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aber verlieh diesem Abend die Neuaufführung von Werken zweier zeitgenössisher Komponisten. Die Sonate für Violine, Op. 114, von Ph. Scharwenka, Frau Irma Saenger-Sethe gewidmet, ist ein Werk, das si ganz vornehm gibt. Der Komponist wandelt hier weder die ausgetretenen Pfade moderner Epigonen, noch sucht er durch Hâäufung entlegener, starker und stärkster Ausdrucksmittel titanishe Wirkungen. Es spricht zwar keine starke Individualität aus ihm, und doch weiß er, was er sagt, immer eigenartig und vornehm vorzutragen. Er weiß eine Idee festzuhalten und durchzuführen, gibt Nätsel und sucht sie zu lösen. Der erste Dal, an Form und Gehalt der tiefste, gibt in der Gegenüberstellung der beiden Hauptthemen, von denen das zweite wegen der {chönen, tebnsumtövollen Melodie besonders reiz- voll wirft, die Grundidee des ganzen Werkes: Kampf zwischen stürmisch fordernder Leidenschaft und sehnsuchtsvoller Entsagung. Der zweite Sat, musikalisch weniger bedeutend, schreitet in beruhigteren Bahnen dahin, weiß aber das stürmische Herz niht in Nuhe zu singen. Von neuem echebt sh in dem dritten Say der Kampf; er wird stürmischer, leiden8voller, {merzliher, immer wieder trilt das Hauptmotiv des zweiten Themas hervor. Aber einen Austrag findet der Kampf nicht. Der Schluß ist kein Sieg, sondern ein Abbruh des Kampfes, der noch einmal wieder aufgenommen werden foll. Ünverkennbar hat der Genius Johannes Brahms? dem Schöpfer dieses Werkes zur Seite gestanden. So mancher Zug im Charakter und Aufbau der E-Moll-Sonate Nr. 1 für Cello - Piano des großen Johannes trat hier in Erinnerung. Jedenfalls hinterließ das Werk einen guten Eindruck und fand auch seine wohlverdiente Anerkennung. Auch der zweite Komponist dieses Abends, Hans Hermann, hatte mit den von Heinemann vorgetragenen und von ihm felbst begleiteten Liedern einen \{höônen Erfolg. Einzelne Lieder, wie: „Auf Wachtposten*, „James Monmouth“ sind“ von treffender dramatischer Charakteristik. Der Ausdru ist zuweilen stark realistisch gefärbt. „Nachtgesang“ ist eine Perle \{chöner Melodik und Harmonik, ebenso das an den Volkston anflingende „So ich traurig bin“, das wiederholt werden mußte. Herr Heinemann seßte sein ganzes Können ein und trug zu der günstigen Aufnahme dieser Liederneuheiten an seinem Teile bei. In der Singakademie trug Else Shünemann gleichfalls “am Montag Lieder von Schubert, Wolf und Brahms vor. Die \ch{chöne dunkle Altstimme der Sängerin \priht immer an durch die klare, reine Tongebung und vortrefflihe Bildung. Nur gebriht es dem Organ an Modulationsfähigkeit, weshalb ihm cine reiche Schattierungs- kunst versagt bleibt. Daß der Künstlerin eine gesunde und auch warm- herzige musikalishe Auffassung innewohnt, tritt genugsam hervor ; denn ein einzelner Liedervortrag gefällt immer durch den Gehalt an echter Empfindung; nur auf die Dauer beginnt \ihch dur die Un- veränderlihkeit der Klangfarbe eine einförmige Wirkung geltend zu machen. Wenn das Organ an Geschmeidigkeit gewinnen könnte, wären tadellose musikalische Leistungen von der Sängerin zu erwarten. Bon den beiden Damen, die an demselben Abend im Saal Bechstein Lieder und Duette sangen, gebührt der Altistin Virginie Fournier der Vorzug. Ihre Stimme entwickelte wenigstens einigermaßen Klang und Ausdrucksfähigkeit, wenn auch an der Schulung noch manches auszusezen war. Valerie Theumanns Stimme gab si dagegen scharf und farblos im Ausdruck. Eine Freude war es wenigstens, Herrn Coenraad V. Bos am Flügel begleiten zu hören.

Nach längerer Pause gab Herr Moriß Rosenthal am Dienstag im Beethoven-Saal cinen Klavierabend, für den {hon adt Tage vorher sämtlihe Eintrittskarten vergriffen waren, sodaß ein zweiter Abend für den 22. d. M. angeseßt werden mußte, während auf die Beseßung des Podiums in dankenswerter Weise Verzicht geleistet war. Das Programm dieses ersten Abends, dem wohl allseitig mit Interesse und Spannung entgegengesehen war, be- gn mit Beethovens leßter, der großen C-Moll-Sonate. Herr

osenthal spielte sie mit unfehlbarer Technik und, was sehr an- zuerkennen ift, durhaus objektiv. Es waren niht nur Beethovensche Noten, es war Beethovensher Geist, der in den Saiten lebendig ward. Mehr Gelegenheit zu einer glänzenden Be- tätigung aller seiner L Â Al ias fand der Künstler in Chopins H-Moll-Sonate; den feinsten, zartesten und duftigsten Wirkungen des Largo trat die sieghafte Kraft gegenüber, mit der alle Schwierig- keitén des Finale in geradezu triumphierender Weise überwunden wurden. Fast noch erstaunlicher als diese Leistung war der Schluß der Variationen über ein eigenes Thema. Ein an sich ziemlih nichts- fagendes Thema wird meist auf recht interessante und reizvolle Weise als Arabeske, Arie, Notturno, Tarantella 2c., im ganzen in zehn Variationen verarbeitet; das Finale ist aber aus fo gesuhten Schwierig- keiten und Läuferstücken amen rens daß man darüber wohi staunen kann, die Freude an der Musik aber verliert. Bei einem großen Teile der Hörer erregte denn dieses Finale auch Kopfshütteln bei einem anderen Teil löste es stürmishen Beifall aus. Aehnlih war es mit einer anderen Komposition des Konzertgebers, einem nah Motiven von Joh. Strauß gearbeiteten „Wiener Karneval“. Die übrigen Nummern des Programms, kleinere Stücke von Chopin, Weber, Schubert, Poldini und eine Sexten-Studie nach Chopin- Brahms, bereiteten in der feinen Ausführung, die sie hier erfuhren,

ungetrübte Freude. Nachdem dies reihe Programm erledigt war, wih ein großer Teil des Publikums nicht aus dem Saale und zwang den Künstler noch zu Zugaben.

