1904 / 144 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

R M C E R A l A

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zuführen sind. Im Krankenhaus in Gnesen befinden fih 47 Typhus- kranke, meist Ansiedler aus Liebau. Die Stadt Gnesen selbst ift 74 cue D teie nit berührt; der Verkauf von Milch aus Liebau ist verboten.

ck pa D sien tûtle Su a de O im g torden, y E T ft E 2WB E i la d E : St ¿gan M er ader derr en noi Le e nde. aher aber verl, t È y 7y en ee e ee n N zum Deufschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

heiterem Himmel und Sonnenschein rasche Temperatursteiger F j S QO4 f Berlin, Dienstag, den 21. Juni 1904.

wirkten. Das Thermometer stieg um den 27. Verichte von deutschen Fruchtmärkten. R ; Außerdem wurden E E

30 Grad an. Skandinavien kühlung. Der seit dem Jahre 1872 bestehende Verein Invalid, dank, der die Vermittelung von Erwerbstätigkei j S gering | mittel gut Verkaufte | %erkaufs- É Biatlaange E L Menge ur - na He Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner 0 wert L Dept ait, Rang N dem Königlichen Kriegsministerium für invalide Offiziere u ¿40ER N 7; i; preis is unbekannt Königlichen Generalkommandos für invalide Mannschaften iu A niedrigster | höchster | niedrigster | höchster | niedrigster L (Preis unbekannt) weisenden Unterstüßungsgeldern von insgesamt 12000 4 jährli M. M. M. M. M. noch anderweitige Mittel zur Erfüllung der Zweckbestimmung di i Vereins aufwenden zu können. So wurden Beihilfen für dh _ Weizen. Ausbildung von Offizieren a. D. in der kaufmänntfchen Buhführun E F F 16,90 16,90 währt. Mik der zuleßt aufgeführtenBewilligung will der Verein den Very Me e e A E machen, den verabschiedeten Offizieren jüngerer Altersflafsen, soweit Keruen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen). sie dessen bedürfen, die Erlangung gewinnbringender Tätigkeit zy et: 17,20 17,46 17,69 17,60 leihtern. Gedaht ist dieser Versu so, daß zunächst 10 Offizier O 17,60 17,00 17,00 |- 17,20 18,00 dem 4 Werke 349 mal gegeben sind, Es schließen sich an: Henrik zieren eine gesicherte Lebenshaltung zu ermöglichen, «, Ibsen, Arthur Schnißtler, Maurice Maeterlinck, Mar per, Otto | höhte Aussicht auf Erfolg haben dürften, wenn man nid Grich Hartleben, alle mit einer ungefähr gleichen Auffü rungszahl } nur den Neihs-, Staats- und Kommunaldienst, sondern au hz 13,10 (250 bis 200 mal). Zwischen 150 und 100 mal wurden gespielt: | weite Gebiet privater geschäftlicher Unternehmungen mit in Betra S 11,90 Shakespeare, Grillparzer, Nostand, Fulda, welch Gs zugleih | zieht. Um mehr Mitte! für seine Zwecke zu gewinnen, hat der Verei 12,50 LOEE 12,80 13; 12,60 13,60 14,20

Entstehung der großen Bodenerhebungen; aber es stellt ein anmutiges Hügelland, bedeckt von mehr oderweniger üppigemBuschwald dar. DieBe- völkerung ist am dichtesten im Norden der Hal insel angesiedelt, weil si in diefem Landesteile reichliche Man erquenen finden, die je weiter nah Süden, immer seltener werden. Die alten Kulturstätten und großen Städte des Landes, deren eine Mogapan schon im ersten Vor- trage geschildert worden ist, liegen aus diesem Grunde auch aus- \{ließlih-im nördlihen Teil der Halbinsel. Die Hafenstadt Merida ist neueren Ursprungs, sie sieht nah den davon gezeigten Bildern einer modernen Großstadt sehr ähnli, zeigt aber die Eigentüm- lichkeit, daß viele äuser Windmotoren tragen, vermutlich weil der Wind hier an der See besonders stetig weht und auf diese Elementarkraft daher zur Wasserhebung und. andern Zwecken mit Sicherheit zu jeder Zeit gerechnet werden kann. Die Nuinenstädte des Landes der Maya, die von allen Indianerstämmen der vor- columbischen Zeit A, die höchste Kulturstufe erreicht hatten, liegen sämtlih landeinwärts, zunächst der Küste Jzamal, das zur Zeit der spanischen Eroberung Siß eines Fürsten war, der, den Spaniern freundlih gesinnt, sie auf ihrem Zuge quer durch die Halbinsel vor der drohenden Vernichtung durch Umzingelung bewahrte. Doch Izamal besitzt bei weitem nit die große Zahl charakteristisher Denkmale aus alter Zeit, als das weiter landeinwwärts gelegene Chich? én itzá, von dessen wunderbarer und eigenartiger Architektur, die zu einem großen Teil noch in gutem Erhaltungszustande ist, der Vortragende eine große Anzahl reizvoller Aufnahmen wae. Chich’ én itzá war offenbar eine hoangesehene ult- und Tempelstätte der Maya. Es war erbaut in einer \{önen Hügellandschaft (die auffallend erinnert an das landschaftlihe Bild der fränkischen Schweiz um Bayreuth) ¿wischen zwei stark quellenden Brupnen, die man in Stein gefaßt hatte und deren Gottheit alljährlich Opfer gebraht wurden, bestehend, wie es scheint, in der jedesmaligen Opferung eines Mädchens. Die Tradition der Eingeborenen erzählt von Maa Festen viel krause und {wer in einen geordneten Zusammenhang bringende Dinge, die alle auf die S der unsäglichen Wohltat des Wassers hinaus- laufen. harakteristish für die Architektur der Tempel bon Chich!’ én itzá ist, daß sie immer eine massive, ab- gestumpfte, vier- oder mehrseitige Steinpyramide bilden, in die, einen verhältnismäßig kleinen Naum einnehmend, die Cella eingebaut ist. Einzelne dieser Tempel besaßen schr bedeutende Abmessungen, so z. B. der jeßt „Nonnenpalast“ benannte, der wahrscheinlich der Tempel des note war und zu dem eine Anzahl Terrassen hinaufführten. Alle Tempel sind an den Eingängen und im Innern mit Stein- skulpturen in so reiher Fülle ges{chmüdckdt, daß deren Vorführung im Bilde fast ermüdend wirkte, weil die Darstellungen ziemlich ein- förmig Götter, Dämonen, Krieger, in aufrechter Haltung, aber ohne

