1904 / 149 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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niedrigster | bödster | niedrigster

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höchster | niedrigster | höchster M d t A

Doppelzentner

Am vorigen Außerdem wurden am Markttage Markttage (Spalte 1) nah überschläglihexz D verlaufi Doppelzentner (Preis unbekannt}

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Meißen C D s 14,40 E L B Ca a ie 12/50 Heidenheim . Ulm Bruchsal . Arnstadt .

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Elbing Luckenwalde . Moa ¿« Brandenburg a. H. Frankfurt a. O. Demmin .

Anklam

Stettin Greifenhagen Stargard t. Pomm. . Schivelbein . : Köslin O Schlawe i. Pomm. Lauenburg i. Pomm . NLDIOIMIN «e Breslau . ; Ohlau

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Fulda . Kleve . Wesel . Neuß . . München Straubing Negensburg . Meißen Pirna . Plauen i. V, Bauten . Ravensburg . Ulm Offenburg Bruchsal . Rostock D C6 E O N 12,40 E 14,00

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Bemerkungen.

Ein liegender Strih (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende

Preußischer Landtag. Herrenhaus. 20. Sißung vom 25. Juni 1904, 1 Uhr.

Zur einmaligen Schlußberatung steht zunächit_ der Entwurf eines Gesezes zur Abänderung des Gejeßes, betreffend das Staats)}chuldbu ch. E

Berichterstatter Graf von Hutten-Czapski gibt kurz den Inhalt der Vorlage an, hébt hervor, daß die Gebühren für Ein- tragungen und Löschungen herabgeseßt, diejentgen für Eintragungen bei den Umwandlungen von Staats\schuldverschreibungen in Buch- \{ulden, für Eintragung und Lösung von Vermerken über Bevoll- mächtigung sowie über Aenderungen in der Person oder Wohnung des Berechtigten und für Eintragung und Löschung von gewissen anderen Vermerken niht mehr erhoben werden follen, und empfiehlt, die Vorlage unverändert anzunehmen. ; : /

Präsident des Reichsbankdirektoriums, Wirklicher Geheimer Rat Dr. Koch: Ih will keineswegs von der Annahme dieser Vorlage ab- raten, sondern nur einige Bemerkungen zu derselben machen, weil diefe Materie hon früher in meiner Abwesenheit erörtert worden ist. Ich halte die Ecmäßigung oder das Fallenlassen der Gebühren für die Umwandlungen im Staatss{huldbuch für ein ganz geeignetes Mittel, den Kurs unsrer Staatspapiere zu bessern. Die Gebühren und die mit deren Erhebung verbundenen mancherlei Umstände haben tatsählich viele Personen abgehalten, das Staats\huldbuh zu benußen. Der Finanzminister ist auch darin dankenswert evtgegengekommen, daß er die Staatskassen angewiesen hat, hilfreihe Hand bei der Umwandlung von Schuldverschreibungen in Buchschulden zu leisten. Die Vorlage wird dazu beitragen, eine Uebershwemmung mit s{chwimmendem Material vom Markte fernzuhalten. Damit dies aber nit nur ein frommer Wunsch bleibt, muß auch dahin gewirkt werden, daß die Sparkassen und Versicherungsgesellshaften ihre Bestände mehr als bisher in Staats- und Reichspapieren anlegen. Im Jahre 1901 waren von 64 Milliarden Mark in den Sparkassen nur 1700 Millionen Mark in Inhaberpapieren angelegt. Ich will nicht gerade, daß man dem Beispiel anderer Länder, wie Frankreich und England, folge, aber mehr als bisher könnten doch die Sparkassen ihre Bestände in Staats- und Reichspapieren anlegen. Noch \{lechter steht es bei den Versicherungsgesell schaften. Endlich fommen auch die Banken und die Industriegesellshaften in Betracht, die früher mit Recht ihre Bestände in Staats- und Reichspapieren angelegt haben, um jederzeit durch Verkauf sich leiht Geld verschaffen zu können. In neuerer Zeit hat dies aufgehört, weil die Börfensteuer erhöht wurde. Es besteht allgemein die Neigung, höher verzinsliche Eaiere zu erwerben. Das steht auch im Zusammenhang mit der

ntwickelung der Industrie und dem Anwachsen der Staatsschulden.

; ; (f elzentne x V 2 f volle Mark abgerundet mitgeteilt. 4 S e wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abg el mitg - rets wir z s E p g Die verkaufte Menge wird auf Be Preis nit vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den leßten sech8s Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt

Noch: Gerste. 14,00 15,00 15,00 16,00 14,50 15,00 15,50 15,50 14,00 15,00 15,00 16,00 13,50 14,00 14 00 14,00 15,00 16,00 14,50 15,00 15,00 12,50 13,00 13,00 12,00 _- 15,00 15,00 15,50 13,50 13,00 13,20 13,60 13,00 —- 14,00 15,00 15,00 15,00 15,00

afer.

