1904 / 154 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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„Es soll eine neue Methode zur Bestimmung der Solarkonstante angegeben, oder eine der bekannten Methoden so weit verbessert werden, daß in den zu verschiedenen Zeiten des Jahres angestellten Beob- achtungen der Einfluß' der veränderlihen Entfernung zwischen Sonne und Erde unzweideutig erkennbar ift.

Die gewählte Methode soll durch ausreihende, mindestens drei Pn und drei Aphelien umfassende Beobachtungsreihen geprüft werden.“

Es ist au diesmal keine Bewerbungs\chrift eingelaufen, und die Akademie zieht die Aufgabe nunmehr zurü.

Sie schreibt dagegen folgende neue Preisaufgabe aus:

Ie Akademie verlangt Untersuchungen über die unsern Süß- wasserfischen s{hädlihen Myrxrosporidien. Es is alles, was von der Entwickelung dieser Parasiten bekannt ist, übersichtlih zusammen- zustellen und mindestens bei einer Spezies der vollständige Zeugungs- kreis experimentell zu ermitteln.“

Der ausgeseßte Preis beträgt viertausend Mark.

Die Bewerbungsschriften können in deutscher, lateinischer, fran- zösischer, englischer oder italienisher Sprache abgefaßt sein. Schriften, die in störender Weise unleserlich geshrieben sind, können durch Q der zuständigen Klasse von ter Bewerbung ausgeschlossen werden.

Jede Bewerbungsfchrift is mit einem Spruhwort zu bezeichnen,“

und dieses auf einem beizufügenden, versiegelten, innerlich den Namen und die Adresse des Verfassers angebenden Zettel äußerlih zu wiederholen. Schriften, welhe den Namen des Verfassers nennen oder deutlich ergeben, werden von der Bewerbung ausgeschlossen. Zurücziehung einer eingelieferten Preisschrift ist nicht gestattet.

Die Bewerbungsschriften sind bis zum 31. Dezember 1909 im Bureau der Akademie, Berlin W. 35, Potsdamer Straße 120, cinzu- liefern. Die Verkündigung des Urteils erfolgt in der Leibnizstiftung des Jahres 1910.

Sämtliche bei der Akademie zum Behuf der Preisbewerbung cin- gegangene Arbeiten nebst den dazu gehörigen Zetteln werden ein Jahr lang von dem Tage der Urteilsverkündigung ab von der Akademie für die Verfasser aufbewahrt. Nach Ablauf der bezeichneten Frist steht es der Akademie frei, die niht abgeforderten Schristen und Zettel zu vernichten.

Preisaufgabe der Charlotten-Stiftung 1904.

Nach dem Statut der von Frau Clkarlotte Stiepel, geb. Freiin von Hopffgarten, errihteten Charlotten-Stiftung für Philologie wird am heutigen Tage eine neue Aufgabe von der ständigen Kommission der Akademie gestellt :

„Als erste Borarbeit zu einer kritishen Ausgabe der Biographien

Plutarchs soll die Geschihte und Ucberlieferung derselben vom Altertum ab so weit verfolgt werden, daß die Bildung der einzelnen Sammlungen und die Zuverlässigkeit des Textes so weit kenntlich wird, um zu bestimmen, welche Handschriften vornehmlih zu ver- gleihen find. Es genügt, wenn das für die einzelnen Gruppen an Stichproben gezeigt wird. __ Außer dem gedruckten Material, das in Ausgaben, Einzel- schriften und Katalogen vorliegt, hat Herr Stadtshulrat Dr. Michaelis den von ihm zusammengebrahten Apparat freundlich zur Verfügung gestellt. Er kann auf dem Lesezimmer der König- lichen Bibliothek benußt werden.“

Die Stiftung der Frau Charlotte Stiepel, geb. Freiin von Hopff- garten, ist zur Förderung junger, dem Deutschen Reiche angehöriger

!

F sowie die Sammlung der deutshen Bildwerke, August etwa auch die andere Hälfte der Galerie, die italienischen, [panischen und französishen Schulen, ge\chlossen werden.

Bayerischen Bauerntheaters eingezogen. Emil Winter-Tymians Oumoristen- und Sängerge)ellshaft stellte si zum ersten Male dem Publikum vor.

E, Drei Bewerbungen sind rechtzeitig eingegangen, indes hat die Akademie keiner derselben Folge geben können. Das Stipendium wird daher von neuem ausgeschrieben, und zwar nunmehr mit der Summe von 7200 « Bewerbungen sind vor dem 1. Januar 1905 der Akademie einzureichen.

Nach § 4 des Statuts der Stiftung ist zur Bewerbung er- forderlich :

1) Nachweis der Reichsangebörigkeit des Bewerkbers;

_2) Angabe eines von dem Petenten beabsichtigten, durh Neisen bedingten arhäologishen Plans, wobei der Kreis der arhäologishen Wissenschaft in demselben Sinne verstanden und anzuwenden ist, wie dies bei dem von dem Testator begründeten Archäologishen Institut geschieht. Die Angabe des Plans muß verbunden sein mit einem ungef#hren sowohl die Reisegelder wie die weiteren Ausführungs- arbeiten etin|chließenden Kostenanshlag. Falls der Petent für die Publikation der von ihm beabsichtigten Arbeiten Zuschuß erforderlich erachtet, so hat er den voraussihtlichen Betrag in den Kostenanschlag aufzunehmen, eventuell nach ungefährem Ueberschlag dafür eine an- gemessene Summe in denselben einzustellen. /

__ Gesuche, die auf die Modalitäten und die Kosten der Veröffent- lihung der beabsichtigten Forshungen niht eingehen, bleiben un- i h Ferner hat der Petent sich in seinem Gesuch zu ver- Tut El

___ 1) vor dem 31. Dezember des auf das Jahr der Verleihung folgenden Jahres über den Stand der betreffenden Arbeit sowie nach Abschluß der Arbeit über deren Verlauf und Ergebnis an die Akademie zu berichten ;

2) falls er während des Genusses des Stipendiums an cinem der Palilientage (21. April) in Nom verweilen sollte, in der öffentlichen Sißung des deutschen Instituts, sofern dies gewünscht wird, einen auf sein Unternehmen bezügtihen Vortrag zu halten;

_, 3) jede durch dieses Stipendium geförderte Publikation auf dem Titel zu bezeihnen als herausgegeben mit Beihilfe des Eduard Gerhard- Stipendiums der Königlichen Akademie der Wissenschaften ;

2 drei Cxemplare jeder derartigen Publikation der Akademie ein-

zureichen.

