1905 / 47 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Stahlwaren. Näheres bei der Direktion (Materialwesen) der ge- Wetterbericht vom 23. Februar 1905, 8 Uhr Vormittags. 722 Ä nannten Gesellschaft, T. Schwarzenbergplayß 3, II1. Stock, Tür 25, : F 2E E S nd f Bli und beim „Reichsanzeiger“. ; î 522 ° Name dee as nd- Le S 10. März 1905, 12 Uhr. K. K. Staatsbahndirektion in Wien: 5D | E E Mit aat ZSS richtung, É2 S S verlauf Ueferung zweier elektrisch eyer Buden Rabe Eg Mus dee 2 S9 Wind- 3 Sf / Wn Beobachtungs- LS Él Wind- Wetter BS E e leuten ä i i b anzeiger*. BSS erla V BL S Näheres bei der genannten E x und beim „Ne zeig e E ÉES a i, S O N station E E È S f e panien. LED nd- 20 |8 S5 9. März 1905, 10 Uhr. Stadtrat (Ayuntamionto) von Verin station S E stärke E |SN 24 Stunden D H mia Orensfe): Lieferung der öffentlichen elektrischen Beleuchtung für den Sas tr t. Voranschlag 5400 Pesetas. Näheres an Ort und Stelle. Do mm Hernösand 776,9 |Windst. |wolkenl.| —5,8| 0 E 15. März 1905, 11 Uhr. Generaldirektion der Post und Sayaranba . | 769,3 |W 9 bededt | —0,3| 0 G R R E L (Dirección general de Correos | Borkum . . | 768,7 |ONO 7lbedeckt 1,2/_0 |_ meist bewölkt Rin 782 5 (Windst. [wolken | —32| 0 E y Telegrafos, Sección de Telégrafos) in Madrid, Carretas Keitum 772,7 |D 4bededt 0,9) 0 | meist bewölkt Mi s L N O B No. 10, 11: Lieferung von 32 000 Zinkeinsäßen für Callandelemente. b 770.0 [ONO 6 bededt 0383| 0 | meist bewöltt Wilna e j 2 ; Näheres in spanisher Sprache beim „Reichsanzeiger“. Hamburg - . |_770, : 75 f bewöltE | Pinsf 780,0 [NO Lhbedeckt | —3,7 16. März 1905, 12 Uhr. Stadtrat I a Swinemünde | 773,5 |DNO 3|bedeckt 0, meist be Saur 781 5 [W 9 |bedeŒt | —03/ 0 N L drid: Lieferung von Eisenwaren für die städtische Verwaltung. | Rügenwalder- Ubededt 20 0 Näheres in ariser Epraie beim „Reichsanzeiger“. nid ._. | 775,2 |DSO 3|bedeckt 0,8/_0 |_meist bewölkt E O S 3|woltig 05| 0 Neufahrwasser| 777,1 |OSO 3|wolkenk.| 1,1|_0 | meist bewölkt | Prag 767, i ! Belgien. Feufahrwasser n S e e heiter | Rom 760,9 [SO 3|Regen | 1,2| 16 Z Bis zum 28. Februar 1905 nimmt die Société des char- | Memel 780,2 : heiter E G n Be A 05S S RSEN pa 3 bonnages de Courcelles-Nord in C ourcelles Angebote auf die | Aachen 762,9 |OND 3/halb bed.| —0, meïilt dew Caaliari 759 3 NW 3 |bevedt 50 1 Lieferung von Grubenholz entgegen. Hannover . |_767,6 |D 6 bedeckt A E Cherbour 761,4 NNO s8\|bedeckt |—13,8| 1 1. März 1905, 3 Uhr. Hospices civils, Rue St. Etienne 3 | Berlin. 770,1 |SO 4\wolkig 1,1/ 0 | meist bewölft E o he SSW m U - in Lüttich: Lieferung von 75 eisernen Bettgestellen und. 75 eisernen Chemnig . | 766,4 |N 93 heiter 1,5) 0 [vorwiegend heiter Bee S Fred * 5 m N: 1905, 11 Uhr. Börse in Brüssel: Lieferung von | Breslau . 172,4 O 3\bedeckt —0,1 E S 758,0 O 1 wolkig Li 0 27 6 Losen zu je 1900 bis 3000 t Steinkoble oder Steinkohlebriketts | Bromberg 775,3 |D 3\bedeckt 1,6/_0 | meist bewsölft G S3 O N O O für den Marinedienst in Ostende. Sicherheitsleistung 4000 Fr. für | Meg . 759,2 |N 2|\bedeckt 2,0| 0 meist bewölft TTS3 SNS D lbabeii O - das Los. Cahier des charges spécial Nr. 1 Frankfurt, M. | 761,1 [N 4woltenl. L4/ 0 | ztemlig beiter Lemberg ; j u: ded h : 3. März 1905, 14 Uhr. Maison communale in Wanghe B. 7594 [N 5 bededt 29| 0 | meist bewöltki Hermanstadt | 772,0 [DSO 5 [wolkenl.