1904 / 135 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

iterversiherung und Volkswirtschaft“ vom Regierungsrat, r ly und Ae An S der Arbeiter- i vom Regierungsrat Dr. Klein. O pjen Schriften ird, ihren as die deutsche Arbeiterversiherung unter den verschie es Gesichtspunkten der Sozialpolitik, Statistik, BLOONy axe, Therapie und Volkswirtshaft in knapper un ad y verständliher Weise dargestellt, auch die H é : zu dem auf diesem Gebiet immer noch Gs Auslande gezogen. Der Atlas und die genannten c N Ausftellungs{@{disten , namentlih Heft IT_ „Statisti i @ Arbeiterversicherung“, ergärzen sih wechselseitig. Argen dem leßteren auf die textliche Ir ns der N y f Hauptergebnisse der Arbeiterversiherung Wert A ; enthält der Atlas auf 17 Blättern 29 statistishgraphi{Ge Darstellungen, welhe eine Auswahl der im Auftrage es Reichsversicherungsamts für die ae alte A N 91 statistishen Tafeln, von denen Duplikate auch der E Ausstellung für Arbeiterwohlfahrt in Charlotten urg, Fraunhoferstraße Nr. 11/12, überwiesen sind, in gedräng F und vereinfachter Darstellung E Außer Dad (v O Einleitung usw. sind den Gag s stellungen 26 statistishe Tabellen beigegeben, die in ü versi 2A liher Anordnung die wichtigsten Ergebnisse Da s beitérversicherung im allgemeinen, als auch der Kran en-, Unfall- und Jnvalidenversicherung insbesondere enthalten. A Außer den oben genannten Schriften sind in neuen, D auf die Gegenwart ergänzten Auflagen hergestellt worden: er Leitfaden zur Arbeiterversicherung des Deutschen E (10. Ausgabe) vom Geheimen Regierungsrat Dr. Jager mit einer internationalen Uebersiht über den Stand der Arbeiter- versicherung in Europa (bis 1900), und die P R on Laß-Zahn „Einrichtung und Wirkung der deutschen E f ur ott M (3. Ausgabe) mit einem den neuesten Stan f Geseßgebung (vom Negierun; srat, Professor Dr. Laß) un Statistik (vom Negierungsrat Dr. Klein) umfassenden ange. Sämtliche Schriften sind im Verlage von A. Asher u. Co., Berlin W., Unter den Linden 13, erschienen. Sie dürften sih besonders zur Verbreitung unter den Versicherten und den mit der Durchführung der Arbeiterversicherungsgeseße betrauten Organen eignen, um ein richtiges Verständnis für die soziale und volkswirtschaftliche Bedeutung der Arbeiter- versicherung in immer weiteren Kreisen der Bevölkerung zu an Atlas wird der Juninummer des Reichs - Arbeits- blatts beigegeben werden. Er erscheint, wie dieses, in Carl Heymanns Verlag in Berlin, Mauerstraße Nr. 44, und ist Lum Preise von 50 Z im Buchhandel zu haben.

Jm Monat April d. J. sind auf deutschen Eisen- ea a —- ausschließlich der bayerishen und der Bahnen mit weniger als 50 km Betriebslänge 17 Entgleisungen auf freier Bahn (davon 12 bei e oe Ban 10 Entgleisungen in Stationen (davon keine bei Personenzügen), 1 HU- sammenstoß auf freier Bahn (bei Güterzügen) und 6 Zu- jammenstöße in Stationen (davon 2 bei Personenzügen) vor- gekommen. Dabei wurden 1 fremde Person getötet, 1 Netsender und 4 Bahnbedienstete verleßt.

Der Botschafter der Französishen Republik G. Bihourd hat Berlin aen Wihrodd seiner Abwesenheit führt der interimistishe Erste Sekretär, Botschaftsrat Thiébaut die Geschäfte der Botschaft.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M.S. „Jaguar“ gestern in Schanghai eingetroffen. u : 5 Der Ablösungstransport für S. M. S. „Condor ist mit dem Dampfer „Gera“ gestern in Melbourne an- gekommen und seßt am 11. Juni die Reise nah Sydney fort.

Sachsen.

Seine Majestät der König hat den größten Teil des estrigen Tages außer Bett zugebraht. Das Befinden Seiner Majestät ist im allgemeinen zufriedenstellend ; die Nacht war aber durch Hustenreiz und Kurzatmigkeit wieder mehrfach gestört. | M E :

Jn der amtlihen „Leipziger Zeitung“ wird ein Ministerialerlaß an die Kreishauptmannschaft in Leipzig veröffentliht, nah dem das Ministerium des Znnern die Beschwerde des Vorstandes der Leipziger Ortsfkrankenkasse und der Vereinigung der bisherigen Distriktsärzte gegen die die ärztliche Metibraung der Kassenmitglieder betreffenden Verordnungen der Kreishauptmannschaft nicht für beachtens- wert gefunden hat. Das Ministerium könne nicht finden, daß die Kreishauptmannschaft von ihrer Befugnis einen mit dem Geseze nicht im Einklang stchenden Gebrauch gemacht habe.

Württemberg.

Die Kammer der Standesherren verwies gestern, wie „W. T. B.* berichtet, den von dem Erbprinzen zu Loewen- tein-Wertheim-Rosenberg und Genossen eingebrachten Schulgeseßentwurf an die Volks\hulkommission mit dem Auf- trage, zu untersuhen, ob nicht in dem vom Hause früher {hon ange- nommenen ersten Artikel der Schulgeseßnovelle weitere Verbesserungen eingefügt werden könnten.

Sachsen-Weimar-Eisenach. : Der Geburtstag Seiner Königlichen Hoheit des Gro ß- herzogs wurde heute im ganzen Lande in der üblichen Weise festlih begangen. Deutsche Kolonien, Der Kaiserliße Gouverneur von Deutsh-Südwestafrika, Oberst Leutwein meldet, wie „W. T. B.“ berihtet, aus Otjosasu vom 8. Juni: Von der Hauptabteilung sind die 7,, 10. und 11. Kompagnie, die 4., 5, und 6. Batterie, die Maschinengewehrabteilung Dürr mit 4 Geschüßen und die Funkentelegraphie noch bei Otjofasu. Die Witboiabteilung ist heute zur Aufklärung gegen die Linie Osire—Okahitua vor- geschickt; sie soll fleidiieiti Verbindung mit Estorff aufnehmen. Die 5. Kompagnie ist as Ofkfatumba vorgeschoben.

