewo für die Pfarre in Lonkorz haftenden Reallasten, im Kreise Schweh : a. Ablösung der auf den Grundstücken zu Deutsch Lonk für die katholische Pfarre in Shwekq- towo haftenden Reallasten, b. Ablösung der auf den Grundstücken zu Königlich Salesche für die kotholisc>e Pfarre und Organistei zu Schwekatowo hbaftend:n Reallasten, im Kreise Stuhm: a. Ablösung ter auf den Grundstücken zu Losendorf für die cvan- gelishe Pfarre und Organiftei dasclbst haftenden Reallasten, b. Ablösung der auf den Grundstücken zu Kalwe für die evangelische Pfarre und Organistei zu Losendorf haftenden Reallasten, im Kreise Thorn : a: Ablösung der auf den Grundstücken zu Pensau für den Magistrat in Thorn haftenden Renten, b. Ablösung der von den Grundstücken zu Mod>ern an den Magistrat der Stadt Thorn zu entrihtenden Reallasten, c. Ablösung des von den Grundstücken zu Zlotterie an die katholisde Pfarre in Kaszorek zu entrichtenden Zinses, d. Ablösung der von den Grundstü>en in Lonczyn an die Kämmerei- kasse in Thorn zu entrichtenden Grundzinsen, V. im Regierungsbezirk Bromberg: im Kreise Bromberg: Spezie!le Eintheilung des Schiiede- und Bullenlandes zu Groß Lonsk, im Kreise Czarnikau: a. Ablösung der auf Grundstücken zu Filehne für das katholisde Hospital daselbst haften- den Geldrenten, b. Ablösung der von den Grund- besitern zu Altsorge und Swneid-mühlcen an das E Hohenzollernshe Rentamt Dratzig zu lei- tenden Geldrenten, im Kreise Kolmar: a. Ab- [ösung der von den Grundstücken zu Lindenwerder an die katholis<e Pfarre in Jactorowo zu entrich- tenden Reallasten, b. Ablésung der von Grund-

katholisce |

Stroszewohauland an die evangelis<e Pfarre in Kolmar zu entrihtenden Reallasten, e. Ablösung der auf den Grundstücken zu Freirode für die katholische Pfarre zu Jactorowo baftenden Reallasten, im Kreise Wirfiß: Ablösung der von den Grund- besitzern zu Heinrichsfelde an die Gutsherrs<aft das felbst zu entribtenden Renten. VI. im Negie- rungsbezir® Posen: im Kreise Birubtaum : a. Ablôöfung der auf den bäuerliwen Grundstü>en zu Prittis< nebst Eichvorwerk und Vordermuebßle für die evangelisbe Pfarre und Kantorei zu Prittisch haftenden Reallasten, b. Separation von Neumerine, c. Separation von Klein-Krebbe!, d. Ablösung der von den Grundbesißern zu Radeaosh an die dor- tige Schule zu entrihtenden Reallasten, im Kreise Bomst: Ablösung der auf dem Grundftü> Nr. 1 und dem zershlagenen Grundstück Nr. 24 zu Brue- dorf für die fkatholishe Pfaree in Swchufsserze haftenden Reallasten, im Kreise Buk: Atlösuna der von den Grundstü>ken Doctorowo Nr. 62 und Koy- folewo 123 an die Gutsherrs{aft Graez resp. Bu- kfowic zu entrihteuden Geldrenten, im Kreise Frau- stadt: Ablösung der auf dea Grundstücken zu Gorzno für die fatholishe Pfarre zu Swierc:yn bafterden Reallasten, im Kreise Kosten: a. “l6!ösung der auf den Grundstücken zu Gorzyki für i? fatholiscze Pfarre in Czempin haftenden Reallaft2n, h, Sepg- ration von Deutsch-Poppen, im Kreîise Kracben: a. Ablösung der auf den bäueclicben Grundstü&en zu Gola für die katholisde Kirbe in Alt-Go*yn baf- tenden Reallasten, b, Ablösung der auf den Grund- stücken zu Woszczkowo für die katholiscbe Pfarre in Niepart haftendcn Reallasten, im Kreise Kro- toshin: Ablöfung der von den Grundbesitzern zu Izbiczno an die evangelische Kirche in Dóöbrzyca zu entribtenden Reallasten, im Kreise Mesertt; : a. Ablösung der von den Grundstücken zu Altenhof an die kathelishe Schule und Oraanistei daselbt zu entricbtenden Reallasten, b. Ablösung der von den bäuerlihen Grundstü>ken zu Wischen an die Schule dasclbst zu entrichtenden Reallasten, c. Sevaration von Strehse, im Kreise Pleshen: Ablösung der auf Grundstücken zu Cielcz für die katholische Pfarre daselbst haftenden Reallasten, im Kreise Samter: Ablösung des von der Stadtgemeinde Dbersitko an die katholische Pfarre daselbst zu ent- richtenden Kompositengeldes, im Kreise Schildberg : Ablösuug der vom Grundstücke Swiba Il]. Nr. 14 an die katholische Pfarre zu Swiba zu entrichtenden Neallastez, im Kreise Schrimm : Ablösung der von Grundstü>ken zu Schrimm, Pyszaca und 2brudzewo an die Stadtgemeinde Schrimm zu entrictenden Grundzinsen und Erbpachtsgefälle, im reife Schroda: a. Ablösung der von den bâäuerlicen Grundflü>en zu Szlachcin Kolonie an die fatbolisce Pfarre in Nietrzanowo zu entricbtenden Reallasten, b, Ablösung der von den bäuerlihen Grundstüten zu Klein-Jeziory an die katholische Pfarre in Santo- miscel zu entrichtenden Reallasten, c. Ablösung der der fkatholishen Pfarre in Solec aus den Ort- schaften Solec, Mlodzikowo, Krzykosy, Witowo, Rogusko, Sulencin, Sulencin-Hauland und Lubrzz zustehenden Reallasten, d) Ab‘ösung der von den Grundstücken zu Schroda an die katholis&e Colle- giatkire resp. deren Pfarre in Schroda zu entrih- tenden Reallasten, werden hierdur< zur Ermittelung unbekannter Interessenten und Feststellung der Legitimation öffentlih bekannt gemabt und alle Diejenigen, wel<e hiebei ein Interesse zu haben ver- meinen, aufgefordert, sih spätestens zu dem auf Dienstag, den 28. Angust d. J, Bormittags 11 Uhr, im Sißungszimmer der General- Commission in Bromberg vor dem Herrn Regie- rung2-Rath Thomas anstehenden Termine zu melden,

