1904 / 141 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

S E B R E r L ETOEN I nA An E s : i

Va s A AREE aj [9 s d a0 s A C t E A) » n T t A m, s ï 4 D 7 S

Arbeiter sind zum Teil au die Konkurrenten der männlichen; troßdem ist von ‘den Gewerbegerihten nie behauptet worden, daß deshalb, weil dort nur männliche Beisiger fungieren, das Gewerbegeriht nur für einen Teil der Arbeiter gemacht sei, oder daß es bei Streitsachen weiblicher Arbeiter ungerecht entscheide.

Zweitens möchte ich dringend bitten, den Antrag Itschert anzu- nehmen. Jch würde es in der Tat für einen wesentlichen Mangel des Gesetzes halten, wenn Handlungsgehilfen, die am Orte, wo sie bisher in Stellung waren, nit anwesend sein können, oder in shwierigen Rechtsfragen der Konkurrenzklausel niht die Möglichkeit hätten, fi vor Gericht sahverständig vertreten zu lassen. Jh würde das geradezu für eine Schädigung der wirtshaftlihen Interessen dieser M a Gewerbsgehilfen halten.

Was zum Schluß den Frauenkongreß betrifft, so war es verständlich Pflicht internationaler Höflichkeit af links) wt ausgezeichnete Frauen, von denen ein Teil auf Gerabetu glänzende Leistungen auf dem Gebiete der Nächstenliebe ¿urückblicken kann, hier in Berlin gastfreundlih zu empfangen und ihnen Verständnis und Teilnahme für ihre Arbeit im Dienste menshenfreundlicher Bestrebungen zu bezeigen. Daraus folgt aber nicht, daß man mit allen Punkten ihres Programms sich ohne weiteres einverstanden erklärt; und insbesondere der Teil des Programms welcher sch mit den politishen Rehten der Frauen befaßt Kna seitens der Regierung nur cum beneficio inventarii akzeptiert Lak,

Abg. Lattmann (wirth. Vag.) erklärt, daß sei i La Fram stimmen werde, weil sie befürchte, S eie den Fall aa U E ninens E S in absehbarer Zeit eine neue ommen werde. Hoffentlich werde a Gese i p HA Da D führen. O t . von Kardorff tp.): Die Kompromißanträ L neo Diese können aber P L ban, edenfalls ist es besser, etwas als gar nichts zu machen. Ein Teil E N Freunde teilt meinen Standpunkt niht; ih Wahlrecht zu ge anon vor Jahren dafür, den Frauen das aktive i g. Zimmermann (Reformp.) bedauert die Halt - Deren die es immer verstanden habe, den E Eleiibaten jo a opf zu stoßen. Das werde in den nationalen Handlungsgehilfen- L uee bera Der Not gehorcend, nicht i riebe, werde seine Partei troßd il Rom! U I Ae Geses Ar ei troßdem für das Kompromiß U \chlicßt die Generaldiskussion. n der Spezialdiskussion beantragen die Ab : g gg. Auer R und Genossen zu § 9a, den in zweiter Mina be- [ch ossenen Ausschluß der Frauen vom passiven Wahlrecht zu A O T zu R die Abgg. Beck (Heidel- a), Henning und Trimbo 25 ¿ L sehen. g rn, statt des 25. das 30. Jahr er Antrag Auer wird gegen die Stimmen der ial- demokraten und der Linken abgelehnt, der E antrag angenommen. Danach ist auch das aktive Stimm- ret der Frauen entgegen dem Beschluß zweiter Lesung be- arent Im 12, der von dem aktiven Wahlreht handelt wird auf Antrag der Abgg. Beck-Heidelberg, Henning und Trimborn statt des 21. das 25. Jahr geseßt. / É Bei S 15, der von dem Anwalt handelt, beantragt der J g. J t\hert(Zentr.) einudga einen 8 15a, der die Zulassung ; nb ersonen, welche das Verhandeln vor Zur Förderung des Baues von Kleinbahn : A Ie geshäftsmäßig betreiben, für den Fall vorsieht, daß werden 5 Millionen Mark gefordert. Dazu liegt die Dei S N: ae einen Streit um die Konkurrenzklausel handelt, rift über die Entwickelung der nebenbahnähnlichen Klein: ind n ie Partei im Bezirk des Kaufmannsgerichts weder bahnen mit den Nachweisungen der bisher für Kleinbahn a O eine Handelsniederlassung hat oder beschäftigt ist. e Staatsbeihilfen vor. g. Dr. Semler (nl.) wiederholt seine in d iten L exichterstatter Ag. RLI E E E gegen diesen Antrag geäußerten {weren Bedenken. er zweiten Lesung | der Kommission über diese Materie i ate s Dn l bit, Itshert ed fiele Muträg iürüd. e zu erklären. Der Berichterstatter hebt u. a. hervor, daß di! A e 0s R 4 wich_ ohne Debatte ange: cihilfen für Kleinbahnen auch gegeben werden, wenn der Betris h

T Ma ) ) Je iht maschinell, sonde it Pf nommen und schließzlich in der Ge N kn mit Piérban erzoge: : Gesel in gangen ßlih der Gesamtabstimmung das Abg. Dr. Arendt (freikons.) macht, wie hon bei der erste

Í Lesung, f s ; 4 o 0) M Es folgt die erste Beratung des Gesehentwurfs zur g, darauf aufmerksam, daß die Stadt Alsleben mit ihren 3:0

Einwohnern noch immer einer Bahnverbi Fir M ee lbbu po des Geseßes, betreffend das Neichs- wortet dringend die Herstellung einer C See S E

pn j Die Forder i illi ta Et Í Abg. Dr. Spahn (Zentr.) beantragt die Annahme ohne Kom- N O E In DREAAte De E wird u Y

missionsberatung. E ‘Bad

Der Geseßentwurf wird darauf in i Fu S A I rier u vai 4 j gu ebsmitteln für die neuen Linie!

