1904 / 240 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Nichter, der an den zahlreichen, der Praxis entnommenen Beispielen eine lebendige Anschauung von allen Stadien des Verfahrens gewinnt, ein wertvolles Hilfsmittel, das ihn von den Sachverständigen unabhängiger

macht. Die Alters- und Sterb

preußishen Richter und Staatsanwälte. e

zu Berlin. VIII und 86 Seiten, mit mehreren graphishen Tafeln. Verlag von Otto Liebmann, Berlin. iese Arbeit bildet eine verdienstvolle Fortsetzung der Untersuchung der Alters- und Sterblichkeitsverhältnisse der Direktoren und Oberlehrer in Preußen, bei der der

Fahre veröffentlichten ] : Sie basiert auf dem Material des preußishen

Dr. Max Klatt, Provinzialshulrat

Preis 4 #

seiner im vorigen Dienstalter der Richter“. JFustizministeriums und behandelt die bältnifse der _und_ Die untersuchten Verhältnisse find durchschnittlich bis zum

stellen fi

der Sterbefälle im Amte tritt erst vom 60. Pensionierung erfolgt in der Hälfte der Fâlle nah Vollendung des

66. Lebensjahres.

Handel und Gewerbe.

Nah der Wochenübersicht der NReihsbank vom 7. Of- im Vergleih zur Vorwoche) :

tober betrugen (+ und Aktiva: Metallbestand (der Bestand an kurs- fähigem deutschen Gelde oderan Gold in Barren oder aus- ländishen Münzen, das Kilogr. fein zu 2784 M. berechnet)

Bestand an Reichs- kafsensheinen . 1

Bestand an Noten anderer Banken .

Bestand an Wechseln

Bestand an Lombard- forderungen

1904 M.

789 444 000 (— 83 699 000)

22 451 000 441 000)

21 286 000 (+ 13 298 000) 946 777 000 (— 92 562 000)

; 117 649 000 (— 54 968 000) Bestand an Effekten 161 292 000 (— 62 246 000)

Bestand an sonstigen

Aen » 155 355 000 (4+ 48 634 000) Passiva:

das Grundkapital der Reservefonds

150 000 000 (unverändert) 51 614 000 (unverändert)

1 482 350 000 (—116 717 000)

der Betrag der um- laufenden Noten .

die sonstigen tägli | fälligen Verbind-

lichkeiten 496 129 000

34 161 000

Richter und Staatsanwälte des

63. Lebensjahr im Dienst.

(— 96 390 000)

“(— 36 579 000) (— 74 047 000)

lihkeitsverhältnisse der Von Professor

Verfasser mitwirkte, und „Untersuchungen über das

und Sterblichkeitsver- äFahrfünfts 1894/98. Die Nichter Die Hâlfte Lebensjahre an ein. Die

Alters- ch als günstig dar.

1902 Mb

1903 h.

836 834 000 2 970 000)

23 566 009 424 000)

9 159 000

1 401 000) 952 098 000 (— 31 944 000)

106 799 000 (— 65 931 000)

126 436 000 (— 19 463 000)|(— 9 514 000)

103 896 000 | 89 981 000 (+ 19 151 000)((+ 2 290 000)

851 100 000 6 915 000)

23 763 000 359 000)

10 156 000 (+— 700 0C0)( 1 031 259 000

an (E

t (—

95 287 900 (— 55 461 000) 20 187 000

150 000 000 (unverändert)

44 639 000 (unverändert)

1416 059 000 (— 79 311 000)

150 000 000 (unverändert) 47 587 000 (unverändert)

1 429 343 000 (— 86 238 000)

507 678 000

476 551 000 (— 31 524 000)

32 167 0090

die sonstigen Passiva

(4 1312 000)

Der Diskont de Lombardzinsfuß für und Waren auf 6 9/9 erhöht worden.

r Reichsbank ist heute auf 9/9, der Darlehen gegen Verpfändung von Effekten

26 497 000 (+

(+ 1548 000) 941 000).

(Aus den im „Nachrichten für Hand

Der Handel mit Baumwoll

Nach einem amerikanischen Konsulatsberichte gestalten sich die Verhältnisse im Baumwollenwarenhandel der Republik Honduras

folgendermaßen:

Das Geschäft in Baumwollenwaren mit Honduras wird in der

Hauptsache auf brieflizem Wege erledigt. : bei Gelegenheit von Reisen nah

die Kaufleute ihre Bestellungen

Europa. wenn sie für Art oder

ihre genaue Erfüllung rechnen.

Amerika wird ihren Anliegen weniger Rechnung getragen,

dortige Massenerzeugung Abweichung erschwert. Deutsche Häuser senden

um si über die Bedürfnisse des Marktes besser zu unterrichten. Die Nachfrage nah Baumwollenwaren aller

in ständiger Zunahme begriffen, und

der aller anderen eingeführten Waren. möglich| großen Anteil an dem Importgeschäft zu erlangen, | Berücksichtigung der Cigentümlichkeiten im Geshmack der Einwohner und in den Geshäftsgebräuchen der Handels-

Er}iorshung und genaue

häuser der Republik.

Für die Versorgung des Marktes in waren kommen als Herkunftsländer haupt

Vereinigten Staaten von Amerika Den Anteil jedes Landes an der

\{wierig; in den Bezirk der Hauptstadt Tegucigalpa, Berichterstatters, liefert Großbritannien ungefähr 45 %/o, Deutschland 1099/6, Italien 20/6 und Belgien 19/0 des Die Kunst des Spinnens und Webens ist in Honduras fo j findet niht einmal Handwebstühle dort; die Republik ist daher in ihrem Textilwarenbedarf änzlih auf

Am meisten begehrt find S druckte Zeuge und gebleihte Bettuchzeuge (Sheetings). und Druckstoffe werden in Stücken von 40 bis 50 zumeist 24 Zoll Breite eingeführt, England liefert au viele Stücke Die Vereinigten Staaten und England

42 °/0, Bedarfs. gut wie unbekannt, und man

die Einfuhr angewiesen.

von nur 30 Yards Länge. liefern diese herrschen die Vereinigten au Deutschland erhebliche zumeist in StüL2en von 50 ein. In der Schwere sind die ge schieden, und die Kaufleute sind diefes zur Männerkleidung meist

Bettücherzeu h meist gebleiht gekauft. 7 Yards pro Pfund, die Breite ungefähr 669 Yards enthalten.

falls viel gekauft und kommen fast aus\{ließlich aus Deutf

Die beliebtesten Größen sind 130

ím Gewichte von 300 bis 600 g. Der von Deutschland hierfür ge- für das Stück) ist viel geringer als der von

stellte Preis (1 bis 3 M. England oder den Vereinigten Sta

in Honduras besitzt eine solhe billige deutsche Decke;

werden fast garniht gebraucht.

