1904 / 307 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

1. Untersuhungssachen.

2. Aufgebote, Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

Öffentlicher Auzeiger.

6. 7. E

Kommanditgesellschaften auf Aktien und AktiengeseÜf rwerbs- und | l Es: 8. Niederlassun 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

irt\haftsgenossenschaften. x. von Rechtsanwälten.

1) Untersuchungssachen.

[72430] Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Kaufmann, - au< Bierzapfer Paul Wefffssel von hier, geboren am 8. Dezember 1880 zu Augustwalde, Kreis Marien- burg, welcher flüchtig ist, ist in den Akten 5 E. J. 9890. 04 die Untersuhungshaft wegen Beihilfe zum Betruge, Untreue und Untershlagung verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuhung8gefängnis bier, Alt-Moabit 12a, abzu- liefern. Werlin, den 24. Dezember 1904. Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgericht T. Beschreibung: Größe: circa 1,80—82 m, Statur: {{lank, Haare: s{<warz, Bart: dunkler S<nurrbait, Augen: braun, Mund und Kinn: gewöhnli, Sprache : deuts<, Kleidung: grau gesprenkelter Anzug, beller Ueberzieher und kleiner s<warzer Hut.

[72432] __ Beschluß. In der Untersuhungsfache gegen den Einjährig- F (Musketier) Alfons Andres, geb. zu znah, Kreis Kreuznach (Preußen) am 22. Mai 1883, von der 11. Komp. Inf.-Regts. Nr. 142, wegen Falnensude, wird auf Grund der S$ 69 f. des ilitärstrafgeseßbu<hs sowie der $$ 356, 360 der Militärstrafgeriht8ordnung Beschuldigte

fahnenflüchtig erflärt.

Freiburg i. B., den 24. Dezember 1904.

Königliches Gericht der 29. Division.

[72433] Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchung gegen den Nékruten in Kontrolle des Bezirkskommand-s Wurzen, den am 25. Ok- tober 1883 in Golzern geborenen Dienstkneht Nobert Paul Ritter, wegen Fahnerflu<ht, wird auf Grund der 88 69 ff. des Militärstrafgeseßbu>;s sowie der 396, 360 der Militärstrafgeriht8ordnung der Be- ihuldigte hierdur< für fahnerflüchtia erflärt und sein im Deutschen Reiche befindlihes Vermögen mit Beschlag belegt. Leipzig, ten 23. Dezemtker 1904. Königlih Sächsisches Gericht der 2 Division Nr. 24.

[72431] Bekanntmachung.

Die dur< Beschluß der St1afkammer dcs Kaiserl. Landgerichts zu Saargemünd vom 2. Dezember 1890

gen Lembach, Emil Leo, geb. 4. August 1867 zu

eisenthal, wegen Verletzung der Webrpflicht aus8- gesproGene Vermögensbes{lagnahme iît dur< Be- <luß desselben Gerihts vom 20. Dezember 1904 aufgehoben worden.

Saargemünd, den 23. Dezember 1904.

Der Kaiserlihe Erste Staatsanwalt : Machenschein.

A ri n F! er ag u P L 2 s S E Es Le Le

der für

9) Aufgebote, Verlust-u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[72510] Zwangsversteigerung.

Fm Wege der Zwangsvollstre>ung soll das in Berlin, Liesenstraße 11, belegene, im Grundbucbe von den Umgebungen Berlins Band 22 Nr. 568 H zur Zeit der Eintragung des Versteigerungévermerks auf den Namen des Bureauvorfteters Ernst Schülke zu Berlin eingetragene Grundstü> am 24. März 1905, Vormittags 10 Uhr, dur< das unterzeichnete Geriht, Neue Friedrichstraße 12—15, Zimmer Nr. 113—115 T11, 3. Sto>werk, versteigert werden Das Gcuntstü>, ein Worderwohnhaus mit Anbau links und zwei Höfen, ein Bäc-reigebäude links, ein Querwohrgebäute fowie ein Stallzebäude, Kartenblatt 17, Parzelle 651/7 und 485/7, ist 8a 15 qm groß, in der Grundsieuermutterrolle unter Artikelnummer 5547 ohne Veranlagung zur Grund- steuer nahaewiesen und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 23 343 bei cinem jährlihen Nußungswerte von 10 490 Æ zur Gebäudesteuer mit einem Jahresbectrag von 399 M veranlagt. Der Versteigerungsverme1k ift am 17. November 1904 in das Grundbuch ein- getragen.

Berlin, den 8. Dezember 1994.

Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 85.

[72480]

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung des an der Glambe>erstraße sub Nr. 22 zu Neustrelig gelegenen Grundstü>s, ist Termin zur Abnahme der Ne<nung des Sequesters auf den 11S. Januar 9905, Vormittags D Uhr, anbcraumkt.

Neufirelitz, 23. Dezember 1904.

Großherzogl. Amtsgericht. Abt. 2. [54095] Aufgebot.

Auf Antcag des Schâäfers C. Laudy in Sarkwiy, vertreten dur< die Rechiéanwälte Dres. Plessing, Kulenkamp, v. Bro>en und Schön in Lübe>, werden die Fnhaber folgendzr Lagerscheine des Wollinagazins in Lübe> vom 15. Juni 19-4, lautend üter von dem Antragsteller cingelieserte Wollwaren, nämlich :

1) roter Lagershein Nr. 51 über 1 Sa> Lamms- wolle, gew. 23* kg,

2) weißer Lagerschein Nr. 51 über 37 Vließe Wolle, gew. 191 kg,

und 1 Sad> Lo>en, gew. 22 kg, aufgefordert, ihre Rechte späteîtens in dem auf Donuuerstag, den 25. Mai 1905, Vorm. 160 Uhr, anberaumten Aufgebotst:rmin bei dem uuterzeihneten Gericht anzumelden und die Lager- scheine vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung dieser Scheine erfolgen wird.