Das zweite Abonnementskonzert des Waldemar Meyer-Quartetts hatte zu derselben Stunde den Saal der Singakademie vollständig gefüllt. Außer einem Streihquartett von Haydn und Beethoven kam ED Wolfs „Italienishe Serenade“ zu Gehör, die auch im leßten

asic-Grünfeld-Konzert gespielt wurde. Das anmutige, mit liebens- würdigem Humor und frischer Lebenésfreude erfüllte Werk gewann ent- schieden beim zweiten Anhören. Die Feinheiten der Instrumentation, die natürliche Lebhaftigkeit der rhythmishen Bewegung, die launigen dynamishen Schattierungen, die der Vortrag geistvoll erfaßte, prägten \fih dem Hörer schärfer und tiefer ein. C war ein Genuß, die feinfühligen Quartettkünstler auf den vershiedenen musikalischen Gebieten so ficher und heimisch zu finden. Emilie Herzog hatte ihre Mitwirkung an dem Konzerte zugesagt und sang außer einer Mozartarie aus „11 pastore“ einige Schubertlieder mit der ihr eignen Reinheit der Künsiémbfindung und Schönheit des Klanges. In der Königlichen Loe für Musik bot, gleihfalls am“ Dienstag, der Geiger Joan Manén einen Kunstgenuß, wie er in den hiesigen Konzertsälen nicht oft zu finden sein dürfte. Mit felbstverständliher Sicherheit überwand er die größten Schwierig- keiten, welhe die von ihm zum Vortrag gewählten Kompositionen aufwiesen. Er weiß Klangwirkungen auf feinem ausgezeichneten nruen U rellen, wle (S eben nux Vei ver thm eigenen technishen Meisterschaft und künstlerishen Auffassung möglich ist. In allen Tonlagen ist sein Spiel edel und zum Herzen sprehend. Wahrhaft ftürmischer Applaus des fast vollbeseßten Saales folgte seinen sämtlichen Darbietungen, von denen „L'’abeills“ (Dp. 15) von Schubert derartigen Beifall fand, daß er sih zu einer Zugabe verstand. Außer diesem brahte der Violinvirtuose noch die Symphonie espagnole von Salo, Introduftion, Adagio und Variationen von Paloffen, eine Serenade (Op. 14) eigener Komposition und die Teufels- trillersonate von Tartini zu Gehör. Die beiden erstgenannten Stücke wurden von dem Berliner Tonkünstlerorchester, die anderen von Herrn I. M. Avellan am Klavier recht gut begleitet. Zum Schluß dankte Herr Manón dem begeisterten Auditorium nohmals durch mehrere Zugaben, deren Ausführung das vorher Gebotene fast noch übertraf.

Si Königlichen Opernhause beginnt morgen, Sonnabend, eine Gesamtaufführung von Richard Wagners Bühnenfestspiel „Der Ning des Nibelungen“ mit dem Vorabend „Das Nheingold" unter der musikalischen Leitung des Kapellmeisters Dr. Muck. Die Herren Bertram (Wotan), Grüning (Loge), Lieban (Mime), Nebe (‘AUlberih), Wittekopf (Fafolt), Berger (Donner), Philipp (Frob), die Damen Reinl (Fricka), Destinn (Freia), Goeße (Erda), Herzog, Nothauser, ah (Nheintöchter) sind in den Hauptrollen beschäftigt.

Im Theater des Westens findet morgen nahmittag die zweite Schülervorstellung statt. Zur Aufführung gelangt „Iphigenie auf Tauris" mit Frau Alwine Wiecke in der Titelrolle als Gast. Abends gastiert Francesco d’Andrade zum vorleßten Male, und zwar als René in Verdis „Maskenball“.

Am 15. d. M. is hier das ehemalige Mitglied des König- lichen Opernhauses, Kammersängerin Anna Sachse-Hofmeister verstorben. Sie war am 26. Juli 1851 zu Gumpoldskirhen bei Wien geboren, betrat zuerst 1870 in Würzburg die Bühne, gehörte dann dem Frankfurter und Leipziger Theater an, bis sie 1876 an die hiesige Königliche Oper berufen wurde. Sie verließ diese

Stellung nach ihrer 1878 erfolgten Verheiratung mit dem Schriftführer des Deutschen Bühnenvereins Dr. Max Sachse, um einige Jahre in Dresden ihren Wohnsiß zu nehmen,

und weilte 1881 in Bayreuth bei Richard Wagner, um unter feiner Leitung die Rollen der Elsa, Senta u. a. zu studieren. Wagner hatte die Künstlerin gelegentlih der Berliner Nibelungen-Aufführungen kennen und häßen gelernt. Im Jahre 1882 wurde fie wieder für die Königliche Oper verpflichtet, der sie ununterbrochen bis zu ihrem Scheiden von der Bühne (bis 1888) angehörte. úöhre hoheitsvolle Erscheinung, der poetishe Zauber ihrer Darstellung und ihr {öner Gesang dürften noch bei vielen, die sie 3. B. als Donna Anna im „Don Juan“ sowie an Niemanns Seite als Sieglinde in der „Walküre" ge- hôrt haben, in guter Erinnerung stehen.

Mannigfaltiges. Berlin, den 18. November 1904.