Die Kleidung der Eingeborenen, der Männer sowohl als der Moden oder durch den Wechsel der

rauen, ist einer Aenderung. dur ahreszeiten nicht unterworsen; ma und in den Farben konservativ.

Reichsamt des Innern zusammengestellten

Dort können sie selbst auswählen, was 1 Maße der Waren besondere Wünsche haben,

können sie solhe an Ort und Stelle besser auéeinandersezen und auf In den Vereinigten Staaten von

aren zu ungefähr gleichen Teilen. Staaten den Markt zum großen Teil, während Mengen davon liefert. Yards Länge und 25 bis 28 Zoll Breite

wird zum größten Teil aus England bezogen und zu- Die bevorzugte Schwere desselben ist etwa 22 bis 35 Zoll; ein Ballen muß Baumwollene Decken werden eben-

el und Industrie“.) lenwaren in Honduras.

Aber ziemlich oft besorgen

ihnen zusagt, und

da die en von gewohnten Warensorten öfter Neisente in die Republik,

Art ist in Honduras ihr Absay ist bedeutender als Der sicherste Weg, einen ist die

onduras mit Baumwollen- ählich Großbritannien, die und Deutschland in Betracht. Einfuhr genau anzugeben, ist den Siß des die Union

irting, be- Schirting Yards Linge und In Drellen bes Drell geht wünschten Drellsorten sehr ver-

gezwungen, ih erhebliche Lager verwendeten Zeugs zu halten.

chland. zu 180 cm oder 180 zu 229 cm

Fast jede Person

aten verlangte. wollene Decken

Maultier.

eboten.

den Mon

Bon

\fammeln Händler

von von

tätig.

n ist im Schnitt, in der Machart Bunte. Stoffe bevorzugen die

fällt.

keit und Wider Um das wasserdichte il Packleinwand zu s{lagen, nôtigenfa zur Sicherung anzubringen. find dreierlei Art: sie verpackung hierin niht nah; deutende Ersparnis an dem vom Rohgewicht zu zahlenden Zoll; sie eignet sich am besten zur gebräuchli Maultieren von den Häfen nah icht auf leßtere dürfen die Ba leichter als 60 kg fein und nicht übersteigen. Zwe

Die gebräuh 9 Monaten, erstere deutschen Lieferanten. Hauptstadt besonders, pün In den kleinen Städten des häufiger, teils infolge Nachlä Kaufleute, die gekaufte Ware i Große Vorsicht im Verkehr mit den i [ Auskunft über finanzielle Lage und Due, einzelner irmen gibt auf Anfrage die einzige Bankgeschäft in Honduras Filialen unterhält Pedro und La Ceiba; an Zin

at.

Versand; kürzlih wurde ein macht, welcher aber zu keinem Fm Jahre 1903 wurden nah Rindshäute mit einem Gesamtgew ausgeführt.

und Quezaltenango und stets einige Pfennige be ih folgendermaßen: Deutschland Frankreich . England Vereinigte Staaten Andere Linder .

Die Preise und New Vork 180—200

1

aufkaufen gingen nah:

Deutschland Belgien

ros

ngl

Vereinigte Staaten

Andere Länder

Die Preise werden hauptf und durch den Kurs der nah der Klasse für geronnenen Kautf 550 Doll. für den spanischen Zentner, also zum Kurfe von 1400 9/9 = 120 bis 146,60 M, in der Sonne getrockneten platten Kautschuk (seco al s01) bis 650 einem Bericht des Kaiserlihen Konsulats in Guatemala )

Hardy u. Co., G ausbeute der in der Transvaal einigten Minen im September d. e 001 1 279 123 gegen 301113 Unzén 1279 047 Pfd. ausbeute Werte von 47383 P 47 421 Pfd. geteiltcn eingeborenen Arbeiter 9 im Ergebnis 68 545 beschäftigt waren.

6832, sodaß Ende September waren 9039 Chinesen

bahnen wurden 78 zugeteilt.

In der Anfehhtungéklage der Dreédner Bank und Senouen {lüs}se der Generalversammlung der Hiberniagese \{chaft vom 27. August d. J. vor dem Landgericht in Bochum wurde, Bochum, gestern das Urteil ge- |

aegen die Be laut Meldung des „W. T. B.“

Die

Doll.

ereinigte Andere Länder .

Fndianer, während die meisten Frauen in für bunte Farben nur bei der Wahl Geltung bringen.

gefärbte; Kreuz- un Die Versendung der

Bedruckte Zeuge

Packmaterial Die

sie i

dem

Die Händler

je in Amapala,

Produktion und Handel fe reau mit Fellen und uk.

Guatemala kommen eigentlich nur trockene Rindshäute zum

NVersuch mit naß gesalzenen Häuten ge- befriedigenden Resultat geführt hat.

Deutschland etwa 30 000 Stück trockene

iht von 8219,60 spanischen Zentnern

Man unterscheidet Guatemala-Stadthäute und Landhäute.

Erstere stammen aus den Sc{hlachthäusern der Städte Guatemala wegen ihrer besseren Bearbeitung

ser bewertet. Die lettjährige Ausfuhr verteilt

Kautf

werden

8219, Summe .

den Mo

. mit

Staaten

Summe .

91 G4 N eE E A E

15

Summe .

Landes

und für

d NRankenmuster finden am meisten Anklang. Baumwollenwaren nah 1 besten in Ballen mit wasserdihter Umschließung zu geschehen ; Leichtig- standsfähigkeit sind die Haupterforder

ls find auch dünne Eisenbänder Vorzüge dieser BallenverpackWung ist fest und dicht und steht der Kisien-

llen nit \chwerer als 62 kg und nit in ibrem Umfang 24 X14 X 1# engl. i solher Ballen bilden eine Last für das

lihen Zahlungsfristen \{wanken zwishen 6 Und Frist gewähren zumeist die englischen,

ftlih in der Erfüllung ihrer Verpflichtungen. íFnlants find Zahlungsversäumnisse ssigkeit, 1 t

in genügend schneller Zeit abzuseßen.

