1855 / 269 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

2002

raphen-Linien sich anschließen und von da über Wiesbaden und Ems nah Koblenz, mit FZweiglinien :

) bon Côtken nach Magdeburg und : i: von Halle nach Leipzig zum Anschlusse an die Königlich sächsi- schen Telegraphen-Linien :

von Berlin über Wittenberge, Hagenow, wo der Anschluß der Großherzoglich mecklenburg - s{werinshen Telegraphen - Linien stattfindet, naŸ Hamburg zum Anschluß an die Königlich däni- schen und an die Königlich hannöverschen Telegraphen-Linien; mit der Seitenlinie von Büchen nah Lübeck; von Berlin über Frankfurt a. O, Liegniß, Breslau, Oppeln, Kosel, Ratibor nah Oderberg zum Anschlusse an die Kaiserlich österreichishen Telegraphen-Linien, nebst den Zweiglinien :

13) von Liegni nah Görliß zum Anschluß an die Königlich säch- fishen Telegraphen-Linien und j j

14) von Kosel nah Myslowiß und zum Anschlusse an die Kaiser- lih russischen und an die Kaiserlich österreichischen Telegraphen- Linien ;

15) von Berlin über Stettin, Kreuz, Bromberg, Czerwinsk, Dirschau, Marienburg, Elbing, Königsberg, Gumbinnen, Tilsit, nah Memel, mit Seitenlinien :

16) von Kreuz nah Posen;

17) von Bromberg nah Thorn;

18) von Czerwinsk über Marienwerder nach Marienburg;

19) von Dirschau nah Danzig;

20) von Königs8berg nach Pillau;

21) von Gumbinnen zum Anschlusse an die Kaiserlich russischen Telegraphen-Linien bei Eudkuhnen ;

22) voù Stettin über Anclam, Möckow, Wolgast (in einer Schleife liegend), Greifswald, Stralsund nah Putbus auf der Fnsel Nügen;

23) von Wolgast nah Swinemünde und dann über Wollin, Ca- min, Treptow a. d. Rega, Colberg, Côrlin nah Côslin.

C. ‘Jn Baiern. 1) Von München nach der baierisch-österreichishen Gränze bei Salz-

burg zum Anschlusse an die Kaiserlich österreichishen Telegrapben-

Linien, mit der Abzweigung: 2) von Freilassing nah Berchtesgaden (als Schleife);

3) von München über Landshut, Regensburg und Passau

nach der baierisch - ôsterreichishen Gränze bei Schärding zum An- \{lusse an die Kaiserlih Königlich österreichischen Linien :

4) vou München über Augsburg, Nürnberg, Bamberg, Schlveinfurt, Würzburg, Aschaffenburg, Offenbach, Darmstadt, Worms, Ludwigshafen, Speyer, Germers- heim, Lan dau, nach der baierisch-französischen Gränze bei Weißen- burg zum Anschlusse an die Kaiserlich französischen Linien, mit den Abzweigungen : :

9) von Pasing nah Starnberg;

6) von Augsburg über Kempten und Lindau nach dex baierisch- österreichischen Gränze bei Bregenz zum Anschlusse an die Kaiserlich Königlich österreichischen Linien, und den Unterabzweigtngen:

7) von Kempten nah Hohenshwangau und

8) bon Lindau nach der baierish-württembergischen Gränze bei Frie- | drih8hafen zum Anschlusse an die Königlich württembergischen |

Linien ;

9) von Augsburg nah Ulm zum Anschluß an die Königlich würt- tembergischen Linien;

10) von Gunzenhausen über Ansbach nah Nürnberg;

11) von Bamberg über Hof nach der baierisch-sächsishen Gränze zum |

Anschluß an die Königlich sächsischen ‘Linien, mit den Unterabzwei- ungen :

E 12) von Lichtenfels über Coburg, Meiningen, Lieden stein und

Neinhardsbrunn nah Gotha zum Anschlusse an die Königlich preußischen Linien und 13) von Culmbach nah Bayreuth (als Schleife); 14) der Abzweigung von Shweinfurt nah Kissingen; 15) von O ffenb ah nach Frankfurt a. M. (als Schleife) und

16) von Worms über Mainz nah Bingen zum eventuellen An- |

{luß an_die Königlich preußischen Linien D. Jrv [Sa'chsen. E .

