1904 / 288 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

offen lafsen. Die Bestimmungen nah $ 8 treten ja niht ohne weiteres ein, sondern es sind immer erst Polizeiverordnungen erforder- Tih, die mit Zustimmung der Verwaltungsorgane zu erlassen sind. Gewiß hätten au<h m-ine Freunde gegen die Fassung des $ 8 Bedenken, wir haben sie aber zurüd>treten lassen binter der Anerkennung des Um- standes, daß ja diese polizeilihen Anordnungen erst erlafsen werden müffen. Ich erkenne an, daß die Interessenten eine gewisse Sorge wegen dieses Gefeßes haben können, aber wenn wir einmal ein sol<hes Gesetz für die ganze Monarchie erlaffen, muß eire Einheitlichkeit in der anzea Behördenorganisation eintreten. Wie beim Hochwassergesetz für Schlefien, foll n im allgemeinen der Landrat Wasser- polizeibehöôrde werden. Ich bitte Sie, das Gesey niht in die Komwission zurü>zuverweisen, sondern es in der Kommissionéfafsung anzunehmen; ih bitte aber gleichzeitig die Regierung, diese ein- \shneidende Waffe niht bureaukratis< oder \{ematis< zu brauchen. Iedenfalls bedeutet dieses ep einen erbeblihen Fortschritt zur Regelung eines einheitlihen Wafjerrechts. (Schluß des Blattes.)

Statiftik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Die in der Berliner Musterkonfektion (Damenkonfektion) beschäftigten Schneider und Shneiderinnen beschlossen, der „Voss. Ztg.“ zufolge, in einer am Montag abgehaltenen, zahlrei besuchten Versammlung die Aufstellung folgender Forderungen: „Ab- schaffung der Stüd>löhne und Einführung von Zeitlohn (Wochenlohn); Verkürzung der Arbeitszeit auf vorläufig neun Stunden und Ecrich- tung von Betriebswerkstätten von den unmittelbaren Arbeitgebern unter Ausschaltung des Zwischenmeistersystems.*“

Die Lohnbewegung in der Taschenmesseriudustrie So- lingens (vergl. Nr. 276 d. Bl.), die, wie {on mehrfach berichtet, zu einem offenen Kampfe zwishen dem Taschenmesserfabrikantenverein und dem Reiderverein zu führen drohte, wird jeßt, wie die „Rh.- Westf. Ztg.“ mitteilt, auf friedlihem Wege beigelegt werden. In der am Montag abgehaltenen Generalversammlung des Reidervereins teilte der Vo1sißende mit, daß nah einem S<hreiben des Fabrikant:nvereins dieser sih bereit erklärt hat, einem Bedürfnis auf generelle Festseßung der Preise für bestebende Vor- und Teilarbeiten stets Nehnung zu tragen, da die Regelung der Preisfrage für diese Arbeiten sowobl im Interesse des Fabrikantenvereins wie des Reidervereins liege. Die Versammlung erklärte \si< mit diesem Beschluffe des Fabrikanten- vereins einverstanden. Es wurde eine Kommission gewählt, die mit dem Fabrikantenverein in der bestehenden Vergleichskammer Preise für die einzelnen NReidervorarbeiten, soweit sie in den Fabriken ausgeführt werden, festsetzen soll.

Bauwvesen.

Der unter dem Protektorat Seiner Königlichen Hobeit des Groß- herzogs von Hessen stehende Zentralverein für Errichtung billiger Wohnungen in Darmstadt \{rieb, wie „W. T. B.* meldet, einen Wettbewerb unter den Argitekten zur Erlangung mustergültiger Baupläne für Arbeiterwohn- bäusfer aus. Es find drei Preise von 1600, 609 und 400 M4

ausgeseßt. Land- uud Forftwirtschaft. Weizencinfuhr Marseilles. Nah den Wochenübersichten des in Marseille ersheinenden „Sémaphore“ hat die Weizeneinfuhr Marseilles auf dem Seewege betragen :

in der Zeit vom 30. Oktober bis zum 4. Novbr. d. I. 189 284 4z

DAVOi AUS Und «c B

in der Zeit vom 6. bis zum 11. November d. J. . . 188900 -, Db U End e E 4G

in der Zeit vom 13. bis zum 18. November d. J. . 480977 , Dao S D... L

in der Zeit vom 20. bis zum 25. November d. I. . 306473 , davon aus Rußland i R O

In den Marseiller Do>s und Entrepots befanden si< am 23. No-

vember d. F. 73740 dz.

