1904 / 299 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Brabms in die Schranken.

“degtvig Arbeit trat Meister } ) war s{le<tweg meisterhaft,

as die Ausführenden hier gaben, vollendet. Von sich am Schluß zu einec Begeisterung, die ni<ht eher ruhte, als bis in vornetm|ster Weise der ganze leßte Saß mit allen Repliken wiederholt wurde. Es braucht wobl nit bemerft zu werden, daß d’Albert an dem hberrliden Gelingen sein vollgemefsenes Maß des Verdienstes gebührt. Beschlossen wurde der Abend dur<h Beethovens Streichquartett Op. 59 Nr 1, das, wie die anderen Nummern, eine fast vollendete Wiedergate erfuhr. Das Publikum, unter dem man auch Meister Menzel sab, war in großen Scharen erschienen und feierte die Konzertgeber auch nah den Streichquartetten dur< warmen Beifall. In der Singakademie ließ si< am Donnerstag der Pianist Karl Nissen aus Christiania hôren. Er spielte unter Mit- wirkung des Philharmonishen Orchesters ein Klavierkonzert von Sinding und eins von Grieg. Das erstere \prah verhältnismäßig wenig an infolge der {wer flüfsigen, vielfa vers{lungenen Kon- struktion; dagegen fand Grieg eiîren vollen Erfolg niht nur dur< seine weiche, Ne Sprae, sondern auch dur ten temperament- vollen Vortrag des Pianisten und Orchesters. Zwischen beiden Nummern lagen “einig Klaviersoli von Chopin, die glatt und geistroll dur<g efübrt wurden; aber einen innigen Gefühlsauedru> ließen sie doch vermissen. Des Künstlers besondere Vorzüge scheinen in der fraftvollen Betä ätigung eines starken Temperaments und einer geiftvoll:n Auffassung zu liegen. Dabei verlieren man<mal unter seinem energis<en Spiel die reinen melodis<hen Linien etwas von ihrer s{önen R aag: infolge seiner Neizung, den musikalishen Gedanken übermäßig rei<h und arf zu scattieren, Fevorzugt der Künstler darn starke Klangfarben, die dur<h den metallis(en, manchmal fast harten Anschlag über Gebühr hervortreten. Gleichfalls am Donnerstag fand der erfte ! „von drei Klavierabenden von Ferruccio Bufoni im Beethoven-S aal statt. Alle drei Abende die nä&steu sind für den 21. Januar und 10. Februar feftge| seyt find aus\<{ließli< dem Vortrage Liézts he r Klavierwerke gewidmet. An diesem crsten Arend stanten die Grandes études d’après les caprices de Paganini und 12 Grandes études d’exécution transcendante auf dem Programm : wabrli<h eine-gewaltige Aufgabe selbst für einen Künstler wie Busoni, aber ihre Lêsunz übertraf do noch die allseitig hoch- gefspannten Erwartungen. Es war eine Wieder; T anein sen Geist unter großartigster Beberrshung der gewaltigen tehnishen Schwierig- keiten und liebevoller Vertiefung in die vielen poetishen S>{önheiten, die in meisterhafter W Leisfe hera! wurden. Busoni als Kcmponist, Bufoni als D 4D rigen trt weit zurü> gegen Busoni als Pianist, und gerade Lis¿t ist sein ureigenstes Element. Es ist nah diesem Abend wohl kaum ein Zweifel geblieben, daß er beute als der beste Liszt-Intervret bezeihnet werden muß. Es war ein s{söner, durch ni<ts getrübter Kunstgenuß.