/ Desterreich-Ungarn.

| ichsft ister von Pitreich- hat sich, dem T S N en Getole von Generalstabs- offizieren und in Begleitung des Handle ers A J) on ieronymi nah Dios-Gyöór zur Besichtigung der n en F alien Eisen- und Stahlwerke begeben, in denen die e standteile der neuen Kanonen und der Panzerplatten für di

neuen Kriegsschiffe hergestellt werden sollen.

Großbritannien und Frland.

ä i B.“ meldet, der Im Unterhause erklärte gestern, wie „W. T. ; Staatssekretär des Krieg8amts Brodrick auf eine ae 8 die Negierung nit E tige, nah Kabul E ; t: f zu senden. Bei der S über den Etat des I L AEN Amts besprah Sir Charles Dilke die erwa Ang des Congostaates und fragte, ob ad A E E E belgishen Regierung zugegebenen LTatsachen n Bu N ge kommen sei, alle Schwierigkeiten zu beseitigen un E, egierung zu zwingen, durch stärkere Maßregeln als einfache aa E M Depeschen den Skandal aus der Welt zu schaffen. Verschie n Nedner unterzogen die im Congostaate verübten N un die Verleßung der Rechte der daselbst Handel E ien Staatsangehörigen einer Besprehung. Einige regten eine e 29 nationale Konferenz an, andere die Errichtung einer fonsularen s - sprechung. Der Unterstaatssekretär des Auswärtigen Earl Percy A merkte, die gehaltenen Reden sprächen sich zu Gunsten BET Yan er Negierung angenommenen eti aus; diese Politik sei niht so sehr die eigene Politik der Regierung, als vielmehr die Politik des Unterhauses. Lord Percy wies auf die Einhelligkeit und Spontaneität hin, die in England “dur die furhtbaren An- klagen seitens der lange Zeit im Congogebiet sich Q haltenden Missionare und Handeltreibenden hervorgerufen seien, un führte aus: „In erster Linie hat die Regierung die Tatsachen auf ihren Wert hin geprüft und festgestellt in der Annahme, daß die Congoregierung im eigenen Interesse anerkennen werde, daß sie einen zwingenden Grund für eine ershöpfende Untersuchung bildeten. In dieser Vorausseßung haben wir uns getäuscht; denn die Congoregierung ließ sich sogar O Beweggründe kommerzieller Se suht denen unterzushieben, die die Klagen vorbrachten, un

nannte die vorgebrahten Klagen einen Verleumdungsfeld- zug. Demienigen, der auch nur die geringste Kenntnis von der englishen Politik hat, muß der Gedanke, daß wir dur solche Beweggründe in unserm Handeln bestimmt würden, einfa lächerlich erscheinen. Wir haben nur aus der Ueberzeugung gehandelt, daß die Unterzeichnung einer internationalen Konvention die Unterzeichner ver- pflichte, nah gewissen festgelegten Grundsäßen zu handeln, und so- wohl dem einzelnen Unterzeichner wie allen insgesamt die Verpflichtung auferlege, darauf zu ahten, daß diese Grundsäße angewandt würden. Es ist wahr, fuhr Lord Percy fort, daß England nicht den ihm zukommenden Anteil an der Steigerung des Handels des Congostaates genossen hat, aber andere Staaten sind in ihrer Wohlfahrt sogar mit noch größerer Schnelligkeit gestiegen, ohne daß sie bei uns Gefühle kommerzieller Gisersuht erregten, und wo unsere Gefühle erregt wurden, geschah dies, weil unfer Handel durch besondere Tarife ausgeschlossen worden war. Zur Beurteilung unserer Politik muß man insbesondere zweierlei in Crwägung ziehen : Erstens haben wir die spezielle Verantwortlichkeit oder das Recht der Intervention in Angelegenheiten des Congostaates beansprucht. . Was die Haltung anderer Mächte betrifft, so bemerke ih, daß die italienishe, amerikanis@e ünd türkische Regierung sämtli versichert haben, daß fie unjere Vorstellungen in ernste Erwägungen zögen, aber ich fürhte, die übrigen Regierungen hegen die uns ganz unverständlihe Ansicht, daß ihre materiellen Interessen in dem Congobecken niht genügten, um eine aktive Teilnahme zu rehtfertigen. Die zweite Erwägung ist die, daß die Lage dur den Charakter der [eßten Antwort der Congoregierung verändert ist. Leßtere versichert uns, daß sie bereit sei, anzuerkennen, daß die An- \{uldigung des Konsuls Casement einen starken Grund für eine Untersuchung bildet, und daß sie gewillt ist, die Untersuchung zu fördern. Das ist ein befriedigender Beweis dafür, h unsere Vorstellungen nicht ohne Wirkung geblieben find.“ Der Unterstaatssekretär zählte sodann die Schritte auf, die die Congoregierung bisher zur Sicherung einer Re- form der Verwaltung getan habe, und fügte hinzu, er behaupte nicht, daß diese Schritte irgendwie dem entsprähen, was man erwarten könne. Beispielsweise sei auf die Handelsrehte Englands und Guropas überhaupt keine Rüdsiht genommen worden. „Wir sind“, fuhr Lord Percy fort, „vollkommen gewillt, mit Zustimmung der Mächte, unsere eigene Handhabung bezüglich der Konzessionen in unseren Gebieten dem Haager Tribunal zu unterbreiten, und befinden uns in freundlihem Metnungsaustaush mit der französishen Ne- gierung, nicht nur zum Zwecke der Regelung individueller und pri- vater Ansprüche von englischen und franzöfishen Firmen, fondern au zum Zwecke der Erlangung einer befriedigenden Auslegung der Bedeutung der Freihandelsbestimmungen der Berliner Congoakte. Wenn wir hiermit Erfolg haben, fo hoffe ih, daß der gänzlich ungerechtfertigte Verdacht der Congoregierung hinsihtlich unseres Appells wird beseitigt werden. Ueber den Charakter und den Umfang der beabsihtigten Untersuhung find wir noch im unklaren. Wenn fie sich auf die n dem Bericht des Konsuls Casement enthaltenen Anklagen beschränken, oder wenn die Untersuhungskommission aus Personen zusammengeseßt sein follte, die zur Congoregierung Beziehungen haben, würde man zu der- jelben kein Vertrauen haben können. Die britishe Regierung ist ge- willt, die Namen ‘der Personen und andere Informationen bezüglich der Anklagen zu geben, vorausgesetzt, daß hinlängliche Sicherheit dafür vorhanden ist, daß auf die Zeugen kein |Druck ausgeübt und Ver-

