1855 / 225 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1682

j Ablaufe der se<sten Finanzperiode jede Sto>ung im Baß. hee ben NUN Mieben werde. Die Nothwendigkeit, das Strafgeseßz- bu< mit Rü>siht auf" die bestehenden in ihrer Wirksamkeit erprobten, dem Volke theuer gewordenen Geseße über das Straf- verfahxen abzuändern, is allgemein anerkannt; die Berathung des vorzulegenden Entwurfes wird gewiß von unserer Seite mit möglichster Beschleunigung erfolgen. Möchte es Ew. Königlichen Majestät gefallen, uns neben dem Entwurfe eines Polizeistrafgesezbuches zugleih au< jenen eines Polizeistrafverfahrens vorlegen zu lassen, damit au<h in diesem wichtigen Bereiche Ordnung und Nechtssicher- heit geschaffen und gewahrt werde. Das Geseh über die Aus- {eidung der Straßen wird Gelegenheit geben, durch eine den Jn- teressen der einzelnen Kreise, Bezirke und Gemeinden möglichst ent- sprechende Vertheilung jener Lasten allen Betheiligten gere<t zu werden. Wie groß und wichtig auch die Aufgabe sei, welche uns erwartet, mit Got- tes Hülfe und der pflichtgetreuen Mitwirkung der Staatsregierung hoffen wir, dieselbe zum Wohle des Landes erledigen zu können, und wenn der Allmächtige neue Prüfungen über unser geliebtes Vaterland verhängen sollte, dann wird Baierns biederes Volk in alter Treue Alles aufbieten für seinen angestammten König, für seine Verfassung, das ihm von Ew. Königlihen Majestät unvergeßlichem Großvater verliehene Palladium seiner Freiheit, und für das theure Vaterland. Gott erhalte und segne den König! Ew. Königlichen Majestät allerunterthänigste treugehor- samste Kammer der Abgeordneten.“ Velgien. Brüssel, 23, September, Heute begann die sährlihe Feier der Septembertagez früh um 8 Uhr begrüßten die Salven der Kanonen ter Bürgergarde den 25sstten Jahrestag der Unabhängigkeit Belgiens. Die Stadt ist, wie gewöhnlich, festlich ges<mü>t, Um 11 Uhr fand der übliche Umzug der Schüßen= Gesellschaft, dem Nachmittags der Beginn der Preisschießen folgte, so wie um 2 Uhr auf dem Stadthause, dur<h eine Rede des Vür= germeisters eingeleitet, vie Preis-Vertheilung statt.

Frankreich. Paris, 23. September. Der „Moniteur“ bringt folgenden Bericht des Ministers des Jnnern an den Kaiser :

Sire! Die Erträge der leßten Aerndte und die bedeutende Ergän- zung, welche die Vereinigten Staaten und die anderen mehr als das unsrige begünstigten Länder leicht hinzuthun können, sichern unseren Be- völkerungen den nöthigen Mundvorrath für den Verbrauch des Jahres. Der Handel, Dank der Sicherheit, den Aufmunterungen, den Erleichterungen, die ihm Jhre Negierung gewährt, wird die Märkte gut zu versorgen wissen, und das Korn wird nirgendwo fehlen. Sein augenbli>lih hoher Preis aber verursacht Leiden, die Jhr Herz bekümmern. Sie wollen, um dieselben zu lindern, auf allen Punkten des Gebictes die Arbeit und die Unter- stüßungen vervielfachen: auf Jhren Befehl unterbreite ich der Unterschrift

Ew. Majestät ein Dekret, das zu diesem Zwe>e einen besonderen Kredit |

von 10 Millionen eröffnet. Die Beihülfe der Departements, dexr Ge- meinden, der Privaten wird diesen Fonds wokblthätiger Vorsicht ver- doppeln, verdreifachen, wenn es sein muß, und die arbeitenden Klafsen werden ein weiteres Mal die unablässige und väterliche Theilnahme des Kaisers an ihren Leiden und ihren Bedürfnissen segnen.

bezüglihen Abänderungen des Zolltarifs in den Kolonieen Martinique, Guadeloupe, Jle de la Reunion und Senegal bis zum Z1. Dezember

gade-Generale Vinoy, Bazaine und de Failly zu Divisicns-Gene- Generalen.

