1855 / 253 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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1882

Mit dieser Schuldverschreibung sind zehn halbjährige Zins-Coupons bis zum Schlusse des Jae 1860 ausgegeben. s die weitere Zeit werden Zins-Coupons au fünfjährige Perioden- ausgegeben. .

Die Ausgabe einer neuen Zins-Coupons-Serie erfolgt bei der Kreis- Kommunalkasse zu Rosenberg gegen Ablieferung des der älteren Zins- Coupons-Serie beigedru>ten Talons. Beim Verluste des Talons ersolgt die Aushändigung der neuen Zins-Coupens-Serie an den nhaber der Schuldverschreibung, sofern deren Vorzeigung rechtzeitig geschehen ist.

Zur Sicherheit der hierdur< eingegangenen Verpflichtungen hastet der Kreis mit seinem Vermögen.

Dessen zu Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unterschrift ertheilt.

Nosenberg, den . ten :

Die ständische Kommission für den Chausseebau im Nosenberger Kreise.

Provinz Preußen. Regierungs-Bezirk Marienwerder. Zins-Coupon zu der Kreis - Obligation des Rosenberger Kreises. Littr. -..-. A über Thaler zu vier Prozent Zinsen über Thaler Silbergroschen. te Serie ter Coupon.

Der Jnhaber dieses Zins-Coupons empfängt gegen dessen Nüdgabe in der Zeit vom …. ten bis rep, vont .. ten ; Di . und späterhin die Zinsen der vorbenannten Kreis - Obliga- tion für das Halbjahr vom bis mit (in Buchstaben)

Thaler Silbergroschen bei der Kreis - Kommunal- Kasse zu Nosenberg.

Rosenberg, den …. ten Die ständische Kreis-Kommission für den Chausseebau im Rosenberger Kreise.

Dieser Zins-Coupon ist ungültig, wenn dessen Geldbetrag nicht inner- halb vier Jahren nah der Fälligkeit vom Schluß des betreffenden Halb- jahres an gerechnet, erhoben wird.

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Wi e Ai Obligation des Rosenberger Kreises. Der Jnhaber dieses Talons empfängt gegen dessen Nückgabe zu der Obligation des Rosenberger Kreises Titte: 4 C E über Thaler à vier Prozent Zinsen, die te Serie Zins-Coupons für die 5 Jahre 18. bis 18. bei der Kreis-Kommunal-Kasse zu Rosenberg. Rosenberg, den ten Die ständische Kreis-Kommission für den Chausseebau im Rofenberger Kreise.

Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Nrbeiten.

Der Baumeister Uhlmann zu Paderborn is zum Königlichen |

Kreisbaumeister ernannt und demselben die Kreisbaumeister - Stelle zu Erwitte, Regierungs-Bezirk Arnsberg, verliehen worden.

Justiz-Ministerium.

Allgemeine Verfügung vom 8. Oktober 1855

betreffend die Bere<hnung der Wittwenktassen-

Beiträge bei Feststellung der den suspendirten

Beamten zu belassenden Hälfte ihres Dienst- eintomme ns.

GOS E Mai 1851 $. 15 Nr. 3 $. 48 ff. (Ges.-Samml. Geseß vom 21. Juli 1852 (Staats-Anzeiger Nr. 177 S. 1065).

Jn mehreren Fällen, wo Beamte na< den Geseben vom 7. Mai 1851 (Ges.-Samml, S. 218) und vom 21. Juli 1852 (Ges.=Samml. p N) von ihrem Amte suspendirt worden, sind Zweifel darüber erhoben,

ob bei Feststellung der denselben zu belassenden Hälste ihrer Besoldung die Wittwenkassen-Beiträge von dieser vorweg in Mus zu bringen,

D: oder

ob jene Beiträge ledigli} aus der zahlbar bleibenden Gehaltshälfte zu berichtigen seien.

Nachdem diese Frage dur< den nachstehend abgedru>ten Be- {luß des Königlichen Staats-Ministeriums vom 9. August d. J. (a) im Sinne der ersten Alternative entschieden worden ist, werden E Gerichtsbehörden angewiesen , si<h dana<h für die Folge zu

en.