| 5,6| 0 2 (Lüttich): Ausbesserung der Straße von Neerwinden nach Neerhetpen. M S. FEOT: S fei S 0 | fem ie Triest 761,8 [DNO 3 bedeckt 6,6| 27 E 76 E Fr. 5 Sicherheitsleistung 4000 Fr. Eingeschriebene Angebote | München 759,4 eiter L bi) | Brindif 7616 SO 6|bededt E aer N 11. Bien 1905, 11 Uhr. Bureaux du service spécial des | Stornoway . | 773,0 |WSW2 bedeckt 44| | meist bewölft Livorno 758,9 /NO 4 heiter 5,2| 10 canouxhouillers, 4, Rue du Lausanne in St. Gilles bei Brüssel: (Kiel) Belgrad _. | 767,7 [SO 9|wolkig 36 0 Lieferung von Steinkohlen für ein Jahr. Cahier des charges Nr. 5 Malin Head | 773,5 |S 1halbbed.| 0,0| | meist bewölft Helsingfors . | 7812 WSW 3 bededt | —04| 0 F für 2 pri S Rue des Augustins 15. Eingeschriebene An- : (Wustrow i.M.) | Ruopo (7765 SW 2 wolfenL.| —45| 0 N 15, “Marz 1909, 11 Uhr. Société Nationale des chemins de | Valentia . . | 772,4 |OND 1/\wolkenl.| —1,1|_— F Züri 759,6 |[SO Uswolkig 04/ 0 As fer vicinaux, 14 Nue de la Science in Brüssel: Bau der Strecke 6 E h itec | Genf 759,3 S 1 Nebel 00| 1 Lahamaide—Flobecq. 225 005 Fr. Sicherheitsleistung 22000 Fr. | Scilly 768,4 /NO 6|wolkig 5,0 vorwiegend he Lun | 760.7 [N 1 Schnee 10 S Angebote müssen bis spätestens zum 14. März zur Post gegeben ; u (Oassol) i S E CES R 0D werden. Aberdeen . . | 775,9 |WNW 2 bedeckt 0/8: 7 meist E f mageme n Bs: S [beiter ri äachst. Station Lüttih-Guillemins: Bau ener] Magdeburg S ) L ea E und eines Pavillons auf der Station Landen. | Shtelda _| 773,6 |NO 3/bedeckt 3,3| | meist bewölkt Warschau 776,2 O 1/bededt 0,4 122648 Fr. Sicherheitsleiflung 17 000 Fr. i N ; (GrünbergSchl) | Portland Bill | 766,4 |OND 6|bebedt | 11 e Demnächst. Börse in Brüssel: Bau der Strecke von Couillet— Holvhead 772,5 |ONO 3 wolkig 1,7| | meist bewölkt Ein Maximum von über 782 mum liegt über Westrußland, eine Meontiquies nach Bouffioulx. 556 555 Fr. Sicherheitsleistung | —————__— (Mülhaus., Eis.) | Depression von ues Leb, aa filien Wi e F irûbe toden BHOON De / S 1 t bewölft ist das Wetter, bei lebhaften östlichen Winden, me ? Demnächst Ebenda: Einrihtung der elektrischen Beleuhtung | Isle d'Aix oon 8 hne 1 E ) in ohne erhebliche Wärmeänderung. L A ‘pen-Süd. : : eewarte. E R, Ciailen U Guillemins: Lieferung von | St. Mathteu 764,2 |NO H|bedeckt 38| 3 e tee eutsche Materialien zur Instandhaltung der Gebäude in der Gruppe Lüttich. Grisne 763,3 /NO 6\bedeckt 220 meist bewölkt Mitteilungen des Aöronautischen Observatoriums Serbien. S E 7605 Lt | 10 o des Königlichen Meteorologishen Inftituts, Direktion der Königlich serbischen Staatsbahnen in Belgrad: Nisnan 7642 NOO bede. | 1 0 veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. i 28. Februar 1905. Lieferung von versiedenen Eisenmaterialien | Ter —— | 767,4 (OND Flbedeckt | 0 0 | Dragenaufstieg vom 23. Februar 1905, 8 bis 9 Uhr Vormittags: ï ; icherheitsL[eistung: 160 nar. S r - E E R und L Mrz 1905. “Lieferung verschiedener Materialien zu Reini- | Bodoe .. |_760,4 /WNW 1\bedeck |_ 20 —____ V Sihoté N S006 O IBOO I SCDE La FOA A gungs- und Verpackungszwecken (Leinwand, Flachs, Hanf, Bindfaden, | Christiansund | 776,3 |[(SW 3|wolkig | 3,4 G O A Norwegen. Skagen . 778,6 |[SO 3\wolkig 10 . N Co L 2 Ms dh 0 E 2M 17. März 1905, 10 Uhr. Armeedepot in Christiania: | Vestervig _. | 776,3 |D 4\bedeckt | —0,3| 0 G As 6 14 10 11 12 “12 Liefecung von 8000 kg Brandfohlenleder, mit reiner Eichenlohe ohne | Kopenhagen . | 775,910 »ÿsbedecki 1 E E " Ges@lofsene.. WöllèndeFe, ble {ain Séhlusse / eian téilte- Dung On E fe R A i L Karlstad ._ | 780,8 N heiter | —7,8|_0_ zwishen 400 und 700 m Höhe, darüber Temperaturzunahme von L a E SECHGNIS caiteaenactoninde Stockholm 780,9 |[SW _2sbededckt 0,2/_0 4,0 bis + E A 800 m Höhe. Dragten und Haltedraht mäßig Modelle und Bedingungen beim Hauptverwalter ebendaselbit. Wisby . . | 780,3 |O 2lhalbbed.| %0,7| 0 mit Nauhreif belastet.

