1884 / 54 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Ob in diescm wie in anderen Fällen der betreffende Gutsbesigzer noch anderweit Vermögen besißt, kann niht in Betracht kommen, da doch die Verbâltnifie des Gutcs, auf dem seine Unterthanea wohnen und auf dem die Scbule sih befindet, den Hauptmaßstab für seine subsidiäre Leistungé fähigkeit an Stelle seiner leistungêunjähigen Unter- thanen gr

_Vir entnehmen diefe Ausführungen dem Kommissionsberichte weil wohl kaum in s{lagenderer Weise die bülflose “anien Grand: besißes mit besonderer Beziehung auf die so übermäßig drückenden Schullasten illustrirt werden kann urd weil wir von liberaler Seite au nit die leiseste Erwähnung dieser drastischen Beispiele oder überhaupt nur eine Anspielung auf diese Verhältnisse gefunden haben. Und doch wird fonft gerade in der liberalen Presse über Kommissions- berathungen mit peinliher Sorgfalt referirt. Es liegt eben Methode in der Art, wie die Intereßen der größten Ermer: bsgruppe des Staates von Seiten des Mancbester!hums bintangesett. oder sagen wir besser, geshädigt werden. Wir find durch die Berufsstatistik jeßt in tie Lage gefeßt, ein unumstößlibes Urtheil darüber fällen zu kônnen, daß zwei Drittheile der ganzen Bevölkerung dem landwirtbschaftliben Gewerbe angehören. Wenn also derjenige Stand, der die Basis unseres Staatswesens bildet, dur eine solbe Steuerbelaftung geradezu dem Ruin zugeführt wird, so muß si sehr bald zeigen, daß das ganze Staatswesen darunter leidet. Die Marchesterpartei ignorirt die Klagen des Grundbesißes und der Land- wirthschaft fonstant und mit Hartnäckigkeit. Äber auch dieses System des Todtsweigens wird auf die Dauer keinen Erfolg haben. Die Mißstände werden allgemeiner bekannt werden und der gesunde Säinn unseres Volkes wird gar nicht umhin können, das \chreiende Unret zu erkennen, welchbes der Landwirthscaft gescbieht und welches zu befeitigen heiligfte Pflibt aller Derer is, welchen die Erhaltung des Staatswesens ernstlic am Herzen liegt.

Der „Berliner. Aktionär“ screibt:

i; Das von Preußen gegebene gute Beispiel findet immer weitere Nachfolge. Auch in den Ver. Staaten von Nord-Amerika ist nun- mehr die Frage angeregt, ob es nit zweckmäßig sei, daß der Staat das ganze Eisenbahn- und Telegraphenwesen übernehme. Noch vor wenigen Jahren war die Stimmung im amerikanischen Volke ganz entschieden gegen Staats-Eisenbahnen und Staats- Telegraphen; in jüngster Zeit hat sich dics aber sehr geändert, wenn auch vielleicht ncch Jahre vergehen werden, bevor tie Frage von der Uecber- nahme der Eisenbahnen dur die Union eine brennende wird. . ... Hinsichtlih der Eifenbahnen liegen dem jetzioen Kongresse bereits verschiedene Geseßesvorschläge vor, welche die Einsetzung einer natio- nalen Cifenbahnkommission (National Railroad Commission) empfehlen, die dem Ministerium des Janern untergeordnet sein soll. Die Hauptaufgabe der Kommission soll darin bestehen, den Binnenhandel zu fördern und sämmtliche Eisenbahnen, welche die Einzelstaaten und Territorien de- Union unter cinander oder aub mit dem Auslande, ¿. B. Mexico, verbinden, bis zu cinem gewissen Grade zu beauf- fichtigen.

_ Amtsblatt des Reichs-Postamts. Nr. 10. Inhalt: Verfügungen : vom 22, Februar 1884. Ablieferung der älteren Reichs- Kassensheine; Eröffnung der Eisenbahnstrecke Creuzthal- Hilchenbach. i:

Statistische Nachrichten.

Im Monat Februar 1884 wurden bei der Allgemei Unfall-Versiherungs-Bank in Ota 17 ? Todesfälle, 4 lebenégefährlihe Verleßungen, 6 Unfälle, die ihrer Natur nach eine gänzliche oder theilweise Invalidität erwarten lassen, und 1130 Unfälle von vorautésichtlid nur vorübergehender Crwerbsunfähigkeit der Ver- leßten, zusammen 1157 Unfälle angemeldet.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Von der „Geschichte der deutscben Lit 4

j; er „G ) Tiléraltur*, von Wilhel mScerer, ist soeben, kurz nah Veröffentlichung der ersten con cine zweite Ausgabe erschienen (Berlin, Weidmannsce

Buchhandlung 1884, 814 S. groß 8%, Preis i

F l! S geb, 10 A). Wir haben das Werk s\ch{on wäßrend seines ersten Cin durch Besprechung der cinzelnîân Lieferungen gewürdigt und Wen her no0 anmal af dasfele ha Die Ver-

fasser entwickelt die Geschibte der deutschen Literatur von ibre i- hen Wurzeln an bis zu Göthe's Tode, nicht in leh So a10- phien und Proben von Dichtungen, sondern die Literatur stets im Zusammenha: ge mit ihrer Zeit erfassend, so daß sich das Werk gleichzeitig als die Geschichte der geistigen Entwicklung des deutschen Volks darstellt. Nur eine Autorität, wie Professor W. Schcrer, ist im Stande, den gewaltigen Stoff, dessen Bearbei- tung über cin Jahrzehnt erfordert hat, zu beherrschen und zu grup- piren, dann aber au |0 gemeinverständlib und ansprechend wieder- zugeben, daß das Werk gleichzeitig eine jeden gebildeten Laien fesselnde Lektüre bildet. Dazu trägt die Eintheilung des Buchs viel bei, die alle nothwendigen gelehrten kritischen und bibliographischen Zuthaten aus dem Text in einen besonderen Anhang verwiesen hat. Eine werthwolle Zugabe sind die Annalen: eine chronologische Aufzählung aller deutschen literarischen Erscheinungen und der damit in Verbin- dung stehenden geschichtlichen Daten von Tacitus an bis zum Jahre iee E e den praktischen Gebrauh. S erers