Theater und Musik.

Königlichen Operntheater ivird morgen gegeben. Die Haupt- Îda Halm, Marie

mehrfach 3 Am Monatsslusse ershien eine neue Antizyklot, M

Im Neuen und brachte nordöstlihe Winde sowte wieder einige

„Orpheus in der Unterwelt“ von I. Offenbach rollen sind mit den Damen Günther-Hahn, Hastert, Paula Seidner, Josefine Vettori und enny Wildner, sowie mit den Herren Emil Albes, Nudolf Ander, Robert Leonhardt und Ferdinand Schüß beseßt. Dirigent ist der Kapellmeister Siegfried oriß.

er leßte Orgelvortrag von Bernh. Irrgang am Donnerstag, den 23. Juni, 7x Uhr, in der Heiligkreuzkirche wird ein Orchesterkonzert ag Es wirken mit Frau Dr. Antonie Stern (Alt) und das Orchester des Brandenburgischen Konservatoriums. Es ommen die F-Moll-Phantasie von Mozart für Streichorchester und - Orgel, ferner das G. Moll-Konzert von Oer für Orgel und Orchester sowie D-Moll-Sonate (1. Saß) von Reger zum Bortrag. Der Eintritt ist frei.

Marktort beit

bödhster |Doppelzentner

M. M

17,75 18,10

Die Direktion Brahm beschließt am 30. Juni ihr zehntes 1ER

Spieljahr im Deutschen Theater und beginnt ihr elftes am

September im Lessingtheater. Da die Mehrzahl der Mitglieder an der Uebersiedelung ins Lessingtheater teilnimmt, ist von der Veranstaltung einer besonderen Abschiedsvorstellung abgesehen worden; die alte Spielzeit endet mit der 97. Aufführung von „Nose Bernd“, die neue wird als erste Aufführungen Ibsens „Frau vom Meere“ bringen mit Frene Triesch in der Titelrolle, und Calderons „Richter von Zalamea“, überseßt von Nudolf Presber, mit Emanuel Reicher als Richter. Eine Gesamtübersiht des ersten Jahrzehnts der Direktion Brahm zeigt unter den dargestellten Autoren Gerhart Hauptmann voran, der mit 14 Werken in 1169 Aufführungen spielt wurde, sodann folgt Hermann Sudermann,

Aalen i. Wrttbg. . , Giengen a. Brenz Gean ao 6

17,00

invalide Offiziere und Mannschaften “sowie deren und ib innerhalb des Bezirks des Il. Armeckorps besonders gahlreig d 16,75 16,75 17,25 17,25 17,75 E je 400 M bewilligt werden, von denen 100 Æ für die Kosten ein Noggen.

