1904 / 137 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Das Mitglied des Herrenhauses, Kammerherr von Brand ist am 11. d. M. in Lauchstädt (Neumark) gestorben.

Theater und Musik.

Im Neuen Königlichen Operntheater findet morgen, Dienstag, eine Wiederholung der „Fledermaus“ statt. Die Beseßung ift die bekannte. Am Mittwoch bleibt das Theater geschlossen.

Die beiden Schillertheater haben den Mitgliedern des FnternationalenFrauenkongresses für Mittwoch (den 15. Juni, Nbends) mehrere hundert Eintrittskarten zur Verfügung gestellt. Die Direktion legt Wert darauf, den Mitgliedern des Frauenkongresses davon Kenntnis zu geben, weil es in dem Führer, den der Vorstand allen Teilnehmern am Internationalen Frauenkongreß überreicht hat, irrtümlih nicht bemerkt ift.

Die Tegernseer werden gelegentlich ihres Gastspiels im Bellealliancetheater diejenigen Stüke ihres Spielplang, auf- führen, die sich während threr diesjährigen Tournee des größten Lacherfolgs zu erfreuen hatten Den Anfang macht „Der kleine Kürassier“, eine übermütige Posse; zum Schluß folgt der originelle einaktige Scherz „Die Automatenalm“, nah einer Idee aus den Berliner „Lustigen Blättern“. Von „Kam’rad Lhmann“, mit Guido Thielscher in der Titelrolle, finden nur noch vier Vorstellungen statt.

Das Nationaltheater am Weinbergsweg, das seine Pforten am 1. September mit einer Aufführung der Oper „Die Howzeit des Figaro" eröffnet, ladet durch Säulenanschläge zu einem unpersönlihen Abonnement für 40 bezw. 20 Vorstellungen vom 18. ei Pu vas ab ein, Der Beginn des Abonnements ist hinausgeshoben worden, um durch Sliftublecuna mehrfacher Opern-

werte den Abonnenten von vornherein ein abwechselungsreihes Nes.

pertoir zu bieten. Anmeldungen werden im Bureau des Theaters, Weinbergsweg 12a —13Þb, und in den Verkaufshäusern von A. Wert- heim entgegengenommen. Die näheren Bestimmungen find in den großen Plakaten Mittwochs und Sonnabends an den An\chlagssäulen enthalten.

Mannigfaltiges. Berlin, den 13. Juni 1904.