Verkehrsanftalten.

München, 6. Dezember. (W. T. B.) Die europäische

sprehungen stattgefunden haben, eröffnet. - Es wurde beschlossen, die nächste Soul am 15. und 16. Juni in Lütti abzuhalten.

» Theater und Musik.

Schillertheater O. (Wallnertheater).

Ludwig Anzengrubers gemütvolles Volksftü> „Heim- g’funden“, das in Berlin an anderer Stätte vor einigen Jahren erfolgreihe Aufführungen erlebte, fand gestern mit feiner weihnaht- lien Feststimmung auch bei dem Publikum des Schillertheaters vollen Anklang. Das Stü> zeigt, wie manches andere Werk Anzengrubers, ein doppeltes Gesicht : die Vorgänge \vielen sih zum Teil in den leiht- lebigen Kreisen der gebildeten Welt Wiens, zum Teil in den unteren Volks\hi<ten ab. Meisterlich sind auch bier vor allem die Bilder aus dem Voiksleben gezeichnet: der Weihnahtêmarkt, das Heim der alten Frau Hammer, der Weihnachtsabend, an dem der „g’studierte“ ältere Sohn in der Stunde des Zufammenbrus seines bis dahin vers<hwenderis< ge- führten Lebens mit Weib und Kind zu seiner alten, einfahen Mutter „heimgefunden“* hat. Diese Szenen sind voll rührender Poesie und ur- wüdchsigen Humors und man gewann auch gestern die Menschen, die darin wirkten und schaften, wieder lieb, während die Schi>ksale der vornehmen Familie, die in ihrer. Gestaltung weit hinter den volkstümlichen Perfonen zurü>sfteht, troß ihrer Tragit nicht re<t das Herz der Zuschauer zu erwärmen vermo<hten. Die Aufführung konnte in hohem Grade befriedigen. Im Vordergrund stand Hzrr Bernhard Herrmann als Thomas Hammer, dem er die Treuherzigkeit, die rührende Herzenteinfalt und den gutmütigen Humor lieh, die das Wesen dieser Prachtgeftalt aus- machen. Herr Dapper fand \i< mit der minder dankbaren Aufgabe, den älteren Bruder, den verarmten Nehtsanwalt Dr. Hammer dar- zustellen, gut ab und gab ein treffendes Bild von dessen Niedergeshlagenbeit und Gedrü>ktheit; auch fand er für das Wiedersehen mit der Mutter und später mit der Frau und Tochter ergreifenden und überzeugenden Aus- dru>. Herr Rolan (Bureauvorsteher Fähnlein) ließ besonders in der ersten S;ene die Angst des alten, darbenden Mannes, der für seine lang- jährigen Ersparnisse zittert, wirksam hecvortreten. Die alte Frau Hammer spielte Frau Werner, wie es der Frau aus dem Volke ge- ziemt, {li<t im Wesen, ließ aber tre aller Derbheit den gefunden Menschenverstand und das warme Herz der Mutter klar er- fennen. Die heiratslustizge Witwe, Frau Xandl, wurde dur<h Fräulein Shumowsfa kräftig haratterisiert, und voll köstlichen Humors war Herr Patega, der auch als Regisseur vortreffliches geleistet haite, in der kleinea Rolle des phlegmatishen Austrägers Florian. Das Publikum zeihnete alle Mitwirkenden dur< lebhaften Beifall aus und würdizte au die wohlgelungenen Bühnenbilder, unter denen der Weihnachtêmarkt im Schnee den Preis verdient.

Im Königlichen Opernhause wird morgen, Donnerstag, „Cavalleria rusticana“ von P. Maécagni in Verbindung. mit dem Ballett „Coppelia“*, Musik von L. Delibes, in der bekannten Be- setzung der Hauptrollen gegeben.

Infolge vlößlih eingetretener Heiserkeit von Hermine Körner wurde im Nesidenztheater die jür heute angekündigte Erst- aufführung von „Herkulespillen* auf Sonpabend, den 10. d. M., verschoben. Die auëgegebenen Billette behalten ihre Gültigkeit oder werden bis morgen um 2 Uhr an der Theaterkafse zurü>genommen. Bon heute bis Freitag geht „Eine Hochzeitsnaht“ in Szene.

Im Nationaltheater wird der Tenorist Werner Alberti am Sonntag den Raoul in den „Huaenotten“ als Gast singen und fein S A Mittwoch, den 14. d. M., als Manrico im Troubadour" ortseßen.

