1904 / 131 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

D T N A E E E

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der Streiks zu erwarten wäre, sondern Hefsen-Nassau und Hannover, dann das Rheinland, hierauf Sachsen und erst an sechster Stelle Brandenburg. Hinsichtlih der Anzahl der Streikenden kommt nah dem an erster Stelle stehenden Berlin das Rheinland, nach diesem Brandenburg; dasselbe ist der Fall bezüglih der Häufigkeit der von den Streikenden gestellten Forderungen. Von diesen entfielen 1903 wie 1902 im Gesfamtstaate etwas mehr als die Hälfte auf den Arbeitslohn. Auffallenderweise traf dies im Berichtsjahre nicht au bei Berlin und dem Rheinlande zu, bei welchen Landesteilen die anderen Forderungen zusammen überwogen. i i: .

Was das Ergebnis der Streiks anbetrifft, so war 1903 im Staate niht ganz deren Hälfte (1902 annähernd drei Fünstel) er- folglos, und nur etwas über ein Fünftel hatte, wie im Vorjahre, voin Erfolg. Auch in dieser N Qa Wbisen die einzelnen Pro- vinzen große Verschiedenheiten auf. Jn Westpreußen, Brandenburg und Schlesien hatte über, in Fem nnd Hessen-Nafsau gerade die Hälfte aller Streiks gar keinen Erfolg; { der Streiks und mehr hatten vollen Erfolg in Westfalen, Pommern, Ostpreußen und Sachsen, während dies in Hefssen-Nassau nicht einmal bei ! 4 der Fall war.

Von den gesamten von der Streikbewegung bettoffenen Betrieben in Preußen wurden 1903 durch die Streiks 1006 oder 24,0 v. H.

gegen 587 oder 22,7 v. H. im Vorjahre vollständig \tillgelegt. ; i i l Die Streiks wirken um so erbitternder, wenn sie unter Arbceits- vi Sago R L E Ie. Es wird vertragt bruch ins Leben gesept werden. In Preußen sind 1903 vom / Bezicken starke Nahtfröste E S E wur M aus mehreren Hundert der Streikenden 22,9 (1902 21,4) vertragsbrüchig gewesen. | Saüben warbèn Schaden leiden und fs di E inan efürchtet, die Was die einzelnen Provinzen betrifft, so waren unter je 100 Aus- / Ernte nit erfüllt werx 9 die Crwartungen auf eine gute

ständigen in Ostpreußen 9,5, Westpreußen 10,8, Berlin 13,9, : Mit Ende April e R s A Ars 4 Eu Sol 8 No 13 s 110 i Ea j shlechter geworden, da die Preise auf dem ‘Mai 60 S E u 36 o d L Müet ins 91 0 font aktbrüchi En A0 zu Tag zurückgegangen sind und einen Stand erreiht haben bei d e, Hefsen-Nafsau 36,9 und im C INYE f ge die Landleute einen Gewinn nicht mehr erzielen fönnen. Die iren, Beit erwarteten Zufuhren sind ausgeblieben. _Wenn si der

E in leßter Markt niht noch in dea nächsten 8 Ta ä i f ei i : ht n i Jen andert, so ist auf cin Früh- jahrsgeschäft niht mehr zu rechnen da alsdam die i und die Zufuhren ganz aufhören. N baginnt Man bezahlt zur Zeit im Auslande für Gerste*) 60/61 kg s{wimmend . TT[77E M Ba d T P el Se D Co 2 ; Cr ciem Frese ist hier Gerste niht zu faufen. Der i E für diese Getreideart beträgt 490 Nbl. für das Tiere Ge kg) ab Waggon. Moggen Tag 9/4 Pud Juni ist in geringen Ä engen zu 95 Æ gehandelt worden. Hartweizen ist ganz vernachs- Giliat und felbst zu 144 Fr. (das Tschertwert) ‘nach Italien und S, aa s Mle iaggei da Me At 5 \{wimmende Mengen invertauft abgeladen werden, ‘da ür ‘fie zu keinem Preise | 3 Pers Ö ilie eine i i i 1 erden i eise | : ronen gehören der Familie eines Ingeni S o Gert La Ten Oie Jar M besser. Ñ Brasilien un (obtge in Bayern D R ros E „verkauft, ab mem Freise, der wenig | bereits im Jahre 1901 Vater und Sohn di mili i bis Mtawer t Sroben E O Ls e Fbferungen August n rribee es gu Une in Brasilien Ubraie Q E M 2 nd 82 60/61 kg er ic E N lrant erfannt. Durch die Ueberfü i rfo M die A V E vom 25. Mai d. J. ‘find die Getreidebestände, | ist Bayern wieder aubsaBini I Leser N Zuf “Ore fube in Le Pud, ee folgt, angegeben: In Hamburg hat \ih die Zahl der Aussätigen durch Tod Zufuhr Ausfuhr seit Eröffnung | und dur Fortgang um je 2, zusammen um 4 Per)onen vermindert : es blieben mithin nur no 3 Kranke im Bestand. :

