1904 / 295 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

a ae, 1 E O en tpr, eine Zivilstelle mit 1 000 un ÁÆÁ, so wird das neue Geseß in Zuk t en D ukunft sogar {<le<ter stehen i unverkürzten Militärpension i L O N i na< dem jeßigen Gesez. D großartigen Wokbltaten, die man d s E er größten Zahl der Unt ier und Sergeanten entgegenbrin efeaunae Ml P | gt, das sind die Aufb ür di altgedienten Unteroffizie ellun Le re und Soldaten. Ueb E der Militärpension bilutaos fet ms N é neben der Zivilpension hat i SEULREDE l i man allerd A S 09 M En, Nasen bessere Simm ads ( ¡40 verden au ier Fâlle denkba A l r ein D b A E s Ma OE geradezu l Glei teben g 5 A ier halte i< eine Verkü Militärpênsion für ichti L unrihtig. Ich sehe nicht ei Manta ut T ni ein, warum nur der j ; eine andere Stellung braucht, die Militä unverkürzt bekommen foll, C I ürzt f ährend fie denen verkü i ie i Staatsdienst stehen. Kein ünfti S 8 . Kein vernünftigec Grund ka i orderung gere<t zu werden, daß di a Ee i die Militärpensio b inkommen aus dem Zivildi: f i Mais Mee in] enst belassen bleibt. Bezügli Zivilversorgung ist {on früh i b O R i : f: )er ausgeführt worde i Besißer des Zivilversorzungs\chei v E Es Besiße orgungsscheins si<h vergebli<h bemü i Zivilstellung zu erbalten. M i R E i g zu erhalten. an will nun den Zivilverso niht mehr als einen Teil der M en nehr als er Rentenbere<hnu ineinzi ee Sl S ng hineinziehen, und as\chein foll nur den Kapitul : i ) ] fol anten ege ren E Le 2 Q braubar und NEetig: En : 8 de en Bestimmungen ein warmes Wohl n für d C en ei [wollen für D fee R LAGOO do die einzelnen Bestimmungen de A R E Nag auszusprechen sind. ( d vilversorguna für die alten Unteroffiziere wirklich geregelt werden foll, so müssen die einzelne 0 12 Bad Lbeng: i soll, 10 izelnen Behörden für das Lebens8- E e zu dein ein Unteroffizier in den Zivildienst eingetreten sein ms, U Nit treffen. Auch in diesen Bestimmungen A A int A Spur von Wohlwollen füc unsere leßigen Friedenginvaliden, für die hat man die 12 46 ni j i : : t 12 Æ n<ht me E artin E U einmal die alte Forderung erfüllen, Î tis Qo S G SeRs des Zivilversorgungescheins neben e est ngéëzulage von auf 12 Æ zu erhöhen. Jn 1988 : “auf 12 z hen. In d L, muß uns ferner die Regierung Aufschluß Ee Ls A g s en 2 ezirksoffizieren werden soll. Nachdem die Offiziere Q E sind, kann man es den anderen DVezirksoffiztiercn niht vorenthalten. Es kann doch ni itte Vezirksoffizieren nicht nthalten. Es n d nicht bestri O a * SiEticer blcibt die Mannschaften im Dns felbst / iger bleibt als für die verabschi E o bi L e ledelen, Me und Waisenverfsorgung wird nichts Mee die T G bestehen. Es ijt aber unmögli daß die Bef hiet O der Verkürzung der Witwenpension wegen L e E e Les der Ehegatten bestehen bleibt 78 ein Gesetz über die Witwen- und Wai s ; E E S es n- und Waisenversorgung ge- bre j müssen wir in der Kommission Anträ ite a2 E vis n 2 Kommission Anträge stellen. beretigton Wiese Belastung betrifft, so rede i< hier nur von O E Ss N N unbere<tiate und un- e Wünsche, aber wo anerkannte arten zu beseili I kann uns die Finanzlc i i i R O s inanzlage ni<t hindern. Es ist | ic ß ber Meine bec N, O ist {hon gesagt, daß 0 ( verbündeten Negierungen neue Steuer “nich E tag den üt zieru1 n euern n g n hat. Wir haben keine Veranlassung, uns e T Wehrsteuer cinfüb die Köpfe zu zerbrehen, aber will man eine N i f eint ren, dann wird lle nur dann im Volke Zustimmunc mis wenn ihre Erträge benußt werden für die Besserung der Lage S die dem Vaterlande treu mit der Waffe im Kriege ‘ober H o “Ko Cx : ; 5 meiner Serte RAi Du FE ana amens Er grosen ZINIOYE h nd lâren, daß fie in diesem Sinne für eine Wehrsteue s Citeinven E e ein Gesetz bew len as E tunge | le für unsere Wehrkraft vo ö ßten Aan int R E ir unjere Wehrkraft von der größten L tu ) en Chrenpflichten gereht werden, die wir uns alten Soldaten, den Kriegs Frlbbentinbaliden Leit Witwen tus ; “Lts Krleg8- und iFriedensinvc ) i Waisen leteititet Vasen: d néinvaliden, den Witwen und _ Abg. Spe > (Zentr.): Der Vor ie L Vorlage gar zu uta | E C H it E E A OAE Ot Ns terlid behandelt, nämli<h die De>ungtfrage E, k M oeiágo Bata darüber einig, daß vor Einbringung ne Borlage Privaimänner von dem Inhalt nit frühe E als der Reichstag. Die dsteleiben Ua: art _der MVilitärpensfionsgesezgebung werden d < die V s niht beseitigt, obwohl die M E, Ur) De OtTage bwoh vie Vorarbeiten lange Zeit în An 5 3 I My > r Ï t E N l : i l O haben. Schon vor vier Jahren vie uns u A Zepk hat man den ollerungünstigsten Zeiipunkt eia: ind um die Borlage an ‘den Reichstag zu bringen. Unsere Stani n D „lo ungünstig wie mögli<h. Wir {ließen im ganzen N Lis M „bon 121 Millionen Mark, die Gesamtschuld be- gt 3 600 0003000 Æ# Die Vorlage fordert an Mehrausgaben im