a P u r Beratung ohne | werden insgesamt 14348 000 M. Mieten und ohne Debatt

Damit ist die Tagesordnung ershö bewilligt. : g erschöpft. a L j Präsident Graf von Ballestrem s{lägt vor, die nächste SQUE N eferient dre Dee E in diess Bot

Sizung heute abend 84 Uhr abbübalten Î 4 allgemeine Erörterungen, die in der Kommission an diese Vorlag! S zur dritten & ek n ú e Vorlag i Geseyes über das Reichsshuldbuh und des Antrags des Reibskarg lers n S aa

In dritter Beratun erledigt das Haus d i ( i arauf die Gesegentwürfe, betreffend die R einer A e für das Schußgebiet Togo, und betreffend den Na h- tragsetat von 3 Millionen für das Schutz gebiet Tog So Di bd pen A nach Palime). ; olgt die dritte Beratung des Geseßentwurfs betr die Uebernahme einer Garantie de ‘in E auf eine Eisenbahn von Daresfalam nah Mrogoro. | N d I Cie wird ohne Debatte im einzelnen und in der Schlußabstimmung im ganzen nah den Beschlüssen P A die n angenommen. gleicher Weise wird in dritter Beratung der Geseß- entwurf, betreffend den Servistarif und die Rae ah pn: n S erledigt. L erstattet der Abg. Freiherr von Richthofen- M (d. kons.) Bericht über den der l odeitenamifion Na eL E H UUadA g Gröber über eine Revision des eseßes s Kommission: gsgeseßes und beantragt namens der „Der Reichstag wolle beschließen, die verbündet i OLOSLOS zeitgemäße Revision des Gefeges über Ra, n e für die bewaffnete Macht im Frieden nach der Redaktion zom h Mai 1898 baldmöglichst herbeizuführen und dabei ins- esondere“ dabin zu wirken, daß denjenigen Gemeinden, welche in Peti ai can or an Bl M gs betroffen werden, 1 l äge i ädi s e des E A E nitidit nus 4 erner eformyp.) erklärt, wolle di i QUn emen um ella etwas zu reliben: Mit 30 1 l Saa e p Wu A E unmöglich verpflegen. Oft )rde alie endi i i die O dis zu anderen e A L g. Graf von Oriola (nl): Meine Fraktion i i R einverstanden. Vielta wird die Dn A A Naturalleistung und der eigentli Ausgabe aus Kommunalsteuern dede O ist ge E zu erhalten. . Dr. Bachem (Zentr.): Die Resolution is von der K j ; Í er oms L eldeias be gefaßt worden. Es ist notwendig, daß dies auch Meine

Abg. Netti d. 2) tesolutlón stimmen A ie Abgg. Dr. Müller -Sagan r. Volksp. Si S spre&en fich gleihfalls für die Ed der Mlolution E E Die Resolution wird einstimmig angenommen.

Es folgt die dritte Lesung d v daufmannsgerihie u aa on den Abgg. Beck- Heidelberg (nl. i G. Hd und Trimborn (Zentr.) liegt d E M rag vor, durch den das passive Wahlreht auf das 30 as aktive auf das 25. Jahr erhöht werden soll. 4

gin E O erklärt der : g. Singer, daß unter der Vorausfeßung, daß das i Ges Gui O enes Vlhe: er E M e elch f ei eine Ungerechtigkeit, den weibli E das passive Wahlrecht Leriueboln, Die A ienen U e von Bülow und von Posadowsky hätten volles Verständnis BE Forderungen Her Frauen geeig: pon gelinge es diesen amen, d nne auf ihre änner ei i Cärdia lle nicht vor dem Auslande bestehen, enn R E Ln E m N cutsie Wi Regierung ersheine. Mit L in Deutschland regierungs\ähig, Î N von 21 Jahren sollten nit mitraten! Ee Wonne Bi t S ad ein Geseß à tout prix zu machen, wie es das Zentrum E S e La As ge E zu \{affen. Die Haltung ) veder gut no weise. Wenn das Geseß nicht gerung so trügen die Verantwortung die verbündeten Re- Abg. Trimborn: Wir haben den Kom i i i | 1 R promißant Zus R G La in v e. daß die Bi, Mebrheit ) ie ieder zur Erscheinung komme, sondern die richti Mehrheit sich geltend machen wir ; E ; i e d. Troß der Kompromi ä e das Geseß zegenüber den bestehenden Zuständen t N pre P L ss Bar e Wünsche hätten durch- ; inen, es noch besser sein. Das Bessere vers werfen, weil man das Gute n:cht erla i cs Vi en das ; ngen fann, i Life Ba Unvernünftigen gewesen. Awei E E geb ie gebaude atis mana fa t t t erklärt: der Verband F | gehilfen Deutschlands und de Deutsch- nationale Gehilfenverband ‘Sie hoff ß i vir Gt ee 1a N ters i Q en, daß es gelingen wird, das j i ldemokraten hab i die Vorlage abzulehnen aua Ab, Le i dir, Spiegelberg! Für das Gewerbegerid P T G iL nag Spiegel gerichtsgeseß habe j ee nit? tes Anträge oes e GON Verdienst n jeßt etwas zuslande kommt, so ist das unser bg. Dr. Müller - Meiningen: \ i M 2 gen: Durch den Ko E Be das E so verschlehtert werden, daß wir für r i s Hx P p en Gefeß haben würden. g. ng: eine Partei hat sich von v Stardrent j n ornherein auf den Antrag E den der Kompromißantrag vertritt. Ich bitte den bg. Be - Heidelberg: Ich kann es : j Mj) verstehen. frei- fun E Uen Peer N an L a CO Gia ¿ Gefe . Wir aber halten den Boden, d i baben, / : 1 en : , den wir geschaffen gebilsen rauchbar für einen Fortschritt im Interesse der Handlungs- g. Schrader (fr. Vag.): Meine F h N ): Freunde werd Gese stimmen, wenn der Kompromißantrag rid eia B

hohverehrter Herr Präsident wieder mit a

nerkennens I avre großer Sa und Geschäftskenntnis, A und Unparteilichkeit geleitet hat, I bin sicher, i spreche / aller Namen, wenn ih unserem Herrn Präsidenten un ridhtigsten, herzlihsten Dank aus\prehe. (Zustimmung.)

