1904 / 175 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

1. Unter uGungssaBen.

2, uta ote, Verlust- und Fundsachen, 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

Zustellungen u. -dergl.

Öffentlicher Anzeiger.

6. T, 8. 9,

Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesell\{ch. Erwerbs- und V Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

gelassenen Anwalt zu bestellen um Zwedcke der öffentlichen Qustellung wird diese C o U ung wird dieser Auszug der Klage Magdeburg, den 18. Juli 1904. ; Kleinau, Sekretär, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

34424

[ A Aus\{lußurteil des Königlichen Amtsgerichts Rotenburg a. F. vom 11. Juli 1904 if für Recht erfannt: Der über die in Art. 58 Abt. 111 Nr. 20 des Grundbuchs von Gerterode eingetragene Hypothek von 68,81 A nebst 59%/ Zinsen vom 8. Februar 1877 und 5,10 (4 Kosten für Christoph Knoth in

aften.

irtshaftsgenof} le

1) Untersuchungssachen.

[33562] Oeffentliche Ladun In der Strafsache gegen den Bernhard Vosin, geb. am 19. Februar 1881

chifffbek, z. Zt. unbekannten öfentliher Beleidigung, 13. August 1904, die I. Ferienstrafkfammer in Altona, Zimmer Nr. verhandlung

wird derselbe auf 45, zur mündlichen

9. Juni 1904 eingelegte Berufung geladen.

Falle unentschuldigten werden. Zu der Verhandlun

aus Schiffbek. Altona, den 18. Juli 1904. Der Königliche Erste Staatsanwalt.

[34137] O Fn der Untersuhungssa Max Otto Hanisch der regiments Freiherr von Manteuffel Nr. 5, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund 0e ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der 88 356, er hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Caffel, den 25. Juli 1904. Gericht der 22. Division.

38] Beschlufs.

[341 Die Beschlagnahme

über das Vermögen des Matrosen Anton Hermes der 3. Komp. 11. Ma-

trosendivision wird gemäß § 362 M.-St.-G.-O. hiermit aufgehoben, da die dem Dee beschluß vom 20. Mai 1903 zu Grunde liegenden Voraussetzungen weggefallen find. Wilhelmshaven, den 22. Juli 1904. Kaiserlihes Gericht der II. Marineinspektion.

S RRO SENEA Se A R T EI N N ARAI R E Iä:

9) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[32951] Zwangsversteigerung. Fm Wege der Zwangsvollstreckung foll der Dritt- anteil des Fabrikanten Johann David Ludwig

Wöslbling zu Berlin an dem in Berlin, Wriezener Straße 42, belegenen, im Grundbuche von den Um- ebungen Berlins im Niederbarnimshen Kreise

and 19 Bl. 4843, zur Zeit der Eintragung des Vexsteigerngseermer auf die Namen

3 des Fabrikanten David Wölbling zu Berlin, ae Magistratsassessors Paul Wölbling zu Berlin,

3) des Chemikers Dr. Hans Wölbling zu Adlers-

hof b. Berlin,

eingetragenen Grundstück, beseßt mit einem Fabrik- gebäude quer, mit Vorflügel, rets Hof und Garten, einer Remise links mit Klosett, einem Lagergebäude links, einem Vorbau an das Fabrikgebäude, einer Schmiedewerkstatt rechts, einem Stallgebäude links, einem Vorbau an die Remise, am 25. No- vember 1904, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht hier, Jüdenstr. 60, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das 15 a 82 qm große Grundstü besteht aus den Parzellen

r. 2202/59 2c, 2203/59 2c. und 2275/58 des Kartenblatts 24, hat in der Grundfsteuermutterrolle die Artikelnummer 23 243 mit 0,84 #4 Reinertrag und 8 F Grundsteuer und ist nah Nummer 30 788 der Gebäudesteuerrolle mit 4010 4A jährlihem Nuzungswert zu 76,20 H Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 27. Juni 1904 in das Grundbuch eingetragen. 85 K 64. 04.

Berlin, den 13. Juli 1904.

Königliches Amtsgeriht 1. Abteilung 89.

[342065] Zwangsversteigerung.

Im Wege der d angWöllstreckuna soll das in Berlin, Eisenbahnstr. 21, belegene, im Grundbuche von der Luisenstadt Band 51 Blatt 2512, zur Zeit der Eintragung des Bersteigerungpenmerl: auf den Namen des Kaufmanns Jean Richard eingetragene Grundstück, beseßt mit einem NVorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel und unterkellertem Hof und mit cinem Querfabrikgebäude (teilweise) mit linkem Vor- flügel, am 29. November 1904, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht hier, Füdenstr. 60, Erdgeshoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das 3 a 6 qm große Grundstück besteht aus den Parzellen Nr. 319/161 und 162 des Karten- blatts 47, hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikelnummer 2917 und ist nach Nummer 2327 der Gebäudesteuerrolle mit 7800 M. jährlihem Nuzungswert zu 246 4 Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 29. Juni 1904 in das Grundbuch eingetragen. 85 K. 72. 04.

Berlin, den 15. Juli 1904. Königliches Amtsgericht T. Abteilung 85.

[34206] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, in der Kameruner SUGEe belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnirn Band 132 Blatt Nr. 4931 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maurerpoliers Hermann Krause zu Pankow eingetragene Grundstück am 28. September 41904, Vormittags 10 Uhr, dur das unter- zeichnete Gericht, Jüdenstr. 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstück hat in der Grundsteuermutterrolle die Art. Nr. 23271, besteht aus den Parzellen Kartentlatt 20 Nr. 416/50 2c. und 424/55 2c., ist 8 a 6 qm groß und mit 2,94 4 Reinertrag zu 29 Grundsteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 5. Juli 1904 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 21. Juli 1904. :

Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 86.