Lübeck, den 15. Oftober 1904.

Das Amtsgericht. Abt. VIII.

[55959] Aufgebot.

_ Laut des Hypothekenbriefs vom 9. Januar 1891 sind auf das hier an der Langedammstraße No. aff. 2293/94 belegene Haus 3000 Æ zur Hypothek für den verstorbenen Kaufmann Wilhelm Riesenberg von hier eingetragen. Nachdem das Aufgebot des Hypo- thekenbriefes beantragt ist, wird dessen unbekannter Fnhaber aufgefordert, seine Ansprühe spätestens in dem auf den 5. Mai 1905, Morgens 11 Uhr, vor dem Herzoglichen Amtsgerichte, Zimmer 22, an-

brief vorzulegen, widrigenfalls dieser für kraftlos erklärt wird.

Braunschweig, den 18. Oktober 19094.

Herzogliches Amtsgericht. R. Wegmann. [72506] __ Aufgebot,

Der Lokomotivführer a. D. Louis Springer in Berlin O., Grünerweg 5957, bat beantragt, den ver- {ollenen Konditor Adolph Westphal, geboren zu Berlin am 26. Januar 1840, früher in Münster, zuleßt wohnhaft in London, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. Juli 1905, Vor- mittags 14 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotétermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens mR E dem Gericht Anzeige zu maten.

S f N Münster, dcn 21. Dezember 1904. Königliches Amtsgeri>#t. Abt. E. [72668] Uufgebot.

Der Fukrmann August Koch in Silberbor1 bat beantragt, den versollenen Fuhrmann Ernst Karl Ludwig Ko, seinen Vater, zuleßt wohnhaft in Silberborn (Kreis Uslar), für tot zu erflären. Der be- zeichnete Verschollere wicd aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienêtag, den 19. September 1905, Vormittaas Ul Uhr, vor dem unter;eihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späte- stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Uslar, den 22. Dezember 1904.

Königl'<cs Amtsgericht. IT.

[72507]

In der Aufgebotssahe betr. Todeserklärung der verehelichten Schneidemüller Friederike Elisabeth Vätz, geb. Edelmann, von Schönau, ist infolge Zurü>nabme des Antrages das Verfahren eingestellt. Der auf den 27. Septemker 1905 anberaumte Termin ist aufgehoben.

Schleusingen, den 21. Dezember 1904.

Könitialicbes Amtsgericht.- e Nufgebot.

Der Geschäftéagent V. Luttenschlager hier hat als Nacblaßverwalter des am 22 September 1991 in Mülhaufen i. Elf. verstorbenen Josef Willig, ohne Gewerke, früher in Heimsbrunn wobnhaft, das Auf- gebotêverfabren zum Zwe>ke der Aussc{ließung von Nagthlaßgläuktigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daber aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Josef Willia spätestens in dem auf Montag, den 6. März 1905, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Saal Nr. 23, anberaumten Aufgebotêtermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die An- gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten ; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich ni<ht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils- re<ten, Vermächtnissen und Auflagen berü>sihtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als \fi< na< Befriedigung der nicht ausgeslossenen Gläubiger noch ein Uebers<uß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsreten, Vermächtnissen und Auflagen fowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden dur das Aufgebot nicht betroffen.

Müthausen i. Elf., den 22. Dezember 1904. Kaiserlihes Amtsgericht. (gez.) Luß, Affessor. Beglaubigt: Der Gerichtsschreiber:

(12-8) Wennig, Aktuar.

[72485] : E

_In der Aufgebotssache des Halí kothsassen Alkert Meyne in Bodenstedt hat das Herzogliche Amts- geriht Vechelde dur< den Amtsrichter Nose für Necht erkannt : i

Die gerihtlibe Obligation vom 18. Mai 1836, inhalts deren auf dem Halbfkothhofe No. ass. 54 da- selbst eine Hypothek von 3039 Æ dreihundert Mark im Gecundtbuche von Boderstedt Band I Blatt 55 für den Großkothfassen Johann Heinrich Sitru>mann in Bodenstedt eingetragen ist, wird für kraftlos erfïlârt.

No îe,

[72492] Oeffentliche Zustellung und Ladung. _ Rechtsanwalt Fröli<h in Bayreuth hat für die Oikonomensehefrau Katharina Fasso!ld von Trums- dorf, nun in Schaiß, Post Harsdorf, gegea den Oekonomen Philipp Fafssold, zuleßt in Trumédorf wohnhaft, nun unbekannten Aufenthalts, Klage auf Ghescheidung eingereiht mit dem Antrage, zu erkennen : 1) Die Ehe der Streitsteite wird geschieden. 2) Der Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung. j 3) Derseibe hat die Kosten des Rechtsstreits zu ragen. Die öfentlihe Zustellung der Klage wurde be- willigt. Zur Verhandlung über diese Klage ist die öffentli<he Sißung der Zivilkammer tes Kgl. Land- gerichts Bayreuth vom Dienstag, den 14. März 1905, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu der Beklagte mit der Aufforderung geladen wird, re<t- zeitig zu seiner Vertretung einen bei dem Prozeß- gerihte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Vayreuth, den 20. Dezember 1904. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts.