14,00 14,00 14,65 14,00 14,00

12,35 12,65 12,65 13,60 14,00

14,00

L 14,00 14,00 13,10 13 60 13/60 14.00 15,00 15/00

12,60 12,80 12,80 _— 13,80 14,00 _— 12,49 12,60 | _— 12,30 12,40 f 12,40 12,80 | 13,20 | 183,20

—_ 13/20 13,20 1240 | 1280 |. 260 s in 1260 |\ 1270 | O 12,90 12,90 1240 | 1250| O 13,20 13,50 1320| 13/60 13,60 14,00 14,00 1320 | 1340 13,60 13,80 14,00 1320 || e 13,60 13,60 N L 11,80 11,80 19,80 18,20 13,20 13,50 13,50 1150| 12/50 12,50 13,30 13,30 1390| 413/20 13,70 13,70 14,20 1300| 132 13,40 13,60 13,80 =— Ml - 13,20 13,60 12,15 12,15 12,30 12,30 12,50 13:00 | 483/50 13,50 14,00 14,00 12,50 |\ - 1300 | Lao 13,50 13,50 1300 | 1450 14,50 15,00 15,00 1220 | 12,20 12,80 13,50 13,50 1200|. 12/00 12,33 12,33 12,67 —— 13,50 15,00 12,00 12,50 4 12/00 13,00 13,00 13,00 13,50 13,50 14,00 14,00 13,20 13,70 13,70 14,20 14,20 n 11,40 11,40 12,40 12,40 13,60 13,80 14,00 15,00 16,00 14,09 14,88 15,22 15,56 15,90 12,20 13,00 13,00 14,00 14,00 12,00 12,20 12,30 13,00 12,70 12,70 12,90 12,90 13,10 N 1970 12,70 13 20 13,20 q —- 13,60 14,00 1280| 1202 V: 18,10 13,50 1240| 12/60 12,80 13,00 =— —— 14,00 14,00 3,00 14,00 14,00 2,50 13,00 13,00 f | I 12,70 12,70 12,40 f -

18,00 4 L 12,10 1

14,00 E _ 4 14,40 14,40 11

punkte gewählt werden. Diese Vorlage wird hoffentlid) _dazu, bei- tragen, die Kursshwankungen zu vermindern und eine größere Stabilität unserer Staatspapiere herbeizuführen. | L J Oberbürgermeister Struckmann - Hildesheim: Die Sparkassen sollen der Spartopf für die Einlagen der Bevölkerung fein, und dteje erwartet davon einen entsprehenden Zinsfuß. Wenn man die Spar- fassen vor den Karren des Staates spannt, um staatliche Zwede zu erfüllen, so hat dies mit dem Wesen der Sparkassen nihts zu tun. Zwingt man die Sparkassen, ihre Gelder in Staats- papieren anzulegen, dann hat auch der Staat die Pflicht, dafür zu sorgen, daß dadurh die Sparer keinen Schaden erleiden. Früher batten die Sparkassen große Beträge in Staatspapieren angeleat, aber fie erlitten daran große Verluste durh die Maßnahmen des Staats, durch die Konvertierung und durch Kurs3- und Zinsverluste. Es ist bedenklih, wenn man die Sparkassen den leidenden Teil, den Prügel- fnaben für den Staat sein läßt. l Z Oberbürgermeister Becker- Cöln: Ich stehe dem Gedanken, daß die Sparkassen größere Bestände in Staatspapieren anlegen follen, nicht unsympathisch gegenüber, aber nur in der Vorausfeßung, daß die Sparkassen keinen Schaden erleiden. Die Sparkassen haben früher bei der Belegung in Staatspapieren entseglih viel verloren. Die Cölner Sparkasse z. B. hat bis zuleßt 4 /ige Staatspapiere gekauft und durch die Konvertierung mit einem Schlage Hunderttausende ver- loren. Ferner haben wir Kursshwankungen bis zu 1009/9 durch- gemacht. Die Staatspapiere werden zu 90 und 89 ausgegeben, sie sind also bei der jetzigen Marktlage eigentliÞ ganz unmöglich ge- worden. Der Staat müßte Paripapiere ausgeben, felbst wenn es die alten Staats\huldscheine mit 31 9% wären. Wäre die Regierung bei der Begebung von Staatspapieren konsequent, so würden die Spar- fassen von selbs größere Bestände darin anlegen. Erwünscht wäre dieser Zustand, der in anderen Ländern fogar geseßlih festgelegt ist. Unterstaatssekretär Dombois: Die Absicht, ein Gesetz zu er lassen, nah dem die Sparkassen in höherem Maße als bisher ihre ! Bestände in Staatspapieren anzulegen haben, ist keineswegs auf- gegeben. Es ist durhaus niht die Absicht, die Sparkassen zum Prügelknaben zu machen und dafür büßen zu lassen, daß die Konsols nicht gut stehen. Aker ein solches Gese läge im Interesse niht nur der Konsols, sondern auh der Sparer selbst. Die großen städtischen und andere gut geleitete Sparkassen haben zwar Staatspapiere, aber viele andere Sparkassen, namentlich in der Provinz, haben überhaupt keine Jnhaberpapiere, 80 Sparkassen haben solche niht. Ihre Auf- gabe ist es aber, die Einlagen sicher aufzubewahren und jederzeit Geld zur Rückgabe zur Verfügung zu haben. Im wohlverstandenen Inter- esse der Sparkassen wäre es 1ibtig, wenn sie gezwungen würden, in SFnhaberpapieren und darunter auch in Staatspapieren ihre Bestände anzulegen. So weit wollen wir allerdings nit gehen, wie Frankreich und England, wo geseßlih die ganzen Sparkassenbestände in franzö-

Für die Emissionen unserer Staatspapiere müßten geeignetere Zeit-

fischer Rente angelegt werden müssen. In England und Amerika

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13,20 12,80 12,10

12,70

12,34 14,60 13,70 12,00 14,39

13,80 13,00

13,79 13,95 | 18.6. 1 899 12,92 13,09 | 18.6. 3671 12,68 1980 | 18,8.