Beharrungszusland 162 Milli j s : ) INgS 165 Vi 0 v P - 11 Me L.CR è Aber bei Len 16 Millionen ieb 25 nit, Leibe Wi Lte t N Ne e a On I, 98 DipnsMGhren Bas ie doppelte Verpflichtun L E N : ir haben jeßt | Höchslgehalti der Pensio j ; B ea j D g, die beiden Vorlagen \ - n erreicht wird, so partizipiere j und nur das notwendigste „Dorlagen scharf zu prüfen | daran, di it 30 f j E Me t i] notwe le zu bewilligen. D Swe an, die M 20 talt mil 40 Sab a es des ersten Gesetzes lit uf gen. Der Schwerpunkt ; s ahren abgehen. I< habe 5; CIeRes : Neg? auf der Wegel j F; heute im „Vorwärt3“ ei r E e Not N : gelung der Offiziers- „Borwärt3“ eine Skala \ Lai N pen, _Bei der Veranlagung dieser Pension ift die Dani wurde: nun erbält derjeni i g E asse IV von der Pensicn ausgeschaltet worden. Setypis» | derjenige, der mit 35 Jahren abgeht, z. B. als gründung der Erhöhung der Pension ist A4 E Be- | Oberst, 1000 mehr als früher mit 40 Jahren. Ja das träfe z ension til lehr tTompliziert. | wenn der Mann bis dahin mi L ' L ahin mit 40 Jahren überhaupt j abgegangen

Meinen politishen Freunden ‘if f Vteinen politi Greunden ‘ist besonders auffällig die Aus Be N Ra Chargen vom e fis Q g_ist dafür ni eigebraht worden; wir arten sie t s g j (ch! s orden erwarten ne E pat bt Eine beffere Veteranenfürsorge ist stets bom R tag 0 U worden, dieser Forderung kommt man nur aezwungez ufi O Gange nach. Statt dessen erhöht Unán dis } ) n. Chargen. Das ist zmeierlei Maß. Man pri von einer Notlage der Familie der p tas Dlle G R Et eie TorBe E n der pensionierten Offiziere. Gewiß eht ei: ; iese Notlage ist zum großen Teil Tbe CirtePbeis iti I r I gd e fene veeubisde O S eit niht mehr besteht, die das Offizierko macht hat. Die Kaiserlichen E "müss A ate ] hat. rlasse müssen mehr beachtet | i l et werden. Ag E un Ras E e unga R Dns fs Baan Cle bie s flegen. Jn den Neihen der altiven Ze , gleihe Notlage. Man will ei J i zwischen beiden niht zugeben. Mi : die Tätigkeit als Reserve vischen beiden, . Lir war die Tôtigkeit als - offizier immer eine Erholung, die Abnußung im Bureau ist aen

niemals vermeiden. .Es is au< da i : . } rauf hinzuweisen [Ee r ee Reik Bee fine ilden Gesehe E eien : ag hat überhaupt nie ei [l Erhöhung der Pensionen verlangt. E Besserste late: Kriegsinvaliden gewünscht und eine A O S \ 8g!eihung der Militàä im Staats- und Gemeindedienst ‘Der BV O ; 2 l . Borredner i A o A gt Zam des Reichstags de Ma n wohl zu weit getrieben, wenn er die Militä pensionen neben den Zivilpensionen bcstehen lassen wi G Bis len cstehen lassen will. 1 Cbe Bde Vi V CER E fart d i l ge uf die Details gehe i< hi ein. Beide Vorlagen erfordern 164 Milli L T E zustande. Dieser Betrag wird sih< tee - crbodce O N erfiorieriiten in Rebe Cut Tartf ih zweifellos erhöhen, da die l L treten werden als bi Üeber die De>ungsfrage enthalten bie: Mo i D L bab beren R S Tefent e Motive nur die Beme1kung, f l eren Vorlage vorbehalten blei müsse, und daß die Mittel zur De> n LOLY den eigenen Einnahmequellen de lei Geri e E : l _des MNeichs bereit zu i A L L Mi E E sei d; der Plaß, die Diangsftace tern, en Steuern zu sprechen, er hat d doh eine neue Steuer vorgeschla; di ( E Negierung den ersten Sqhritt u fun, E Biber Fs Be E für sie die Kastanien aus dem F L D Ce Gc Ra, bat A 1G E bil Leistun zu holen. Der Kriegsminister C b e Leistungen unserer Truppen in westafrifa auêgesprochen ; wir stimmen E aka n if vollkommen bei, ab notwendig ist, zur Erhaltung und Erhösh N E ' ; 1 der Leistungsfähigkei eine solhe gewaltige Erhöhung der B 8 Of SNRNgIET offiziere und Mannschaften herbeizufü V Su Ie LLE ( jerbeizuführen, {eint mir ? zweifelhaft zu sein; das muß in der Kommission no<h Ee Aa Cen werden. Wenn wir au< manches Gute in der Borlage an- c Le Ma A L IeNie Slelunmaline dund die RLEIS 2 ; edingt. Jch kann dem Grafen Ori eT- fichern, daß niht nur der Kriegsminister un! I, N E nt ¡ieg8minister und er, sonder vir ei gutes Herz für die Pensionterten besitze ß wi e Me Man Pflicht, nit exfilE Dnnen, ohite däbel- tue diejenigen: 10 denten, bie die Mittel für diese Pensionen aufz B L O E bereit fins. in Ut a au ringen haben. Wenn wir also „_in eine ions ung einzutreten, so wix las Pun, ggen, Buen deser Entwur zu en Ttaufige [etr . ir find n esonnen, in ei veite Sena L E und uus festzulegen, ehe it pie DiRMAL A S Bü: ber Pon A unsere endgültige Stellunanabine. hängig. Was die Voitiisfion anbetrifft, N E E olen, „abe Gs D e mt nbetrifft, so ist nah unf Mei die Budgetkommission in erster Li fet beruf lse Enswüirie m behandeln, weil fie eine dtbeblihe R mne E Ee M N Ne ein heblice Belastung des Etats bilde die De>ungsfrage mit ihnen in unlösbarem A N T

Kriegsminister, von Nothmaler: ; Meine Herren! Die Herren Vorredner haben beide darauf hin- gewiesen, daß es ihnea sehr unangenehm gewesen sei, daß dieser Entwurf einem alten Stabsoffizier zur Verfügung aéstelit sei L nun in einer Zeitschrift seine Kritik über diesen Entwurf zum bester gegeben hat. Ich teile diese Empfindung vollkommen. Viel un- angenehmer, als wie es irgend cinem von den Hercen kat sein

Generalleutnant von Einem genannt

S i E uns das gewesen. Ih habe selbstverständliß sehr Le MNecherchen eintreten lassen und ermitteln können, daß ein Vertrauensbruc<z vorliegt (hört! hört!), der aber jedenfalls

meiner Verwaltung abfolut ni<t in die Schuhe zu schieben ift

ae s 21 Ee diesen alten Herrn Stabsoffizier sehr eint abt; aber die Nürnberger bängen kci 7 ; s

(Heiterkeit. ) gen keinen, sie hätten ihn denn.