(L. S.) Koegler, Obersekretär. [72499] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Bergmann Hermann Müller, Hulda gcb. Bro>khaus, in Bohum-Wiemelhausen, Körner- straße 6, Prozeßbevollmächtigter : Rechtéanwalt Dr. jur. Cleffmann in Bochum, klagt gegen ihren Ehe- mann, früher in Bochum, jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund der $$ 1565, 1568 Bürgerlichen j ami mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu [heiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erflären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bochum, Schillerstraße, Zimmer 39, auf den

gesetzten Termine anzumelden und den Hypotheken-

Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. gun Zwette Mee öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage befannt gemaht. R 150 04. Bochum, den 27. Dezember 1904. _Pantföder, Landgerichts\ekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [72495]

Die verehelihte Arbeiter Auguste Berger, geb. Sauer, in Breslau, Schweitzerftraße 11 I1TT Pro- zeßbevollmächtigter: Justizrat Odersky in Breslau —, klagt gegen den Arbeiter Hermann Berger, früher in Breslau, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen \{werer Verleßung der dur die Ebe begründeten Pflichten, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten als den allein {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die ¡weite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau auf den 16. März 1905, Vormittags 11} Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem edachten Meridjbe zugelglenen Anwalt zu bestellen. um Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 22. Dezember 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [724960]

Die Kochfrau Henriette Flatow, geb. Kaëriel, zu Dobrzyca, Bez. Koschmin, Prozeßbevollmäctigter: Rechtsanwalt Justizrat Dc. Sternberg in Breslau, flagt gegen ihren Ehemann, Hausierer Moses Flatow, zuleßt in Breslau, jet unbekannten Auf- enthalts, wegen \{werer Verießzung der durch die Che begründeten Pflichten,, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu heiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Necbtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündliGen Verhandlung des Rechtsf\treits vor die zweite Zivilkammer des König- lihen Landgerichts zu Breslau, Sc{weidnitzerstadt- graben 2/3, Zimmer 81 im IT. Sto>, auf den 16. März 1905, Vormittags 11; Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 24. Dezember 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [71852] Oeffentliche Zustellung.

In der Ehesache der Kremplerin Emma Hzlene Wille, geb. König, in Forst, Klägerin, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Pfigner in Dresden, gegen ihren Gßemann den S{ubmawergesellen Adolf Otto Wille, früher in Radeberg i. S., jeßt un- bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Eheschei- dung, hat die Klägerin gegen das am 9. Oktober 1904 verkündete, die Klage abweisende Urteil der 11. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Dresden Be- rufung eingelegt, mit dem Antrage, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Ehe zu heiden. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung über die Berufung und den Rechtsstreit vor den 9. Zipil- senat des Königlih Sächsishen Oberlandes8gerihts Dresden zu dem auf den 28. Februar 1905, Vormittags 40 Uhr, anberaumten Termine mit der Aufforderung, einen bei diesem Serichte zu- gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öôffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Berufung bekannt gemacht.

Dresdeu, am 22. Dezember 1901.

__ Der Gerichtsschreiber des Königl. Sächs. OberlandeLgerichts.

[72491] Oeffentliche Zustellung.

Die Elefrau Bertha Märtens, E Schneider, auf Gat Loburg 11, Prozeßbevollmätigter: Nechts- anwalt Pu!vermann ia Halberstadt, flagt gegen ten früberen Fleis{<ermcistzr Hernann Märtens, früher in Preußisch. Bêrnc 2, jeßt unbekannten Aufenthalts, untrr der Bebauptunz, daß der Bckiagte siz im No- vember 1899 verlass:n hate und seitdem fih im Auslande aufbalte, au< seiner Familie seit Jahren jeden Uaterhalt versagt habe ($ 1568 Bürgerlichen Gesetzbuchs). mit dem Antrage, die She zu scheiden und den Beklagten für schuldig zu erflären. Die Klägerin ladet den Befklazken zur mündlihen Ver- handlung des Net tsftrits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hal! berstadt auf din 14. Viärz 2205, Vormittags [0 Uhr, mit der Äufforder !ng, einen bei deim gedahten Gerichte zugelafseaen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der öffentliden Zusteilung wird bicser Auszug der Klage bekannt gemachk. Ha'berftadt, den 24. Dezember 1901.

2 Bittbdw, Attuar, Gazihts\&rciber des Königlichen Landgerichts. [72493] Oeffentliche Zuftellung.

Die Marie Gilg, Ebefrau Haegelin, zu Wettols- heim, Prozeßb:vollmächtigter: YNechtsanmalt Ko!s<, klagt gegen ihren Ehemann Eugen Haegelin, Schreincr, früher zu Straßburg, jeßt ehne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, mit dem Antrage, die zwishen den Parteien bestehende Ehe aus Ver- schulden des Beklagten zu scheiden und demselben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Straßburg i. E. auf den 2. März 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerite zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. D S bts 23. Dezember 1904. | er Gerihts\hreib:r des Kaiserlihen Landgerichts : (L. 8.) . Weber, an E gens [72497] Oeffentliche Zustellung. Die Loffrau Urte Kreuz, geb. Kolberg, aus Valtruschkehmen, _Prozeßbevollmähtigter : Justizrat Ostermeyer in Tilsit, klagt gegen den Losmann Wil- helm Kreutz, früher zu Plaschken, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter sfih dem Trunke ergeben und Klägerin wieder olt einen habe, mit dem Antrag auf Ehescheidung. ie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 111. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Tilsit auf

3. März 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der

der Aufforderung, einen bei dem gedahten Geri zugelassenen Anwalt ¿u bestellen. E Zwe>e Me öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Tilfit, den 22. Dezember 1904.