Dabei versteht es si< übrigens von selbst, daß die Beiträge zum Pensionsfond, da sie auf dem Gehalte ruhen und lediglich als ein Abzug von- demselben zu betraten sind, in gleiher Weise behandelt werden müssen.

Berlin, den 8, Oktober 1855.

Der Justiz - Minister. Simons.

As Beschluß des Königlichen Staats-Ministeriums.

Bei Feststellung des den suspendirten Beamten gemäß $. 51 des Ge- seßes vom 21. Juli 1852 (Ges.-Samml. S. 465 ff.), und gemäß $. 48 des Gesezes vom 7. Mai 1851 (Ges. - Samml. S. 218 ff.), so wie geeig- neten Falles auf Grund des $. 15 Nr. 3 des zuleßt gedachten Geseßes zu belassenden Theiles ihres Diensteinkommens sind von dem leßteren die Wittwenkassen - Beiträge des betreffenden Beamten vorweg in Abzug zu

bringen. L Berlin, den 9. August 1859. Das Königliche Staats-Ministerium.

(ges) von Manteuffèêl. von der Heydt. Simons. von Raumer. von Westphalen. von Bodelschwingh. Gr. von Waldersee. Für den Minister für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten : von Manteuffel,

M inisterium der geistlicen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten.

Der Subrektor am Gymnasium zu Zeiß, Dre. Feldhügel, is zum Oberlehrer am Pädagogium des Klosters Unser Vieben Frauen in Magdeburg, der Adjunktus Dr. Müller zu Schul- pforta zum Sukbrektor am Gymnasium zu Zeiß, und der Schul= amts - Kandidat Dr. Arnold Passow zum Adsunktus in Schul

| pforta ernannt worden.

P E

Nfademie der Künste.

BelanntmaGuUng Die geehrten Künstler , welche in Betreff der von ihnen in Paris ausgestellten Kunstwerke besondere Anordnungen zu treffen wünschen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie ihre des- fälligen Aufträge unverzüglich an den General-Secretair der König- lichen Museen, Herrn J. Diel iß, zu rihten haben, welcher als diesseitiger Spezial - Kommissarius bei der dortigen Kunst - Aus-

| stellung si<h- am 3ten oder 4ten k, Mts, wieder nah Paris be- | geben wird,

Berlin, den 28. Oktober 1855. Königliche Akademie der Künste. Professor Herbig, Vice-Direktor.

M E E A ——— ————— m

Angekommen: Se. Durclaucht der Erbprinz Ludwig zu

| Bentheim=-Steinfurt, von Steinfurt,

Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath, Graf von

Renard, von Groß=-Strehlibß.

Nichtamtliches.

Preußen. Emmerich, 26, Oktober. Die feierliche Eröff= nung der Eisenbahn von hier nach Arnheim wird sicherer Nachricht zufolge am 13. k, M. Statt finden. Die Uebergabe dieser Bahn ist bereits an die holländische Gesellshaft erfolgt. (Elberf. Z.)

Köln, 26. Oktober. Heute Morgens 6 Uhr verstarb hier der allgemein verehrte Kommandant unserer Stadt, der Herr General - Major Engels, nah einem kurzen, aber s{merzlicen Krankenlager in Folge einer Lungenlähmung. Der König und der Staat verlieren an ihm einen treuen und erprobten Diener, unsere Stadt einen wohlwollenden Freund und entschlossenen Schirmer in \<hweren Tagen, der in gesegnetem Andenken fort- leben wird. (Köln. Ztg.)

Frankfurt a. M., 27. Oktober, Der Beschlußfassung der Bundesversammlung in ihrer vorgestrigen Sißung über die Anträge des Ausschusses in der Reclamations=-Angelegenheit der württembergishen Standesherren, durch welche die Anträge angenommen wurden, ging, wie das „Fr. Journ.“ vernimmt, eine Erklärung der württembergischen Regierung voraus, dur< welche die- selbe si<" die vom Ausschusse in der württembergischen Verfassungs- sache aufgestellten Grundsäße in der Vorausseßung aneignete, daß dieselben der von ihr dargelegten Auffassung entspräche. Die Beschwerde der Standesherren bezieht si< auf ihnen dur< die neue Geseßgebung von 1848 erwa<hsene Nachtheile. Die Erledi-

gung soll na< bundesre<htli<hen Grundsäßen zum landesverfas=--

sungsmäßigen Beschlusse geführt werden. Zum Austrage der Differenzen über das rheinpfälzis<e Rechnungswesen sind den Regierungen von Baden, Großherzogthum Hessen und Nassau dur< Baiern ein Ober-Appellationsgericht des Königreichs Sachsen, dasjenige der sächsis<hen Herzogthümer und der freien Städte vorgeschlagen worden.