(und verhindert wird und daß die Zusammenseßung des Unter-

erscheint.“ Der Untec- „Der internationale Charakter der Asffo- ziation, die dem gegenwärtigen Congostaat vorhergegangen ist, ist lange verschwunden. Jet ist der Congostaat in den Augen unzähliger Eingeborenen der Mandatar Europas und das einzige Muster christlicher Moralität. Was steht auf dem Spiel, falls diese Stellung mißbraucht und das Vertrauen verraten wird? Es ist dies nicht eine Frage der Existenz oder der Souveränität eines Staates, sondern eine Frage des guten Nufs Europas und des christ- lihen Glaubens. Jn dieser Ueberzeugung haben wir ebensowohl an die Regierungen Europas wie an die Verwalter des Congostaates appelliert und hoffen, daß die Verwalter sich der Untersuchung unter- ziehen werden, die fie feierlich und öffentlih angekündigt haben.

Frankrei.

In der gestrigen Sißung des Senats brachte, wie „W. T. B.“ meldet, Goulaine (Nechte) eine Interpellation ein über die Unruhen aus Anlaß des Ausstandes in Lorient und be- hauptete, die Shwäche der Negierung habe die gewerbsmäßigen Aufheger ermutigt; der Ausftand breche in den Häfen jedesmal aus, wenn si der Marineminister Pelletan, eskortiert von der roten Fahne, dorthin begebe. Delobeau (Republikaner) führte aus, die dortigen Unruhen seien eine Folge der sozialistisch au#gefallenen Gemeinderats ahl; er verlange, die Regierung möge Maßregeln für die Sicherheit der Ruhe und Ordnung ergreifen. Der Miinisterpräsident Combes er- klärte, die Regierung habe nichts verabsäumt, die Freiheit der Arbeit zu s{üßen und für die Sicherheit der Person und des Eigentums zu sorgen unter voller Wahrung des Rechts des Ausstandes. Der Minister verlas sodann die dem Präfekten erteilten An- weisungen und fügte hinzu, die Angaben über die Ruhestörungen seien übertrieben worden. Er spra sich entschieden mißbilligend über alle die vorgekommenen Ruhestörungen aus und warf den Freunden der Kongregationen vor, die Bevölkerung den

uhungs8ausschusses uns vertrauenswert

staats\ekretär |chloß:

s'Stimmen eine von dem Ministerpräsidenten gebilligte Tages- R O U as in der es heißt: Im Vertrauen Aa Q die Régierung es-verstéhen werde, der Freiheit der Arbeit M E Rechte zum Ausstande Achtung zu verschaffen, sowie für die F e und die Sicherheit der Person n des Gigentums zu forgen, billige die Erklärungen der Regierung. i e Bie Be ate nahm in der e agel ung einen Geseßentwurf an, nach dem das N Lug f uter E rungsgeseß auf alle Zweige der Handelsbetriebe ausgedehnt werden foll, und fodann einen Antrag, die Regierung zu ersuchen, einen Gesey- entwurf vorzulegen, nah dem dieses Geseßy auch für die ländlichen Arbeiter gelten solle, In der Abendsißung - ersuhte der Deputierte ressensó um Auskunft über die jüngsten Meta se in Armenien. Er tadelte das Vorgehen der türkishen MRegierung und \prah die Hoffnung aus, daß die Mächte eine Erneuerung der Greuels« taten von 1894 nit zulassen würden. Vorstellungen machten keinen Eindruck auf den Sultan; man solle daher, da man auf die Mit- wirkung Englands und MRußlands rechnen könne, eine Flottens demonstration vornehmen, um den Untergang der armenischen Nation zu verhindern. Der Meilen des Auêwärtigen Delcasss erwiderte, S, Bestrebungen seien immer auf die Ausführung des erliner Vertrages bezügli}Þ Armeniens gerichtet gewesen: Es habe in Sassun, ebenso wie England und Rußland, ein Konsulat errihtet. Jhren vereinten Bemühungen sei es oft geglückt, die Ordnung in Armenien aufrechtzuerhalten. Der Minister erinnerte an die Entsendung einer Gesandtschaft, die zus. friedenstellende Erfolge erzielt habe, und verlas einen Bericht des französischen Botschafters, worin festgestellt wird, daß die Lage der von 1894 nicht gleih sei. Ortschaften seien zerstört, ihre Ein- wohner hingemordet worden; es sei aber unmöglih, den Umfang; des Unheils anzugeben, dessen Bedeutung übertrieben sein müsse. Die Anwesenheit der französishen Konsuln auf dem Schauplaße der Ruhestörungen sei von wohltuender Wirkung gewesen. Der Bericht habe geschlossen, man müsse eine Ergänzung der Nachrichten abwarten, um auf die Pforte zu wirken. England und Rußland hätten ähnliche Berichte erhalten. Wenn man noch nicht Zwangs- maßnahmen ergreifen könne, so müsse man wenigstens bedauern, daß die Pforte, indem sie den Armeniern Reformen verweigere, thnen nur, so zu sagen, eine einzige Zuflucht lasse, nämlich die, zum Aufstande aufs zurufen. Der Minister tadelte sodann das militärische Vorgehen der Türkei und erklärte, er habe die Konsuln angewiesen, die Armenier zu beshüßen sowie den Botschafter, nah wie vor im Einvernehmen mit seinen Kollegen zu handeln, um die Pforte an ihre Pflicht zu erinnern. Schließlich sprach er die Hoffuung aus, die Pforte werde erkennen, daß sie sich weder in Mazedonien noch in Armenien ihren Verpflichtungen ungestraft entziehen könne. Schließlih nahm die Kammer die Militärvorlage bis zum Artikel 11 an. Die Budgetkommission der Deputiertenkammer er- örterte gestern den außerordentlihen Kolonialkredit von 25 Millionen Francs, der für die Vollendung der Befestigungsarbeiten in Indochina, für verschiedene Flottenstüßpunkte sowie für die er- forderlihen Besaßungstruppen bestimmt ijt. Eine Million wird für den Wiederaufbau und die Neuausrüstung des jüngst durch die Ex- plosion zerstörten Munitionsmagazins îin Diego Suarez verwendet

werden. Ftalien.