Der Pianist und Komponist Nicolaus Medtner aus Moékau veranstaltete am Freitag im Beethoven Saal ein Konzert, das nur geringe Erfolge aufweisen konnte. Eine Beethoven-Sonate und einen Saß aus Schumanrs Fis-Moll- Sonate vermothte der Konzert» geber anjpreWend zu Gehör zu bringen. Daß aber an diese Borbilder seine - eiaenen Kompositionen ange!lossen wurden, geschah nur zum Nachteil der an und für h. schon nit bo< zu bewertenden neuen Tondichtungen dur< alle Werke ging ein tro>ener, nüchternèér Zug; e lait und anspru<é¿los aufgebaut waren, bildete ihren größten Vorzug; und das gilt im Reiche der Kunft nit allzuviel. Der gleichzeitig in der Singakademie S ete Lieder- und Balladenabend von Julius Marton IOnD beim Publikum freund- lihe Aufnabme. Wenn der Säng jer seinen Bariton niht zu sehr anftrengte, flang er wei und D: as Organ zeigte fh außer- dem hinreibend biegsam, um marnigfaltige n Empfindungen Ausdru> zu geben. Wenn der Vortrag des Sängers au< nicht gerade hin- reißend wirkte, fo fonnte er do < auch nicht einförmig genannt werden : er hielt sih eben auf der Mittelstraße, die freilih in ‘der Kunît nicht immer die E ene“ U. Weit Lo oewes Hochzeitslied erfsang sich der Künstler so einen besonteren fleinen Erfolg.

) a Swtbwei>er begann am Sonna mit einer Reibe kleiner, altita

das

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Say zu Saß steigerte sih der Beifall und erhob

sänge. Ihre wohllautende Stimme gab hinreihenden Klangreiz und au<h genügerde formale Gewandtheit für diese kleinen Lieder her. Für die Tondichtungen von Schubert und Schumarn, die nebst solchen von Brahms und Wolf auf dem Programm standen, fand aber die Dame keine zusagenden Auêsdru>smittel. Hier zeigte sich, daß die Stimme immer nur über den einen anspre<enden Farbenton verfügt, und das wirkte auf die Dauer einförmig. Außerdem wurde dur ein merkbares Schwanken der Stimme die Reinheit der Intonation öôfters beeinträchtigt.

Im Königlichen Opernhause wird morgen, Mittwoch, Leoncavallos Oper „Der Roland von Berlin“, in den Hauptrollen ten Herren Grüning, ‘Hoffmann, Knüpfer, wiederholt. Kapellmeister

R. mit Fräulein Destinn, Lieban, Wittekopf, Berger u. a. beseßt, Dr. Mud> dirigiert.

Im Neuen Königlihen Operntheater wird morgen Shakespeares Trauerspiel „Julius Caefar“ in folgender Besetzung ge- geben: Caesar: Herr Kraußne>; Mark Anton: Herr Maikowsky; Brutus: Herr Molenar; Cassius: Herr Ludwig; Caëca: Herr Pohl ; Calpurnia : Fräulein von Arnauld; Portia: Frau Poppe. Am Donnerstag, den 29. Dezember, findet die Uraufführung von Philipp Langmanrs modernem Drama „Die per marfke“ statt.

Das Lessingtheater kündigt für die Weihnachtsfeiertage folgende Vorstellungen an: T Nachmittags: „Nose Bernd“, Abends: „Traumulus“; Montag, Nachmittags: „Die versunkene Glode“, Abends: „Der Biberpelz“ ; Dienstagabend: “Traumulus*.

Die nächsten "Stüde, die in den beiden Schillertheatern vorkereitet werden, find „Familie Schierke“ von Gustav Kadelburg, das bereits am Syloesterabend zur Darst ellung fommt, und das Schauspiel „Fuhrmann Henschel“ von Gerbard Haup:mann, das für das erste Drittel des Fanuar angeseßt ist. In der Reite der Dichter- abende ist ein „Hans Hopfen: Abend“ in Auesicht genommen.

Das Nationaltheater bleibt am Aden wegen Vor- bereitung zu der am Freitag zum ersten Male zur uffen ge- largenden neuen Oper „Dornrötëchen* geschlossen.