1883

Niederlande. Haag, 27. Oktober. Der Prinz von Oranien is gestern von seiner längeren Seereise wohlbehalten wieder hier angelangt. Professor Everard, Leib-Arzt der Königin Wittwe, reist morgen nah Weimar ab, um Allerhöchst dieselbe nah Peters- hurg zu begleiten.

Großbritannien und Jrland. London, 27, Oktober. qm vorigen Mittwoch stattete der Herzog von Cambridge dem Lager der deutschen Legion zu Shorncliffe einen unerwarteten Be- suh ab, nahm Alles daselbst sorgfältig in Augenschein und hielt eine Parade über das 1ste, Zte und 3te leite Jufanterie-Regiment ab, deren jedes nahe an 1000 Mann zählt. Se, Königliche Hoheit sprach seine hohe Zufriedenheit mit den Leistungen der Truppen qus. General-Major Breton hat ein Schreiben an Lord Hardinge ge- richtet, in welhem er si<h über die vor einiger Zeit stattgehabte Einschiffung des 1sten Jäger - Regiments der britisch - deutschen Le=- gion in einer für diese Truppen schr \{meichelhasten Weise aus-

richt.

L Mlianiral Sir Charles Napier präsentirte si<h vorgestern den Wählern von Southwark als Kandidat, Den Anfang feiner hei dieser Gelegenheit gehaltenen Rede bildeten wieder die alten Beschwerden über Sir James Graham. Der Admiral erklärte, es sei Pflicht der Regierung , ihn (Napier) vor ein Kriegsgericht zu stellen , damit er Gelegenheit habe, si<h zu re<tfertigen. Das Gleiche gelte in Bezug auf General Simpson, Was seine politische Yarteistellung angehe, so sei er kein bigotter Anhänger irgend einer Partei. Er werde sih keinem Minifter auf Erden dienstbar machen z doh sei er liberal von dem Scheitel bis zur Sohle und freue sich, daß Palmerston Premier sei, weil er diesen für einen starken und kühnen Mann halte und für einen Mann, der keinen unrühm- lien Frieden mit Rußland schließen werde. Was das Stimmrecht betreffe, \o sei er für eine große Ausdehnung desselben. Auch sei das Stimmrecht ohne die geheime Abstimmung ni<hts werth.

worden. i Der „Globe“ stellt die von der „Morning Post“ gebrachte

Nathricht, daß Lord I. Russell geneigt sei, in die Kombination Bright-Disraeli einzutreten, aufs entschiedenste in Abrede und | 4 | vollkommen praktikabel gema<ht. Der 29, September war für die

behauptet, Lord John werde im Gegentheil Lord Palmerston und dessen Politik unterstüßen.

minderung Des Metall-Vorraths um 569,085 Pfd. und des Noten= Umlaufs um 276,520 Pfd.

übergesiedelt. Kaiserin wohnten gestern in Begleitung des Herzogs von Brabant der Revue bei.

Spanien. Eine Depesche aus Madrid vom 26. Oktober lautet: „Der König, der leidend war, befindet sich heute besser.

der Jury zu unterbreiten bezwe>te.““

Ftalien. Turin, 23, Oktober. General Percy hat seine | Entlassung als Chef der englisch - italienischen Gremdenlegion ein= | si< zu nähern und die Bewegungen des Generals d’Allonville zu

gereiht. An seine Stelle ist bereits Oberst Read ernannt.