Die Stadtverordneten hatten in ihrer gestrigen Sitzung die Wahl von acht unbesoldeten und zwei befoldeten Stadträten, deren Wahlzeit Ende dieses Jahres bezw. am 1. Februar 1905 abläuft, vorzunehmen. Das Ergebnis war die Wiederwahl der Stadt- räte von Friedberg, Kolle, Mielenz, Schaefer, Selberg, Wagner, Dr. Weigert, Bohm und Mugdan. An Stelle des Stadtrats Haak, der cine Wiederwahl abgelehnt hatte, wurde der Baurat Rumschöttel gewählt. Der Wahlakt nahm fast drei Stunden in Anspruch und ließ nur noch für die Erledigung einiger kleiner Vorlagen Zeit. Alle übrigen Gegenstände, unter denen der Bericht des vorberatenden Ausschusses über die Vorlage, betreffend die Einführung der Pflichtfortbildungéshule, der wichtigste war, mußten von der Tagesordnung abgeseßt werden.

_ Das Fürsorgestellenwesen nah dem Muster der belgis- französishen Dispensaires antituberculeux gewinnt in Deutschland immer mehr an Ausdehnung. Schon länger besteht eine Fürsorge für Tuberkulose in Charlottenburg, die dort der Vaterländische Frauen- verein ins Leben gerufen hat. Sodann hat gleichfalls {hon vor einiger Zeit der Volksheilstättenverein vom Roten Kreuz die Familienfürsorge, die er für die Pfleglinge der Lungenheilstätte am Grabowsee unterhielt, zu einer Fürsorgestelle ausgestaltet. Die Beobachtungen und Erfahrungen von Teilnehmern der Studienreise, die im September 1903 das deutsche Zentralkomitee für die Errichtung von Heilstätten für Lungen- franke veranstaltete, waren die Veranlassung, daß zwei ärztliche Fürsorgestellen in Berlin ins Leben gerufen wurden, eine in der Charité in Verbindung mit der ersten medizinischen Charité- poliklinik und eine ¿weite vom Verein der freigewählten Kassenärzte,

die als Grundsaß aufgestellt hat, daß die medizinishe Be- handlung der Kranken niht zu den Aufgaben der Für- forgestelle gehört, sondern Sache der Aerzte ist. Von der-

selben Grundanshauung ausgehend, hat jeßt der Kaufmännische Verband für weibliche Angestellte p s g RA: in seiner Geschäftsstelle, Seydelstraße 25, eingerichtet. Die Verbands- leitung teilt den Mitgliedern mit: „Jn der Fürforgesprechstunde soll den Mitgliedern des Verbandes auch wenn sie nicht Mitglieder der Krankenkasse des Verbandes find Nat erteilt werden bei der Wahl von Erholungspläßen, Badeorten usw. ; sie sollen Weisung erhalten zur Erlangung von Ermäßigungen und Freistellen in Badeorten, Genesungsheimen, Heilstätten, zur Erlangung von Invalidenrenten usw. Aerztliße Untersu}chung und Be- handlung findet niht statt; vielmehr sollen die kranken Mitglieder sich vorher an einen Arzt der Krankenkasse wenden.“ Leiter dieser neuen Fürsorgestelle ist Dr. med. Jutrosinski. Seit kurzem ift ferner eine Fürsorgestelle für Tuberkulose in Schöneberg in Be- trieb. Vorbereitet wird vom Berlin-Brandenburger Heilstättenverein die Errichtung einer Fürsorgestelle für die aus der Heilstätte Belzi Entlassenen. Auh in Dresden geht man städtischerseits ernftli an die Einrichtung derartiger Auskunfts- und Fürsorgestellen für Lungenkranke.

__ Thomas Mann liest am dritten Vortragsabend des Ver- eins für Kunst, der am 30. d. M., Abends 8 Ubr, im Künstle r- hause Bellevue\traße) stattfindet, außer dem Kunstgespräh aus „Tonio Kröger" noch verschiedene ungedruckte Arbeiten vor. Karten und Programmhefte sind in der Amelangshen Kunsthandlung (Kant- straße 164), in den Buchhandlungen von Amelang (Potsdamer Straße 126), Lazarus (Friedrichstraße 66) sowie im Warenhaus Wert- beim erhältlich.

In den Anstalten zu Bethel bei Bielefeld wurden während des en Jahres beherbergt und gepflegt 2073 Epileptische, 283 eisteskranke, 1309 andere an inneren und äußeren Krankheiten Leidende, darunter sehr viele waiste Kinder, 1521 Heimatlose. von der Landstraße, die in den Kolonien dex. Anitalt dauernde AUf- nahme finden, 195 verirrte jugendliche Zöglinge, im ganzen 5381 Pfleglinge. Diese gehören meist der Klasse der Ünheilbaren an und finden si denn auch größtenteils unter den mehr als 100 Weih- nachtsbäumen ein, die in der Anstalt für sie aufgestellt werden. Es ist eine große Schar dankbarer Weihnachtsgäste, die mit inniger Freude des reihen Maßes treuer Liebe gedenkt, das ihr bisher aus dem ganzen deutshen Vaterlande, dem sie angehört, zuteil geworden ist, und in der Stille auch zur kommenden Weihnacht auf gleihe Barmherzig- keit hofft. Um ihnen, wie früher, eine Weihnachts freude bereiten zu können, wird jede, selbst die kleinste Gabe (auch in Naturalien) mit Dank entgegengenommen. Sendungen find an Herrn Pfarrer F. von Bodelschwingh in Bethel bei Bielefeld zu richten.

elende, ver-

München, 17. November. (W. T. B.) Der D-Zug 21 München—Berlin fuhr, wie die Blätter melden, in der ver- gangenen Nackt auf der Station Wiesau auf einen rangterenden Güterzug. Mehrere Güterwagen wurden niht unbedeutend be- {ädigt; Personen sind nicht verlegt. Der Schnellzug hatte eine zweistündige Verspätung.