Banco de Honduras. ;: thr Hauptsiß ist Teguagorps, und

len für Darlehen berechnet sie 29/0 für Mit dem Wechselgeshäft befaßt sih die Bank weniger als die deutshen Kaufleute. (Nah Monthly Bulletin of the Inter- national Bureau of the American Republiecs.)

1 002,34 ¿ 251,25 é 4 441,99 é 89,60 L

. 14 004,80 Zentner

sind dem stets \{wankenden Markte unterworfen. In den Monaten Juni—Juli wurden für ten spanischen Zentner bezahlt, also zum Kurse von 1400 9/6 etwa 48—953,30 Nehfelle werden in in beträchtlicher Anzahl die Handschuhfabrikation sehr dorthin etwa 112—113 000 275,343 spanischen Zentnern. An der Ausfuhr waren beteiligt: Deutschland . Gnalind.. é 26/9 Belgien A rankrei

L

ch Deutschland versandt, da das Leder für

gesucht ist. Stück mit einem Gesamtgewiht von

100,00 9/6 Da aber der Rehstand des Landes durch bereits gelitten haben oll, Nebfellen in Zukunft nachla 250 und 300 Doll. für den f also 66,60 M. bis 80 M4 Kautschuk kommt wild vor in i sowie im Motagna-Flußtal und Petén. Vereinzelt find auch Plan- tagenversuche damit in den Monaten von am meisten Saft besitzen.

so ift anzunehmen, ssen wird. ' paniscen Zentner zum Kurse von 1400 9/6

gemacht worden. Juli bis Februar gewonnen, wenn die Durch die Indianer, welche denselben

wird er nach den Küstenpläßen gebracht, wo ibn die und versandbereit machen.

98,68

30000 ,„ 4401,42 Zentner ächlich durch den Markt in New York

onduras ihre Vorliebe von Sch{hals und Mantillen zur werden viel mehr verlangt als

Honduras hat am

nisse für dieselbe. empfiehlt es sich noch kräftige

st leiht und ermöglicht eine be-

Ware mit

hen Beförderung der Mit Nück-

íInnern des Landes.

leßtere die

sind in der Regel, und in der

teils infolge Unfähigkeit der

?seinen Firmen ist daher dringend iese ist das

Comayagua, Santa Rosa, San

etwa 958,58 9/9 w 16 o E 1:80 ; O2 "” 0,64 o

etwa 100,00 9/9 in Hamburg

62 Zentner

naten April bis Juni jeden Jahres Im Jahre 1903 gingen

275,345 Zentner 12,377 14,37 3,63 336,45 90 = 651,97 Zentner. zu aken Abshuß daß die Ausfuhr von Der Preis s{chwankt zwischen

42,20 9/6

O 222 0,95 y 51,62 7 1,51

n I

der Küstenzone des Stillen Ozeans Der Kautschuk wird meistens Bäume Sm Sahre 1903 47,87 9/09

2,24 , 2,99 »

06,20 Zentner

30,79 34,15 31,60

532 34,81 G8L 100,00 9/6.

U I N M N

münze beeinflußt. Es werden je uf (hule cuahulado) 450 bis

Doll. = 160 M bezahlt. (Nach

Zwangsversteigerungen.

Beim Königlichen Amt Verfahren, betreffend die Zwangsversteigerung der Wilh. Jah n schen

Grundstücke in der Scharnweberstraße in Lichtenberg,

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks

an der Nuhr und

An der Ruhr sind am 10. d. M. gestellt 18 886, -niht recht- ¡eitig gestellt keine Wagen.

Berlin, 11. Oktober. (W. T. B.) Nach einer der . m. b. H., zugegangenen Depesche betrug die

Sterl. Sterl. der Minen der übr fd. Sterl.

Sterl. im August d.

Pfd.

nfechtungsflage wur

aus

8geriht II Berlin wurde das eingestellt.

in Oberschlesien.

Frma old- Chamber of Mines ver- 131 Unzen im Werte | im Werte im August, und die Gold- igen Distrikte 11155 Unzen im gegen 11164 Unzen im Werte von F. Die Zahl der den Minen zu- betrug 9529, dagegen schieden aus Den Eisen-

und die Kosten wurden den auferlegt; diese legten gegen

trugen im mehr 73 610 A Die Gesamteinnahme vom 1. Januar bis

tember betrug 4 906 405 Æ,

Laut Meldung des Canadischen Pacificbahn in der vergangenen Woche 1 057 000

Dollars (75 000 Dollars mehr als i. V.)

Klägern, Dresdner Bank und Gcnossen, das Urteil des Landgerihts Berufung ein. Die Einnahmen der Lübeck-Büchener Eifenbahn be, September provisorisch 631407 M, gegen das Porjahr

F Se , gegen das Vorjahr mehr 334 409 4 Y T. B.“ betrugen die Einnahmen der

„W.

Breslau, 11. Oktober. (W. T. B.) Der Abs{(luß der Bres-

lauer Swiffahrts-Aktiengesellschaft ergibt nach Abschrei.