Der Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts, [71817] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Anna Elisabeth Winterftein in Tennstedt, vertreten dur ihren Vormund, den Ayu- spänner Friedrih Weiland zu Tennstedt, Prozeß bevollmächtigter: Nechtéanwalt Wedekind in Greußen klagt gegen den Ing.-nieur Willi Berlin, zuleßt in Goslar, jezt unbekannten Aufenthalts, wegen Unter- baltsbeiträ4e, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin von ihrer GSeburr, dem 3. Oktober 1994, bis zu ihrem vollendeten 16. Lebebentjahre an Unterhaltungsêfosten monatlih 20 A in vierterjährlihen Vorauszahlungen zu zahlen und das Urteil hinfihtili< der fälligen Leistungen für vorläufig vollsire>bar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Goslar auf den 23. Februar 1905, Vor- ias o E uu S ver AReN Zu-

e wird diefer Auszug der Klage bekannt

Goslar, den 23. Dezember 1904. E

Gerichts\{hreiberei 3 des Königlichen Amtsgerichts.

[72504] Oeffeutliche Zustellung.

Die Ehefrau Karl Koch in Elberfeid, als Bevoll- mächtigte ihrer Tochter Martba Koch daselbst und als Vormünderin der minderjährigen Kinder Hans und Mathilde Koch daselbst, klagt gegen den Elektro- techniker Hans Keune, früher in Elberfeld, jetzt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Vater der genannten Kinder ift, mit dem Antrage auf Zahlung von 100 Æ an die Martha Koch für die Entbindung und den Unterhalt für die ersten 6 Wochen nach der Entbindung und Zahlung einer im voraus am Ersten jeden Vierteljahres fälligen Geldrente von viertel- 1ährlih 90 M für die gerannten Kinder von ihrer Geburt an bis zur Vollendung ihres 16. Lebent- jahres. Die Kläger laden den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lihe Amtsgericht in Elberfeld auf den 25. Februar 1905, Vormittags 9 Uhr, Königsstraße 71, Zimmer 23. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Elberfeld, den 22. Dezember 19041.

(L. S.) Thinnes, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgeribis. Abt. 5.

[72505] Oeffentliche Zuftellung.

Der Peter Josef Heumann, Scbneidermeister in Godesberg, Kirchstraße 9, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Sperling zu Bonn, klagt gegen den Kaufmann Friß Zieshe aus God-:sberz, zur Zeit unbekannten Aufenthaltsorts, aus Lieferung eines Anzugs zum Preise von 55 #4, mit dem Autrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 55 M nebst 49/0 Zinsen seit dem Klagetage und der Kosten des Rechtsstreits. Der Kläger ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht in Boun auf den 25. Februar 1905, Vormittags D Uhr, Zimmer 38. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auëzug der Klage bekannt gemacht.

Boun, den 28. Dezember 1904.

O Hoffmann, Af}.,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [72502] Oeffentliche Zuftellung.

Der Fabrikant Franz Halbig in Düsseldorf, Prozeß- bevollmächtigter : Rch!8anwalt Dr. Schmitz daselbs, klagt gegen den "Kaufmann Wilbelm Fink junior, zuleßt in Neuß, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, mit dem Antrage auf Zahlung von 1619,06 A nebst 5909/9 Zinsen seit dem 1. August 1901, dem Beklagten die Kosten des Rechtéstreits aufzuerlegen, au< das Urteil für vorläufig vollstre>bar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 28. Februar 1905, Vor- mittags 9 Uhr. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Serichte zugelaffenen Anwalt zu be- stellen. Zum 3wede der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 23. Dezember 1904.

S Neichard, Assifteat, als Gerichtsschreibev. des Königlichen Landgerichts. (72669] _ Oeffentliche Zufteilung.

Der Büfettier Fricdri< Körting zu Charlotten- burg, Bayreutherstraße 40, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Ludwig Wreshner zu Berlin, Komman- dantenstraße 56, klagt gegen den Schankwint Walds- mar Rhei, früher zu Verlin, Zellestraße 15, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er als Sicherheit für alle ihm aus dem mit dem Beklagten ges<lossenen {riftlicen Vertrage vom 183. Januar 1903 obliegenden Verbindlichkeiten am 13. Januar 1903 an Beklagten 2000 bar gezahlt habe, die vertraglih mit 32 9/9 jährlich ver- zinst zar freien Verfügung des Beklagten stehen und na< Beendigung des Vertrages nebit Zinsen vom Beklagten an ihn ¿urü>gezahlt werden sollten, Be- flagter aber Anfangs Februar 1903 sein Geschäft im Stich gelassen, unbekannt verzogen sei und ihm nachdem er in Höhe von 500 M befriediat sei, no 1500 A nebst den vertragsmäßigen Zinsen ver- schulde, deren Nükzahlung er nunmehr verlange, mit dem Aatrage:

1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 1500 4 nebst 3X3 0°/9 Zinsen seit dem 13. Januar 19093 zu zahlen, _2) das Urteil gegea Sicherheitsleistung für vor- läufig vollstre>bar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 16. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts T ‘in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, Il, Sto>wetl, auf den 3, März 1905, Vormittags 10 uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ve- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemadht. Berlin, den 23. Dezember 1904. . Facobi, Gerichtsschreiber

den 25. März 1905, Vormittags 9 Uhr, mit

des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 16-

zum Deutschen Reichsanzeiger 1 307.

1. Üntersuhungssachen. 3, A

3, Un

4. NVerkäufe, 5, Verlosung 2c.

9) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[70792] Oeffentlich Die Erben Thum bier : hier, händlers Gilli Thum geb. Thum, Thum, mannes, des ») Fräulein Elfriede erjähri minderjährigen treten dur Huble zu Justizrat egen 3 lsasserstr. 69 wohnhaft halts, auf Grund Fäufli mit dem Antrage, ‘den 75 4M „Fünfundsiebiig seit dem 1. Juli 1903

Gustav

vollstrekbar zu verurteilen.