Seinen nichtamtlichen Theil eröffnet der „Moniteur“ heute mit folgendem Artikel:

Die Einnahme von Sebastopol hat in England wie in Frankreich

Es war in der That billig, daß, nachdem | sie die Gefahren und die Opfer dieses Krieges getheilt, die beiden Völker | Seit dem Be- | ginn des Kampfes haben Frankreich und England, verschmolzen in enger | Gemeinsamkeit der Ansichten und Bestrebungen, eine Art von Wetteifer | aufgeboten, um, jede na< ihren Hülfsquellen, die Mittel zur Sicherung |

die lebhafteste Freude erwe>t.

gleichen Antheil nahwen an dem Ruhme des Triumphes.

des Erfolges zu liefern. Wenn Frankreich mehr Soldaten in Linie stellen konnte, so hat England eine größere Zahl von Schiffen geliefert, und hat nichtsdestoweniger na<h und nach Mann Truppen, von allen Punkten seines ungeheuren Neiches her zu- sammengebracht, nach der Krim geschi>t, Dank der wunderbaren Flotten-

Armee blos gerecht gewesen,

Bomarsund unter den Streichen unserex Soldaten fiel,

englische Marine es war, die sie dahin gebracht hatte. schnitten dieses Krieges, an der Alma und bei Jnkerman, sund und bei Sweaborg haben die Armeen und die Flotten Englands und Frankreichs für die gemeinsame Sache ihr Blut vermischt und in Tapfer- keit gewetteifert. An der Tschernaja sind unsere Verbündeten herbei- geeilt, uns zu unterstüßen, so wie wir bei Balaklava ibnen zu Hülfe eilten. Bei den leßten und siegreichen Anstrengungen gegen Sebastopol haben - Engländer und Franzosen ihr Heldenwerk gleihmäßig vollbracht Wenn bon mehreren angegriffenen Punkten anfangs nur ein einziger ey- obert ward, so gebührt der Triumph darum nicht minder allen Corps der verbündeten Armee, die, indem sie sih gegenseitig unterstützten und den Widerstand des Feindes zertheilten , ihn endlich gezwungen haben die Mauern dieser Stadt zu verlassen, die sogar seine Verzweiflung nicht länger vertheidigen konnte. Auch ist der Ober-General der französischen indem er der englischen Armee cinen be- deutenden Antheil an dem Erfolge dieses großen Tages zusprach,

Was die Geldopfer angeht, die unsere Verbündeten sich auferlegt haben, so sind sie den unsrigen glei<h, wo nicht no< größer. Ohne von der türkishen Anleihe von 100 Millionen zu reden, die allerdings von Frankreich wie von England gewährleistet, jedoh ganz bei unseren Nach- barn kontrahirt wurde; no< von den 50 Millionen, die sie der piemon- tesischen Regierung vorstre>ten, um sie in den Stand zu seßen, uns den so nüßlichen Beistand ihrer tapfern Soldaten zu gewähren, hat England in diesem Kriege, im vorigen Jahre, fast 400 Millionen verausgabt und Fürsorge getroffen, um dieses Jahr noch über eine Milliarde für densel: ben verausgaben zu föônnen. Diese ungeheure Bürde und alle diese Opfer trägt das englische Volk, wie das französische Volk, keineswegs mit Gelassenheit, aber mit jener Energie, die beweist, daß nichts ihm zu theuer sein wird, um zum Ziele zu gelangen ; und man kann sagen, daß, bei unseren Nachbarn wie bei uns, die Nation sih nicht begnügt, ihrer Negierung zu folgen und beizustehen, sondern daß sie gewissermaßen ihr voranschreitet, indem sie ihr in Fülle alle Mittel darbietet zur Sicherung des Triumphes einer Sache, deren Gerechtigkeit und Größe die beiden Völker gleich klar begreifen.