1) Von Dresden nah Bodenba ch zum Anschluß an die Kai/erlich österreichishen Telegraphen-Linien ;

2) von Dresden nach Zittau;

3) von Dresden über Niesa nah Leipzig zum Anschluß an die Königlich preußischen Telegraphen- Linien ;

4) mit Abzweigung von Riesa nah Chemniß;

9) bon Leipzig über Altenburg und Zwickau nah Hof zum

_#%_ Anschluß an die Königlich bairischen Telegraphen-Linien

Er E. Jn Württemberg. tfi

1) Von S tuttgart nah Ulm zum Anschlußck- an die Königlick baierischen Linien ;

2) mit der s von Ulm nah Friedrichshafen (von wo aus die Linie dur den Bodensee nach der Schweiz fortgeseßt wird) ;

3) mit der Fortseßung von Friedrichshafen bis zur baierischen Gränze in der Nichtung auf Lindau;

4) von Stuttgart ‘nah Bruchsal zum Anschluß an die Groß-

y herzoglich badischen Linien; ©) mit der Abjweigung von Bicetig heim nah Heilbronn. F, n Hannober. E

1) Von Hannover über Harburg nah Hamburg zum Anschluß an die preußischen und dänischen Linien ;

2) von Hannover über Nienburg nah Bremen;

3) von Hannover über Göttingen nach Kassel zum Anschluß an die preußischen Linien;

4) von Hannover über Nienburg, Osnabrück und Lin ;

zur niederländishen Gränze in der Richtung au e M

5) bon Lingen nah Emd en u f Menhein, G. Jn den Niederlanden.

1) Von Haag über Schiedam, Notterdam, Dordrecht n Breda zum Anschluß an die Königlich belgischen Linien.“ "h

2) mit der Seitenlinie von Breda über Goes, Middelbur Vließingen; 9 nag

3) bon Haag über Haarlem, Amsterdam, Utrecht nah Arnh ei und zum Anschluß an die Königlich preußischen Linien ; E

4) mit den Seitenlinien von Amsterdam nah Zaandam;

5) von Utrecht über Gorinchem nah Breda, und

6) von Utrecht über Culenborg nah Herzogenbus;

7) von Arnheim über Nymwegen, Venlo, Roermonde nah Mog f. richt und von da zum Anschluß an die Königlich preußischen Linien bei Bocholz ; E:

9) bon Arnheim über Zütphen (von wo eine Leitung zum Anschluß an die Königlich hannoverschen Linien fih abzweigt), De benterx Zwolle, Meppel, Assen, Gröningen, Leeuwarden nah Harlingen ;

9) mit der Seitenlinie von Zütphen nah Apeldoorn (Loo).

H, Jn Me @Flenburg-Scchwerin.

1) Von Schwerin nah Hagenow zum Anschlüß an die Königlich preußischen Linien;

2) von Schwerin über Wismar, Güstrow nah Rosto ck:

3) von Schwerin nach Ludwigslust.

L / J. Jn Baden. bon Karlsruhe nah Bruchsal zum Anschlusse

_ württembergischen Linien ;

von Bruchsal nah Frankfurt a. M. zum Anschlusse an die Fÿ-

an die Königlich

__niglich preußischen und Königlich baierischen Linien; von Durlach nah Pforzheim; von Karlsruhe nah Kehl und an die französische Grenze zum Anschlusse an die Kaiserlich französischen Linien ; von Kehl nah Hältingen und an die s{weizerishe Grenze bei Leopoldshöhe zum R die schweizerischen Linien.

Q - ___ Anschlüsse an das Ausland. __ Das deutsch-österreichische Telegraphenneß steht gegenwärtig mit den Linien der auswärtigen Staaten an folgenden Punkten in Verbindung:

1) Mit den Königlich däni \chen Telegraphen - Linien vermittelst der Königlich preußishen und der Königlich hannoverschen Telegraphen- Station zu Hamburg und durch Vermittelung der dänischen Linien

__ mit den Telegraphen-Linien Shwedens und Norwegens.

4) Mit Belgien vermittelst der Königlich preußischen Telegravhen- Linien bei Herbesthal zwischen Aachen und Verviers, und der Königlich niederländischen Telegraphen-Linien zwischen Breda und Antwerpen.