Wegen Ueberführung der Gemäldegalerie und der Abteilung der deutshen Bildwerke in das Kaiser Friedrih-Museum, dessen Er- öffnung im Herbst dieses Jahres in Aussicht genommen ist, müssen die betrcffenden Abteilungen nach und nach für das Publikum ge- {lossen werden. Die italienishen Bildwerke und die Gipsabgüsse der deutshen Bildwerke sind bereits der Besichtigung des Publikums entzogen. In der nächsten Woche wird die eine Hälfte der Ge- mäldegalerie die der deutschen und niederländischen Schulen Anfang

Theater und Musik.

Bellealliancetheater. Am Freitag ist ein neues Gastspielensemble an Stelle des

i or. Ihre Darbietungen besichen in instru- nentalen und vokalen Vorträgen, Einzelsienen und kleinen cinaktigen

tes ——_ Gi Bee at A A D

Dienstag seßt Heinri Bôtel sein Gastspiel als Manrico im ,„Trou, badour“ und am Donnerstag als „Postillon von Lonjumeau* fort, Am nächsten Sonntagnachmittag wird bei halben Preisen Lorßing komische Oper „Zar und Zimmermann“ aufgeführt. Jm Theater des Westens wird die Gesangsposse „Der jüngste Leutnant" am Sonntag, Montag und Donnerstag gegeben werden. Am Dienstag, am Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag wird „Mamzelle Nitouche““ aufgeführt. An diesem und s nächsten Sonntagnachmittag gelangt „Alt-Heidelberg® zur Auf ührung. j

_Im Neuen Theater wird au in der nächsten Woche die Posse „Einen Jux will er sich machen“ von Johann Nestroy in Mar ein, hardts Inszenterung allabendlih gespielt werden.

Mannigfaltiges. Berlin, den 2. Zuli 1904.

__Im wissenschaftlichen Theater der „Urania“ wird in dieser Woche noch der neue Vortrag „Die Insel Rügen“ allabendlih wiederholt werden. Am Sonnabend findet vor den Ferien zum leßten Male eine Nachmittagswiederholung des Vortrags „Aus dem Haushalt der freien Natur“ statt, und am Mittwoch wird Dr. Donath feinen Vortrag „Nadium" vor den Ferier

Hörsaal halten zum leßten Male im L ( ( î

Travemünde, 1. Juli. (W. T. B.) Bei der Wettfahrt des Kaiserlihen Jachtklubs und des Norddeutschen Regatta-Vereins von Kiel nach Travemünde gingen bei fast Windstille „JIngomar“ als erste um 9 Uhr 5 Minuten und 14 Minuten später die „Navahoe" als zweite durhs Ziel.

Travemünde, 2. Juli. (W. T. B.) Die Ergebnisse der Wettfahrt Kiel Travemünde sind folgende: Klasse 2 (Renn- jachten): ,Garm“ Meteorpokal. Klasse 3 (Rennjachten): , Alice“. Klasse 2 (Kreuze1jahten): „Olga ersten, „Hubertus“ zweiten, vJIris" dritten Preis. Klasse 3 (Kceuzerjahhtea): „Ariadne“* ersten, „Karin zweiten Preis. Klasse 4 (Rennjachken): , Swan“ ersten, „Jenny“ zweiten Preis. Klasse 4a (Kreuzerjachten): „Fnula“* ersten, „Jsa“ zweiten Preis. Klasse 4: „Betta 111“ ersten, r Flid* ¿weiten Preis. Klasse a (Schonerkreuzer): „Fngomar“ ersten „Hamburg“ zweiten Preis. „Meteor“ und „Iduna“ hatten nicht ge- startet, Klasse b (Sconerkreuzer): „Klara“ Kaiserpokal. Klasse 1 (Schonekreuzer): „Susanne“. Klasse a (Renn- jachten): „Orion“. Klasse þ (Kutter): „Navahoe“ Klassenpreis und Kaiserpokal. „Comet“ aufgegeben, „Wendur* nicht gestartet. Klasse 1 (Kreuzerjahten): „Valdora* ersten, „Kommodzore“ zweiten, „Asta* dritten Preis. „Therese“, „Rosamont“ und „Galatea“ hatten nicht gestartet.

Gera, 1. Juli. (W. T. B.) Der reußische Staat machte aus Anlaß des 200 jährigen Bestehens des 2. und 3. Bataillons des 7. thüringishen JInfanterieregiments Nr. 96 in Gera eine Jubiläumsstiftung von 15000 4 Die Zinsen dieser Stiftung sollen alljäihrlih an Unteroffiziere verteilt werden, die ih keine Soldatenmißhandlungen zu Schulden kommen ließen. Der Landtag genehmigte die Stiftung in den letzten Tagen in geheimer Sitzung.

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Ei B A NENT E P D i E E E E E

Erste Beilage

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußi

Berlin, Sonnabend, den 2. Juli

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des Telegramms 2c. müssen vom Absendec in der Urschrift, und zwar unmittelbar vor der Adresse niedergeshrieben werden.

/ i (s. ú H Amtlich merke sind folgende, zwishen Doppelstrihe zu seyende Abkürzungen

3 Rei ckch. zugelassen : i; i Deuts ch es Rei ch D) für „dringend ; lige

j E 2 Doutf Rei RE für „Antwort bezahlt“, E Telegraphenorduung für das Deutsche Neich RPx = für „Antwort bezahlt x Wörter“, vom 16. Juni 1904. RPD = für „dringende Antwort bezahlt“, E G e | RPIDDx für „dringende Anlwort bezahlt x Wörter“, Auf Grund der Artikel 48 und 52 der MNeichsverfassung wird TC = für „Vergleihung", 5 i nachstehende Telegraphenordnung erlasen. PC für „Telegramm mit telegraphisher Empfangs-