Hinterbliebenen Unterstüßung zur Aufgabe stellt, hat üri feinen Nechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 1903 Fern gege en, der einen sehr erfreuliden Reingewinn aufe er Verwaltungsrat war daher in der Lage, neben den regelmäß vorhandenen Invaliden, für den Unterstüßungsfonds deuts, T 50 17,60 Militärmusiker, für die von Werder Jubiläumfstiftung (Unterstügg reSLalU e 7 0 N N 16/18 17,90 a a folder A au O eau di -litpats i. Schl. 17.00 17.20 17,60 17,80 18,20 E n]prus auf Pension und Hinterbliebenenver orgung erben) und fi PEOAU S 6% ' 17.00 17.50 17,50 18,1 , Löwenberg i. Schl. . 7 / f dreimonatigen Kursus in der kaufmännishen Buchführung und 300 als Beitrag für den Unterhalt in diesen drei Monaten beransdlayt ge- | sind. Der Verein ging dabei von der Ansicht aus, h 13,10 | 13,35 13,35 von | die Bestrebungen, mit geringerer Pension aus\cheidenden Off, 12,60 | 13 30 12,70 12,80 '

; 13,30 13,50 11,90 12,90 13,00

13,60 14,20

13,10 12,60 12,30 12,30 12,90 12,50 12,80 12,60

E 12,75 D

Ire Strehlen i. Schl. Striegau . : Grünberg i. Schl. Löwenberg i. Schl. Oppeln . Me 5 Aalen i. Wrttbg. .

dur seine Uebertragungen des Molière und ostand ver- | in neuerer Zeit den Kreis seiner ges{äftlihen Unternehmungen auß treten war. Zwischen 100 und 50 Vorstellungen weisen von

1 J gedehnt. Der Annoncenerpedition und dem Billettverkauf sind dj Klassikern Goethe auf, von Modernen Georg Hirschfeld, Mar Vermittelung von Hypotheken, von Grundstücksan- und Verkäufen Max Bernstein. Weiterhin wurden am häufigsten gespielt

¿ ( / palte, ) und die Uebernahme von Grundftücksverwaltungen hinzugetreten,

Leben und Bewegung und mit nur geringen Abwechselungen in nah der Ziffer der Wiederholungen geordnet) : Wilbrandt, Tolstoi, | Vorsitzender des Verwaltungsrats ist Seine Durchlaucht der Herzog bon Haltung und Ausdru jeigen. Noch einförmiger wirken die in einer | Ernst von Wolzogen, Heyermans, Kleist, Stiller, Nestroy, Anzen- | Ratibor, als erstes Mitglied des Vorstands ist der Generalmajor ;, 9, Unzahl vorhandenen Inschriften, weil sle ersihtlih nur einen fort- gruber, Hermann Bahr, Stefan Vasano, Marie bon Ebner-Eschen- | Freiherr von Gablenz an Stelle des Generals der Infanterie z, J. laufenden Kalender bilden und die gleichen Zeichen oder Wortbilder | bah, Victorien Sardou, Carlot NReuling, Adolf L'Arronge, Octave | von Viebahn getreten; zweites Vorstandsmitglied ift der Direktyr Die Maya begründeten ihre Beitrehnung | Mirbeau, Hebbel, Hugo von Hofmannsthal, Lessing, Ernst Gersba. } ) oh auf Mond, sondern auf die von ihren Rosmer, ustav Davis, Rudolf Strat, Meyer - Förster, Astronomen mit Sicherheit bestimmte Periode, in der Venus Nittner, Karl Schönherr, Björn Björnson, G. Esman, Cabalotti, in derselben Konstellation wiederersheint. Ihre Priester und | Lubliner, Neicke, Georges Rodenbach, Björnstjerne Björnson, Moritz errscher waren offenbar sehr eifrige Chronologen und Kalendermacher. Heimann, Hermann Faber, Emil Pohl, W. Friedri und Giovanni

ie \{äßten die Chronologie über alle anderen Wissenschaften, indem | Rovetta. Sm ganzen wurden 49 Autoren gespielt; die drei am nur fie gewürdigt wurde, in Stein berewigt zu werden. Dessen- häufigsten gespielten Werke waren: „Die Weber“ (352 mal), „Die ungeachtet geben diese Aufzeihnungen nur geringen Aufschluß über uns | versunkene Gloe“ (289 mal), „Monna Vanna* (221 mal). wissenswerte chronologische Dinge und bisher niht die Spur eines Anhalts für das absolute Alter dieser Aufzeihnungen, weil höchstens die Zeitdifferenz zwischen zwei von Greignislen be Aufzeichnungen be-

erste. 12.40 13,20 13,09 1250 | 13,00 vi 13,30 15,00} 10/20

Hafer. 12/63 13,90 12,50 1220 12,89 13,09 12,00 12,60

|

|

l G 12,10 12,60 12,25

12,40 13,50 13,00 13,50 13,30 15,20

12,10 11,90 12,29

12,00 15,00

LUE

M Strehlen i. Schl. Striegau ._… Grünberg i. Schl. Aalen i. Wrttbg. .

12,50 ch immer wiederholen. :

si : eder auf Sonne noh 15,18

Curhaven, 21. Juni. Von 10} Uhr ab starteten die zahl reihen zur Regatta auf der Unterelbe gemeldeten Jachten bei vor, züglidhem Segelwind. Auf dem „Meteor“ nahmen, wie „W. T. Y-/ meldet, Seine Majestät der Kaiser, der Neichskanzler und di Herren des Gefolges, auf der „Iduna“ Seine Kaiserliche und Köniz, lihe Hoheit der Kronprinz und auf dem „Orion* Seine Königlich Hoheit der Prinz Heinrich an der Regatta teil. Der „Meteor“ ging als erster durch die Startlinie, dihiauf folgte ter „JIngomar“* de Herrn Plant-New York.