1622. 04. Die Klâäg mündlichen

Kzniglihe Amtsgericht 1

straße 12/15, 1 Treppe,

17. März

¡jug der Klage bekannt Berlin, den 19. Kolbe, Aktuar,

des Königlichen Amtsgerichts T. Abt. 11. Oeffentliche Zuftellung.

[72489]

Der Kaufmann Willi Thum zu A Berlin, Leipzigerstr. 100, klagt gegen

theenstr. 69, Fronfeld in

den cand. rer. met. Emil Loew, früber in lottenburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Beklagte bei dem verstorbenen

Behauptung, daß der

Schneidermeister Gustav Thum die in der Klage- re6nung näher bezeichneten Kleidungs\tüde und Ar- Gesamtbetrage von 196,50

heiten zu Preisen im

bestellt, gekauft und empfangen habe, Kläger, von den übrigen i Erblassers übereignet worden und er bere<tigt sei, die Außenstände im eigenen Namen einzuziehen, mit dem Antrage, den ela ne

vember 1904 zu verurteilen und das Urteil für vor-

lung von 196,50 M

làufig vollstre>bar zu den Beklagten zur

Rechtsstreits vor das Berlin, - Neue Zimmer 165/166, auf Vormittags 10 Uh lihen Zustellung wird fannt gemat.

Kuhse,

des Königlichen Amt3gerichts 1. Oeffentliche Zuftellung.

[72509} Die

Firma Saas

Thann, Ob.-Els., Prozeßbevollmächtigter: anwalt Dr. Nordmann hier,

Friedrih Lehmaun, bekannten Wohn- und

hauptung, daß Beklagter ihr fäuflih gelieferten Likör _von U mit dem Antrage auf fostenfällige Ver-

\<ulde, urteilung des Beklagte

und eine Mark 29 Pfennig, nebft 4 %/o Zinsen vom ab. Die Klägerin ladet den, jur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Kaiserlihe Amt3aerit in Mülhausen i.

Klagetage

Montag, den 27. F 9 Uhr, Saal 23. Zustellung wird dieser macht.

Mülhausen i. El Der Gerichtsschreiber

Wennig, Aktuar.

Oeffentliche Zustellung. Der Rechtsanwalt V. Lessingstraße 8, klagt gegen Wolter aus Wittenberge, jeßt unbekannten Aufent» halts, unter der Behauptung, d

[72488] Der

auf Grund des ihm

Königlichen Landgericht a Dns in

gegen Wolter 2. von ihm an Gebühr Restbetrag von 83,25

Antrage, den Beklagten zu 83,25 M zu zahlen und das

strebar zu erklären.

Lagen C e T P Es or das Königliche Amtsgericht in 3 1905, Vormittags 94 Uhr. un Zwe>e der öffentlichen Zuftellung wird dieser u8zug der Klage bekannt gemacht. SOUNRDEAE, den 20. a e Gerihts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

den 7. März

des verstorbenen Schneidermeisters G. 1) Frau Helene Müller, geb. Th im Beistande ihres Ehemannes, Richard Müller ebenda, bier, 3) Frau Witwe Martha Shmalz, hier, 4) Frau Elise Biernath, geb. zu Charlottenburg, im Beistande ihres Che- | 6 Kaufmanns Ernst Biernath ebenda, de Thum zu Grumbsdorf i. Pomm., minderjährigen

ihren Vormund,

Charlottenburg, Dr. Kronfeld bier, den Ingenieur Karl

Verbandlung des Rechtsstreits vor das

1905, Vormittags 93 Uhr. Zwe>e der öfentlihen Zustellung wird dieser Aus- gemacht.

Dezember 1904

mündlichen Verhandlung des Friedrichstraße 12—15,

Aktenzeichen 42 C. 2514. 04. Berlin, den 24. Dezember 1904.

erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. all- und Invaliditäts- Verpachtungen, Verdingungen 2c. von Wertpapieren.

x. Versicherung.

e Zustellung.

um, des Möbel- 2) Kaufmann

rig Thum, 7) des Thum, beide hier, ver- Bureauvorsteher Prozeßbevollmächtigter : Leipzigerstr. 100, klagen Deer, früher zu Berlin, } b

- {

, fet unbekannten Aufent- < gelieferter Kleidungsftüd>e, Beklagten zur Zablung von Mark“ nebst 4%/9 Zinsen fostenpflihtig und vorläufig Aktenzeihen: 11 C er laden den Beklagten zur

zu Berlin, Neue Friedrichs Zimmer 241—243, auf den Zum

als Gerichts\{reiber

Berlin, Doro- Justizrat Dr.

Char-

daß ihm, Miterben das Geschäft des

ten kostenpflichtig zur Zah- t 49/0 Zinsen seit 21. Io erklären. Der Kläger ladet Amtsgericht T în I Treppe, den 18. Februar 1905, x. Zum Zwette der öffent- dieser Auszug der Klage be-

Königliche

Gerichts\chreiber Abt. 42.

und Müller, Likörfabrik in Recht3-

klagt gegen den Wirt

früher in Pfastatt, jeßt ohne Aufenthaltsort, unter der Be- für am 13. April 1904 den Betrag von 101,20 # n zur Zahlung von Finhundert den Beklagten

I\. auf ebruar 1905, Vormittags Zum Zwe>e der öffentlichen Auszug der Klage bekannt ge-

#., den 22. Dezember 1904. des Kaiserlichen Amt3gerihts :

Schwen> in Altona, den Hilfsheizer Karl

as er den Beklagten uftrags vor dem Sachen Saß O. . 00. vertreten und en und Auslagen no< einen 4 zu fordern habe, mit dem verurteilen, an den Kläger Urteil für vorläufig voll- ladet den Be- des Rechtsstreits Wittezberge auf

erteilten

Der Kläger

Dezember 1904.

tigal, Aktuar,

B E R I

3) Unfall- und Juvaliditäts-2. Versicherung.