Nachdem sämtliche Vorstellun gen des Kadel Aan Lustspiels „Der Familientag“ vor ausverkauften Häusern stattfanden und auch für die Weihnacßtsfeiertage sämtlihe Plätze bereits verg ies sind, hat si die Direktion des Lustspielhauses entshlossen, das Stü an den beiden Weihnachtsfeiertagen au< Nachmittags, und zwar zu ermäßigt en Preisen, zu spielen, sodaß also „Der Familientag“ am 1. und 2. Weihnachtätagçe je ¡weimal zur Auf? übrung gelangt. Auch in den Nacbnitténgövotitellung en sind sämtliße Rollen wie in der Abendvorstellung besetzt. Der Ververkauf für dief Vorstellungen hat bereits | begonnen.

¿Bie glüdli che Gilberte* ist der deuishe Titel des dreiaktig Lustspiels „Heureuse®“ von Maurice Ler nnequia und Paul Bilbaud, deuts von Mar Stoznau, das am Donnerétag zum ersten Male im Teita otte zur Aufführung ‘gelangt Eine Weihnachtsaufführung in der Andreaskirche ver- anstaltet morgen, Mittwoch, Abends 8 Uhr, der Organist Otto Bekker unter Mitwirkung der Konzertsängerinnen Kraufe, Bi isoff, Else Vetter, des Herrn Osfip Schnirlin und der Frau Bianca T Beer- Samolewska (Violine). Zur Aufführung ge! (ang t u. a. Max Negers Checonne für Violine allein und Cantate: „Vom Himmel hoh“ für Vokalguartett, 2 Solod iolinen, Frauenchor, d ndegefang und Orgel unter Leitung des Organisten Walter Fischer. Der Eintrittspreis beträgt 10 „ß.

Mannigfaïtiges, Berlin, den 20. Dezember 1904.

Im Monat November d. I. vurden die Hilfsfstellen des Verbandes für erste Hilfe, zu dem der größte Teil der Berliner Sanitäts wadhe en, die Berliner Unfallstationen vom Noten Kreuz und die Berliner Rettungégesellscaft zusammengetreten find, in 5424 Fällen in Anip ru< genommen. Darunter befanden s< 4574 chirurgische Fâlle, $18 innere Erkrankungen und 72 geburtsbilflihe Fälle. Inner- halb der einzelnen Hilfsftellen wurde 5010, außerhalb 414 Personen erste Hilfe geleistet

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Thedter. Königliche Schauspiele. Mitiwo<: Opern-

haus. 244. Vorstell ung. Der Noland vou Berlin. Oper in 4 Akten. Tichtung und Musik, unter Be- nußzang des aleidnamizen Romans von Wilibald Alexis, von R. Leoncayallo. Deutsh von Georg Droesher. Dirigent: Herr Dr. Mu>. Negie: Herr | Freitag Droescher. Anfang 7$ Uhr. ment): 2

Neues Operntheater. 229. Vo Sonnabend ment. 161. Billettrefervesaß. nntag al eieriplel in 5 Nufzügen von W balb Bréisen : Ueberseyt bon August Wilhelm v | Cesar. fang 7# Uhr. Montag

Donnerétag: Opernhaus. halben Entführung aus dem 71 s von Wclfgang Amadeus Mo E Anfang 74 Ubr.

Neues Operntheater. 230. Vorstellun ment. 162. Villettreservefag. Srzicher: Komödie in : Anfang 7

Theater 3 Uhr:

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j ; (2. A, Vo rfte [li n Die Preisen . Serail. Oper in 3 Akten

zart. Text von Brezner.

g im Abonne- Flachêmaun als 3 Aufzügen von Otto Ernst. + Ubr. |

Weinberz8weg von Fri W Donnerétag:

Deutsches Theater. Mi:two, Abends 74Uhr: | Sonnabend: Helden. Donuerstag, Abends 7F Ubr: Maskerade.

Freitag, Abends Ube: Helden,

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Berliner Theater. Mittwoq, 3 Uhr: Die s<höne Melusine. Abends Im bunten Rock.

Donner étag: Ein Teufe lsferl.

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Anfang 74 Uhr. Sonna end: Keine Vc Feiertag ipielplan Sonntag, Abends 74 Dat s Montag, Nachmittaz 8:

Nbends T5 Uf De e 6 & Dienstag, Nachmitt Melusfine. Abends

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Cessi: igtheater. Miitwo

Meere. „Anfang 74 Uhr. Donnerstag: Der Viberpelz. Freitag: Traumulus.