E T n. St. im Anti a. St. der Schiffahrt L 29 9138? In Mecklenburg- S ch i i 2900 3802 597 i n g-Schwerin und Elsaß-Lothringen sind 92500 Era Gag ; ¿u den dort früher festgestellten Fällen (je 1) neue nicht hinzugetreten. 400 110 2 E / . 50 A Land- und Forstwirtschaft. Oelkuchen 30 21 Saatenstand in Ungarn. | U ip 800 O Der vom ungarischen Ackerbauministerium am 1. d. M. nach den : E Â pee Selamtausfuhr seit Eröffnung eingelangten Meldungen abgeschlossene Saatenstandsbericht besagt, wie F d A 16 i E der „Wiener Ztg.“ aus Budapest gemeldet wird: Der Mitte des M E Ml : 11 589 750 Pud vorigen Monats ausgegebene Bericht hat den landwirtschaftlichen : O iai 21144750 , Stand in der Erwartung besseren Wetters und besserer Aussichten An der Börse wurde für das 10; pudige Tschetwert am 25, Mai gekennzeihnet. Die seither verflossene Zeit hat diese Hoffnungen kaum d. J. notiert: erfüllt, und das Ergebnis ist ein neuerliher Rüfall. Ganz ohne Hoffnung ist aber auch der jeßige Stand nicht, und wenn si das Wetter etwas zum Besseren wendet, is noch Hoffnung vorhanden, wenn au eine mindere als wünschenswert ersheint. Von Aussichten auf eine gute Ernte kann jedoch faum mehr die Nede sein. Klagen werden auh heute über andauernde Trokenheit, die mit Ausnahme einiger Gegenden, vielleiht nur einïigec Orte, im Landesdurchschnitt j / herrsht, laut, und es ist nunmehr fkonstatierbar, daß die Saat ; Aurtergeiste {lecht entwickelt ist. Au die über Rost lautgewordenen Klagen | z fer (6 Pud) find nicht verstummt. Aus dem Landeëdurcschnitt bildet Selfaen , bloß das rechts- und das linksfeitige Donauufer eine Ausnahme, Delkuchen aus ; die ein einigermaßen beruhigendes Bild zeigt. Der Bericht S Meder 25 1 hebt hervor, daß bei durchs{chnittilich ungünstigen Ernteaussihhten onnenblumen- e außer von der rechten und linken Donauufergegend noch aus den Ko» samen 60 55 j 4 mitaten Torontál, Temes, Arad und Krasso-Szöröny über günstigeren Die Fracht\äye betrugen für Bargen von Rostow nah der Stand der Saaten Meldungen eingetroffen sind. Infolge des Um- Taganroger Reede 10 Kop. für das Tschetwert, von i Ho ; i f it di ; c , bon der Taganrager standes, daß bei weiter herrshender Trockenheit die Entwicklung der Neede bis Aehren kaum berecenbar sei, mußte von der statistishen Zusammen- stellung und S{äßzung der Ernteaussichten Umgang genommen werden, um so mehr, als infolge des zeitlih aufgetretenen Rostes,

egen s{wach in der Gegend zwischen Donau und Theiß, fern Cheiß-Maros-Eck und am linken Donauufer. Die Rap Aa ppe überwinterten gut, wiewohl Mangel an Feuchtigkeit die Entwickelung behinderte. Trotzdem sind die Ernteaussichten teils mittel, teils gut- mittel. Die Napsernte ist bereits im Zuge, in vielen Gegenden so- ger beendet. Mais keimte nur in dec reten und in der linken Vonauufergegend gut. Fn den „anderen Gegenden des Landes ift die Keimung mangelhaft. Die Kartoffeln zeigen je nah den „Gegenden ein verschiedenes Bild und bedürfen dringend eines aus- giebigen Regens. Zuder- und Futterrüben leiden an Trockenheit keimten meist mangelhaft und sind im Wachstum zurückyeblieben. n mehreren Gegenden mußten die Rübensaaten umgeadckert werden. Wesent Futter eei M \{chwaches Erträznis. Weiden und en qud tnfolge Mangels an Regac 1 li

daun derd Weibeote E Negen zurückgeblieben und geben

Dem Amsterdamer „Handelsblad“ wird aus Batavia gemeldet, die befestigte Eingeborenenniederlassung Tamping in der Landschaft Gajoe (im nördlichen Teil von Sumatra) sei von den niederländischen ‘Truppen genommen worden, Auf niederländisher Seite sei ein Offizier gefallen, zwei Offiziere und 30 Soldaten seien verwundet worden: die Ein- geborenen hätten 176 Tote gehabt.

Afrika.

Der frühere marokkanische Prätendent Bu Hamara, dessen Stamm seit langer Zeit der französischen Gerciman Schwierigkeiten bereitet und an der algerish-marokfkanishen Grenze unaufhörlich Räubereien verübt hat, soll sich, einer Meldung des W T. B.“ aus Oran zufolge, dem Sultan von Marokko unterworfen haben. Man glaube, daß die Unterwerfung Bu Hamaras hauptsählich auf den Abschluß des französish-englishen Abkommens über Marokko zurückzuführen sei, weil er dur ihn zu der Ueberzeugung gekommen sei, daß jeder Widerstand seinerseits zwecklos sein würde.

nicht in größerem Umfange Schaden gestiftet. Der NaGwu

¿weiten Graësschnitts und der Aezung rft troß der Ian Bit nah Schnitt oder Weide vielfah zu wünschen, das Heugras wuchs aber rasch und üppig. Selten noch begann der Heuet so früh, in Wirklichkeit fast etwas zu n An den ersten \{önen Tagen nah Mitte Mai traten die erften Frühheuer mit Sense und Mähmaschine in Arbeit, trafen aber ungünstige Nachwitterung und legten sih eine ahttägige Heuwäsche zurecht. Leßte Woche wurde der Heuet all- gemetner; da aber das Wetter nur an drei Tagen günstig war, so ist beute viel Heu zur Dôrrung_ bereit. Die Saaten stehen B und stark, „die Kartofselpflanzungen zeigen bald zur Behäufelung vorgerüte Pflanzenreihen. Für die Anpflarzung der Hafrücbte, Kohlarten, Rüben x. waren die leßten feuchtwarmen Tage vorzüglich geeignet, wo die Felder bearbeitet und die Setlinge im Garten groß genug waren. Die Blüte der Obst- bâäume vollzog si unter den angeführten Witterungsverhältnissen etwas langsam, aber nit ungünstig. Die Kirshbäume zeigen teils guten, teils geringern Fruchtanfaß, die Birnen meist sehr starken, die Aepfel ganz ausoezeihneten; Pflaumen und Zwetshgen gâbe es auch viel, aber ae, gefräßigen Raupen sind stark an der Vernichtung der Ernte be- [hâstigt. Fm allgemeinen sind die Frühjahrskulturenzustände gut.

Spanien.

Die R Kriegsschiffe „Pelayo“, „Cisneros“ und „Numantia“ sind gestern, wie „W. T. B.“ berichtet, von Malaga nah Tanger abgefahren.

In der vorgestrigen Sißzung der Deputiertenkammer erklärte im Laufe der Beratung über die Brauntweinsteuervorlage der Ministerpräsident Maura, daß er aus dieser Vorlage eine Kabinettsfrage mache, und bemerkte, die Regiecung stehe und falle mit dem Entwurfe. Alsdann wurde zum zweiten Male ein aus dem Hause eingebrachter Gegenentwurf mit 93 gegen 89 Stimmen abgelehnt.

Jn dem Augenblick, als sih der Gouverneur von Barcelona der Fronleichnamsprozession in der Rambla anschließen wollte, explodierte eine Bombe, ohne jemand zu

verleßen.