1. Untersuchungssachen. Í i

2. Aufgebote, Verlust- und Fundsachen, Zustellungen 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

u. dergl.

Öffentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesells. 7. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften.

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9, Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungssachen.

[88434] Fahnenfluchtêerklärung.

In den Unter!uchungen gegen die Rekruten:

1) Richard Oswin Senf, geb. am 23. April 18834 in NReichenbah, Kreis Groß - Aga, Gera, Neuß j. L., |

2) Edwin Stritt, geb. am 26. Januar 1883 in Bâättwyl, Kanton Solothurn, heimateberechtigt in Mundelfingen, Amt Donaueschingen,

3) Felix Clareubach, geb. am 13. ¿Februar 1884 in Ausersihl, Kanton Zürich, Schweiz, heimats- berechtigt in Markranstädt, Kreis Leipzig, Sachsen,

4) Gustav Adolf Kohler, geb. am 11. Juli 1882 in Brennet, Schweiz, heimatsberechtigt in Wehr, Amt Schopfheim, Baden,

9) Alfons Karl Bach, g-b. am 17. Februar 1882 in Basel, Schweiz, heimatsberechtigt in NRufach, Kreis Gebweiler, Elsaß-Lothringen, :

6) Karl Ulrich Blümle, geb. am 23. Juni 1884 in Nohr, Oberamt Stuttgart, Württemberg, z

7) Anton Maria Iosef Maier, geb. am 19. März 1882 in München, Bayern,

8) Karl Schmidt, geb. am 10. November 1882 in Bern, Schweiz, heimatsberehtigt in Dresden,

sämtlich aus dem Landwehrbezirk Lörrach,

9) Johann Errst Semm, geb. am 23. Mai 1883 in Vorbach, Bezirksamt Ebern, Bayern, aus dem Landwehrbezirk Offenburg,

alle wegen Fahnenfluht, werden auf Grund der S8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuds fowie der SS 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung die Be- \chuldigten hierdurh für fabnenflüchtig erklärt.

Colmar, 3 Februar 19058.

Gericht der 39. Division.

[88429] E In der Untersuhungssahe gegen den Rekruten Eugen Mascherreck aus dem Landwehrbezirk Düsseldorf, wegen Fzhnenfluht, wird auf Grund der S8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der t 396, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Be- FPuldicte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt. Düsseldorf, den 21. Februar 1905. Königliches Gericht der 14. Division.

{88430]

In der Untersuhungssache gegen den Rekruten Albert Friedri August Schlieve aus dem Land- wehrbezirk Düsseldorf, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der §S 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

88431] E [ In der Unterfuchunge fache gegen den zur Disposition der Ersazbehörden entlassenen ehemaligen Heizer Emil Johann Rolle aus dem Landwehrbezirk Düsseldorf, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der FF 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hiecdurch für fahnenflüchtig erklärt. Düsseldorf, den 21. Februar 1905.

Königliches Gericht der 14. Division. [88433] Fahuenfluchtêerklärung und

BVeschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchungssahe gegen den Rekruten Heirrih Wilhelm Hübeaer aus dem Landwehrbezirk Kiel, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der §8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hier- durch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindlihes Vermögen mit Beschlag belegt.

Flensburg, den 21. Februar 1905.

Königliches Gericht der 18. Division. [88435] Verfügung.

Ihn der Untersuhungssahe gegen den Rekruten 4. Chevaulegers-Regts. Andreas Schmidt, in Kon- trolle des K. Bezirkskommandos Aschaffenburg, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §8 69 ff. d. M.-St.-G.-B. sowie der §§ 356, 360 d. M.-St.- S der Beschuldigte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt.

Landau, 20. Februar 1905. _

w S: der 3. Division. Der Gerichtsherr : S@mitt, 4 Se H Kriegsgerichtsrat. [88432] Beschluß. :

Die unterm 19. 7. 1904 wider den zur Diép. der Erf.-Beh. entlassenen Füsilier Karl Schounert vom Landw.-Bez. 1 Hamburg erlasseue Fahnenfluchts- ertlärung wird nah Ergreifung dieses Beschuldigten e R 362 M.-St.-G.-O.).

; werin, 20.

Hamburg, 17. Februar non,

C É A der 17. Division. Der Gerichtsherr : Dr. Neuter, Berctlecat Kriegsgerichtsrat.

[88428] Verfügung.

Die ia Nr. 293 der zweiten Beilage des Reichs- anzeigers von 1904 (Position 67 919) veröffentlichte Fahnenflucht:erklärung wider den Rekruten Adolf Lienau aus dem Landwehrbezirk Bitterfeld wird aufgehoben.

Düsseldorf, den 21. Februar 19(5. N dnigliches Gericht der 14. Division.

2) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[88281] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der Zwangsdollstreckung soll dos in Berlin, Kamerunerstraße (Lüderißzstr.), Ede Straße27a, belegene, im Grundduche des Königlichen Amts- gerihts T Berlin von den Umgebungen im Kreise Niederbarnim Band 113 Blatt Nr. 4977 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Max Kleinert zur Char- lottenburg, Eosanderstr. 23, eingetragene Grundstü, am 19. April 1905, Vormittags 10 Uhr, dur das unterzeihnete Geriht an der Gerichts- telle Neue Friedrihstr. Nr. 12—15, 111. Stock- werk, Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. Das Grundstück ist unter Artikel Nr. 23 403 der Grundsteuermutterrolle als Kartenblatt 20 Par- zelle 333/50 2c, 532/45 2c. in einer Größe yon 9,76 a verzeihnet und bei einem jährlihen Reins ertrag von 1,05 Tlr. zu einem Jahresbetrag der Grundsteuer von 0,31 # veranlagt. Das Grund- stück besteht aus einem Garten und einem Aer. Es ift zur Gebäudefteuer niht veranlagt. Der Ver- steigerungsvecrmerk ist am 25. Januar 1905 in das Grundbu eingetragen.

Berlin, den 9. Februar 1905.

Königliches Amtsgericht L.

Abteilung 86.

88589 i [ E Ebanad. Gemeindekirchenrat in Kroppen sind nah seiner Anzeige vom 5. Dezember 1899 in der Nacht vom 30. zum 31. Oktober 1899 dur Ein- bru die 33 %oigen Schlesischen Pfandbriefe Litera D

Serie 111 Nr. 15 951 über c LOUO A

E T D, Do s 200

e L Vir. oLLD Ubt 100, gestohlen worden.

Breslau, den 22. Februar 1905.

Schlesishe Generalland\chaftsdirektion.

[88237] | Aufgebot. 4

Die Ghegattin des Schneidermeisters Herrn Adolf Kuüttel in Landa, Sofie Marie Luise geb. Stein- feldt, früher in Hamburg wohnhaft, hat uns an- gezeigt, daß die von uns unterm 27. April 1898 auf ihr Leben über Æ 1000 ausgefertigte Erlebens- Bersicherungspolice Nr. 172228 verloren gegangen sei, und das Aufgebot derselben beantragt. Der gegenwärtige Inhaber gedachter Police wird deshalb aufgefordert, sich innerhalb 6 Monaten bei uns

Königlichèés Gericht der 8. Division.

zu melden, widrigenfalls die verlorene Police für

fraftlos erflärt und an deren Stelle eine neue aus gefertigt werden wird. Berlin, den 20. Februar 1905. Victoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs- Actien-Gesellschaft. O. Gerstenberg, Generaldirektor.

[88287] Aufgebot. : i: Die Witwe C. Möller Holtkamp aus München- Gladbach hat das Aufgebot der beiden im Gewerkenbuche pag. 198 und 86 für den Kaufmann bezw. Fabri- fanten Carl Möller-Holtkamp fenior zu München- Gladbach eingetragenen und im ganzen auf 5 Kuxe lautenden Kuxscheine, welch2 angeblih verloren ge- gangen find, beantragt. Die Inhaber der Kuxscheine werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 6, September 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 19, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzu- melden und die Kurscheine vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserkfiärung erfolgen wird. Mütlhcim-Ruhr, den 14. Februar 1905. Könizlihes Amtsgericht.

[87941] Aufgebot.

1) Der Viebexpedient Eduard Jerosch zu Berlin hat das Aufgebot der beiden Aktien Nr. 1100 und 1735 der Maschinenbauanstalt Humboldt zu Kalk über je 600 M, |

2) der Ingenieur Wenzel Schebeck zu Berlin hat das Aufgebot des von Ferd. Jos. Sattler zu Cöln- Ehrenfeld gezogenen, von Martin Klein daselbst an- genommenen Wechsels * vom 6. August 1904 über 75, M, fällig am 15. Oktober 1904,

3) die Firma Grandin & Fils, G. m. b. H. zu Cöln, hat das Aufgebot des von ihr gezogenen, von dem Kaufmann Henry Grandin in Ingrandes sur Loire angenommenen Wechsels über 5062,65 4, fällig am 25. Dezember 1903,

beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf den 28. Sep- tember 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeiclzneten Gericht, Norbertstroße Nr. 11, 11. Stock, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls fie für kraftlos erklärt werden.

Cöin, den 1. Februar 1905.

Königliches Amtsgericht. Abteilung T1 20.

[88241] Aufgebot.

In Aufgebotsfachen, betr. den angeblih verloren gegangenen, am 24. Juni 1902 fällig gewesenen Wechsel, d. d. Rendsburg, den 24. März 1902, über 2000 M, der von M. Hinrichs auf F. Henkens

in Rendsburg gezogen, von diesem argenommen und

an die Westholsteinishe Bank, Husumer Filiale in iun, indossiert ist, ist der auf den 5. Februar 905 anberaumte Aufgebotstermin aufgehoben und neuer Termin auf Sonnabend, den 18. November 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte, Podlegasse l, bestimmt.

Husum, den 5. Februar 1905. Königliches Amtsgericht. 3. [88282] Aufgebot.