Benugzung des Telegraphen. B '

| | |

L 1 für „Telegramm mit dringender telegraphischer Q a et N L E, Empfangsanzeige“ [. Die Benußung der für den öffentlichen Verkehr bestimmten S 2 M Eeléatdain mit Empfangsanzeige dur Telegraphen steht jedermann zu. Die Verwaltung hat jedoch das die Post“, Recht, thre Linien und Anstalten zeitweise ganz oder zum Teil für PS = für „nadsenden“, | alle oder für gewisse Gattungen von Telegrammen ¿u E f s PR für „Post eingeschrieben“, | [1. Privattelegramme, deren Inhalt gegen die Geseß2 ver) ößt P für Eilbote bezahlt“, oder aus Nücksichten des öffentlichen Wohls oder der Sitilichkeit für RXP = für „Antwort und Bote bezahlt“, unzulässig erachtet wird, werden zurückgewiesen. Die Gntscheidung BS tür „cen Lefféllen", über die Zulässigkeit des Inhalts steht dem DBorsteher M Aufgabe- MP für „eigenhändig bestellen“, anstalt, der Zwischen- oder Ankunstsanstalt oder dessen Vertreter, în J füc „Tages- (von 10 Uhr Abends bis 6 Uhr zweiter Instanz der dieser Anstalt vorgeseßten 2 elcgraphenbehörde und Morgens nit zu bestellendes) Telegramm“, in lezter Instanz der obersten Telegraphenbehörde zu; gegen die Gnt- M für „telegraphenlagernd", scheidung der obersten Telcgraphenbchörde findet etne Berufung nit GP = für „Voftlägernd, talt. De Staatstelegrammen \teht den Telegraphenanstalten eme GPR für „postlagernd einge\{rieben“, Prüfung der Zulässigkeit des Inhalts nicht zu. TMs für x Adressen“. i | Einteilung der Telegramme. | Mg Jede Adresse muß, um zulässig zu sein, mindestens zwei 9 E enthalten, woran E O Singer E ; 8 do Gattun nnrtoilt zwelle den Yam er BestimmungstelegraÞhenan]taik c T neler L, Die Telegramme werden A tee va A E us iat deubiGen Verkehr f AtiWrieben sein wie im Verzeichnis M e ane der Telegraphenanstalten im Deutschen Reich", im außerdeutschen Ae Verkehr wie im „Verzeichnis der für den internationalen Verkehr E geöffneten Telegraphenanstalten“. Im Auslandsverkehr ist der Name des Bestimmungslandes oder des Bezirks unbedingt erforderlich, sofern der Name der Bestimmungsanstalt noch nit in dem amtlichen Ver- zeichnis veröffentlicht ift. ä : Die Adresse muß alle Angaben enthalten, die nötig sind, um die Zustellung des Telegramms an den Empfänger zu sichern. Diese Angaben find in der Sprache des Bestimmungslandes oder in fran- ¿osisher Sprache zu schreiben; die Namen und Vornamen werden jedo so zugelassen, wie sie der Absender niedergeshrieben hat. Die Adresse muß ferner so beschaffen fein, daß die Zustellung an den

24 T ogran I b. gewöhnliche Privall E i der Beförderung genießen die Staatstelegramme, die als solche bezeihnet und durch Siegel oder Stempel beglaubigt sein müssen, vor den übrigen Telegrammen, die Telegraphendiensitelegramme vor den Privattelegrammen und die dringenden Privattelegramme vor den gewöhnlichen Pcivattelegrammen den Vorrang. [1. Nach der Abfassung des Textes sind zu unterscheiden: l) Telegramme in offener Sprache, 2) Telegramme in geheimer Sprache. Die geheime Sprache scheidet si in

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erfolgen ftann.

en Staatsanzeiger. 1904,

E HARSAIENST R ta, i

gebühr gesichert hat, ebenfalls die Cinzelgebühr von 30 4 für das

Für diese Ver- | Telegramm oder die Bestellung erhoben.

Gbenso haben Fern\prehteilnehmer neben den fonstigen Gebühren die Jahresgebühr von 30 4 oder die Einzelgebühr von 30 -Z zu entrihten, wenn auf ihren Antrag von der die Regel bildenden Art der Telegrammzustellung durh Boten oder durch den Fernsprecher - zu gewissen Zeiten oder in einzelnen Fällen abgewichen werden soll, ohne daß die Telegrammadressen über die abweichende Zustellung Angaben enthalten. Die Gebühr wird niht erhoben, wenn die Tele- gramme durch Boten abgetragen werden müssen, weil die Teil- nehmerstelle geschlossen oder ohne Schuld des Teilnehmers nicht zu errufen ift. L i A

X. Telegramme ohne Text werden zugelassen. Ein auss{ließlich aus einem oder mehreren Interpunktionszeichhen gebildeter Text ist unzulässig. 4 ; :

Eine Unterschrift ist nicht erforderlich. Sie kann in gebräuch- liher Abkürzung geschrieben oder durch eine vereinbarte abgekürzte Adresse ersetzt werden. Die etwaige Beglaubigung der Unterschrift (vgl. unter I1) is hinter diese zu seten. ;

X1. Privattelegramme nach dem Auslande, die zur Umgehung der veröffentlichten Tarife unter vorgeschobener Adresse nach einem Zwischenorte gerihtet sind, um von dort aus an den wirklichen Cmpfänger weitertelegraphiert zu werden Telegramme unter Dek- adresse —, sind von der Beförderung ausgeschlossen.

Liegt Grund zu der Annahme vor, daß ein Telegramm dieser Bestimmung zuwider unter D-ckadresse befördert werden foll, so hat der Absender auf Verlangen nachzuweisen, daß der Text des Tele- gramms endgültig für den in der Adresse bezeichneten Empfänger bestimmt ift.

Aufgabe von Telegrammen. & 4

L. Die Aufgabe von Telegrammen kann bei jeder für den Te graphenverkehr geöffneten Telegraphenanstalt (auch brieflich) erfolgen

[T. Telegramme fönnen auch bei den Bahnposten, und zwar in der Negel mittels der an den Bahnpostwagen befindlihen Briefein- würfe, zur Beförderung an die nächste Telegraphenanstalt eingeliefert, sowie den Telegraphenboten und den Landbriefträgern bei der Be

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stellung von Telegrammen oder Postsendungen zur Besorgung der Aufgabe übergeben werden. N O [TI. An größeren Verkehrsorten könnten sämtlihe Postanstalten, auch wenn mit ihnen eine Telegraphenbetriebstelle niht verbunden ift, zur Annahme von Telegrammen ermächtigt werden; auch ist die Be- nußung der Briefkasten zur Auflieferung von Telegrammen gestattet. _ 1V. Die Aufgabe von Telegrammen kann auch mittels Fern sprechers oder Ferndruckers nach dea darüber erlassenen besonderen

Empfänger ohne Nachforshungen und Nückfragen erf ie muß für die aroßen Städte die Straße und die Hausnummer

Grmangelung dessen, näheres über die Berufsart des V, Für die Mitnahme der Telegramme durch die Telegraphen- Smpfängers oder andere zweckenisprehende Angaben enthalten. Selbst : r s

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verabredete und chiffrierte |