S4 14,00 e 416 615 12,44 12607 | 18,6, 7

1 2 12,70 12,00 18. 0. 400

199 14,07 1400 16

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berehnet.

SI

haben die großen Banken ihre Deckung durchweg in Staatspapieren angelegt. Infolgedessen ist der Stand der ausländischen Staats- papiere wesentlih günstiger. Bei uns haben die Sparkaffen sehr vie? Geld in Hypotheken festgelegt. S

Oberbürgermeister Becker: Gewiß liegt es im Interesse der Sparkassen, einen Teil ihrer Bestände niht in Hypotheken, sondern in fiheren Wertpapieren anzulegen, aber daß es gerade Staatspapiere sein müssen, liegt nicht im Interesse der Sparkassen. Dann müßlt der Staat erst seine Finanzpolitik so ändern, day die Kassen keine Verluste erleiden können. Der Grund, daß n Zeiten ciner Krisis die Sparkassen die Papiere verkaufen können, ist nicht aus\{laggebend. Bei der Krisis von 1866 hatten die Spar- fassen eine Menge Wertpapiere, aber sie haben fie nicht mit 17 Verlust auf den Markt gebracht, sondern sie lombardiert. Jn folchen Zeiten kann man die Papiere niht veräußern, sondern nur lombar- dieren, und das kann man auch mit anderen pupillaris sicheres Papieren tun, dazu brauht man keine Staatspapiere. Im Intere] der Sparkassen liegt die Sache also nicht.

Damit schließt die Diskushton.

Berichterstatter Graf von Hutten-Czapski: Da das ganze Gese und seine einzelnen Teile von den sämtlihen Rednern wed erwähnt, noh berührt worden sind, habe ih keine Veranlaffung, dara? einzugehen. Jch bitte nur, die Vorlage anzunehmen.

Darauf wird die Vorlage unverändert angenommen.

Jn einmaliger Schlußberatung wird auf Antrag des A0 ferenten Herrn Strucmann-Hildesheim auh der Gefef entwurf über die Verlegung der Landesgrenze ge? das Herzogtum Braunschweig längs der Provi Hannover unverändert angenommen. S

Den aus der Jnitiative des Abgeordnetenhaufes Hero? gegangenen Geseßentwurf zur Abänderung der Verordnung vom 23. September 1867, betreffend die Ausdehnung der preußishen Disziplinargeseße auf die Beamten den neuerworbenen Landesteilen, empfichll E Struckmann - Hildesheim in einmaliger Schlußberamns ebenfalls anzunehmen. j ¿u

Ein Regierungskommissar bittet, den Gefeyentwur! ges lehnen. Man müsse mindestens abwarten, bis in eine Revi preußischen Disziplinargesetze eingetreten werde ; anderseits sei adet diesen Bestimmungen niemals ein Gebrau gemacht worden, NE c liege deshalb keine Veranlassung vor, eine geseßgeberische Aktion ? dieser Sache vorzunehmen. E U

Berichterstatter Herr Struckmann spricht sein Erstaunen i diesen Widerspruch aus. Nachdem aus den neuen Landesteilen E der Wunsch laut geworden sei, die Ausnahmebe fugnisse der Negt

Ÿ Armeen gegenüber den Beamten in Wegfall zu bringen, habe das Abgeordn

Bestand an Neichs- | | Bestand an Noten |

| Bestand an Wechseln

} Vestand an Effekten |

: Bestand an sonstigen

das Grundkapital N der Reservefonds

Î der Betrag der um-

: G sonstigen täglich

Ì die sonstigen Passiva

haus diesem einstimmig entsprohen. Es bestehe absolut kein Be- denken dagegen, diesem Beschlusse beizutreten.

Die et wird angenommen.

Darauf er tattet Professor Dr. Loening den mündlichen Bericht der Geschäftsordnungskommission über die ihr zur Korberatung überwiesene Frage der Stellungnahme des verrenhauses zu der Behandlung der Petitionen yon Nichtpreußen.

Der Berichterstatter fommt nach einer erschöpfenden Dar- Fellung der verfassungsrechtlihen und der technishen Seite dieser rage ¿zu dem Antrage, das Herrenhaus wolle \sich für zuständig, aher nit verpflichtet erklären, Petitionen von Ausländern anzunehmen, zu heraten und darüber zu beschließen. /

Graf Botho zu Eulenburg: Ih beantrage, den Gegen- stand von der Tagesordnung abzuseßen und ihn erst nah Ablauf der Nertagung wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Der Grund hierfür liegt darin, daß unter politischen Freunden über die Frage Meinungsverschiedenheiten bestehen, und ich glaube, daß auch eine ganze Anzahl anderer Mitglieder des Hauses Wert darauf legt, die Motive der Kommission zu prüfen und dann erft ihre Entscheidung l treifeit, A Der Antrag auf Abseßung der Frage von der Tages- ordnung wird angenommen.