[34425] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der Zwangsvo streckung [oll das in Berlin, Kameruner Straße, belegene, im Grund- buche des Königlichen Amtsgerichts I Berlin von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim

Kevétter Franz in FOYA Kreis Seit uleßt wohnhaft in nt alts, ans en Vormittags 9 Uhr, vor des Königlichen Landgerichts Haupt- über die von demselben gegen das Urteil des Königlichen Schöffengerihts in Reinbek L m Ausbleibens des 2c. Bosin wird die von ihm eingelegte Berufung \ofort verworfen werden geladen als Zeugen: die Nahtwächter E bersmeyer und Zorn

e gegen den Dragoner 3. Eskadron ODragoner- (Nheinisch.)

der

Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte

des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maurermeisters Hermann Krause in Pante Kaiser Friedrih-Str. 69, eingetragene rundstück am 28. September 1904, Vormittags 10 Uhr, dur das unterzeichnete Gericht, Jüden traße 60, Erd- eshoß gun Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstü ist in der Grundsteuermutterrolle unter Artikel Nr. 23 270 Kartenblatt 20 Parzelle 417/50 2c. 423/55 2c. mit einem Flächeninhalt von 8 a6 qm verzeihnet. Es hat einen Reinertrag von 1,92 und ist mit 18 4 zur Grundsteuer veranlagt. Der Bersteigerungsvermerk ist am 5°. Suli 1904 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 21. Juli 1904.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 86. [34426] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvoll treckung foll das in Berlin in der Bödikerstraße Nr. 30, Ecke Goßler- straße, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Band 187 Blatt Nr. 7827 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Witwe Ida Hinrichs, geb. Schulze, zu Berlin ein- getragene Grundstück am G, ftober 1904, Vormittags 10 Uhr, durh das unterzeichnete Gericht, Jüdenstraße 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstik T Der Grundsteuermutterrolle unter Artikel-Nr. 15 955, Kartenblatt 38 Parzelle 1368/335 mit einem Flächen- inhalte von 10 a 19 qm, sowie in der Gebäude- \steuerrolle unter Nr. 32 234 verzeichnet, besteht aus Nordereckwohnhaus mit rechtem Seitenflügel, Quer- gebäude und Hof, hat einen lührLen tußzungswert von 19 600 M und ist zu einer jährlichen Gebäudes steuer von 768 /. veranlagt. Der Verle na anos, vermerk ist am 7. Juli 1904 in das Grundbu eîn- getragen.

Berlin, den 21. Juli 1904.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 87.

[34314] Bekanntmachung.

Seit etwa 9 Monaten abhanden gekommen: Dividendensheinbogen mit den Dividendenscheinen für 1903/04 bis 1913 zur Bergwerksaktie Friedrich- Wilhelmshütte Mühlheim a. d. Nuhr Lit. A Nr. 817 über 1000 A ad 6558 IV. 10. 04.

Berlin, den 26. Juli 1904.

Der Polizeipräsident. IV. E. D.

[34396] Aufgebot.

Der Versicherungsschein Serie A Nr. 124 073, den wir unterm 1. August 1894 für Herrn Joseph Aimóé Cosson, Bäkermeister in Deut|h-Avricourt, aus-

efertigt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. ir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglich des bezeihneten Versicherungs\heins auf mit der Ankündigung, daß, wenn iunerhalb dreier Monate, von heute ab gerehnet, ein Berechtigter ch nit melden sollte, der Versicherungs\hein gemäß unkt 15 der Versicherungsbedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden

wird. Leipzig, den 8. Juni 1904. Allgemeine Renten- Capital- und Lebensversicherungsbank Teutonia.

Dr. Bischoff. Müller. [33628] Aufgebot. 1) Das Fräulein Pauline Wiwtel zu Wolfenbüttel, 9) die Witwe des Hüttenmeisters Julius Ahrend,

Louise geb. Wigel, zu Braunschweig, i

3) die Witwe des Pastors Karl Niemann, Henriette geb. Wiel, zu Wolfenbüttel,

4) der Pastor Gottlieb E zu Wetteborn,

5) der Uhrmacher Julius NRoever_ zu Hannover- Linden, vertreten durch Rechtsanwalt Steigertahl hier, haben das Aufgebot der abhanden gekommenen Schuldverschreibung bezüglih folgender im Grund- buchd von Wolfenbüttel Bd. IV Blatt 509 beim Wohnhaus No. af. 370 eingetragenen Hypothek : 18 000 & 6000 Taler Kurant Forderung der unverehelihten Therese Röver, der unverehelihten Marie Röver und der unverehelihten Henriette Röver hier zu gleichen Teilen samt Zinsen zu 4 ?/o und etwaigen Kosten laut notariellen Erbauseinander- seßungsvertrags vom 12. Februar, 3. und 21. März 1852, eingetragen am 1. Mai 1859, beantragt. Der SFnhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. April 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Wolfenbüttel, den 20. Juli 1904. Herzogliches Amtsgericht.

(gez.) Reinedcke. Veröffentlicht : Ad. Knigge, Ger.-Asp., als Gerichtsschreiber. [34161] Aufgebot. Der Kaufmann Josua Westen in Hannover, Karo-

linenstraße 15 I, als Abwesenheitspfleger des nach- benannten Verschollenen hat beantragt, den ver- {ollenen Matrosen Johannes Lohmaun, geboren am 14. August 1864 in Sulingen, zuleßt wohnhaft in Hannover, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. April 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, 2 C, Hannover, Am Clever Tor 2, Zimmer 26, anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, er- geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Haünover, den 20. Juli 1904.

