1855 / 271 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Cádix seben ihr Geschäft fort bis zum Ablaufe ihrer Con- zessión. Bas ctien-Kapital der Banken muß vollständig einge- zahlt werden z sie dürfen keine Billets oder Noten unter 100 oder über 1000 Realen ausgeben. Die Regierung kann Gesellschaften oder Privaté zur Errichtung von Zettel-Banken , wo noch keine solche besteht, ermächtigen. Ausländer können Actionaire der Banken sein, Die amtliche Zeitung veröffentlicht einen Gesetzentwurf, na< welchem die aus den in Folge des Güterverkaufs - Geseßes stattfindenden Verkäufen von Festungswerken, Militairgebäuden und dem Kriegs - Departement zugehörigen Grundstü>ken erwachsenden Summen auss{ließli< zu militairischen Bauten, Ausbesserungen von Festungen 2c. verwandt werden sollen.

Eine Depesche aus Madrid vom 15, November lautet: „Die Regierung gibt den Cortes Nachrichten aus Sara- gossa. Die Ruhe ijt völlig hergestellt. Die von den Behörden ergriffenen Maßregeln sind sehr gut aufgenommen worden. Man hat die Berathung des neu abgefaßten Artikels 6 der Verfassung

egonnen. Die Ruhe ist allgemein. Ein Te Dedeum wird heute für das Verschwinden der Cholera gesungen werden.“

Eine Depesche aus Madrid vom 16, November lautet: „Die Regierung hat heute den Cortes den Geseßentwurf bezüglich der Revision des Zolltarifs vorgelegt. Die Minister haben dar- auf die ihnen über die Sachlage in Saragossa zugegangenen Nach=- ri<ten mitgetheilt. Die königlichen Truppen haben die Haupt- punkte beseßt. Die bei den jüngsten Ereignissen betheiligten Truppen sind entwaffnet worden. Der Geist der andern Milizen ist übri-= gens vortrefsflih. Beim Abgange der leßten Nachrichten war die Stadt ruhig. Die Behörden hatten ihre Functionen wieder an- getreten. Keinerlei Zugeständniß war den Aufrührern gemacht worden.

Türkei. Lord Clarendon läßt am 17. d. M. in den londoner Blättern eine Depesche Lord Stratford de Redcliffe?s vom 15. No- vember veröffentlichen, welcher zufolge Omer Pascha am 5ten d. M. mit 20,000 Mann über den Fluß In gur gegangen istt und die zuni Theil hinter Verschanzungen fämpfenden Russen, deren Zahl auf 16,000 geshäyt wird, geschlagen hat. Die Nussen verloren an Todten und Verwundeten 400 Mann und licßen 60 Ge- fangeue, so wie drei Kanonen in den Händen der Türken. Die Verluste der Türken beliefen si< auf etwas mehr als 300 Mann. Die an der Seite der ottomanischen Truppen kämpfenden englischen Offiziere machten ihrem Vaterlande dur< ihr Benehmen Ehre. Auch der türkfishe Gesandte hat cinen Bericht über dasselbe Ereigniß veröffentlicht. Wie derselbe meldet, wateten die Türken, bis unter die Achseln im Wasser und unter. dem fur{<tbarsten Feuer der Russen durch den Fluß Anakara in Georgien, und erzwangen den Uebergang troß der Gegenwehr von 16,000 Russen. Sie erstürmten darauf die russischen Schanzen dur einen Bajonett-Angriff, ungeachtet des verzweifelten Wider= standes des Feindes, der eine vollständige Niederlage erlitt und die Flucht ergriff.