Barcelona, 18. November. (W. T. B.) In der Bürger - meisterei erxplodierte gestern eine Bombe. Zwei Personen brachten gegen 6 Uhr Abends dem Pförtner einen Korb, den sie ge- funden haben wollten. Als der Pförtner Nauh aus dem Korb auf- steigen sah, warf ec ihn fort, wodurch die Explosion herbeigeführt wurde. Elf Menschen sind verleßt worden, darunter neun |{chwer.

Toronto, 18. November. (W. T. B.) Nach einer Meldung des „Reutershen Bureaus" ftieß ein Zug der Grand Trunk- Bahn mit etnem Straßenbahnwagen zusammen. Neun Per- fonen wurden getöôtet und neun verlegt.

In der Rolle des Fafner gastiert Herr Max Lohfing vom Stadt- theater in Hamburg.

Wetterbericht vom 18 November 1904, 8Uhr Vormittags.

mam]

22 S E 81148 Name der |2 N Wind- e (2E E SSD| richtung, S S 28 verlauf Beobachtungs-| L # S i Wetter | Z2S |2O station L S2 Wind- 25 |2 = der [leßten SS8 stärke 8 83 94 Stunden S er D mm Borkum 769,5 |SW 3 [Dunst 7,7|_0 | meist bewölfkt Keitum 772,8 [NW “Ibedeckt 0,2 7 | Regenshauer Hamburg . . | 768,9 [WSW 4 Nebel 6,0| 0 | meist bewölft Swinemünde | 766,1 |WSW s bedeckt | 6,6|_ 0 |_ meist bewölkt Nügenwalder- münde . . | 764,6 |[SW dö|bedeckt | - 5,9| 0 | meist bewölkt Neufahrwasser| 763,5 |(SW 3 bedeckt 3,7|_0 | ziemlich heiter Memel 760,2 ([WSW ö Regen 6,6) 3 sanhalt. Nieder\sch{[. Aachen . 773,2 |WNW 1 bedeckt |_1,1/_0 |_ meist bewölkt Hannober . . | 771,1 |W 2sbedeckt | 4,80 |_ meist bewölkt Berlin .. . |_769,1|W _2bedeckt 4,8|_ 0 | meist bewölft Chemniy . . |_773,2 |WSW 2 Nebel 1,8| 0 | meist bewslfkt Breslau 770,4 |Windft. |Nebel | —0,6| 0 [vorwiegend heiter Bromberg 767,0 |SW _2|bedeckt 0,6| 0 | meist bewölft M7340 2\Nebel | —1,8|_0 | ziemlich heiter Frankfurt, M. | 773,0 |N 2 Nebel 0,5|_0 |vorwiegend heiter Karlsruhe, B. | 773,0 \NW 2 |bedeckt | —1,0|_0 |vorwiegend heiter München . 772,3 |[SW 3/\Nebel | —1,2/_0 [vorwiegend heiter (Wilhelmshayv.) Stornoway . | 767,5 |W 2\bedeckt | 7,8| |_meift bewöllt (Kiel) Malin Head | 770,3 |WSW2 Nebel 10,6) | meist bewölfkt (Wustrow i. M.) Valentia . | 773,9 |/SSO 2\bedeckt 11,1 | meist bewölkt : (Königsbg., Pr.) Scilly . 773,7 \NNO 1 wolkig 10,0| | meist bewölft E (Cassel) Aberdeen 767,4 |[SW 1sheiter 6,1|_ [vorwiegend heiter A : (Magdeburg) Shields 769,5 |SW 1wolkig 10,6) _— | meist bewölkt (GrünbergSchl.) Holyhead . . | 772,7 |SW 2|bedeckt 11,1 ziemlich heiter (Mülhaus., Els.) Isle d’Airx 771,0 |DSO 3 heiter 2,4 vorwiegend heiter (Friedrichsbaf.) St. Mathieu | 773,1 |D 2 halb bed.| 7,6 vorwiegend beiter (Bamberg) Grisnez 772,5 |[WSW 3 bedeckt 7,0 Nachts Nieders{[. Paris. | (3/0 N 2|Nebel | —0,3 A Vlissingen _. | 772,9 (SW 2 Dunst |_ 6,7 es Gelder... (1W 1/Dunst | 9,6 i Bodoe . . . | 747,4 (SW 9|bedeckt 3,2 —— Christiansund | 758,4 [W 7|Regen 6,2 --- Skudenes . . | 764,5 |NW 4lbedeckt T7C Skagen 761,8 /WNW 6 |bedeckt | 9/2 —2

Vestervig . . | 764,9 |WNW 2 bedet 9,8

|

Kopenhagen . | 764,2 |W 3|Nebel | 92 -— Karlstad 758,5 |Windst. \wolkenl.| 5,0 Stockholm | 756,5 W _2[wolkig |2 5,0 —— Wisby . . . | 757,9 /NW 4hheiter | 7,6 Hernösand 753,0 [W 2hheiter 6,2 ——- Haparanda | 743,8 W 2wolkig | 2,1

Riga ._. | 759,1 |[SW l\bedeckt | —1,0 Wilna . ._. | 764,9 (SW 2\bedeckt | —6,2 Pinsk 770,1 |W 1hbedeckt | —8,7 Petersburg . | 751,1 |SSW 2 Regen 2,0 Wien 770,5 |W l1hheiter 1,4 Prag 771,7 |WSW 1 Nebel 2,0 —— Rom 768,1 |N 3\wolfenl.| 2,4 -— Florenz 759,3 |S 2|wolkent.| —0,6 Cagliari 768,4 |NNW 4 wolfenl. 6,0 —- Cherbourg 773,9 |N 3|\bedeckt 10,2