ehört in jeder Beziehung zu den her - E der deutschen O d hervorragendsten Erscheinun __— Don dém von uns wiederholt empfohlenen Werk: î - seßgebung des Deutschen Reiches von der Gr N Norddeutschen Bundes bis auf die Gegenwart“, mit Erläuterungen und Registern herausgegeben von B. Gaupp, Geh. Regierungs- Rath, A. Hellweg, Landrichter, R. Ko, Kaiserl, Geh. Ober- Finanz- Rath, W. Neubauer, Ober-Landesgerichts-Rath, W. L. Solms, Ober- Corps- Auditeur, N. Sydow, Ober-Postrath, W. Turnau, Gaitiees gerihts-Rath, F. BVierhaus, Landrichter (Verlag von F, Guttentag (D, Collin) in Berlin und Leipzig) erschien soeben die zehnte Liefe- rung. Tiese Lieferung enthält u. A. folgende größereu Geseze: Gese über das Postwesen nebsi den Anlagen: 1) Posftord- nung vom 8, März 1879 (aus dem Centralblatt abgedruckt), mit den in Folge der Bekanntmachungen des Reichskanzlers eingetretenen Aenderungen und Zusäßen, welche durch besondere Schrift kenntlich gemacht sind, 2) liebereinkommen mit der bayerischen und mit der württembergischen Postverwaltung; Geseß über das Posttaxwesen nebst sämmtlichen , Abänderungen; die Uebereinkünfte zu dem Friedensvertrage mit Fransreih vom 12. Oktober 1871 und 11. Dezember 1871; Gesetz, betreffend die St. Gotthard-Eisenbahn nebst der Uebereinkunft zwischen Jtalien und der Schweiz und den durch den Nachtragsvertrag vom 12. März 1878 bedingten Abân- derungen; Gese, betreffend die Ausprägung von Reich8goldmünzen nebst dem dazu gehörigen Kaiserlihen Erlaß vom 22. Februar 1875 und den Ausführungs8bestimmungen des Bundesraths ; Aus!ieferungs- vertrag mit Italien, ergänzt dur das zur Ausführung des Vertrages zwiscben Deutschland, Italien und der S&weiz getroffene Abkommen welches, aus dem Tentralblatt übernommen ist; Gesetz, betreffend die Beschränkungen des Grundeigenthums in der Umgebung von Festun- N 0 Sts mae g eihs-Rayonkommission zur Hand-

ese eseßes, welche Instrukti i i

dfentlidt L ege ltRe Instruktion bisher noch nirgends ver-

Gewerbe und Handel.

_ Vom Berliner Pfandbrief- Insti i

Februar 1884 407 700 A6 34 9/oige, 17 S IA n 4 a 308 00A 43 °/oige und 9 317 700 M 5 °/cige, zusammen 71 663 400 # Pfand- briefe ausgegeben, wovon noch 407 700 A 31 %ige, 17281 200 M 4 %ige, 35 157 000 45 %%ige und 6 628 200 5 0/ige zusammen 59 474 100 é Pfandbriefe verzinslich sind, Es sind zugesichert,

der nos u Buriden 601 AO H, im Laufe des Monats Fe-

ruar angemeldet 2 Grundftücke mit cinem 8s

wertke van pA 925 M G E (o ei den Abrechnungsstellen der ReiGsbank sind im Sande cr. 930 094 800 M (Januar cr. 930 707 700 4) E orden.

Nab dem Geschäftsberit des Aktien-Bauvereins Unter den Linden pro 1883 betragen die Miethseinnahmen 127 849 MÆ, dagegen erforderten: die Hypothekenzinsen 88 610 M, Notariatsgebühren und Gerichtskosten 355 #6, allgemeine Unkosten 3928 H, Grundstückunkosten 14 705 4, Reparaturen 3591 A und Zinsenausgaben 2621 Æ, so daß pro 1883 ein Gewinn von 14 038 M4 verblieb, durch welchen si die Unterbilanz vom Jahre 1882 von 1679 792 auf 1 665 754 berabmindert.

u 4 pa oe u bier Lars Ther réichisSen ilber-Coupons-ift auf 168 M 75 ür 100 Fl. öf ihis Ge ero worden. 81 E

Nürnbera, 1. März. (Hopfenmarktberiht von Leopold Held.) Der Verkehr am Markt war in der zweiten Wochenhälfte ein ret reger. Es wurden Donnerstag ca. 200, Freitag 140 und heute an 200 Ballen verkauft. Der Preisstand ist im Allgemeinen unverändert, die Stimmung aber eine angenehmere. Der Lager- bestand des Marktes ist in Bezug auf Quantität und Qualität ziem- lih reduzirt, da die Zufuhrcn fortgeseßt wesentlich hinter den Um- säßen zurübleiben. Gesucht und gekauft werden vornchmlih Mittel- qualitäten in ter Preislage von 168—174 Æ und geringe Hopfen. Die Notirungen lauten: Württemberger prima 180—185 #6, do. mittel 165 —175 M; Hallertauer prima 180—185 #4, do. mittel 165—175 M; Polen prima 189 Æ, do. mittel 165—170 4; El- säfser prima 172—175 M, do. mittel 165—188 4; Gebirashovpfen 170—180 (6; Marktwaare 165—170 4; Aischaründer 165—175 M

Pest, 2. März. (W. T. B.) Der Direktionsrath der unga- rischen Kreditbank beantragt, außer der Auszahlung einer Divi- dende von 19 Fl. per Aktie, die Dotirung des Reservefonds mit 99 647 Fl. und den Uebertrag von 17 214 Fl. auf das neué Konto. Die Gewinne aus den Konsortialgeschäften find, insoweit dieselben p 31. Dezember 1883 abgerechnet waren, in das Erträgniß ein- ezogen.