Nach einer Note im „Moniteur“ werden si< die zu Paris an- wesenden Mitglieder der internationalen Ausstellungs - Jury und des flatistis<hen Kongresses, so wie die fremden Kommissare, am 2Asten im Jndustrie- Palaste, in einem vom Prinzen Napoleon zu diesem Zwecke zur Verfügung gestellten Saale, Nachmittags 2 Uhr unter dem Vorsiße des Barons von Rothschild versammeln, um si< mit der Bildung eines internationalen Vereins für Aunahme eines gleihförmigen Gewicht -, Maß=- und Münz=- Systems zu be- schäftigen.

Spanien. ver lautet: „Die bewegliche Colonne von Tremp ist

vornehmli< die Jn allen Ah-

Eine Depesche aus Madrid, vom 22, Septem- von einer

| Karlisten-Bande überfallen worden und hat 40 Mann verloren,

Ausrüstung der verbündeten Mächte, herrschen ihre Flaggen auf allen |

Meeren und verbieten sie den Nussen. seinen Häfen blokirt oder verbrannt gesehen, sein seine ausländischen Verbindungen zerstört. Vom Asowschen bis zum Weißen Meere, von der Ostsee bis Kamschatka wird Nußland durch un- sere Flotten eingekexrkert.

Der Feind, hat seine Schiffe in cl Handel vernichtet,

Während durch ihren Muth unsexe Soldaten |

über den verzweifelten Widerstand der russischen Armee triumphirten,

zerstörte die bereinigte Marine ihre Mundvorräthe und schnitt ihre Ver- bindungen ab, indem sie gleichzeitig die verbündeten Armeen im Ueber- flusse erhielt und ihnen jeden Tag neue Verstärkungen zuführte.

Unsere Hülfsquellen zur See hätten \{Gwerli< ausgereicht für den

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Dem Berichte folgt das in demselben" erwähnte Deïfret, wodurch dem | D'Donnell’s Minister des Jnnern der beantragte Kredit bon 10 Mill. Fr. für Zuschüsse | R L S zu nüßlichen Gemeindebauten und für Unterstühungs-Vertheilungen dur< | Ver „Simois ist mit Nachrithten aus Konkantinopel vom die Woblthätigkeits-BVureaux eröffnet wird. Ein anderes Dekret ver- | längert die Frist für die Dauer der auf Getreide, Mehl und Hülsenfrüchte |

: ul È | Eine 1356. Weitere Dekrete befördern die drei im Orient stehenden Bri- | meldet : „Am 413ten ward in Konstautinopel dur eine | C) , G S : h E Oma ; : | Anzeige bekannt rasen, so wie sieben ebenfalls im Orient dienende Obersten zu Brigade- | N N : = S A

M ' sal sten 3 d | amtliches Verzeichniß der bei dem Sturm auf Selastopo! Ge-

80,000 Vert.

Man verdoppelt die Thätigkeit in Verfolgung der Aufrührer.

Das que Blat erflaut Gerücht vvn Rüdktritte sür grundlos,

Aus Marseille, 23.

DAas Dem

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Türkei. September, wird telegraphirt:

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Tate P. M. in-Unsern Hafen eingelaufen. Jn der französischen Ludwigskirhe war ein Tedeum gesungen worten, und die Freude Uber den “Fall von Sebastopol’ - hatte thren Gipfel erreicht,“ zweito VDepesde aus Maxsäille vom #2687 September gemacht, daß in jener Hauptstadt no<h kein tödteten und Verwundeten eingetroffen war. Die Zahl der in den Grund gebohrten russischen Schiffe ward auf 27 angegeben. Am Iten Abends wütheten die Flammen noch immer in Sebastopol. In Folge des Falles von Sebastopol sollte die türkische Hauptstadt vom 13ten an 3 Nächte lang erleuchtet werden, Dem „Journal de Constantinople‘’ zufolge sollte das englisch=türkische Kontingent auf die Stärke von 50,000 Mann gebracht werden. Lord Strak- ford de Redclifie hatte die Offiziere desselben dem Sultan vor gestellt, ““ Die Lage in Kars war am 28, August no<h wenig verän- Die Stadt war von 7—8000 Mann russischer Kavallerie einzeshlossenz die Jnfauterie lagerte bei Commassur und Zain, Das „J. de C.“ erfährt, vaß die Stadt jedo mit Lebensmitteln bis zum Ende des Herbstes genügend versehen sei. Dann würden si< aber die Russen, um niht Hunger zu leiden, zurücßziehen missen,

Siußlaud und Polen. St. Petersburg, 18, Sep- tember. Der „Invalide“ bestätigt heute, was bereits gemelde!, daß der Kaiser, die Kaiserin nebst ihren Kindern, dem Thronfolge! Cesarewitsh, dem Großfürsten Alexandrowits<h, von der Statict!

