1884 / 85 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

16991] Anfgebot.

Behufs Uebertragung ins Grundbu haben nach- benannte Pers onen das Aufgebot folgender Grund- ftüde beantragt: : 2

I. Mathias Möller in Ellers, Katharina Möller, jeßt verehelidte Valentin Michel, in Dorfborn, Anna Maria Möller, verehelichte Johannes UÜUebel- ader, in Ellers, Barbara Möller, verehelichte Josef Appel in Niederkalbach: K. 107 in Ellers. p

II. Josef Hillenbrand in Ellers: E. 119 daselbst,

IIT. Johann Adam Möller's Ehefrau Juliane, geb. Hack, und Johann Josef Rehnert in Ellers : A. 3 daselbst. . L

IV. Clemens Enders in Opperz : außer 1/s noch 2/6 an G. 180 und G. 181 Ellers,.

V. Otto Brähler in Ellers: F. 55 daselbst.

VI. Leepold Spahn in Ellers: B. 22 daselbst.

VII. Josef Auth in Eichenried } an „B. 70/20, 71/20, B. 21, 22 und B. 27 a“ in Eicenried und Jobann Peter Heil in Mittelkalbah 4 an denselben Grundstüdcken.

VIII. Friedri Baumann in Ellers: außer T noch { an E. 63 und F. 72 Ellers. :

IX. Josef Klug und Frau Flora, geb. Röhrig, in Rothemann: C. 58, 6. 125/21, G. 126/21, F. 310/129, F. 311/129, G. 2, G. 3 daselbst.

X. Johann Leopold Hartmann Rothemann : J. 48 daselbst und G. 16 daselbst. L

XI. Caspar Helfrih daselbst, C. 57 daselbst, -

S Johann Adam Wehner daselbst: 6. 7,

E J

XIII. Carl Bernhard Kreß und Frau, geb. Har- tung, daselbft, F. 234 daselbst.

5 r ag Franz Adam Hartung daselbst, D. 23 da- elbft.

E Nikolaus Witel taselbst, D. 192 u. 193 daselbst.

XVI. Anton Vogel, Weber daselbst, F von E. 1809 daselbst.

XVII. Jokann Adam Flügel sen., Johannes Sohn, daselbst, J. 25 daselbst. :

XVIII. Anton Hartung und Frau, geb. Wiel, Joh. Adam’s Sohn, daselbst, K. 4 und §+ von K. 9 a, 10 daselbst. j

XIX. Nikolaus Wigzel daselbst, außer F noch 3 vot Di TI90 U: 194 E

XX. Kaspar Helfrich daselbst, D. 203 daselbft.

XXI. Johannes Hillenbrand daselbst, D. 144 u. 151 daselbst.

XXII. Wittwe Maria Anna Vogel, geb. Möller daselbst, H. 93 daselbst. :

XXIII. Peter Hasenauer in Welkers, 6. 33 u. 113/37 Rothemann. |

XXIV, Johann Josef Hasenauer's Wittwe in Welkers, G. 114/37 Rothemann.

XXV. Leopold Bau in Welkers und Ehefrau Cornelta, geb. Klüber, F. 307/82 in Rothemann.

XXVI. / Johannes Hillenbrand und Cornelius a in Rothemann, D. 237/215 u. 238/215 daselbst.

A Anton Möller, Bauer daselbst, J. 17 dafelbst.

XXVIII. Gerhard Hofmann in Rothemann, F. 130, J. 102/4, 103/4. i i

XXIX, Josef Odenwald in Rothemann, D. 185 dafelbst.

XXXK, Adalbert Happ, Flieden, C. 71a, C. 168 u. 1/67 an R. 1 Flieden.

Alle Diejenigen, welche Rechte an jenen Grund- fden zu haben glauben, werden aufgefordert, solche bis zum Termine

den 14, Juni 1884, Morgens 9 Uhr,

hier anzumelden, widrigenfalls nah Ablauf der Frist der bisherige Besigzer als Eigenthümer in dem Grund- buch eingetragen werden wird, und der die Anmel- dung unterlassende Berechtigte niht nur seine An- sprüche gegen jeden Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundvermögen erwirbt, nicht mchr geltend machen kann, sondern auch das Vorzugsrecbt gegenüber Denjenigen, deren Rechte in Folge der interhalb der geseßten Frist erfolgten Anmeldung eingetragen sind, verliert.

Neuhof, den 24. März 1884.

Königliches Amtsgericht. Dr. Leppe.

O Ausgebot.

Uuf den Antrag des Apothekers C. Otte in Ham- burg, als Vertreters der Erben des Bankiers E. C. Otte in Osterode, wird der etwaige Inhaber des in Verlust gerathenen Depositenscheins des Amts- gerichts Osterode . a. H. vom 9. Juli 1874 über die Devosition des unkündbaren Pfandbriefs der

reußischen Hypothekenaktien-Gank Nr. 4882

er, IET, Litt. S. über 500 Thlr. nebst Coupons und Talon hierdurch aufgefordert, \pâs teftens am

Donnerstag, 16. Oktober d. J,, Vormittags 10 Uhr, seie Rechte an dem bezeichneten Depositenscheine hei dem unterzeichneten Gerichte unter Vorlegung der Urkunde anzumelden, widrigenfalls die Kraftlos- ertiärung desselben erfolgen wird. Osterode, den 29, März 1884. Königliches Amtsgericht, II. Christiani. [15935] Das Kgl. Amtsgericht München A, Abtheilung A. für Civilsachen, hat unterm 1. April 1884 folgendes

4 Anfgebot erlasfen :

Es ist zu Verlust gegangen ein Interims\{ein der bayr. Hypotheken- und Wechselbank in München, auëgefertigt unter Nr. 27 Fol. 3 am 31. Dezember 1855 über eine theilweise Einlage von 50 Fl. zur 2. Klasse der IX. Jahresgesellshaft der Nenten- Anftalt, lautend auf Herrn Johann Adam Franz Hillinayer in Pfarrkirchen, untershrieben von Di- reftor Ed. Brattler und Administrator Gottschall.