Mit Frankrei (und durch Frankreich mit Spanien bei der Grenzfestung _Jrun) unmittelbar durch die Königlich preußischen Telegraphen- Linien bei Saarbrü, die Königlich baterischen Telegra- phen-Linien bei Weißenburg, und die Großherzoglich badischen Telegraphen-Linien bei Kehl; ferner mittelbar, unter Benußung der belgischen Linien bis zur belgisch - französischen Grenze bei Quié- vrain, der s{weizerishen Linien bis zu den französisch-\{chweizerishen Grenzpunlkten bei St. Louis und bei St. Gónix oder der sardini- schen Linieu bis zu den sardinisch - französischen Grenzpunkten bei Chapareillan und bei St. Laurent,

| Mit Großbritannien bermittelst der untersecishen Telegraphen- Linie vom Haag nach Oxfordneß, dann durch Belgien vermittelst der unterseeischen Telegraphen - Linie von Ostende nah Dover, so ivie durch Belgien und Frankreich vermittelst der unterseeischen Telegraphen-Linie von Calais nah Dover. Mit den Linien der Schw eiz vermittelst der Kaiserlich österreichischen Telegraphen-Linien bei Chiasso, so wie bei Höchst und bei Oberried, vermittelst der Königlih württembergischen Linien und der unter- seeishen Bodensce-Linie bei Nomanshorn, und vermittelst der Groß- herzoglich badischen Linien bei Leopoldshöhe; ferner mittelbar über Frankreich und Sardinien unter Benußung der betreffenden Linien bis zu den französisch - schweizerischen Grenzpunkten bei St. Louis und St. Génix und den sardinisch-\{chweizerischen Grenzpunkten bei

_St. Julien und bei Brissago. i Mit Sardinien und den Juseln Corsika und Sardinien vermit- telst der Kaiserlich östreichischen Linien bei Buffalora und mittelbar durch die Schweiz, Frankreich und das Herzogthum Modena unter Benußung der Linien derselben bis zu den {on genannten {chwei- zerischen und französischen Grenzpunkten bei Brissago, St. Julien, Chapareillan und bei St. Laurent nahe Nizza, und dem sardinisch- modenesishen Grenzpunkte bei Sarzana.

Mit dem Herzogthum Parma vermittelst der Kaiserlich österrei- chischen Telegraphen - Linien bei Piacenza und mittelbar über dic modenesischen Linien.

Mit dem Herzogthum M odeñùa vermittelst der Kaiserlich österrei- chischen Linien bei Luzzara unweit Guastalla und mittelbar über Parma oder Sardinien,

Durch Vermittelung der modenesischen und parmesanischen Tele- graphen-Linien mit den Linien Toscana 's, des Kirchen staates und des Königreiches beider Sicilien. :

9) Mit den Telegraphen - Linien Serbiens vermittelst der Kaiserlich Sr O Telegraphen-Linien an der Save nahe Belgrad und emlin;

10) mit der Wallachei mittelst der Kaiserlich österreichischen Tele- graphen-Linien bei Ober-Tömös; j |

11) mit den Linien der Moldau vermittelst der Kaiserlich österreich!- schen Telegraphen-Linien bei Nemeritscheny ;

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it Rußland vermittelst der Kaiserlich österreichischen Linien bei pit uP und der Königlich preußischen Telegraphen - Linien bei Myslowiß und bei Eudkuhnen unweit Gumbinnen. erner stehen die Vereins-Linien in Verbindung : 13) mit den Herzoglih brauns chweigischen Telegraphen-Linien ver- mittelst der Königlich preußischen Telegraphen - Station zu Braun- eig; 14) u doc Staats-Telegraphen-Linie von Lübeck nach Travemünde vermittelst der Königlich preußischen Telegraphen-Station in Lübeck; und mit folgenden Privat-Gesellschaften angehörigen Telegraphen- Linien: ind j 15) pi der Altona-Kieler- Eisenbahn - Telegraphen-Linie vermittelft ““ der Königlich preußischen und der Königlich hannoverschen Tele- graphen-Linien in Hamburg; E mit der Privat-Telegraphen-Linie von Hamburg üder Cuxhaven nach Bremen, mittelst der Königlich hannoverschen Vereins-Sta- tion zu Harburg; i E A8 it Bea, mit der Linie der niederländischen Telegraphen - Gesellschaft von Amsterdam nach Nieuwediep vermittelst der Königlich nieder- ländischen Telegraphen-Linien von Amsterdam aus; ) mit der Linie der Notterdamer-Telegraphen-Gesellschaft von Notterdam nah Brouwershafen und Brielle vermittelst der Königlich niederländischen Vereins - Station zu Rotterdam, ind At der Taunus-Eisenbahn-Telegraphen-Linie vermittelst der König- li preußischen, der Königlich baierishen und der Großherzoglich badischen Vereins-Stationen in Frankfurt a. M. und der Königlich preußischen Vereins-Station in Wiesbaden. [1 Allgemeine Bestimmungen über die Benußung derx 5 Telegraphen- Linien, : 1-9, Benußung dex Vereins - Linien. Die Benußung der Telegraphen der Vereins-Regierungen steht Jeder- mann ohne Auénahme zu. Jeder Regierung verbleibt aber die Befugniß,

12)

16)

19)

nah Gutbefinden einzelne Linien für alle oder für gewisse Arten der Forrespondenz zeitweise außer A zu setzen. | O7 |

Vereins - Korrespondenz.