5 Ep ; 5 * die E N auf die Details, welche heute hier von den beiden y O S vorgebra<t sind, jeßt niht eingehen; ih glaube e würde zu weit führen. I%$ möchte mi< auch nit darauf eits h unsere ganzen Beförderungéverhältnisse heute hier in der érsten M E d Ich will mi beschränken auf eine Er- derung auf einige Bemerkungen, die der L gen, die der Herr Abg. S eben j O D He lbg. Spe> soeben Eine Erhs 3 A Erhöhung der Pensionen der höheren Offi:iere in den Höchstsäßen ist in der Tat nicht eingetreten. Natürlich, wenn wir

wäre. Das ist aber doe< ni<ht der Fall; denn der Regiment fommandeur, um den es sich in diesem Falle handelt E a mit 37 Dienstjahren ab; der Durchschnitt der Erböbiina Mis Pension beträgt also nur 2/60, also einige 100 (6. Das ift doch ein erhebliher Unterschied. Also nur dadur, daß wie die Skala beibehalten haben, kommt eine Erhöhung ba Betreffend t zugute ; aber eine Erhöhung der Pension is do< tatsählid e e getreten für die unteren und niederen Chargen. Es hat auch niche in der Absicht gelegen, diese Pensionen zu erhöhen; und es hat au< nit in der Absicht gelegea, nun den Offizier wegzushi>en, weil gerade 35 Jahre gedient und die Höchstpension erreicht bat d h kann gar nit die Rede sein. A

Nun hat der Herr Abg. Spe> ausgeführt, daß das ganze luxuriöse

, _— \ . m r ) | i

B OOE öhung der Offizierspensione: erfahren, R af

wie die De>ung erfolgen soll.

erhöhen.

4 wie der preußishe Finanzministe / Vorredner ist für eine solide Erhöhung; ay n 0 E ao Die Finanzminister der Einzel-

staaten und dec Reichs\<aßsekretär werden

Idee haben. Es fehlt uns an einer Statistik über die Beamten den en deutschen ird die Schlagfertigkei Es ift Tatsache, at R cas

der Iusti Staaten. y der Armee ins Feld geführt. Armeekorps der Kommandeur es abgel weil sie übersprungen

und Verwaltung in

Für die Erhöhung der Pension

worden sind;

ehnt hat man

an der Shlagfertigkeit dieses Korps hat

den geringsten Zweifel. Durch

Ermessen des Vorgeseßten gestellt, de Fizi

A T6 ; : f n Offizier pensio i

A 2 S Mer Selenes die „ejektive Dienstuäfähigcit

Z ; / zu Mitshuldigen eines Syst

machen, das niht nur eine Gefahr für das £ gen eines Syslems die Finanzen mit si< bringt. Der $ Ag as Heer, sondern auch für halten, daß eine Pensionierun er $ 4 müßte die Bestimmung ent- Invalidität auf Grund eines ärztli eintreten Tann entweder wegen eines Gutachtens der Mehrheit 0 v ras her auf Gruny

das Heer in keiner Weise leiden.

nicht nächst

und pensioniere

¡zu den höheren

Kriegsminister hat vor einer all ui>wi [Ulgemeinen Rückwirkung d ihm der Spatz Ge e D

gewarnt, wahrscheinli i lieber als die D f seinerseits ni<t gesagt, wirkung denkt. Härten

auf dem wie er lassen si

ne ungolabige

G 4 t

: n Will Offiziersfamilien beben, dann brehe man a dn Eheriacn Wo e Männer, nur

tellen

Dache.

< die De>ungen für die Nü>-

ja bei

, Offiziere zu pensionieren,

entsprehend der Er- In bin begierig, zu Der

keine Freude an der

einem

hat sie versezt, und man troßdem nit es in das alleinige

Darunter würde

weil niht eignen. oe der Hand

Der Vorredner hat

Leben heute, die Offiziere hinderte, an ihrem Gehalt

ist ja ohne weiteres zuzugeben, daß manches L fein E A nicht bloß in der Armee, sondern, i< glaube, wohl auh im bürgerlidbe Leben in vielen Kreisen. (Sehr richtig!) Meine Herren, die Gin heiten vE bürgerlihen Lebens übertragen si< ohne weiteres in die Armee. (Lebhafte Zurufe und Widerspru.) Das sehen wir: N wir junge Herren als Offiziere aus Ständen alfnebmen, te reich geworden sind, so bringen sie uns Gewohnheiten mit die D N von dem früheren Ersaß gar nicht gekannt haben. rad get rechts.) Das muß absolut festgestellt werden. Und D R s meiner Erfahrung sprechen kann, so haben wir siherli< M h ats vielfach nit so einfah in den Offizierkorps gelebt, als ‘N eute tun. (Sehr richtig ! re<ts.) Das ist meine persönliche Rd A die ih vielfach bestätigt gefunden habe bei Dienstreisen, “dba S d früheren Dienststellungen sehr viel habe machen i; n: S kann mich aus meiner Leutnantszeit sehr wohl erinnern aß, wenn höhere Vorgesezte zur Besichtigung kamen, wir etwas Mer gelebt haben als an gewöhnlihen Tagen; aber i< kann Jhnen die Versicherung geben: ih habe kommandierende Generale gehabt ih glaube, ih habe das bier {hon ausgesprohen —, die den aller- größten Wert darauf legten und mit der allergrößten Strenge darauf hielten, daß au< niht irgendwel<he Veränterungen am Tisch oder Getränken stattfanden, wenn sie da waren, und da, kann ih Sie verfichern, war es einfa< genug. Ich habe im vorigen Jahre

einer folhen Vorlage

hier ein Diner bei Kommerzienräten mitgemaht (Heiterkeit) und

gesagt: wissen Sie, wie ih mir hier E

i / ¿ s: omme? Wie i einer kleinen Garnifon bei einem gewöhnlihen a Hy regiment! (Heiterkeit.) So ungefähr, i< wollte in