Der Ingur, dessen Uebergang Omer Pascha am 5. November na< einer Niederlage der Russen erzwungen hat, bildet den Gránz- fluß zwischen Albchasien und Mingrelienz an seiner Mündung liegt Anaklia. Um na< Kutais in Jmeretien zu gelangen, hat der Serdar no< die Tschura und den Tschogi, an dessen Mün= dung ins Schwarze Meer Redut -' Kale liegt, so wie den Tehur und Tzchenis, die Nebenflüsse des Rion, zu passiren, an dessen Mündung Rionsf und. an dessen obe= rem Laufe Kutais, die Hauptstadt von Jmeretien, liegt. Der Ingur liegt auf der Hälfte des Weges zwischen Suchum = Kale, von wo Omer Pascha ausrü>te, und Kutais, wohin er sich auf dem Marsche befindet. Anaklia, das nach General A. L. Macintosh 50 Meilen von Suchum- Kale entfernt ist, liegt an der mingreli= \hen Küste. Redut-Kale, das am Tschogi liegt, war eins in einem blühenden Zustande und versprah der Stapelplaß eines wichtigen Transit Handels zu werden z doch sind diese Hoffnungen in russi= {hen Händen zerstört worden. :

* Die auf dem Landwege eingetroffenen Nachrichten aus Konstantinopel reihen bis zum 8. d. Mts, Die türkische Regierung hatte Nachrichten aus Suchum-Kale, die bis zum 27sten v. M, reichten und si< auf die militärischen Operationen Omer Paschas in der Richtung na<h Kutais bezogen, Ein von Osman Pascha befehligtes Armee-Corps, dessen Vorhut von dem Stabs- Chef Ferhad Pascha geführt wurde, rü>te im Jnnern auf der nah Tiflis führenden Straße vok, Dié Expedition konnte wegen der vielen Flüsse über die Behufs des Ueberganges der Artillerie jedesmal erst Brü>ken geworfen werden müssen, nur langsam vor sih gehen. Troß dieser Schwierigkeiten war die Vorhut jedo< bereits bis Onco gekommen, während si< das Hauptquartier in Tschemtschiraz befand. Die Russen zogen si fortwährend vor der Expeditions= Kolonne zurü>. Da si<h jedo< ein ziemlih bedeutender russischer Truppenkörper bereits in der Nähe der von den ottomanischen Truppen beseßten Positionen befindet, so sah man einem ernsten Gefechte in jener Gegend entgegenz die feindlihen Streitkräfte werden auf 12,000 Mann geshäßt. So lautet ein Bericht des Journal de Constantinople‘“/ vom 8ten d, M.

Der „Triester Zeitung“/ wird“ aus Trapezunt gemeldet. „Zufolge der neuesten, am 23. hierher gelangten Meldungen L Suchum-Kale, kommen fast täglih Züge von Truppen aus der Krim und von Varnaz das dortige türkische Armeekorps dürfte also in diesem Augenbli>e auf nicht viel weniger als 40,000 Mann ay= gewachsen sein, von denen ein beträchtlicher Theil, worunter meh. rere Tausend Pferde, bereits auf dem Marsche gegen- Kutais hg-

riffen waren, Ferhad Pascha, der bis dahin den Posten eines laßfommandanten in Suchum-Kale bekleidete, hatte si<h den aus ziehenden Truppen angeschlossen und der Serdar selbst sollte bald nachfolgen.

Das Hauptquartier des Ober = Befehlshabers befand \ih auf einem die Stadt beherrshenden abgeflahten Kegel, wo eine Anzahl guter Gebäude stehen, die wahrscheinlich wegen der gesunden Lage früher den Russen zum Sommerlager dienten. In Suchumkale selbst ist námlih die Unterkunst sehr dürftig, da fast sämmtliche Häuser noch immer das Bild der Verwüstung darbieten, welche die Abchasen in ihrer Zerstörungswuth unmittelbar na< dem Abzuge des Feindes daselbst anrihteten. Eine andere Heeresabtheilung von 411,000 Mann hat, dem Vernehmen nah, vou T\chefketil über Osurgheti eine mit dem Haupt = Corps fonvergirende Richtung dur< das Guriel eingeschlagen,