bung in Höhe von 53 306,65 H einen Reingewinn von 68 076,51 4 einshließlih des Vortrages aus dem Vorjahre in Höhe von 25 977,27 Der Aufsichtsrat \{lägt vor, den Melezuetondà mit 2104,95 Æ zu dotieren, für Tantiemen und Gratifikationen 7500,— F zu berwenden und den Rest von 58 471,56 Æ auf neue Rechnung vorzutragen. Von der Verteilung einer Dividende soll mit Nücksicht auf die ungünstigen Schiffahrtsverhältnisse des laufenden Jahres Abstand genommen werden, Dresden, 11. Oktober. (W. T. B.) Die Sächsische Bank erhöhte den Wechseldiskont auf 5 °/o, den Lombardzinsfuß auf 6 9/9. Konstantinopel, 9. Oktober. A T. B.) Von den Beamten der Pforte und dem Vertreter der teuropäishen Telegraphengesel[. schaft sind heute die definitiven Verträge über die Konzession des Kabels Konstantinopel —Konstanza sowie über die Legung cines neuen Drahtes auf dem Landwege von hier nah El Arifch unter- zeihnet worden. Montreal, 10. Oktober. (W. T. B.) Die Bedingungen, unter denen Stahlschienen in Canada noch zollfrei ein, geführt werden können, find nunmehr amtlich befannt gegeben worden. Danach gelangt der Zoll niht zur Erhebung für bereits fest bestellte Schienen, sofern dieselben vor dem 1. Dezember d. J. in Canada eingeführt werden und sofern sie vor dem 1. März 1905 gelegt sind. Wien, 10. Oktober. (W. T. B.) Ausweis der Dester- reihisch-Ungarishen Bank vom 7. Oktober (in Kronen), Ab- und Zunahme gegen den Stand vom 30. September : Notenumlauf 1728 401 000 (Abn. 36 270 000), Silberkurant 291 320 000 (Abn, 1 759 000), Goldbarren 1 156 523 000 (Abn. 1 794 000), in Gold zahlb, Wechsel 60 000 000 (unverändert), Portefeuille 434 032 000 (Abn, 6 743 000), Lombard 45 428 000 (Zun. 424 ie Hypotheken- darlehne 291 611 000 (Abn. 166 000), Mare e im Umlauf 9287 588 000 (Zun. 144 000), steuerfreie otenreserve 176 688 000 (Zun. 32 719 000).

Kursberichte von den Fondsmärkten.

Ma 10. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd, Silber in Barren: das Kilogramm 78,25 Br., 77,75 Gd. Wien, 11. Oktober, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B) Einh. 4%/6 Rente M. - N. p. Arr. 99,50, Oesterr. 4%/0 Rente in *Kr.-W. per ult. 100,00, Ungar. 4/0 Goldrente 119,30, Ungar. 49/9 Rente in Kr.-W. 98,05, Türkische Lose per M. d. M. 132,50, Buschtierader Eisenb.-Aktien Lit. B —,—, Nordwestbahnaktien Lit. B per ult. —,—, Oesterr. Staatsbahn per ult. 650,50, Südbahn- getellshaft 87,00, Wiener Bankverein 547,50, Kreditanstalt, Oesterr, per ult..669,50, Kreditbank, Ung. allg. 778,00, Länderbank 449,00, Brüxer Kohlenbergwerk —,—, WMontangesellshaft, Desterr. Aly. 476,50, Deutsche Reichsbanknoten per ult. 117,45. London, 10. Oktober. (W. T. B.) (Scchluß.) 239% Eg, Ban Serte Platdiskont 25/16, Silber 265/z. Bankauêsgang 170 000 Pfd. Sterl.

is, 10. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Rente 98,00, Suezkanalaktien 4423.

Lissabon, 10. Oktober. (W. T. B.) Goldagio 185. New York, 10. Oktober. (S(luß.) (W. T. B.) Auf be- deutende Kaufordres der Kommissionsfirmen und Käufe für Nechuung Londons in Höhe von 30 000 Stück gestaltete sich die Eröffnungé- tendenz der heutigen Börse fester. Die in den Montagsblättemn Bahnen leitenden Beamten und die Erwartung cines Aufwärtsbewegung fördernden Monatsberichts der stimmten die Spekulation während des weiteren Verkehrs zu- versihtliher. Die guten Situationsberihte über den Handel in Eisen und Kupfer führten zu lebhafteren Umsäßen in den Aktien der Stahl- und Kupferwerte. Infolge des heutigen Zusammenstoßes auf der Missouri-Pacific- Bahn bei Warrensburgh lagen die Aktien dieser Bahn schwächer. Während der leßten neigte der Markt zur Abschwächung, ohne das besondere Rückgänge zutage traten. Schluß nit einheitlich. Aktienumsatz 800 000 Stü. Geld auf 24 Stunden Durhschnittszinsrate 24, do. Zinsrate für leßtes Darlehn des Tages 2, Wechsel auf London (60 Tage) 4,83,15, Cable Transfers 4,85,70, Silber Commercial Bars 57 Tendenz für Geld: Leicht. E Rio de Janeiro, 10. Oktober. (W. T. B.) Wechsel au! London 12°/22.

Kursberichte von den Warenmärkten.

Essener Börse vom 10. Oktober. Koblen, Koks und Briketts. im Oberbergamtsbezirk Dortmund und Flammkohle: a. Gasförderkohle 11,00—12,50 M, flammförderkoble 9,75—10,75 H, c. Flammförderkohle 9 : 9,75 MÆ, d. Stüdfohle 12,50—14,00 Æ, e. Halbgesiebte 12,00 bié 13,00 4, f. Nußkoble gew. Korn I und 11 12,50—13,29 do. do. 111 11,00—11,75 M, do. do. LV 9/75-—10,79 M, 8. Nuß

rusfohle 0—20/30 mm 6,590—8,00 Æ, do. 0—50/60 mm 8,00 is 9,00 M, h. Gruskohle 4,00—6,775 #; II. Fettkohle: a. Förderkoble 9,00—9,75 þ. Bestmelierte Kohle 10,50—11,00 # c. Stüdckohle 12,50—13,50 (. d. Nußkohle gew. Korn 1 und I! 12,50—13,50 M, do. to. 111 11,00—12,00 Æ, do. do. IV 9,79 bit 10,75 MÆ, e. Koksfohle 9,50—10,00 M; ITL a. Förderkfohle 7,75—8,75 M, b. do. melierte 9,50—10,00 # c. do. aufgebesserte, je nah dem Stückgehalt 11,00—12,50 4, d Stü foble 12,50—14,C00 , e. Arthrazit Nuß Korn I 17,50—19,00 # do. do. II 19,50-—23,00 1, f. Fördergrus 6,560—7,50 #. g. Gr? foble unter 10 mm 4,00— 5,50 Æ; IV. Koks: a. Hocofenkot: 15,00 4, b. Gießereifoks 16,00—17,00 Æ, c. Brekots 1 und I! 17,00—18,00 M; V. Briketts: Briketts je nah Qualität 10,0 bis 13,50 Die kleine Belebung des Kohlenmarktes hält an Die nächste Börsenversammlung findet am L 1904, Nachmittags 4 Uhr, im „Berliner Hof“, Hotel Hartmann, stat

b. Gat

Produktenmarkt. ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Welicl, märkischer und havelländer 174,50—176,00 ab Bahn, Normalgewil 755 g 177,25 Abnahme im laufenden Monat, do. 180,251? Abnahme im Dezember, do. 185,50—185,25 Abnahme im Mai 1 mit 2 4 Mehre- oder Minderwert. Uno 14 7108 aggr, märfischer 1:8—138,50 ab Bahn, Normalgewicht (28 139,25 Abnahme im laufenden Monat, do. 142,50—142,29 Abnab im Dezember, do. 146,75—146,50 Abnahme im Mai 1905 mi! 1,60 Mehr- oder Minderwert. Behauptet.