Königliches Amtsgericht. 2 C.

[33913] Bekanntmachung. : Das K. Amtsgericht Hof hat unterm 19. Juli 1904 folgendes Aufgebot, Todeserklärung betr., er-

lassen:

6 y De Erhardt Raithel von Shwarzen- ah o. S.,

9) der Musiker Georg Pezold von Schlegel, B.-A.

Hof,

haben den Anieas gestellt: zu 1 den anm 15. August 1861 in chwarzenbach a. S. geborenen, seit 21 Jahren vershollenen Bautechniker Johann Raithel, zuleßt wohnhaft in Schwarzenbach a. S

Sobn des verst. Steinmeßpaliers Nikol Raithel

Band 132 Blatt Nr. 4930, zur Zeit der Eintragung

und dessen gleichfalls verstorbenen Ehefrau, Margareta

eb. Ploß, von Schwarzenbach a. S., zu 2 den am 3. Sanuar 1856 in Schlegel geborenen, seit unge» fähr 25 Jahren verschollenen Weber Fohann Heinrich Pezold, zulegt wohnhaft in Schlegel, Sohn der led. Bergmannstochter Rosine Pezold von da, für tot zu erklären. Die vorgenannten Verschollenen werden dahier aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 1. März 1905, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Hof für Sivilsahen anberaumten Aufgebotstermine bet diesem Gericht sich zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich ergeht die Aufforderung an alle welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Hof, den 21. Juli 1904. :

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Herzog, st. Gerichtsschreiber.

[33908] Aufgebot. S

Der Schneidermeister Adolf Buchheim in Lüßen hat beantragt, den von ihm bevormundeten ver- {ollenen Friedrih Anton Hollstein , geb. am 97. Juni 1834, zuleyt wohnhaft in Lützen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf- gefordert, ih spätestens in dem auf den 14. Fe- bruar 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 5, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erllärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu_ erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Lützen, den 11. Juli 1904.

Königliches Amtsgericht.

[33942] K. Amtsgeri t Rottenburg, den 22. Juli 1904.

Karl Hallmayer, Schreiner in Hirrlingen und Justine Boß, Witwe daselbst, haben beantragt, die Agathe Beuter, geb. Hallmayer, geb. den 27. Ja- nuar 1840 in Frommenhausen, Witwe des Hieronymus Beuter, in Asland Schulki, Co. Pa., Nordamerika, längst verschollen, für tot zu erklären. Die Ver- \{hollene wird nun aufgefordert, si spätestens in dem auf Donnerstag, deu s. April 1905, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todegertarung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft übec Leben oder Tod der Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Ge- riht Anzeige zu machen. 4E

Oberamtsrichter (gez.) Sulzer. Veröffentlicht durch Sekretär Gaiser.

[34174] BebauüimaGung,

Durch Auss@luurte! vom 16. Dezember 1902 ist der Müllergeselle Vinzent Kuczmerowicz für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1899 festgestellt worden. Als Erben haben bie ausgewiesen seine Geschwister Franziska verehelihte Pawlowska in Gostyn, die Kinder des verstorbenen Bruders Anton Kuczmerowicz, Katharina verehelihte Stry- czynska, Thekla verehelichte Tadeuszewska, beide in Gostyn, und Maximilian in Görchen. Alle, welche nähere oder gleih nahe Erbansprüche an den Nachlaß zu haben vermeinen, werden aufgefordert, ihre An- sprüche bis zum 15, November 1904 anzu- melden und si zu legitimieren. Nach Ablauf dieses Termins wird die Ausstellung der Erbbescheinigung für die oben bezeihneten Erben erfolgen.

Der Nachlaß beträgt 95,85

Gostyn, den 14. Juli 1904.

Königliches Amtsgericht.

[34418] S

Der im März 1813 zu Groß-Strehliß en Fabian Königsberger, Sohn der daselbst ver- storbenen Moses und Helene, geb. Selig, Königs- bergershen Eheleute, ist durh das rechtskräftige Urteil des unterzeihneten Amtsgerihts vom 15. April 1904 für tot erklärt, und ist als Zeitpunkt des Todes der 1. Januar 1846 angenommen worden. Am 98. November 1901 ist zu Groß-Strehliß der Kauf- mann Moriß Königsberger als Witwer und kfinderlos gestorben und von seinen Geschwistern, zu denen auch der Fabian Königsberger gehört, und Geschwister- findern beerbt worden. Die unbekannten ehelichen Abkömmlinge des Fabian Königsberger werden auf- efordert, ihre Ansprüche an den Nachlaß des Moritz Königsberger spätestens in dem am 26. September 1904, Vorn. 11 Uhr, im Terminszimmer Nr. anstehenden Termine anzumelden.

Amtsgeriht Gr.-Strehlitz, 23. Juli 1904.

[34159] Oeffentliche Aufforderung. Nachdem der Häusler Hermann Bradler zu Saal- berg die ihm dur das Testament der am 21. Mai 1902 verstorbenen Witwe Barbara Bradler, ge- borenen Hollmann, zu Saalberg, als Universalerben zugewendete Erbschnft rechtzeitig ausgeschlagen hat und alle übrigen vom Gerichte ermittelten nächsten Anverwandten, Geschwister und Geshwisterabkömm- linge be¡w. deren Vertreter die Aus\chlagung der Erbschaft ebenfalls rechtzeitig uud formgerecht er- flärt haben, ergeht die Aufforderung an alle etwa noch unbekannten geseßlihen Erben, ihre etwanigen Erbansprüche spätestens bis zum 1. Oktober 1904 bei dem unterzeichneten zuständigen Nachlaßgerichte anzumelden und binnen weiterer 3 Monate das Bestehen threr Erbrechte nachzuweisen. Der Nachlaß beträgt nach unseren Feststellungen ohne Abzug der noch entstehenden Kosten noch 344,99 , denen aber an Legaten an 3 noch lebende Vermächt- nisnehmer, Begräbniskosten, Gerichts- und Ver- waltungskosten 360—370 M gegenüberstehen. Er- olgt bis zum 1. Dftober 1904 feine Anmeldung, o wird das Gericht feststellen, daß ein anderer Erbe a0 ber By nicht vorhanden ist. (§§ 1964, 1965 Hermsdorf u. K., den 15. Juli 1904. Königliches Amtsgericht.