12,63 13,50 12 80 12,20 13,00 13,00 12,00 12,60

12,25 12,87

12,00

13,50 12,00

11,90

11,70 | 11/50 1220 | 12,80 | 11/60 12/20

11,90

11,20 11,50 12,00 12,80 11,60 12,20

68 1 080

a Posen. ù Breslau O Strehlen i. Schl. . Striegau. . ¿ erd i, S: Löwenbkerg i. Schl.

0 S t 40 11,40 12/40 12/40 40 48 A igus tatut utt 12/70 12/92 13/60 13,60 2% 327 Mile L Ba s

86 11,85 P 12,60

11,90 12/40

| 1220 |

12,40

j 11,90 12 40

Mannigfaltiges.

Berlin, den 21. Zuni 1904.

__ Ueber die Witterung im Monat Mat 1904 berihtet das diuouige Meteorokogische Institut auf Grund der angestellten Beobs achtungen folgendes: Die Witterung des verflossenen Monats hinterließ im großen ganzen einen angenehmen Eindruck. Um die Mitte und egen Ende gab es allgemein eine Nethe \chöner, warmer Tage. Im Südwesten wogen sie die kühlen Tage bis zum 12. und um den 22. völlig auf, sodaß hier das Monatsmittel der Temperatur einen Ueberschuß (bis zu 110) ergab. Im Often aller- dings und an der Küste blieb die Temperatur hinter dem vieljährigen Durchschnitte zurück in Ostpreußen sogar um 2 Grad. Wiederholt trat auch noch Frost auf, besonders in der ersten Monatshälfte. Die Niedershläge waren meist wenig ergiebig, und wenn auch die Ge- samtmenge vielfa einen Uebers{uß aufwies, so ist dieser fast überall auf einen einzigen starken NRegenguß zurückzuführen z. B. fielen zu Berlin am 1. Mai nicht weniger als 41 mm, in der ganzen übrigen Zeit aber nur 27 mm. Schnee wurde ledigli auf den Gebirgen beobachtet, und auch hier blieb er nur auf dem Kamme des Niesengebirges in der ersten Monatshälfte liegen. Die Sonnens(heindauer überstieg in den östlihen und südlichen Landesteilen den Durchschnitt beträhtlih, während sie sonst etwas zu gering war. Bis zum 11. Mai stand Norddeutschland dauernd unter dem Einfluß eines ausgedehnten Gebietes niedrigen Luftdrucks im Norden, in dem witederholt tiefe Minima ostwärts vorüber- zogen, während im Südwesten Druck Dem- zufolge wehten meist lebhafte Winde, Kühlung,

gleiteten, in Bildern \ymbolisierten Ereignissen bestimmbar ist. Diese | Möglichkeit ist für die Forshung zunächst aber ziemlih wertlos. Bes kanntlich ist die assyrisch. babyloni he Geschichtsforschung in hohem Grade

efördert worden durch Aufzeichnungen über Sonnenfinsternisse, deren

eitpunkt leiht und mit voller Sicherheit bestimmt werden konnte. Nichts derartiges hat bisher in den chronologischen Aufzeihnungen der Maya gefunden werden können. Uebrigens würde man“ irren in der Annahme, daß Chich’ én itzá nur Reste von Tempelbauten enthalte. Es finden sich au zahlreiche Trümmer von Profan- bauten, u. a. von rehteckigen, in massiven Mauern einges{lossenen, nord\üdlih orientierten, unbedeckten öffentlißen Spielpläten, in denen nach der Tradition eine Art Ballspiel gespielt worden sein soll. Aufgabe der Spieler scheint gewesen zu sein, den Ball in eine bestimmte, in der Mitte einer Längsseite des Gebäudes gelegene Oeffnung hineinzubringen. Dem Gewinner gehörten die Kleider aller Mitspieler. Wie die Maya fih uners{chöpflich in Bildhauerarbeiten zeigten, die bei der leiten Bearbeitungsfähigkeit des heimischen Kalk- steins wohl nicht allzu mühsam waren, das beweist auch, nah Mit- teilung des Vortragenden, das häufige Vorfinden mit Reliefs versehener Felswände mitten im Walde, namentli aber das bäufige Auffinden einer eigentümlihen Art von Karyatiden, die von der Nükseite gesehen nihts von fünstlerisher Bearbeitung des Materials erkennen laffen. Solche Karyatiden gibt és in Menge in den Ruinenstädten, wie auch im dihten Bushwalde hin und wieder. Professor Seler ist nah dem Verwitterungszustande des Steinmaterials und aus manchen anderen Gründen der Meinung, daß die Mayaaltertümer beträhtlich jünger sind als die assyrisch-babylonishen und agovailden. Gewisse Anzeichen [einen au dafür zu sprechen, daß die Mayakultur eine andere ältere

13, 6. l 18. 6. 5 13.8; 3

12,40 12,00 13,30

12,39 12,00 12,92

28 347

Frankfurt a. M., 20. Juni. (W. T. B.) Die „Frankfurte: Zeitung“ meldet aus Rio de Janeiro, nah Berihten aus Sao Paulo hâtten Frostnächte die Kaffeeerute teilweise zerstört, die Temperatur sei bis 6 Grad unter Null gesunken.