nur ironisieren. Aber, meine Herren, in der früheren Zei habe ih niemals gehört und ih diene jeßt einige 30 J T in der Armee —, daß jemals ein verheirateter Offizier, der auf A l sogenanntes Kommißvermögen angewiesen war, das er zuni Teil E Haltung von Pfecden, zum Teil dur< die Erziehung seiner Rink aufbrauchte, in der Lage gewesen wäre, etwas zu sparen ina richtig ! rets.) Ich glaube, das ist no< nicht passiert. s richtig! re<ts.). Reih geworden ist in unserem Stande noG U Mensch, zurückgelegt haben wir no< ni<ts; darauf sind unsere Ga bâlter nicht iugeschnitten. Wir haben einzelne glü>lihe Sold A gehabt, die die Kriege von 1866 und 1870/71 mitgemacht haben 2 Dotationen bekommen haben; das sind die einzigen, die übe b î fortune gemacht baben. : E A s hat der Herr Abg. Spe> geglaubt, damit eiren gewissen mp auszuspielen, daß er gesagt hat: das Leben der Offiziere i eigentlich furtbar angenehm und riesig nett, es ift die reine Son 4 frische. (Heiterkeit. Zurufe aus der Mitte.) Ja, Herr Spe> L wenn ih Dienst getan habe, hake ih mi< immer sehr erholt n sicherlid glaube ih das sehr gern, und ih freue mi, daß der Bet Abe Spe> ein so durchaus felddiensttüchtiger und gesunder Mann ist A die 4 Wochen ganz ausgezeihnet bekommen sind; diese Uebungen fallen freili® au in die ganz angenehme Sommerzeit; da Gewedt e R draußen, und : es bekommt ihm ausgezeihnet. Daß a sundheit aufgerieben und au geschädigt wird am Aktentif c) óde ih von mir ganz allein, und wenn ih im Manöver q auch auf Generalstabereisen gewesen bin, so- ift das für mich i e éine große Befriedigung gewesen. apa Offizier und Beamten ist der, daß die Gesundheits\{hädigung bei Beamten einen erbebli< höheren Grad erreihen fann obne ibn zu hindern, weiter seinen Dienst zu tun. (Sehr rid) A Gesundheitss{ädigungen bei den Offizieren sind bad BalE. fo 4 fährlich, weil der Offizier gezwungen ift, seinen Abschied zu un und auszuscheiden, wenn er felddienstunfähfg geworden ist (Sebr richtig! re<ts.) Wenn er als Garnifondienstfähiger no< in Die: î leiben fonnte, à la bonne heure, dann brauchten wir gar kein i O baus: könnten wir uns vollständig - mit dem A i E L vgs 2 O er felddienstunfähig ift. [o ¿. B. eiten hat, das ihn hindert, zu rei j) er ein Leiden bekommt, das ihn hindert, zu E i: E et übrig, als den Abschied zu nehmen; man fan nit en Offizier, der nicht kommandieren kann, - im Generalflab verwenden: dazu ist nit jeder geeignet. Also ih meine, an dem Unterscbiet la Maa festhalten: Felddienstunfähigkeit ift das Moment Wedbalb Me Ag M eti muß, oder, meine Herren, Sie vollen aus A i E O machen (Heiterkeit), und dazu mödte _ Meine Herren, der Herr Abg. Spe> hat si< mit groß S@ärfe gegen den $ 4 des Geseßes gewendet und gesagt, er ledi Mes Pag anien _niemals annehmen; denn er wollte nicht E l Offizier vollständig dem Belieben eines Einzelnen, seiner e A S B S 4 unterscheidet s in ni<ts von | 27 unseres jeßigen Gesetzes, nur ift gesagt w —— u ist au seit langer Zeit Praxis in S L L E O Vorgeseßten, oder ih glaube es steht d ein gn eres Wort da maßgebend sein für di Intauglidkeits ertlärung des Offiziers. Nun, meine L E ti; iein 39, Lebensjahr noh nicht übersEitten hat, muß für jeten A der seinen Abschied nimmt, ein ärztliGes Attest eingereiht Sre V Erst nah dem 39. Jahre, nachdem er also aus allen S tber, hältnissen heraus ist, braucht ein sol<es ärztlihes Atiest über sei ; Dienstunfähigfeit ni<6t mehr den Akten beigefügt ä werden i 4 ist ja klar, daß Offiziere au< ausscheiden müssen nicht nur A fie körperlich gebrochen sind, +fondern au, weil sie ihr Amt bi atibe verwalten können, weil sie unfähig geworden sind. Meine He L darüber entscheidet niemals ein Einzelncr und wird auch nats Wi

| neuen Geseß niemals ein Einzelner entscheiden, sondern darüber ent-

scheiden ähnlich, wie der Herr Abg. Spe> es meinte, eine Anzahl von Vor- geseßten: das is der Negiments-, Brigade-, Divifionskoninia 1de und der kommantierende General, und die Versicherung fann ih 2 geben : wein Sie glauben, daß mit leihtem Herzen ein S aus der Armee herausgestoßen wird, so ist das ein Srétuni. n Os S L Vau ein außergcwöhnli<es Wohlwollen id wenn Sie wüßten, welhe Korrespondenz L Aber Dffiziere geführt werden zwischen le Raa R R E wieder abwägt : ist es ni<ht mögli, diesen Offizier ‘nob Ae fo würden Sie zweifellos Jhre Meinung in diesem Der Herr Abg. Spe> hat dann no< davon gespro$en, daß uE A ae l T E E andere hinwegsprängen, und zier, eute Untergebener war Z gesetzte des anderen ist. Meine Herren, das E e ae 4 ; a Ns E Beförderungswesens inb -\ystems s Alterssystem, und das muß auch bei einem Offizierkorys das ziemlih gleihartig in bezug auf sei R seine wissenschaftliche Vorbildung E ps e c Springen in der Armee nur bei Generalstabsoffizieren und l éd aus dem Kriegsministeruum. Daran hat sich die s vollkommen gewöhnt. Aber man sieht sehr wohl davon ab v derartige Offiziere in dasselbe Regiment wieder zurü>kommen utt R L dann nicht vorgeseßt zu werden. Die Bemerkung L e L S daß ein kommandierender General si geweigert dde Di L n ere zu pensionieren, die übergangen wären, und daß Na ¡iere a sdann in ein anderes Korps verseßt wären, um einer prüfung unterzogen zu werden, meine Herren, verstehe ih nit

nah meiner Kenntnis der Verhältnisse. I<

nah i ¿ wüßte ni<ht i

ihn ja vielleicht fals< verstanden haben —, wo h n 2 a sollte. (Sehr richtig! rets.) aid

Meine Herren, ih möchte Sie bitten, dieses ganze Gese an-

E N ein solches, das getragen ist von Wohlwollen für die ZO A 04 wir aber keineswegs irgendwie verlangen wollen, daß as Volk Opfer gebraht werden wollen und sollen, die

über das Maß dessen hi : (Lebhaftes Bravo | Al adi was man füglih zubilligen kann.