Pest, 3. März. (W. T. B.) Die Dividende der Unga- rishen Hypothekenbank für 1883 beträgt für die volleinge- zahlten Aktien 264 Fr., für die Jaterimss{eine 13x Fr.

LOUdoN, 1, März, (W. T. B.) Bei der gestrigen Woll- au D on D Bre fs unverändert.

[ Jasgow, 1. März. (W. T. B.) Die Vorräthe von Roheisen in den Stores belaufen sich auf 593 200 Tod. gegen 592 000 Tons im vorigen Jahre. Zahl der im Betriebe befindlichen Hochöfen 97 gegen 112 im vorigen Jahre.

Washington, 1. März. (W. T. B.) Die Schuld der Vereinigten Staaten hat im Monat Februar um 2580 009 Dollars abgenommen. Im Staats\chatze befanden sich Ende Februar

396 290 009 Dollars.

n s M ore tuatten,

Hamburg, 2. i W. L. B) Dee ostdampfer Iean D der Hamburg-Amerikaniscben Vaneamyler Aktiengesell} chaft ift heute früh 4 Uhr, von New-York kommend, in Plymouth eingetroffen.

Berlin, 3. März 1884.

Die Berliner Stadtmission feierte gestern Abend in der bis auf den leßten Platz gefüllten Dreifaltigkeitskirche ihr diesjähriges Jabresfeft. , N'cktem Superintendent Dryander im Anschluß an 2. Cor. 6 die Festpredigt gehalten hatte, betrat der Vorsitzende der Berliner Stadtmission, Hosprediger Stöcker, die Kanzel zur Erstattung des Jahreéberichts. Die Cinnahmen haben sich bedeutend gegen die desVor- jahres gehoben ; sie betrugen 188265000 M und stiegen 1883 auf 95000 4; 25 000 brate allein die bewilligte Landcskollekte. Die Beiträge aus Berlin selbst haben si von 17 000 auf 25 000 M4 vermehrt. Mit den Einnahmen haben nun freilich aub die Ausgaben zu- genommen ; diese beliefen sich auf 92000 M gegen 75000 M im Vorjahre. Was die Thätigkeit der Stadtmission anlangt, so hat h das Gebiet de! selben allmählih mehr und mehr verschoben. Als die Stadtmission vor 19 Jahren in ihrer neuen Form ins Leben gerufen wurde, sollte sie dem geistliben Amt in Berlin als ein Helfer zur Seite slehen, sollte für den Bau der Kirche Pionierdienste thun, indem sie die der Kirche Ent- fremdeten persönlich aufsuchie, um sie ihr wicder zuzuführen. An Stelle dieses persönlichen Aufsuchens is nunmehr allmälich der Zus fammenschluß der bereits gewonnenen Kräfte getceten. Die Zahl der Besuche ist in Folge dissen von 61 000 im Vorjahre auf 57 000 her- unter gegangen, der Werth und der Erfolg dieser Besuche hat si aber wesentlich gehoben. Die Arbeit ist fester organisict, ist ziel- lewußter geworden. Die Erfolge sind au äußerlich zu Tage getreten. Von 100 Getrauten haben im Vorjahre schon 90 wieder den Segen der Kirche erhalten, 98 "/a der geborenen Kinder gegen nur 45 9% im Jahre vorher haben die Taufe empfangen. In Bezug auf die Taufzahl steht in Folge dessen Berlin, das sonst die leßte Stelle einnahm schon wieder vielen Provinzialstädten veran, in Bezug auf die Trau- zahlen hat es wenigstens Magdeburg und Stettin überflügelt. Ein gut Theil dieses Erfolges ist auch der Stadtmission zuzu- schreiben. Die Pflege der Gefangenen hat im letten Jahr 13000 # erfordert. Man hat den Entlassenen ‘na- mentlich die Arbeitsfreudigkeit wieder zu verschaffen gesucht. Im Durchschnitt konnten durch die Mission felbst 60 —70 Entlassene beschäftigt werden. Auch in der Armenpflege hat die Mission mit Erfolg gewirkt ; mit dem lügnerisben, unvers{ämten Bettel, wie er sich früher hier geltend machte, ift entschieden aufaeräumt worden. An Predigten hat die Mission im letzten Jahre 160 000 vertheilt. Von 609 it der Bedarf pro Sonntag auf 25000 an- gewacsen ; 12000 davon bleiben in Berlin. Für diesen Zweig der Thâtigkeit is als neue Institution das Drufscriften- bureau ins Leben getreten. Wohl das bedeutendste Ereigniß des Jahres _ ist jedoch der Erwerb und der Ausbau des Stadtmissionshauses, für das neben den 95000 4 Einnahnie noch extra 48009 M aufgebract sind. Als neueste Arbeit ist die an den Gefallenen zu erwähnen. Die Mission hat bereits eine Zufluchte- stätte für gefallene Mädchen begründet, will aber dieses Gebiet der Thätigkeit noch wesentlich. erweitern. Die Männer-, Jünglings- und N O die So ulen und die 1 ersreuitch wetter entwickelt. So hat die Stadtmissi it i 26 Missionaren (in London giebt es deren 460) eine o R A hinter si: der kirliche Sinn in Berlin ist wieder lebendiger e Wesen fd Zrunksuht, Selbstmord und Unzucht noch immer

