1884 / 179 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Oesterreich Ungarn. Wien, 31. Zuli. Die heutige „Wiener Zeitung“ veröffentlicht den Staatsvertrag, vom 19. Januar 1884, mit dem Fürstenthume Liechten- stein bezügli der Justizverwaltung in diesem Fürsten- thum. 5 (W. T. B.) Die Sißungen des Landeskultur- raths wurden heute von dem Fürsten Kari Schwarzen- berg mit einer Ansprache eröffnet, in welcher derselbe die Aufgabe des Landeskulturraths darlegte und gleichzeitig die Nothwendigkeit eines innigen, Zusammenhanges mit den einzelnen landwirthschaftlichen L Vereinigungen sowie des gegen- seitigen Vertrauens und der Einigkeit betonte. Hierauf wurde die Austrittserklärung von 26deutshen Delegirten verlesen. Der Präsident wies dieselbe als sahlich unbegründet zurü, worauf die Ve rsammlung einstimmig zur Tagesordnung überging. Das Ansuchen des deutschen Böhmerwald- bundes um Vertretung im Landeskulturrath wurde ge- nehmigt.

Belgien. Brüssel, 30. Juli. (Köln. Ztg.) Der Centralaus\chuß der Zweiten Kammer, der auf Lantsheeres Bericht den Gesegzentwurf über die neue Ein- rihtung des Volksshulwesens zu berathen gehabt, hat die Jacobssche Vorlage mit 6 Stimmen autaeheißen.

31. Juli. (W. T. B.) Der Gemeinderath der Stadt Brüssel hat heute gegen den von dem neuen Mini- sterium vorgelegten Geseßentwurf über den öffent- lihen Unterricht einen Protest beschlossen. Der Beschluß erfolgte mittelst Afflamation.

Großbritannien und Jrland. London, 30. Juli. (Allg. Corr.) Jhre Majestät die Königin begab h gestern, begleitet von der Prinzessin Beatrice und ihrem Hof- staat, von S&loß5 Claremont, wo Jhre Majestät einige Tage zum Besuch der Herzogin von Albany geweilt hatte, nah Osborne, auf der Jnsel Wight, wohin Jhre Kaiser- lihen und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin mit den Prinzessinnen - Töchtern folgen werden.

Im Westminster-Palace-Hotel tagte gestern unter dem Vorsiß Forsters eine von vielen einflußreihen politischen Persönlichkeiten beider Parteien besuchte Konferenz, welche den Zweck hatte, die öffenilihe Meinung auf die Nothwendig- keit zu lenken, behufs Aufrechthaltung der Einigkeit des britishen Reiches, eine feste Föderation zwischen Großbritannien und seinen Kolonien herbei- zuführen. Unter den Rednern, welhe die Bewegung warm unterstüßten, befanden ih, außer dem Vor- sißenden, die Parlaments - Mitgl ieder W. H. Smith, E. Stanhope, Albert Grey, Lord Rosebery, Loro Wemyß und mehrere Vertreter der Kolonien, darunter ‘Mr. Oliver Mowatt, der Premier: Minister von Ontario. Die gefaßten Beschlüsse betonten, daß zur Sicherung der permanenten Einigkeit des Reiches irgend eine Form von Föderation unerläßlich sei, und befürworteten die Bildung eines aus Männern aller Parteien bestehenden Vereins, welcher die Föderationsprinzipien be- fürworten und unterstüßen fol. Nachdem noch ein proviso- rischer Ausshuß ernannt worden, der die nöthigen Schritte er- greifen joll, um einen solchen Verein ins Leben zu rufen, wurde die Konferenz bis zum Herbst vertagt.

Zu der Meldung über die Einnahme von Berber durch General Gordon bemerft die „Pall Meall Gazetlle-, daß im H Amt vor etwa 14 Tagen die Na {rit eingelaufen sei, daß General Gordon Berber beschieße.

81, Sul W. L. B.) Die Konferenz-Delegir- ten traten heute um 1 Uhr zu einer Sißung zusammen. Vor derselben hatte Childers eine Zusammenkunft mit Lord Granville, welher sich darauf zu dem Premiev Gladstone begab.