Laura Steinmeß zu Breéla Kaufmann Otto Steinmetz

Forderung von 4000 beantragt.

u, vertreten dur den in Elberfeld, Post- straße 64, hat das Aufgebot des abhanden gekommenen

ypothekenbriefs vom 15. Mai 1902 über die im

rundbudbe von Barmen Band 109 Blatt Nr. 5372 Abt. 111 Nr. 4 für die Antragstellerin eingetragene, jährlih mit 5 vom Hundert verzinsliche Darlehens- Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem auf den 7. Juni 1905, Vormittags Ul Uhr, vor demunterzeihneten Gericht, Sedanstraße, Zimmer 13B,

die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Barmen, den 16. Februar 1905. Königliches Amtsgericht. Abt. 10.

[87488] nat:

Der Pabrifaut Friedrih Miebah in Elberfeld hat das Au ot des Hypothekenbriefes, welher über die im Grundbuche von Elberfeld Stadt Band 110 Blatt 4400 Abteilung IIl Nr. 7 zu seinen Gunsten eingetragene Hypothek von 12000 4 gebildet ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 7. Sep- tember 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Geriht, Sophienstraße Nr. 3, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Elberfeld, den 15. Februar 1905. Königliches Amtsgericht. Abt. 16.

[87500]

um Bau der Shuntertalbahn in der Feldmark Lehre hat die Braunschweigische Landeseisenbahn-

eleliGalt 4 Zwangsenteignungsverfahren von der Grundflächen erworben.

nah § 1 des Geseßes vom 20. Braunschweig, 10. Februar 1905.

oges.

Zur Auszahlung der vereinbarten Entschädigungskapitale it Termin auf den 10. April 1905, Vormittags UA Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Wilhelmstraße Nr. 53, immer Nr. 8, angeseßt, zu welchem die Realberehtigten der fraglihen Grundstücke zwecks Geltendmachung ihrer Ansprüche an die Entschädigungskapitale geladen werden. Nicht erschienene Realberehtigte werden 3 Vunt 1843 Nr. 18 und § 45 des Ausführungsgeseßes zum Bürgerlichen

Geseßbuche vom 12. Juni 1899 mit thren Ansprüchen ausgeschlossen.

Feldmarksinteressentschaft Lehre die unten verzeichneten

Herzogliches Amtsgeriht Riddagshausen.

j Bezeichnung der Grundstücke s Ñ R Bezeichnung des E T L ae O 2 Eigentümers Plan | Kultur- auf der Vermessungs- t D fapital 22 Nr. art besheinigung umschrieben Nr A

| ; 2 a | qm M. | P

11 Feldmarksinteressent- | 603 | Wèg zI tI sI eII zI 603 a 10-2

chaft Lehre h L N

9 L 5 5 yI 2zI elI aII yI 608% | 1177 1 Z8ES 3 7 j ; aIl yI dII cII aIl 603 c 98 5 2=A 4 x ; L all bIT elI all 603 d 30 ZE% 5 f 610 i bI cl aI el bI 610a | 13/92 S 258 6 ¿ 728 \Graben | cl oI eTII KkIII pI olIII cI | 7289 4 | 52 A 7 Z 726 b ü nII oIl a b nII 726 bl 24 4 | 80 8 E 697 J v mllwuyv 697 a 64 12 | 80 9 726a| , hit 2081| 4 20D I dl [88244] Aufgebot. Mitte Juni des Jahres 1887 aus seiner Wohnung

Der Rehtspraktikant W. Rehm in Mainz hat beantragt, die vershollenen 1) Johann Daniel Wahl, gebor. am 17. Dezember 1833, 2) Dorothea Wahl, gebor. am 6. Januar 1841, beide gebürtig aus und zuleßt wohnhaft in Groß-Aspach, O.-A. Backnang, für tot zu erklären. Die bezeihneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mou- tag, deu 4. Dezember 1905, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeiGneten Geriht anbe- raumten Rufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, {pä testens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Backuang, den 16. Februar 1905.

Königliches Amtsgericht. Naegele, H.-R. {88284] Aufgebot.

Jakob Miedreih, Mechaniker, in Kaiserslautern wohnhaft, hat Antrag auf Todeserklärung gestellt gegen seine Schwester Anna Miedreich, geb. 24. Oktober 1847 zu Mertesheim, Tochter der Lehrers- eheleute Franz Miedreich und Anna Maria geb. Hummel, zuleßt in Mertesheim wohnhaft gewesen und am 14. Mai 1867 nah Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Es ergeht Aufforderung:

1) an die Verschollene, fh spätestens im Auf- gebotstermine Freitag, den 29. Dezember 1905, Vormittags 9 Uhr, bei dem K. Amtsgericht Grünstadt zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem genannten Gerichte Anzeige zu machen”

Grünstadt, den 15. Februar 1905.