Der gestrige erste Tag der diesjährigen Nuderregatta des Berliner Negattavereins auf dem Langen See bei Grünau war von prächtigem Sommerwetter begünstigt. Die großen Tribünen des Vereins, die Lokale, die Ufer, die verankerten und reih geschmüdckten Zillen, Dampfer und Boote waren von vielen Tausenden beseßt. An den Rennen beteiligten sh 35 hiesige und auswärtige Vereine mit einer größeren Zahl von Booten als je. Nach dem „zweiten Vierer* (Sieger „Wiking“ - Berlin) und dem „Junior- Vierer“ (Sieger „Union R.-K.“-Berlin) kam, wie „W. T. B.* meldet, gegen 44 Uhr von Berlin her die Kaiserlißhe Dampf - jaht „Alexandria * in Sicht. Brausende Hochrufe empfingen fie. An Bord befanden sich Ihre Majestäten der Kai]er, die Kaiserin, die Hofdamen Fräulein von Gersdorf und Gräfin zu Nangau, der Oberhofmarschall Graf zu Eulenburg, der Hofmarschall Graf von Zedliß und Trüßschler, der Generaladjutant von Plessen, der Generalmajor Graf von Hohenau, der Flügeladjutant Graf von S{meitow, der Stabsarzt Dr. Niedner, der Vizeoberzeremonienmeister Kammerherr von dem Knesebeck, die Admirale Staatsminister von Tirpiß, Freiherr von Senden-Bibran und Hollmann, der Minister der geistlihen 2c. Angelegenheiten Dr. Studt und der Geheime Ober- regierungsrat von Valentini. Die Jacht „Alexandria“ legte am Kaiserpavillon an; der Präsident des Negattaausschusses, Geheime Kommerzienrat Büxenstein, Herr Aßmann vom Auëschuß und der Landrat Apen sich an Bord, während die Musik die Nationalhymne spielte. Ihre Kaiserlichen und Königlichen Majestäten beobahteten nunmehr den „zweiten Einer“ (Steger Berliner R.-K. „Spreehort“) und den „zweiten Junior-Vierer“ (Sieger Nuderriege des A. T.-V. „Arminia“- Berlin). Zu dem nun folgenden „Kaiser -Vierer“ um den von Seiner Majestät dem Kaiser Friedrich gestifteten silbernen Pokal fuhr die „Alerandria" unter den begrüßenden Zurufen der Men|chenmassen zum Start und begleitete von hier die neun am Nennen teil- nehmenden Boote. Wegen Kollision erfolgte ein neuer Start. B. NR.-K. „Hellas*" gewann den Preis, Zweiter wurde R.-G. „Victoria“- Berlin, Dritter der Spindlersfelder Nuderverein. Der „Berliner Nuderklub“, der den Preis zwei Jahre lang gehalten hatte, erzielte diesmal keinen Erfolg. Nach dem „zweiten Achter“ (Sieger R.-K. „Vineta“-Potödam) folgte das Rennen um den Wanderpreis Seiner Majestät des Kaisers für akade- mische Vierer, ofen für immatrikulierte Mitglieder der akademischen Vereine. Es ftarteten 7 Boote. Das Rennen gewann, wie im vorigen Jahre, der Akad. Nuder- und Ballspielverein Han- nover, Zweiter wurde die Nuderriege des A. T.-V. „Arminia“-Berlin, Dritter der Akademishe Ruderklub-Berlin. Ihre Majestäten ließen Sich dann, wie immer, die Siegermannschasten der Kaiserpreise an Bord vorstellen, richteten freundlihe Worte an sie und händigten ihnen die Preise aus. Unter stürmischen Hurras kehrte dann die Kaiserjaht nach Berlin zurü.

Anläßlich des Jnternationalen Frauenkongresses ' veranstaltet der kunstgewerblihe Frauenverein „Bienenkorb“, der unter dem Protektorat Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen steht und dem Bunde deutscher Frauenvereine angehört, eine kfünstlerishe Ausstellung in seinen Verkaufsräumen (Lüßowstraße 75). Was die Frauen auch auf kunstgewerblihem Ge- biet zu leisten vermögen, das soll in dieser Autstellung den Besuchern vor Augen geführt werden.

Eine besondere Anziehungskraft tes morgen, Dienstag, im Garten des Reichskanzlerpalais bei der Gräfin von Bülow zum Besten des Frauen hilfs-Vereins an den deutschen See- küsten stattfindenden Wohltätigkeitsfestes wird die unter dem

atronat der Frau Elly von Siemens stehende Vergnügungsabteilung ilden. Die Direktion des Passagetheaters hat si in den Dienst der O Sache gestellt und wird durch ihre Artisten von 6—7 Uhr bends ein ebenso reihhaltiges wie originelles Programm zur Aus- führung bringen lassen. Die National Phonograph Company wird ihren Edison-Phonographen vorführen. Durch freundliches SGat- gegenkommen des Direktors Or. Lee vom Aen Garten ist ferner die berühmte Schlittenhundfamilie der Deutschen Südpolarexpedition ausgestellt, von welcher einige junge Hunde zum Verkauf bezw. zur Versteigerung gelangen sollen. Bei den ber- schiedenen Erfrishungsabteilungen sind Damen der Gesellschaft lätig. Für die musikalis@e Unterhaltung der Gäste sorgen außer verschiedenen Militärkapellen eine italienishe Mandolinen- und Gitarrentruppe und das „Berliner Liederquartett“ (Dirigent: Nudolf Fiering), das im Berliner Sängerwettstreit am 4. d. M. den ersten Preis davon- trug. Das Konzert beginnt um 5 Uhr. Nach dessen Schluß, gegen 87 Uhr, findet ein Souper an kleinen Tischen statt. (Das Kuvert mit Tishwein 10 4) Eintrittékarten zu 3 1, für Kinder 1, sind bei den Vorstandsdamen des Vercins sowie zum ermäßigten Preise von 2 4 im Warenhaus für Armee und Marine (Neustädtische Kirchstraße 4/5) und im Warenhaus für deutsche Beamte (Bunsen- straße 2) zu haben.