Im Oberhause theilte Lord Granville heute mit, daß die nädste Konferenzsißung auf Sonnabend an- beraumt sei. Dem französishen Botschafter Wad- dington seien noh keine definitiven Fnstruktionen von feiner Regierung zugegangen.

Capetown, 6. Zuil.

/ ; l (A. C.) Das Cap-Parlament hat eine Bill genehmigt,

welche einen Exportzoll von 100 Pfd. Sterl. auf Strauße legt. Das Budget von Natal weist ein Defizit von 127 475 Pfd. Sterl. auf, zu dessen Deckdung u. A. der Kaffeezoll auf 2 Sh. per Centner und der Spiri:uosenzoll auf 3 Sh. per Gallen erhöht wurde.

Frankreich. Paris, Ui, G. Sorr) Der Text des vom Senat genehmiaten Resolutionsent was bezüglich einer partiellen Revision der Verfas jungs- gejege lautct:

Resolutionéprojek faîu 1naSaele 205 denten der

Den A A 1875, betreffend die tanifirung der êffentlichen Ger :

2) den §. 3 des Art t lben Ver fassungsgefet 8 25. Februar 1875 mit Bezug auf die Frage, ob das Recbt der Revi sion sich auf die republikanische Form der Regie- rung erstreden fann; E

3) die Art ifel 1 bis es Verf an 2neseßes vo 2 1875, betreffend die Z2usar die Frage, ‘od ste aus werden ! ollen

4) den 8 3 des Art Ber f ne iet; f Iulî 1875 über die Bez iebungen der öf zewalten. i

Die im Druck eevorabodenen Worte fehlen in dem von der Kammer am 3. Juli beschlossenen Resolutionsentwurf. Für diese Fassung wurde in der heutigen Sizung der Depu- tirtenkammer mit 314 gegen 48 Stimmen die Dringlichkeit

vot:rt. L

(Köln. Ztg.) Heute sand die Enthüllung der Statue Diderots auf dem Pl Saint-Germain-des-Près statt. Das 21. Schulbataillon wohnte der Feierlichkeit in Uniform an. Diderot is im Lehnsessel sißend, den Ellenbogen auf das Knie gestüßt, eine Feder in der Hand haltend, dar- gestelt. Mathe, Prasident des Pariser Géêmeind eraths, und der Pariser Deputirte Tony Revillon hielten die Reden.

31, Juli. (W. T. B.) Ein Communiqué der „Agence Havas“ erklärt gegenüber der bezüglichen _ Be- hauptung des „Time s“:Korrespondenten in Tient-Sin: Fournier und Li-Hung:Chang hätten sich mündli über den nothwendigen Aufshub des unverzüglihen ck- zuges der chines1schen Truppen geeinigt. Fournier hátte alsdann Li-:Hung: Chang eine Note über die Termine der Räumung überreicht. Diese Note sei dem Minister- Präsidenten Ferry mit Zustimmung von Li-Hung-Chang über- sandt worden. Es sei falsch, daß Li-Hung:Chang diese Termine gestrichen, und 2a Fournier diese Streihungen ge- billigt habe.

. Februar ezug auf T EDe gestrichen

Die Deputirtenkammer nahm heute nach unerheb- liher Debatte die Vorlage über die Revision der Ver- fassung mit 294 gegen 191 Stimmen nach den Beschlüssen des Senats an, Diejenigen Deputirten, welhe Amende - ments zu der Revisionsvorlage gestellt batten, zogen die- selben zurück unter dem Vorbehalt, sie im Kongreß wieder einzubringen.

p Marseille sind am 30. Juli 15 Personen an der Cholera gestorben.

Von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr starben inToulon 3, in Marseille 6 Personen an der Cholera. Seit heute früh 10 Uhr erlagen ihr in Marseille 4, in Toulon 2 Personen. Jn Arles starben seit gestern Abend 2 Personen an der Cholera.

Serbien. Belgrad, Patriarch Angyelics if abgereist.

Nuߧland und Polen. Der Großfürst T aKantin Nikolajewitsch dem Auslande abaereist.