Von Widerstand ist no< nirgends die Rede gewesenz übri

gens sind vom Serdar die strengsten Befehle zur Aufrechthaltung guter Mannszucht ertheilt worden. Jedoch haben die risilichen Einwohner nah Maßgabe des Vorrückens der türkischen Truppen, ihre Waffen abliefern müssen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß die Tür= ken in ihrem Marsche dur Mingrelien und Jmeretien auf Wider- stand stoßen z es erwartet sie dieser vermuthlich erst bei der starken Stellung von Ssuram, also an der Wasserscheide der Strom- gebiete des Rion und des Kurz ein Punkt, der, wenn nur einigermaßen wirksam vertheidigt oder in wirksamen Vertheidigungsstand befind- lih, ihrem Vordringen in der eigentlichen Provinz Grufsien ein ernsthaftes Hinderniß werden kann. Michal Bey (nunmehr Hamid Pascha) und der früher vielbesprochene sogenannte „Naib des Scheich Schamyl““, die beide geraume Zeit vershwunden und verschollen

waren, haben si< in Folge des imponirenden Auftretens Omer

Pascha?'s in dessen Hauptquartier eingefunden und sind von ibm zu Muschiren im ottomanischen Heere ernannt worden, natürlich, na<h- dem er ihnen das feierlihe Versprechen abgenommen, je ein nam- haftes Kontingent ihrer Bergvölker ins Feld zu stellen.

Die Nachrichten des „Osserv, Triest,“ aus Trapezunt reihen bis zum 1sten d. M. Man wollte aus Kars erfahren haben, daß die Russen an die Aufhebung der Belagerung denken und bereits die Bagage nah Alexandropol zu entsenden beginnen. Ueber- haupt ist die Blokade niht mehr so eng und die Belager- ten fönnen ohne sonderlihe Mühe na< Außen ver- fehren. Omer Pascha hatte 8000 Mann gegen Kutais de- tahirt, Jn Trapezunt wollte man bereits wissen, die dortige russishe Garnison habe si< na Tiflis ohne Kampf zurückgezogen, Ein 1500 Betten fassendes Spital unter englischen Aerzten wird in Trapezunt für Omer Pascha?s Truppen errichtet.

Aus Marseille, 17. November, wird telegraphirt: „Das Post- Paketboot is eingetroffen ; es verließ Konstantinopel am 8, November und bringt Nachrichten von der türkischen Armee in Asien. Ferhad Pascha (cin ungarischer Offizier) fommandirt die Avantgarde und marschirt auf Kutais, Tie dur den Regen vergrößerten Bergflüsse wurden auf Schiffbrücken über- s{hritten, Omer Pascha will in Gemeinschaft mit den T\cherkessen operiren. Briefe aus Kinburn melden, daß das 9fste Linien - Regiment nebst {<werer Artillerie in diesem Plaße zu- rü>gelassen wurde. Jn Konstantinopel hat die Pforte die Tuneser, welhe der angreifende Theil bei dem unglücklichen Ereignisse vom ten d, waren, entwaffnen und vor Gericht stellen lassen. Nach zwei Angriffen auf das französische Spital, wobei die Tuneser 20 Mann Todter und Verwundeter hatten,

tödteten sie zwei Krankenwärter und verwundeten mit Sáäbelhieben

den Schiffs - Lieutenant Blaisez do<h scheinen die Verwundungen nit lebensgefährlih zu sein. Die türkische Bevölkerung yerhielt sih theilnahmlos. Die türkischen Behörden unterstüßten den Gene- ral Larchey thätig, -— 220 russishe Gefangene waren in Kon- stantinopel angekommen. Die Aussichten auf einen Angriff der Russen gegen die Linien der Verbündeten verlieren an Wahrschein- lihkeit. Die Befestigungs-Arbeiten in Silistria sind beendet. Das von Neuem befestigte und verproviantirte Kinburn hat ein voll- ständiges Vertheidigungs-Material erhalten. Den Sardiniern sind Verproviantirungs-Gegenstände zugeschi>t worden.“

Aus Marseille, vom 17, November wird ferner gemeldet, daß der englis<he Dampfer „Pacific“ gestrandet ist.

Rußland uud Polen. St. Petersburg, 13, No- vember. Se, Majestät der Kaiser geruhte am 26, Oktober (7. November) 105 Uhr Morgens aus Nikolajeff na< der Krim abzureisen, passirte am folgenden Tage Perekop um 11 Uhr Mor- gens, und seßte Seine Reise nah Simferopol fort, wo Er um 84 Ühr Abends eintraf.