Auf Antrag dieses Johann Adam Franz Hill- mayer, jeßt K. Ober-Zoll-Nath in München, wird sonach der Inhaber aufgefordert, svätestens im Auf- gebotstermin :

18, Oktober 1884, Morgens 10 Uhr, fcine Rechte bei hiesigem K. Amtsgerichte 1, im Gefcäftszimmer Nr. 19/1, anzumelden und den Interims\chein vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraft- loferklärung erfolgen würde.

München, den 4. April 1884, :

Der geschäftsleitende K. Gerichtsschreiber

Hagenauer.

[17000]

1883 folgende, _ Nummer

Bezeichnung

| der Lage u. dergl. m.

des Karten- | blatts

i

Aufg

Die Aktiengesellschaft : Zuckerfabrik Othfresen zu Otbfresen, hat von der Union, Aktiengesellschaft für Bergbau-, Eisen- und Stablindustrie ¿u Dortmund, durch notariellen Kontrakt im Gemeindebezirk Otbfresen liegende,

ebot.

t vom 8. September unter Artikel Nr. 105 catastrirte Grundstücke :

Rein- Ertrag

Flächen-

Kulturart Inhalt

Rthlr.| 1/100

qm

l | 276/192 | 278/194 196 197 198 199 200 201 202 203 204 280/205 206 207 " 232/15 Das kleine Feld 234/16 Ï 237/18 239/19 20 | 21 | 22 | 78 Der Grand

Am Mühlenwege

an der Fnnerste

Dieustag, deu im E zum neuen Erwerber das ie

zur Anmeldung ausgenommen. : Liebenburg, 26. März 1884,

gekauft, und den Erlaß eines Aufgebots wider unbekannte Realprätendenten

Es werden demnach alle Diejenigen, welwe an den Verkaufsobjekten Eigenthums-, Näher-, lehnre{tlie, fideikommissarishe, Pfand- und andere dingliche Realberechtigungen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem

Aer | 03 i: 40 G I. M s 64 Hofraum 52)

Hausgarten | 07) Garten | 69) 30 Hausgarten M: Gebäude 13) Hofraum 4 29) Garten 43 Hofraum 54) Gebäude 03) Aer | [95 Garten | 86 47 Hofraum L. E 2D Aer | [82 Wasfserstück - E

08 24) | 39)

2 D)

66 | 96 Í 49

45/97 06

ns

beantragt.

Hofraum Gebäude

Acker 1 Weide 6

Rechte, insbesondere auch Servituten und 27. Mai 1884, widrigenfalls für den sich nit Meldenden

Morgens 10 Uhr, auf hiesiger Gerichtsstube stattfindenden Termine anzumelden, i Recht verloren geht. Inhaber der im Kaufvertrage von der Käuferin übernommenen Realrehte sowie der in den Hypothekenbüchern eingetragenen Hypotheken, werden in Gemäßheit des Antrages von der Verpflichtung

Königliches Amtsgericht. Graf v. Schweinit.

[16984]

Das K. Amtsgeriht München L., Abthei- lung A. für Civilsachen, hat am 31. März 1884 folgendes Aufgebot erlassen.

Zum Nachlaß des am 14, März 1878 verstorbenen JZohaun Alexander Sturm, pensionirten Pfarrers in Würzburg, gehörten 7 Rentenscheine der bayerischen Hypotheken u. Wetbsfelbank in Münden, d. d. 31, Dezember 1870 Nrn. 1, mit 7, über je eine volle Einlage von 100 Fl. zur 7, Klasse der XI. Jahres-Gesellshaft 1870, welche auf seinen Na- men lauteten und bei deren jedem 14 ganzjährige Coupons pro 1877 mit 1890 zahlbar per Januar 1878 bis incl. Januar 1891 sich befanden.

Diese Rentenscheine nebst Coupons find auf Abs leben des J. A. Sturm seiner Kestamentserbin Therese Welzenbath, jeßt vereheliht an den Oeko- nom Andreas Schubert, in Würzburg eigenthüm- lih zugefallen, jedoch späterhin ihr abhanden ge- tommen,

Auf Antrag des Karl Neupert, Freiherrl. v. Groß scher Fideikommiß-Verwalter, in Würzburg als bevollmächtigten Vertreters der Schubert’schen Gheleute wird sona der Inhaber dieser 7 Renten- scheine mit Coupons aufgefordert, \pätestens im Aufgebotstermin: 18. Oktober 1884, Mor- gens 9 Uhr, bei hiesigem K. Amtsgerichte 1. im Geschäftszimmer 19/1. feine Rechte anzumelden, und diese Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraft- loserklärung erfolgen würde.

München, den 2. April 1884,

Der geschäftsleitende K. Gerichtsschreiber : Hagenauer.

[16998] Ausfertigung. Aufgebot.