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vird eine Zuschlaggebühr von 10 ir kleinere Orte ist es wünschenswert, daß dem Namen des

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Ein Telegramm kann ausschließlich in offener, verabredeter oder ciffrierter Sprache abgefaßt sein, oder diese Sprachen können neben

Philologen bestimmt, welche die Universitätsstudien vollendet und den | Possen. Es war erstaunlih, welche Vie seitigkeit jedes einzelne : philologischen Doktorgrad erlangt oder die Prüfung für das höhere | der 15 Mitglieder entwickelle und wie sich teder seiner i: Y f ; \ : S Bestimmungen erfokgen, Schulamt bestanden haben, aber zur Zeit ihrer Bewerbung noch ohne | Aufgabe gewahfen zeigte. Ein harmlos fröhliher Humor O E gen Regen wurden heute in der Stadt feste Anstellung sind. Privatdozenten an Universitäten sind von der | durhwehte alle Vorführungen und versetzte das gut besuhte Haus in | 1nd auf den Lande »erwüstungen angerihtet. Soweit N s t werden : in dem zuleßt bezeichneten Falle heißt das Bewerbung nicht ausge\ch{lossen. Die Arbeiten der Bewerber sind bis die heiterste Stimmung, sotaß der den Darstellern asfvendete Beifall O Shel rentg tellt Ut, wurde vet dem Unwetter etne Person getôtet, einander gebraucht E »_ in dem zuleßt vezeichneten Faüe HhetgTt dag zum 1. März 1905 an die Akademie einzusenden. Sie sind mit einem | fast kein Ende nehmen wollte. Es waren aber auch durchweg ganz E E E E E 6 A n 1 Denkspruch zu versehen; in einem versiegelten, mit demselben Syruihe | vortreffliche Leislungen zu verzeihnen; besonders muß das gute Zu- L Me N p S bezeichneten Umschlage ist der Name des Verfassers anzugeben und | sammenspiel hervorgehoben werden, sowie der Umstand, daß die be- loldje y Regre, O. T Sheai n derart abgefaßt der Nachweis zu liefern, daß die statutenmäßigen Vorautsetungen | lustigende Wirkung niht durch allzu possenhafte Derbheit, sondern [Ur Le telegraphischen N S E S okattin. vie Gin bei dem Bewerber zutreffen. Schriften, welhe den Namen des Ver- | meist nur dur die geschickt abgetönte Vortrag8weise erzielt wurde. A R E Q V E O S e Ne GALAA, Gee nennen oder deutlich ergeben, werden von der Bewerbung aus- O ge Art wurden geboten und ficlen keineswegs Es ia v n Few :Dilithan 4 Handelskorrespondenz ges{chlo}sen. aus dem Gesamtrahmen heraus. Von den zur Auffül ¡ gelangte O D abe abs Tafven 8 S Unm Seiteléaramime 5 of ft i Ä Tagesdienst (bis Mitt ) In der öffentlihen Sitzung am Libniztage 1905 erteilt die | Einaktern seien „Dor Papagei fowie Der leidioe Road A gebräuchliche ¡AULdruCe oder L E E n e anderen aufhält, so muß vor dem Namen usw. der leßteren Perfon b. Anstalten mit verlängertem Zagesdten|t (bis Mitternacht), Arademte dem Veifasser der des Preises würdia erkannten Arbeit | „Vor und nah dem Zapfenstreich“ erwähnt. Namentlich erregte die A E E S E, | „bei“, „durh Vermittelung von“ oder eine andere gleihbedeutende C. M0 me erd “gtng Uhr Abends), as Stipendium. Dasselbe besteht in dem Genusse der Jahreszinse leßtgenannte Soldatenhumoreske in ihrer drolligen Vorführuna A E O Ene N S A armenisa | Angabe stehen. / d. Anslallen mil ve[rantiem ZAgeobent. c (1050 Æ) des Stiftungskapitals von 30000 E Sis Dai M iticraische Heiterkeit. Auch E dw a Î E s Cie 31 | der deutschen folgende Sprachen gefiattet: anau, aeeBP, men 1s : Telegramme, deren Adresse den vorstehend im Absaß 1 vorge- | An Sonn- und Festtagen wird jedoch von den meisten Anstalten be- vier Jahren. hat si wiederum cin teilweiser Programmwcch\el vollzogen, wobet u. a haben ncch wieder beruhigt und das Telegraphenamt freigegeben, dani, engli, „flämisch, franzöhi]ch, S A p lavisch Loren, sehenen Anforderungen nit entspriht, werden zurückgewiesen; falls | shränfkter Dienst abgehalten. Die Dienststunden der Anstalten unter b eine russishe Soubrette Elsa Planquet, ein Parforcetänzer gleicher Natio- | nahdem sie die Zusicherung erhalten hatten, daß ihre Ent italient[@, Japan E R O sis flavisd (böbcisch die Adresse sonst den Anfordernngen niht genügt und der Absender | und_ c Veginnen vom 1 April n Ende September Die b Mlbvc:6an s lassung in vierzehn Tagen erfolgen werde. PELLLI N V R Se N L U Cy) VRS E LS ‘fleinrussis®, ruthenisch | auf der Beförderung besteht, erfolgt die Annahme nur auf Gefahr | 1. Oktober bis Ende März um 8 Uhr Morgens. Die Vienslstunden ( ° 6 bulgarisdh, kroatis, illyrisch, polnisch, rus, kTleinru]i]ckch, ruthent]ch), G Diefer fa: cine nacträglide Vervollständigung des

nalität, die Humoristen Bakec und Nitter, Deta Waldau, eine deutscke nd fi n rgew S miltein bie G 1 s anifd i d | des Absenders N er Anstalten unter d werden, ebenso wie der Dienit an Sonn- un Á i . : I - - Ier 4 P 1E N E i nent 4) ) van 1 naar I und Les t L LD. : 4 Ad . C A ov ARH 2 T5 L. B.) Der König Carol serbish, slavonish, slovakish, flovenish), 1pantsch, ungari / Fehlenden nur gegen Aufgabe und Bezahlung eines neuen Telegramms Se Pelesh in Gegenwart des À

l Liedersängeri it f Sni | Pie erfängerin mi a ißeracoBA mlic ‘(f tnot its 11! + o) io (Go | , v » c tor c ( ”“ s _ l CETTIT 3 1UBCTACL il 60) trâftigen Summillein, die Ges ( i; | L j ren, den örtlichen Bedürfnitten entsprehend für jeden Drt be- türfisch. Bei der Niederschrift der in fremden Sprachen abgefaßten | festgestellt. Ministornreldonbn SGiiuki : Ministerpräsidenten Sturdza | |