j räsident Graf von Ballestrem: 2 danfe dem Herrn V f “ba für die überaus freundlichen Worte, die er an mich geri n a A danke Ihnen allen noch besonders dafür, daß Sie cte

1 en so lebhaft zugestimmt haben. Ich muß bei der Erfin Va Obliegenheiten auf das Vertrauen des ganzen Hauses rednes 4 B Vertrauen hat \sich autgesprohen in Ihrer Zustimmung en orten des verehrten Herrn von Normann. Ich danke Ih L Ee herzlich; denn dies ist mir eine Belohnung für alle die Müh a L : S mit dem Amte des Präsidenten verbunden sind. Ih (ap

e alle Ende November in guter Gesundheit hier wiederzusehen. h

E Graf von Bülow: habe dem Neichstag eine Kaiserlihe Verordnun i ) ha tzuteil (die Mitglieder des Reichstags und des Bund R R e O, undesrats erheben {ih v „Wir Wilhelm, von Gottes Gnad König von Preußen, E A verordnen auf Grund der Artikel 12 und 26 der Verfas y l ralung mi V le Ss A pl ete im Namen des Reichs, was A 4 S P er Reichstag wird bis zum 29. ; Gade zum November d. 9 8 2. Der Reichskanzler wird mit der Ausfü ies ordnung beauftragt. E Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unt i d e beigedrucktem Kaiserlihen Insiegel. \ R H Gegeben Neues Palais, am 16. Juni 1904. Gezeichnet: Wilhelm. Gegengezeichnet: Bülow.'

Voll, Urdigkeit in unse seren au,

Zweite Beilage en Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Freitag, den 17. Juni 1904.

T À—

zum Deuts E

(Schluß aus der Ersten Beilage.)

aber dadurch beseitigen, daß man den Hauptbahnbetrieb wieder ab-

haft und den Nebenbahnbetrieb einführte. (Heiterkeit rechts.) Ich würde das eher vorschlagen, als daß ih befürworten fönnte, die Gelder wieder herauszuzahlen. Ich habe aber ein viel zu großes Interesse an den Städten Remscheid und Solingen, als daß ih diesen Ausweg zur Beseitigung der Klage der Städte ernsilih befürworten fönnte.

Abg. Pleß (Zentr.) befürwortet, dem Verlangen der Städte Remscheid und Solingen zu entsprechen; diese seien zu ihrer Zustim- mung durch die Annahme veranlaßt worden, daß es ih um eine Nebenbahn handle. Da aber sofort eine Hauptbahn eingerichtet worden, sei die Voraussezung hinfällig geworden, unter der sie ihren Beitrag gegeben hätten.

Der Antrag Herold wird der Regierung zur Erwägung überwiesen. Ueber die Petitionen von Remscheid und So0o- lingen geht das Haus zur Tagesordnung Über.

Der Abg. Freiherr von Zedliy und Neukirch (frei-

kons.) hat den Antrag gestellt,

die Staatsregierung aufzufordern, bei dem Ausbau des

Staatsbahnneßes fortan folgende Grune uye zu befolgen:

1)’ bet Der Beurteilung neuer Bahnlinien neben dem BVerkehrs-

zuwachs anderer Bahnstrecken auch die von der neuen Linie zu er-

wartenden Frahtermäßigungen zu berüsichtigen und Ranis NRü- id wesentliche verkehrspolitische esichts»

sichten zurüzustellen, foba punkte vorliegen, insbesondere cs sih um bie O wirklicher Nerkehrsbedürfnisse handelt, 2) den Auébau bauwürdiger Linien

Privatunternehmungen zu

durch leistungsfähige und zuverlässige l t bereit ist, 3) notleîdenden

daß sie, wie ich in der ersten Lesung gesagt habe, nahezu unaus» führbar ift. Abg. Eickhoff antrag zustimmen. Die Bürgermei haben um Rückgabe des Betrages Bahnlinie Remscheid —Solingen aber den Uebergang zur Tagesordnun Ich bedauere dies lebhaft und beantrage, gierung zur Erwägung zu überweisen. Die als Nebenbahn geplant, ist dann die Regierung hatie

gebaut worden ; beabsichtigt, diese Strecke als Hauptbahn Betrieb ist, #0 : Tiegt er doch ebenso

wünschenswert dieser 1 | im Interesse des Staats wie in dem der Städte Remscheid und esen Städten die Tragung der

Solingen, sodaß es ungerecht ist, von di j

Grunderwerbsfosten auch für das zweite Gleis zu verlangen. Graf Limburg hat anerkannt, daß in diesem Falle die Regierung nicht forreft verfahren ist, Der Voranschlag ist für Remscheid um 430 000 f. und für Solingen um 716 000 A überschritten worden. Hätten die Städte dics voraufgesehen, so wären sie niemals darauf eingegangen. Diese Steigerung der Grunderwerbsko\ten ist niht dur ihre Schuld, sondern dadurch rntsianden, daß die Regierung den Bahnbau so lange verzögert hat. L