Das Krankentransportwesen in Berlin und seinen Vororten foll jeßt einer Neugestaltung unterzogen wekden. Der Verband für erste Hilfe (Sanitätswachen, Unfallstationen und Nettungswachen) hat zu diesem Zweck eine Kommission gebildet, in der unter dem Vor- si des Direktors Max Schlesinger, die Herren Professor George Meyer, Sanitätsrat Alexander, Kommerzienrat (Emil Jacob, Direktor B- Knobs lau, Stadtrat Kalisch, Polizeileultnant von Carnap und andere sach- verständige Personen tätig sind. Die Bauart der Wagen, die Ausbildung - des Begleitpersonals und der Fahrtarif sind Gegen- stände der Beratung. Es soll durch Verbilligung der Transportpreise auch dem weniger bemittelten Publikum die Inanspruhnahme der Wagen ermöglicht werden. Vor allem aber ist der Desinfektion der Wagen die größte Sorgfalt zuzuwenden. Es steht fest, daß zur Zeit noch Tausende von Personen, insbesondere auch Kinder, mit an- stetenden Krankheiten in ODroschken, elektrishen Bahnen und in sonst ungeeigneter Weise in die Krankenhäuser gebracht werden und daß unter diesen Umständen Leben und Gesundheit der Einwobner Berlins durch die Ansteckungsgefahr ständig bedroht find. Wenn die gewerblihen Transportunternehmer, die jeßt den Kranken- transport durchführen, dem gemeinnüßigen Unternehmen gegenüber das wünschenswerte Entgegenkommen bekunden, dürften die Arbeiten des Verbandes dem gewünschten Ziele bald entgegengeführt werden.

Der Preußische Beamtenverein in Hannover, Lebens- versicherungsverein a. G. für deutshe Beamte (eins{chließlich der Geist- lichen, Lehrer, Nehtsanwälte, der geprüften Architekten und Ingenieure, Nedakteure, Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker sowie der Priyatbeamten), hielt am 10. Juni seine XXVII. ordentlihe General- versammlung ab. Aus dem Geschäftsbericht heben wir hervor, daß der Versicherungsbestand Ende 1903 fih auf 67 746 Policen über 243 948 950 6 Kapital und 685 407,80 A jährlihe Nente stellte und im Geschäftsjahre 1903 einen reinen Zuwachs von 3325 Policen über 15 074 600 6 Kapital und 94 730,80 (6 jährliße Rente zeigte. Die Prämienreserve stieg von 61394011 4 50 -# auf 67 565 593 M 90 „. Die wirkliche Sterblichkeit ist um 52,43 9/6 hinter der erwartungs- mäßigen zurückgeblieben, sodaß die Ausgabe für Sterbefälle nur 1 525 850 A betrug, während man auf eine Ausgabe von 3207 398 4. gran sein mußte. Die Verwaltungskosten betrugen für jede 1000 46 PVersicherungskapital nur 85 4. In Prozenten der Prämieneinnahme stellten fie sich auf nur 2,05 9/, in Prozenten der Prämien- und Zinseneinnahme auf nur 1,589%/9, Diesen großen Ersparungen ent- \sprah die Höhe des Ueberschusses im Betrage von 2606 796 A 24 4. Die Jahresrechnung {ließt in Soll und Haben mit 80 623 467 M. 61 S ab.