Moers, 20. Juni. (W. T. B.) Heute fand hier unter all. gemeiner Beteiligung die Enthüllung des von Seiner Majestät dem Kaiser der Stadt und der Grafschaft Moers geschenkten Denkmals der Kurfürstin Luise Henriette, der Gemahlin des Grofien Kurfürsten, in Anwesenheit Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Eitel-Friedrih statt. Nachdem die Hülle gefallen war, brate der Landrat von Laer das Hoch auf Seine Majestät aus.

S Q C UQUQGCGAaAR

Unterstaatssekretär Dombois: Es ift allerdings unerwünsht, daß hier n dem E E abgewichen wird, aber es L ein zwingender Grund vor. enn ein Losehändler mit e Es Mal hundert Lose versendet, so- muß das jeßt vom Gericht als eine strafbare Handlung angesehen werden. Der ganze Betrieb eines E händlers ist cigentlih ein fortgeseßtes Delikt. Solange wir aber mi diesem Grundsaß nicht brehen, können wir mit der geringen e strafung nihts ausrichten. Wenn ein Losehändler ein abgelehntes Los wiederholt anbietet, so wird das nicht als verschiedene Handlungen angesehen werden können; denn jeder folher Fall des Anbietens muß zu einem gewissen Abschluß gekommen fein, wenn er unter das Gesetz en foll. 4 M Nach einigen weiteren Bemerkungen der Abgg. Pelt a- sohn und Kirsch sowie des Unterstaatssekretärs Dombois wird § 2 angenommen, ebenso ohne weitere Debatte der Rest des Gesehes und bei der Gesamtabstimmung das Geseß im

ganzen. : y Alsdann folgt die zweite Beratung des Geseßentwurfs

Ohne Debatte nimmt das Haus auch den Geseßentwurf, betreffend Maßnahmen zur Verhütung von Hohwasser- in der Provi Brandenburg und im gefahren in der Provinz Bra N E N Havelgebiet der Provinz Sachsen, in zweiter Be- ratung an. / : Es folgt dann die dritte Beratung des Gesegentw urfs, betreffend das Spielen in außerpreußishen Lottérien. Abg. Tourneau (Zentr.) erklärt, daß seine Freunde dem Gesep- entwurf in der ihm bei der zweiten Lesung gegebenen assung zu- stimmen würden. Sie betrachteten das Geseß als ein Geseß der Nots- wehr gegen die Staaten, die Preußen M olen Ne mten, 0 Abg. Peltasohn (fr. Vgg.): Unsere Bedenken gegen das Gese find “hi brtitiat worden, namentli nicht diejenigen bezüglich der Kompetenz des Landtags in dieser Frage. Wir halten das Geses in seiner Gesamtheit für unannehmbar. Es ist ein Nen O die Strafbestimmungen sind den Straftatcn niht adäquat. Unter

Preußischer Landtag.

Haus der Abgeordneten. 86. Sitzung vom 20. Juni 1904, 11 Uhr.

Ueber den ersten Teil der Verhandlungen is in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden, \ Bei der zweiten Beratung des Gesegentwurfs, be- treffend die Verbesserung der Vorflut in der M eren Oder, Havel und Spree, beantragt, wie kurz wieder- holt sei, S E L L ba. von Böhlendorff-Kölpin (konf.), eine Pe ition Sitieleioes Küster in Werder auf der Insel Wollin, dessen Gut

ih inf i en en Kaiserfahrt und des angebli infolge des Durchstichs der sogenannten Kaiserfa 4 Ee A been stärkeren Nückstaus aus der Ostsee bei Nordwinden

Do vex, 20. Juni. (W. T. B.) Die Feier der Einreihung Dovers unter die Anlaufshäfen für transatlantische deutsche Dampfer, die auf den 1. Juli festgesetzt war, ist wegen Krankheit des Lords Curzon verschoben worden.

Paris, 21. Juni. In dem Jrrenhaus von Bicôtre bra gestern abend an fünf Stellen gleihzeitig Feuer aus. Die Kranken in dem Flügel der Gemeingefährlihen konnten nur mit größter An- \trengung gerettet werden. Der Sachschaden ist ziemli beträchtlid, Das Feuer soll, nah Meldung des ,W. T. B.“, von cinem Geistes: kranken angelegt sein, der bereits vor Jahren einen Meordversuh gegen einen Anstaltsarzt verübt hat.

hoher

lagerte. westliche

die

abgelöst hat.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs-

maßregeln.