Im Kleinen Theater findet morgen die Erstaufführung des Schauspiels „Die stillen Stuben“ von Sven Lange statt. Die Regie führt Max Martersteig. Die Vorstellung beginnt um 8 Uhr.

In dem morgen in der Kaiser Wilbelm-Gedächtniskirche, Abends von 6 bis 7 Uhr, stattfindenden nä&sten Orgelkonzert werden Fräulein Otti Hey (Sopran) und der Gesangverein „Har- monie“ (Dirigent: Richard Noeßler) mitwirken. Die Orgel spielt Professor Dr. H. Reimann. Zur Aufführung gelangen u. a.: Ultdeutshe Weihnachtsgesänge a. d. Geiftl, Lied von H. Reimann und zwei Orgelphantasien von Fr. Kiel. Karten zu 50 4 sind bei Bote u. Bo> und Abends an dem Haupteingang der Kirche zu haben. Morgen, Donnerstag, Abênds 77 Uhr, veranstaltet der Königliche Musikdirektor Bernhard Irrgang in der Heiligk reuzkirche das nächste Konzert unter Mitwirkurg der Damen Marie Bluhm (Sopran) und Lisa Goede>e (Alt) sowie des Herrn Paul Sager (Violine und Bratsche). Außer Advents- und Wzihnachtékompositionen kommen u. a. ¿wei Orgelsäße von Mar Reger zum Vortrag. Der

Fahbrplankonferenz wurde heute, na<hdem mehrtägige Vorbe-

N. (Friedri<hWilbelmstädtishesTheater.)

Eintritt ift frei.

Mannigfaltiges. Berlin, den 7. Dezember 1904. Der für heute angeseßt gewesene, Johannes Schlaf gewidmeie

Vortragsabend des Vereins für Kunft findet erst morgen, Abends 8 Uhr, im Architektenhause statt.

Der Deutsche Verein für praktishe Gesundheitsvflege

veranstaltet morgen, Abends 8 Uhr, im „Schwarzen Adler“ (Schöne- berg, Hauptstraße) eine öffentlihe Versammlung, in der Dr. K. Stre>er über Wohnungsnot bezw. Wohnungshygiene sprehen wird. Damen und Herren find willkommen. /

reitag, des Architektenhauses Versammlung, in der

Der Verein Frauenwohl - Berlin veranstaltet am Abeprs 8 Uhr, îm großen Saale (Wilhelmftraße 92) eine öffentliche Frau M. Pochhammer über den „Kampf der Frau um Gesundheit, Schönheit und praktishe Kleidung“ spre<{en wird. Dr. med. Agnes Ha>er wird die bygienishe Seite der Frage, der Maler Alfred Mobrbutter u. a. werden sie vom künstlerischen Standpunkt aus erörtern. - Einlaßkarten zu 50 S sind im Warenhaus

Wertheim und an der Abendkasse zu haben.

__Inse, 7. Dezember. Die im Kurischen Haff im Treibeis einges<hlossenen fünf Fisherboote (vergl. Nr. 287 d. Bl.) konnten bis heute vormittag no< nicht befreit werden, da der NRegierungsdampfer aus Memel wegen der Eisverbältnifse anscheinend niht zu den Booten gelangen kann. Man beabsichtigt heute von Inse aus einen Versu< zur Rettung zu machen; zur Zeit sind infolge Nebels die Boote vom Ufer aus nit zu sehen.

___ Crefeld, 7. Dezember. (W. T. B.) Gestern abend stürzte infolge Sturmes die Giebelmauer eines Neubaues an der Fischelner Straße ein. Die Steiumassen fielen in eine benachbarte Wirtschaft; eine Pußfrau wurde getötet, mehrere Personen wurden leiht verleßt.

Singen, 6. Dezember. (W. T. B.) Auf dem hiesigen Bahnhofe wurden drei Arbeiter, die an einer Weiche be- schäftigt waren und infolge des bercshenden Sturmes das Herans nahen des Zuges nicht bemerkt hatten, überfahren und getötet.