Amerika. New-York, 29. Zuli.* (Allg. Corr.) Der von der Chicagoer Konvention ernannte demokratische Ausschu § kündigte heute dem Gouverneur Cleveland in Albany seine Aufstellung zum Präsidentschafts-Kandidaten an. Cleveland wird ein formelles S#xeiben erlassen, worin er die Nomination annimmt. Dierer jy gtpale Arbeiterpartei hâlt morgen in Chicago elf s “amntion, um einen Kan- didaten für die Präsidentschaft - ustellen. Jhr Kandidat wird wahrscheinlich General Butler? b. in. Jn New-York fand gestern eine irisHe Massenversammlung ‘statt, welche bes{loß, die Kandidatur Blaine's für die Prâsident- schaft zu unterstüßen.

Afrika. Egypten. Kairo, 29. Zuli. (Allg. Corr.) Die Meldung, daß Osman Digma ermordet worden fei, wird amtlih dementirt. Einer amtlichen Meldung zufolge hat ih der Mudir von Dongola nah Meramwee be- geben ; zu welchem Behufe i ist nit bekannt.

Der Mudir von Dongola telegraphirt, daß er fich in einiger Entfernung von der Stadt befinde und dies die Ursache sei, weshalb er die ihm gesandten Telegramme nicht sofort beantwortet habe. Er sagt ferner, daß es ihm lieb ge- wesen, zu vernehmen, daß ein Abgesandter des Khedive nach

Dongola komme, da dieser sih dann selbst von der Ruhe und Loyalität der Provinz überzeugen könne.

31. Zuu. (W. T. B.) Der heute früh nach Karlowiß

Odessa 31. Juli. (W. T. B.) ist nah

Zeitungsstimmen.

Ueber den Geschästsgang des Dresdener Bezirks, soweit

die Wollenindustrie und verwandte Branchen in Betracht kom- men, berihtet „Das Deutsche Wollen-Gewerbe“ nach dem neuesten Jahres-Resumé der Dresdener Handels: und Gewerbekammer Folgendes :

Kammgarn-Spinnerei. Der lebhaftesten Nacbfrage und des flottesten Absatzes erfreuten sich olle Produkte der Kammgarnspinnerei, sowohl die zur Weberki, als die zur Tapisserie- Hâkel- u. a. Ar- beiten dienenden Artikel, so daß in einer der b beiden großen Fabriken des Bezirks das carze Jahr bindurb mit aa erstunden, in der an- dern bis zur Ende des Jahres stattgefundenen „Intketriebsetung beträcbtlibe Erweiterungen (um 8000 Spindelu 1) Tag und Nacht gearbeitet werden mußte. Dieser gesteigerte Begehr nab a garnen hing mit der Vermehrung der Webstühle für reinwollene Kaschmirc- und Merino artikel (Greiz und Gera), dem Aufschwung der Fabrikation bunter Kleiderstoffe (Glauchau und Meerane) und mit dem belebten Geschäftêégang in Herrenbekleidungsstoffen und Tricotagen (Berlin und Chemni iß) zusammen. Troudem war in Folge der dem starfe n und fort und fort wahsenden Bedarf immer beträctli oraué Ea inländischen Ueberpvrodufktion und der Konkurrenz er nordfranzösishen Spinnereien, welche ihre Gespinnste bei \{lechbtcn I IINes Geschäftes auf den deutschen uft werfen, genüber somit die deutiden EingangEzël ung erwei sen, ein unauf- haltsames Sinken der Garnpreife , besonders in der zweiten Hälfte dés Jahres gegenüber einem festen Stand der Wollpreise zu ver- zeichnen, so daß von einer dem ver rmel ten Umsatz entsprechenden Steigerung der Erträgnisse nit di ist, Die Zabl der in den beiden Fabriken ‘in Dresden Goßmannsdorf eibâftigten Arbeiter be lief si a ¿f ca, 500, Ti Budcksfin - Fabrikation. Ueber diese Ind ustriebrance sind Mit ngen S Seitens dec Oschatzer und mebrerer Greßent hainer Fabriken ‘cingegangen, nach welcen, mit Auënahme eines sich nicht “zünstig auésprebenden Be- ridtes, das verflossene Jahr der selben cinen etwas Geschäftsgang binsichtiih der Erleichterung und Steigerung satzes e ets hat, dow wird die Klage über g edrücdte Preise, : Ansprücke ter Kundschaft an die Qualität der Waare und d wendigkeit, lange Kredite zu wiederbolt. . widelt übrigens die Großenkain ift, der Zahl der in zehn Fabriken if Jahre 1883 bes Arbeiter (1340 gegen 1285 in 1882) und dem vie lionen Mark übersteigenden Werth der Produktion bervor, welde übrigens vorwiegend aus Waaren besserer und bester Qua Der Tuc- und Manufakturwaarenhbandel hat in