K. Amtsgericht. {88248] Aufgebot Verscyollcner.

Verschollen sind:

1) Karl Erwin Gläser, geboren am 3. Dezember 1861 in Herold bei Ehrenfuedersdorf, dessen leßter bekannter Wohnsiß Radebeul war und der im Fahre 1883 oder 1884 von Pirna, wo er bei der Artillerie als Soldat diente, desertiert ist, seitdem aber keine Nachriht von seinem Leben und Aufenthalte ge- geben hat,

2) der Musiker Karl August Hartiß\ch, geboren am 19. Oktober 1824 in Dresden, der am 2. Juni 1851 von Dresden nach Rußland zur Abmeldung gelangte und von dem seit dieser Zeit keine Nachricht eingegangen ift,

3) der Gürtlerlehrling Max Woldemar Klemeuz, geboren am 6. Oktober 1873 in Dresden, der sih Ende Februar 1889 von feinem in Dresden wohnenden Lehrmeister unter Umständen, die auf Selbstmord \ch{ließen lassen, entfernt und seitdem nie eine Nahricht von seinem Leben gegeben hat,

4) Karl Ludwig Hugo Rieke, geboren am 6. Mai 1848 in Dresden, der im Jahre 1865 von Dresden nach Amerika ausgewandert ist, im Jahre 1885 einige Tage in Prossen bei Schandau besuchsweise aufhältlih war und von dort wieder abgereist ist mit der Absicht, nah New Yo:k zurückzukehren, über dessen Leben aber seit dieser Zeit jede Nachricht fehlt,

9) a, Louise Henriette ‘verw. Schuster, geb. Rudert, die mit dem am 1. Juli 1839 in Mark- neukfirhen geborenen, am 15./27. März 1876 in Warschau verstorbenen FIns\trumentenfabrikanten Heinrih Hermann Schuster vereheliht war, und n Seer:

- Adelheid Kornelia Schuster, geboren am 2./14. Sin, 8 in Warschau, f; i

C. „Dedwig Pauline Schuster, geboren. am 10./22. März 1872 in Warschau, :

die bis Cnde des Jahres 1876 in Warschau çe wohnt haben, über deren Leben und Aufenthalt aber

nach diese r wesen sem Zeitpunkte nichts zu ermitteln ge

R M D r e ae dahin wieder zurück- zutehren, und von dessen Leben seit dieser Zeit jede A E Y | s um Zwecke der Todeserklärung dieser Personen Se A N beantragt : E S zu 1, 3, 4, 6: die den dort genannten Verschollenen bestellten Abwesenheitöpfleger Y

zu 2: der Hauptmann a. D. Karl Ferdinand Adolph Bachmann hier, s

zu 9: Karl Auzust Schuster in Markneukirchen und Genossen.

Die unter 1 bis 6 aufgeführten Verschollenen werden aufgefordert, {ih spätestens in dem auf den 13. November 1905, Vorm. 9 Ubr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Lothringer Straße 11, Zimmer 69, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welhe über Leben oder Tod der Ver- {chollenen Auskunft zu erteilen vermögen, werden aufzefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem unterzeihneten Gerichte Anzeige zu erstatten.

Dresden, am 18. Februar 1905.

Königliches Amtsgericht. Abt. T1.

[88242] Aufgebot.

, Auf Antrag des Landmannes Peter Marten Petersen in Wobbenbüll, vertreten dur Justizrat Storm in Husum, wird dessen Bruder, der Stellmacher Heinrich Ferdinand Petersen, welch-r nach Amerika aus- gewandert ist und seit dem Jahre 1875 nichts mehr hat von sich hören lassen, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin am Sonnabend, den A8. No- vember 1905, Vormittags A Uhr, bei dem unterzeidßneten Geriht zu melden, widrigenfalls feine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden olle diejenigen, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Geridht davon Anzeige zu machen.

Husum, den 16. Februar 1905. Königliches Amtsgericht. 3

[88254] Aufgebot. Der Bürgermeister Julius Ludewig aus Rutba hat als Abwesenheitspfl-ger beantragt, ten S®ankwirt Christian Eilhauer, wohnhaft gewesen bis zum Dezembec 1874 in Rutha, für tot zu erklären. Der bezeihnete VerfHollene wird aufgefordert, {ih spätestens in bem auf den 26. September 1905, Vormittags L Uhr, b-i dem unterzeidneten Geriht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserkläruna erfolgt. An alle, welche Aut kunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Jena, den 17. Februar 1905,

Großherzoal. S. Amtsgericht. I. [88245] Aufgebot. Der Ackerer und Gemeindevorsteher Nifolaus Schmiit aus Bethingen sowie der gewerblose Peter Wagner der Junge in Wehingen haben beantragt, die vershollenen 1) Eheleute Johan Neisius, Ackerer, und Anna geb. Pietsch, 2) deren Kinder, a. Mathias, b. Katharina, c. Heinri, 4. Michel, 3) den Ackerer Peter Pietsch. 4) den Schneider Michel Pietsch, alle zuleßt wohnhaft in Wehingen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werben aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28, September 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufs gebotstermine zu melden, widri enfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Perl, den 18. Februar 1905.

Königliches Amtsaericht.

{(88286] Vekaunntmachung. Das K. Amtsgericht Ludwigshafen a. Rh. hat

6) der Arbeiter Gustav Zeibig, geboren am s. Juli 1842 in Eichbush bei Shönfeld, der si

beute folgendes Aufgebot erlassen : Adam JIf}éelhardt,

anberaumten Aufgebotstermine seine Netz an- zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls

in Dannstadt hatte, von da im Jahre 1880 na New Y erworben hat, ist, wie glaubhaft gema t, seit - tember 1890 verschollen. 9 n E Katharina Koch, geb. Isselhardt, Ehefrau des Tagners Johannes Koch in Dannstadt, wird derselbe auf- gefordert, sih späteftens in dem am Montag, den 4. Dezember 1905, Vormittags 9 Uhe, beim K. Amtsgeriht Ludwigshafen a. NRh., Sizungs- faal II, tattfindenden Aufgebotstermine zu melden, genfalls seine Todeserklärung mit Wirkung für diejenigen Rechtsverhältnisse, welche sih nah den deutschen Geseßen bemessen sowie mit Wiz:kung für das im Inlande befindlihe V-rmögen erfolgen wird. Weiter werden alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, auf- gefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- richte Anzeige zu machen.