Minister der öffentlichen Arbeiten von Budde:

Meine Herren! Dic Frage der Rückerstattung der Gelder an Nemscheid und Solingen hat dieses Haus ja {hon früher beschäftigt, wobei der Antrag abgelehnt worden ist. Jch kann auch nux wieders holt um Ablehnung bitten. Die Gründe, die vorgebracht wurden, sind doch eine einseitige Beleuchtung der Fnteressenten. Es hat durch- aus nicht seitens der Staatsregierung die Absicht bestanden, grund- säßlih bei dem Bau von Hauptbahnen auf die Hergabe des Grund und Bodens zu verzichten. Das geschieht nur dann, wenn diese Haupt- bahnen ein allgemeines größeres Interesse haben für durchgehende Bahnlinien. Ein solches allgemeines größeres Interesse liegt im vor- liegenden Fall aber nit vor, sondern es handelt sich um die Be- dienung eines lokalen Bedürfnisses zwischen Remscheid und Solingen und weiter nah Düsseldorf hin. Die Bahn würde also ihrer Natur nah lediglich eine Nebenbahn sein, und deshalb is auch bei der ersten Projektierung der Linie, wie man mir gesagt hat, bei der auch die Herstellung als Hauptbahn in Aussicht genommen war, immer die Absicht gewesen, den Grund und Boden von den Inteis

essenten zu verlangen. Nun hat der Herr so bedeutend übershritten worden. sie denn so bedeutend überschritten worden ? Doch vorzugsweise dur die Herren Interessenten, wenigstens durch diejenigen Interessenten selbst, die nämlich so erheblihe Summen für den Grunderwerb ge- fordert haben, wie sie niemand bei den Taxationen vorher voraussehen konnte. Es isf also das, was da aufgewéndet worden ist, in die Tasche diesex Interessenten hineingekommen, die den Grund und Boden für so erheblich teurere Preise hergegeben haben. Der Herr Abg. Eickhoff hat gesagt, daß die Bahn so teuer geworden wäre, läge daran, daß der Bau so lange gedauert hätte fo habe ich ihn verstanden. (Zu- stimmung.) Er hat aber vergessen, zu erwähnen, daß in der Bahn fich eine ganz großartige Brücke mit der größten Sypannweite, die in Deutschland überhaupt vorkommt, die Müngstener Brücke, befindet, und daß der Entwurf und Bau dieser Brückte eien erheblichen Zeit- aufwand erforderte. Es liegt die Schuld also nicht an der Staats2- regierung, daß der Bau so lange gedauert hat, sondern an der tech- nischen Schwierigkeit des Baues. Ich glaube nit, daß die Bahn gebaut worden wäre, wie sie heute eristiert, wenn die Interessenten den Grund und Boden nicht frei hergegeben hätten; denn dann hätte ich die Staatsregierung wohl faum darauf eingelassen, diese Riesen- brücfe zu bauen. Fch roill meine Bemerkungen damit \{ließen, daß cs die teuerste Bahnlinie ist, die wir überhaupt im ganzen preußishen Staate besißen, und id möchte deshalb nur ncchmals .bilten, den Antrag erneut abzulehnen. Abg. Herold tritt dem Minister seinen Antrag ein. Abg. Dr. Frie Ueberweisung des Antrags Herol au ähnliche Bedenken gegen se Es muß eine Erleichterung für eintreten. Die Petitionen von

wiederholt, sondern nur einmal V stimme darin bei, daß die Beitrag

(fr. Volks)? Wir können dem Kommissions- fier von Remscheid und Solingen der Grunderwerbsfosten für die petitioniert, die Kommission k

g über diese Petition beantragt. die Petition der Ne- Bahn war ursprünglich aber als Vollbahn au von Anfang an auszugestalten. So

Minister der öffentlihen Arbeiten von Budde:

Jch habe {hon bei der ersten Lesung des Antrages anerkannt, daß der Herr Abg. Herold eine an sich gute Absicht verfolgt, indem er den Gemeinden, die Beiträge zum Bau von Nebenbahnen gegeben haben, diese Beiträge wieder zurückerstattet sehen möchte, sobald die Bahnen si über 9 ?/o rentieren. Die Absicht is gut; aber ih habe damals auch {hon gesagt, daß sie gerade bezügli der bedürftigen Ge- meinden nicht erreiht würde, und daß die Ausführung des Antrages

f großen Schwierigkeiten unterliegen würde.

Der Herr Abg. Herold hat mich auch jeßt nit davon überzeugt, daß die Bedenken, die ich dagegen vorgebracht habe, unrichtig find; denn, meine Herren, es handelt sich doh hier um eine Geseßesyor-

I rift, die gesGaffen werden soll, und wenn diese erlassen wird, dann ist ein Rechtsanspruh da, und wenn ein Rechtsanspruch vor- } liegt, meine Herren, dann können wir doch nicht überschläg- Î liche Berechnungen machen, die nicht durchaus fundiert sind, i | die nicht, wenn dex“ Rechtsanspruch eingeklagt wird, auch _Ich habe die Ehre, diese Urkunde in Urschrift dem Hern vollgültigen Beweis vor dem Richter haben. Der Herr Abg. Herold Präsidenten des Reichstags zu überreichen. V hat gesagt, eine ganz pedantishe Berehnung wäre nit nötig; er hat Präsident Graf von Ballestrem: Wir aber, meine Herr | quch gesagt, man brauchte sie nur für einige Linien zu machen. Ja,

p meine Herren, i glaube, daß ift do nicht zutreffend. Wenn ein

wir alle, die wir in diesem Saale weilen, fi i

D De , find erfüllt von den Ge

fühlen der Liebe, Treue und Ergebenheit gegen unser erhabenes Reit F Rechtsanspruch vorliegt, dann würde das doch nicht ausreihend sein. Gerade die Berechnungen, die in einzelnen Betrieben gemacht werden,

oberhaupt, und wir geben diesem Gefühle Ausdruck, indem ih Si in den landwirtschaftlihen und auch in der Industrie, die der Herr

bitte, mit mir auszurufen: Seine Majestät der Deuts Abg. Macco erwähnt hat, die sind sehr genau; ih kenne sie aus den