Oen Vereins-Bestimmungen ist zunächst nux die Vereins-, d. h. die- | ‘enige telegraphische Korrespondenz unterworfen, bei welcher die Ursprungs- | uind End-Station verschiedenen Vereins - Verwaltungen angehören. Es | finden aber auch bei derjenigen telegraphischen Korrespondenz, welche nur | auf den preußischen Linien befördert wird, die Vereins - Bestimmungen | Anwendung. | Die von fremden Stationen ausgehende

| l î

oder dahin gerichtete tele-

graphische Korrespondenz ist, falls sie die Linien mehrerer Vereins - Res | gierungen berührt, rücksichtlich der Beförderuug im Bereich des Vereins | io zu behandeln, als wäre sie bei der Eingangs-Station aufgegeben oder |

nah der Ausgangs-Station bestimmt. Ö E

. R

l, Bewahrung des Telegraphen - Gebeimnisses.

don wem eine Devesche aufgegeben oder empfangen worden, untersagt. 0

Fremden Personen ist der Zutritt zu den Apparat - Zimmern der Telegraphen-Stationen während des Telegraphirens von Staais- oder

Privat-Depeschen versagt. 4

Dauer des Dienstes auf den Stationen.

Die Telegraphen - Stationen find täglich, mit Einschluß der Sonn- | und Festtage, für die Aufgabe von Depeschen offen zu halten, und |

Assessor a. D.,, von Ramin,

¡ivar :

tragungs-Stationen des Vereins E ohne Unterbrechung bei Tag und bei Nacht;

bis Ende September von 7 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abends und vom 1. Oktober bis Ende März von 8 Uhr Mougens bis 9 Uhr Abends.

Den einzelnen Vereinsstaaten ist es freigestellt, Telegraphen - Statio- |

nen geringerer Bedeutung mit bes{ränkten Dienststunden einzurichten, Diese Dienststunden sind an Wochentagen: von“ 9 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 7 Uhr Nachmittags ; ind an Sonntagen: 2 von 2 bis 7 Uhr Nachmittags.

…_ Die Anmeldung von Nacht-Depeschen hat bei solchen Stationen vor ' Uhr Abends zu geschehen. A A 5 Diese Zeitangaben sind die a n Zeit eines jeden Ortes,

Telegraphen - Linien mit regelmäßigem Nachtdiens. Vis auf Weiteres findet der Nachtdienst auf folgenden Veretns- Linien statt: / Von Wien über Oderberg und Breslau nah Berlin. : Von Wien über Brünn und Prag nah Dresden und Berlin, Von Wien über Salzburg nah München. D il Von Wien über Salzburg nach Verona und Mantua (zum Anschluß an Jtalien). | : : Von Wien nach Feldkirh und Bregenz (zum Anschluß an die Schweiz).

a) auf denjenigen Stationen, welche regelmäßigen Nachtdienst haben, also namentlich auf allen Central- und Anschluß- resp. Ueber- | | und Stadtkreis Magdeburg, Neustadt,

: Ä A 2 4 C L d d at b) auf den Stationen, wo kein Nachtdienst stattfindet, vom 1, April | aus dem 1sten Jerichowshen Kreise,

/

|

Von Wien über Triest und Verona nah Mailand (zum An- {luß an die sardinischen Dlegraphen-Linien).

Von Wien nah Semlin (zum Anschluß an Serbien), nach Kron- stadt (zum Anschluß an die Walachei) und nach Czernowiß (zum Anschluß an die Moldau).

Von Berlin nah Hannover, dann nah Amsterdam und Haag (zum Anschluß an die englischen Linien) und von Duisburg nah Deuß (zum Anschluß an Belgien), so wie über Koblenz (zum Anschluß an Frankceih) nah O a. M.

Von Berlin über Erfurt nah Frankfurt a. M.

Von F “tj nach Hamburg (zum Anschluß an die dänischen

Von Berlin über Stettin, Bromberg und Königsberg i. Pr. nach Gumbinnen (zum Anschluß an Rußland).

Von München über Augsburg nah Stuttgart.

Von München über Bamberg, Hof nach Dresden, Leipzig und Berlin.