Clermont . . | 7742 |NW 1hheiter | —5,7

Biarrig -… . | 770,8 |0 __3\wolkenl.| 5,4

Mia. . . . [1689 D 2beiter | 358 Krakau. . . 7728S 1wolkig | —8,0 E Lemberg . . | 772,0 |WSW 1 bedeckt | —7,1 E Hermanstadt | 768,2 |W 1iwvolta N. Triest 767,5 |[Windst beiter | O Brindisi 764,3 [WNW 3 bedeckt | 74 1 Livorno 768,3 (NO 4wolkenl.| 36 0) Belgrad . . | 768,5 |NW 2Shnee | —4,8| 0 Helsingfors . | 751,9 |W 3\wolkenl. S O Kuopio . ._. | 746,5 |SW _l1bededckt 2,8| 6 Zürich . . | 773,1 |(SO 1/Nebel | —1,2| 0 - Genf _772,6 |S 1lheiter —28| 0 ——— Lugano . . . | 768,5 [NW lwolkenl.| 1,0| 0 -— Sm, _567,2 NO 6 wolkig —3,1| Wick . 766,5 |[SW 1wolkig 7,8| Warschau . . | L a Pa

Portland Bill | 774,1 |N 2 Nebel 4,4|

Ein Maximum von über 772 mm liegt über Südwestdeutsch- land, ein Minimum von unter 744 mm über Lappland. Jn Deutsch- land ist das Wetter ruhig, vielfa neblig, sonst trocken, im Norden mild, im Süden kalt. Fortdauer wahrscheinli.

Deutsche Seewarte.

Mitteilungen des Aëronautishen Observatcriums des Königliczen Meteorologischen Instituts, verdffentlihßt vom Berliner Wetterbureau.

Drachenaufstieg vom 18. November 1904, 84—9 Uhr Vormittags:

: Station Sechöße . . . 40 m |200 m | 500m | 1000 | | Temperatur A 4,5 | 3,6 4,3 5,1 | | Rel. Fchtgk. (0/0) | 91 | 90 | 93 | 92 Wind-Nichtung .| W |WNW |WNW |WNW Geschw. mps 4 10 10 ab- | nehmend!

Wolkendecke zwishen 200 und 900 m Höhe. Bei 300 m Höhe Temperaturzunahme von 3,1 bis 4,5, bei 900 m Temperaturzunahme von 3,7 bis 5,1 ®°, Jn den Wolken Wirbel.

M 282

zum Deutschen R

ersuchungs\sachen. L: : : en Belust: und Fundsachen, Zustellungen u Ünfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. Nerkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. Nerlosung 2c. von Wertpapieren.

G D

Dritte Beilage eichsanzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Freitag, den 18. November

is Öffentlicher

Bankau

Anzeiger. |;

Staatsanzeiger.

1904.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsc{h. ’. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten,

Selle.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

tet 22ER

rechts

[60924]

Aufgebot.

œult 1881 zu Glüdckstadt, aus dem Landwehr- T Altona, welcher fih verborgen hält, ist die Untersuhungshaft wegen Achtungsverlegung und Be- harrens im Ungehorsam 2c. verhängt. Es wird er- sut, ihn zu verhaften und in die Miilitärarrest- anstalt in Altona oder an die nächste Militärbehörde zum Weitertransport nach Altona abzuliefern. Be- {reibung : Alter: 23 Jahre, Größe: 1 m 73,9 cm, Statur: sank, Haare: blond, Augen: braun, Nase: gewöhnli, Mund: gewohnlich, Bart: keinen, Gesicht: oral, Zähne: vollständig, Sprae: deuts. Besondere Kennzeichen : Anker, mit Matrosenkopf auf dem linken Unterarm, deutsch-amerikaniscbe Flagge mit Matrofenkopf u. C. B. auf dem rechten Unterarm. Flensburg, den 12. November 1904.

Königliches Gericht der 18. Divißon.

1158 E T inter dem Steinarbeiter Gustav Neumann

18 Striegau unterm 16. Oktober 1903 erlafsene Stebrief Lib hiermit erneuert. D 141/96. Striegau, dea 9. November 1904. Königliches Amtsgericht. 61161 Steetbriefserledigung. [ Der "s den Reservisten Adolf Cafsens wegen Ungehorsams gegen einen Befehl in Dienstsachen unter vem 23. August 1904 erlassene Steckbrief ist erledigt. S Haunover, den 19. November 1904, Gericht der 19. Division. Der Gerichtsherr: von Lölhöffel, Generalleutnant und Divisionskommandeur.

[61159] i; E Fn der Untersuhungsfache gegen den Füsilier Martin Emil Hoefer der 2. Kompagnie Nieder- rheinishen Füsilierregiments Nr. 39, wegen Fahnen- Aut, wird auf Grund der §S 69 f. des Militär- itrafgescbuhs sowie der §S 356, 360 der Militär- strafgeri{tsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Düsseldorf, den 15. November 1904. Königliches Gericht der 14. Divifion. 61163 Fahnuenfluchtserkläruug. l In a Untersuchungssache gegen den Nekruten Adolf Kahl aus dem Landwehrbezirk Frankfurt a. M., wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der §§ 396, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Bes uldigte hier- dur für fahnenflüchtig erklärt. Frankfurt a. M., den 14. November 1904. Gericht der 21. Division. Der Gerichtsherr : : Gngel, von Kettler. Kriegsgerichtsrat. [60546] Fahnenfluchtserklärung. “In der Entersuhungsfahe gegen den Rekruten Ignatz Michalak aus dem Landwehrbezirk Kosten, geboren am 27. Januar 1883 zu Mnichowo (Hufen) Kreis Gnesen, wegen Fahnenflucht, wird au! Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der 88 356, 360 der Militärstrafgeriht8ordnung der Be- \huldkgte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt. Poseu, den 12. November 1904. Gezicht der 10. Division.

{61168] : Pos. 58 300 in Nr, 263 muß es

ment 33 heißen. i Gericht 33. Divtfion.

Feldart -NKegi-

61162 [ “r O den Musketier Friedrih Müller der 4. Kompagnie 2. Nassauischen Infanterieregiments Nr. 88 am 17. Mai 1904 erlassene Fahnenfluchtt-

erklärung wird hiermit aufgehoben. Fraufkfurt a. M., den 15. Notember 1904.