widrigenfalls sie die betreffende Auseinandersetzung selbst im Falle einer Verletzung gegen sich gelten lassen müssen und mit keinen Einwendungen weiter gehört werden können. B. Folgende Auseinander- seßungsfachen, in welchen die Berechtigten Kapital als Abfindung erhalten, werden wegen der dabei \veziell angegebenen Hypothekenforderungen, deren Besißer im Grundbuche no<h nicht eingetragen oder nicht zu ermitteln sind, bekannt gemacht, und zwar: L. im Regierungsbezirk Königsberg : im Kreise Allensiein: Regulirung des Verwendungspunktes

von Wiep3 wegen der den Eigenthümern der Grund-

stüde Wieps Nr. 12/21 und 67 zustehenden Ab-

findungsfummen von resp. 288 und 85,80 M. be-

züglih nachfolgender Intabulate Grunde

Wieps Nr. 12/21, Abtheilung 11. Nr. 4 und Nh=- theilung IIT. Nr. 3 Ausgedinge resp. Kaufgelder-

rest von 133 Thlr. 10 Sgr. für Johann Nadtke

und Grundstü Wieps Nr. 67, Abtheilung Ik.

Nr. 1, Kavfgelderforderung von 172 Ttlr. 20 Sgr.

für die Andreas und Marianna, geb. Zander-

Pliska’sh:n Eheleute, im Kreise Mohrungen : Ablösung ter den Grundftü>ken zu Groß-Sauerken

auf dem zum Gute Jaeskendorf gehörigen Winkel - Winken od:.r Sauecrken-See zustehenden Fiscerei-

berehtigung:n wegen der dem Grundstü> Groß-

Sauerken Nr. 3 zustehenden Abfindung von 240 6

bezügli der Abtheilung 111. Nr. 1 für Jo-

hann und Gottfricv Salewski eingetragenen

598 Thlr. 25 Sgr. 19 Pf, Ax. im Regie-

rungsbezirk Marienwerder: im Kreise Couit :

a. Ablösung der auf dem Königl. Czersker

Forstrevier haftenden Weideberetigungen wegen der

dem Besißer des Grundstü>ks Gutowiec Bl. 3 zv-

stehenden Abfindung von 326,60 1 bezüglich der

Abtheilung 1IT. Nr. 1 für die Simon und Louiïe

Rekowski schen Eheleute eingetragenen 25 Th!r.

Kaufgelderrest, b. Fischerei-Ablöfung auf dem zum

Gute Stara Laska gehörigen Glucbi-Seen wegen

der den nachfolgenden Grundstücken zustehenden Ab-

findungsfummen bezügli der resp. Eintragungen:

1) Grundstü Kloniesnica Bl. 3 Intabulat Abthei -

lung IIT. Nr. 1 c.: a. 72 Thlx. 27 Sgr. 6 Pf. für

die Cheleute Michael Januszewski und Marianna,

geb. v. Prondzinska, b. 25 Thir. für Marianna Le-

manczyk, c. 17 Thlr. 27 Sgr. 3 Pf. für Magda-

lena v. Orlowska, d. 17 Thlr. 27 Sgr. 3 Pf. für

Veronica v. Orlowska, 2) Grundstü>k Kloniesnica

Bl. 4 Abtheilung II1. Nr. 1a. und b, Intabulat

von je 8 Thlr. 10 Sgr. für Albre<t und Agnes

Hedel. Dic Besißer dieser Hypothekenforderungen

werden hierdur< aufgefordert, sh mit ihren

etwaigen Ansprüchen spätestens zu dem vorhin fest-

gesetzten Termine zu melden, andernfalls sie gemäß

S. 460 ff. Theil T. Titel 20 des Allgemeinen Land-

rets ihres Pfandre<ts an die festgestellten Abfin-

dungskapitalien verlustig gehen. Bromberg. den

7. Juni 1883. Königliche Gencral-Kommission

Bit Provinzen Ost- und Westpreußen und tosen.

stüden zu Bus8zkowo, Oftrowke, Siroszewo und