Von München über Frankfurt a. M nah Straßburg (zum Anschluß an die französischen Telegraphen-Linien).

Von München über Lindau nah Friedrichshafen (zum An- {luß an die württembergischen) und nah Bregenz (zum An {luß an die österreichischen Telegraphen-Linien). |

Von München über Passau und über Salzburg nah Wien.

Von Stuttgart über Ulm nah Friedrichsha en.

Von Stuttgart über Karlsruhe, Mannheim und Darmstadt nah Frankfurt a. M.

Von Karlsruhe nah Kehbl (zum Anschluß an die französischen und vermittelst Uebertragung in Haltingen an die shweizerishen Tele- graphen-Linien).

Vom Haag über Breda und Antwerpen nach Brüssel zur Ver- bindung mit den belgischen Telegraphen. j

Ein Verzeichniß aller Stationen, bei denen ein regelmäßiger Nacht- dienst besteht, wird auf den Telegraphen-Stationen ausgelegt. (Fortseßung folgt.)

Abgereist: Der General-Major und Kommandant von Cêl n

| von Gansauge, nah Cöln.

Nichtamtliches. Preußen. Berlin, 16, November. Durch Allerhöchste Verordnung vom 12. November dieses Jahres werden beide Häuser des Landtags, das Herrenhaus und das Haus

der Abgeordneten, auf den 29, November dieses Jahres in

Berlin zusammenberufen. (Pr. C.) L 20 Peber das Ergebniß der am 15, November d. I. |tatt=

Den Telegraphen-Beamten is bei Eidespflicht die Mittheilung des | gehabten Nahwahlen für das Haus der Abgeordneten gehen der

Inhalts der Depeschen an Unbefugte, so wie jede Mittheilung darüber, |

„Pr, C.“ folgende Nachrichten zu: M Ju Berlin sind gewählt: im 1, Bezirk: Buchhänoler Rei=

"mer und Stadtrath Bo ck, im U. Bezirk: Staats-Secretair Bode,

im L, Bezirk; Kammergerichts - Rath Lehnert, im 1Y, Bert: Aypellationsgerichts-Prásident Wenßel in Ratibor, U Ferner sind gewählt: In Danzig im Zten Wahlbezirk

| (Stadt Danzig, Landkreis Danzig und Kreis Berent) der Stadt=-

In Stettin im 2ten Wahlbezirk (Kreis der Rittergutsbesißer, Regierungs- cen H ee M 1sten Wahlbezirk (Kreis Düsseldorf): Constantin Braun aus Ratingen. Jn Magdeburg im 1sten Wahlbezirk (Land= M j : Sudenburg, Stadt Burg und Stadt Schönebeck gus dem Kreise Calbe): der Geheime Legationé - Rath a. D. von

rath Uphagen. n Ste Randow und Stadt Stettin)

| Grunex,

Köln, 15, November,-Bei der heute hier stattgefundenen Nach= wahl für das Haus der Abgeordneten wurde der Gutsbesiger

| De, jur. Ho hen\chub auf Milenforst gewählt, welcher früher den | Wahlkreis Mülheim in der Zweiten Kammer vertrat. (Köln. Z.)

Sachsen. Weimar, 14, November, Heute Mittag um

| 4 Uhr ist der außerordentliche Landtag dur das großher=

zogliche Staatsministerium im Austrag Sr. königl, Hoheit des Großherzogs ge\ch lossen worden, Aus dem vorgelesenen höchsten Abschiedsdecret ergiebt sich, daß die Beschlüsse des Landtags, na- mentlich diejenigen, welche die Eisenbahnunternehmungen betreffen, die landesfürstliche Genehmigung erhalten haben, :

Baden. Karlsruhe, 14. November, Das heute erschie= nene Regierungsblatt enthält zwei unmittelbare allerhöchste Ent= schließungen- Sr, Königlichen Hoheit des Regenten, Durch die erste vom 14, d. M. wird die Ständeversammlung auf Sonn- abend, den 24, November, berufen, und sämmtliche Abgeordnete zu beiden Kammern eingeladen, sich an gedahtem Tage hier ein- zufinden. Durch die andere von dem gleichem Datum werden in Gemäßheit der $$. 27 und 32 der Verfassungsurkunde von Sr. Königl. Hoheit dem Regenten für die bevorstehende Ständever= sammlung zu Mitgliedern der Ersten Kammer ernannt : 1) Geheimrath und Oberhofrichter Dr. Stabelz 2) Staatsrath Freiherr Rüdt von