Gericht d:z 21. Divisien. Der Gerichtsherr: von Kettler.

[61166] _ Verfügung. 4

In der Untersubungssache gegen den Rekruten Hals Mathias Rück aus dem Landwehrbezirk 11 Mülhausen i. E. wegen Fahnenflucht wird die in Nr. 47 pro 1902 des Deutschen Reichsanzeigers ver- öfentlihte Beschlagnahmeverfügunrg wieder auf- gehoben, da die Gründe derselben weggefallen sind.

Freiburg i. V., den 12. November 1904.

Königliches Gericht der 29. Divifion.

[1164] Beschluß.

Die am 27. April 1903 gegen den Rekruten Viktor Ringeubach aus dem Landwehrbezirk 11 Mülhausen i. Els. erlassene Fahnenfluchtserklärung wird gemäß § 362 M.-Str.-G.-O. aufgehoben.

Freiburg i. B., den 12. November 1904.

Königliches Gericht der 29. Vivision.

{61165] Verfügung. i In der Untersuchangsfache gegen den Musketier Wilhelm Hirschmann der 7. Komp. Inf.-Regts. Nr. 112, wegen Fahnenflucht, wird die in Nr. 198 pro 1904 des Deutschen Reichsanzeigers veröffent- lite Fahnenfluchtserklärun wieder aufgehoben, da die Gründe derselben weggefallen sind. Freiburg i. B., den 12. November 1904. Königliches Gericht der 29. Division. [61158] Baringung, Die gegen den Pionier Karl Erhardt der 1. Komp. ionierbataillons Nr. 8 am 30. Junt 1902 er- assene Fahnenfluhtserklärung wird aufgehoben. Veröffentliht im Deutshen Reichs- und A2 Staat8anzeiger am 2. Juli 1902 Nr. 153 (30071 Koblenz, den 14. November 1904.

zurückgekehrt ist.

[59909]

den früheren

1) Untersuchungssachen. Die a den Se Hans Wilhelm Bethge its ou D, Jan que Me s Eis der s. fahr. Batt. Feldartillerieregiments Ix. / + ps S

{61160] Steckbrief. der. | dur das unterzeihnete Gericht am 5. November 10 nyr, O Ry E 5 ebiet D Gegen den as L eubcea A6 1904 erlassene Fahnenfluhtéerklärung wird e i M ; A A ete Grundstü L L Reserve Karl Emil Jako ? * | aufgehoben, da der Genannte zu seinem Truppentei Litend die Parzelle 364/43 und 365/43 von Molt

Straf;burg, den 15. November 1904. Gericht 30. Division.

: Vekauntmachung» 1 Die seitens des Gerichts der 16. Division gegen

Trier, 10. November 1904. Gericht der 16. Division. Der Gerichtsherr : von Collani, Generalleutnant und Divisionskommandeur.

Dresen, Krieg8gerichtsrat.

[61156] Beschluß. 5 Die Besch{lagnahme über das Vermögen des

Bootsmannsmaaten Theodor Koch der 1. Komp. 11. Matrosendivision wird gemäß § 362 M.-St.- G.-O. hiermit aufgehoben, da die dem Beschlag- nahmebes{chluß vom 20. November 1903 zu Grunde liegenden Vorausseßungen weggefallen find Wilhelmshaven, den 12. November 1904. Kaiserliches Gericht der IT. Marineinspektion. 61157 Beschluf. / L

; Die Bes@liztabmé über das im Deutschen Reiche befindliße Vermögen des Matrosen Hermann Rudolf Marquard, S. M. S „Amazone”", bezw. 1. Kom- pagnie 11. M.-D., geboren am 29. Dezember 1878 zu Grunau, wird gemäß § 362 M.-St.-G.-O. hier- mit aufzehoten, da |ch kein nahweisbares Vermögen des Beschuldigten Marquard im Deutschen Neiche befindet.

Wilhelmshaven, den 14. November 1904. Kaiserliches Gericht der 1I. Marineinspektion.

É WT Cr R EIENERE M T E TERNL T

9) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[60965] Zwaugsversteigerung. E Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung des in Berlin, Skaliterstr. Nr. 120, belegenen, im Grundbuche von der Louisenstadt Band 34 Nr. 1750 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Tischler- meisters Carl Friedri Fabian eingetragenen Grundstück mit ‘den Bestandteilen: a. Vorderwohnhaus mit Hof, b. Seitenwohngebäude links, besteht, soll dieses Grund- stück am 3, März 1905, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeihnete Gericht, Neue Friedrich- straße Nr. 12/15, Zimmer Nr. 113/115, Ill. Stol. werk, versteigert werden. Das Grundstü ist in der Grundfleuermutterrolle nit nachgewiesen, dagegen nah Nr. 10935 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährli@ßen Nußungswert von 6100 4 mit etnem Jahresbetrag von 235,20 # zur Gebäudesteuer ver- anlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 4. Oktober 1904 in das Grundbuch eingetragen. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Ein- tragung des Vecsteigerungsvermerkes aus dem Grund- Bud nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteige- rungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten axzumelden und, wenn der Antragsteller wider- spricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls fie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berüdsichtigt und bei der Verteilung des Versteigerung8erlöses den übrigen Rechten nachgeseßt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Ver- fahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes trätt. 85. K 91. 04. Berlin C. 2, Jüdenstr. 60, den 4. November 1904.

Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 85.