[34175] __ Bekanntmachung.

Am 1. Juli 1903 verstarb hier der Eisenbahn- sekretär Ernst Friedrich. Alle diejenigen, welche Erbansprüche an seinen Nachlaß zu haben glauben, werden aufgefordert, ihr Erbreht spätestens bis

zum 15, Oktober 1904 bei dem unterzeichneten

[34166] Oeffentliche Zustellung.

Amtsgerichte anzumelden und binnen weiteren Die Arbeiterin Marie Celer in SX d rler in werin a. W.,

Tann in Art. 16 Gerterode gebildet d bli drei Monaten nachzuweisen oder darzutun, daß es A h E

abhanden gekommene Hypothekenbrief wird für

gegen den Fiskus im Wege der Klage geltend ge- kraftlos erflärt. (F. 2/04. vertreten dur Justizrat Urbach in Meseriß, klagt macht ist, widrigenfalls festgestellt wird, daß ein Roteuburg L A 1. Juli 1904. e ihren Ehemann, den Handarbeiter Roben emens Erler aus Schwerin a. W., jeßt unbe-

anderer Erbe als der Preußische Fiskus niht vor- handen ift. Königsberg, den 22. Juli 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 1.

[34160] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt und Notar Justizrat Dr. Bonk in Berlin hat als Nachlaßpfleger für diejenigen, welche Erben des am 9. Mai 1900 in Berlin ver- storbenen Apothekers Dr. phil. Carl Lorenz Henck

Königl. Amtsgeriht. Abt. IIL1.

kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie nach kurzer Ehe vor As 16 2 ren böswillig verlassen und seit dieser Zeit nichts mehr hat von sih hören lassen, sein Aufenthalt auch aus- weiélich der amtlichen Auskunft der Polizeiverwaltung Schwerin a. W. unbekannt ist, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

34173]

l Durch Aus\{lußurteil des Königlichen Amtsgerichts zu Schlochau vom 13. Juli 1904 ist der Hypo- thekenbrief über die im Grundbuhe von Adlig Briesen Band Blatt 79, Band VIII Blatt 172, Band X Blatt 234 Abteilung 1IT Nr. 1 bezw. 1a bezw. 1a eingetragenen 100 einhundert Taler 300 M, zu 59/9 verzinslih, für die drei Ge-

werden, das Aufgebotsversahren zum Zwecke der \{wister August, Clara und Maria Mettel aus | vor die erste Zivi döni

' "” L r E a l ilf - D af 3b NAR nagen Ry Adlig Briesen, für kraftlos erkläri. F. 2/04 —. | gerihts zu Meserig Auf den 18 D Gas D Fo laßg auoiger P E Ee ert, Schlochau, den 13. Juli 1904. Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung einen bens: Rboillete B Géu «4 O E 26A Königliches Amtsgericht. bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu auf den 26. November 1904, Vormittags [34406] Oeffentliche Zustellung. E L N Aut en O

Die Ehefrau des Hetzers Eduard Oskar Berger,

11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Kloster- h G x hee Clara Martha geb. Trunk, in Meißen, vertreten

straße 77/78, III Treppen, Zimmer 5, an- L j beraumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an- durch den Rechtsanwalt Dr. Hogrewe in Bremen, zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des | flagt gegen ihren Chemann, früher in Bremerhaven, Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift lassung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, zu scheiden, den Beklagten für den allein huldigen welhe sich nicht melden, können, UnbeiMabet des Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils- aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen reten, Vermähtnissen und Auflagen berüsichtigt Nerhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht,

zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung Zivilkammer T, zu Bremen im Gerichtsgebäude, J, Obergeschoß, auf Freitag, den 28. Oktober

Meseritz, den 23, Juli 1904. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[34167] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Auguste Friedel, geb. Bondeur, in Ueckermünde, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Sternfeld in Stettin, klagt gegen ihren Che- mann, den Arbeiter Wilhelm Friedel, zuleyt in Stettin, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin im Jahre 1901 verlassen habe und seit dem 7. Januar 1904

verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht l C unbekannt w ; ausgeshlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß 1904, Vormittags 94 Uhr, mit der Auf- Lg N G h: A an 2 ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nah der forderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen | Ehescheidung: die Che der Parteien zu scheiden und den

Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent-

Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erb- [euen ] lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bezw.

teil N Teil der Verbindlichkeit.

be Beklagten für den \{huldigen Teil zu erklären. Die Bere cbtnisten

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver-

die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Ladung bekannt gemacht. andlung des Recktsstrei nund, T und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Bremen, den 19. Juli 1904. L “ie L ed A a Vierte E Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sih nicht Der Gerichtsschreiber des Landgerichts, Zivilkammern: | auf den L. Dezember 1904, Vormittags

Bormann, Sekretär.

{34413] Oeffentliche Zustellung.

Der Photographenschausteler Carl Platow zu Düsseldorf, Konkordiastraße 93, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Starker in Düsseldorf, klagt gegen seines Ghefrau Alma geborene Schneider, ohne be-

melden, nur der Rehtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlich- keit haftet. Berlin, den 19. Juli 1904. Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 84.