Hafer, pommerscher, posener, \{lesisher feiner 152—163 frei Wagen, pommerscher, g f kisher, mecklenburger, preußischer, posener, lesischer mittel 140 | 151 frei Wagen, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preuß 1

posener, {lesisher geringer 141—145 frei Wagen, ru fischer

ml!

de in allen Punkten zurückgewiesen,

Pee eri Wagen Normalgewicht 450 g 136,25—136,50—186,25 nahme im laufenden Monat, do. 137,50 Abnahme im Dezember 2 46 Mehr- oder Minderwert. Behauptet.

E fester.

E ment neue Usance frei an Bord Hamburg Oktober 22,20, November 39% Fran, M Madrid, 10. Oktober. (W. T. B.) Wesel auf Paris 36,975, [f

enthaltenen Auslassungen der den Transportverkehr der wichtigsten 8 die My Negierung Fi

Börsenstunde Fi

F good ordinary 314. Bankazinn 78.

(Amtlicher Kursberiht) (Preisnotierungen der Syndikat! | für die Tonne ab Werk ) 1. Gat F

9,00 bié M

Magere Kobl! é

} gegeben von Dr. Jul. Poft,

Montag, den 17. Oktobet i

Berlin, den 11. Oktober. Die amtlit D

| mittelindustrie-Berufsgenossenschaft für das Jahr 1903.

A mecklenburger, preußisd“}

Mais, runder 122—124 frei Wagen, amerikan. Mixed frei Wagen, türkischer Mixed 125,50—127 frei Wagen, ¿Âne Angabe der Provenienz 119 Abnahme im Dezember. Unverändert.

Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 22,00—24,00. Still.

Roggenmehl (p. 100 kg) Nr. 0 u. 1 17,10—18,30, do. 17,60 I Le nitt i Gg a

| ü ür 2 mit Faß 44,70 Geld Abnahme im laufend Monat, do. 44,80 Geld Abnahme im November, do. 0A Ab, nahme im Dezember, do. 45,590 Abnahme im Mai 1905. Etwas

Berlin, 10. Oktober. Marktpreise nah Ermittelungen des Königlichen Polizeipräsidiums. Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sortef) 17,60 #; 17,56 Ms Weizen, Mittelsortef) 17,52 4; 17,48 A Weizen, geringe Sorte) 17,44 M; 17,40 A Roggen, gute Sortef) 13,85 4; 13,84 4 Roggen, Mittelsorte}) 13,83 #4; 13,82 Æ Roggen, gerirtge Sortef) 13,81 4; 13,80 / Futtergerste, gute Sorte*) 15,50 4; 14,40 M Futtergerste, Mittelsorte*) 14,30 A; 13,30 A gute geringe Sorte*) 13,20 M; 12,20 A Hafer, gute

orte*) 16,40 d; 15,90 6 Hafer, Mittelsorte*) 15,40 4; 14,60 4 Hafer, geringe Sorte*) 14,50 #4; 13,70 A Richt- froh Heu —,— #6; —,— 4 Erbsen, gelbe

Ì ¡um Kochen 40,00 4; 28,00 A Speisebohnen, weiße 50,00 Æ; 95,00 A Linsen 60,00 A; 28,00 Kartoffeln 10,00 #; 7,00 6 _Rindfleish von der Keule 1 kg 1,80 4; 1,20 4 dito Bauhfleish 1 kg 1,40 4; 1,10 # Schweinefleisch 1 Kk 1,60 4; 1,10 Ralbfleish 1 kg 1,80 4; 1,20 A Hammel- fleisch 1 kg 1,80 Æ; 1,10 A Butter 1 kg 2,80 46; 2,00 M Eier 60 Stück 4,50 #4; 3,20 6 Karpfen 1 kg 2,20 4; 1,20 M4 Aale 1 kg 2,80 4; 1,60 A Zander 1 kg 3,20 A; 1,20 M

| Hechte 1 kg 2,20 4; 1,20 M Barsche 1 kg 1,80 M; Sleie 1 kg E M; La Bleie 1 kg 1,40 M

00 A6

Krebse 60 Stück 16,00 Æ; +) Ab Bahn. *) Frei Wagen und ab Bahn. t

Magdeburg, 11. Oktober. (W. T. B. uckderb Kornzucker 88 9/9 ohne Sack 10,50—10,60, Nadiprot ie 75 E Sa —,—. Stimmung: Ruhig. Brotraffinade 1 ohne Faß 21,00 Kristallzucker T mit Sack 20,70—20,824. Gem. Raffinade mit Sadck 20,70. Sem. Melis mit Sack 20,20. Stimmung: Ruhig. Nobzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg Oktober 22,15 Gd. 92,20 Br., —,— bez, November 21,90 Gd., 21,95 Br., —,— bez, Dezember 22,00 Gd., 22,05 Br., —,— bez, Januar-März 22,20 Gd., 22,2% Br, —— bez, Mai 22,45 Gd., 22,50 Br., 22,474 bez. Sin 10. Oktober. (W :

dtn, 10. ober. . T. B.) Nüböl loko 48,50, Mai 48,00. Bremen, 10, _Oktober. (W. T. B.) (Börsenschlu bericht.) Privaltetteenasn: Schmalz. Stetig. Loko, Tubs und Firkins 417 opyeleimer 424. Speck. Stetig. Kaffee. Ruhig. Offizielle L Baumwollbörse. Baumwolle. Still. Upland middl. oko 6

Hamburg, 10. Oktober. (W. T. B. Steti

Standard white loto 630. ( B.) Petroleum. Stetig.