Am 21. Mai d. J. konnten die Herbergen zur Heimat auf

ihr fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken. Clemens Theodor erthes, Staatsrechtélehrer in Bonn, ein Enkel des Wandsbeker Boten, cin intimer Freund Wicherns, gründete, wie wir der Zeit- {rift der Zentralstelle für Arbeiterwohlfahrtseinrihtungen „Concordia“ entnehmen, am 21. Mai 1854 in Bonn die erste „Herberge zur Heimat“. In der Nähe des Bahnhofs ward ein massives, dreistôckiges Haus errichtet, in dem Gast- und Vereins- zimmer, die Wohnung der Hauseltern und Shlafräume der wandernden Gesellen sowie ein Betsaal vorhanden waren. Ein Bruder aus dein Nauhen Hause zog als Hauksvater ein. Bei der Einweihung hielt Perthes die Weiherede, der ehrwürdige Ernst Moriy Arndt nahm unter den Geladenen den Ehrenplaßz ein. Der Besuch übertraf alle Erwartungen; im ersten Monat über- nachteten 161 Gesellen, in zehn Monaten waren es {on 1200. Bald wurde das Haus zu klein, 1883 wurde ein neues, größeres errichtet ; aus den 22 Betten des ersten find 86 geworden. Schuldenfrei steht das Haus da, und 21 090 Wandernde find im leßten Jahre dort ein- gekehrt. Diese Herberge zur Heimat wurde das Vorbild für alle späteren; mit Wort und Schrift wirkte Perthes für diese Sache. Zuerst langsam, dann immer schneller vermehrte sich die Zahl der Herbergen zur Heimat. Gegenwärtig bestehen im Deutschen Reiche ihrer 462 mit etra 19 000 Betten, die im Jahre 1902 insgesamt in 4 498 815 S(lafnähten an Wanderer vermietet wurden. Das sind gewaltige Zahlen, die eine Fülle praktishen Christentums und sozialer Fürsorge in sih \{chließen. Denn diese sämtlichen Herbergen

find von der Inneren Mission gegründet und werden von ih unterhalten, und der Geist evangelischen Christentums waltet in ihnen. Das will einmal sagen, daß jeder ordentlihe Durchreis willfommen ist, vom Hausyvater freundliß aufgenommen, durg Rat und unentgeltlichen Arbeitsnachweis unterstützt wird, daß keinerl; Xusbeutung oder Nötigung, etwas zu verzehren oder zu trinken, stat, findet. Zum andern wird aber auch keine Liederlichkeit und Zug, losigkeit geduldet, jeder Betrunkene wird abgewiesen, Schnaps

gänzlih ausgeschlossen, dagegen wird Bier in geringen Quantität, neben Milch, Kaffee, Limonaden und ähnlichem geboten, auch für gute Trinkwasser ist Sorge getragen. Karten- und Würfelspiel find verbotey Lärm und Unordnung wird niht geduldet. Dagegen besteht bei jed, Herberge eine Sparkasse, in der der, Hausvater auf Wunsch die E, sparnisse seiner Gäste verwahrt und gewissenhaft verwaltet. Welt, Umfang der Arbeitsnahweis angenommen hat, mag daraus ersehy, werden, daß im Jahre 1902 109 306 Herbergsgäste in Arbeit gebradt wurden. Aber der Kern dieser Arbeit ist, wie bei allen Bestrebungy/| der Inneren Mission, die religiöse Pflege. Jeden Morgen und Abey| findet eine kurze Andacht statt, an welcher \sich die Haukeltern u! das Personal beteiligen und an der auch die Gäste größtentejl teilnehmen. Zwang besteht niht, ebensowenig bei den ausgedehnterg| Sonntagsandahten um 10 Uhr, bei welhen auch Gesang nmj| Harmoniumbegleitung üblich is. Zur Ehre der Gäste fei gesagt! daß der weitaus größere Teil daran teilnimmt und daß irgend! welhe Störungen kaum vorkommen. So wird ohne jede aufdring lihe Propaganda der Geist eines christlich - deutschen Hauses