Betrieb und Bau der Usfambara- Ei Ai Deutsh-Ostafrika. nem amtlihen Beriht über den Betrieb und Bau der Usambara- Eisenbahn in den Monaten Oktober bis Dezember "omm Ves „Deutsche Kolonialblatt* :

„x Us der Skrede Korogwe—Muhesa war es nôtig, den größten Teil der hölzernen Brückenshwellen, welche im Jahre 1900/01 Vacitat aren Ss l e ben Cie Lebensdauer einer Holz-

] , enlibrewend den Erfahrungen der frü Zeit nicht mehr als drei Jahre anzusetzen. G INVEN Dele Die au8gewechselten Schwellen bestehen welches von der Tangaküstz und dem Nufidjidelta Ersaßshwellen wurde nunmehr Usambaraholz aus den Sägewerken Niussy und Ambangulu verwendet. Da die kleine Negenzeit, welche L in E Gn E E beinahe gänzli ausfiel so aren außer den gewöhnlihen Bahbnunterhaltunatarbeit sondere a Cd der Mete nit erforderli. E E n der Werkstätte wurden die in Reserve stehenden è Neubau bestimmten Maschinen und Wagen instand gefeßt, zu lie Pn Zwecke zwei Handwerker vom Auswärtigen Amte neu überwiesen

P &

Die Einnahmen des Berichtsvierteljahres sind bs diejenigen der vorhergehenden und fetrier auch ge im Vorjahre erzielten Beträge. Der Verkehr wurde günstig beeinflußt durch den Beginn des Neubaues Korogwe— Mombo, ungünstig durch die anhaltende Trockenheit, welche einen fehr |{chwachen Ausfall der Ecnte verursahte und hbier- dur schon seit dem Herbst des Jahres einen allmählichhen Nüdckgang e E ngeborenenansiedelungen und eine Verringerung der Ausfuhr rzeugte. b In. wi Monaten er Dahnkörper auf den ersten 16 km in - rogwe nahezu vollendet. Einzelne Brücken sind M M übrigen noch im Bau. Während dieser Monate machte sich ein erheblicher Mangel an farbigen Arbeitern bemerkbar. Dieser Mangel rührte weniger davon her, daß nicht genügend Leute zur Zeit vorhanden wären, sondern davon, daß insbesondere die Wanjamwesi die bei gleichem Lohne bequemere Arbeit auf den Plantagen oder das Leben als Ansiedler der \chrwereren Arbeit beim Eisenbahnbau yorzogen, Nach Regulierung der Lohnverhältnisse erfolgten jedoh neue Zugänge, auch n von N R Tanga und Wilhelmstal etwa 120 Mayvn gegen Ende Februar zugeführt, sodaß fi S

im Baufortschritte eintraten. Í | M E Der Gesundheitszustand der Beamten und Unternehmer der Bau- leitung war befriedigend. Todesfälle oder schwere Erkrankungen sind niht vorgekommen. S

senbahn in

aus Mangrovenholz, bezogen war; zu den

Saatzen stand und Getreidehandel in

Das Kaiserliche Konsulat in Rostow am Don keri . l 1 ' verichtet unt 25. v. M.: Nach den hier vorliegenden Meldungen ist die E faat gut aufgegangen. Die kalte Witterung der legten Zeit hat aber

Türkei. Rußland.

Aus Konstantinopel vom 3. d. M. meldet das Wiener „Telegr.-Korresp.-Bureau“, beim Empfange einer aus zwei Bischöfen bestehenden Abordnung des Patriarchats habe der Großwesir erklärt, eine Bedrängung der Angehörigen des Patriarhats durch Angehörige des Exarchats und dur die kußgowalachishe Propaganda werde nicht geduldet werden. Dagegen tadelte er die Haltung des Patriarchats gegenüber den kirhlihen Wünschen der Kußowalachen ernstlich. , Er be- tonte, daß die Türkei kein Recht habe, ihren loyalen fußo- walachischen Untertanen den Gottesdienst in ihrer Sprache zu verwehren. : i

Nach türkishen Angaben wurden vier armen ische Komitatschis in Wan verhaftet. Der Bandenchef An- drassic soll sih im Gebiet von Musch, verbergen und wird von den Truppen gesuht. Der armenische Patriarch ersuchte im Yildiz-Palais um Unterstüßung der nach Musch Geslüchteten, deren Notlage sehr groß sci. Die Unterstüßung wurde ver-

sprochen.

S E als „Washington, 4. Juni. (W. T. B) als die Bericht des Ackerbaubureaus beträgt die pflanzte Fläche wolle ift 83.

as dem amtlichen erbau mit Baumwolle be- 31 730 371 Acres; der Durchschnittsstand der Baum-

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Streikbewegung in Preußen 1903. Nachdem wir vor kurzem unsere Betrachtungen über die Streiks in den Jahren 1901— 02 beendet haben *), find wir nunmehr in der Lage, eine Uebersicht über die während des Jahres 1903 in Preußen erfolgten Arbeitseinstellungen zu bringen. E An begonnenen Ausftänden zählte das Berichtsjahr mehr als seine beiden Vorjahre, erreichte aber nicht die Ziffer des Jahres 1900. Insgesamt waren nämli, nah der „Stat. Korr. “, im Jahre 1900 944, im Jahre 1901 640, im Jahre 1902 626 und im Jahre 1903 858 Streiks zu verzeihnen. Man sicht auch hier wieder, wie bei \hlechter Geschäftslage die Zahl der Streiks sinkt, bei günstiger da- gegen steigt. 4 L Die einzelnen Landesteile waren an der Gesamtzahl der Ausstände des Jahres 1903 sehr ungleihmäßig beteiligt. In Hohenzollern find gar feine orge o, u D Rb O e auf an Regierung eingebrachte neue Korinthengeseß, als dem Ver- | Provinzen Brandenburg 17,3 v. H., Rheinlan 2 L PANNENEE ban ilt nafand zuwiderlaufend, Einspruch erhoben, sih Ui : H-, ns L E oen Nafan 38 0 8 preuein aber zu Verhandlungen über einen neuen Vertrag auf der 30 v. “e Posen 2,6‘. H., Ostpreußen 1,7 v. H. und Westpreußen Grundlage angemessener Zugeständnisse bereit erklärt. 6 v. H. aller Streiks. Auch die Gewerbegruppen hatten an den Die griechishe Regierung habe in ihrer Antwort den | Streiks nit gleihen Anteil. Die meisten zählte das Baugewerbe englischen Vorschlag angenommen, jedoch betont, daß aus | mit 36,4 v. H.; ihm folgen die Industrie der Holz- und Schnißstoffe Gründen wirtshaftliher Natur und sogar mit Rücksicht auf | und die Metallverarbeitung mit 16,2 v. H. bezw. 12,1 v. H., als- die öffentlihe Ordnung die Vorlage zur parlamentari|\hen Er- | dann die Industrie der Maschinen, Apparate E aus G9 D, Ol, ledigung gebraht werden müsse, sodaß sie bis zum Abschluß | die Industrie der Steine und Erden sowie s Be eidungs- und der neuen Unterhandlungen in Kraft treten könne. Man | Reinigungëgewerbe mit je 4,3 v. H., die Textilindustrie M 1 O : Arbe i i ie G jußerung der englishen Regierung und das Handelsgewerbe fowie die Lederindustrie mit je 8 v. H.; | die weitgehendsten Maßregeln erwarte jeyt die Gegenär g 3 \ E auf die übrigen Gewerbegruppen entfielen 11,0 v. H. Der Ausbruch getroffen. der Streiks erfolgte bei 35,1 v. H. im Frühling, bei 29,1 v. H. im Sommer, bei 26,0 v. H. im Herbst und bei 13,9 v. H. im Winter.