Hamburg, 11. Oktober. (W. T. B.) Kaffee. age berit.) Good average Santos Stcber 0 E 367 Gd., März 374 Gd., Mai 374 Gd. Stetig. Zuckermarkt. (Anfangsberiht.) MRübenrobzucker 1. Produkt Basis 88 9/9 ' Rende-

22,00, Dezember 22,05, 22,39, 2 i225 G 9s Behauptet. E Mai 22,55, August 22,80. Budapest, 10. Oktober. (W. T. B.) Raps August 11,40 Gd.,

E 5 ondon,. 10. Oltober. (W. T. B) 96 0/ av ck Verkäufer. Rübenrohzu Lee E “fia,

[oko fest, 12 sh. 3 d. 14 fh, Ld Wert. L London. 10. Dltober,. (W. T. B. Sgluß. á Fur A U: S E Willig. L. O Me Liverpool, 10. Oktober. (W. T. B.) Baumwolle. : 8000 B., davon für Spekulation und A 500 B. arb Stetig. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Stetig. Ofk- tober 5,52, Ofktober-November 5,49, November-Dezember 5,49 Dezember-Januar 5,49, R PHERE 9,49, Februar-März 5/50, Môni i April 5,51, April - Mai 5,52, Mai - Juni 5,52, Junt- Glasgow, 10. Oktober. (W. T. B. Fest. Mired numbers A ; 43 D DE D. D s “Paris, 10. Oktober. (W. T. B.) (SWluß,) roi, R g Cs je Konbltion 284-28}, Weißer Es Lma Nr. 3 für g ober 32, v L -Apri y Dia E 33e cvember 32i, Januar-April 33, Amsterdam, 10. Oktober. (W. T. B.) FJaya- Kaffee Antwerpen, - 10: VDllober. (W. T B) et u Lasa Auge wes S Br., do. Oktober io B: . November-Dezember L; Do. -Apri s do Sómal Oftober 101,00, o. Januar-April 20} Br. Fest. New York, 10. Oktober. (W. T. B.) (Sch{hluß.) Baum s K in New York 10,55, do. für Lieferung S REO 10 27 O e teferung Februar 10,35, Baumwollepreis in New Orleans 10!/; et. oleum Standard white in New York 7,95, do. do. in Philadelphia a do. Refined (in Cases) 10,65, do. Credit Balances at Oil City G Schmalz Western steam 8,10, do. Robe u. Brothers 8,30, Ge- greidesracyt nach Liverpool 1, Kaffee fair Rio Nr. 7 83/s, ‘do. Rio fie 7 November 6,70, do. do. Januar 6,90, Zucker 34, Zinn 28,25 s 28,45, Kupfer 13,00—13,12. Die Visible Supplies betrugen

in der vergangen e izen 4 556006 G enes Woche an Weizen 20 797 000 Bushels, an Mais

Roheisen.

( E Middlesborough

unnotiert.

Nr. 19 (+904) der Zeitschrift der Zentralst l } ( De e en R R M Ege M Sin T here Mr : Post. eheimem Oberregierungsr g réragendem Rat im Ministerium für Handel und Me Reale ; onrad Hartm ann, Geheimem Regierungsrat und Senats- rigen im Neichsversiherungs8amt, Professor Dr. H. Albrecht vas r. R. von Erdberg (Karl Heymanns Verlag, Berlin ; Preis N jährli 6 A6), ershien mit folgendem Inhalt: Wohlfahrts- tee Mtungen: Fürsorge für städtishe Arbeiter und ihre Hinter- E enen; Geseßliche Einführung öffentliher Arbeitsnahweisbureaus a Yalizien; Neue italienishe Geseßgebung über Kinder- und Frauen- fee) Berichte und Korrespondenzen: Volksbildung, Gesundheits- Mde. Gewerbebygiene und Unfallverhütung: Gewerbehygienishe fir gungen aus den Jahresberihten der Gewerbeaufsihtsbeamten L a Jahr 1903; Ein neuer Schuß gegen Bleigefahr ; Mitteilungen s dem Jahresbericht der technishen Aufsichtsbeamten der Nahrungs-

Verdingungen im Auslande.

Oesterreih-Ungarv.

17. Oktober 1904, 12 Uhr. Direktion der priv. öf i 12 ¿ . ósterr.. ur Fraatseisenbahngesellscaft in Wien: Verkauf e Altmetalar: Mheres bei der genannten Direktion und beim „Reichsanzeiger“. glet Oktober 1904, 12 Uhr. K. K. Staatsbahndirektion Wien: terung von 50 Stück Signalhörnerñn und 400 Stück Signalpfeiferln. eres bet der genannten Direktion und beim „Reichsanzeiger“.

Theater und Mufik, Konzerte.

lichtsaal der Philharmonie er an erster Stelle eine Sonate von von Grüßmacher zu Gehör brachte. Der Vortrag mate einen un- gleichen Eindruck; einzelne Stellen erschienen klanglich und inhaltlich reht gut herausgebracht, und doch störte Tones und Unsihherheit des Ausdrucks®. Eugen Brieger sang u. a. au ibren stärksten Neiz durch den

Der b geshickten Vortrag gewannen. akademie ein Konzert unter Mitwirkung des Pianisten Herrn

trefflich ges{ulten, angenehmen Sopranstimme und versteht es,

In dem Mitwirkenden lernte man einen tüchtigen Pianisten kennen dêr sehr große Fingerfertigkeit besißt. Unter arc NUE ér Schumanns „Kinderszenen" ganz vortrefflich und erntete mit ihnen reihen Beifall; für Beethovens E-Moll-Sonate (Op. 90) hätte man wohl größere Innerlichkeit gewünscht. Die begleitete Herr Hermann Zilcher diskret und gewandt. Im Saal Bechstein ließ si zu gleicher Zeit der Pianist Marc

fpröden Charakter, dem anderseits eine gewisse J i

e ter, H Innerlichkeit d Empfindung nit fehlt. Die tehnishe Ausbildung fönnte genügen, R dureh größere Fierale e ; J 8

: rungsvermögen unterstüßt würde. Eduard Behm, d

A ak: Liederkompositionen schon seit Jahren häufiger h E faal zu Gebhêér gebracht werden, trat ebenfalls am Donnerstag im Beethovensaal mit einer Anzahl umfangreicher Orchesterwerke vor

ragende Geschicklichkeit in dec Behandlung des Orchesters i einzelnen Zügen auh einen freien melodishen Flug er Stempel