Kaspar Lorenz Justinian Brod, geboren am 6. Sey-

tember 1841, ehelicher Sohn der Swifferseheleute

Josef und Maria Anna Brod von Marktheiden-

feld, ist im Jahre 1869 nah Amerika auêgewandert

und hat seitdem keine Nachricht von seinem Leben

gegeben. i

Auf Antrag des Kurators ergeht Aufforderung:

1) an den Abwesenden, spätestens im Aufgebots- termine am

Dienstag, den 20. Januar 1885, perfönlih oder \chriftlich bei Gericht si an- zumelden, widrigenfalls er für todt erklärt würde,

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Auf- gebotêverfahren wahrzunehmen,

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Geriht zu machen.

Marktheidenfeld, 3. April 1884.

Amtsgericht. gez. Brehm.

Gemäß §8. 187 und 825 der R. C. P. O. bringe

ih vorstehendes Aufgebot zur allgemeinen Kenntniß.

Marktheideufeld, 3. April 1884.

Der K. Gerichts\chreiber: Lermer.

[17176] Aufgebot.

Auf Antrag des Vormundes der hinterbliebenen Kinder des Vollziehungsbeamten Staszkiewicz zu Gnesen, werden die Nachlaßgläubiger und Vermächtniß- nehmer nah dem am 9. März 1884 zu Gnesen ver- storbenen Bäcker Roman Kapalczynski von dort auf- gefordert, ihre Ansprüche an dessen Nachlaß \pâtestens am 7. Juni d, J., Mittags 12 Uhr, anzumelden, widrigenfalls die Ansprüche gegen die auf die Rechtswohlthat des hier nieder- gelegten Nachlaßverzeichnisses sich stüßenden Erben nur insoweit geltend gemacht werden können, als der Nachlaß mit Aus\{luß der seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nußungen durch Be- friedigung der Angemeldeten nit erschöpft wird. Gnesen, den 5. April 1884.

Königliches Amtsgericht.

[17178] Anfgebot.

Auf den_von dem Privatsekretär Gustav Lang- hans zu Schwiebus als Nacwblaßpfleger gestellten Aufgebotsantrag werden die unbekannten Erben des am 27. Februar 1883 verstorbenen Müllergesellen Carl Gustav Rüdiger aus Kemnit aufgefordert, spätestens in dem auf den 29, Januar 1885, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeibneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigen- falls der Nachlaß dem sich meldenden und legitimis renden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Fistus verabfolgt werden wird und der fich später meldende Erbe alle Verfügungen des Erbschafts- besißers anzuerkennen \chuldig, weder Nechnungs- legung noch Ersaß der Nußungen, sondern nur E des noch Vorhandenen wird fordern ürfen.

Schwiebus, den 4, April 1884.

Das Königliche Amtsgericht.

{17014}

Das Verfahren betreffend das Aufgebot der Nacblaß- gläubiger und Vermächtnißnehmer des am 26. März 1883 hierselb verstorbenen Zimmermeisters August Hauer ift beendet.

Berlin, den 28. März 1884.

Königliches Amtsgericht 1., Abtheilung 54, [16978] Oeffentliche Aufforderung.

Barthel Henn von Steinba, Amts Buchen, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, ift zur Erb- haft seines kinderlos verlebten Bruders Franz Valtin Henn von Steinbach mitberufen. Derselbe und beziehungsweise seine Rechtsnehmer werden hiermit aufgefordert, si binnen

drei Monaten zu melden, widrigenfalls die Erbschaft denen zu- getheilt wird, welchen sie zukäme, wenn die Gelade- nen zur Zeit des Erbanfalls niht mehr am Leben gewesen wären.

Buchen, den 4. April 1884.

Der Gr. Notar: J. Serger.

0607 SBekanntmahung.

Auf den Antrag der Ehefrau des Wendelin Koch, Magdalena, geb. Knaus, von Benzingen, wird der am 24. März 1812 geborene Wendelin Koch, welcher im Jahre 1856 sich nach Amerika begeben hat und seitdem angeblih nihts mehr von fih hat hören en aufgefordert, sih spätestens im Aufgebots- ermin : den 20. Januar 1885, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen wird,

Sigmaringen, den 1. April 1884.

Körigliches Amtsgericht.

[17018] {Donaneschingen. Nr. 4256, Cornel Wieder von Mundelfingen wurde durch Beschluß Gr. Amtsgerichts dahier vom Heutigen, da derselbe auf die diesseitige Aufforderung vom 7. Februar 1883 Nr. 1523 keine Nachricht von sich gegeben hat, für verschollen erklärt und beim Mangel der geseßlichen Erben die Gr. General-Staatskasse in den fürsorg- lichen Besiß des Vermögens eingewiesen. Donaueschiugen, den 29. März 1884. Der A Tw Amtsgerichts : illi.

On Beschluß.

Mit Bezug auf die in der zweiten Beilage zu Nr. 50 dieses Blattes vom 27. Februar 1884 (Nr. 9935) enthaltenen Bekanntmachung in der Aufgebots\ahe bezügli der Hypothekenposten auf Blatt 2 Korniß und Blatt 43 Ruda in Ab- theilung III. Nr. 12 und bezw. 1 V. F. 10/19 pro 1883 wird das Aus\chlußurtel vom 6. Februar

1884 dahin berihtigt :

daß im Tenor ad I. die Worte: „dem Franz Tluczykunt werden seine Recbte auf die Post Blatt 43 Ruda in Abthei- [lung III. Nr. 1 in Höhe von 23,25 4 vor- behalten“, in Weafall kommen, und die Worte: „die Inhaber der unten erwähnten, sowie die Rechtsnacfolger jener hinsihtlich der Hypo- thekenposten u. \. w.“ zu stehen kommen. Ratibor, den 13. März 1884. Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.

vor ad II. des Tenorg

[17013] Jm Namen des Königs!