M #777 ( ; l M , , a Went, L SU. . T. B.) Durch einen mit Hagel ver- 1

t ae L De In

11 41

boten und die Landbriefträge

h , / Telegramm erhoben. E mvfänaers etne eraänzend2 Bezei na beigefügt wird, die geeignet A : E mpfängers eine ergänzend2 Bezeichnung beigefügt wird, die geel( N L E i ; it im F iner s Fi : NBesti ch Dienststunden Telegra nanstalten.

ist, im Falle einer Entstellung des Eigennamens der Bestimmungs- Dienststunden der x 1eg ape l

für die Ermittelung des Empfängers einen Anhalt zu L Ee Z 9. A gewähren. Der Name der Bestimmungstelegrap enanmtaiE T Dn Me Telegraphenanstalten werden insichtlic ) Ds der fic die Angaben der Adresse zu seten, die zur Bezeihnung des Cmpfängers, e n Verkehr mit dem Publikum offen zu halten find, unter-

seiner Wohnung usw. dienen. l [chleden in: : N A

Ist ein Telegramm an eine Person gerichtet, die sich bei einer a. Anfalten mit ununterbrochenem Dienst (Tag und Nacht),

offener Sprache“ werden

iner oder mehreren der O anjialt

Nach Schluß der Nedokti on ei gegangene Depeschen.

Konstantinopel, 2. Juli. (Meldung des „Wiener K. K. Lelegr.-Korresp.-Bureaus.“) Die drei Redifbataillone in Prizrend, welche gegen ihre Zurückbehaltung demonstrierten,

Preis der Diez-Stiftung.

_ Der Vorstand der Diez Stiftung hat beschlossen, den aus der Slistung im Jahre 1904 zu vergebenden Preis im 1800 Æ Herrn Dr. Emil Levy, außerordentlichem Professor der romanishen Philologie an der Universität Freiburg in Baden, sür die ersten vier Vânde des von ihm verfaßten „Provencalishen Suvplement- Wörterbuches*", Leipzig 1894—1904, zuzuerkennen

Preisausschreiben aus der Graf Loubat- Stiftung.

_Die Akademie wird am Leibniztage im Juli 1906 aus ter Graf Loubat-Stiftung einen Preis von 3000 (6 an diejenige gedruckte Schrift aus dem Gebiet der präcolumbishen Altertumskunde von ganz Amerika (Nord-, Zentral- und Südamerika) zu erteilen balken N Sat vere : welche unter den ihr cingesandten oder ihr anderweitig bekannt ge- DE E N ontglichen Dperxrntheater findet am Mitt wordenen als die beste sih erweist. Sie seßt demgemäß den 1. Januar woh die 1000. Ausführung der „Geisha“ statt. Die Operette wird 1906 als ten Termin fest, bis zu welhem Bewerbungéschriften an sie | !,, (rer r as “celebung mik den Damen Mia Werber, Henny eingesandt und in Berlin eingetroffen sein müssen. Statutenmäßig | dner und den Herren Cmil Albers, Rudolf Auder, Haus Hoisten dürfen nur solhe Schristen prämiiert werden, welche innerbalb der und Gal La gegeben Wer ; leßten zehn Jahre erfchienen sind. Als SUipracke wirb dle | In der M orwiß-Oper im Sqillertheater O. twoird am deutsche und die holländische zugelassen. : Sonntagnachmittag bei halben Kassenpreisen Lorhzings komische Oper : sind, aus

beanspruchen (vgl. § 22). : E V1. Die Aufgabe von Telegrammen mit der Bezeichnung „bahn-

hoflagernd“ ift zulässig. F _

VTI. Die Anwendung ciner abgekürzten Adresse 1st zulässig, wenn ; sie vorher vom Empfänger mit der Telegraphenanstalt feines Wohn- ( _Negeln: A : | orts vereinbart worden i W ine mit der aphenanjtalt | a. Alles, was der Absender in

T, Ee Gi ¡at y (} ; 1 f 5 4+ Ton 4 NOY R pr NOY Yy 1 Den SmbDTa act vereinbarte abgekürzte Adresse hinterlegt hat, r Beförderung an den Empsänger

Betrage vo 5 ck» Vulî etrage von C N R U A Y o S ul Nt [hwister Schumacher als grazióse Duettistinnen, Pauls lustiges Ver- f vin Î l Pee S E, s i wandlungs-, Gesangs- und Tanzquintett sowie das den Schluß der | eMpstng gejiern 1m Schlo})e i int | s ckchriftzel ° i : ngs-, Gesangt d Tanzquin sowie das den Schluß der E e c Telegramme sind lateinishe oder deutshe Schriftzeichen anzuwenden. Wortzählung abwechselungsvollen und zahlreihen Vorführun bildende , | Prinzen-Thronfolgers und des E Toloarainrne ele ait oder aus\dließlid eo Seleaheit Gs A F E enl A Q O N O24 A f ¿ / î X c lt S Li VElIC L S l e. i n i Z L i ), G 9 g matog phische Tr U bild nt ien l l nit ng 5 es 4 | r eU B l] N en (3 ar De- der im T eutschen leich gelegen n (Fitenbal nen zu befördern ind, 08 jedo Ermittelung der ortzahl etnes ZLetiegramms gelten dte Hoc etitelt, zeiq Den draum etiner Jrauît beit nen a6 No Chortton Maris 9 S fe , e E M , a ¿ ¿A4 v o oln 0 E C REITACTEA Q Tes ; E, el h i O ejteyend aus dem Vverjten Barth die Fassung in deutscher Sprache Bedingung, soweit nicht für etnzelne G Se GrO im fernen Afrika im Felde steht. Die | von Sigsfeld, dem Rittmeister von Jena und dem Leutnan Bc | l Sartenbühne ha nah wie vor etncs ret reaecn Noï1148 I als s 4 Se 2e A; ; i Beri! : raphen bet ( n hat n V na wt vor etnecë ret regen uud) zu Von Leveßow, D1tC dem Konmig, Allerhöchstwelcher seinerzeit nachgegeben wtrd. erden Lelearamme vom Baî ntelegraÞp! n bei 1 der Weiterbeförderung zurückgewtejen, weil hle in ciner fremden } ' 4 Es M T T 9 E “S " " , ; Regtments überreichte. Die Abordnung wurde zum Frühstüd im Komglichen Schlosse zugezogen. Sie wird einige Tage in Rumänien verweilen und auch noch Bukarest kommen.