Kaiser, König Wilhelm 11. von Pr

Î N ) , reußen, Er le q (Die Anwesenden stimmen dreimal lebhaft in diesen Nuf a :

"M ¡rüheren Betrieben, denen ih vorgestanden habe, auch. Ih glaube

enbahnverwaltung dazu übergehen könnte, solche ge-

schließe die Sißzung. sie bei jedem Arbeitsftüd gemacht

Freunde werden für die

E! Ÿ nicht, daß die Eis Ï nauen Berechnungen zu machen, wie

0 V

Schluß 8 Uhr 22 Minuten. werden, das von der MWerkmaschine gebracht wird, wie sie bei jedem Stü gemacht werden, das {licßlich in den Handel hineinkommt. Das kann die Eisenbahnverwaltung niht. Ich glaube also, daß es niht richtig genaue Berechnung der Rentabilität jeder einzelnen Linie Fch bemerke, daß die Königlich sächsische Staatseisenbahn- e Berechnungen gemacht hat, daß sie sie in {ächsischen Landtag abgeschafft hat, weil daß sie nicht dem Zwecke entsprechen. J4 fann mi also nicht dazu entschließen, derartige ECinzelbereWnungen zu machen, nicht etwa lediglich wegen der Schwierigkeit der Fest- allen Dingen au wegen der

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.

83. Sißung vom 16. Juni 1904, 11 Uhr.

Ueber den Beginn der Sigzung is i c M0 Nüm d Mt: bebiitet wovden: zung ist in der gestrige} Das Haus seßt die zweite Beratung des Gese :. M r ; ; 2 O entwurfs betreffend dieErweiterung und A L ieR Es L i T und die Beteiligung dus an zwei Privatunternehmungen i dem Bau von Kleinbahnen, fort. 9) gen sowie au

wäre, in die einzutreten. verwaltung derartige genau UVebercinstimmung mit “dem

die Unkosten so enorme waren, Abg. Eickhoff gesagt, die Voranshläge wären s Fa, meine Herren, weshalb find

stellung der Ginnahmen, sondern bor Ausgabenberechnung. i Nun fällt es mic ja nicht ein, anzunehmen das bemerke ih

zu den Ausführungen des Herrn Abg. Herold —, daß jemand der Staatsregierung je vorwerfen würde, daß sle einen Umweg fahre, um eine Strecke niht zu einer gewissen Rentabilität kommen zu lassen. Das nicht, meine Herren. Aber wenn einmal eine Strecke eine Rentabilität erreicht hat und es sih aus Betriebsrüksichten ergibt, daß man zweckmäßig den Verkehr verlegt, weil ein anderer Weg wirt- schaftlicher ist, dann ist es doch selbstverständlich, daß für solche Strecke nit mehr eine Rückzahlung erfolgen kann, weil tatsählih auf dieser Wir würden also in eine Unsicher-

Strecke keine Rente mebr ruht. heit hineinkommen, die wir garnicht verantworten fönnten. Gerade x Zugdienst kostet,

die Ausgabenberechnung auf den Strecken, was de was die einzelnen Faktoren, aus denen ih der Betrieb zusammenseßt, kosten, ist doch außerordentlich \{chwierig. Fh mödhte mi darauf nit weiter einlassen, stelle aber dem Herrn Abg. Herold anheim, im Ministerium mit den Sachverständigen selbst in eine Prüfung einzutreten und sih davon zu überzeugen, daß die Kosten, die wir ausgerechnet haben, um die Rentabilität der Strecken zu berechnen, Der Minister von Thielen habe {hon v: alljährlich 10 182 000 betragen würden. Das ist das 10 fache,

ih zurüzahlen müßten, wenn wir annehmen,

auf Vertagung des Reichstags bis o d, einigen Jahren gefagt, daß man, nachdem so viele Neb „n na R was wir vielleicht jährli Serida : gs bis zum 29. November; er fügt hi eb P z ele Nebenbahnen n: euer 109 E D daß für diesen späten Termin ihm die Begründung ri oieilt fei tf gebaut feien, nunmehr daran denken müsse, das Vollbahnneß weit daß sämtlihe Nebenbahnen ih rentierten. Meine Herren, das ift

ris | Del auszubauen. ifi j ; C i S Recht einer früheren anerkannt E i S S LORET oen, N doch wirklich die Sache nit wert, ; j i U besondere Handelsverträge, es erforderlich S Vorlagen, ins- | den Nebenbahnvorlagen immer der Osten am meisten bedacht word Jch glaube auch, daß ker Zwcck nicht erreicht wird, weil even Schluß 8 Uhr. en. le ras es sei au darauf hingewiesen worden, daß es im Wes die armen Gegenden nihts bekämen, wie der Abg. Herold selbst enfalls arme Gegenden gebe, die noch der Nebenbahnen bedürfti gesagt hat, die reihen bekämen es. Dann müßte nach den Ausführungen des Herrn Abg. Herold der Antrag noch dahin ergänzt werden : diejenigen

[een E R ge den Wunsch ausgesprochen, daß nid! age von Bahnen auf den Chausfs f den Chausseen gestattet werde. Gegenden, denen eine Rückzahlung hiernach ¿ufällt, bekommen fie von der Eisenbahn, und die armen Gegenden, die nihts bekommen, werden