Die „Agenzia Stefani“ veröffentlicht folgende Note:

Da haufig Artikel italienisher Zeitungen, die cine Beurteilung der auswärtigen Politik enthalten, im Auslande als indirekte Kund- gebung der Meinung der Negierung aufgefaßt werden, muß wiederholt festgestellt werden, daß in Sachen der auswärtigen Politik“ die ita- lienishe Regierung als Ausdruck ‘ihrer Meinung nur die amtlihen Mitteilungen und die im Parlament gegebenen Erklärungen L

Der König hat, der „Tribuna“ zufolge, gestern ein Dekret unterzeichnet, dur das die von dem Botschafter in St. Petersburg Grafen Morra di Lavriano erbetene Pensionierung genehmigt wird.

Spanien.

In der Deputiertenkammer griff gestern, wie „W. T. B.“ berihtet, Salmeron den König an, der während der leßten Stunden der Königin Isabella auf Reisen seinem Vergnügen nach- gegangen sei, und erwähnte die Erklärung des Grafen Nomanones, daß Spanien dem Dreibund angehört habe. _In bezug auf Marokko erklärte der Nedner, daß Frankreih überall den Fortschritt, die Liebe und die Humanität verbreite und seine gegen- wärtige Aufgabe in Marokko erfüllen werde. Der Ministerpräsident Maura wies die Angriffe Salmerons zurück. Die Reise des Königs habe einen Ausbruch der Gefühle der Monarchisten hervor- gerufen. Der Ministerpräsident bestritt die Richtigkeit der Erklärungen des GrafenNomanones über den Eintritt Spaniens in den Dreibund und wies darauf. hin, daß Spanien im Auslande sehr geachtet sei. Auf die Bemerkung Salm erons, daß Spanien grob sein werde, wenn es eine Republik sei, bemerkte der Ministerpräsident Maura: „Die Republik hat jedenfalls eines gegen sich, das ist die Erinnerung an 1873.* Diese Worte riefen großen Lärm hervor. Die Nepubli- kaner protestierten laut. Da der Lârm andauerte, hob der Präsident die Sitzung auf.

Türkei.

Aus Konstantinopel meldet das Wiener „Telegr.- Korresp.-Bureau“, der Kommandant des anen Mittel- meergeschwaders, Vizeadmiral Go urdon sei gestern mit seinem Stabe an Bord des Kreuzers „Linois“ dort eingetroffen und im Namen des Sultans vom Vizeadmiral Hus ni Pascha und dem Einführer -des diplomatishen Korps Galib Bei begrüßt worden. Der Vizeadmiral Gourdon werde heute vom Sultan empfangen werden; morgen finde im Yildizs palast zu Ehren der französishen Gäste ein Diner statt; ihre Abreise erfolge -wahrscheinlih am Montag.

Bulgarien,

Zn betreff der Feststellung der Donaugrenze zwishen Rumänien und Bulgarien hat die Zee Regierung, der „Frankfurter Zeitung“ zufolge, die rumänishen Vorschläge angenommen. Der Talweg wird dauernd festgestellt; etwaige eränderungen des Strom- bettes werden von 10 zu 10 Jahren revidiert, Fünf rumänische Jnseln gehen an Bulgarien und aht bulgarishe Jnseln an Rumänien über. . |

Die Vertreter der inneren mazedonischen Organi- sation in Sofia veröffentlichen eine A in der sie jede Teilnahme der Organisation an dem Anschlag auf dié Eisenbahn bei Gewgheli entshieden in Abrede stellen.

Amerika.

Der Staatssekretär Hay hat, wie dem „W.-T.-B.“- aus Washington mitgeteilt wird, dem amerikanishen Konsul in Tanger telegraphisch die Weisung erteilt, nihts zu tun, was die Vereinigten Staaten engagieren könne, in irgend einer Weise den marokkanishen Räubern Pan obains zu verbürgen oder was so viel bedeute, als ob die ereinigten Staaten Räuberei und Erpressungen in Marokko als zu Recht bestehend anerkennen würden. 20. i

Die Alhrer der republikanischen Partei een sih dahin, an Stelle des verstorbenen Senators Quay den Attorney-

Widerstand gegen das Gese elehrt zu haben. Na den Erwiderungen T ainarietlen ins Chaimaillards, die der

Regierung vorwarfen, die Ruhestörer zu ermutigen, wurde mit 168

general Knox als Kandidaten für die Senatswahl in Pennsylvanien aufzustellen.

s Oel e man s\ich d N na HN och dur

S und ihren -V

[was in der K

Beteiligung an den

Der Admiral Sigsbee hat, nah einer Meldung

„Reuterschen Bureaus“ au gemeldet, daß alle

Den M offen E

Lösung eingetreten, waltung, die für das strit

Ein Telegramm des General Kaiser vom 8. d. M. berichtet, dem „W. T. Y.“ zufolge: Am 7. Junt gegen 1 Uhr Nachmittags Geschwader an der Westküste der Liautunghalbinfel, anfangs aus 6 Schiffen bestand und später

Das Geschwader kreuzte an

von Kaitshou und Seniutschen; es richtet Gegen 7 Uhr hörte das und das Geschwader entfernte sich in südlicher erlitten weder Verluste noh Materialschaden.

Ein weiteres Telegrainm des

russishen Stellungen.

meldet: Am 7. Juni erschienen Morgens füdlich von Gua Sentiutschen, und seßten Landung E statt. N uppieren i le japani A Werst von Taschaho. Am 7.

hatten keine Verluste. Vorposten

die Russen Unter sih zurückzuziehen.

wurden verwundet. -— Abteilung, die Saimatsi starken japanischen Abteil

Üebermaht der Gegner langsam zum russisher Seite wurden 2 Öffiziere verwundet und gegen 100 Mann

getötet und verwundet.