(S@hluß in der Zweiten Beilage.)

beim siebenten Gange und der zehnten Flas<he Wein habe ih

Der große Unterschied zwischen

M 295.

(Schluß aus der Ersten Beilage.) die

würde mi

Abg. Dr. Gradnauer (Soz ): Es ist außerordentli interessant, | steu was der Kriegsminister über den Luxus sagt; aber nicht erst die | ift Söhne von Kommerzienräten baben den Luxus in die Armee ge- | wer bracht, sondern dieser Vebelstand besteht {on seit früherer Zeit, und gerade von sehr hoher Stelle wird ein Beispiel für den Luxus gegeben. Der Vertreter des Zentrums singt ein Klagelied über die

inanzlage; aber die Regierung ist nicht allein {huld daran, denn das entrum ist, wie Herr Spe selbst einmal sagte, die maßgebende Partei. Warum hat die Zentrumspartei nicht besser für die Finanzen gesorgt ? Warum hat es die ungeheuren Summen für Kolonien, Militär und Marine bewilligt, anstatt die Einnahmen für die Kriegsinvaliden zu | lag reservieren? Dann brauchte Herr Spe>k heute nicht so Trübsal | Ne zu blasen. Die fozialdemokratishe Fraktion tritt stets für die Für- sorge derjenigen ein, die dur den Militärdienst Beschädigungen er- sind entschiedene Gegner unseres Mtilitär-

litten haben. Wir in! | \ystems und der Militärlasten; aber wir sind durchaus bereit, wo wirklihe Notstände \ih ergeben, einzugreifen. Wir haben | ert

1901 für das Geseg für die Kriegsinvaliden gestimmt und damals erklärt, daß wir es lediglih als den Anfang einer Abhilfe ansähen, die si< auf alle Invaliden der Armee zu erstre>en habe. Wie will man aber jeßt den Militärinvaliden helfen? Wie verteilen sich die 164 Millionen auf die beiden Kategorien der Offiziere und der Unterklassen? Die Offiziere sollen davon 8 460 000 A, die t anderen nur 37 000 M erhalten. Die Invaliden der Unter- flassen sind zur Zeit an Zahl 116 000, sie erhalten 20 Millionen Mark aus dem Pensionsetat, die 11750 invaliden Offiziere erhalten 33 Millionen, also eine zehnfad geringere Zahl be- zieht 13 Millionen mehr. Die Offiziere kommen also sehr gut weg; die Unteroffiziere und Gemeinen aber werden in färglichster, traurigster Weise abgespeist. Diese \{reiende Ungektechtigkeit soll dur< die neue Vorlage beibehalten, zum Teil no< vershlimmert werden. Das heutige Offizierkorps geht niht aus der Masse der Nation hervor, auf dem Wege der Auslese der Tüchtigsten, sondern aus den Kreisen der Bemittelten, der Besizenden; der Unbemittelte ist vom Offizierkorps ausgeschlossen. Diese Klasse steht dem Volke so exfklusiv gegenüber und wird so oft gegen das Volk aus8gespielt, daß es eine starke nene an uns ist, diese Bevorzugung no Erhöhung der Pensionen zu steigern. Nun sieht die Militärverwaltung selbst in den Kreisen dieser Offiziere manche Zeichen der Unzufrieden- heit; die Kiitikfen in der Presse sind unangenehm aufgefallen. Man will nun verhindern, daß auch diese Kreise, die bisher zuver- | b lässigsten Stützen des herrshenden Regiments, ins Schwanken geraten. Diese Momente können uns aber ebensowenig wie die finanziellen Nüeksichten abhalten, das zu tun, was notwendig ist. Ein wirklicher Notstand muß beseitigt werden, sei er bei den Offizieren, sei er bei den Mannschaften, bei den sogenannten Gemeinen, vorhanden. Auch die Tatsache, daß die Instruktiontstunden vielfa zu einer Art Ges finnungsunterriht, zum Scharfmachen gegen die Sozialdemokratie benußt werden, kann uns rit hindern, die Vorlage rein \fahlih zu betrahten. In der vorjährigen Thronrede wird die Nots- wendigkeit der Neuregelung allein auf die wirtschaftlichen Momente begründet; in der Begründung der jeßigen Vorlage aber heißt es, es müßten mindestens sämtlihe Generale und die meisten Obersten si die Höchstpension erdienen können; das sei eine mili- tärishe Notwendigkeit , die gleichzeitig eine Aufbesserung der niederen Grade des Offizierkorps nah si ziehe. Für uns ist die Erhöhung der Pensionen für die Offiziere vom Oberst- leutnant aufwärts ganz indiskutabel. Ein Leutnant hat jeßt 488 6 Pension; die Erhöhung soll 269 K betragen, er kommt damit auf 757 (A Diese Gesamtpension ist geringer als die Erhöhung, welche die Pension’ des Obersten erfahren soll; dessen Pension soll nämlich um $32 4 auf 7068 M erhöht werden. Der son berührte $ 4 läßt es vollständig in dem Ermessen der Militärverwaltung, ob eine Verabschiedung erfolgen soll. Der Reichstag hat allen Anlaß, mit aller Energie auf eine Veränderung des Systems der Pensionierungen zu dringen. Gerade die Partei des Zentrums aber ist es gewesen, die 1896/97 einen bezüglichen Antrag der Volkspartei zu Fall: brachte. Da hieß es, das sei Sache des Allerhöchsten Kriegsherrn, da habe si< der Reichstag nicht einzumishen. Heute hôren wir es yon Herrn Spe> anders; es scheint also wirklih Aussicht auf Aenderung zu sein. - Dex Kriegsminister verbürgt \si< nun dafür, daß alles ganz ordentlih bei den Pensionierungen zuginge. In den Er- innerungen des Generals von Kretschmann steht es do< ganz anders zu lesen. Herr von Kretshmann hatte im Kaisermanöver 1887 zum Gegner den Prinzen Wilhelm, den jeßigen Monarchen. Er be- siegte ihn und wurde von dem damaligen Kaiser sehr bald zum Divisionär befördert. Zwei Jahre später änderte sih alles; Herr von Kretshmann sprach ih fehr scharf gegen mancherlei Neuerungen, namentli<h gegen die Entfaltung großer Kavalleriemassen aus. Wenige Monate darauf war er General a. Er bekam aus dem Militär- fabinett von dem General von Hahnke cinen Brief, in dem ihm bedeutet wurde, seinen Abschied zu nehmen, da der Kaiser bei den in Aussicht genommenen Avancements zum General der Infanterie ihn nicht bezeichnet habe. So werden Offiziere, die in Ungnade gefallen sind, veranlaßt, aus eigenem Entschluß ihren Abschied zu nehmen. Solche Vorgänge erklären au<h das lawinenhafte Anschwellen des Pensions- etats, der im Etat für 1905 nit weniger als 125 Millionen beträgt. Dieses rapide Wachsen muß veranlassen, Mittel und Wege zu suchen, um die massenhaften Absäbelungen und Abschlahtungen |în der Armee zu beseitigen. Nah dem neuen Geseß müssen fich die früh- zeitigen Pensionierungen no< weiter entwi>eln ; die jüngung der: Armee wird immer größere Dimensionen annehmen. Für ten Fall der Anstellung im Zivildienst sollen die Militär pensionsbezüge in gewissen Fällen ruhen. Fm Gegensaß zu dem Abg. Grafen von Oriola stelle i< mi< auf den Standpunkt der Regierungsvorlage. glaube, daß die Offiziere, die im Zivildienst Anstellung finden oder Vermögen haben, überhaupt auf die Pension verzichten follten. F bin allerdings der Meinung, daß die unteren Grade des Offizier- korys heute eine zu geringe Pension erhalten. Ob die Regierungs- säße die richtigen sind, lasse ih dahingestellt. Wo ein wirklicher Not- stand ist, da soll man jedenfalls helfen. Was nun die Pensions“ vorlage für die Mannschaften betrifft, fo geht dur<h fie ein Zug des Beliebens; es werden den Pensionsberechtigten