Zur Vorlage liegt der Antrag der Ab ; R und Gen. vor: 3 g. Herold (Zentr. „die Regierung zu ersuchen, dahin zu wirken, daß cine Veri aus dem allgemeinen Staatssäckel unterstügt, damit Gerechtigkeit E Herold von

ur die Ueberweisung

S

gegenüber noch cinmal für

dberg (nl.): Meine Freunde werden für die d zur Erwägung stimmen, wenn wir ine Fassung haben wie der Minister. die Gemeinden bei den Bahubauten Remscheid und Solingen sind nicht om Hause abgelehnt worden. þ e der Interessenten nur da fortfallen einem Verkehrsinteresse vorliegt ;

100. Sißung vom 16. Juni 1904, 81// Uhr Abends.

Am Bundesratstish: Reichskanzler ( i L : : zler Graf von Staatssekretär des Jnnern, M eiae Di O In

fördern, sofern der Staat zum Ausbau nich Landstrichen eine besonders wirksame Fürsorge dur Anschluß an den Eisenbahnverkehr zuteil werden zu lassen.

Abg. Freiherr v on Zedliyg und Neukirch: In den leßten 10 Fahren sind die Eisenbahnübershüsse ganz außerordentlich gestiegen, und deshalb ist unser Antrag gerechtfertigt, daß Eisenbahnverwaltung und Staatsregierung den Ausbau unseres Eisenbahnneyes weiter fo fördern wollen, wie in der gegenwärtigen Vorlage. Es ist unser Wunsch, daß mit dem Ausbau des Nebenbahnnewes schärfer vorgegangen wird, und daß sich die Regierung dabei von entsprehenden Grundsäßen leiten läßt, wie bei dem Ausbau der Wasserstraßen; das Verkehrs- bedürfnis muß entscheidend sein, nit aber fisfalishe Nücksichten. Die zu erwartenden Frachtermäßigungen müssen bei der Beurteilung neuer Linien berücksichtigt werden. Auch die Nerkehrsbedürfnisse derjenigen Gegenden, die wesentlich auf Nebenbahnen angewiesen sind, müssen befriedigt werden, und wo der Staat nicht selbst baut, müssen bau- würdige Linien zuverlässigen Privatunternehmungen freigegeben werden.

Abg. Keruth (fr. Volksp.) pflichtet dem Antrage von Zedliß bei.

Abg. Macco (nl.) führt aus, daß in dem Antrag von Zedliß ein Mittel zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes liege, daß aber der Staat auch sein Tarifsystem ändern müsse. Die nationalliberale Pantei sei mitder Tendenz des Antrages von Zedlitz einverstanden, dieser müsse aber in der Budgetkommission einer gründlichen Be- ratung unterzogen werden, und deshalb beantragt der Redner die Ueberweisung des Antrags an diese Kommission.

Wallenborn (Zentr.) spricht sch f an die Budgetkommission aus.

Abg. von Quast (fons.) empfiehlt diese gleichfalls.

Minister der öffentlichen Arbeiten von Budde:

Meine Herren! Ich sehe in dem Antrage des Herrn Abg. Freti- herrn von Zedliy im wesentlichen eine Anerkennung derjenigen Grund- sätze, welche die Königliche Staatêregierung bisher bei dem Ausbau von Nebenbahnen befolgt hat. Da ih aber aus dem, was die leßten Herren Redner gesagt haben, annehmen darf, daß in der Budget- fommission eine eingehende Unterhaltung darüber stattfinden wird, fo möchte ih mi ter weiteren Beweisführung für diese Behauptung enthalten mit Rücksicht auf die Geschäftslage dieses hohen Hauses.

Nach einigen Bemerkungen des Abg. Pleß (Zentr.) wird der Antrag von Zedliß der Budgetkommission überwiesen.

Die zur Cijenbahnvorlage außerdem noch vorliegenden Petitionen werden der Regierung als Material überwiejen.

Es folgt dann die zweite Beratung des Geseßentwurfs, betreffend die Bestrafung des Spiels in außer- preußischen Lotterien und des Vertriebs von Lojen außerpreußischer oder solher preußischer Lotterien, welche nur für einen Teil der Monarchie erlaubt sind.

Die Justizkommission hat den Entwurf dahin abgeändert, daß subsidiär an die Stelle der Geldstrafe Haftstrafe treten soll, und die Bestimmung des S 8 gestrihen, nah dem die Strafbestimmungen für den Vertrieb von Losen außper- preußischer Lotterien und Ausspielungen bei preußischen, welche nur für einen Teil der preußischen Monarchie erlaubt worden sind, in dem von der Genehmigung nicht gefaßten Teile der Monarchie entsprechende Anwendung inden Jollten; ferner hat die Kommission den Termin für das Jukrafttreten der Vorlage, als der im Geseßentwurf der 1. Juli 1904 in Aussicht ge- nommen war, auf vier Wochen nach der Veröffentlichung

legen Wert darauf, mit möglichster Deutlichkeit j

ENEIE L IELE, Ae tlichkeit jede Ver ih-

R E t b E Dem „männlichen T Le i

Ungerechtigkeit. Herr Trimboen stebt e Ale Ltiber Biexer Le

] E eht heute als jubelnder Si

in der zweiten Lesung stand er aber ziemli idi E E l 1 1 ( ziemlih gedrückt da. Die Regi

n e S U ne n A ihrer lienea

Di Das fe rod nie bagawesen Die weiblichen Handlungs Jra i gewesen. Die weiblich :

gehilfen haben gezeigt, daß sie ihre Int Ae,

vertreten fönnen wie die männlid O BE Lake bie (streben Lite E ( ichen. Ich habe die El °