Kolpinskaia aus auf vem Schienenwege von Moskau sich nach diese Hauptstadt gegeben und in der Nacht vom 13ten zum 414ten daselbt

Transport unserer Truppen und der ungeheuren Massen von Material, |

die ein solcher Krieg ,

800 Stunden erheischte, Die englische

S Pair Vaterlande entfernt, : / miralità at rankreih 50 Schiffe ihrer Königlichen Marine und igrer S nTS Marine zur Ben I gestellt, und dieselben haben fast 40,000 Mann unserer ruppen nebst 2000 Pferden und 700 Kanonen unseres Materials

nach der Krim transportirt,” Jeder weiß übrigens, daß, wenn

eingetroffen sind. Bei deren Ankunft war Moskau glänzend illumi- nirt. Nah der Ankunft begab si der Kaiser mit seiner Familie vor das heilige Muttergottesbild von Jwer, die Kniebeugung zu ver- richien, dann in das Kloster Tshurcw, des Metropoliten Alexis Asche zu küssen, ferner na< der Kapelle res kleinen und endlich uad den Gemächern des großen Schlosses, Auf der Reise begleiteten die Kaiserliche Familie die Großfürsten Konstantin, Nikolaus und

wie bei Bomarx-

Michael, die Großfürstinnen Alexandra Josefowna, Gemahlin des Groß - Admirals, Maria Nikolajewna (Leuchtenberg), Katharina Michailowna, Gemahlin des Herzogs von Me>lenburg - Schwerin,

dieser und der Herzog von Oldenburg, 24. September.

Tschernaja. l Flanke Recognoscirungen gemacht, Dánemark. Kopenhagen,

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Koblenz, Montag, 24. Septembeyz: Abends: 9 Uhr; (Tel, Dep, D D Se, Malettatder Kong Uitd Jhre Male t die Königin sind so eben unter Jubelruf bei glänzender Jllumination Hier anwesend sind: Jhre Königlichen Hoheiten der

eingetroffen.

Prinz Lon Preuhen U Prinz. riedri, Prásident von Manteuffel, der General=-Polizei-Direktor von Hind>teldey und der General-Post-Direktor S<müd>er t.

Auf der Reise von Trier erlitt der Ober-Präsident der Rhein= provinz, Herr von Kleist-Rebßow, dur< Wagensturz eine unerhebliche, aber ui<ht lebensgefährlihe Verleßung.

Königsberg, Montag, 24, September, Abends.

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tember enthalten einen VPrifkas,

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[874]:

V \, E «s G 5 d Nothwendiger Verkauf. Schuldenhalber.

Die zur Spinnereibesißer Gottlieb Emanuel Kittelschen Konkursmasse gehörigen Grundstücke a) die Ströbißer Abfindungs - Erbpachtspar- zellen Nr. 40 und 41 der Karte, b) das Fabrik - Etablissement Nu. 93 des Hy- pothetenbuchs bon der Spremberger Vor- stadt von Cottbus nebst Zubehör, namenk- lih einer Dampfmaschine, sämmtlichen vor- _häandenen Spinnereimaschinen und Utensilien, abgeschäßt Ï zua auf 114Dhla, 10 Sgr: und - zu bi aus SOZ0 S 26 Q N, zufolge der nebst Hypothekenschein im Büreau l A. einzusehenden Taxe, soUen am 1, Dezember d, 5. Pon Wor. mitiags P U O L an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 4, sub- hastixt werden.