Auf den Antrag des Oekonomen Johann Heinrich Stlett zu Weitmar, vertreten durch{ den Justiz-Rath Duesberg zu Bochum, erkennt das Königliche Anmts- geriht zu Boum dur den Amtsrichter Herrn Dr, Rinteln im Termine am 27. März 1884

für Recht:

Die Rechtsnacfolger des Gastwirths Moriß de Boi werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grunds- buche von Weitmar Band 111, Blatt 25 Abthl. Ik Nr. 6 zu Gunsten des Moritz de Boi eingetragene Poft ausges{lo}sen.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Oekonomen Johann Heinrich S(lett zu Weitmar auferlegt.

Bochum, den 2. April 1884.

Königliches Amtsgericht. [17011] Bekanutmachung.

In der ver. Hagenbeck'\chen Aufgebots\ache F. 2 de 84 hat das unterzeicnete Amtsgericht in der heutigen Ene für Recht erkannt :

Die unbekannten Eigenthumêprätendenten werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf die im Be- siße der Gewerkschaft Zeche vereinigte Hagenbeck zuy Altendorf befindlichen, daselbst belegenen Grundstücke Flur A. Abschnitte 347/45, 461/29, 490/139, 491/139, 751/29, 761/31 und Flur B. Abf\nitte 394/172, 439/192, 440/192, 448/194, 488/204, 450/194 ausgesch{lofsen.

Essen, den 2. April 1884.

Königliches Amtsgericht. [17187]

Auf den Antrag des Kaufmanns Jonas Levitb zu Nacbod ist das Urtheil in der Gerichts-Sitzung am 31. v. Mts. dahin abgegeben :

Die Antheilscheine der Herzogli Brauns\chweigi- \{en Prämien-Anleibe vom 1. März 1869 Serie 9137 Nr. 38 und Serie 5736 Nr. 41 werden für kraftlos erklärt.

Braunschweig, den 2 April 1884.

Herzogliches Amtsgericht. L Matt,

11707] Bekanntmachung.

Das Kgl. Amtsgericht Nürnberg bat in Sachen der Nadlerseheleute Leonhard und Babetta Ott in Schwabach, wegen Aufgebots zweier Urkunden, dur Aus\{luß-Urtheil vom 29. v. Mts. die Scbuld- cheine der Kgl. bay. Bank in Nürnberg Nr. 25 906 über 200 Æ d. d. 25, September 1877, lautend auf Babetta Ott, und Rr, 32584 über 400 4 d. d. 1. April 1878, lautend auf Leonhard Ott, für kraftlos erklärt.

Nürnberg. den 2. April 1884. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts : Hater.

[17012] Aus\{chlußurtheil.

In der Kostuj'shen Aufgebotésae I. F. 8/83 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Koschmin dur den Amtsrichter Klose

für Recht:

Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Cegielnia Nr. 7 Abtheilung I1I. Nr. 8 ein- getragene Post von 147 4 nebft Zinsen, bestehend aus dem Hypothekenbuhs-Auszuge vom 28. Novem- ber 1879 beglaubigter Abschrift des Scied8manns- vergleils8 vom 3. November 1879 und der Requisition des Prozeßrichters vom 20. November 1879, wird für fraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller aufgelegt,

Von Rechts Wegen. [17188] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung Solms & Husfeld zu Berlin, Mohrenstraße 17/18, klagt gegen den Kaufmann Adolph Lehmann, zuleßt zu Berlin, Zimmerstraße Nr. 34, wohnhaft, dessen Aufenthalt jeßt unbefannt ist Altenzeiche# 20 0, 1727, 83 —. mit dem Ane trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 151 M nebst 6/9 Zinsen seit dem 15. April 1880 wegen in der Zeit vom April bis August 1880 auf Credit entnommener Kleidungsstücke und ladet den Beklagten zur mündltchen Verhandlung des Recbtsstreits vor das Königliche Amtsgericht T. zu Berlin, Abtheilung 20, auf den 10. Juni 1884, Vormittags 10 Uhr, Jüdenstraße Nr. 60, 2 Treppen, Zimmer Nr. 87 a. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 31, März 1884, (Unterschrift), Gerichtsfhreiber des Königlichen Amtsgerichts I.

[17191] Oeffentliche Zustellung.

Der Schneidermeister Gottfried Wolf hier , ver- treten dur den Justiz-Rath Bülowius hier, klagt gegen die Chefrau Bertha Wolff, geb. David, un- ekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage: das zwischen Parteien bestehende Band der Che zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Königsberg i, Pr, , Theaterplaß Nr. 3/4, Zimmer

Nr. 49,

auf den 19. September 1884, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem geda{ten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen, E Zum Zwedle der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Königsberg, den 26. März 1884,

Hensel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Königliche

5 Oeffentliche Zustellung.

(17065) befrau des Landwirths Harbert Ahlhorn, Maria, geb. Ackermann, in Nordgeorgsfehn, vertreten dur den Rechtsanwalt, Justizrath Vissering hier- selbst, klagt gegen deren genannten Ghemann, früher u Hollen, jeßt Farmer zu Kilbourn, City Wis- Fnsin, Nordamerika, wegen Ehescheidung, auf Grund pöslihen Verlafsens, bezw. Ehebruchs, mit dem An- trage, daß unter Verurtbeilung des Beklagten als huldigen Theils die zwischen den Parteien be- stehende Che getrennt und Beklagter in die Kosten des Verfahrens verurtheilt werde, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die IT. Civilkammer des Königlichen Landgerihts zu Aurich auf

den 7. Juli 1884, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwedcke der öffentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht.