Qualität besteht

4 -- Ce T ,

Dreéden Sas des verflofscnen btes im Allgemeinen denselben gehabt, wovon wir im [etten Be eribt

Jenuc ügend

gewähren j

Tuchfabrikation in

aleihmäßig günstigen Verlauf erid Mittheilung macben fonnten ; au in den Provinzialgeschäften ift, einem Bericht aus A ege insofern ein erfreuliher Auf- scwung eingetreten, als das Pub im E besserer und soliderer Waare bei ents b S Preisen Vorzu i Ma . _. . Auch im Jahre 1883 blieb Ba von der Mode begünstigt, und so hatte die Fabri tion s in Deuben fb reger Nachfrage und flotten Absatz rtreuen, auch trat gegen Jahres {luß eine Avarce in den Pccisen infidtli ch der zu dieser Fabrikation verwendeten gezwirnten Gar auf England angewiesen, zur Zeit lédois darzubieten, dieselben in genügend guter land zu beziehen. . . . Fabrifation waaren :c. Auf den Geschäftsgang dieser in Dreéden, O Oschaß und Freiberg vieleGtenen Industrie hatte der milde Birter infofera Sinfluß, als eine regere Nadbfrage naþ den Arti derselben nicht eintrat; indeß waren Lee eils ia Folge der Erweiterung der Absatzgebiete, theils dur den gröteren Begehr na befserer Waare Produktion und Absatz eher größer als im Vorjahr, so daß die vor- handenen Arbeitskräfte voll beshäftigt gehalten werden konnten und an geübten Arbeiterinnen sogar zeitweilig Mangel war. Nicht ganz übereinstimmend lauten die Berichte über de Stru:npfwaaren- und Tricotazefabrika tion; die Mebrzabl konstatiren eine Abnahme des Umsatzes, die auf Rechnung deê milden Winters ju setzen sei, und nur eine Dresdener Fabrik fand für ihre mittels n wollenen und bhalbwollenen Strumpfwaaren so guten Absatz, da af ‘Fe zu einer Be- triebserweiterung schreiten mußte. Es wird hervorgehoben, daß die deutshen, speziell die fâdbsisden Fabrikate, eben so gern wie die englishen und französisben gekauft werden, da nicht allein in den meisten Fällen die Qualität eine gleiche ift, sondern aub von den Fabrikanten große Sorgfalt auf die Dessins und Farbenzusammenftellungen verwendet roird.

d de Aus nt u aus Deutsch- von Fantasßieartike ln, Strumpf-

. . Wenig erfreulich lauten die Mittheilungen der Türkiis, Rotba arn-Färbereien im Plauenshen Grunde, welche den Gesb¿n gang “als no& séleppender wie im Jahre 1882 bezeichnen, Kattundruckerei (Naundorf bei Großenbain). .