pflegt. Der Deutsche Herbergsverband mit dem Siß in Bethel hj| Bielefeld gibt seit zwanzig Jahren eine Fachzeitschrift herau: „Der Wanderer". Welcher Segen bon den Herbergen zur Heimat j den fünfzig Jahren ihres Bestehens ausgegangen ist, kann man erî ermessen, wenn man sih die Zustände vergegenwärtigt, die vor ihn Gründung in den Gast- und Lhgletlkusern herrshten. Sg Wichern hatte 1844 Bilder aus dem Treiben diefer Herbergen auf,

gedeckt. Am 28. und 29. Juni d, I. wird in Bonn ein Jubelf(

gefeiert werden.

Die 37. Hauptversammlung des Geschichte und Altertumskunde“ 4. bis 6. Juli d. J. in Hettstedt a. Harz statt.

Franz in Hettstedt am Harz erbeten.

Bei dem Festmahle dal Fluß- un)

Emden, 13. Juni. Zentralvereins für

(N15, W,) Hebung der deutschen

Kanal schiffahrt (vgl. Nr. 136 d. Bl.) wurde an Seine M,

jestät den Kaiser ein Huldigungstelegramm abgesandt, aj welches folgende telegraphische Antwort einging : : yPotsdam, 12. Juni, 12 Uhr 56 Nachmittags, Seine Majestät der Kaiser und König haben mich zu beauftragt geruht, der Wanderversammlung des Zentralvereins für Hebung dt deutschen Fluß- und Kanalschiffahrt für den freundlichen Gruß Alle höchstihren Dank auszusprechen, und lassen Seine Majestät den V ratungen des Zentralvereins und seinen Arbeiten, die von Allerhö denselben mit besonderem Interesse begleitet werden, einen gutn Erfolg wünschen. von Lucanus.

Lêmbera, 11. Junt, (W: L. B) Die Sladt Turka |

von einer Feuersbrunst heimgesucht worden, durh die bis gez M

Abend 200 Häuser zerstört wurden.

B astia (Korsika), 11. Juni. (W. T. B.) Von dem hiesiza Schwurgericht wurde heute der deutsche Untertan Tieman, der des Naubmordes an dem Deutschen Meyer in Ajacci angeklagt war, freigesprohen. Die Verhandlung dauerte vit Tage. Die Bevölkerung veranstaltete Kundgebungen für Tiemann,

Madrid, 12. Juni. (W.T. B.) In der Kirche zu Paizai Provinz Orense, plaßte eine Bombe und richtete bedeutende V wüstungen an. Drei Verhaftungen wurden vorgenommen.

Bombay, 11. Juni. (W. T. B.) Der Monsun ist pli

lih eingetreten.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene

Depeschen.

Bern, 13.. Juni. (W. T. B.) Der Bundesrat wähll den bisherigen shweizerischen Gesandten in Wien Dr. d! Claparède zum außerordentlihen Gesandten un! bevollmächtigten Minister beim Deutschen Reich un! beim Königreich Bayern.

(Fortseßung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Erft! Zweiten und Dritten Beilage.)

Theater. Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern-

haus. 127. Vorstellung. Der Evangelimann. Musßikalishes Schauspiel in 2 Aufzügen, nah einer von Dr. Leopold Florian Meißner erzählten wahren Degen yes von Wilhelm Kienzl. Anfang 7 Uhr. Neues Operntheater. Unter Leitung des Di- rektors: Gastspiel des José Ferenczy-Gnsembles. 25. Vorstellung. Die Fledermaus. Komische Operette in 3 Akten nach Meilhacs und Halévys „Neveillon“. Bearbeitet von C. Haffner und R. Genée. Musik von Johann Strauß. In Szene eseßt von J. Ferenczy. Dirigent : Kapellmeister iegfried Moriy. Anfang 7# Uhr.