Aurich, den 1. April 1884.

Staúski,

Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

052 Oeffentliche Zustellung.

U (Ebefrau des Cigarrenarbeiters Louis Krah- mer, Louise Charlotte, geb. Klußmann, zu Chem- nig hat als Klägerin gegen ihren genannten Eke- mann, Beklagten, wegen Ehescheidung beim dritten Civilsenate des Königlihen Ober - Landesgerichts Celle Berufung erhoben gegen das Urtheil des Königlichen Landgerichts Osnabrück vom 19. Fe- hruar 1884 mit dem Antrage: Königliches Ober- Landesgericht wolle in Stattgebung der Berufung die zwischen den Parteien bestehende Che f\cheiden und dem Beklagten die Prozeßkosten auferlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung der Berufung vor den dritten Civilsenat des König- lihen Ober-Lande8gerihts zu Celle auf Montag, den 7. Juli 1884,

mit der Aufforderung, vertreten durch einen bei dem gedahten Gerichtshofe zugelassenen Anwalt in jenem Termine zu erscheinen.

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der klägerishen Berufungsanträge be- kannt gemacht. :

Celle, den 4. April 1884,

Gerichtsshreiberei des Königl. Ober-Landesgerichts, Civilsenat III. Biedermann.

[17046] Oeffentliche Zustellung.

Die Verwaltung der Zölle und indirekten Steuern in Elsaß-Lothringen , mit dem Sitze zu Straßburg, in der Person ihres daselbst wohnenden General- Direktors Herrn Fabricius, vertreten dur Rechts- anwalt Gauser, klagt gegen 1) Therese Koffel, Ehe- frau des Winzers Georg Kern in Orschweiler, 2) Anna Maria Koffel, Ebefrau des Zimmermanns Carl Reinbold daselbst, 3) Johann Koffel, Lehrbruder in Louhaus (Saône et Loire, Frankreich), jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, mit dem An- trage: Kaiserliches Landgericht wolle die durch Akt vor Notar Watier zu Kestenholz vom 19. November 1881 errichtete Theilung des Nachlasses der Mutter der Verklagten, der am 3. April 1871 verlebten Maria Anna Engel, Ehefrau von Johann Koffel und die Seitens der Verklagten ad 1 und 2 dem Verklagten ad 3 auf Grund dieser Theilung geleistete Zahlung als der Klägerin gegenüber unwirksam er- klären, erkennen, daß die Verklagten bezüglich dieses Nawlasses noch in ungetheilter Gemeinschaft stehen, die Auseinanderseßung und Theilung desselben in der Weise anordnen, daß von demselben jedem der Verklagten ein Dritttheil zufällt, den Antheil des Verklagten Nr. 3 der Klägerin zur Befciedigung zu- weisen, den Notar Watier in Kestenholz mit der Liquidation beauftragen und die Kosten den Ver- Uagten zur Last legen und laden die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Abtblg. T. Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. E. auf

den 20, Zuni 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- rihte zugelaffenen Anwalt zu beslellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung des Be-

agten ad 3 wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Landgerih18-Sefkretär. Jansen. [17041] Oeffentliche Zustellung. , Die Firma Cisert & Co. in Dresden, vertreten durÞd den Rechtsanwalt Dr. Gottschald daselbft, lagt gegen den Kaufmann Robert Bruno Große, früher in Dresden, zur Zeit unbekannten Aufent- halts, wegen Bezahlung“ von 219 46 60 -Z nebst 6 “o Zinsen seit dem 16. November 1883 für käuf- lih gelieferte Spirituosen, mit dem Antrage, den eklagten zur Zahlung von 219 4 60 -Z nebst 6% Zinsen seit dem 16, November 1883 zu ver- urtheilen, das Urtheil au für vorläufig vollstreck- ar zu erklären, und ladet den Beklagten zur münd- hen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgeriht zu Dresden, Landhaus- straße 11 I, links, auf

den 23. Mai 1884, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dresden, den 4. April 1884.

Held, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[17054] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Ida Huck, geb. Baumbach, zu Gehren, vertreten durch den Rechtsanwalt Hülse- mann zu Arnstadt, klagt gegen ihren Ehemann Carl

u aus Gehren, jeßt zu Colu:nbus in Nordame- rika, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, die Wischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach ganzlih zw? trennen, den Bek. agten für den tin \buldigen Theil zu erklären und in die Kosten Be Rechtsstreits zu verurtheilen, und ladet den

agten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- reits vor die Civilkammer des Königlich Preuß. andgerihts für das Fürstenthum Schwarzburg-

shausen zu Erfurt auf

deu 14, Juli 1884, Vormittags 10: Uhr,

l Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- fidte zugelassenen Anwalt zu bestellen. E A um Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.

Erfurt, den 1. April 1884.

j Stüber, 5 Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts,

[17047] Oeffentliche Zustellung.