Sodann stehen mehrere Petitionen auf der Tages- ordnung, die sih auf die Shlachthaus- und die Fleischbeschau-

geseßgebung bezichen :

Der Vorstand des Hannoverschen Städtevereins und der Rheinische Städtebund petitionieren um Abänderung der die Untersuhung von frischem Fleish in Schlacht- hausgemeinden betreffenden S8 5 und 14 des preu- gischen Ausführungsgeseßes zum Schlachtvich- und Fleishbeschaugeseß pom 28. Juni 1902.

Die Agrarkommission beantragt durch ihren Referenten Herrn von Reinersdorff, diese Petitionen durch die Erörterungen, die gelegentlih der Jnterpellation des Herrn Yecker und der Beratung des landwirtschaftlihen Etats statt- gefunden haben, für erledigt zu erklären. *

Ueber die Petition des Verwaltungsdirektors Golß vom sädtishen Viech- und Schlahthof in Berlin namens des Vereins preußischer Schlachthoftierärzte um Abänderung des preußishen Schlachthausgeseßes vom 18. März 1868 nebst seinen Abänderungen und Ergänzungsgeseßen soll nah dem Antrage derselben Kommission zur Tagesordnung übergegangen werden, ebenso über die Petition des Vorstands des Deutschen Fleischerverbandes in Frankfurt a. M. um Abänderung des $ 11 des Kommunalabgaben- geseßes vom 14. Juli 1898 behufs Ermäßigung der Shlahthausgebühren.

Vor Eintritt in die Beratung nimmt zur Geschäftsordnung das Wort

Freiherr von Manteuffel: Auf die Gefahr hin, Ihr Miß- fallen zu erregen dadurch, daß die Sitzung sehr kurz wird, bitte ih Sie, diese drei Gegenstände von der Tagesordnung abzusezen. Es ist im Abgeordnetenhause ein Geseßentwurf eingebracht, der dieselbe Materie betrifft, und es wird \sich empfehlen, die dortige Beratung und ihr Ergebnis abzuwarten, statt hier eine vielleicht langwierige Diskussion zu führen.

Der Referent ersucht, wenigstens die beiden ersten Gegenstände zu erledigen, über die auch die neue Diskussion im anderen Hause nichts Neues zutage fördern werde.

Freiherr von Meuteuffel: Wir wollen die Petitionen keines- wegs mir niht s dir nichts, abseßen, sondern deshalb, weil etwas Neues vorlieat, das wir erft sich gestalten lassen wollen.

Nach einer kurzen Entgegnung des Referenten wird nah dem Antrage des Freiherrn von Manteuffel beschlossen.

Damit ist die Tagesordnung erledigt.

Schluß 23/4 Uhr. Nächste Sißung: Montag, 1 Uhr (Petitionen; Lotteriegeseß; kleinere Vorlagen; Antrag Arendt, betreffend Veteranenunterstüzung).

Handel und Gewerbe. Nah der Wochenübersiht der Neihsbank vom 23. Juni

À

(+ und im Vergleich zur Vorwoche) betrugen :

1902 N

Aktiva: E O Metallbestand (der | b t Bestand an kurs3- | | fähigem deutschen | | | Gelde oder anGold j |

inBarren oder aus- | |

ländishen Münzen, | |

das Kilogr. fein zu | | | 2784 berehnet)| 996 540 000 | 977 997 000 | 1107 338 000 | (4+ 13 476 000)| (+ 25 943 000)| (+ 17 019 000)

29 582 000 | (— 718 000)| (

33 493 000 |

fassensheinen . .| 31 199 000 | 30 715 009

- 590 000)| (-+- 187 000)

| 7462000 | 10431000 | (+4 7 937 000)| (— 1 552 000)| (+ 1 042 000) | 740635000 | 848414000 | 709 996 000 (— 2 243 000)| (— 14 661 000)| (— 3 644 000)

| 60237000| 66016000 | 64619000 | (— 1489 000)) (+ 45 000)| (+ 1 141 000) | 92827 000 | 2299 000 | 51 881 000 | (+ 17 032 000)| (+ 8340 000)| (+ 13 101 000)

99759000 | 88247000| 83115000 (+ 7 491 000)| (+ 4 475 000)| (4+ 4 809 000)

anderer Banken

Bestand an Lombard- forderungen

j o A J Dassidäi | 150000000 | 150000000 | 150000000

(unverändert) | (unverändert) | (unverändert) 91 614 000 | 47 587 000 44 639 000 (unverändert) | (unverändert) | (unverändert)

j 1 208 268 000 | 1 157 321 000 | 1146 420 000 (+ 31 387 000)| (+ 16 398 O) (+ 16 973 000)

|

laufenden Noten .

ligen Verbind- | lihkeiten - , .| 620 367-000 | 644767000 | 697 617 000 (+ 9 355 000)| (— 3 028 000)| (+ 16 812 000) 22 824000 | 21959000| 19419000 (+ 744 000)|. (+4 630 000)| (— 130 000).