[72680] | Königl. Oberförsterei Auf dem am Dienstag, deu 17. Januar 1905, in Neuruppin, Lehmanns andelsholztermine versteigert die ehende Kiefernrundhölzer von Vorm. öffentl. meistbietend:

1. Bezirk Klausheide,

f

Dienstag, de 10 Uher, un Stleifsteine, von Schwarzble<, kupferner Kessel, Messingkörbe und -Eimer, Tisch Arten von Geräts Hülsenkisten, Patrc fi Í schiedene andere Kasten von Holz, Eisen und Messing meistbietend gegen sofortige Barzahlung versteigert werden. Die Bedingungen

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2A.

24 fm. 11. Bezi

448 St>. mit 274 fm, mit 704 fm. III. Bezirk Fristow, 969 St>. mit 410 fm, Jag. 99 1IV. Bezirk Stendenit, 867 St>. mit 748 fm.

Die Schläge liegen von den wasserstraße entfern E Uo De, 0,5 km;

84 fm.

ezw. 4,0 km;

zu 1IV = 1,6 km

Protokollauszüge

Forstsekr. Borgmann zu gebühr bezogen w

Altruppin, den

[70042]

Bei der

Oela

fteigerung vorgelese stunden von 8 bis

Spandau, den [72429]

olizeipräsidiums, find während der den no< näher zu liefern: 1) etwa 21 2) 345 2322 C 115 774 2688 21 345 2322

a eue B

10) aus.

50 S zu haben. nuar 1905

zureichen. Berlin,

[72427]

93 000 kg Lein

Die Verdingu Hausverwaltung,

0,50 M in bar werden.

bis zum 10. 104 Uhr, dem und bestellgeldfre

Cöln,

[72428] Verdiungun tu<, 8190 m

510 qm Lincrus: die Direktionsbe furt a. M., in 153 Losen. Die Verding

50 S $ in bar werden.

Keine.

mittags LO0è

porto- und best

| Öffentlicher Anzeiger.

erden.

Der Forsftmeifter.

unterzeichneten Direktion n 3. O brau<bare Gegenstände, und zwar:

atronenfasten,

Erstattung der Schreibgebühren von 90 lih bezogen werden.

Königliche Direktion der Bekauntmachung. “2 Für die Abteilung für Feuerwehr des Königlichen

Musterstü>ke liegen auf der # kammer, Lindenstraße 41, re Die Ueferungébedingungen find im Feuerwehr- burcau, Undeastraße 41, re<ter Seitenflügel IL, ein- zusehen und eventuell gegen eine Schreibgebühr von

an die Abteilung für Feuerwehr ein-

den 24. Dezember 1904. Königliches Polizeipräfidium, Abteilung für

Verdingung der Lieferung von 96 680 kg Leinöl,

franzöfishes oder amerikanis<es, gewöhnliches, 38 120 kg Sikkativ, 27 L und 480 kg Waterprooffirnis für die Eisenbahn- ! direktionsbezirke Cöln, Elberfeld, a. M., St. Iohann-Saarbrü>ken und Mainz. |

oder von derselben gegen portofreie Einsendung von

Die Angebote sind versiegelt und mit der „Angebot auf Lieferung von

Gnde der Zuschlagsfrift 16. Februar 1905, Nachmittags 6 Uhr. Die vorgeschriebenen Proben find {hon vor dem

Eröffnungstermine, | 3 1 an die Werkstätteninspektion Deugterfeld einzusenden. den 23. Dezember 1904.

Königliche Eisenbahndirektion.

Gazeleinwand, 2120 m Drillihleinwand, Wachstuch, 2180 m Ledertuch, 4520 a Suda fie n}!

Mainz und

Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eingefehen oder von derselben gegen portofreie Einsendung von |

Die Angebote sind versiegelt und mit der Auf- {rift „Angebot auf Ueferung von versehen bis zum 20.

Zweite Beilage und Königlih Preußischen

Berlin, Freitag, den 30. Dezember

Ende der Zuschlagsfrist 22. Februar 1905, Nachmittags 6 Uhr. Cöln, den 23. Dezember 1904.

Königliche Eisenbahudirektion.

5) Verlosung 2c. von Werlt- papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert- papieren befinden fich aus\{ließli< in Unterabteilung2.

(72669) Bekanntmachung.

Á4« 30 000 000,— 32 °/o ige Anleihescheine der Rheiuproviuz, 28. Ausgabe.

Altruppin.

otel, stattfindenden berförsterei na- 10 Uhr ab,

Slag 31 = 721 St>. mit rk Ließe, Schläge Jag. 54 = Fag. 59 = 1484 St>. Schläge Jag. 84 = = 582 St>. mit

Schlag Jag. 146 =

Ablagen der Rhin- tul= 3/9 km; zu Il = 2,9

Auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 99. Mai 1898 und der Genehmigung der Herren Minister der Finanzen, für ) wehre dg: Domänen und Forsten und des Innên vom 2. Juni 1900, sowie des Erlasses der genannten Herren Minister vom 18. März 1901 hat der Provinzialaus\{<uß der Rheinprovinz in seiner Sißung vom 18. Oktober 1904 bes{lcssen, dur< Vermittelung der Landesbank der Rheinprovinz 30 Millionen Mark aus den In- haber lautende Anleihescheine der Rheinprovinz aus- zugeben, und zwar unter folgenden Bedingungen: 1) Die Anleihe (28. Ausgabe) wird in drei Serten eingeteilt, wovon S die erste (Buchst. A) Nr. 1——3000 = 3C00 St>. à 500 ÆA = 1500 000 M, die zweite (Buchst. B) Nr. 3001—14000 = i T 11 000 C00 Æ, 5 E.