feine flaren Rechte eingeräumt. Dies zeigt sich namentli beim 43 über die Ansprüche der Invaliden. Dasselbe gilt bezügli der Erlangung des Zivilversorgungsscheines. Schon jeßt bestehen in dieser Beziehung zahlreiche Ungerechtigkeiten. Die gegenwärtig gewährten Renten find ja außerordentli gering und unzureichend. Es wäre ein Sfandal sondergleihen, wenn man aus Rüksiht auf die Finanzlage eine Pension zurü>stellen wollte. < der neuen Vorlage dle „Ge-

Besonders \hle<t kommen au<h na neu e meinen“ weg, ein Ausdru>, der als herabwürdigend beseitigt werden

sogenannte Ver-

müßte. Die Soldaten sollen nah dem neuen Gesey 540 6_be- kommen, das ist viel zu wenig; man sollte ihnen wenigstens 600 geben wie den untersten Unteroffizieren. Besonders un- gere<t is die Bestimmung der Vorlage, daß die jeßt {on vensioniexten Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften keine Aufbesserung erhalten sollen. Man schaft dadur< zwet

früheren aftiven Offiziere und

Klassen von Pensionären. Die

Zweite Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen

Merkwürdig ist, daß das Zentrum, | gaben so leiht zu haben is, gerade ausgere<net bei dieser Borlage

versagt. Der Reichsschaß]sekretär Dekungsfrage in dazu? Der Kriegsminister

mahnen, vor den Reichstag i l : die Besißenden und Wohlhabenden zu rihten, die Kosten dieser Vor-

von Rothmaler:

halten, und er ist \o freundlich gewesen, sie glei hier im Hause zu halten. Er hat mir dadur den Weg erspart, daß und i< bin ihm sehr dankbar dafür. (Heiterkeit)

worden seien. Wenn er dann gesagt hat, die Bedürftigen müßten wenigstens auf-

gebessert werden, so hat er genau das gesagt, was i< in meiner Ein-

gründe vorliegen und wo Not bestände, laufende Entschädigungen und Zuwendungen.

scheint das nicht gehört zu haben. weiter sagen, daß die Massenabschlahtungen der Offiziere im leßten

Jahre 2,3 9/9 betragen haben,

früheren Durhschniti von 10 Fahren 2,9 9/6 betragen haben. Das C i | i i t w9 sind, vermutet man, daß ein Wiederaufleben der vortgen Epidemie zu

< dur< | wird ihn vielleicht i i wird ihn vielleicht interessieren E Tel

gelesen aus einem Buche

au gelesen, aber hon vor längerer Zeit.

zu irren, wenn ich sage, | Herrn General von Krets{mann stammt, (Zwischenrufe links)

wenigstens nicht in der Form au ni<t in einem Briefe, sondern ih glaube, es ist etzählt von der

Verfasserin.

lezte Manöver Seiner Majestät des alten Kaisers Wilhelm wurde das zweite Armeekorps besichtigt, also nur ein Korps, eine Armee wurde nicht

formiert. Wenn sie formiert worden wäre, nicht der General von Kretschmann geführt, denn der war nur General-

major, und General

Berlin, Donnerstag, den 15. Dezember

anzen 23 Millionen kosten sollten, so < das in keiner Weise abshre>en. Der Weg einer Wehr- er zur De>Ekung ist meinen Freunden ungangbar. Die Wehrpflicht cine Ehrenpflicht, und wer das Unglü> hat, niht Soldat zu

den, wer ein Gebrechen hat usw., darf dafür niht bestraft werden. das doch sonst für Kolonialaus-

neuen Forderungen im g find

hat si bisher in bezug auf die Schweigen gehüllt. Wie stcht der Reichskanzler sollte ihm eine Rede halten und ihn er- zu treten und einen ernsten Appell an

e zu de>en. Es würde ein leichtes sein, die De>ung durch eine

Kriegsminister, Generalleutnant von Einem genannt

Der Herr Vorredner hat mir den guten Rat | den

Meine Herren! zu gehen und ihm eine Rede zu

eilt, zum Herrn Reichskanzler ih zu ihm gehe,

Dann hat der Herr Vorredner davon gespro<hen, daß den alten invaliden Soldaten Hoffnungen erwe>t Das i} aber nicht gesehen seitens der Regierung,

hrungsrede gesagt habe, indem ih erklärte, da, wo Billigkeits, müsse geholfen werden dur

Der Herr Abgeordnete Ich möchte dem Herrn Abgeordneten

diese Massenabshlahtungen in einem

Der Herr Abgeordnete hat uns eine rührsame Geschichte vor- des Generals“ von Kretshmann, erdiente General seinen Abschied erhalten hätte. Ich habe das Buch Jch glaube mich aber nicht daß diese Erzählung nicht direkt von dem

eines Tagebuhs (Zwischenrüfe links),

Nun, meine Herren, in dem Manöver 1887 das war das

dann bätte sie jedenfalls

majore führen bei uns keine Armee. Und wenn eine Armee formiert worden wäre, so hâtte sie nicht der jeßige Kaiser Wilhelm geführt, denn der war damals no< Oberst; er hat damals das zweite Regiment geführt. Also diese ganze rührsame, hübsche Geschichte ist ein Phantasiegemälde.