Der Schmied Johann Loh in Vogelheim, ver- treten durch den Rechtsanwalt Schenck in Essen, klagt gegen

1) Anna Catharina Dormann, verehelichte Monteur Aug. Kreß in Essen, Mathiasstraße 60e., mit ibrem Ebemann,

2) unverehelidte Maria Katharina Dormann in Düsseldorf, Elberfeldstraße Nr. T:

3) unverebelibte Anna Maria (genannt Wil- helmine) Dormann in Essen (bei ad 1),

4) Bergmann Johann Dormann zuletzt in Alten- essen, gegenwärtig unbekannten Au enthalt8orts,

5) den Steiger Joseph Hutmacher von Vogelheim, gegenwärtig unbekannten Aufenthaltsorts,

6) unverehelihte Franziska Hutmacher unbekannten Aufenthaltsorts, minderjährig und vertreten durch ihren Vater den Beklagten ad 5,

aus der Hergabe von Darlehen an die Beklagten resp. deren Rehtsvorgänger auf Rückzahlung der- selben mit den Zinsen, mit dem Antrage: 1) Die sämmtlichen Beklagten zu verurtheilen, 555 M. eingetragenes Darlehn nebst 5 9/6 Zinfen seit 5. März 1879 an den Kläger zu zahlen und zwar bei Vermeidung der Subhastation der verpfändeten Besitzung Band 914 Fol. 325 Grundbuchs von Vogelheim, die fämmtlihen Beklagten zu verurtheilen, gemeinschaftlich und solidarisch, die Beklagten 1, 2, 3, 4 und 6, jedoch nur soweit der Nach- laß ihrer Mutter, Wittwe Hermann Dormann wieder verechelibten Joseph Hutmacer reiht, 945 M nit eingetragene Darlehen nebft 5 9% Zinsen seit 5. März 1879 an den Kläger zu zahlen unnd zwar die Zahlungen 6 Monate nach Zustellung der Klage an den Kläger zu leisten, 3) die Kosten im Falle pünktlicher Zahlung dem Kläger, im Falle niht pünktlicher Zahlung den Beklagten aufzuerlegen, 4) das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor- läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet die Beklagten zu 4, 5 und 6 zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste pt g vaten des Königlichen Landgerichts zu Essen auf den

1. Juli 1884, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ges ridte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 5. April 1884.

: KNlêémp.

Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts,

170) ODeffentlihe Zustellung.

Rechtsanwalt Wolff zu Groß-Umstadt, als Pro- zeßbevollmäctigter des Herrenkleiderges{äfts August Staab daselbft, klagt gegen den Kaufmann Wilhelm Sarasin, früher zu Frankfurt a. M. wohnhaft, jeßt unbekannt wo ? auf Zahlung eincr Restshuld von 271 M 26 für täuflich gelieferte Kleider, nebft 69/0 Zinsen vom 10. September 1878 an aus 183 M 26 und vom 2. April 1879 an aus 88 (, indem er anführt, daß das fklägerishe Geschäft ein kaufmännisches sei, welhes mit Kleiderartikeln gewerblih Handel treibe, und daß zwischen den Par- teien ausdrücklich verabredet worden sei, daß die Vertragserfüllung im klägerischen Geschäftslokale zu Groß-Umstadt stattzufinden habe.

Er benennt als Beweismittel die Ge\chäftsbücher der klagenden Firma und die dem Beklagten von derselben ertheilten Fakturen, deren Borlage ver- langt wird, und ladet den Beklagten mit dem An- trage auf kostenpflichtige Verurtheilung desselben in die oben genannten Beträge und auf vorläufige Voll- streckbarkeitserklärung des Urtheils, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor Gr. Hess. Amts- gericht Groß-Umstadt.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Klageauszug mit dem Anfügen bekannt gemacbt, daß das Gr. Amtsgericht hier Ver- handlungstermin in dieser Sache auf

Freitag, den 30, Mai l, J.,, Vorm. 9 Uhr, anberaumt hat.

Groß-Umstadt, den 4. April 1884,

Der A Le Hess. Amtsgerich{ts. aul.

wird

[17033] Oeffentliche Ladung. Die ledige Taglöhnerin Dorothea Neugebauer von Bad Kissingen ladet den

ledigen Schuhmachergesellen Johann Brust aus Cuerdorf zur mündlichen Verhandlung vor das hiesige Amts- gericht auf Dienstag, den 20, Mai 1884, Bormittags 9 Uhr, über den Antrag, ihn zu verurtheilen :

1) die Vaterschaft zu ihrem am 24. Dezember 1882 außereheliÞ geborenen Kinde Johann Neugebauer anzuerkennen,

2) von der Geburt desselben bis zum zurück- gelegten 14. Lebensjahre wöchentlich 1,50 4 Alimente und /

3) 20 „K Tauf» und Kindbettkosten zu bezahlen:

Bad Kissingen, 4. April 1884. Gerichtsschreiberei des- Kgl. Amtsgerichts. Jahreis, Sekr.

[17042] Oeffentliche Zustellung.

Der Büchsenmacber Karl Wilhelm Äydt zu Suhl, vertreten durch den Rechtsanwalt Emmrich daselbft, klagt gegen den Bücsenschäfter Christian Adolf Hollandt von Heinrichs, jeßt unbekannten Aufent- halts, aus der Schuld- und Pfandverschreibung vom 14, Februar 1879 über 450 A und dem Schuld- scheine vom 1. Mai 1879 über 150 \( mit dem Bemerken, daß die Zinsen aus dem ersteren Dar- lehn seit dem 14. Februar 1881, _die aus dem ley- teren seit dem 1, Mai 1881 rückständig seien, und stellt den Antrag, den Beklagten zu verurtheilen, an Kläger 450 4 nebst 5 °%/9 Zinsen seit 14. Februar 1881 und 150 M nebst 5 09/9 Zinsen seit 1. Mai 1881 zu zahlen, ihm auch die Kosten des Rechts- ftreits zur Last zu legen. 4

Er ladet den Beklagten zur mündlicben Ver- handlung des Rechtsf\treits vor die zweite Civil- kammer des gemeinschaftlichen Landgerichts zu Meiningen auf deu 10. Juli 1884, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem geda(hten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen,

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird | [17034] Oeffentliche Ladung.

diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Meiningen, am 3. April 1884. ; : Richter, Gerichtsschreiber des gemeinschaftlichen Landgerichts.