Die Metallzunahme war nah dem leßten Ausweis 123 Millionen

: Nark geringer als im Vorjahr; der Metallbestand selbs überschreitet

ie Summe des Vorjahres um 18 Millionen Mark, die täglih fälligen

L Verbindlichkeiten bleiben hinter dem vorjährigen Betrage um

4 Millionen Mark zurü.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten

„Nachrichten für Handel und Industrie “.)

Di 2: , , , “gy M" raBareneinfuhr Brasiliens im Jahre 1902 unter Be- Tichtigung der Anteile der Haupteinfuhrländer.

; 1999 2k Gesamtwert der Wareneinfuhr nach Brasilien hat im Jahre

2 471 114 120 Papiermilreis (1 Milreis circa 1 A) betragen.

A T E LEE

An dieser Einfuhr, deren Wert dêénjenigen des Jahres 1901 um annähernd 82 % überstieg, während im Jahre 1903 nach den kisher vorliegenden Nachrichten weiterhin für etwa 8 Millionen Milreis mehr eingeführt worden ist als 1902, waren die wichtigeren Länder in folgender Weise beteiligt : Ï

Wert in Pro-

Wert Brasilien zentualer l im Ver- (einshließl. Anteil der Sesamt- shiffungs- Kosten, Fracht- T ri N lande Versiherung usw. as und Fracht) Kosten Wert in Milreis tur : l in f ierreis = 993 Ves). Großbritannien ohne Ps )

Besizungen ; « 110297 514 1282610007 20,235 Vereinigte Staaten

von Amerika Deutschland Argentinien ¿Frankreich 37 897 116 Dora, 27897078 Englische Besißungen 21 190 965 Uruguay v e D2440 709 Ftalien . L 15 386 482 E 9614 164 Desterreih-Ungarn 7745 670 Schweden und

Norwegen 4 434 917 5 17: O C O440T28 36 ; Holland . 2 324 173 689 201 15,706 Zusammen einschließ-

lich Einfuhr aus

anderen Ländern . 405 116726 471 114 120 100,000.

4 Legt man niht den Wert der Waren in Brasilien, sondern den Wert im Verschiffungslande zu Grunde, so hat die deut \che Ausfuhr nach Brasilien die der Vereinigten Staaten von Amerika um beinahe eine Million und desgleichen der französische Export den Argentiniens um etwa è Million Milreis überstiegen. Unter diesem Gesichtspunkte kann die Liste dahin abgeändert werden, daß die Reihenfolge lautet : Großbritannien, Deutschland, Vereinigte Staaten von Amerika, Frank- rei, während die an fünfter Stelle kommende Einfuhr Argentiniens wegen ganz abweihender Zusammensetzung für die weitere Betrachtung hier zurücktritt. Zusammen waren die vorgenannten 4 Hauptkon- kurrenten mit 60,6 9/0 am Werte der Einfuhr beteiligt, und im Ver- gleiche zum Vorjahre sind die Anteile Großbritanniens (ein\chließlich der für 1901 niht besonders behandelten englischen Besitzungen) von 91,3 auf 34,3, des Deutschen Reichs von 9,4 auf 11,4 und Frank- reichs von 89/ auf 8,7 9/6 gestiegen, während bezüglih der Einfuhr aus den Vereinigten Staaten ein Nückgang von 12,4 auf 12,2 9% zu

verzeichnen ist. 1) Fabrikate.

_ Unter den 4 Klassen, in welche die brasilianische Handelsstatistik

die Wareneinfuhr teilt, hat die Klasse Fabrikate" mit dem Werte von 202 998 926 Milreis oder 43,1 9%/ des Gesamteinfuhrwertes die größte Bedeutung. Da Großbritannien im Jahre 1902 an Fabri- faten für 78 408, Deutschland für 41 835, die Vereinigten Staaten für 29 180 und Frankreich für 26 623 Kontos de Neis (1 Konto = 1000 Milreis = circa 1000 46) einführten, so waren diese vier Staaten zusammen mit 86,7 9/9 an der Gesamteinfuhr von Fabri- katen b:teiligt. Im einzelnen gestaltete ih dieser Wettbewerb wie folgt :