Nun hat no<h der Herr Abgeordnete hinzugefügt: der Reichstag

müßte do< au<h in Zukunft ein Wort mitsprehen, wer fommandierender General werden sole und welcher General seinen Abschied nehmen solle. (Lebhafte Zwischenrufe links.)

Nun, wenn nicht wörtlih, dann ist es dem Sinne nach so gewesen. Fc< kann mir niht immer die Worte genau merken, aber er fagte do, der Reichstag muß do dabei au< ein Wort mitreden, daß der- artige freiwillige Entschlüsse der Offiziere niht mehr vorkommen. Ich möchte nur darauf erklären: Seine Majestät der König von Preußen wird Sih von Seiner Befugnis, wen er zum fommandierenden General machen will und wen nit, niht ein Jota nehmen lassen, da können Sie machen, was Sie wollen. (Unruhe links.) Abg. von Massow (d. kons.): Die Ueberweisung der Vorlage an die Budgetkommission hieße sie dort begraben, denn diese Kom- mission hat bis zum 1. April reichlich zu tun. Ich beantrage des- halb, die Vorlage einer besonderen Kommission von 21 Mitgliedern

zu überweisen. Die Borlage trägt eine alte Ehrenshuld an unsere

alten Krieger ab. Es hat mich überrasht, daß man die De>kungs- frage so sehr in den Vordergrund gestellt hat. Wenn es sich um man nichts von der

Diäten für den V)teichstag handelt, dann hört ; ] so wird diese

De>ung; handelt es sih um unsere Invaliden, Í rage von allen Seiten aufgeworfen. Die Vorlage enthält ent-

chieden Verbesserungen. Die Erhöhung der Bezüge für die unteren Offizieréhargen ist dur<haus zu billigen, ebenso die Be- rü>sihtigung der Geisteskranken und andere Borschriften. Redner, dessen Ausführungen bei der wachsenden Unruhe des Hauses immer unverständliher werden, spriht ih für eine Gleichstellung der Friedens- und Kriegsinvaliden und dafür aus, den Penstionären, die in den Kommunaldienst treten, die Militärpension niht zu kürzen. Er dankt s<hließli<h dem Kriegsminister dafür, daß er diese so \{hwierige Materie in eine Gesezesform gebracht habe, und spricht die Holtnung aus, das Gesey möge re<t bald zu stande kommen zum ohle des Vaterlandes.

ierauf wird um 61/2 Uhr die weitere Beratung der

Militärpensionsgeseße auf Donnerstag 1 Uhr vertagt.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.

(Aus den „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamts*, Nr. 50 vom 14. Dezember 1904.)

Pest.

Großbritannien. Der vom La Plata-Strome kommende Dampfer „Weybridge“ ist am 30. November im Hafen von London mit einem pestverdächtig erkrankten Schiffsmann eingetroffen und wurde nah Ueberführung des Kranfen ins Krankenhaus zur erforder- lihen Desinfektion in Denton zurüdgehalten. Nachdem die Krank- heit, an welher der Mann litt, als Pest festgestellt worden war, blieb der Pestkranke im Hafenspital nabe der Mündung der Themse,

tober bis 5. November ein Pestfall niht zur Anzeige gelangt ; erwiesen #i Ratten und Mäusen immer no< 66 als pestinfiztert, und auch in East London wurden während derselben Woche no< Pestratten ge- funden. In Durban war zwar der letzte Pestkranke gegen Ende Ok- tober geheilt entlassen,

10. November, no<_ ten verendete in dem städtischen Sanitäts\{uppen.

wie dieser | 3. Erklärung des Gesundheitsrats vow 9D.

herrschen.

Staatsanzeiger. 1904.

li die Ratten an Bord des Schiffes vertilgt wurden. Passagiere waren mit dem Dampfer nicht angekommen, die Schiffsmanschaft

wurde unter Beobachtung gestellt.

Aegypten. Während der am 3. Dezember abgelaufenen Woche aus dem Bezirk Tukh der Provinz Kaliubieh 2 neue Er-

frankungen und 2 Todesfälle an der Pest gemeldet.

Aden. Bis zum 23, November waren nur in der Stadt Aden,

die vom Anlegeplaß der Dampfer etwa 5 km entfernt ist, einige Pest-

fälle vorgekommen. t s Quarantäne einnehmen und ausliefern; diejelben Bedingungen gelten

für die Kohlenübernahme; die Dampfer erhalten in diesem Falle reinen Gesundheitspaß. .

Sämtlihe Postdampfer können ihre Post in

British - Ostindien. . Während- der am 19. November abs

ihsvermögens- oder „Erbschaftssteuer zu finden. gelouseuen Woche sind in der Präsidentschaft Bombay 9686 neue Frkranfungen (und 7290 Todesfälle) an der Pest zur Anzeige gelangt;

davon 53 (47) in Hafengebiet von Karachi, 48 (48) in dem von Surat,

14 (8) im Stadt- und 22 (21) in

Hâfen von Jodia und Porbandar, 3 (1) in Aden. Straits Settlements. In Singapore ist am 10. No-

der Stadt Bombay,

vember ein neuer Pestfall in einem von Eingeborenen bewohnten Stadtteil vorgekommen.

Fn der Kapkolonie ist vom 30. Ok- \ jedo 365 daselbst untersuchten

British-Südafrika.