Mainz, 6. Dezember. (W. T. B.) Amtlih wird gemeldet: Heute bei Durchfahrt des Güterzuges 6230 dur< Station St. Goar, Mittags 1 Uhr, entgleisten vier Güterwagen in- folge Herab fallen s einer auf einem der Wagen verladenen \<weren eisernen Walze. Beide Gleise waren gesperrt. Personen wurden nicht verleßt. Der Personenverkehr wurde dur< Umsteigen der Reisenden an der Un'allstelle aufre<t erhalten. Um 54 Uhr war daë Gleis in der Richtung Bingerbrü>k— Koblenz wieder frei, sodaß Schnell- und Personenzüge bei eingleisigen“ Betriebe zwischen St. Goar und Oberwesel wieder dur<fahren konnten. Der zwel- aleifige Betrieb wird voraussihtli< bis Mitteraaht vom 6. zum 7. De:ember wieder aufgenommen.

Frankenthal, 6. Dezember. (W. T. B.) Dem „Franken- thaler Tageblatt“ zufolge erfolgte heute früh auf dem hiesigen Güter- bahnhofe ein Zusammenstoß, indem ein von Worms kommender Güterzug infolge fals<er Weichenstellung auf mehrere auf dem-

selben Gleise stehende Wagen fuhr. Der Lokomotiy- führer Tonnte no< rechtzeitig abspringen; der Heizer erlitt shwere Verleßungen. Die Maschine des Güterzuges sowie

12 Wagen fiad gänzli zertrümmert. Bei den sofort vorgenommenen Aufräumungsarbeiten verunglü>te ein junger Schlosser. Der Durh- gangsverkehr erleidet keine Unterbre<ung.

_ Breit, 7. Dezember. (W. T. B.) Während eines überau beftigen Südoststurms, der seit 24 Stunden an der Küste herrscht, find vier Arbeiter vershwunden, die am Kaibau be- [häftigt waren Man glaubt, daß sie von einer Sturzwelle erfaßt und ins Meer ges<leudert wurden.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

zum Deulschen Reichs

Erste Beilage

Amltsi<hes.

Deutsches Reich.

Uebersicht

der Ausprägungen von Reihsmünzen in den deuishen Münzstätten bis Ende November 1904.

anzeiger und Königlich Preußishen Staatsanzeiger.

Berlin, Mittwoch, den 7. Dezember

1904.

li ilbermüzen Ni>elmünzen Kupfermünzen 1) Im Monat November Goldmünzen Si ; Silbe 3 5 2 S _ n T z tervon au - ; ; ünfzig- ig- ig- - unf- wet- in- - Halb : - wei- Ein- Fünfzig Zwanzig wanzi ehn- inf- _Zwei- in-_ E E L Krónen N A mitte mitte markstüd>e | pfennigitüde vitániailide vfennigitide pfennigstüde | pfennigstüde | pfennigstüde | pfennigstüde G O d A l Al A A P E L ada M Aa A ld | 91 09° r. ce | -—- c Berlin 10646 640| 703080) | 11349 720| 200000] 1539004] 709993) [ “M M 2 4 3123700) 3061914 9977312 München . aa dis h s 1406 000] E M A F L Muldner Hütte S 260 010 —- 260 010 —__ 300 000 60 |— Le A Stuttgart = 500 000 500 090 994 088 beh v0 S T. E E R E 48 5 P aa Harnburg -— ries de vil 10M uan —— 36 : 30 3 18 C E | P ass Summe 1 10 646 640} 159515 310 12 159 950] 200 000} 3 886 0292| 1 00u9 993 E S P B 89 E 61 996 19 4 290/06 44 398 12 Vorher warengeprägt*)| 3 362 826 020/677 112 250/27 969 925|2742272280/202553735|216 141 410/225 973 282/_72 307 436|—| 35 717 922/80] b 005 860/80| 48 385 920 50| 23 785 558 75|_6 352 489 06| 10 263 537/82 L Gesamtausprägung . |3 373 472 660/678 625 56027 969 925127 54432230|/202753735|220 027 502|226 983 275] 72 307 436 35 717 922/80] 5 005 860/80] 48 474 980/90 23 847 914/90 6 399 (i 912 10 307 A i i | | 8 | N O i 13 070 920] 28 494 200/24 249 855 87 359 148 490 77 3531 . 892 726|— | 30 251 318/80] 4 463 816 60 224 324/30 25 597/15 2 039/76 1 462 92 5) Bleiben 3 360 401 7401650 131 360] 3 720 070 202666380]219 879 012/226 9095 922] 71 414 710| —| 5 466 604/—|__ 542 044 20] 48 250 656 209] 23 821 91775] _ 6 397 743 36] 10 306 473 02 4014 253 170 M 726 332 628,00 Æ 72614 618,15 16 704 216,38

*) Vergl. den „Reichsanzeiger“ vom 7. November 1904, Nr. 263.