_Webwaren. An Baumwollwaren mit und ohne Bei- mishung wurden für 56 294 Kts. eingeführt, davon aus Großbritannien für 34 958, aus Deutschland für 8487, aus den Vereinigten Staaten für 3443 und aus Frankreich für 2907 Kts. England hat in diesen Artikeln eine besonders feste Position und brachte allein an be- druckten Stoffen für 12339, an gefärbten Stoffen für 10 171 und an weißen (gebleihten) Stoffen für 7262 Kts. Dagegen überstieg die deutshe Einfuhr an baumwollenen Strümpfen (1682 Kts.), Spitzen, Einsäßen und Schnüren (1297 Kts.) sowie an Sc(hliysen den der andern drei genannten Staaten erheblich. Waren aus Leinen, Jute, Hanf gingen für 5360 Kts. ein, wovon für 2849 Kts. aus Großbritannien kamen, während Belgien mit 743, Deutschland mit 621 und Frankreich mit 588 Kts. beteiligt waren. Das Deutsche Neich steht hier nur mit Lißen, Fransen, Quasten usw. (22 Kts.), Bindfaden (187 Kts.) und mit fertiger Wäsche (126 Kts.) an der Spitze, wobei noch fraglih erscheint, inwieweit unter leßteren Posten österreihische Erzeugnisse fallen, deren Gesamtwert auf 236 Kts. angegeben ist. Der Wert der Einfuhr von Wollenwaren erreichte 9908 Kts. Fast 5099 davon entfielen auf Großbritannien (allein 4125 Kts. auf Alpacca, Cachemir, Flanell usw.), während Deutsch- land und Frankreih je mit annähernd 1709/9 beteiligt waren. Die Führung hatte Deutschland nur in Filzen (74 Kts.), Litzen, Quasten, Schnüren (116 Kts.) und nicht besonders aufgeführten Waren (330 Kts.). Jn Seide und Seidenwaren (Wert der Gesamt- einfuhr 4167 Kts.) stand Frankreich, wie bisher, mit 2573 Kts. an der Spiße; Deutschland folgte mit 734, die Schweiz mit 337 und Großbritannien mit 233 Kts. Der Anteil der Vereinigten Staaten ist hier bisher, wie bei Leinen- usw. und Wollenwaren, geringfügig.

Eisen- und Stahl-, Kupfer-, Blei-, Zinn-, Zink- und Aluminiumwaren. Vom Gefamtwerte der Einfuhr an Cisen- und Stahlwaren (28 353 Kts.) entfielen 13 179 Kts. auf Großbritannien, 7183 auf Deutschland, 3417 auf die Vereinigten Staaten, 2312 auf Belgien und 1577 Kts. auf Frankrei. Deutsch- land führte in Angeln, Sporen, Bügeln, Schlössern usw. (231 Kts.), Schlaufen, Nägeln, Schrauben (825 Kts.), fowie in Stahbl- und Eisen- draht (1641 Kts.), indessen erreichte die nordamerikfanische Einfuhr in leßterem Artikel bereits 1483 Kts. In fast allen andern Artikeln, insbesondere in Weißblehen (2469 Kts.), Schienen und Eisenbahn- zubehör (2604 Kts.), Röhren nebst Verbindungsstücken (1632 Kts.) und in Wellblehen (859 Kts.) stand Großbritannien bei weitem an der Spige. In Kupferwaren (Gesamteinfuhr 3958 Kts.) nahm Deutschland mit 1322 Kts. fast bezüglich aller Artikel die erste Stelle ein, Großbritannien folgte mit 971, Frankreich mit 795, und die nordamerikanishe Union mit 625 Kts. Blei-, Zinn- und Zinkwaren kamen für 722 Kts., zur größeren Hälfte aus Deuts- land, das besonders in Zinnwaren (145 von 218 Kts.), bleiernen Buchdruckertypen (196 von 330 Kts.) dominiert; der Rest verteilt ih stark abfallend auf Frankreih (insgesamt 125 Kts.), Großbritannien (insgesamt 93 Kts.) fowie Nordamerika (insgesamt 23 Kts.). Die CGinfuhr von Aluminiumwaren (43 Kts.) stammte zu etwa 70 9/6 aus Deutschland.

__ Maschinen, Apparate und Zubehör, Werkzeuge ver- [hiedener Art. Von der Gesamteinfuhr im Werte von 21 954 Kts. entfielen auf Großbritannien 10017, auf die Vereinigten Staaten 9699, Deutschland 3984 und Frankrei 1205 Kts. In Apparaten für elektrishe Beleuchtunng (1379 Kts.), Lokomotiven (1300 Kts.) und Schreibmaschinen (65 Kts.) * stand die nord- amerifkfanishe Union weitaus an der Spitze, Großbritannien in Maschinen für Landwirtshaft und Industrie (3448 Kts.), Deutschland in Nähmaschinen (780 Kts.) wie in Pressen aller Art (24 Kts.) und Frankreih in photographischen Apparaten (121 Kts.). Fahrräder und Wagen kamen in ziemlich gleichen Werten aus den Vereinigten Staaten (30 bezw. 61 Kts.) und Deutschland (28 bezw. 53 Kts.), erheblih abfallend aus Frankreich und Großbritannien, Retorten, Kessel und ähnliches für 318 Kts. aus England, 302 Kts. aus Deutschland, 156 Kts. aus den Vereinigten Staaten und für 29 Kts. aus Frankreih. Wagen und andere Fahrzeuge (804 Kts.) gingen în erster Linie aus Deutschland ein (273 Kts.), demnächst aus Großbritannien (195 Kts.), Belgien (194 Kts.), Nordamerika (94 Kts.) und Frankreich (35 Kts.), chirurgische und zahnärztlihe Instrumente (918 Kts.) an erster Stelle aus den Vereinigten Staaten (324 Kts.) demnächst aus &rankreih (279 Kts.), Deutschland (232 Kts.) und Großbritannien

Herkunftsländer

57 676 248 53 887 857 42 242 287 41 368 288 i 32 626 490 6,928 29 307 742 6,218 24 880 787 ), 86 9,289 17 228 834 ,974 3,664 11200917 16,535 2,376

8698831 12,305 1,845

O

47 337 291 48 210 057 37 369 524

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(126 Kts.), während in mathematischen und optischen In- strumenten bei einem Gesamteinfuhrwerte von 519 Kts. Frankreich mit 228, Deutschland mit 135 und Großbritannien mit 107 Kts. beteiligt waren.