Was die beendeten Ausstände betrifft, so wurden gezählt :

1900 Oi L L905

R 929 Gaz 014 Bal S J Angriffstreiks S0 O2 (O SOL ‘S ] Abwehrstreiks 200. 348 21 189 Auch die im Jahre 1903 erfolgte Zunahme an beendeten Streiks läßt erkennen, daß die Gesundung des Wirtschaftslebens in Preußen weitere Fortschritte gemacht hat. Am deutlichsten zeigt fich dies in dem Verhältnisse der Angriff- zu den Abwehrstreiks. Jm Jahre 1901 ging die D der ersteren im Verglei mit 1900 bedeutend zurüd, sie stieg aber hon im nähsten Jahre, um im Berichtsjahre sogar die Zahl von 1900 zu überholen. Bei den beendeten Streiks sind die einzelnen Gewerbegruppen ebenfalls sehr verschieden beteiligt. Von den gesamten 841 (716 Angriff-, 125 Abwehr.) Streiks des Berichts- jahres entfielen nämlih

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und maßregeln.

Die Verbreitung des Ausfazes im Deutschen Neiche.

Wie in den „Veröffentlihungen des Kaiserlihen Gesundheitsamts* berichtet wird, belief fich die Zahl der Ausfaßkranken at Neiche nach den amtlihen Ermittelungen am Ende des Jahres 1903 auf 25 (gegenüber 92 im vorhergehenden Jahre). In Preußen sind im Laufe des Jahres 1903 3 weibliche Aussatz- franfe verstorben, ein anderer Ausfäßiger ist nah seiner Heimat (Java) entlassen und dorthin abgereist. Dagegen sind 4 Personen in das Lepra- heim im Kreise Memel neu aufgenommen worden. Von diesen ist eine 22 jährige Dienstmagd, die im Jahre 1902 erkrankte und sich zuletzt im Kreise Wesftprignitz aufhielt, nur kranfheitsverdächtiz. Die anderen

Absperrungs-

Januar und Februar 1904 wourde

Zur Arbeiterbewegung.

‘? In Dortmund waren der „Rh.-Westf. Ztg." zufolge die Fliesenleger vor fünf Wochen in den Ausstand getreten; zwischen ihnen und den Arbeitgebern ist durch Vermittelung des Gewerbe- gerihts nunmehr eine Vereinbarung getroffen worden. Der Ausstand ist am Sonnabend auf der Grundlage eines neuen Tarifs für beendet erklärt worden. Die Nahht- und Sonntagsarbeit, für die der doppelte Arbeitslohn gezahlt werden soll, wird nah Möglichkeit eingeshränkt. Der Stundenlohn wurde auf 90 bis 70 S festgeseßt. Ferner haben die Arbeitgeber die kleinen Arbeitsmittel ohne Vergütung zu liefern. Der neue Lohntarifvertrag gilt als bis zum Jahre 1906 abgeschlossen und als bis 1907 verlängert, wenn beiderseits feine Aenderungen verlangt werden. / i S

Zum Ausftand der Brauereiarbeiter in Hamburg (vgl. Nr. 129 d. Bl.) erfährt die „Frkf. Zig“, daß _die Brauereien er- klärten, daß sie die Ausftändigen nur nah Bedarf wieder einzustellen vermögen, und daß fie in die Einhaltung der von den Arbeitern gestellten Frist von 14 Tagen nicht willigen können. i :

Der allgemeine Auéstand der gewerblihen Arbeiter in Arad (vgl. Nr. 130 d. Bl.) hat, einem E der „Köln. Ztg.“ zufolge, bisher zu Ruhestörungen nicht geführt. Die Polizei hat mehrere fremde Arbeiter ausgewniesen. Von Polizei und Militär sind zur Aufrechthaltung der Ordnung

Griechenland.

Das „Reutershe Bureau“ meldet aus Athen, die britische Regierung habe gegen das von der griechischen

Die Eisenbahnen Nußlands im Jahre 1903.

Wie das „Zentralblatt der Bauverwaltung“ S

Be „rent, ) ( 0 der Sts 3s

burger Zeitung“ entnimmt, betrug die Gesamtlänge der Cifentebaen

Nu lands (einf{ließlich der chinesischen Ostbahn) am 1./14. Sanuar

1904 64 638,40 km (60 592 Werst); davon entfielen 7 Werst

km 30 983 69 (29 044)

8334,70 ( 7 813) 2 502,70 ( 2 346) 3127,80 ( 2 932) 17 578,40 (16 478) 2111,20 ( 1 979),

Weizen Roggen Gerste

Hafer . Kleie .