[60966 Zwangsverfteigeruug. i Im Wege der Zwangspollstreckung soll das in Berlin, Coloniestraße 73, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen im Kreise Niederbarnim Band 134 Blatt Nr. 4987 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fuhr- herrn Willi Groepler und dessen Chefrau, Katharina geb. Peiler, verwitweten Gläsmer, zu Berlin, einge- tragene Gartengrundstück in einem neuen Termine am 23. Januar 1905, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeihnete Gericht, Jüdenstraße 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das 9 a 12 qm große Grundstück is als Par- zelle 2220/260 usw. von Kartenblatt 24 unter Artikel- nummer 23 363 der Grundsteuermutterrolle nach- gewiesen und bei einem Reinertrag von 2,13 #4 zu 91 A Grundsteuer veranlagt. Der Versteigerungs- vermerk ist am 20. Juli 1904 in das Grundbuch ein- getragen. Berlin, den 8. November 1904. Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 87.

[60967] Zwangsversteigerung. ;

Im Wege der Zwangsvollstreckung foll das in Berlin, Liebenwalderstraße 40, belegene, im Grund- buhe von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Bd. 25 Bl. Nr. 1312 zur Zeit der

Namen des Bauunternehmers Hermann Günther zu

haus rechts, Remise rechts,

blatt 22, hat in der Grundsteuermutterrolle die | 5 Artikelnummer 3693, in der Gebäudesteuerrolle die | di Nr. 23 309 und i mit 4040 Nugzungs8wert zu | et

Musketier Wilhelm Richstein der runasvermerk ist am 28. Oktober 1904 in das Grund- (l L

23. Komp. Inf.-Regts. Nr. 69 zur Zeit ohne be- bu fannten Aufenthalt erlassenen Anklageverfügungen vom 3. Mai, 17. Juni und 19. Juni 1904 werden in Gemäßheit des § 272 M.-St.-G.-D. hierdurch zurückgenommen.

[60968]

Berlin, Wchenerstr. 133, von den i NB[. 740 zur Zeit der Eintragung des Versteigerung8- vermerks auf den Namen der offenen Handel8gesell- {haft Deutsche Hutfabrik Berlin, Schierjott eingetragene i nd BVorderwohngebäude mit rechtem und linkem Seiten- flugel und Hof, in einem neuen Termin am D. Fe- bruar 1905, unterzeichnete Gericht, 3. Stockwerk (IIL),

werden. : blatt 31 Parzelle 905/12 hat in der Grundsteuer-

mutterrolle die Artikelnummer 17 489,

Stallgebäude

93,60 4 Gebäudesteuer veranlagt. Der Bersteige-

eingetragen. Berlin, den 10. November 1904. Z Königliches Amtsgericht T. Abteilung 87.

Zwangsverfteigerung. E 7m Wege der Zwangsvollstreckung soll das in J belegene, im Grundbuche

Niederschönhausener Parzellen Band 20

Borgmann & Grundstück, bestehend aus D

Vormittags 10 Uhr, dur das

Neue Friedrichstraße 12/19, Zimmer 113/115, versteigert Das 6 a 87 qm große Grundstück Karten-

in der Ge- bäudesteuerrolle die Nr. 32835 und ist mit etnem jährlihen Nugungsroert von 10200 M zu 408 M Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 27. April 1904 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 11. November 1904.

Königliches Amts8gericht T. Abteilung 87.

[§0946] : y S Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die în den Gemartungen Grottkau, Leuppusch und Zülzhoff belegenen, im Grundbuhe von Grottfauer Aecker Blatt 392 und Leuppush Blatt 16 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes _auf den Namen der Eheleute Stellenbesißer Franz Solz 11. und Marie Scholz, aeb. Nowarra, in Leuppusch ein- getragenen Grundstücke von einer Gesamtgrôße von 3 ha 82 a 80 qm mit einem Reinertrage von 39,91 Talecn und einem Nußungswerte von 84 M. am 23. Januar 1905, Vormittags 9; Uhr, dur das unterzeihnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1, versteigert werden. Der Verstcige- ager ist am 19. Oftober 1904 Grundbuch eingetragen. Grottifau, den 2. November 1904. Königliches Amtsgericht.

61241 Aufgebot. : L) Arzt Dr. med. Emil Zurhelle zu Aachen hat das Aufgebot der angeblich abhanden gekommenen Aktien e trnefa 462 und 980 der Vereinigungs- gesellshaft für Steinkohlenbau im Wurmrevier zu Kohlscheid, lautend über je 1200 4, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Juni 1905, Vor- mittags 1A Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht in Aachen, Augustastraße Nr. 89, 11. Etage, Zimmer 26, anberaumten Aufgebotstermine jetne Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird. Aacheu, den 12. November 1904. Königliches Amtsgericht. 10.

[60353] Aufgebot. S Der Königliche Schichtmeister Constantin Matthes in Dorotheendorf, als Pfleger des geisteskranfken Schichtmeisters Emil Nischke aus Zaborze A, hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen, au! den Inhaber lautenden Aktie Nr. 0537 der Ober- \{lesishen Chamottefabrik früher _Arbeitsstätte Didier Aktiengesells haft in Gleiwiß über 1000 beantragt. Der Inhaber der Aktie wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. Juni 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- rihte, Zimmer Nr. 28, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Aktie vor- zulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er- folgen und damit auch der Anspruch aus den noch nicht fälligen Gewinnanteilsheinen auf den Inhaber und aus dem zu der Aktie gehörigen Erneuerungs- scheine erlöschen wird. Gleichzeitig wird gemäß § 1019 Z.-P.-D. der Ausstellerin, der Oberschlesishen Chamottefabrik früher Arbeitsstätte Didier Afktiengesellschaft in Gleiwiß, verboten, an den Inhaber der genannten Aktie eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Dividendenscheine oder einen Erneuerungsshein aus- zugeben. Das Verbot findet auf den Antragsteller, Constantin Matthes, keine Anwendung. Gleiwitz, den 10. November 1904,

Königliches Amtegericht.