Gnesen, 20. Juni. In dem Gnesen find, wie ,„W. T. B.“

————

Theater.

Neues Königliches Operntheater. Unter Leitung des Direktors: Gastspiel des Joss Ferenczy- Ensembles. Mittwoch: 32. Vorstellung. Orpheus in der Unterwelt. Burleske Oper in 3 Akten und 4 Bildern von Hector Cremieur. Musik von ba E Offenbah. Regie: Berthold Glesinger. Diri- gent: Siegfried Moriß. Anfang 7+ Uhr.

Donnerstag: 33. Vorstellung. Die Geisha, oder: Eine japanische Teehausgeschichte. Operette in 3 Aufzügen von Owen Hall. Musik von Sidney

Anfang 7{ Uhr.

Deutsches Theater.

Anfang Uhr. Donnerstag: Die versunkene Glocke. Freitag : Rosenmontag.

Mittwoch : Rose Bernd.

Berliner Theater. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.

F otnerdtag, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche. reitag, Abends 8 Uhr: Mamzelte Nitouche. onnabend, Abends 8 Uhr: Der jüngfte

Leutuant,

Sonntag, Abends 8 Uhr : Mamzelle Nitouche.

Schillertheater. O. (Walln ertheater.) (Morwi-Oper.) Mittwo, Abends 8 Uhr: Oberon,

Ansiedelungódorf Liebau bei meldet, zahlreihe Typhusfälle vorgelommen, die auf den Genuß typhôs infizierter Milh zurück-

Trübung und Temperatur sank rasch bis Grade unter dem Durchschnitt.

temperatur beobachtet wurde.

druck über England kühle pression zog nah Rußland

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Gastspiel von Heinrich Vötel. Martha, oder: Der Markt zu Nichmond.

Freitag, Abends 8 Uhr: Der Freischütz.

Der Sommergarten ist eröffnet.

N. (FriedrichWilbelmstädtishes Theater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Ein unbeschriebenes Blatt. Lustspiel in 3 Aufzügen von Ernst von Wolzogen.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Morituri. CTeja.

Morituri. (TZTeja.

Frißchen. Das Ewig-Männliche.) Frißchen. Das Ewig-Männliche.)

Freitag, Abends 8 Uhr: Im Garten täglih: Großes Militärkouzert.

Theater des Westens. Kantstr. 12. Bahnhof

oologisher Garten. Mittwoch, Abends 8 Uhr: m bunten RoŒ. Lustspiel in 3 Akten von Franz von Schönthan und Freiherrn von Sghlicht. onnerstag: Jm bunten Rock. Sreitag- s a: N ide a onnabend: Zu volkstümlihen Preisen: Alt- Heidelberg. G

Neues Theater. Mittwohß: Einen Jux will er fich machen.

Donnerstag: Einen Jux will er fich machen. reitag: Einen Jux will er fich ua onnabend: Einen Jux wikl ex fich machen.

Residenztheater. (Direktion: S. Lautenburg.)

tien von Carl Maria von Weie Seenoper

Mittwooh, Abends 8 Uhr:

Niederschläge brachten ;

gebiete langsam über Zentraleuropa starke Erwärmung, sodaß am 17. Dann da eine tiefe Depression im Nordosten Nordwestwinde verursachte. ab, und ihr folgte das Hochdruck-

C

im Verein mit hohem L

Bal Gavault und alm.

Gastspiel von Josefine Dora Souiglider Hofschauspieler. Sabinerinnen, Schwank in von Schönthan.

Bellealliaücetheater. Jean Kren Mittwoch,

Tegernseer. Zum ersten

Jagdabeuteuer.

und Schuhplattlern in 4 Akten Donnerstag und

stellung.

Vom 1. Jult ab:

m Sommergarten :

Von 6 von Curt Goldmaún,

Verlobt : Frl. Else Gohlke m

Die 300 Tage.

Dr. Willy Knoll (Steglitz).

die anfangs etwas übernormale zum 5. und hielt sch Vom 12. ab wanderten Hochdruck- und veranlaßten Aufklaren sowie mehrfach die höchste Monats- aber erfolgte ein Nükschlag,

dann einige

Die De-

(L’enfant du Miracle.) Schwank in 3 Aften von R. Charey. Deutsch von Alfred

Donnerstag und folgende Tage: Die 300 Tage.

Bentraltheater. Miitwo,

Freitag: Gastspiel von Emi i j Bri stspiel von Emil Richard. Onkel

(Unter der Direktion von

und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Abends 73 Uhr: Sosispiel der Original-

ale: Bauernposse mit Natlonalge/tngen

folgende Tage: Dieselbe Vor-

Gastspiel von Tymian Winter mit 16 Humoriften und Säu eig

R erm Re 0ER O EERD A

Familiennachrichtenu.

ift-

E Em aare imi eee iiizi ar emar ——

———————— E A

Abends 8 Uhr: und Emil Richard, Der Naub der 4 Akten von Franz

Dr. Zangerls

von Herm. Leitner.

ernt.