11 009 St>. à 1000

die dritte (Buchst. C)

3500 St>. à 5000 A = 17 500 000 M enthält.

mit Aufmaßliste können vom Yltruppin gegen Schreib- 27. Dezember 1904.

sollen am anuar 1905, Vormittags bziehsteine, Badewannen, Gefäße estelle mit Zinkeinsaß, verschiedene aften, Gasmesser, Bleikugelkasten, Pa>kisten und ver-

festgeseßt. werden vor Beginn der Ver- n, können au< während der Dienst-

4 Uhr bier eingesehen oder gegen abschrift-

und L. Juli gezatst

gefügt, und zwar 1. Januar bis weitere 19 halbe Jahre.

4) Die Anleihescheine sind unkündbar.

17. Dezember 1904.

Munitionsfabrik.

Berlin SW. 19, Lindenstraße 41, Fabre 1905, - 1906 und 1907 zu festzusezenden Zeiten insgesamt

Blusen für ee L berfeuermänner, x Feuermänner, Tuchrö>ke für Feldwebel, Oberfeuermänner, Feuermänner,

dieser Anleihe}

Anleihescheine; sie endigt bis spätestens zum des Jahres 1966.

Tuchbosen,

Mützen für Feldwebel, Oberfeuermänner, Feuermänner. euerwehrbekleidung8- ter Seitenflügel III,

auszulosender Anleihescheine oder durch Anleibesheinen. Die etwaige Auslosung Januar jeden Jahres statt. losung wird alsbald nah Monat Februar, bekannt gemacht. hiermit werden die Serien und

veröffentlicht. 5) Alle die machungen erfolgen dur den und Königlich Preufischen ( Berliner Börsenzeitung, den Berliner Courier und die Frankfurter Zeitung.

Angebote sind bis zum 20. Ja-

euerwehr.

die Rheinprovinz. 4 Die Rheinprovinzanleihescheine Gemäßheit

85 580 kg Terpentinöl, 1700 kg Terpentinöl, 500 kg Terebine

ölfirnis,

Essen, Frankfurt |

| geseßblatt 1 Deutschen Reiche als Papiere zu behandeln. Die Zinsscheine und aus elosten 98. Ausgabe werden dur< nah kostenfrei eingelöst : in Berlin:

durh die Preußische Pfandbrief-Bank,

ngsunterlagen können bei unserer Domhof 28 hierselbst, eingesehen

(uicht in Briefmarken) bezogen Aufschrift

Leinöl 2c.“ versehen Februar 1905, Vormittags Zeitpunkte der Eröffnung, porto- i an uns einzureichen.

dur die Herren Delbrück, Leo & C

dur dur dur die Commerz- durch die Königliche Staatsbank),

die Deutsche Bank,

¡um 23. Januar 1905 und

nd zwar ispekt Discouto-Vauk,

fasse, dur< die Dresduer Bauk, dur die Berliner Handelsgesellschaft, dur< die Herren F. W. Krause e Bankgeschäft, dur< die Berliner Bank,

der Lieferung von 49 740 m Segel- eder- und Polsterleinwand, 5175 m 8720 m

ta und 10430 m Ha äuche für

14001—17500 =

2) Der Zinsfuß dieser Anleihe wird auf 31/, 9/6 3) Die Zinsen werden halbjährlih am 2. JIgnuar

Der erste Zinëschein verfällt am 1. Zuli 1905. Den Anleibheseinea werden ¿wanzig Zinsscheine bei- der erste für das Halbjahr vom 20. Juni 1905, die ferneren für

seitens des Inhabers

Die Rheinprovinz verzichtet bezüglich heine bis zum 1. Januar

1916 auf die Kündigung. Mit dem Jahre

1916: beginnt die Tilgung der Anleihe mit mindestens jährli # 9/6 unter Zuwachs der Zinsen der getilgten Schlusse

Die Tilgung geschieht entweder dur< Einlösung Ankauf von | findet in j einer Sitzung des Kuratoriums der Landesbank im Das Ergebnis der Aus- derselben, spätestens im

In Verbindung Nummern früher | ausgeloster aber no< nit eingelöfter Anleihescheine Anleibescheine betreffenden Bekannt- Deutschen Reichs-

Staatsanzeiger, die Börsen-

Für die Sicherheit der ausgegebenen | Anleihescheine und deren Zinsen haftet sind in der Bekanntmachung des Bundesrats vom 7. Juli 1901 (Reichs- 901 Seite 263) im ganzen mündelsichere

Stücke der ezeichnete Bankhäuser

dur den A. Schaaffhausen’ schen Bankverein, o., die Direction der Disconto-Gesellschaft,

Sechandlung (Preußische durh die Preußische Central-Genofsenschafts-

Co.,

Staatsanzeiger. 1904.

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesell\, 7. Erwerbs- und 8. Niederlaffun

9, Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen

Wirtschaftsgenofsenschaften. x. von Rechtsanwälten.

in Frankfurt a. M.:

dur die Frankfurter Bauk,

dur die Herren J. Dreyfus & Co.,

durch die Direction der Disconto-Gesellschaft. Die kostenfreie Aushändigung neuer Zinsschein- bogen erfolgt :

in Berlin: A2 S

durch die Preuftisthe Pfandbrief-Banuk,

tur den A. Schaaffhausen’ schen Bankverein, dur die Herren Delbrück, Leo & Co.,

in Frankfurt a. M.:

durch die Frankfurter Bauk,

dur die Herren I. Dreyfus & Co.,

durch die Direction der Discouto: Gesellschaft.