9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Sühne- versu ist für nicht erforderli erklärt.

Stettin, den 22. Juli 1904.

[34420] Bekanntmachung. fannten Aufenthaltsort, früher zu Düsseldorf, unter Haberst roh, Aktuar, Der von dem unterzeichneten Herzoglichen Amts- der Behauptung, daß die Beklagte ihn verlassen und Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

geriht unterm 9. Februar 1901 erteilte Erbschein nach den Grben des am 8. Jult 1900 zu Coswig verstorbenen Bahnwärters a. D. Ludwig Schwerdt L ist unrihtig und wird daher für kraftlos erklärt. Costwvig, den 26. Juli 1904. Herzoglih Anhaltishes Amtsgericht.

mehrmals die Che gebrohen habe, auf Scheidung der zwischen Parteien seit dem 7. August 1902 be- stehenden Ehe. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf , Königsplaß , auf den 19. November 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gema

Düsseldorf, den 16. Juli 1904.

(1 5) Fichtner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[34201] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Metgergehilfen Philipp Wilhelm Vinzens Befiev, Elisabeth Katharine geb. Debus, in Wiesbaden, Ao eoo E Justizrat Dr. Bergas zu iesbaden, klagt gegen ihren ge- nannten Ehemann, früher in Wiesbaden, jeßt mit “alta Aufenthalt, auf Ehescheidung, mit dem

ntrage:

1) die Ehe der Parteien dem Bande nah zu trennen,

2) den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären,

3) dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen.

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II1. Zivil-

Zimmer 36,

[34421]

Mit Beschluß des K. Amtsgerichts München 1, V Abt. A für Ziv.-Sachen, vom 23. Juli 1904 wurde die offentliche Bekanntmachung der nachstehenden Kraftloserklärung bewilligt:

Der Maurerpolier Franz Xaver Schachtner hier, Gollierstraße 28/1 Rg., widerruft die allgemeine

Vollmacht, die er dem Bauunternehmer Lorenz Teibl {34416] Oeffentliche Zustellung. fammer des Königlichen Landgerichts in Wiesbaden hier, Tegernseer Landstraße 69/1, zu Urkunde des K. Die verehelichte Arbeiter Christiane Caroline | auf den 15. Dezember 1904, Vormittags Notariats München V vom 6. Juli 1903 Gesch.-Neg, Kutshke, geschiedene Schäfer, geb. Feschke, zu Bauten, | 9 Uhr, mit der U SEE einen bei dem ge- Nr. 2405 erteilt hat. Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Mar | dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

München, den 25. Juli 1904. Se des K. Amtsgerihts München 1,

Abt. A für Ziv.-Sachen. (L. 8.) Schmitt.

[34203]

In Sachen, betreffend Antrag auf Todeserklärung des Konrad Spahn, geboren am 3. März 1849 zu Mühlheim a. M. und zuleßt daselbst wohnhaft, hat das Großherzoglihe Amtsgeriht in Offen- bah a. M. durch Urteil vom 13. Juli 1904 für Recht erkannt: Konrad Spahn, geb. am 3. März 1849 zu Mühlheim a. M. und zulegt daselbst wohnhaft gewesen, Sohn der verstorbenen Johannes

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Wiesbaden, den 23. Juli 1904. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[34414] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Tapezierers Carl Stein, Emma eh. Düker, in Wiesbaden, Prozeßbevollmächtigter : ustizrat Dr. Bergas zu Wiesbaden, klagt gegen ibren genannten Chemann, früher in Wiesbaden, jeßt mit unbekanntem Aufenthalt, auf Ehescheidung, mit dem Antrage:

1) die Ehe der Parteien zu trennen,

Dreyer in Görlitz, ladet den Steinarbeiter August Kutschke in Klitten, Kreis Rothenburg D.-L., H - kfiagten, jeyt unbekannten Aufenthalts, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Görliß auf den 29. November 1904, Vormittags 95 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. 4 R. 50. 04.

Görlitz, den 22. Juli 1904.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[34417] Oeffentliche Zustelluug. Der Schncidermeister Oskar Müller in Seiden-

Spahn VIII. Eheleute zu Mühlheim a. M., wird berg, z. Z. im Gericht8gefängnis Görliß, Prozeß- Be n ; LE Jof für tot erklärt. Als Todestag wird der erste Ja- bevollmäthtigter : Justizrat Rockau hierselbst, flagt E Beklagten für den alleig ¡Quidigen Teil zu

nuar 1881 festgeseßt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlasse zur Last. Offenbach a. M., den 25. Juli 1904. Großhberzoglihes Amtsgericht.

gegen seine Ehefrau Frieda Müller, geb. Herzog, unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage: die Che der Parteien zu heiden und die Beklagte für den allein \{uldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beflagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König- lihen Landgerichts zu Görliß auf den 29. No- vember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. gun Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 4 R. 78. 04.

Görlitz, den 22. Juli 1904.

Gerichtsschreiber des Kal. Landgerichts. [34415] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Tegtmeier, Dorette geb. Bauer- meister, in Linden, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Dr. Pape in Hannover, flagt gegen ihren Ehemann, den Fuhrmann Heinrich Tegtmeier, zuleßt in Hannover, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage :

3) die Kosten dem erag aufzuerlegen.

Die Kläger: ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1I1. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Wiesbaden auf den 15. D 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wiesbaden, den 23. Juli 1904.

Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[34165] Oeffentliche ult,

Die verehelichte Maler Pauline iesenthal, ge- borene Scholz, in Lomniß, Prozeßbevollmähtigter : Rechtsanwalt Rosemann in Hirschberg, kflagt gegen ihren Ehemann, den Maler Rudolf Wiesenthal, früher in Lomniy, jeßt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, zu erkennen: Der Beklagte wird ver- urteilt, die häuslihe Gemeinschaft mit der Klägerin herzustellen und hat die Kosten des Nechts\treits zu

[34171]

Durch Aus\{lußurteil vom 25. Juli 1904 ist der am 30. August 1865 in Marlow geborene Klempner- sohn Adolf Gottschalk für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1899 festgestellt.

Sülze, am 25. Juli 1904.

Großherzogliches Amtsgericht. [34419] Bekauntmachung.

Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 13. Juli “1904 ist der am 5. Dezember 1790 zu Köpernitz als Sohn des Küsters und Scneider- meisters Johann Friedrich Quinkhardt und dessen Ehefrau Christiane geb. Klewiy geborene Ernst Gotthilf Quinkhardt für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1865 festgestellt.

Ziesar, den 13. Juli 1904.

Königliches Amts8gericht. Köntali : 10 e E las Die Klägerin ladet B f

u C ————— iches Landgericht wolle die zwischen den Parteien | tragen. Yte Klägerin 0e den Beklagten zur münd-

[34172] Bekanutmachung. i C iNe Ehe gers Bande na O EE den | lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Durch Aussclußurteil vom 28. Juni 19 sind Beklagten für den allein huldigen Teil erklären. | 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hirsch-

die Anleihescheine des Kreises Greifenberg i, Pom Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen | berg i. Sl. Wilhelmstraße 23, Zimmer Nr. 14,

vom 31. Dezember 1887 111. Ausgabe Buchstabe 4 Ba atins des Rechtsstreits vor die sechste Zivil- auf den S. Dezember 1904, Vormittags

Nr. 463 über 200 # und Buchstabe B Nr. 419 kammer des Königlichen Landgerichts zu Hannover 9 Uhr, mit der ul oB erung, einen bei dem ge-

dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwelke der öffentlichen Auszug der Klage bekannt gemacht. 2. R. Hirschberg, den 22. Juli 1904. _ Bennel, als GertLtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[34202] Oeffeutliche Zuftellung.

Der zu Dortmund wohnende frühere Schuhmacher Fodokus Gerhard, Friedrichstraße 31, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Lönarß jr. in Koblenz, klagt gegen 1) den Peter Gerhard, ohne bekannten Wohnort und Aufenthalt, 2) die Anna Gerhard, Ehefrau von Karl Bleck, K empnergeselle zu Lügel- Koblenz, 3) die Katharina Gerhard, Chefrau des Malers Schwarz in Neu-Ruppin, 4) den Paul Gerhard, Stuckateur in Neu-Ruppin , Heinrich-

und 416 über je 500 4, verzinslih mit dreieinhalb v. H, für kraftlos erklärt. | Ger i. Pomm., den 1. Juli 1904. öniglihes Amtsgericht.

auf den 31, Oftober 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, den 23. Juli 1904. : L Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts. 34163) Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Berta Staar, geb. Henoh, zu Salbke, ipeoteßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Fuhst zu

tagdeburg, klagt gegen den Bürstenmacher August Staar, unb-kannten Aufenthalts, früher zu Magde- burg, wegen böslicher Verlassung und chrlosen und unsittlihen Verhaltens, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für shuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur

Zustellung wird dieser 33/04.

[34422] N

Durch Urteil des unterzeihneten Gerichts sind die Aktien der Zeitz'er Eisengießerei und Maschinenbaw Gesellshaft Nr. 522 und 1359, lautend über If 300 #, mit Talons und Dividendenscheinen Nr. 8 bis 35 vom 1. Januar 1899 bis 1. Januar 190 für kraftlos erklärt.

Zeitz, den 14. Juli 1904. :

Königliches Amtsgericht.

3 ( en Amtsgerichts vou

4423] Durch Aus\[ußurteil hiesi Nr. 2704 der

und 4 je 30 (A und die streckbar zu erklären. Der

[34168]

straße 22, Justizrat A. klagt gegen den Inhaber haft Fläschendräger & wald,

auptung, daß ihm der 30009 M. verschuldet, mit 3000 M nebst 6 vom

eue Friedrichstr. 16/17,

der öffentli

Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 22. Juli Orczykowski,

cite tugelaßenen Antoal

[34169] {weig ,

streits und der des vorau

bekannt gemacht.

[34162]

zuleßt in Limburg a. d.

Urteils nach den Kosten des Rechtsstreits

für vorläufig rufungékläger mündlihen Verhandlung

17, November 190

Cöln, den 22. Juli

[33927]

Die Deutschen Feld

berg, früher in Königsberg, unter der Behauptung, gelieferte Waren, sowie und für

trage, den Beklagten zu 1) an fie 1485,52 Tage der

Die Klägerin ladet d Verhandlung des

9 Uhr, mit der Auff dachten Gerichte zu Zum Zwecke der öô Auszug der Klage bekan . 8) Pei [34164] Die vereheli Loose, zu Görlitz, bevollmächtigter : Potsdam, klagt gegen : 1) die verehelich geb. Loose, in Dahme,

Na

3). den Schuhmacher

Berlin, Fürstenberger 4) den S F lenager

13. Juli 1904 ist das Sparkassenbuch i mündlichen V P, ; die | 39 unter der Behaupt daß dieselben ihre

Sparkasse der Stadt Xanten zu Xanten übel Q en Verhandlung des Rechtsstreits vor die n , unter der Behauptung, daß eselben ihrem - ; roße erte Zivilkammer des Königlichen andgerihts zu | 69 Jahre alten arbeitsunfähigen Vater gegenüber