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Fürst Gortschakoff meldet aus Sebastopol, vom 17. September: Der Feind hat noch Nichts gegen die Nordseite Sebastopols unternommen, und concentriren si< die Truppen in großen Massen zwischen Balaklava und der Vom Thak Baidar aus haben sie gegen unsere linke

22. September. Die erste Berathung der Vorlage zur Jukrafttretung der Grundgeseßtbestim= mung vom 29. August d. J. ward heute im Volksthing beendigt; die zweite Berathung wird Mittwoch stattfinden,

Nyborg, 23, September. Das französische Linienschiff „Auster= liz“, von 100 Kanonen, so wie die Dampf=-Korvette „Saone“ und 3 Kanonenböte, vom Süden kommend, ankerten hier gestern.

Hiev. elngetvossenè petershurger Zeitungen vom 20, Sep= | 50e, Metal welcher für das rechtzeitige Aus= rü>en von 198 Druschinen Lob spendet, dankt und deren Tapfer-

» A C 3 E N y h : 24 September, C. B.) Consols 90 2/0 Roggen

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PreussI1sche

1683

Sm Parg, 24. September, Nachmittags 2 Uhr 45 inuten! __ Schluss-Course: Preussische 4/proz. Staats-Anleihe 101 Br Preus- s:sche 2AProz. Prämien-Anleihe —. Oesterrcichische Aproz. Loosc 1005. 3proz. Spanier 30. 1proz. Spanier 185 G. Englisch- russische S3proz. Anleihe 937Br. Berlin-Hamburger 115%. Cöln-Minden 1647. Mecklen- burger 664. Magdeburg-VVittenberge 485 G. Berlin-Hamburger {ste Priorität 102 Br. Cöln-Minden 3te Priorität 937 Br. Bei wenigem Geschäst war es matt,

Getreidemarkt, rückhaltend. Br.

VVeizen, Inhaber nicht niedriger, Käufer zu- lte: Roggen matt. Oel flau, pro Oktober 38 Br., pro Mai 37% Kaffee sehr fest. Ee enRte fart a, A... 25. September, Nachmittags 1 Uhr 51 Mi- nuten. (Tel. Dep. d Staats - Anzeigers.) Theilweise etwas matter namentlich Oesterreichische und Spanische Fonds und Siaiibalin A an. Das Geschäft wenig belebt.

Schluss - Course: Neueste preussische Anleihe 1092. Kassenscheine 10557. Cöln-Mindener Eisenbahn-A ctien —. Wilhelas - Nordbahn 605. Ludwigshaten - Be:bach 1582. Hanau 917. Berliner Wechsel 1053, Hamburger Londoner Wechsel 1175, Pariser Wechsel 93, sel 995. Wiener Wechsel 1044. Frankfurter 3proz. Spanier 315. dAproz. Spanier 197, Kurheszis: he Loose 38. Badische Loose 43%. S5proz. Metalliques 65%. 44proz. Metalliques 583. 1854er Loose 845. Oesterrcichisches National - Anichen 69%, Qester- reichisch-französìische Staats - Eisenbahn - Actien 1972, Oesterreichische Baok-Antheile 1086. /

j LVACH, 24. September, Nachmittags 1 Uhr. (Tel. Dep. d. C. B.) | Nordbahn belebt, Staats-Eisenbahn-Actien fest, Valuten etwas niedriger. _ Schluss - Course : Silberanleihe 88. Sproz. Metallig. 75%. 4zproz. | Metallig. 66%. Bank-Actien 1065. Nordbahn 205%. 1839er L-ose 121. | 1854er Loose 975 Nationa!-Anleheo 797. Oesterreich. Staats-Eisenbaha- | Acuen 366. London 14, 04. Augsburg {145 HFan:burg 83%, Paris 1327, Gold 20. Silber 152 j A SLerdanma, 24. September, Nachmittags 4 Uhr. d. C. B.¡- Börse lebhast, ses.

Preuss1ische Friedrich- Frankfurt-

Wechsel 885.

Amsterdamz-r Wech- Baink-Antheile 1212,

Heute

der Minister=

nicht : Del. Dep. (Tel. Dep.

S E - i E A Schluis - Course: proz. österreichisch-s Nationa! - Anlehen 671.

f L z 2 RE 5: A6 : T, DOTNOZ SEEtaAilques 03. 2;proz. 197. 3proz. Spanier 325. Wie-

Hamburger VVechsel, kurz 254, Efolländische Ïn-

O ai iGres E, P. Metalliques 32 #, | ner Wechsel 307.