bande weibliher Handlungs8gehilfen anzugehören, und d ls

bestätigt gefunden. Dies i ir et ; Handlungsgehilfen gemacht. E S a a bd

D e Á S i A

P A R Staatsminister Dr. Graf von / Meine Herren! Ich will Sie nicht lange a

im lebigen Stadium der Sache mich C RCUGUE Ha 6 a Ie Frauen frage einlassen; ich muß aber einer Aeußerung des Herrn Vorredners widersprechen. Dieselbe ging dahin, er stimme adaen! bas Gesetz, weil es nur für einen Teil der Handlungsgehilfen gemacht sei. Diese Ausführung halte ih für niht zutreffend Beim Gewerbegerihtsgeset haben die weiblißen Arbeiter ait Fein Wakblrecht; troydem is uns stets von allen Parteien ge- rühmt worden, daß das Gewerbegerichtsgeseß ausgezeihnet wirkt, und n Kaufmannsgeri®it wird doch ebenso wie das Gewerbegeridtsgeseß Necht sprechen für die Angestellten beiderlei Geshlehts. Man kann alfo nicht behaupten, daß Kaufmannsgerichtsgeseß sei nur für einen Teil der Handlungsgehilfen gemacht, weil die weiblichen

Posadowsky - Wehner, Staatssekretär d arti adowsly Li: es Auswä B Dr. Freiherr von Richthofen und Stgatésetretär Les Mangan M von Stengel. Vor dem Siß des Präsidenten in pr Blumenarrgngement M E _, Der Präsident Graf von Ballestre öffnet di N m folgenden Worten: E Ee Ich eröffne die 100. Sißung in dieser Sessi Ln lte DICEE die liébenowürdig, wie D A haben önen Blumenstrauß auf den Tisch des Hauses niedergelegt Auf der Tagesordnung steht zunächst die ei i ( ei

Beratung des Antrags Des NelGakäners E tagung des Reichstags bis zum 29. November d. J. die AgUnung zu erteilen. 2

as ganze Haus erhebt sih für diesen Antr Präsident Graf von Ball 53 E d erfceulide Gslimmigtel Ballestrem: Jch konstatiere - eine sehr Darauf wird noch in dritter Beratung der - entwurf, betreffend das Neid s{Gulbbu d ceatells S ar ange E /

räsident Graf vonBallestrem: Ih habe begrü B En daß wir am Schlusse dieses Stifiansibiities cnacterat ind. Da voraussichtlich eine längere Zeit verstreihen wird, bis wir Le N zu unseren Beratungen hier versammeln, so bitte ih um die U O die Tageßordnung für die nächste Sigzung selbst. thes 5 O zu dürfen. Ih werde Ihnen rechtzeitig davon Damit ist das Haus einverstanden.

Abg. von Normann (d. konf.) (zur Geschäftsordnung): Wir

Handelsgehilfen das aktive Wahlreht nicht besigen. Die weiblichen

Zuschüsse von diesen nicht mehr verla

Zukunft vermieden werden; im ganzen sehr gut rentieren. I zur Erwägung zu überweisen.

zinsung und Amortisation der zum Bau ; j

Men Í von N ebenff bahnen der Staatsregierung überwiesenen Grun : babn Ca l ivtie dus den Anapa der betreffenden (Si nstrecken, soweit diese eine erzinsung des 2 {+18 vor 5 9/0 übersteigen, gewährt werde.“ IURDDES ARSEIGN G0 E

Die Kommission beantragt, diesen Ant ierun M G L ragt, rag der 2 ‘un E zur Erwägung zu überweisen. | ag ver Regier ma

Berichterstatter Abg. Macco berichtet, daß der 9 trages, in dieser Weise den armen Gegenden 29 6 R s mission durhaus Billigung gefunden habe. / ; _ Abg. Herold: Bei der ersten Lesung hat der Finan} e deen meinen Antrag verschiedene Einwendungen l . oben, z. B. die, daß eine genaue Nentabilitätsberechnung (0! ne aufgestellt werden könne. Eine solhe Berechnung wit} aber in. allen wirtshaftlihen Betrieben vorgenommen. int enauere Berechnung wird überhaupt nur bei wenigen - Linien in è rage kommen, denn die meisten Kleinbahnen lassen auf den erst! li erkennen, daß sie nicht 5 9/9 abwerfen. Bei einer Enque!! bol ih herausstellen, da die Snteressenten nicht mehr mit | auen Beiträgen wie bisher bei den Bahnbauten herangezogen werd! rg Es ist ein rihtiger Gedanke, daß für eine unrentable Bal

e Interessenten beitragen; aber wenn eine Bahn rentiert, kann mal ngen. Die bisherige auße der Gemeinden bei den Babuben muß i der Staat kann dies, weil die Bahn! ch bitte, meinen Antrag der Regieru

ordentlihe Bedrückung

(Schluß in der Zweiten Beilage.)

stehen vor einer langen Unterbrehung unserer Arbeiten, die unser

geübt wird. Damit fällt aber do selbst (sehr richtig! links); denn er ze Dann müßten Sie besser sagen: überhaupt die Beiträge zurück. Das w I glaube, daß Sie dafür weder die Zu ministers noch die meinige finden würden doch gezahlt, weil die Gegend, durch die lihe Vortcile erhält, und es ist unbe allgemeinen für die Gegend wit namentli für die nächsten Anlieger. Bahnbau, daß die Gelände, waltig in ihrem Werte gewinnen, und es bänden und den Kreisverbänden ja üb besonders heranzuziehen, deren Grund ordentlihen Gewinn dur die it vom Herrn Abg. Herold nämlich die ganze Gegend gewinnt, und die Hergabe des Geländes gewisser Ausgleich gegenüber Dadurch wird, wie im Jahre Nebenbahnen nachgeroiesen word der Bahnen erst ret klar gelegt.