Die in Grimma neben der Bleicherei, zumeist für r Leipzia, tricbene Wascherei hatte einen guten Fortgang, das Quantuz j abgelieferten Wäsche dürfte 3000 Ctr. erreidt, wenn nit zz, e ten baben, da ein Geschäft allein ca. 2300 Ctr. ablieferte. a

Die „Leipziger Zeitung“ bringt ausführliche Y:- theilungen aus dem Jahresbericht der Handelskammer E für 1883. Es heißt in dem Artikel u. A.:

E der Einleitung sagt der, bekanntlih auf auëgespro&

Standrunfkte stehende Verfasser: . Wenn gegenüber der hberrscbenden Wirtbf Taftépoliz diätliche Stellung sib nit geändert bat, so erf ennen vi ß mebrere der neueren Gesegentwürfe auf diesem ( Gebiet, ch die withticen Gutwiere eines Aktiengeseres ae ersiberungtgesete8s, uns verbebaltlib marwer N; erbeñ,, ignete Grundlagen für die gesetßlide Rezelura ck E ci Aut den endlichen Abs fuß des Hande y vertra s sowie der Verträge mit Ital E mit und Meriko baben wir r nab den leßten Jahre als eine günstige Wend ung zu beg rüßen.

Zu dem Afktiengesetz entwurfe spricht der Berit feine thuung darüber aus, daß der zu einer Beseitigung Beschränkung der Aktieng resellshaft auf ein na der Unternebmung m cenztes Gebiet verschritten, | esen zurückgegriffen worden |?

das frübere onze! n élnen acâuße Bedenk fen, wele Übrigens bereits m

sowie d, »

... ".

on P T I

stellun g © Beratbunx im Reichs ge BVerücfsihtigung gefunden ch der Bericht mit den

verstanden. Zu vollem Eir nunmebr Geseu g:¿wordenen

und Silberwaaren.

im Ei s Entnur Bundeër rathe bez. bzi der iniwise

; L t- ium

Zielen des Entwurfs als rverständniffe gelang at der'e Entwurfe über den Feingeh

den n n Auéd ecfennt in den jüngst veröffentli&tz den Entwurf eines Gesetzes über die Unfallvers: iter eine wesentliche Verb essecung gegenüber den frü E bezügliden Geseßentwürfen und tete Unterlage für die Lösung dieser Fraze inzwisen erlassene Kranfkenversiberung vereinfacht ift. rt si die Handelékammer damit einvers Verfiberurs Berufs ¿neten auéer nâcbst dem Vorgeben der Betheiligten üb ; ‘En tibädi7 ungsbeträge im Wege der jährlitz brin t bat Den. Der „Thü üringischen Correspondenz“ wird au Gera geschrieben: Wir erwä ibnen fammer für sbâftsgang i dafür liefert

onjular

era 2btet »

Jahresbericht unserer Handelt durchaus befriedigenden rühmt. Die beste Best É direkte Waarenauëfuhr aus de en Vereinigten Staaten im Jahre 186 H im Jahre 1882 be etragen hat, zewiß ein schöôner Ben vis ie Er vortfäbig gkeit unserer Industri behindert worden ist“.

IVLAaIE Vie. 16. Sertanten der Unter-Li für fremdländisbe Münz en. S. Gefectélaterne Personalveränderungen.

E Nachrichten.

féstatisti if na der aflg emeinen Berufs8zählung ver en Statistisse n Ai

Berw altungsbez ofen und nad 5 e t orene der lt Wegen seines Umfanges von 1849 Seiten ift er în Der erste derselben enthält die orstwirtbschaft, auch Thierzubt und Berufsabtheilung „Industrie, l Der zweite seßt die : Nalweifunge Der dritte Theil e Industrie, sowie die Beruf ebr“, „Lohnarbeit S er Art Gemeinde-, Kiren- 2c. Dienst“, l . Man findet in diese em Bande die de : usammenseßung der * evôlferung einer jeden Pronn jeden Mezierungsbezirks Preußens und der enti \precende waltungsbezirke der anderen Staaten, ebel nach 153 et Beruf2arten. Bei jeder dieser Berufsarten sind die Perfon dem Gescblebt und nah der Berufêftellung, nämli al fländiae uxd sorslize Gei bâäfts sleiter, als höheres nd Auffi§ts- gal Bureaupersonal, sowie als “pla t rling e und Arbeiter auge inandergehalten w wor erbindung mit dem {hon ausgegeckenen Bande, te gesondert behandelt, entbält ein so vollständi Mate rial zur Charafterisirung des Erwerbsleb 2 wie es biSher_ noch nie geboten war. Eine auêfu „der Ergebnisse der Berufszählung in Form A zerbältnißberewnungen und fartogravbi! [ben _ stellungen, mit en die Summen für das Reich- zusammenfaßend{ Uebersficbten und summärishen Nachweisungen für die fleinerc: Det! waltungsbezirfke wird als 2 and 2 der neuen Folge der Statistik de Deutsck den Reichs demnächst erscheinen. Nacy Miittbeilung bes Statistisden Amts der Stadt Berlit i den biesigen “Standetämtern in der Wode :08 „s infl. 26. Juli cr. zur Anmeldung gekommktt; bliefungen, 947 Lebendgeborene , N