Uhr ab: Konzert

it Hrn. Assiftenzarzt

Zweiten Beilage.)

Geboren: Ein Sohn: (Tübingen). Hrn. P Walter (Göttingen). Hauptmann Rich

Gestorben: Hr. (S, Ir. (Stralsund). Hr. Dietrih von Zanthier Oberhausmarschall von Seebah (München),

Genera

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und

Hrn. Landrichter Hejel rivatdozenten Hans vou Eine Tochter: Hrn. ard Poleck (Berlin).

lmajor Curt Weber

Kommerzienrat Carl Wallis Rittergutsbesißer (Pütnit). Verw. Fr. Koethe, geb. Freiin von

Hans

Verantwortlicher

Druck der

Norddeu B Anstalt, ‘ie Qu

Berlin SW., Wi

sowie die

Inhaltsangabe lichen An f

eigers (einschlie gesellschaften, für die W

Prämienkollekte 1904

, Münsters in Ulm am Neuß

Redakteur

Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

druckerei und Verlags- elmstraße Nr. 32,

Zehn Beilagen (einshließlich Börsen-Beilage),

u Nr. 6 des öffent- lich der unter Nr. 2

veröffentlichten Bekanntmachungen), betreffend Kommanditgesellschaften auf Aktien unbAktien- oche vom 13. bis 18S, Juni 1904,

und die amtliche Gewiunliste der §8. Ulmer zum Ausbau des

ern und im Junern.

häufigen Ueberschwemmungen au®geseßt und namentlich in D Wiesenareal entwertet worden sein soll, der Regierung zur Be

A

sihtigung zu überweisen.

Minister für Landwirtschaft 2c. von Podbielski:

Meine Herren! Jch hatte geglaubt, daß durch die Verhandlungen in der Kommission die Sache genügend geklärt worden wäre; aber dur die Ausführungen der beiden Herren Vorredner aus dem Hause, namentlich des Herrn von Böhlendorff, bin ih veranlaßt, noch einmal darauf einzugehen. a

Die Se meine Herren, ob eine Schädigung des Gutes Werder stattgefunden hat, war zum mindesten zweifelhaft. Ich habe mich aber als Minister für Landwirtschaft verpflichtet gefühlt, die Inter- essen des Eigentümers wahrzunehmen, und als Quittung dafür bekomme ich nun einen so weitgehenden Antrag! Dem gegenüber sollte ih eigentlich die Konsequenz ziehen, zukünftig bei der Wahr- nehmung solher Fragen auszuscheiden. a

Im Interesse des Gutsbesißzers Küster haben wir im Etat eine

Summe angefordert. Mir gelang es, den Herrn Finanzminister zu bewegen, 40 000 aus Staatsmitteln zur Verfügung zu stellen unter der Vorausfeßung, daß die Provinz eine gleih hohe Beihilfe gewähren würde. Jeßt lehnt die Provinz eine Unterstütung in dieser Höhe ab, und die Herren Vorredner stellen sih nun auf den Standpunkt: weil die Pro- vinz eine geringere Beihilfe für angezeigt erachtet, muß der Staat mehr leisten. Dem kann ih bei der Streitigkeit der Frage, ob eine erheblihe Abbröckelung der Ufer oder ob nennenswerte Schädigungen dur Versalzung der Wiesen stattgefunden haben, unter keinen Um- ständen zustimmen. Ich habe die Interessen der Beteiligten nah Möglichkeit wahrgenommen : aber über die beabsichtigte Unterstüßung hinaus zu gehen, ist unmögli, Jch meine, wenn die Provinz die Dringlichkeit der Unterstüßung in der in Aussicht genommenen Höhe anerkannt hâtte, dann war allen berechtigten Forderungen entsprochen ; lehnt aber die Provinz ihrerseits eine Beihilfe zu dem vom Staat angebotenen Betrage ab, so kann ih niht einsehen, weshalb wir weiter gehen sollen, als beabsichtigt war.