[17031] Oeffentliche Zustellung.

Die Tagelöhnerin Katharine Fett, ledig, von Dautphe, vertreten durch Rechtsanwalt Krug zu Marburg, klagt gegen den Wagnergesellen Johannes Heck von Dautphe, jeßt unbekannt wo? abwesend, wegen Ehbevollzug und Anerkennung eines Kindes als Brautkind, mit dem Antrage auf Vollziehung der Che mit Klägerin und Anerkennung des am 6. Oktober 1882 geborenen Kindes, Georg, als Brautkind, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Marburg auf

den 9. Juni 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu beftellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die- ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Marburg, den 2. April 1884.

N Fiscber, Gerihts\{chreiber des Königlichen Landgerichts. [17032] Oeffentliche Zustellung.

Der Spar- und Vorschußverein, eingetragene Ge- nossensbaft, zu Allendorf an der Lumda, vertreten durch Rechtsanwalt Welker dabier, klagt gegen den Schmied Wilhelm Jacob aus EGbsdorf, jeßt unbe- kannt wo abwesend in Amerika, aus der Scbuld- urkunde vom 14. November 1878s, wegen eines Dar- lehns von 30095 M nebst 5 9% Zinsen scit 1. Januar 1877 mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zu verurtheilen, das Pfandrecht des Klägers wegen der 3000 M nebst 5% Zinsen seit 1. Fanuar 1879 und 13 M 55 ältere Kosten in die dem Beklagten und dessen Ehefrau gehörigen, im Grundbuch von CEbsdorf Band II. Artikel 67 Abtheilung [. eingetra- genen Grundstücke anzuerkennen und den Zwangs- verkauf derselben zweck8 Befriedigung des Klägers geschehen zu lassen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Recbtsftreits vor die erfte Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Marburg

auf den 10, Juni 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelafsenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Marburg, den 3. April 1884.

: Se Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[17196] Oeffentliche Zustellung.

Die zum Armenrechte zugelassene Johanne Eleonore Marie Klempe, geb. Grunert, zu Leipzig, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Schill daselbst, klagt gegen ihren Ghemann, den Stubenmaler Franz Benno Klempe aus Poltnow, zuleßt in Leipzig, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ebe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Ksöniglichen Landgerichts zu Leipzig auf

den 21. Juni 1884, Bormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, den 5. April 1884.

Dolltig,

Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

(70 Oeffentlihe Zustellung.

In der Prozeßsache der verehelichten _Pauline Tamke, geborene Labsch, in Konkolewo Hauland, Klägerin, vertreten durch den Ne{tsanwalt Elkus in Meseriß,

gegen Chemann, früheren Eigenthümer August

ihren \ aus Konkolewo, jeßt unbekannten Auf-

Tamke

enthalts, - wegen Ehescheidung, hat der Prozeßbevollmähtigte der Klägerin be- antragt: 5 der Klägerin den ihr durch das rechtskräftige Urtheil des Königlichen Landgerichts hierselbst vom 17. Dezember 1883 auferlegten Eid, zu dessen Ableistung sie sih bereit erklärt dur einen ersubten Richter abzunehmen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung über diesen Antrag vor die erste Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Meserit auf den 27. Mai 1884, Mittags 12 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Antrags bekannt gemacht.

Meseritz, den 31. März 1884. : Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts: Gigas.

[17035] Oeffentliche Ladung.

Mit Klage vom 25./26. v. Mts. beantragt der Kgl. Advokat und Rechtsanwalt Dr. Obermeyer hier Namens der Badersehefrau Anna Riedner dahier, gegen deren unbekannt wo? sich aufhaltenden Che- mann, Bader Konrad Riedner, früher dahier, zu erkennen : Í /

1) der Beklagte Konrad Riedner ist s{uldig:

a, an die Klägerin 1014 4 rückständige Ali- meúte für die Zeit vom 31. Januar 1882 bis 31. März 1884 mit 59/4 Zinsen daraus vom Klags8zustellungêtage an und

b, für die Zeit vom 31. März 1884 ab per Woche 9 4 Alimente und zwar in viertel» jährigen Raten vorauszahlbar, zu entrichten ;

2) Betlagter hat die Kosten des Prozesses zu

ragen ;

3) A miei wird für vorläufig vollstreckbar er-

är

Zur Verhandlung dieser Klage hat das Kgl. Land- geribt Nürnberg, 111. Civilkammer, auf : Mittwoch, den 25. Juni 1884, früh 87 Uhr,

Sizungssaal Nr, 41 des Justizgebäudes, Termin bestimmt, în welhem dur einen beim Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu erscheinen der Beklagte andurch geladen wird.

Nürnberg, den 1. April 1884.

Die Gerichts\hreiberei des Kgl. Landgerichts allda, Maier, Kgl. Obersekretär.