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tegrale 6 Getreidemarkt. Weizen und Roggen flau, wenig Geschäst, aps, pro Herbst 104, Rüböl, pro Herbst 595. K amnmdemn, 24. September, Nachmittags 3 (Tei. Dep. d.

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proz, Russen 97. 4tproz. Russen 875.

Getreidemarkt. Englischer Weizen gegen vur vierzehn Tagen drei Sehbillinge billiger. Von fremden VVeizen grosse Zufuhren zu un- veränderten Pretsen. Gerste, Bohnen, Erbsen 1 bis 2 Schillinge höher, Hafer fest.

& RRER, 24. September, !

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s j Grosse Gerste (achmittags 3. Uhr. (Vel, Dep. d. G, B.)

N L 17 Sor | R) . - 7 - v Do . j; Halen Cnt, 1/ S8 | Als CGonsols von Müitags 12 Uhr 905 eintrafen, eröffnete dic ÎProz. zu 3 D)

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Rihlr. 10 Sgr., 06, 39 und «chloss, da die Spekulanten unschlüzslg waren, bei geringem Geschäft in se!t.r träger Haltung zur Notiz, reichische Staats-Eisenbahn-Áctien waren angeboten.

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Fonialihe Scyaussiele. - Antialtische 162 G. Mittwoch, 26. September, Jm Opernhause. (147ste Vorstellung) : 11% G. Friedrich- | Ballanda, oder: Der Raub der Proserpina. Mittel=Preise. auer j Im Schauspielhqguse, (160ste Abonnements - Vorstellung) :

| Hamlet, Prinz, von Danemark, Kleine Pete. | Donnerstag, 27, September. Jm BVpernhguse: * ([45Me stellung): Fidelio. (Frau tex: Leonore.) Zwischen der ersten aveiten Abih: Quer e Ur er E, E Pre

Im Schauspielhause. (161ste Abonnements-Vorstellung) : Lärmen um its. Le 10€ Pl

Li Anhalt - Dees E Achen Lte A. ien nt A100 Br, 897 B 09; G. Loose 845 Br, Dtaals- j Prämien - An

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[1043]

Edtltal- Citatron

Alle unbekannten Realprätendenten werden / i E, E v ‘4 f Königl. KreiSgericht zu (Buben,

aufgeboten, sich bei Bermeidung der Präflusion fte Abloiluna. spätestens in diesem Termine zu melden, N a ou E Cottbus, den 14. Mai 1855. Es L Daran QUGE Tage a I en Königl. Kreisgericht. 1. Abtheilung. August Ferdinand Elemenz von hier, welcher E N S : ? am 12% Mai 1809 geboren is und im Jahre 1828 als Tischlergeselle in die Fremde gegan- gen sein soll, ohne seit jener Zeit Nachricht von sih zu geben, für todt zu erflären. Dem- gemäß werden der August ¡Ferdinand Clemenz, Sohn des im Jahre 1825 verstorbenen Schiffers Johann Samuel Clemenz von hier, und seine uns unbekannten Erben und Erd- nehmer aufgefordert, sih vor oder in dem auf den 24. März 1856, Vormittags um 11 Un as an hiesiger Gerichtsstelle vor dem Kreisrichter N eh se anberaumten Termine shristli< ode persönlih zu melden und weitere Anweisung zu erwarten, widrigenfalls der August Ferdi: nand Clemenz für todt ertlärt und sein Ver- mögen an die sich legitimirenden Erben wird ausgeantwortet werden.

[144 Not Wendt Vel aus Das dem ehemaligen Apotheker Liberon ge- hörige, hierselbst sub Nr. 195 belegene, im Hy- pothekenbuche bon der Stadt Crossen Vol. 11. Fol. 8 sub Nv. 195 verzeichnete Wohnhaus nebft Pertinenzien, namentlich auch dem in der Sand- gasse gelegenen Hintergebäude, abgeshäßt auf 83/6" Chir! 207 Sgr! zukolge der neo Qypos thekenschein in unferer Registratur einzusehenden Taxe, foll in termimo / De Ma L S0O Oma do 14 Uy; S E hievrselbst an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Crossen, den 15. August 1859. i Königliches Kreisgericht, I. Abtheilung,