4 p P e D l 4 * ) É 5 DICIe f Um ckZZWECLE L S oprvrormnnn Pr Berechnung de!

Urschrift seines Telegrammé ( i ül zunktionszeihen, Bindestriche

Dre g an nieders{r ibt, wird Adresse in den für thn bestimmten Telegrammen Gebühren mnitgezählt, mit Aue 1 Namens und der Wohnungsangabe anwenden zu lassen. Der Name | l hen, und Apostrophe. Werbe der Bestimmungstelegrayhenanstalt muß außerdem angegeben werden. | punklionszeichen nichk einzeln angem [0nd ' l Bei telegraphishen Postanweisungen ist die Anwendung einer | holt fo werden sie wie Gruppen von Zifsfecn tarxterk. t

nl uen

' D C2 ü , ( g matographishe Traumbild“ genannt s\cien. Leßteres, j deren Verlobter gegen | dragonerregiments, R, D Photographien der Offiziere des

U E N L) E cine Dffiziersabord

Bahnen und Stationen der Gebrauch fremdec Sprachen ausdrüctlid

erfreuen. ; Z L

i Un dem Regiment angehört hat, j L - Sprache abgefaßt sind, so werden sie mit der Post weiterge]andt. [V. Als „Telegramme in verabredeter Sprache" werden ern bintereinandetr nigen Telegrammz2 angesehen, deren Text aus Wörtern besteht, | er noch în mehreren der für den telegraphish2zn Ber-

E T E Ei (C2 vA A ort Sn tidho h zugeia]senen Sprachen verstandUcde Saße

r Name der Abgangsanstalt, der Tag, die Stunde | Aufgabe werden von Amts wegen in die dem Emp 7 Lui fri “T Ausfertigung einges{hrieben. Nimmt der Absender diese müssen, gleichviel ob es wirkliche oder künstliche | aravbenanstalt wird eine im voraus zu cntrichlende | Angaben ganz * teilweise in den Text feines Telegramms auf, dann bestehen, die ch_nach deu Gebrauch) der deutschen, | Q E Baal o allt zunächst | werden sie bei | rechnet. \ | l 1

ant IVCiNDI, L 48 “. de s o nun ao nun nvyfängers unzuta]1g

abgekürzten Adresse zur Bezeichnung des Gelde e - : § d ba L fd f lp ebenso in Telegrammen, die als Briefe bestellt i jollen. VITI. Für die Hinterlegung und Anwendung eirer abgeturzken

Sprache N

(Fortseßung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten ; der Endpunkt nicht mit dem Ablauf

2 E E Tf 5 vol ana 214 84s n E 8 È é‘ Mle G A C i ; G c n Le b Ne i x i j

Dit NXBild\chÜtz gegeben. Abends gelangt zum crsten Male Meyer- UnD Zwi lten Beilage.) englisch2n, iden holléndishstn, italienischen, portugi si\chen, : elegrammen, deren Tert aus\@ließli@d in offener

ufommen, so läuft die Vereinbarung bis l i EGrfolot nicht d

Att ons , p (Star Go s Í L E i D (Cl i S che Das Eduard Gai S O O Lalinis Siürig Stan Strl R D Ino, M ag my [panischen a Haren Gen T, Le O A is Brgstabe R On h d Ausführungs- VS OUTES 10S (D U) mit dem Belage bon 4800 & als: | und am Sonnabend zum ert M Bie Su ets eSveron oöcjstens 10 Buchstaben nacy dem Morsealphaver enthalten, Works | ( rei Monate ! zu 15 Buchstaben nah dem (dur die Ausführungs- iTage M. ausg und am Sonnabend zum ersien Male „Die ZUdIn geaecben. Am bildungen, die diesen Bedingungen nicht entsprehen, werden der | vorher eine sŒriftlide Kündigung, so verlängert si die Verein- inkunft zum internationalen elegraphenvertragt eingeführten) hiffrierten Sprache zugerehnet und demgemäß taxiert; doch werden | e 2E ae At unter Vorbehalt einer dreimonatigen, Moiscalphabet als ein Taxwort Bei längeren Wörtern diejenigen, die durch sprachwidrige Zusammenziehung zweier oder E Q r E ¿ulässigen \criftlihen | zählt der Ueberschuß, je bis zu 15 Buchstaben, für ein oder mehrere mehrerer Wörter der offenen Sprache gebildet sind, überhaupt nicht | S weitere Taxwörter. ¡ugela}]en. ; a 0 L AY | N Adresse wird es auh angesehen Die Adzreßwörter der in verabredeter, Maas ens Du ia S E wenn der Emvfänger verlanzt, daß an ihn geridtete Telegramme, | Sprache abgefaßten Telegramme werden man diejezt.en Telegramme, deren Lext ged!ldet wird: E Oa ama Edu E j 1) ai einzeln, in Gruppen oder Reihen stehenden arabischen ne ea S E O A A e ARTEGS (vgl | Die bte Länge cines Taxwortes in verabredeter Ziffern mit geheimer Bedeutung oder aus einzeln, tn Gruppen oder t Ter N blarna A ae gewisieli Stunden in dem Kontor, zu

endervie j zum Schlusse des Kalendervierteljahrs.

nur zum Ende eines Kalendervierteljahrs Kündigung. e E . bai ah chiffrierter oder gemischter

s alao N unq do | | i l eine WOTUTrzung (i in gleicher Meile tartert

Komische Oper in 3 Akten von Albert Lorßing. Abends 8 Uhr: Der Prophet. 5 Akten von G. Meyerbeer. L LornhAa Q . ; è A Montag, Abends 8 Uhr: Die Fledermaus.

e Mittwoch: Hamlet. Fr. Grofe Oper in Donnerstag: Der Herr im Hause. Freitag: Hofgunst.

Sonnabend und Sonntag: Onkel Brüäfig.

Stabsarzt Doris (Berlin). Verw. Fr. It von Brc

Beutner, geb. Schulte l a Genthe, geb. Gräfin Rethem a. d. Aller).

Theater.