Schilleriheater. 0. (Wallnertheater.) Mittwoc, Abends 8 Uhr: Mutter Erde. Drama in 4 Aufzügen von Mor Halbe.

Donne1stag, Abends 8 Ubr: Jn Behanvlung. Freitag, Abends 8 Uhr: Medea.

N. (Friedri<Wilbelmstädtis<hesT Mittwoch, Abends 8 Uhr: Heimg' funden. nahtéfkomödie in 6 Bildern von Ludwig Anzengr1

Donnerétag, Abends 8 Ubr: Heima funden.

Freitag, Abends 8 Uhr: Mutter Erde.

röte. E Donnerstag: Nachmittags | Windsor.

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Anfang 73 Uhr. so i< Dir! |

Charolais. Sonnabend:

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Residenztheater. (Direktion: RichardAlexander.)

Abends 8 d’Hercule.) und

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Th reTtion : 4 Ußr: und Moritz.

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des Westens. (Kantstraße 12. Bahn- | hof Zoologisher Garten.) Zu kleinen Preisen: Der Abends 75 Uhr: Donnerstag, Nachmittags 3 Übr : Zu kleinen Preisen Die NAnna-Lise. stellung im Donnerêtags-Abonnemert) : Bor telli ung i Der Freishüg. Ges{hlossen. Feiertag), Undine. Abends

Feiertag), Na Wiener Blut.

Nationaltheater. 12 a—13 b.) Werner.

Dor Figaros Öochzeit. ¿reitag: Zum erîten Male: : Geschlossen.

Neues Theater. Mittwoch: Die Freitag: Zum ersten Ges<hlossen.

Lustspielhaus. (Friedri&straße woch, Abends 8 Uhr: _Der Familientag. und Freitag,

; Nachmittags 3 Priuzeßchen. Abends :

Donnerstag und Freitag, Abends

Dezember: ¡en tber, Nachmittags 3 Ubr: Nora. zember :

‘ie De a‘iatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di- S<{önfeld.) Kindervorstellang bei

Mittwoch- und Donnerstagabend geschlossen

Zum Male:

Freitag: ersten Stern. Tanz in 3 Akten.

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| 33 Uhr: Charleys Taute.

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Mitiwoh<h, Nachmittags : Strutwwelpeter. Der Zigeunerbaron.

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und Moritz.

übends 77 Uhr (13. Dou Cesax.

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Nachmitiags 3 Uhr: Zu |

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Direktion: Hugo Be>er. |

Mittwo<: Gastspiel itag und folgende Tage:

Die Miflionenbraut. \roteéïe Vperette in 3 Akten vo ¿usik von Waldemar Wendland.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:

Montag, Nacmittags 3 Uhr:

Dienéttag, Nachmittzzs 3 Uh

Dornröschen.

Die Morgen-

Direktion: mittags 3 Frau Holle und Abends 8 Uhr: Gastspiel von Dora. Ein Blitzmädel.

Donnerstag und folgende Tage:

Am 1. We eibnachtéfeiertag, Kabale und Liebe. Am 2. Weihnawbtsfeiertag, Der Pfarrer von Kirchfeld. Am 3. Weihnachtsfeiertag, Frau Holle.

Mittwoch, den 28. Dezember, 9 Fröhliche Weihnacht. mädel.

Trignontheater. Friedrih- und Universitätsftraße.) das Theater ge\{lossen.

Donnerstag: Zum ersten Male: Gilberte. (Heureuse,) Maurice Hennequin und

Kren u. Schönfeld.)

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Mitt- s 8 Ubr: Der Ufr: Das böse

Keine Vorstellung.

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8 Uhr: Herkulespillen. (Les _Schwark in 3 Akten von M. Hennequin. Deutsch von

8 Ubr: Serfules-

Ges(&lefsen. j i Konzerte. YÖTingagkgdemie. Miitwow, Konzert

Nachmittaçcs 3 Uhr: Die

Mitwirkung: Ferruccio Busoni.