_Dem „Reutershen Bureau“ wird aus es jeten nur zwei unbewaffnete Matrosen zum Schuße

der Gemahlin des belgish

Amerikanerin sei, gelandet worden.

gegenwärtig in Fez. Befehl erhalten, nah

Fz gungen Ra i sulis. ;

äfen von San

Die Revolution sei been

ie die „Agence Havas“ aus Rio de

ist die Porta Me Fra e in ein Sta an

Pulandian bis Tandsiafa Junt rückte eine japanische aus etwa 2 Kompagnien Infanterie und einer Eska Con awangttGang 30 Werst

afangou vor und bedrängte eine russi Feldwache. Aus Ualiunda eilten Freiwillige und 1 Kompagnie zur Hilfe herbei. Der Angriff der Japaner Offizier und mehrere Mann von ihnen w

üßungen erhielten, wurden die Japaner genötigt,

n dem Gefecht, das bis 7 Uhr Abends dauerte, fielen auf russisher Seite ein Offizier und zwei Mann, 5 Mann An demselben Tage wurde

Die Truppen des Sultans hätten

s Monte Domin et.

tige Gebiet eingeseßt werden solle. Asien.

Bombard Nichtung.

6 feindliche ndstatun, Boote aus.

chen Truppen in

wurde abgeschlagen.

en auf der großen Straße nah

Als aber nah 1 Uhr Nachmittags

die russische beseßt hielt, von einer etwa eine Brigade ung angegriffen und zog sich vor der inschuilinpaß zurückl. Auf

Afrika. Tanger gemeldet,

en Gesandten, die eine geborene Der Gesandte weile

zu gehen; das sei eine der Bedin-

Parlamentarische Nachrichten.

Der Schlußbericht über die tags befindet sih in der Ersten

Jn der heutigen welcher der Staatssekretär Graf von Posadowsky zweite Lesung des

wiederaufgenommen. Abg. I raeger (fr. Volkép

Trimborn über die ablebnende Haltung der Regierung und die des-

halb gebotene Preisgabe der die Worte zusammenfassen : Worten sind {hon die

Zentrum gefallen, mit der ie Entwikelungsgeschichte Parteien ist durch eine Reihe zu den erfreulicsten Errungens, Auh hier soll es wieder Mehrheit muß ih fügen ; recht herausgebildet, stare Teil sei und zu \{chwächere zu gehorchen habe. Kaufmannsgerichten ih

Reichstag wenden; es wird ist Weib“, sfondern:

der staatlihe Richter; das ist Einführung solher Sonder- sih stets als ein Führer auf

er ist ja auch bisher für das

rauen unter den kaufmännishen An wissen Zweigen der kaufmännischen

Frauen sogar in der Mehrheit. und inánd

rokuristen ehilfenverein, rauenelements legt ‘als Triebfeder Konkurrenzneid t gn Î ein

erihte fällen

i ben die it der Versagung des

sollen, einer Differenz

eutshe Reichstag ste

zu begründen ; 81e Jjubeo ! Nirgends i

ommission vorgebr ganz unzulänglihen “Mitteln.

die Regierung fürchte, Sntgegenkommens noch

Srauen ein Nechtstitel

veiter, daß die Frauen aus u den Kaufmannsgerichten auch

t Geseßentwurfs, mannsgerichte, fortgeseßt und die Diskussion S8 9a und 12 (Wahlreht der Frauen und Wähleralter)

{chönsten Hoffnungen, Erwartungen und sichten zu Grabe getragen worden.

Regierung ein Kompromiß abzuschließen.

es hat sich eine Art Gewohnheits- anzunehmen, befehlen , Weshalb nun aber gerade fügen antwortung abnehmen? Die Klagen der Unzufriedenen, Enttäuschten werden sich dann nicht gegen die Regierung, sondern gegen den nit heißen : | „Schwachhetrt, Was ist ‘denn Zweck und Ziel der sozialpolitishen Bewegung? Aus- Mets der Stärke- und Interessenverhältnisse ; Schuß der Shwadhen. ichter, hervorgegangen aus der Wahl der Interessenten selbst, sind notwendigerweise mit einem viel größeren Vertrauer umkleidet, als

und Standesgerichte. dem Wege zu dieser Erkenntnis erwiesen ;

en dieser Damen gegenü als die dämlicheren zu gelten habén. “erra bes E ee T i l ekämpft un ogar n ttlihe Qualifikation der weiblichen Handlungsgehil seiner Handlungsweise an den Reichstag ofen den Konkurrenzneid ' dar. ba weiblihen Angestellten vornehmlih zu

ünftel aller Angestellten den Urteilen, mit dem größten Mißtrauen gegenübersteht. zwischen Gründe zu überzeugen oder zu widerlegen, ft doch den verbündeten Regierun ertretern - volllommen | solche Behandlung auh von den verbündeten Regierungen erwarten; aber diese haben nit einmal einen Versu gemackt, man t einfa „auf und erklärt : Hoc volo, t ein Grund für thr Verhalten

die Frauen könnten auf Grund ihres ersten mehr verlangen. Wahlen zu den Kaufmannsg zur Uébertragung des politischen Wahlrechts gegeben werden? Aber vielleicht rie

gestrige Sißung des R eihs- Beilage.

(95.) Sitzung des e Attaga, des Jnnern, Staatsminister Dr. -Wehner beiwohnte, wurde die betreffend Kauf- über die

): Die Rede unseres verehrten Kollegen

Kommissionsbes{chlü}se läßt sich in „Es geht au so!“ Mit diesen Es hat Herrn Trimborn und dem

unserer Geseßgebung und unserer bon Kompromifsen markiert, die nicht chaften des Parlamentarismus zählen. heißen: der Reichstag und seine

der als der bei diesen der Regierung die Ver-

daß die Negierung der Reichstag

und

„Schwachheit, dein Name dein Name is Reichstag!“

ein Hauptrectfertigungsgrund für die

Herx Trimborn hat aktive und passive Wahlreht der estellten eingetreten. Lätigkeit befinden Es gibt auch weibliche rokuristen, er werden manhe männlichen Cin kaufmännischer die Konkurrenz des qischeut hat, die en anzugreifen, einer Eingabe Unter diesem

in

Frauenstimmrechts wird nur erreicht, welche die Kaufmanns-

gleihberechtigten Faktoren fut

und

en leich. Man sollte also din

thre Stellung entdecken ;

u Versu mit

annehmen,

acht wurde, war ein

Höchstens läßt sich

Aber wie foll durch die en für die

n die egreranasn auch dem Zugeständnis des Wahlrechts

des Cristi, nah Washington o jeßt für

Janeiro berichtet, dium der friedlichen | Die preche von einer gemischten Ver-

s Kuropatkin an den

ersien ein japanisches das beträchilich verstärkt wurde. der Küste und beschoß diese westlich e das Feuer auf die ent auf, ie Russen