Genua, 24. Oktober. Aus Messina vom 19ten d. M. wird | die dreitägige Anwesenheit von 1200 verabschiedeten Franzosen

aus der Krim gemeldet. Obwohl si< bei Aderno und Catanea no< einige Landstreichertrupps umhertreiben, so erweist si< doch das Gerücht von Banden bei Palermo, welche die Sicherheit der ganzen Jnsel bedrohen, als ungegründet.

auf drei Tage mit si< genommen. Die Russen zogen si<h zurüd>

und zerstörten hinter si< alle Wege, welche die Verbündeten sodann wieder. ausbesserten und mit Steinen bestreuten. Abd-el-Kader war nordöstliher Richtung über Oraß und Hadschi-Tarhann, ohne auf von seiner Reise na< Frankrei< wieder in Konstantinopel einge« Widerstaud zu stoßen, marschirt war. In Toltschak angelangt, ge- " wahrte man den General Terpolewski bereits in Sicherheit und die

troffen. Der Sultan hatte den barmherzigen Schwestern 80,000 Piaster geschenkt.“

„Der vom Sultan an Stelle des Bey von Tripolis ernannte Os-= man Pascha ist am 21sten mit zahlreichem Gefolge nah seinem Be- stimmungsorte abgegangen. Der Bey von Tunis ist zum Muschir ernaunt worden und hat vom Sultan einen Ehrensäbel erhalten.“

Aus S u<hum Kaleh, 6 Oktober, wird der „Times“ ge-

schrieben: „Kurz na< Sonnenaufgang am 3, Oktober verkündete der Donner einer von den im Hafen liegenden Kriegsschiffen abge- feuerten Salve dem hier lagernden türkishen Heere die Ankunft seines Oberbefehlshabers. So wie Omer Pascha ans Land gestiegen war, inspicirte er, von einem glänzendem Stabe begleitet, die Truppen, und obglei dieselben der Zahl nah nit besonders stark sind, so hat er doch allen Grund, mit dem Zustande, in welchem sie sih be=- finden, zufrieden zu sein. Das elende Heer Mustapha Pascha's, welches vollkommen demoralisirt war, kann si< kaum wiedererkennen. Die gesunden Mannschaften werden einexercirt, wie es si< gehört. Die Zahl der Reconvalescenten nimmt ras< zu, und die Kranken befinden sich zu ihrem Erstaunen im Lazareth. Es war Mustapha Pascha gar nicht eingefallen, daß sein Heer ein Lazareth und ein paar Aezte gebrauchen könnte und dies hatte zur Folge, daß sein ganzes Lager Ein Lazareth wurde und, wenn es so fortgegangen wäre, in ein paar Monatcn gar nit mehr existirt hâtte, Die Zahl der jeßt hier versammelten Truppen beträgt über 10,000 Mann.

Die „Mil. Ztg.“ schreibt: Es liegen uns heute das russische und das türkische Bülletin über den blutig abgeshlagenen Sturm auf Kars vom 29. September zur Einsicht vor. Wenn gegen den General Murawie f} Vorwürfe zu erheben sind. so müssen sie in den vielleicht mangelhaft getroffenen Anordnungen für den Sturm gesuht werden, m<t darin, daß derselbe gewagt wurde, Jn dieser Beziehung erfahren wir Folgendes : Die Russen haben bis zum 29, September die Parallelen gar nicht beendet gehabt; dasselbe gilt von den in den Laufgräben

“angelegten Batterieen mit nur 36 {weren Geschüßenz der Sturm

wurde durch keine Kanonade vorbereitet, denn der General Mur a=- wieff wollte Kars überrumpeln, au<h hat er die Dispositionen zum Angriff geändert, als {hon die ersten vier Generale gefallen oder fampfunfähig warenz endlih hat er zu dem Sturme zu wenig

| Truppen verwendet, und die Reserven erst ins Feuer gesendet, als

Die des betrügerischen Bankerotts und der Veruntreuung von der Hauptsturm bereits zurückgeschlagen war, Depositen angeklagten Banquiers Strahan, Sir John Dean L - Paul und Bates sind heute zu 14jähriger Deportation verurtheilt | Allürten fiel, wurde auch Otschakoff von den Russen freiwillig ge-

| ráumt. Es ist aber bis zum 24. Oktober im Liman des Duniepr

ni<ts von Bedeutung vorgefallen. Die fortifikatoris<hen Arbeiten

Nachdem Kinburn dur< Capitulation in die Hände der

in Nikolajeff, Cherson und besonders in Perekoy werden eifrig be= trieben; zwischen Simferopol und Genitschi wurde die Heerstraße

russischen Waffen dur Kars und Kongyl ein zwe.fa<h unglücklicher

Der Bank=Ausweis für die verflossene Wothe zeigt eine Ver= | Tag. Wenngleich das Gefecht bei Kongyl keinen Einfluß auf

die Operation in der Krim nehmen konnte, so war es den Russen doch empfindlich genug, bei dem ersten Zusammenstoß ihrer Kaval=