În E S gu der S „Das ie etwas verfließenden Linien des formalen Aufbaues ei ; Wirkung, die in der Phantasie „Frühling“ durch E große Viecide der

die Begabung des Komponisten in der kleineren, ges C l i 1 1 ,, ge\hlofsenere bervor, besonders in den beiden Gesängen it De e

atten. Die Königliche Kapelle eröffnete am Freitag 1 h l ere a te Leitung von Felix Weingartner im Arti E, haus e wiederum die Reihe ihrer Symphonieabende zum Besten ihres Witwen- und Waisenfonds. Das Programm des ersten Abends

Streichorchester und Flöte von Bach, so wie sie v i l t Al l on Vans von 3 zum Konzertvortrage eingerichtet ist, eingeleitet. Die e E anen

vollsten Ausdruck kommen ließ, fand, zumal die Solo}s

Herrn Prill in geschmackvollster, geradezu Nifiecbaftee eile bee: treten wurde, die wohlwollendste Aufnahme bei den Zuhörern. (Badinerie) zu gefallen. Die hieran ih anschließende, überaus zier- fassung und in den zartesten Klangfarben wiedergegeben Schluß teil des Programins bildete Shuberts große S ipionke i SDue, die den Vörern dur Herrn Weingartner in ihrer ganzen Schönheit, Kraft und Frische ershlofsen wurde, sodaß sich die ihr eigentümlide Breite möglichst wenig fühlbar mahte. Es war geradezu alles ge- lungen, sowohl das Gemütvolle wie auch das kräftig Aufstrebende ; alles fügte sich so natürlich _an-_und ineinander, daß es \{chwer zu aco wae, eon Sakte der Symphonie etgentlih der Vorrang ge- bührte. Mit einem Worte, es war eine Glanzleistung, die den ihr zum S(hlussedargebraten stürmischen Beifall mit vollem Recht verdient hat.— Das Programm des Kammerfängers Hans Gießen versprach den Zuhörern feines ebenfalls am Freitag in der Singakademie ver- anstalteten Konzerts einen angenehmen Abend. Es enthielt Lieder von Beethoven, Shumann, Schubert und au von Liszt die niht fo häufig gehört werden. Die Stimme des Konzertgebers, der seinerzeit in Weimar und Dresden als lytisher Tenor geshäßt wurde, zeigt sih jeßt den fünstlerishen Absichten des Sängers nicht immer ganz willfährig; darüber konnte auch die tadellose Shulung nicht hinwegtäufen.

Die jugendliche Geigerin Otie Chew, die {on im leßten Winter

faal ein Konzert mit dem Philharmonis che \ Sie spielte je ein Konzert von Mozart und Gubns eter: quellendem, glockenreinen Ton und sauber ausgefeilter Technik Besonders die Wiedergabe des Adagio von Mozart war von seltener Zartheit und Innigkeit des Ausdrucks umwoben Das Phiilharmonishe» Orchester unter Direktor Sarrers Leitung führte die Begleitung mit großer Feinheit durch Se Der Klavierabend von Clementine Sandhage der zu derselben Stunde im Oberlihtsaal der Philharmonie statt- U bot zwar ein anspruhsvolles Programm, aber fonst keine Vorzüge e ei Eo h Laar eirrigen A Dien hingegeben die ; nig atten, denn Techni ; Me Sue Men Fenigen, 40% Fitma anten nur Ler Konzertsänger Emil Pinks hatte am Sonna i S Bechstein einen „Liszt-Abend* veranstaltet. S R L rgan und lone gute musikalische Bildung traten in der Wiedergabe er zumeist \{chwierigen Gesänge günstig hervor; besonders ansprechend gelan en ihm die zarteren Schattierungen. Weniger gut wollte {ih der Ausdruck den Absichten des Sängers fügen; hier machte \ih eine starke Neigung zur Verwendung äußerliher Mittel geltend. In der S ingakademie ließ si an demselben Abend die Sängerin ‘blocreu Elisabeth Ohlhoff hören. Jhre axsprehende Sopran- stimme erfreut besonders durch cine weihe und biegsame Höhenlage fes im Koloraturgesang, wie in der Arie aus Bellinis „Puritanern“, Ln anspricht. Da die Dame ihre musikalischen Dar- Ans, auch mit einer anmutigen Empfindung zu be- (Een weiß, fanden sie freundlihe Anerkennung. Die Bioliniftin

ara Schwartz wirkte durch einige Geigenvorträge mit. Die on ersten Male gespielte Sonate von Friy Crome erschien etwas gerei und melodish nit gerade günstig ausgeftaltet. Der trockene ie trug auch nit zur Hebung des Eindrucks bei. Ueberbaupt zeigte fih im Spiel der Dame eine ungewohnte Schwere der Ton- Js L e des Ausdrucks.

m Sonntag ‘hatte der Kammersänger Herm i ai g obentagi einen ibe eier C t r DeR Se er cinheitlihen Gestaltung des Programms zeugt von fkünst- top Sinn und gewährt dem Besucher weit mehr Anregung ñ É die zufammenhanglose Aneinanderreihung von Liedern, wie man L n den meisten Konzerten findet. Er sang Kompositionen Goethescer

exte älterer und neuerer Meister, wie Schubert, Loewe, Liszt fugo Wolf, mit dem Verständnis und dem *Ausdruck, den man an an gewöhnt ist. Interessant war es, einmal den „Erlkönig“ pon Few und, anstatt der gewünschten Wiederholung, gleich darauf dieselbe D ade in der Vertonung Schuberts zu hören, die vermöge ibrer der

ichtung fongenialen Form den tieferen Eindruck hinterließ. Als vortreffliher Begleiter erwies sich wiederum Herr Eduard Behm

P. William Winkler gab am Donnerstag im Ober- | ein Violoncellokonzert, in dem |

Boccherini in der Bearbeitung | | Beobachtungs-|

im ganzen die Kleinheit des | __ Der bekannte Konzertsänger | ch einige Lieder von Winkler, die |

An demselben Abend hatte Fräulein Rose Loening in der Sing- |

Alfred Ackermann veranstaltet. Die Sängerin is im Besitz einer ! ! c 4 die | Hörer durch die Innerlichkeit ihres Vortrags zu fesseln. Zu Anfang war |