Mittwoch, Nachmittags tleinen Preisen. Max

Große Ausftattungsposse mit Eesang und allen drei Weibnachtéfeiertagen, Nachmittags allen drei Weihnachtfeiertagen,

Nachmittags:

ZBentraltheater. Mittwoch, Nachmittags 4 Uhr: |

Däumelinchen. g und Tanz in 4 Bildern. frei A 46, Parkettfau

[fon 0,60 4) —— Abends |

1: Das süße Mädel.

Die Negerlein. n Franz Arnold.

Die Puppe. Die Geifza. r: Das süße Mädel.

Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8 Mittwoch, Na 33 Ubr: Kindervorftellung bel Heinan Preif Prinzcef Tausends{<ön.

Frau Josephine

Ein Blißmädel. Nachmittags 3

Nachmittags Nachmittags

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(Georgenstraße, Mittwoch bleibt

Die glückliche Lustspiel in 3 Paul Bilhaud.

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von Ernesto Drangosch (Klavier) mit dem Philharmonischen Orchefter (A.

Saal Bechstein. Mittwo, Abends 72 Uhr: ET. Quartettabend der Herren Gustav Hollaender,

Die Vorlesungen für junge Kaufleute, die von L Aeltesten der Kaufmannschaft für das Vierteljahr Januar, März 1905 veranstaltet werden, beginnen am Montag, den 16. Ja

nuar 1905, Abents 8 Ubr, und fü. den im Generalversammluna? gf

der Korporation der Kaufmannschaft (im Börsengebäude, Eingang boy der St. Wolfgangstraße) statt. Sie sind in zwei Zyklen geteilt, o, denen jeder drei Bialleltnaeu umfaßt. Zyklus T bringt Vorlesungez N aus dem Gebiete der Volkswirtschaftêlehre und Handel geographie: „Die heutige deutshe Volkéwirts>aft in thren ! Grund, zügen“ (Professor Dr. Zahn), „Kartelle und Trusts*“ (Dr. Satt) „Die Vereinigten Staaten am Anfange des 20. Jabrhuntertz" „Reiseeindrücke einer Studienfahrt na< St. Louis“ (Negierun ztx Dr. Durker). Der re<tswissens<aftli<he Zyfklus Il bebanteft. Ausgewählte Kapi! tel aus dem Bürgerliden Geseßbuch" (Profes, Dr. Heilfron), , Das deutshe W->selre<t“ (Justizrat Dr. Bern, stein), „Cisenbahnfrat ebt“ (Regierungérat Dr. Eger). Die Kurie umfassen je nah dem Thema, das dem Vortrage ¿zu Gruzde ist, 4—8 Vortragsabende. Das Honorar für den Zyklus beträgt: k Anmeldungen werden im Zentralbureau der Faulmann[Valt S {jet Friedrichstr. 51 1, Börsengebäude) werktägli<h von 9—3 Uhr sowi, in folgend en „Buchhandlungen entgegengenommen : H Zahr ( (Mebr, firale 6), Breélauer u. Meyer (Potsdamer Str. 27 b), Puttfam 1, Mük ibret (Französishe Str. 27).

gelegt

19. Dezember. (W. T. Einsiurz eines Neubaues in der Kaiserstraße sonen vazunglüdt. Bis beute nahmittag wurden s<hwer und zwei leiht Verleßte geborgen. Es t vier Personen unter den Trümmern. arbeiten werden nc< ¿wei Tage in Anspruch ral ;

Bremerhaven, N

Wien, 19. Dezember. (W. T. B.) Zwei junge Touristen namens Berger und Pokorny, die am einen s{wierigen Aufstieg im Schneeberagebiete matten y; seitdem vermißt wurden, sind völlig ers<höpft aufgefunden worden. Sie hatten die Naht zum Montag im Schneesturm a

dem S<hneebergplateau zubringen müssen.

Nach einer im Marins

Paris, 20. Dezember. (W. T. B.) ; nördliche Teil von

ministerium eingetroffenen Depesche ist der

Madagaskar am 15. Dezember von einem Wirbel f t heime gesu<t worden. Die Stadt Die go Suarez bat großen S erlitten.