Neues Königliches Operntheater. Unter Leitung d icek ; stspiel des Joss Ferenczv- Diensta lbends 8 Ubr: tvte Heinri Citung des Diecklors: Gastspial des, José Ferenczp-| Dienstag, Abends s Ubr: Gastspiel von Heinrich

. A 4, Lui i 449 « è ZIU chODIel. « halben Preifen: Die Fledermaus, Komische Der Sommergarten ist eröffnet. ee in 3 oran s E e Halévys Im Garten des Schillertheaters V. tägli: Großes „ebellon*. Bearbeitet von . Haffner und | Militärkonzert. ; N Genée. Musik von Johann Strauß. In Szene / A geseht von J. Ferenczy. Dirigent: Kapellmeister / Í : Siegfried Moriz. Abends 71 U U Boe j Theater des Westens, Kanisir. 12. Bahnhof stellung. Orpheus in der Unterwelt. Burleske Zoologischer Garten. Sonntag, Nachmittags 27 Uhr: Oper in 3 Akten und 4 Bildern von Hector ZU volkstümlicen Preisen: Alt-Heidelberg. Cremieux. Musik von J. Offenbach. Negie: Ge A 6 Der e Leutnant. Berthold Glesinger. Dirigent: Siegfried Morit. aontag: Ter junge Leutnant,

t Siegfried Moritz Dienstag: Mamzelle Nitouche.

5 s 5

7 i j K ist auf 10 Bu@staben festgesetzt. L i Reihen stehenden Buch ika den mus Lege Dedeutung ; 5 | anderen in der Wohnung oder der Börse regelmäßig bestellt werden. In gemischten Teleg rammen werden die Terkwörter in 2) aus Wörtetn, Namen, Buüchstabenausdrücten voer zusammen" S 5 Tung bat der Empfänger entweder | offener Sprache folgendermaßen gezählt: Ist der Text des gemischten stellungen, die weder den Bedingungen der offenen Sprache, noh denen | YUL dieje besondere Urt der Zustellung hak der Cimpsanger enh 9 T ofoaromm8 aus Wärtern der offenen und der verabredeten Sprache Ile Mgen L veter de ch eoing! ge er osscnen Sprache, / VE | eine Pauschgebühr oder Einzelgebühren für alle ohne besondere «ns Telegramms8 aus LXBorkern der offenen und der verc vedezen SPrac der verabredeten Sprache P N t dürf : gaben in der Adresse zuzustellende Telegramme zu zahlen. Es ist | zusammengeseßt, o gelten die Jextworlker in offener Sprache bis zu Ziffer d Buchstabe mt gehetmer Ved irfen neben- D E S L LEINS O0 P A e E Nyuichstahen fnr fe ein Tarwort: bei längeren Wörtern wird iede Dissen und Buchstaben mai gehetmer Dedeu A A S | zulässig, daß Personen, welce diese Einrichtung niht regelmäßig | 10 Buchstaben für je etn Larwork; bei lang ren Wörtern wird jede einander im Texte desselben Telegramms nicht vorkommen. Die L E i E L oes So 10 Buchstaben oder der etwaige Ü-bersGuß für unter ITT erwähnten Handelszeichen ufw. werden nit als Buchstaben- | benußen, sich ihrer ausnahmöwei]e [Ur ein oder mehrere L T : (4 li I OCLDA î 11. - & Ul «4 Ls , gruppen mit geheimer Bedeutung angesehen.

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Heute 12 Uhr verschied sanft in | meinen Armen, wenige Wochen nah seiner k Heimkehr aus Mexiko, infolge cines Unfalles, | mein geliebter jüngster Bruder :

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Friedrich Zeuker

Ì Zeuter ini Alter von 98 R E E 4 im Alter von 26 Jahren. Allgemeine Erfordernisse der Telegramme.

Schöneberg bei Berlin, den 28. Juni 1904. | C T iofgoboi nt f : F L L J V. E k Liesgebeugl N 1. Die Urschrift jedes Telegramms muß in solchen deutschen oder

E T C T

Bellealliancetheater. (Unter der Direktion von Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Sonntag, Abends 77 Uhr: Gastspiel von Emil Winter-Tymiauns größter und bester deutschen Herrengesellschaft: 15 Humoristen und Sänger. Lieder, Couplets und Einakter. Zum Schluß: Auch eine kleine Garnison, oder: Vor und nach den Zapfeustreich. Originalposse von Emil Winter- Tymian.

Im Sommergarten: Von 434 Uhr ab: Konzert von Curt Goldmann.

legramme | folgende MNetihe s etl Wenn das gemischte LFelegramm bedienen. 5 :

Im Falle einer regelmäßigen Benußung gelten die Fristen UNTêN V El / L f Die Pauschgebühr beträgt wie diejenige für eine abgekürzte Adresse 30 M. für das Jahr; sie wird auch dann erhoben, wenn der Gmpsänger | i für die an ihn gerichteten Telegramme mit der Telegraphenanstalt | faßten den Des en unter c, d eine abgekür;te Adresse vereinbart ha abgefaßten den Vorschriften unter h entspre

ein weiteres Taxwort gerechnet ] Tel n außerdem chiffrierte Stellen enthält, so werden dieje nah den BDe- stimmungen unter h gezählt. - E L

Enthält das gemischte Telegramm nur Stellen in_ offener und solche in chifffrierter Sprache, so werden dic tn offener Sprace abge» Stellen den Bestimmungen unter e, die in chiffrierter Sprache nd ahlt.

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aben, unter der Bedingung, daß l | 1 M Jd 1 T 5 1 Fils hon ntt to n den amtlichen VBerzeichnissen der Lelegx iphenanstalten

innerhalb des Ortsbestellbezirks zu bestellen find, zu gewissen Zeiten nach dein Landbeslellbezirk abgetragen werden, so bat er neben der | hierfür zu entrichtenden Fahrcs- oder Einzelgebühr noch den be- | slimmungsmäßigen Eilbotenlohn für je y | Die nah den Börsen gerichteten, dort aber während der Börsen- | |

G aubar Dolkon Nuriltahon por AForn in ttegenden Zeichen, Buchstaben oder Zl}ern,

Schillertheater. O. (Wallnertheater.) (Morwiß-Oper.) Sonntag, Nachmittaas 3 Uhr: Bei halben Kassenpreisen: Der Wildschüg.

stunden nicht bestellbaren Telegramme werden den Empfängern ohne 0 - : 1DI c MEON 4 54 besonderes Verlangen durch Boten 2c. in der Wohnung 2c. zugestellt.