In der zwanglosen Sitkung des Vereins für Deut Kunstgewerbe, am verflossenen Mittwoch, E ad Le Architekt Wallé über den Anschluß des Vereins an den im Septem- ber v. J. zu München provisorisch konstituirten Verband deutscer Kunstgewerbe-Vereine, , Dem Antrage des Referenten gemäß beschloß die Versammlung einstimmig den Eintritt in den Verband und die Entsendung zweier Deputirten zu dem im März d, J. tattfindenden Delegirtentage. Sodann hielt Hr. Maler Bochenek einen Vortrag über systematisches Zeichnen. Redner ging davon aus, daß alles Zeichnen sich auf verschiedene Anschauurgsweisen zurückführen [äßt Die ältesten Völker hielten an der proportionellen Grund- lage fest und trafen darin das Richtige: Die Ver- bältnißbetiimmung bildet die erste Aufgabe des Zeich- ners, sie erleichtert die bildlihe Darstellung uno erfordert weit weniger Zeit, als wenn man von den Richtungen oder Linien aus- geht. Die großen Meister des Cinque cento bildeten ein System der auf Verhältnisse gegründeten Zeichcnkunfst au?, welches als Ur-

Bibclstunden haben -

sache der klaren Formengebung des Mittelalters anzuseben ist. Die Sopizeit hat dicses Syftem verflacht; erft die deutschen Aastice diefes ahrhunderts, vor Allen Cornelius, haben es wieder zur Geltung gebracht, im Gegensaß zu der mehr französishen, haup!säblih auf Effekt berechneten Manier, das Hauptgewicht auf Licht und Schatten zu legen. Redner illustrirte seine interessanten Ausführungen durch Skizzen an den Tafeln und durch Vorlegung von Zeichnungen.

Hr. Ed. Puls hatte eine Anzahl Proben des Toberent\chen Guß- verfahrens ausgestellt, welches darin bestebt, daß frische Pflanzen mit flüssigem Thon umgofsen werden; nachþ dem Erhärten des letzteren seßt man die Masse einer ftarken Hiße aus, so daß die Pflanze völlig verzehrt wird und gießt nun flüssiges Metall in die dadur) entstandene Ferm. _Ueber die Verwendbarkeit folwer Naturgüsse fand eine längere

isfussion statt, in deren Verlauf Hr. Dr. Pabst hervorhob, daß man bereits um 1600 derartige Naturatgüsse gefertigt habe, jedo nur in Cdelmetall. Hr. Glasermeister Wihmann zeigte eine Anzahl von ihm auêgeführter Glasmalereien nach Mustern des 16. Jahr- bunderts vor, welbe sih besonders dur den \{önen Ton des mit dem Pinsel aufgetragenen Roth auszeihneten. Hr. A. König legte eine Anzahl Muster von Aluminium-Dekoration auf Nietall vor, aus- geführt von Hrn. Dr. Gehring in Landshut. j

Cin Preisauss\chreiben, das von dem Kunstgewerbe- Verein zu Halle a. S. erlassen wird, fordert zur Bivtéiiiite von S@lafzimmer-Einrichtungen im Verkaufspreise von 250 6 auf. Der Konkurrenz, die der Vercin damit eröffnet, liegt dieselbe Tendenz zu Grunde wie der vor etwa Jahresfrift von ibm veranttalteten, seinerzeit in Nr. 49 des „R.-Anz.* v. v. J. besproche- nen, die eine vollständige Ausftattung eines Wohnzimmers zum Preise von 350 M. verlangte und eine überrashend lebhafte Be- theiligung, daneben aber au von anderer Seite entschiedenen Wider- spruch fand. Ins Auge gefaßt ist das Betürfniß der einfachsten bürgerlichen Verhältnisse, dem mit möglickft geringem Kostenaufwand durch Herstellung trotzdem _ftilgerechter, in ihren Formen dem Zweck und dem Material entsprechender Ausftattungsstücke von harmonisher Gesammtwirkung in Form und Farbe genügt werden foll. Als Material der Ausführung \@reibt das Programm der Konkurrenz Kiefern- oder Fid&tenholz vor, bei welbem von cinem deckenden Ueberzug mit Oelfarbe abzusehen ist; als zulässige Mittel der Dekoration werden ausgegründete Ornamente, farbige Linien und Kanten, Flacornamente 2c. bezeichnet, während Scbnitzerei vermieden oder doch nur in bescheidenster Weise verwendet werden foll. Die Konkurrenzarbeiten sind bis zum 15. April d. J. bei dem Vorstand des Kunstgewerbevereins anzumelden. Die Ausstellung findet vom 15. Mai bis 3, Juni im großen Saal der Bürgerschule an der neuen Promenade in Kojen statt, die der Verein zur Verfügung stellt. Die innere Herrichtung derselben nebs der Aufstellung der Derover Pat bis Um 14, Mat U exfolgen. Neben den _Ausëstellern _\find die an Entwurf und Ausführung selbständig Betheiligten namhaft zu machen, Für die vier besten Löjungen sind vier Preise von 200, 150, 100 und 50 A aus- geseßt, deren Gesammtbetrag indeß Seitens der Preisrichter erfor- derliden Falls au in anderer Abstufung vertheilt werden darf. Vie Jury besteht aus vier Architekten (Stadt-Baurath Lohausfen und Baumeister Keferstein in Halle, Aeerlein in Leipzig und Ihne in Berlin), zwei Möbeltishlern (Schönbrodt in Halle und Schalk in U uui Ie auf di ag Gebiet thätigen, bei der vor- jährigen K nz hervorragend betheiligten Bildb i in Magdeburg und Schneider in Leivua). S ae