Generals Kuropatkin

Schiffe um 8 Uhr 29 Werst südwestlich von ; l Sechs andere Schiffe be- gannen die Küfte bei Seniutshen und die Stadt zu beschießen. Eine Südlich von der russischen Stellung iner Ausdehnung n im ‘Tale des Abteilung, die dron bestand, von nordwestlich in das Gebiet von he, aus Kosaken bestehende

Ein urden getötet; die Nussen An demselben Tage wurden und Feldwach Liaujang vom M bedrängt.

russische

hause zurückehren :

den

glaube, vorgetragen zu haben als Negierungen darauf best

fißer erheblih beschränkt

Müller - Meiningen wa empfohlenen Kommissior der Kommission rennen, ‘das

zum Teil niht unwesen Geseßgebung

auszukommen.

zustande gekommen.

immer nah!) Ih frag

genug, um das auch

eigentlißen Träger der hat fklipp und fklar z

Sie do nicht, daß

des Hauses der Abg

werde. Gemeinden der chweig erhielten.

Cin geschlossenen Staatsvertrag

Alten gern“, sondern diesen das Materielle der vorliegenden Frage streiten wir bier die Gründe für die Kommis meine Gegner. ß wir das 30 Jahre heraufseßen fol

wir der Regierung überlassen. | wiegend genug, das ganze Geseh Peru zu bringen. Der Abg.

N folgten, 0 ; wird auch der Vorredner Auch die Regierung hat Konzessionen

angewiesen.

bei allen sozialen Gesetzen:

Dr. Schönstedt beiwoh des Gesehentwurfs, Landesgrenze gegen das längs der Provinz Hannover. Abg. Dr. Arendt (fr. kons.) spri die Grenze zwischen Preußen und dem

Abg. Hausmann (nl.) Agrarkommission zu überweisen.

Das Haus beschließt demgemäß. (Schluß des Blattes.)

sekretärspoften oder gar zur Würde werden. Wir stehen ja allerdings, wie die zeugen, inmitten einer niht mehr zurückzustauenden stehen die weiblichen Angestellten vor Ihnen und HicRhodus, hic salta! Springen Sie, Tee ! Der Reichstag aber, der schon einen halben Anlauf

Frauen aus anderen Ländern, werden dieses P E und „Wir

ört;

ehen, da

werden. Dieser

rf_mix A

18beshluß vo

tlichen

Uet

wir überhaupt

e die Unke:

niht? In Ihrem Herzen denken Sie: mit dein Kowmpromißantrage zustande käme!

etnzugestehen.

sozialen u erkennen

Punkte nicht beseitigt werden, das ganze Geseß sceitert. Glauben die Negierung nah ein wenn dies Geseß jeßt niht zustande kommt.

(Schluß des Blattes.)

Auf der Tagesordnung der heutigen (79.) Sißung

eordneten,

Her

Abg. Hausmann (nl.) bemängelt an der Vorlage, daß manche Provinz Hannover bei dieser Grenzregulierun srine Bodenfläche abtreten sollten, als fie als Ersaß von Braun-

Regierungskommissar

und bittet um

genommen

erkäuferin längst ergraut fein. : Ich habe die Rede des Abg. Träger niht „von Zeit zu Zeit hör? ih Alten hôr? ih immer gern.

sionsvorschläge viellei

würden

: Punkten, z. B. der Einwohnerzahl für die Errichtung von Kaufmannsgerichten usw. Wir sind nun einmal auf Kompromisse mit dem dem steten

Nur auf diesem Wege ist die l j Hâtten die foziale Geseßgebung Wir müssen uns eben verständigen (Zuruf links:

stets

die bürgerlihen Parteien sind die Gesetzgebung.

nte, stand zunächst die erste L betreffend die

cht den Wunsch aus, daß au

beantragt

des Kanzlers zugelassen zu Frauenkongresse in Berlin be- rauenbewegung ; hier

agen zum Reichstag

Punkt ist aber nit \{wer- wenkung dem warm r. Ja, wenn Sie jeßt Sie ins Verderben niht verkennen können. gemacht, und zwar in sieben in der Herabsetzung

von

anderen Faktor der „Nein* ist nicht foziale Gesezgebung gesagt, so wäre zustande gekommen. Sie geben ja Wollen Sie dies Gesetz oder Wenn doch die Vorlage auch Seien Sie doch ehrlich Es ist auh hier so wie

Nein nicht

Die Regierung

gegeben, daß, wenn diese

paar Jahren wiederkommt,

welcher der Justizminister eratung Verlegung der zogtum Braunschweig

Verzogtum Anhalt berichtigt

eine

rechtfertigt kurz den abs dessen unveränderte Annahme. darauf, die Vorlage der

„Voss. Ztg.“ zufolge demn

an die Meister nit annehmen.

damer Diamantarbeit

Die Königliche Af

Gesamtsißzung, in der N aus s

sammenseßzung Kz Cas (S0,) liegt, untersucht,

sich weder aus der früh

Möglichkeit dargelegt, daß ihrer erotisch gefärbten Pa geltelltes Frauen im Vere

reichte Dr. . Lehmann: Kristallen im allgemeinen, zustandsänderungen" (Leipzig Diè“ Akademie hat

2. Juni unter dem Vorsitß ihres Sekr

gemeinschaftlich mit Doppelborat Mg, K4«4 B22 Oz7 . 20 HsO,

derjenigen des Kaliborits in Beziehung steht. bindungen wurden bisher nicht als wohl besonders das Auftreten der ersteren ist. Herr Burdach sprach über höfishen Minnesangs, Liebesromans des lyrishen Hofdichters und der

höfishen Literatur des 12. obwohl in der Form eines

„Flüssige Krista

Herrn Dr. zur Beschaffung des handschri tlichen

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung. Eine allgemeine Lohnbewegung der

Die Antwerpener Diamantarbeiter (vgl. haben sich nach einer Meldung der mittlungsvorschläge zur Beilegung des

Kunst und Wissenschaft.