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Hier wurde Se. Majestät von dem Ober-Kommandirenden der in der Krim stehenden Land - und See-Streitkräfte, dem Ge-= neral - Adjutanten Fürsten Gortschakoff empfangen, und reiste am 98, Oktober (9. November) um 10 Uhr Morgens nah Bafktschi=

rai ab. I Auf dem Wege besichtigte der Kaiser einige Divisionen der

Krim-Armee, und am 29sten (10, November) geruhte Er, die Trup=- pen zu inspiziren, welche auf den vorgeschobenen Positionen von der L Sebastopol bis zu den Ma>enzie-Höhen einschließlich jostirt ind.

M Die erwähnten Besichtigungen haben Se. Majestät vollkommen zufriedengestellt, sowohl dur den in jeder Beziehung ausgezeichnet befundenen Bestand, als auch insbesondere dur das gesunde und muntere Ausschen der tapferen Truppen.

Auf der Halbinsel Krim ist der Feind bis zum heutigen Datum (41, November) na<h wie vor unthätig geblieben, und in seinen Positionen sind keine besonderen Bewegungen zu bemerken gewesen.

Man s<hreibt aus Odessa vom 7. November: Gopcevich ist mit seinen Schiffen in Berdiansk angekommen, kann jedoch wegen Mangel an Quarantaine nirgends landen oder laden. Wegen der Gefahr, daß das Asowsche Meer bald zufrieren dürfte, bedarf er <leuniger Unterstüyung, Die ehemaligen Quarantaine-Beamten vou Kertsch befinden si{< in Orechoff bei Berdiansk. ]

Dánemark. Flensburg, 16. November. Gestern fand hier die feierlihe Eröffnung der diesjährigen außerordentlichen \<leswigschen Ständeversammlung statt. Als Präsident

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wurde der. Probst Oben von Fehmarn und als BVice-Präsirent der

Gutsbesißer Kittel zu Schobylggard gewählt,

Königsberg, Montag, 19. November, (Wolfs Tel. Bur.) Hier eingetroffene Nachrihten aus Skt. Petersburg melden, daß der Kaiser dem Minister des Jnnern befohlen habe, den Kriegs- zustand in St. Petersburg vor seiner Ankunft daselbst aufzuheben. Bereits unterm 9ten d, sind die hierzu nöthigen Anordnungen ge- troffen worden, und die Aufhebung ist später erfolgt. Das Ge-= folge des Kaisers beginnt nach und nach hier einzutreffen.

London, Montag, 19. November. (Wolff’s Tel, Bur.) Labouhère, früheres Mitglied des Ministeriums Russell- Palmerstou, hat das Portefeuille der Kolonieen angenommen.

Paris, Sonntag, 18. November. (Wolffs Tel, Bur.) Der heutige „Moniteur“ meldet in einer Korrespondenz aus Turin, daß der König von Sardinien am 20sten Turin verlassen und am sten in Marseille eintresfen werde, Der König wird am 23sten in Lyon übernachten und no< an demselben Tage, Nachmittags 3 Uhr, in Paris ankommen,

Paris, Montag, 19. November. (Wolffs Tel. Bur.) Ein Feuer zerstörte gestern in Paris eine militairishe Proviantanstalt.

Der heutige „Moniteur“ enthält eine. Depesche des Generals Pelissier vom 1bten d., welche meldet, daß in einem Artillerie-= park am 15ten eine Explosion stattfand, bei welcher drei Magazine in die Luft flogen. Dieselben enthielten 30,000 Kilograms Pul- ver, 600,000 Patronen. Von den französis<hen Soldaten wurden 30 getödtet, 100 verwundet. Die Verluste der Engländer sind

y ermuthli<h eben so bedeutend, Die Ursache der Explosion is un-

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Heffe

[1854 Indem wir die mit vorstehenden Nummern

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Bei der in Folge unserer Bekanntmachung bezeichneten Pommerschen Rentenbriefe hierdurch

bekannt. Der Munitionsvorrath für die Armee is so stark, daß die Hülfsquellen für das Heer dur< den Unfall keineswegs be- rührt werden. g

Gewerbe- und Handels-Nachrichten.