auf die Staatsbahnen im europäischen Nußland E Ml dd Staatsbahnen im asiatishen Nuß- O s d E 2K auf die cinesishe Ostbahn . auf die Cisenbahnen Finnlands au oe Data auf die Bahnen von örtlicher Bedeutung . Auf 1000 gkm des Gesamtreihes entfielen 293 1 1000 Quadratwerst 3,18 Werst) und auf js 10000 G 9,216 km (auf je 10 000 Einwohner 4,89 Werst) Eisenbahnen. In Finnland stellte sich das Verhältnis für 1000 gkm auf 8,34 km (8,9 Werst für 1000 Quadratwerst) oder für 10 (00 Einwohner auf 11 948 km (11,2 Werst). _Im Berichtsjahre waren im ganzen Reich 6732,50 km (6311 Werst) Eisenbahnen im Baubegriffen: auf 1290,80 km (1210 Werst) konnte bereits am 1./14. Januar 1904 der zeitweilige Verkehr eröffnet werden. 272,03 km (255 Werst) entfielen auf die Strecke Orenburg—Aktjubinék und 264,56 km (248 Werft) auf die Strecke Turkestan—Taschkent der Orenburg. Tashkenter Eisenbahn : 221,89 km (208 Werst) auf dic Strecke Zarskoje Sselo—Dno und 146,15 km (137 Werft) auf die Stcecke Nowossokolnik— Witebsk (Mosfau-Windau-Rybinsker Eisenbahn); 57,60 km (04 Werst) auf die Strecke Tanchoi Myssowaja der Baikal - Umgehungsbahn der Nest auf verschiedenen Strecken von Privat- und Zufuhrbahnen Von der Staatsbehörde wurde im Berichtsjahr die Bauerlaubnis für 4644,76 km (4354 Werst) Eisenbahnen erteilt. Die Einnahmen der Staatsbahnen im europäischen Rußland betrugen etwa 878,146 Mill. Mark (rund 408,44 Mill. HKubel) gegenüber etwa 824,20 Mill. Mark (rund 383,35 Mill. Nubel) des vorhergegangenen Jahres. Auf den Staatsbahnen im europäischen Rußland wurden befördert 76 867 663 Personen und 96 168 159 t (5871072 Mill. Pud)

3832 166 254. der Schiffahrt am 23. März

Zur Frage nah dem Erreger der Schlafkrankheit.

. Von einem am Westufer des Victoria Nyansa tätigen Mi i

erhält die „Köln. Volksztg.“ Mitteilungen über die Unte Gie des Stabsarztes Dr. Feldmann in Bukoba über die Schlafkrankheit. In Bufkoba ist ein Sclafkrankenhospital eingerihtet worden, in dem bis Februar d. J. 21 auswärts infizierte Schlaffranke untergebracht waren. Die Znkubationszeit der Schlafkrankheit dauert oft lange zuweilen mehrere Jahre. Als wahrfckcheinlicher Erreger der Krankheit wurde bisher (vergl. „Globus“ Bd. 85 S. 19) ein von Castellani im Blute und in der Cerebrospinalflüssigkeit diefer Kranken gefundenes Trypanosoma (Trypanosoma Ugandense wird es hier genannt) angesehen, das au Dr. Feldmann in allen von ihm unter- suchten Fällen nahwies. Als Zwischenwirt und Veberträger wurde eine Tfetsefliegenart, Glossina palpalis, angenommen. Diese ift bis- her troß eingehender Nachfors ungen iin Bezirk Bukoba nit vor- gefunden, sodaß für diesen Bezirk eine direkte Gefahr nit vorlieat. Auch ersbeint mit Ausnahme des Kageratales und des Gebietes am ‘Emin Paschagolf die ganze Seeküste als nicht geeignet, die Fliege zu beherbergen. ie Kranken im Hospital von Bukoba wurden jedoch abgesondert gehalten, da eine un- mittelbare Uebertragung von Mensh zu Mens nah dem heutigen Stande der Frage immerhin mögli ist. Auf Anordnung der Militär- station wird der ganze Verkehr mit Uganda streng überwacht, damit jeder eingeshleppte Fall sofort isoliert werden kann. Die Krankheit verlief bisher in allen Fällen tödlih, und von jenen 21 Kranken waren in zwei Monaten 18 gestorben. Durch eine voll- ständige bakteriologische Ausrüstuna, die das Gouvernement ge- M a M E Keldmann in den Stand ge-

t, rgfalltge wisfsenschaftlize Beoba i 5s heit vorzunehmen. Diese E eue ole Krank

Amerika.

Der Admiral Chadwick hat, dem „W. T. B.“ zufolge, telegraphisch von Tanger nah Washington berichtet , daß die Anwesenheit des amerikanischen Geschwaders dort einen heilsamen Einfluß ausgeübt habe, daß sih aber das Volk in großer religiöser Erregung befinde.

Nach einem Telegramm aus Puerto Plata habe an Bord des amcrikanischen Kriegsschiffs „Detroit“ eine Be- \sprechung zwishen Vertretern der dominikanischen Regierung und der Aufständischen stattgefunden, bei der der Friedens\chluß vereinbart worden sei; es solle bis zu dessen Genehmigung durch die Regierung ein dreitägiger Waffenstillstand eintreten.

insgesamt. . .

für No tow: Käufer

für Noworossysk:

D! Ao M Ab- _fäufer s{lüfe käufer KAufer ¿Plüsse Sgra. (.10/7.85 7.05/7.80 7.90 00 G8 Osima . 7.30/8.70 7,20/8.60 0 86 Girfka é 8.30 8.20 L cia Moa 6 5.90 5.95

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Ver-

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Asien. 06 L

Ein Telegramm des Generals Ssacharow an den Generalstab vom 3. d. M. besagt, wie dem „W. T. B.“ mitgeteilt wird: - : S

Am 31. Mai hatten transbaikalishe Kosaken im Fenshuilin- paß auf halbem Wege zwischen Kiantschan und Saimadza ein Gefecht mit Japanern, tie auf den Höhen eine starke Stellung besetzt hielten. Die Kosaken griffen zu Fuß den Gegner unter lebhaftem Feuer an und zwangen ihn, die Stellung zu räumen. Auf russischer Seite wurden sechs Kosaken getötet und der Oberstleutnant Sabotkin, ein Arzt und 22 Kosaken verwundet.

Ueber die Kämpfe, die am 30. Mai nördlih von Port

3.40

8 _ 10.0

auf die Gewerbegruppen :

sw.

o Ind. der Steine und Erden Metall- verarbeitung Maschinen- u Industrie Textilindustrie Lederindustrie Ind. d. Holz- u Schnitstoffe Bekleidurgs- gewerbe Baugewerbe S Handel8gewerbe L übrige Gewerbe

_— “— G2 p _—

Streiks überhaupt 102

davon : S Anarfrets. 23 84 42 25 | 22 79 Abe 8 18,12 9 C 2 1d.