In Papier und Waren daraus (Gesamteinfuhr 11009 Kts.) dominiert Deutschland mit 3717 Kts. gegenüber Frankreich (1896 Kts.), Belgien (1087 Kts.), Großbritannien (705 Kts.), den Vereinigten Staaten (611 Kts.) und Italien (595 Kts.) fast allenthalben; nur Bücher, Zeitschriften, Karten usw., welche statistisch hier subsumieért werden, kamen auch 1902 überwiegend aus Frankreih (929 von 1805 Kts.).

__ Chemische Erzeugnisse, Drogen, Parfümerien und Färbereiartifel. Der Wert der Gesamteinfuhr an chemischen . Erzeugnissen und Drogen betrug 10 430 Kts., wovon 2828 auf Groß- britannien, 2750 auf Deutschland, 2528 auf Frankreih und 1004 auf die Vereinigten Staaten entfielen. In Säuren (219 Kts.) und Mineralwässern (natürlihen und künstlihen 381 Kts.) stand Deutschland bei weitem an der Spiye. Artikel für Färberei, Malerei und Parfümerien wurden für 3491 Kts. eingeführt, leßtere zum allergrößten Teil aus Frankreih (1714 Kts.), indessen immerhin für 176 Kts. aus den Vereinigten Staaten. Präs parierte Farben und Lacke jeder Art (1080 Kts.) kamen zum größeren Teile aus Großbritannien, der Rest fast auss{ließlich aus Deutschland (182 Kts ), den Vereinigten Staaten (163 Kts.) und Frankrei (126 Kts.). i __ Steingut, Porzellan, Glas urd Kristall. In dieser Warengruppe, deren Gesamteinfuhrwert ih auf 6032 Kts. belief, hat der deutshe Import mit 2148 Kis. ziemlich den Wert der Einfuhr aus England, Frankreich und den Vereinigten Staaten erreiht, in- dessen wurde Deutschland übertroffen von Großbritannien in Fensterglas (56 gegen 11 Kts.) und in nicht bejonders aufgeführten Waren aus Steingut und Porzellan (1289 Kis. gegen 1034 Kts.) sowie von Frankreich betreffs der Gegenstände für chemische usw. Laboratorien (26 gegen 15 Kts,), der Brillen- usw. Gläser (4 Kts. gegen 643 Milreis) und der niht besonders aufgeführten Waren aus Glas und Kristall (335 gegen 304 Kts.). Zu beachten ist, daß in dieser Sektion Belgien mit 775 Kts. sowie Oesterreich mit 214 Kts. konkurrierten.

Holz-, Rohr-, Stroh- usw. Waren. Die Sektion Holzwaren it eine der wenigen, in denen Frankreich mit 280, Deutschland mit 273, die Vereinigten Staaten mit 134 und Groß- britannien mit 132 Kts. zusammen nicht einmal 50/5 des Gesamt- importwertes von 2030 Kts. erreiht haben.- Portugal mit 543 und Oesterreich mit 487 Kts. stehen hier weitaus an der Spiße; aus leßterem Lande gingen allein an Möbeln für 474 Kts. ein, während Portugal insbesondere für 358 Kts. Korken sandte. Dagegen kamen an Körben, Möbeln und anderen Waren aus Rohr, Bambus, Weiden usw. für mehr als 50 0/9 der Gesamteinfuhr (63 Kts.) aus Deutschland, der Rest aus Frankrei (11 Kts.), Groß- britannien (9 Kts.) usw. Vom Totalimport an Stroh- und anderen Faserstoffwaren (453 Kis.) entfielen auf Deutsch- land 121, auf Großbritannien 114, auf Frankreih 57 und auf die Vereinigten Staaten 48 Kts. 5

_ Felle, Leder-, Haar- und Federwaren. Der Wert der Gesamteinfuhr an Fellen und Lederwaren betrug 2428 Kts, : Großbritannien stand mit 1092 Kts. weitaus an erster Stelle; in in großem Abstande folgten Frankreih mit 290, Deutschland mit 282 und die Vereinigten Staaten mit 95 Kts. Abgesehen von diesen Staaten, waren besonders noch Oesterreich mit 391 und Belgien mit 138 Kts. beteiligt. Hervorzuheben is der Artikel Schuhwerk (1152 Kts. ), wovon für 439 Kts. aus Großbritannien, für 357 Kts. aus Vesterreich, für 111 Kts. aus Frankreich, für 72 Kts. aus Nord- amerika und nur für 42 Kts. aus Deutschland f\tammte. An Waren aus Haaren, Federn usw. gingen für 593 Kts. ein ; Frankreih war mit 329, Deutschland mit 158 und Großbritannien mit 30 Kts. beteiligt. 2)

Gold-, Silber-, Platin-, Nickel-, Elfenbein-, Perl mutter-, Schildpatt- usw. Waren. Der Wert der Gesamt- einfuhr an „Bold-, Silber- und Platinwaren erreichte 1194 Kts. Deutschland mit 631 und Frankreih mit 483 Kts. be-- herrschten den Markt, dagegen kamen Nidckelwaren (insgesamt für 96 Kts.) zum allergrößten Teile (44 Kts.) aus Großbritannien, und Waren aus Elfenbein, Perlmutter, Schildpatt sowie aus anderen tterishen Abfällen (wie Fishbein, Horn und Knochen, inêge]amt 531 Kts.) zum allergrößten Teile (449 Kts.) aus Frankreich.