_:

L ngen,

22 Todtgeborene,

Kunft, Wissenschaft und Literatur. -

8, betreffend die Kommandit-Gese!! f Aftten und die Aktien-Gesellschaften, v s besonderer Abdruck aus dem „Reichs- get S der linaitus) im V terlage der Norddeutschen BuchdruS terdi nd Verlagsanstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße 32, erscienen. Der Geseb ift der Wortlaut der aus anderen Geseßen ‘allegirten Arti: nd Paragraphen in Anmerkungen beigefügt ; aub ist dasselbe m einem ausführlichen Sacregifter versehen. Preis (63 0,70 Wien, 1. Auguft. (W. T. B.) Heinrich Laube früh bier giftor rben

Gewerbe und Handel.

ite der Fabrikinspektoren pro 182 VITII, z.) Im Königreiche Bavern sind drei Aufsichtsbezit?t denen der erste Ober- und Niederbayern, Schwaben und v A mit dem Sitze in Münder, der Oberz ali & Durs, Franfen hes Asch1fenburg in Núr te die Pfalz mit dem Sitze in

¡weite mit dem Sitze Spever.

Aus den Regierungébezirken Oberbayern, Niederbavern, S ewaben und Neuburg wird berichtet, für die Industrie sei f abgelaufene wie das Vorjabr günftig gzwesen, in Tafelglasbütten sei sogar unverbofft eine Befierung der Gei&äfts ¡[age eingetreten. In faft allen Gießereien, Kefselshmieden , Ma'sinenfabriken, wie b in einer Eisenbahnwagg onfabrifk war lohnende Arbeit in Fülle, man ¿ußerte sich meift befriedigt über den Geschäftsgang; dafselbe gilt ür die Textilindustrie, wenn aub mebr für S pinnereien al für We- die Papierindustrie zeigte dafelbe rege Leben wie im Vorjabre, neue Fabrifen für Surrogate entstanden, alte Papierfabriken wurden erweitert. Die im 3 Bezirke hervorragend v ertretene Gtettalian uny [ider g oy war in einig en Orten im Rützan ge. s Entagegen- fommen der Gewerbetreibenden lies dem Aufsittébeamt en nibts zu wünscen übrig; andererseits flagt derselbe, daß die Revistion®êthätig- feit der Ortêpoli sizeibehörden nob immer rit den zu stellenden An- forderun gen ‘entsprece. Annäberungen Seitens der Arbeiter fanden selten statt, bei Bespre{ung von Scbußmaßregeln war ibre Haltung der Sade entschieden günstizer geworden. Die Zahl der ¡ugentliben Arbeiter nabm zu, ebenso die der beschäftigten Kinder ; in den [leiten Fahren habe si eine auffallende Abnahme der Kinderarb:it bei feinem Sndustriez weize mehr gezeig abdem glei Anfanas E lästig pfundene Bes &rânkung der Ark eitzeit den Ausfluß derseiben in ebreren Fabrifen zur Folge batte. In der © Daritäkenwng der gee ¡ben Schuybestimmungen lasse fih ein, wenn au nur geringer, Fort! vritt fe estft ellen. Ein ftrenges Vor geben in dieser Richtung er- n bedenklib, da bierdurid die guten Beziehungen

bern ‘bee inträ&tiat werden dürften F

ene der bôbste Werth zu legen

wurden namhafte Ueberscbreit ungen der fedéstündigen ¡cit in einer Lanzen Reibe v

bereien ; ,

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den Ar E eitee ee des Arb eite richutcs