dem Geseß kann der Reichsgedanke leiden, schon die Ueberschrift des Geseßes richtet \sich gegen deutsche Reichsangehörige. 0GS Abg. Dr. Arendt (freikons.): Meine politischen Greun E N a der Vorlage zustimmen. Zweifellos wird ein Gesetz, E pen T liegende, nit ohne Bedenken bleiben, andere Staaten sin V fe den Strafbestimmungen viel weiter gegangen. A O del e fiskfalisde Interesse nicht entscheidend, sondern der Nad E G jeßige Zustand in Deutschland auf dem Gebiete desi gn es t auf die Dauer unerträglich is. Die Einnahmen E en S fa i lotterien betragen gegenwärtig 58 400 000 M; das ist AEer E ge agt, nit entscheidend. Die Hauptsache ist, daß das Pu ifum iR gute, solide Gelegenheit zum Lotteriespiel hat, wie l avs h wo es nicht durch Ine Pim Sptel ange S. M ua ist es n deutshen Staaten. Lie i S R Lose du den anderen Staaten „vertrieben werden. Das ist ein Mißbrauch des Partikularrechts, der nicht ua aao werden kann. Der Vorredner sagte, der Neichsgedanke win e lei a wenn wir so drakonisch gegen Reichsangehörige Een e aa ti gehen niht gegen Neich8angehörige vor, sondern gegen Losehänd M F in unerhört gewissenlo)er Weise ihre Loîe 2 O, U Abg. e (kons.): Wir stimmen für die Vorlage nur des- balb, dir Fe ette lite Nctwendigkeit ist, um einer Schädigung unserer Finanzen zu steuern; dazu sind strenge Strafen nôtig,. 2 Abg. Pleß (Zentr.): Wenn ih auch die Lotterien L gup e moralisen Gründen Vern ( pi A Len Sesepenwne i eil er n grôßeces Uebel d in ; , ui ih ofe, daß das moralische Bewußtsein des Volkes NO a weit steigern wird, daß die Lotterien abgeschafft werden. t “mt erli bitte ih den Finanzminister, auf die Schaffung einer Reichélotterie einer Lotteriegemeins{haft hinzuwirken. à È : i S 1, der das Spiel in außerpreußishen Lotterien mi Geldstrafe bis zu 600 bestraft, wird darauf angenommen. 8 2 enthält die angen über die Bestrafung des ‘iebs außerpreußisher Lofe. E i mer U auf die Unzuträglihkeit hin, das ¿e Verhandlungen vor dem Schöffengeriht der Nichter einma iffe S Be e M ted bande dium aler fri M n es um das Reichs\trafgeseßbu , e A De dieses Lotteriegeseßzes die Schöffen belehren me hier lauter einzelne strafbare Handlungen vorlägen. Der § 2 erforde

wegen Erhöhung des Grundkapitals der See- andlung. | v / Die Eiuidgelkommission hat die Vorlage mit einer leinen redaktionellen Aenderung angenommen, aber den Zusaß gemacht: Die auf der Allerhöchsten Kabinettsorder vom 17. Januar 1820 beruhende Firma „Generaldirektion der Sechandlungs- sozietät“ wird in „Sechandlung (Königlich preußishe Staats- ink)“ geändert.“ | e 08 E Ab Freiherr von Zedliß und Neukirch (freikons.) beantragt folgende Fassung: „Königlihe Seehandlung Preußische Staatsbank)“. i (P e Laas, „Das Ce Kapital der Seehandlung wird 65 Millionen Mark erhöht.“ L i d Berichterstatter Abg. Dr. Rewoldt referiert über die Kom- issio lungen. j H m Sea Gobline (fr. Volksp.): Einen Einfluß auf das Schickfal der Vorlage können wir niht mehr ausüben, aber wir halten es für richtig, bei dieser wihtigen Vorlage unsere ablehnende DRSA E vom volkswirtschaftlichen, finanziellen und konstitutionellen Standpun aus zu rechtfertigen. Wir müssen verlangen, * daß bei einer toren Vorlage ein shriftliher Bericht erstattet wird. Die Firma der Ge handlung hat die Kommission geändert, aber an der finanziellen Ge- staltung der Vorlage nihts. Wir Se daß gelebt s ZUIEREe e welchen Geschäften die Seehan ung befu ; mes e Ls wir die Einsetzung eines Kontrollausshufses. Die Seehandlung foll den P patbanteo lie taa N s können doch gewisse wirtschaftliche zt E Seehandlung begünstigt werden. Gegen die Loslöfung der gewenn- lihen Betriebe sind keine durhshlagenden Bedenken orge worden. Wenn die Bromberger Mühlen im landwirtschaftlichen Interesse nur inländishes Getreide vermahlen sollen, so tun - es mit Verlust. Was die Ses Be nal, N H wir einen so charafkterfesten Kaufmann i P Dtiofeit Reute sih finden ließen, die sich nit beeinflussen lassen würden. Auch is die Frage, weshalb das Kapital 0Frade us 65 Millionen erhöht werden foll, nicht erörtert worden. Man m hier so leiht über die konstitutionellen Bedenken hinwe ehen, d er in einer Zeit, wo Gordon-Bennett-Rennen und Kieler Woche e “+8 folchen Einfluß auf die Gesetzgebung und die parlamentarischen e {äfte zu nehmen drohen, foll man nicht so viel Vertrauen auf

überhaupt eine wahre Interpretationskunst für den Richter. Wegen

_ Der Antrag wird abgelehnt, der Geseßentwurf in der Kommissionsfassung angenommen.

all der Zweifel, die der § 2 ofen lasse, stimme er gegen denselben.

Wahrung unseres konstitutionellen Lebens seßen. Auch im Herren-