Der Kgl. hat unterm

Advokat und Re&tsanwalt Beh dabier 19, vor. Mts. Namens der Bleiflift- arbeiterin Katharina Kugler von Stein gegen den Sr:iner Friedrih Gerbing aus Maiendorf, zuleßt in Steís wohnend und nun unbekannten Aufent- halts, eine vom 18. ejusdem datirte Klage wegen Forderung beim Kgl. Landgericht dahier eingereiht und darin gebeten, zu erkennen : I. der Beklagte if s{uldig, bezahlen: a. an rüdckitändigen Alimenten : 1042 M E °/o Verzugszinsen feit 15. August 73 M mit 5 % Zinsen seit 22. August 1880, 77 M mit 5 % Zinsen seit 24. August 1881, 234 M mit 5 % Binsen seit 24. März 1884, Alimente vom 24. v. Mts. an jährli

; Beklagter hat sämmtliche Prozeßkoften zu ragen. Zur Verhandlung dieser Klage ist bei dem Kgl. Landgerichte Nürnberg, II. Civilfammer, auf Freitag, den 4, Juli 1884, : Vormittags 87 Uhr,

Sitzungsfaal Nr. 41 des Iustizaebäudes Termin firirt, in welchem der Beklagte dur einen beim Prozeßgeriht zugelassenen Rechtsanwalt zu er- scheinen andurchch geladen wird.

Nürnberg, den 3. April 1884. Die Gerichtsschreiberei des Königl. Landgerichts allda, Maier, Kgl. Obersekretär.

079% Oeffentlihe Ladung.

Namens des Metallwaarenverfertigers Hieronymus Unger dahier hat Rechtsanwalt Zeitler dahier gegen den sih unbekannt wo? aufhaltenden Spängler Karl Luß, früher dahier, unterm 10. Januar 1884 eine vom 8. ejusdem datirte Klage auf Entschädi- gung aus einem Gesellshaftsvertrage beim Kgk. Landgerichte Nürnberg eingereiht, mit dem Antrage, zu erkennen:

1) der Beklagte is \chuldig, an den Kläger eine

Entschädigungssumme von 1000 M zu bezahlen,

2) Beklagter hat alle Prozeßkosten zu tragen.

Zur Verhandlung dieser Klage ift beim Kgl. Land- gericht Nürnberg, 11. Civilkammer, Termin auf Freitag, den 4. Juli 1884, Vormittags 84 Uhr,

__ Sitzungssaal Nr. 41 bestimmt, in welchem durch einen bei diesem Ge= richte zugelassenen Rebtsanwalt der Beklagte zu er=- scheinen andurch geladen wird.

Nürnberg, den 3. April 1884.

Die Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts allda. Der Kgl. Obersekretär: Maier.

[17048] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 2258, Florian Gutmann, Krämer von Wie- den, vertreten durch Rathschreiber Lais hier, Élagt gegen den zur Zeit an unbekannten Orten abwesfen- den Taglöhner Johann Burkart jg. von Muggen- brunn, daß dieser ihm aus Darlehen vom 1. Januar 1884 sammtverbindlih mit seiner Ghefrau, Seras- fine, geb. Wißler, 220 46, nebt 5 9% Zins vom 1. Januar 1884, \{uldig sei, indem das Geld zum Lebensunterhalt der Ehefrau und der Kinder des= selben aufgenommen worden sei, so daß der Beklagte bei der vollständigen Unvermögendheit der Letzteren für die Rückzahlung haftbar gemacht wurde. Der klägerishe Vertreter beantragt sammtverbindliche Verurtheilung der Johann Burkart Eheleute zur Zahlung von 220 Æ, nebst 5% Zins vom 1. Januar 1884, und Ausspruch der vorläufigen Vollstreck- barkeit des Urtheils, und ladet die Genannten vor das Gr. Amtsgericht hier auf Donnerstag, den 5. Juni 1884, Vorm. 8 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an JIo- hann Burkart jg. wird dieser Auszug der Klage be=- kannt gemacht.

Schönau, den 26. März 1884.

Der Gerichtsschreiber des Gr. Amts3gerichts: Müller.

an die Klägerin zu

Kaiserlibes Landgeriht Straßburg. [17038] Oeffentliche Zustelluna.

Der Johann Jsrael Frick, Eigenthümer und Rentner zu Straßburg, vertreten dur Recbtsanwalt Dr. Scharlach, klagt gegen die Caroline Weinland, ledig, großjährig und gewerblos, ohne bekannten Aufenthaltsort, mit dem Antrage, den zwischen den Parteien abgeschlossenen Miethvertrag für aufgelöst zu erÉlären und die Beklagte zur Räumung der Wohnung im dritten Stock des klägerischen Wohn- hauses, Kruteneustraße Nr. 32, bis Johanni 1884, sowie zur Zahlung des Betrages von 412 A an den Kläger nebst Zinsen vom Klagetage an zu ver- urtheilen, ferner derselben die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen und das Urtheil für vorläufig voll= streckbar zu erklären und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rectsftreits vor die I. Civilkammer des Kaiserlihen Landgerichts zu Straßburg auf

den 8. Juli 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ges richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. i

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. Krümmel, Gerichts\hreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[16997]

Der Bäkermeister Ludwig Lobte zu Gröningen klagt gegen den Arbeiter Heinrich Gräffenstein, zur Zeit in unbekannter Abwesenheit, zuletzt in Gröningen wohnhaft gewesen auf Zahlurg von 24,25 t für von dem Beklagten auf Kret entnommene Bâer- waaren und ladet densel ¿en zur mündlichen Vor- handlung des Rechtsstrei*®z vor das Königliche Amts- gericht zu Gröntagen ?/g dem von diesem auf :

den 29, Nai 1884, Vormittags 10 Uhr, | bestimmten Lermir,e vor, in welhem Kläger den Antrag steilen wi*.d, den Beklagten zur kostenpflichs tigen 2 ahlung von 24,25 4 zu verurtheilen.

Zan Zv'ecke der öffentlichen Ladung wird diese A" szug dus der Klage bekannt gemacht.

Gröningen, 31. März 1884.

| Der Gerihtös@reiber des Wnigl. Aratsger his :