0 duftrien festgeîtellt. butgesete Seit nf der i 1 edi. nur în Aug®burg volizeilid ibe Kontr

Lad S eser mw Al 5 L L

Arbeiter D. wurden g darunter 43 dur la 4 wirib{Saftlihe Mascinen verur! a meist \&limmer Art; von den Fabrikunfällen hatten 26 den li be oder theil weise i zur Folge. Bebufs Unf r arden 366 getroffen, in mehreren bereits f dete Mängel, deren Abstellung l a er Beamte im Allgemeinen 4 die in ; 1g bezeigte Rit: ährcigfeit nit flagen und la (aubt mit ini ias emerken zu dürf en. daf seine Mübe iesem Je ! selten umfonft fei. Wokblfabrte einri- wir" übe Einrichtung n

Hten Speisen e in Augsburger nungéverhà itnissen mert! amfeit gewidmet. Aus den Regierungébezirken O Mittel- und Unt erichtet, die Lage der In im großen Ganzen eber einen : t ; nicot selten fanden een lag und Ec pra un Verme hrung der Arbeiterza íIn diefen ents vertret ete erst am

namba?

Aub den besondere Auf-

zur Zuf riedenbcit beschäftigt und

: Absazstockung. Porzellanfabriken und batten lebhaften Absatz, klagte furrenz. Hoklglashütten hatten g Preife. Tafelg alaé ébútten, Dank einer fommene n Vereinbarung fär untlicer fri digendes Gescäft. Das Gei i: war nit unseseicvigend. benfabrifation zeigte lebhaften * E, die in Nürnberg en sprachen nv al Mascinenfabrike L en in Fran fen kämpften mit Shwierigke ite N. i selbst die : E E ertenn anfen_

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i e 1 nordde ide Konkurrenz, B Tabafabrifation erbolte si et Arb citer. Die Revifion ien dem Beamten eine bef rme [le be é\hrà änkende gewesen 3 zu den Arbeitgebern erlitten und Gutachten von dieser Seite begebrt, nur in einzelnen Fällen vei ridtproz Fabrifinspektors in An ispru “genommen Arbeiter, Kinder und Arb eiterinnen wird berihtet. Unrpassende äftigungêwe1 lôhne haben sid nitt g obne Schwierigkeit zu beschaffen. e mehrfach, erwähnte ALREfENEM

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nau ntfiand denen Gla sbüûtte al dung des Trucck ein 3 : mit Wacbsamkcit und Energ i Oberfrank-ns fand der , die mit dem §. 115 der tehen tücfte. Am Zabl velcbe bei einheimiscÞber blunadttatt gegeben und inn ra anfcnfasse zufallen, von der BA Ünternechr mer erwäbst feinerlei Vo gezwungen, ihre nothwendiaften B vor Schulden und die B während die Krankenkasse zielte. Trotidem habe und Be ij ee wurden hatten, unter gehabt, "meint der \prehender Schußvorrichtungen werden fônnen. Unfallverhütun Mängel. Während die Arbeitg Bestrebungen nah BetriebE ste llen auch in dieser Aenderung bezügli der Glei ] E Arbeiter in diesem Punkte nic&bt Tae werden. n. Au aus diesem Bezirke wird über Wohlfabrtsbestrebungen mancherlei Art bert®tet. Bon den 419 besudten Betrieben waren 106 gen alle Unfälle, 21 nur gegen Haftpflicht versichert ; 67 tatten cigene : G kassen. In zwei Porzellanfabri fen Hans iren Arbeiteraut Ee Gs entscheidende Instanz mit dem Arbcitgeber in aler Arbeiter- angelegenheiteu 4 : Ser Aufsits DeGmie für die P falz war Krankheit behindert, ? visions areisen zu tagen,