Rotterdam auf die Tonne 8/3 d., nah dem Kontinent , 8/9 D, amburg .… 9/3 d

Marseille

Adams stattfanden, sind, wie das „Reutershe Bureau“ be- richtet, folgende Einzelheiten in Tokio eingegangen: i :

Japanishe Kavallerie erkannte bei einer Rekognotzierung in Tschutshiatung, daß sih Kosaken in Talissu festgeseßt hätten. Die daraufhin entsandte Jyfanterie und Kavallerie \{lug die Russen, die drei Schwadroren zählten, und verfolgte e Del Tschandsiatun stießen noch zwei Schwadronen zu den Russen. Die Japaner gziffen nochmals an und s{lugen die Nufsen wiederum in die Flucht. Als nun in Lungwungmiao die Nussen noh dur fünf Kompagnien Infanterie und cine Batterie Feldartillerie verstärkt wurden, griffen die Japaner zum dritten Male an. Die Russen zogen sih auf Talissu zurück; die beiderseitige Kavallerie war dort Montag- nacht in Fühlung.

vor ;

Ber

stoffe (16,3 v.

übersteigt mit 4193 diejenige des Vorjahres (2585) ganz erhebli, ist aber ebenfalls noch weit geringer als die des Jahres 1900 (5494); dasselbe ift der Fall bezüglih der streikenden Arbeiter, deren Zahl 1903 51633 gegen 33 997 im Jahre 1932 und 82510 i. J. betrug.

streikenden Arbeitern, Streitgegenstand uno Ergebnis, wie folgt :

Die meisten Streiks kamen also wieder im Baugewerbe (36,6 v. H.) ihm folgten, wie im Vorjahre, die Industrie der Holz- und Schnitz- H.) und die Metallverarbeitung (12,1 y. H.). :

Die Zahl der 1903 von Arbeitseinstellungen betroffenen Betriebe

1900

Auf die einzelnen Landesteile der Monarwie verteilten siŸ im ihtsjahre die beendeten Streiks nah Zabl, betroffenen Betrieben,

Es entfielen

wenn auch die Saat bereits in die Aehren geschossen ist, die bereits verursahten und noch zu erwartenden Schäden auch annäherurgs- weise niht festgestellt werden können. Winterweizen dürfte durch eintretenden Negen kaum um vieles mebr verbessert werden und ver- spri@t im Durchshnitte einen kleinen Mittelertrag. Verhbältnismäßig am günstigst-n steht der Weizen auf dem rehtsseitigen Theißgebiete, auf dem linksseitigen Donauufergebiete, ferner in den Komitaten jen- Donauufer- zwischen 80 flein und

auf dem rechtscitigen

seits des Königssteigs und | s g‘gen das Vorjahr

ebiete, wo die Aussichten bis 9I 9% variieren. Sehr {chwa1ch, schütter, kleinährig sind die Saaten im Alföld, wo gegen das Vor- jahr ein Erträgnis von 67 bis 77 9% in Ausficht steht. Unter dieser Einwirkung zeigt die Weizensaat gegen das Vorj1hr einen beiläufigen 24 prozentigen Nückfschlag, und dürften die Aussichten, wenn der Rost sich

9 Fr.

Zuckerproduktion in

Nach en waren in 2 nd während der Kampagne 1903/0 fabriken (1902/03: 278) im Betriebe * Ei En Berkowetß Zuckerrüben verarbeitet haben gegen in der Kampagne 1902/03 ;

arbeitet worden. Auf die einzelnen sih die Anzahl der Zukerfabriken, wie südwestlichen Gebiet 143 Fabriken, in den nd in den Weichselgouv

Rußland in der Kampagne 1903/04 der Hauptverwaltung der indirefton Steuern : 273 Zuer- i insgesamt 47 025 999 e ee QuAE fa 717 476 Berkowetz agne_ a oder leßtverflossenen Kamtg i daher um 6 691 477 Berkowetz oder ‘fast um 12,5 9/6 wage O Produktionsgebiete verteilte folgt : Es haben gearbeitet im mittleren Gouvernements

plikationen und Verlauf,

beziehen sih auf deren Symptome, Kom- Untersuhungen über deren Patho-

auf

logie an Leichen, auf die Lebensbedingungen der (6

auf die Biologie der Trepanosomen und auf

eincs Schubimpfstoffes auf 7 stoffes. Eine 4 Missionar wirft

denn zahlreiche Untersuhung ergeben, daß 80—90 0/4 vor ohne Schaden davon

sei, völlig en an der Bebölkerung

Die diesjährigen Fortbildungskurse für praktische Aerzte

L E I, Dersuche zur „Auf dem Wege der Tierpassage des ‘its nachträglihe Mitteilung Dr. R L nun die oben erwähnte

( Anschauung s0ma Ugandense der Krankheitserreger i

1 ihr dieses Trypanosoma beherb zu haben. E herbergen,

lossina Ppalpalis, Erlangung dmanns an den ), daß Trypano- über den Haufen : von Kisiba haben

Güter gegenüber 75 237 312 Personen und 87 147 104 t (5320 238 5

g 312 é 9320,336 Mill. Wak e egen Mes. Die Sin aben Ae bie 2W mange zeigten gegenüber 1902 im shni i U- nahme von etwa 4,10 v. H. h SMIPAE “elne M y ee, Einnahmen der Staatsbahnen im „Ind betrugen etwa 87 766 Mill. Mark (40 821 Mill. Nub gene über etwa 8270 Mill. Mark (rd. 3846 Mill. Rubel) im Sabte 1902 efordert wurden 3 438 766 Personen und 2 722 340 t (166 199 M;{ Pud) Güter gegenüber 3318821 Personen und 2 331 120 t (142 315 Mill. Pud) Güter des vorbergegangenen Jahres. Die Ein- nahmen für die Werst Bahnlänge zeigten gegenüber 1902 im Dur(þ- De Cguahne von etwa 6,1 v. H. _ y le Cinnahmen -der Privatbahnen betrugen etwa 409 41 Mi Mark (rd. 180,421 Mill. Nubel) gegenüber etwa 373,51 Mill. Mis

afiatishen Nuß-

Der Admiral Togo meldet vom gestrigen Tage:

Nach einem drahtlofen Telegramm des Kommandanten des auf der Höbe ron Port Arthur kreuzenden Kriegs\chifffs „Chitos e“ wurdin auf der Spitze von Laotischan vier Masten, von denen der eine mit Instrumenten fär drahtlose Telegraphie versehen war, und cin Schilderhaus gesehen.