Neuere Mittheilungen aus den Donaufürstenthümern ges denken der wachsenden Klagen des dortigen Handelsstandes über die Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft. Die hauptsächlichsten Beschwerden richten si<h gegen Unregelmäßigkeiten in der Beförderun der Waaren, gegen Unordnungen in der Spedition und gegen die font unerhörte Steigerung der Tarifsäße. Der Handel sieht si<h mehr und mehr genöthigt, hier auf die Vortheile zu verzichten, welche ander8wo die Dampfschifffahrt vor der gewöhnlichen Flußschifffahrt gewährt. Außerdem werden zahlreiche Klagen über den Passagier-Tarif der Donau- Dampf - Eilschiffe laut, der jeden Tarif irgend wel<her Dampfschifffahrt s- Compagnie der Welt übersteigt, wie man denn au Unregelmäßigkeiten a E vel und der Ankunft der Passagierschiffe vielfach rügt.

Pr. C. :

—. Wie die „Petersburger Handelszeitung“ meldet, ist dur< Befehl des Kaisers vom 30. Oktober „wegen des spárliches Ausfalles der dies- jährigen Ernte“ die Ausfubr jeder Art Getreides über die ganze eur0- päische Gränze des Kaiserreichs, so wie tes Königreichs Polen, durchaus verboten, mit Ausnahme jedo< von Wé'zen, dessen Ausfuhr durch alle Zollstätten des Königreichs Polen erlaub* bleibt. Die srüher nach dem „Journ. de St. Petersbourg“ gegebene Mittheilung war ungenau.

Leipzia, 17 November. Leipzig - Dresdeuer 2147 G. Löbau- Zittauer 43 Br., 4:4 G. Magdeburg-Leipziger 317 Br. Berlin-Anhal- üsche 165 G. Éerlin-Stettiner 1685 G. Cöln-Mindener —. Thüringer 111 G. Friedrich - Wilhelms - Nordbabn —. Altona - Kieler 126 G. Anhalt - Dessauer Landesbank - Actien 139% G. Braunschweiger Bank- Actien Litt. A. 1254 Br.; B. 124; Br. WVeimarsche Bank - Actien Lit. A. 112% Br., 112% G.; Bi £111 Br. Wiener Banknoten —. Oesterreichische Sproz. Metalliques 67% Br. 1854er Loose 88% Br. 1854er

Natijonal-Anleihe 714 Br. Preussische Prämien - Anleihe —.

Fraukfaurt a. M, 19. November, Nachmittags 1 Uhr 21 Min.

(Tel. Dep. d Sitaa1s - Anzeigers.) Unbelebter Umsatz, matt, wenig

Geschäft. Schluss - Course: Neueste Prenuss. Anleihe 108. Preuss. Kassen-

«cheine 104%. Cöln - Mindener Eisenbahn - Actien Friedrich- Wilhelms - Nordbahn 564. Ludwigshafen - Bexbach 160.. Frankfurt- Hanau 76. Berliner Wechsel 1043. Hamb. Wechsel 882, Londoner Wechsel 1183. Pariser Wechsel 93%. Amsterdamer Wechsel 993. Wiener Wechsel 105 Frankfurt. Bank-Antheiîle 117. 3proz. Spanier 321. 4proz. Spanier 19 Kurhessische Loose 27%. Badische Loose 445. 5proz. Metalliques 644. 4!proz. Metalliques 565. 1854er Loose 85%. Oesterreich. National - Anlehen 68%. Oesterreich. Bankantheile 984.

T lem. 19. November, Nachmittags 1 Uhr. (VVolsf’s Tel. Bur.) Actien flau, be onders Bankactien geschäftslos ; Wechsel sehr angeboten,

Schluss - Course : Silberanleihe $85. Sproz. Metalliq. 745. 4#proz. Vietalliques 644. Bank - Actien 924. Nordbahn 2035. 1839er Laoose 118. 1854er Loose 97% HNatioual - Anleheu 777, FLondon 411i, 00. Augsburg ‘12% Hazrnburg 812. Paris 131. Gold 18. Silber 135.

Paris, 18. November. (Wolffs Tel. Bur.) In der Passage unbelebtes Geschäst. Die 3proz. wurde zu 64, 80 gehandelt,

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 20. November, Im Opernhause, (185ste Vor- stellung): Die weiße Dame. Mittel=Preise.