Die Bühne für die Aufführung von Hans Herri

hne | luf î Oerrigs Lut - Festspiel im Stadtmissionshause ist Pa véllendet Diefelke \ch{ließt sich im Allgemeinen dem Wormser Vorbild an, ist indessen in einem reichen aritektonischen Aufbau errihtet. Die Hinterbühne wird von einer Art Triumphbthor abgesch{lo}sen, dessen Bogen die An- fangszeilen des Lutherschen Kernliedes trägt. Das Ganze macht einen künstlerischen und vornehmen Eindruck. Die Entwürfe zu der Bühne rühren von dem hiesigen Baumeister Becher her. is

_ Loudon, L Minz (W. T. B) Gallen Abenb w in dem Gepäckraum des Bahnhofs von Su batte Sil Fee at Leder entdeckt, in welchem \ich eine Höllenmaschine

Aberdeen, 1. Mär;. (W. T B.) Auf der Ei i l n, 1, j. R, i b der Nähe von Forfa r (Schottland) stießen heute 3 v E rh G O E A i von Wagen ift vollsiändig Ub e Zahl der getödteten un verwunde \ aber Näheres noch nicht DeINANE E c,

__ Am Sonnabend boten sich im Hotel de Ro i Gäste dem musikliebenden Publikum N E dar, ole Seb cid durchaus beifälligen Aufnahme zu erfreuen hatten, Es war dies die Pianistin &crnande Henriques uxrd der Cellist Robert Henriques aus Kopenhagen, welchbe beide so angenehme tünstlerishe Leistungen gaben , _daß es keinen der Anwesenden gereuen mag, die Bekanntschaft dieses Künstlerpaares gemadt zu haben. Das Programm, welches von demselten aufgestellt war, erwies sich als ein sehr gewähltes und brachte unter den bekannten Namen „wie Bach, Beethoven, Rubinstein auch eine Etute von Aug. Winding, sowie drei von Hrn. Henriques selbst verfaßte Kom- positionen, betitelt Albumblatt, Humoreske und Mazurka, in welchen sich der Komponist als cin feinfühlender, mit seinem Jastrument und dessen Leistungsfähigkeit wohl vertrauter Künstler dokumentirt, und etnen guten Gesbmack verräth. Was das Spiel des Hrn. Henriques betrifft, so weist dasselbe cinen hohen Grad von Birtuosität und gute Durchbildung auf, man erkennt, daß der Spieler voll und qganz die Feinheiten, deren das Violoncello fähig ist, wiederzugeben, und dem Vortrag eine Wärme und Innigkeit des Tones zu geben vermag, wie man sie in der Behand- lung_ des gedachten Instruments geru wahrnimmt. Allerdings war der Strich zuweilen etwas rauh und beeinträchtigte die Reinbcit der Klangfarbe, doch machte si dieser kleine Mangel nur wenig bemerk- bar. Frl. Fernande Henriques wies auf dem Klavier eine Fertigkeit und Ucbung auf, welche derjenigen des Hrn. Henriques auf dem

Violoncello durcaus gleichzustellen ist, falls sie dieselb i noch übertrifft. Sie verbindet mit einer Mid eeltbetes Tebait

einen \{chönen Anschlag, und versteht es, dem Ton die jedesmali Färbung, Stärke oder Schwäche des Klanges zu geben, fo daß E Spiel die volle Anerkennung und den Beifall der Kunstverständigen finden muß, Das Conce:t, welches mit einem Zusammenspiel beider Instrumente mit der G moll-Sonate von Beethoven begann, {loß in gleicher Weise mit der D dur-Sonate (op. 18) von Rubinstein.

Zu dem gestrigen Concert der Fr. Amalie JoagGim f Krollshen Theater war der Andrang des Publikums cin fo großer, daß Hunderte umkehren mußten, welche keinen Einlaß fanden Der Vorverkauf der Billets für das nächste, am Sonnabend, den 8. März, stattfindende Concert ift schon jeßt cin so bedeutender, daß dieselben in Kurzem vergriffen seia werden. Fr, Joachim ift übrigens gebeten worden, bei dem „Niederrheinischen Musitfest“ welches vom 1. bis 3, Juni in Düsseldorf unter Leitung von Jo- On stattfindet, mitzuwirken, und hat diesen Antrag an-

en,

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (Kessel). Druck!: W. Elsner. Fünf Beilagen (eins{ließlich 2 Börsen-Beilagen).

Berlin:

(276)

Erste Beilage | zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 3. März 4,

„M 94.

Gonugounis Hercnle 7 000 Gougonnis Nicolas Fachiri Marie Galanou Yye - Georges Stamata 8 000 Emmanoilidis Ni-

Nicht ihes. Hanna Nicolas Berlin, 3. März. Die Jnternationale in Alexandrien hat ) die Zeit vom 1. bis 15. Februar d. J. ichniß der Entschädigungen, welche Wirren in Egypten im Fahre 1882 Ge- t worden sind, veröffentlicht.

8715 Caidemenos Manoli 8716 Costi Boulizaki 8717 Canbouraki Fran-

8627 Giannotti Ginseppe 3 8628 Giliotti Giacchino 8629 Giardiello Gio-

8630 Galatoli Cesare 8631 Ghelardi Oreste 8632 Lombardi Boccia

Preußen. Entschädigungs ein vierzehntes, umfassendes Verze den anläßlich der schädigten zuerkann

lautet wie folgt: : Commission des Indemnités Egyptiennes,

Liste officielle : des s0mmes allouées du 1 au 15 Feyrier 1884.