Mittwod: Opernhaus und Neues Operntheater geschlossen. Ein Billettverkauf findet nicht statt.

Deutsches Theater. Dienstag: Rose Bernd. Anfang 7 Uhr.

Mittwoh: Der Meister.

Donnerstag: Die Weber.

Berliner Theater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.

Freitag, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.

Wolzogen. Mittwoch,

Blatt.

Dienstag,

Schillertheater. 0. Dienstag, Abends 8 Uhr: Ein unbeschriebenes Blatt. Lustspiel in 3 Aufzügen von Ernst von

Abends : Hierauf : Der eingebildete Krauke. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Ein unbeschriebenes

N. (FriedrichWilhelmstädtisches Theater.)

Abends 8 Uhr: :

Lustspiel in 3 Aufzügen von Gustav Davis. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Das grobe Hemd. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Das Heiratsuest. Im Garten täglih: Großes Militärkonzert.

Theater des Westens. Kantstr. 12. Bahnhof

oologisher Garten. )

m bunten Rock. Lustspiel in 3 Akten von Franz von Schönthan und Freiherrn von Schlicht.

Mittwoh, Donnerstag, Freitag und Sonnabend: Im bunten Nock.

Ueues Theater. will er fich machen. Mittwooch : Eiuen Jux will er fih machen.

Donnerstag: Einen Jux will er fich machen.

(Wallnertheater.)

8 Uhr: Der Geizige.

Dienstag, Abends 8 Uhr:

alm.

Das SHeiratsuest.

in 4 Akten von Kneisel.

Schulz, Emil Albes.)

Dienstag, Abends 8 Uhr: | Freitag: Papageno.

Große 4 Akten. Am 16. Tegernseer. Kürasfier.

Dienstag: Eineu Jux Juni:

Gastspiel Zwet i

Freitag: Einen Jux will er sich machen. Sonnabend: Einen Jux wil er sich machen.

Residenztheater. (Direktion : S. Lautenburg.) | mum Die 300 Tage. (L’enfant du Miracle.) Schwank in 3 Aften von Paul Gavault und N. Charey. Deutsch von Alfred

Mittwoch und folgende Tage: Die 300 Tage.

Bentraltheater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Gastspiel von Grete Gallus. Papageno. Schwank

Mittwoch (in erster Besetzung): (Mia Werber, Henni Wildner, Nudolf Ander, Carl

Donnerstag: Der Naub der Sabiueriunen.

Pellealliancetheater. (Unter der Direktion von Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Dienstag, Abends 7} Uhr: Kam'’rad Lehmann. us\tattungsposse mit Gesan

(Guido Thtelscher in der | der Original- Nopitäten : Hierauf: Die Automaten-Alm.

von Max Schmidt. Am 16. Juni: Tranuslateurkonzert.

Familiennachrichten.

Baron de Lorne de Saint-Ange (Berlin).

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Hauptm von Bötticher (Insterburg). Hrn. AÄmtsrid! Engel (Ober - Glogau). Hrn. Rittm? SFohanssen (Hannover). Hrn. Oberleutnant 9 von Viereck (Berlin). Î

Gestorben: Hr. Oskar von Haine (Cunner® i. Riesengeb.) Hr. Gewerbeassessor Dr. F Westphal (Berlin).

Die Geisha.

Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

und Tanz in

itelrolle.) Anstalt, Berlin 8SW, Wilhelmstraße Nr. 2.

Neun Beilagen

Dux (eins{ließlich Börsen-Beilage). (1320)

kleine

„Harzvereins fi findet in den Tagen vo, E i Anmeldungen ju Teilnahme werden spätestens bis zum 25. Juni an den Profes

Im Sommergarten: Von 6 Uhr ab: Konze

Verlobt : Frl. Magdalena Beling mit Hrn. Ar

Drudck der Norddeutschen Buhdruckerei und Verl 7

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1904 Juni Tag

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Erste Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußishen Staatsanzeiger.

Berlin, Montag, den 13. Juni C R Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

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