Im Schauspielhause. (21te Abonnements - Vorstellung) + Maria Leszczyúska, Jntriguen = Lustspiel in 5 Aufzügen, na< dent Französischen des Leon Gozlan (le gâteau des reines). Deutsch von Schlivian, Kleine Preije i |

Mittwoch, 21. November, Im Schauspielhause... (215te Abon= nements=-Vorst.): Struensee. Anfang 6 Uhr. Kleine Preise.

p. Ce

icher Anzeiger.

[1852] Ediktal-Ladung. Nachstehende Personen: i der Anton Joseph Jacob Faska,

b 23. L x Cr. d in Gemäßheit der | kündigen, fordern wir die Inhaber der ausge- 1) | 5 om 23, Oktober cr. und in Gemäßheit den dig f Jul g Sobn des Carl Faëka Und ber Rosepba

dg. 39. 41 und 47 des Geseßes vom 42. März ! loosten Nentenbriefe auf, den Nennwerth der- 1850 wegen Errichtung von Nentenbanken heute | selben vom 1. April 1856 ab, auf der Renten- stattgefundenen 9ten öffentlichen Verloosung von banf-Kasse, große Nitterstraße Nr. 1180 h , gegen

Quittung zu welcher gedachte Kasse Blanquets unentgeltlih verabreichen wird und gegen Zurü>lieferung der ausgeloosten Rentenbriefe

Pommerschen Rentenbriefen sind folgende Num- mern gezogen : E Littr. À. a 1000 Thlr.

geborenen Kubißa, geboren am 25. Juli 1800 zu Schieroth, angeblich als Gärtner- buxsche im 18ten Lebensjahre na< Ungarn ausgewandert und seit dem 8, August 1819

änzlich verschollen n tanislaus Schidlo oder Schi»

5 i Of Ax 497 97 1508 7 C2 RioO So „S (V 2) der S i O, JOL 695, 109. 1210, 12789, 150t im coursfähigen Zustande, baar in E ) e iro aus Myslowib, dessen Ehefrau

4663. 1946, 2046. 2323, - 2376. 2403. zu nehmen. 2635. 2986. 3143. - Littr. B. a 500 Thlr. 498, 515. 574. 609. Littr. C. a 100 Thlr. 47. O T, 050, 0086, 1175. 1198,

Mit dem 1. April 1856 hôrt jede fernere Verzinsung der ausgeloosten Nentenbricfe auf. (s müssen daher die zu jedem Nentenbriefe ge-

hörigen Zins-Coupons, Serie 1. Nr. 12 bis 16,

Eva, Tochter des Bürgers Albert Schließ und der Catharina geb. Tabo> oder Tas bok, geb. am 20. Dezember 1773 zu Myslos wiß und die Tochter beider, Julianna, geboren den 23, Mai 1797, sämmtlich zu-

idrigenfalls der Betrag leßt in Tarnowiß und seit dem Jahre 1817

1486. 1626. 1672. 1826. 1874. 2263. 2323. | mit abgeliefert werden, w! ; DAEN ICENQG 2140. 3251. 3658. 381: ür die fehlenden Zins - Coupons nach g. 45 verschollen, : (f 2058, 20814/004040. 9891, 9698, S948, \ «. vom Kapitale zurü>behalten werden muß, 3) der Matheus Mainka, Sohn des Jä-

38295, 3968.

Littr. D. a 29 Thlr. 4151. 208. 608. 700. 744. 989. 1133. 1459. 1579, 1637. 1674. 1899. 1951. 2802.

336. 1002. 1146. 1495. 1869. 2451, 3210.

3335, 3380. 3598. 3625. 3909. 3948. Triest.

Stettin, den 12. November 1859.

gers Georg Mainka und dessen Ehefrau Hedwig, ‘geboren am 14. September 1781 zu Miechowißz, angeblich zuleßt in Kempen,

: : : Königliche Direction der Nentenbank füx die | so wie die von ihnen etwa zurü>gelassenen un- Littr. E, a 10 Thlr. 9 Provinz Pommern.

bekannten Erben und Erbnehmer werden hierdur< aufgefordert, sich bei uns vorx oder in dem

“Beg ri iatacie tant ir vai ti A