< in Port Elizabeth von

indes wurden, zufolge einer Mitteilung vom immer Pestratten daselbst gefunden, u. a. 3 {on

Argentinien. Im Dep. Penalva der Provinz Salta, wo die

Pest zuerst bemerkt worden ist, waren bis Ende Oktober 12 Fälle vor-

gekommen, regierung von Salta- hatte umfassende Vorsichtsmaßregeln getroffen ; es sind verschiedene Kommissionen zur Reinigung der Stadt angestellt

worden, au< wurden die Schulen und Kirchen geslossen.

von denen 19 töôtli<h verlaufen waren. Die Provinzial-

von wo Anfangs Dezember 5 leichte

Brasilien. In Para, é Todesfall, gemeldet worden

rfrankungen an Pest, vorläufig ohne

Chile. In JIquique war, zufolge einer Mitteilung vom

November, die Pest ausgebrochen. E A dort as einer tober were nsluenza

Peru. Der Hafen Paita, in dem die Pest besonders bôs-

artig aufgetreten war, ist Mitte Oktober für seuchenfrei erklärt und dem regelmäßigen Damp seit einem Monat kein Seuchefall mehr festgestellt war. ist die Pest in dem südlicher gelegenen Eten aufgetreten, und in Salaverry sind noh vereinzelte Fälle, zufolge einer Mitteilung vem 3. November, vorgekommen. i i

der Umgebung wurden ebenfalls no< immer Pestkranke angetroffen ; in den Insolierbara>ken daselbst befanden sich durhschnittlih no

10 Pestkranke in Behandlung.

nachdem Dagegen und auch

ferverkehr wieder geöffnet worden,

In Lima und auf den Landgütern

Queensland. Der Staat ist am 22. Oktober amtlich für pestfret

erklärt worden. Das Pesthospital in Brisbane konnte am 19. Sep- tember ges{<lossen werden, die legte Pestratte wurde am 30. September

gefunden ; . 8. September im bakteriologi]hen Laboratorium untersuhten Ratten

und Mäusen.

das einzige pestinfizierte Tier von 2833 seit dem

ie war

Cholera. Rußland. Die Zahl der Choleraerkrankungen hat im Kaukasus vom 23..bis 29. November im Vergleich zur Vorwoche wieder zugenommen, besonders im Gouv. Eriwan, wo- in der angeführten Zeit 915 Perfonen erkrankten. Auf die einzelnen Kreise des Gouv. Eriwan verteilen sih die Krankheits- und Todesfälle wie folgt: Es sind a. vom 16. bis 22. November, b. vom 23. bis 99, November erkrankt (gestorben): im Kreise Nachitschewan 0100-075), Þ. 113. (70), Wi Kreise Scharuro-Daralages a. 281 (193) þ, 278 (284), im Kreise Eriwan a. 129 (68), b. 399 (294), im Kreise Etschmiadsin a. 1 (—), b. 9 (4), im Kreise Nowobajaset a. 3 0) D 7 (n der Stadt Eriwan a. 8 (5), b. 112 (66), in Alexandropol b. 1 (—). In der Stadt und dem Gouv. Baku betrug die Zahl der Neus- erkrankungen 53; im Gouv. JFelisawetpol erkrankten vom 22. bis 96, November 32 und in der Stadt Tiflis vom 23.—29. November Eine bedeutende Zahl von Erkrankungen wurde in der

4 Personen. nkunge? i Woche vom 23.—29. November au< im Kreise Nikolajewsk des Gouv. Samara festgestellt; daselbst erfrankten neuerdings 162 Personen, während im Kreise Nowousen nur 3s Er-

Im Gouv. Saratow betrug die Zahl

der verflossenen Dage 40, von denen 19 mit dem Tode endigten; im Gouvernement Ast rahan kamen 6 Neu- erfranfungen vor. Im Serac<hs schen Polizeibezirk des Tran s kaspigebiets erkranften 27 und starben 20 Personen. Seit dem 24. November wurden Choleraerfrankungen in der Stadt Taschkent und deren Umgegend festgestellt ; daselbst find in den ersten zwet am 24. und 25. November, 18 Fâlle, vom 26.—29. No-

krankungen vorkamen. der Erkrankungen în

Tagen,

vember jedo<h nur 4 Fälle vorgekommen. In der Stadt Baku sind na< weiteren amtlichen Ausweisen vom E 93, November 29 Personen an der Cholera erkrankt (und 10 gestorben), d. î. 10 (7) mehr als in der unmittel-

Dekade; zu gleicher Zeit erkrankten in den Vor-

Petroleumbohrgebiet 17 Personen, von denen 8 starben. 92. November, sind

an der Cholera

bar vorangegangenen

städten und im | Im Verlauf eines Monats, vom 23. Oftober bis

Gouv. Baku 116 Personen

außerdem im , i 1 de gestorben, u. zw. 16 im Kreise Baku, 9 im Kr. Schemacha, 39 im Kre. Lenkoxan, 093 Au Kr. Dshewat und

an der Linie der transfkaukasishen Eisenbahn. In Tiflis sind in der Zeit vom 6. bis 30. November 5 Erkrankungen an der Cholera festgestellt, von denen 3 tödlih verlaufen find; ferner ist in Kars am 21, November ein tödlih verlaufener Cholerafall beobachtet

worden. T ürkei. Nah dem Ausweise Nr. 47 vom 5, Dezember über 313 Erkrankungen (und

den Stand der Cholera sind weitere 1 930 Todesfälle) an der Seuche zur Anzeige gelang, davon 70 (36) in Suleimanieh, 5 (5) in Bagdad, 4 (1) în Bassra, 18 (08) in DeéireLor, 51 (36) in Revenduz, 82 (69) în Nania und 29 (24) in Mamuret-ul-Hamidie im Bezirk Mofsul. Gelbfieber.

zur Anzeige in Rio Santiago (Cuba)

de Janeiro vom vom 24. Oktober Merida und

Es gelangten 3, bis 9. Oktober in

bis 8. November je 1 Erkrankung, in Progreso (im Bezirk Yucatan) vom 93. Oktober bis in Veracruzi, C oatzacoalcos,

5, November 2 Erkrankungen, l ) Terxistepec (im Bezirk Veracruz) vom 23. Oktober bis 5. November

88 Erkrankungen und 22 Todesfälle. In Havana verstarb an er- wiesenem Gelbfieber am_2. November ein auf Cuba geborenes Kind, wel<hes an demselben Tage von einem aus Veracruz kommenden spanï\hen Dampfer als fieberkrank zur Beobachtung ins Hospital ge-

während das Schiff und alle Gebrauchsgegenstände auf * demselben

haben do< alles das geleistet, was der Kriegs-

M t annschaften Selbst wenn

minister so beredt von der Armee geschildert hat.

destnfiziert wurden, auch sonstige Vorsichtsmaßregeln ergriffen, nament-

\hi>t war.

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