Ende ciner Stelle), 6) die nah F «

Operette in 1 Vorspiel und 2 Akten von Victor Cy L T C L L ; A G STCî Vonnerêtag: Der jüngste Leutnant, L Dio Trauerfeier findet am Sonntag, den Telegraphen wiedergeben lassen, leserlich geschrieben sein. Cinschaltungen, art en Bars e s | s L “L 1 LULH L Mi T N Eis E Lt Db A1 : D I Ee ; tf s e _| jedoch bei gleichzeitiger Abtragung vet U T 1 Die Beiseßung erfolat auf dem Friedrich- 11. Der Absender cines Privattelegramms i} verpflichtet, sich auf UluUes Che « Sonntag: Einen N E Else (C ; SUEG S el A O E L A y : B L h ater tag: Einen Jux | Verlobt: Frl. Else Cohn mit Hrn. Gericht8- Anderseits \lcht es ih;a frei, in sein Telegramm die Beglaubigung | ausbezahlt ist 16 V1), die Aushändigung an den Empfänger aber er Name des Bestimmu \gslandes oder der Unterabt g Geisha. Donnerstag, Abends 74 Uhr: Die Anderseits fleht ' sein T | 16 des Odtöbeslellbezirks gelchieht: eine des Gebiets An} "d H 7L . Di 8 tg G; A S2 Ï Fried? R Ten Í , En 5 Cn E En E E L R t, O L. F A oa Sonnabend, Abends 75 Uhr: ienstag bis Sonnabend: Einen Jux will cx | (Friedznau—Schöneberg). Verantwortlicher Nedakteur stehender Ordnung aufeinander folgen : Rerlangt der Empfänger, daß Telegramme an ihn, die gewöhulich | und Bui Das süße Müädel. 7 i E : j ; A Verlag der Ervpediti 7 V j eboren: Ein Sohn: Hrn. l R Verlag der Expedition (Scholz) in B : 2 : E Pentraltheater. Sonntag, Abends 8 Uhr: Gaft- | Sohn: Hrn. Grafen von Hülsen- (Scholz) in Berlin 1 ber Tal R x 4) die Klammer (die beiden Zeichen, die ste bilden), Landrichter Cibi iß). ; i t M a j ent Se e Acht Beilagen 1V. Die etwaigen besonderen Angaben bezüglich der bezahlten 3 Angaben vor der Adresse.

Montag: 44. Vorstellung. Der N inve ; oe 21 L g: Da g. er Naftelbindver. Mittwoch: § Mi; Ler: 01,0, 9 8 Nenker E N Ore : N Zitwoch: Mamzelle Nitouche, T i “lgnes Zenker. lateinishen Buchstaben oder in folcken Zeichen, die ih durch den ; Léon. Musik von Franz Lehár. Negie: Berthold S Ta j Z E M R n ani L j \ | A Gy E M Glesinger. Dirigent: Kapellmeister Arthur Peisker O Maugelle Nitouche. C E R |Y 2. Auli, Mittags 1 Uhr, Hauptstr. 20, Seiten- Randzusätze, Streichungen oder Ueberschreibungen müssen vom Absender Die Einzelgebühr beträgt 39 3 für das Telegramm, hie 111 A f : , E GLe Sonnabend: Mamzelle Nitouche. e. p F haus, statt. oder von seinem Beauftragtzn bescheinigt werden mehrerer Telegramme durch den E al 7 Diensta Ab d 714 ut Di P 4 Mitt E Familiennachrichten, E : S8 Ti R N : A i y telben Boten an denselben (En)! inger nur einmal zul entrichten. Gie c viame der, O NREMULNGSIN N mili -len8tag, Abends ( r: Vie Puppe. e Merdeisck{en Kirchhof, Chausseestr 97er y C : " en n Tf o; V E wn Nt orknhen wonn der Botenlohn füx etne Landbestell s ctwaigen zusätzliden Bezeichnung, woch, Abends 7} Uhr: 0 1000. Male: Die Werdeis{en Kirchhof, Chausseestraße. [27659] Verlangen der Aufgabeanstalt über seine Persöalichkeit auézuweifen. | wird niht erboben, wenn der Botenlohn füc eine Landbestelung vor l ( pud E 1 will er fich machen assessor Leo Wolf (Berlin). Sigrid Frei MASKMAN R T i : 1) J le D | e E ; Y f A grid Gretin von seiner 1\hrifl ehmen zu lassen (v ter X) | auf dessen Wunsch innerh 1 L Lt MZrter leder s, ¿Frei Abends 7s : ú Montag: Ei I i fi Wolzogen mi n, Hc Hans Bee seiner Unterschrift aufnehmen zu lassen (vgl. unter X); R. e Men o Mt Art A die Zabl der zu ihrem Ausdruck gebrauchten Wörker E UTeNag, [bends 74 Uhr: Orpheus g nen Jux will er sich machen. lzogen mit Hrn. Pfarrer Lc. Dr. Hans Becker [1]. Die einzelnen Teile eines Telegramms müssen in nah- | Rückzahlung des Mehrbetrags findet nicht statt. oyne Muc i A E) “bivfs Wörter so geschrieben Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: | sich machen. Verehelicht: Hr. Leutnant Leon von Guaita mit E Rar | sind, wie sie i ch2 f Le G / L V: ¿ULT h . : besonderen Angabe | mind, wie 116 Die Geisha, Abends 74 Uhr: Der Zigeuner- Frl. Margot von Ploeß (Stuchow). Dr. Tyrol in Charlottenburg. E id ingaben, erscheinen, aron. 4) / ; ¿4 Haeseler (Berlin). Eine Toghter: H Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verl Me L Nina zu ablen 3) das Unterstreihung8zeichen, spiel von Josefine Dora. Der Herr im H Ç ; E S t Gx : unl erlagê- und de Bestellung zu zahlen. 3) das Unter] zun; L „SIENLN * ause. Vberleutnant Henoumont (Berlin). H Anstalt, Berlin SW. i Nr. 32 t nt Lts i le Scbwank in 3 Akten von Udeo Ottersleben. \ y ( ) Hrn. \ 1 1 W [helmstraße Nr. 82. 4) die Unterschrift. 5) die Anführungsteien (die beiden Zeichen (Ui Anfang und am Gestorben: Hr. Geheimer Negierungsrat, Professor : : A R 7 ; Hs E i / or Antwort, der Empfangs8anzeige, der Dringlichkeit, dec Vergleichung, c. In ' Cl Dr. jur. Richard Stephan (Friedenau). Verw. (einshließlih Börsen-Beilage). anges der of der Empfänger sich diese anderweitige

Montag: Dex Pfarrer vou Kirchfeld. M [V zugelassenen Abkürzungen für die besonderen

Dienstag: Er. Madame Bonivard.

der Nachsendung, der Weiterbeförderung, der offenen oder der eigen- | In folchen Fällen wird, wenn r Gm sich inder! ] bändigen (nur an den Empfänger selbst zu bewirkenden) Bestellung | Zustellung der Telegramme nit bereits durch Entrichtung de1 Iahres-