144,42 #4, ausgestellt für Frip Schm! auf @ glid L ihre Unterhaltspflihten nit erfüllen, mit dem An-

Magdeburg, Domplaß 6, Zimmer 29, auf den 30.No- vember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der | Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu-

Spey bei Rheinberg, für kraftlos erklärt worden. Xanten, den 13. Juli 1904. Königliches Amtsgericht.

trage, die Beklagten kostenfällig zu verurteilen, dem Kläger vierteljährig im voraus und beginnend mit

| mit dem Antrage, I. die Beklagten zu

dem Tage der Klage, und ' zwar die Beklagten zu 1 15 M, zu bezahlen, und das Urteil für vorläufig v

zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Koblenz, und nachdem die Sache als Feriensahe erklärt worden ist, auf den L. September 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 25. Zum Zwecke der öffentlichen Zufßle ung an den Beklagten Peter Gerhard wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Koblenz, den 20. Juli 1904.

Henn, als Gerihtsf{hreiber des Königlichen Amtsgerichts. 2.

Oeffentliche Zustellung.

Der Herr Siegfried Wollstein zu Berlin, Thomasius- rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt ronson zu Berlin, Leipzigerstr. 3%,

früher zu Lichtenberg, Herzbergstr. 51/53, E unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be-

vom 10. Januar 1904, zahlbar am 25. April 1904, prozeß den Beklagten Grünwald zur Zablung von

26. April 1904 und 22 H We Gesamtshuldner an Kläger zu verurteilen. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 16. Kammer für M elaGen des Köntalichen Landgerichts I zu Berlin,

auf den 18. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge-

en Zustellung wird dieser Auszug der

des Königlichen Landgerichts 1.

__ Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Brauerei Hermann Krüger zu Braun- Prozeßbevollmäßtigier : Schrader, klagt gegen den früheren Gastwirt Robert Weber, früher in Sauingen, dann in Braunschweig, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus Bierlieferungen mit dem Antrage auf Zahlung von 126 4 84 nebst 59/9 Zinsen auf 124 M 84 S seit dem 1. April 1904 und N der Kosten des Rechts-

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Braunschweig auf den 2. November 1904, Vormittags 10 Uhr. öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

Braunschweig, den 22. Juli 1904. ; Hilgendag, Gerichtsschreiber bes Herzoglichen Amtsgerichts.

Oeffentliche Zustellung. Durch Urteil der 1. Zivilkammer Landgerichts in Düsseldorf vom 4. Mai 1904 ift die Klage des allgemeinen Knappschaftsvereins zu Bohum gegen den auf der Gewerkshaft Benthausen be- \chäftigt gewesenen Nergarrener Benno Schlink,

bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, und kostenfällig abgewiesen worden. hat der Kläger durch den Rechtsanwalt heim in Côln am 28 Funi 1904 beim Königlichen Oberlandesgeriht in Cöln Berufung eingelegt mit dem Antrage: Unter Abänderung des erstinstanzlichen r, erstinstanzlichen Klägers zu erkennen, den Berufungsbeklagten die

Urteil, soweit erforderlich gegen Sicherheitsleistung, vollstreckbar zu erklären. ladet den beklagten Benno Schlink zur

2. Zivilsenat des obenbezeihneten Gerichts auf den

mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. der öffentlihen Zustellung wird dieser Berufungs\chrift bekannt gemacht.

Linn, Aktuar, Gerichts\reiber des Königlichen Oberlandesgerihts. Oeffentliche Zuftellung. G. m. b. H., Königsberg i. Pr., Klapperwiese Nr. 17, vertreten durch ihren Direktor Koh, Prozeßbevoll- mächtigter : Rehtsanwalt Dr. Kahane in Königs8-

klagt gegen den Bauunternehmer Georg Timm, jeßt unbekannten Aufenthalts,

einen Wechsel den Gesamtbetrag von 1485,52 #4 nebst Zinsen vershulde, mit dem An-

Klagezustellung zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, _2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vors läufig vollstreckbar zu erklären. NRechts\tceits vor die 4. Zivil-

kammer des Königlichen Landgerichts zu Königsberg i. Pr. auf den 5. Oktober 1904, Vormittags

elassenen Anwalt zu bestellen. entlichen Zustellung wird dieser

Königsberg, den 17. Inli 1904.

(L Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 4. Z.-K.

Oeffentliche Zustellung. te Bâäcker Auguste Schubert,

Rechtsanwalt Dr. Lehmann zu te Shuhmater Emilie Richter, 2) den Zigarrenarbeiterr August Loose in Kyritz,

Straße 12, Hof 2 Tr., jeßt unbekannten Aufenthalts,

klagten zu 1 in Dahme,

Beklagten zu 2 und 3 e QU- Kläger ladet die Beklagten

zroar

der offenen Handelsgesell- Co. Herrn Otto Grün- Beklagte aus dem Wechsel dem Antrage, im Wechsel-

Hundert Pen seit dem

selunkosten als Der

11. Stockwerk, Zimmer 61, t zu bestellen. Zum Zwelke

1904. als Gerichtsschreiber Handelskammer 16.

Rechtsanwalt

gegangenen Arrestverfahrens.

Zum Zweke der

des Königlichen

ahn wohnhaft, jeßt ohne enossen, Gegen dieses Urteil Dr. Flecht-

Anträgen des zu Last zu legen und das Der Be- über die Berufung vor den 4, Vormittags 9 Uhr,

Zum Zwecke Auszug der

1904.