Die Begebung der Anleihe erfolgt vom 2. Ja-

nuar 1905 ab.

Düsseldorf, den 16 Dezember 1904.

Der Direktor der Landesbank derRheinprovinz:

Dr. Lohe, Geheimer Regierungsrat.

[72434]

Auslosung Effener Stadtobligationen.

Bei der am 22. Dezember 1904 vorgenommenen

Auslosung Essener Stadtobligationen der V1.

und VII. Au8gabe behufs planmäßiger Tilgung für

das Iahr 1905 find gezogen :

L. Von der VI. Ausgabe:

a. Lit. A à 1000 M: Nr. 5 93 80 122 176

399 441 443 454 473 570 716 736 786 827 866 879.

b. Lit. B à 2000 Æ: Nr. 74 102 236 210

358 378 397.

c. Lit. ©€ à 5000 4: Nr. 49 61.

EL. Von der VIIL. Ausgabe:

Nr. 13 17 19 30 58 70 92 119 125 128 134

155 156 166 191 197. :

Den Inhabern dieser Anleihescheine werden dte-

selben biermit zum 30. Juni 1905 derart ge-

fündiat, daß mit diesem Tage die Verzinsung aufs

hört und die Anleibescheine mit den no<h ni<t ab-

elaufenen Zinss{einen und Zinsanweisungen gegen

mpfangnahme des Nennwerts bei der Stadtkafse

hiersclbft, bei der Effener Creditauftalt in

(ffen, Dortmund, Gelsenkirchen und Bochum

abzuliefern sind.

Essen, den 22. Dezember 1904.

Die städtische Anleihe- und Schuldentilgungs- kommisfion.

Bekanntmachung.

Mts. \tattgehabten Aus-

sind folgende

[17728] L Bei der am 17. d}s. - losung unserer städtischen Schuld Anleihescheine gezogen worden: 1) von der 1883er Anleihe: Lit. A ÑNr 27 32 33 34 35 44 61 82 85 87 98 130 162 und 165 über je 1000 Lit. B Nr. 321 339 363 364 401 420 443 475 488 548 635 636 und 860 über je 500 Lit. C Nr. 1029 über 200 Æ M von der 18S6er Anleihe: Lit. A Nr. 37 über 1000 # Lit. B Nr. 72 78 und 104 über je 500 M Lit. © Nr. 157 über 200 # Diese Anleihescheine werden den äFnhabern zur baren Rückzahlung der Beträge zum 31. März 1905 mit der Aufforderung hierdur< gekündigt, die Kapital- beträge gegen Rückgabe der Anleibescheine bei unserer Kämmereikafse zu_ erheben. Mit den Anleihescheinen sind Zinsscheine zurückzugeben, da die gedahtem Termine aufhört. fehlender Zinsscheine werden gekürzt. I Z E Aus früheren Au®losungen ind noch nicht zur Einlösung gelangt : i von der 1883er Anleihe : Lit. A Nr. 4 über 1000 Ut. B Nr. 314 und 375 über je 500 M Eisleben, den 20. Mai 1904. Der Magistrat. Wel>er.

Tilgung der Dortmunder Stadtaulcihe vom Fore 1898S L., IL. und TLL. Abteilung. Nah dem Allerhöchsten Privilegium find am

1. April 1905 zu tilgen 301 000, -- Die Tilgung ist dur< Ankauf bewirkt. Dortmund, den 21. Dezember 1904. Der Magistrat. S<{mieding. [43972] Befkfauntmachung. : Am 13. Juli d. I. sind folgende Anleihescheiue der Stadt Bocholt auêgeloft worden: Buchstabe W Nr. 172 zu 1000 M 34 87 1000 150 , 1000 195 , 1000 164 „, 1000

die entsprechenden Verzinsung mit vor- Die Beträge etwa vom Kapitalbetrage

[72435]

119 500 49 500 , 6000 # Die Rü>zahlung des Kapitals erfolgt am 31. März 1905 bei der hiefigen Kämmerei- fasse gegen Rückgabe der Anleihescheine, der An- weisungen und der no< nit verfallenen Zinsscheine. Bocholt, den 8. September 1904. Der Bürgermeister :

Elberfeld, Essen, Frank-

zirke Cöln, St. Fohann-Saarbrü>en

dur die Notiounalbauk für Deutschland,

h [72436] ungsunterlagen können bei unserer

nicht iu Briefmarken) bezogen Gs ! E bei der Essener Credit-Austalt,

bei der Deutschen Bauk, bei den Herren Gebr. Beer, bei der Zeche Tremounia b. Dortmund,

Segeltuch 2c.“ Januar 1905, Vor- Uhr, dem Zeitpunkt der Eröffnung, ellgeldfrei an uns einzureichen.

den

Gewerkschaft Die Einlösung der per 2. Jauuar 1905 verschreibungeu findet von genauntem Tage ab Î bei dem A. Schaaffhausen’ scheu Bankverein,

Geller.

Tremonia. fälligen Zinscoupons unserer Teilschuld»

Berlin, Cöln, Effen,

Efseu, Dortmund, Gelsenkirchen, Bochum,

Berlin, Essen a. d. Ruhr, und

rubenkasse der Zeche Trêèmouia in Dortmund statt.

30. Dezember 1904.

Der Grubenuvorftand der Gewerkschaft Tremonia.