5 h 1 1. ar | der Ton etwas flackernd, aber da dieser Uebelstand im i e R des Konzerts ganz {chwand, erklärt er sih durch die natürliche Erregung. | tügenwalder- | |

| Neufahrwasser| 772,8 O | Tofen 7 Liedervorträge | Hannover . . | : M: Dalia Metschik hören. Sein Spiel trägt einen merkwürdig kühlen und | Chemnig ._.| 7 j Breolau

Tongebung und cin klareres |

das Publikum. Alle dargebotenen Kompositionen zeigten eine hervor- | M ss | S E einzelnen Züge ie / Stornoway . | iner selbständig-eigenartigen Persönlichkeit trug jedo, troß d E Einzelzüge, keines der zu Gehör gebra A Warte fa vollen abe, j S arienkfind“ stôrten außerdem | |

| Valentia . . | 765,5 S

Ausführung beeinträhtigt wurde. Am weitaus vorteilhaftesten trat |

s Lula Gmeiner vorgetragen, einen starken, verdienten Erfolg | Aberdeen

seßte sih, nah langjähriger Gewohnheit, aus\{ließli j "97; | älterer Meister zusammen und wurde mit E E ien j Isle d'Aix . | 767 3 |[NO __3\wolkenlk. | | St. Mathieu |

Ausführung, die felbst die feinsten Reize des prächtigen Tonstücks zum | | Grisnez

meisten {ienen wohl das Allegro der Ouvertüre und der S lußsae | elde |-DCIDET

lihe D-Dur-Symphonie Nr. 2 von Haydn wurde in vollendeter Äuf- |

Ervermochte deshalb seinen Vortrag niht immer nah Wunsch zu gestalten. |

mit Erfolg aufgetreten ift, gab an demselben Tage im Beethoven- | | Florenz .

: Temperatur (C 9

Wetterbericht vom 11. Oftober 1904, 8 Uhr Vormittags-

f d

45° Breite

Witterungs- verlauf der [etten 24 Stunden

| Wind- |

|rihtung, | Wind- | Wetter |

stärke |

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24 Stunden |

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72,8 D _2hhalbbed. _775,0 [DNO 2wolkig Me 71,6 [Windst. |Dunst | (769,9 ND Dipeiter | 63] Chemnig ._, | 767,6 NO 2bedeckt | 6

reslau . _. | 768,3 NO 3[bedeckt | Bromberg . | 771,5 NO 4 [bede | 6,9| 0 | meist bewöitt M , . . 7688 NO lbt | 18 &| als beit Frankfurt, M. | 767,5 |N 4\bededt | 64 0 ziemlich beiter 2'bedeckt _0 \vorwiegend heiter Nachts Nieders{[. (Wilheimshav.) [vorwiegend heiter G vorwiegend heiter | (W ustrowW i. M.) M ,6 SSW 3 halb bed.| 12,2| Le (E _|_ ziemli heiter (Magdeburg) |__meist bewslkt (GrünbergSchl.) _iemlih heiter | | (Mülhaus., Els.) [4 6 | meist bewo : | | | (Friedrichshaf. 1/heiter __92/_0| ziemlich e. l | (Bamberg) 9,4|_ 0 |_ ziemli heiter

14 0 6,30]

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0 vorwiegend heiter

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0 |_ziemlih heiter _ 0 |_ ziemli heiter

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Sd | 620

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7E —— ——— | Paris 5, . [769,1 | Vlissingen . | |

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Haparanda . | 765,1 S 776,9 Windft. wolfenl.| —0,6 0

+1 079,7 \Witidit. [bede | 0/0] 0

Dinst . . . 722ND 1wita | 50

Petersburg . | 775,5 /SW 1wolfenl. E

Wien . . . | 762,2 NNW 2 Regen |

O... |(6oN URegen

0 N 2 \wolfig |

enz. , | 766,9 |[SO LUiegen

Cagliari . . | 759,5 |NNW 3|bedeckt |

Cherbourg . | 769,0 N “3 bedeckt

Clermont . | 767,1 |SSW 6\wolkenl.|—04 0

Biarrip . . 768,00 3swolfenl.| 6,1 6

a D mia | 118

Krafau . . . | 767,4 [ONO 3 bedeckt | 93 1

1 769,1 D 4bededt | 99 0

9 Iw 53

6 06 0

Lemberg Hermanstadt | 763,7 [SSO 4 bedeckt | 16,7] 0 Triest . ._. | 758,6 [ONO 3|\bedeckt | 14,0 Brindisi . . | 759,4 [WNW 4 wolkenl.| 13,9 11 S 0D 2E | O 11 Belgrad . | 760,9 \[SSO 1 wolkig | 167| 0 Hel|ingfors . | 773,8 |SSW 4 bedeckt | 92 0 Kuopio . _ | 771,0 Windst. bedeckt | 7,0

Zürich . ._. | 764,6 NO L Regen

nf . ._. | 762,0 \NNO s8|\bedeckt | 7

Lugano . . , | 7576S 1hbedeck | 9, Salis. 9A Rel | 263

WE,. ..| Warschau . 10 fan Portland Bill| 768,7 [NW LlUwalktig | 122 Ein Maximum von über 778 mm li i s h v s egt über West S eprelanen unter 757 mm liegen über Süd- und T on Seuttano, wo s{chwache nördliche bis östlihe Winde wehen, ift 2 bi etter meist trübe und kühl; stellenweise ist Regen gefallen. i vielfa heiteres, teilweise nebliges, meist trockenes Wetter r\heinlich. Deutsche Seewarte.

7593 (SW_ 2 betet

| I |

Mitteilungen des Asëöronautishen Observatoriums des Königlichen Meteorologishen Instituts,

veröffentlißt vom Berliner Wetterbureau. Drachenausstieg vom 11. Oktober 1904, 8#—11 Uhr Vormittags:

i: [Station Scchöhe | 40 m | 500 m |1000 m| 1500m | 2000 m |2800 m / G0 M 4 5 Rel. Ftgk. (o), 87 | 45 | 40 | 45 50 | 80 Wind-Richtung .| NO | ONO | ONO | ONO | ONO | O C 2 14.12 | U 9 ? Zuerst nur hoke Wolken, später auch Stratocumuluswolken, deren

untere Grenze bei 1350 m lag, am Sch{hluss f r j Schlusse auffklarend. ; 860 m Höhe Temperaturzunahme von 3,0 bis 4,7 0, E