Wissenschaften hielt am etàärs Herrn Vahlen eine zunächst Herr van’t Hoff eine weitere Mit- einen Untersuchungen über die ozeanischen Salzablagerungen, und zwar über und eine dem Kaliborit verwandte {aftlih mit Herrn Geiger wurde ein neues

ademie der

6 HsO, das zwi

festen litera eren Poesie

die benachbarte arabische Hofdichtung mit negyrik zu Ehren regierender oder hoh-

in mit dem

tebesroman befruhtend eingewirkt hat. Herr das von der Akademie

unterstü

1904).

botanishen Werke des Theophrast 2400 M

Das korrespondierendé Mitglied der

Klasse Herrn Alexander William Wil

vaslemere, hat ‘die Akademie am 6. Mai durch den Tod verloren.

beri tete der Geheime

egier dor

f über zwei von ihm

Akademie der Wissenschaften herausgegebene Inschriften: die eine Kornausteilungen auf der Insel Samos Ausgrabungen der Königlichen Muse altionishen

die Kopie eines der olpoi, die im

beanspruhen möchten, zu Staats-

das zum Opfer Notwendi

Heiligtum

In der Junisitzung der Archäologischen Gesellschaft von Wilamowitz-M

ungsrat

in den Sitzun

tatuts des ge zu stellen

ewi Fleischer Berlins ist der | ] ächst zu erwarten. soll eine öffentliche Versammlung stattfinden, in der die Forderungen aufgestellt werden. In Gommern beabsichtigen, wie die die Steinbruchsarbeiter, in den s

( l ( Ausstand einzutreten, falls die Steinbruchsbesitzer die Lohnskala von 39, 30 und 27 für die Stunde

„Frkf. Ztg.“ anläßlich der Ver- Ausftands mit den Amster- ern in Verbindung geseßt.

Doppelverbindung machte. Gemein- eren Lichtenstein ein de

Naturprodukte aufgefunden, wie-

den Ursprung des mittelaltcerlichen und Frauendienstes. Die Stellung konventionelle Liebesbegriff in der Jahrhunderts sind

Frankreihs und lands noch aus antiker Tradition ableiten läßt.

lle sowie Plastizität von molekulare Unilagerungen und Aggregat-

ugo Breßtl in Straßburg i. E. O hr eriale e ó

etreffend, ‘die andere, bet den en in Milet gefunden, enthaltend

In den nächsten Tagen

„Magdeb. Ztg.“ mitteilt,

Nr. 132 d. Bl.)

Bildungsverhältnisse der Kaliumpentakalziumsulfat

Doppelsulfat von der Zu- {hen Anhydrit und Syngenit

en Zusammensetzung mit Die betreffenden Ver-

als folhes wahrscheinlich

i ein Novum, das, rishen Schemas auftretend, Deutsch-

Gs wird die

orientalishen romantischen aldeyer über- ßte Werk von Professor

eine Ausgabe der bewilligt.

hysikalish-mathematischen iamsfon in High Pitfold,

! oellen- gsberihten der Königlichen

für die Genossenschaft Apollon Delphinios

at, weiht mutig zurü. die jeßt in Berlin weilen, mit dem Bewußtsein nah- Wilden sind doch bessere Menschen!“ Ehe die Wünsche der weiblichen e erfüllt find, wird wohl der blondeste Scheitel der jüngsten

Abg. Trimborn (Zentr. mit ordentliher Freude ange Ueber gar nicht. Ih cht noch besser ch bedaure sehr, daß die passive Wahlrecht auf len. Dadurch wird die Auswahl für die Bet- Die Verantwortung dafür müssen

wurden im Laufe des Monats März 8 sonen abgesondert, von diesen sind 2 gestorben,

3. bis 17. April 1

mann Berlet legte. seine eben im Druck vollendete Topographis{he Karte von Pergamon und Umgebung vor und erläuterte das die Anbauverhältnisse der Landschaft zum ersten Male darstellende Blait. Der Oberlehrer Brueckner seßte seine in der Maisi ung begonnene Interpretation des kleineren Frieses des pergamenischen Altars fort

und wies die Möglichkeit einer Rekonstruktion des ieses Nordwand des Altes nad, struktion des Frieses für die

Literatur.

Der Schriftsteller und Rektor der Technischen Stuttgart, Professor Karl Weitbrecht ist, wie meldet, gestern daselbst verstorben. Er wurde am 8. Dezember 1847 in Neuhengstett bei Calw geboren, studierte in Tübingen Theologie und war dann als Vikar in verschiedenen Aemtern tâtin. Spâäter habilitierte er sih als Privatdozent am eidgenössischen Polytehnikum in Zürich und übernahm 1893 eine Professur für Literatur und Aesthetik an der Technischen Hochschule in Stuttgart. Der Verstorbene hat si als Dichter, auch in {wäbis{cher Mundart, einen be-fonders in feiner Oetmat hochgeshäßten Namen erworben und hat größere literar- historische Werke (u. a. „Das deutshe Drama, Grundzüge seiner Aesthetik“ 1900) veröffentlicht. In die Oeffentlichkeit trat Weitbrecht

zuerst 1870 mit seinen s{wunghaften „Liedern von einem, der nicht mit darf“.

Hochschule in „W. T. B,“

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und maßregeln.

Gesundhettsftand und Gang der Volkskrankheiten.

(Aus den „Veröffentlihungen des Kaiseclichen Gesundheitsamts*, Nr, 23 vom 8. Juni 1904.)

Pest.

Aegypten. Vom 21. bis 28. Mai sind insgesamt 20 Exr- frankungen (und 10 Todesfälle) an der Pest gemeldet, davon 8 (4) im Distrikt Samallut der Provinz Minich, 3 (3) im Diftr. Dechneh der Provinz Keneh, je 2 (—) in den Distrikten B ibe h und Baliana, 2 (1) in Alexandrien, je 1 (1) in Port Said und im Distr. Tahta, 1 (—) im Distr. Magagha der Provinz Minieh.