Der Hof is gestern von Windsor na< Bu>tingham Palace | lerie mit jener der Alliirten eine Schlappe zu erleiden, zumal sie

in Bezug der Streitkräfte eher im Vortheil als im Nachtheil stan-

4 A L Aus lc nov bio | De, Allerdings Sermultete Ol Dato Mor E Dn Gdec Frankreich. Paris, 27, Oltober, Der M, und wurde au< sofort dur< Kaiserlichen Tage befehl e eg | von dem Kommando seiner leihten Kavallerie-Division im zweiten | Kavallerie-Reservecorps enthobenz aber der Verlust von se<s Ge= | schüßen, die ersten, wel<he die Russen im offenen Felde und auf | jene unverantwortlihe Weise verloren hatten, wird dadur< nicht

Die Cortes haben einen Vorschlag verworfen, der die Preßvergehen “ungeschehen gemacht.

Ueber das Gefecht selbst theilt man uns Nachstehendes zu dem bereits Bekannten mit: General - Lieutenant Baron Korff hatte den Auftrag, mit einer Brigade so nahe als mögli<h Eupatoria

beobachten, Er besette mit dem Ulanen - Regimente Elisabethgrod Großfürstin Jekatherina Michailowna und der leichten reitenden Bat= terie Nr. 19, die 10 Werste von Eupatoria entfernten, im Norden des Ss\asik-See gelegenen Ortschaften Tipp-Mamai und Orta-Mamai, während der Commandeur des Erzherzog Leopold Ukrainischen

Ulanen-Regiments, OM. Terpolewski, das 5 Werste von dem leß-

Türkei. Ans Marseille , 27. Oktober, wird telegraphirt: teren Orte und 15 Werste von Eupatoria entfernte Tejosch inne „Es sind hier Nachrichten aus Konstantinopel bis zum 18. Of= |

tober eingelaufen. Wie vom asiatischen Kriegsschauplaße gemeldet unterhalten, und war GL. Korff angewiesen, einem überlegenen

wird, waren 12,000 Pferde von Erzerum abgegangen, um Kars | mit Lebensmitteln zu versorgen, Mittheilungen aus der Krim zu- L } folge hatten si< am 13, Oktober drei sardinische Divisionen unter zurücfzuzichen. Als am 29. September General d’Allonville Befehl des Generals della Marmora nah dem Innern der Halb= | insel in Bewegung geseht und die von Sir Colin Campbell befeh= ligte englische Division war ihnen gefolgt. Das ganze verbündete

Heer hatte sih gleichfalls in Bewegung gesebt (?) und Lebensmittel d'Allonville verfolgte seinen Marsch auf Tolts{hak, ließ Korff zur

| Re<hten und vereinigte si< dort um die zehnte Morgenstunde mit

hielt. Beide Regimenter hatten ihre Verbindung über Schibann

Angriff auszuweichen und si< auf die Reserven auf Karajurt, GM. Terpolewski aber auf jene über Toltshak na< Bos - Oglu

auf der Straße von Perekop über Schibann na< Tolt=

hak vorrü>te, wih Korff etwa fünf Werste auf Kangyl und Kuruku Kenegeß zurü> und nahm hier Stellung.

der Kolonne des Muschir Ahmet Pascha, der von Eupatoria in

| Franzosen und Türken s{lugen nun na< längerer Rast den Weg

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Eine zweite Depeshe aus Marseille vom 27. Oktober meldet: gegen den Salzsee ein. Korff, der vor mehreren Stunden

den Gegner aus dem Auge verloren hatte, und niht mehr an einen Angriff dachte, ließ seine Reiter absibven, die Geschüße, aht an der Zahl, abprozen und beschränkte seine Vorsichtsmaßregeln in entgegengesebter Richtung, d. h. gegen Eupatoria zu, da er sih in Flanke ünd Rü>en nicht bedroht