Ich glaube also, daß die K auch der Antrag zur Erwägung über der Herr Abg. Herold uns vorgezei weil eben tatsählich der rechnung der Rentabilität der Linien so

en ift,

ch eigentli der Antrag igt einen Widerspruch in sich. der allgemeine Staats\äckel bezahlt

Denn die Beiträge werden

\haftlihe Vorteile mit sich bringt,

die in der

Anlage der Bahn hat.

nicht zweifellos

den Gegenden, die keine Bahn bekommen. 1880 in den Grundsäßen für den Bau von

önigliche Staatsregierung, wenn thr wiesen wird, auf dem Mege, den chnet hat, nit vorgehen kann, Zweckck nicht erreiht wird,

äre ein ganz anderer Antrag. stimmung des Herrn Finanz-

die Bahn führt, wirtschast- streitbar, daß eine Bahn im

Wir merken es ja bei jedem Nähe der Bahn liegen, ges bleibt den kommunalen Ber- erlassen, gerade die Besißer und Boden einen außer- Das Moment erwähnt worden, daß durch einen Bahnbau

zum Bahnbau ist also ein

die wirtshaftlihe Bedeutung

und weil die Be-

fönnen, wo eine Bahn von allgem aber dies ist hier gerade der Fall, Solingen-— Remscheid gerade mit den begründet. Gewiß haben die Gru! estellt, aber die Gemeinden haben dav Grundbesitzer wußten lange vorher v fonnten ihre Forderungen danach richte sehr s{hnell gebaut und hat die Sache von dem Abg. Eickhoff und mir gestell Abg. von Quast (fkons.): Das L zu weisen, daß die Vegierung dle NRerkehrs beeinflussen Tonne, wohlhabenden Gegenden zu gute kom! haben aber nihts dagegen, daß der An wägung gezogen werde. Ueber die Solingen werden wir zur Tagesordnu1 wir bereits früher einmal den gleichen

A) 4

Der Herr Abg. Dr. Friedberg ha wesentlichen bestätigt. Ich 4. Juli 1899 der Antrag der

möchte ih erwähnen, daß die

Städte Bahn Þ

100 000 M pro Kilometer ausgibt. , Staatsregierung die Verpflichtung ha herauszugeben, überlasse ich dem von der Staatsregierung gemacht wor der sein, daß man den Vollbetrieb au

große Kosten machen würde,

Nebenbahn im Geseß vorgesehen war.

1dbesißer

Rentabilität dur er Antrag Herold würde

Minister der öffentlichen Arbe

fann nur noch hinzufügen, daß un

kostet, während man sonst für eine Bahn, die dasselbe leistet, etwa

t, die beantragten Gelder wieder hohen Hause.

die Regierung hat die Linie 1 allgemeinen Rerkehrsinteresse sehr hohe Forderungen on feinen Vorteil gehabt. Die on dem Plan dieser Bahn und n. Die Münsterbrüke ist sogar nit verzögert. Ich bitte, den ten Antrag anzunehmen.

Zedenken ist niht von der Hand Umleitung des

den nen, nicht den ärmeren. Wir trag von der Regierung in Er- Petition von Nemscheid und 1g übergehen, um fo mehr, als Beschluß gefaßt haben.

Budde:

ih gesagt habe, im ter dem abgelehnt worden ist. Ferner ro Kilometer eine halbe Million

iten von t das, was

Ob hiernah die Königliche

Menn ein Fehler den ift, so könnte es doch nur f der Bahn eröffnet hat, die als

bt.

festgese S111

S sung:

autet in der Kommissionsfa A „Wer in außerpreußischen Lotterien, die nicht im Königreich Preußen zugelassen find, spielt, wird mit Geldstrafe bis zu 600 oder im Nichtbeiireibungsfalle mit Haft bestraft.“ / Berichterstatter Abg. Reinhard referiert eingehend über die Kommissionsverhandlungen und bemerkt, daß die Kommission dle Haftstrafe eingefügt habe, weil sonst nach dem geltenden Recht Gefängnis\trafe eintreten müßte, wenn tie Geldstrafe nicht einzu-

treiben sei. E

Abg. Tr zur Geschäftsordnung) erkennt an, daß das Referat vort i, bält, es aber doch für nötig, daß ein s{riftlicher und" beantragt dazu die Kommission. Eine |o

die Zurückverweisung

wichtige Materie könne niht so durhgepeitscht werden, wenn auch anzuerkennen sei, daß eia Akt der Notwehr vorliege und der Finanz- minister das Rechi habe, seine Schafe zu scheren.

Finanzminister Freiherr von Rheinbaben:

Meine Herren! Jch kann mi den Ausführungen des verehrten Herrn Vorredners nur in ihrem ersten Teile anschließen: in der dank- baren Anerkennung für das vortrefflihe und eingehende Referat des Herrn Referenten. Fm übrizen muß ih bitien, dem Antrage des Herrn Vorredners ni4t zu entsprechen. Er hat zunächst von der Durchpeitshung des Gesetzentwurfs gesprochen. Fh glaube, nicht zu Recht ; denn der Gesetzentwurf ist in der ersten Lesung hier eingehend

4 beraten worden und hat besonders in der Kommission eine eingehende und gründliche Prüfung erfahren.

aeger (frei. Volksp., refflih gewesen fei, Bericht erstattet w

dexr Vorlage an

erde,

würde, wenn wir die Voro

Dieser Fehler ließe sich dann

Ich vermag also nit einzusehen, was irgendwie tamit gewonnen