8484 Dernier No. de la liste précédente.

-Kommission Hag Asciur Abon

8718 Cassimati Nicolas Rejetée Héritiers Cachab

Ibrabim Gad Youssef Mikail Janarro Strati Ihahim el Ghul JToseph Johargi Khalil Mirmo

8719 Calogiro Démitri

8720 Chrissi Constantino Hannoun et

864? Libonati Giuseppina 250 3 500 Kiparissi Metaxa

8634 Mieli Enrico 8635 Mazsili Pietro 8636 Mazza Vandera

8637 Maestracci Vve Luisa née Rein-

8638 Pungitore Cathé-

8639 Pellegrini Antonio 8640 Quaratino Vin-

8641 Rodriguez Abramo 16 000 8642 Rossi Elia Bey 8643 Sani Luigi

8644 Scaramuzzi Maria 8645 Suares Salomone 8646 Sartori Giuseppe 8647 Schelini Guglielmo 8000 8648 Tilche B. et fils 8649 Vescia Michele 8650 Valle Giacomo 8651 Verità L. et Cie. 8652 Anagnosti Ulisse 8653 Centa Bernardo 8654 Carpeggiani Eufenio 1 000 8655 Croci Gerolamo 8656 Chercher Antonio 8657 Contafño Pietro 8658 Di Bello Ferdinando 700 8659 Donesana Carlo 8660 Cattaneo Genoveffa 8661 Giordani Maria 8662 Mascione Giovanni 8663 Pascotto Giovanni 55 000 8664 Rebecchi Cinirio 8665 Temelachi Giacomo 4000 8666 Tirinnanzi Ferdi-

8667 D’Amico Pietro 8668 Mendel Giacomo et Nadelman Selig 24 000 8669 Vivante Edmondo 8670 Esposîto Michele 8671 Laginudici Gaetano Rejetée

8721 Diamanti Jean 8722 Elias Stefano Mo-

gr 8723 Eftichia M. Aretis 8724 Fottini Vve Ge-

8725 Georges Taraboulsy 10 000 8726 Goudas Giovanni 8727 Hnssein Mahomed

Kakouratos Denis Konyoumitzelis Despina Vre

8554 Caritato B. et T. Konyoumitzelis Kontzonudi George J. 8 000

Louis Canaan Mohamed Awad

8555 Daragiki Georges 15 000 Loizidis Stylianos Rejetée Mavrogeorgis

lidis Jean 8485 Apostolidis 8556 Elias Georges et

8486 Andréon Jean 487 ogs Dometr Mohamed Aly Mayvroleon Mannel VYye Demetri 8488 Apostolo Georges 8489 Condarato Georges A.

8490 Cara Cannelli

8728 Hassanein Yonssef 2 200 8729 Yacoub El Chaieb et Melhem El Kassis 1 500 8730 Yacoub Def 8731 Tbrahim El Zend 8732 Youssef El Anadoli et Petroyanni Petsa 8 000 8733 Ibrabim Daoud

8734 Yacoub Gheulian

8735 Youssef Saliba et Mohamed Halil

8736 Khalil Efram Hèri-

8737 Kelada Antoine 8738 Karmazn Irene 8739 Mohamed Hussein 8740 Marcos AÁrtinian 8741 Mohamed Ibrahim Cafaghi et Cons, 8742 Motnamed Mohamed

8743 Moustapha Ibrahim El Haonuit

8744 Missereo Maria

8745 Missereo Soffronia 3 000

8746 Missereo Succession 4 000

8747 Mohamed Doudar

8748 Moufareg Elias

8557 Fonaris Michel 8558 Ganni Elias 8559 Goutti Ulysse 8560 Krassa Nicolas 8561 Loumo Panajotta Vye Constantin 20 000 8562 Loumo Marigò 8563 Loumo Georges 8564 Loumo Cathérine 8565 Loumo André 8566 Loumo Athina 8567 Manolopoulo frères 8568 Candounia Aspasíe Vye Nikita 8569 Candounia N, -

Mikali Elias Megalidis et Cie. Héritiers de Nicolaou

Manoli D. Sotiri Mohamed Salem Mohbamed Aly El

Monustapha Salem

Moustapha Mouktar Petrocokinou Hélène 7 000

Panagopoulo Julie Paleologos Miltiade 1 Perraki Philippe Papathanass8oponulo Constantin Joannidis Hélène

491 Cassimatis D. E 1 000 8902 Magar Dosse S Nasralla Attalla et Naïef Orfali Nichan Takorian et Yacoub Gargour 1509 Nicola Nicolaïdis Naoum Naggiar Nasralla Áttalla Palogianidis Gio-

8492 Constantinidis

8493 Coronéo Nicolas 8494 Coronéo Georges 8495 Callergi Caterina

S SSSEE

$496 Calamida Xanthé Ga dceialis Odi Vye Nicolas

8497 Calamida Fottini de feu Nicolas

8498 Calamida Hélène

8570 Candounia Cathé- Rizoponlos Con-

Simato RasÌï

8571 Candounia Ulysse 8572 Candounia Christine 2 000 8573 Candounia Marika 2000 8574 Candounia Con-

Raïs Stavro Sofia Rospeeni Catherine et F. Giuseppe Refahi Abou Eid

Scopelitis Miche! Simatos Georges Stavriano Haggi

8499 Clementi Marie Vye 10 000 8500 Christodulo Mar-

hérite Vve J. Alidiifo 8575 Candounia Georges 2000

8576 Candounia Philippe 2 000

8577 Naccos C. Poulia Demoiselle

8578 Parissidis Deme-

Selim el Hag

Semean Barakat Scouffos Demetrius 1 800

8914 Vafiadaki Antoine 24000 8915 Vlacopoulos

Christodoulo De- Christodoulo De- Christodoulo De- :