British-Ostindien. Während der am 14. Mai abgelaufenen Woche sind in der Präsidentschaft Bombay 2584 Erkrankungen (und 2040 Todesfälle) an der Pest zur Anzeige gelangt, davon 286 (265) in der Stadt Bombay, 150 (123) im Stadt- und Hafen- gebiet von Karachi, 151 (131) in demjenigen von Jamnagar und 40 (25) im Hafengebiet von Veraval.

China. In der Nawbbarschaft von Swatau ist Mitteilung von Ende April mit Eintritt der wärmeren Jahreszeit wieder die Pest aufgetreten ; einige im Hafen von Swatau selbst vorgekommene Pesttodesfälle sollen von auswärts ein- etroffene Personen betroffen haben. In der Kreiéstadt i an (etwa 16 km von Swatau) und in Tat- hanpan (etwa 14} km von Swatau) scheint sodie Pest in größerem Umfange zu herrschen; Zeitungsnacrihten zufolge sollen in Chaoyang tägli 80 Personen der Pest erliegen. An beiden Orten haben zahlreißhe Einwohner ihre Lane aus Furcht vor der Krankheit verlassen und außerhalb der - Stadt auf freiem Felde Hütten bezogen. Dies und eine etwas größere Borsicht gegenüber toten Ratten sind die einzigen Sicherheits- maßregeln, die seitens der Bevölkerung ergriffen werden.

In dem Gebiete von Kwang-Tschou-Wan sind vom 1. bis 24. Mai 649 Todesfälle an der Pest gemeldet. Von den dortigen Europäern ist aber niemand dieser Krankheit erlegen. Aden. In der Zeit vom 14. bis 27. Mai wurden in Aden 4 vereinzelte Pestfälle in der Eingeborenenstadt festgestellt; die von Europäern bewohnten Stadtteile sind seuchenfrei geblieben. Am 30. Mai ist Aden amtlich für pestfrei erklärt worden. British-Südafrika, In Johannesburg sind vom 11. April bis 7. Mai 15 Personen an der Pest erkrankt (und 14 ge- storben), insgesamt seit dem Seuchenausbruch 121 (82), darunter 21 (9) Weiße, 4 (—) Farbige, 56 (53) Asßiaten und 40 (20) Eingeborene. Gegen Ende der ersten -Mat- woche waren in der mitten in der Stadt gelegenen Markthalle, die auch- Bureaus enthält, 2 Weiße an der Pest erkrankt, und bald darauf erkrankten 3 in der Stadt wohnende Weiße. Die Fâlle in der Markthalle sowie einer der leßtgenannten Fälle wurden auf Ansteckung durch Ratten zurückgeführt, da pestinfizierte Natten in dem Gebäude gefunden wurden. Die Halle wurde alsbald geräumt, von Grund aus desinfiziert und nah Ratten abgesucht.

Brasilien. In Para foll mit dem 1. Mai die Pest erloschen sein. Nach dem Pestberiht der Regierung, der jedoch wie darin erklärt wird auf Vollständigkeit keinen Anspru hat, haben 25 9% aller vorgekommenen Pestfälle der Lungenpest -ange- hört, eiwas über 50 °%% aller Fälle find tödlih verlaufen; Brasilianer und Europäer wurden in ziemlich gleiher Weise ergriffen. Was den Erfolg der dort ausgeführten Schußimpfungen betrifft, waren an- geblih 16 %/% der Erkrankten geimpft und 5% sogar vor mehr als zehn Tagen geimpft. 7 Aal eensland. In der am 23. April abgelaufenen Wohe sind - f l) dns 2 neue Pestfälle festgestellt, von denen 1 tödlich ver- aufen ist.

Neu-Süd-Wales. Am 22. und %5. April sind 2 neue - Pestfälle in Sydne y festgestellt. Einer der Erkrankten besißt einen

Produktenspeiher in den Belmore Markets, “woselbst / {on einige

Tage vorher Pestratten gefangen worden waren. Als der Speicher

des Erkrankten desinfiziert wurde, stellte es sih heraus, daß von 75

dort gefangenen Ratten 22 pestkrank waren.

Pest und Cholera. British-Ostindien. In Kalkutta vom 24. bis 30. April 270 Personen an der Cholera.

Cholera.

Türkei. Nach den Ausweisen Nr. 17 der Cholera Ano weitere 185 Erkrankungen (und 128 Todesfälle) anñ der Seuche estgestellt, davon 101 (83) in Basfsra, 18 (16) în Nasrieh, 7 (10) in Samawa welcher Ort aber nah dem leßten Ausweise feit dem 9. Mai cholereifrei sein foll —, 16 (12) in Remineh, 37 (5) in Hanegin und 5 (1) in Hamar, wel{her Ort seit dem 14. Mai colerafrei sein foll.

i Ma ers E A Be eman) pay E e 18. E Er- rankungen (un odesfälle) an .der olera gemeldet, a 24. Mai 91 (85). ) : E

Gelbfieber.

__ Es gelangten zur Anzeige in Rio de Janeiro vom 28. März, bis 10. April 2 Erkrankungen (und 1 Todesfall), in Merida vom 17. bis 30. April 3 (2); ferner in Barranquilla vom Todesfall und in Guayaquil vom 1. bis Im Krankenhause von Sao Sebastiao an Gelbfieber leidende Per» 5 geheilt entlassen. April sind, Zeitungsnachrichten zufolge, in Para

Absperrungs-

zufolge einer

starben in der Woche Pest und 103 an der

und 18 über den Stand

16. April 8 Todesfälle.

Vom 1. bis 30.

29 Europäer dem Gelbfieber erlegen.

Fle ckfieber. Deutsches Reih. In Duisburg iff Anfang Mai ein

Rangiermeister an Fleckfieber erkrankt und dem Krankenhause zugeführt

worden; ferner ist ein Fall am 2. J

uni bei einer im Kreiskranken-

hause zu Striegau (Reg.-Bez. Breslau) befindlidjen Arbeiterin fest- gestellt worden.

12 Pockentodesfälle gemeldet, davon

L

Podcken.

Belgien. Während der ersten Hälfte des Mai sind in Belgien 6 im Stadtbezirk Antwerpen, in der Provinz Brabant, 2 in Oftflandern und 1 im

hatten. Der Haupt-

Hennegau.