Ein japanischer Torpedobootszerstörer entdeckte am Sonnaberd bei den Sanschantao- Jnseln eine große Mine und brachte sie zur Explosion; die Japaner sind damit beschäftigt, die Bucht von Talienwan von Minen zu säubern : sie verwenden dabei Taucher aus Kuschiro.

Am Freitag früh fand, nah einer Meldung des „Reuter- Berlin hen Bureaus“ aus ul, zwischen klein:n Kosakenabteilungen Brandenburg 140 und japanischen Patrouillen ein heftiger Kampf 12 Meilen | Pommern. . 2 nördlih von Gensan statt. Die Kosaken gerieten in einen A E OL Hinterhalt und zogen sih unter Zurücklassung von sechs Toten | Sthlesien . . 36 in der Nichtung auf Hamheung zurü. Sachsen . …. 52

Der Zollkommissar in Gensan hat am Sonnabend a nah Sóöul telegraphiert. man halte einen Angriff der Russen Hanover 608 für unmittelbar bevorstehend; es würden Veranstaltungen ge- Westfalen . . 49 troffen, Frauen und Kinder nach einem 20 Meilen von Hessen-Nassau 32 596 Gensan in den Bergen gelegenen Kloster zu bringen. Rheinland . 122

Aus Tokio vom heutigen Tage meldet das „Reutersche

inHundertteilen

Streiks mi

weiter verbreitet L Bg ege aer E Gen id Tr r S noch vermindern. ur ie ungünstigen Witterungsverhältnif e de und der Menge der von ihnen verarbeiteten »1Tii i ; Frühjahrs ist auch das Stroh sehr {wach und tur Rost beschädigt. tägliche Verarbeitung der Nüben der e Lt O l Sommerweizen entwickelte sih auch unter normal, wiewohl ausgiebige genommen; fie betrug 417 Berkowet gegen 2411 Berkow:ct ia der Niederschläge die Saaten bedeutend bessern würden. Roggen und Bu h- vorhergehenden Periode. 4 Lary 1gologie), Tilmann (Chirurgie), Hoffmann (Otiatri

weizen zeigten, foweit bisher konstatiert werden konnte, für Troken- .__Zugenommen hat die Menge des berwogenen und fontrollierten | (Psvychiatrie), Ritter Klapp (Chirur i & N Westphal heit mehr Widerstandsfähigkeit. Nichtsdestoweniger sind die Ernte- NRaffinadezuckers um 483 877 Pud (1903 04: 4628 096 Pud gegen | Soectbeer (ianere Medizin) gle), Jung (Gynskologie), aussihten mit Ausnahme einiger Gegenden gegen das Vorjahr um 1902/03: 4 145 219 Pud), diejenige des weißen Sandzuckecs um : S r

10 9% ungünstiger. Ebenso wie Weizen is auch Roggen ziemli | 642 250 Pud (60 636 632 Pud gegen 58 994 382 Pud) und die

schütter, doch sind dessen Aehren {hön groß und litten in der Blüte- Menge von Sirup um 3585 Pud (9992 Pud gegen 2407 Pud). Eine Nio de Janeiro, 5. Juni. (W. T. B.) Bei der Eröffnun zeit vom Neb-l fast gar niht. Die Körnerbildung geht normal vor bedeutende Abnahme ergab dagegen die Gewinnung von gelbem Zucker, | der südamerikanischen Sanitätskonferenz, die hier unter a, sich. Am besten stehen die Roggensaaten am rehtsfeitigen und zwar um 42063 Pud; sie betrug in diefer Kampagne insgesamt | Vorsiße des Ministers des Innern tagt, teilte der Vorfißende die Donauufer, wo gegen das Vorjahr der Ertrag auf 101 °/o, nur 5774 Pud gegen 47 837 Pud in der vorhergehenden. Grundlagen eines abzuschließenden Abkommens mit, das die Freiheit am reten Theißufer, wo er auf 105 °/%9 und am linken Donauufer, Von den Zuckerfabriken wurden versandt: Ra'finade 3291066 Pud | des Seehandels bei Durführung der von den leßten internationalen wo der Ertrag auf 9209/6 geshäßr wird; minder guten und (1902/03: 3 084618 Pud), weißer Sandzucker 28 065 442 Pud | Kongressen beschlossenen Maßnahmen gewährleistet. mittelmäßigen Stand zeigt die Gegend zwischen Theiß und (29 529 933 Pud), gelber Sandzucker 5774 Pud (108 408 Pud) Donau und am linken Theißufer, wo der Ertrag auf 83 Raffinadesirup 13 509 Pud (4348 Pud) und s{chwarzer Sirup bis 84 9% geshägt wird. Kaum mittleren Ertrag dürften das Theiß- 6 224 141 Pud (7727 349 Pud). Demnach hat der Versand zuge- Maros-Eck und die Komitate jenscits des Königssteigs mit 80 bis 82 %% nommen bei Raffinade um 206 448 Pud und bei Naffinadesirup um 9161 Pud, abgenommen aber bei weißem Sandzuck.r um

durhschnitilich liefern. So kann das de et ran gegen das

3 Vorjahr auf 90 % geschäßt werden. Auh Wintergerste leidet Cd Pud, E Sirup um 1503 208 Pud und gelbem A zud 2r um 4 Vc ud. r : , Sni

4 bezeihnct werden. Sommergerste wurde durch Trockenheit (Torg. Prom. Gaz.)

j unter Regenmangel, doch fann der allgemeine Stand als befriedigend Hobenzoll BON Ale S in der Keimung zurückgehalten, wodurch die Saat {wah S Jobenzollern : Bureau“: ein russisches Kanonenboot vom Typ Giljak

S A 35 3/909 312 479 | und unentwickelt is, und nur auzgiebige Niederschläge könnten fie Vober Die Witterung, den Stand der Kulturen und S avos 614 2586 33 997 l 346 51:4 8L'4 207 22,0 573 E E 4 g Vie Se M oe en T Raa e d Cg 4 iee zt l tet ai der Fe Ara chweiz berichtet die o . C . G ce Ö j j 1 : 1 F 1 1 V er C. L r Ci e e ? v 2 7 5 ü Qt A n nöd F A L LNRE: VOL E ROSREUS E UND Die einzelnen Provinzen zeigen hiernach dieselbe Reihenfolge der aftlih? Zeitschrift" unter dem 29. v. M, : zerstör rden. / j H R Nach einem in Tokio eingetroffenen Schreiben aus