Ludwigshafen a. Rh., 18. Februar 1905.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Heist, K. Obersekretär.

[88283)} Aufgebot.

Die geschäftslosen Louise und Helene Victor aus Aachen, vertreten durch den Königlichen Notar Eri daselóst, haben als Erben des am 2. Oktober 1904 in Aachen verstorbenen Architekten Emil Thomé das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus\{ließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaß- gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Emil Thoms spätestens in dem auf den 22. April 1905, Vor- inittags 1L Uhr. vor dem unterzeichneten Gericht, Augustastraße 89, Zimmer 26, anberaumten Aufgebots- termine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundlihe Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nathlaß- ger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet es Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils- rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als \fich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden dur das Aufgebot nicht betroffen. Aachen, den 18. Februar 1905.

Königliches Amtsgericht. Abt. 10.

[88240] Aufgebot.

Die ledige Helene Müller zu Berlin, Breslauer- straße 19, hat als Erbin des am 9. Oktober 1904 im Biesdorfer Forste bei Berlin tot aufgefundenen, zuleßt in Berlin wohnhaft gewesenen Schneider- meisters Theodor Johann Merz das Aufgebots- verfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlgß- gläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Theodor Menz spätestens in dem auf den 7. April 1905, Vormittags 107 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue e ariO, 13/14, TTT. Sto, Zimmer 106—108, an- eraumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu- melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen- standes und des Grundes der Forderung zu enthalten ; urkundliche Beweisstüke- sind in Urschrift oder in Ab- {rift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Nechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt- nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von der Erbin nur insoweit Befriedigung verlangen, als fich nach Befriedigung der niht ausges{lossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläu- biger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auf- lagen sowie die Gläubiger, denen die Erbin unbe- {ränkt haftet, werden dur das Aufgebot nicht be- troffen.

Berlin, den 8 Februar 1905.

Königliches Amtsgericht 1. Abt. 82.

-{88285] Auszug. Im Namen des Großherzogs.

In Sachen betr. Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Einweisung der Erben in den Besiß des Ver- mögens der verschollenen Franz Hertel Ehefrau in Mörlenbachh hat das Großherzogliche Amtsgericht Fürth in der Verhandlung vzm 9. Februar 1905 A 0 Gr. Oberamtsrihter Bierzu für Recht erkannt: Das Vermöaen der Ehefrau des Franz Hertel zu Mörlenbach, Elisabeta aeb. Dörsam, wird, insoweit dasfelbe nachfolgenden Personen : Fut ar Stalf Wwe. Kath. geb. Herbert zu

ürth, b. Nikol. Berg 1. Ehefrau Marie Eva geb. Dörfam in Heppenheim, c. Georg Bormuth 1. Ehefrau Gertrude in Hütitenfeld / gegen Sicherheitsleiffung ausgeliefert worden ift, den unter þ und c aufgeführten Perfonen, sowte den Erben der Leonhard Stalf Wwe. in Fürth:

1) Anton Sktalf in Fürth, 2) Adam Stalf Wive. daselbst, als gefeßl. Ver- treterin ihres minderjährigen Kindes, 3) Glifabeta geb. Stalf, verehelihte Negner in Darmstadt, 4) Margareta Scheuring, geb. Stalf, Ehefrau des Emil Scheuring in Odenbeim, 9) Sebastian Stalf in Bruchsal, zur freien Verfügung überlassen und demgemäß die Nückzabe der gestellten Sicherheit, bestehead in bei Gericht hinterlezten Hypotbekurkunden, und die Löschung der betr. Hypotheken hiermit ausgesprochen. Die Kosten des Verfahrens fallen der Kuratel über das Vermögen der Franz Hertel Ehefrau v. Mörlen-

orf in den Ver. Staaten von Amerika aus- gewandert ist und die dortige Staatsangehörigkeit

Auf Antrag seiner Shwester

Johannes, welcher seinen leßten inländischen Fhohasiu Pflichtanwalt, Rechtsanwalt, Justizrat Dorn teget er

in Bamberg, gegen deren Ehemann, den Johann Vöttinger, geboren zu Untergereuth, zuleßt wohnhaft in Stübig, nun unbekannten Aufent- halts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde heute öffentliche Zustellung bewilligt und ist zur Ver- handlung über die Klage die öffentliche Sitzung der II. Zivilkammer des K. Landgerichts Bamberg vom Freitag, den 14. April 1905, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu Beklagter Johann Böttinger geladen wird mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Bamberg zugelassenen Nechts- anwalt zu bestellen. Der klägerische Nechtsanwalt wird beantragen, zu erkennen: Die Ehe der Streits- teile wird geschieden, der Beklagte für den allein huldigen Teil erklärt und hat sämtliche Streits- kosten zu tragen.