[59397] Aufgebot. E E Nachdem glaubhaft gemaht worden ist, daß die Aktien Nr. 412—421 einschließlich der Aktiengesell- schaft der Schlosserschen Liegenschaft in Offenbach a. M. über je 100 Fl., ausgestellt auf den Namen F, I. Schramm dahier, in Verlust geraten find, wird auf Antrag der Testamentsvollstrecker des Nach- lafses der Johann Jakob Schramm Wwe. zu Bürgel der Inhaber der vorgenannten Aktien aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin Dienstag, deu 11. Juli 1905, Vorm. 9 tyr, Saal 12, seine Rechte bei dem unterzeichneten Geriht anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Aktien erfolgen wird.

in das

abhanden gekommen. : 3 Police wird hiermit aufgefordert, sich

[52715]

[60926]

Kassewiz in Agenten

Die von uns auf das Leben des Schmiedes Herrn

Heinri Becker in Relinghausen, früher in Bram- bauer, unter dem 11. September 1903 ausgefertigte

olice Nr. 253348 - über #& 3000 ist demselben Der jeßige Inhaber obiger \ bis zum . Januar 1905 bei uns zu melden, widrigenfalls

die Police für kraftlos erklärt und Herrn Beer

ne neve Ausfertigung erteilt wird. Berlin, den 14. November 1204. Victoria zu Berliu

Allgemeine Versicheruags-Actien-Gesellschaft.

O. Gerstenberg, Generaldirektor.

Der von uns ausgefertigte Versicherungs\Ÿein tr. 132 210, ausgestellt am 24. April 1201 auf das

Leben des Herrn Julius Goldberger, Bureauchefs in Wien, ist uns als verloren angezeigt worden. In Gemäßheit von § 15 der Allgemeinen Versicherungs- bedingungen unseres Statuts machen - die! mit unter der Bedeutung bekannt, daß wir den obigen Schein für kraftlos Stelle ein Duplikat ausstellen werden, innerhalb dreier Monate, vom untengescßten Tage ab, ein Inhaber dieses Scheines bei uns nicht melden sollte.

wir dies hier-

erklären und an dessen wenn \ich

Leipzig, den 18. Oftober 1904. Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig. Dr. Walther. Riedel. Aufgebotsverfahren. i Nr. 11 578. Die Herren Rechtsanwälte Weil und Freiburg haben als Vertreter des Simon Strauß daselbst das Aufgebot ¿wecks Kraftloserklärung eines von Karl Merkt in Breisach ausgestellten, von Karl Häspele daselbst afzeptierten und durch Blankoindossament auf Simon Strauß übertragenen Wechsels vom 20. April 1904, lautend auf die Summe von 400 4, fällig am 920. Juli 1904, beantragt. Aufgebotstermin 1st be- siimant auf Montag, den 3. Juli 1905, Vor- mittags 117 Uhr. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin seine Nehte bei dem Gericht anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Breisach, den 10. November 1904. Der Gerichts\hreiber Gr. Amtsgerichts - Birkenmeyer. [60925] Nufgebot. Nr. 9767. Der Credit Anversois in Antwerpen, vertreten dur Direktor Gustav Snoeck daselbst, dieser vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Reis in Mannheim, hat das Aufgebot des im Wortlaut nachfolgenden Wechsels beantragt: Borderseite : Anvers le 29 Septembre 1904. S B P Pm 4099 Au dix neuf Novembre pr. payez par cette Seconde de Change, la première ne Il’étant, A lordre nous-mêmes, la S0mInme d e oie Quatre Mille Sept Cent Trente Cinq Reichsmark ..... Valeur en nous-mêmes que Passerez en compPpte . . « suivant avis de Comptoir Commercial Anversois Société Anonyme Signature Messieurs Gebr. Zimmern & Co. Mannheim. Payable à la Reichsbanklauptstelle Mannheim. Weiter ist auf der Vorderseite noch folgender Vermerk: Comptoir Commercial Anversois Ancienne Maison J. Wégimont. Société Anonyme Anvers. Angenommen : Gebr. Zimmern & Co., Mannheim. Nückseite: Payez à l’ordre du Crédit Anversois. Valeur en compte. Anyvers le 3 Octobre 1904. Comptoir Commercial Anversois Société Anonyme signature, Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 7. Juni 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels er- folgen wird. Mannheim, 14. November 1904. i Der Gerichtsschreiber Gr. Umtsgerichts, 11: Steffen.

[60929] j i I. Zum Zwecke des Ausschlusses der auf den Grund- buchblättern der ihnen gehörigen Grundstücke ein- getragenen Gläubiger haben das Aufgebot beantragt :

a. der Bâker, E Fabrikarbeiter, Heinrich Her- mann Osterhaus in Wüllen, vertreten durch Justizrat Brandis in Ahaus bezgl. der Grundbuch von Wüllen Band 8 Blatt 12 Abt. 111

1) sub 1 eingetragenen Abfindung von 92 Talern 16 Gr. aus der Schichtung vom 8. April 1826 für die Geschwister Adelheid, Franziska, Heinrich und Johann Ofterhaus Wüllen, eingetragen auf die Grund- ftüde Nr. 1, 2, 3, 5 ad decr. vom 24. Mai 1859, 2) des sub 2 eingetragenen Darlehns von 270 Talern nebst 49/0 Zinsen aus der Urkunde vom 27. September 1833 für die Geschwister Adelheid, Franziska, Heinrih und Johann Osterhaus in Wüllen ad decr. vom 24. Mai 1859 eingetragen auf die Grundstüdke 1, 2, 3, 4, S

d. des Kötters Johann Theodor Heinri Wenker, Kspl. Epe, vertreten durch Justizrat Driever in Ahaus bezgl. des Grundbuch von Cpe Band 13 Blatt 27 Abt. 111 Nr. 8 auf die Grundstücke 1——18 inkl. ein-

Eintragung des iernehmers ermann ( auf den Berlin eingetragene Grundstück, bestehend aus Vorder-

Kommandanturgericht Koblenz.

wohnhaus mit rechtem Seitenflügel und Hof, Wohn-

Offenbach a. M., 8. November 1904. Großherzogliches Amtsgericht.

getragenen Darlehns von 49 Talern 15 Silbergr.