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Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Konstantinopel, 19. Dezember. (Meldung des „Wien Telegr .-Korresp. -Bureaus“.) Gestern haben die Bots hafter der Ententemächte die Aufmerksamkeit der Pforte auf die am 14. d. M. gemeldeten Vorfälle in Jst ok bei Jpek gelenkt, Nach neueren Meldungen haben sich die Verhältnisse im Sandschak Jpefk und in Prizrend in der legten Zeit vershle<tert, und es ist eine weitere Verschlehterung zu befürchten, wenn, wie verlautet, von Prizrend drei Bataillone nah Kumanowo geschi>t werden sollten.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilag

Der Große | Willy Nicfing, Walther Rampe!mann, Eugen Sandow. Mitwirkung: Ernft von Dohnányi (Klavier).

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Abends 8 UQTr:

Beeihovensaal. Mittwoch,

9 39> «A VCeNCTL S {bends Konzert von Jssay Barmas (Violine).

Der

Zirkus Schumann. Mittwo<, Abends präzise Uhr: Nur no< einige Male: Eine wirkli (big omeuale Leistung: Der Sprung in den | Mord mit dem MWMotocycle. Müusftedts reizendter Liliputanerzirkus. Ferner: Das groß- artige Programm und Direktor A1b. Schu- mar:ns Monstredrefsuren.

Donnerstag, Ab präzise 75 Uhr: Erste Auf-

Schumaunn-

Max

Märc{enspiel (Halbe Preise, einführen.

teuil 1,70 ,

UDFN DS führung der dieéjährigen Großen | schen AusftattungSpantomime.

Faniliennachrichten, t Q C ordelia /

Friy

(Wrlin “M: : Hr. Pastor L debre> (Dret Gegen Eine von Wedel ( (Kolb Gestorben: Hr. _Obverstleutn ant Bruno von Hart- mann (Halle a S.). Hr. Geheimer Regierung rat Heinrich Kelchner (Berlin). Hr. Profeffor 2 Alfred Gotthold Meyer (Charlottenburg). Gymnasialoberlehrer, Professor Dr. Hau Schwieger (Berlin). Hr. Bildhauer, Profe}1o Moritz Schulz (Berlin). Fr. Kommerzienr Bertha Pariser, verw. Bamberger, geb. Mend (Lu>enwa lde). Fr. Paula bon Bretow, geb. von Knoblauch Senzke). Fr. Nora Marquardsen, geb. Freiin Halkett (Bad Kissingen).

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zwishen Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Dru der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlagte Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Zehn Beilagen (eins{lie:li< Börsen-Beilage), sowie die Juhaltêangabe zu Nr. 6 des öffeut- lichen Anzeigers (eins<{ließli< der unter Nr. 2 veröffentlichten Bekauntmachungen), betreffend Kommanditgesellschaften auf Akticu und Aktieu- geselischaften, für die Woche vom 12. bis 17, Dezember 1904.

Atten von

8 Hr:

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1904

Dezember

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Erste Beilage

Berichte von deuts<hen Fruchtmärkten.

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Berlin, Dienstag, den 20. 20. Dezember

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) na< überschläglicher Schägung verkauit Doppelzentner (Preis unbekannt)

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13,80 13,00 12,50 12,69 13,20 14,00 12,80 12,90 13,20 14,50

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Personalveränderungen. Königlich Preußische Armee.

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Beurlaubtenstande. Befördert : . (Barmen),

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Müblbrad t Regts. Moriy von Q Marder (Bromberg), des 8. Ostpreuß.

Fähnriche 2c. Im. Cbri ven bowsky, Lt.

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Graf Gneisenau (Bromberg),

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1. Garderegis. z S, VDrans (Lübe>), 2 Negts Nr. 2, R „Fal>e ( Stendal), des 3. Gard Augusta 'Gardegren. (1 Dortmund), des 3. Gardefeltartk. des defeldart.

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auf volle Doppelzentner und der Preise hat die Bedeutung, daß der

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