Samonuele Silaoni Sceda Vye Franco 8000

Selim Abou Char Selim et Rachid

8579 Papadopoulo 8916 Vronta Georges D. 35 000

8917 Vlandi Caralambo 80 000 8918 Vranas Trifon 8919 Xantippi Nicolas 8920 Zigada C. Georges 8 000 8921 Zananiri Jean 8922 Basiliadis frères 8923 Ecónomo D. et (&. 8924 Christon Georges 8925 Gerasimo Dimitri 8926 Basiliadis Stephan

et Xenophon 8927 Zȟropoulo Jean

8749 Mardik Wartalian Rejetée

Demetriou Con- 8750 Mohamed Gaber El

8580 Pahoundaki À Em- Economidis G. Teloni Emmannuele 3 000 Taraboulsi Selim et

500 8581 Papadopoulo Ánge- 4 000 8751 Moustapha Capitan

8506 Katacouzino Cara- 8672 Balmas Alessandro 1 500

8673 Bank of Egypt $674 Consat Elena 8675 Faruggia Raffaele 8676 Rerecich Alfred 8677 Zarb Gisvanni An-

8678 Relly C. P. 8679 Riso M. Levi et fils 40000 8680 Tonna C. W. et

Aly Hassan el

8582 Pantazi Haggi Jean

et Axelos Peme- üctberruh, 09

8583 Rovithi et ran

8752 -atali Sophie

8753" Aasli Bent Ahmed El Hamronuni

8754 Om Youssef El Dal-

Terzakis Emmanuel 400 Ulalia Fronti

Ester el Futssi Marie Vve. Cristo-

8507 Katacouzino Vve Sevastoula 8508 Katacouzino Spiro

8509 Kiriacon Vve Ni- P / 8584 Sfinga Apostolo

8585 Simocoura Ánézoula 600 8586 Stroumbos Théodore 1 000 8587 Stavrou Nicolas 8588 Spathari Alexandre 1000 8289 Criticos V ve Cathé- :

8755 Provan Demetrius 8756 Papadaki N. 8.

8757 Ramadan Sonleiman 1 500 8758 Raphael Maksond 8759 Risgalla

8760 Sabetaï A. et Cie. 15 000 8761 Suki Dimitri 8762 Sabbag Jeanne 8763 Suzanne Hathout 8764 Selim Mizrahi 8765 Souka Anna 8766 Selim Assìi

8767 Stefano Roppa 8768 Xenudaki Giovanni 15090 3769 Fadlalla Sciagouri Rejetée

8510 Levi Mattati 0 Levi Mattatia Steta Vve. Mena

$998 Afendakis Anastasíe

8511 Mikailidis N. Vve 3 Joussef Joussef Rejeteé

8929 Arfara Constantin 8930 Babali Astradini Vye Michel 8931 Babali M. Cyriaco 8932 Babali M. Comostiò 8933 Babali M. Marigo 8934 Babali M. Sevasti 8935 Babali M. Nicolas 8936 Babali M. Demetrinus 8937 Constantinou gct

8512 Mikalakio Agapito Diaco Dame’ 8513 Mikalakio Donukizsa z

Gherghes Boutros

Hadad Vve Elias Hadad César Hadad Mlle Soeur

8590 Condou Marigò 8591 Zervos Evangeli 8592 Dessé Georges et

Succession Iss8a Houri5 000 Soliman Houri Elmas sa femme 5 000 Gamil Houri mineur de Is8a Hassìib Houri fls mineur de Is8a Asma Vve,

8514 Mnstakiou Michel Vve Hélène 8515 Mustackiou Marigò 2 000 8516 Nicolopoulo frères 10 000 8517 Nikiforo André Vve Marie 8518 Nikiforo Hélène 8519 Nikiforo Sophie 8520 Nikiforo Calliope 8521 Nikiforo Jean 8522 Nikiforo Francois 8523 Neré Demetre 8524 Pappadachi Demet1i M, 8525 Pantazi Elie 8526 Payvlides et Pappa-

8593 Tambacopoulo 8684 Hadad Elias Suc-

8594 Ángotta Orsola 8685 Lecron Alexandre 8595 Bayvastro Francesco 2000 8596 Burnier Francesco 8597 Bozzetti Coriolano 8598 Bartolozzi Ferrnccio 500 8599 Bicci Giuseppe 8600 Bertuccini Antonio 3 000 8601 Bertini Ranieri 8602 Canti Battista 8603 Cioccato Antonio (héritiers) 8604 Ciangi Raffaela 8605 Cirri Enrico 8606 Capezzuto Sal-