Berlin, den 7. Dezember 1904.

Hauptbuchhalterei des Reichsshaßamts. Biester.

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Theater. Königliche Schauspiele. Donnerstag: Opern-

haus. 233. Vorstellung. Cavalleria rusticana.

Bauernehre.} Oper in 1 Aufzug von Pietro ascagni. Text nah dem gleihnamigen Volfks\stüd>

von G. Verga. Coppelia. Phauta|tishes Ballett in 2 Aufzügen und 3 Bildern von Ch. Nuitter und A. Saint-Leon. Musik von Leo Delibes. Choreo- graphische Einrichtung: Emil Graeb. Anfang 7 Uhr.

Neues Operntheater. 216. Vorstellung im Abonne- ment. 148. Billettreservesaß. Theodora. Drama in 4 Aufzügen (8 Bildern) von Victorien Sardou. Deutsch von Hermann von Löhner. Anfang 74 Uhr.

Freitag: Opernhaus. 234. Vorstellung. Die Meifterfinger von Nürnberg. Oper in 3 Akten von Nichard Wagner. Anfang 7 Uhr.

Neues Operntheater. 217. Vorstellung im Abonne- ment. 149. Billettreservesaß. Sonderabonnement B 33. Vorstellung. Gyges und scin Ring. Eine Tragödie in 5 Aufzügen von Friedri<h Hebbel. Anfang 73 Uhr. :

Deutsches Theater. Donnerstag, Abends 7EUhr : Zum ersten Male: Helden.

Freitag, Abends 7# Uhr: Helden. Sonnabend, Abends 73 Uhr: Maskerade.

Berliner Theater. Donnerstag : Ein Teufels- kerl. Anfang 7$ Uhr. reitag: Alt-DHeidelberg. Anfang 73 Uhr. onnabend, Nachmittags 3 Uhr: Die schöne Melufine. Abends 74 Uhr: Ein Teufelskerl. Sonntag: Gin Teufelskerl, Anfang 7x Ubr.

Lessingtheater. Donnerstag: Die Frau vom Meere. Anfang 73 Uhr.

Freitag: Traumulus.

Sonnabend: Zum ersten Male: Johannes Herkner. Schauspiel in 5 Akten von Ernît Nosmer.

Schillertheater. O. (Wallnertheater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Heimg'funden. Weihnachtskomödie in 6 Bildern von Ludwig Anzengruber.

Sreuag, Abends 8 Uhr: Heimg"funden.

onnabend, Abends 8 Uhr: Heimg*funden.

Donnerêtag, Abends 8 Uhr: Mutter Erde. Drama in 4 Aufzügen von Max Halbe.

Freitag, Abends 8 Uhr: Die Haubeulercze. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Tyxrannei der Tränen.

Theater des Westens. (Kantstraße 12. Bahn- hof Zoologischer Garten.) Donnerstag, Nachmittags 3 Uhr: Zu kleinen Preisen: Klasjikervorstellung. Maria Stuart. Abends 73 Uhr (11. Vorstellung im Donnerstags-Abonnement): Zar und Zimmer- mann.

Freitag (11. Vorstellung im Freitags-Abonnement) : Die Fledermaus, :

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu kleinen Preisen: Der Struwwelpeter. Abends 7} Uhr: Zum ersten Male: Don Cesar.

Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Zu halben Preisen :

Der Zigeunerbaron. Abends 74 Uhr: Don Cesar.

Nationaltheater. (Direktion: Hugo Beer. Weinbergësweg 12a—13b.) Donnerétag: Die

Hugenotten. Anfang 7F Uhr.

Freitag: Gastspiel von Wer ner. Die Millionen- braut.

Sonnabend: Gastspiel Prevosti. Fedora.

von Frances<ind

Neues Theater. Donnerstag: Die Morgen- röte.

Crerag: Die Kronprätendeuten. Anfang 7 Uhr.

Sonnabend: Die Morgenröte.

Lustspielhaus. (Friedrihstraße 236.) Donners- tag: Der Familientag. Freitag und folgende Tage: Der Familieutag.

Residenztheater. (Direktion: RichardAlexander.) Donnerstag : Eine Hochzeitsnacht. (Anatol Durosel : Richard Alexander.) Anfang 8 Uhr.

Freitag : Eine Hochzeitsnacht.