Na adbthbeile Zur Bork anden ein geböriger Disziplin vermieden nang end, traf der Beamte 211 mit seltenen Auënahmen den

erstellung aller gefahroollen

entgegen 1fanen, konnte ntereftelo igkeit der

8 Unfällen, bleibende Beamte, C 11 bei

eine

geben ; dieselben beziehen f

mit 14409 Arbeitern sib außer Arbeitéunter brebung 1032 Verle feit oder Tod vertbeilten. 5 dauernde Arbeitëäunfäbiakeit,

nicht zu ermitteln. S Aucb die Berichte aus Bai

daß dort eine forti rbeiterverhältnif

Annabme, und auch der

Wie en, 1. August. der Finanz “Minist er die

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ver äßigen Aenderung

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auf 293 Betriebe oder 90° /o aller beschäftigten Arbeiter. tricbe mit 5960 Arbeitern keinen Unfall, während auf

Es batten 39 selbe von me 122 solche von 4 bis 13 Wowben, die Folgen vo

Anf\&lüfe und Vergleiche mit der Veraangenbeit ermöglichen, M

dieselbe aud im Berichtéjabre keine sebr grcße, so ift doc erfreu Weise die Is ibre itende Tendenz aub dert nw (W. T. B.)

Genehmigung Prioritäten der böhmisben Westbahn, der Garantieverbälin

mit 20 369 Arbeitern Von diesen batten 153 Be- 140 Betriebe 174 ganz; leichten Verleßungen obne ßurgen mit folgender Arbeitéunfäbig- zur Folge 8 Fälle den Tod, hr als 13 Wower, n 6 Fâllen waren ern berechtigen, soweit sie üb

aewerblidben War

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schreitende Befserung der fe im Allgemeinen ftattfinde.

nit unterbr ote worden Wie die „Presse“

zur Konvertir

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mittag auê

Juli. (W. T. B.) Der Dam

pf\chiffs-Compa

bier angekommen.

Berlin, 1

Jahre 1861 aus ? rettung Sr. Majestät

Jahres_ im Anschlusse an eine Spezialstiftung

stimmung errichtet, daß die zur Verwendung gelangen.

Bez irken der preußischen _ A

pfli&tige Kinder von X1, Armee:Corps zur Vert

Bei der heute fortg

170. Königlich preußi!d

2 Gewinne von 15 000

3 Gewinne von 6000

42 Gewinne von 300

8741. 13291. 142

). 36940. 38 206.

44 841. 47 320.

54 864. 55 406.

T0109 14 797.

88 877. 89813.

Lene von

6. 3230, 4374.

41507. 29 316.

48 749. 49 042.

57 374. 59 024.

72 479. 76 876.

83 215. 84 346.

75 Gewinne von 550 8260, 9543. 10 112.

17 238, 18086. 20 924.

26 734. 30069. 31 400.

39 287. 41 882. 42 408.

48 228. 49739. 49 917.

54 97 6. 56816. 57 173.

63 140, 63 560,

70556. 71 665.

79 891. 81 337.

86 647, 87 473

s Programm der a bahn zu Charlot wiederum scechs recht gut beseß Hi Aut eRennen werden ¿Car “x mit „Knigyl! d- Rennen sind 8 Pf rang“ „Bravo

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gewohnter Weise über Stand der Industrie 2c. wieder eine schr tetaillirte Uebersicht der vorgek

ander in Ee F geben, ihre

Der Hotelbesiger Adolf Mühling Veranrlafung dér damali igen glüdlichen Er:

des Kaisers Attentat auf Allerhöchstdenselben am 14. Juli des genannten

zum Kinder von Unteroffizieren d

ist im Jahre 1884 die Summe von 250 M Unteroffizieren

0 M auf Nr. ¿03 36, 16 454. 19 624.

1500 „M auf

11 997.

zweiten i auv mit „Eveley“,

. August 1884, in Berlin hat 1

und Königs bei tem den Nationaldank für Veteranen Besten \hulpslichtiger er Armee mit der Be- Revenüen alljährlih am 14. Zuli

Nachdem in den Jahren 1862

bis 1883 die Neve den diejer Stiftung der Reihe nach i y den

rmee:Corps vertheilt worde! Ps an fleißige chul- aus dem reis des

heilung gelangt.

Preußische Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.)

tgeschten Ziehung der 4 M

her Klaisenlotte rie fielen:

0 é auf Nr. 2208. 43 067.

M auf Nr. 10 379. 53 058. 1255.

23 136.

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