- und Industrie-Bahnwerke

daß der Beklagte ihr für an Frachtkosten, Darlehnen

verurteilen, nebst 49/9 Zinsen seit dem

en Beklagten zur mündlichen

orderung, einen bei dem ge-

nt gemacht.

er, Diätar, geb.

uschwalder Straße, Prozeß-

Gustav Loose, früher in

Richter, Ehemann der Be-

[33938]

verurteilen, über den Bestand des Nadlassc der am 11. November 1903 verstorbenen Frau C

Loose, geb. Wilke, in auf das Verlangen der l 8s dieses Bestandes den Offenbarun zu leisten 1/, des Wertes des ganzen Nachlasses der Erblasserin auszuzahlen,

ristiane Dahme Auskunft zu erteilen, Klägerin hinsichtlich her Er e Seid ges 8 260 Absay 2 des Bürgerlichen Ge hn und den danach zu berechnenden Teil mit

I. den Beklagten zu 4 zu verurteilen, die

Zwangsvollstreckung aus diesem Urteil in das Ver- mögen seiner Ehefrau, der Beklagten zu 1, zu dulden,

ITT. die Kosten des Rechtsstreits den Beklagten

aufzuerlegen,

IV. das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor-

läufig vollstreckbar zu erklären.

Die Klägerin ladet den Beklagten ad 3 zur

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Potsdam auf den §8. November 1904, Vor- mitiags Si gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- ellen. dieser Auszug aus der Klage bekannt gemacht.

91 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung roird

Potsdam, den 21. Juli 1904. | Noa, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 2.

Oeffentliche Zuftellung.

Die Witwe Jos. Albersheim in Dülmen, Prozeß-

bevollmächtigter: Rehtsanwalt Busch, Recklinghaul]en, flagt gegen die Ehefrau Wirgs, Bernhardine geb. Nießmacher, früher in j Aufenthalts, angeblich in London wohnhaft, unter der Behauptung,

Disteln, jeyt unbekannten

daß die Beklagte laut 3 Wechsel 148,63 „6 und an Wechselunkosten 13,35 4 ver- \chulde, mit dem Antrage, auf kostenpflihtige Ver-

urteilung der Beklagten,

1) an Klägerin 161,98 #6 nebst 6 9/9 Zinsen von 50 M cit dem 3. Suni 1902, von 48,63 M seit dem 3. Suli 1902, von 50 f seit dem 1. September 1902 und von 13,35 4 seit dem Tage der Klages zustellung zu zahlen,

9) die Kosten des Arrestverfahrens zu tragen,

3) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Recklinghausen auf den 20. Sep- tember 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht mit dem Bemerken, daß die Einlassungsfrist auf 2 Wochen bestimmt ist. Recklinghausen, p 18. Juli 1904.

ry\ch, Gerichts\hreiber des Königlichen Amts8gerichts.

[33930] Oeffeutliche Zustellung. Der Maschinist Josef Schala in Recklinghausen, Börfterweg, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Wiesmann, klagt gegen den Tagesarbeiter Wenzel Fee früher in Necklinghausen, jeßt unbekannten

ufenthalts, unter der Behauptung, daß ihm Be- klagter für Kost und Logis 56 4 s{uldet, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 56 # und der Kosten des voraufgegangenen Arrestverfahrens G. 63/04 zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht in Recklinghausen auf den 19. November 1904, Vormittags 9 Uhr, Herner Straße 7, Zimmer Nr. 14. U Zwecke der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Recklinghausen, den 22. Juli 1904.

: __ Fenunefrohn, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[33932] Oeffentliche T: Der Schreiner Viktor Vonné in Bassenberg klagt gegen den früheren Winzer Anselm Geiger aus Bassenberg, jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, aus im Jahre 1902 gelieferter Schreiner- arbeit, mit dem Antrage auf ko\tenfällige Ver- urteilung des leßteren zur ablung von # 21,00 nebst 49/9 Zinsen seit dem Klagetage und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts8- streits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Weiler (Kreis Schlettstadt) auf den S. Dezember 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

: Kerrl, Amtsgerichtsf\ekretär, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[34170] Oeffentliche Zuftellung.

Die Firma Gebrüder Schrader & Co. in Eisena in Thüringen, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Bolck in Tilsit, klagt gegen den Kaufmann Frißz Bonackter aus Till, Hohe Str. Nr. 95, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be- hauptung, daß der Beklagte laut Rechnung vom 31. August 1903 für entnommene Waren verpflichtet sei, an die Klägerin 199,30 nebst 5 9/9 Zinsen seit dem 1. März 1904 zu zahlen, mit dem Antrage:

1) den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 199,30 A nebst 59/6 Zinsen seit dem 1. März 1904 zu zahlen,

2) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen,

3) das Urteil für erklären.

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtszericht zu Tilsit auf den 3. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öfent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bes kannt gemacht.

Tilfit, den 17. Juli 1904.

Gilde, als Gerichts\{hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[34204] Oeffentliche Ladung.

In der Ablösungssahe von Aschersleben, unter anderen betreffend die Ablösung einiger Erbzinsen an die Familie von Kropf, ist zur Vorlegung und Voll- ziehung des pflichtigerseits bereits vollzogenen Kapital- rezesses ein Termin auf Sonnabend, deu 24. Sep- tember 1904, Voeminage 11 Uhr, in meinem Geschäftsbureau hierselbst, Kirchnerstraße Nr. 20, im Hofe 3 Treppen hoch, anberaumt, zu dem die im Grundbuche als berehtigt genannte Familie von Kropf hierdurch vorgeladen wird.

Halle a. Saale, den 13. Juli 1904.

vorläufig vollstreckbar zu

1—3 als Gesamtschuldner zu

Der Königliche Spezialklommifsarius : Grotefend, Landesökonomierat.