Waren aus Steinen, Erden usw. Von der Gesamt- einfuhr im Werte von 1353 Kts. entfielen 598 Kts. auf Groß- britannien (allein 338 Kts. für Tonröhren), 335 Kts. auf E reich (295 Kts. auf Ton- und Marmorfliesen) und 117 Kts. auf Deutschland. Bon anderen Staaten waren Italien mit 120 und Portugal mit 96 Kts. beteiligt.

7 Waffen, Jagd- und Kriegsmunition. Der Totalimport (2962 Kts.) verteilte sih, wie folgt: Frankrei 779, Nordamerika 734, Deutschland 922 und Großbritannien 414 Kts.; außerdem war Belgien mit 495 Kts. beteiligt. AÄrtilleriewaffen kamen zum allergrößten Teile aus Frankreih (515 von 599 Kts.), Kugeln und Patronen sür 399 Kts. aus den Vereinigten Staaten, für 304 Kts. aus Deutsch- land, für 214 Kts. aus Großbritannien und für 205 Kts. aus Frank- s Ba D Lene an kamen aus Belgien (449 Kts.) und den Dereintgten Staaten (325 Kts.), Pulver zum größten i 8 England (117 von 166 Kts.). ) F R E E E U Musikin strumenten (Gesamteinfuhrwert 1533 Kt8.) kamen sür 796 Kts. aus Deutschland (insbesondere Pianinos zum Werte von 39 K18s.), für 352 Kts. aus Frankreich, für 205 Kts. aus Nord- amerika und für nur 38 Kts. aus Großbritannien.

__ An fonstigen einzelnen Fabrikaten wurden für 26 163 Kts. eingeführt, davon aus den Vereinigten Staaten für 11985, aus Deutschland für 4237, aus Frankreich für 3610 und aus Groß- britannien für 2954 Kts.; der Rest verteilte sih ziemli gleichmäßig auf Ftalien, die Schweiz, Oesterreih, Belgien usw. Das Uebergewicht der Bereinigten Staaten erklärt sich daraus, daß sie den Markt in P etroleum und Gasolin mit einer Einfuhr im Werte von 9981 K18. so gut wie allein beherrshen und in Shmierölen aller Art (mit 1012 Kts.) gegenüber Großbritannien (310 Kts.), Deutsch- land (80), Rußland (140) und Oesterreih (67 Kts.) weit voranstehen. Weiter sind hervorzuheben: Bureau- und Schulutensilien im Gesamtwerte von 719 Kts, wovon 302 auf Deutschland, 175 auf Frankreich, 117 auf Großbritannien und 107 auf Nordamerika ent- fallen, Beleuhtungs8gegenstände für Gas und Petroleum im Gesamtwerte von 834 Kts, wovon 427 auf Deutschland und 161 Kts. auf Großbritannien kommen. In die Artikel Spiel - waren (885 Ktks.) und Posamenterien (301 Kts.) teilen si Deutschland (646 bezw. 137 Kts.) und Frankrei (200 bezw. 145 Kts.), in den Artikel Feuerwerk (125 Kts.) Deutschland (60 Kts.) und die Bereintgten Skaaten (59 Kts.). In Stärke (472 Kts.) stand Belgien mit 168 Kts. an der Spiße, Deutschland folgte mit 128 Kts., Großbritannien mit 91, Frankreih mit 28 Kts. An Knöpfen gingen fur 1044 Kts. ein, für 411 Kts. aus Frankrei und für 199 Kts. aus Deutschland; außerdem waren Oesterrei mit 274 und Ztalien mit 110 Kts. beteiligt. Von Pfeifen und Zigarren- |pißen kamen für 346 Kts. an, überwiegend aus Frankreich, für 06 Kts. aus Deutschland. Die Einfuhr von Hüten jeder Art erreichte den Wert von 1029 Kts.; Frankreich war mit 341, England mit 211 und Deutschland mit 142 Kts. beteiligt, außerdem besonders Stalien mit 254 Kts. Schirmgestelle und Zubehör kamen für 962 Kts., davon aus Frankreih für 308 und aus Deutschland für 176, aus Belgien für 39 Kts. und aus England für 12. Kts. Am Import von Weckern und Uhren (954 Kts.) war die Schweiz mit 537 Kts. beteiligt, Nordamerika mit 230, Deutschland mit 114 Frankrei mit 41 und England mit 13 Kts. Von der Einfuhr an Dynamit und anderen Sprengstoffen (412 Kts.) entfielen 199 auf Großbritannien, 111 auf Deutschland und 99 au Frankrei. An Gummiwaren kamen für 2072 Kts., aus Großbritannien für (7d, aus Deutschland für 680, aus Frankreich für 299, aus Italien