Sonnabend: Zum ersten Male: Herkulespillen, (Les dragées d’Hercule.) Swank in 3 Aftten von Paul Bilhaud und M. Hennequin. Deutsch von M. Schönau.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Nora.

Az“

Thgliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di- rektion: Kren u. SWönfeld.) Donnerstag, Abends Uhr: Bencfiz für den Kapellmeister Julius Einödshofer. Der Weiberkönig. Grose Aus- ftattungëposse mit Gesang und Tanz in 4 Akten von Iean Kren, Alfred S{önfeld und Leop. Ely. Musik von Julius Einödsbofer.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Kindervorstellung bei kleinen Preisen: Maox uud Moritz. (Jeder Erwachsene ein Kind frei.)

Sonntag, Nachmittags 34 Ubr: Charleys Taute.

Bentraltheater. Donnerêtag: Der Geueral- fonful. Operette in 3 Akten von Alex Landsberg und reo Stein. Musik von H. Reinhardt. Anfang 77 Ubr (F 4 ibe L

Freitag: Die Fledermaus. i

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr : Kindervorstellung zu halben Preisen (jedes Kind + Billett). Däume- linchen. Abends: Die Puppe.

Sonntag, Nachmittags: Die Fledermaus. Abends: Die Geisha.

Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8 Direktioä: Kren u. Schönfeld.) Donnerétag, Abends 8 Uhr: Harte u. Co. Weihnach!skomödie in 5 Bildern frei na< Charles Diens? „Christmas Carol“ von L. Ottomeyer.

Freitag und folgende Tage: Harte u. Co.

Sonnabend, Nachmittags 34 Uhr: Kindervorftelung bei kleinen Preisen: Frau Holle und Prinzeß Tauscudshön. (Ieder Erwachsene ein Kind frei.)

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Waise von Lowood,

Trianontheater. (Georgenstraße, ¿mis<en Friedrid)- u. Universitäts\straße.) Donnerstag: Gastons Frauen. Schroank in 3 Akten von Victor de Cottens und Pierre Veber.

Freitag und folgende Tage: Gaftons Frauen.

Beethovensaal. Donnerstag, Abends 724 Ubr :

Konzert von Hermann Rubia (Violine). Mit-

wirkung: Georg Bertram (Klavier).

Birkus Schumann. Donnerstag, Abends präzise

Uhr: Eliteabend. Galaprogramm. U. a.: Der Sprung in den Mond mit dem Moto- cycle, ausgeführt von der tollfühnen Französin Mlle. Hélène. Bis jeßt no<h nirgends vorgeführt. Ferner: Fräulein Dora Schumann mit ihren brillanten Neitakt à la jardinière. Münstedté retzender Liliputaner-Zirfus. Herr Albert Carré. Sisters Cottrell-Vowell. Soeurs Miniggio. Der unübertrefflihe Dschiggihtreiter Agube Gudfkow sowie die großartigen neuen Dezember- Spezialitäten und Direktor Alb. Shumanus Monstredressuren. Zum Schluß: Der Courier des Zaren.

Familiennachrichten,

Verlobt: gr: Lilli Keetman mit Hrn. Ober- leutnant ohannes Kreßshmar (Neisse—Fort Biebler bei Kastel a. Rh.).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Landrat Grafen zu Dohna (Neurode). Hrn. Oberleutnant Felix Grafen Shweinitz (Breslau). Hrn. Regierungs- afsessor Bernhard Frhrn. von Patow (Osnabrü>). Hrn. Professor Dr. Künnemann autiooes) Cine Tochter: Hrn. Grafen von Schweinit (Hannover).

Geîtorben: Hr. Riitergutsbesizer und Rittmeister a. D. Maximilian von Puttkamer (Lossin). Hr. Georg von Graeveniß (Breslau). Hr. Rittergutsbesißer Nichard Wandelt (Wierzeja). Hr. Rittmeister a. D. Gustav Jouanze (Armen- ruh). Fr. Adelaide von Sanden, geb. von Zychlineki (Meseriz). Frl. Emma von König (Lande> i. Sl.).

Konzerte.

Singakademie. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Konzert von Wladimir Cernicoff (Klavier).

Saal Bechstein. Donnerstag, Abends 8 Uhr: VEIL. Konzert des Philharmonischen Trios: Vita Gerhard (Klavier), Antou Witek (Violine), Joseph Malkin (Violoncello).

Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlags- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (eins<ließli< Börsen-Beilage).

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