4

8686 Lecron Auguste 8687 Lecron Louis

8688 Mabardi Joseph 8689 MohamedMonustapha 8690 Réligieuses fran-

8938 Crocas Nicolas

Assouador Jacoub : 8939 Carayanni Dilkenio

Carabet Matios Said Aly & Hadji

pi pi 3 S J

8770 Habib El Kass8aa 25 000

8771 Ibrahim Sciagouri

8772 Gargoura Kachami 1 500

8773 Servi Angelo

8774 Apostolo Yanni

8775 Ali Mansour

8776 Assad Wahlé et son frère Saïd

8777 Ciccolani P. et

8940 Carayanni Georges i

Kafr-Zayat Aly Asfar et Goulan

Erlanger M. H. 8941 Carayanni Sevasti

8942? Galanos Théodore 8943 Koutroulakis Demitri 500 8944 Kilitzi Rigopoulos

I i C0 D I V D LO I O O

a

Hasbi Hassan Mizare Mehdi Arabian Frères Hadji Ibrahim Alas-

Vye Khalifa 8693 Gil de Ulibari 8694 Aly Monustapha El

Bg 8695 Ahmed

6 8696 Abdel Kader Kadri 1 200 8697 AntoineStéphanou Rejetée

S S22S282888

8945 Marigo D.Miehalakiou Vye Spiro Clado 4000 8946 Fille mineure de Spiro Clado 8947 Mola Marigo 8948 Marigo Vve bra

A S

8527 Paphiti Christo 8528 Papajean Georges Vye Sophie Hadgi 8 8529 Sigalla Efstatio 8530 Sopassaki Zacharie 24 000 8531 Stavraki Nicolas 8532 Stavraki Nicolas 8533 Stavraki Melpo-

8778 Antoun Nasser

8607 Carnazza Giuseppe 2 500 8779 Angelico Giorgi

8608 Cimino Giovanni 8609 Calyi Ulisse 8610 Cittadini Se-

S S

Dervichian Haggi Hassan

Vadji Daond Aftalla Héléne Vye. z

8867 Aifandi Vye, Jean Barbares80 Théo-

8780 Abdel Halim 8781 Abdel Kardous

3698 Aspasia 8782 Antonio Kabbas et

8699 Archimandritis g 8700 Aniss8a bent Chekh

i 8701 Abdel Wahab Mo- hameá Hussein 8702 Ahmed Effendi Mou-

8703 A Rahman et

Mohamed Aly 8704 Abram Gaddol 8705 Atalla

Vye Mansour

8706 Attalla

(succession) 8707 Abdel Halek Halil 3500 8708 Abdalla El Darrat 10000 8709 Abrabam TJacoub

8710 Alferi Vve Cathé-

8949 Enfant mineur de Georges Elias

8950 Sirostouris André

8951 Assad Asfar et

8611 Costantino Fran-

io R

S888 S SSSSSSS S8 8

8612 Cuccurullo Michele 2 500

8534 Syario Jean 8613 Costanzo Maria

8535 Serapion S. et Georgiadis P,

8536 Varoutis Demetrio 1

8537 Valtico Demostène 3

8538 Zifcos Anastasie

8539 Zifcos Fanny

8540 Zer7os8 Georges

8541 Macaros Manoli Hadj

8542 Macarou Kyriacula Hadj Manoli

8543 Adamopoulo Hélène

8783 Antonio Spiracchi 8784 Bichara AÁtalla 8785 Botros El Gazal 8786 Boghoss Ohanessian 9 000 8787 Boulos Hanna Gibara 500 8788 Caltziachi Christo-

8952 Barondî

8953 Fiton J. aîné et J. Nouvialle

8954 Mawas Selim

8955 Ronssel Joseph

8956 Solhaune Francis 250000

8957 Terrin Adolphe

O 09

8614 Della Torre Leone 5000 l 2 000 Barbaress80 Sotiri

8615 Dalli Ghino

8616 Dello Strologo Ales8andro

8617 Di Giorgio Giu-

Costopoulos Elias Canelopoulos Nicolos

8789 Cannello Annetta

8790 Catherine D, Gio- Codouris Jean

Crisgohoos Antoine 24000 Contorini Georges D. 3 000 Colcni Marie Pa-

SEPPC 8618 De Raffaelli Felice 8619 Fontaniva Domenico 800 8620 Fiore Alfons0 8621 Fenza Giuseppa

(pour Concetta

Palladino) 8622 Ferruzzi Ferdi-

U Ui O0 P D

8791 Cazanos Panajotti 8958 Carron 0.

8959 Dauphin Bey 8960 Fermonn Abraham 8961 Gemaiel Georges

8962 Michel Abraham

8792 Costa Dimitri 8793 Caralambo Tzoha 40 000 8794 Dimitri Zerby 8795 Hélène Athanassíiou do.

Cambanis Pierre Calymnios Nicolas Baxervanis Dame Constantinuia Diakakis Constantin 3 000 Demetriadis Nicolas 500 Costi Dimarelli Succession Dimarelli Jean Co- miano et Hélène J. Dimarelli Gougounis Marigo 8884 GongonunisCatherine

8544 Conuffndaki Jean 8545 Dessipris Jean

8546 Fondidis Nicolas 8547 Siméonidis Théodore 8 8548 Apocas Marie Dame 6 000 8549 Apocas Successíion 3 000 8550 Bolonachi Ulyss8e 10 000 8551 Bodonara Jean N. 8552 Cassimatis Jean

8553 Calomiri Demetri 100 000

D

8796 Filvar Gers0n

8623 Faraone Ginuseppe 8797 Faròs Chahin Raad Rejetée

8624 Fiore Alfons0

8625 Giancrïstiano 8963 Liskowsky Theodore é

8798 Francis Dimitri Án- O 8964 Agnati Luigi 8965 Aceto Giuseppe 8966 Aliquo Giuseppe 8967 Biachiara Andraous 1500 8968 Bärtolini Paolo

8626 Guarnacia Carmelo 8 500 8711 Assi Kezah et Mas-

die Nrn. 79, 95, 104, , 18, 32 40 de 1884

8799 Fortunata Habadi 8800 Farah Ibrahim

8712 André Coleos 8801 Girghis

8713 Basiîlia M. Vida 8714 Bandely Constandi

*) Wegen der früheren Verzeichnisse vergl. 112, 127, 139, 150, 168, 181 de 1883 und Nrn. 6 des „Reichs-Anzeigers ".