Bamberg, den 14. Februar 1905. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts Bamberg:

(L. S.) Hahn, K. Obersekretär.

[88274] Oeffentliche Zuftellung.

Der Hantelsgärtner Robert Pahnke in Brake, Westfalen, Prozeßbevollmächtigter: Nehtsanwalt von Unruh in Bielefeld, klagt gegen seine Ehefrau Maria Pahnke, aeborene Westecberg, feüher in Brake wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Bekiazte sich \{werer Ber- [eßung der durch die Ehe begründeten Pflichten \{uldig gemacht habe 1568 B. G..B.), auf Che- scheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd- liden Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Biele- feld auf den 25, Mai 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ges dachten Gerichte zugelassenen Antvoalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Uuszug der Klage bekannt gemaht.

Bielefeld, den 18. Februar 1905.

i Biermann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Dle I

è Frau Irma Fiedler, geb. Wolff, zu Breslau, Große Feldstraße Nr. 192, Prozeßbevollmättigter : Justizrat Henschel und Dr. Lemberg zu Breslau, klagt gegen dzn Dentisten Otts Fiedler, früher zu Breslau, dann in Zürich in der Schweiz, Müller- straße 92 bei Nofhard, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Chebruchs und \{werer Verlegung ter durch die Ehe begründeten Pflichten, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu er- klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Nechtsftreits vor die ¿weite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidnißer Stadtgraben 2/3, im II. Stodck, auf den 11. Mai 1905, Vormittags 111 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 20. Februar 1905. i Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. (88264] Oeffeutliche Zustellung.

Die Ehefrau Arbeiters Jacobi, Luise geb. Franz- meier, in Lemgo, vertreten durh Nechtzanwalt Wahr- burg in Lemgo, klagt gegen den Arbeiter Karl Jacobi aus Lemgo, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Chescheidung, mit dem Antrage, Fürstliches Landgericht wolle die Ehe der Parteien {heiden und aussprehen, daß Beklagter die Schuld an der Scheidung trägt, und ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Fürstlichen Landgerichts zu Detmold | auf den 14, April 1905, Vormittags 9! thr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedack#ten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke ¡ der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Detmold, den 14. Februar 1905.

Begemann, Sekretär, Gerichtsschreiber des Fürstlichan Landgerichts.

| [88278] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Auguste Adler, geb. Schäfer, in Frankfurt a. V, Prozeßbevollmächtigter: Rechtse anwalt Oéfar Spier daselbst, klagt gegen ihren Che- mann, den Möbelträger Johann Adler, früber in Frankfurt a. M., jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er sie im Juli 1903 böslich ver- lassen habe und die Je pu chungen für die öffent- liche Zustellung seit Jahresfrist bestünden, mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle die Ehe der Streitteile dem Bande nah trennen und den Be- klagten für den allein {huldigen Teil erklären, ibm auch die Kosten des Rechtsstreits auferlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den 27. April 1905, Vormittags §9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 17. Februar 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [88261] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 4378. Die Ehefrau des Kesselschmieds Karl Ludwig Kittemeier, Emilie geb Tippner, in Mann- heim, vertreten durch Nechtsanwalt Dr. Blum in Mannheim, klagt gegen ihren genannten CGhemann, früher zu Mannheim, zur Zeit an unbekannten Orten, auf Grund des § 1567 Abs. 2 Z. 2 B. G.-B. mit dem Antrage auf Schetdung ihrer am 23. April 1889 in Crimmitschau geshlossenen Ehe aus Verschulden des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großberzogl. Landgerichts zu

ba zur Last. Fürth i. O., den 16. Februar 1905. Großherzoalihes Amtsgericht.

[88250] Bekauntmachung. Dur Aus\{lußurteil vom 9. Februar 1905 ist auf Antrag des Bauinspektors a. D. Julius Engel- hardt zu Winz der Kuxshein Nr. 879 über den im Gewerkenbuche der Gewerkshaft „Vereinigte Chars- lotte“, Gemeinde Altendorf a. d. Nuhr, auf Blatt 44 für den Bauinspektor a. D. Julius Engelhardt zu Winz! eingetragenen Kux für kraftlos erklärt worden. Hattingen, den 16. Februar 1905.

Königliches Amtsgericht. [88266] Oeffentliche Zuftellung. In Sachen der Mülleröfrau Babette Böttinger von Stübig, nun Arbeiterin zu Nürnberg, einer ge-

geb. am 5, Mat 1866 zu Dannstadt, Sohn von

Mannheim auf Mittwoch, den 19. April 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mannheim, den 17, Februar 1905.

Altfelix, Gerichtsschreiber des Großherzogk. Landgerichts. - [88275] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Maurers Mathias SHhnubel, Sofie geb. Diehl, in Holz, Klägerin, Prozeßbevoll- mächtigter : Rehtsanwalt Dr. Weiler in St. Ichann, flagt gegen ihren Ehemann den Maurer Mathias Schnubel, zur Zeit ghne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, Beklagten, mit dem Antrage, die am 22. Dezember 1900 vor dem Standesamt zu

borenen Münch, Klägerin, vertreten durch deren

Marspih (Lothringen) zwishen den Parteien ge-