: E Im Landesdurhschnitt dücften Hafer. .und Gerste ge{en das Vorjahr Der Wonnemonat war vorwiegend k l, regneri bli i Beteiligung an der Zahl der beendeten wie an derjenigen der be- | ¿in 76,5 prozentiges Erträznis liefern. Hafer wurde durch warm? aber sprang die Witterung wieder 1 allnLOfe Tele i iIiE y E e its i «e gonnenen Streiks. Mit den betroffenen Betrieben \tzht es aber etwas | und windige Witterung geshädigt; wenn auch in et g Gegenden, Sommertemperatur über. Die wenigen eigentlihen Frosttage haben Dalny rückt die japanische d befindet i der E anders. Von diesen hat Berlin wiederum die zahlreichsten aufzuweisen ; f der Kwantung-Halbinsel vor und befindet sih etwa 15 Meilen f von Port Arthur, wo bereits ein Zusammenstoß mit den

beziehungsweise Komitaten, die Ernteaussichten teilweise befriedigen, ihm folgen aber niht Brandenburg und Rheinland, wie nah der Zahl | dürften selbe im Lankdesdurschnitt, weil die Saat \{chwach, Russen stattgefunden habe. Das Ergebnis des Kampfes sei noch unbekannt.

Forderungen der Streikenden

| davon betrafen

| inHundertteilen

an dec Universität Greifswald (rd. 173,724 Mill. Rubel) im Jahre 1902. Befördert wurden im Zahre 1903 30613 557 Personen, 1902 28 973 110 Personen und 39 153 000 t (2390 293 Mill. Pud) bezw. 35 348 915 t (2158,029 Mill Pud) Güter. Die Einnahmen für die Werst Bahnlänge zeigten gegenüber 1902 im Durchschnitt eine Zunahme von etwa 8 3 v. H

Die Einnahmen der Bahnen von örtlicher Bedeutung betrugen „etwa 9,4871 Mill. Mark (44126 Mill. Rubel) gegenüber etwa 8,463 Mill. Mark (3,9363 Mill. Nubel) im Fabre 1902. Be- fördert wurden 0312 94 822 Personen, 1902 4523 766 Personen un (V t (93,942 Mill. Pu ». 1 394 82: 35,154 Mi

Pud) Güte Pud) bezw. 1 394 823 t (85,154 Mill.

Te finden vom 20. Juli bis 2.

1904 statt. Es beteiligen sich daran die fol enbên Be effe Dozenten: Moritz (innere Medizin), A. Martin (Gynäkologie) #riedrih (Chirurgie), Schirmer (Augenheilkunde), Strübting (Rhino-

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auf die Provinz

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mit betroffenen zeit

mit streikenden überhaupt lohn tcilweisem

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Ostpreußen . 15 Westpreußen 14 Stadtkreis

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46,9 30,9 41,9 306/2

gl 237 126 205 d 285

225 464 152

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Landshut, 5. Iuni. (W. T. B.) versammlung des Vereins zur Hebung der Fluß- und Kanal« \hiffah ri in Bavern statt, der au der Protektor des Vereins Seine Königliche Oobeit der Prinz Ludw ig vonBayern beiwohnte. Nachmittags folgte ein Festmahl, bei dem der Prinz eine Ansprache bielt, in der er, anknüpfend an die Bemerkungen eines Vor- redners uber die Tazufe des Kreuzers «München“, ausführte, die Taufe fei für die Stadt München eine Ehre gewesen, und es habe ibn gefreut, bei diefer Gelegenheit der Kaiserlihen Marine wieder nabe getreten zu sein. Uebergehend zu seinem Aufenthalt in Bremen rühmte der Prinz die außerordentliche Energie dieses Stadtstaates, der die Schiffbarmahung der Weser für große Schiffe durchgeführt habe. In Bremen wisse man sehr wobl den großen Wert der \{iffs. baren Flüsse und Kanäle zu schäßen. Der Prinz erklärte sih dann gegen die Erhebung von Schiffahrtéabgaben auf den Waffer. straßen, avch auf den lünstlihen, und sagte: ähnliÞ wie auf den Landstraßen müsse auch auf den Wasserstraßen der Ver- kehr frei sein. Nur wenn die Wasserstraßen gar nicht anders zu erhalten wären, könne man in diesem Punkte nachgeben. Der Prinz kam dann auf den Staatösvertrag, betreffend die Mainkanalisation, zu sprehen und erflärte, solange dieser Vertrag nit zustande gekommen sei, fo lange sei es auch mit dem Kanal nihts. Der ganze Norden Deutschlands sei abgabenfrei an das Meer angeschlossen, von Bayern

Heute fand héer die Jahres.

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Verkehrsanftalten.

Laut Telegramm aus Cöln (Rhein) hat die T 1 "“ c englishe Post über Ostende vom 4. d. M. in Cöln den Anschluß an Zug 13 nach Berlin über Hannover nicht erreicht. Grund: 45 Minuten Zugverspätung in Belgien. :

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104/ 49,0 9285| 43,5

DO b O O S D R H R O M D ck

j 1 Postverwaltung der Argentinis@e Nepublik ist der Weg über die Anden während des S RENDEN Winters zur Beförderung von Briefsendun zen nach Chile nicht benugbar Es dürfen demnach bis Mitte ktober Briefsendungen nach Chile, auch wenn sie vom Absender mit einem diesen Weg vor- shreibenden Leitvermerk versehen sind, niht über die Anden geleitet Fmben, In der Zeit von Mitte Oktober bis Ende März dagegen 4 a n A. * ¿ 71

SL Tele a MMTANEE zur Beförderung von Briefsendungen

|

Nach einer Mitteilung der

prach jun e M do —I

*) Aumerkung: d. h. Gerste 60/61 kg im Hektoliter 1000 kg ein- if

klein und schütter ift, eine \{chw1che Mittelernte liefern. Am 7e d Fracht, Versicherung, UVeberwachungögebühr und Komn sion

besten stehen die Saaten am rechten Donauufer, ziemlich be- friedigend am linken Donauufer und am reten Ufer der Theiß, bin-

*) S. Nr. 110 des „Reichs- und Staatêéanzeizers“ vom 10. Mai 1904.